Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
RESISTOR ASSEMBLY FOR TAP CHANGER AND TAP CHANGER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/058272
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a resistor assembly (10) for a tap changer (1), having at least one resistor element (20) which is held by at least two resistor holders (30). The resistor assembly (10) comprises: a baseplate (11) with at least one opening (12), on which the at least two resistor holders (30) for holding the resistor element (20) are arranged; and a guide (31), which is formed in each resistor holder (30), each guide (31) positioning a first end (201) and a second end (202) of the resistor element (20) between the two resistor holders (30) in relation to a longitudinal direction (L). According to the invention, a contact point (24) of the resistor element (20) comes into electrical contact with contacts (40) of the tap changer (1) when a resistor element (20) is inserted into the resistor holder (30).

Inventors:
HAMMER CHRISTIAN (DE)
SACHSENHAUSER ANDREAS (DE)
BIERINGER ALFRED (DE)
DALLA VECCHIA RICCARDO (IT)
Application Number:
PCT/EP2020/074987
Publication Date:
April 01, 2021
Filing Date:
September 08, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
REINHAUSEN MASCHF SCHEUBECK (DE)
International Classes:
H01C1/014; H01C1/144; H01C10/46; H01C10/50; H01F29/04; H01H9/00
Foreign References:
DE102011014325A12012-09-20
US20100090794A12010-04-15
DE4231353A11993-04-01
DE7707461U11977-07-07
Download PDF:
Claims:
ANSPRÜCHE

1. Widerstandsanordnung (10) für einen Stufenschalter (1 ), die Widerstandsanordnung (10) umfassend zumindest ein Widerstandselement (20), das von zumindest zwei Widerstandshaltern (30) gehaltert ist, gekennzeichnet durch: eine Grundplatte (11 ) mit zumindest einer Öffnung (12), an der die zumindest zwei Widerstandshalter (30) zur Aufnahme des Widerstandselements (20) an geordnet sind;

- eine Führung (31 ), die in jedem Widerstandshalter (30) ausgebildet ist, wobei jede Führung (31) ein erstes Ende (20i) und ein zweites Ende (2O2) des Wider standselements (20) bezüglich einer Längsrichtung (L) zwischen den beiden Widerstandshaltern (30) positioniert; und

- jeweils eine Kontaktstelle (24) des Widerstandselements (20), die bei einem in den Widerstandshalter (30) eingesetzten Widerstandselement (20) durch Kon takte (40) des Stufenschalters (1) elektrisch kontaktiert ist.

2. Widerstandsanordnung (10) nach Anspruch 1 , wobei die jeweils eine Kontaktstel le (24) des Widerstandselements (20) in einem Randbereich (23) am ersten En de (20i) und am zweiten Ende (2O2) eines jeden Widerstandselements (20) vor gesehen ist.

3. Widerstandsanordnung (10) nach Anspruch 1 , wobei jede Führung (31) als Schlitz (32) mit einem geschlossenen Ende (37) und einem offenen Ende (36) ausgebildet ist, und der Schlitz (32) zumindest zum Teil mit einer seitlichen Wan dung (33) versehen ist, die sich zum Teil entlang des Schlitzes (32) erstreckt, wobei das Widerstandselement (20) über das offene Ende (36) einschiebbar ist.

4. Widerstandsanordnung (10) nach Anspruch 3, wobei die Führung (31) ein Hal teelement (34) umfasst, das als reversibel und elastisch schwenkbarer Schenkel (38) mit einem an einem freien Ende (39) vorgesehenen Schnapphaken (39H) ausgebildet ist, wobei der Schnapphaken (39H) das in die Führung (31) einge schobene Widerstandselement (20) sichert und in Position hält.

5. Widerstandsanordnung (10) nach Anspruch 4, wobei der elastisch schwenkbare Schenkel (38) beim Einschieben des Widerstandselements (20) in die Führung (31) ausweicht. 6. Widerstandsanordnung (10) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das zu mindest eine Widerstandselement (20) einen Widerstandsträger (21) umfasst, der ein strombegrenzendes Element (22) trägt.

7. Widerstandanordnung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei

- jedes Widerstandselement (20) am ersten Ende (20i) und am zweiten Ende (20) jeweils einen Randbereich (23) aufweist, der frei von dem strombegrenzenden Element (22) ist; und

- das geschlossenes Ende (37) der Führung (31 ) eine Endposition für das Wider standselement (20) im Widerstandshalter (30) definiert, derart, dass jeweils ein Teil des Randbereichs (23) des Widerstandselements (20) im Wesentlichen mit dem Schlitz (32) der Führung (31) formschlüssig zusammenwirkt.

8. Widerstandsanordnung (10) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei der Wi derstandshalter (30) und die Führung (31) einstückig ausgebildet sind.

9. Widerstandsanordnung (10) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei jede Kon taktstelle (24) des Widerstandselements (20) aus elektrisch leitendem Material besteht und elektrisch leitend mit dem strombegrenzenden Element (22) verbun den ist.

10. Widerstandsanordnung (10) nach Anspruch 1 , wobei die Kontakte (40) als Fe derkontakte ausgebildet sind, die mit einer definierten mechanischen Vorspan nung ausgebildet sind, derart, dass die Federkontakte (40) gegen die Kontakt stellen (24) des Widerstandsträgers (21) drücken, wenn das Widerstandselement (20) in den Widerstandshaltern (30) positioniert ist.

11. Stufenschalter (1 ) umfassend eine Widerstandsanordnung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10.

12. Stufenschalter (1 ) gemäß Anspruch 11 , wobei der Stufenschalter (1 ) die erste Grundplatte (11) und eine zweite Grundplatte (12) umfasst, zwischen welchen die zumindest zwei Widerstandshalter (30) gehaltert und zueinander positioniert sind.

Description:
WIDERSTANDSANORDNUNG FÜR STUFENSCHALTER UND STUFENSCHALTER

Die Erfindung betrifft eine Widerstandsanordnung für einen Stufenschalter und einen Stu fenschalter mit einer solchen Widerstandsanordnung.

Die deutsche Patentanmeldung DE 4231 353 A1 offenbart einen Stufenschalter. Ein strombegrenzender Widerstand ist an einem Ende mit einem der Anzapfungs-Selektoren und an seinem anderen Ende mit dem neutralen Punkt verbunden. Der Widerstand ist fest und unveränderlich eingebaut.

Das deutsche Gebrauchsmuster DE 7707461 U offenbart einen Lastumschalter- Widerstand. Der Lastumschalter-Widerstand besteht aus runden, ovalen, rechteckigen oder quadratischen Widerstandsmaterial mit abgerundeten Kanten, das zu Widerstands spiralen gebogen und freitragend in Kammern eingebaut ist. Die gebogene Widerstands spirale ist in eine aus zwei Isolierstoffstäben gebildete Kammer eingebaut.

Stufenschalter, insbesondere Laststufenschalter, werden zur unterbrechungslosen Um schaltung zwischen Wicklungsanzapfungen eines Transformators eingesetzt. Bei bekann ten Laststufenschaltern nach dem Widerstandsschnellschaltprinzip wird der Kreisstrom, welcher beim Umschalten während der zwischenzeitlich gleichzeitigen Kontaktierung des aktuell beschalteten und des vorgewählten, neuen Stufenkontakts fließt, durch ohmsche Widerstände begrenzt und dadurch eine unterbrechungsfreie Änderung des Überset zungsverhältnisses des Transformators gewährleistet. Der ohmsche Widerstand muss abhängig von der konkreten Schaltungstopologie, den individuellen Betriebsbedingungen sowie dem Laststrom und der Stufenspannung, also insbesondere dem jeweiligen An wendungsfall des Laststufenschalters entsprechend ausgelegt werden. Als Stufenspan nung wird dabei jene Spannung bezeichnet, die zwischen dem aktuell beschalteten und dem vorgewählten Stufenkontakt des Laststufenschalters ansteht. Die Widerstandsausle gung ist aufwendig und wirkt sich auf den gesamten Herstellprozess, insbesondere den Montageprozess des Stufenschalters aus. Denn je nach Anwendungsfall ist eine unter schiedliche Anzahl und Dimensionierung der Widerstände erforderlich, sodass unter Um ständen auch der konstruktive Aufbau des Stufenschalters angepasst werden muss. Dar aus resultiert eine hohe Anzahl unterschiedlicher Varianten von Stufenschaltern abhängig von deren jeweiligem Anwendungsfall. Derzeit wird der Stufenschalter bei der Montage gemäß dem auftragsspezifisch ermittelten Widerstandswert mit den erforderlichen Über schaltwiderständen bestückt und anschließend fertig montiert. Angesichts der hohen Va riantenzahl führt dies zu erhöhtem Aufwand bei der Montage der Stufenschalter. Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein verbessertes Konzept für eine Widerstandsanord nung für einen Stufenschalter anzugeben, die einfach und schnell an unterschiedliche Anwendungsfälle des Stufenschalters angepasst werden kann und dabei die Betriebssi cherheit des Stufenschalters gewährleistet.

Diese Aufgabe wird durch eine Widerstandsanordnung für einen Stufenschalter gelöst, der die Merkmale des Anspruchs 1 umfasst. Weitere Ausführungsformen sind in den ab hängigen Ansprüchen beschrieben.

Die erfindungsgemäße Widerstandsanordnung für einen Stufenschalter umfasst zumin dest ein Widerstandselement, das von zumindest zwei Widerstandshaltern gehaltert ist. Die Widerstandshalter sind zumindest auf einer Grundplatte mit zumindest einer Öffnung, an der die zumindest zwei Widerstandshalter zur Aufnahme des Widerstandselements angeordnet sind, vorgesehen. Durch die Öffnung kann das Widerstandselements in die im Widerstandshalter vorgesehene Führung der Widerstandshalter eingesetzt werden. Füh rungen sind in jedem Widerstandshalter ausgebildet. Jede Führung der beiden Wider standselemente positioniert ein erstes Ende und ein zweites Ende des Widerstandsele ments bezüglich einer Längsrichtung zwischen den beiden Widerstandshaltern. Jeweils eine Kontaktstelle des Widerstandselements ist bei einem in den Widerstandshalter ein gesetzten Widerstandselement durch Kontakte des Stufenschalters elektrisch kontaktiert.

Das verbesserte Konzept für den Stufenschalter mit einer Widerstandsanordnung hat den Vorteil, dass es möglich wird, die Widerstände einfach und schnell bei Bedarfsänderun gen (wie z.B. Änderung der Einsatzbedingungen des Stufenschalters) zu ändern bzw. auszutauschen und dabei dennoch die Betriebssicherheit des Stufenschalters zu gewähr leisten.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Widerstandsanordnung für einen Stufen schalter ist die jeweils eine Kontaktstelle des Widerstandselements in einem Randbereich am ersten Ende und am zweiten Ende eines jeden Widerstandselements vorgesehen ist.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Widerstandsanordnung für einen Stufen schalter umfasst jeder Widerstandshalter eine Führung zur Fixierung des Widerstandse lements. Jede Führung kann als Schlitz mit einem geschlossenen Ende und einem offe nen Ende ausgebildet sein. Zumindest zum Teil ist der Schlitz mit einer seitlichen Wan dung versehen, die sich zum Teil entlang des Schlitzes erstrecken kann. Das Widerstand selement ist über das offene Ende des Schlitzes einschiebbar. Dabei ist die Wider standsanordnung derart ausgebildet, dass das Widerstandselement nach Zusammenbau des Stufenschalters zwischen den zumindest zwei Widerstandshaltern mittels der Füh rung der Widerstandshalter fixiert wird.

Gemäß einer möglichen weiteren Ausführungsform kann die Führung ein Flalteelement umfassen, das als reversibel und elastisch schwenkbarer Schenkel mit einem an einem freien Ende vorgesehenen Schnapphaken ausgebildet sein kann. Der Schnapphaken sichert das in die Führung eingeschobene Widerstandselement und hält in es in Position zwischen den zwei Widerstandshaltern. Der elastisch schwenkbare Schenkel weicht beim Einschieben des Widerstandselements in die Führung aus und bildet dabei ebenfalls ei nen Teil der Führung.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung umfasst das zumindest ein Wi derstandselement einen Widerstandsträger und ein strombegrenzendes Element.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung kann der Widerstandsträger als Platte und das strombegrenzende Element als metallischer Draht ausgebildet sein, der um die Platte herumgewickelt ist. Gemäß einer möglichen Ausführungsform kann der Wi derstandsträger als Rahmen und das strombegrenzende Element in Form einer oder mehrerer metallischer Federn ausgebildet, die in den Rahmen gespannt sind, ausgebildet sein

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung kann jedes Widerstandselement am ersten Ende und am zweiten Ende jeweils einen Randbereich aufweisen, der frei von dem strombegrenzenden Element ist. Das geschlossene Ende der Führung definiert eine Endposition für das Widerstandselement im Widerstandshalter. Dadurch wirkt jeweils ein Teil des Randbereichs des Widerstandselements im Wesentlichen mit dem Schlitz der Führung formschlüssig zusammen.

Im Wesentlichen bedeutet das formschlüssige Zusammenwirken, dass die Randbereiche des Widerstandselementes zumindest an drei Seiten von der Führung zumindest teilweise formschlüssig, das heißt passgenau, umgeben sind. Das offene Ende der Führung bildet somit eine offene Seite der Führung, über welche das Widerstandselement in den Wider standshalter eingeschoben werden kann. Beim Einschieben des zumindest einen Wider standselements in die Führung gibt der elastisch schwenkbare Schenkel nach, und das zumindest eine Widerstandselement wird, wenn es die Endposition in der Führung er reicht hat, in dieser arretiert.

Gemäß zumindest einer möglichen Ausführungsform bildet der Schnapphaken einen Teil der Führung des Widerstandshalters derart, dass der Schnapphaken das Widerstandse lement, wenn es die Endposition in der Führung erreicht hat, zu wenigstens einem Teil umgibt und dadurch in der Endposition arretiert. Der Schnapphaken kann auch einfach aus der arretierenden Position gelöst werden, so dass das Widerstandselement wieder entnommen und z.B. gegen eine anderes (mit anderer Spezifikation) ausgetauscht wer den kann.

Gemäß zumindest einer möglichen Ausführungsform sind der Widerstandshalter und die Führung einstückig und aus Isolierstoffmaterial ausgebildet. Gemäß zumindest einer Aus führungsform sind der Widerstandshalter, die Führung und das Halteelement einstückig ausgebildet. Bevorzugt kann der Widerstandshalter aus einem Kunststoff mittels eines Spritzgussprozesses hergestellt sein.

Gemäß zumindest einer möglichen Ausführungsform weist die Grundplatte im Bereich der zumindest zwei Widerstandshalter zumindest eine Öffnung auf, die derart ausgebildet ist, dass das zumindest eine Widerstandselement durch die Öffnung hindurch zwischen den zumindest zwei Widerstandshaltern mittels der Führungen der Widerstandshalter fixierbar ist.

Dadurch wird das Einsetzen der Widerstandselemente (Widerstände) nach Zusammen bau des Stufenschalters sowie eine einfache Anapassung des Stufenschalters an unter schiedliche Anwendungsfälle durch Austausch der Widerstandselemente ermöglicht. Da bei wird auch die elektrische Kontaktierung der Widerstandselemente sichergestellt.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform kann die zumindest eine Öffnung im Wesentli chen rechteckig ausgebildet sein.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung kann das Widerstandselement zwei Kontaktstellen aus elektrisch leitendem Material umfassen, die elektrisch leitend mit dem strombegrenzenden Element verbunden sind. Die Kontaktstellen des Widerstandse lements sind im Wesentlichen in einem Randbereich am ersten Ende und am zweiten Ende eines jeden Widerstandselements vorgesehen.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform ist jede Kontaktstelle als Metallplatte ausgebil det.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform umfasst die Widerstandsanordnung zumindest zwei Kontakte, welche das Widerstandselement über die zumindest eine Kontaktstelle mit stromführenden Leitungen des Stufenschalters verbinden können. Die Kontakte können als Federkontakte ausgebildet sein. Über die stromführenden Leitungen wird das Wider standselement vorzugsweise mit der Ableitung und/oder Kontakten und/oder Schaltern und/oder sonstigen stromführenden Bauteilen des Stufenschalters elektrisch leitend ver bunden. Die Kontakte können beispielweise Wählerkontakte und entsprechende Stufen kontakte sein, über die das Spannungsverhältnis der Transformatorwicklungen vorgewählt bzw. eingestellt wird. Die Schalter können beispielsweise als Vakuumschaltröhren und/oder als sonstige, mechanische Schaltelemente ausgebildet sein, über welche die Lastumschaltung von dem aktuell beschalteten auf den vorgewählten Stufenkontakt er folgt. Gemäß zumindest einer Ausführungsform sind die Kontakte als Federkontakt aus gebildet, die mit einer definierten mechanischen Vorspannung ausgebildet sind, derart, dass die Federkontakte gegen die Kontaktstellen des Widerstandsträgers drücken, wenn das Widerstandselement in den Widerstandshaltern positioniert ist.

Gemäß einer möglichen weiteren Ausführungsform können die Kontakte in den Wider standshalter integriert sein. Die Kontakte würden beispielsweise auch einen Teil der Füh rung ausmachen.

Gemäß einer möglichen weiteren Ausführungsform der Erfindung können die zumindest zwei Widerstandselemente im Wesentlichen parallel zueinander und/oder in vertikaler Richtung übereinander zwischen den Widerstandshaltern angeordnet sein.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung bilden die zumindest zwei Wider standselemente ein Widerstandsmodul.

Gemäß dem verbesserten Konzept wird außerdem ein Stufenschalter angegeben, der die erfindungsgemäße Widerstandsanordnung umfasst.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung umfasst der Stufenschalter zu mindest die erste Grundplatte und eine zweite Grundplatte, die über zumindest zwei Wi derstandshalter in räumlicher Beziehung zueinander gehaltert sind.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung können die zumindest zwei Wi derstandshalter senkrecht zu den zumindest zwei Grundplatten angeordnet sein.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung können die zumindest zwei Wi derstandshalter zwischen den zumindest zwei Grundplatten angeordnet sein.

Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung können die zwei Widerstandshal ter parallel zueinander angeordnet sein. Im Folgenden wird die Erfindung anhand beispielhafter Ausführungsformen unter Bezug auf die Zeichnungen im Detail erklärt. Komponenten, die identisch oder funktionell iden tisch sind oder einen identischen Effekt haben, können mit identischen Bezugszeichen versehen sein. Identische Komponenten oder Komponenten mit identischer Funktion sind unter Umständen nur bezüglich der Figur erklärt, in der sie zuerst erscheinen. Die Erklä rung wird nicht notwendigerweise in den darauffolgenden Figuren wiederholt.

Es zeigen

Figur 1 eine Teilansicht eines Stufenschalters mit der Anordnung eines Wider standselements;

Figur 2 eine perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer Widerstandsanordnung gemäß dem verbesserten Konzept;

Figur 3 eine Längsschnittdarstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines Widerstandshalters für eine Widerstandsanordnung gemäß dem verbes serten Konzept;

Figur 4 eine Detailansicht der Widerstandsanordnung aus Figur 2; Figur 5 eine perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines Widerstandselements gemäß dem verbesserten Konzept;

Figur 6 eine perspektivische Darstellung der Anordnung des Widerstandsele ments aus Figur 2 in elektrischem Kontakt mit Leitungen des Stufenschal ters;

Figur 7 eine andere Ansicht der perspektivischen Darstellung der Anordnung des Widerstandselements aus Figur 6;

Figur 8 eine perspektivische Darstellung einer weiteren beispielhaften Ausfüh rungsform einer Widerstandsanordnung gemäß dem verbesserten Kon zept;

Figur 9 eine Seitenansicht im Längsschnitt der Widerstandsanordnung aus Figur

8;

Figur 10 eine Längsschnittdarstellung einer beispielhaften Ausführungsform meh rerer, in einem Widerstandshalter fixierter Widerstandselemente gemäß dem verbesserten Konzept. Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszei chen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Bautei le des Stufenschalters, die für die folgende Beschreibung der Widerstandsanordnung un wesentlich sind wurden in diesen Figuren zum Zwecke der Übersichtlichkeit nicht darge stellt. Die Figuren stellen lediglich Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, ohne jedoch die Erfindung auf die dargestellten Ausführungsbeispiele zu beschränken.

Figur 1 zeigt eine Teilansicht eines Stufenschalters 1. Der Stufenschalter 1 umfasst min destens ein Schaltelement 2, mit dem eine Umschaltung von einer Anzapfung (nicht dar gestellt) auf die nächstfolgende Anzapfung (nicht dargestellt) einer Transformatorwicklung erfolgt. Dem Schaltelement 2 ist ein Widerstandselement 20 zugeordnet, mit dem ein Kreisstrom, welcher beim Umschalten während der zwischenzeitlich gleichzeitigen Kon taktierung eines aktuell beschalteten und des vorgewählten, neuen Stufenkontakts fließt, begrenzt wird. Dadurch ist eine unterbrechungsfreie Änderung des Übersetzungsverhält nisses des Transformators gewährleistet. Das Widerstandselement 20 ist in zwei Wider standshaltern 30 gehaltert und somit in Bezug auf das Schaltelement 2 positioniert. Das Widerstandselement 20 definiert ein erstes Ende 20i und ein zweites Ende 2O2, mit denen es in den zwei Widerstandshaltern 30 gehaltert ist. Über elektrische Kontakte 40 wird eine elektrisch leitendende Verbindung von dem Schaltelement 2 zum Widerstandselement 20 im Bereich des ersten Endes 20i und des zweiten Endes 2O2 hergestellt.

Figur 2 stellt eine perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer Widerstandsanordnung 10 für einen Stufenschalter 1 dar. Die Widerstandsanordnung 10 umfasst zwei Widerstandshalter 30, die an einer Grundplatte 11 angeordnet bzw. montiert sind. Ein Widerstandselement 20 ist an einem ersten Ende 20i und an einem zweiten Ende 2O2 durch die Widerstandshalter 30 gehaltert und fixiert. Durch die Widerstandshal ter 30 wird das Widerstandselement 20 in Längsrichtung L positioniert.

Jeder Widerstandshalter 30 weist, wie aus Figur 3 zu erkennen ist, eine Führung 31 auf, die das Einsetzen des Widerstandselementes 20 erleichtert und das eingesetzte Wider standselement 20 in seiner Längsrichtung L zwischen den beiden Widerstandshaltern 30 positioniert. Die Führung 31 dient als Flalterung für das erste Ende 20i und das zweite Ende 2O2 des Widerstandselementes 20. Die Führung 31 besteht gemäß dieser beispiel haften Ausführungsform aus einem in den Widerstandshaltern 30 ausgebildeten Schlitz 32. Der Schlitz 32 ist zumindest zum Teil mit einer seitlichen Wandung 33 versehen, die sich nur zum Teil entlang der gesamten Länge des Schlitzes 32 erstreckt. Die beiden seit- liehen Wandungen 33 stellen eine seitliche Begrenzung für das Widerstandselement 20 dar, die das Einschieben des Widerstandselements 20 in die Führung 31 der beiden Wi derstandshalter 30 erleichtert und verhindert, dass das Widerstandselement 20 beim Ein schieben oder in der Endposition in Längsrichtung L des Widerstandselements 20 ver schoben werden kann. Die Führung 31 hat ferner ein geschlossenes Ende 37 und ein offenes Ende 36. Die Führung 31 ist derart im Widerstandselement 20 ausgebildet, dass das geschlossene Ende 37 sich im Widerstandshalter 30 befindet und von der Grundplat te 11 in einem Abstand B angeordnet ist. Ferner ist die Führung 31 in einem Winkel oc zur Grundplatte 11 geneigt, wenn die Widerstandshalter 30 an der Grundplatte 11 montiert sind. Das offene Ende 36 der Führung 31 des Widerstandshalters 30 ist, bei dem an der Grundplatte 11 montierten Widerstandshalter 30, gegenüber einer der Öffnungen 12 in der Grundplatte 11 vorgesehen. Des Weiteren umfasst der Widerstandshalter 30 ein Hal teelement 34 für das Widerstandselement 20, wenn dieses in den Führungen 31 der Wi derstandshalter 30 eingesetzt ist. Das Flalteelement 34 ist als reversibel und elastisch schwenkbarer Schenkel 38 ausgebildet, der an einem freien Ende 39 einen Schnappha ken 39H ausgebildet hat. Der schwenkbare Schenkel 38 des Flalteelements 34 bildet zu dem einen Teil der Führung 31. Wenn das Widerstandselement 20 in die Widerstandshal ter 30 eingesetzt wird, weicht das elastisch ausgebildete Flalteelement 34 zurück, so dass das Widerstandselement 20 in die Führung 31 eingeschoben werden kann. Die eine Endposition des Widerstandselements 20 in der Führung 31 ist erreicht, wenn dieses am geschlossenen Ende 37 der Führung 31 zur Anlage kommt. Flat das Widerstandelement 20 die Endposition in der Führung 31 erreicht, bewegt sich der schwenkbare Schenkel 38 in die Ausgangsposition und der elastische Schnapphaken 39H am freien Ende 39 ge langt in seine Ausgangslage zurück und arretiert damit das Widerstandselement 20 in der Führung 31. Das Widerstandselement 20 ist dann im Wesentlichen mit der Führung 31 im Bereich des ersten Endes 20i und des zweiten Endes 2O2 und den Schnapphaken 39H in Wirkzusammenhang und somit in den zwei Widerstandshaltern 30 fixiert.

Figur 4 zeigt eine Detailansicht der Widerstandsanordnung mit einem Widerstandsele ment 20, das durch einen der Widerstandshalter 30 gehaltert ist. Wie bereits in der Be schreibung zu Figur 3 erwähnt, sitzt das Widerstandselement 20 mit dem ersten Ende 20i bzw. dem zweiten Ende 2O2 in der Führung 31 des Widerstandshalters. Der elastische Schnapphaken 39H am freien Ende 39 des schwenkbaren Schenkels sichert das Wider standselement 20 in der Führung 31.

Figur 5 zeigt eine perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines Widerstandselements 20. Das Widerstandselement 20 besteht aus einem Widerstands- träger 21 und einem strombegrenzenden Element 22, welches gemäß dieser beispielhaf ten Ausführungsform als metallischer Draht ausgebildet ist, der um den Widerstandsträger 21 herumgewickelt und am ersten Ende 20i bzw. dem zweiten Ende 2O2 mittels einer Klammer 25 fixiert ist. Des Weiteren weist das Widerstandselement 20 am ersten Ende 20i und am zweiten Ende 2O2 jeweils einen Randbereich 23 auf, der nicht mit dem strom begrenzenden Element 22, dem metallischen Draht, in Kontakt ist. Jeder der Randberei che 23 des Widerstandsträgers 21 hat jeweils eine Kontaktstelle 24 ausgebildet. Die Kon taktstellen 24 sind aus elektrisch leitfähigem Material und beispielsweise als Klammern oder Plättchen ausgebildet. Ebenfalls in Figur 5 mit dargestellt und im Zusammenbau in den Figuren 6 und 7 gezeigt, sind Federkontakte 40, die an einem jeweils ersten freien Ende 42 mit stromführenden Leitungen 41 des Stufenschalters 1 verbunden sind und die am jeweils zweiten freien Ende 43 mit einer definierten Federkraft gegen die Kontaktstel len 24 des Widerstandselements 20 gedrückt werden.

Die Figuren 6 und 7 zeigen aus verschiedenen perspektivischen Ansichten, die Kontak tierung des Widerstandselements 20 mit den stromführenden Leitungen 41 des Stufen schalters 1. Die stromführenden Leitungen 41 des Stufenschalters 1 sind mit dem jeweils ersten freien Ende 42 der Federkontakte 40 verbunden. Die Federkontakte 40 drücken zur Fierstellung des elektrischen Kontakts bei dem durch die Öffnung 12 der Grundplatte 11 eingesetzten Widerstandselement 20 gegen die ausgebildeten Kontaktstellen 24.

Figur 8 zeigt eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Wi derstandsanordnung gemäß dem verbesserten Konzept. Figur 9 ist eine Seitenansicht im Längsschnitt der Widerstandsanordnung aus Figur 8. Die Figuren 8 und 9 zeigen die Wi derstandsanordnung in einem dreiphasigen Stufenschalter 1. Eine Grundplatte 11 aus Isolierstoffmaterial weist somit drei Öffnungen 12 auf, durch die die Widerstandselemente 20 in den fertig montierten Stufenschalter 1 eingesetzt werden können. Eine zweite Grundplatte 13 aus Isolierstoffmaterial ist gegenüber der Grundplatte 11 angeordnet. Ins gesamt sechs Widerstandshalter 30 sind zwischen den zwei Grundplatten 11 und 13 an gebracht. Zwischen zwei Widerstandshaltern 30 ist je ein Widerstandselement 20 fixiert. Die zwei Grundplatten 11 und 13 sind über die Widerstandshalter 30 miteinander verbun den. Vorzugsweise weisen die Widerstandshalter 30 hierfür Stifte 35 auf, die in entspre chende, in den Grundplatten 11 und 13 vorgesehene Löcher (nicht dargestellt) eingesetzt und vernietet werden können.

Figur 10 zeigt eine Längsschnittdarstellung einer beispielhaften Ausführungsform mehre rer, in einem Widerstandshalter 30 fixierten Widerstandselemente 20 gemäß dem verbes- serten Konzept. Insgesamt drei Widerstandselemente 20 sind hier beispielhaft an dem Widerstandshalter 30 stapelartig untereinander bzw. übereinander angeordnet. Hierfür weist der Widerstandshalter 30 jeweils drei Führungen 31 und drei Schnapphaken 34 auf, die identisch ausgebildet sind.

Mit einer Widerstandsanordnung 10 beziehungsweise einem Stufenschalter 1 gemäß dem verbesserten Konzept ist es möglich, den Stufenschalter 1 flexibel, das heißt je nach An wendungsfall mit den erforderlichen Widerstandselementen 20 hinsichtlich der Größe des Widerstands (Ohm’scher-Widerstand) zu bestücken. Gemäß dem verbesserten Konzept können die Widerstandselemente 20 auch noch nach dem Zusammenbau des kompletten Stufenschalters 1 eingesetzt und im Bedarfsfall, beispielsweise bei Änderung der Be triebsbedingungen des Stufenschalters 1 , auch einfach ausgetauscht werden. Dadurch kann der Stufenschalter 1 auftragsunabhängig und als Lagerware gebaut werden. Bei spielsweise könnte die Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall des Stufenschalters 1 auch komplett ausgelagert von dem Herstellprozess, und der Einbau der Widerstände in den Stufenschalter erst vor Ort durch den Transformatorhersteller oder den Netzbetreiber erfolgen.

Es wird angenommen, dass die vorliegende Offenbarung und viele ihrer begleitenden Vorteile durch die vorstehende Beschreibung verstanden werden. Ferner ist es offensicht lich, dass verschiedene Änderungen an der Form, Konstruktion und Anordnung der Kom ponenten vorgenommen werden können, ohne vom offenbarten Gegenstand abzuwei chen oder ohne auf alle materiellen Vorteile zu verzichten. Die beschriebene Ausfüh rungsform ist lediglich erläuternd und solche Änderungen werden durch die nachstehen den Ansprüche mit umfasst. Weiterhin versteht es sich, dass die Erfindung durch die nachstehenden Ansprüche definiert ist.

BEZUGSZEICHEN

1 Stufenschalter

2 Schaltelement

10 Widerstandsanordnung

11 Grundplatte

12 Öffnung

13 Grundplatte

20 Widerstandselement

20i erstes Ende

202 zweites Ende

21 Widerstandsträger

22 strombegrenzendes Element

23 Randbereich

24 Kontaktstellen

25 Klammer

30 Widerstandshalter

31 Führung

32 Schlitz

33 seitliche Wandung

34 Halteelement

35 Stifte

36 offenes Ende

37 geschlossenes Ende

38 schwenkbarer Schenkel

39 freies Ende 39H Schnapphaken 40 Kontakt

41 Leitungen

42 erstes freie Ende

43 zweites freie Ende B Abstand L Längsrichtung des Widerstandselements a Winkel