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Patent Searching and Data


Title:
SANDING PAD LINING CARRIER WITH RECESSES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/147709
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a lining carrier for a sanding pad lining, in particular for use with a sanding pad for pressing sanding surfaces against workpieces in segment-belt and wide-belt sanding machines. Here, the lining carrier has at least one recess, in particular a groove.

Inventors:
BREITENMOSER SEPP (CH)
Application Number:
PCT/EP2011/057883
Publication Date:
December 01, 2011
Filing Date:
May 16, 2011
Export Citation:
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Assignee:
SIA ABRASIVES IND AG (CH)
BREITENMOSER SEPP (CH)
International Classes:
B24B21/08
Foreign References:
DE951766C1956-10-31
JPH08141904A1996-06-04
EP1716972A12006-11-02
DE1145050B1963-03-07
EP1716972A12006-11-02
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Christoph et al. (CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Belagträger (1) für einen Schleifschuhbelag (8), insbesonde¬ re zur Verwendung in einem Schleifschuh (11) zum Anpressen von Schleifflächen an Werkstücken (12) in Segment- und

Breitbandschleifmaschinen (20), wobei der Belagträger (1) mindestens eine Ausnehmung (5a, 5b, 7a, 7b, 7c, 7d, 7e) , insbesondere eine Nut (5a, 5b, 7a, 7b, 7c, 7d, 7e) , bevor¬ zugt auf der dem Belag (9) und/oder der Trägervorrichtung (10) zuzuwendenden Fläche des Belagträgers (1), zum Wärme¬ austausch mit der Umgebung aufweist.

2. Belagträger (1) gemäss Anspruch 1, wobei die Ausnehmung

durch mindestens zwei Stege (4a, 4b, 4c, 6a, 6b, 6c, 6d, 6e,

6f) gebildet wird, die eine Nut (5a, 5b, 7a, 7b, 7c, 7d,

7e) , bevorzugt in der Längsachse des Belagträgers (1), auf der dem Belag (9) und/oder der Trägervorrichtung (10) zuzuwendenden Fläche des Belagträgers (1) einschliessen .

3. Belagträger (1) gemäss Anspruch 1, wobei der Belagträger eine Länge von zwischen 600mm bis 4000mm aufweist, bevorzugt von zwischen 650mm bis 3500mm.

4. Belagträger gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Belagträger mindestens fünf Stege (4a, 4b, 4c, 6a, 6b, 6c, 6d, 6e, 6f) aufweist, insbesondere insgesamt neun Stege (4a, 4b, 4c, 6a, 6b, 6c, 6d, 6e, 6f) aufweist.

5. Belagträger (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Belagträger (1) mindestens eine Anschlagfläche zur Auf¬ nahme von Querkräften aufweist, insbesondere ein schwalben- schwanzförmiges Profil aufweist.

6. Belagträger (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Belagträger (1) eine Breite von zwischen 60 mm und 1000 mm aufweist, vorzugsweise zwischen 70 mm und 90mm.

7. Belagträger (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Belagträger (1) einen nichtmetallischen Werkstoff enthält oder daraus besteht, insbesondere einen Zellulosewerk¬ stoff, insbesondere Holzwerkstoff und/oder einen Baumwoll¬ werkstoff und/oder einen Polymerwerkstoff, enthält oder dar¬ aus besteht.

8. Belagträger (1) gemäss Anspruch 7, wobei der nichtmetallische Werkstoff ein Holzwerkstoff und/oder Baumwollwerkstoff enthält oder daraus besteht, insbesondere ein MDF, ein HDF oder ein Fibermaterial enthält oder daraus besteht.

9. Belagträger (1) gemäss Anspruch 7, wobei der Belagträger (1) einen Verbundswerkstoff enthält oder daraus besteht, insbe¬ sondere einen Holz-Kunststoff-Verbundswerkstoff .

10. Belagträger (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Belagträger eine im Gebrauch einer Trägervorrichtung zugewandte Seite (3) und eine im Gebrauch der Trägervorrichtung abgewandte Seite (4) aufweist und wobei die Anzahl der Stege (4a, 4b, 4c, 6a, 6b, 6c, 6d, 6e, 6f) und Ausnehmungen (5a, 5b, 7a, 7b, 7c, 7d, 7e) jeweils unterschiedlich ausges¬ taltet ist.

11. Belagträger (1) gemäss Anspruch 10, wobei die der Trägervorrichtung zugewandte Seite (3) sechs Stege (6a, 6b, 6c, 6d, 6e, 6f) aufweist.

12. Belagträger (1) gemäss Anspruch 10, wobei die der Trägervorrichtung zugewandte Seite (3) fünf Stege (6a, 6b, 6c, 6d, 6e) aufweist.

13. Schleifschuhbelag (8), insbesondere zur Verwendung in einem Schleifschuh (11) zum Anpressen von Schleifflächen an

Werkstücken (12) in Segment- und Breitbandschleifmaschinen (20), umfassend einen Belagträger (1) gemäss Anspruch 1, und einen Schleifbelag (9), der eine Polsterschicht (41) und/oder einen Gleitbelag (40) umfasst.

14. Schleifschuhbelag (8) gemäss Anspruch 13, wobei die Pols¬ terschicht (41) einen Schaumstoff oder einem Filz enthält oder daraus besteht, insbesondere einen PU-Schaumstoff oder einen Nadelfilz enthält oder daraus besteht.

15. Schleifschuhbelag (8) gemäss einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei der Gleitbelag eine Grafitverbindung enthält oder daraus besteht.

16. Schleifschuh (11) zum Anpressen von Schleifflächen an

Werkstücken (12) in Segment- und Breitbandschleifmaschinen (20), umfassend eine Trägervorrichtung (10) und einen

Schleifschuhbelag (8), insbesondere einen Schleifschuhbelag gemäss einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Trägervor¬ richtung ausgestaltet ist, den Schleifschuhbelag (8) im we¬ sentlichen passgenau aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schleifschuhbelag (8) und Trägervorrichtung (10) mindestens eine Ausnehmung (7a, 7b, 7c, 7d, 7e) zum Wärmeaustausch mit der Umgebung besteht.

17. Schleifschuh gemäss Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausnehmung insbesondere gebildet durch Stege oder Nuten (7a, 7b, 7c, 7d, 7e) auf oder an der der Trägervorrichtung (10) zugewandten Seite (3) des

Schleifschuhbelages (8) vorgesehen ist.

Schleifschuh gemäss Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Ausnehmung (7a, 7b, 7c, 7d, 7e) zum Wärmeaustausch mit der Umgebung, insbesondere gebildet durch Stege (6a, 6b, 6c, 6d, 6e, 6f) und/oder Nuten auf der Trä¬ gervorrichtung (10) vorgesehen ist.

Description:
Schleifschuh-Belagträger mit Ausnehmungen

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Belagträger für einen Schleifschuhbelag, insbesondere zur Verwendung mit einem

Schleifschuh zum Anpressen von Schleifflächen an Werkstücke in Segment- und Breitbandschleifmaschinen. Der Belagträger weist einen Schleifbelag auf, der mindestens eine ebene, gepolsterte und/oder gleitfähige Anpressfläche aufweist. Weiterhin betrifft die Erfindung einen Schleifschuhbelag und ein Verfahren zur Herstellung eines Belagträgers und eines Schleifschuhbelages .

Zum Schleifen von grossflächigen Werkstücken, insbesondere von Platten aus Rohwerkstoff, wie Spanplatten, MDF, HDF und OSB- Platten werden in der Industrie Bandschleifmaschinen verwendet In diesen Bandschleifmaschinen wird ein breites Schleifband durch Walzen angetrieben und mittels eines Schleifschuhs gegen die Oberfläche des Werkstücks gedrückt.

Ein Schleifschuh muss mehreren Anforderungen genügen. Zum einen muss die Reibung zwischen Schleifband und Schleifschuh möglichst gering sein. Daher weist der Schleifschuh einen Schleifschuhbelag auf, der im Betrieb gegen das Schleifband gepresst wird und deshalb eine gleitfähige Oberfläche besitzt. Die durch die An ¬ pressreibung entstehende Wärme soll den Schleifschuhbelag nicht beeinträchtigen, daher wird in der Regel ein wärmefestes Material verwendet.

Dennoch führt die beim Schleifprozess entstehende Reibung zu ei ¬ ner Wärmeentwicklung und einer Abnutzung des Schleifschuhbelags . Durch die Wärmeentwicklung wird zudem der Belagträger in Mitleidenschaft gezogen. So kann es beispielsweise zu Verformungen des Belagträgers kommen, welche ein Auswechseln des Belagträgers be- dingen. Ausserdem wird das Austauschen selbst durch Verformungen erschwert .

Das Auswechseln, respektive Bespannen oder Bestücken des

Schleifschuhs mit einem neuen Belagträger mit frischem Belag ist ein zeitintensiver Prozess. Es besteht deshalb ein Bedarf nach einem Schleifschuhbelag mit einer verlängerten Standzeit, der zudem mit wenig Aufwand bestückt werden kann.

EP 1 716 972 AI beschreibt einen austauschbaren Schleifschuhbe ¬ lag, der einen Belagträger aus nichtmetallischen Material um- fasst. Durch die Verwendung eines nichtmetallischen Materials findet eine reduzierte Wärmeleitung statt. Dadurch wird die beim Schleifprozess entstehende Reibungswärme nicht in wesentlichem Ausmass vom Belagträger aufgenommen und dieser dadurch weniger beeinträchtigt. Dennoch kann es durch die kompakte Bauweise zu einer Wärmeübertragung auf den Belagträger kommen.

Der Belagträger ist zumeist von länglicher Form mit einer Längsachse, die im montierten Zustand quer bzw. im Wesentlichen senkrecht, zur Schleifrichtung verläuft. Der Belagträger kann in eine Ausnehmung einer Trägervorrichtung geschoben werden, und besitzt Anschlagflächen zur Aufnahme von Querkräften. Des Weiteren besitzt der Belagträgers eine Oberfläche, die im montierten Zu ¬ stand zur Trägervorrichtung weist, und eine Oberfläche, die im montierten Zustand zum Belag, bzw. zum Schleifgut weist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile des Be ¬ kannten zu vermeiden. Insbesondere soll ein Belagträger für einen Schleifschuh geschaffen werden, der preiswert herzustellen ist. Insbesondere soll auch die Handhabbarkeit und die Laufzeit des Belagträgers verbessert werden. Diese Aufgabe wurde mit einem Belagträger und einem Verfahren zur Herstellung eines Belagträgers für einen Schleifschuhbelag gemäss der unabhängigen Ansprüche der vorliegenden Erfindung gelöst.

Völlig überraschend hat sich gezeigt, dass ein Belagträger für einen Schleifschuhbelag, insbesondere zur Verwendung mit einem Schleifschuh zum Anpressen von Schleifflächen an Werkstücken in Segment- und Breitbandschleifmaschinen bereitgestellt werden kann, der mindestens eine Ausnehmung aufweist.

Die Ausnehmung befindet sich bevorzugt auf der dem Belag

und/oder der der Trägervorrichtung zuzuwendenden Fläche des Belagträgers, und ist so ausgebildet, dass der Wärmeaustausch über ein Luftpolster zischen dem Belagträger und einem an dem Belagträger anschliessenden Bauteil oder einem auf dem Belagträger aufgebrachten Material erfolgen kann.

Solche Ausnehmungen können in der Form von Löchern innerhalb oder durch den gesamten Belagträger ausgestaltet sein, oder durch Vertiefungen auf der Oberfläche des Belagträgers, bevor ¬ zugt Nuten.

Die Ausnehmung kann in den Belagträger gestanzt, gefräst oder gebohrt sein, oder der Belagträger kann in eine Form gepresst oder gegossen werden, welche Verstrebungen und Aussparungen aufweist. Die Anpressfläche bleibt im Wesentlichen erhalten. Alternativ kann Material auf einen Grundkörper aufgebracht werden, beispielsweise als Leiste aufgeklebt werden, wobei die Ausneh ¬ mung durch den Raum zwischen den aufgebrachten Materialien gebildet wird. Durch die mindestens eine Ausnehmung kann ein verbesserter Wärmetausch zwischen dem Belagträger und der Umgebungsluft stattfinden. Ausserdem gegenüber einer massiven Ausführung des Belagträges wird weniger Material verbraucht und überraschenderweise findet kein Verlust an Stabilität und Haltbarkeit statt.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Ausnehmung durch zwei Stege gebildet, welche die Ausnehmung einschliessen . Besag ¬ te Stege bilden zusammen eine Ausnehmung, insbesondere eine Nut, die bevorzugt entlang der Längsachse des Belagträgers verläuft. Die Nut kann auf der einen Seite oder anderen Seite angebracht sein, so dass ein Hohlraum zwischen dem Belagträger und einem auf dem Belagträger angebrachten Belag oder zwischen dem Belagträger und einer Trägervorrichtung, insbesondere einem Schleifschuh, gebildet wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Belagträger mindestens zwei Stege auf der der Trägervorrichtung, z.Bsp der Schleifschuhbelagträger, zugewandten Seite auf. Dadurch entsteht zwischen dem Belagträger und der Trägervorrichtung eine Nut .

In einer weiteren besonderen Ausführungsform weist der Belagträger mindestens drei, vorzugsweise vier Stege auf der der Träger ¬ vorrichtung zugewandten Seite auf. Auf diese Weise entstehen zwei bis drei Nuten zwischen der Trägervorrichtung und dem besagten Belagträger.

In einer weiteren besonderen Ausführungsform weist der Belagträger mindestens zwei Stege auf der dem Belag zugewandten Seite auf. Besonders bevorzugt weist der Belagträger mindestens drei Stege auf. Dadurch entstehen mindestens eine, vorzugsweise zwei Nuten zwischen dem Belagträger und dem auf dem Belagträger fixierten Belag.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die mindestens eine Nut durchlaufend auf der gesamten Längsachse des Belagträgers.

Durch eine solche besagte Nut kann eine Wärmeableitung stattfinden und somit der nachteilige Effekt einer durch Reibung entste ¬ henden Wärmeentwicklung reduziert werden. Dies hat einen positiven Effekt auf die Laufzeit des Belagträgers. Weiterhin ergibt sich ein positiver Effekt auf die Flexibilität des Belagträgers gegenüber Schwer- und Anpresskraft. Durch die leichtere Bauweise entsteht weiterhin eine Materialersparnis.

Der Belagträger kann ausserdem Befestigungselemente aus Metall aufweisen, zum Beispiel Ösen, die sich für eine Entsorgung leicht von dem Schleifschuhbelag entfernen lassen.

Der erfindungsgemässe Belagträger dient als Auflageelement für einen Schleifbelag, umfassend eine Polsterung und/oder eine Gleitfläche. Das Polstermaterial und/oder die Gleitfläche kann auf den Belagträger festgeklebt, verschweisst , mit Befestigungs ¬ elementen fixiert sein oder als haftender Belag aufgetragen sein. Vorzugsweise besteht eine Verbindung, die den durch das Schleifband auftretenden Zug-, Dehn und/oder Scherkräften standhält. Ein Belagträger mit einem entsprechend Schleifbelag bildet einen Schleifschuhbelag .

Der Belagträger stellt eine Verbindung des Schleifbelags zu ei ¬ ner Trägervorrichtung her. Eine solche Trägervorrichtung ist insbesondere ein Schleifschuh, umfassend einen Schleifschuhbe- lag, weiterhin umfassend einen Belagträger und einen Schleifbelag .

Der Schleifschuhbelag kann auf die Trägervorrichtung/den

Schleifschuh geklebt, gespannt, mit oder ohne zusätzliche Befes ¬ tigungsmittel fixiert werden oder als haftender Belag aufgetra ¬ gen sein. Besonders bevorzugt ist der Schleifschuhbelag in eine Ausnehmung eines Schleifschuhs schiebbar und befestigbar.

In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung weist der Belagträger mit samt Belag mindestens eine Anschlagfläche zur Aufnah ¬ me von Querkräften auf. Diese Anschlagfläche schliesst mit einer Ebene parallel zu der Anpressfläche einen Winkel ein. Vorzugs ¬ weise ist der Winkel zwischen Anschlagfläche und Anpressfläche ein stumpfer Winkel, d.h. kleiner als 180° und grösser als 90°, vorzugsweise beträgt er etwa 115° bis 130°.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Belagträger auf der dem Belag abgewandten, respektive der der Trägervorrichtung zugewandten Seite in der Querachse eine schwalbenschwanzförmige Verbreiterung auf. Diese Verbreiterung erleichtert das Bestücken der Trägervorrichtung, insbesondere des

Schleifschuhs mit dem Belagträger.

In einer besonderen Ausführungsform weist der Belagträger einen wie oben geschilderte schwalbenschwanzförmige Verbreiterung auf und zudem steigt die Auflagefläche in einem Winkel von zwischen 4° und 9° bis zur ebenen Anpress- oder Kontaktfläche an. Dies bildet dann eine Ein- und Auslaufschräge . Alternativ kann die schwalbenschwanzförmige Verbreiterung auch ganz fehlen und der Belagträger weist lediglich eine Ein- und Auslaufschräge auf. Vorzugsweise besteht ein erfindungsgemässer Belagträger aus einem nichtmetallischen Material. Dadurch werden die positiven Effekte auf die Wärmeleitung noch verstärkt. Diese Ausgangsstoffe sind preiswert und leichter zu entsorgen.

In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Belagträger im Wesentlichen aus einem Zellulosewerkstoff, insbesondere einem Holz- und/oder Baumwollwerkstoff und/oder einem Polymerwerkstoff.

Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem Werkstoff um ein MDF, ein HDF oder um ein Fibermaterial, d.h., aufgeschlossene Baumwolle. Die Auswahl zeigt die grosse Variabilität der Materi ¬ alien hinsichtlich ihrer Festigkeit oder Elastizität. Die Werkstoffe können in Kombination oder jeweils allein vorliegen.

In einer besonderen Ausführungsform ist der Belagträger mit einem Belag aus einem Gleitmaterial, bevorzugt Grafit oder einer Grafitverbindung versehen.

Bevorzugt ist der Schleifschuhbelag mit einem Polstermaterial versehen .

Das Polstermaterial kann zumindest auf einem Teil seiner Dicke mit dem Gleitmaterial, bevorzugt Grafit oder einer Grafitverbin ¬ dung, durchsetzt oder versehen sein. Das Polstermaterial kann eine Offenporige Struktur mit einer grossen Oberfläche aufwei ¬ sen. Bevorzugt handelt es sich bei dem Polstermaterial um einen Schaumstoff, insbesondere einen PU-Schaumstoff, und/oder einen Filz .

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Belagträger eine Länge zwischen 1' 000mm und 5 '000mm auf, insbesondere zwischen 1'200 und 2000 und 4 '000mm, besonders bevorzugt zwischen 1'400 und 4 '000mm auf. Der Belagträger weist zudem eine Breite zwischen 200 und 60mm auf, bevorzugt zwischen 150 und 70mm, besonders bevorzugt zwischen 115 und 80mm, gemessen an der breitesten Stelle. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Belagträger zu der dem Belag zugewandten Seite schwalbenschwanzförmig verjüngt. Dadurch ergibt sich in einer seitlichen Profilansicht ei ¬ ne breiteste Stelle gemäss oben gemachten Dimensionsangaben, sowie eine schmale Stelle auf welcher der Belag angebracht wird. Diese schmale Stelle des Belagträgers weist im Profil eine brei ¬ te von zwischen 150 und 20mm, bevorzugt zwischen 100 und 30mm, besonders bevorzugt zwischen 90 und 40mm auf.

Die Dicke des Belagträgers ist im Profil zwischen 2 und 10mm, bevorzugt zwischen 3 und 8mm, bevorzugt zwischen 4 und 5mm.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Belagträgers für einen Schleifschuhbelag, insbesondere zur Verwendung mit einem Schleifschuh zum Anpressen von Schleifflächen an Werkstücken in Segment- und Breitbandschleifmaschinen. Wobei der Belagträger mindestens zwei Stege aufweist, dergestalt dass besagte Stege eine Nut bilden in der Längsachse des Belagträgers zwischen den Belagträger und ei ¬ nem auf dem Belagträger angebrachten Belag oder einer Trägervorrichtung. Vorzugsweise weist das Verfahren: fräsen, stanzen, bohren und/oder extrudieren auf.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft einen Schleifschuhbelag zur Verwendung in einem Schleifschuh zum Anpressen von Schleifflächen an Werkstücken in Segment- und Breitbandschleifmaschinen. Der Schleifschuhbelag besteht im Wesentli ¬ chen aus einem Belagträger aus Zellulosewerkstoff und einem Schleifbelag aus einer Polsterschicht und einer Gleitschicht. Der Belagträger ist so ausgestaltet, dass er formschlüssig in oder an einem Schleifschuh befestigt werden kann. Bevorzugt weist der Belagträger eine Anschlagfläche, insbesondere eine schwalbenschwanzförmige Verjüngung auf, die auf der Trägervor ¬ richtung komplementär ausgebildet ist. Dadurch kann der Schleif- schuhbelag in die Trägervorrichtung befestigt oder bespannt wer ¬ den. Der Schleifschuhbelag ist bis auf mindestens eine Ausneh ¬ mung formschlüssig in die Trägervorrichtung einpassbar.

Durch die Ausnehmung kann im Betrieb ein Wärmetausch zwischen dem Schleifschuhbelag und der Umgebung stattfinden.

Bevorzugt sind auf der Oberfläche des Schleifschuhbelags Stege ausgebildet, wodurch mindestens eine Nut entsteht. Die Nut kann sich in einer besonders bevorzugten Ausführungsform durchgehend in der Längsachse auf der gesamten Länge des Schleifschuhbelags erstrecken .

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zudem auch mindestens eine Nut im Belagträger zwischen dem Belagträger und dem Schleifbelag eingebracht.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft einen Schleifschuh zum Anpressen von Schleifflächen an Werkstücken in Segment- und Breitbandschleifmaschinen. Der Schleifschuh um- fasst eine Trägervorrichtung und einen Schleifschuhbelag . Die Trägervorrichtung ist so ausgestaltet, dass sie den Schleif ¬ schuhbelag im Wesentlichen passgenau aufnehmen kann. Zwischen Schleifschuhbelag und Trägervorrichtung besteht mindestens eine Ausnehmung .

Die Ausnehmung kann im Scheifschuh und/oder in der Trägervorrichtung vorgesehen sein. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Schleifschuh mindestens eine Ausnehmung, insbesondere gebildet durch Stege und/oder Nuten auf oder an der der Trägervorrichtung zugewandten Seite des Schleifschuhbelages (8) und/oder durch Stege auf oder an der Trägervorrichtung.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Trägervorrichtung mindestens eine Ausnehmung auf, insbesondere gebil ¬ det durch Stege und/oder Nuten (10) . Die Stege können aufgekleb ¬ te oder aufgeschweisste Leisten sein, oder durch eingefräste oder eingeschliffene Profile oder Nuten entstehen. Bevorzugt be ¬ stehen Sie aus demselben Material wie die Trägervorrichtung.

Herstellungsverfahren eines erfindungemässen Belagträgers sind dem Fachmann hinlänglich bekannt. Als besonders geeignet haben sich Extrusion, formgebendes Fräsen, Profilfräsen und Spritzguss erwiesen .

Im Folgenden wir die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und Zeichnungen näher erläutert, ohne sich auf diese zu beschränken.

Figur 1 zeigt eine schematische Zeichnung eines erfindungsge- mässen Belagträgers,

Figur 2 zeigt eine schematische Zeichnung eines erfindungsge- mässen Schleifschuhbelags ,

Figur 3 zeigt eine schematische Zeichnung eines erfindungsge- mässen Schleifschuhbelags , der in eine Trägervorrichtung eingespannt ist, igur 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer Band ¬ schleifmaschine mit einem Schleifschuh, igur 5 zeigt eine schematische Zeichnung eines Zwischenproduk tes in der Herstellung eines erfindungsgemässen Belagträgers, igur 6 zeigt eine schematische Zeichnung eines erfindungsge ¬ mässen Belagträgers, igur 7a zeigt eine schematische Zeichnung einer besonderen Aus führungsform des erfindungsgemässen Belagträgers, igur 7b zeigt eine schematische Zeichnung einer besonderen Aus führungsform des erfindungsgemässen Schleifschuhbelags igur 8 zeigt eine schematische Zeichnung einer weiteren beson deren Ausführungsform des erfindungsgemässen Belagträgers, igur 8b zeigt eine schematische Zeichnung einer weiteren beson deren Ausführungsform des erfindungsgemässen Schleifschuhbelags, und iguren 9a und 9b zeigen schematische Zeichnungen exemplarischer

Schleifschuhe die mit erfindungsgemässen Schleifschuh- belägen gemäss Fig. 7a und 7b bestückt sind. igur 10 zeigt eine schematische Zeichnung einer alternativen

Ausführungsform der vorliegenden Erfindung Figur 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Belag ¬ trägers 1 mit mehreren Stegen und resultierenden Nuten.

Der Belagträger 1 weist eine im Wesentlichen schwalbenschwanz- förmige Form aus, die sich gegen die dem Belag (nicht gezeigt) zugewandten Seite 2 verjüngt. Auf der dem Belag zugewandten Seite 2, in der schematischen Schnittdarstellung des Profils oben, befinden sich drei Stege 4a, 4b und 4c. Der ganze Belagträger ist im Wesentlichen in Bezug auf eine vertikale Symmetrieachse spiegelsymmetrisch aufgebaut. Die Stege 4a und 4c liegen sich an einer gedachten Symmetrieachse gegenüber und sind gleich gross. Der Steg 4b trennt die dem Belag zugewandte Seite des Belagträ ¬ gers mit zwei Nuten 5a und 5b.

Die Nuten 5a und 5b sind durchlaufend in der gesamten Längsachse des Belagträgers 1.

Auf der der Trägervorrichtung zugewandten Seite 3 (in der Profilansicht unten) befinden sich fünf Stege 6a, 6b, 6c, 6d und 6e . Dadurch entstehen auf dieser Seite vier im Wesentlichen gleichförmige Nuten 7a, 7b, 7c und 7d.

Figur 2 zeigt eine schematische Profilsicht eines zweiten Aus ¬ führungsbeispiels für einen Schleifschuhbelag 8. Ebenfalls sche ¬ matisch ist ein auf dem Belagträger 1 befestigter Belag 9 gezeigt. Der Belag 9 besteht aus Filz oder Schaumstoff, das auf seiner Dicke mit einem Gleitmaterial bevorzugt mit Grafit oder einer Grafitverbindung durchsetzt ist.

Figur 3 zeigt eine schematische Profilansicht eines Ausführungs ¬ beispiels eines erfindungsgemässen Schleifschuhs 11. Der Belag ¬ träger 1 bildet mit einer Trägervorrichtung 10 den Schleifschuh 11. Die schwalbenschwanzförmige Ausgestaltung des Belagträger- profils ermöglicht das Einbringen in eine Führungsschiene. Dies erleichtert das Bespannen des Schleifschuhs 11. Auf den Belag ¬ träger ist zudem ein Belag 9 angebracht. Der Belag 9 besteht aus einem Polstermaterial aus Filz oder Schaumstoff. Die Filz- oder Schaumstoffbelag 9 hat eine Dicke von 3 bis 4mm, bevorzugt von 3 bis 3,5mm. Der Filz hat vorzugsweise ein Volumengewicht von ca. 0,2 bis 0,7g/cm 3 . Für die erfindungsgemässe Ausführungsform geeignete Filze und Schaumstoffe sind z.B. unter der Bezeichnung Wollfilz bei VFG, in DE-Gingen erhältlich. Zur Befestigung des Filzes 9 an den Belagträger 1 kann Hotmelt, respektive PU- Klebstoff verwendet werden. Die Trägervorrichtung 10 besteht aus Aluminium .

Figur 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung im Profil ei ¬ ner Bandschleifmaschine 20 mit einem Schleifschuh 11. Ein Werkstück 12 wird auf einem Schleiftisch 13 unter einem umlaufenden Schleifband 14 gefördert. Das Schleifband 14 wird von drei An ¬ triebswalzen 15 in einer Laufrichtung 16 angetrieben und durch den Schleifschuh 11 gegen das Werkstück 12 gepresst.

Figur 5 zeigt einen Zwischenschritt in einem Herstellungsverfahren eines erfindungsgemässen Belagträgers 1. Nach der Fertigung wird der Rohling 21 in einer Schnittebene 30 in zwei Belagträger 1 zerteilt. Die resultierenden Belagträger 1 weisen auf der der Trägervorrichtung zugewandten Seite A fünf Stege auf. Dadurch ergeben sich vier Nuten. Die dem Belag zugewandte Seite B der Belagträger 1 kann gegebenenfalls noch glattgeschliffen werden bevor ein Belag appliziert wird.

In Figur 6 ist eine weitere besondere Ausführungsform des erfin- dungsgemässen Belagträgers 1 gezeigt. Der Belagträger weist in der Profilsicht eine Breite von 82,3mm auf. Die Dicke beträgt 4,7mm. Der Belagträger 1 ist symmetrisch aufgebaut. Die Stege 6b, 6c und 6d sind 7,6 mm - 8,0 mm breit und liegen insgesamt 12,4 mm - 12,8 mm auseinander. Dadurch ergeben sich zwei mittige Nuten 7b und 7c, die je 12,6mm breit sind. Der Belagträger ist weiterhin gegenüber der dem Belag zugewandten Seite schwalben- schwanzförmig verjüngt. Zwei weitere Stege 6a und 6e befinden sich an den auslaufenden Enden der schwalbenschwanzförmigen Begrenzung and den Seiten des Belagträgers 1. Es entstehen dadurch zwei weitere Nuten 7a und 7d von je 16.15mm Breite. Der Belag ¬ träger 1 weist eine Länge von 685mm auf.

Figur 7a zeigt eine besondere Ausführungsform des erfindungsge- mässen Belagträgers 1. Der Belagträger 1 weist die vorgängig geschilderte in Wesentlichen schwalbenschwanzförmige Form an den seitlichen Enden 6a, 6f mit einen Neigungswinkel von 30° in Bezug auf das Lot der Anpressfläche. Auf der Oberseite (dem Belag zu ¬ gewandt) befinden sich drei Stege 4a, 4b und 4c, wodurch zwei Nuten 5a und 5b gebildet werden. Auf der Unterseite (der Träger ¬ vorrichtung zugewandt) befinden sich sechs Stege 6a, 6b, 6c, 6d, 6e und 6f was wiederum zu fünf Nuten 7a, 7b, 7c, 7d und 7e führt. Der Schwalbenschwanz geht an den seitlichen Enden 6a und 6f in eine Ein- und Auslaufschräge über, welche gleichzeitig die Stege 4a und 4c bildet. Die durch die Stege des Schwalbenschwan ¬ zes 6a und 6f und die Stege 6b und 6d gebildeten Nuten 7a und 7e sind parallel zu den Ein- und Auslaufschrägen 4a und 4b angeord ¬ net .

Der Belagträger 1 weist eine Profilbreite zwischen 80 - 85 mm, und insbesondere zwischen 82,2 - 82,4 mm auf. Der Steg 4b ist 54mm breit, die Stege 4a und 4c jeweils 11.15mm. Der Belagträger 1 ist an der dicksten Stelle 4,6 mm - 4,8 mm dick, an den dünnsten Stellen 2 - 3 mm, insbesondere 2,4 - 2,6 mm. Der Belagträger 1 weist eine Länge von zwischen 2000 mm und 3500 mm, insbesonde ¬ re 3420 mm - 3440 mm auf. Die Nuten 5a, 5b weisen eine Breite von 2,5 mm - 3,5 mm, insbe ¬ sondere von 2,9 mm - 3,1 mm auf.

Die schwalbenschwanzförmigen Anschlagflächen 6 schliessen mit der Vertikale (die senkrecht auf der Anpressfläche steht, einen Winkel α von bevorzugt 30° ein.

Der Ein- und Auslaufschrägen 4a, 4c schliessen mit der Anpressfläche einen Winkel ß von 4 - 4,5°, insbesondere 4,32° ein.

Figur 7b zeigt einen Schleifschuhbelag 8 mit einem Belagträger 1 wie er in Figur 7a gezeigt wird. Ein Belag 9 wurde auf den Be ¬ lagträger aufgebracht. Der Belag 9 besteht aus einer Polster ¬ schicht 40 und einer Gleitschicht 41. Bei der Polsterschicht 40 wurde synthetischer Nadelfilz verwendet. Für weiche Polster kann auch PU Schaum verwendet werden.

Figur 8a zeigt eine weitere besondere Ausführungsform des erfin- dungsgemässen Belagträgers 1. Der belagträger verfügt über fünf Stege 6a, 6b, 6c, 6d und 6e auf der der Trägervorrichtung zuge ¬ wandten Seite, woraus vier Nuten 7a, 7b, 7c und 7d gebildet wer ¬ den. Auf der dem Werkstück zugewandten Seite befinden sich drei Stege 4a, 4b und 4c und daraus resultieren zwei Nuten 5a und 5b.

Figur 8b zeigt eine weitere besondere Ausführungsform eines Schleifschuhbelags 8 gemäss Belagträger 1 aus Figur 8a.

Figuren 9a und 9b zeigen mit erfindungsgemässen Schleifschuhbe- lägen 8 bestückte Schleifschuhe 11. Die Schleifschuhbeläge 8 sind mit den schwalbenschwanzförmigen Profilseiten an der Trägervorrichtung 10 fixiert. Figur 10 zeigt eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein Schleifschuh 11 wurde mit einem konventionellen Schleifschuhbelag 8 bestückt, der auf der der Trägervorrichtung 10 zugewandten Fläche keine Ausnehmungen oder Stege aufweist. Die Trägervorrichtung indes verfügt über die Stege 6a, 6b, 6c und 6d. Woraus sich die Ausnehmungen 7a, 7b und 7c zwischen der Trägervorrichtung 10 und dem Schleifschuhbelag 8 ergeben. Die Ausnehmungen 7a, 7b, 7c können sich als Nuten 7a, 7b, 7c über die gesamte Länge des Schleifschuhs 11 erstrecken. Die Stege 6a, 6b, 6c und 6d können aufgeklebt sein oder Teil der Profilstruktur der Trägervorrichtung.

Als Werkstoffe für die Herstellung des erfindungsgemässen Belagträgers eignen sich insbesondere MDF oder HDF oder Spanplatten oder WPC („wood plastic composite") .

Vor allem MDF-Platten (Medium Densitiy Fiber Platten) mit einer Dichte von 750 bis 950kg/m 3 und einer UF oder MUF-Bindung sind besonders geeignet. Diese Platten sind in genormter DIN 622 Teil 5, Ausführung von Herstellern wie Kronospan, CH-Menznau oder Kaindl, AT-Salzburg, unter der Bezeichnung Standard MDF (z.B. Fluri) erhältlich. MDF-Platten können bevorzugt in einer Dicke von 3 bis 6mm als Belagträger verwendet werden. Besonders geeig ¬ net sind Dicken von 4,4 bis 5mm.

WPC ist ein Verbund aus Holzfasern und Thermoplasten. Bei der Herstellung erfindungsgemässer Belagträger aus WPC werden Holzfasern getrocknet und mit einem hochdichten Polyethylen gemischt (HDPE) . Unter hohen Temperaturen plastifiziert das HDPE und um- schliesst die Holzfasern vollständig. Ein WPC Granulat wird er ¬ zeugt. Als besonders geeignet haben sich Mischverhältnisse von 60:40 bis 85:15 Naturfaser zu Thermoplasten erwiesen. Für die Herstellung erfindungsgemässer Belagträger aus WPC ist die Strangextrusion geeignet. Das Granulat wird in einen Extru ¬ der gefüttert, aufgeschmolzen und verdichtet. Mit einer Formge ¬ benden Öffnung für die erfindungsgemässen Profile (siehe zum Beispiel Fig. 1, 6, 7 oder) extrudiert man den Belagträger. Der resultierende Belagträger wird in einem Wasserkühlbad abgekühlt und in entsprechende Längen geschnitten, zum Beispiel in Längen von 600mm bis 5000mm.