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Patent Searching and Data


Title:
PUBLIC TRANSPORT VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/190927
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a public transport vehicle (2, 64), having a passenger compartment (4); a partition (10) by means of which the passenger compartment (4) is divided into a first passenger-compartment subregion (12) and a second passenger-compartment subregion (14) and which has a passage opening (16); a sliding door (18) for opening up and closing the passage opening (16); and a first seat (24), the backrest (36) of which is at least partially arranged within a region (38) in the vicinity of the sliding door (18). In order to use the space of the passenger compartment (4) effectively, it is proposed that the vehicle (2, 64) has a reinforcing unit (44, 68) which is connected to the backrest (36) of the first seat (24) for reinforcing the backrest (36) of the first seat (24).

Inventors:
ESCH CHRISTOPH (DE)
Application Number:
PCT/EP2017/058781
Publication Date:
November 09, 2017
Filing Date:
April 12, 2017
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
International Classes:
B60R21/02; B60J5/06; B60N2/005; B60N2/64; B60N2/68; B60R5/00; B61D17/04; B61D19/00
Foreign References:
JPH05139297A1993-06-08
CN202320030U2012-07-11
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Claims:
Patentansprüche

1. Fahrzeug (2, 64) für den öffentlichen Personenverkehr, aufweisend einen Fahrgastraum (4), eine Trennwand (10), durch die der Fahrgastraum (4) in einen ersten Fahrgastraum-Teilbereich (12) und einen zweiten Fahrgastraum-Teilbereich (14) unterteilt ist und die eine Durchgangsöffnung (16) aufweist, eine Schiebetür (18) zum Freigeben und Schließen der Durchgangsöffnung (16) und einen ersten Sitz (24), dessen Rücken- lehne (36) zumindest teilweise innerhalb eines Umgebungsbe¬ reichs (38) der Schiebetür (18) angeordnet ist,

gekennzeichnet durch eine mit der Rückenlehne (36) des ersten Sitzes (24) verbundene Versteifungseinheit (44, 68) zur Ver¬ steifung der Rückenlehne (36) des ersten Sitzes (24) .

2. Fahrzeug (2, 64) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (36) des ersten Sitzes (24) an ihrer Rückseite (46) mit der Versteifungseinheit (44, 68) verbunden ist.

3. Fahrzeug (2, 64) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (36) des ersten Sitzes (24) mit ihrer Rückseite (46) der Schiebetür (18) zu¬ gewandt ist und einen Abstand von höchstens 10 cm, vorzugs- weise höchstens 3 cm, zu der Schiebetür (18) aufweist.

4. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Versteifungseinheit (44, 68) über mindestens 60%, vorzugsweise über mindestens 80%, der Breite (54) der Rückenlehne (36) des ersten Sitzes (24) erstreckt.

5. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen weiteren Sitz (26) mit einer Rü- ckenlehne (36), wobei die Versteifungseinheit (44, 68) die Rückenlehne (36) des ersten Sitzes (24) versteifend mit der Rückenlehne (36) des weiteren Sitzes (26) verbindet.

6. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Mittelgang (32) und einen zweiten Sitz (26), der an derselben Seite des Mittelgangs (32) seit¬ lich neben dem ersten Sitz (24) angeordnet ist, wobei der erste Sitz (24) ein gangseitiger Sitz ist, der zweite Sitz (26) ein wandseitiger Sitz ist und die Versteifungseinheit (44, 68) den ersten Sitz (24) versteifend mit dem zweiten Sitz (26), insbesondere mit dessen Rückenlehne (36), verbin¬ det .

7. Fahrzeug (2, 64) nach Anspruch 6,

gekennzeichnet durch einen dritten sowie einen vierten Sitz (28, 30), wobei der erste und der zweite Sitz (24, 26) im ersten Fahrgastraum-Teilbereich (12) angeordnet sind, der dritte und der vierte Sitz (28, 30) im zweiten Fahrgastraum- Teilbereich (14) angeordnet sind, die vier Sitze (24-30) mit ihren Rückenlehnen (36) in einem Abstand von höchstens 20 cm zu der Trennwand (10) angeordnet sind und die Versteifungs¬ einheit (44) die Rückenlehnen (36) der vier Sitze (24-30) versteifend miteinander verbindet.

8. Fahrzeug (2, 64) nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Sitz (28) ein gang¬ seitiger Sitz ist und der vierte Sitz (30) ein wandseitiger Sitz ist, wobei der erste Sitz (24) in Rücken-an-Rücken- Anordnung zu dem dritten Sitz (28) angeordnet ist und der zweite Sitz (26) in Rücken-an-Rücken-Anordnung zu dem vierten Sitz (30) angeordnet ist. 9. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Fahrgastraumfußboden (8), wobei die Versteifungseinheit (68) den ersten Sitz (24) versteifend mit dem Fahrgastraumfußboden (8) verbindet. 10. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Fahrgastraumseitenwand (6), wobei die Versteifungseinheit (68) den ersten Sitz (24) versteifend mit der Fahrgastraumseitenwand (6) verbindet.

11. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Versteifungseinheit (44) im ersten Fahrgastraum-Teilbereich (12) angeordnet ist und ein anderer Teil der Versteifungseinheit (44) im zweiten Fahrgastraum-Teilbereich (14) angeordnet ist.

12. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungseinheit (44, 68) mindestens ein Profilbauteil, insbesondere ein Strangpress¬ profil, oder ein umgeformtes Blech umfasst.

13. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungseinheit (44) ei- nen ersten Abschnitt (50) aufweist, der vollständig im ersten Fahrgastraum-Teilbereich (12) angeordnet ist, einen zweiten Abschnitt (52) aufweist, der vollständig im zweiten Fahrgast¬ raum-Teilbereich (14) angeordnet ist, und einen dritten Abschnitt (56, 60) aufweist, der teilweise im ersten Fahrgast- raum-Teilbereich (12) sowie teilweise im zweiten Fahrgastraum-Teilbereich (14) angeordnet ist und die ersten beiden Abschnitte (50, 52) der Versteifungseinheit (44) miteinander verbindet . 14. Fahrzeug (2, 64) nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetür (18) in ihrem ge¬ öffneten Zustand von dem dritten Abschnitt (56, 60) der Versteifungseinheit (44) beabstandet ist. 15. Fahrzeug (2, 64) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (10) mindestens eine Öffnung (58, 62) aufweist, durch welche ein Abschnitt (56, 60) der Versteifungseinheit (44) geführt ist.

Description:
Beschreibung

Fahrzeug für den öffentlichen Personenverkehr Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug für den öffentlichen Personenverkehr, aufweisend einen Fahrgastraum, eine Trennwand, durch die der Fahrgastraum in einen ersten Fahrgastraum- Teilbereich und einen zweiten Fahrgastraum-Teilbereich unterteilt ist und die eine Durchgangsöffnung aufweist, eine

Schiebetür zum Freigeben und Schließen der Durchgangsöffnung und einen ersten Sitz, dessen Rückenlehne zumindest teilweise innerhalb eines Umgebungsbereichs der Schiebetür angeordnet ist . Es ist bekannt, einen Fahrgastraum eines im öffentlichen Personenverkehr eingesetzten Fahrzeugs durch eine Trennwand in mehrere Fahrgastraum-Teilbereiche zu unterteilen. Beispiels ¬ weise kann der Fahrgastraum durch eine Trennwand in mehrere Sitzplatzbereiche unterteilt sein. Einer der Sitzplatzberei- che kann z.B. als sogenannter Ruhebereich vorgesehen sein kann, in welchem Telefonate, Musikhören oder sonstige geräuschverursachende Tätigkeiten nicht gestattet sind, während in einem anderen der Sitzplatzbereiche solche Tätigkeiten erlaubt sind. Außerdem kann eine Trennwand beispielsweise vor- gesehen sein, um den Fahrgastraum in einen Sitzplatzbereich und einen Ein-/Ausstiegsbereich zu unterteilen.

Um es einem Fahrgast zu ermöglichen, aus einem der Fahrgastraum-Teilbereiche heraus in einen anderen der Fahrgastraum- Teilbereiche zu gehen, weisen solche Trennwände oftmals eine Durchgangsöffnung auf, an welcher eine Schiebetür zum Freigeben und Schließen der Durchgangsöffnung angeordnet ist.

Zudem besteht bei Herstellern und Betreibern von Fahrzeugen, die im öffentlichen Personenverkehr eingesetzt werden, ein generelles Bestreben danach, den Fahrgastraum des jeweiligen Fahrzeugs im Hinblick auf die Anzahl zur Verfügung stehender Sitzplätze für Fahrgäste möglichst effektiv zu nutzen, also möglichst viele Sitzplätze für Fahrgäste bereitzustellen.

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fahrzeug der gattungs- gemäßen Art bereitzustellen, bei dem eine effektive Raumaus ¬ nutzung seines Fahrgastraums erreicht werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Fahrzeug der gattungsgemäßen Art gelöst, welches erfindungsgemäß eine mit der Rückenlehne des ersten Sitzes verbundene Versteifungseinheit zur Versteifung der Rückenlehne des ersten Sitzes aufweist.

Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Fahrzeugs sind jeweils Gegenstand abhängiger Ansprüche sowie der nach- folgenden Beschreibung.

Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass ein Sitz, des ¬ sen Rückenlehne zumindest teilweise in einem Umgebungsbereich einer Schiebetür angeordnet ist, die Schiebetür bei ihrer Be- wegung stören oder sogar beschädigen kann, wenn die Rückenlehne des Sitzes ausgelenkt wird, beispielsweise durch einen sitzenden Fahrgast. Daher wird ein solcher Sitz üblicherweise in solch einem großen Abstand zu der Schiebetür angeordnet, dass sicher vermieden werden kann, dass der Sitz im Falle ei- ner Auslenkung die Schiebetür berühren kann.

Mithilfe der Versteifungseinheit kann eine versteifende Ver ¬ bindung zwischen der Rückenlehne des ersten Sitzes und einem anderen Fahrzeugelement realisiert werden. Als versteifende Verbindung zwischen einem Sitz und einem weiteren Fahrzeugelement kann dabei eine solche Verbindung aufgefasst werden, die eine Auslenkbarkeit der Rückenlehne des Sitzes verrin ¬ gert, insbesondere relativ zu dem weiteren Fahrzeugelement. Eine verringerte Auslenkbarkeit des ersten Sitzes ermöglicht es, den Sitz näher an der Schiebetür zu platzieren, ohne dabei die Gefahr zu erhöhen, dass der Sitz im Falle einer Auslenkung die Schiebetür berührt und sie gegebenenfalls beschä- digen kann. Dies wiederum ermöglicht eine engere bzw. platzsparende Bestuhlung des Fahrzeugs.

Somit kann mithilfe der Versteifungseinheit eine effektive Raumausnutzung des Fahrgastraums, insbesondere im Hinblick auf die Anzahl zur Verfügung stehender Sitzplätze, erreicht werden .

Die Schiebetür umfasst zweckmäßigerweise einen Türflügel, auch Türblatt genannt. Vorzugsweise ist der Türflügel der

Schiebetür senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung ausgerichtet. Weiter ist es zweckmäßig, wenn die Schiebetür eine Lagervorrichtung zur beweglichen Lagerung des Türflügels aufweist. Ferner kann die Schiebetür einen Antriebsmechanismus zum Be- wegen des Türflügels umfassen. Außerdem kann die Schiebetür eine Sensoreinheit, welche insbesondere einen oder mehrere Bewegungssensoren umfassen kann, zum Auslösen des Antriebsmechanismus aufweisen. Als Umgebungsbereich der Schiebetür kann ein Raumbereich innerhalb des Fahrzeugs aufgefasst werden, der durch eine ent ¬ lang der Schiebetür, insbesondere entlang ihres Türflügels, verlaufende erste Ebene sowie durch eine parallel zur ersten Ebene orientierte zweite Ebene, die einen Abstand von 20 cm zur ersten Ebene aufweist, begrenzt ist.

Zweckmäßigerweise befinden sich die beiden Ebenen in demsel ¬ ben Fahrgastraum-Teilbereich. In bevorzugter Weise befindet sich die zweite Ebene an derjenigen Seite der Trennwand, an welcher der Türflügel verschieblich gelagert ist. Anders aus ¬ gedrückt, die zweite Ebene befindet sich vorzugsweise in dem ¬ jenigen der beiden Fahrgastraum-Teilbereiche, innerhalb des ¬ sen sich der Türflügel der Schiebetür bewegen kann. Die erste Ebene fällt zweckmäßigerweise mit einer Oberfläche des Türflügels, insbesondere mit einer senkrecht zur Fahr ¬ zeuglängsrichtung ausgerichteten Oberfläche des Türflügels, zusammen. Besonders bevorzugt ist es, wenn die erste Ebene mit einer Oberfläche des Türflügels zusammenfällt, die im ge ¬ öffneten Zustand der Schiebetür der Trennwand abgewandt ist.

Ferner ist der Umgebungsbereich der Schiebetür nach oben hin zweckmäßigerweise durch eine Fahrgastraumdecke des Fahrzeugs begrenzt. Nach unten hin ist der Umgebungsbereich der Schiebetür zweckmäßigerweise durch einen Fahrgastraumfußboden des Fahrzeugs begrenzt. Weiter ist es zweckmäßig, wenn der Umge ¬ bungsbereich der Schiebetür seitlich durch zwei Fahrgastraum- seitenwände des Fahrzeugs begrenzt ist.

Vorzugsweise ist eine Bewegungsebene der Schiebetür - also eine Ebene, entlang welcher sich der Türflügel der Schiebetür bewegen kann - senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung ausgerich- tet.

Zweckmäßigerweise verbindet die Durchgangsöffnung die beiden Fahrgastraum-Teilbereiche miteinander, wenn die Schiebetür geöffnet ist. Die Durchgangsöffnung der Trennwand ist zweck- mäßigerweise eine Öffnung, durch die eine Person aus einem der beiden Fahrgastraum-Teilbereiche den jeweils anderen Fahrgastraum-Teilbereich betreten kann.

Des Weiteren kann als geöffneter Zustand der Schiebetür ein Zustand der Schiebetür aufgefasst werden, bei dem die Schie ¬ betür die Durchgangsöffnung freigibt. Entsprechend kann als geschlossener Zustand der Schiebetür ein Zustand der Schiebetür aufgefasst werden, bei dem die Schiebetür die Durchgangs ¬ öffnung verschließt. Im geöffneten Zustand der Schiebtür kann eine Person die Durchgangsöffnung durchschreiten. Dagegen kann die Durchgangsöffnung im geschlossenen Zustand der

Schiebetür nicht durchschritten werden.

Die Trennwand kann mehrteilig ausgebildet sein. Das heißt, die Trennwand kann aus mehreren Wandungsabschnitten bzw. Wan dungsteilen zusammengesetzt sein. In bevorzugter Weise ist das Fahrzeug ein Schienenfahrzeug, insbesondere ein Personenwagen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf Schienenfahrzeuge beschränkt. So kann das Fahrzeug beispielsweise ein Reisebus sein.

Sinnvollerweise ist mindestens einer der beiden zuvor erwähn ¬ ten Fahrgastraum-Teilbereiche ein Sitzplatzbereich des Fahr ¬ zeugs - also ein Bereich des Fahrzeugs, in dem ein oder mehrere Sitze für Fahrgäste angeordnet sind. Der andere der bei- den zuvor erwähnten Fahrgastraum-Teilbereiche kann z.B. ein Ein-/Ausstiegsbereich des Fahrzeugs oder ebenfalls ein Sitzplatzbereich sein.

Vorteilhafterweise ist die Rückenlehne des ersten Sitzes an ihrer Rückseite mit der Versteifungseinheit verbunden. Das

Versteifungselement ist also vorteilhafterweise an der Rück ¬ seite der Rückenlehne des ersten Sitzes befestigt, insbeson ¬ dere mittels einer oder mehrerer Schraubverbindungen. Der Ausdruck „Rückseite der Rückenlehne" kann gemäß seinem üblichen Verständnis verstanden werden. Das heißt, als Vorderseite der Rückenlehne kann diejenige Seite der Rückenlehne aufgefasst werden, an der sich eine Person, die auf dem Sitz sitzt, anlehnen kann. Entsprechend kann als Rückseite der Rü- ckenlehne die der Vorderseite gegenüberliegende Seite der Rü ¬ ckenlehne aufgefasst werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Rückenlehne des ersten Sitzes mit ihrer Rückseite der Schie- betür zugewandt. Dadurch lässt sich der erste Sitz nah an der Schiebetür platzieren. Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Rückenlehne des ersten Sitzes einen Abstand von höchstens 10 cm, vorzugsweise höchstens 5 cm, zu der Schiebetür, insbe ¬ sondere zu deren Türflügel, aufweist. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Rückenlehne des ersten Sitzes einen Abstand von höchstens 3 cm zu der Schiebetür, insbesondere zu deren Tür ¬ flügel, aufweist. Als Abstand einer Rückenlehne eines Sitzes zur Schiebetür kann vorliegend die kürzeste Entfernung zwi- sehen der Schiebetür und der Rückenlehne an ihrer der Schiebetür nächsten Stelle aufgefasst werden. Zweckmäßigerweise bezieht sich der Abstand der Rückenlehne zur Schiebetür auf einen geöffneten Zustand der Schiebetür.

Bei einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung erstreckt sich die Versteifungseinheit bzw. ein Abschnitt der Verstei ¬ fungseinheit über mindestens 60%, vorzugsweise über mindes ¬ tens 80%, der Breite der Rückenlehne des ersten Sitzes. Auf diese Weise kann eine besonders starke Versteifung der Rü ¬ ckenlehne erreicht werden.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Fahrzeug einen weiteren Sitz mit einer Rückenlehne auf. Der weitere Sitz kann insbesondere in demselben Abstand zu der ersten, den Umgebungsbereich der Schiebetür begrenzenden Ebene angeordnet sein wie der erste Sitz.

Vorteilhafterweise verbindet die Versteifungseinheit die Rü- ckenlehne des ersten Sitzes versteifend mit der Rückenlehne des weiteren Sitzes. Sinnvollerweise verbindet die Verstei ¬ fungseinheit die beiden Rückenlehnen jeweils an ihren Rückseiten miteinander. Ferner kann vorgesehen sein, dass das Fahrzeug einen Mittelgang aufweist. Das Fahrzeug kann also insbesondere ein soge ¬ nannter Mittelgangwagen sein, auch Großraumwagen genannt.

Des Weiteren weist das Fahrzeug vorzugsweise einen zweiten Sitz auf. Bei dem zweiten Sitz kann es sich insbesondere um den zuvor erwähnten weiteren Sitz handeln. Zweckmäßigerweise sind der erste und der zweite Sitz in demselben Fahrgastraum- Teilbereich - also beispielsweise beide im ersten Fahrgast ¬ raum-Teilbereich oder beide im zweiten Fahrgastraum-Teilbe- reich - angeordnet. Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Rü ¬ ckenlehne des zweiten Sitzes zumindest teilweise innerhalb des Umgebungsbereichs der Schiebetür angeordnet ist. Außerdem ist es bevorzugt, wenn der zweite Sitz an derselben Seite des Mittelgangs angeordnet ist wie der erste Sitz. Die beiden Sitze sind also vorzugsweise nicht durch den Mittel ¬ gang voneinander getrennt. Darüber hinaus ist es zweckmäßig, wenn der zweite Sitz seitlich neben dem ersten Sitz angeordnet ist. Das heißt, der zweite Sitz ist zweckmäßigerweise be ¬ züglich der Fahrzeuglängsrichtung an derselben Position platziert wie der erste Sitz. Vorzugsweise ist der erste Sitz ein gangseitiger Sitz. Der zweite Sitz hingegen ist vorzugweise ein wandseitiger Sitz. Als wandseitiger Sitz kann ein Sitz aufgefasst werden, welcher näher an einer Fahrgastraumseitenwand des Fahrzeugs als am Mittelgang angeordnet ist. Entsprechend kann als gangsei- tiger Sitz ein Sitz aufgefasst werden, welcher näher am Mittelgang als einer Fahrgastraumseitenwand des Fahrzeugs ange ¬ ordnet ist.

Zudem ist es vorteilhaft, wenn die Versteifungseinheit den ersten Sitz versteifend mit dem zweiten Sitz, insbesondere mit dessen Rückenlehne, verbindet. Mithilfe der Versteifungs ¬ einheit kann die Rückenlehne des ersten Sitzes also gegen die Rückenlehne des zweiten Sitzes versteift werden. Die Versteifungseinheit ist vorteilhafterweise sowohl an der Rückenlehne des ersten Sitzes als auch an der Rückenlehne des zweiten Sitzes befestigt.

Ferner kann das Fahrzeug einen dritten sowie einen vierten Sitz aufweisen. Der erste und der zweite Sitz sind vorzugs ¬ weise im ersten Fahrgastraum-Teilbereich angeordnet, wohingegen der dritte und der vierte Sitz vorzugsweise im zweiten Fahrgastraum-Teilbereich angeordnet sind. Vorteilhafterweise sind die vier Sitze mit ihren Rückenlehnen in einem Abstand von höchstens 20 cm, insbesondere höchstens 10 cm, zu der Trennwand angeordnet. Die Rückenlehnen des dritten und vierten Sitzes müssen nicht notwendigerweise in demselben Abstand zur Trennwand angeordnet sein wie der erste und der zweite Sitz. So können die Rückenlehnen des dritten und vierten Sitzes z.B. in einem geringeren Abstand zur

Trennwand angeordnet sein als der erste und der zweite Sitz.

Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die Versteifungseinheit die Rückenlehnen der vier Sitze versteifend miteinander verbindet. Mithilfe der Versteifungseinheit können die Rücken ¬ lehnen der vier Sitze also gegeneinander versteift werden. Dies ermöglicht eine besonders starke Versteifung der Rücken ¬ lehnen. Zweckmäßigerweise ist die Versteifungseinheit an den Rückenlehnen der einzelnen Sitze befestigt, z.B. mithilfe von Schraubverbindungen . In bevorzugter Weise ist der dritte Sitz ein gangseitiger

Sitz. Der vierte Sitz ist vorzugsweise ein wandseitiger Sitz. Vorteilhafterweise ist der erste Sitz in Rücken-an-Rücken- Anordnung zu dem dritten Sitz angeordnet. Der zweite Sitz wiederum ist vorteilhafterweise in Rücken-an-Rücken-Anordnung zu dem vierten Sitz angeordnet.

Unter einer Rücken-an-Rücken-Anordnung zweier Sitze kann vorliegend eine Anordnung der beiden Sitze verstanden werden, bei der die Sitze mit ihren Rückenlehnen einander am nächsten sind, wobei die Rückenlehnen der Sitze voneinander

beabstandet sein können.

Ferner ist es zweckmäßig, wenn das Fahrzeug einen Fahrgast ¬ raumfußboden aufweist. Die Versteifungseinheit kann den ers- ten Sitz und/oder einen der anderen Sitze versteifend mit dem Fahrgastraumfußboden verbinden.

Darüber hinaus ist es zweckmäßig, wenn das Fahrzeug eine Fahrgastraumseitenwand aufweist. Die Versteifungseinheit kann den ersten Sitz und/oder einen der anderen Sitze versteifend mit der Fahrgastraumseitenwand verbinden. Des Weiteren kann die Versteifungseinheit einstückig ausge ¬ bildet sein oder mehrere miteinander verbundene Teile umfas ¬ sen . Zweckmäßigerweise ist ein Teil der Versteifungseinheit, ins ¬ besondere eine Hälfte der Versteifungseinheit, im ersten Fahrgastraum-Teilbereich angeordnet. Dieser Teil der Verstei fungseinheit kann z.B. den ersten und den zweiten Sitz versteifend miteinander verbinden. Ein anderer Teil der Verstei fungseinheit, insbesondere die andere Hälfte der Verstei ¬ fungseinheit, wiederum ist zweckmäßigerweise im zweiten Fahr gastraum-Teilbereich angeordnet. Der letztgenannte Teil der Versteifungseinheit kann beispielsweise den dritten und den vierten Sitz versteifend miteinander verbinden.

Weiterhin kann die Versteifungseinheit insbesondere spiegel ¬ symmetrisch bezüglich der Trennwand oder einer zur Trennwand parallelen Ebene ausgestaltet sein. Die Versteifungseinheit kann beispielsweise als Profilbautei ausgebildet sein oder mindestens ein Profilbauteil, insbeson dere ein Strangpressprofil, umfassen. Weiterhin kann die Ver steifungseinheit als Blech, insbesondere als umgeformtes Blech, ausgebildet sein oder mindestens ein Blech, insbeson- dere ein umgeformtes Blech, umfassen. Dies ermöglicht, eine kosten- und aufwandsgünstige Herstellung der Versteifungsein heit .

Des Weiteren kann die Versteifungseinheit zumindest ab- schnittweise plattenförmig ausgebildet sein. Das heißt, die Versteifungseinheit kann mindestens einen plattenförmigen Ab schnitt aufweisen.

Es ist zweckmäßig, wenn die Versteifungseinheit einen ersten Abschnitt aufweist, der vollständig im ersten Fahrgastraum- Teilbereich angeordnet ist. Dieser Abschnitt kann beispiels ¬ weise den ersten Sitz versteifend mit dem zweiten Sitz verbinden. Weiter ist es zweckmäßig, wenn die Versteifungsein- heit einen zweiten Abschnitt aufweist, der vollständig im zweiten Fahrgastraum-Teilbereich angeordnet ist. Der zweite Abschnitt kann z.B. den dritten Sitz versteifend mit dem vierten Sitz verbinden.

Ferner ist es bevorzugt, wenn die Versteifungseinheit einen dritten Abschnitt aufweist, der teilweise im ersten Fahrgast ¬ raum-Teilbereich sowie teilweise im zweiten Fahrgastraum- Teilbereich angeordnet ist. Vorteilhaferweise verbindet der dritte Abschnitt die ersten beiden Abschnitte der Verstei ¬ fungseinheit miteinander. Weiterhin kann die Versteifungseinheit weitere Abschnitte aufweisen, die wie der dritte Ab ¬ schnitt ausgestaltet sind. Vorteilhafterweise ist die Schiebetür, insbesondere deren Türflügel, in ihrem geöffneten Zustand von dem dritten Abschnitt der Versteifungseinheit beabstandet. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass beim Öffnen der Schiebetür der Türflügel gegen diesen Abschnitt der Versteifungseinheit stößt. Dadurch wiederum kann eine Beschädigung der Schiebetür und/oder der Versteifungseinheit vermieden werden.

Weiter ist es zweckmäßig, wenn die Trennwand mindestens eine Öffnung aufweist, durch welche ein Abschnitt der Verstei- fungseinheit , insbesondere der zuvor erwähnte dritte Ab ¬ schnitt, geführt ist.

Des Weiteren kann die Versteifungseinheit mindestens eine Strebe aufweisen, welche z.B. den ersten Abschnitt der Ver- steifungseinheit mit dem zweiten Abschnitt der Versteifungs ¬ einheit verbindet. Eine solche Strebe kann insbesondere dazu dienen, den ersten Abschnitt der Versteifungseinheit gegen den zweiten Abschnitt der Versteifungseinheit zu versteifen. Ferner ist es bevorzugt, wenn die Trennwand zumindest ab ¬ schnittweise durchsichtig ist. Darüber hinaus ist es bevor ¬ zugt, wenn die Schiebetür zumindest abschnittweise durchsich ¬ tig ist. Besonders bevorzugt ist es, wenn mindestens 70% der Oberfläche der Trennwand und/oder der Oberfläche der Schiebe ¬ tür durchsichtig sind. Auf diese Weise kann bei Fahrgästen optisch ein großes Raumgefühl hervorgerufen werden. Die

Trennwand und/oder die Schiebetür können/kann unter anderem Kunststoff als Material aufweisen.

Zweckmäßigerweise sind die zuvor erwähnten Sitze jeweils mit ¬ tels eines Sitzträgers mit einer Tragstruktur des Fahrzeugs, insbesondere mit einem Fußboden und/oder einer Seitenwand des Fahrzeugs, verbunden. Die einzelnen Sitze können beispiels ¬ weise jeweils mittels eines eigenen Sitzträgers mit der Trag ¬ struktur des Fahrzeugs verbunden sein. Weiterhin ist es möglich, dass mindestens zwei der Sitze mittels eines gemeinsa ¬ men Sitzträgers mit der Tragstruktur des Fahrzeugs verbunden sind. Die einzelnen Sitzträger können z.B. jeweils als Sitzträger mit Tragfüßen oder als sogenannter Cantilever- Sitzträger ausgeführt sein.

Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltun- gen der Erfindung enthält zahlreiche Merkmale, die in den einzelnen abhängigen Ansprüchen teilweise zu mehreren zusam- mengefasst wiedergegeben sind. Diese Merkmale können jedoch zweckmäßigerweise auch einzeln betrachtet und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammengefasst werden. Insbesondere sind diese Merkmale jeweils einzeln und in beliebiger geeig ¬ neter Kombination mit dem erfindungsgemäßen Fahrzeug kombinierbar .

Auch wenn in der Beschreibung bzw. in den Patentansprüchen einige Begriffe jeweils im Singular oder in Verbindung mit einem Zahlwort verwendet werden, soll der Umfang der Erfindung für diese Begriffe nicht auf den Singular oder das je ¬ weilige Zahlwort eingeschränkt sein. Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbei- spiele der Erfindung, die im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Die Ausführungsbeispiele dienen der Erläuterung der Erfindung und beschränken die Erfindung nicht auf die darin angegebenen Kombinationen von Merkmalen, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale. Außerdem können dazu geeignete Merkmale eines jeden Ausführungsbeispiels auch ex ¬ plizit isoliert betrachtet, aus einem Ausführungsbeispiel entfernt, in ein anderes Ausführungsbeispiel zu dessen Ergän ¬ zung eingebracht und mit einem beliebigen der Ansprüche kom- biniert werden.

In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, welche im Weiteren näher erläutert werden. Es zeigen:

FIG 1 einen Abschnitt eines Fahrzeugs mit einem Fahrgast ¬ raum, einer Trennwand, welche den Fahrgastraum in zwei Sitzplatzbereiche unterteilt, sowie einer Schiebetür in einer Schnittdarstellung;

FIG 2 einen Schnitt durch das Fahrzeug entlang der

Schnittebene II-II aus FIG 1 ; FIG 3 einen Abschnitt eines weiteren Fahrzeugs mit einem

Fahrgastraum, einer Trennwand, welche den Fahrgast ¬ raum in einen Sitzplatzbereich und einen Einstiegsbereich unterteilt, sowie einer Schiebetür in einer Schnittdarstellung; und

FIG 4 einen Schnitt durch das weitere Fahrzeug entlang der Schnittebene IV-IV aus FIG 3.

FIG 1 zeigt eine schematische, nicht maßstabsgetreue Schnitt- darstellung eines Abschnitts eines Fahrzeugs 2 für den öf ¬ fentlichen Personenverkehr. Bei dem Fahrzeug 2 kann es sich beispielsweise um ein Schienenfahrzeug, insbesondere um einen Personenwagen, handeln. Das Fahrzeug 2 weist einen Fahrgastraum 4 auf, der seitlich durch zwei Fahrgastraumseitenwände 6 begrenzt ist. Nach unten hin ist der Fahrgastraum 4 durch einen Fahrgastraumfußboden 8 begrenzt (vgl. FIG 2) und nach oben hin ist der Fahrgastraum 4 durch eine (figürlich nicht dargestellte) Fahrgastraumdecke begrenzt .

Außerdem weist das Fahrzeug 2 eine Trennwand 10 auf. Die Trennwand 10 unterteilt den Fahrgastraum 4 in einen ersten Fahrgastraum-Teilbereich 12 und einen zweiten Fahrgastraum- Teilbereich 14, wobei die Trennwand 10 eine Durchgangsöffnung 16 aufweist, durch welche aus einem der beiden Fahrgastraum- Teilbereiche 12, 14 der jeweils andere der beiden Fahrgast- raum-Teilbereiche 12, 14 betreten werden kann.

Ferner weist das Fahrzeug 2 eine Schiebetür 18 zum Freigeben und Schließen der Durchgangsöffnung 16 auf. Die Schiebetür 18 umfasst einen verschiebbar gelagerten Türflügel 20. Dieser ist innerhalb des ersten Fahrgastraum-Teilbereichs 12 ange ¬ ordnet .

Darüber hinaus weist die Schiebetür 18 eine Lagervorrichtung zum Lagern des Türflügels 20, einen Antriebsmechanismus zum Antreiben des Türflügels 20 sowie mehrere Bewegungssensoren zum Auslösen des Antriebsmechanismus auf. Einer besseren Übersichtlichkeit halber sind die Lagervorrichtung, der Antriebsmechanismus und die Bewegungssensoren figürlich nicht dargestellt .

Sowohl die Trennwand 10 als auch die Schiebetür 18 sind senk ¬ recht zur Längsrichtung 22 des Fahrzeugs 2 ausgerichtet. Die Bewegungsrichtung des Türflügels 20 ist durch einen Doppelpfeil angedeutet.

Das Fahrzeug 2 weist außerdem einen ersten Sitz 24 sowie einen zweiten Sitz 26 auf, die beide im ersten Fahrgastraum- Teilbereich 12 angeordnet sind. Des Weiteren weist das Fahr- zeug 2 einen dritten Sitz 28 sowie einen vierten Sitz 30 auf, die beide im zweiten Fahrgastraum-Teilbereich 14 angeordnet sind. Bei beiden Fahrgastraum-Teilbereichen 12, 14 handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel somit um Sitzplatz- bereiche.

Der erste Sitz 24 ist in Rücken-an-Rücken-Anordnung zu dem dritten Sitz 28 angeordnet und der zweite Sitz 26 ist in Rü ¬ cken-an-Rücken-Anordnung zu dem vierten Sitz 30 angeordnet. Ferner ist der erste Sitz 24 seitlich neben dem zweiten Sitz 26 angeordnet, während der dritte Sitz 28 seitlich neben vierten Sitz 30 angeordnet ist.

Darüber hinaus weist das Fahrzeug 2 einen Mittelgang 32 auf, der sich durch beide Fahrgastraum-Teilbereiche 12, 14 er ¬ streckt. Der erste und der dritte Sitz 24, 28 sind gangseiti- ge Sitze, wohingegen der zweite und der vierte Sitz 26, 30 wandseitige Sitze sind. Weiterhin sind die besagten vier Sit ¬ ze 24-30 jeweils an derselben Seite des Mittelgangs 32 ange- ordnet.

Außerdem weist das Fahrzeug 2 vier weitere Sitze 34 auf, die jeweils an der anderen Seite des Mittelgangs 32 angeordnet sind. Zwei der weiteren Sitze 34 sind im ersten Fahrgastraum- Teilbereich 12 und die anderen beiden weiteren Sitze 34 sind im zweiten Fahrgastraum-Teilbereich 14 angeordnet. Jeder der zuvor erwähnten Sitze 24-30, 34 weist eine Rückenlehne 36 auf . Im geöffneten Zustand der Schiebetür 18, welcher in FIG 1 dargestellt ist, befindet sich der Türflügel 20 zwischen dem ersten und dem dritten Sitz 24, 28. Im geschlossenen Zustand der Schiebetür 18, welcher figürlich nicht dargestellt ist, befindet sich der Türflügel 20 hingegen im Mittelgang 32.

Die Rückenlehnen 36 des ersten und des zweiten Sitzes 24, 26 sind teilweise innerhalb eines Umgebungsbereichs 38 der

Schiebetür 18 angeordnet. Der Umgebungsbereich 38 der Schie- betür 18 ist ein Raumbereich innerhalb des Fahrzeugs 2, wel ¬ cher durch eine erste (gedachte) Ebene 40, die entlang des Türflügels 20 verläuft sowie durch eine parallel zur ersten Ebene 40 orientierte zweite (gedachte) Ebene 42, die einen Abstand von 20 cm zum Türflügel 20 sowie einen Abstand von 20 cm zur ersten Ebene 40 aufweist, begrenzt ist.

Beide Ebenen 40, 42 befinden sich innerhalb des ersten Fahrgastraum-Teilbereichs 12. Zudem fällt die erste Ebene 40 mit einer Oberfläche des Türflügels 20 zusammen, welche der

Trennwand 10 im geöffneten Zustand der Schiebetür 18 abge ¬ wandt ist. In FIG 1 sind die beiden Ebenen 40, 42 in Form von gepunkteten Linien dargestellt. Des Weiteren weist das Fahrzeug 2 eine Versteifungseinheit 44 auf, welche die Rückenlehnen 36 der vier erstgenannten Sitze 24-30 an ihren Rückseiten 46 versteifend miteinander verbindet (vgl. FIG 2) . Die Versteifungseinheit 44 ist an den Rück ¬ seiten 46 der Rückenlehnen 36 dieser Sitze 24-30 befestigt, beispielsweise mithilfe von Schraubverbindungen.

Besagte Versteifungseinheit 44 verringert eine Auslenkbarkeit der Rückenlehnen 36 und ermöglicht dadurch eine effektivere Raumausnutzung des Fahrgastraums 4 im Hinblick auf die Anzahl zur Verfügung stehender Sitzplätze in beiden Fahrgastraum- Teilbereichen 12, 14.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jeder der zuvor erwähnten Sitze 24-30, 34 in einem Abstand von weniger als 10 cm zu der Trennwand 10 angeordnet, wobei der erste Sitz 24 im geöffneten Zustand der Schiebetür 18 insbesondere einen Abstand von höchstens 3 cm zum Türflügel 20 aufweist.

Die Versteifungseinheit 44 umfasst ein gebogenes Blech 48. Das Blech 48 weist einen ersten Abschnitt 50 auf, der die Rü ¬ ckenlehnen 36 des ersten und des zweiten Sitzes 24, 26 an ihren Rückseiten 46 versteifend miteinander verbindet und der vollständig im ersten Fahrgastraum-Teilbereich 12 angeordnet ist. Ferner weist das Blech 48 einen zweiten Abschnitt 52 auf, der die Rückenlehnen 36 des dritten und des vierten Sitzes 28, 30 versteifend miteinander verbindet und der voll ¬ ständig im zweiten Fahrgastraum-Teilbereich 14 angeordnet ist. Diese beiden Abschnitte 50, 52 des Blechs 48 erstrecken sich im Wesentlichen über die gesamte Breite 54 der jeweiligen Rückenlehne 36.

Außerdem weist das Blech 48 einen dritten Abschnitt 56 auf, der die beiden erstgenannten Abschnitte 50, 52 miteinander verbindet und der teilweise im ersten Fahrgastraum- Teilbereich 12 und teilweise im zweiten Fahrgastraum- Teilbereich 14 angeordnet ist, wobei der dritte Abschnitt 56 durch eine Öffnung 58 in der Trennwand 10 geführt ist.

Weiterhin weist die Versteifungseinheit 44 drei übereinander angeordnete metallische Streben 60 auf, die jeweils einen Ends mit dem ersten Abschnitt 50 des Blechs 48 und anderen Ends mit dem zweiten Abschnitt 52 des Blechs 48 verbunden sind, beispielsweise mithilfe von Schraub- und/oder Schweiß ¬ verbindungen. In FIG 1 ist jedoch nur eine der drei Streben 60 erkennbar. Die Streben 60 versteifen den ersten Abschnitt 50 des Blechs 48 gegen den zweiten Abschnitt 52 des Blechs 48.

Ferner sind die Streben 60 durch eine weitere Öffnung 62 in der Trennwand 10 geführt. Im geöffneten Zustand der Schiebe ¬ tür 18, welcher in FIG 1 dargestellt ist, ist der Türflügel 20 von den Streben 60 beabstandet.

Neben den zuvor erwähnten Sitzen 24-30, 34 kann das Fahrzeug 2 einen oder mehrere zusätzliche Sitze aufweisen. Solche etwaigen zusätzlichen Sitze sind einer besseren Übersichtlichkeit halber figürlich jedoch nicht dargestellt.

Ferner ist in FIG 1 eine Schnittebene II-II dargestellt, wel ¬ che parallel zur Längsrichtung 22 des Fahrzeugs 2 durch den ersten und den dritten Sitz 24, 28 verläuft. FIG 2 zeigt einen Schnitt durch das Fahrzeug 2 entlang der Schnittebene II-II aus FIG 1. In FIG 2 ist der zuvor erwähnte Fahrgastraumfußboden 8, welcher den Fahrgastraum 4 begrenzt, in einer Schnittdarstellung dargestellt. Außerdem sind die drei zuvor erwähnten Streben 60 der Versteifungseinheit 44 sichtbar. Grundsätzlich kann die Versteifungseinheit 44 eine andere An ¬ zahl von Streben 60 aufweisen. Zudem müssen nicht notwendigerweise alle Streben 60 übereinander angeordnet sein. Einige oder alle der Streben 60 können prinzipiell in horizontaler Richtung versetzt zueinander angeordnet sein.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind der erste und der zweite Sitz 24, 26 mittels eines gemeinsamen Cantilever- Sitzträgers 70 mit der benachbarten Fahrgastraumseitenwand 6 verbunden. Außerdem sind der dritte und der vierte Sitz 28, 30 mittels eines anderen gemeinsamen Cantilever-Sitzträgers 70 mit derselben Fahrgastraumseitenwand 6 verbunden. In ana ¬ loger Weise sind die weiteren Sitze 34 jeweils in Paaren mit ¬ tels eines gemeinsamen Cantilever-Sitzträgers mit der anderen Fahrgastraumseitenwand 6 verbunden.

Die Beschreibung des nachfolgenden Ausführungsbeispiels be ¬ schränkt sich primär auf die Unterschiede zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel, auf das bezüglich gleichbleibender Merkmale und Funktionen verwiesen wird. Nicht erwähnte Merkmale sind im nachfolgenden Ausführungsbeispiel übernommen, ohne dass sie erneut beschrieben werden.

Werden in verschiedenen Figuren die gleichen Bezugszeichen verwendet, so bezeichnen diese im Wesentlichen gleiche bzw. einander entsprechende Elemente. Im Wesentlichen gleiche bzw. einander entsprechende Elemente können aus Gründen der Zweckmäßigkeit aber auch mit unterschiedlichen Bezugszeichen bezeichnet sein. FIG 3 zeigt eine schematische, nicht maßstabsgetreue Schnitt ¬ darstellung eines Abschnitts eines weiteren Fahrzeugs 64 für den öffentlichen Personenverkehr.

Auch bei diesem Fahrzeug 64 unterteilt eine Trennwand 10 des Fahrzeugs 64 dessen Fahrgastraum 4 in einen ersten Fahrgastraum-Teilbereich 12 und einen zweiten Fahrgastraum-Teilbereich 14. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jedoch der erste Fahrgastraum-Teilbereich 12 ein Sitzplatzbereich, wohingegen der zweite Fahrgastraum-Teilbereich 14 ein Einstiegsbereich ist, in welchem sich keine Sitze befinden. Über zwei einander gegenüberliegend angeordnete Einstiegtüren 66 des Fahrzeugs 64 kann der zweite Fahrgastraum-Teilbereich 14 von außerhalb des Fahrzeugs 64 betreten werden bzw. kann das Fahrzeug 64 verlassen werden.

Das Fahrzeug 64 weist einen gangseitigen ersten Sitz 24 mit einer Rückenlehne 36 sowie einen wandseitigen zweiten Sitz 26 mit einer Rückenlehne 36 auf, wobei der zweite Sitz 26 seit ¬ lich neben dem ersten Sitz 24 platziert ist und beide Sitze 24, 26 an derselben Seite eines Mittelgangs 32 angeordnet sind. Die Rückenlehnen 36 dieser beiden Sitze 24, 26 sind teilweise innerhalb eines Umgebungsbereichs 38 einer Schiebe- tür 18 angeordnet, welche zum Freigeben und zum Schließen ei ¬ ner Durchgangsöffnung 16 der Trennwand 10 eingerichtet ist.

Außerdem weist das Fahrzeug 64 zwei weitere Sitze 34 auf, die im ersten Fahrgastraum-Teilbereich 12 an der anderen Seite des Mittelgangs 32 angeordnet sind.

Des Weiteren weist das Fahrzeug 64 eine vollständig im ersten Fahrgastraum-Teilbereich 12 angeordnete Versteifungseinheit 68 auf, welche die Rückenlehnen 36 der beiden erstgenannten Sitze 24, 26 versteifend miteinander sowie mit der benachbar ¬ ten Fahrgastraumseitenwand 6 verbindet. Die Versteifungsein ¬ heit 68 ist an den Rückseiten 46 der Rückenlehnen 36 mit den beiden erstgenannten Sitzen 24, 26 verbunden (vgl. FIG 4) . Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Versteifungseinheit 68 als Strangpressprofil ausgebildet.

Besagte Versteifungseinheit 68 verringert eine Auslenkbarkeit der Rückenlehnen 36 der beiden erstgenannten Sitze 24, 26 und ermöglicht eine effektivere Raumausnutzung des ersten Fahr ¬ gastraum-Teilbereichs 12 im Hinblick auf die Anzahl darin zur Verfügung stehender Sitzplätze. Ferner ist in FIG 4 eine Schnittebene IV-IV dargestellt, wel ¬ che parallel zur Längsrichtung 22 des Fahrzeugs 64 durch den ersten Sitz 24 verläuft.

FIG 4 zeigt einen Schnitt durch das weitere Fahrzeug 64 ent- lang der Schnittebene IV-IV aus FIG 3.

In FIG 4 ist erkennbar, dass die Versteifungseinheit 68, wel ¬ che die Rückenlehnen 36 der beiden erstgenannten Sitze 24, 26 versteifend miteinander verbindet, die Rückenlehnen 36 dieser beiden Sitze 24, 26 zusätzlich auch mit einem Fahrgastraumfußboden 8 versteifend verbindet.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind der erste und der zweite Sitz 24, 26 mittels eines gemeinsamen Sitzträgers 72, der mehrere Tragfüße 74 aufweist, mit dem Fahrgastraumfußbo ¬ den 8 verbunden. Ebenso sind die beiden anderen Sitze 34 mittels eines gemeinsamen Sitzträgers 72, der mehrere Tragfüße 74 aufweist, mit dem Fahrgastraumfußboden 8 verbunden. Alternativ könnten die Sitze 24, 26, 34 z.B. wie im vorangegange- nen Ausführungsbeispiel jeweils in Paaren mittels eines ge ¬ meinsamen Cantilever-Sitzträgers 70 mit einer der Fahrgast- raumseitenwände 6 verbunden sein. Umgekehrt könnten beim vo ¬ rangegangenen Ausführungsbeispiel die Sitze 24-30, 34 jeweils in Paaren mittels eines Sitzträgers 72, der mehrere Tragfüße 74 aufweist, mit dem Fahrgastraumfußboden 8 verbunden sein (anstatt jeweils in Paaren mittels eines Cantilever- Sitzträgers 70 mit einer der Fahrgastraumseitenwände 6 ver ¬ bunden zu sein) . Wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel könnte grundsätzlich auch bei der Versteifungseinheit 44 aus FIG 1 und FIG 2 eine versteifende Verbindung mit dem Fahrgastraumfußboden 8 und/oder einer Fahrgastraumseitenwand 6 vorgesehen sein.

Ferner könnte der in FIG 3 und FIG 4 dargestellte Fahrzeugab schnitt im Prinzip ein Abschnitt des zuvor beschriebenen Fahrzeugs 2 sein, welcher beispielsweise in Längsrichtung 22 des Fahrzeugs 2 vor oder hinter dem in FIG 1 und FIG 2 darge stellten Fahrzeugabschnitt angeordnet ist.

Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausführungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.