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Title:
PROFILE ASSEMBLY, IN PARTICULAR FOR A REFRIGERATOR AND/OR FREEZER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/078674
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a profile assembly (1), in particular for a refrigerator and/or freezer (20), comprising: at least one base (8); at least one fastening assembly (2); at least one seal assembly (3) having at least one hollow chamber (7); at least one profiled element (6); and at least one magnet element (9); said profile assembly having at least one movement assembly (4, 5), which at least partly extends into the seal assembly (3), the profile assembly being characterized in that two movement assemblies (4, 5), which extend into the seal assembly (3) and are positioned approximately opposite each other, are provided, in that a first movement assembly (4) is approximately orthogonal to the base (8) and approximately parallel to the profiled element (6), in that a second movement assembly (5) is approximately parallel to the base (8) and is connected to the hollow chamber (7), and in that the neutral axis NF of the profile assembly (1) is approximately identical and parallel to the bending line BL of the magnet element (9).

Inventors:
BRETTMANN, Matthias (Hof, DE)
ZIELKE, Peter (Adorf, DE)
PATER, Jessica (Bayreuth, DE)
Application Number:
EP2020/079333
Publication Date:
April 29, 2021
Filing Date:
October 19, 2020
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Assignee:
REHAU AG + CO (Rehau, DE)
International Classes:
F25D23/08
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Claims:
Patentansprüche

1. Profilanordnung (1), insbesondere für ein Kühl- und / oder Gefriergerät (20), umfassend wenigstens eine Basis (8), wenigstens eine Befestigungsanordnung (2), wenigstens eine Dichtungsanordnung (3), mit wenigstens einer Hohlkammer (7), wenigstens ein Profilelement (6), sowie wenigstens ein Magnetelement (9), mit wenigsten einer, in die Dichtungsanordnung (3) wenigstens teilweise hineinragenden, Bewegungsanordnung (4, 5), dadurch gekennzeichnet, dass zwei zueinander, in die Dichtungsanordnung (3) hineinragende, einander etwa gegenüberliegend positionierte, Bewegungsanordnun gen (4,5) angeordnet sind, dass eine erste Bewegungsanordnung (4) etwa orthogonal zur Basis (8), sowie etwa parallel zum Profilelement (6) angeordnet ist, dass eine zweite Bewegungsanordnung (5) etwa parallel zur Basis (8) angeordnet, sowie mit der Hohlkammer (7) verbunden ist, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung (1) in etwa gleich sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes (9) angeordnet ist.

2. Profilanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung (1) beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes (9) angeordnet ist.

3. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung (1) maximal 5 mm beab standet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes (9) angeordnet ist.

4. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Magnetelement (9) ein axiales Flächenträgheitsmoment lz von etwa 20 bis 100 mm4, bevorzugt etwa 35 bis 65 mm4 aufweist.

5. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hohlkammer (7) der Dichtungsanordnung (3) etwa direkt gegenüber liegend zur Basis (8) des Profilelementes (1) angeordnet ist.

6. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die wenigstens eine Bewegungsanordnung (4, 5) wenigstens zwei einander etwa gegenüberliegend angeordnete, über wenigstens ein Verbindungs element (40,50) miteinander verbundene, Bewegungsabschnitte (41, 42, 51,52) auf weist.

7. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die wenigstens eine Bewegungsanordnung (4, 5) wenigstens eine erste Bewegungsanordnung (4), die beabstandet zu wenigstens einer zweiten Bewegungs anordnung (5) angeordnet ist, aufweist.

8. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die erste Bewegungsanordnung (4) wenigstens zwei, einander etwa ge genüberliegend angeordnete, etwa parallel zum Profilelement (6), über wenigstens ein Verbindungselement (40) miteinander verbundene, Bewegungsabschnitte (41, 42) auf weist.

9. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die zweite Bewegungsanordnung (5) wenigstens zwei, einander etwa gegenüberliegend angeordnete, in etwa einem spitzen Winkel zum Basiselement (8), über wenigstens ein Verbindungselement (50) miteinander verbundene, Bewegungs abschnitte (51, 52) aufweist.

10. Profilanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dichtungsanordnung (3) und / oder die Bewegungsanordnung (4, 5) und / oder das Profilelement (6) aus einem weichelastischem, polymeren Werkstoff hergestellt ist, mit einer Härte Shore A gemäß DIN EN ISO 868 von etwa 50 bis 100, bevorzugt 60 bis 90, besonders bevorzugt 70 bis 80.

11 . Verschlusselement (20) für ein Kühl- und / oder Gefriergerät (10) mit einer Profil anordnung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9.

12. Kühl- und / oder Gefriergerät (10) mit einer Profilanordnung (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9.

Description:
Profilanordnung, insbesondere für ein Kühl- und / oder Gefriergerät

Die Erfindung betrifft eine Profilanordnung, insbesondere für ein Kühl- und / oder Gefrier gerät, umfassend wenigstens eine Basis, wenigstens eine Befestigungsanordnung, wenigstens eine Dichtungsanordnung, mit wenigstens einer Hohlkammer, wenigstens ein Profilelement, sowie wenigstens ein Magnetelement, mit wenigsten einer, mit der Basis über wenigstens eine, in die Dichtungsanordnung wenigstens teilweise hineinragenden, Bewegungsanordnung.

Derartige Profilanordnungen sind im Stand der Technik bereits beschrieben. Diese Profil anordnungen haben insbesondere im Einsatz bei Kühl-und / oder Gefriergeräten die wichtige Funktion, den konstruktiv bedingten Spalt zwischen dem Verschlusselement und einem Korpus abzudichten, Toleranzen auszugleichen und im Falle des Einsatzes von Magnetprofilanordnungen das Verschließen der Kühlgerätetür am Korpus mittels Magnet haftkraft zu gewährleisten. Dabei erfolgt bei den Profilanordnungen gemäß des Standes der Technik der Toleranzausgleich sowie der Hub der Profilanordnung mittels unterschiedlicher Balgkonstruktionen, welche im Sichtbereich dieser Profilanordnungen deutlich erkennbar sind.

So offenbart die EP 0599161 B1 eine derartig gattungsgemäße Profilanordnung. Diese Profilanordnung ist hierbei als Dichtungsanordnung ausgebildet für die Tür eines Kühl- und/oder Gefriergerätes, mit einem wärmeisolierenden Gehäuse, dessen Öffnung mit einer Tür verschließbar ist, die an ihrer der Öffnung zugewandten, mit einer Innenverkleidung ausgestatteten Seite eine am Rand der Tür umlaufend angeordnete, balgartige Magnet dichtung aufweist, die mit einem Dichtungskopf und einem Dichtungsfuß ausgestattet ist, die miteinander mit flexiblen, als Dehnfalten ausgebildeten Wandungen verbunden sind, wobei der Dichtungsfuß in einer öffnungsseitig sich verjüngenden, zur Türöffnung ge richteten Aufnahmenut an der Innenverkleidung verankert ist, während der mit Magnet leisten ausgestattete Dichtungskopf im geschlossenen Zustand der Tür am Öffnungsrand des Gehäuses aufliegt und die Tür am Öffnungsrand festhält, wobei der Dichtungskopf zum Dichtungsfuß seitlich versetzt angeordnet ist, welcher mit einer einseitigen Ausbauchung ausgestattet ist, welche mit einem Hinterschnitt in der Aufnahmenut zusammenwirkt und welche entgegengesetzt zum seitlichen Versatz näher am Dichtungskopf angeordnet ist, wobei sich die der Ausbauchung gegenüberliegende Seite des Dichtungsfußes in der Aufnahmenut abstützt, wobei der Dichtungsfuß mit einem Einführkeil versehen ist und auf seiner der Ausbauchung gegenüberliegenden Seite einen Vorsprung aufweist, welchem in Wesentlichen höhengleich zum Maximum der Ausbauchung angeordnet ist und welcher in der Aufnahmenut sich unter einer geringen Vorspannung am Wandabschnitt der Aufnahme nut abstützt. Dabei sind die als Dehnfalten ausgebildeten Wandungen von der die Magnet leiste aufnehmenden Hohlkammer des Dichtungskopfes beabstandet angeordnet.

Nachteilig bei diesem Stand der Technik ist es, dass sich in den verschiedenen Geometrien der Balgdichtungen bzw. der Dichtungsanordnungen sehr leicht Verschmutzungen im Bereich der Dehnfalten absetzen, die sich dann nur sehr schwierig entfernen lassen. Weiterhin nachteilig ist, dass diese Profilanordnung in ihrer Herstellung sehr kostenintensiv sind sowie viel Material verbrauchen.

Ein weiterer Nachteil der Profilanordnungen aus dem Stand der Technik besteht darin, dass das diese für ihren bestimmungsgemäßen Einsatz bei Kühl- und/oder Gefriergeräten erst in einem Urform verfahren wie bspw. der Extrusion bzw. der Coextrusion herzustellen sind, anschließend werden die jeweiligen Profilanordnungen auf die gewünschte Länge entsprechend der Breite / Höhe des Kühl- und/oder Gefriergerätes abgelängt und mit einem Gehrungsschnitt versehen. Danach wird aus vier einzelnen Profilanordnungen im Stand der Technik ein Rahmen durch sogenannte Eckverschweißungen hergestellt, der dann final in das Verschlusselement und/oder das Kühl- und/oder Gefriergerät einbringbar ist.

Ebenfalls nachteilig bei diesen Profilanordnungen ist, dass zur Herstellung des Rahmens eine sehr aufwändige Fertigung erforderlich ist, insbesondere im Bereich der Konfektion in der Herstellung der unterschiedlichen Geometrien (Länge, Breite) der Rahmen, aber auch in der sich daran anschließenden Logistik zur Belieferung von Herstellern für Verschluss elemente sowie Kühl- und/oder Gefriergeräte.

In der WO 2004/023052A1 wird eine weitere gattungsgemäße Profilanordnung offenbart. Diese soll hinsichtlich ihrer Raumformen sowie der Rezepturen des Magnetelementes bzw. der Profilanordnung für sogenannte geringe Verlegeradien optimiert sein. Hierfür werden bestimmte Rezepturen einerseits für die Profilanordnung selbst, aber andererseits auch für das Magnetelement vorgeschlagen. Nachteilig bei dieser Profilanordnung im Stand der Technik ist, dass diese ebenfalls sehr kosten- und materialintensiv in der Herstellung ist. Ein weiterer Nachteil dieser Profil anordnung besteht darin, dass sich in der Praxis herausgestellt hat, dass die vorgeschlagenen Verlegerradien bei der Montage an einem Verschlusselement bzw. einem Kühl- und/oder Gefriergerät nicht ohne gewisse optische bzw. mechanische Einschränkungen realisierbar ist.

Hier setzt die Erfindung ein, die sich die Aufgabe gestellt hat, eine gattungsgemäße Profil anordnung zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des bekannten Standes der Technik überwindet, die wirtschaftlich und kostengünstig herstellbar ist, die den konstruktiv bedingten Spalt zwischen Verschlusselement und Korpus eines Kühl- und / oder Gefrier gerätes optisch ansprechend abdeckt, ohne vorher zu einem Rahmen verschweißt zu werden, die reinigungsfreundlich ist; sowie einem derartigen Verschlusselement sowie ein Kühl- und / oder Gefriergerät mit jeweils einer solchen Profilanordnung.

Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruches 1, 11 und 12 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Es hat sich überraschend herausgestellt, dass eine Profilanordnung, insbesondere für ein Kühl- und / oder Gefriergerät, umfassend wenigstens eine Basis, wenigstens eine Befestigungsanordnung, wenigstens eine Dichtungsanordnung, mit wenigstens einer Hohlkammer, wenigstens ein Profilelement, sowie wenigstens ein Magnetelement, mit wenigsten einer, in die Dichtungsanordnung wenigstens teilweise hineinragenden, Bewegungsanordnung, sich dadurch auszeichnet, dass zwei zueinander, in die Dichtungsanordnung hineinragende, einander etwa gegenüberliegend positionierte, Bewegungsanordnungen angeordnet sind, dass eine erste Bewegungsanordnung etwa orthogonal zur Basis, sowie etwa parallel zum Profilelement angeordnet ist, dass eine zweite Bewegungsanordnung etwa parallel zur Basis angeordnet, sowie mit der Hohl kammer verbunden ist, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung in etwa gleich sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes angeordnet ist. Überraschenderweise wurde festgestellt, dass durch eine erfindungsgemäße Auslegung der Profilanordnung aber auch des Magnetelementes es nun möglich ist, die Profil anordnungen ohne die aufwändige Verschweißung zu prismatischen Rahmen so in Kühl- und/oder Gefriergeräte einzubringen, dass dies ohne Schweißverbindungen realisierbar ist. Dabei wird zum einen vorteilhafterweise die Biegelinie BL bzw. die neutrale Faser NF der Profilanordnung so dimensioniert bzw. ausgelegt, dass bei Verlegungen in Eckbereichen von Kühl- und/oder Gefriergeräten jeweils ein Radius möglich ist, der etwa bei 40 mm liegt und der dazu führt, dass die mechanische Beanspruchung der erfindungsgemäßen Profil anordnung nur eine Zugbeanspruchung ist und keine Stauchung, wie im bekannten Stand der Technik. Als neutrale Faser NF, auch Nulllinie genannt, bezeichnet man in der Festigkeitslehre diejenige Phase oder Schicht eines Querschnitts bzw. der Profilanordnung, deren Länge sich bei Verdrehen/biegen nicht ändert. Dort verursacht die Beanspruchung keine Zug-oder Druckspannung. Sie verläuft in geraden Balken aus isotropen Materialien durch den geometrischen Schwerpunkt der Querschnittsfläche. In der, von der neutralen Faser in senkrechte Richtung am weitesten entfernten, Faser ist die Spannung maximal.

Es wurde weiterhin erkannt, dass neben der erfindungsgemäßen Profilanordnung auch die Dimensionierung des Magnetelementes entsprechend zu optimieren ist, insbesondere hier das axiale Widerstandsmoment, um die nötige Flächen-Haftkraft des Magnetelementes zu realisieren.

Weiterhin vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Profilanordnung ist, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnet elementes angeordnet ist. Hierdurch ist eine optimale Verlegung der erfindungsgemäßen Profilanordnung bei verschiedensten Geometrien (Breite, Länge) von Kühl- und/oder Gefriergeräten realisierbar.

Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt bei der Profilanordnung, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung maximal 5 mm beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes angeordnet ist. Durch diese konstruktiven bzw. geometrischen Möglichkeiten konnte überraschend festgestellt werden, dass die Profilanordnung bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung an einem Verschlusselement bzw. einem Kühl- und/oder Gefriergerät insbesondere in den Eckbereichen in einem sehr engen Radius einbringbar ist, ohne dass hierzu optische bzw. mechanische Beeinträchtigungen erkennbar sind.

Ebenfalls vorteilhaft bei der Profilanordnung ist, dass das Magnetelement ein axiales Flächenträgheitsmoment l z von etwa 20 - 100 mm 4 , bevorzugt etwa 35 - 65 mm 4 aufweist. Mit dieser vorteilhaften Ausführung des Magnetelementes der erfindungsgemäßen Profil anordnung ist neben einer kostengünstigen und wirtschaftlichen Herstellung auch eine problemlose Verlegung dieser Profilanordnung in bzw. an Verschlusselementen sowie Kühl- und/oder Gefriergeräten insbesondere im kritischen Eckbereich erstmals möglich. Es konnte überraschend festgestellt werden, dass mit einem derartig dimensionierten Magnet element im Eckbereich sogenannte Verlegerradien von etwa 45 mm realisierbar sind.

Ein weiterer Vorteil der Profilanordnung besteht darin, dass die Hohlkammer der Dichtungs anordnung etwa direkt gegenüberliegend zur Basis der Profilanordnung angeordnet ist. Auch durch diese konstruktive Auslegung der Profilanordnung ist es möglich, diese wirtschaftlich und kostengünstig herzustellen, sowie jeweils so flexibel zu gestalten, dass einerseits eine einfache und montagefreundliche Einbringung in Verschlusselemente bzw. Kühl- und/oder Gefriergeräte möglich ist, sowie andererseits auch wiederum sehr enge Verlegeradien insbesondere in den Eckbereichen der Verschlusselemente sowie der Kühl- und/oder Gefriergeräte realisierbar sind.

Ebenfalls sehr vorteilhaft bei der Profilanordnung ist, dass die wenigstens eine Bewegungs anordnung wenigstens eine erste Bewegungsanordnung, die beabstandet zu wenigstens einer zweiten Bewegungsanordnung angeordnet ist, aufweist. Somit ist bei der erfindungs gemäßen Profilanordnung eine optimale Funktion insbesondere der Dichtungsanordnung realisierbar, wenn der Abstand der Bewegungsanordnungen in einem vorteilhaften Bereich von etwa 1 - 8 mm, bevorzugt etwa 2 - 4 mm liegt.

Die Profilanordnung ist vorteilhafterweise so ausgebildet, dass die wenigstens eine Bewegungsanordnung wenigstens zwei, einander etwa gegenüberliegend angeordnete, über wenigstens ein Verbindungselement, miteinander verbundene, Bewegungsabschnitte aufweist. In dieser vorteilhaften Ausführung der Profilanordnung ist eine einfache Montage in Verschlusselemente sowie Kühl- und/oder Gefriergeräte realisierbar, ohne dass die eigentliche Abdicht- bzw. Verschlussfunktion der Profilanordnung beeinträchtigt ist.

Weiterhin vorteilhaft bei der Profilanordnung ist, dass die erste Bewegungsanordnung wenigstens zwei, einander etwa gegenüberliegend angeordnete, etwa parallel zum Profil element, über wenigstens ein Verbindungselement, miteinander verbundene, Bewegungs abschnitte aufweist. In dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Profilanordnung sind überraschenderweise bei einer Montage in Verschlusselemente sowie Kühl- und/oder Gefriergeräte insbesondere in den kritischen Eckbereichen sehr enge Verlegerradien von etwa 45 Millimeter realisierbar, ohne dass an der Profilanordnung optische Verwerfungen bzw. mechanische Beeinträchtigungen erkennbar sind. Ein weiterer Vorteil der Profilanordnung ist, dass die zweite Bewegungsanordnung wenigstens zwei, einander etwa gegenüberliegend angeordnete, in etwa einem spitzen Winkel zum Basiselement, über wenigstens ein Verbindungselement, miteinander ver bundene, Bewegungsabschnitte aufweist. In dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Profilanordnung sind in Kombination mit der ersten Bewegungsanordnung überraschenderweise im kritischen Eckbereich der Verschlusselemente sowie Kühl- und/oder Gefriergerät ebenfalls sehr enge Verlegeradien realisierbar, ohne dass die verlegte Profilanordnung optische Beeinträchtigungen aufweist.

Ebenfalls vorteilhaft bei der Profilanordnung ist, dass die Dichtungsanordnung und/oder die Bewegungsanordnung und/oder das Profilelement aus einem weichelastischem, polymeren Werkstoff hergestellt ist, mit einer Härte Shore A gemäß DIN EN ISO 868 von etwa 50 - 100, bevorzugt 60 - 90, besonders bevorzugt 70 - 80. Hierdurch ist eine wirtschaftliche und kostengünstige Herstellung der Profilanordnung problemlos möglich.

Es konnte weiterhin festgestellt werden, dass bei der erfindungsgemäßen Profilanordnung auch die Dichtungsanordnung wenigstens teilweise einen polymeren Werkstoff aufweist, ausgewählt aus der Gruppe der Thermoplastischen Elastomere bspw. auf Olefinbasis und/oder auf Urethanbasis, der vernetzten thermoplastischen Elastomere auf Olefinbasis, der Thermoplastischen Copolyester, der Styrol-Blockcopolymere (SBS, SEBS, SEPS, SEEPS und MBS) sowie der Thermoplastischen Copolyamide. Weiterhin der weihmacher haltigen Werkstoffe, bevorzugt Polypropylen, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat, Polycarbonat, Polyvinylchlorid, Polymethylmethacrylat, Polyethylenterephthalat,

Polyurethan und dgl., sowie aus Mischungen dieser Werkstoffe.

Ebenfalls vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Profilanordnung so ausgebildet, dass die die Hohlkammer umgebenden Wände der Dichtungsanordnung eine Wandstärke von etwa 0,1 bis 2 mm, vorzugsweise von etwa 0,2 bis 1,5 mm, besonders bevorzugt von etwa 0,2 bis 0,8 mm aufweisen. Die erfindungsgemäße Profilanordnung ist somit wirtschaftlich und kostengünstig herstellbar und erfüllt somit ihre Grundfunktion, nämlich das Abdichten zwischen dem Verschlusselement sowie dem Korpus eines Kühl- und / oder Gefriergerätes bei bestimmungsgemäßer Verwendung über einen langen Zeitraum.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verschlusselement für ein Kühl- und / oder Gefriergerät mit einer Profilanordnung gemäß den vorherigen Ausführungen. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Kühl- und / oder Gefriergerät mit einer Profilanordnung gemäß den vorherigen Ausführungen.

Die erfindungsgemäße Profilanordnung soll nun an Ausführungsbeispielen, die diese nicht einschränken, beschrieben werden.

Es zeigen:

Fig. 1: perspektivische Darstellung eines geöffneten Kühl- und / oder Gefriergerätes mit einem Verschlusselement und einer Profilanordnung;

Fig. 2: perspektivische Darstellung eines verschlossenen Kühl- und / oder

Gefriergerätes mit einem Verschlusselement und einer Profilanordnung;

Fig. 3: Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Profilanordnung;

Fig. 4: Schnittdarstellung einerweiteren erfindungsgemäßen Profilanordnung;

Fig. 5: Schnittdarstellung einerweiteren erfindungsgemäßen Profilanordnung;

Die Fig. 1 zeigt die perspektivische Darstellung eines geöffneten Kühl- und/oder Gefrierge rätes 10 mit einem Verschlusselement 20 und einer erfindungsgemäßen Profilanordnung 1.

Das Kühl- und / oder Gefriergerät 10 weist einen schrankförmigen Korpus 11 auf, dessen Wände 13 den Innenraum 14 des Kühl- und / oder des Gefriergerätes 10 begrenzen.

Die frontseitige Öffnung 12 des Korpus 11 ist durch das Verschlusselement 20 und der an dieser angeordneten, erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 abdichtend verschließbar.

Das Verschlusselement 20 ist über Scharnieranordnungen 21 in diesem Ausführungs beispiel um eine vertikale Achse schwenkbar am Korpus 11 des Kühl- und / oder Gefriergerätes 10 angeordnet.

Die erfindungsgemäße Profilanordnung 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel so an der, dem Korpus 11 des Kühl- und / oder Gefriergerätes 10 gegenüberliegend angeordneten, Seite des Verschlusselementes 20 angeordnet, dass die Profilanordnung 1 bei geschlossener Position des Verschlusselementes 20 um die Öffnung 12 des Kühl- und / oder Gefrier gerätes 10 am Korpus 11 anliegt und den Spalt zwischen dem Verschlusselement 20 und dem Korpus 11 des Kühl- und / oder Gefriergerätes 10 optisch ansprechend abdichtet. Weiterhin ist die erfindungsgemäße Profilanordnung 1 so angeordnet, dass in den, an sich kritischen, vier Eckbereichen diese in einem Radius von jeweils etwa 40 mm eingebracht ist und somit vorteilhafterweise aus der erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 kein, aus vier einzelnen, abgelängten Profilanordnungen in aufwändigen Eckverschweißungen, herge stellter Rahmen erforderlich ist.

Die Profilanordnung 1 ist in einem Stück an dem Verschlusselement 20 des Kühl- und/oder Gefriergerätes 10 so angeordnet, dass nur im unteren, vertikalen Bereich eine Stoßstelle 15 erkennbar ist. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass die Stoßstelle 15 in einem anderen Bereich des Verschlusselementes 20 sowie am Korpus 11 des Kühl- und/oder Gefriergerätes 10 angeordnet ist.

Die Fig. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung eines verschlossenen Kühl- und / oder Gefriergerätes 10 mit einem Verschlusselement 20 und einer erfindungsgemäßen Profil anordnung 1.

Das Kühl- und / oder Gefriergerät 10 umfasst einen Korpus 11 und wenigstens ein, eine Öffnung des Korpus 11 verschließendes, Verschlusselement 20.

Zwischen dem Verschlusselement 20 sowie dem Korpus 11 ist ein Spalt 19 erkennbar, in dem eine erfindungsgemäße Profilanordnung 1 angeordnet ist, welche so ausgebildet ist, dass sie den Spalt 19 optisch ansprechend und abdichtend verschließt.

Die erfindungsgemäße Profilanordnung 1 kann dabei sowohl am Verschlusselement 20 als auch am Korpus 11 des Kühl- und / oder Gefriergerätes 10 angeordnet sein.

In der Figur 3 ist eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 dargestellt.

Die Profilanordnung 1 umfasst eine Basis 8, wenigstens eine Befestigungsanordnung 2, wenigstens eine Dichtungsanordnung 3, mit wenigstens einer Hohlkammer 7, wenigstens ein Profilelement 6 sowie wenigstens ein Magnetelement 9.

Die Profilanordnung 1 umfasst weiterhin wenigstens eine, in die Dichtungsanordnung 3 wenigstens teilweise hineinragende, Bewegungsanordnung 4,5.

Die Profilanordnung 1 weist zwei, zueinander in die Dichtungsanordnung 3 hineinragende, einander etwa gegenüberliegend positionierte, Bewegungsanordnungen 4,5 auf. Eine erste Bewegungsanordnung 4 ist etwa orthogonal zur Basis 8, sowie parallel zum Profilelement 6 angeordnet.

Eine zweite Bewegungsanordnung 5 ist etwa parallel zur Basis 8 angeordnet, sowie mit der Hohlkammer 7 verbunden.

Bei der Profilanordnung 1 ist die neutrale Faser NF etwa gleich sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes 9 angeordnet.

Als neutrale Faser NF, auch Nulllinie genannt wird in der Festigkeitslehre diejenige Phase/Schicht eines Querschnittes und damit auch der Profilanordnung 1 bezeichnet, deren Länge sich bei verdrehen/biegen nicht ändert. Dort verursacht die Beanspruchung keine Zug-oder Druckspannung.

In diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 1 so ausgebildet, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung 1 beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnet elementes 9 angeordnet ist.

Es hat sich überraschenderweise als sehr vorteilhaft herausgestellt bei der erfindungs gemäßen Profilanordnung 1, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung 1 maximal 5 mm beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes 9 angeordnet ist.

Das Magnetelement 9 der Profilanordnung 1 weist ein axiales Flächenträgheitsmoment l z von etwa 20 - 100 mm 4 , bevorzugt etwa 35 - 65 mm 4 auf. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Magnetelement 9 der Profilanordnung 1 ein axiales Flächenträgheitsmoment l z von etwa 65 mm 4 auf.

Weiterhin ist das Magnetelement 9 so ausgebildet, dass es an wenigstens einer Seite eine Nut 90 aufweist. Die Nut 90 des Magnetelementes 9 dient vorteilhafterweise dazu, dass das Einbringen des Magnetelementes 9 in die Hohlkammer 7 der erfindungsgemäßen Profil anordnung 1 optimiert ist.

Die Profilanordnung 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel weiter so ausgebildet, dass die Hohlkammer 7 der Dichtungsanordnung 3 etwa direkt gegenüberliegend zur Basis 8 des Profilelements 1 angeordnet ist.

Weiterhin ist die Profilanordnung 1 so ausgebildet, dass die wenigstens eine Bewegungs anordnung 4,5 wenigstens zwei einander etwa gegenüberliegend angeordnete, über wenigstens ein Verbindungselement 40,50 miteinander verbundene, Bewegungsabschnitte 41,42, 51,52 aufweist. Dabei ist eine erste Bewegungsanordnung 4 so ausgebildet, dass wenigstens zwei einander etwa gegenüberliegend angeordnete, etwa parallel zum Profilelement 6, über wenigstens ein Verbindungselement 40 miteinander verbundene, Bewegungsabschnitte 41 ,42 angeordnet sind.

Es hat sich auch als vorteilhaft herausgestellt bei der erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 , dass der Bewegungsabschnitt 41 der ersten Bewegungsanordnung 4 in etwa die dop pelte Länge aufweist, wie der Bewegungsabschnitt 42 der ersten Bewegungsanordnung 4. Der Verbindungsabschnitt 40, welcher die Bewegungsabschnitte 41 ,42 verbindet, weist in diesem Ausführungsbeispiel vorteilhafterweise einen Radius von R2 auf.

Der Bewegungsabschnitt 41 ist in diesem Ausführungsbeispiel etwa um seine doppelte Wanddicke beabstandet vom Bewegungsabschnitt 42 der ersten Bewegungsanordnung 4 angeordnet.

Weiterhin ist eine zweite Bewegungsanordnung 5 so ausgebildet, dass sie wenigstens zwei, einander etwa gegenüberliegend angeordnete, in etwa einem spitzen Winkel zum Basis element 8, über wenigstens ein Verbindungselement 50 miteinander verbundene, Bewegungsabschnitte 51,52 aufweist.

Dabei weist der Bewegungsabschnitt 51 in etwa die doppelte Länge auf wie der Bewegungsabschnitt 52 der zweiten Bewegungsanordnung 5 auf. in diesem Ausführungsbeispiel ist der Bewegungsabschnitt 51 in einem spitzen Winkel von etwa 30° zur Basis 8 der Profilanordnung 1 angeordnet, während der Bewegungsabschnitt 52 der zweiten Bewegungsanordnung 5 in einem spitzen Winkel von etwa 10° zum ersten Bewegungsabschnitt 51, sowie in einem spitzen Winkel zur Hohlkammer 7 der Profil anordnung 1 angeordnet ist.

Das Verbindungsmittel 50 der zweiten Bewegungsanordnung 5 weist in diesem Ausführungsbeispiel einen Radius 1,2 mm auf.

Die erste Bewegungsanordnung 4 ist beabstandet zur zweiten Bewegungsanordnung 5 angeordnet, in einem Bereich von etwa 1 - 8 mm, bevorzugt etwa 2 - 4 mm, in diesem Ausführungsbeispiel in einem Abstand von etwa 3 mm.

Insbesondere durch die optimale Positionierung der einander gegenüberliegend ange ordneten Bewegungsanordnungen 4,5 an bzw. über der Basis 8 des Profilelementes 1, ist die Funktionalität der erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 insbesondere bei Montage im kritischen Eckbereich eines Verschlusselementes bzw. eines Kühl- und/oder Gefrier gerätes problemlos realisierbar.

In der Figur 4 ist eine Schnittdarstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 dargestellt.

Die Profilanordnung 1 umfasst eine Basis 8, wenigstens eine Befestigungsanordnung 2, wenigstens eine Dichtungsanordnung 3, mit wenigstens einer Hohlkammer 7, wenigstens ein Profilelement 6 sowie wenigstens ein Magnetelement 9. in diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 1 so ausgebildet, dass die Dichtungs anordnung 3 jeweils zwei, nebeneinander angeordnete, über einen Steg 30 voneinander beabstandet, angeordnete Hohlkammern 7 aufweist. Die Hohlkammer 7 ist dabei in diesem Ausführungsbeispiel im Querschnitt jeweils etwa dreieckförmig ausgebildet.

Die Profilanordnung 1 umfasst weiterhin wenigstens eine, in die Dichtungsanordnung 3 wenigstens teilweise hineinragende, Bewegungsanordnung 4,5.

Dier Profilanordnung 1 weist eine, in die Dichtungsanordnung 3 hineinragende, Bewegungsanordnung 5 auf. Die Bewegungsanordnung 5 ist in etwa parallel zur Basis 8 angeordnet, sowie mit der Hohlkammer 7 verbunden.

Bei der Profilanordnung 1 ist die neutrale Faser NF in etwa gleich sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes 9 angeordnet. Als neutrale Faser NF, auch Nulllinie genannt wird in der Festigkeitslehre diejenige Phase/Schicht eines Querschnittes und damit auch der Profilanordnung 1 bezeichnet, deren Länge sich bei verdrehen/biegen nicht ändert. Dort verursacht die Beanspruchung keine Zug-oder Druckspannung.

In diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 1 so ausgebildet, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung 1 beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnet elementes 9 angeordnet ist.

Es hat sich überraschenderweise als sehr vorteilhaft herausgestellt bei der erfindungs gemäßen Profilanordnung 1, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung 1 maximal 5 mm beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes 9 angeordnet ist.

In diesem Ausführungsbeispiel ist die neutrale Faser NF der Profilanordnung 1 etwa 3,5 mm beabstandet sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes 9 angeordnet. Das Magnetelement 9 der Profilanordnung 1 weist dabei ein axiales Flächenträgheits moment l z von etwa 20 - 100 mm 4 , bevorzugt etwa 35 - 65 mm 4 auf. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Magnetelement 9 der Profilanordnung 1 ein axiales Flächen trägheitsmoment l z von etwa 36 mm 4 auf.

Weiterhin ist das Magnetelement 9 so ausgebildet, dass es im Querschnitt etwa dreieck förmig ausgebildet ist. Diese Geometrie des Magnetelementes 9 dient vorteilhafterweise dazu, dass das Einbringen des Magnetelementes 9 in wenigstens eine Hohlkammer 7 der erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 optimiert ist.

In der Figur 5 ist eine Schnittdarstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Profilanordnung 1 dargestellt.

Die Profilanordnung 1 umfasst eine Basis 8, wenigstens eine Befestigungsanordnung 2, wenigstens eine Dichtungsanordnung 3, mit wenigstens einer Hohlkammer 7, wenigstens ein Profilelement 6 sowie wenigstens ein Magnetelement 9.

In diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 1 so ausgebildet, dass die Dichtungsanordnung 3 zwei, nebeneinander angeordnete, über einen Steg 30 voneinander beabstandet, angeordnete Hohlkammern 7 aufweist.

Die Profilanordnung 1 umfasst weiterhin wenigstens eine, in die Dichtungsanordnung 3 wenigstens teilweise hineinragende, Bewegungsanordnung 4,5.

An der Profilanordnung 1 sind zwei, zueinander in die Dichtungsanordnung 3 hinein ragende, einander etwa gegenüberliegend positionierte, Bewegungsanordnungen 4,5 angeordnet.

Eine erste Bewegungsanordnung 4 ist in etwa orthogonal zur Basis 8, sowie parallel zum Profilelement 6 angeordnet.

Eine zweite Bewegungsanordnung 5 ist in etwa parallel zur Basis 8 angeordnet, sowie mit der Hohlkammer 7 verbunden.

Bei der Profilanordnung 1 ist die neutrale Faser NF gleich sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes 9 angeordnet.

Als neutrale Faser NF, auch Nulllinie genannt wird in der Festigkeitslehre diejenige Phase/Schicht eines Querschnittes und damit auch der Profilanordnung 1 bezeichnet, deren Länge sich bei Verdrehen/biegen nicht ändert. Dort verursacht die Beanspruchung keine Zug- oder Druckspannung. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Profilanordnung 1 so ausgebildet, dass die neutrale Faser NF der Profilanordnung 1 deckungsgleich sowie parallel zur Biegelinie BL des Magnetelementes 9 angeordnet ist. Das Magnetelement 9 der Profilanordnung 1 weist dabei ein axiales Flächenträgheits moment l z von etwa 20 - 100 mm 4 , bevorzugt etwa 35 - 65 mm 4 auf. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Magnetelement 9 der Profilanordnung 1 ein axiales Flächen trägheitsmoment l z von etwa 55 mm 4 auf.

Weiterhin ist das Magnetelement 9 so ausgebildet, dass es an wenigstens einer Seite eine Nut 90 aufweist. Die Nut 90 des Magnetelementes 9 dient vorteilhafterweise dazu, dass das Einbringen des Magnetelementes 9 in eine Hohlkammer 7 der erfindungsgemäßen Profil anordnung 1 optimiert ist.

- Patentansprüche -