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Title:
SECURITY ELEMENT COMPRISING MICROREFLECTORS, AND MANUFACTURING METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/206147
Kind Code:
A1
Abstract:
In a flat security element having microreflectors, in particular for manufacturing value documents such as banknotes (B), cheques or the like, the flat security element (S) has a main plane (H), and the microreflectors (3, 4) show at least one object (5, 6) which has a movement effect (7, 8) in relation to the main plane (H) when the security element is tilted and/or rotated. According to the invention, the security element (S) has at least a first and a second microreflector pattern (1, 2) which differ from each other in respect of both the object (5, 6) shown by same and the movement effect (7, 8) generated, the first microreflector pattern (1) being designed such that the movement effect (7) extends at least partially perpendicular to the main plane (H), and the second microreflector pattern (2) being designed such that the movement effect (8) extends within the main plane (H) or parallel thereto.

Inventors:
HOVESTADT KATHRIN (DE)
Application Number:
PCT/EP2018/000248
Publication Date:
November 15, 2018
Filing Date:
May 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
GIESECKE DEVRIENT CURRENCY TECH GMBH (DE)
International Classes:
B42D25/324; B42D25/328; B42D25/369; B42D25/373
Domestic Patent References:
WO2015011494A12015-01-29
WO2015078572A12015-06-04
WO2016180522A12016-11-17
WO2011066990A22011-06-09
Foreign References:
DE102013019944A12015-05-28
DE102013019943A12015-05-28
DE102015004027A12016-09-29
EP2600332A12013-06-05
DE102010035313A12012-03-01
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Flächiges Sicherheitselement mit Mikroreflektoren, wobei das flächige Sicherheitselement (S) eine Hauptebene (H) aufweist und die

Mikroreflektoren (3, 4) mindestens ein Objekt (5, 6) präsentieren, das beim Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselementes einen Bewegungseffekt (7, 8), der auf die Hauptebene (H) bezogen ist, aufweist,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

das Sicherheitselement (S) mindestens ein erstes und ein zweites

Mikroreflektorenmuster (1, 2) aufweist, die sich sowohl hinsichtlich des von ihr präsentierten Objekts (5, 6) als auch hinsichtlich des erzeugten

Bewegungseffektes (7, 8) voneinander unterscheiden, wobei das erste Mikroreflektorenmuster (1) so ausgebildet ist, dass der Bewegungseffekt (7) mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene (H) verläuft, und das zweite Mikroreflektorenmuster (2) so ausgebildet ist, dass der Bewegungseffekt (8) in der Hauptebene (H) oder parallel dazu verläuft.

2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroreflektorenmuster (1, 2) so ausgebildet sind, dass die Objekte (5, 6) beim Drehen und/ oder Kippen des Sicherheitselementes (S) ihre laterale Relativlage ändern.

3. Sicherheitselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Mikroreflektorenmuster (2) so ausgebildet ist, dass der

Bewegungseffekt (8) nicht-linear, insbesondere bogen-, wellen- oder kreisförmig, verläuft.

4. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroreflektorenmuster (1, 2) so ausgebildet sind, dass das vom ersten Mikroreflektorenmuster (1) präsentierte Objekt (5) das vom zweiten Mikroreflektorenmuster (2) präsentierte Objekt (6) bei einer vorbestimmten Drehung und/ oder Kippung des Sicherheitselementes (S) umgibt. 5. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der beiden Mikroreflektorenmuster (1, 2) ein dreidimensional erscheinendes Objekt (5) präsentiert.

6. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes Mikroreflektorenmuster ein dreidimensional erscheinendes Objekt (IIa, IIb, 11c, Iii, llj) erzeugt, welches beim Kippen und/ oder Drehen statisch zur Hauptebene bleibt.

7. Sicherheitselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das drittes Mikroreflektorenmuster auf dem dreidimensional erscheinenden

Objekt (IIa, IIb, 11c, Iii, llj) einen entsprechend dem Kippen und/ oder Drehen auf dem Objekt wandernden Lichtreflex präsentiert.

8. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Mikroreflektorenmuster (1, 2) mindestens teilweise, bevorzugt gänzlich, ineinander verschachtelt angeordnet sind.

9. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Mikroreflektorenmuster (1, 2) mindestens teilweise, aneinander grenzend angeordnet sind.

10. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Mikroreflektorenmuster (1) so ausgebildet ist, dass der Bewegungseffekt (7) des Objektes eine Bewegung in einem

Winkelbereich von 45 bis 135 Grad zur Hauptebene (H) und/ oder eine Änderung eines Neigungs- und/ oder Azimutwinkels zur Hauptebene (H) um mehr als 45 Grad umfasst.

11. Datenträger, wie Wertdokument, oder Produkt mit einem Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10.

12. Herstellungsverfahren für ein flächiges Sicherheitselement, wobei ein flächiges, aufgrund dieser Form eine Hauptebene (H) definierendes Substrat mit Mikroreflektoren (3, 4) versehen wird, die mindestens ein Objekt (5, 6) präsentieren, das beim Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselementes (S) einen Bewegungseffekt (7, 8), der auf die Hauptebene (H) bezogen ist, aufweist,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

am Sicherheitselement (S) mindestens ein erstes und ein zweites

Mikroreflektorenmuster (1, 2) ausgebildet wird, die sich sowohl hinsichtlich des von ihr präsentierten Objekts (5, 6) als auch hinsichtlich des erzeugten Bewegungseffektes (7, 8) voneinander unterscheiden, wobei das erste Mikroreflektorenmuster (1) so ausgebildet wird, dass der Bewegungseffekt (7) mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene (H) verläuft, und das zweite Mikroreflektorenmuster (2) so ausgebildet wird, dass der

Bewegungseffekt (8) in der Hauptebene (H) oder parallel dazu verläuft.

Description:
SICHERHEITSELEMENT MIT MIKROREFLEKTOREN

UND HERSTELLUNGSVERFAHREN

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement mit Mikroreflektoren, insbesondere zur Herstellung von Wertdokumenten, wie Banknoten, Schecks oder dgl., wobei die Mikroreflektoren so strukturiert sind, dass sie

mindestens ein Objekt präsentieren.

Im Stand der Technik ist es bekannt, durch Mikroreflektoren in Reflexion Objekte zu präsentieren, die Bewegungseffekte zeigen. Exemplarisch sei auf die WO 2015/078572 AI und WO 2016/180522 AI verwiesen. Die Mikroreflektoren werden in einem Mikroreflektorenmuster ausgebildet, so dass das flächige Sicherheitselement in eine Vielzahl von Pixeln, die jeweils mindestens eine optisch wirksame Facette, also mindestens einen Mikroreflektor umfassen, aufgeteilt ist. Die flächige Form des Sicherheitselementes definiert eine Hauptebene. Die Mikroreflektoren sind so orientiert sind, dass das Objekt beim Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselementes einen Bewegungseffekt hat, der auf die Hauptebene bezogen ist. Anstelle eines Bewegungseffektes können die Objekte auch einen Kippeffekt zeigen. Aus WO 2011 / 066990 A2 ist es bekannt, dass ein dreidimensional erscheinendes Objekt präsentiert wird, das mit seiner Wölbung vor die Hauptebene oder hinter die Hauptebene reicht. Beim Kippen des Sicherheitselementes bleibt die Lage des Objektes zur Hauptebene unverändert. Sicherheitselemente mit Mikroreflektoren, die einen Bewegungseffekt zeigen, sind schwer nachzubilden, da mit herkömmlichen Drucktechniken der Bewegungseffekt meist nicht zu erreichen ist. Zugleich ist der Bewegungseffekt für den normalen Betrachter erkennbar; die Mikroreflektoren realisieren damit ein Sicherheitselement, das prägnant ist. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitselement mit höherer Fälschungssicherheit anzugeben, vorzugsweise soll der erkennbare Effekt für den Betrachter besonders prägnant sein. Die Erfindung ist in den unabhängigen Ansprüchen definiert. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen.

Ein Sicherheitselement weist Mikroreflektoren auf und legt aufgrund seiner flächigen Ausbildung eine Hauptebene fest. Die Mikroreflektoren präsentie- ren Objekte, die beim Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselementes einen Bewegungseffekt, der auf die Hauptebene bezogen ist, aufweisen. Das Sicherheitselement hat mindestens eine erstes und eine zweites

Mikroreflektorenmuster, die sich in ihrer Struktur der Mikroreflektoren voneinander unterscheiden - sowohl hinsichtlich der präsentierten Objekte als auch hinsichtlich des erzeugten Bewegungseffektes. Das erste

Mikroreflektorenmuster ist so ausgebildet, dass der Bewegungseffekt mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene verläuft. Das zweite

Mikroreflektorenmuster ist hingegen so ausgebildet, dass der

Bewegungseffekt in der Hauptebene oder parallel dazu verläuft.

Das flächige Sicherheitselement ist zur Absicherung bzw. Herstellung von Datenträgern, insbesondere Wertdokumenten, wie Banknoten, Schecks oder dgl., oder zur Absicherung von Produkten vorgesehen.

Das Sicherheitselement ist so ausgebildet, dass unterschiedliche Bewegungs- effekte kombiniert werden. Die Mikroreflektoren werden dazu in den zwei Mustern angeordnet, wobei jedes Muster einen anderen Bewegungseffekt für das präsentierte Objekt bewirkt. Die Bewegungseffekte unterscheiden sich dabei in Bezug auf die Hauptebene, welche durch die Flächigkeit des Sicherheitselementes vorgegeben ist. Das erste Mikroreflektorenmuster hat einen Bewegungseffekt, der mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene verläuft. Beim Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselements wandert beispielsweise das Objekt gegenüber der Hauptebene vor oder weicht zurück. Das Objekt kommt mit dem Drehen/ Kippen des Sicherheitselementes dem Betrachter näher oder rückt von ihm weg - es ändert seine Lage zur Hauptebene. Das zweite Mikroreflektorenmuster erzeugt hingegen einen Effekt, der das präsentierte Objekt in der Hauptebene oder parallel dazu bewegt. Dieser Bewegungseffekt unterscheidet sich besonders prägnant von dem Bewegungseffekt, den das erste Mikroreflektorenmuster an dem von ihm präsentierten Objekt bewirkt.

Ein sich zumindest teilweise senkrecht zur Hauptebene bewegendes Objekt ist auch denkbar, ohne dass ein zweites bewegtes Objekt existiert. Für den Betrachter ist eine solche Bewegung, beispielsweise vor einem statischen Hintergrund, jedoch relativ schlecht als senkrechte Bewegung erkennbar.

Die vorliegende Lösung erhöht somit nicht nur die Sicherheit, da eine Bewegung gegen die Hauptebene noch schwieriger nachzubilden ist als eine (laterale bzw. parallele) Bewegung zur Hauptebene, sondern unterstützt zugleich die Nutzbarkeit als Sicherheitselement für den Betrachter.

Das Merkmal„mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene" ist so zu verstehen, dass die Bewegung mindestens eine Komponente umfasst, welche senkrecht zur Hauptebene verläuft. Die Bewegung muss aber nicht ausschließlich entlang dieser Senkrechten verlaufen. Bevorzugt liegt die Bewe- gungsrichtung des zweiten Bewegungseffektes in einem Winkelbereich zwischen 45 Grad und 135 Grad zur Hauptebene. Die Bewegungseffekte, die in räumlich verschiedenen Richtungen verlaufen, unterscheiden die zwei Objekte sehr deutlich für einen Betrachter. Der Begriff„verschieden" ist dabei nicht auf eine rechtwinklige Lage der Bewegungsrichtungen eingeschränkt. Besonders bevorzugt ist das erste Mikroreflektorenmuster so ausgebildet, dass der Bewegungseffekt des Objektes eine Bewegung des Objektes in einem Winkelbereich von 45 bis 135 Grad (45 bis 90 Grad), vorzugsweise 60 bis 120 Grad, zur Hauptebene und/ oder eine Änderung eines Neigungs- und/ oder Azimutwinkels des Objektes zur Hauptebene um mehr als 45 Grad, vorzugsweise mehr als 90 Grad, umfasst.

Die beiden Objekte, welche von den zwei Mikroreflektorenmustern präsentiert werden, können beim Drehen/ Kippen des Sicherheitselementes ihre Relativlage auch lateral ändern, wenn der Bewegungseffekt, der teilweise senkrecht zur Hauptebene verläuft, auch eine Bewegungskomponente in lateraler Richtung hat. Insbesondere ist es möglich, durch die Bewegungseffekte das sich parallel oder in der Hauptebene bewegende Objekt in Deckung oder Übereinstimmung mit dem Objekt zu bringen, dessen Bewegungseffekt mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene verläuft, indem man das Sicherheitselement geeignet kippt und/ oder dreht. Dies ist ein besonders prägnanter Effekt des Sicherheitselements, das von einem Benutzer ohne weitere Hilfsmittel überprüft werden kann. Es ist zweckmäßig, die Bewegungseffekte entlang Bewegungsrichtungen linear auszuführen. Dies ist jedoch nicht die einzige Realisierungsmöglichkeit. Insbesondere kann man den in oder parallel zur Hauptebene verlaufenden Bewegungseffekt auch mit nicht-linearer Bewegungsrichtung, insbesondere bogenförmig oder kreisförmig, ausbilden, in dem das zweite Mikroreflek- torenmuster entsprechend ausgeführt ist. Eine Bewegung in der Hauptebene oder parallel dazu kann ebenso durch eine Rotation oder durch ein Pumpen, also eine flächenmäßige Vergrößerung (bzw. Verkleinerung) des Objektes, realisiert sein. Im Folgenden oder in der Figurenbeschreibung wird teils vereinfacht der Begriff senkrechte Bewegung/ senkrechter Bewegungseffekt verwendet, soweit die Bewegung„mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene" erfolgt. Analog wird teils vereinfacht der Begriff laterale(r oder parallele(r)) Bewegung(seffekt) verwendet, soweit die Bewegungsrichtung nur in oder parallel zur Hauptebene liegt.

Ein Bewegungseffekt umfasst stets eine Bewegung des Objektes auch zwischen einer Ausgangslage des Objektes (vor dem Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselements) und einer Endlage des Objektes. Der unmittelbare Wechsel zwischen zwei Lagen eines Objektes wird dagegen als Kippeffekt bezeichnet.

Die Mikroreflektorenmuster enthalten eine Vielzahl von Mikroreflektoren. Diese können, wie dies aus dem Stand der Technik, beispielsweise der WO 2011/066990 A2 bekannt ist, in Form von Pixeln ausgebildet werden. Ein Pixel ist ein kleiner Flächenbereich, in dem mindestens ein, bevorzugt mehrere Mikroreflektoren liegen, die eine einheitliche, eine uneinheitliche oder gar eine quasizufällige Geometrie haben und einen Bildpunkt des präsentierten Objektes darstellen. Ihre Reflexionseigenschaften, beispielsweise Geometrie, Ausrichtung und/ oder Beschichtung sind so gestaltet, dass sie einen Bildpunkt des präsentierten Objektes erzeugen. Da die Mikrospiegel im Gegensatz zu typischen Druckfarben fast das gesamte einfallende Licht reflektieren wirken sie deutlich heller. Auch aufgrund des dadurch geringeren Flächen- bedarf s ist es möglich durch„Verschachteln" oder„interlacing" mehrere verschiedene Darstellungen auf der gleichen Fläche zu realisieren, indem man für jede Darstellung nur einen gewissen Anteil der verfügbaren Pixel verwendet. Da die Mikrospiegel in Reflexion arbeiten, ist es zudem nicht im gleichen Maß erforderlich, sie in der Art eines üblichen Druckbildes genau gemäß den darzustellenden Bildpunkten nebeneinander anzuordnen. Die Mikroreflektoren präsentieren vielmehr ein Bild durch Reflexion einfallender Beleuchtungsstrahlung und können deshalb für einen bestimmten Betrach- tungsabstandsbereich auch in einer räumlichen Anordnung auf einem Sub- strat liegen, die nicht absolut von der räumlichen Lage der zu erzeugenden Bildpunkte des präsentierten Objektes vorgegeben ist. In dieser Beschreibung wird deshalb ganz bewusst nicht von„Darstellung eines Bildes", sondern von der Präsentation gesprochen. Hierdurch sollen die Projektionseigenschaften, welche die Mikroreflektoren bei der Bilderzeugung nutzen, zum Ausdruck gebracht werden.

Es ist demnach möglich, die Mikroreflektorenmuster ineinander verschachtelt anzuordnen, so dass Mikroreflektoren des einen Musters benachbart o- der umgeben sind von Mikroreflektoren des anderen Musters. Schachbrettar- tige Verschachtelung, linienartige Verschachtelung oder beliebige ineinander verschraubte Mikroreflektorenmuster sind gleichermaßen möglich, um die zwei Objekte mit den unterschiedlichen Bewegungseffekten zu präsentieren.

Die Unterschiede der Mikroreflektorenmuster beziehen sich nicht zwingend auf die Musterstruktur, in der die Pixel der Mikroreflektorenmuster in

Draufsicht angeordnet sind, sondern auf die Ausbildung der einzelnen Pixel und ihre Anordnung, die zur Präsentation des jeweiligen Objektes und dem erzeugten Bewegungseffekt führt. Aus diesem Grund ist es für die Erfindung wichtig, dass sich die Mikroreflektorenmuster sowohl hinsichtlich des prä- sentierten Objektes als auch hinsichtlich des erzeugten Bewegungseffektes voneinander unterscheiden. Dieser Unterschied erfordert nicht zwingend eine unterschiedliche geometrische Aufteilung oder Verteilung der Pixel innerhalb eines Mikroreflektorenmusters. In dieser strukturellen Aufteilung können die Mikroreflektorenmuster, wie Ausführungsbeispiele zeigen wer- den, sogar vollständig identisch sein, d.h. in Draufsicht dieselbe Verteilung von Pixeln haben. In den Pixeln sind natürlich dann die geometrischen Strukturen der Mikroreflektoren der beiden Mikroreflektorenmuster unterschiedlich ausgestaltet und bewirken die Präsentation unterschiedlicher Ob- jekte sowie unterschiedliche Bewegungseffekte für die präsentierten Objekte.

Die unterschiedlichen Bewegungseffekte und unterschiedlichen Objekte ermöglichen sehr prägnante Erscheinungen des Sicherheitselementes, die sich beim Kippen und/ oder Drehen ändern. Beispielsweise ist es möglich, die Mikroreflektorenmuster in einer Ausführungsform so auszugestalten, dass das vom ersten Mikroreflektormuster präsentierte Objekt das vom zweiten Mikroreflektormuster präsentierte Objekt ständig oder bei mindestens einer bestimmten Drehstellung und/ oder Kippungstellung des Sicherheitselementes umgibt. Man kann beispielsweise damit einen Effekt erzeugen, bei dem das erste Objekt sich dreidimensional so bewegt, dass das parallel zur

Hauptebene sich bewegende zweite Objekt während des Drehens oder Kippens sich in das erste Objekt hinein, insbesondere aber auch unter oder über das erste Objekt, bewegt. Dieser Effekt ist sehr viel deutlicher, als wenn lediglich eine Parallelverschiebung in der Hauptebene erfolgen würde, bei- spielsweise ein sich parallel bewegendes präsentiertes Objekt in ein Druckbild hinein verschöbe.

In einem ähnlichen Beispiel ist es möglich, die Mikroreflektorenmuster in einer Ausführungsform so auszugestalten, dass das vom ersten Mikroreflek- tormuster präsentierte Objekt sich unter und/ oder über das vom zweiten Mikroreflektormuster präsentierte Objekt bei einer bestimmten Drehung und/ oder Kippung des Sicherheitselementes bewegt. Die Objekte können im Laufe der Bewegung vollständig oder anteilig untereinander angeordnet werden. Anteile eines verdeckten Objektes (oder das verdeckte Objekt) werden (wird) jeweils (bzw. solange sie übereinander liegen) nicht repräsentiert.

Im Hinblick auf eine besonders prägnante Erscheinung des Sicherheitsele- mentes präsentiert mindestens eines der beiden Mikroreflektorenmuster (oder ein weiteres Mikroreflektorenmuster) ein dreidimensional erscheinendes Objekt. Bevorzugt wäre es das erste Mikroreflektorenmuster, da dessen Objekt sich auch in Tiefenrichtung, d.h. gegenüber der Hauptebene bewegt. Eine solche Bewegung ist bei einem dreidimensional erscheinenden Objekt besonders prägnant. Es ist aber praktisch einfacher nur das vom zweiten Mikroreflektorenmuster erzeugte Objekt (oder ein weiteres Objekt) dreidimensional auszugestalten, beispielsweise in Form einer gewölbten Fläche (im Sinne von WO 2011/066990 A2). Ein drittes Mikroreflektorenmuster, welches ein dreidimensional erscheinendes Objekt erzeugt, bleibt beim Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselements statisch zur Hauptebene angeordnet. Das dritte Mikroreflektorenmuster erzeugt also keinen Bewegungseffekt bzw. das Objekt ist unbewegt. Das dritte Mikroreflektorenmuster kann auf dem dreidimensional er- scheinenden Objekt einen entsprechend dem Kippen und/ oder Drehen auf dem Objekt wandernden Lichtreflex präsentieren.

In einer Ausgestaltung ist ein Datenträger, insbesondere ein Wertdokument - beispielsweise eine Banknote, ein Ausweisdokument, ein Scheck, eine elekt- ronisch auslesbare Karte etc. als Wertdokument - mit einem Sicherheitselement der genannten Art ausgestaltet. In anderen Ausgestaltungen ist ein Produkt zur Absicherung gegen Fälschungen mit dem Sicherheitselement ausgestattet. Zur Herstellung des Sicherheitselementes wird ein flächiges Substrat, das aufgrund dieser Form eine Hauptebene definiert, mit Mikroreflektoren versehen, die mindestens ein Objekt präsentieren. Das Objekt zeigt beim Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselementes einen Bewegungseffekt, der auf die Hauptebene bezogen ist. Am Sicherheitselement wird dazu mindestens das erste und zweite Mikroreflektorenmuster ausgebildet. Die beiden Mikroreflektorenmuster unterscheiden sich sowohl hinsichtlich des von ihnen präsentierten Objektes als auch hinsichtlich des erzeugten Bewegungseffektes voneinander. Das erste Mikroreflektorenmuster wird so ausgebildet, dass der Bewegungseffekt des von ihm präsentierten Objektes mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene verläuft. Das zweite Mikroreflektorenmuster wird so ausgebildet, dass das Bewegungsobjekt des von ihm präsentierten Objektes in der Hauptebene oder parallel dazu verläuft. Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, die ebenfalls erfindungswesentliche Merkmale offenbaren, noch näher erläutert. Diese Ausführungsbeispiele dienen lediglich der Veranschaulichung und sind nicht als einschränkend auszulegen. Beispielsweise ist eine Beschreibung eines Ausf ührungs- beispiels mit einer Vielzahl von Elementen oder Komponenten nicht dahingehend auszulegen, dass alle diese Elemente oder Komponenten zur Implementierung notwendig sind. Vielmehr können andere Ausführungsbeispiele auch alternative Elemente und Komponenten, weniger Elemente oder Komponenten oder zusätzliche Elemente oder Komponenten enthalten. Elemente oder Komponenten verschiedener Ausführungsbespiele können miteinander kombiniert werden, sofern nichts anderes angegeben ist. Modifikationen und Abwandlungen, welche für eines der Ausführungsbeispiele beschrieben werden, können auch auf andere Ausführungsbeispiele anwendbar sein. Zur Vermeidung von Wiederholungen werden gleiche oder einander entspre- chende Elemente in verschiedenen Figuren mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet und nicht mehrmals erläutert. In den Figuren zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Banknote mit einem Sicherheitselement,

Fig. 2 eine schematische Darstellung der Struktur des Sicherheitselementes der Fig. 1,

Fig. 3 eine schematische Darstellung von Objekten, welche das Sicherheit- selement der Fig. 2 einem Betrachter in Draufsicht präsentiert und die sich beim Drehen/ Kippen des Sicherheitselementes unterschiedlich bewegen,

Fig. 4 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Sicherheitsele- mentes, hier in Form eines Sicherheitsstreifens,

Fig. 5 eine Darstellung der vom Sicherheitsstreifen der Fig. 4 präsentierten Objekte, Fig. 6A bis 6K verschiedene Ausgestaltungen der präsentierten Objekte von verschiedenen Ausführungsformen des Sicherheitselementes.

Fig. 1 zeigt schematisch eine Banknote B mit einem Sicherheitselement S. Die Banknote B ist auf einem Banknotenpapier gedruckt, und das Sicherheit- selement S ist als Folienelement ausgestaltet, welches auf das Banknotenpapier aufgebracht wurde. Aufgrund der flächigen Ausgestaltung des Sicherheitselementes S und der Banknote B legt das Sicherheitselement S eine Hauptebene H fest, die in Fig. 1 mit der Zeichnungsebene zusammenfällt. Das Sicherheitselement S verfügt über eine Vielzahl von Mikroreflektoren, die dem Betrachter in Draufsicht zwei oder mehr Objekte P präsentieren. Fig. 2 zeigt schematisch eine Draufsicht auf das Sicherheitselement S. Es verfügt über zwei Mikroreflektorenmuster 1, 2, die in der Ausführungsform der Fig. 2 schachbrettmusterartig ineinander verschachtelt sind, so dass sich horizontal wie waagrecht Mikroreflektorenpixel 3 des ersten Mikroreflektorenmus- ters 1 mit Mikroreflektorenpixeln 4 des zweiten Mikroreflektorenmusters 2 abwechseln. Fig. 3 zeigt schematisch die präsentierten Objekte P des Sicherheitselementes S. Das erste Mikroreflektorenmuster 1 ist hinsichtlich seiner Mikroreflektorenpixel 3 so ausgestaltet, das es einen Ring 5 präsentiert, und beim Kippen der Hauptebene H des Sicherheitselementes S einen dreidimensionalen Bewegungseffekt 7 erzeugt, indem sich der dreidimensional erscheinende Ring 5 gegenüber der Hauptebene H vor oder zurück bewegt. Dies ist durch einen Doppelpfeil 7 veranschaulicht. Die Hauptebene des Sicherheitselements liegt in Fig. 3 in der X- Y-Ebene, zur Hauptebene senkrecht steht die Z- Achse.

Die Mikroreflektorenpixel 4 des zweiten Mikroreflektorenmusters 2 sind hingegen so ausgestaltet, dass als präsentiertes Objekt P ein Stern 6 erkennbar ist, der sich beim Drehen und/ oder Kippen des Sicherheitselementes S innerhalb der Hauptebene H oder parallel dazu verschiebt. Letzteres ist der Fall, wenn das Mikroreflektorenmuster 2 so ausgestaltet ist, dass der Stern 6 vor oder hinter der Hauptebene schwebt. Er ändert während der Bewegung, die durch das Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselementes S erzeugt wird, seinen Abstand zur Hauptebene nicht, sondern bewegt sich parallel dazu oder in ihr, was durch den Doppelpfeil 8 verdeutlicht ist. Der Bewegungseffekt gemäß dem Doppelpfeil 7 kann unter anderem durch folgende Beispiele realisiert werden: In einem ersten Beispiel schwebt der Ring 5 über der Hauptebene H und ändert mit Kippen und/ oder Drehen des Sicherheitselementes seinen Abstand zur Hauptebene H. In diesem Beispiel muss der Ring 5 nicht einmal einen dreidimensionalen Präsentationseffekt haben. Die Bewegung kann die Hauptebene schneiden, der Ring 5 also zunächst vor und am Ende der kontinuierlichen Bewegung hinter der Haupteben liegen. Es kann sich dabei auch um ein zweidimensionales Element handeln, das seinen Abstand zur Hauptebene H beim Kippen/ Drehen än- dert. In einem zweiten Beispiel wird der Ring 5 als 3D-Bild präsentiert und ändert seine Darstellung dahingehend, dass er in unterschiedlichen Winkeln zur Hauptebene H erscheint. Beispielsweise erscheint der Ring in einer ersten Kipp-/ Drehstellung derart schräg zur Hauptebene H, dass die linke Hälfte des Rings unter die Hauptebene H wegtaucht, die rechte Hälfte sich ansteigend über die Hauptebene H erhebt. Die Winkellage des Objektes wird dabei durch einen Neigungswinkel zur Hauptebene (Stärke der Neigung) und seinen ggf. statischen oder ebenfalls bewegten Azimutwinkel zur Hauptebene definiert. Beim Kippen bzw. Drehen von der ersten Kipp- / Drehstellung zu einer zweiten Kipp- Drehstellung, ändert sich die Lage des Objektes stetig, also mit einer Bewegung. Die linke Hälfte des Ringes bewegt sich nach oben, die rechte Hälfte des Ringes bewegt sich nach unten. Die Bewegung setzt sich fort bis in der zweiten Kipp-/ Drehstellung die Verhältnisse genau invertiert sind. Die rechte Ringhälfte liegt nun unterhalb der Hauptebene und die linke Ringhälfte oberhalb der Hauptebene. Die Lage des Objektes wird beim Kippen bzw. Drehen um eine Achse gedreht, die in der Hauptebene liegt. Die Lage des Ringes 5 hat sich somit mindestens teilweise senkrecht zur Hauptebene geändert. Gleichzeitig variiert für beide Beispiele mit dem Kippen/ Drehen die laterale Lage des Sterns 6. Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, den Stern 6 mit einer dreidimensionalen Struktur auszugestalten. Beim Kippen/ Drehen behält diese Wölbung den Abstand (und seine Orientierung) zur Hauptebene H bei; sie bewegt sich also nur in der Hauptebene H oder parallel dazu.

Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform, die sich in mehreren Aspekten von denen der Fig. 2 und 3 unterscheidet. Zum einen ist das Sicherheitselement S als Sicherheitsfaden einer Banknote B ausgebildet. Dies wäre gleichermaßen auch bei der Ausführungsform der Fig. 2, 3 möglich. Zum anderen sind die Mikroreflektorenmuster 1 und 2 hier nebeneinander liegend, was die Draufsicht angeht. Sie sind nicht miteinander verschachtelt. Auch dies ist bei der Ausführungsform der Fig. 2, 3 möglich. Zum dritten liegen die präsentierten Objekte P, wie Fig. 5 zeigt, nebeneinander. Auch dies kann als Merkmal in der Ausführungsform der Fig. 2, 3 realisiert werden.

Die Fig. 6A bis 6K zeigen verschiedene Ausführungsformen der präsentierten Objekte P, wobei die Bezugszeichen entsprechender Elemente in den Zeichnungsfiguren 6 A bis 6K mit einem entsprechenden Suffix a bis k versehen sind und ansonsten in allen Ausführungsformen gleiche Nummern tra- gen. Mit Nummer 9 ist immer das Objekt bezeichnet, welches einen Bewegungseffekt zeigt, der mindestens eine Komponente hat, welche senkrecht zur Hauptebene H liegt. Mit Nummer 10 sind immer Objekte bezeichnet, die sich lediglich parallel zur Hauptebene oder in dieser bewegen. Mit Nummer 11 ist durchgehend eine Eigenschaft der entsprechenden Objekte bezeichnet, die eine Wölbung besitzt. Diese Objekte können als unbewegte Objekte betrachtet werden. Auf einer solchen gewölbten Fläche des Objektes kann das Wandern eines Lichtreflexes simuliert werden, wie er entsprechend der Wölbung und entsprechend dem Kippen/ Drehen auftreten würde (insbesondere wie in WO 2011/066990 A2 beschrieben). In Fig. 6A ist ein außen liegendes 3-dimensionales, ringförmiges Element 9A umgebend eine Wertziffer 10A vorgesehen, die umrandet ist von einer gewölbten Fläche IIA. Die Wertziffer 10A umfasst für den Betrachter einzeln wahrnehmbare Objekte, wie Streifen, die beim Kippen des Sicherheitselements, beispielsweise um seine X-Achse, sich in der Hauptebene bewegen. In Figur 3 bewegen sich die Streifen in der Ziffer 10 A bevorzugt entgegen der Kipprichtung. Die Wölbung der Fläche IIA bleibt beim Kippen unverändert. Der Ring 9 A ändert als Ganzes beim Kippen kontinuierlich seinen Abstand zur Hauptebene.

In Fig. 6B unterscheidet sich die Ausgestaltung des Rings durch die Form eines Ovales und die Wertziffer hinsichtlich der dargestellten Zahl und bezüglich der Bewegungsrichtung der Streifen (entlang x- Achse). In einer Al- ternative könnte sich die Wertziffer beim Kippen zumindest teilweise (oder vollständig) in einer beliebigen Richtung (innerhalb der Hauptebene) aus dem Ring heraus bewegen.

In Fig. 6C umgibt der Ring die Wertziffer nicht vollständig, sondern nur in einer bestimmten Dreh-/Kipp-Stellung, nämlich wenn der Ring 9c sich in die maximal angehobene Stellung gegenüber der Hauptebene H bewegt. Im dargestellten Zustand liegt der Ring 9C, noch unter der Hauptebene bzw. unterhalb der Ebene, in welcher sich die Streifen der Ziffer bewegen, ist somit teilweise nicht repräsentiert (für den Betrachter erscheint er verdeckt zu sein).

In Fig. 6D sind die Verhältnisse dahingehend invertiert, dass das Objekt 10D das Objekt 9D umgibt. Dargestellt sind Streifen als (Teil-)Objekte, die sich kreisförmig bewegen. Das Objekt 10D rotiert beim Kippen um das Objekt 9D. Das Objekt 9D ändert beispielsweise seinen Abstand zur Hauptebene.

In Fig. 6E ist eine Verschachtelung vorgesehen, dergemäß ein ringförmiges Objekt lOe sowohl ein innenliegendes Objekt 9e als auch ein außen umge- bendes Objekt 9e enthält. In Fig. 6F umgeben ein äußeres und ein mittleres Objekt 9f ein inneres Objekt lOf, das als Wertzahl ausgebildet ist. In den Fig. 6G bis 61 sind nicht-lineare Bewegungen der Streifen gezeigt, wobei die nicht-lineare Bewegung einer Außenkontur des Objektes folgt. In Fig. 6G liegen mehrere Objekte 9g neben einem Objekt 10g, wobei sie sowohl ober- halb als auch unterhalb des Objektes 10g liegen. In Fig. 6H liegt das Objekt 9h vollständig oberhalb der Objekte 10h. In der Ausführungsform der Fig. 61 sind oberhalb und unterhalb eines Objektes lOi Objekte 9i angeordnet, wobei im unteren Objekt 9i ein Objekt lOi liegt, das als Wertzahl ausgebildet ist. In Fig. 6J ist eine mehrteilige Ausgestaltung gezeigt, die einer Kombination der Fig. 6E und 6F entspricht. Fig. 6K zeigt das Beispiel eines Sicherheitsstreifens 12, in dem Objekte 9k und 10k abwechseln, die sich teilweise auch umgeben. Das Objekt 9k kann dabei beispielsweise als Länderumriss ausgestaltet werden, um einen Bezug auf die regionale Gültigkeit einer Banknote zu geben.

Sämtliche Ausführungsformen des Sicherheitselementes können als Folienelemente, als Folienelemente auf Fensteraussparungen oder als Sicherheitsfaden realisiert werden. Sie können dabei auf Papier- oder Polymerbankno- ten sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite angebracht werden. Gleiches gilt für Sicherheitsdokumente, Ausweispapiere etc.

Zusätzlich ist es möglich, Hologramme direkt zu integrieren oder auf demselben Substrat auszubilden. B e z u g s z e i c h e nlis te

1, 2 Mikroreflektorenmuster

3,4 Mikroreflektorenpixel

5, 6 Objekt

7 räumliche Bewegung

8 parallele Bewegung

9a-9k räumlich bewegendes Objekt

10a-10k parallel bewegendes Objekt

IIa, IIb, 11c, Iii, llj gewölbtes unbewegtes

B Banknote

H Hauptebene

P präsentierte Objekte

S Sicherheitselement