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Title:
SECURITY ELEMENT WITH AN OPTICAL EFFECT LAYER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/063693
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a security element (1) with increased security against forgery, having at least one first region (2) with structures (4). The structures (4) reflect an image motif (5) in different spatial regions such that a moving image is produced for an observer in the event of a corresponding movement of a light source (6) and/or in the event of a change in the viewing angle. In the event of a movement of the light source (6) and/or a change in the viewing angle, a movement of the image motif (5) simultaneously results. Furthermore, an optical effect layer (7) is provided which defines a second region (3). The structures (4) are covered by the optical effect layer (7) partially or over the entire surface of the structures.

Inventors:
TRASSL, Stephan (4342 Baumgartenberg, AT)
EGGINGER, Martin (4040 Linz, AT)
MAYRHOFER, Marco (4342 Baumgartenberg, AT)
FUCHSBAUER, Anita (4030 Linz, AT)
Application Number:
EP2020/076008
Publication Date:
April 08, 2021
Filing Date:
September 17, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HUECK FOLIEN GESELLSCHAFT M.B.H. (4342 Baumgartenberg, AT)
International Classes:
B42D25/324; B42D25/328; B42D25/364; B42D25/369; B42D25/373; B42D25/29; B42D25/425; G07D7/12
Attorney, Agent or Firm:
BURGER, Hannes (Rosenauerweg 16, 4580 Windischgarsten, AT)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Sicherheitselement (1), insbesondere für Wertpapiere, Sicherheitspapier oder Sicher heitsgegenstände, wie Banknoten, Ausweise, Kreditkarten, Bankomatkarten, Tickets, wobei das Sicherheitselement zumindest einen ersten Bereich (2) mit Strukturen (4) auf weist, und die Strukturen (4) ein Bildmotiv (5) in unterschiedliche Raumbereiche re flektieren, sodass für den Betrachter bei entsprechender Bewegung einer Lichtquelle (6) und/oder bei Veränderung eines Beobachtungswinkels ein Bewegungsbild entsteht, wo bei bei Bewegung der Lichtquelle (6) und/oder Veränderung des Beobachtungswinkels gleichzeitig eine Bewegung des Bildmotivs (5) entsteht, dadurch gekennzeichnet,

- dass eine optische Effektschicht (7) vorgesehen ist, welche optische Effektschicht (7) einen zweiten Bereich (3) definiert und

- dass die Strukturen (4) vollflächig oder partiell von der optischen Effektschicht (7) ab gedeckt sind.

2. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Ef fektschicht (7) farbkippende Pigmente (12), insbesondere Interferenzpigmente, oder Flüssigkristallpigmente, enthält.

3. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die farbkippen- den Pigmente (12) zumindest eine Absorber Schicht (13), zumindest eine Distanzschicht (14) aus einem dielektrischen Material und zumindest eine Reflexionsschicht (15) um fasst, wobei die Distanzschicht (14) zwischen der Reflexionsschicht (15) und der Ab sorberschicht (13) angeordnet ist.

4. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Effektschicht zumindest eine Flüssigkristallschicht, insbesondere eine choles- terische Flüssigkristallschicht aufweist.

5. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Effektschicht an einer einer Sichtseite abgewandten Seite zumindest eine den Farbkippeffekt verstärkende Schicht aufweist.

6. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bewegung der Lichtquelle (6) und/oder der Veränderung des Beobachtungswin kels in der optischen Effektschicht (7) ein Farbkippeffekt entsteht.

7. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die optische Effektschicht (7) metallische Pigmente und/oder magneti sche Pigmente und/oder Farbpigmente und/oder Farbstoffe enthält.

8. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass zusätzlich zu der optischen Effektschicht (7) eine optisch nicht lineare Schicht oder eine optisch nicht lineare Fage und/oder eine Schicht, welche fluoreszie rende Pigmente und/oder fluoreszierende Stoffe enthält, vorhanden ist.

9. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die optische Effektschicht (7) auf die Strukturen (4) aufgedruckt und/oder aufgedampft ist.

10. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass dieses eine Trägerschicht (8) aus einem Kunststoff umfasst, wobei insbe sondere der Kunststoff aus einem lichtdurchlässigen und/oder thermoplastischen Kunst stoff gebildet ist, und dass die Trägerschicht (8) bevorzugt zumindest eines der Materia lien aus der Gruppe Polyimid (PI), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypro pylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphe- nylensulfid (PPS), Polyetheretherketon, (PEEK) Polyetherketon (PEK), Polyethyl- enimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT), Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopoly- mere (COC), Polyoximethylen (POM), Acrylnitril-butadien-styrol (ABS), Polyvinyl- cholrid (PVC) Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyvi nylfluorid (PVF), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Ethylen-Tetrafluorethylen-Hexaflu- orpropylen-Fluorterpolymer (EFEP) und/oder Mischungen und/oder Co-Polymere die ser Materialien umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt ist.

11. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger schicht (8) eine Dicke mit einem Dickenwert aufweist, der aus einem Dicken- Wertebe reich stammt, dessen untere Grenze 5 pm, bevorzugt von 10 pm, und dessen obere Grenze 1000 pm, bevorzugt von 50 pm, beträgt.

12. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Absorberschicht (13) zumindest ein metallisches Material, ins besondere ausgewählt aus der Gruppe von Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt, Palladium, Eisen, Wolfram, Molybdän, Niob, Aluminium, Silber, Kupfer und/oder Le gierungen dieser Materialien umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien her gestellt ist.

13. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Distanzschicht (14) zumindest ein niederbrechendes dielektri sches Material mit einem Brechungsindex kleiner oder gleich 1,65, insbesondere ausge wählt aus der Gruppe Aluminiumoxid (AI2O3), Metallfluoride, beispielsweise Magnesi umfluorid (MgF2), Aluminiumfluorid (AIF3), Cerfluorid (CeF3), Natrium- Aluminium- Fluoride (z.B. NasAlFö oder NasAbFw), Siliziumoxid (SIOx), Siliziumdioxid (S1O2), Neodymfluorid (NdF3), Lanthanfluorid (LaF3), Samariumfluorid (SmF3) Bariumfluorid (BaF2), Calciumfluorid (CaF2), Lithiumfluorid (LiF), niederbrechende organische Mo nomere und/oder niederbrechende organische Polymere oder zumindest ein hochbre chendes dielektrisches Material mit einem Brechungsindex größer als 1,65, insbeson dere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (T1O2), Kohlenstoff (C), Indiumoxid (I Os), Indium-Zinn- Oxid (ITO), Tantalpentoxid (Ta20s), Ceroxid (Ce02), Yttriumoxid (Y2O3), Europiumoxid (EU2O3), Eisenoxide wie zum Bei spiel Eisen(II,III)oxid (FesOO und Eisen(III)oxid (Fe203), Hafniumnitrid (HfN), Hafni- umcarbid (HfC), Hafniumoxid (Hf02), Lanthanoxid (La203), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd2Ü3), Praseodymoxid (Rig,Oi i ), Samariumoxid (Sr Os), Antimontri- oxid (Sb20 ), Siliziumcarbid (SiC), Siliziumnitrid (S13N4), Siliziummonoxid (SiO), Se- lentrioxid (Se203), Zinnoxid (SnÜ2), Wolframtrioxid (WO3), hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt ist.

14. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Reflexions Schicht (15) zumindest ein metallisches Material, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Silber, Kupfer, Gold, Platin, Aluminium,

Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Le gierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierungen oder zumindest ein hochbrechendes dielektrisches Material mit einem Brechungsindex von größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Ti tandioxid (T1O2), Kohlenstoff (C), Indiumoxid (ImOi), Indium-Zinn-Oxid (ITO), Tan- talpentoxid (TaiOs), Ceroxid (Ce02), Yttriumoxid (Y2O3), Europiumoxid (EU2O3), Ei senoxide wie zum Beispiel Eisen(II,III)oxid (Fe304) and Eisen(III)oxid (Fe203), Hafni umnitrid (HfN), Hafniumcarbid (HfC), Hafniumoxid (Hf02), Lanthanoxid (La203), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd203), Praseodymoxid (Rig,Oi i), Samariumoxid (Sm203), Antimontrioxid (Sb203), Siliziumcarbid (SiC), Siliziumnitrid (S13N4), Silizi- ummonoxid (SiO), Selentrioxid (Se203), Zinnoxid (Sn02), Wolframtrioxid (WO3), hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt ist.

15. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (4) als diffraktive Strukturen, als Mikrospiegel, als strahlenoptisch wirksame Facetten oder als achromatische, reflektierende Strukturen ausgebildet sind.

16. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (4) in die Trägerschicht (8) mittels einer Abformvorrichtung, insbe sondere durch ein Prägeverfahren, eingebracht sind.

17. Sicherheitselement (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (4) in einer direkt oder unter Zwischenschaltung zumindest einer Zwischenschicht (10) auf die Trägerschicht (8) aufgebrachten Schicht (9), insbesondere einer Prägelackschicht, ausgeformt sind, insbesondere mittels einer Abformvorrichtung eingeprägt sind.

18. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Schicht (9) mit den darin ausgeformten Strukturen (4) eine Schichtdicke mit einem Schichtdickenwert aufweist, der aus einem Schichtdicken- Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 0,5 pm, insbesondere 0,8 pm, bevorzugt 1 pm, und dessen obere Grenze 300 pm, insbesondere 50 pm, bevorzugt 10 pm, beträgt.

19. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sicherheitselement (1) mit maschinenlesbaren Merkmalen, ausgestat tet ist, wobei es sich bei den maschinenlesbaren Merkmalen insbesondere um Magnet codierungen, elektrisch leitfähige Schichten, elektromagnetische Wellen absorbierende und/oder reemittierende Stoffe handelt.

20. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sicherheitselement (1) zusätzliche Schichten aufweist, welche zusätz lichen Schichten insbesondere Schutzlacke, Heißsiegellacke, Kleber, Primer und/oder Folien umfassen

Description:
SICHERHEITSELEMENT MIT EINER OPTISCHEN EFFEKTSCHICHT

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement, insbesondere für Wertpapiere, Sicherheitspa pier oder Sicherheitsgegenstände, wie Banknoten, Ausweise, Kreditkarten, Bankomatkarten, Tickets.

Sicherheitselemente der eingangsgenannten Art werden üblicherweise verwendet, um die Fäl schungssicherheit von Wertpapieren oder Sicherheitspapieren, wie Banknoten, Ausweise, Kreditkarten, Bankomatkarten, Tickets etc. zu erhöhen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Sicherheitselement mit erhöhter Fälschungssi cherheit zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch ein Sicherheitselement der eingangs genannten Art erfindungsge mäß dadurch gelöst, dass das Sicherheitselement zumindest einen ersten Bereich mit Struktu ren aufweist, und die Strukturen ein Bildmotiv in unterschiedliche Raumbereiche reflektieren, sodass für den Betrachter bei entsprechender Bewegung einer Lichtquelle und/oder bei Verän derung eines Beobachtungswinkels ein Bewegungsbild entsteht, wobei bei Bewegung der Lichtquelle und/oder Veränderung des Beobachtungswinkels gleichzeitig eine Bewegung des Bildmotivs entsteht, und dabei weiters vorgesehen ist dass eine optische Effektschicht vorgesehen ist, welche optische Effektschicht ei nen zweiten Bereich definiert und dass die Strukturen vollflächig oder partiell von der optischen Effektschicht abge deckt sind.

Der dadurch erzielte Vorteil liegt darin, dass so eine einander überdeckende Lage des ersten Bereichs zur Bildung des als Bewegungsbild ausgebildeten Bildmotivs und des zweiten Be reichs zur Bildung von zumindest einem optischen Erscheinungsbild oder einem optischen Effekt eine hohe Kombinations- und Gestaltungsvielfalt geschaffen wird. Damit wird die Fäl schungssicherheit des so ausgebildeten Sicherheitselements noch weiter erhöht. So wird das von den Strukturen gebildete Bewegungsbild direkt mit dem von der optischen Effektschicht erzeugten oder hervorgerufenen optischen Effekt zu einem Gesamtbild kombiniert. Ein Betrachter des Sicherheitselements kann damit ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln rasch und sicher die Echtheit durch eine rein visuelle Inaugenscheinnahme feststellen.

Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn die optische Effektschicht farbkippende Pigmente, ins besondere Interferenzpigmente, Pigmente mit einem farbkippenden Dünnschichtaufbau oder Flüssigkristallpigmente, enthält.

Eine andere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die farbkippenden Pigmente zumindest eine Absorberschicht, zumindest eine Distanzschicht aus einem dielektrischen Ma terial und zumindest eine Reflexionsschicht umfasst, wobei die Distanzschicht zwischen der Reflexions Schicht und der Absorberschicht angeordnet ist.

Weiters kann die optische Effektschicht zumindest eine Flüssigkristallschicht, insbesondere eine cholesterische Flüssigkristallschicht aufweisen.

Die optische Effektschicht weist bevorzugt an einer einer Sichtseite abgewandten Seite zu mindest eine den Farbeffekt verstärkende Schicht auf. Durch die den Farbeffekt verstärkende Schicht kann beispielsweise bei Verwendung von farbkippenden Pigmenten oder einer Flüs sigkristallschicht eine Verstärkung des farbkippenden Effektes erzielt werden. Hierbei liegt aus Blickrichtung des Benutzers die den Farbeffekt verstärkende Schicht hinter den farbkip penden Pigmenten oder der Flüssigkristallschicht.

Eine weitere mögliche Ausführungsform hat die Merkmale, dass bei der Bewegung der Ficht- quelle und/oder der Veränderung des Beobachtungswinkels in der optischen Effektschicht ein Farbkippeffekt entsteht.

Eine weitere Ausbildung sieht vor, dass die optische Effektschicht metallische Pigmente und/oder magnetische Pigmente und/oder Farbpigmente und/oder Farbstoffe enthält.

Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Sicherheitselement zusätz lich zu der optischen Effektschicht eine Schicht mit fluoreszierenden Pigmenten und/oder flu oreszierenden Stoffen enthält. Eine weitere mögliche Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Sicherheitsele ment zusätzlich zu der optischen Effektschicht eine optisch nicht lineare Schicht oder eine op tisch nicht lineare Lage umfasst.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die optische Ef fektschicht auf die Strukturen aufgedruckt und/oder aufgedampft ist.

Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn das Sicherheitselement eine Trägerschicht aus einem Kunststoff umfasst, wobei insbesondere der Kunststoff aus einem lichtdurchlässigen und/oder thermoplastischen Kunststoff gebildet ist, und dass die Trägerschicht bevorzugt zumindest ei nes der Materialien aus der Gruppe Polyimid (PI), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphe- nylensulfid (PPS), Polyetheretherketon, (PEEK) Polyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssig- kristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT), Polyethylenterephtha- lat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethy- len (POM), Acrylnitril-butadien-styrol (ABS), Polyvinylcholrid (PVC) Ethylentetrafluorethy len (ETFE), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyvinylfluorid (PVF), Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Ethylen-Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Fluorterpolymer (EFEP) und/oder Mischungen und/oder Co-Polymere dieser Materialien umfasst oder aus zumindest einem die ser Materialien hergesteht ist.

Eine andere alternative Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Trägerschicht eine Dicke mit einem Dickenwert aufweist, der aus einem Dicken- Wertebereich stammt, des sen untere Grenze 5 pm, bevorzugt von 10 pm, und dessen obere Grenze 1000 pm, bevorzugt von 50 pm, beträgt.

Eine weitere mögliche und gegebenenfalls alternative Ausführungsform hat die Merkmale, dass die zumindest eine Absorberschicht zumindest ein metallisches Material, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt, Palladium, Eisen, Wolf ram, Molybdän, Niob, Aluminium, Silber, Kupfer und/oder Legierungen dieser Materialien umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien hergesteht ist. Eine weitere Ausbildung sieht vor, dass die zumindest eine Distanzschicht zumindest ein nie derbrechendes dielektrisches Material mit einem Brechungsindex kleiner oder gleich 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Aluminiumoxid (AI2O3), Metallfluoride, beispiels weise Magnesiumfluorid (MgF2), Aluminiumfluorid (AIF3), Siliziumoxid (SIO x ), Siliziumdi oxid (S1O2), Cerfluorid (CeF3), Natrium- Aluminium- Fluoride (z.B. NasAlF f , oder NasAFFu), Neodymfluorid (NdF3), Fanthanfluorid (FaF3), Samariumfluorid (SmF3) Bariumfluorid (BaF2), Calciumfluorid (CaF2), Fithiumfluorid (FiF), niederbrechende organische Monomere und/oder niederbrechende organische Polymere oder zumindest ein hochbrechendes dielektri sches Material mit einem Brechungsindex größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (T1O2), Kohlenstoff (C), Indiumoxid (Ih2q3), Indium-Zinn-Oxid (ITO), Tantalpentoxid (Ta 2 0s), Ceroxid (Ce0 2 ), Yttriumoxid (Y2O3), Europiumoxid (EU2O3), Eisenoxide wie zum Beispiel Eisen(II,III)oxid (Fe 3 0 4 ) und Eisen(III)oxid (Fe 2 0 3 ), Hafniumnitrid (HfN), Hafniumcarbid (HfC), Hafniumoxid (Hf0 2 ), Fanthanoxid (Fa 2 0 3 ), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd 2 0 3 ), Praseodymoxid (Rig,Oi i), Samariumoxid (Sr Os), Antimontrioxid (Sb 2 0 3 ), Siliziumcarbid (SiC), Silizium nitrid (S13N4), Siliziummonoxid (SiO), Selentrioxid (Se 2 0 3 ), Zinnoxid (Sn0 2 ), Wolframtri- oxid (WO3), hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Poly mere umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt ist.

Eine andere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die zumindest eine Reflexions schicht zumindest ein metallisches Material, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Silber, Kupfer, Aluminium, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Ko balt und Palladium oder Fegierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Fegie- rungen oder zumindest ein hochbrechendes dielektrisches Material mit einem Brechungsindex von größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (T1O2), Kohlenstoff (C), Indiumoxid (I Os), Indium-Zinn-Oxid (ITO), Tantalpentoxid (Ta 2 0s), Ceroxid (Ce0 2 ), Yttriumoxid (Y2O3), Europiumoxid (EU2O3), Eisen oxide wie zum Beispiel Eisen(II,III)oxid (Fe 3 0 4 ) and Eisen(III)oxid (Fe 2 0 3 ), Hafniumnitrid (HfN), Hafniumcarbid (HfC), Hafniumoxid (Hf0 2 ), Fanthanoxid (Fa 2 0 3 ), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd 2Ü3 ), Praseodymoxid (Rig,Oi I ), Samariumoxid (Sm 2 0 3 ), Antimontri oxid (Sb 2 0 ), Siliziumcarbid (SiC), Siliziumnitrid (S13N4), Siliziummonoxid (SiO), Selentri oxid (Se 2 0 3 ), Zinnoxid (Sn0 2 ), Wolframtrioxid (WO3), hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere umfasst oder aus zumindest einem dieser Ma terialien hergestellt ist.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen als diffraktive Strukturen, als Mikrospiegel, als strahlenoptisch wirksame Facetten oder als achro matische, reflektierende Strukturen ausgebildet sind.

Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn die Strukturen in die Trägerschicht mittels einer Ab formvorrichtung, insbesondere durch ein Prägeverfahren, eingebracht sind.

Eine andere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Strukturen in einer direkt oder unter Zwischenschaltung zumindest einer Zwischenschicht auf die Trägerschicht aufge brachten Schicht, insbesondere einer Prägelackschicht, ausgeformt sind, insbesondere mittels einer Abformvorrichtung eingeprägt sind.

Eine weitere mögliche Ausführungsform hat die Merkmale, dass die weitere Schicht mit den darin ausgeformten Strukturen eine Schichtdicke mit einem Schichtdickenwert aufweist, der aus einem Schichtdicken- Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 0,5 pm, insbesondere 0,8 pm, bevorzugt 1 pm, und dessen obere Grenze 300 pm, insbesondere 50 pm, bevorzugt 20 pm, beträgt.

Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass das Sicherheitselement mit maschinenlesba ren Merkmalen, ausgestattet ist, wobei es sich bei den maschinenlesbaren Merkmalen insbe sondere um Magnetcodierungen, elektrisch leitfähige Schichten, elektromagnetische Wellen absorbierende und/oder reemittierende Stoffe handelt.

Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn das Sicherheitselement zusätzliche Schichten auf weist, welche zusätzlichen Schicken insbesondere Farblacke, Schutzlacke, Kleber, Heißsie gellacke, Primer und/oder Folien umfassen.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:

Fig. 1 einen Schnitt durch ein mögliches Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sicherheitselements ;

Fig. 2 einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Si- cherheitselements ;

Fig. 3 einen ersten möglichen Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitselements, in Ansicht und stilisierter Darstellung;

Fig. 4 einen zweiten möglichen Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitselements, in Ansicht und stilisierter Darstellung;

Fig. 5 einen dritten möglichen Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitselements, in Ansicht und stilisierter Darstellung;

Fig. 6 einen vierten möglichen Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitselements, in Ansicht und stilisierter Darstellung;

Fig. 7 einen fünften möglichen Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitselements, in Ansicht und stilisierter Darstellung;

Fig. 8 einen sechsten möglichen Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitsele ments, in Ansicht und stilisierter Darstellung.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Fageangaben, wie z.B. oben, un ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Fageänderung sinngemäß auf die neue Fage zu übertragen. Der Begriff „insbesondere“ wird nachfolgend so verstanden, dass es sich dabei um eine mög liche speziellere Ausbildung oder nähere Spezifizierung eines Gegenstands oder eines Verfah rensschritts handeln kann, aber nicht unbedingt eine zwingende, bevorzugte Ausführungsform desselben oder eine zwingende Vorgehensweise darstellen muss.

Die Figuren werden übergreifend beschrieben und stets gleiche Bauteile oder gleiche Kompo nenten mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Weiters wird der Begriff der „Schicht“ grundsätzlich für einen mehrlagigen, zusammengehörigen Bauteilverbund verwendet. Damit kann jede der nachfolgend beschriebenen Schichten auch mehrere, bevorzugt miteinander ver bundene oder aneinander anhaftende Lagen umfassen.

Die Fig. 1 zeigt ein Sicherheitselement 1, insbesondere für Wertpapiere, Banknoten, Karten anwendungen oder Sicherheitspapiere, in einer stark stilisiert und unmaßstäblichen Darstel lung.

Das Sicherheitselement 1 weist zumindest einen ersten Bereich 2 und zumindest einen diesen zumindest bereichsweise abdeckenden zweiten Bereich 3 auf. Der zumindest eine erste Be reich 2 ist in der dargestellten Lage bzw. Position des Sicherheitselements 1 unterhalb des zweiten Bereichs 3 angeordnet. Die beiden Bereiche 2, 3 bzw. jene diese bildenden Schichten oder Lagen, sind zueinander unterschiedlich ausgebildet und werden nachfolgend noch detail lierter beschrieben.

Der zumindest eine erste Bereich 2 umfasst Strukturen 4 oder ist durch diese gebildet. Von den Strukturen 4 des ersten Bereichs 2 wird ein Bildmotiv 5 in unterschiedliche Raumberei che reflektiert, sodass für den Betrachter bei entsprechender Bewegung einer Lichtquelle 6 und/oder bei Veränderung eines Beobachtungswinkels ein sogenanntes Bewegungsbild ent steht.

Der den ersten Bereich 2 zumindest abschnittsweise überdeckende oder überlagernde zweite Bereich 3 ist bei diesem Ausführungsbeispiel von einer optischen Effektschicht 7 gebildet.

Die optische Effektschicht 7 kann auch als optisch variable Schicht ausgebildet sein oder als diese bezeichnet werden. Jene die Strukturen 4 bildende oder tragende Schicht bzw. Lage ist ihrerseits von der Effektschicht 7 vollflächig oder partiell abgedeckt. Unter dem Begriff „ab gedeckt“ wird nachfolgend eine Anordnung verstanden, bei welcher zumindest ein Oberflä chenabschnitt zumindest einer der Oberfläche der die Strukturen 4 bildenden oder tragenden Schicht bzw. Lage von der Effektschicht 7 abgedeckt ist. Nachfolgend sind einige mögliche Ausführungsbeispiel für die Anordnung der Schichten und Lagen gezeigt und beschrieben.

Die optische Effektschicht 7 kann einen vom Betrachtungswinkel und/oder vom Beleuch tungswinkel und/oder von der Art der Beleuchtung abhängigen optisch variablen Effekt auf weisen oder diesen ausbilden. Der optisch variable Effekt kann z.B. ein Aufsicht- / Durch sichtseffekt und/oder ein farbkippender Effekt und/oder ein Fluoreszenzeffekt oder derglei chen sein.

Dabei sei erwähnt, dass die Strukturen 4 partiell oder vollflächig vorgesehen sein können. Dies gilt auch für die optische Effektschicht 7, welche ebenfalls partiell oder vollflächig vor gesehen sein kann. Es kann die optische Effektschicht 7 auch aus mehreren Lagen gebildet sein oder diese umfassen.

Das Sicherheitselement 1 kann auch noch eine Trägerschicht 8 umfassen. Die Trägerschicht 8 kann aus einem Kunststoffwerkstoff gebildet sein. Weiters können auch mehrere Lagen die Trägerschicht 8 bilden. Der Kunststoff kann aus einem lichtdurchlässigen und/oder thermo plastischen Kunststoffmaterial gebildet sein. Als Werkstoff für die Trägerschicht 8 kann zu mindest eines der Materialien aus der Gruppe Polyimid (PI), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon, (PEEK) Polyetherketon (PEK), Po- lyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT), Po- lyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethylen (POM), Acrylnitril-butadien-styrol (ABS), Polyvinylcholrid (PVC) Ethylentetrafluorethylen (ETFE), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyvinylfluorid (PVF), Po- lyvinylidenfluorid (PVDF) und Ethylen-Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Fluorterpoly- mer (EFEP) und/oder Mischungen und/oder Co-Polymere dieser Materialien umfassen oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt sein. Die Trägerschicht 8 kann ihrerseits eine Dicke mit einem Dickenwert aufweisen, der aus ei nem Dicken- Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 5 mhi, bevorzugt von 10 mhi, und dessen obere Grenze 1000 mhi, bevorzugt von 50 mhi, beträgt.

Die zuvor beschriebenen Strukturen 4 können z.B. als diffraktive Strukturen, als Mikrospie gel, als strahlenoptisch wirksame Facetten oder als achromatische, reflektierende Strukturen ausgebildet sein. Die Ausbildung der Strukturen 4 als diffraktive Strukturen ist beispielsweise aus der EP2782765B1 und der EP2885135B1 sowie der WO2015107347A1 bekannt gewor den. Während eine Ausgestaltung der Strukturen 4 als Mikrospiegel beispielsweise aus der US10189294A1 sowie der EP3362827A1 dem Fachmann geläufig ist. Eine facettenartige Ausformung der Strukturen 4 geht beispielsweise aus der EP2632739A1 hervor. Weiters kön nen die Strukturen 4 in die Trägerschicht 8 mittels einer Abformvorrichtung, insbesondere durch ein Prägeverfahren, eingebracht sein oder werden.

Eine weitere alternative Möglichkeit bestünde darin, zur Ausbildung der Strukturen 4 eine ei gene weitere Schicht 9 vorzusehen. Die weitere Schicht 9 kann direkt auf die Trägerschicht 8 aufgebracht sein. Die weitere Schicht 9 ist mit einer strichlierten Linie angedeutet. So kann z.B. die weitere Schicht 9 von einem Prägelack gebildet sein, welcher entsprechend zur Bil dung der Strukturen 4 umgeformt ist. Dies kann wiederum mittels der Abformvorrichtung o- der eines Abformelements in einem Prägeverfahren erfolgen. Damit können wiederum die Strukturen 4 ausgeformt werden. Die weitere Schicht 9 mit den darin ausgeformten Strukturen 4 kann eine Schichtdicke mit einem Schichtdickenwert aufweisen, der aus einem Schichtdi cken- Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 0,5 pm, insbesondere 0,8 m m, bevorzugt 1 pm, und dessen obere Grenze 300 pm, insbesondere 50 pm, bevorzugt 20 pm, beträgt.

In der Fig. 2 ist noch dargestellt, dass die Strukturen 4 zwar durch die weitere Schicht 9 aus gebildet sind, jedoch die weitere Schicht 9 nicht direkt auf die Trägerschicht 8 aufgebracht ist. Es kann dazu eine Zwischenschicht 10 vorgesehen sein, welche z.B. durch einen Haftvermitt ler, einen Primer, einen Kleber oder dergleichen ausgebildet ist.

Zusätzlich zu der Zwischenschicht 10 kann auch noch z.B. eine reflektierende Schicht 11 vor gesehen sein. Die reflektierende Schicht 11 ist mit einer strichlierten Linie angedeutet. Es könnte, falls die reflektierende Schicht 11 vorgesehen ist, beidseits dieser jeweils die bevorzugt aus einem Haftvermittler oder Primer ausgebildete Zwischenschicht 10 vorgesehen sein. Es wäre aber auch noch möglich, anstatt der Zwischenschicht 10 nur die reflektierende Schicht 11, welche vollflächig oder partiell ausgebildet sein kann, vorzusehen oder die Zwi schenschicht 10 als vollflächige oder partielle reflektierende Schicht oder Lage auszubilden.

Die optische Effektschicht 7 kann z.B. farbkippende Pigmente 12 enthalten. In der Fig. 1 ist eines der farbkippende Pigmente 12 seitlich in einer stark vergrößerten Darstellung gezeigt.

So können die farbkippenden Pigmente 12 jeweils zumindest eine Absorber Schicht 13, zumin dest eine Distanzschicht 14 aus einem dielektrischen Material und zumindest eine Reflexions schicht 15 umfassen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die einzelnen Schichten des farbkippenden Pigments 12 schichtweise übereinander angeordnet. In diesem Fall ist die Dis tanzschicht 14 zwischen der Reflexionsschicht 15 und der Absorber Schicht 13 angeordnet.

Es wäre aber auch möglich, eine körperliche Anordnung der Schichten zueinander zu wählen, bei welcher die Reflexions Schicht 15 innenliegend angeordnet ist und diese von der Distanz schicht 14 umgeben, insbesondere voll umfänglich umschlossen ist. Die Distanzschicht 14 kann ihrerseits von der Absorberschicht 13 umgeben, insbesondere voll umfänglich von die ser umschlossen sein.

Damit wird erreicht, dass bei einer Bewegung der Lichtquelle 6 und/oder der Veränderung des Beobachtungswinkels in der optischen Effektschicht 7 mittels der farbkippenden Pigmen ten 12 ein Farbkippeffekt entsteht.

Die zumindest eine Absorberschicht 13 kann zumindest ein metallisches Material, insbeson dere ausgewählt aus der Gruppe Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt, Palladium, Eisen, Wolfram, Molybdän, Niob, Aluminium, Silber, Kupfer und/oder Legierungen dieser Materia lien umfassen oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt sein.

Die zumindest eine Distanzschicht 14 kann zumindest ein niederbrechendes dielektrisches Material mit einem Brechungsindex kleiner oder gleich 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Aluminiumoxid (AI2O3), Metallfluoride, beispielsweise Magnesiumfluorid (MgF2), Aluminiumfluorid (AIF3), Siliziumoxid (SIO x ), Siliziumdioxid (S1O2), Cerfluorid (CeF3), Nat rium- Aluminium- Fluoride (z.B. NasAlFö oder NasAEFu), Neodymfluorid (NdF3), Lanthanfluorid (LaF3), Samariumfluorid (SmF3) Bariumfluorid (BaF2), Calciumfluorid (CaF2), Lithiumfluorid (LiF), niederbrechende organische Monomere und/oder niederbre chende organische Polymere oder zumindest ein hochbrechendes dielektrisches Material mit einem Brechungsindex größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (TiCL), Kohlenstoff (C), Indiumoxid (I112O3), Indium- Zinn-Oxid (ITO), Tantalpentoxid (Ta 2 0s), Ceroxid (CeCL), Yttriumoxid (Y2O3), Europi umoxid (EU2O3), Eisenoxide wie zum Beispiel Eisen(II,III)oxid (FesCL) und Eisen(III)oxid (Fe 2 0 3 ), Hafniumnitrid (HfN), Hafniumcarbid (HfC), Hafniumoxid (HfCL), Lanthanoxid (La 2 0 3 ), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd 2 0 3 ), Praseodymoxid (Rig,Oi i), Samari umoxid (Sm 2 0 3 ), Antimontrioxid (Sb 2 0 3 ), Siliziumcarbid (SiC), Siliziumnitrid (S13N4), Silizi- ummonoxid (SiO), Selentrioxid (Se 2 0 3 ), Zinnoxid (Sn0 2 ), Wolframtrioxid (WO3), hochbre chende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere umfassen oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt sein.

Die zumindest eine Reflexions Schicht 15 kann zumindest ein metallisches Material, insbeson dere ausgewählt aus der Gruppe Silber, Kupfer, Aluminium, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materia lien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierungen oder zumindest ein hochbrechendes dielektri sches Material mit einem Brechungsindex von größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (ΉO 2 ), Kohlenstoff (C), Indi umoxid (I11 2 O 3 ), Indium-Zinn-Oxid (ITO), Tantalpentoxid (Ta 2 0s), Ceroxid (Ce0 2 ), Yttri umoxid (Y 2 O 3 ), Europiumoxid (EU 2 O 3 ), Eisenoxide wie zum Beispiel Eisen(II,III)oxid (Fe 3 0 4 ) and Eisen(III)oxid (Fe 2 0 3 ), Hafniumnitrid (HfN), Hafniumcarbid (HfC), Hafni umoxid (Hf0 2 ), Lanthanoxid (La 2 0 3 ), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd 2 Ü 3 ), Praseo dymoxid (Rig,Oi i ), Samariumoxid (Sr Os), Antimontrioxid (Sb 2 0 3 ), Siliziumcarbid (SiC), Si liziumnitrid (S1 3 N 4 ), Siliziummonoxid (SiO), Selentrioxid (Se 2 0 3 ), Zinnoxid (S11O 2 ), Wolf ramtrioxid (WO 3 ), hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere umfassen oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt sein.

Weiters oder zusätzlich wäre es noch möglich, dass die optische Effektschicht 7 metallische Pigmente und/oder magnetische Pigmente und/oder Farbpigmente und/oder Farbstoffe ent hält. Die metallischen Pigmente in der optischen Effektschicht 7 können aus der Gruppe von Al und/oder Cu und/oder Ag und/oder Au und/oder Ni und/oder Cr und/oder Pt und/oder Pd und/oder T1O2 und/oder Cr- Oxide und/oder ZnS und/oder ITO und/oder Bi- Oxid und/oder ATO und/oder FTO und/oder ZnO und/oder AI2O3 und/oder Zn-Chromat und/oder Fe-Oxide und/oder CuO gewählt sein. Zur Bildung eines Druckbildes als optische Effektschicht 7 oder eine Fage derselben, können die metallischen Pigmente z.B. in eine Tinte eingemischt sein.

Die metallischen Pigmente, insbesondere AI und/oder Cu und/oder Ag und/oder Au und/oder Ni und/oder Cr und/oder Pt und/oder Pd und/oder T1O2 und/oder Cr-Oxide und/oder ZnS und/oder ITO und/oder Bi-Oxid und/oder ATO und/oder FTO und/oder ZnO und/oder AI2O3 und/oder Zn-Chromat und/oder Fe-Oxide und/oder CuO und/oder farbkippende Interferenz pigmente und/oder S1O2 Pigmente, können auch einem Fack zugesetzt werden, welche ge meinsam die optische Effektschicht 7 oder eine Fage derselben bilden.

Zusätzlich zu der optischen Effektschicht 7 können weitere Schichten oder Fagen vorgesehen sein, beispielsweise eine optisch nicht lineare Schicht oder eine optisch nicht lineare Fage. Eine derartige Schicht oder solche diese Schicht bildenden Materialien oder Fagen werden auch als IR-Upconverter oder UV-Downconverter bezeichnet. Dabei kann es sich um Materi alien handeln, welche unter dem Einfluss von elektromagnetischer Strahlung außerhalb des sichtbaren Wellenlängenbereiches des Fichtes eine sichtbare Farbe aufweisen. Solche Materi alien können unter diesen Bedingungen, beispielsweise bei Einstrahlung von Infrarot(IR)- (l > 780 nm) und/oder Ultraviolet(UV)-Ficht (l < 380), so zur Emission von sichtbarem Ficht angeregt werden. Die weiteren Schichten können weiters fluoreszierende Pigmente und/oder fluoreszierende Stoffe enthalten.

Das Anordnen oder Aufbringen der optischen Effektschicht 7 oder deren Fagen auf die Struk turen 4 kann z.B. durch einen Druckvorgang und/oder einen Bedampfungsvorgang oder von mehreren derselben erfolgen. Es könnten aber auch die zuvor beschriebenen Werkstoffe oder Zusatzstoffe der Reflexions Schicht 15 einen Bestandteil oder eine Fage der optischen Effekt schicht 7 bilden. Diese können insbesondere aufgedruckt oder aufgedampft sein und so eine eigene Fage der optischen Effektschicht 7 bilden. Wird z.B. ein Druckbild als optische Effektschicht 7 für das Sicherheitselement 1 vorgesehen, kann z.B. eine partielle opake Druckfarbe, wie z.B. weiß, und/oder eine semitransparente Me tallisierung verwendet werden. Es kann dabei unter anderem ein matter und/oder glänzender Glanzgrad ausgebildet werden.

Als oberste Schicht auf der optischen Effektschicht 7 kann z.B. eine Schutzschicht 16 vorge sehen sein, welche den gesamten Schicht- und/oder Lagenaufbau vor mechanischen Beschädi gungen wie z.B. Kratzern, Riefen oder dergleichen schützt. Es könnte die Schutzschicht 16 auch auf der von der optischen Effektschicht 7 abgewendeten Seite der Trägerschicht 8 ange ordnet sein. Eine beidseitige Anordnung wäre auch denkbar. Bevorzugt kann mittels der Schutzschicht 16 auch eine ebenflächige Ausbildung des Sicherheitselements 1 erzielt wer den, wie dies mit einer strichlierten Linie in der Fig.l angedeutet ist.

Nachfolgend sind in den Fig. 3 bis 8 mögliche Schichtaufbauten des Sicherheitselements 1, zumeist beginnend ab den Strukturen 4, in jeweils vereinfachten Darstellungen gezeigt. Das Aufbringen dieser Schichten oder Lagen auf die zuvor beschriebene Trägerschicht 8 ist bevor zugt vorzusehen. Dabei sei erwähnt, dass die zuvor beschriebenen Werkstoffe und/oder Zu satzstoffe für die einzelnen Lagen zur Bildung der optische Effektschicht 7 bei diesen Ausfüh rungsbeispielen Anwendung finden können und/oder eingesetzt werden können.

Es sei darauf hingewiesen, dass je nach Ausbildung der einzelnen Lagen und/oder Schichten die Blickrichtung von einem Betrachter auf nur eine Seite des Sicherheitselements 1 oder aber auch von beiden Seiten auf das Sicherheitselement 1 gerichtet werden kann. Da die allgemein als optische Effektschicht 7 bezeichnete Schicht auch mehrere Schichten und/oder Lagen um fassen kann, ist es möglich, die optische Effektschicht 7 auf nur einer der Oberflächen der Strukturen 4 oder der diese bildenden Schicht oder Lage vorzusehen. Es wäre aber auch mög lich, die optische Effektschicht 7 und/oder zusätzliche Schichten oder Lagen an beiden Seiten oder Oberflächen der Strukturen 4 oder der diese bildenden Schicht oder Lage vorzusehen. Damit wird es z.B. möglich, einzelne Lagen oder Schichten der optischen Effektschicht 7 auf der einen Seite der Strukturen 4 und weitere mögliche Lagen oder Schichten der optischen Ef fektschicht 7 auf der gegenüberliegenden Seite der Strukturen 4 anzuordnen. So kann eine Splittung der optischen Effektschicht 7 erzielt werden. Es wäre aber auch möglich, die opti sche Effektschicht 7 auf nur einer der Seiten bzw. einer der Oberflächen der Strukturen 4 anzuordnen und zumindest eine der zusätzlichen Schichten oder Lagen auf der gegenüberlie genden Seite der Strukturen 4 anzuordnen. Damit kann eine hohe Variation smöglichkeit ge schaffen werden.

Die Fig. 3 zeigt einen möglichen Schicht- und/oder Lagenaufbau des Sicherheitselements 1 umfassend die Strukturen 4 und die optische Effektschicht 7. Die Trägerschicht 8 ist ebenfalls angedeutet. Die optische Effektschicht 7 umfasst eine Lage 17, welche einen hohen Bre chungsindex (HRI = High Refractive Index) aufweist oder diesen ausbildet. Die Lage 17 ist dabei den Strukturen 4 näherliegend oder unmittelbar benachbart zu diesen angeordnet. An dieser Stehe sei jedoch auch explizit darauf hingewiesen, dass es sich bei der Lage 17 unab hängig von ihrer Ausbildung lediglich um eine optionale Ausgestaltung und Weiterbildung handeln kann.

Unabhängig davon könnte die Lage 17 aber auch von einer semitransparenten Metallisie rungs-Lage gebildet sein. Weiters umfasst die optische Effektschicht 7 eine weitere Lage 18, welche aus einer die farbkippenden Pigmente 12 enthaltenden Druckfarbe gebildet ist. Die weitere Lage 18 ist auf der von den Strukturen 4 abgewendeten Seite der Lage 17 mit dem ho hen Brechungsindex angeordnet.

Es ist bei jenen Ausführungsbeispielen gemäß der Fig. 3 bis 6 vorgesehen, dass die optische Effektschicht 7, insbesondere jene diese bildenden Lagen und/oder Schichten, auf nur einer Seite der die Strukturen 4 bildenden oder tragenden Schicht oder Lage angeordnet ist. Dabei wird von einer einseitigen Anordnung der optischen Effektschicht 7 gesprochen. Dies ist be vorzugt jene Seite oder Oberfläche der Strukturen 4, welche auch die räumliche Strukturie rung aufweist oder diese ausbildet. Dabei handelt es sich zumeist auch um jene Seite, welche einem Betrachter zugewendet ist. Dies kann so sein, wobei aber auch die optische Effekt schicht 7 auf jener vom Betrachter abgewendeten Seite angeordnet sein kann.

In der Fig. 4 ist ein weiterer möglicher Schicht- und/oder Lagenaufbau des Sicherheitsele ments 1 umfassend die Strukturen 4 und die optische Effektschicht 7 gezeigt. Die Träger schicht 8 ist ebenfalls angedeutet. Die optische Effektschicht 7 umfasst hier wiederum die zu vor in der Fig. 3 beschriebene Lage 17, welche den hohen Brechungsindex (HRI = High Refractive Index) aufweist oder diesen ausbildet. Die Lage 17 ist dabei den Strukturen 4 nä herliegend oder unmittelbar benachbart zu diesen angeordnet.

Unabhängig davon könnte die Lage 17 aber auch von einer semitransparenten Metallisie rungs-Schicht gebildet sein. Eine weitere dünne Lage 19 ist aus metallischen Pigmenten gebil det. Als mögliche Variante der weiteren Lage 19 aus metallischen Pigmenten sei erwähnt, dass diese Lage auch mit einem Farbstoff und/oder Farbpigmenten eingefärbt sein kann. Die weitere Fage 19 ist auf der von den Strukturen 4 abgewendeten Seite der Fage 17 mit dem ho hen Brechungsindex angeordnet.

Die Fig. 5 zeigt einen möglichen weiteren Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitsele ments 1 umfassend die Strukturen 4 und die optische Effektschicht 7. Die Trägerschicht 8 ist ebenfalls angedeutet. Die optische Effektschicht 7 umfasst auch hier wiederum die zuvor in den Fig. 3 und 4 beschriebene Fage 17, welche den hohen Brechungsindex (HRI = High Refractive Index) aufweist oder diesen ausbildet. Die Fage 17 ist dabei den Strukturen 4 nä herliegend oder unmittelbar benachbart zu diesen angeordnet.

Weiters umfasst die optische Effektschicht 7 noch eine weitere Fage 20, welche bei diesem Ausführungsbeispiel von einer Farbschicht gebildet ist. Die die weitere Fage 20 bildende Farbschicht kann z.B. in einem Druckvorgang aufgebracht werden. Die weitere Fage 20 ist auf der von den Strukturen 4 abgewendeten Seite der Fage 17 mit dem hohen Brechungsindex angeordnet.

In der Fig. 6 ist ein möglicher weiterer Schicht- und/oder Fagenaufbau des Sicherheitsele ments 1 umfassend die Strukturen 4 und die optische Effektschicht 7 gezeigt. Die Träger schicht 8 ist ebenfalls angedeutet. Die optische Effektschicht 7 umfasst ihrerseits eine den Strukturen 4 unmittelbar benachbarte Fage 21, welche von einer partiell angeordneten oder partiell aufgebrachten, opaken Farbschicht gebildet ist. Die die weitere Fage 21 bildende Farbschicht kann z.B. in einem Druckvorgang aufgebracht werden.

Als weitere Fage ist die zuvor beschriebene Fage 17 vorgesehen, welche den hohen Bre chungsindex (HRI= High Refractive Index) aufweist oder diesen ausbildet. Die Fage 17 wird bei diesem Ausführungsbeispiel bevorzugt vollflächig ausgebildet oder ist vollflächig vorgesehen. Es wäre aber auch noch möglich, anstatt der Lage 17 mit dem hohen Brechungs index eine Lage 22, welche aus einer semitransparenten Metallisierung gebildet ist, vorzuse hen. Deshalb ist das Bezugszeichen 22 neben dem Bezugszeichen 17 in Klammem gesetzt dargestellt. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass in dem vorliegenden Zusammenhang ganz allgemein jede Schicht aus einem Material mit einem hohen Brechungsindex (HRI = High Refractive Index) durch eine semitransparente Metallisierung ersetzt werden kann.

Bei all den beschriebenen Ausführungsbeispielen kann z.B. jede die Strukturen 4 selbst aus einem reflektierenden Material oder Werkstoff gebildet sein. Es wäre aber auch möglich, eine eigene Schicht aus einem reflektierenden Werkstoff oder Material vorzusehen, wie dies insbe sondere in der Lig. 2 mit der reflektierenden Schicht 11 beschrieben ist.

Die Lig. 7 und 8 zeigen jeweils die zuvor angedeutete beidseitige Anordnungsmöglichkeit der Schichten und Lagen an jener die Strukturen 4 tragenden oder diese bildenden Schicht oder Lage. Die Strukturen 4 können auch hier zumindest von der optischen Effektschicht 7 vollflä chig oder partiell abgedeckt sein. Jene die optische Effektschicht 7 bildenden Lagen oder Schichten und/oder der weiteren möglichen Lagen oder Schichten können auch so zueinander an den einander gegenüberliegenden Seiten bzw. Oberflächen angeordnet sein, dass sich diese vollständig überdecken und/oder nur bereichsweise überdecken. Es wäre unabhängig davon aber auch möglich, die beidseitige Anordnung so zu wählen, dass zwar die Strukturen 4 voll flächig abgedeckt sind, sich jedoch die an beiden Seiten befindlichen Schichten oder Lagen einander nicht oder nur geringfügig überdecken.

Es ist bei dem in der Lig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass an der Schicht oder Lage mit den Strukturen 4 beidseitig weitere der zuvor beschriebenen Schichten oder La gen angeordnet sind. Zumeist ist die Schicht oder Lage mit den Strukturen 4 auf einer Seite überwiegend ebenflächig und auf der gegenüberliegenden Seite mit den Strukturen 4 verse hen. Die Strukturen 4 sind bevorzugt auf jener von der Trägerschicht 8 abgewendeten Seite angeordnet oder ausgebildet, falls diese vorgesehen ist.

Die Lage 17, welche den hohen Brechungsindex (HRI = High Refractive Index) aufweist oder diesen ausbildet, ist hier, so wie in den Lig. 3 bis 5 beschrieben, auf der einen Seite der Strukturen 4 angeordnet. Es wäre auch möglich, anstatt der Lage 17 die Lage 22, welche aus einer semitransparenten Metallisierung gebildet ist, vorzusehen.

Zumindest eine der weiteren möglichen Lagen 18 und/oder 19 und/oder 20 und/oder 21 ist hier an der gegenüberliegenden Seite der Schicht oder Lage mit den Strukturen 4 vorgesehen. Dieser gesamte Schichtaufbau kann seinerseits auf der Trägerschicht 8 angeordnet sein, wie dies mit strichlierten Linien angedeutet ist.

Bei dem in der Lig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist analog zum Ausführungsbeispiel in der Lig. 7 ebenfalls die Lage 17, welche den hohen Brechungsindex (HRI = High Refractive Index) aufweist oder diesen ausbildet, so wie auch in den Lig. 3 bis 5 beschrieben, auf der ei nen Seite der Strukturen 4 angeordnet. Es wäre auch möglich, anstatt der Lage 17 die Lage 22, welche aus einer semitransparenten Metallisierung gebildet ist, vorzusehen.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Schicht oder Lage mit den Strukturen 4 ist, falls vor handen, die Trägerschicht 8 vorgesehen. Dies dann, wenn die Strukturen 4 nicht direkt in die ser ausgebildet sind. Auf der von der Schicht oder Lage mit den Strukturen 4 abgewendeten anderen Seite der Trägerschicht 8 kann zumindest eine weitere der Lagen 18 und/oder 19 und/oder 20 und/oder 21 vorgesehen sein.

Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle be merkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten dersel ben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausfüh rungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Lachmannes liegt.

Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Linzeimerkmale oder Merkmals kombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispie len können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen wer den. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verste hen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.

Der Ordnung halber sei abschließend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert darge- stellt wurden.

Bezugszeichenaufstellung Sicherheitselement erster Bereich zweiter Bereich Struktur Bildmotiv Lichtquelle optische Effektschicht Trägerschicht weitere Schicht Zwischenschicht reflektierende Schicht farbkippendes Pigment Ab sorber Schicht Distanzschicht Reflexions Schicht Schutzschicht Lage Lage Lage Lage Lage Lage