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Patent Searching and Data


Title:
PRINTING TOWER COMPRISING AT LEAST TWO PRINTING GROUPS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/080718
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a printing tower comprising at least two printing groups (01 to 08), which can be controlled independently of one another by entering data on an operating unit (14, 16). The operating unit (14, 16) is configured independently of the printing groups and can selectively exchange data with different printing groups (01 to 08).

Inventors:
SCHNEIDER RAIMUND BRUNO (DE)
Application Number:
PCT/EP2004/050139
Publication Date:
September 23, 2004
Filing Date:
February 16, 2004
Export Citation:
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Assignee:
KOENIG & BAUER AG (DE)
SCHNEIDER RAIMUND BRUNO (DE)
International Classes:
B41F13/00; B41F33/00; (IPC1-7): B41F33/12; B41F33/00
Foreign References:
EP0160167A11985-11-06
US5209159A1993-05-11
DE3225164A11983-04-28
DE10122179A12001-11-29
DE3225164C21991-01-24
DE9215547U11993-02-18
DE29918654U11999-12-30
DE9321349U11997-05-28
DE2741596A11978-03-23
Attorney, Agent or Firm:
KOENIG & BAUER AKTIENGESELLSCHAFT (Friedrich-Koenig-Str. 4, Würzburg, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Druckturm mit zumindest zwei Druckwerken (01 bis 08), die durch Eingabe von Daten an einer Bedieneinheiten (14 ; 16) unabhängig voneinander angesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einer Bedieneinheit (14 ; 16) zuordenbare Druckwerke (01 bis 08) übereinander angeordnet sind, dass den Druckwerken (01 bis 08) eine Hebeeinrichtung (09 ; 11) zum Transport von Bedienpersonal zugeordnet ist, dass die Bedieneinheit (14 ; 16) mittels einer Trageinrichtung (12 ; 13) an der Hebeeinrichtung (09 ; 11) befestigt ist.
2. Druckturm mit zumindest zwei Druckwerken (01 bis 08), die durch Eingabe von Daten an einer Bedieneinheiten (14 ; 16) unabhängig voneinander angesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bedieneinheit (14 ; 16) ein übergeordneter NotAusSchalter vorgesehen ist, durch dessen Betätigung alle Druckwerke (01 bis 08) des Druckturmes abgeschaltet werden.
3. Druckturm mit zumindest zwei Druckwerken (01 bis 08), die durch Eingabe von Daten an einer Bedieneinheiten (14 ; 16) unabhängig voneinander angesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass Bedienelemente zur Steuerung bestimmter Funktionen, insbesondere sicherheitsrelevanter Funktionen, an der Bedieneinheit (14 ; 16) und dazu redundant an den zuordenbaren Druckwerken (01 bis 08) vorgesehen sind.
4. Druckturm nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (14 ; 16) unabhängig von den Druckwerken (01 bis 08) ausgebildet ist und wahlweise Daten mit verschiedenen Druckwerken (01 bis 08) austauschen kann.
5. Druckturm nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bedieneinheit (14 ; 16) ein Wahlschalter zur Auswahl eines bestimmten Druckwerkes (01 bis 08) vorgesehen ist, wobei abhängig von der Einstellung des Wahlschalters nur dieses Druckwerk (01 bis 08) bestimmte Arten von Daten mit der Bedieneinheit (14 ; 16) austauschen kann und der Austausch solcher Daten mit anderen Druckwerken (01 bis 08) ausgeschlossen ist.
6. Druckturm nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Druckwerk (01 bis 08) über eigene Verbindungskabel mit der Bedieneinheit (14 ; 16) verbunden werden kann.
7. Druckturm nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (14 ; 16) über einen gemeinsamen Datenbus Daten mit verschiedenen Druckwerken (01 bis 08) austauschen kann.
8. Druckturm nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Druckwerken (01 bis 08) jeweils eine Schnittstelle zur Datenübertragung vorgesehen ist, über die Daten zwischen den Druckwerken (01 bis 08) und der Bedieneinheit (14 ; 16) übertragen werden können.
9. Druckturm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle zur Datenübertragung drahtlos, insbesondere in der Art einer infrarotoder Funkschnittstelle, ausgebildet ist.
10. Druckturm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle in der Art eine Steckkontakts zur Verbindung von Datenkabeln ausgebildet ist.
11. Druckturm nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere einer Bedieneinheit (14 ; 16) zuordenbare Druckwerke (01 bis 08) übereinander angeordnet sind, wobei den Druckwerken (01 bis 08) eine Hebeeinrichtung (09 ; 11) zum Transport von Bedienpersonal zugeordnet ist.
12. Druckturm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (14 ; 16) mittels einer Trageinrichtung (12 ; 13) an der Hebeeinrichtung (09 ; 11) befestigt ist.
13. Druckturm nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (14 ; 16) auf der Trageinrichtung (12 ; 13) mit vertikal und/oder horizontal einstellbarer Position und/oder einstellbarer Neigung gelagert ist.
14. Druckturm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Sensorik, an der Antriebseinrichtung der Hebeeinrichtung (09 ; 11), die Position der Hebeeinrichtung (09 ; 11) detektiert werden kann, wobei abhängig von der Position der Hebeeinrichtung (09 ; 11) nur bestimmte Druckwerke (01 bis 08) Daten mit der zuordenbaren Bedieneinheit (14 ; 16) austauschen können und der Datenaustausch mit anderen Druckwerken (01 bis 08) ausgeschlossen ist.
15. Druckturm nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei Positionierung der Hebeeinrichtung (09 ; 11) in der Höhe eines bestimmten Druckwerkes (01 bis 08) nur dieses Druckwerk (01 bis 08) und/oder die unmittelbar darüber gelegene Druckwerk (01 bis 08) Daten mit der zuordenbaren Bedieneinheit (14 ; 16) austauschen kann.
16. Druckturm nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Bedienelemente zur Steuerung bestimmter Funktionen, insbesondere sicherheitsrelevanter Funktionen, an der Bedieneinheit (14 ; 16) und dazu redundant an den zuordenbaren Druckwerken (01 bis 08) vorgesehen sind.
17. Druckturm nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bedieneinheit (14 ; 16) ein übergeordneter NotAusSchalter vorgesehen ist, durch dessen Betätigung alle Druckwerke (01 bis 08) des Druckturmes abgeschaltet werden.
18. Druckturm nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bedieneinheit (14 ; 16) graphische Anzeigen und/oder Laufkommandotafeln vorgesehen sind.
19. Druckturm nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Druckturm vier Druckwerke (01,03, 05,07 bzw. 02,04, 06,08) übereinander angeordnet sind.
20. Druckturm nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Druckwerk (01,03, 05, 07 bzw. 02, 04, 06,08) einen Formzylinder und einen Übertragungszylinder aufweist.
21. Druckturm nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Druckwerke (01,03, 05,07 bzw. 02,04, 06,08) gegenüberliegend in Brückendruckweise angeordnet sind.
Description:
Beschreibung Druckturm mit zumindest zwei Druckwerken Die Erfindung betrifft einen Druckturm mit zumindest zwei Druckwerken gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 2.

Derartige Druckmaschinen sind beispielsweise in der Bauart von Drucktürmen bekannt, die als Rotationsdruckmaschinen zum Zeitungsdruck verwendet werden. Bei Druckmaschinen sind mehrere Druckeinheiten vorgesehen, so dass beispielsweise verschiedene Farben beziehungsweise Vorder-und Rückseite eines Druckmediums bedruckt werden können.

Zur Bedienung der einzelnen Druckeinheiten der Druckmaschine sind üblicherweise in die an den einzelnen Druckeinheiten vorgesehenen Steuerschränke Bedieneinheiten eingebaut, mit denen das Bedienpersonal die jeweilige Druckeinheit ansteuern kann. Zur Anzeige bestimmter Parameter der Druckeinheit sind an diesen Bedieneinheiten üblicherweise graphische Displays beziehungsweise Laufkommandotafeln vorgesehen.

Weiter sind an diesen Bedieneinheiten zur Eingabe von Steuerdaten üblicherweise Eingabeelemente, beispielsweise alphanumerische Tastaturen, vorgesehen. Auch sogenannte Touchscreens finden zunehmend Verwendung.

Nachteilig an den bekannten Druckmaschinen ist der hohe Kostenaufwand für die Bedieneinheiten, da jeder einzelnen Druckeinheit eine Bedieneinheit zugeordnet werden muss. Außerdem wird das zur Verfügung stehende Steuerschrankvolumen durch die Bedieneinheiten an jeder einzelnen Druckeinheit reduziert. Auch die Bedienbarkeit der üblichen Bedieneinheiten ist unter ergonomischen Gesichtspunkten nicht zufriedenstellend, da die Bedieneinheiten fest eingebaut sind, was insbesondere bei breitformatigen Maschinen anspruchsvollere Bedienvorgänge, die das direkte Beobachten an der Druckstelle erfordern, erschwert. Durch die Anordnung der Bedieneinheiten in unmittelbarer Nähe der Druckeinheiten kommt es zudem häufig zu Verschmutzungen an den Bedieneinheiten mit Druckfarbe. Auch EMV-Störungen der elektronischen Bauteile in der Bedieneinheit durch die unmittelbare Nachbarschaft zu den Hauptantriebsreglern können nicht ausgeschlossen werden. Bei der Demontage von Teilen der Druckeinheit, beispielsweise der Farbwalzen oder der Farbwerksschutzeinrichtungen, besteht die Gefahr der Beschädigung der fest eingebauten Bedieneinheiten.

Die DE 32 25 164 C2 offenbart eine Druckmaschine mit mehreren Druckwerken, die durch eine Fernbedieneinheit unabhängig voneinander angesteuert werden. Dabei kann die Fernbedieneinheit wahlweise Daten mit verschiedenen Druckwerken austauschen.

Durch die DE 92 15 547 U1 ist eine Steuerung für Rotationsdruckmaschinen bekannt, bei der die Druckwerke über einen gemeinsamen Datenbus mit einem Leitstand verbunden sind.

Die DE 299 18 654 U1 offenbart eine Einrichtung zu drahtlosen Übertragung von Signalen zwischen einem Steuersystem einer Druckmaschine und einer mobilen Recheneinheit.

Die DE 93 21 349 U1 zeigt eine transportable Bedieneinrichtung für eine Druckmaschine, auf der graphische Symbole angeordnet sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckturm mit zumindest zwei Druckwerken zu schaffen, bei der eine einfache, kostengünstige Bedienung erfolgt.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder 2 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Bedieneinheit der Druckmaschine von den Druckwerken unabhängig ausgebildet ist. Das heißt mit anderen Worten, dass nicht mehr jedes Druckwerk eine eigene Bedieneinheit aufweist, sondern dass mittels einer Bedieneinheit mehrere Druckwerke wahlweise angesteuert werden können. In der Regel wird die Bedieneinheit dazu in einem eigenen Gehäuse anzuordnen sein, da es unabhängig vom Aufbau der verschiedenen Druckwerke ist. Die Bedieneinheit ist derart auszubilden, dass wahlweise Daten mit den verschiedenen Druckwerken ausgetauscht werden können.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist an der Bedieneinheit ein Wahlschalter zur Auswahl eines bestimmten Druckwerkes vorgesehen. Dadurch erhält das Bedienpersonal die Möglichkeit durch Einstellung des Wahlschalters ein bestimmtes Druckwerk anzuwählen, wobei bestimmte Arten von Daten mit der Bedieneinheit dann nur noch dieses Druckwerk austauschen kann, wohingegen der Austausch solcher Daten mit anderen Druckwerken ausgeschlossen ist. Dabei ist es grundsätzlich denkbar, dass auch nach Auswahl eines bestimmten Druckwerkes die Bedieneinheit andere Arten von Daten auch dann noch mit allen anderen Druckwerken austauscht. Ein Beispiel für eine solche Art von Daten, die unabhängig von der Einstellung des Wahischalters jederzeit mit allen Druckwerken ausgetauscht werden kann, ist das Not-Aus-Signal, wenn an der Bedieneinheit ein Not-Aus-Schalter zur Abschaltung der gesamten Druckmaschine vorgesehen ist.

In welcher Art die Daten zwischen Bedieneinheit und des jeweiligen Druckwerkes ausgetauscht werden, ist grundsätzlich beliebig. Nach einer ersten Ausführungsform sind dazu an jeden Druckwerk entsprechende Verbindungskabel vorgesehen, an die die Bedieneinheit zum Datenaustausch angeschlossen werden kann.

Alternativ dazu kann auch ein Datenbus vorgesehen sein, über den die Bedieneinheit Daten mit verschiedenen Druckwerken austauschen kann.

Ist kein gemeinsamer Datenbus vorhanden, so ist vorzugsweise an jeden Druckwerk eine Schnittstelle zur Datenübertragung vorzusehen, über die bei Auswahl das entsprechende Druckwerk die Daten zwischen Druckwerk und Bedieneinheit übertragen werden können.

In welcher Art diese Schnittstelle zur Datenübertragung ausgebildet ist, ist grundsätzlich beliebig. Beispielsweise ist es denkbar, dass diese Schnittstelle drahtlos ausgebildet ist, insbesondere in der Art einer Infrarot-oder Funkschnittstelle.

Alternativ zu einer solchen drahtlosen Schnittstelle zur Datenübertragung können auch Steckkontakte zur Verbindung von Datenkabeln vorgesehen sein.

Besonders vorteilhaft ist das vorgeschlagene Konzept zur wahlweisen Ansteuerung verschiedener Druckwerke mit nur einer Bedieneinheit bei Druckmaschinen mit mehreren übereinander angeordneten Druckwerken. Bei derartigen Druckmaschinen mit mehreren übereinander angeordneten Druckwerken sind dann Hebeeinrichtungen, beispielsweise Hebebühnen, vorgesehen, um das Bedienpersonal in die jeweils erforderliche Höhe transportieren zu können. Eine solche Hebeeinrichtung ist beispielsweise in der DE 27 41 596 A1 beschrieben.

Zur Befestigung der Bedieneinheit an der Hebeeinrichtung kann vorzugsweise eine Trageinrichtung, beispielsweise ein Tragarm, vorgesehen sein. Zur Verbesserung der Bedienungsergonomie sollte die Trageinrichtung dabei die vertikale und/oder horizontale Einstellung der Position der Bedieneinheit und/oder die Einstellung der Neigung der Bedieneinheit erlauben. Im Ergebnis wird es dem Bedienpersonal dadurch möglich, abgestimmt auf den jeweils durchzuführenden Bedienvorgang die Bedieneinheit optimal zu positionieren, so dass beispielsweise auch bei der Beobachtung der Druckstelle unmittelbar Steuerbefehle an der Bedieneinheit eingegeben werden können. Auch ein optimales Bedienen unabhängig von der Körpergröße des Bedieners ist möglich.

In der Grundform des vorgeschlagenen Konzepts wird die jeweils mit der Bedieneinheit anzusteuernde Druckwerke vom Bedienpersonal ausgewählt. Sind jedoch mehrere Druckwerke vorgesehen, kann es bei dieser Auswahl durch das Bedienpersonal zu Fehlern kommen, so dass versehentlich ein falsches Druckwerk durch Übertragung der Daten angesteuert wird. Solche Fehler können bei mehreren übereinander angeordneten Druckwerken vermieden werden, wenn an der Hebeeinrichtung zum Transport des Bedienpersonals eine Sensorik vorgesehen ist, mit der die Position der Hebeeinrichtung detektiert werden kann. Diese Sensorik kann beispielsweise in der Art eines elektronischen Nockenschaltwerkes in der Antriebseinrichtung der Hebeeinrichtung ausgebildet sein. Alternative Sensorik können auch Seilzuggeber, offene oder gekapselte Längenmesssysteme sein. Die Information über die Position der Hebeeinrichtung wird dann von der Sensorik an die Bedieneinheit übertragen, wobei dann abhängig von der Position der Hebeeinrichtung nur bestimmte Druckwerke Daten mit der Bedieneinheit austauschen können, wohingegen der Datenaustausch mit anderen Druckwerken ausgeschlossen ist. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass durch die Einstellung der Höhe der Hebeeinrichtung die Bedieneinheit automatisch in der Weise programmiert wird, dass der Datenaustausch nur noch mit bestimmten Druckwerken möglich ist.

Die Steuerung bestimmter Funktionen an den Druckwerken, insbesondere sicherheitsreievanter Funktionen wie des Not-Aus-Signals, sind beim Betrieb einer Druckmaschine von besonderer Bedeutung. Die Bedienelemente zur Steuerung dieser bestimmten Funktionen sollten deshalb redundant an der Druckmaschine vorgesehen sein. Das heißt, derartige Bedienelemente zur Steuerung bestimmter Funktionen sollten sowohl an der Bedieneinheit als auch an jeden einzelnen Druckwerk vorgesehen sein.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen : Fig. 1 eine Druckmaschine mit acht Druckwerken in perspektivischer Ansicht ; Fig. 2 die Druckmaschine gemäß Fig. 1 in schematischer seitlicher Ansicht.

An der in Fig. 1 dargestellten Druckmaschine sind acht Druckwerke 01 bis 08 vorgesehen.

Jedes der Druckwerke 01 bis 08 ist als Rotationsdruckwerk ausgebildet, wobei die verschiedenen Bestandteile des Rotationsdruckwerkes in Fig. 1 nur schematisch angedeutet sind. Die Druckwerke 01 ; 03 ; 05 ; 07 sind auf der linken Seite der Druckmaschine übereinander angeordnet. Die Druckwerke 02 ; 04 ; 06 ; 08 sind auf der rechten Seite der Druckmaschine übereinander angeordnet. Alle Druckwerke 01 bis 08 können unabhängig voneinander beim Rotationsdruck betrieben werden.

Um dem Bedienpersonal den Zugang zu dem übereinander angeordneten Druckwerken 01 bis 08 auf der linken bzw. rechten Seite zu ermöglichen, sind auf beiden Seiten Hebeeinrichtungen 09 bzw. 11 (siehe Fig. 2) vorgesehen, die in der Art von Hebebühnen 09 bzw. 11 ausgebildet sind und mittels in Fig. 1 und 2 nicht dargestellter Antriebsvorrichtungen verstellt werden können. An beiden Hebeeinrichtungen 09 ; 11 ist jeweils eine Trageeinrichtung 12 bzw. 13 vorgesehen, an deren oberen Ende jeweils eine Bedieneinheit 14 bzw. 16 in ihrer Position einstellbar befestigt ist. Durch Einstellung der Höhe der Bedieneinheiten 14 ; 16 kann das Bedienpersonal eine ergonomisch günstige Bedienposition einnehmen. Über Datenkabei 17 bzw. 18 sind die Bedieneinheiten 14 bzw.

16 jeweils an einen Datenbus angeschlossen, so dass die Bedieneinheit 14 mit den linken Druckwerken 01 ; 03 ; 05 ; 07 bzw. die Bedieneinheit 16 mit den rechten Druckeinheiten 02 ; 04 ; 06 ; 08 Daten austauschen kann.

Wie aus Fig. 2 erkennbar, kann das Bedienpersonal die Hebeeinrichtungen 09 bzw. 11 wahlweise auf der Höhe der verschiedenen Druckwerke 01 bis 08 verfahren. Die aktuelle Höhe der Hebeeinrichtungen 09 ; 11 wird durch eine entsprechende Sensorik erfasst und an die Bedieneinheiten 14 bzw. 16 weitergeleitet. Abhängig von der gemessenen Höhe der Hebeeinrichtung 09 ; 11 werden die Bedieneinheiten 14 ; 16 automatisch so programmiert, dass jeweils nur bestimmte Druckwerke 01 bis 08 mit den Bedieneinheiten 14 bzw. 16 Daten austauschen können. Befindet sich beispielsweise die Hebeeinrichtung 09 wie in Fig. 2 dargestellt auf Höhe des Druckwerkes 07, so ist die Bedieneinheit 14 derart programmiert, dass Daten nur noch zwischen der Bedieneinheit 14 und dem Druckwerk 07 ausgetauscht werden können. Der Datenaustausch der Bedieneinheit 14 mit allen anderen Druckwerken 01 ; 03 ; 05 ist dagegen ausgeschlossen.

Befindet sich die Hebeeinrichtung 09 ; 11 dagegen nicht in Ihrer höchsten Position, sondern wie in Fig. 2 die Hebeeinrichtung 11 beispielsweise in der Höhe der zweituntersten Druckwerk 04, so ist die Bedieneinheit 16 automatisch derart programmiert, dass Daten nur noch entweder zwischen der Bedieneinheit 16 und dem Druckwerk 04 oder zwischen der Bedieneinheit 16 und dem Druckwerk 06 ausgetauscht werden können. Ein Datenaustausch in dieser Position der Hebeeinrichtung 11 zwischen der Bedieneinheit 16 und den Druckwerken 02 bzw. 08 ist dagegen ausgeschlossen.

An der Bedieneinheit 14 ; 16 sind graphische Anzeigen und/oder Laufkommandotafeln vorgesehen. in dem Druckturm sind vier Druckwerke 01,03, 05,07 bzw. 02,04, 06,08 übereinander angeordnet, wobei jedes Druckwerk 01,03, 05, 07 bzw. 02, 04,06, 08 einen Formzylinder und einen Übertragungszylinder aufweist. Jeweils zwei Druckwerke 01,03, 05,07 bzw.

02, 04, 06, 08 sind gegenüberliegend in Brückendruckweise angeordnet.

Bezugszeichenliste 01 Druckwerk, linkes 02 Druckwerk, rechtes 03 Druckwerk, linkes 04 Druckwerk, rechtes 05 Druckwerk, linkes 06 Druckwerk, rechtes 07 Druckwerk, linkes 08 Druckwerk, rechtes 09 Hebeeinrichtung, Hebebühne 10- 11 Hebeeinrichtung, Hebebühne 12 Trageinrichtung 13 Trageinrichtung 14 Bedieneinheit 15- 16 Bedieneinheit 17 Datenkabel 18 Datenkabel