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Patent Searching and Data


Title:
PRODUCT TRANSFER SYSTEM FOR A MULTILEVEL BUILDING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/245096
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a product transfer system for a multilevel building, which enables the temporary interim storage of packaged products (11), in particular foods (12), having at least two interim storage devices (10), each containing a closable housing (14), which has a storage space (16) for the products (11), divided into one or more storage space segments (24), further containing at least one opening and closing device (18), which is designed to open and re-close one or more parts of the storage space (16) for access from the outside, further containing control logic (22) having interfaces for actuating the one or more opening and closing devices (18), further containing a temperature control device (20) having thermally insulating walls, wherein the interim storage devices (10) are installed in the outer wall (60) of a building and wherein an exterior and an interior opening and closing device (18) are present, wherein the at least two interim storage devices (10) form a composite, and an elevator system having a transfer device (70) is attached before the interim storage devices (10), via which elevator system the respective interim storage devices (10) can be loaded and unloaded.

Inventors:
LUDWIG HENNING ANDREAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/065161
Publication Date:
December 10, 2020
Filing Date:
June 02, 2020
Export Citation:
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Assignee:
PRIMEPORT GMBH (DE)
International Classes:
A47G29/14; G06Q10/08; B65G1/06; B65G1/137; B66B11/00
Domestic Patent References:
WO2016164577A12016-10-13
Foreign References:
KR101917629B12018-11-13
US20150183619A12015-07-02
JP2018122997A2018-08-09
JPH02240370A1990-09-25
JPH09286508A1997-11-04
JP2004244197A2004-09-02
ES2258942A12006-09-01
CN108146952A2018-06-12
Attorney, Agent or Firm:
SEEMANN & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (DE)
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Claims:
Produkt-Transfersystem für ein mehrstöckiges Gebäude

Patentansprüche

1 . Produkt-Transfersystem für ein mehrstöckiges Gebäude, das die temporäre Zwischenlagerung von verpackten Produkten (1 1 ), insbesondere Lebensmitteln (12), ermöglicht, m it m indestens zwei Zwischenlagervorrichtungen (1 0), jeweils enthaltend ein verschließbares Gehäuse (14), das einen in ein oder mehrere Stauraumsegmente (24) unterteilten Stauraum (16) für die Pro dukte (1 1 ) besitzt, weiter enthaltend m indestens eine Öffnungs und Schließvorrichtung (1 8), die dazu eingerichtet ist, ein oder mehrere Segmente des Stauraums (16) für den Zugriff von au ßen zu öffnen und wieder zu verschließen, weiter enthaltend eine Steuerlogik (22) mit Schnittstellen zur Betätigung der einen oder mehreren Öffnungs- und Schließvorrichtungen (1 8), weiter enthaltend eine Temperierungseinrichtung (20) m it therm isch isolierenden Wänden, die dazu eingerichtet ist, im Stauraum (16) abgelegte Produkte (1 1 ) zu temperieren, wobei die Zwi schenlagervorrichtungen (1 0) in die Außenwand (60) eines Ge bäudes eingebaut sind und bei denen eine außenseitige sowie eine innenseitige Öffnungs- und Schließvorrichtung (18) vorhan den sind, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Zwischenlagervorrichtungen (10) einen Verbund bilden und diese auf Etagenhöhen in der Außenwand (60) des mehrstöcki- gen Gebäudes angeordnet sind und vor den Zwischenlagervor richtungen (10) eine Aufzugsanlage mit einer Umladevorrichtung (70) angebracht ist, über die die jeweiligen Zwischenlagervor richtungen (10) beladbar und entladbar sind. 2. Produkt-T ransfersystem nach Anspruch 1 , wobei die Schnittstel len mittels eines elektromagnetischen Schlosses (43) zur legiti mierten Öffnung zu betätigen sind, wobei insbesondere das elektromechanische Schloss (43) zur legitimierten Öffnung ei nen temporär verwendbaren elektronischen Zugangscode (44) enthält.

3. Produkt-T ransfersystem nach Anspruch 1 , wobei der Stauraum

(16) durch Zwischenböden (17) in mindestens zwei räumlich ge trennte Stauraumsegmente (24) aufgeteilt ist und die Öffnungs- und Schließvorrichtungen (18) dazu eingerichtet sind, eines o- der mehrere der Stauraumsegmente (24) zu öffnen und wieder zu verschließen.

4. Produkt-Transfersystem nach Anspruch 1 , wobei die Öffnungs und Schließvorrichtung (18) ein motorisch betriebenes Rolltor (27) ist.

5. Produkt-Transfersystem nach Anspruch 3, wobei die Temperie rungseinrichtung (20) von Zwischenböden (17) und/oder dem Gehäuse (14) begrenzt ist.

6. Produkt-Transfersystem nach Anspruch 5, wobei die Öffnungen der Temperierungseinrichtung (20) zur Innenseite hin m it einer aufklappbaren Scharniertür (26) und zur Außenseite hin m it ei nem hochfahrbaren Tor (23) aus teilflexiblem Material versehen ist.

7. Produkt-Transfersystem nach Anspruch 1 , wobei die Steuerlogik (22) eine Sende- und Empfangseinheit (30) für Steuersignale enthält und die Steuerlogik (22) dazu eingerichtet ist, die Tem perierungseinrichtung (20) zu aktivieren oder zu deaktivieren.

8. Produkt-Transfersystem nach einem der vorstehenden Ansprü che, wobei die Zwischenlagervorrichtung (1 0) Sensoren (32, 34) enthält, die erfassen, ob der Stauraum (16) oder ein Stauraum segment (24) leer ist.

9. Produkt-Transfersystem nach Anspruch 8, wobei die Sensoren (32, 34) Gewichtssensoren und/oder optische Sensoren enthal ten, die dazu eingerichtet sind, einen ungefähren Befüllungsgrad des Stauraums (16) bzw. einzelner Stauraumsegmente (24) des Stauraums (16) zu erfassen.

1 0. Produkt-T ransfersystem nach Anspruch 1 , wobei die Zwischen böden (71 ) der Zwischenlagervorrichtungen (1 0) und die Zwi schenböden (72) der Um ladevorrichtung (70) m it einem um lau- fenden Transportband versehen sind, das jeweils motorisch an- treibbar ist.

1 1 . Produkt-T ransfersystem nach Anspruch 1 0, wobei die Umlade vorrichtung (70) m it verschiebbaren Zwischenböden (72) verse hen ist, die einen Spalt zwischen diesen Zwischenböden (72) der Um ladevorrichtung (70) und den Zwischenböden (71 ) der je weiligen Zwischenlagervorrichtung (1 0) weitgehend schließen. 12. Produkt-T ransfersystem nach Anspruch 10, wobei an der Auf zugsanlage ein Speicher (75) mit Zwischenböden (71 ) ange bracht ist, in den Produkte (10) einlagerbar und anschließend auslagerbar sind.

13. Produkt-Transfersystem nach Anspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass der Speicher (75) eine Temperierungseinrichtung (20) enthält.

14. Produkt-T ransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass für den Verbund eine Zentrale Recheneinheit (31 ) vorgesehen ist, die mit den Steuerlogiken (22) über die Verfahren zu einer optimierten Belieferung der ein- zelnen Zwischenlagervorrichtungen (10) ablaufen.

15. Produkt-T ransfersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Zwischenlagervor richtungen (10) über die Umladevorrichtung (70) mittels mit ei nem Transportband versehener Zwischenböden beladbar und entladbar sind.

Description:
Produkt-Transfersystem für ein mehrstöckiges Gebäude

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Produkt-T ransfersystem für ein mehrstöckiges Gebäude, das die temporäre Zwischenlagerung von verpackten Produkten, insbesondere Lebensmitteln, ermöglicht.

STAND DER TECHNIK

Die alltägliche Konsumgüterversorgung von Privathaushalten erfolgt zum gegenwärtigen Zeitpunkt weit überwiegend durch viele persönli che manuelle Einkaufsvorgänge. Eine Person geht klassischerweise in einen Einkaufsmarkt, stellt händisch eine Auswahl von Produkten zusammen und bezahlt diese Produkte vor oder bei Verlassen des Einkaufsmarktes.

Ein relativ kleiner Anteil der Konsumgüterversorgung von Privathaus halten erfolgt über Zustellungen durch Lieferanten. Hierbei tut sich naturgemäß das Problem auf, dass die Zustellung der Konsumgüter nicht immer genau dann erfolgt, wenn der Besteller oder eine für den Besteller agierende Person an der Lieferadresse anzutreffen ist.

Um dieses Problem im Rahmen des Empfangs von Postsendungen zu lösen, existieren neben den altbekannten Lösungen viele kreative Ansätze. So werden Postsendungen zum Beispiel in einem genau de finierten Zeitfenster zugestellt oder zum Beispiel in einem Kraftfahr zeug abgelegt oder der Lieferant erhält gar Zutritt zu den Räumlich keiten des Bestellers, etwa durch elektronische Türschlösser, die mit einem Legitimationscode geöffnet werden können.

Speziell für den Empfang von zu temperierenden Konsumgütern, wie etwa Frischmilchprodukten, existieren im Sinne der oben genannten Problematik bisher kaum überzeugende Lösungsansätze. Die gän gigste und am meisten akzeptierte Variante, die gegenwärtig in einem nennenswerten Umfang zur Anwendung kommt, ist die Zustellung in einem genau definierten Zeitfenster.

Die internationale Patentanmeldung WO 2016/164577 A1 beschreibt die Möglichkeit, eine Transferbox in eine Gebäudewand einzubauen, die außenseitig von Lieferanten und innenseitig von legitimierten Nut zern geöffnet werden kann. Der Verschluss und die Öffnung der Transferbox sollen den Erfindungen nach durch außen- und innen seitige Türen erfolgen.

Dieser Vorschlag weist jedoch konzeptionelle Schwächen auf, welche eine breite Akzeptanz der beschriebenen Lösung unwahrscheinlich machen.

So werden in dieser internationalen Patentanmeldung „Türen“ be schrieben, welche Öffnung und Verschluss der Transferbox ermögli chen sollen. Die hier beschriebenen Türen an der Gebäudeaußen- seite haben zum einen den Nachteil, dass sie anfällig für die Einwir kung von Luftbewegungen (Wind, Sturm) sind.

Mit der Größe der Türen erhöht sich auch die Anfälligkeit für die Ein- Wirkung von Luftbewegungen. Diese konzeptionelle Schwäche führt in der Konsequenz dazu, dass der Verschluss einer großflächigen Öffnung und somit die Öffnung und der Verschluss eines großen zu sammenhängenden Stauraums bei einer In-Wand-T ransferbox gerin ger Tiefe mit den beschriebenen Türen nicht vorteilhaft umzusetzen ist.

Der betreffende Vorschlag liefert zudem keine konkreten Lösungsan sätze, wie innerhalb eines großen zusammenhängenden Stauraums bei Bedarf eine lokale Zugriffsbeschränkung auf bestimmte Stau- raumbereiche umgesetzt werden könnte. Weiterhin finden sich hier keine Beschreibungen oder Lösungsvorschläge zu der Frage, wie die Transferboxen in Mehrfamilienhäusern so verbaut und eingesetzt werden könnten, dass die Anlieferung und Abholung von Produkten durch Lieferanten effizient und zeitsparend erfolgen kann.

Erst eine aus Sicht von Lieferanten zeitsparende technische Lösung dieses Problems kann etwa die Grundlage für die Etablierung eines effizienten Mehrweg-Liefer-und-Abholsystems schaffen und in die sem Sinne neuartige Geschäftsmodelle im Bereich Konsumgüterlo- gistik ermöglichen.

VORTEILE DER ERFINDUNG

Idee und Anspruch der Erfindung ist es, eine technische und infra strukturelle Basis für die Entwicklung und Etablierung eines logistisch effizient zu betreibenden massentauglichen Mehrweg-Liefer- und - Abholsystems im Rahmen der alltäglichen Konsumgüterversorgung von Verbrauchern zu konzipieren.

Die Aufgabe wird mit einem Produkt- Transfersystem für ein mehrstö ckiges Gebäude nach Anspruch 1 gelöst.

Das Produkt-T ransfersystem ist für die temporäre Zwischenlagerung von Produkten, insbesondere Lebensmitteln, bei einem Gebäude vor gesehen. Das Produkt-T ransfersystem umfasst mindestens zwei Zwi schenlagervorrichtungen.

Die Zwischenlagervorrichtungen besitzen jeweils ein verschließbares Gehäuse, das einen in ein oder mehrere Segmente unterteilten Stau raum für Produkte enthält, und mindestens eine Öffnungs- und Schließvorrichtung, welche dazu eingerichtet ist, ein oder mehrere Segmente des Stauraums für den Zugriff von außen zu öffnen und wieder zu verschließen.

In der Zwischenlagervorrichtung ist eine Steuerlogik mit Schnittstel len zur Betätigung der einen oder mehreren elektromechanischen Öffnungs- und Schließvorrichtungen enthalten. Die Öffnungs- und Schließvorrichtungen enthalten jeweils ein elektromechanisches Schloss, welches im Rahmen einer legitimierten Nutzung der Zwi schenlagervorrichtung über die Steuerlogik betätigt werden kann.

Die Zwischenlagervorrichtung enthält weiter eine Temperierungsein richtung mit thermisch isolierenden Wänden, die dazu eingerichtet ist, im Stauraum abgelegte Produkte zu temperieren, d.h. zu kühlen oder zu erwärmen.

Die Zwischenlagervorrichtung ist in die Außenwand eines Gebäudes eingebaut und dabei ist eine außenseitige sowie eine innenseitige Öffnungs- und Schließvorrichtung vorhanden, über welche die Zwi schenlagervorrichtung beladen und entladen werden kann.

Das erfindungsgemäße Produkt-Transfersystem zeichnet sich dadurch aus, dass die mindestens zwei Zwischenlagervorrichtungen einen Verbund bilden und diese auf Etagenhöhen in der Außenwand eines mehrstöckigen Gebäudes angeordnet sind. Erfindungsgemäß ist vor den Zwischenlagervorrichtungen eine Aufzugsanlage mit einer Umladevorrichtung angebracht, über die die jeweiligen Zwischenla- gervorrichtungen mittels mit einem Transportband versehener Zwi schenböden beladbar und entladbar sind.

Durch die Zuordnung der Zwischenlagervorrichtung zu einem Ge bäude bzw. zu einer Wohnung oder einem Appartement können die „Hauptnutzer“ einer Zwischenlagervorrichtung (i.d.R. Verbraucher) o- der deren Vertreter direkt beliefert werden.

Die Zustellung von Produkten erfolgt, indem ein zum Zugriff legiti mierter Lieferant die Produkte händisch oder automatisiert, etwa durch Roboter, in die Zwischenlagervorrichtung einfügt. Die Zustel lung von Produkten erfordert nicht die Anwesenheit des Bestellers oder einer für den Besteller handelnden Person.

Hauptnutzer können die gelieferten Produkte später vom Inneren des Gebäudes her entnehmen und müssen dieses dazu nicht mehr ver lassen. Hauptnutzer benötigen nur einen legitimierten Zugang zu der ihnen zugeordneten Zwischenlagervorrichtung bzw. zu dem ihnen zu geordneten Stauraum innerhalb einer Zwischenlagervorrichtung. Durch die Integration einer Temperierungseinrichtung in die Zwi- schenlagervorrichtung können den Hauptnutzern zum Beispiel auch kühl- und wärmebedürftige Lebensmittel geliefert werden, ohne dass die Hauptnutzer die betreffenden Lebensmittel bei Zustellung sofort persönlich in Empfang nehmen müssen.

Für die Hauptnutzer liegen die Vorteile der Erfindung in einem Zuge winn an Komfort, in einer Einsparung von Zeitaufwand und in einer möglichen Verringerung von Mobilitätskosten.

Händler und Lieferanten, welche in die Nutzung der Erfindung einge bunden sind, können auf Basis des gesteigerten Kundenkomforts mehr Umsatz generieren.

Lieferanten können mit Nutzung der Erfindung Sendungen rechtssi cher und zeiteffizient zustellen.

Dank aggregierter Lief er- und Abholvorgänge durch Lieferanten kann der Individualverkehr der Hauptnutzer verringert und somit die C02- Emission reduziert werden.

Die Erfindung ermöglicht bzw. begünstigt die Etablierung eines effi zienten Mehrweg-Liefer-und-Abholsystems und kann somit zu einer Reduktion des Verpackungsmüllaufkommens beitragen.

Die beiden letztgenannten Aspekte kommen der Allgemeinheit zu gute.

Die Zwischenlagervorrichtung kann von außen nur mit dem Nachweis einer temporär gültigen Legitimation geöffnet werden.

Der Legitimierte erhält dazu einen temporär verwendbaren elektroni schen Zugangscode zum Öffnen der Zwischenlagervorrichtung und kann die Zwischenlagervorrichtung innerhalb eines definierten Zeit fensters oder im Rahmen einer definierten maximalen Anzahl von Öff- nungs- und Schließvorgängen innerhalb eines definierten Zeitfens ters be- oder entladen. Danach wird die außenseitige Öffnungs- und Schließvorrichtung der Zwischenlagervorrichtung wieder durch das elektromechanische Schloss verriegelt. Der Hauptnutzer kann die Zwischenlagervorrichtung jederzeit mit seinem persönlichen Code von der Innenseite des Gebäudes öffnen.

Zum Zwecke der Einbruchsicherung wird auch die innenseitige Öff nungs- und Schließvorrichtung der Zwischenlagervorrichtung nach Ende eines legitimierten Betätigungsvorgangs durch ein elektrome chanisches Schloss verriegelt.

Gemäß einer Ausführungsform wird die Erfindung verwirklicht durch eine Zwischenlagervorrichtung für die temporäre Zwischenlagerung von verpackten Produkten, insbesondere Lebensmitteln, bei einem Gebäude, enthaltend ein verschließbares Gehäuse, das einen in ein oder mehrere Segmente unterteilten Stauraum für die Produkte be sitzt, weiter enthaltend mindestens eine Öffnungs- und Schließvor richtung, die dazu eingerichtet ist, ein oder mehrere Segmente des Stauraums für den Zugriff von außen zu öffnen und wieder zu ver schließen, weiter enthaltend eine Steuerlogik mit Schnittstellen zur Betätigung der einen oder mehreren Öffnungs- und Schließvorrich tungen, die mittels eines elektromechanischen Schlosses zur legiti mierten Öffnung zu betätigen sind, weiter enthaltend eine Temperie- rungseinrichtung mit thermisch isolierenden Wänden, die dazu ein gerichtet ist, im Stauraum abgelegte Produkte zu temperieren, wobei die Zwischenlagervorrichtung in die Außenwand eines Gebäudes ein gebaut ist und bei der eine außenseitige sowie eine innenseitige Öff nungs- und Schließvorrichtung vorhanden ist, dadurch gekennzeich- net, dass mindestens zwei Zwischenlagervorrichtungen einen Ver bund bilden und diese auf Etagenhöhen in der Außenwand eines mehrstöckigen Gebäudes angeordnet sind und vor den Zwischenla gervorrichtungen eine Aufzugsanlage mit einer Umladevorrichtung angebracht ist, über die die jeweiligen Zwischenlagervorrichtungen mittels mit einem Transportband versehener Zwischenböden belad- bar und entladbar sind.

Der Stauraum der Zwischenlagervorrichtung ist in bevorzugter Aus führung durch Zwischenböden in mindestens zwei räumlich getrennte Segmente aufgeteilt. Die Öffnungs- und Schließvorrichtungen sind dazu eingerichtet, eines oder mehrere der Segmente zu öffnen und wieder zu verschließen. So können die Segmente von der Außenseite des Gebäudes von unterschiedlichen Lieferanten beladen werden, ohne dass ein Lieferant auf das temporär zugeordnete Segment eines anderen Lieferanten Zugriff hat. Von der Innenseite des Gebäudes kann der Zugriff auf bestimmte Segmente auf eine bestimmte Person oder Personengruppe innerhalb des Hauptnutzer-Kreises einer Zwi schenlagervorrichtung beschränkt werden.

Die Öffnungs- und Schließvorrichtung ist bevorzugt als ein robustes, motorisch betriebenes Rolltor ausgebildet, weil dies platzsparend und schwer blockierbar ist. Zudem erfüllt ein Rolltor die Anforderungen an eine nicht bzw. nur geringfügig windanfällige Schließvorrichtung, wel che den Verschluss einer großflächigen Öffnung und somit die Öff nung und den Verschluss eines großen, zusammenhängenden Stau- raums innerhalb einer Zwischenlagervorrichtung mit geringer Tiefe ermöglicht.

Die Temperierungseinrichtung in der Zwischenlagervorrichtung ist von Zwischenböden und/oder dem Gehäuse begrenzt. Die Wände der Temperierungseinrichtung sind ähnlich denen von Kühlschränken aufgebaut. Sind mehrere räumlich getrennte Segmente im Stauraum vorhanden, so können auch nur einzelne Segmente mit Kühlschlan gen und/oder Wärmelementen und isolierenden Zwischenwänden o- der Zwischenböden versehen sein. Die Öffnungen der Temperierungseinrichtung sind bevorzugt zur In nenseite hin mit einer aufklappbaren Scharniertür und zur Außenseite hin mit einem hochfahrbaren Tor aus teilflexiblem Material versehen. Das hochfahrbare Tor kann als Schiebetor über die Steuerlogik mo torisch bewegt und somit von einem Lieferanten ferngesteuert geöff- net und geschlossen werden. Zur Innenseite hin kann der Hauptnut zer die Temperierungseinrichtung einfach aufklappen.

Die Steuerlogik enthält eine Sende- und Empfangseinheit für Steuer signale und die Steuerlogik ist dazu eingerichtet, die Temperierungs- einrichtung zu aktivieren oder zu deaktivieren. Auf diese Weise kann der Lieferant die Temperierungseinrichtung schon vor dem Liefervor gang auf die erforderliche Temperatur bringen. Auf diese Weise kann zum Beispiel bei kühlbedürftigen Produkten, insbesondere bei Le bensmitteln, eine ununterbrochene Kühlkette gewährleistet werden.

Weiterhin enthält die Zwischenlagervorrichtung vorteilhaft Sensoren, die erfassen, ob ein Stauraum oder ein Stauraumsegment leer ist.

Dies wird weiter verbessert, wenn die Sensoren Gewichtssensoren und/oder optische Sensoren enthalten, die dazu eingerichtet sind, ei nen ungefähren Befüllungsgrad des Stauraums bzw. einzelner Seg mente des Stauraums zu erfassen. So kann der Lieferant schon vor der Lieferung beurteilen, ob die Lieferung der zu liefernden Produkte möglich ist und gegebenenfalls den Hauptnutzer entsprechend be- nachrichtigen.

Erfindungsgemäß bilden mehrere Zwischenlagervorrichtungen einen Verbund. Die Zwischenlagervorrichtungen sind auf Etagenhöhen im Mauerwerk eines mehrstöckigen Gebäudes angeordnet. Vor den Zwi schenlagervorrichtungen ist eine Aufzugsanlage mit einer Umlade vorrichtung angebracht. Die Umladevorrichtung enthält Zwischenbö- den, die jeweils mit einem Transportband versehen sind („dynami sche Ablageflächen“). Dabei enthalten die Zwischenlagervorrichtun gen mit einem Transportband versehene Zwischenböden („dynami sche Ablageflächen“). Die Zwischenlagervorrichtungen können durch die Transportbänder in den Zwischenlagervorrichtungen und durch die Transportbänder in der Umladevorrichtung be- und entladen wer den.

Die Umladevorrichtung enthält auch eine Steuerlogik für den gesam ten Verbund, über die die Befüllung aller Zwischenlagervorrichtungen koordiniert werden kann. Diese Steuerlogik besitzt auch optische Sensoren, die dazu geeignet sind, die Größe und die Position von Gegenständen innerhalb der Umladevorrichtung zu bestimmen.

Die Zwischenböden der Zwischenlagervorrichtungen und die Zwi- schenböden der Umladevorrichtung sind mit einem umlaufenden Transportband versehen, das jeweils motorisch antreibbar ist. So können bei einem Einlagerungsvorgang die Produkte von einem Zwi schenboden der Umladevorrichtung auf den Zwischenboden einer Zwischenlagervorrichtung umgelagert werden.

Die Umladevorrichtung ist dabei mit horizontal verschiebbaren Zwi schenböden versehen, die einen Spalt zwischen diesen Zwischenbö den der Umladevorrichtung und den Zwischenböden einer jeweiligen Zwischenlagervorrichtung weitgehend schließen können.

Auf diese Weise sind alle Wohnungen, mindestens aber alle Etagen eines Gebäudes für Liefervorgänge eines Lieferanten erreichbar, ohne dass die zu liefernden Produkte händisch aufgenommen und hochgetragen werden müssen. Die Hauptnutzer müssen ihre jewei lige Wohnung bzw. Etage zum Leeren der Zwischenlagervorrichtung nicht verlassen.

Das Produkt-T ransfersystem wird weiter verbessert, indem an der Aufzugsanlage ein Speicher mit Zwischenböden entsprechend den Zwischenböden einer Zwischenlagervorrichtung angebracht ist, in welchen Produkte eingelagert werden können und anschließend ent- nehmbar sind. Der Speicher enthält optische Sensoren, die dazu ge eignet sind, die Größe und die Position von Gegenständen innerhalb des Speichers zu bestimmen.

Damit können Rücknahmeprodukte, zum Beispiel Leergut, aus der Zwischenlagervorrichtung einer Etage oder Wohnung entnommen werden und in dem Speicher vorübergehend gelagert werden. So ist es möglich, Rücknahmeprodukte aus mehreren Zwischenlagervor richtungen in dem Speicher zu sammeln und gemeinsam aus diesem zu entnehmen.

Durch dieses Verfahren kann eine Aufnahme von Rücknahmeproduk ten durch einen entsprechenden Dienstleister oder Lieferanten ag gregiert und somit zeiteffizienter erfolgen. Zudem wird durch dieses Verfahren Stauraum in den Zwischenlagervorrichtungen der Haupt- nutzer freigegeben, sodass einer mangelnden Aufnahmefähigkeit der Zwischenlagervorrichtungen aufgrund eines zu hohen Befüllungsgra des vorgebeugt wird.

Das Produkt-Transfersystem für ein mehrstöckiges Gebäude enthält gemäß einer Ausführungsform der Erfindung folgende Hauptkompo nenten: Einen Aufzugsschacht mit einer Hebevorrichtung

1) Eine Umladevorrichtung, die mittels Hebevorrichtung im Auf zugsschacht hoch- und runtergefahren werden kann

2) Mindestens zwei Zwischenlagervorrichtungen bzw. Produkt- Transfereinheiten, über welche die Hauptnutzer Produktsen dungen empfangen und versenden können

3 ) Einen Speicher zur temporären Zwischenlagerung von Produk ten

4) Zentrale Recheneinheit

Zu 1 ) Aufzugsschacht

enthaltend ...

a) Transferöffnung

b) Öffnungs- und Schließvorrichtung

c) Steuerlogik

Zu 2) Umladevorrichtung

enthaltend ...

a) Zwischenböden mit Transportband und Schiebemöglichkeit b) Optische Sensoren

c) Steuerlogik

Zu 3) Zwischenlagervorrichtung

enthaltend ...

a) Verschließbares Gehäuse

b) Stauraumsegmente

c) Zwischenböden mit Transportband

d) Optische Sensoren

e) Öffnungs- und Schließvorrichtung

f) Temperierungseinrichtung

g) Gewichtssensoren

h) Steuerlogik Zu 4) Speicher

enthaltend ...

a) Zwischenböden mit Transportband

b) Optische Sensoren

c) Temperierungseinrichtung

d) Steuerlogik

Zu 5) Zentrale Recheneinheit

enthaltend ...

a) Schnittstellen zur Steuerlogik der Hauptkomponenten 1 ) bis 4), b) Schnittstellen zur grafischen Anzeige

Lieferanten können das Produkt-T ransfersystem mittels der Zentra- len Recheneinheit steuern, um mit einem optimierten Verfahren den Hauptnutzern Produkte in die Stauraumsegmente der Zwischenlager vorrichtungen zuzustellen. Dabei wird über optische Sensoren ein je weiliger Füllgrad der Stauraumsegmente ermittelt. Zum Zwecke einer optimierten Zuordnung sind die Stauraumseg mente der Umladevorrichtung, die Stauraumsegmente der Zwischen lagervorrichtungen und die Stauraumsegmente des Speichers im An wendungsprogramm der Zentralen Recheneinheit im Hinblick auf Ihre Kapazität und Temperierbarkeit in verschiedene Stauraumsegment- Anforderungskategorien eingeteilt, die sich durch Größe und/oder Temperierbarkeit (Wärmen, Kühlen, Tiefkühlen) unterscheiden.

Das Anwendungsspektrum des Produkt-T ransfersystems wird durch das Integrieren einer Temperierungseinrichtung innerhalb des Spei chers verbreitert. Durch die Einbeziehung der temperierten Bereiche des Speichers können Hauptnutzer im Rahmen von Liefervorgängen auch großvolumige tempertierbedürftige Produktlieferungen empfan gen.

Ein Verfahren zur ferngesteuerten Aktivierung der Temperierungsein richtung einer vorgenannten Zwischenlagervorrichtung durch einen Lieferanten von Produkten, insbesondere Lebensmitteln, enthält fol gende Schritte:

a) Im Zuge einer online oder telefonisch erfolgten Produktbestellung durch den Hauptnutzer wird festgestellt, dass ein bestelltes Pro dukt temperaturempfindlich ist;

b) Der Lieferant erhält einen temporär verwendbaren Zugangscode für eine legitimierte Öffnung und für eine Aktivierung der Tempe rierungseinrichtung in der Zwischenlagervorrichtung des Haupt nutzers;

c) Die Temperierungseinrichtung wird durch den Händler oder Liefe ranten mittels Legitimierung durch den temporär verwendbaren Zugangscode aktiviert, bevor das Produkt geliefert wird.

Auf diese Weise kann der Lieferant die Temperierungseinrichtung schon vor dem Liefervorgang auf die erforderliche Temperatur brin gen. Bei dem Liefervorgang wird dann zum Beispiel die Kühlkette für die Produkte, insbesondere für Lebensmittel, nicht unterbrochen.

Ein Verfahren zur ferngesteuerten Überprüfung der Volumenkapazi- tät des verfügbaren Stauraums einer Zwischenlagervorrichtung durch einen Lieferanten von Produkten enthält folgende Schritte:

a) Empfangen von Sensordaten der Zwischenlagervorrich tung, die den ungefähren Befüllungsgrad des verfügbaren Stauraums beschreiben;

b) Analysieren der Sensordaten;

c) Absenden einer„Stauraum nicht ausreichend für Bestel- Iung“-Meldung an den Hauptnutzer, wenn die Analyse ergibt, dass der Stauraum voraussichtlich nicht ausrei chend ist.

Auf diese Weise kann der Lieferant schon bei der Bestellung beurtei len, ob eine Lieferung erfolgen kann. Gegebenenfalls muss der Hauptnutzer seinen Stauraum leeren und dann den Lieferanten ent sprechend benachrichtigen.

Ein Verfahren zur Belieferung eines Verbundes von Zwischenlager vorrichtungen durch einen Lieferanten enthält gemäß einer Ausfüh rungsform folgende Schritte:

A) Im Zuge einer online oder telefonisch erfolgten Produktbe stellung erhält der Lieferant von dem Hauptnutzer oder von einer für den Hauptnutzer handelnden Person oder Unterneh mung einen temporär verwendbaren Zugangscode für eine legitimierte Öffnung der Transferöffnung am Aufzugsschacht sowie für eine legitimierte Öffnung der Zwischenlagervorrich tung des betreffenden Hauptnutzers und ggf. auch für eine Aktivierung der Temperierungseinrichtung in der Zwischenla gervorrichtung des Hauptnutzers;

B) Der Lieferant öffnet die Transferöffnung am Aufzugsschacht durch Eingabe des temporär verwendbaren Zugangscodes;

C) Der Lieferant legitimiert sich durch das Öffnen der Transfer öffnung als Zugriffsberechtigter; dem Lieferanten wird ange zeigt, welche Zwischenlagervorrichtungen bzw. welche Zwi schenböden innerhalb der einzelnen Zwischenlagervorrich tungen des gesamten Gebäudes leer sind;

D) Wenn der Lieferant feststellt, dass die Anzahl bzw. die Art der Zwischenböden geeignet ist, um alle Hauptnutzer der Zwischenlagervorrichtungen gemäß des vorliegenden Liefer umfangs beliefern zu können, fährt er mit Schritt F fort:

Wenn die Anzahl bzw. die Art der Zwischenböden nicht ge eignet ist, um alle Hauptnutzer der Zwischenlagervorrichtun gen gemäß des vorliegenden Lieferumfangs beliefern zu kön nen, kann der Lieferant zwischen zwei Optionen wählen:

Option 1 ) Der Lieferant entscheidet, den Hauptnutzern keine Produkte des vorliegenden Lieferumfangs über die erfin dungsgemäße Vorrichtung zuzustellen;

Option 2) Der Lieferant entscheidet, dass die gesamten Pro dukte oder ein Teil der Produkte des vorliegenden Lieferum fangs bis zur Leerung der Zwischenlagervorrichtungen durch die Hauptnutzer temporär im Speicher zwischengelagert wer den sollen;

E) Sofern der Lieferant Option 2 wählt, fährt er mit Schritt a) fort

F) Der Lieferant wählt einen oder mehrere Zwischenböden in nerhalb einer oder mehrerer Zwischenlagervorrichtungen ge zielt aus und ordnet diese Zwischenböden den vorgesehenen Produkten auf einem oder mehreren der in der Folge zu be ladenden Zwischenböden der Umladevorrichtung zu;

G) Der Lieferant belädt die Zwischenböden der Umladevorrich- tung gemäß Zuordnung;

H) Der Lieferant startet mittels Eingabe in die Steuerlogik die Fahrt der Umladevorrichtung innerhalb des Aufzugsschachts; I) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten von der Umladevorrichtung in eine Zwischenlagervorrichtung geeig net ist;

J) Das zum Aufzugsschacht hingewandte Rolltor einer Zwi schenlagervorrichtung wird hochgefahren;

K) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevor richtung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrich tung wird minimiert, indem die horizontal verschiebbaren Zwi schenböden der Umladevorrichtung in Richtung der Zwi schenlagervorrichtung verschoben werden;

L) Die Zwischenlagervorrichtung bzw. die entsprechenden Zwi schenböden der Zwischenlagervorrichtung werden über die mit einem Transportband versehenen Zwischenböden der Umladevorrichtung beladen, indem das entsprechende Transportband der Umladevorrichtung und das Transport band des entsprechend zugeordneten Zwischenbodens der Zwischenlagervorrichtung annähernd gleichzeitig und mit an nähernd gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung laufen. Mittels der optischen Sensoren innerhalb der Zwi schenlagervorrichtung wird geprüft, wann der Laufvorgang des entsprechenden Transportbandes innerhalb der Zwi schenlagervorrichtung zu stoppen ist. Dies ist dann der Fall, wenn sich Produkte auf dem Transportband der Zwischenla gervorrichtung nahe am zum Gebäudeinnenraum hindeuten den Rand des entsprechenden Zwischenbodens befinden;

M) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevor- richtung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrich tung wird vergrößert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Umladevorrichtung so verschoben wer den, dass sie sich von den Zwischenböden der Zwischenla- gervorrichtung entfernen;

N) Das zum Aufzugsschacht hingewandte Rolltor der Zwischen lagervorrichtung wird heruntergefahren; 0) Die Vorgänge gemäß H) bis N) werden gegebenenfalls im

Rahmen der Belieferungen weiterer Zwischenlagervorrich tungen wiederholt;

P) Die Umladevorrichtung fährt auf Höhe der Transferöffnung herunter, um Produkte für weitere Fahrten aufzunehmen oder um in einen Ruhemodus zu wechseln. a) Die Steuerlogik prüft mittels der optischen Sensoren innerhalb des Speichers, welche der Zwischenböden innerhalb des Spei chers leer sind; b) Der Lieferant wählt einen oder mehrere leere Zwischenböden innerhalb des Speichers gezielt aus und ordnet den vorgese henen Produktbestand auf einem oder mehreren der in der Folge zu beladenden Zwischenböden innerhalb der Umlade vorrichtung den entsprechenden leeren Fächern innerhalb des Speichers zu; c) Der Lieferant belädt die Zwischenböden der Umladevorrich- tung gemäß Zuordnung; d) Der Lieferant startet mittels Eingabe in die Steuerlogik die Fahrt der Umladevorrichtung innerhalb des Aufzugsschachts; e) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten von der Umladevorrichtung in den Speicher geeignet ist; f) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden des Speichers wird minimiert, in dem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Um- ladevorrichtung in Richtung des Speichers verschoben werden; g) Der Speicher bzw. die entsprechenden Zwischenböden des Speichers werden über die mit einem Transportband versehe nen Zwischenböden der Umladevorrichtung beladen, indem das entsprechende Transportband des Zwischenbodens der

Umladevorrichtung und das Transportband des entsprechend zugeordneten Zwischenbodens des Speichers annähernd gleichzeitig und mit annähernd gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung laufen. Mittels der optischen Sensoren inner- halb des Speichers wird geprüft, wann der Laufvorgang des entsprechenden Transportbandes innerhalb des Speichers zu stoppen ist. Dies ist dann der Fall, wenn sich Produkte auf dem Transportband des Speichers nahe am zur Außenwand des Speichers hindeutenden Rand des entsprechenden Zwischen- bodens befinden; h) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden des Speichers wird vergrößert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Um- ladevorrichtung so verschoben werden, dass sie sich von den

Zwischenböden des Speichers entfernen; i) Die Umladevorrichtung fährt auf Höhe der Transferöffnung her unter, um Produkte für weitere Fahrten aufzunehmen oder um in einen Ruhemodus zu wechseln; j) Die Hauptnutzer entleeren ihre Zwischenlagervorrichtungen vollständig oder teilweise; k) Die Steuerlogik der Zwischenlagervorrichtungen prüft mittels der in den Zwischenlagervorrichtungen enthaltenen optischen Sensoren, ob innerhalb der Zwischenlagervorrichtungen eine ausreichende Anzahl an geeigneten Zwischenböden leer ist;

L) Die Steuerlogik mindestens einer Zwischenlagervorrichtung gibt an, dass eine ausreichende Anzahl an geeigneten Zwi- schenböden innerhalb der Zwischenlagervorrichtung leer sind; m) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten vom Spei cher in die Umladevorrichtung geeignet ist; n) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden des Speichers wird minimiert, in dem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Um ladevorrichtung in Richtung des Speichers verschoben werden; o) Der Speicher bzw. die entsprechenden Zwischenböden des Speichers werden über die mit einem Transportband versehe nen Zwischenböden der Umladevorrichtung entladen, indem das entsprechende Transportband des Zwischenbodens der Umladevorrichtung und das Transportband des entsprechend zugeordneten Zwischenbodens des Speichers annähernd gleichzeitig und mit annähernd gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung laufen. Mittels der optischen Sensoren inner halb der Umladevorrichtung wird geprüft, wann der Laufvor gang des entsprechenden Transportbandes innerhalb der Um ladevorrichtung zu stoppen ist. Dies ist dann der Fall, wenn sich Produkte auf dem Transportband der Umladevorrichtung nahe am zur Außenwand des Gebäudes hindeutenden Rand des entsprechenden Zwischenbodens befinden;

P) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden des Speichers wird vergrößert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Um ladevorrichtung so verschoben werden, dass sie sich von den Zwischenböden des Speichers entfernen; q) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten von der Umladevorrichtung in eine Zwischenlagervorrichtung geeignet ist; r) Das zum Aufzugsschacht hingewandte Rolltor einer Zwischen lagervorrichtung wird hochgefahren;

S) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrichtung wird minimiert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischen böden der Umladevorrichtung in Richtung der Zwischenlager vorrichtung verschoben werden; t) Die Zwischenlagervorrichtung bzw. die entsprechenden Zwi schenböden der Zwischenlagervorrichtung werden über die mit einem Transportband versehenen Zwischenböden der Umlade vorrichtung beladen, indem das entsprechende Transportband des Zwischenbodens der Umladevorrichtung und das Trans portband des entsprechend zugeordneten Zwischenbodens der Zwischenlagervorrichtung annähernd gleichzeitig und mit an nähernd gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung lau- fen. Mittels der optischen Sensoren innerhalb der Zwischenla gervorrichtung wird geprüft, wann der Laufvorgang des ent sprechenden Transportbandes innerhalb der Zwischenlager vorrichtung zu stoppen ist. Dies ist dann der Fall, wenn sich Produkte auf dem Transportband der Zwischenlagervorrich- tung nahe am zum Gebäudeinnenraum hindeutenden Rand des entsprechenden Zwischenbodens befinden; u) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrichtung wird vergrößert, indem die horizontal verschiebbaren Zwi schenböden der Umladevorrichtung so verschoben werden, dass sie sich von den Zwischenböden der Zwischenlagervor richtung entfernen; v) Das zum Aufzugsschacht hingewandte Rolltor der Zwischenla gervorrichtung wird heruntergefahren; w) Die Vorgänge gemäß j) bis v) werden gegebenenfalls im Rah men der Belieferungen weiterer Zwischenlagervorrichtungen wiederholt; x) Die Umladevorrichtung fährt auf Höhe der Transferöffnung her unter, um Produkte für weitere Fahrten aufzunehmen oder um in einen Ruhemodus zu wechseln.

Auf diese Weise können Produkte von außerhalb des Gebäudes zeit effizient in die Zwischenlagervorrichtungen der einzelnen Etagen bzw. Wohnungen überführt werden. Die Hauptnutzer können ihre ge lieferten Produkte zu einem ihnen passenden Zeitpunkt entnehmen. Ein Transportieren der Produkte über Treppen oder Personenaufzüge ist nicht notwendig.

Das Verfahren zur Lieferung von Produkten in die Zwischenlagervor richtungen eines Verbundes wird gemäß einer weiteren Ausführungs form weiter verbessert, indem der Speicher bei einem Liefervorgang genutzt wird. Dies enthält folgende Schritte:

A) Ein Hauptnutzer fügt Leergut in eine Zwischenlagervorrichtung ein;

B) Die Steuerlogik des Speichers prüft mittels der im Speicher ent- haltenen optischen Sensoren, ob innerhalb des Speichers eine ausreichende Anzahl an geeigneten Zwischenböden leer ist;

C) Die Steuerlogik des Speichers gibt an, dass eine ausreichende Anzahl an geeigneten Zwischenböden innerhalb des Speichers leer ist;

D) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten von einer Zwischenlagervorrichtung in die Umladevorrichtung geeignet ist;

E) Das zum Aufzugsschacht hingewandte Rolltor der Zwischenla gervorrichtung wird hochgefahren; F) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrichtung wird minimiert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischen böden der Umladevorrichtung in Richtung der Zwischenlager vorrichtung verschoben werden; G) Die Zwischenlagervorrichtung bzw. die entsprechenden Zwi schenböden der Zwischenlagervorrichtung werden über die mit einem Transportband versehenen Zwischenböden der Umlade vorrichtung entladen, indem das entsprechende Transportband der Umladevorrichtung und das Transportband des entspre- chend zugeordneten Zwischenbodens der Zwischenlagervor richtung annähernd gleichzeitig und mit annähernd gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung laufen. Mittels der op tischen Sensoren innerhalb der Umladevorrichtung wird ge prüft, wann der Laufvorgang des entsprechenden Transport- bandes innerhalb der Umladevorrichtung zu stoppen ist. Dies ist dann der Fall, wenn sich Produkte auf dem Transportband der Umladevorrichtung nahe am zur Außenwand des Aufzugs schachts hindeutenden Rand des entsprechenden Zwischen bodens befinden;

H) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrichtung wird vergrößert, indem die horizontal verschiebbaren Zwi schenböden der Umladevorrichtung so verschoben werden, dass sie sich von den Zwischenböden der Zwischenlagervor richtung entfernen;

I) Das zum Aufzugsschacht hingewandte Rolltor der Zwischenla gervorrichtung wird heruntergefahren;

J) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten von der Umladevorrichtung in den Speicher geeignet ist;

K) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden des Speichers wird minimiert, in- dem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Um ladevorrichtung in Richtung des Speichers verschoben werden;

L) Der Speicher bzw. leere Zwischenböden des Speichers werden über die mit einem Transportband versehenen Zwischenböden der Umladevorrichtung beladen, indem das entsprechende

Transportband des Zwischenbodens der Umladevorrichtung und das Transportband des entsprechend zugeordneten Zwi schenbodens des Speichers annähernd gleichzeitig und mit an nähernd gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung lau- fen. Mittels der optischen Sensoren innerhalb des Speichers wird geprüft, wann der Laufvorgang des entsprechenden Transportbandes innerhalb des Speichers zu stoppen ist. Dies ist dann der Fall, wenn sich Produkte auf dem Transportband des Speichers nahe am zur Außenwand des Speichers hindeu- tenden Rand des entsprechenden Zwischenbodens befinden;

M) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevorrich tung und den Zwischenböden des Speichers wird vergrößert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Um- ladevorrichtung so verschoben werden, dass sie sich von den

Zwischenböden des Speichers entfernen;

N) Die Vorgänge gemäß D) bis M) werden gegebenenfalls im Rah men der Entleerung weiterer Zwischenlagervorrichtungen wie- derholt; 0) Die Umladevorrichtung fährt auf Höhe der Transferöffnung her unter, um Produkte für weitere Fahrten aufzunehmen oder um in einen Ruhemodus zu wechseln.

Auf diese Weise ist eine effektivere und effizientere Nutzung von Auf zugsanlage und Umladevorrichtung möglich. Leergut kann im Spei cher gesammelt und aggregiert aufgenommen werden, zum Beispiel nach Abschluss eines vorangegangenen Anlieferungsvorgangs durch einen Lieferanten.

Die Zwischenlagervorrichtung kann auch für das Empfangen alltägli cher kleiner und mittelgroßer Waren- und Postsendungen vorteilhaft verwendet werden. Hierzu ist es lediglich erforderlich, dass der in den Bestellvorgang involvierte Dienstleister den Zugangscode für das Öff nen eines Segments der erfindungsgemäßen Zwischenlagervorrich tung erhält und ggf. vor bzw. im Zuge des Liefervorgangs die Tempe rierungseinrichtung innerhalb der Zwischenlagervorrichtung aktivie ren und Auskunft über das zum avisierten Zeitpunkt der Zustellung voraussichtlich verfügbare Stauvolumen der Zwischenlagervorrich tung erhalten darf. Dies kann nach Durchlaufen eines Legitimierungs vorgangs durch einfaches Übermitteln eines temporär verwendbaren Zugangscodes zum IT-System der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgen. Die Einbindung einer Zwischenlagervorrichtung in den Lie fervorgang erleichtert die Zustellung einer Waren- und Postsendung für den Dienstleister erheblich.

Die Auswahl und Zuordnung der Stauräume werden mit Einsatz einer Ausführungsform des Verfahrens wie folgt festgelegt:

A) Im Zuge einer online oder telefonisch erfolgten Produktbestel lung erhält der Lieferant von dem Hauptnutzer oder von einer für den Hauptnutzer handelnden Person oder Unternehmung einen temporär verwendbaren Zugangscode für eine legiti mierte Öffnung der Transferöffnung am Aufzugsschacht sowie für eine legitimierte Öffnung der Zwischenlagervorrichtung des betreffenden Hauptnutzers und ggf. auch für eine Aktivie- rung der Temperierungseinrichtung in der Zwischenlagervor richtung des Hauptnutzers;

B) Der Lieferant öffnet die Transferöffnung am Aufzugsschacht durch Eingabe des temporär verwendbaren Zugangscodes. Der Lieferant legitimiert sich durch das Öffnen der Transfer öffnung als Zugriffsberechtigter;

C) Die Steuerlogik der Umladevorrichtung prüft mittels der opti schen Sensoren innerhalb der Umladevorrichtung den Füllsta tus der einzelnen Stauraumsegmente innerhalb des Stau raums und überträgt das Ergebnis der Prüfung an die Zentrale Recheneinheit;

D) Dem Lieferanten wird im Rahmen einer Eingabemaske ange zeigt, welche Zwischenböden und Stauraumsegmente inner halb des Stauraums der Umladevorrichtung leer sind;

E) Dem Lieferanten werden im Rahmen einer Eingabemaske in nerhalb eines Temperaturauswahlmenüs verschiedene Tem- peraturauswahloptionen angezeigt;

F) Dem Lieferanten wird im Rahmen einer Eingabemaske ein Empfängerauswahlmenü mit Empfängerauswahloptionen an gezeigt;

G) Der Lieferant entscheidet sich innerhalb des Stauraumseg- mentauswahlmenüs für eine Stauraumsegmentauswahloption und tätigt eine entsprechende Eingabe in die Eingabemaske;

H) Dem Lieferanten wird die Auswahl bestätigt; I) Der Lieferant entscheidet sich innerhalb des Temperaturaus wahlmenüs für eine Temperaturauswahloption und tätigt eine entsprechende Eingabe in die Eingabemaske;

J) Dem Lieferanten wird die Auswahl bestätigt;

K) Der Lieferant entscheidet sich innerhalb des Empfängeraus wahlmenüs für eine Empfängerauswahloption und tätigt eine entsprechende Eingabe in die Eingabemaske;

L) Die Steuerlogik der entsprechenden Zwischenlagervorrich tung des Hauptnutzers und die Steuerlogik des Speichers prü fen jeweils mittels der optischen Sensoren den Füllstatus der einzelnen Stauraumsegmente im Stauraum der Zwischenla gervorrichtung und im Stauraum des Speichers und übertra gen das Ergebnis der Prüfung an die Zentrale Recheneinheit;

M) Der Lieferant erhält eine Rückmeldung darüber, ob der Liefer prozess, den er gemäß seiner Eingaben nach G) bis K) beab sichtigt, ausgeführt werden kann; a) Sofern der Lieferprozess nicht ausgeführt werden kann, wird der Vorgang abgebrochen und die Eingaben G), I) und K) werden zurückgesetzt;

b) Sofern der Lieferprozess ausgeführt werden kann, wird dies dem Lieferanten bestätigt und der Lieferant fährt fort mit N); N) Der Lieferant wiederholt die Schritte gemäß G) bis K), um wei tere leere Stauraumsegmente innerhalb des Stauraums der Umladevorrichtung zu beladen und erhält jeweils eine Rück meldung gemäß M);

O) Der Lieferant belädt die Stauraumsegmente der Umladevor richtung gemäß der jeweiligen Eingabe und Zuordnung im Stauraumsegmentauswahlmenü; P) Der Lieferant erteilt seine Freigabe zur Fahrt der Umladevor richtung innerhalb des Aufzugsschachts durch Eingabe in die Zentrale Recheneinheit;

Q) Die Zentrale Recheneinheit ordnet die Produkte in den Stau raumsegmenten der Umladevorrichtung den Stauraumseg menten der Zwischenlagervorrichtungen und gegebenenfalls den Stauraumsegmenten des Speichers in optimaler Weise zu; R) Die Fahrt der Umladevorrichtung innerhalb des Aufzugs schachts startet.

Alternativ umfasst das Verfahren anstelle der Schritte Q und R die folgenden Schritte:

Q) Die Zentrale Recheneinheit ordnet die Produkte in den Stau raumsegmenten der Umladevorrichtung den Stauraumseg menten der Zwischenlagervorrichtungen und gegebenenfalls den Stauraumsegmenten des Speichers in optimaler Weise zu. Im Rahmen der optimierten Zuordnung priorisiert das An wendungsprogramm der Zentralen Recheneinheit Stauraum- Segmente innerhalb der Zwischenlagervorrichtung des jewei ligen Hauptnutzers gegenüber Stauraumsegmenten innerhalb des Speichers, sodass Stauraumsegmente innerhalb des Speichers nur dann verwendet werden, wenn in den jeweili- gen Zwischenlagervorrichtungen der Hauptnutzer keine hin reichende Anzahl an Stauraumsegmenten der erforderlichen Stauraumsegment-Anforderungskategorien verfügbar sind;

R) Die Steuerlogik der Umladevorrichtung prüft mittels der opti schen Sensoren innerhalb der Umlagevorrichtung, ob die in den jeweiligen Stauraumsegmenten platzierten Produkte auch in einem Stauraumsegment einer in puncto Kapazität weniger umfangreichen Stauraumsegment-Anforderungska- tegorie mit dem erforderlichen thermischen Anforderungspro fil gemäß Eingabe I) Platz finden würden und überträgt das Ergebnis der Prüfung an die Zentrale Recheneinheit;

a) Wenn das der Fall ist, wird die Zuordnung der Stauraumseg mente in diesem Sinne optimiert;

b) Wenn das nicht der Fall ist, bleibt es bei der Zuordnung ge mäß Q);

S) Die Fahrt der Umladevorrichtung innerhalb des Aufzugs schachts startet. In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens erfolgt die Aus wahl und Zuordnung der Stauräume durch die Schritte:

A) Im Zuge einer online oder telefonisch erfolgten Produktbestel lung erhält der Lieferant von dem Hauptnutzer oder von einer für den Hauptnutzer handelnden Person oder Unternehmung einen temporär verwendbaren Zugangscode für eine legiti mierte Öffnung der T ransferöffnung am Aufzugsschacht sowie für eine legitimierte Öffnung der Zwischenlagervorrichtung des betreffenden Hauptnutzers und ggf. auch für eine Aktivie rung der Temperierungseinrichtung in der Zwischenlagervor richtung des Hauptnutzers;

B) Das Anwendungsprogramm des Lieferanten überträgt die Ba sisinformationen (Produktname, Produktanzahl, erforderliche Temperierung, Empfänger) zu den zu liefernden Produkten über das Internet (www) an die Zentrale Recheneinheit des Produkt-T ransfersystems;

C) Der Lieferant öffnet die Transferöffnung am Aufzugsschacht durch Eingabe des temporär verwendbaren Zugangscodes. Der Lieferant legitimiert sich durch das Öffnen der Transfer- Öffnung als Zugriffsberechtigter;

D) Die Steuerlogik der Umladevorrichtung prüft mittels der opti schen Sensoren innerhalb der Umladevorrichtung den Füllsta tus der einzelnen Stauraumsegmente und überträgt das Er gebnis der Prüfung an die Zentrale Recheneinheit;

E) Dem Lieferanten wird in einer grafischen Anzeige an der zent ralen Recheneinheit angezeigt, welche Zwischenböden und Stauraumsegmente innerhalb der Umladevorrichtung leer sind;

F) Der Lieferant wird an der grafischen Anzeige in Textform dazu aufgefordert, die Produkte des Lieferumfangs einer für einen Hauptnutzer bestimmten Lieferung in die Umladevorrichtung einzufügen; Dabei wird er je nach Lieferumfang gegebenen falls dazu aufgef ordert, die Produkte des Lieferumfangs in einzelnen Teilschritten gemäß ihrer jeweils erforderlichen Temperierung einzufügen;

G) Der Lieferant fügt die Produkte gemäß Aufforderung in die Umladevorrichtung ein;

H) Der Lieferant bestätigt die Beendigung des Einfügungspro zesses via Eingabe in seine Lieferanten-App;

I) Die Lieferanten-App überträgt die Bestätigung über die Been digung des Einfügungsprozesses an die Zentrale Rechenein heit des Produkt-Transfersystems;

J) Die Steuerlogik der Umladevorrichtung prüft mittels der in der Umladevorrichtung enthaltenen optischen Sensoren, ob die eingefügten Produkte den einzufügenden Produkten entspre chen könnten. Hierbei wird mit Hilfe der optischen Sensoren der eingefügte Inhalt interpretiert und bestimmt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die eingefügten Produkte den einzufügenden Produkten entsprechen. Wenn die Wahr scheinlichkeit oberhalb eines definierten Wertes liegt, wird dem Lieferanten das ordnungsgemäße Einfügen der Produkte im Rahmen einer grafischen Anzeige bestätigt. Wenn die Wahrscheinlichkeit unterhalb eines definierten Wertes liegt, wird der Lieferant im Rahmen einer grafischen Anzeige dazu aufgef ordert, die eingefügten Produkte zu überprüfen und da nach erneut die Beendigung des Einfügungsprozesses via Eingabe in seine Lieferanten-App zu bestätigen;

K) Die Schritte F) bis J) werden gegebenenfalls für zu wärmende Produkte, zu kühlende Produkte und tiefzukühlende Produkte wiederholt; L) Der Lieferant wiederholt die Schritte gemäß D) bis F), um wei tere leere Stauraumsegmente innerhalb des Stauraums der Umladevorrichtung zu beladen; M) Der Lieferant erteilt seine Freigabe zur Fahrt der Umladevor richtung innerhalb des Aufzugsschachts durch Eingabe in seine Lieferanten-App;

N) Die Lieferanten-App überträgt die Freigabe zur Fahrt der Um ladevorrichtung innerhalb des Aufzugsschachts an die Zent rale Recheneinheit der Produkt-T ransfersystems;

O) Die Zentrale Recheneinheit ordnet die Produkte in den Stau raumsegmenten der Umladevorrichtung den Stauraumseg menten der Zwischenlagervorrichtungen und gegebenenfalls den Stauraumsegmenten des Speichers in optimaler Weise zu. Im Rahmen der optimierten Zuordnung priorisiert das An wendungsprogramm der Zentralen Recheneinheit Stauraum segmente innerhalb der Zwischenlagervorrichtung des jewei ligen Hauptnutzers gegenüber Stauraumsegmenten innerhalb des Speichers, sodass Stauraumsegmente innerhalb des Speichers nur dann verwendet werden, wenn in den jeweili gen Zwischenlagervorrichtungen der Hauptnutzer keine hin reichende Anzahl an Stauraumsegmenten der erforderlichen Stauraumsegment-Anforderungskategorien verfügbar sind;

P) Die Steuerlogik der Umladevorrichtung prüft mittels der opti schen Sensoren innerhalb der Umlagevorrichtung, ob die in den jeweiligen Stauraumsegmenten platzierten Produkte auch in einem Stauraumsegment einer in puncto Kapazität weniger umfangreichen Stauraumsegment-Anforderungska- tegorie Platz finden würden und überträgt das Ergebnis der Prüfung an die Zentrale Recheneinheit;

a) Wenn das der Fall ist, wird die Zuordnung der Stauraum segmente in diesem Sinne optimiert;

b) Wenn das nicht der Fall ist, bleibt es bei der Zuordnung gemäß O);

Q) Die Fahrt der Umladevorrichtung innerhalb des Aufzugs schachts startet. R) Die Umladevorrichtung transferiert die Produkte in den Stau raumsegmenten der Umladevorrichtung gemäß Zuordnung F) in Stauraumsemente einer adäquaten Stauraumsegment-An- forderungskategorie innerhalb der Zwischenlagervorrichtun gen und innerhalb des Speichers;

S) Die entsprechenden Stauraumsemente innerhalb der Zwi schenlagervorrichtungen und innerhalb des Speichers sind o- der werden nach Aufnahme der Produkte gemäß der thermi schen Anforderungen nach F) temperiert.

Der Transfer von Produkten in eine Zwischenlagervorrichtung oder in den Speicher enthält gemäß einer Ausführungsform die folgenden Schritte 1 A) bis 8 A):

1 A) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten von der Umladevorrichtung in eine Zwischenlagervorrichtung oder den Speicher geeignet ist; 2 A) Bei einer Zwischenlagervorrichtung wird das zum Aufzugs schacht hingewandte Rolltor einer Zwischenlagervorrichtung hochgefahren; A) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevor richtung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrich tung oder des Speichers wird minimiert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Umladevorrichtung in Richtung der Zwischenlagervorrichtung oder des Speichers verschoben werden; A) Die Zwischenlagervorrichtung oder der Speicher mit ihren ent sprechenden Zwischenböden werden über die mit einem Transportband versehenen Zwischenböden der Umladevor richtung beladen, indem das entsprechende Transportband der Umladevorrichtung und das Transportband des entspre chend zugeordneten Zwischenbodens der Zwischenlagervor richtung oder des Speichers annähernd gleichzeitig und mit annähernd gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung laufen. Mittels der optischen Sensoren innerhalb der Zwi schenlagervorrichtung wird geprüft, wann der Laufvorgang des entsprechenden Transportbandes innerhalb der Zwi schenlagervorrichtung zu stoppen ist. Dies ist dann der Fall, wenn sich Produkte auf dem Transportband der Zwischenla gervorrichtung oder des Speichers nahe an dem Rand des entsprechenden Zwischenbodens befinden, der von der Um ladevorrichtung am weitesten entfernt ist; A) Der Abstand zwischen den Zwischenböden der Umladevor richtung und den Zwischenböden der Zwischenlagervorrich tung oder des Speichers wird vergrößert, indem die horizontal verschiebbaren Zwischenböden der Umladevorrichtung so verschoben werden, dass sie sich von den Zwischenböden der Zwischenlagervorrichtung oder des Speichers entfernen; 6 A) Das zum Aufzugsschacht hingewandte Rolltor der Zwischen lagervorrichtung wird heruntergefahren;

7 A) Die Vorgänge gemäß 1 A) bis 6A) werden gegebenenfalls im Rahmen der Belieferungen weiterer Zwischenlagervorrichtun gen wiederholt;

8 A) Die Umladevorrichtung fährt auf Höhe der Transferöffnung herunter, um Produkte für weitere Fahrten aufzunehmen oder um in einen Ruhemodus zu wechseln.

Sobald Hauptnutzer ihre Zwischenlagervorrichtungen vollständig o- der teilweise entleert haben, erfolgt gemäß einer Ausführungsform der Transfer von Produkten aus dem Speicher in eine Zwischenlager- Vorrichtung mit folgenden Schritten:

1 B) Die Steuerlogik der Zwischenlagervorrichtungen prüft mittels der in den Zwischenlagervorrichtungen enthaltenen optischen Sensoren, ob innerhalb der Zwischenlagervorrichtungen eine ausreichende Anzahl an geeigneten Zwischenböden leer ist;

2 B) Die Steuerlogik mindestens einer Zwischenlagervorrichtung gibt an, dass eine hinreichende Anzahl an Stauraumsegmen ten der erforderlichen Stauraumsegment-Anforderungskate- gorien verfügbar ist;

3 B) Die Umladevorrichtung fährt innerhalb des Aufzugsschachts auf eine Höhe, die für eine Umladung von Produkten vom Speicher in die Umladevorrichtung geeignet ist;

4 B) Der Transfer der Produkte erfolgt entsprechend der vorste henden Schritte 1 A) bis 8 A). B) Die Vorgänge gemäß 1 B) bis 4 B) werden gegebenenfalls im Rahmen der Belieferungen weiterer Zwischenlagervorrichtun gen wiederholt;

ZEICHNUNGEN

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen darge stellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.

Fig. 1 - zeigt einen Schnitt durch eine geschlossene Zwischenla gervorrichtung, die in das Außenmauerwerk eines Gebäu des eingebaut ist. Fig. 2 - zeigt einen Schnitt durch eine Zwischenlagervorrichtung gemäß Fig. 1 mit außenseitig geöffneter Öffnungs- und Schließvorrichtung.

Fig. 3 - zeigt einen Schnitt durch eine Zwischenlagervorrichtung gemäß Fig. 1 mit beidseitig geöffneter Öffnungs- und Schließvorrichtung.

Fig. 4 - zeigt eine Vorderansicht einer geschlossenen Zwischenla gervorrichtung.

Fig. 5 - zeigt eine Vorderansicht einer geöffneten Zwischenlager vorrichtung.

Fig. 6 - zeigt einen Schnitt durch eine geschlossene Temperie rungseinrichtung.

Fig. 7 - zeigt einen Schnitt durch eine geöffnete Temperierungs einrichtung.

Fig. 8 - zeigt einen Schnitt durch einen Verbund von geschlosse nen Zwischenlagervorrichtungen, die in das Außenmauer- werk eines Gebäudes eingebaut sind und vor die eine Auf zugsanlage gestellt ist.

Fig. 9 - zeigt ein Schema des Zusammenwirkens von Steuerlogik,

Liefer-App des Lieferanten und seinem Anwendungspro gramm.

Fig. 10 - zeigt eine Eingabemaske des Anwendungsprogramms der

Zentralen Recheneinheit.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die Fig. 1 , 2 und 3 zeigen einen Schnitt einer Zwischenlagervorrich- tung 10, die in eine Gebäudewand 61 eines Gebäudes eingebaut ist. Der Stauraum 16 ist in dem verschließbaren Gehäuse 14 durch Zwi schenböden 17 in Stauraumsegmente 24 unterteilt. Diese dienen der Aufnahme der gelieferten verpackten Produkte 1 1. In einem Stauraumsegment 24 ist die Temperierungseinrichtung 20 untergebracht, die vorzugsweise der Aufnahme von Lebensmitteln 12 dient. In einer bevorzugten Ausführung enthält ein Zwischenboden 17 Kühlschlangen (nicht abgebildet) zur Kühlung eines darunter oder darüberliegenden, kühlbaren Stauraumsegments 24 bzw. Wärmeele- mente zur Erwärmung eines darunter- oder darüberliegenden, er wärmbaren Stauraumsegments 24. Die Temperierungseinrichtung 20 hat eine wand-, decken- und bodenseitige thermische Isolierung auch zu den anderen Stauraumsegmenten 24 hin. Auch ein Tiefkühlseg ment kann auf diese Weise mit einer entsprechend der Technologie von Kühl- und Gefrierkombinationen vorhandenen Kühltechnik herge stellt sein. Auf beiden Seiten der Temperierungseinrichtung 20 sind die Zu gangstore 21 vorhanden. So kann die Temperierungseinrichtung 20 von der einen Seite beliefert und von der anderen Seite können die Lebensmittel 12 entnommen werden.

Im Bodenbereich oder im Oberbereich des Gehäuses 14 sind ein Kühlaggregat und/oder die Steuerlogik 22 untergebracht. Die Steuer logik 22 steuert die Temperierungseinrichtung 20 und die Öffnungs und Schließvorrichtungen 18, die mit den Motoren 19 betriebenen werden.

In diesem Beispiel ist im unteren Segment ein Kasten Leergut 13 dar gestellt, der wieder zurückgeliefert werden soll. In der Fig. 1 ist dargestellt, dass beide Seiten der Zwischenlagervor richtung 10 durch die Öffnungs- und Schließvorrichtungen 18 ver schlossen sind. Es sind also Produkte 1 1 , darunter auch zu tempe rierende Lebensmittel 12, von einem Lieferanten geliefert worden. Ein Kasten Leergut 13 wartet auf die Abholung.

Fig. 2 zeigt die gleiche Zwischenlagervorrichtung 10, bei der die eine Seite verschlossen und die andere Seite geöffnet ist. Die Zwischen lagervorrichtung 10 ist also für einen Lieferanten geöffnet. Fig. 3 zeigt die gleiche Zwischenlagervorrichtung 10, bei welcher beide Seiten geöffnet sind. Es können also Produkte 1 1 geliefert wer den und es können Produkte 1 1 entnommen werden.

In Fig. 4 ist eine Frontansicht einer verschlossenen Zwischenlager vorrichtung 10 dargestellt, die mit ihrem Gehäuse 14 in eine Gebäu dewand 61 eingelassen ist. Die Öffnungs- und Schließvorrichtung 18 des Gehäuses 14 ist als ein Rolltor 27 ausgebildet. Dieses kann zum gewünschten Zeitpunkt über einen temporär verwendbaren Zugangs code 44 geöffnet werden.

In Fig.5 ist eine Frontansicht einer geöffneten Zwischenlagervorrich- tung 10 dargestellt. Die Stauraumsegmente 24 im Stauraum 16 sind durch Zwischenböden 17 getrennt und mit Produkten 1 1 gefüllt. In dieser Ausführung sind zwei Temperierungseinrichtungen 20 für Le bensmittel 12 vorgesehen, von denen eine bei Bedarf tiefgekühlt wer den kann. Im unteren Segment sind zwei Getränkekästen als Leergut 13 dargestellt. Im Bodenbereich des Gehäuses 14 ist die Steuerlogik 22 untergebracht.

In Fig. 6 und Fig. 7 ist jeweils ein Schnitt durch eine Temperierungs einrichtung 20 gezeigt. In diese ist ein Zwischenboden 71 mit Trans- portband eingebaut. Ein Zugang zum Innenraum der Temperierungs einrichtung 20 ist von einer Seite her durch eine Klappe 26 möglich. Von der anderen Seite her wird das Zugangstor 21 durch ein teilfle xibles Tor 23 gebildet, das durch einen Motor 25 aufgezogen und zu gezogen werden kann. Fig. 6 zeigt ein geschlossenes Zugangstor 21 , während in Fig. 7 der geöffnete Zustand dargestellt ist.

Fig. 8 zeigt ein Produkt-T ransfersystem mit einem Verbund von Zwi schenlagervorrichtungen 10, die übereinander in ein Gebäude einge baut sind. Dabei ist jeweils eine Zwischenlagervorrichtung 10 pro Etage 63 mit zugehöriger Steuerlogik 22 vorgesehen. An einer Seite ist eine Aufzugsanlage mit einem Aufzugsschacht 64 angebracht, in dem eine mit Stauraum 16 und Stauraumsegmenten 24 ausgestattete Umladevorrichtung 70 an einem Aufzugsseil 65 von einer Transfer öffnung 66 zu der jeweils gewünschten Zwischenlagervorrichtung 10 gehoben werden kann. Die Umladevorrichtung 70 ist mit Zwischen böden 72 versehen, die ein Transportband besitzen und zum Ver schließen eines Spaltes mit einer Schiebemöglichkeit versehen sind. Dies wird über die zugehörige Steuerlogik 22 gesteuert.

Zum Beliefern einer bestimmten Zwischenlagervorrichtung 10 wird die Umladevorrichtung 70 entsprechend beladen, diese vor die be- stimmte Zwischenlagervorrichtung 10 gehoben, deren Rolltor 27 ge öffnet, die Zwischenböden 72 der Umladevorrichtung 70 an die Zwi schenböden 71 der Zwischenlagervorrichtung 10 geschoben und die Produkte 1 1 mittels der Transportbänder der Umladevorrichtung 70 auf die entsprechenden Zwischenböden 71 bzw. in die entsprechen- den Stauraumsegmente 24 der Zwischenlagervorrichtung 10 trans portiert. Entsprechend wird auch eine Temperierungseinrichtung 20 befüllt. Falls Leergut 13 abgeholt werden soll, wird dies entsprechend umgekehrt in die Umladevorrichtung 70 transportiert. Es ist in der hier beschriebenen Ausführungsform auch ein Speicher 75 vorgesehen, der ebenfalls mit einer Steuerlogik 22 versehen ist. So kann beispiels weise Leergut 13 auf Zwischenböden 71 gesammelt werden, bis es gemeinsam zur Transferöffnung 66 befördert wird.

Der Betrieb des gesamten Produkt-T ransfersystems wird über die Zentrale Recheneinheit 31 koordiniert, die in dieser Ausführungsform am Speicher 75 angebracht ist. Zur Information des Lieferanten ist an der Transferöffnung 66 auch eine grafische Anzeige 36 angebracht.

Fig. 9 zeigt ein Schema des Zusammenwirkens von der Zentralen Recheneinheit 31 , den Steuerlogiken 22 der einzelnen Einheiten, der Liefer-App 42 des Lieferanten und seinem Anwendungsprogramm 50. In dem Anwendungsprogramm 50 werden Bestelldaten aufgenom men und die Lieferbarkeit der gewünschten Produkte 1 1 geklärt. Wird dabei festgestellt, dass zu temperierende Produkte 1 1 zu liefern sind, wird über die Sende- und Empfangseinheit 30 für das Internet www ein temporär verwendbarer Code 44 an die Sende- und Empfangs- einheit 30 der Zentralen Recheneinheit 31 des Produkt-T ransfersys- tems gesendet, um die Auslieferbarkeit der Produkte zu klären. Die Zentrale Recheneinheit 31 ist über seine Kommunikationsmodule 41 mit den Steuerlogiken 22 der einzelnen Komponenten verbunden. Darüber wird ermittelt, welche Stauräume vorhanden sind, um die auszuliefernden Produkte 1 1 aufzunehmen. Wenn zu temperierende Produkte auszuliefern sind, werden die entsprechenden Temperie rungseinrichtungen 20 vortemperiert. Dabei werden auch der Innen temperatursensor 35 und der Außentemperatursensor 33 ausgewer- tet. Weiterhin kann über die Gewichtssensoren 32 und die optischen Sensoren 34 geprüft werden, ob genügend freier Platz in der Zwi schenlagervorrichtung 10 vorhanden ist.

Die Bestelldaten werden über die Sende- Empfangseinheiten 30 für das Internet www an die Liefer-App 42 des Lieferanten übermittelt.

Sobald nun der Lieferant den Hauptnutzer erreicht, sendet er aus sei ner Liefer-App 42 über die Sende- und Empfangseinheiten 40 für ein Nahkommunikationsverfahren, wie zum Beispiel NearFieldCommuni- cation NFC oder Bluetooth BT, Lieferinformationen und einen tempo rär verwendbaren Code 44 an die Zentrale Recheneinheit 31. Diese wertet die Informationen und den temporär verwendbaren Code 44 aus und gibt Rückmeldungen über die grafische Anzeige. Die Zentrale Recheneinheit 31 überträgt die ausgewerteten Informa tionen an die entsprechenden Steuerlogiken 22, die daraufhin das entsprechende elektromechanische Schloss 43 aktivieren, um die entsprechende Öffnungs- und Schließvorrichtung 18 mit ihrem zuge hörigen Motor 19 zu betätigen. Danach erfolgt der Liefervorgang in die vorgesehene Zwischenlagervorrichtung 10.

Der Lieferant ist so in der Lage, die vom Hauptnutzer gewünschten Produkte 1 1 auszuliefern, ohne dass dieser während des Liefervor gangs zu Hause sein muss.

Fig. 10 zeigt die grafische Anzeige 36 mit einer eine Eingabemaske 79 des Anwendungsprogramms der Zentralen Recheneinheit 31 , über welche Lieferanten im Rahmen des Stauraumsegmentauswahlmenüs 80 eine Stauraumsegmentauswahloption 81 wählen können, im Rah men eines Temperaturauswahlmenüs 82 eine Temperaturauswahlop tion 83 wählen können und im Rahmen eines Empfängerauswahlme- nüs 84 eine Empfängerauswahloption 85 wählen können. Bei dem alternativen Verfahren zur Auswahl der Stauräume 16 gibt die grafische Anzeige 36 die Reihenfolge vor, in der die Produkte 10 der einzelnen Empfänger in die Umladevorrichtung 70 einzufügen sind.

Bezuqszeichenliste

10 Zwischenlagervorrichtung

1 1 Produkt

12 Lebensmittel

13 Leergut

14 Verschließbares Gehäuse

16 Stauraum

17 Zwischenboden

18 Öffnungs- und Schließvorrichtung

19 Motor für 18

20 Temperierungseinrichtung

21 Zugangstor zur Temperierungseinrichtung

22 Steuerlogik

23 teilflexibles Tor

24 Stauraumsegment

25 Motor für die Öffnung der Temperierungseinrichtung

26 Klappe für den Zugang zur Temperierungseinrichtung

27 Rolltor

30 Sende- und Empfangseinheit für das Internet

31 Zentrale Recheneinheit

32 Gewichtssensoren

33 Außentemperatursensor

34 optische Sensoren

35 Innentemperatursensor

36 Grafische Anzeige

40 Sende- und Empfangseinheit für Nahfeldkommunikation

41 Modul für die Kommunikation im Gebäude

42 App des Lieferanten

43 Elektromechanisches Schloss

44 Zugangscode, temporär verwendbar

50 Anwendungsprogramm des Lieferanten 61 Gebäudewand

62 Innenseite der Außenwand

63 Etage

64 Aufzugsschacht

65 Aufzugsseil

66 Transferöffnung der Aufzugsanlage

70 Umladevorrichtung

71 Zwischenboden mit Transportband

72 Zwischenboden mit Transportband und Schiebemöglichkeit 75 Speicher

79 Eingabemaske

80 Stauraumsegmentauswahlmenü

81 Stauraumsegmentauswahloption

82 Temperaturauswahlmenü

83 Temperaturauswahloption

84 Empfängerauswahlmenü

85 Empfängerauswahloption