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Title:
PROCESS FOR PRODUCING A MOLDED PIECE AS WELL AS A MOLDED PIECE MADE OF PLASTIC
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1995/008854
Kind Code:
A1
Abstract:
A welding sleeve has a heating element (5) which consists of a resistance wire (6) mounted on a winding support (3). The ends of the resistance wire are inserted in slits of the retaining elements formed on the winding support (3), such that when plugged into a recess in the retaining element (10) a plug contact (15) slides onto the inserted resistance wire (6). The slit in the plug contact (15) simultaneously cuts into and clamps the resistance wire (6), thus producing a solid contact between resistance wire (6) and contact plug (15).

Inventors:
PORFIDO ERASMO (CH)
PETRY DIRK ALEXANDER (CH)
Application Number:
PCT/CH1994/000188
Publication Date:
March 30, 1995
Filing Date:
September 22, 1994
Export Citation:
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Assignee:
FISCHER GEORG ROHRLEITUNG (CH)
PORFIDO ERASMO (CH)
PETRY DIRK ALEXANDER (CH)
International Classes:
F16L47/02; B29C65/34; B29D23/00; F16L47/03; H01R4/24; B29L23/00; (IPC1-7): H01R4/24; B29C65/34; F16L47/02
Foreign References:
EP0396273A21990-11-07
EP0416306A11991-03-13
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Verfahren zur Herstellung eines KunststoffFormteiles mit einem Heizelement, mittels welchem durch Zuführung von elek¬ trischer Energie eine Schweissverbindung des Formteiles mit einem weiteren Kunststoffteil herstellbar ist, wobei das Heizelement aus einem Widerstandsdraht besteht, an deren En¬ den Steckanschlüsse für die Stromzuführung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Widerstandsdrahtes über ein Halteelement für den Steckkontakt gelegt wird und ein Steckkontakt bei gleichzeitiger Anschneidung und Klem¬ mung des Widerstandsdrahtes auf das Halteelement gesteckt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 bei Verwendung eines mit Kunst¬ stoff ummantelten Widerstandsdrahtes, dadurch gekennzeich¬ net, dass die KunststoffUmmantelung mittels des Steckkon¬ taktes durchschnitten wird und durch das Aufstecken ein di¬ rekter Kontakt des Widerstandsdrahtes mit dem Steckkontakt hergestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen die Haltelemente aufweisenden Wicklungsträger der Widerstandsdraht aufgewickelt wird, und dass nach dem Aufstecken des Steckkontaktes der Wicklungsträger zur Herstellung des Formteiles mit Kunststoff umspritzt wird, wobei die Anschnittverbindung zwischen Steckkontakt und Widerstandsdraht in Kunststoff eingebettet und für den Steckanschluss ein durch eine umgebende Wand geschützter freier Raum gebildet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtenden eines als Heizmatte ausgebildeten Heizelementes durch den Steckkontakt mit den Halteelementen verbunden werden und dass anschliessend die Halteelemente von der Seite der Schweissflache am Formteil befestigt werden.
5. Formteil hergestellt nach dem Verfahren gemäss einem der An¬ sprüche 1 bis 4, mit mindestens einem zwei Steckanschlüsse aufweisenden Heizelement aus einem Widerstandsdraht, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steckanschluss (8) einen auf ein Haltelement (10) und das Ende des Widerstandsdrahtes (6) aufsteckbaren, mit Schlitzen (18) versehenen Steckkontakt (15) aufweist, wobei die Breite (b) der Schlitze (18) gerin¬ ger ist als der Durchmesser (d) des Widerstandsdrahtes (6).
6. Formteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (10) einen in einer von einer Wand (12) umge¬ benen Ausnehmung (11) angeordneten Vorsprung (13) aufweist und dass die Wand (12) mit einander gegenüberliegenden Schlitzen (14) versehen ist, in welchen das Ende des Wider¬ standsdrahtes (6) angeordnet ist.
7. Formteil nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der Steckkontakt (15) ein in die Ausnehmung (11) des Halteelementes (10) steckbares Steckteil (16) aufweist, in welchem die Schlitze (18) angeordnet sind.
8. Formteil nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass an den beiden Enden eines Wicklungsträgers (3) je ein Halteelement (10) integriert angeordnet ist. Formteil nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die mit den Enden eines als Heizmatte ausge¬ bildeten Heizelementes (5) verbundenen Halteelemente (10) in Ausnehmungen des Formteiles einsteckbar ausgebildet sind.
Description:
Verfahren zur Herstellung eines Formteiles sowie ein Formteil aus Kunststoff

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Formteiles mit einem Heizelement, wie es im Oberbe¬ griff von Anspruch 1 beschrieben ist sowie ein nach dem Ver¬ fahren hergestelltes Formteil.

Ein als Schweissmuffe ausgebildetes Kunststoff-Formteil der eingangs genannten Art ist z.B. durch die DE-28 23 455 C3 be¬ kanntgeworden, bei welchem der Steckkontakt durch den Wider¬ standsdraht des Heizelementes direkt gebildet wird, wobei die¬ ser in Form einer Schlaufe über einen innerhalb einer Ausneh¬ mung angeordneten Steg geführt angeordnet ist.

Nachteilig hierbei ist, dass der Widerstandsdraht nicht befe¬ stigt ist, so dass keine sichere Steckverbindung mit der Strom¬ quelle gewährleistet ist und dass ein mit Kunststoff ummantel¬ ter Widerstandsdraht an dessen Ende vor der Bildung der Schlau¬ fe als Steckkontakt erst abisoliert werden muss.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Formteils und ein Formteil der eingangs ge¬ nannten Art zu schaffen, welches eine automatisierbare Herstel¬ lung von Steckanschlüssen für das Heizelement auch bei Verwen¬ dung eines isolierten Widerstandsdrahtes ermöglicht, wobei die Steckanschlüsse eine sichere Verbindung mit einer Stromquelle gewährleisten müssen.

Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Verfahrensanspruches 1 und des Anspruches 5 für ein Formteil gelöst.

Besonders vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den davon abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.

Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht eine einfache und automatisierbare Herstellung eines Steckanschlusses bei Form¬ teilen mit Heizelementen, wobei dieses Verfahren bei blanken als auch mit Kunststoff ummantelten Widerstandsdrähten gleich verwendbar ist.

Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispiels¬ weise dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine Hälfte einer Schweissmuffe teilweise im Längs¬ schnitt

Fig. 2 eine vergrösserte Darstellung des Ausschnittes mit dem Steckanschluss von Fig. 1

Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III - III von Fig. 1

Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV - IV von Fig. 3 vor dem Umspritzen des Wicklungsträgers und

Fig. 5 ein vergrösserter Teilausschnitt von Fig. 4.

Die Fig. 1 zeigt ein als Schweissmuffe 1 ausgebildetes Formteil zum verbinden von rohrfömigen Teilen aus thermoplastischem Kunststoff. Ein Muffenkörper 2 besteht aus einem als Wicklungs¬ träger ausgebildeten inneren Muffenteil 3 und einem äusseren Muffenteil 4. Am inneren Muffenteil 3 ist ein Heizelement 5 an¬ geordnet, welches aus einem im inneren Muffenteil 3 einge¬ betteten oder in Rillen 7 windungsförmig eingelegten Wider¬ standsdraht 6 besteht.

An den beiden Enden des Widerstandsdrahtes 6 sind Steckan¬ schlüsse 8 für die Stromzuführung angeordnet.

Die Fig. 2 bis 5 zeigen einen Steckanschluss in vergrösserter Darstellung. Hierfür sind am Wicklungsträger 3 an dessen Enden Halteelemente 10 integriert bzw. angeformt angeordnet.

Das Halteelement 10 weist eine Ausnehmung 11 auf, welche vor¬ zugsweise im Querschnitt viereckig ausgebildet ist und von ei¬ ner entsprechend viereckig angeordneten Wand 12 umgeben ist. Innerhalb der Ausnehmung 11 ist ein Vorsprung 13 angeordnet.

Die beiden gegenüberliegenden Wände 12a, 12b sind mit Schlitzen 14 versehen, welche quer zur Längsachse 9 der Schweissmuffe verlaufen. Das jeweilige Ende des Widerstandsdrahtes 6 wird beim Aufwickeln auf den Wicklungsträger 3 in die Schlitze 14 eingesteckt und kommt dabei auf den Vorsprung 13 zu liegen.

Ein in die Ausnehmung 11 des Halteelementes 10 einsteckbarer Steckkontakt 15, welcher aus einem Blech durch Verformung her¬ gestellt ist, weist einen Steckteil 16 und ein Anschlussteil 17 auf. Das Anschlussteil 17 ist entweder als Flachstecker oder vorzugsweise als Rundstecker ausgebildet, wobei in der zweiten Ausführung das Blech zu einem rohrför igen Teil geformt ist. Der Steckteil 16 ist entweder U-förmig oder wie aus Fig. 3 er¬ sichtlich rechteckförmig aus dem Blech geformt und weist an den drei Wandteilen 16a, 16b und 16c einen Schlitz 18 auf.

Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist die Breite b des Schlitzes 18 etwas kleiner als der Durchmesser d des blanken Widerstands¬ drahtes 6.

Beim Einstecken des Steckkontaktes 15 in die Ausnehmung 11 wird der Schlitz 18 des Steckteiles 16 über den Widerstandsdraht 6 geschoben, wobei gleichzeitig eine Anschneidung und Klemmung des Widerstandsdrahtes 6 und somit auch ein guter Kontakt für den Strom zwischen Steckkontakt 15 und Widerstandsdraht 6 ent¬ steht.

Wird ein mit Kunststoff ummantelter Widerstandsdraht 6 verwen¬ det, wird dabei gleichzeitig die Ummantelung durchschnitten und der Draht angeschnitten. Dadurch ist keine Entfernung der Kunststoff-Ummantelung am Drahtende als getrennter Arbeitsvor¬ gang erforderlich.

Nach dem Aufwickeln des Widerstandsdrahtes 6 auf den Wicklungs¬ träger 4 und Einstecken der Steckkontakte 15 in die Ausnehmun¬ gen 11 der am Wicklungsträger 3 angeformten Halteelemente wird der Wicklungsträger auf einem Dorn in eine Spritzform einge¬ bracht und der äussere Muffenteil 4 durch Umspritzen herge¬ stellt. Hierbei werden alle Hohlräume zwischen dem Halterele¬ ment 10 und dem Steckkontakt 11 mit Kunststoff ausgefüllt, wo¬ durch die Anschnittverbindung zwischen dem Widerstandsdraht 6 und dem Steckkontakt 15 fest in Kunststoff eingebettet wird. Gleichzeitig wird um den Steckkontakt 15 eine Wand 19 angeformt wodurch der Steckanschluss von der Wand geschützt in einem freien Raum 20 zur Herstellung der Steckverbindung zugänglich ist.

Wird das Heizelement 5 aus einem mit Kunststoff ummantelten Wi¬ derstandsdraht und ohne Wicklungsträger hergestellt, werden die beiden Drahtenden mit getrennten aus Kunststoff bestehenden Halteelementen 10 und mit Steckkontakten 15 wie bereits be¬ schrieben verbunden.

Die so mit Steckkontakten verbundene Wicklung kann dann wie be¬ reits beschrieben zur Herstellung des Muffenkörpers umspritzt werden.

Ist das Heizelement als Heizmatte ausgebildet, werden die Hal¬ teelemente 10 mit den Steckkontakten 15 von der Seite der Schweissflache an einem Formteil befestigt.

Diese Anordnung wird vorzugsweise bei als Anbohrarmaturen oder Abzweigarmaturen ausgebildeten Formteilen verwendet, welche ein auf eine Rohrleitung aufsetzbares Sattelteil mit der am In¬ nenumfang angeordneten Heizmatte aufweisen.