Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
PROCESS FOR SEWING A CUT-OUT SLEEVE ONTO A GARMENT PART
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1989/004391
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to mechanize the sewing operation, the inner curves on the contour to be sewn on the two parts are deformed so as to form a straight line and transmitted in this condition to the stitching station. During stitching, the cut-out sleeve is turned appropriately in the region of its circular outer contour.

Inventors:
KOEHLER HERBERT (DE)
Application Number:
PCT/EP1988/000952
Publication Date:
May 18, 1989
Filing Date:
October 24, 1988
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
PFAFF IND MASCH (DE)
International Classes:
D05B23/00; D05B35/00; D05B35/04; D05B39/00; (IPC1-7): D05B39/00
Foreign References:
EP0095261A11983-11-30
DE166286C
DE1129812B1962-05-17
FR2159699A51973-06-22
US4493276A1985-01-15
EP0152170A21985-08-21
CH472328A1969-05-15
Download PDF:
Claims:
Pataπtaπsprüche
1. Verfahren zum Annähen eines Ärmelzuschπittεs an die Randzone des Är elausschπittes eines Beklεiduπgstεiles, gekennzeichnet durch folgendε Merkmale: ä) .Die an εinεπ kreisförmig gestalteten Außeπbogen anschliεßεπden Randzonεn dεr zu verπähendεn Kontur des Ärmelzuschπittes (A) werden in eine den Außenbogen tangierende Gerade verformt und in dieser Form fixiert, b) die Randzone des Ärmelausschnittes des Bekleidungsteilεs (B) wird in εinε Gεradε vεrformt und in diεsεr Form fixiert, c) die vorderen Bereiche der Randzonen des Bekleidungsteilεs (B) und des Ärmelzuschnittεs (A) wεrden in eine vorgegebεπε im wesentlichen deckungsglεichε Rεlativlagε gεbracht, d) diε bεidεπ Randzonεn dεs Bεkleiduπgstεilεs (B) und dεs Ärmelzuschπittes (A) werdεπ durch eine geradlinig verlaufεndε Naht miteiπandεr vεrbundεπ, und e) während der Nahtbilduπg im Bεrεich der Kreiskontur wird der Vorschubbewegung des Ärmelzuschπittεs (A) einε diesen auf dem Bekleidungsteil (B) abwälzende Drehbεwεgung übεrlagert. ' Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekeππzεichπε , daß die die Iπnenkurveπ bildenden Raπdzoπeπ dεs Beileiduπgstεilεs (B) und dεs Ärmεlzuschπittes (A) zur Verformung in eine Gerade in eine Nähgutklammer (3, 5) mit relativ zueiπaπdεr bewegbarεπ Klεmmelemeπteπ eingespannt werdεπ, diε von εiπer den gεkrümmtεπ Verlauf der jεwεiligεn Randzone erfassendεπ Eiπspanπstεllung in εiπe εinε Gεradε bildεndε Übεrgabestεllung für εiπ Klem ittel (81, 50) bewegbar sin_d.. Näheinhεit zur Durchführung dεs Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einer den Ärmεlzuschnitt (A) aufnehmenden Nähgutklammer, dadurch gekennzeichnεt, daß diεse mit eiπεm übεr das fixiεrtε Bεklεidungsteil (B) verfahrbaren Drehantriεb (4) kuppelbar ist.
2. Näheinhεit nach Anspruch 3, dadurch gεkennzeichnεt, daß diε Kupplungsvεrbiπdung zwischen der Nähgutklammer (5) und dem Drehantrieb (4) über εinε Schaftkupplung (52, 98) εrfolgt.
3. Näheinheit zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit εiner die Randzone des Ärmelausschπittes dεs Bεklεidungstεils fixiεreπdeπ Klemmschiεnε, dadurch gεkεπnzeichπe , daß diε Klemmschieπε (81) zum Vernähen der zur Geraden geformten Randzone des Bekleiduπgsteilεs (B) mit dem kreisbogenförmigen Teil der Raπdzone des Ärmelzuschnittεs (A) mit einem synchron zum Nähtraπsport arbeitenden Antrieb (82) verbundεn ist.
4. Nähgutklammεr zur Ausführung dεs Vεrfahrεπs nach Anspruch 1 odεr 2 mit εinεr Mεhrzahl von . Klεmmεle επtεn, wεlchε zur Eiπspaπnuπg εiπεs parallel zu einer bogenförmigen Randzone ver laufεndεn Bεrεichεs dεs Nähgutεs vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Klemmelemente (42, 78) auf einem Tragmittel (18, 75) befestigt ist, welches zwischen εiner einen gekrümmtεn Verlauf aufweisenden Eiπspaπnstelluπg und einer eine Gerade bildenden Übergabestellung bewegbar ist.
5. Nähgutklammer nach Anspruch 6, dadurch gekεnnzeichnet, daß das Tragmittel eine Rollenkette (18) ist, derεn Bewegung durch in der Nähgutklammer (3) geführtε Zahπsεgmεntε (16, 17) εrfolgt, dεrεπ in die Rollenkette (18) eingreifenden Zähne (20) eine der Kontur der zu vεrπähεnden Raπdzoπe des Nähgutεs επtsprschende Wälzliπiε aufwεist.
6. Nähgutklammεr nach Anspruch 7, dadurch gεkεπnzeichnεt, daß die Rollenkεttε (18) in ihrε Mittelteil durch ein in der Geraden angeordnetes Zahnstück (21) fixiert ist, das fest mit der Nähgutklammer (3) verbunden ist und daß die Enden der Rollεnkεttε (18) an jε einεm der beiden Zahnsegmεπte (16, 17) bεfεstigt sind.
7. Nähgutklammer nach Anspruch 6, dadurch gekεnnzεichnet, daß das Tragmittel εinε Blattfεdεr (75) ist, deren eines Ende in der Geraden fixiert ist und derεπ andεrεs Ende zwischen den beidεn Eiπspanπstεllungeπ bewεgbar ist.
Description:
Beschreibung

Verfahren zum Annähen eines Är elzuschπittes an ein Bekleidungsteil

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Annähen der Randzoπen eines Ärmelzuschnittes an die Randzone des Ärmεlausschnittes eines Bekleidungsteiles nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Die bisher bekannte Herstellungsweise zum Einnähen des Ärmelzuschnittes in ein Bekleiduπgsteil besteht darin, daß die Näherin fortlaufend aufeinanderfolgende Abschnitte der zusammenzunähenden Raπdzonen der beiden Nähgutteile übereinanderlegt und der Stichbildestelle der Nähmaschine zuführt.- Diese Maßnahme ist sehr aufwendig und erfordert besonderes Geschick der Näherin.

Zum Vernähen von Nähgut mit gekrümmter Kontur auf mechanisierten Nähanlagen muß das Nähgut oder die Nähmaschine nicht nur in der üblichen Transportrichtung sondern auch quer dazu bewegt werden. Dies ergibt insbesondere bei größeren Werkstücken komplizierte Transportverhältπisse. Zum Einnähen eines Ärmelzuschnittes in einen Ärmelausschnitt eines Bekleidungsteiles fehlen aber dazu die Voraussetzungen, weil die zu vernähenden Raπdzonen der beiden Teile zur Erzielung einer späteren räumlichen Ausbildung völlig unterschiedliche Konturen aufweisen. Ein Zusammennähen der Randzonen der beiden Teile ist daher bei normaler Einspannung in Stoffklammern nicht möglich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Randzonen der beiden miteinander zu verbindenden Nähgutteile so zu

gestalten, daß sie sich durch eine einfache Naht vernähen lassen.

Diese Aufgabe wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Dadurch ist nunmehr ein Annähen des Ärmelzuschπittes in den Ärmelausschnitt des Bekleidungsteiles durch eine geradlinige Relativbeweguπg zwischen der Nähmaschine und den Nähguttεileπ möglich, so daß der Nähvorgaπg auf einer vollmechanisierten Näheiπrichtung ausführbar ist. Das Verfahren geht dabei von der Voraussetzung aus, daß der Außenbogen des Ärmelzuschnittes im wesentlichen kreisförmig gestaltet ist.

Eine vorteilhafte Weiterbildung des Verfahrens zur Überführung der durch Innenkurveπ gebildeten Raπdzonen der Nähgutteile in eine Gerade ist in Anspruch 2 angegeben.

Durch die in den Ansprüchen 3 bis 5 angegebenen Merkmale wird die Möglichkeit geschaffen, das Vernähen der"vorgefαrmten Randzonen der Nähgutteile -weitgehend zu vereinfachen und zu automatisieren.

Die Merkmale nach den Ansprüchen 6 bis 9 enthalten besonders günstige Ausbildungen der Nähgutklammern zur Abwandlung des an sich kurvenförmigen Randes des Nähgutes in gerade Linien.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Anordnung zur Ausführung des erfiπdungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Draufsich-t auf die

Nähanordnuπg ,

Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Draufsicht auf die Stoffklammer zur Verformung des Ärmelausschπittes des Bekleiduπgsteiles,

Fig .. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2,

Fig. 4 eine Draufsicht auf die Stαffklammer zur Aufnahme des Ärmelzuschnittes,

Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4

Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI ' der Fig. 1,

Fig. 7 eine Seitenansicht auf den Drehantrieb bei aufgesetzter Stoffklammer,

Fig. 8 eine Draufsicht auf die Nähanordnung mit den beiden Zuschnitteileπ unmittelbar vor dem Nähvαrgaπg und

Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung mit teilweise fertiggestellter Naht.

Die in Fig. 1 in einer schematischeπ Draufsicht dargestellte Näheinheit enthält ein Gestell (1) , eine Nähmaschine (2) , eine Nähgutklammer (3) für ein Bekleidungsteil (B) einen Drehaπtrieb (4) für eine Nähgutklammer (5) (siehe Fig. 4) zur Aufnahme eines Ärmelzuschπittes (A) .

Die Nähmaschine (2) ist auf einem Schlitten (6) befestigt, der auf zwei im Gestell (1) angeordneten Führungsstangeπ (7) verschiebbar gelagert ist. Die

Verschiebung des Schlittens (6) erfolgt in an sich bekannter, nicht dargestellter Weise über eine zwischen den Führuπgsstaπgeπ (7) angeordnete Kette (8).

Im Gestell (1) sind zwei weitere Führungsstaπgen (9) befestigt, auf denen ein Schlitten (10) quer zu dem Schlitten (6) verschiebbar gelagert ist. Die Verschiebung des Schlittens (10) erfolgt über eine zwischen den Führungsstangen (9) angeordnete Kette (11)

Auf dem Schlitten (10) ist die Nähgutklammεr (3) (Fig. 2 und 3) an Lagern (12) schwenkbar gelagert. Die Klammer (3) besteht aus einer Grundplatte (13) , einer durch Distanzbolzen (14) im Abstand davon gehaltenen Deckplatte (15) , zwei dazwischen angeordneten

Zahnsegmeπten (16 und 17) und einer Rollenkette (18) . Diese liegt mit ihren Rollen (19) zwischen Zähnen (20) der Zahnsegmente (16 und 17) , wenn diese in ihrer in Fig. 2 dargestellte Ausgangsstellung verschwenkt sind. Durch ein Zahnstück (21) , das in Aussparungen (16a und 17a) der Zahnsegmeπte (16 und 17) angeordnet ist und das zwischen zwei Rollen (19) der Rollenkette (18) ragt, wird diese in ihrem mittleren Teil fixiert. Das Zahnstück (21) ist durch eine Schraube (22) mit der Deckplatte (15) fest verbunden.

Zur Führung der Zahnsegmente (16 und 17) dienen Schlitze (23 bis 26) , die sowohl in der Grundplatte (13) als auch in der Deckplatte (15) vorgesehen sind und in die in den Zahπsegmenten (16 und 17) befestigte Bolzen (27 bis 30) ragen. Die Bolzen (27 und 29) sind dabei nach oben verlängert und mit Handgriffen (31 und 32) versehen. Die Wälzliπie der Zähne (20) der beiden Zahnsegmente (16 und 17) entspricht der Kontur der Raπdzoπe des Är elausschπittes des Bekleiduπgsteiles (8) .

Die Grundplatte (13) der Klammer (3) trägt auf ihrer Unterseite einen Lagerbügel (35), der mit einer durch einen Durchbruch (36) in der Tischplatte (10a) des Schlittens (10) ragenden Kolbenstange (37) eines Pπeumatikzyliπders (38) verbunden ist. Dieser ist an einem -am Schlitten (10) befestigten Träger (39) schwenkbar gelagert. Eine zwischen dem Schlitten (10) und der Grundplatte (13) angeordnete durch Zapfen (40a und 40b) geführte Feder (41) hält die Klammer (3) normal in ihrer angehobenen Stellung.

Die Rollen (19) der Kette (18) sind nach unten mit elastischen, zapfenförmigeπ Klemmelementeπ (42) verbunden, die sich beim Absenken der Klammer (3) auf die Randzoπe des Bekleidungszuschnittes (B) aufliegen und sie festklemmen. Zum Anlegen der zu vernähenden Randzone des Bekleidungszuschnittes (B) unter die Klemmelemente (42) ist ein der Kontur des Ärmelausschnittes entsprechender Anschlagwinkel (43) auf dem Schlitten (10) aufgeschraubt.

Zur.Aufnahme des Ärmelzuschπittes (A) dient, die Nähgutklammer (5) (Fig. 4 und 5). Ihre Randkante (45a) zur Aufnahme des der späteren Nahtzone des Ärmelzuschnittes (A) benachbarten Bereiches ist im

Bereich des Iπnenbogens des Ärmelzuschnittes (A) der Kreisbogeπform dieses Innenbogeπs entsprechend ausgebildet. An die kreisbogenförmige Randkante (45a) schließen sich die Ränder (45b und 45c) taπgential an.

Die Nähgutklammer (5) weist einen Bügel (50) auf, der zum Festklemmen des der anzunähenden Raπdzone benachbarten Bereiches des Ärmelzuschπittes (A) dient. Dabei wird der Bügel (50) durch zwei Drehfedern (51a und 51b) nach

unten gedrückt

Die Nähgutklammer (5) ist mit einem im Mittelpunkt ihrer kreisbogeπförmigen Raπdkante (45a) angeordneten Zapfen (52) versehen, der Sechskaπtprofil aufweist und damit zum lagegerechteπ Fixieren auf einem separaten Arbeitstisch (53) dient. Der Arbeitstisch (53) ist zur Aufnahme des Zapfens (52) mit einer Bohrung (54) versehen, die ebenfalls Sechskaπtprofil aufweist.

Auf dem Arbeitstisch (53) ist ein Anschlagwinkel (58) befestigt, der die Kontur der anzunähenden Raπdzone des Ärmelzuschπittes (A) aufweist und an den diese sich beim Auflegen auf die Nähgutklammer (5) anlegt. Hinter dem mittleren Teil des Aπschlagwinkels (58) ist auf dem Arbeitstisch (53) ein Lagerbock (59) befestigt, an dem ein Bügel (60) auf einer Achse (61) gelagert ist. Der Bügel (60) weist Arme (62) auf, an denen eine Klemmleiste (63) befestigt ist, deren Form dem Iππentεil der Randzoπε dεs Ärmεlzuschnittεs (A) επtsprεchεnd kreisbogeπförmig ausgεbildεt ist. Diε Klεmmleiste (63) legt sich beim Absenken auf den mittleren Teil der Randzoπε des Ärmelzuschπittεs (A) auf.

Am Bügεl (60) ist εine Gabel (64) befεstigt, die mit der Kolbenstange (65) eines Pneumatikzylindεrs (66) verbunden ist. Diesεr ist an einem Lagerarm (67) des Lagεrbockεs (59) angεlenkt.

Seitlich des Lagerbockεs (59) ist auf dεm Arbeitstisch (53) je eine Trägerplatte (70) (Fig. 4 und 6) vorgesehen, die ein der Verformung des seitlichεπ Raπdbereiches dεr anzuπähεndeπ Raπdzone dienende Anordnung trägt. Die Trägerplatte (70) ist dazu auf

einer Kolbenstange (71) eines Pneumatikzylinders (72) befestigt. Dieser ist in geeigneter Weise unterhalb des Arbeitstisches (53) angeordnet, wobei die Kolbenstange (71) eine Bohrung in dem Arbeitstisch (5 * 3) durchragt. Auf der Trägerplatte (70) ist ein Winkelstück (74) aufgeschraubt, an dessen freiem nach obeή ragendεn Schεπkεl das εinε End.e einer Blattfeder (75) befestigt ist, deren • anderes Ende mit der Kolbenstange (76) sinεs Pnεumatikzyliπdεrs (77) vεrbundεπ ist. Diεser ist auf der Trägεrplatte (70) gelagert. Die Blattfeder (75), die um ihre Befestigung an dem Winkelstück (74) schwenkbar ist, trägt in ihrem uπterεn Raπdbereich εiπe elastische Klemmleiste (78) . Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß sich die beiden Klemmleisten (78) nach dem Absεnkεn ihrεr Trägerplatten (70) auf die zu verπähεπde seitlichε Raπdzoπε des Ärmelzuschπittεs (A) hiπtεr dem " Anschlagwiπkεl (58) auflegen.

Das Gestell (1) (Fig. 1) trägt eiπε Tischplattε (la) zur Auflagε des Bekleidungsteiles (B), wenn dieses mit seiner zu vernähenden Randzone gεgen den Aπschlagwinkel (43) auf dem Schlitten (10) angelegt wird. Seitlich davon ist die Tischplatte (la) ausgeschnitten, um zwei Führuπgsstaπgen (79) aufzunεh en, die einen verschiebbaren Schlitten (80) tragen. In 'diesem ist das Ende einer Klemmschiene (81) senkrecht verschiebbar gelagert, deren Verschiebung durch einεn untεrhalb dεs Schlittens (80) befestigten, nicht dargestεlltεn Pπεu atikzylindεr gεstεuert wird. Die horizontale Verschiεbebewegung dεs Schlittens (80) auf den

Führuπgsstaπgen (79) bewirkt ein Motor (82) über eine Kette (83) , derεπ Endεn an dεm Schlittεπ (80) befestigt sind.

Seitlich von der Auflagefläche für den

Bekleiduπgszuschπitt (B) ist der Drεhaπtrieb (4) für die Nähgutklammer (5) auf der Tischplatte (la) montiert

Der Drehaπtrieb (4) (Fig. 1 und 7) enthält eine auf der Tischplatte (la) befestigte Lagerstütze (85), in der zwei Führuπgsstaπgeπ (86) verschiebbar gelagert sind.

Die Enden der Führuπgsstangen (86) sind εinerseits mit einem Träger (87) und aπderersεits mit εinem

Verbindungsstück (88) verbunden. An dem Verbindungsstück (88) ist eine Kette (89) befεstigt, diε über ' ein an der Lagerstütze (85) gelagertes

Kettenrad (90) läuft und von einem Antriebsrad (91) eiπεs Motors (92) antrεibbar ist, dεr εbεπfalls auf der Tischplatte (la) befestigt ist.

An dem Träger (87) ist ein Schrittmotor (97). befestigt, dessen Welle (95) mit einer Auflageplätte (96) verbunden ist. Die Welle (95) enthält eiπε axialε

Bohrung (98), die als Sechskaπt zur Aufnahme des Zapfens (52) an der Nähgutklammer (5) für den

Är elzuschπitt (A) ausgebildet ist.

Im folgendεn werden die Arbeitsschritte zum Einspannen, zur Manipulation und zum Übεrgεbεn des Nähgutes an die Nähpositioπ sowie der eigentliche Nähvorgang beschrieben.

In der Fig. 1 ist diε Nähgutklammεr (3) in ihrer angehobenen Ausgangslage dargestellt, wobei der Schlittεπ (10) in sεinεr an diε Tischplattε (la) herangefahrenen Position steht. Die Bediεπuπgspεrson hat das Bekleiduπgsteil (B) auf die Tischplatte (la) aufgelegt und die zu vernäheπdε Randzoπe des Ärmelausschnittεs (A) an den Anschlagwinkel (43) angelegt. Die Klemmschienε (81) befindet sich dabei

entgegen der Darstellung noch in ihrer rächten Eπdstelluπg in angehobener Lage.

Nunmehr wird die Klammer (3) durch Einsc alten des Pneumatik∑yliπders (38) abgesenkt und die Klemmelemeπte (42) legen sich auf die Raπdzoπe des Bekleiduπgsteiles (B) auf. Die Bedieπungspersoπ verschwenkt die Zahnsegmeπte (16 und 17), indem siε diε Handgriffe (31 und 32) auseinander zieht. Dabei bewegen sich die Bolzen (27 bis 30) in ihren Schlitzen (23 bis 26) und bewirkεπ ' εin Abrollεn dεr Zahnsegmeπtε (16 und 17) εntlang dεr Rolleπkettε (18) . Diε Form der Schlitze (23 bis 26) ist dabεi so gewählt, daß die Rollenkette (18) im ausgeschwenkten Zustand der beiden Zahπsegmεnte (16 und 17) eine Gerade bildet. Diεsεn Zustand zεigt diε strichpunktierte Darstellung der Zahnsegmεntε (16, 17) und der Rollenkεttε (18) in dεπ Fig. 1 und 2. Das Zahnstück (21) , das berεits in diεser Geradεn in diε Rollenkettε (18) εingreift, bewirkt dabei einε sεitliche Fixierung der Kette (18) . Mit der Rollenkεttε (18) vεrschiebeπ sich auch die Klem elementε (42) und bεwirken eiπε Vεrlagεruπg dεr εingespaπnteπ Raπdzoπe des Bekleiduπgsteiles (B) in eine Gerade unmittelbar außerhalb des Randes der Tischplatte (la).

Die Klemmschiene (81) wird durch Antrieb des Motors (82) nach links über das Bekleidungsteil (B) verschoben und der nicht dargestεlltε Pnεumatikzylinder für die Vertikalbεwεguπg der Klemmschiεnε (81) εingeschaltet, so daß diεsε das Bekleidungsteil (B) unmittelbar neben seiner in die Gerade verlagεrtεn Randzonε auf dεr Tischplattε (la) festklemmt. Die Klammer (3) wird nach Ausschalten des Pπeumatikzyliπders (38) durch die Feder (41) aπgehαbεn und dεr Schlittεn (10) fährt in seine zurückgezogene Stellung.

Inzwischen legt die Bedieπuπgspersoπ den Ärmel∑uschπitt (A) auf diε auf dem Arbeitstisch (53) (Fig. 4 bis 6) aπgeordnetε Nähgutklammεr (5) so auf, daß die zu vernähende Kante an dem Aπschlagwinkel (58) anlieg .Durch Einschalten des Pneumatikzylindεrs (66) senk sich die Klemm leiste " (63) auf den mittleren Teil der Raπdzoπe des Ärmelzuschπittes (A) . Anschließεπd werden die unterhalb des Arbeitstisches (53) befestigten Pneumatikzylindεr (72) εingεschaltεt, diε auf diε jeweilige Tragplatte (70) einwirken und damit die daran befestigten Klemmleisten (78) auf die beidεn seitlichεn Raπdzoπεπ absεnkεn. Danach wεrden die Pπeu atikzylindεr (77) εiπgεschaltεt, wodurch diε von dεn Klεmmlεistεπ (78) gehaltenen beiden seitlichen Randzoπeπ zur Nähgutklammer (5) hin verschoben werden. Sie bilden dann tangeπtial an dεπ krεisbogεnförmigεn Mittεlabschnitt der Randzone verlaufende gerade Abschnitte. Das hintsr dεπ sεitlichεπ Randzoπεn liεgεπdεn Gewebε lεgt sich dabεi in Faltεπ und wird durch Absenken des Bügels (50) auf den Ärmelzuschnitt (A) festgεklε m .

Nach Umschaltεπ des Pneumatikzyliπders (66) und dεr Pnεumatikzyliπdεr (72) werden die Klemmleisten (63 und 78) aπgehobεn. Nach Umschaltεn dεs Pnsumatikzylindεrs (77) bεwegeπ sich die Blattfedern (75) wiedεr in ihre Ausgangslagε zurück.

Diε Bεdieπuπgsperson überführt nuπmεhr diε Nähgutklammεr (5) von ihrεr Position auf dεm Arbεitstisch (53) auf diε Auflagεplattε (96) am Tragkörpεr (87) dεs Drεhantriεbεs (4) . Der Tragkörper (87) wurde inzwischen durch Einschalten dεs Motors (91) in seine linke Endstelluπg übεr das Bekleiduπgsteil (B)

gefahren. Die Bedieπuπgspersoπ legt die Nähgutklammer (5) durch Einführen des Zapfens (52) in die Bohrung (98) auf die Auflageplatte (96) so auf, daß die linke anzunähende gerade Raπdzoπe des Ärmelzuschπittes (A) den linken Teil der Randzone des Bεkleiduπgsteiles (B) übεrdεckt, wiε die Fig. 8 zeigt. Durch die sechskaπtförmige Ausbildung von Zapfen (52) und Bαhr ' uπg (98) wird die Drehlage der Nähgutklammer (5) auf der Auflageplatte (96) gesichεrt.

Währεπd nun diε Nähmaschine (2) entlang des Randes der Tischplatte (la) verschoben wird, beginnt der Nähvorgaπg sobald die beidεπ Raπdzonen vo.n Bekleiduπgsteil (B) und Ärmelzuschnitt (A) in die Stichbildestelle einlaufen. Gleichzεitig wird dεr Motor (82) angetrieben, der die Klemmschiεnε (81) über den Schlitten (80) synchron mit der Bewegung der Nähmaschine (2) nach rechts verschiebt und so den Klεmmbεrεich nεbeπ der vεrπähtεn Randzonε dεs Bεklεidungstεilεs (B) frεigibt.

Nachdem die Nähmaschinε (2) dεn gεraden Teil der Raπdzone des Ärmelzuschπittes (A) vernäht hat, betätigt sie einεπ nicht dargεstεlltεn Endschalter, der sowohl den Schrittmotor (97) als auch den Motor (92) εiπschaltεt. Der Schrittmotor (97) verdreht die Nähgutklammer (5) über diε Wεllε (95) , währεnd dεr Motor (92) übεr diε Kεttε (89) diε Nähgutklammεr (5) synchron mit dεr Vorschubgεschwiπdigkεit dεr Nähmaschine (2) vεrschiebt, so daß die Randzone dεs mittleren kreisbσgεnfδrmigen Teiles des Ärmelzuschnittes (A) mit dem mittleren Teil der Randzone des Bεklεidungsteiles (B) vernäht wird (Fig. 9). Sobald die Nähgutklammer (5) mit ihrer Stellung (II) unter die Stichbildestelle der Nähmaschine (2) vεrschwεnkt wurde, wird der nicht dargestεlltε Eπdschaltsr wiεdεr abgεschaltε , so daß

Schrittmotor (97) und Motor (92) abgeschaltet werdεπ.

Nunmehr wird der rechte gerade Teil der Raπdzoπe des Ärmelzuschπittes (A) an die entsprechende Raπdzone des Bekleidungsteiles (B) genäht, worauf die Nähgutklammer (5) mit den zusammengenähten Teilen entnommen werden kaπn..uπd die einzelnen Antriebsaggregate wieder in ihre Ausgangsstellung zurückfahren.