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Patent Searching and Data


Title:
PROCESS FOR LOW-EMISSION DRYING OF WOOD CHIPS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1989/011072
Kind Code:
A1
Abstract:
A process for low-emission drying of wood chips comprises a first drier (2), heated directly by a combustion chamber (3). Connected in series to this drier (2) is a second, indirectly heated drier (5), the exhaust air from which is recycled to the combustion chamber (3) through a duct (7). The exhaust gases emitted by the drier (2) enter a second combustion chamber (11), where they are heated to at least 300°C to eliminate the noxious substances. The heat used for this purpose can be recovered by means of a waste heat boiler (14) and used to heat the second drier (5).

Inventors:
SCHMIDT ALFRED (AT)
Application Number:
PCT/AT1989/000047
Publication Date:
November 16, 1989
Filing Date:
May 10, 1989
Export Citation:
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Assignee:
KAINDL HOLZINDUSTRIE (AT)
International Classes:
F26B9/06; F26B3/00; F26B21/00; F26B23/02; (IPC1-7): F26B3/00; F26B23/02
Foreign References:
DE3534260A11987-04-02
DE3616333C11987-04-16
FR2157383A51973-06-01
DE2640508A11978-03-16
DE2926663A11981-01-15
US4475294A1984-10-09
DE3125235A11983-01-13
DE3517433A11986-11-27
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Claims:
1 Patentansprüche :
1. Verfahren zur emissionsarmen Trocknung von Holzspänen, bei welchem die feuchten Holzspäπe in einer ersten Trocknerstufe ° vorgetrocknet und in einer zweiten Trocknerstufe πachgetrockπet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in der ersten Trocknerstufe auf einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 20 bis 50% vorgetrockneten Holzspäne in der dieser Trocknerstufe nachgeschalteten, zweiten, indirekt beheizten Trocknerstufe auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 1 bis 6% fertiggetrockπet werden, wobei die in den Abgasen beider Trocknerstufen enthaltenen organischen Stoffe vor der Abgabe der Abgase in die Atmosphäre durch Oxydation bei erhöhter Temperatur zerstört werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Abgasen enthaltenen organischen Stoffe im Beisein von 5 Oxydationskatalysatoren, z.B. Platin, Chrom oder Kupferoxyd auf keramischen Trägern, bei einer Temperatur von zumindest 300°C, insbesondere 300 bis 550°C, zerstört werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Abgasen enthaltenen organischen Stoffe auf zumindest 700°C, vorzugsweise 700 bis 1000°C, erhitzt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase beider Trocknerstufen in zumindest einer Brennkammer, vorzugsweise in zwei in Bezug auf den Abgasstrom in Serie liegenden Brennkammern, erhitzt werden.
5. 5 5, Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgas der ersten Trocknerstufe vollständig in die erste Brennkammer rückgeführt wird und daß das diese Brennkammer verlassende Gas in zwei Ströme geteilt wird, von denen der eine zur ersten Trocknerstufe geführt wird, wogegen der zweite in die zweite, insbesondere mit einem Katalysator versehene Brennkammer geführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgas der ersten Trocknerstufe in der ihr nachgeschalteteπ zweiten Brennkammer unter Zufuhr weiteren Brennstoffes nachgeheizt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeich net, daß die Abwärme der erhitzten Abgase zumindest zur teilweisen Be¬ heizung der zweiten Trocknerstufe verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trock¬ nung der Holzspäne in der ersten Trocknerstufe so weit erfolgt, daß die aus der Erhitzung der Abgase verfügbare Abwärme zumindest zur Deckung des Wärmebedarfes der zweiten Trockπerstufe ausreicht.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknung der Holzspäne in der ersten Trocknerstufe so weit erfolgt, daß die aus der Erhitzung der Abgase verfügbare Abwärme zur Deckung des Wärmebedarfes der zweiten Trocknerstufe und des Wärmebedarfes einer der zweiten Trocknerstufe nachgeschalteteπ Späneverarbeitungsanlage, insbesondere von Pressen, ausreicht.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase der zweiten Trocknerstufe mit Zusatzbreππstoff vermischt in der ersten Brennkammer verbrannt werden, deren Abwärme die erste Trocknerstufe beheizt, deren Abgase in der zweiten Brennkammer mit Zusatzbrennstoff vermischt und verbrannt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beheizung der ersten Trocknerstufe zumindest ein biogener Brennstoff, z.B. Hαlzstaub, verwendet wird und für die Beheizung der zweiten Trocknerstufe ein flüssiger oder gasförmiger fossiler Brennstoff, insbesondere Erdgas.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit einem ersten, vorzugsweise direkt beheizten Trockner zur Vortrocknung der feuchten Holzspäne und einem diesem nachgeschalteten zweiten Trockner, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Trockner (5) indirekt beheizt ist und daß den beiden Trocknern (2,5) zumindest eine Brennkammer (3,11) zur Erhitzung der Abgase πachgeschaltet 5 ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß vom zweiten Trockner (5) eine Leitung (7) für die Abgase in eine Brennkammer (3) für die Beheizung des ersten Trockners (2) führt, aus dem eine wei¬ tere Leitung (12 bzw.6) in die Brennkammer (11 bzw.3) zur Erhitzung der 0 Abgase führt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß von der zur Brennkammer (11) für die Erhitzung der Abgase führenden Leitung (12) eine Leitung (6) abzweigt, die zurück zur Brennkammer (3) für die Beheizung des ersten Trockners (2) führt (Fig.1,3). :5.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß von der Leitung (32) , welche die Abgase für die Beheizung des ersten Trockners (2) führt, vor der Einmündung einer Eiπgabeleitung (1) für die feuchten Cpäne eine Leitung (33) abzweigt, welche in die zweite, mit eiπem Katalysator ausgerüstete Brennkammer (11) führt.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an die Brennkammer (11) für die Rückgewinnung von Wärme aus den Abgasen ein Abhitzekessel (14) angeschlossen ist, der eine zum zweiten Trockner (5) und gegebenenfalls auch zu einer Späneverarbeituπgsanlage führende Leitung (16) zur Führung von Abwärme hat.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß vom Abhitzekessel (14) eine Leitung (28) für die abgekühlten Abgase zu einem Kondensator (27) führt, an dessen Leitung (25) zur Abfuhr der Gase gegebenenfalls eine vom Abhitzekessel (14) beheizte Leitung (24) zur Führung von Warmluft angeschlossen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Abhitzekessel (14) einen Wärmetauscher (34) zur Erzeugung von überhitztem Hochdruckdampf aus Kondensat und/oder Speisewasser umfaßt, wobei dieser Dampf über eine Gegendruckturbine (35) mit Generator (36) geführt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abgasleitung (7) des direkt beheizten Trockners (2) ein Wärmetauscher (41) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zur Herabsetzung der zur Zerstörung der in den Abgasen ent¬ haltenen organischen Stoffe notwendigen Temperatur in der Brennkammer (3) Oxydationskatalysatoren, z.B. Platin, Chrom oder Kupferoxyd auf keramischen Trägern od.dgl., vorgesehen sind.
Description:
Verfahren zur emissioπsarmen Trocknung von Holzspänen

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur emissionsarmeπ Trocknung von Holzspänen, bei welchem die feuchten Holzspäne in einer ersten Trockenstufe vorgetrocknet und in einer zweiten Trocknerstufe nachgetrocknet werden. Weiters bezieht sich die Erfindung auf eine Vor¬ richtung zur Durchführung des Verfahrens, mit einem ersten, vorzugsweise direkt beheizten Trockner zur Vortrockπung der feuchten Holzspäne und einem diesem nachgeschalteten zweiten Trockner. Aus der DE-OS 28 21 683 sind ein derartiges Verfahren und eine der¬ artige Vorrichtung bekannt. Aussagen über den Grad der Trocknung, die Art der Trockπerbeheizung und die Behandlung der Abgase werden nicht ge¬ troffen.

Holzspäne v/erden bekanntlich in großer Menge für die Erzeugung von Spanplatten benötigt, wobei die Holzspäne zunächst mit einem Bindemittel, zumeist einem Harπstoff-Formaldehydharz, vermischt und sodann bei hohem Druck und hoher Temperatur in Pressen zu Platten gepreßt werden. Ist in den eingesetzten Holzspänen zu viel Wasser enthalten, so kommt es bei der Entnahme der frisch gepreßten Platten aus den Pressen zu einer explosionsartigen Zerstörung der Platten durch den im Inneren der Platte befindlichen, plötzlich expandierenden Wasserdampf. Es ist daher erforderlich, die Holzspäne vor der Verpressung auf einen Wassergehalt von höchstens G Gew.- (bezogen auf absolut trockenes Holzgewicht) vorzutrocknen. Da aber frische Holzspäne je nach Holzart, Jahreszeit der Schläperung und Lagerbedingungen 50 bis 150 im Durchschnitt etwa 100 Gew.-%, bezogen auf das Holztrockeπgewicht, Feuchtigkeit enthalten, erfordert die Trocknung der 'Ηolzspäne von diesem relativ hohen Wassergehalt auf die erforderlichen 1 bis 6 Gew.-% sehr viel Wärme, so daß bei technischen Trocknungsverfahren auf den thermischen Wirkungsgrad besonders zu achten ist.

Zudem ergibt sich bei der Trocknung der Holzspäne noch das weitere Problem, daß im Holz neben Cellulose, Hemicellυlose und Ligπin noch harzartige Bestandteile (Terpene, vorwiegend -Pinen) enthalten sind. Ein Teil dieser Stoffe hat einen relativ niedrigen Siedepunkt und ist außerdem noch wasserdampfflüchtig. Es kommt daher dazu, daß im Abgas von Spantrockenanlagen neben dem Wasserdampf auch solche Stoffe enthalten sind. Obwohl diese Stoffe nicht schädlich im engeren Sinne sind, geben sie doch den Abdämpfen der Trockner einen charakteristischen unangenenmen

ruch. Zwar kann diese Belastung dadurch gemindert werden, daß statt des relativ harzreichen Nadelholzes das wesentlich harzärmere Laubholz ein gesetzt wird, so daß eine geringere Terpeπemission anfällt, doch tritt dabei ein anderes Problem auf: Neben den erwähnten Stoffen ist nämlich im Abgas der Trockner auch Holzstaub in geringer Menge enthalten. Es hat sich gezeigt, daß gewisse Holzstaubarten, vorwiegend jene von Buchen¬ oder Eichenholz, möglicherweise krebserregend sind, so daß bei Einsatz dieser Holzarten die zulässigen Grenzwerte für den Staubgehalt im Abgas auf sehr niedrige Werte herabgesetzt wurden. Die üblichen Entstaubungsvorrichtungen, z.B. Multizyklone, reichen hier nicht mehr aus, es müssen Spezialfilter, insbesondere Gewebefilter, eingesetzt werden, wobei aber der hohe Wassergehalt im Trocknerabgas zu häufigen Betriebsstörungen führ .

Schließlich können im Trocknerabgas auch noch Stoffe enthalten sein, die sich durch thermische Zersetzung eines oder mehrerer HolziπhaltsStoffe (Cellulose, Lignine, Harze usw.) gebildet haben, so z.B. verschiedene Aldehyde und Säuren, wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Essigsäure usw. Die Bildung solcher Stoffe tritt insbesondere bei hohen im Trockner verwendeten Trockπungstemperaturen auf, wie sie insbesondere bei direkt beheizten Trocknern zumeist vorliegen. Diese Stoffe sind zwar in der Regel nur in geringen Konzentrationen (etwa 10 bis 30 % von jenen der Terpene) im Abgas enthalten, sind aber doch hygienisch bedenklich und haben teilweise einen unangenehmen, stechenden Geruch, wirken also umwe tbelastend. Die bisherigen Versuche zur Abscheidung der störenden Stoffe aus den Abgasen von Holzspantrocknern blieben weitgehend erfolglos. Eine Waschung der Abgase mit Wasser zwecks Entfernung der organischen Stoffe ist zwar möglich, entfernt jedoch nur einen Teil der Schadstoffe, etwa 70 bis 80 % verbleiben infolge des hohen Dampfdruckes der betreffenden Substanzen im Abgas. Außerdem muß das Waschwasser einer komplizierten Reinigung unterzogen werden, bevor es in den Vorfluter abgegeben werden kann.

Es wurde ferner bereits vorgeschlagen, die Trocknung der Holzspäne nicht mittels der zumeist üblichen, direkt beheizten Trockner, also durch direkte Trocknung mit heißen Rauchgasen durchzuführen, sondern mittels indirekt beheizter Trockner. Da bei indirekt beheizten Trocknern die Temperatur des Heizmittels (Dampf, Druckwasser, Wärmeträgeröl) auf maxi¬ mal 200°C abgesenkt werden kann, wogegen bei direkt beheizten Trocknern die Rauchαaseintrittsτ_emDeratur in den Trockner in der Reαel bei 400 bis

600°C liegt, ist mit indirekt beheizten Trocknern eine erhebliche Verringerung der thermischen Zersetzung der Holzbestandteile erzielbar, jedoch bleibt das Problem der Terpene issioneπ ungelöst, da deren Abgabe aus den Holzspäneπ weitgehend temperaturunabhängig ist. Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, ein Verfahren zur e issioπsarmen Trocknung von Holzspänen der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei welchem diese Nachteile vermieden sind und eine Trocknung der Späne auf eine geringe Endfeuchte ohne wesentliche Emission von schädlichen Stoffen durchführbar ist. Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch, daß die in der ersten Trocknerstufe auf einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 20 bis 50% vorgetrockneten Holzspäne in der dieser Trocknerstufe nachgeschalteten, zweiten indirekt beheizten Trocknerstufe auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 1 bis 6% fertiggetrocknet werden, wobei die in den Abgasen beider Trocknerstufen enthaltenen organischen Stoffe vor der Abgabe der Abgase in die Atmosphäre durch Oxydation bei erhöhter Temperatür zerstört werden. Die erfindungsgemäße Vorgaπgsweise ermöglicht ein emissionsarmes aber wirtschaftliches Trocknuπgsverfahren (Vorrichtung) für Holzspäne. Die thermische Nachverbrennuπg der Trocknerbrüden - und zwar sowohl bei direkter, als auch bei indirekter Beheizung der Trockner - würde allein zwar die darin enthaltenen Schadstoffe zerstören, würde aber wegen des sehr hohen Energiebedarfes einen wirtschaftlich nicht zu rechtfertigenden Energieverbrauch bedingen.

Die Ausführung der Trocknung in zwei Stufen verbessert zwar den energetischen Wirkungsgrad der Trocknung, bringt aber keine wesentliche Verringerung der Schadstoffemissionen mit sich. Die Kombination beider Haßnahmen ermöglicht es, die Trocknung der Späne sowohl emissionsarm, als auch mit vertretbarem Energieaufwand auszuführen, da die Abwärme der Nachverbrennung der Trocknerbrüden vollständig für die Trocknung genutzt werden kann.

Die Möglichkeit der erfindungsgemäßen Nutzung der Abwärme der Nach¬ verbrennuπg ist ferner an das Vorhandensein eines indirekt beheizten Trockners gebunden. Die Abwärme kann in Form von Dampf oder von Wärmeträ- geröl gewonnen werden; die Nutzung ist an das Vorhandensein eines Ab-

nehmers für diesen Wärmeträger gebunden, d.h. bei Nutzung für die Trock¬ nung an eine indirekte Beheizung zumindest eines Teiles der Trocknung. Die in den Abgasen enthaltenen festen, flüssigen und gasförmigen organi¬ schen Stoffe werden praktisch vollständig oxydiert und es wird ein im wesentlichen Schadstofffreies Abgas erhalten.

Im Rahmen der Erfindung werden die in den Abgasen enthaltenen organischen Stoffe auf zumindest 700°C, vorzugsweise 700 bis 1000°C, erhitzt. Es kann jedoch die zur Oxydation der organischen Stoffe erforderliche Temperatur gesenkt werden, wenn im Rahmen der Erfindung die in den Abgasen enthaltenen organischen Stoffe im Beisein von öxydationskatalysatoren, z.B. Platin, Chrom- oder Kupferoxyd auf keramischen Trägern bei erhöhter Temperatur zerstört werden, da dann diese Temperatur auf zumindest 300°C, insbesondere 300 bis 550°C, abgesenkt werden kann. Zweckmäßig wird im Rahmen der Erfindung so vorgegangen, daß die Abgase beiderTrocknerstufen in zumindest einer Brennkammer, vorzugsweise in zwei in Bezug auf den Abgasstrom in Serie liegenden Brennkammern, erhitzt werden. Reicht die Temperatur des die erste Brennkammer verlassenden Gases, insbesondere bei Verwendung von Katalysatoren zur Oxydation der organischen Stoffe in der zweiten Brennkammer aus, so kann im Rahmen der Erfindung das Abgas der ersten Trocknerstufe vollständig in die erste Brennkammer rückgeführt werden, wobei das diese Brennkammer verlassende Gas in zwei Teilströme geteilt wird, von denen der eine zur ersten Trockπerstufe geführt wird, wogegen der zweite in die zweite, insbesondere mit einem Katalysator versehene Brennkammer geführt wird. Da das aus der ersten Brennkammer kommende Gas bereits eine ausreichende Temperatur aufweist, ist in der zweiten Brennkammer kein zusätzlicher Brennstoff erforderlich.

Reicht hingegen die Temperatur des die erste Brennkammer verlassenden Gases zur Oxydation der organischen Stoffe nicht aus, so muß das Abgas der ersten Trocknerstufe in der ihr πachgeschalteten zweiten Brennkammer unter Zufuhr weiteren Brennstoffes auf die erforderliche Temperatur gebracht, also nachgeheizt werden.

Die Verwendung zweier, in Bezug auf den Durchlauf der zu trocknenden Hαlzspäne in Serie geschalteten Trockenstufen ergibt durch die Verwendung der indirekt beheizten zweiten Trockeπstufe die Möglichkeit, das beschriebene Verfahren besonders energiesparend durchzuführen. Hiebei ist es αemäß einer bevorzugten Variante des erfiπdunαsqemäßen Verfahrens

möglich, die Abwärme der erhitzten Abgase zumindest zur teilweisen Beheizung der zweiten Trocknerstufe zu verwenden. Hiebei ist es im Rahmen der Erfindung besonders günstig, die Trocknung der Holzspäne in der ersten Trocknuπgsstufe so weit erfolgen zu lassen, daß die aus der Erhitzung der Abgase verfügbare Abwärme zumindest zur Deckung des Wärmebedarfes der zweiten Trocknungsstufe ausreicht. Besonders günstig ist es im Rahmen der Erfindung, dies so durchzuführen, daß auch der Wärmebedarf einer der zweiten Trocknerstufe nachgeschalteten Späneverarbeitungsanlage, insbesondere der Wärmebedarf von Pressen, gedeckt wird. Dies kann in einfacher Weise durch eine in den gereinigten Abdampf der Trockner eingeschaltete weitere Stufe durchgeführt werden, welche die in diesem Abdampf enthaltene Wärme rückgewinnt. Durch eine solche Ausführung der Holzspantrockπuπg gelingt es, die Trocknung mit hohem thermischen Wirkungsgrad, dabei aber praktisch emissionsfrei zu führen, denn die Feuchte der Holzspäne, die aus der ersten Trocknerstufe austreten, ist durch entsprechende Regelung der Beheizung dieser Trockenstufe wählbar. Auf diese Weise ist es möglich, die Trocknung an die wechselnde Eingaπgsfeuchte der frischen Holzspäπe und an den wechselnden Wärmebedarf von Plattenpressen anzupassen, dabei aber den Brennstoffverbrauch minimal, d.h. den thermischen Wirkungsgrad der Trocknung optimal zu halten.

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung der eingangs genannten Art zur Durchführung des erfinduπgsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Trockner indirekt beheizt ist und daß den beiden Trocknern zumindest eine Brennkammer zur Erhitzung der Abgase nachgeschaltet ist.

Damit läßt sich mit geringem apparativem Aufwand das erfiπduπgsgemäße Verfahren durchführen, wobei die Verwendung unterschiedlich beheizter Trockner, nämlich eines indirekt beheizten Trockners für die zweite Trockenstufe, günstige Temperaturbedingungen im Hinblick auf einen günstigen thermischen Wirkungsgrad der Trocknung bringt, da im indirekt beheizten Trockner das Wärmeträgermedium wesentlich weniger heiß ist als die zur Beheizung eines direkten Trockners eingesetzten Rauchgase.

Eine besonders vorteilhafte Ausführuπgsform der erfinduπgsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß vom zweiten Trockner eine Leitung für die Abgase in eine Brennkammer für die Beheizung des ersten Trockners führt, aus dem eine weitere Leitung in die Brennkammer zur Erhitzung der Abgase führt. Die Abgase aus dem zweiten Trockner gelangen daher hintereinander in zwei Brennkammern, was einer völliαeπ Verbrennung der in ihnen eπthal-

tenen Schadstoffe förderlich ist. Falls gewünscht, kann von der zur Brennkammer für die Erhitzung der Abgase führenden Leitung eine Leitung abzweigen, die zurück zur Brennkammer für die Beheizung des ersten Trockners führt. Für die in letzterer Leitung strömenden Abgase ergibt sich ebenfalls eine zweifache Verbrennung. Ist jedoch die Temperatur des die erste Brennkammer verlassenden Gases für die Oxydation der organischen Stoffe in der zweiten Brennkammer ausreichend hoch, so kann im Rahmen der Erfindung die Anordnung so getroffen sein, daß von der Leitung, welche die Abgase für die Beheizung des ersten Trockners führt, vor der Einmündung einer Eiπgabeleituπg für die feuchten Späne eine Leitung abzweigt, welche in die zweite, mit einem Katalysator ausgerüstete Brennkammer führt.

Wie bereits erwähnt, ist es besonders vorteilhaft, die Abwärme der aus der Brennkammer zur Erhitzung der Abgase abströmende Wärme nutzbringend zu verwerten. Hiezu kann im Rahmen der Erfindung an die Brennkammer für die Ausnutzung der Hitze der Abgase ein Abhitzekessel angeschlossen sein, der eine zum zweiten Trockner und gegebenenfalls auch zu einer Späneverbrennungsaπlage führende Abwärmeleitung hat. Weiters kann von diesem Kessel eine Leitung für die abgekühlten Abgase zu einem Kondensator führen, an dessen Gasabfuhrleitung gegebenenfalls eine vom Abhitzekessel beheizte Warmluftleitung angeschlossen ist.

Wenn im Vorstehenden von "Abgasen" der Trockπεrstufen gesprochen ist, so sollen darunter auch die dampfförmigen Anteile verstanden v/erden.

In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Verfahren an Hand von schematischen Darstellungen dreier zur Durchführung dieses Verfahrens geeigneten Vorrichtungen näher erläutert, die in den Fig.1,2 und 3 dargestellt sind.

Die in Fig.l dargestellte Anlage soll etwa 60 t Holzspäne pro Stunde mit einer Anfangsfeuchte von 100 % Wasser auf eine Eπdfeuchte von 2 % Wasser trocknen. Hiezu v/erden die feuchten Holzspäne über eine Eingabeleitung 1 mit der erwähnten Menge von 60 t/h der Eiπfallschleuse eines als direkt beheizter Stromtrockner ausgeführten ersten Trockners 2 zugeführt, der von einer Brennkammer 3 über eine Leitung 32 beheizt wird. Die Brennkammer 3 wird über eine Leitung 4 mit etwa 4 t/h Holzstaub beschickt, wie er als Abfall bei der Herstellung der Holzspäne, aber auch beim Schleifen der fertigen Holzspanplatten anfällt. Dieser Holzstaub wird zusammen mit den Abgasen des erwähnten ersten Trockners 2 und eines zweiten Trockners 5 verbrannt., welche Abgase über Leitunαen 6 bzw.7 zuαe-

führt werden und Temperaturen von etwa 200°C bzw. 100°C aufweisen. Das in der Brennkammer 3 entwickelte Rauchgas mit einer Temperatur von etwa 550°C strömt in den ersten Trockner 2 und trocknet dort in üblicher Weise die feuchten Holzspäne auf eine Feuchte von etwa 30 % Wasser. Die Abluft des Trockners 2 wird in einem üblichen Materialabscheider 8 von den mitgeführten Holzspänen getrennt, welche über eine Leitung 9 dem zweiten, indirekt beheizten Trockner 5 zugeführt werden. An den Materialabscheider

8 ist eine Abgasleitung 10 angeschlossen, an welche einerseits die

Leitung 6, anderseits eine zu einer weiteren Brennkammer 11 führende Leitung 12 angeschlossen sind. Die über die Leitung 12 in die Brennkammer

3 11 gelangenden Abgase werden dort mit Hilfe von etwa 1400 Nm /h Erdgas auf etwa 750 bis 800°C erhitzt, welches Erdgas über eine Leitung 13 der

Brennkammer 11 zugeführt wird. An die Brennkammer 11 ist ein

Abhitzekessel 14 angeschlossen, in welchem in einem Rohrsystem 15 ein Wärmeträgeröl auf eine Temperatur von etwa 200°C erhitzt wird, das den Abhitzekessel 14 über eine Leitung 16 mit dieser Temperatur verläßt. Dieses Wärmeträgeröl wird einerseits über eine an die Leitung 16 ange¬ schlossene Leitung 17 zur Beheizung der für die Verpressung der Holzspanplatten verwendeten Pressen verwendet, anderseits führt die " Leitung 16 zur indirekten Heizung 18 des zweiten Trockners 5 und von dort wieder zum Rohrsystem 15 des Abhitzekessels 14 über eine Leitung 19 zurück, an welche eine von den Pressen kommende Leitung 20 angeschlossen ist. Im Abhitzekessel 14 befindet sich ferner ein weiteres Rohrsystem 21, in welchem über eine Leitung 22 zugeführte Luft vorgewärmt wird, die einerseits mit einer Temperatur von etwa 120°C über eine Leitung 23 als Spülluft dem zweiten Trockner 5 zugeführt wird, anderseits mit einer Temperatur von etwa 200°C über eine Leitung 24 einer Abgasleitung 25, die zum Kamin führt.

Der zweite Trockner 5 ist als indirekt beheizter Röhrentrockner ausgeführt, in welchem die Späne auf die gewünschte Endfeuchte von etwa 2

% Wasser gebracht werden. Zur Entfernung des verdampften Wassers, dessen

Menge etwa 8,4 t/h beträgt, wird die über die Leitung 23 mit einer Menge

3 von etwa 34000 Nm /h zugeführte Warmluft verwendet, wobei die gesamte

Abluft über die Leitung 7 in die Brennkammer 3 strömt. Die trockenen Späne verlassen über eine Abfuhrleitung 26 den Trockner 5 in einer Menge von etwa 30,6 t/h.

Das Abgas des einen Wärmetauscher bildenαen Abhitzekessel 14 enthält die gesamte Wassermenge der Späne und das aus den über die Leitungen 4

und 13 zugeführten Brennstoffen entstandene Wasser in Form von Dampf. Ein erheblicher Teil des Wärmeinhaltes dieses Abgases kann in einem Kondensator 27 unter Gewinnung von Heißwasser von etwa 75°C rückgewonnen werden, wobei der Kondensator 27 über eine Leitung 28 an den Ausgang des Abhitzekessels 14 angeschlossen ist. Das erwähnte Heißwasser verläßt den

Kondensator 27 über eine Leitung 29, an welche eine zu einem Vorfluter führende Abzweigleitung 30 angeschlossen sein kann.

Da durch die erwähnte Wärmerückgewinnung im Kondensator 27 die über die Leitung 28 zugeführten Abgase erheblich abgekühlt werden, muß das über die Abgasleitung 25 aus dem Kondensator 27 abgeführte, gekühlte

Abgas vor Austritt in die Atmosphäre wieder etwas aufgewärmt werden, um einen entsprechenden Auftrieb im Kamin zu erzeugen. Dies erfolgt

3 zweckmäßig durch Zumischung einer geringen Menge (maximal 10.000 Nm /h) an vorgewärmter Luft über die Leitung 24. Die am Kamin austretenden Gase weisen einen Taupunkt von etwa 20°C auf und ergeben bei der Vermischung mit der Umgebungsluft bei den meisten Witterungsbedingungen keine Kondensation, d.h. sie sind nicht sichtbar. Außerdem enthalten sie - abgesehen von geringen Mengen an Holzasche - praktisch keine. Schadstoffe und verursachen praktisch keine Geruchsbelästigung.

Die durch den Kamin abgeführte Abgasmenge beträgt etwa 60 000

3 Nm /h, die dem Kondensator 27 über eine Leitung 31 zugeführte Menge an

3 Kühlwasser mit einer Temperator von etwa 10°C beträgt etwa 300 m /h. Die über die Leitung 17 den Pressen zugeführte Wärmemenge beträgt etwa 12,6

GJ/h.

Als direkt beheizter Trockner 2 und als indirekt beheizter Trockner

5 können Konstruktionen an sich bekannter Bauart verwendet werden, die nicht im Detail beschrieben zu werden brauchen. Wie bekannt, hat ein direkt beheizter Trockner eine von der Brennkammer 3 beheizte Heißgasrohrleitung, welche die Brennkammer mit dem eigentlichen Trockner verbindet und in welche über eine Einfallschleuse die Aufgabe der nassen Späne erfolgt. Der Transport der einfallenden Späne in die Vortrocken- strecke erfolgt durch die Rauchgase aus der Feuerung. Die Späne gelangen sodann in eine rotierende Trocknertrommel, die aus ineinandergeschobenen und fest miteinander verbundenen Rohren besteht, die mit Hubschaufeln ausgebildet sind. Von dieser Trommel gelangen die Späne über einen

Abscheider zur Abtrennung von Schwergut zum Materialabscheider 8.

Bei einem indirekt beheizten Trockner ist bekanntlich ein von rotierenden Röhrenbündeln gebildetes Heizregister als Heizung 18 vorgesehen, wobei Hub- und Traπsportschaufeln das zu trocknende Material durch den Trockner wälzen bzw. transportieren und oftmalig über die Heizregister rieseln lassen. Die Einblasung vorgewärmter Frischluft erfolgt zweckmäßig in ein zentrales Hauptrohr oder seitlich in eine Mulde, in welcher das Heizregister umläuft.

Anstelle eines einzigen Trockners 5 können die über die Leitung 9 zugeführten vorgetrockneten Holzspäne auch mehreren indirekt beheizten Trocknern 5 parallel zugeführt werden. Eine solche Anordnung kann aus Leistungsgrüπden zweckmäßig sein, wobei die einander parallel geschalteten Trockner 5 vom Abhitzekessel 14 gleichmassig mit Wärmeträgeröl beschickt werden. Vor oder hinter der Brennkammer 11 kann in den Abgasstrom ein nicht dargestelltes Elektrofilter für Flugasche eingebettet sein, das auf Naßgas anspricht. Eine solche Ausbildung ist bei hohem Staubanteil der Abgase zweckmäßig.

Das Ausfϋhruπgsbeispiel nach Fig.2 ähnelt jenem nach Fig.l, jedoch wird als zusätzliche Energiequelle für die Brennkammern 3,11 Warmluft herangezogen, welche vom Abhitzekessel 14 bzw. dessen Rohrsystem 21 über eine Leitung 34 bezogen wird, die sich zu den Brennkammern 3,11 verzweigt. Diese Ausführuπgsfαrm ist ebenso wie jene nach Fig.l für den Fall gedacht, daß die Temperatur des die erste Brennkammer 3 verlassenden Gases zur Oxydation der organischen Stoffe in der zweiten Brennkammer 2 nicht ausreicht, so daß dort das Abgas des ersten Trockners 2 in der Brennkammer 11 durch Zufuhr von weiterem Brennstoff (Erdgas über die Leitung 13) auf die erforderliche Temperatur gebracht; werden muß.

Fig.3 zeigt eine Anlage, welche für den Fall gedacht ist, daß die Temperatur des die erste Brennkammer 3 verlassenden Gases zur Oxydation der organischen Stoffe in der zweiten Brennkammer 11 ausreicht. Dem kann insoferne nachgeholfen werden, als die zweite Brennkammer 11 m t Oxydationskatalysatoren ausgerüstet ist, durch welche die zur Oxydation der organischen Stoffe erforderliche Temperatur auf etwa 300 bis 550°C abgesenkt werden kann. Für diesen Fall zweigt von der Leitung 32, über welcne die Abgase der Brennkammer 3 für die Beheizung des ersten Trockners 2 diesem zugeführt werden, vor der Einmündung der Einαabeleitung 1 eine Leitung 33 ab, welche die erwähnten Aoαase der

Brennkammer 3 direkt in die zweite Brennkammer 11 führt, z.B. mit einer Temperatur von 500°C. In diesem Fall wird das Abgas der ersten Trockner¬ stufe 2 aus dem Materialabscheider 8 über die Leitung 6 vollständig in die Brennkammer 3 der ersten Stufe zurückgeführt und - wie erwähnt - das diese Brennkammer 3 verlassende Gas in zwei Teilströme aufgeteilt, die über die beiden Leitungen 32 bzw.33 dem Trockner 2 bzw. der Brennkammer 11 zugeführt werden. Da das aus der ersten Brennkammer 3 kommende Gas bereits eine ausreichende Temperatur für die Beheizung der zweiten Brennkammer 11 zwecks Oxydation der organischen Bestandteile aufweist, ist in der zweiten Brennkammer 11 kein zusätzlicher Brennstoff erforderlich. Die Leitung 13 der Ausführungsformen nach den Fig.l und 2 kann daher bei der Konstruktion nach Fig.3 entfallen, ebenso die Energiezufuhr über die Leitung 34 für die Brennkammer 11.

Bei allen Ausführuπgsformen kann selbstverständlich in den Kreislauf ,j es Wärmeträgeröles (Leitungen 16,19) ein nicht dargestellter Wärmeträgerölkessel eingeschaltet sein.

In Fig.l sind mit strichlierten Linien Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben. Eine Kondeπsatorwasserleitung und/oder eine Speisewasserleituπg 42 ist über einen Wärmetauscher 34 im Abhitzekessel 14 geführt, um überhitzten Hochdruckdampf zu erzeugen. Dieser wird in einer Gegendruckturbine 35 entspannt und erzeugt in einem Generator 36 Strom. Anschließend kann der entspannte Dampf (Leitung 38) für die Trocknung oder für den Wärmebedarf von Pressen genutzt werden. Der erzeugte Strom (Leitung 37) kann den Energiebedarf einer der zweiten Trockπerstufε πachgeschalteten Späneverarbeitungsanlage decken bzw. mit Hochfrequenz beheizte bzw. heizende Pressen betreiben.

Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn in der Abgasleitung des Ma¬ terialabscheiders 8 ein Wärmetauscher 41 angeordnet wird, um Wärme rück- zugewiπnen bzw. das anfallende Luftvolumeπ zu verringern.