Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
PULL-OUT GUIDE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/197133
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pull-out guide (8) comprising at least two rails that can be moved in relation to each other, wherein a first attaching means for attaching a pushing element of a first drawer system (3) is provided on a movable rail (10). A second attaching means at a distance from the first attaching means is provided on the movable rail (10) for attaching a pushing element of a second drawer system (52), and either a pushing element of a first or a second drawer system (3, 52) can be attached to the movable rail (10). By providing first and second attaching means on the movable rail (10), the pull-out guide (8) can be used in many ways and different drawer systems can be mounted on the movable rails (10).

Inventors:
KLAUS STEFAN (DE)
Application Number:
PCT/EP2019/057185
Publication Date:
October 17, 2019
Filing Date:
March 22, 2019
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
HETTICH PAUL GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
A47B88/427
Domestic Patent References:
WO2012082737A22012-06-21
Foreign References:
DE202007001782U12008-01-10
DE202007001782U12008-01-10
DE102010017639A12011-12-29
EP1622485A22006-02-08
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Auszugsführung (8) mit mindestens zwei relativ zueinander bewegbaren Schienen, wobei an einer verfahrbaren Schiene (10) ein erstes Befesti gungsmittel zur Fixierung eines Schubelementes eines ersten Schubkas tensystems (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der verfahrbaren Schiene (10) ein von dem ersten Befestigungsmittel beab- standetes zweites Befestigungsmittel zur Fixierung eines Schubelementes eines zweiten Schubkastensystems (52) vorgesehen ist und entweder ein Schubelement eines ersten oder eines zweiten Schubkastenssystems (3, 52) an der verfahrbaren Schiene (10) befestigt werden kann.

2. Auszugsführung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Befestigungsmittel an verschiedenen, insbesondere an gegenüberliegenden Seiten einer verfahrbaren Schiene (10) angeordnet sind.

3. Auszugsführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Schubelement (3, 52) als Schubkästen ausgebildet sind, die sich zumindest im Bereich der Seitenzargen (6, 54) voneinander unterscheiden und/oder unterschiedliche Verbindungsmittel (20, 62) aufweisen.

4. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schubelement (3) als Schubkasten mit einer unlösbar mit dem Schubelement (3) verbundenen Verbindungs schnittstelle mit ersten Verbindungsmitteln (20) ausgebildet ist.

5. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schubelement (52) als Schubkasten mit einer lösbar mit dem Schubelement (52) verbundenen Verbindungs schnittstelle mit zweiten Verbindungsmitteln (62) ausgebildet ist.

6. Auszugsführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass min destens eine Verstelleinrichtung für eine Verstellung des Schubelementes (52) relativ zu der verfahrbaren Schiene (10) in wenigstens eine Raumrich tung vorgesehen ist.

7. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Befestigungsmittel mindes tens einen Vorsprung umfassen, der integral mit der Schiene (10) ausge bildet ist.

8. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Befestigungsmittel mindes tens eine Aussparung in der verfahrbaren Schiene (10) umfassen.

9. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Befestigungsmittel unter schiedlich ausgebildet sind.

10. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der verfahrbaren Schiene (10) ein Anbauteil, insbesondere ein zumindest teilweise in die Schiene eingreifender Stopfen (60), vorgesehen ist, an dem die ersten und/oder zweiten Befestigungsmit tel ausgebildet sind.

1 1. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die verfahrbare Schiene (10) oder der Stopfen (60) in einem vorderen Bereich einen Kanal (75,

100) aufweist, der eine werkzeuglose Demontage des Schubelementes ermöglicht.

12. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Befestigungsmittel zur Verbindung mit einem Unterflurschubkastensystem ausgelegt ist und das zweite Befesti gungsmittel zur Verbindung mit einem Aufsteckschubkastensystem oder einem Systemschubkastensystem oder einem Unterflursystemschubkas tensystem ausgelegt ist.

13. Auszugsführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auszugsführung wenigstens einen vertikalen Dorn im Frontbereich der Auszugsführung zur Aufnahme des Aufsteckschubkastensystems auf weist.

14. Auszugsführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Systemschubkastensystem eine Zarge mit einem Hohlraum aufweist, in den zumindest ein Teil der Auszugsführung hineinragt, wobei ein Verbin dungselement im Frontbereich des Hohlraums der Zarge angeordnet ist, um die Zarge mit dem Befestigungsmittel der Auszugsführung zu verbin den.

15. Auszugsführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterflursystemschubkastensystem eine Zarge und einen Boden aufweist, bei dem die Zarge seitlich neben der Auszugsführung und der Boden oberhalb der Auszugsführung angeordnet ist, wobei an der Zarge ein Ver- bindungselement im Frontbereich der Zarge angeordnet ist, um die Zarge mit dem Befestigungsmittel der Auszugsführung zu verbinden.

16. Auszugsführung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterflurschubkastensystem eine Zarge und einen Boden aufweist, bei dem die Zarge seitlich neben der Auszugsführung und der Boden oberhalb der Auszugsführung angeordnet ist, wobei an dem Unterflurschubkasten system im Frontbereich eine separat montierbare Kupplungseinheit unter halb des Schubkastenbodens angeordnet ist, die die Verbindung mit dem Befestigungsmittel der Auszugsführung herstellt.

Description:
AUSZUGSFÜHRUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auszugsführung mit mindestens zwei re lativ zueinander bewegbaren Schienen, wobei an einer verfahrbaren Schiene ein erstes Befestigungsmittel zur Fixierung eines ersten Schubelementes, vor gesehen ist, und einen Schubkasten mit einer Auszugsführung.

Zur Fixierung eines Schubkastens an einer Auszugsführung ist es aus der DE 20 2007 001 782 U bekannt, ein Kupplungsaußenteil an einer Stirnfläche einer Laufschiene zu fixieren. Das Kupplungsaußenteil weist einen Hohlkörperab schnitt auf, in den ein Formteil eines Adapters einfügbar ist. Eine solche Befes tigung eines Schubkastens hat sich an sich bewährt, allerdings sind die Verbin dungsmittel am Schubkasten exakt auf das Kupplungsaußenteil an der Aus zugsführung abgestimmt, und es ist nicht möglich, unterschiedliche Schubkäs tensysteme an der Auszugsführung zu fixieren.

Die DE 10 2010 017 639 offenbart ein Schrankmöbel mit einem Auszugteil, bei dem eine Laufschiene einer Auszugsführung jeweils an ihrem vorderen Ende einen offenen Längsschlitz aufweist. Dadurch kann der Schubkasten mit Ver bindungsmitteln an der Laufschiene fixiert werden und zur Demontage nach oben angehoben werden. Auch bei dieser Befestigung des Schubkastens ist nachteilig, dass nur ein einziges Schubkastensystem an der Auszugsführung montiert werden kann.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Auszugsführung zu schaffen, die im Hinblick auf die Befestigung von unterschiedlichen Schubsys temen variabler gestaltet ist.

Diese Aufgabe wird mit einer Auszugsführung mit den Merkmalen des Anspru ches 1 gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Auszugsführung ist an der verfahrbaren Schiene ein erstes Befestigungsmittel und ein zweites Befestigungsmittel vorgesehen, die jeweils zur Fixierung eines Schubelementes ausgebildet sind, wobei wahl weise entweder ein erstes oder ein zweites Schubelement an der verfahrbaren Schiene befestigbar ist, wobei das erste und das zweite Schubelement unter schiedliche Schubsysteme sind. Durch die Vorsehung von ersten und zweiten Befestigungsmitteln an der verfahrbaren Schiene kann die Auszugsführung vielseitiger eingesetzt werden, insbesondere können unterschiedliche Schub kastensysteme an der verfahrbaren Schiene montiert werden.

Die Schubsysteme können im Wesentlichen in vier Hauptgruppen der Schub kastensysteme eingeteilt werden. Die unterschiedlichen Schubkastensysteme sind beispielhaft in den Figuren 19A bis 19D dargestellt.

Die erste Gruppe der Schubkastensysteme umfasst diejenigen Schubkästen, die mit einer sogenannten Aufsteckmontage (Figur 19D) auf einer Auszugsfüh rung 40 montiert werden. Dabei weist in der Regel die Auszugsführung 40 we nigstens einen vertikalen Dorn 41 im Frontbereich der verfahrbaren Schiene der Auszugsführung 40 auf, der in eine Aufnahme des Schubkastens 42 ragt. Diese Gruppe ist als Aufsteckschubkastensystem definiert.

Die zweite Gruppe der Schubkastensysteme (Figur 19A) umfasst diejenigen Schubkästen, bei denen zumindest die Schubkastenschiene der Auszugsfüh rung 101 in die Zarge 102 ragt. Die Zarge 102 ist in der Regel eine aus mehre ren metallischen Komponenten zusammengesetzte Konstruktion, die einen Hohlraum zur Aufnahme zumindest eines oberen Teils der Auszugsführung

101 aufweist. Die Zarge 102 kann verschieden aufgebaut sein und auch andere Werkstoffe z.B. Glas als Dekorelement aufweisen. Die Montage dieses Schub kastens erfolgt in der Regel durch Aufschieben, wobei in der Zarge 102 ein Verbindungselement im Frontbereich der Zarge angeordnet ist, um die Zarge

102 in dem Hohlraum mit der Auszugsführung 101 zu verbinden. Diese Gruppe ist als Systemschubkastensystem definiert.

Die dritte Gruppe der Schubkastensysteme umfasst diejenigen Schubkästen, bei denen eine Zarge 1 1 1 seitlich neben einer Auszugsführung 1 10 und der Schubkastenboden 1 12 oberhalb der Auszugsführung 1 10 angeordnet ist, wie dies in Figur 19C gezeigt ist. Die Zarge 1 1 1 ist in der Regel eine aus mehreren metallischen Komponenten zusammengesetzte Konstruktion. Die Zarge 1 1 1 kann verschieden aufgebaut sein und auch andere Werkstoffe z.B. Glas als Dekorelement aufweisen. Die Montage dieses Schubkastens erfolgt in der Re gel durch Aufschieben, wobei an der Zarge 1 1 1 ein Verbindungselement im Frontbereich der Zarge 1 1 1 angeordnet ist, um die Zarge 1 11 mit der Auszugs führung 110 zu verbinden. Diese Gruppe ist als Unterflursystemschubkasten system definiert. Die vierte Gruppe der Schubkastensysteme umfasst diejenigen Schubkästen, bei denen eine Zarge 121 seitlich neben der Auszugsführung 120 und der Schubkastenboden 122 oberhalb der Auszugsführung 120 angeordnet ist, wie dies in Figur 19B gezeigt ist. Die Zarge 121 ist in der Regel aus Holz oder ei nem anderen Profilwerkstoff, wobei die Zargel 21 auch eine aus mehreren me tallischen Komponenten zusammengesetzte Konstruktion sein kann. Die Zarge 121 kann verschieden aufgebaut sein und auch andere Werkstoffe z.B. Glas als Dekorelement aufweisen. Die Montage dieses Schubkastens erfolgt in der Regel durch Aufschieben. Wesentlich ist hier das an dem Schubkasten im Frontbereich eine separate von Hand montierbare Kupplungseinheit 123 unter halb des Schubkastenbodens 122 montiert werden muss, die die Verbindung zur Auszugsführung 120 herstellt. Die Zarge 121 selbst weist keine Verbin dungsschnittstelle im Frontbereich für die Verbindung zur Auszugsführung 120 auf. Diese Gruppe ist als Unterflurschubkastensystem definiert.

Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Befestigungsmittel an verschiedenen Seiten einer verfahrbaren Schiene der Auszugsführung angeordnet, beispiels weise an winklig zueinander ausgerichteten Seiten. Auch die Anordnung an gegenüberliegenden Seiten der Schiene ist möglich, um Verbindungsmittel der unterschiedlichen Schubsysteme an unterschiedlichen Positionen der Schiene anbringen zu können.

In einer weiteren Ausgestaltung sind das erste und das zweite Schubelement als unterschiedliche Schubkastensysteme ausgebildet, die sich zumindest im Bereich der Verbindungsschnittstelle bzw. der Verbindungsmittel voneinander unterscheiden. Ein erster Typ eines Schubelementes umfasst Verbindungsmit tel, das an der Zarge angeordnet ist, beispielsweise einen Adapter und das ers te Schubelement kann eine hohle Seitenzarge aufweisen, die durch Abdeckun gen gebildet ist, beispielsweise aus Kunststoff oder einem Metallblech. Die Zarge kann aber auch aus Vollmaterial, beispielsweise Kunststoff, mit integrier ten Verbindungsmitteln gebildet sein. Der zweite Typ eines Schubelementes umfasst ein nachträglich an einem Bereich des Schubelementes, vorzugsweise lösbar anordenbares Verbindungsmittel und kann Seitenwände aus einem Vollmaterial, insbesondere aus einem Holzwerkstoff oder Kunststoff, aufwei sen. Das zweite Verbindungsmittel kann beispielsweise eine durch Schrauben oder Verrasten befestigbare Kupplungseinheit umfassen. Dadurch können mit ein und derselben Auszugsführung unterschiedliche Schubkastensysteme be festigt werden. Das erste und/oder zweite Befestigungsmittel kann mindestens einen Vor sprung umfassen, der integral mit der Schiene ausgebildet ist. Der Vorsprung kann dabei als abgewinkelter Steg oder kuppelförmige Erhebung ausgebildet sein, um eine Fixierung eines Verbindungsmittels an einem Schubelement zu bewirken. Alternativ oder zusätzlich können die ersten und/oder zweiten Befes tigungsmittel mindestens eine Aussparung an der verfahrbaren Schiene umfas sen, vorzugsweise eine durchgehende Öffnung an der Schiene. Die ersten und zweiten Befestigungsmittel können dabei unterschiedlich in der Geometrie aus gebildet sein.

Die ersten und/oder zweiten Befestigungsmittel können entweder integral mit der Schiene ausgebildet sein oder an einem zusätzlichen Bauteil, insbesondere einem zumindest teilweise in die Schiene eingreifenden oder anders ange brachten Anbauteils, vorgesehen sein. Beispielsweise ist das Anbauteil als Stopfen ausgebildet, der am vorderen Ende der Schiene angeordnet ist, oder als Einsatzelement an seitlichen Flächen der Schiene ausgeführt, wie dies bei spielsweise an dem Arretierungseinsatz in der EP 1 622 485 offenbar ist, auf die hiermit Bezug genommen wird.

Das erste und zweite Schubelement ist werkzeuglos an einer Schiene montier bar, insbesondere über eine Rast-, oder eine Klemm- oder eine Verriege lungsmechanik. Es können unterschiedliche Kupplungen zur Fixierung der des jeweiligen Schubelementes an der Schiene eingesetzt werden.

Wenn ein erstes Schubelement an dem ersten Befestigungsmittel fixiert ist, wird das zweite Befestigungsmittel vorzugsweise nicht belegt, d. h. an dem zweiten Befestigungsmittel findet kein Eingriff mit einem Verbindungsmittel des Schubelementes statt. Umgekehrt wird bei der Fixierung eines zweiten Schu belementes an dem zweiten Befestigungsmittel das erste Befestigungsmittel nicht belegt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Möbels mit einem

Schubelement;

Figur 2 eine perspektivische Ansicht des Schubelementes der

Figur 1 ; Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung zum Fi xieren des Schubelementes der Figur 1 in der montier ten Position;

Figur 4 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung der Figur

3 ohne Schiene;

Figuren 5 bis 7 mehrere Explosionsdarstellungen der Vorrichtung zum

Fixieren eines Schubelementes vor der Montage;

Figur 8 eine perspektivische Ansicht des Möbels der Figur 1 beim Demontieren des Schubelementes;

Figur 9 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer modi fizierten Vorrichtung zum Fixieren eines Schubelemen tes;

Figur 10 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung der Figur

9 bei der Montage;

Figur 1 1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung der Figur

9 im montieren Zustand;

Figur 12 eine perspektivische Ansicht eines Möbels mit einem zweiten Schubelement;

Figuren 13A und 13B zwei Ansichten einer Auszugsführung zur Montage des zweiten Schubelementes der Figur 12;

Figur 14 eine Detailansicht der Verbindungsmittel zur Fixierung des Schubelementes an der Auszugsführung vor der Montage;

Figur 15 eine Detailansicht der Verbindungsmittel der Figur 14 bei der Montage;

Figur 1 6 eine Detailansicht der Verbindungsmittel der Figur 14 nach der Montage; Figuren 17A und 17B zwei Ansichten einer Schiene einer Auszugsführung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel;

Figuren 18A bis 18E mehrere Ansichten eines Endabschnittes einer Schie ne einer Auszugsführung gemäß zwei weiteren Aus führungsbeispielen, und

Figur 19A bis 19D schematische Darstellungen von unterschiedlichen

Schubkastensystemen.

Figur 1 zeigt ein Möbel 1 mit einem schematisch dargestellten Möbelkorpus 2, an dem ein Schubelement 3 in Form eines Schubkastens verfahrbar gelagert ist. Das Schubelement umfasst eine Frontblende 4, die außerhalb oder inner halb des Möbelkorpus 2 angeordnet ist. In Figur 2 ist das Schubelement 3 ohne Frontblende 4 dargestellt, und es umfasst einen Boden 5, an dem an gegen überliegenden Seiten jeweils Seitenzargen 6 vorgesehen sind. Im Bereich des Bodens 5 ist zudem eine Schiene 10 einer Auszugsführung 8 dargestellt, die mit dem Schubelement 3 verbunden ist. Es handelt sich bei diesem Schubele ment 3 um ein Unterflursystemschubkastensystem.

Wie aus Figur 3 hervorgeht, sind an der Schiene 10 zwei benachbarte Rastauf nahmen 11 und 12 ausgebildet, die in eine Längsrichtung der Schiene 10 ne beneinander angeordnet sind. Die als Öffnungen ausgebildeten Rastaufnah men 1 1 und 12 besitzen eine unterschiedliche Größe, wobei eine erste Rast aufnahme 12 in eine Längsrichtung der Schiene 10 kürzer ausgebildet ist als eine zweite Rastaufnahme 1 1. Es können aber auch beide Rastaufnahmen 1 1 , 12 gleich lang, oder die erste Rastaufnahme 12 länger als die zweite Rastauf nahme 1 1 ausgebildet sein. In der zweiten Rastaufnahme 1 1 befindet sich ein Rastvorsprung 22, der eine Bewegung der Schiene 10 relativ zu einem Adapter 20 begrenzt.

Der Adapter 20 ist als Zargenadapter ausgebildet und nimmt mindestens ein Profil einer Seitenzarge 6 auf, das ein- oder mehrteilig ausgebildet sein kann. Die Seitenzarge 6 kann mehrere Adapter 20 aufweisen, wobei der zur Front blende 4 gerichtete Adapter 20 den Rastvorsprung 22 trägt.

Der Adapter 20 kann auch als durchgehender Adapter 20 ausgeführt sein, so dass der Adapter 20 ungefähr der Länge der Seitenzarge 6 entspricht. An dem vorderen Adapter 20 können ein oder mehrere Aufnahmen zur Befestigung der Frontblende 4 angeordnet sein. An dem Adapter 20 können weitere Funktions elemente wie. z.B. Vorrichtungen zum Befestigen des Bodens 5 oder Elemente zum Verschieben oder Verrasten einer Seitenzargenwand vorgesehen sein.

In Figur 4 ist die Schiene 10 weggelassen worden, und es ist erkennbar, dass der Adapter 20 eine Anlagefläche 21 ausbildet, an der die Schiene 10 mit einer Fläche anliegt, wobei an der Anlagefläche 21 ein Rastvorsprung 22 hervor steht, der über einen Schlitz 23 quer zur Längsrichtung und zwei Schlitze 24 in Längsrichtung der Schiene 10 von dem Adapter 20 getrennt ist, wobei zwi schen den beiden Schlitzen 24 ein Federsteg 25 gebildet ist, der integral mit dem Adapter 20 ausgebildet ist. Die Schlitze 23 und 24 umgreifen den Rastvor sprung 22 U-förmig und sorgen somit für eine Beweglichkeit des Rastvorsprun ges 22 senkrecht zur Anlagefläche 21. Der Adapter 20 ist ein Bestandteil der Seitenzarge 6 und bildet das Verbindungsmittel.

Der leistenförmige Adapter 20 ist endseitig mit einem Halter 30 verbunden, der eine Aufnahme zum Einfügen eines Endes des Adapters 20 aufweist und mit einem Arm 31 dieses Ende umgreift. Der Halter 30 ist dabei als zusätzliches Bauteil ausgebildet, wie dies aus der Explosionsdarstellung der Figur 5 hervor geht. Der Halter 30 umfasst eine schlitzförmige Aufnahme 32 zum Einfügen ei nes Endes des Adapters 20 und eines Endes der Schiene 10. Die schlitzförmi ge Aufnahme 32 ist auf einer Seite von dem Arm 31 und an der gegenüberlie genden Seite von einem Block 33 umgeben. An dem Block 33 ist ein Gegen halter 34 vorgesehen, der mit einem Stützabschnitt 35 den Federsteg 25 ab stützt, so dass der Halter 30 den Rastvorsprung 22 abstützt, wenn dieser aus der Ebene der Anlagefläche 21 verschwenkt wird. An dem Halter 30 ist ferner ein Wandabschnitt 36 ausgebildet, der in eine Öffnung einer Seitenzarge 6 des Schubelementes 3 einsteckbar ist. Zur Montage wird der Wandabschnitt 36 ei gesteckt, bis ein Ende des leistenförmigen Adapters 20 in die schlitzförmige Aufnahme 32 des Halters 30 eingreift. Wie den Figuren 6 und 7 zu entnehmen ist, besitzt auch die Schiene 10 ein vorderes stegförmiges Ende 13, das zu sammen mit dem Endabschnitt des Adapters 20 in die schlitzförmige Aufnahme 32 einfügbar ist. Das stegförmige Ende 13 der Schiene 10 ist nach oben hin of fen gestaltet, damit der Arm 31 beim Abheben des Schubelements 3 nicht durch einen Teil der Schiene 10 behindert wird. Der Halter 30 besitzt an dem Block 33 zudem einen optional vorzusehenden nach oben ragenden Vorsprung 37, der in eine Aussparung 27 an dem Adapter 20 einfügbar ist. Optional kann der Halter 30 auch über ein Befestigungsmittel an dem Adapter 20 fixiert wer den, das in eine Öffnung 39 an einem Steg 38 eingefügt wird.

Der Adapter 20 dient in dem dargestellten Ausführungsbeispiel auch zur Fixie rung des Bodens 5 des Schubelementes. Zur Fixierung des Bodens 5 weist der Adapter 20 eine nutförmige Aufnahme 26 auf, in die ein Randabschnitt des Bo dens 5 einfügbar ist.

Um das Schubelement 3 nach der Montage an der Schiene 10 der Auszugsfüh rung 8 wieder lösen zu können, wird das Schubelement 3 zunächst in eine Öff nungsposition bewegt. Anschließend kann das Schubelement 3 im Bereich der Frontblende 4 angehoben werden, wie dies in Figur 8 dargestellt ist. Beim An heben gleitet der Rastvorsprung 22 über die Rastaufnahme 11 an der Schiene 10 und kann somit ein Entriegeln zwischen Schubelement 3 und Schiene 10 bewirken.

In den Figuren 1 bis 8 erfolgt die Befestigung des Schubelementes 3 über die als Öffnung ausgebildete Rastaufnahme 1 1 , in die in der montierten Position der Rastvorsprung 22 eingreift. Somit stellt der Zargenadapter 20 mit seinem Rastvorsprung 22 eine erste Verbindungsschnittstelle dar. Die Verbindung zwi schen Schiene 10 und Schubelement 3 erfolgt in diesem Ausführungsbeispiel im montierten Zustand von vorne auf das Schubelement 3 schauend auf der Außenseite der Schiene 10. Die Rastaufnahme 1 1 ist somit ein erstes Befesti gungsmittel zur Fixierung eines Schubelementes, das in diesem Ausführungs beispiel eine hohle Seitenzarge 6 aufweist, an der in Längsrichtung der Schie ne 10 ein oder mehrere Adapter 20 vorgesehen sind. An der Schiene ist auf der zur Rastaufnahme 11 gegenüberliegenden Seite in diesem Beispiel ein Rast vorsprung 90 ausgebildet, der ein zweites Befestigungsmittel ausbildet, an dem ein weiteres Schubelement fixierbar ist, beispielsweise ein Schubkasten mit ei ner Seitenwand aus einem Vollmaterial, wie Holz. Dieser Rastvorsprung 90 ist in den Figuren 1 bis 8 funktionslos, da nur die Rastaufnahme 1 1 in Eingriff mit dem Adapter 20 steht. Der Rastvorsprung 90 kann allerdings für ein weiteres Schubelement eingesetzt werden, wie dies noch weiter unten erläutert wird. Es können auch mehrere Rastvorsprünge oder ein oder mehrere Rastaufnahmen auf der gegenüberliegenden Seite ausgebildet sein.

In den Figuren 9 bis 1 1 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Fixierung eines Schubelementes 3 gezeigt, bei der abweichend von dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel die Schiene 10 nicht unmittelbar an dem Halter 30 gehalten ist, sondern ein Stopfen 15 als Anbauteil vorgesehen ist, der an der Schiene 10 montiert wird. Der Stopfen 15 umfasst einen leisten förmigen Abschnitt 16, der in die gebogene Schiene 10 einfügbar ist. Der leis tenförmige Abschnitt 16 weist einen Rastvorsprung 17 auf, der in eine Öffnung an der Schiene 10 einfügbar ist. Der Rastvorsprung 17 kann, wie dargestellt, an der Oberseite des Abschnitts angeordnet sein. An einem von der Schiene 10 hervorstehenden Kopfabschnitt des Stopfens 15 ist ein Steg 18 ausgebildet, der in die schlitzförmige Aufnahme 32 des Halters 30 eingreift. Der Bereich des Stegs 18 am Stopfen 15 ist nach oben hin offen gestaltet, damit der Arm 31 beim Abheben des Schubelements 3 nicht durch einen Teil der Schiene 10 o- der des Stopfens behindert wird.

Wie aus der vergrößerten Darstellung der Figur 10 erkennbar ist, kann an dem Steg 18 ein Federelement 19 vorgesehen werden, das an einem stirnseitigen Ende der schlitzförmigen Aufnahme 32 abgestützt ist und somit den Halter 30 weg von der Schiene 10 in Längsrichtung der Schiene 10 vorspannt.

Der Stopfen 15 kann auch mit den Rastaufnahmen 1 1 , 12 versehen sein, um den Adapter 20 über den Rastvorsprung 22 an dem Stopfen 15 festzulegen. Zusätzlich oder alternativ könnte der Stopfen 15 auch mindestens einen Rast vorsprung 90 auf der dem Steg 18 oder den Rastaufnahmen 1 1 , 12 gegenüber liegenden Seite zur Verbindungsmöglichkeit mit einem Schubelement mit einer anderen Verbindungsschnittstelle, beispielsweise einer nachträglich an dem Schubelement anordenbaren Kupplungsvorrichtung, aufweisen.

In der in Figur 1 1 dargestellten montierten Position ist der Steg 18 zusammen mit einem Endabschnitt des Adapters 20 in die schlitzförmige Aufnahme 32 eingefügt, und der Vorsprung 37 ist in die Aussparung 27 an dem Adapter 20 eingesteckt. Im Übrigen erfolgt das Verrasten des Rastvorsprunges 22 in der Rastaufnahme 1 1 wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist es so, dass der Rastvorsprung 90 bei Einsatz der Schiene 10 mit diesem Schubelement 3 funktionslos ist und keine Verbindung zum Schubelement 3 hat.

In Figur 12 ist ein Möbel 50 gezeigt, das einen Möbelkorpus 51 aufweist, an dem mehrere Schubelemente 52 verschiebbar gehalten sind. Hierfür sind an gegenüberliegenden Seiten eines Schubelementes 52 Auszugsführungen 8 vorgesehen, an denen das Schubelement 52 verfahrbar gehalten ist. Das Schubelement 52 ist als Schubkasten ausgebildet, der eine Frontblende 53, Seitenwände 54, einen Boden 55 und eine Rückwand 56 aufweist. Die Seiten wände 54 und die Rückwand 56 sind mit einer schematischen dargestellten Maserung versehen, um die Ausbildung der Seitenwände 54 und der Rück wand 56 aus einem Vollmaterial, insbesondere aus einem Holzwerkstoff, zeichnerisch darzustellen. . Es handelt sich bei diesem Schubelement 52 um ein Unterflurschubkastensystem.

In den Figuren 13A und 13B ist eine Auszugsführung 8 dargestellt, die eine Führungsschiene 9 aufweist und an einem Möbelkorpus 51 fixierbar ist. Relativ zu der Führungsschiene 9 ist die Schiene 10 verfahrbar, die zur Halterung des Schubelementes 52 dient. Die Schiene 10 umfasst an der Rückseite einen op tional vorzusehenden Haken 14, mittels dem das Schubelement 52 an der Rückwand 56 fixiert werden kann, beispielsweise durch eine Öffnung in der Rückwand 56.

Die Auszugsführung 8 umfasst ferner einen Selbsteinzug 45, der ein Füh rungselement 46 für einen Mitnehmer 47 aufweist, der mit einem Aktivator 48 koppelbar ist, der an der Schiene 10 festgelegt ist. Der Mitnehmer 47 kann über einen Kraftspeicher in einer Patrone 49 in eine Einzugsposition vorgespannt sein, um über die Kopplung mit dem Aktivator 48 das Schubelement 52 in einer geschlossenen Position zu halten. Der Selbsteinzug 45 kann zudem einen Dämpfer zum Abbremsen des Schubelementes 52 bei einer Schließbewegung aufweisen. Optional kann an der Auszugsführung 8 auch eine andere oder eine zusätzliche Antriebsmechanik vorgesehen sein, beispielsweise eine Ausstoß vorrichtung.

An einem vorderen Ende der Schiene 10 ist ein Stopfen 60 als Anbauteil vor gesehen, der einen seitlich hervorstehenden Rastvorsprung 61 aufweist. Der Rastvorsprung 61 ragt dabei in der montierten Position in Richtung eines In nenraumes an dem Möbelkorpus 51 hervor.

Die Fixierung des Schubelementes 52 an der Schiene 10 der Auszugsführung 8 wird nachfolgend mit Bezug auf die Figuren 14 bis 16 erläutert. Das Schub element 52 wird mit dem Boden 55 auf die Schienen 10 aufgesetzt, wobei un terhalb des Bodens 55 Verbindungsmittel 62 zur Fixierung des Schubelemen tes 52 an der Schiene 10 vorgesehen sind. Jedes Verbindungsmittel 62 um fasst ein am Boden 55 und/oder der Frontblende 53 montiertes Gehäuse, an dem ein Federsteg 63 mit einer Anlaufschräge 64 ausgebildet ist. An dem Fe dersteg 63 ist eine erste Rastaufnahme 65 und eine benachbarte Rastaufnah- me 66 vorgesehen. Bei dem Verbindungsmittel 62 handelt es sich um eine so genannte Kupplungseinheit, das separat hergestellt wird, und erst nach dem Zusammenbau des Schubelementes 52 mit diesem, vorzugsweise lösbar, z.B. durch Schrauben, verbunden wird. Dabei ist die Verbindungsschnittstelle bzw. das Verbindungsmittel des Schubelementes 52 unterschiedlich zu der Verbin dungsschnittstelle bzw. des Verbindungsmittels des Schubelementes 3 der ers ten beiden Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 1 bis 1 1. Die Verbindung zwischen Schiene 10 und Schubelement 52 erfolgt in dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 12 bis 16 im montierten Zustand von vorne auf das Schu belement 52 schauend auf der Innenseite der Schiene 10.

Das Schubelement 52 wird so auf die beiden Schienen 10 aufgesetzt, dass der endseitige Stopfen 60 beabstandet von der Frontblende 53 angeordnet ist. An schließend kann das Schubelement 52 in Schließrichtung auf den Schienen 10 verschoben werden, wie dies in Figur 15 gezeigt ist. Beim Verschieben des Schubelementes 52 gelangt der Stopfen 60 mit dem Rastvorsprung 61 in Kon takt mit der Anlaufschräge 64 des Federstegs 63 und drückt diesen nach innen, bis der Rastvorsprung 61 an der ersten Rastaufnahme 65 verrastet.

Für eine vollständige Montage wird dann das Schubelement 52 noch weiter in Schließrichtung eingeschoben, optional auch nach einer vorhergehenden Aus ziehbewegung, um den Rastvorsprung 61 in die zweite Rastaufnahme 66 zu verrasten, wie dies in Figur 16 gezeigt ist. Das Schubelement 52 befindet sich nun in der montierten Position, in der ein Ziehen an der Frontblende 53 eine Kraft auf den Rastvorsprung 61 und damit die Schiene 10 überträgt. An dem Gehäuse der Verbindungsmittel 62 können ferner Einstellmittel 70 vorgesehen sein, um die Position der Frontblende 53 in Höhenrichtung und/oder in seitliche Richtung und/oder in die Tiefe zu verstellen. Solche Einstellmittel 70 können das Schubelement 52 relativ zu der Schiene 10 daher in wenigstens eine Raumrichtung bewegen.

In den Figuren 14 bis 16 ist die Fixierung des Schubelementes 52 über den Rastvorsprung 61 beschrieben, der an dem Stopfen 60 ausgebildet ist. Falls der Stopfen 60 weggelassen wird, kann die Fixierung des Schubelementes 52 auch über den Rastvorsprung 90 erfolgen, der in Figur 13 gezeigt ist. Auf der "Innenseite" der Schiene 10 befinden sich daher zwei Befestigungsmittel in Form von Rastvorsprüngen 61 oder 90, und das Schubelement 52 kann wahl weise an dem integral ausgebildeten Befestigungsmittel in Form des Rastvor sprunges 90 oder an dem Befestigungsmittel an dem Stopfen 60 fixiert werden. In den Figuren 17A und 17B ist die Schiene 10 in zwei Ansichten gezeigt. Die Schiene 10 ist aus einem Metallblech hergestellt und umfasst zwei Schenkel an gegenüberliegenden Seiten, wobei an einem Schenkel die zwei Rastaufnah men 1 1 und 12 vorgesehen sind und an der gegenüberliegenden Seite eine weitere Rastaufnahme 80 in Form einer Aussparung, die alternativ zur Fixie rung eines zweiten Schubelementes mit einer zum ersten Schubelement ver schiedenen Verbindungsschnittstelle eingesetzt werden kann. Die Rastauf nahme 1 1 bildet ein erstes Befestigungsmittel zur Fixierung eines ersten Schu belementes aus, während die Rastaufnahme 80 ein zweites Befestigungsmittel zur Fixierung eines zweiten Schubelementes ist. Es können auch mehrere Rastaufnahmen 80 vorhanden sein. Statt einer Rastaufnahme 80 kann, wie oben beschrieben, auch ein Rastvorsprung 90 an der Schiene 10 ausgebildet sein. Im vorderen Bereich besitzt die Schiene 10 einen Kanal 100, der U-förmig ausgebildet ist mit zwei vertikalen Schenkeln und einer oberen Öffnung, und der im montierten Zustand eine werkzeuglose Demontage des Schubelemen tes durch ein Anheben nach oben ermöglicht. Damit dieses Anheben nach oben nicht unbeabsichtigt erfolgt, kann an mindestens einem vertikalen Schen kel, vorzugsweise an beiden vertikalen Schenkeln, des Kanals 100 am oberen Ende eine in den Kanal hinein gerichtete Kante als Hinterschnitt ausgebildet sein, die einen gewissen Widerstand gegen das Anheben nach oben bewirkt, der beim gewollten Anheben erst überwunden werden muss. Im montierten Zu stand gelangt beispielsweise der in Figur 14 dargestellte Steg 67 des Verbin dungsmittels 62 in Eingriff mit dem Kanal 100.

In den Figuren 18A bis 18C ist ein Endabschnitt der Schiene 10 in mehreren Ansichten gezeigt. Die Schiene 10 ist endseitig mit einem Stopfen 60 versehen, an dem seitlich ein Rastvorsprung 61 hervorsteht. Auf der gegenüberliegenden Seite zu dem Rastvorsprung 61 sind am dem Stopfen 60 zwei Rastaufnahmen 71 und 72 ausgebildet, die in ihrer Form ähnlich zu den Rastaufnahmen 1 1 und 12 ausgebildet sind, die in den Figuren 1 bis 8 erläutert wurden. Die Fixierung eines Schubelementes 3 über den Rastvorsprung 22 und die Rastaufnahmen 1 1 und 12 kann ebenso an dem Stopfen 60 erfolgen, an dem entsprechende Rastaufnahmen 71 und 72 ausgebildet sind. Der Stopfen 60 ist mit einem Ka nal 75 versehen, der U-förmig mit zwei vertikalen Schenkeln und einer oberen Öffnung ausgebildet ist. Dadurch kann das Schubelement 3 für eine Demonta ge nach oben angehoben werden, wie dies in Figur 8 gezeigt ist. Damit dieses Anheben nach oben nicht unbeabsichtigt erfolgt, kann an mindestens einem vertikalen Schenkel, vorzugsweise an beiden vertikalen Schenkeln, des Kanals 75 am oberen Ende eine in den Kanal 75 hinein gerichtete Kante 76 als Hinter schnitt ausgebildet sein, die einen gewissen Widerstand gegen das Anheben nach oben darstellt, der beim gewollten Anheben erst überwunden werden muss. Im montierten Zustand gelangt beispielsweise der in Figur 14 dargestell te Steg 67 des Verbindungsmittels 62 in Eingriff mit dem Kanal 75. Eine Kante

76 als Hinterschnitt ist in Figur 18D dargestellt.

Eine leicht modifizierte Gestaltung des Stopfens 60 ist in Figur 18E gezeigt. Der Stopfen 60 weist ergänzend an mindestens einer Wand des Kanals 75, vor zugsweise an den beiden gegenüberliegenden Wänden eine Anlaufschräge 77 auf. Die Anlaufschräge 77 weitet sich dabei von vorne gesehen nach hinten aus, so dass bei Montage eines Schubkastens eine Führungshilfe gegeben ist. Der Stopfen 60 kann über die Rastausnehmungen 1 1 und 12 fixiert werden.

Der Stopfen 60 bildet somit erste und zweite Befestigungsmittel aus, um wahl weise das Schubelement 3 oder das Schubelement 52 zu fixieren. Dadurch kann mit einer einzigen Auszugsführung 8 mit einer Schiene 10 und dem Stop fen 60 eine Fixierung von unterschiedlichen Schubelementen vorgenommen werden. Wenn der Stopfen 60 weggelassen wird, können die ersten und zwei ten Befestigungsmittel auch integral mit der Schiene 10 ausgebildet sein, bei spielsweise in Form von Rastaufnahmen 11 und 12 oder einem Rastvorsprung 90. Es können auch die ersten Befestigungsmittel an dem Stopfen 60 und die zweiten Befestigungsmittel an der Schiene 10 oder umgekehrt angeordnet sein.

Die ersten und zweiten Befestigungsmittel können entweder gleich oder unter schiedlich ausgebildet sein und dienen wahlweise zu einer vorzugsweise werk zeuglosen Montage eines ersten Schubelementes oder eines zweiten Schu belementes an der Schiene 10, ohne dass an der Schiene 10 Modifikationen durchgeführt werden müssen.

Bezugszeichenliste

1 Möbel

2 Möbelkorpus

3 Schubelement

4 Frontblende

5 Boden

6 Seitenzarge

8 Auszugsführung

9 Führungsschiene

10 Schiene

1 1 Rastaufnahme

12 Rastaufnahme

13 Ende

14 Flaken

15 Stopfen

1 6 Abschnitt

17 Rastvorsprung

18 Steg

19 Federelement

20 Adapter

21 Anlagefläche

22 Rastvorsprung

23 Schlitz

24 Schlitz

25 Federsteg

26 Aufnahme

27 Aussparung

30 Halter

31 Arm

32 Aufnahme

33 Block

34 Gegenhalter

35 Stützabschnitt

36 Wandabschnitt

37 Vorsprung

38 Steg

39 Öffnung

40 Auszugsführung 41 Dorn

42 Schubkasten

45 Selbsteinzug

46 Führungselement

47 Mitnehmer

48 Aktivator

49 Patrone

50 Möbel

51 Möbelkorpus

52 Schubelement

53 Frontblende

54 Seitenwand

55 Boden

56 Rückwand

60 Stopfen

61 Rastvorsprung

62 Verbindungsmittel

63 Federsteg

64 Anlaufschräge

65 Rastaufnahme

66 Rastaufnahme

67 Steg

70 Einstellmittel

71 Rastaufnahme

72 Rastaufnahme

75 Kanal

76 Kante

77 Anlaufschräge

80 Rastaufnahme

90 Rastvorsprung

100 Kanal

101 Auszugsführung

102 Zarge

1 10 Auszugsführung

1 1 1 Zarge

1 12 Boden

120 Auszugsführung

121 Zarge

122 Schubkastenboden 123 Kupplungseinheit