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Title:
SERVER FOR PROVIDING MEDIA FILES FOR DOWNLOAD BY A USER, AND SYSTEM AND METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/023404
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a server for providing media files for download by a user, having an operating system in which the user is created, a media table which is stored in a memory and in which at least a first media ID is assigned to a first media file and a second media ID is assigned to a second media file, an identifier table which is stored in a memory and in which an identifier that is able to be assigned to an identifier carrier is assigned to the user, and an assignment table stored in a memory, wherein, in the assignment table, the first media ID and/or the second media ID may be assigned to the identifier and the first media ID is not assigned to the identifier, having a program routine which is provided on the server and by way of which the user changes the assignment table and assigns the first media ID to the identifier in the assignment table.

Inventors:
FASSBENDER PATRIC (DE)
STAHL MARCUS (DE)
WILMANNS CHRISTIAN (DE)
VADERS SVEN (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/061321
Publication Date:
February 11, 2021
Filing Date:
April 23, 2020
Export Citation:
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Assignee:
BOXINE GMBH (DE)
International Classes:
G06F16/635; A63H3/28
Domestic Patent References:
WO2015104222A12015-07-16
WO2017129349A12017-08-03
WO2015078923A12015-06-04
WO2015104222A12015-07-16
WO2017129349A12017-08-03
Foreign References:
DE102016000630A12017-07-27
US20180353869A12018-12-13
DE102011056420A12013-06-20
EP3594833A12020-01-15
US20180353869A12018-12-13
Attorney, Agent or Firm:
TILMANN, Max W. et al. (DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Server (111) zum Bereitstellen von Mediendateien für ein Herunterladen durch einen Nutzer mit

• einem Betriebssystem, in dem der Nutzer angelegt ist,

• einer in einem Speicher abgelegten Medientabelle (310), in der zumindest eine erste Medien-ID einer ersten Mediendatei und eine zweite Medien-ID einer zweiten Mediendatei zugeordnet ist,

• einer in einem Speicher abgelegten Kennungstabelle (312), in dem eine Kennung, die einem Kennungsträger (8) zugeordnet werden kann, dem Nutzer zugeordnet wird,

• und einer in einem Speicher abgelegten Zuordnungstabelle (313), wobei in der Zuordnungstabelle (313) i. der Kennung die ersten Medien-ID und/oder die zweiten Medien-ID zugeordnet werden kann und ii. die erste Medien-ID der Kennung nicht zugeordnet ist, gekennzeichnet durch eine auf dem Server (111) vorgesehene Programmroutine, mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle (313) ändert und in der Zuordnungstabelle (313) der Kennung die erste Medien-ID zuordnet.

2. Server nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Server (111) dazu ausgebildet ist, die Programmroutine durch das Empfangen eines Änderungssignals (315) auszulösen, und dass die Programmroutine den Schritt des Auswertens des Änderungssignals (315) umfasst.

3. Server nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch

• eine Berechtigungstabelle (314), in der einem Nutzer Medien-IDs zugeordnet sind und/oder

• eine Berechtigungstabelle (314), in der eine Medien-ID Nutzern zugeordnet ist und/oder

• eine Berechtigungstabelle (314), in der einer Nutzergruppe eine Medien-ID zugeordnet ist und/oder

• eine Berechtigungstabelle (314), in der eine Medien-ID einer Nutzergruppe zugeordnet ist.

4. Server nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine auf dem Server (111) vorgesehene Bibliotheksroutine, die das Aussenden eines Bibliothekssignals (316) bewirkt, wobei das Bibliothekssignal (316) eine Medien-ID oder mehrere Medien-ID beinhaltet und die Bibliotheksroutine • den Schritt des Auslesens zumindest einer Medien-ID, die einem Bibliothekkriterium entspricht, aus der Medientabelle (310) aufweist und/oder

• den Schritt des Auslesens zumindest einer Medien-ID aus der Berechtigungstabelle (314) aufweist, die in der Berechtigungstabelle (314) dem Nutzer zugeordnet ist und die einem Bibliothekkriterium entspricht.

5. Server nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass

• das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle in der Medientabelle (310) abgelegten Medien-ID ausgelesen werden (Bibliothekskriterium „alle“) und/oder

• das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle in der Medientabelle (310) abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle (310) bestimmte Metadaten zugeordnet sind, beispielsweise die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Serie oder eine bestimmte Kategorisierungen, wie beispielsweise die Zuordnung zu Stilrichtungen (Pop, Klassik, RnB), (Bibliothekskriterium „bestimmte Metadaten“) und/oder

• das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle (314) ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß einer Nutzergruppentabelle (309) angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Nutzer-Medien-ID“) und/oder

• das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle in der Medientabelle (310) abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) nicht einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Neue-Medien-ID“) und/oder

• das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle (314) ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle (313) einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle (312) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Zugeordnete-Medien-ID“) und/oder

• das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle (314) ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle (313) nicht einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle (312) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Freie-Medien-ID“).

6. User- Interface zur Interaktion mit einem Server (111) zum Bereitstellen von Mediendateien für ein Herunterladen, insbesondere zu einer Interaktion mit einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Ul- Änderungsroutine, die das Aussenden eines Änderungssignals (315) bewirkt, wobei das Änderungssignal (315)

• eine Medien-ID oder

• eine Medien-ID und eine Kennung enthält.

7. User- Interface nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Ul-Bibliotheksroutine, die das Empfangen eines Bibliothekssignals (316) enthält, wobei das Bibliothekssignal (316) eine Medien-ID oder mehrere Medien-ID beinhaltet, und die in dem Änderungssignal (315) enthaltene Medien-ID in dem Bibliothekssignal (316) enthalten ist.

8. User- Interface nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ul-

Bibliotheksroutine den Schritt des Erzeugens und Aussendens eines Bibliothekanforderungssignals (350) aufweist, wobei das

Bibliothekanforderungssignal (350) ein Bibliothekkriterium enthält und

• das Bibliothekkriterium dazu geeignet ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers (111) alle in der Medientabelle (310) des Servers (111) abgelegten Medien-ID ausgelesen werden (Bibliothekskriterium „alle“) und/oder

• das Bibliothekkriterium dazu geeignet ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers (111) alle in der Medientabelle (310) des Servers (111) abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle (310) bestimmte Metadaten zugeordnet sind, beispielsweise die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Serie oder eine bestimmte Kategorisierungen, wie beispielsweise die Zuordnung zu Stilrichtungen (Pop, Klassik, RnB), (Bibliothekskriterium „bestimmte Metadaten“) und/oder

• das Bibliothekkriterium dazu geeignet ist, dass bei seiner Anwendung in der

Bibliotheksroutine des Servers (111) alle Medien-IDs aus der

Berechtigungstabelle (314) des Servers (111) ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) des Servers (311) angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Nutzer-Medien-ID“) und/oder

• das Bibliothekkriterium dazu geeignet ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers (111) alle in der Medientabelle (310) des Servers (111) abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) des Servers (311) nicht einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) des Servers (311) angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Neue-Medien-ID“) und/oder

• das Bibliothekkriterium dazu geeignet ist, dass bei seiner Anwendung in der

Bibliotheksroutine des Servers (311) alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle (314) des Servers (111) ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) einem bestimmten Nutzer oder einer

Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) des Servers (311) angehört, zugeordnet sind, und die in der

Zuordnungstabelle (3139 des Servers (111) einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle (312) des Servers (111) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) des Servers (111) angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Zugeordnete-Medien-ID“) und/oder

• das Bibliothekkriterium dazu geeignet ist, dass bei seiner Anwendung in der

Bibliotheksroutine des Servers (111) alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle (314) des Servers (111) ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle (314) einem bestimmten Nutzer oder einer

Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) des Servers (111) angehört, zugeordnet sind, und die in der

Zuordnungstabelle (313) des Servers (111) nicht einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle (312) des Servers (111) einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle (309) angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Freie-Medien-ID“)

9. System mit

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User- Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User- Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem externen Gerät, auf dem das User-Interface durchgeführt werden kann, oder • einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem Kennungsträger (8), wobei der Kennungsträger (8) eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User- Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem Kennungsträger (8), wobei der Kennungsträger (8) eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung (8) aufweist, oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User- Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem externen Gerät, auf dem das User-Interface durchgeführt werden kann, und einem Kennungsträger (8), wobei der Kennungsträger (8) eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem Abspielgerät (1) oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User-

Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem Abspielgerät (1) oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User-

Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem externen Gerät, auf dem das User- Interface durchgeführt werden kann, und einem Abspielgerät (1) oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem Kennungsträger (8), wobei der Kennungsträger (8) eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, und einem Abspielgerät (1) oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User- Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem Kennungsträger (8), wobei der Kennungsträger (8) eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, und einem Abspielgerät (1) oder

• einem Server (111) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem User- Interface nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und einem externen Gerät, auf dem das User-Interface durchgeführt werden kann, und einem Kennungsträger (8), wobei der Kennungsträger (8) eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, und einem Abspielgerät (1).

10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Abspielgerät (1) mit

• einem Lautsprecher (138) oder einem Lautsprecheranschluss,

• einem Sensor (120), der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,

• einer Kontrolleinheit (130) ausgeführt ist, die den Lautsprecher (139) oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten ansteuern kann, wenn der Sensor (120) innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit (130) eine bestimmte Änderung der von dem Sensor (120) festgestellten Eigenschaft feststellt.

11. Verfahren zum Bereitstellen einer Mediendatei zum Herunterladen von einem Server (111) durch einen Nutzer, wobei Server (111)

• ein Betriebssystem, in dem der Nutzer angelegt ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Medientabelle (310), in der zumindest eine erste Medien-ID einer ersten Mediendatei und eine zweite Medien-ID einer zweiten Mediendatei zugeordnet ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Kennungstabelle (312), in dem eine Kennung, die einem Kennungsträger (8) zugeordnet werden kann, dem Nutzer zugeordnet wird,

• und eine in einem Speicher abgelegte Zuordnungstabelle (313) aufweist, wobei in der Zuordnungstabelle (313) i. die Kennung zumindest der ersten Medien-ID oder der zweiten Medien-ID zugeordnet werde kann und ii. die erste Medien-ID der Kennung nicht zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutzer eine auf dem Server (111) vorgesehene Programmroutine ausführt, mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle (313) ändert und in der Zuordnungstabelle (313) der Kennung die erste Medien-ID zuordnet.

12. Verfahren zur Interaktion mit einem Server (111) zum Bereitstellen von Mediendateien für ein Herunterladen, insbesondere zu einer Interaktion mit einem Server nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mittels eines User-Interface, gekennzeichnet durch das Durchführen einer Ul-Änderungsroutine, die das Aussenden eines Änderungssignals (315) bewirkt, wobei das Änderungssignal (315)

• eine Medien-ID oder

• eine Medien-ID und eine Kennung enthält.

13. Verfahren zum Bereitstellen einer Mediendateie zum Herunterladen von einem Server (111) durch einen Nutzer, wobei Server (111)

• ein Betriebssystem, in dem der Nutzer angelegt ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Medientabelle (310), in der zumindest eine erste Medien-ID einer ersten Mediendatei und eine zweite Medien-ID einer zweiten Mediendatei zugeordnet ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Kennungstabelle (3129, in dem eine Kennung, die einem Kennungsträger (8) zugeordnet werden kann, dem Nutzer zugeordnet wird, • und eine in einem Speicher abgelegte Zuordnungstabelle (313) aufweist, wobei in der Zuordnungstabelle (313) i. die Kennung zumindest der ersten Medien-ID oder der zweiten Medien-ID zugeordnet werden kann und ii. die erste Medien-ID der Kennung nicht zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem User-Interface eine Ul-Änderungsroutine durchgeführt wird, die das Aussenden eines Änderungssignals (315) bewirkt, wobei das Änderungssignal (315)

• eine erste Medien-ID oder

• eine erste Medien-ID und eine Kennung enthält und der Server das Änderungssignal (315) empfängt und nach dem Empfangen des Änderungssignals (315) eine Programmroutine ausführt, mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle (313) ändert und in der Zuordnungstabelle (313) der Kennung die erste Medien-ID zuordnet.

14. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch

• das Aussenden eines Bibliothekssignals (316) durch den Server (111), wobei das Bibliothekssignal (316) eine Medien-ID oder mehrere Medien-ID beinhaltet, und

• das Durchführen einer Ul-Bibliotheksroutine in dem User-Interface, die das Empfangen des von dem Server ausgesandten Bibliothekssignals (316) enthält,

• das Erzeugen und Aussenden des Änderungssignals (315) in der Ul- Änderungsroutine, wobei eine der in dem Bibliothekssignal (316) enthaltenen Medien-ID in dem Änderungssignal (315) enthalten ist.

15. Vorrichtung zur Datenverarbeitung, umfassend Mittel zur Ausführung der Schritte eines der Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 bis 14.

16. Computerprogramm, insbesondere Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Programms durch einen Computer diesen veranlassen, eines der Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 bis 14 auszuführen.

17. Datenträgersignal, das das Computerprogramm, insbesondere Computerprogrammprodukt, nach Anspruch 16 überträgt.

18. Computerlesbares Speichermedium, umfassend Befehle, die bei der Ausführung durch einen Computer diesen veranlassen, eines der Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 bis 14 auszuführen.

Description:
"Server zum Bereitstellen von Mediendateien für ein herunterladen durch einen Nutzer sowie System und Verfahren" Die Erfindung betrifft einen Server zum Bereitstellen von Mediendateien für ein

Herunterladen durch einen Nutzer. Ferner betrifft die Erfindung ein User-Interface zur Interaktion mit einem Server zum Bereitstellen von Mediendateien für ein Herunterladen. Ferner betrifft die Erfindung ein System. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Bereitstellen einer Mediendatei zum Herunterladen von einem Server durch einen Nutzer. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Interaktion mit einem Server zum Bereitstellen von Mediendateien für ein Herunterladen mittels eines User-Interface.

Aus WO 2015/104222A1 , WO 2017/129349A1, DE 10 2011 056 420 A1, EP 3 594 833A1 , WO 2015/078923 A1 und US 2018/0353869A1 ist jeweils eine Vorrichtung zur

Wiedergabe einer Audioinformation mit einem Lautsprecher und einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, bekannt, wobei die jeweilige Vorrichtung zusätzlich eine Kontrolleinheit aufweist, die den Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des

Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Bei den bekannten Vorrichtungen ist der Sensor als ein Lesegerät zum Kommunizieren mit einem passiven RFID-Transponder ausgeführt. Die bekannten Vorrichtungen werden durch einen Kennungsträger zu einem System ergänzt, wobei der Kennungsträger eine Eigenschaft hat, die der Sensor feststellen kann, wenn sich der Kennungsträger innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors befindet, oder der Kennungsträger eine Eigenschaft der Umgebung des Sensors ändert, die der Sensor im Bereich seiner Umgebung feststellen kann. Bei den vorbekannten Systemen weist der Kennungsträger einen RFID-Transponder auf.

Die WO 2015/104222 schlägt vor, dass die Kontrolleinheit der Vorrichtung dazu ausgebildet ist, eine die festgestellte bestimmte Eigenschaft bzw. eine die festgestellte bestimmte Änderung der Eigenschaft enthaltende Information an einen bestimmten Server zu übermitteln, der mit dem Internet verbunden ist. Die Zuordnung der erkannten bestimmten Eigenschaft, bzw. der erkannten bestimmten Änderung der Eigenschaft zu einer bestimmten Audioinformation erfolgt auf dem Server. Der Server übermittelt Daten an die Vorrichtung, die er der ihm von der Kontrolleinheit übermittelten bestimmten Eigenschaft, bzw. der ihm von der Kontrolleinheit übermittelten bestimmten Änderung der Eigenschaft zugeordnet hat.

Die DE 10 2011 056 420 A1 schlägt vor, dass der bei ihr als Erkennungsmarke bezeichnete Kennungsträger die Information einer Netzwerkadresse beinhaltet, unter der eine Mediendatei zu finden ist, wie z.B. eine URL-Adresse und/oder eine zuvor festgelegte Identifikationsnummer mittels derer die Mediendatei in einer Datenbank eindeutig identifiziert werden kann. Die DE 10 2011 056 420 A1 schlägt die Verwendung eines Blanko-Abspielobjekts vor. Die Verwendung des Blanko- Abspielobjekts soll es erlauben, auch auf anderen Datenträgern gespeicherte Inhalte von Mediendateien kleinkindgerecht mittels der Abspielvorrichtung zu nutzen. Dazu schlägt die DE 102011 056420 A1 vor, zunächst eine zweite Mediendatei im Speicher der Abspielvorrichtung zu speichern. Die zweite Mediendatei kann z.B. von einem Datenträger wie einer CD oder DVD in den Speicher der Abspielvorrichtung übertragen werden. Nach oder bei dem Speichern der zweiten Mediendatei wird eine Blanko- RFID-Erkennungsmarke des Blanko-Abspielobjekts mit der zweiten Mediendatei eindeutig verknüpft. Dies soll durch die in der Abspielvorrichtung erfolgende Zuordnung der auf der Blanko-Erkennungsmarke enthaltenen Information, beispielsweise der ID- Kennzahl der Blanko-Erkennungsmarke, zu der zweiten Mediendatei erreicht werden. Falls die Abspielvorrichtung über Mittel zur Anbindung an einen Rechner verfügt, soll das Verknüpfen mittels einer dazu geeigneten Rechner-Software erfolgen.

Die WO 2017/129349A1 schlägt vor, dass das Datenpaket, dass von einem externen Speicher auf den Speicher der Abspielvorrichtung übertragen wird, einer Bibliothek von Datenbanken entspringen kann, die in dem externen Speicher vorgehalten werden. Diese Bibliothek könne von einem externen Dienstleister bereitgestellt werden, beispielsweise von Hörbuchverlagen oder von Filmverleihen. Ferner schlägt die WO 2017/129349A1 vor, das Datenpaket in dem externen Speicher mit einer Aufnahmesoftware individuell aufzunehmen. Für die Bauformen, bei denen der externe Speicher Teil eines Computers eines Heimnetzwerks ist, schlägt die WO 2017/129349A1 vor, die Aufnahmesoftware von einem Prozessor dieses Computers ausführen zu lassen. Vorgeschlagen wird aber auch, die Aufnahmesoftware auf einem externen Computer (externen Gerät), beispielsweise auf einem Smartphone, einem Tabletcom puter, einem Laptop oder einem Tischrechner oder einer Workstation auszuführen und das so erzeugte Datenpaket über ein Netzwerk, insbesondere bevorzugt über das Internet in den externen Speicher, beispielsweise einer Cloud einzustellen, von dem aus das Datenpaket auf den Speicher der Abspielvorrichtung übertragen wird. Wenn die Abspielvorrichtung bei dem externen Speicher Datenpakete anfordert, können der externe Speicher und die Vorrichtung so ausgebildet sein, dass zunächst geprüft wird, ob in der Abspielvorrichtung eine Kopie der Datenpakete bereits gespeichert ist. Davon abhängig kann entschieden werden, ob und welche Datenpakete von dem externen Speicher an die Abspielvorrichtung übertragen werden. Auf diese Weise kann mit Hilfe derselben Kennung über die Zeit unterschiedlicher Kontent (Inhalt) abgerufen werden, beispielsweise sich überwiegend regelmäßig ändernder Kontent (wie z.B. sogenannte Podcasts) oder sich ereignisabhängig ändernder Kontent.

Die WO 2017/129349 schlägt zur Übertragung eines Datenpakets von dem Computer, auf dem die Aufnahmesoftware eingesetzt wird, auf den externen Speicher den Einsatz der Aufnahmesoftware vor. Es wird vorgeschlagen, dass die Aufnahmesoftware den Kontent entweder selbst aufnimmt oder anderweitigen Kontent einliest und diesen Kontent ganz oder teilweise über ein Netzwerk in den (in einem anderen Computer realisierten) externen Speicher übermittelt. Dabei nimmt die Aufnahmesoftware eine Zuordnung des Kontents zu einer oder mehreren bestimmten Kennungen oder Gruppen von Kennungen vor. Die auf dem externen Gerät laufende Aufnahmesoftware ermittelt hierfür - einmalig oder wiederholt - über eine Verbindung zu der Abspielvorrichtung (entweder direkt oder über einen zwischengeschalteten Server) eine oder mehrere bestimmte Kennungen oder Gruppen von Kennungen, die für die Zuordnung infrage kommen. Die auf dem externen Gerät laufende Aufnahmesoftware lässt den Benutzer der Aufnahmesoftware vor oder nach der Aufnahme oder dem Einlesen des Kontent bestimmen, welche der Kennungen der Kontent zugeordnet werden soll. Dabei kennt die WO 2017/129349 die Alternative, dass die Ermittlung der infrage kommenden Kennungen dadurch geschieht, dass - wenn dem Benutzer der Aufnahmesoftware die Kennung zur Verfügung steht - die Kennung in den Erkennungsbereich der Abspielvorrichtung verbracht wird. Ebenso kennt die WO 2017/129349 die Ausführungsform, bei der mittels eines Benutzerkontos eine Beziehung zwischen dem Benutzer der Aufnahmesoftware (oder einer Benutzergruppe) und einer oder mehrerer Kennungen gespeichert ist. Die Zuordnung der infrage kommenden Kennungen zu einem Benutzerkonto kann nach der Lehre der WO 2017/129349 beispielsweise in einem externen Speicher oder im gleichen Gerät, mit der die Aufnahmesoftware ausgeführt wird, gespeichert sein, wobei das Speichern an beiden Stellen bevorzugt wird. Nach der Lehre der WO 2017/129349 kann das Gerät, auf dem die Aufnahmesoftware durchgeführt wird, somit über die Zuordnung der infrage kommenden Kennungen zu dem Benutzerkonto wissen, "welche Kennungen dem dem Benutzerkonto zugeordneten Benutzer gehören". Der soeben mittels der Aufnahmesoftware erzeugte Kontent, sei es der durch ein Aufnehmen selbst erzeugte Kontent oder sei es der soeben eingelesene Kontent kann nach der Lehre der WO 2017/129349 somit innerhalb der Aufnahmesoftware einer Kennung zugeordnet werden. Das dem erzeugten Kontent (dem aufgenommenen Kontent oder dem eingelesenen Kontent) entsprechende Datenpaket wird dann mit der zusätzlichen Information, zu welcher bestimmten Kennung oder zu welcher Gruppe von Kennungen dieses Datenpaket gehört, von dem Gerät, auf dem die Aufnahmesoftware durchgeführt wird, auf den externen Speicher in einer Cloud übertragen.

Die US 2018/0353869 A1 schlägt in [0021] vor, dass eine Kontrollvorrichtung, bei der es sich beispielsweise um ein Smartphone, ein Tablet oder einen externen Computer, nicht aber um die Abspielvorrichtung handelt, die Medien oder die durchzuführenden Instruktionen über Interaction mit der Abspielvorrichtung (dort entertainment media device) oder über Interaction mit einem Server indirekt ändern kann. In [0054] wird vorgeschlagen, dass der Server die Datenbank speichern kann, die die Kontrollinformationen der Vorrichtung mit Kennungen der Kennungsträger verknüpft. Die US 2018/03538 69 A1 schlägt die Möglichkeiten vor, die Abspielvorrichtung (Entertainment Media Device genannt) durch eine externe Kontrolleinheit, wie beispielsweise ein Smartphone, ein Tablet (dort: Controller Device) fernzusteuern. In [0218] wird vorgeschlagen, dass eine solche externe Kontrolleinheit über die Abspielvorrichtung Zugriff auf den Kennungsträger erhalten kann und diesen Auslesen oder beschreiben oder modifizieren kann; die US 2018/0353869A1 arbeitet nämlich mit beschreibbaren Kennungsträger.

Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der Erfindung, einen Server und/oder ein User- Interface zu schaffen, mit dem die Anzahl der zu vorzuhaltenden Mediendateien reduziert und/oder der Umfang des Datenaustauschs zwischen dem Server und einem User-Interface reduziert werden kann. Außerdem ist Teil der Aufgabe der Erfindung, die technischen Anforderungen an eine Abspielvorrichtung gering zu halten oder optimal auszunutzen, sowie die Nutzung des Systems auch bei unterschiedlichen Situationen hinsichtlich der Datenanbindung optimal nutzbar zu machen. Diese Aufgabe wird durch den Server gemäß Anspruch 1, durch das User-Interface gemäß Anspruch 6, das System nach Anspruch 9 sowie die Verfahren nach Anspruch 11, 12 und/oder 13, sowie die Vorrichtung zur Datenverarbeitung gemäß Anspruch 15, das Computerprogramm gemäß Anspruch 16, das Datenträgersignal gemäß Anspruch 17 sowie das computerlesbare Speichermedium gemäß Anspruch 18 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen und der hiernach folgenden Beschreibung wiedergegeben.

Vorteile der Erfindung können bereits durch das Bereitstellen eines Servers realisiert werden. Zugleich ist das Bereitstellen eines Servers das Bereitstellen eines für sich verkehrsfähigen Gutes, weshalb sich der Anspruch 1 auf den Server richtet. Hinsichtlich der Systemgrenzen kann zu dem Server eine Kommunikationsschnittstelle, über die der Server Signale empfangen und Signale aussenden kann, gehören. Teil des Servers kann es sein, über diese Kommunikationsschnittstelle bestimmte Signale zu empfangen, den Aufbau dieser Signale aufzulösen und eine in dem Signal enthaltene Information herauszuarbeiten. Teil des Servers kann es ferner sein, über diese Kommunikationsschnittstelle bestimmte Signale zu versenden, die einen bestimmten Aufbau haben und innerhalb dieses bestimmten Aufbaus Informationen enthalten.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein User-Interface.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein System aus einem Server und einem User- Interface, das auf einem externen Gerät ausgeführt werden kann, insbesondere auf ein System mit einen Server und einem User- Interface und einem externen Gerät, auf dem das User-Interface ausgeführt werden kann, bzw. eine das User- Interface bereitstellende Software abgelegt ist. Das externe Gerät kann ein Smartphone, ein Tablet, ein Wearable, wie beispielsweise eine Smartwatch, oder ein Computer, beispielsweise ein Laptop sein. In einer Art des Einsatzes der Erfindung stellt der Betreiber des Servers Dritten ein User-Interface zur Verfügung, beispielsweise in Form einer Software für eine App oder einer Software, die in einem Webbrowser läuft, wobei die das User-Interface bereitstellende Software auf externen Geräten, die die Dritten besitzen, ausgeführt werden kann. Vorteile der Erfindung werden in dieser Art des Einsatzes beispielsweise dadurch realisiert, dass der Betreiber des Servers den Dritten durch das Bereitstellen des User-Interface die Möglichkeit gibt, unter Einsatz eines geringen auszutauschenden Datenvolumens einen bestehenden Kennungsträger zur Kennzeichnung anderer Mediendateien zu verwenden.

Hinsichtlich der Systemgrenzen kann zu dem User-Interface gehören, dass das User- Interface das externe Gerät, möglicherweise unter Rückgriff auf weitere auf dem externen Gerät vorhandene Softwarekomponenten dazu ansteuern kann, über eine Kommunikationsschnittstelle des externen Geräts Signale zu empfangen und Signale aussenden. Teil des User- Interface kann es sein, ein über diese Kommunikationsschnittstelle empfangenes, bestimmtes Signal hinsichtlich des Aufbaus des Signals aufzulösen und eine in dem Signal enthaltene Information herauszuarbeiten. Teil des User-Interface kann es ferner sein, über diese Kommunikationsschnittstelle bestimmte Signale zu versenden, die einen bestimmten Aufbau haben und innerhalb dieses bestimmten Aufbaus Informationen enthalten, so dass der Server, der dieses Signale empfängt, den Aufbau dieser Signale auflösen und eine in dem Signal enthaltene Information herausarbeiten kann.

Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein System mit einem Server und einem Kennungsträger, vorzugsweise auf ein System mit einem Server, einem Kennungsträger und einem User-Interface, das auf einem externen Gerät ausgeführt werden kann, insbesondere auf ein System mit einem Server, einem Kennungsträger und einem User- Interface und einem externen Gerät, auf dem das User-Interface ausgeführt werden kann, bzw. eine das User-Interface bereitstellende Software abgelegt ist

Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein System mit einem Server und einem Kennungsträger und einer Abspielvorrichtung, vorzugsweise auf ein System mit einem Server, einem Kennungsträger, einer Abspielvorrichtung und einem User-Interface, das auf einem externen Gerät ausgeführt werden kann, vorzugsweise auf ein System mit einem Server, einem Kennungsträger, einer Abspielvorrichtung und einem User- Interface und einem externen Gerät, auf dem das User-Interface ausgeführt werden kann, bzw. eine das User-Interface bereitstellende Software abgelegt ist. Hinsichtlich der Systemgrenzen kann zu der Abspielvorrichtung eine Kommunikationsschnittstelle gehören, über die die Abspielvorrichtung Signale empfangen und Signale aussenden kann. Teil der Abspielvorrichtung kann es sein, über diese Kommunikationsschnittstelle bestimmte Signale zu empfangen, den Aufbau dieser Signale aufzulösen und eine in dem Signal enthaltene Information herauszuarbeiten. Teil der Abspielvorrichtung kann es ferner sein, über diese Kommunikationsschnittstelle bestimmte Signale zu versenden, die einen bestimmten Aufbau haben und innerhalb dieses bestimmten Aufbaus Informationen enthalten, so dass der Server, der diese Signale empfängt, den Aufbau dieser Signale auflösen und eine in dem Signal enthaltene Information herausarbeiten kann.

Die Kommunikationsschnittstelle des Servers ist vorzugsweise dazu ausgebildet, Signale in ein Kommunikationsnetzwerk auszusenden und Signale aus einem Kommunikationsnetzwerk zu empfangen. Die Kommunikationsschnittstelle des Servers ist vorzugsweise ein Anschluss, vorzugsweise ein Kabelanschluss für ein Kabel, über den der Server Signale in das Internet aussenden und Signale aus dem Internet empfangen kann.

Das auf dem externen Gerät auszuführende User-Interface ist vorzugsweise dazu ausgeführt, über eine Kommunikationsschnittstelle des externen Geräts Signale in ein Kommunikationsnetzwerk auszusenden und Signale aus einem Kommunikationsnetzwerk zu empfangen. Die Kommunikationsschnittstelle des externen Geräts kann ein Kabelanschluss für ein Kabel sein, über das das externe Gerät Signale in das Internet aussenden und Signale aus einem Internet empfangen kann. Vorzugsweise ist die Kommunikationsschnittstelle des externen Geräts eine kabellose Kommunikationsschnittstelle, beispielsweise eine WLAN-Antenne, Bluetooth- Antenne oder eine Mobilfunkantenne sein, über die das externe Gerät Signale in das Internet auszusenden und Signale aus einem Internet empfangen kann.

Die Kommunikationsschnittstelle der Abspielvorrichtung ist vorzugsweise dazu ausgebildet, Signale in ein Kommunikationsnetzwerk auszusenden und Signale aus einem Kommunikationsnetzwerk zu empfangen. Die Kommunikationsschnittstelle der Abspielvorrichtung kann ein Kabelanschluss für ein Kabel sein, über das die Abspielvorrichtung Signale in das Internet auszusenden und Signale aus dem Internet empfangen kann. Vorzugsweise ist die Kommunikationsschnittstelle der Abspielvorrichtung eine kabellose Kommunikationsschnittstelle, beispielsweise eine WI_AN-Antenne, Bluetooth-Antenne oder eine Mobilfunkantenne sein, über die die Abspielvorrichtung Signale in das Internet aussenden und Signale aus dem Internet empfangen kann.

Erfindungsgemäß ist in dem Speicher des Servers eine Medientabelle, eine Kennungstabelle und eine Zuordnungstabelle abgelegt. In bevorzugten Ausführungsformen sind ferner beispielsweise eine Nutzergruppentabelle, eine Berechtigungstabelle und eine Gerätekennungstabelle vorgesehen. Als Tabelle wird die Zuordnung eines Mitglieds einer ersten Gruppe von Mitgliedern, beispielsweise einer Kennung aus einer Gruppe von Kennungen, zu einem Mitglied einer zweiten Gruppe von Mitgliedern, beispielsweise einer Mediendatei aus einer Gruppe von Mediendateien, verstanden, unabhängig davon, wie dies technisch realisiert wird, vorzugsweise aber innerhalb einer Datenbank. In der einfachsten Form weist eine Tabelle eine erste Spalte, in der die Mitglieder der ersten Gruppe unter einander gelistet sind, und eine neben der ersten Spalte angeordnete zweite Spalte auf, in der die Mitglieder der zweiten Gruppe unter einander gelistet sind, wobei die Zuordnung dadurch erfolgt, dass das Mitglied der ersten Gruppe, das dem Mitglied der zweiten Gruppe zugeordnet werden soll, innerhalb der ersten Spalte in der gleichen Zeile gelistet ist, in der das dem Mitglied der ersten Gruppe zuzuordnende Mitglied der zweiten Gruppe innerhalb der zweiten Spalte gelistet ist. Durch das Auslesen der Zeile kann die Information über die Zuordnung des Mitglieds der ersten Gruppe zu dem Mitglied der zweiten Gruppe gewonnen werden. Die Tabelle kann aber beispielsweise auch in Form einer relationalen Datenbank oder als Teil einer relationalen Datenbank realisiert werden. Die Tabelle kann aber beispielsweise auch in Form einer Pivot- Tabelle oder als Teil einer Pivot-Tabelle Datenbank realisiert werden. Wenn in der nachfolgenden Beschreibung eine Tabelle mit Bezug auf Spalten und Zeilen beschrieben wird, so schränkt die die Erfindung nicht auf diese Form der Realisierung einer Tabelle ein.

Die Erfindung richtet sich somit auch auf eine Vorrichtung zur Datenverarbeitung, umfassend Mittel zur Ausführung der Schritte eines der erfindungsgemäßen Verfahren. Ferner richtet sich die Erfindung auch auf ein Computerprogramm, insbesondere ein Computerprogrammprodukt, umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Programms durch einen Computer diesen veranlassen, eines der erfindungsgemäßen Verfahren auszuführen. Ferner richtet sich die Erfindung auf ein Datenträgersignal, das dieses Computerprogramm[produkt] überträgt. Ferner richtet sich die Erfindung auf ein computerlesbares Speichermedium, umfassend Befehle, die bei der Ausführung durch einen Computer diesen veranlassen, eines der erfindungsgemäßen Verfahren auszuführen.

Erfindungsgemäß ist auf dem Server eine Programmroutine abgelegt. In bevorzugten Ausführungsformen sind ferner beispielsweise eine Bibliotheksroutine, eine Erweiterungsroutine, eine Inventarroutine, eine erste Standardroutine, eine Istzustandroutine, eine zweite Standardroutine und eine Beanspruchungsroutine vorgesehen. Unter einer auf dem Server abgelegten Routine wird im Kontext der Beschreibung des Servers als erfindungsgemäßer Gegenstand verstanden, dass auf dem Server eine Abfolge von Handlungsanweisungen (Befehlen) abgelegt ist, die - wenn sie von einem Prozessor des Servers ausgelesen und ausgeführt werden - die der Routine in der nachfolgenden Beschreibung zugeschriebenen Handlungen bewirken. Unter einer auf dem Server abgelegten Routine wird im Kontext der Beschreibung eines mit dem Server oder dem System durchzuführenden Verfahrens verstanden, dass die der Routine in der nachfolgenden Beschreibung zugeschriebenen Handlungen durchgeführt werden.

Erfindungsgemäß weist das User- Interface eine Ul-Änderungsroutine auf. In bevorzugten Ausführungsformen sind ferner beispielsweise eine Ul-Bibliotheksroutine, eine Ul-Erweiterungsroutine, eine Ul-Inventarroutine, eine Ul-Startroutine, eine Ul- Sperrroutine, eine Ul-Entsperrroutine, eine Ul-Istzustandsroutine, eine Ul- Nutzerpflegeroutine, eine Ul-Abspielvorrichtungspflegeroutine vorgesehen. Unter einer Routine des User-Interface wird im Kontext der Beschreibung des User-Interface als erfindungsgemäßer Gegenstand verstanden, dass in der Software für das User- Interface eine Abfolge von Handlungsanweisungen (Befehlen) abgelegt ist, die - wenn sie von einem Prozessor ausgelesen und ausgeführt werden - die der Routine in der nachfolgenden Beschreibung zugeschriebenen Handlungen bewirken. Unter einer Routine des User-Interface wird im Kontext der Beschreibung eines mittels des User- Interface durchzuführenden Verfahrens verstanden, dass die der Routine in der nachfolgenden Beschreibung zugeschriebenen Handlungen durchgeführt werden.

Der erfindungsgemäße Server weist ein Betriebssystem auf. Dieses Betriebssystem kann beispielsweise Linux sein.

In dem Betriebssystem kann der Nutzer in einer Benutzerverwaltung angelegt sein. Einem im Betriebssystem angelegten Nutzer steht es gleich, wenn ein Nutzer in einer Benutzerverwaltung einer Datenbank oder eines anderen, auf dem Betriebssystem aufsetzenden Datenverwaltungsprogramms angelegt ist. Vorzugsweise sind in dem Betriebssystem mehr als 50 Nutzer, vorzugsweise mehr als 100 Nutzer, vorzugsweise mehr als 100.000 Nutzer in einer Benutzerverwaltung angelegt. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Nutzer, bzw. jeder in dem Betriebssystem angelegte Nutzer jeweils über einen nur einmal vergebenen Nutzernamen identifiziert. Das Betriebssystem kann dem Nutzer auch die Möglichkeit geben, sich über ein Single Sign-In einzuloggen.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in einem Speicher des Servers eine Nutzertabelle abgelegt. In der Nutzertabelle sind die in der Benutzerverwaltung angelegten Nutzer gelistet. In der Nutzertabelle können den Nutzern Informationen zugeordnet werden, wie ein Passwort oder ein Kreditstatus. In einer bevorzugten Ausführungsform kann ein Nutzer in der Nutzertabelle einer Nutzergruppe oder mehreren Nutzergruppen zugewiesen werden. Ergänzend oder alternativ kann in einem Speicher des Servers eine Nutzergruppentabelle abgelegt sein. In der Nutzergruppentabelle werden einer jeweiligen Nutzergruppe die Nutzer zugeordnet, die Teil dieser Gruppes sind. In der Nutzergruppentabelle können den Nutzergruppen Informationen zugeordnet werden, wie ein Passwort oder ein Kreditstatus.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in dem Betriebssystem ein Administrator angelegt. In einer bevorzugten Ausführungsform unterscheidet sich ein Administrator von einem Nutzer dadurch, dass der Administrator die Zuordnung einer Kennung zu einem anderen Nutzer in einer Kennungstabelle ändern kann. In einer bevorzugten Ausführungsform kann ein Nutzer die Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer nicht ändern. Ergänzend oder alternativ unterscheidet sich ein Administrator von einem Nutzer dadurch, dass ein Administrator in der Zuordnungstabelle die Zuordnung jeder beliebigen Medien-ID in der Medientabelle zu jeder beliebigen Kennung in der Kennungstabelle eintragen kann. In einer bevorzugten Ausführungsform kann ein Nutzer in der Zuordnungstabelle die Zuordnung einer Medien-ID zu einer Kennung nur vornehmen, wenn die Medien-ID ihm in der Berechtigungstabelle zugeordnet ist oder einer Nutzergruppe zugeordnet ist, zu der er gehört.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist einem Nutzer in der Nutzertabelle eine Gerätekennung zugeordnet. Vorzugsweise sind dem Nutzer in der Nutzertabelle mehrere Gerätekennungen zugeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist einer Nutzergruppe in der Nutzergruppentabelle eine Gerätekennung zugeordnet. Vorzugsweise sind der Nutzergruppe in der Nutzergruppentabelle mehrere Gerätekennungen zugeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle der Zuordnung eines Nutzers, bzw. einer Nutzergruppe zu einer Gerätekennung ein Sperrattribut zugeordnet. Das Vorhandensein eines Sperrattributs kann dazu genutzt werden, Änderungen an der Zuordnung eines Nutzers, bzw. einer Nutzergruppe zu einer Gerätekennung zu beschränken.

Eine Gerätekennung ist vorzugsweise eine Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen. Eine Gerätekennung kann ein unique identifier (UID), ein universally unique identifier (UUID) oder ein globally unique identifer (GUID) sein. Ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Teil des erfindungsgemäßen Systems eine Abspielvorrichtung vorgesehen, die einen Prozessor oder einen Speicherchip aufweist, so kann die Gerätekennung die Kennung des Prozessors oder des Speicherchips sein.

Der erfindungsgemäße Server weist eine Medientabelle auf, in der zumindest eine erste Medien-ID einer ersten Mediendatei und eine zweite Medien-ID einer zweiten Mediendatei zugeordnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform sind in der Datenbank mehr als 50 Medien-ID Mediendateien zugeordnet, vorzugsweise mehr als 100 Medien-ID Mediendateien zugeordnet, vorzugsweise mehr als 100.000 Medien-ID Mediendateien zugeordnet. Die Bezugnahme auf eine „erste Medien-ID“ und eine „zweite Medien-ID“ dient allein der sprachlichen Bezugnahme auf zwei unterschiedliche Medien-ID; die „erste Medien-ID“ ist nicht die „zweite Medien-ID“. Die Verwendung der Zahlwörtern „erste“ und „zweite“ dient keiner Beschreibung einer Rangfolge oder Hierarchie zwischen der ersten Medien-ID und der zweiten Medien-ID.

Die Zuordnung einer Medien-ID zu einer Mediendatei in der Medientabelle kann dadurch erreicht werden, dass einer Medien-ID der Speicherort der Mediendatei zugeordnet wird. Dabei kann der Speicherort die Angabe des Speicherorts auf einem Speicher des Servers sein, an dem die konkrete Mediendatei abgespeichert ist. Der Speicherort kann auch ein Pointer sein, beispielsweise ein Uniform Resource Locator, der zu dem tatsächlichen Speicherort der Mediendatei, beispielsweise auf einem Speicher eines anderen Servers weist. Die Zuordnung einer Medien-ID zu einer Mediendatei in der Medientabelle kann - soweit die Medien-ID nicht selbst der Dateiname der Mediendatei ist - dadurch erreicht werden, dass einer Medien-ID der Dateiname der Mediendatei zugeordnet wird.

Eine Medien-ID ist eine Identifikation einer Mediendatei. Die Medien-ID ist vorzugsweise eine Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen. Die Medien-ID kann der Dateiname oder ein Teil des Dateinamen der Mediendatei sein oder den Dateinamen oder einen Teil des Dateinamens enthalten. Eine Medien-ID kann ein unique identifier (UID), ein universally unique identifier (UUID) oder ein globally unique identifer (GUID) sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Server einen Medienspeicher auf, in dem Mediendateien abgelegt sind. Eine in dem Medienspeicher abgelegte Mediendateien ist insbesondere bevorzugt eine Datei mit einem der nachfolgenden Formate AAC, AIF, AIFF, FLAC, MP3, M4A, M4B, WAV, OGA, OGG, OPUS, WMA. In einer bevorzugten Ausführungsform sind in dem Medienspeicher Audiodateien, aber keine Videodateien abgespeichert. In einer bevorzugten Ausführungsform sind den Medien-ID in der Medientabelle Audiodateien zugeordnet und keine Videodateien.

In einer Ausführungsform können die in dem Medienspeicher abgelegten Mediendateien unterschiedliche Formate haben. In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die in dem Medienspeicher abgelegten Mediendateien das gleiche Format auf. In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform weisen die in dem Medienspeicher abgelegten Mediendateien ein Format aus einer Gruppe von Formaten auf, wobei die Gruppe insbesondere bevorzugt nicht mehr als 20, insbesondere bevorzugt nicht mehr als 10, insbesondere bevorzugt nicht mehr als 5 verschiedene Formate enthält.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind alle Mediendateien, die in der Medientabelle Medien-IDs zugeordnet sind, in dem Medienspeicher abgelegt. In einer alternativen Ausführungsform sind einige der Mediendateien, die in der Medientabelle Medien-IDs zugeordnet sind, in dem Medienspeicher abgelegt, während in der Medientabelle für die einer Medien-ID zugeordnete Mediendatei, die nicht in dem Medienspeicher abgelegt ist, ein Pointer der Medien-ID zugeordnet ist.

In der Medientabelle können einer Medien-ID weitere Informationen zugeordnet sein. Beispielsweise können in der Medientabelle Metadaten zu der Mediendateien hinterlegt werden, die der Medien-ID zugeordnet ist. Metadaten können

• Informationen über den Inhalt der Mediendatei, beispielsweise den Komponisten/den Autor, den Vortragenden, das Stück, beispielsweise eine Zusammenfassung des Inhalts, die Nummer der Folge, die diese Mediendatei innerhalb einer Serie ist,

• Kategorisierungen, wie beispielsweise die Zuordnung zu Stilrichtungen (Pop, Klassik, RnB) oder Themen (Dichtung, Prosa) oder Sprachen (Deutsch, English, lokale Dialekte) oder Sub-Genre (bspw. Detektivgeschichten, Märchen), Freigaben für Altersgruppen,

• Informationen über die Länge der Musikdatei (Abspielzeit) oder aber die Größe der Mediendatei (in KB oder MB) oder aber beispielsweise über das Dateiformat

• Informationen über Kapitel innerhalb der Mediendatei, die Länge von Kapiteln oder die Punkte innerhalb der Mediendatei, an die man springen muss, um zu dem Anfang eines Kapitels zu gelangen,

• Informationen über den Ursprung der der Medien-ID zugeordneten Mediendatei, beispielsweise ob die Mediendatei von einem Nutzer und von welchem Nutzer hochgeladen wurde, Informationen über das Aufnahmemedium, mit dem die Mediendatei erzeugt wurde (soweit bekannt), ein Pfad über den die Mediendatei in den Server geladen wurde (App, Webbrowser, unmittelbarer Upload)

• Informationen über eine Zugehörigkeit einer Medien-ID zu einer Serie

• Informationen über eine Zugehörigkeit zu einem Kennungstyp,

• eine Versionsinformation, insbesondere bevorzugt ein Zeitstempel sein, der den Zeitpunkt identifiziert, an dem die Mediendatei auf den Server hochgeladen wurde,

• ein Releasedatum, das identifiziert, ab wann die Medien-ID für Nutzern verfügbar ist,

• Information zu Bilddateien (Dateiname, Speicherort), die zur Darstellung der Medien-ID in einem Ul verwendet werden können,

• Informationen über die Beliebtheit (wie häufig wurde diese Medien-ID gekauft), Feedback von Nutzern, Ratings von Nutzern, Werbe-Aktionen, Ranglistenplätze sein. Beispielsweise kann eine als „Benjamin Blümchen“® bezeichnete Serie bestehen und in der Medientabelle kann eine konkrete Medien-ID der Serie „Benjamin Blümchen“ ® zugeordnet sein. Eine Serie kann eine Gruppe von Mediendateien sein, wobei in der jeweiligen Mediendatei eine Folge einer aus mehreren Folgen bestehenden Geschichte abgespeichert ist, beispielsweisen die Folgen der Serie „Benjamin Blümchen“®.

Der Umstand, dass der Server in dem Betriebszustand, den die Erfindung beschreibt, eine Medientabelle aufweist, in der zumindest eine erste Medien-ID einer ersten Mediendatei und eine zweite Medien-ID einer zweiten Mediendatei zugeordnet ist, bedeutet, dass der Server in diesem Betriebszustand die erste Medien-ID und die zweite Medien-ID kennt. Der Server erhält somit nicht erst durch die nachstehend näher beschriebene Programmroutine Kenntnis von der ersten Medien-ID und/oder der zweiten Medien-ID. In dem zur Erfindung gehörenden Betriebszustand des Servers sind die erste Medien-ID und die zweite Medien-ID in der Medientabelle abgelegt und dem Sever somit bekannt.

In einem Speicher des erfindungsgemäßen Servers ist eine Kennungstabelle abgelegt. In der Kennungstabelle wird eine Kennung, die einem Kennungsträger zugeordnet werden kann, dem Nutzer zugeordnet. Die Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer kann dadurch erfolgen, dass der Kennung unmittelbar dem Nutzer zugeordnet wird. Ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Nutzer in einer Nutzergruppentabelle einer Nutzergruppe zugeordnet, so kann die Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer auch dadurch erfolgen, dass der Kennung in der Kennungstabelle die Nutzergruppe zugeordnet wird, der der Nutzer angehört.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Kennungstabelle der jeweiligen Kennung ein Kennungstyp zugeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist als Kennungstyp der „Kontenttyp“ vorgesehen; mittels dieses Kennungstyps kann die Information vermittelt werden, dass die Kennung, die diesem Kennungstyp zugeordnet ist, beim ersten Inverkehrbringen bereits in der Zuordnungstabelle einer Medien-ID zugewiesen war. In einer bevorzugten Ausführungsform des Kennungstyps „Kontenttyp“ kann der Kennungstyp „Serientyp“ vorgesehen sein. Dieser Kennungstyp kann der Kennung in der Kennungstabelle ergänzend zum Kennungstyp „Kontenttyp“ oder alternativ zum Kennungstyp „Kontenttyp“ zugeordnet werden. Über den Kennungstyp „Serientyp“ kann zum Ausdruck gebracht werden, dass der Kennung, die diesem Kennungstyp zugeordnet ist, beim ersten Inverkehrbringen bereits in der Zuordnungstabelle eine Medien-ID zugewiesen war, deren ihr zugeordnete

Mediendatei eine Mediendatei einer Serie ist. In einer bevorzugten Ausführungsform des Kennungstyps „Serientyp“ kann der Kennungstyp, der einer bestimmten Serie zugeordnet ist, vorgesehen sein, beispielsweise der Kennungstyp „Benjamin

Blümchen“®. Über den Kennungstyp, der einer bestimmten Serie zugeordnet ist, kann zum Ausdruck gebracht werden, dass der Kennung, die diesem Kennungstyp zugeordnet ist, beim ersten Inverkehrbringen bereits in der Zuordnungstabelle eine Medien-ID zugewiesen war, deren ihr zugeordnete Mediendatei eine Mediendatei einer bestimmten Serie ist; in unserem Beispiel der Serie „Benjamin Blümchen“®.

Insbesondere bevorzugt kann über den Kennungstyp, der einer bestimmten Serie zugeordnet ist, zum Ausdruck gebracht werden, dass der Kennung, die diesem Kennungstyp zugeordnet ist, beim ersten Inverkehrbringen bereits in der Zuordnungstabelle eine Medien-ID zugewiesen war, die in der Medientabelle einer bestimmten Serie zugeordnet ist (bei deren Eintrag in der Medientabelle eine bestimmte Serie eingetragen ist); in unserem Beispiel die Serie „Benjamin

Blümchen“®. In einer bevorzugten Ausführungsform ist als Kennungstyp der „Kreativtyp“ vorgesehen; mittels dieses Kennungstyps kann die Information vermittelt werden, dass dieser Kennung, die diesem Kennungstyp zugeordnet ist, beim ersten Inverkehrbringen in der Zuordnungstabelle keine Medien-ID zugewiesen war.

In einer bevorzugten Ausführungsform erlaubt es der Server, dass der Kennungstyp geändert wird. Beispielsweise kann einer Kennung, der zunächst der Kennungstyp „Kreativtyp“ zugeordnet ist, der Kennungstyp Kontenttyp“ zugeordnet werden, insbesondere bevorzugt der Kennungstyp „Serientyp“ und besonders bevorzugt der Kennungstyp, der einer bestimmten Serie zugeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Kennungstabelle der Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer oder zu einer Nutzergruppe ein Sperrattribut zugeordnet. Das Vorhandensein eines Sperrattributs kann dazu genutzt werden, Änderungen an der Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer oder zu einer Nutzergruppe zu beschränken.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Kennungstabelle der Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer oder zu einer Nutzergruppe ein Gerätekennung zugeordnet. Das Vorhandensein einer Gerätekennung kann dazu genutzt werden, die Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer oder einer Nutzergruppe mit einer Zuordnung zu einer Gerätekennung zu verbinden. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die in der Kennungstabelle einer Zuordnung von Kennung und Nutzer, bzw. Nutzergruppe zugeordnete Gerätekennung eine Gerätekennung sein, die in der Nutzertabelle oder der Nutzergruppentabelle einem Nutzer oder einer Nutzergruppe zugeordnet ist.

Eine Kennung ist vorzugsweise eine Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen. Eine Kennung kann ein unique identifier (UID), ein universally unique identifier (UUID) oder ein globally unique identifer (GUID) sein. Ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Teil des erfindungsgemäßen Systems ein Kennungsträger vorgesehen, der einen RFID-Transponder aufweist, so ist die Kennung vorzugsweise in dem RFID-Transponder abgelegt. In einer bevorzugten Ausführungsform ist in dem RFID-Transponder eine Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen, vorzugsweise ein unique identifier (UID), ein universally unique identifier (UUID) oder ein globally unique identifer (GUID) hinterlegt. Bei einer solchen Ausführungsform ist die Kennung vorzugsweise die in dem RFID- Transponder hinterlegte Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen oder eine nach einer Umrechnungsregel aus der in dem RFID- Transponder hinterlegte Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen gewonnene Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen.

In einem Speicher des erfindungsgemäßen Servers ist eine Zuordnungsstabelle abgelegt. In der Zuordnungstabelle kann der Kennung die erste Medien-ID und/oder die zweite Medien-ID zugeordnet werden.

Die Zuordnungstabelle kann so ausgeführt sein, dass einer Kennung nur eine einzige Medien-ID zugeordnet werden kann. Soll einer Kennung, der in der Zuordnungsdatei bereits eine Medien-ID zugeordnet ist, beispielsweise die zweite Medien-ID, eine andere Medien-ID, beispielsweise die erste Medien-ID zugeordnet werden, so wird in dieser Ausführungsform die Zuordnung der Kennung zu der einen Medien-ID (bspw. der zweiten Medien-ID) gelöst (beispielsweise gelöscht) und die Zuordnung der Kennung zu der anderen Medien-ID (bspw. der ersten Medien-ID) vorgenommen.

Die Zuordnungstabelle kann so ausgeführt sein, dass einer Kennung mehrere Medien- ID zugeordnet werden. In einer Ausführungsform können einer Kennung zwei Medien- ID zugeordnet werden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann bei dieser Ausführungsform in der Zuordnungstabelle eine Hierarchie der beiden Medien- ID abgelegt werden. Die Hierarchie der Medien-ID kann sich aus dem Ablageort der Medien-ID innerhalb der Zuordnungstabelle oder durch eine zusätzlich abgelegte Information in der Zuordnungstabelle ergeben. In einer besonders einfachen Ausführungsform lässt sich die Hierarchie mit einer Zuordnungstabelle mit mindestens drei Spalten realisieren, bei der

• in der ersten Spalte eine Kennung eingetragen ist,

• in einer zweiten Spalte eine erste Medien-ID einer Kennung aus der ersten Spalte zugeordnet werden kann, indem die erste Medien-ID in der zweiten Spalte in die gleiche Zeile geschrieben wird, in der die Kennung in der ersten Spalte steht, und

• in einer dritten Spalte eine zweite Medien-ID einer Kennung aus der ersten Spalte zugeordnet werden kann, indem die zweite Medien-ID in der dritten Spalte in die gleiche Zeile geschrieben wird, in der die Kennung in der ersten Spalte steht.

Bei einer solchen Ausführungsform der Zuordnungstabelle kann vorgesehen sein, dass eine in die dritte Spalte geschriebene Medien-ID (in diesem Fall die zweite Medien-ID) in der Hierarchie höher ist, als die in die zweite Spalte geschriebene Medien-ID (in diesem Fall die erste Medien-ID). Bei einer solchen Ausführungsform der Zuordnungstabelle kann die in die zweite Spalte in die Zeile der Kennung geschriebene Medien-ID als Default angesehen werden (Default-Medien-ID). Ist in der dritten Spalte in der Zeile der Kennung keine Medien-ID eingetragen, so wird die in der zweiten Spalte hinterlegte Default-Medien-ID als die der Kennung zugeordnete Medien-ID genommen. Ist jedoch in der dritten Spalte in der Zeile der Kennung eine Medien-ID eingetragen, so wird - selbst wenn in der zweiten Spalte in der Zeile der Kennung eine Medien-ID eingetragen ist - die in der dritten Spalte in der Zeile der Kennung eingetragene Medien-ID als die der Kennung zugeordnete Kennungen genommen. In einer bevorzugten Ausführungsform dieser Ausführungsform lässt sich die Zuordnung der Default-Medien-ID zu der Kennung durch den Nutzer nicht ändern; der Nutzer kann in einer bevorzugten Ausführungsform dieser Ausführungsform mittels der Programmroutine nur einen Eintrag in die dritte Spalte vornehmen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der konkreten Kennung in der Zuordnungstabelle stets eine Medien-ID zugeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Zuordnungstabelle der Zuordnung einer Kennung zu einer Medien-ID ein Sperrattribut zugeordnet. Das Vorhandensein eines Sperrattributs kann dazu genutzt werden, die Möglichkeit zu Änderungen an der Zuordnung einer Kennung zu einer Medien-ID in der Zuordnungstabelle auf bestimmte Nutzer einer Nutzergruppe, beispielsweise den Administrator einer Nutzergruppe, zu beschränken.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Zuordnungsstabelle der Zuordnung einer Kennung zu einer Medien-ID eine Gerätekennung zugeordnet. Das Vorhandensein einer Gerätekennung kann dazu genutzt werden, die Zuordnung einer Kennung zu einer Medien-ID mit einer Zuordnung zu einer Gerätekennung zu verbinden. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die in der Zuordnungstabelle einer Zuordnung von Kennung und Medien-ID zugeordnete Gerätekennung eine Gerätekennung sein, die in der Nutzertabelle oder der Nutzergruppentabelle einem Nutzer oder einer Nutzergruppe zugeordnet ist.

Ergänzend oder alternativ kann die Gerätekennung in einer Tabelle einer Kennung zugeordnet sein.

In einem zu der Erfindung gehörenden Betriebszustand des Servers ist in der Zuordnungstabelle die erste Medien-ID der Kennung nicht zugeordnet. Der Server kennt die erste Medien-ID zwar, insbesondere weil sie in der Medientabelle einer ersten Mediendatei zugeordnet ist, aber die erste Medien-ID ist der Kennung nicht zugeordnet.

Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass auf dem Server eine Programmroutine vorgesehen ist, mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle ändert und in der Zuordnungstabelle der Kennung die erste Medien-ID zuordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Programmroutine durch den Empfangen eines Änderungssignals ausgelöst und umfasst den Schritt des Auswertens des Änderungssignals.

In einer ersten Ausführungsform kann der Aufbau des Änderungssignals derart gewählt sein, dass das Änderungssignal die Kennung, deren Zuordnung in der Zuordnungstabelle geändert werden soll, und die Medien-ID enthält, die der Kennung zugeordnet werden soll, nämlich die erste Medien-ID. In dieser Ausführungsform kann die Programmroutine derart ausgeführt sein, dass im Schritt des Auswertens des Änderungssignals die Kennung und die erste Medien-ID aus dem Änderungssignal ausgelesen werden. In einem nachfolgenden Schritt wird der der übermittelten Kennung zugehörige Eintrag der Zuordnungstabelle geändert und der Kennung die erste Medien-ID zugeordnet; in einer bevorzugten Ausführungsform als einzige Medien-ID und unter Löschen einer möglicherweise vorher bestehenden Zuordnung zu einer anderen Medien-ID oder in einer anderen bevorzugten Ausführungsform ergänzend zu einer bereits bestehenden Medien-ID, aber als hierarchisch höhere Medien-ID.

In einer weiteren Ausführungsform kann der Aufbau des Änderungssignals derart gewählt sein, dass das Änderungssignal Informationen über mehrere Kennungen und mehrere Medien-ID enthält und zudem zumindest die Information darüber enthält, dass eine der in dem Änderungssignal enthaltenen Kennungen einer der in dem Änderungssignal enthaltenen Medien-ID zugeordnet ist. Vorzugweise enthält das Änderungssignal dieser Ausführungsform für jede in ihr enthaltene Kennung eine Zuordnung zu einer in ihr enthaltenen Medien-ID. Das Änderungssignal kann beispielsweise den Inhalt einer in einem externen Gerät abgelegten oder den Inhalt eines Teils einer in einem externen Gerät abgelegten Ul-Zuordnungstabelle wiedergeben. In dieser Ausführungsform kann die Programmroutine derart ausgeführt sein, dass im Schritt des Auswertens des Änderungssignals die Kennungen, die Medien-IDs und deren Zuordnung zu den Kennungen aus dem Änderungssignal ausgelesen werden. In einem nachfolgenden Schritt kann die Programmroutine den Eintrag jeder in dem Änderungssignal übermittelten Kennung, zu der in dem Änderungssignal auch eine Medien-ID übermittelt wurde, in der Zuordnungstabelle des Servers ändern und der jeweiligen Kennung die mit dem Änderungssignal mitgeteilte Medien-ID zuordnen; in einer bevorzugten Ausführungsform als einzige Medien-ID und unter Löschen einer möglicherweise vorher bestehenden Zuordnung zu einer anderen Medien-ID oder in einer anderen bevorzugten Ausführungsform ergänzend zu einer bereits bestehenden Medien-ID, aber als hierarchisch höhere Medien-ID. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Programmroutine den Umstand, dass einer in dem Änderungssignal mitgeteilten Kennung in dem Änderungssignal keine Medien-ID zugeordnet war, dazu nutzen, die in der Zuordnungstabelle des Servers möglicherweise bestehende Zuordnung zu einer Medien-ID unverändert zu lassen. In einer alternativen Ausführungsform kann die Programmroutine den Umstand, dass einer in dem Änderungssignal mitgeteilten Kennung in dem Änderungssignal keine Medien-ID zugeordnet war, dazu nutzen, jedwelche möglicherweise bestehende Zuordnung dieser Kennung zu einer Medien-ID in der Zuordnungstabelle des Servers aufzuheben. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Programmroutine prüfen, für welche Kennungen die in dem Änderungssignal enthaltene Zuordnung zu einer Medien-ID auch schon in der Zuordnungstabelle des Servers besteht und dabei prüfen, für welche der in dem Änderungssignal enthaltenen Kennungen in dem Änderungssignal eine Zuordnung zu einer anderen Medien-ID, als die in der Zuordnungstabelle des Servers zugeordnete Medien-ID oder eine erstmalige Zuordnung zu einer Medien-ID mitgeteilt wird, wenn in der Zuordnungstabelle des Servers zu der jeweiligen Kennung noch keine Medien-ID hinterlegt ist. Beim Feststellen eines Unterschieds kann die Programmroutine das Aussenden eines Bestätigungsaufforderungssignals veranlassen, in dem die Kennungen, für die ein Unterschied in der Zuordnung besteht, enthalten sind. Es kann vorgesehen sein, dass die Programmroutine eine Änderung der Zuordnung in der Zuordnungstabelle des Servers für die Kennungen, für die sie einen Unterschied in der Zuordnung festgestellt hat, nur vornimmt, wenn der Server in Antwort auf das Aussenden des Bestätigungsaufforderungssignals ein Bestätigungssignal enthält. Diese Ausführungsform ermöglicht es, dass der Nutzer

• auf einem externen Gerät eine eigene Ul-Zuordnungstabelle führt, in der einer Kennung eine Medien-ID oder mehreren Kennungen jeweils eine Medien-ID zugeordnet ist,

• Änderungen an dieser Ul-Zuordnungstabelle offline, also ohne

Kommunikationsmöglichkeit zu dem Server durchführt und

• nach Aufbau einer Kommunikationsmöglichkeit mit dem Server der Server und das externe Gerät eine Synchronisation der Zuordnungen vollziehen.

In einer dritten Ausführungsform kann der Aufbau des Änderungssignals derart gewählt sein, dass das Änderungssignal eine Information über die Kennungen, deren Zuordnung in der Zuordnungstabelle geändert werden soll, enthält, aber keine Information über die Medien-ID enthält. In dieser Ausführungsform der Programmroutine ist dem Empfangen des Änderungssignals das Aussenden eines Bibliothekssignals durch den Server vorgeschaltet. Der Aufbau des Bibliothekssignals kann derart gewählt sein, dass das Bibliothekssignal eine Information über eine Medien-ID enthält. In der hier beschriebenen Ausführungsform der Programmroutine merkt der Server sich die Medien-ID, die er mit dem Bibliothekssignal ausgesendet hat. In dieser Ausführungsform kann die Programmroutine derart ausgeführt sein, dass im Schritt des Auswertens des Änderungssignals die Kennung aus dem Änderungssignal ausgelesen wird. Empfängt der Server nun - wie in dieser Ausführungsform der Programmroutine vorgesehen - ein Anderungssignal, das eine Information über die Kennungen, deren Zuordnung in der Zuordnungstabelle geändert werden soll, enthält, so wird in einem nachfolgenden Schritt der der übermittelten Kennung zugehörige Eintrag der Zuordnungstabelle geändert und der Kennung die Medien-ID zugeordnet, die in dem Bibliothekssignal enthalten war und die der Server sich gemerkt hat; in einer bevorzugten Ausführungsform als einzige Medien-ID und unter Löschen einer möglicherweise vorher bestehenden Zuordnung zu einer anderen Medien-ID oder in einer anderen bevorzugten Ausführungsform ergänzend zu einer bereits bestehenden Medien-ID, aber als hierarchisch höhere Medien-ID.

Die Ausführungsformen, die den Schritt des Empfangens des Änderungssignals und den Schritt des Auswertens des Änderungssignals aufweisen, eigenen sich besonders gut für den Einsatz in einem erfindungsgemäßen System, in dem zugleich ein User- Interface bereitgestellt wird. Das auf einem externen Gerät laufende User-Interface kann zum Erzeugen eines für den Server verständlichen Änderungssignales und dessen Aussenden durch das externe Gerät ausgeführt sein.

Alternativ zu Ausführungsformen der Programmroutine, die auf den Schritt des Empfangens des Änderungssignals folgen und den Schritt des Auswertens des Änderungssignals aufweisen, sind Ausführungsformen möglich, bei denen der Nutzer unmittelbaren Zugang zu dem Server enthält, beispielsweise über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) oder eine Remote-Desktop-Sitzung, und ein Änderungssignal unmittelbar im Server erzeugt.

Das Abarbeiten der Programmroutine kann dadurch gestartet werden, dass der Server ein Änderungssignal empfängt. Das Abarbeiten der Programmroutine kann alternativ aufgrund eines von dem Server und von dem Nutzer unabhängigen Ereignissen erfolgen. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Programmroutine zu gewissen konkreten Zeiten (jede Woche, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute oder in deutlich kürzeren Zeiteinheiten) abgearbeitet werden kann. Auch kann vorgesehen sein, dass die Programmroutine innerhalb eines festgelegten Zeitabstands seit dem letztmaligen Abarbeiten der Programmroutine abgearbeitet wird. Diese Ausführungsform eignet sich besonders für Ausführungsformen, bei denen im Wege der Abarbeitung der Programmroutine eine auf einem externen Gerät gespeicherte Ul- Zuordnungstabelle mit der Zuordnungstabelle des Servers synchronisiert wird. Ergänzend oder alternativ kann das Abarbeiten der Programmroutine durch auf dem Server stattfindende Ereignisse ausgelöst werden, beispielsweise kann das Einloggen eines Nutzers auf dem Server bewirken, dass die Programmroutine abgearbeitet wird. Das erfindungsgemäße Verfahren zum Bereitstellen einer Mediendatei zum Herunterladen von einem Server durch einen Nutzer wird auf einem, vorzugsweise einem erfindungsgemäßen, Server durchgeführt, wobei der Server

• ein Betriebssystem, in dem der Nutzer angelegt ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Medientabelle, in der zumindest eine erste Medien-ID einer ersten Mediendatei und eine zweite Medien-ID einer zweiten Mediendatei zugeordnet ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Kennungstabelle, in dem eine Kennung, die einem Kennungsträger zugeordnet werden kann, dem Nutzer zugeordnet wird,

• und eine in einem Speicher abgelegte Zuordnungstabelle aufweist, wobei in der Zuordnungstabelle i. die Kennung zumindest der ersten Medien-ID oder der zweiten Medien-ID zugeordnet werde kann und ii. die erste Medien-ID der Kennung nicht zugeordnet ist.

Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, dass der Nutzer eine auf dem Server vorgesehene Programmroutine ausführt, mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle ändert und in der Zuordnungstabelle der Kennung die erste Medien-ID zuordnet.

Im Gegensatz zu dem aus WO 2017/129349 A1 bekannten Verfahren erlaubt es die Erfindung dem Nutzer die Zuordnung einer Kennung zu einer Medien-ID innerhalb des Servers zu veranlassen und ohne dass im gleichen Prozess eine der Medien-ID zugehörige Mediendatei von einem Ul auf den Server hochgeladen werden muss. Dadurch reduziert sich das Datenvolumen, das zwischen Ul und Server ausgetauscht werden muss. Während bei der WO 2017/129349 A1 zusätzlich die Mediendatei hochgeladen werden muss, kann bei der Erfindung auf diesen Einsatz von Datenvolumen verzichtet werden.

Da bei der Erfindung im Verhältnis zu dem aus WO 2017/129349 bekannten zeitgleichen Hochladen einer Mediendatei (mit den dafür notwendigen langen Signallaufzeiten) nur ein verhältnismäßig kurzer Signalaustausch stattfindet (mit den sich daraus ergebenden kurzen Signallaufzeiten) kann die Interaktion mit dem Nutzer zügiger erfolgen. Die Zuordnung einer Medien-ID zu einer Kennung erfolgt rascher, so dass der Nutzer die der Kennung über die Medien-ID zugeordnete Mediendatei rascher abrufen und auf einer Abspielvorrichtung wiedergeben kann.

Ferner erlaubt es die Erfindung, das Datenvolumen im Server zu reduzieren. Bei dem aus WO 2017/129349 A1 bekannten Verfahren muss der Nutzer eine Mediendatei hochladen. Es ist davon auszugehen, dass der Server nicht ohne erheblichen Aufwand erkennen kann, ob der Inhalt dieser Mediendatei nicht bereits von einem anderen Nutzer als Teil einer von ihm hochgeladenen Mediendatei im Server gespeichert ist. Somit muss nach dem aus WO 2017/129349 A1 bekannten Verfahren für jeden Nutzer eine eigene Mediendatei vorgehalten werden, selbst wenn deren Inhalt schon in einer anderen Mediendatei auf dem Server vorhanden ist. Das erfordert ein erhöhtes Speichervolumen des Servers. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, eine in dem Server abgespeicherte Mediendatei mehreren Nutzern zur Verfügung zu stellen, nämlich in dem dem jeweiligen Nutzer die jeweilige Medien-ID zugeordnet wird. Obwohl mehrere Nutzer die in der Mediendatei abgelegten Informationen nutzen, muss die Mediendatei nur einmal auf dem Server hinterlegt sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Nutzer mit der Programmroutine der Kennung eine Medien-ID zu einer Mediendatei zu, die von einem anderen Nutzer in einem Medienspeicher des Servers abgelegt wurde, oder weist der Medien-ID einen Pointer zu. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Nutzer mit der Programmroutine der Kennung eine Medien-ID zu, zu der in der Medientabelle ein anderer Nutzer als Nutzer geführt wird, der die zu der Medien-ID gehörige Mediendatei hochgeladen hat. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Nutzer mit der Programmroutine der Kennung eine Medien-ID zu einer Mediendatei zu, die nicht von ihm in einem Medienspeicher des Servers abgelegt wurde. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Nutzer mit der Programmroutine der Kennung eine Medien- ID zu, zu der er in der Medientabelle nicht als Nutzer geführt wird, der die zu der Medien-ID gehörige Mediendatei hochgeladen hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Nutzer mit der Programmroutine der Kennung (einer zweiten Kennung) eine Medien-ID zu, die in der Kennungstabelle auch einer anderen Kennung (einer ersten Kennung) zugewiesen ist, insbesondere bevorzugt ohne dass dadurch die Zuordnung der Medien-ID zu der anderen Kennung (der ersten Kennung) geändert wird. In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Kennungstabelle die erste Medien-ID einer anderen Kennung (einer ersten Kennung) zugewiesen und ist auch nach Durchführung der Programmroutine der anderen Kennung (einer ersten Kennung) zugewiesen. Dadurch wird es zum einen möglich, dass ein Nutzer mehreren seiner Kennungen die gleiche Medien-ID zuordnet. Außerdem wird es innerhalb des Servers möglich, dass mehrere Nutzer ihren jeweiligen Kennungen die eine Medien-ID zuordnen, beispielsweise eine Medien-ID zu einer bestimmten Folge einer Serie; innerhalb des Servers muss dann nur eine Mediendatei zu dieser bestimmten Folge einer Serie vorgehalten werden, obwohl sie über ihre Medien-ID mehreren Nutzern zugeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in einem Speicher des Servers eine Berechtigungstabelle abgelegt. In einer bevorzugten Ausführungsform sind in der Berechtigungstabelle einem Nutzer Medien-IDs zugeordnet. Ergänzend oder alternativ ist in der Berechtigungstabelle eine Medien-ID einem Nutzer oder mehreren Nutzern zugeordnet. Ergänzend oder alternativ ist in der Berechtigungstabelle einer Nutzergruppe eine Medien-ID zugeordnet. Ergänzend oder alternativ ist in der Berechtigungstabelle eine Medien-ID einer Nutzergruppe zugeordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform sieht die Programmroutine die Prüfung vor, ob die bei dem Abarbeiten der Programmroutine der Kennung zuzuordnende Medien-ID dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, in der Berechtigungstabelle zugeordnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform vollzieht die Programmroutine die Zuordnung der Medien-ID zu der Kennung nur, wenn die Mediendatei dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, in der Berechtigungstabelle zugeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform sieht die Programmroutine die Prüfung vor, ob die Kennung, deren Zuordnung zu einer Medien-ID bei dem Abarbeiten der

Programmroutine geändert werden soll, in einer Kennungstabelle dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, zugeordnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform vollzieht die Programmroutine die Zuordnung der Medien-ID zu der Kennung nur, wenn die Kennung dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, in der Kennungstabelle zugeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform sieht die Programmroutine die Prüfung vor, ob die Kennung, deren Zuordnung zu einer Medien-ID bei dem Abarbeiten der

Programmroutine geändert werden soll, die Kennung eines bestimmten Kennungstyps ist. In einer bevorzugten Ausführungsform vollzieht die Programmroutine die

Zuordnung der Medien-ID zu der Kennung nur, wenn die Kennung eines bestimmten

Kennungstyps ist. In einer bevorzugten Ausführungsform prüft die Programmroutine, ob

• die der Kennung in der Zuordnungstabelle neu zuzuordnende Medien-ID eine zu einer Serie, vorzugsweise zu einer bestimmten Serie gehörende Medien-ID ist und

• die Kennung, der die Medien-ID in der Zuordnungstabelle zugeordnet werden soll, eine Kennung des Kennungstyps „Serientyp“ ist, insbesondere bevorzugt die Kennung des Kennungstyp, der einer bestimmten Serie, insbesondere bevorzugt der Serie, zu der die Medien-ID gehört, zugeordnet ist.

Mit dieser Ausführungsform wird beispielsweise ermöglicht, dass mit der Programmroutine eine Medien-ID, die gemäß der Medientabelle der Serie „Benjamin Blümchen“® zugehörig ist, nur einer Kennung zugewiesen werden kann, deren Kennungstyp gemäß der Kennungstabelle von dem Kennungstyp „Benjamin Blümchen“® ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Bibliotheksroutine vorgesehen. Die Bibliotheksroutine bewirkt das Aussenden eines Bibliothekssignals. Das Bibliothekssignal beinhaltet eine Medien-ID oder mehrere Medien-IDs. Die Bibliotheksroutine kann

• den Schritt des Auslesens zumindest einer Medien-ID aus der Medientabelle aufweisen, insbesondere den Schritt des Auslesens von Medien-ID aus der Medientabelle, die einem Bibliothekkriterium entsprechen, und/oder

• den Schritt des Auslesens zumindest einer Medien-ID aus der Berechtigungstabelle aufweisen, insbesondere den Schritt des Auslesens von Medien-IDs, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, insbesondere den Schritt des Auslesens von Medien-IDs, die einem Bibliothekkriterium entsprechen und in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das Bibliothekssignal die so ausgelesene Medien-ID, bzw. die so ausgelesenen Medien-IDs.

In der bevorzugten Ausführungsform

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle in der Medientabelle abgelegten Medien-ID ausgelesen werden (Bibliothekskriterium „alle“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle in der Medientabelle abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle bestimmte Metadaten zugeordnet sind, beispielsweise die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Serie oder bestimmte Kategorisierungen, wie beispielsweise die Zuordnung zu Stilrichtungen (Pop, Klassik, RnB), (Bibliothekskriterium „bestimmte Metadaten“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Nutzer-Medien-ID“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle in der Medientabelle abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle nicht einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Neue-Medien-ID“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Zugeordnete-Medien-ID“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle nicht einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Freie- Medien-ID“)

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine o zunächst in der Kennungstabelle alle Kennungen ermittelt werden, die dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle gehört, zugeordnet sind, und von diesen Kennungen ermittelt wird, zu welchen dieser Kennungen ein Kennungstyp geführt wird, der die Zuordnung dieser Kennung zu einer bestimmten Serie anzeigt, so dass alle Serien ermittelt werden, zu denen dem Nutzer Kennungen in der Kennungstabelle zugeordnet sind, o dann alle in der Medientabelle abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle die Zugehörigkeit zu einer der so ermittelten Serien zugeordnet ist, o dann aus den so ermittelten Medien-IDs die ermittelt werden, die in der Berechtigungstabelle nicht dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Bibliothekroutine durch den Empfangen eines Bibliothekanforderungssignal ausgelöst und umfasst den Schritt des Auswertens des Bibliothekanforderungssignal. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Bibliothekanforderungssignal ein Bibliothekkriterium oder eine Information, aus der der Server bei dem Auswerten des Bibliothekanforderungssignal ein Bibliothekkriterium bilden kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Bibliothekssignal zu einer in dem Bibliothekssignal enthaltenen Medien-ID die Information, ob diese Medien-ID in einer Berechtigungstabelle des Servers bereits dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, zugeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Bibliothekssignal Metadaten auf, die zu der Medien-ID in der Medientabelle hinterlegt sind. Die in dem Bibliothekssignal enthaltenen Metadaten können

• Informationen über den Inhalt der Mediendatei, beispielsweise den Komponisten/den Autor, den Vortragenden, das Stück, beispielsweise eine Zusammenfassung des Inhalts, die Nummer der Folge, die diese Mediendatei innerhalb einer Serie ist,

• Kategorisierungen, wie beispielsweise die Zuordnung zu Stilrichtungen (Pop, Klassik, RnB) oder Themen (Dichtung, Prosa) oder Sprachen (Deutsch, English, lokale Dialekte) oder Sub-Genre (bspw. Detektivgeschichten, Märchen), Freigaben für Altersgruppen,

• Informationen über die Länge der Musikdatei (Abspielzeit) oder aber die Größe der Mediendatei (in KB oder MB) oder aber beispielsweise über das

Dateiformat

• Informationen über Kapitel innerhalb der Mediendatei, die Länge von Kapiteln oder die Punkte innerhalb der Mediendatei, an die man springen muss, um zu dem Anfang eines Kapitels zu gelangen,

• Informationen über den Ursprung der der Medien-ID zugeordneten

Mediendatei, beispielsweise ob die Mediendatei von einem Nutzer und von welchem Nutzer hochgeladen wurde, Informationen über das

Aufnahmemedium, mit dem die Mediendatei erzeugt wurde (soweit bekannt), ein Pfad über den die Mediendatei in den Server geladen wurde (App, Webbrowser, unmittelbarer Upload)

• Informationen über eine Zugehörigkeit einer Medien-ID zu einer Serie

• Informationen über eine Zugehörigkeit zu einem Kennungstyp,

• eine Versionsinformation, insbesondere bevorzugt ein Zeitstempel sein, der den Zeitpunkt identifiziert, an dem die Mediendatei auf den Server hochgeladen wurde,

• ein Releasedatum, das identifiziert, ab wann die Medien-ID für Nutzern verfügbar ist,

• Information zu Bilddateien (Dateiname, Speicherort), die zur Darstellung der Medien-ID in einem Ul verwendet werden können, und/oder

• Informationen über die Beliebtheit (wie häufig wurde diese Medien-ID gekauft), Feedback von Nutzern, Ratings von Nutzern, Werbe-Aktionen, Ranglistenplätze sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Erweiterungsroutine vorgesehen. In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Nutzer mit der Erweiterungsroutine die Berechtigungstabelle ändern. Insbesondere bevorzugt ermöglicht es die Erweiterungsroutine, dass ein Nutzer in der Berechtigungstabelle die Zuordnung einer Medien-ID zu sich und/oder einer Nutzergruppe, zu der er gehört, ergänzt. Insbesondere bevorzugt kann ein Nutzer sich eine Medien-ID, die ihm vor Durchführung der Erweiterungsroutine noch nicht zugeordnet war, im Wege der Durchführung der Erweiterungsroutine zuordnen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Erweiterungsroutine durch den Schritt des Empfangens eines Erweiterungssignals durch den Server ausgelöst und umfasst den Schritt des Auswertens des Erweiterungssignals.

In einer ersten Ausführungsform enthält das Erweiterungssignal den Nutzer und/oder die Nutzergruppe, deren Zuordnung in der Berechtigungstabelle geändert werden soll, und die Medien-ID, die dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe zugeordnet werden soll. In dieser Ausführungsform kann die Erweiterungsroutine derart ausgeführt sein, dass im Schritt des Auswertens des Erweiterungssignals der Nutzer und/oder die Nutzergruppe und die Medien-ID aus dem Erweiterungssignal ausgelesen werden. In einem nachfolgenden Schritt wird der Eintrag der Berechtigungstabelle geändert und dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe die Medien-ID in der Berechtigungstabelle zugeordnet.

In einer zweiten Ausführungsform kann der Aufbau des Erweiterungssignals derart gewählt sein, dass das Erweiterungssignal eine Information über die Medien-ID enthält, die dem Nutzer zugeordnet werden soll. Die Zuordnung zu dem Nutzer ergibt sich aus weiteren Umständen, beispielsweise, dass das vom Server empfangene Erweiterungssignal von einem User-Interface veranlasst wurde, auf dem sich der Nutzer eingeloggt hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform prüft der Server, ob in dem Erweiterungssignal eine Medien-ID enthalten ist, die in einem vorhergehenden Bibliothekssignal von ihm ausgesandt wurde. In einer bevorzugten Ausführungsform führt der Server die Erweiterungsroutine nur fort, wenn in dem Erweiterungssignal eine Medien-ID enthalten ist, die in einem vorhergehenden Bibliothekssignal von ihm ausgesandt wurde, vorzugsweise in einem vorhergehenden Bibliothekssignal von ihm innerhalb eines vordefinierten Zeitfensters versandt wurde.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Änderungssignals Teil des Erweiterungssignals oder ein unmittelbar auf das Erweiterungssignal folgendes Signal. Auf diese Weise kann der Nutzer dem Server mitteilen, welcher Kennung die in dem Erweiterungssignal enthaltene Medien-ID in der Zuordnungstabelle zugeordnet werden soll. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Erweiterungsroutine den Schritt des Empfangens eines Freigabesignals durch den Server auf. Das Zuordnen einer Medien- ID zu einem Nutzer oder einer Nutzergruppe in der Berechtigungsstabelle kann davon abhängig gemacht werden, ob der Server ein Freigabesignal empfängt. Ebenso kann die durch das Änderungssignal bedingte Zuordnung einer Medien-ID zu einer Kennung in der Zuordnungstabelle davon abhängen, ob der Server ein Freigabesignal empfängt. Ist die durch das Änderungssignal bedingte Zuordnung einer Medien-ID zu einer Kennung in der Zuordnungstabelle davon abhängig, dass die der Kennung neu zuzuordnende Medien-ID dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, dem die Kennung gehört, in der Berechtigungstabelle zugeordnet ist, so kann das Abhängigmachen der durch das Änderungssignal bedingte Zuordnung einer Medien-ID zu einer Kennung in der Zuordnungstabelle von dem Empfangen eines Freigabesignals auch dadurch umgesetzt werden, dass das Zuordnen einer Medien-ID zu einem Nutzer in der Berechtigungsstabelle davon abhängig gemacht wird, ob der Server ein Freigabesignal empfängt.

Das Freigabesignal kann die Bestätigung enthalten, dass ein Geldbetrag auf ein Konto gutgeschrieben wurde. Beispielsweise kann das Bestätigungssignal durch ein PayPal ©-Konto erzeugt werden. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, Medien-IDs und die damit verbundenen Mediendateien oder eine Lizenz daran zu kaufen oder für einen Zeitraum zu mieten. Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich, bei denen Nutzer Mediendateien untereinander tauschen wollen. Das Freigabesignal kann somit auch eine Bestätigung beinhalten, dass ein Nutzer, dem die Mediendatei in der Berechtigungsstabelle zugeordnet ist, zustimmt, dass diese ihm zugeordnete Mediendatei nun auch einem anderen Nutzer zugeordnet wird.

Die Erweiterungsroutine kann den Schritt des Prüfens eines Kreditstatus eines Nutzers umfassen. Das Zuordnen einer Medien-ID zu einem Nutzer in der Berechtigungsstabelle kann davon abhängig gemacht werden, ob die Prüfung des Kreditstatus des Nutzers einem vorbestimmten Wert entspricht oder größer ist als ein vorbestimmter Wert. In einem Speicher des Servers kann eine Kredittabelle abgelegt sein. In der Kredittabelle wird einem Nutzer und/oder - insoweit vorhanden - einer Nutzergruppe ein Kreditstatus zugewiesen. Der Kreditstatus kann dem Nutzer auch in der Nutzertabelle zugeordnet werden. Der Kreditstatus kann ein konkreter Wert, beispielsweise ein Punktwert oder ein Geldbetragswert sein. Als Teil der Erweiterungsroutine kann geprüft werden, ob der Kreditstatus über einem bestimmten Punktwert oder Geldbetragswert liegt. Als Teil der Erweiterungsroutine kann nach der Prüfung des Kreditstatus ferner vorgesehen sein, dass der Kreditstatus geändert wird, also beispielsweise der Punktwert oder der Geldbetragswert reduziert wird. Der Kreditstatus kann auch über einen vordefinierten Wert zum Ausdruck bringen, dass der Nutzer unbegrenzten Kredit hat, beispielsweise wenn der Nutzer Mitglied eines Fiatfee- Programms ist. Über den Weg der Kredittabelle wird die Möglichkeit geschaffen, dass ein Nutzer auf dem Server einen gewissen Kreditstatus einstellt, beispielsweise sein "Konto" auflädt. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, dass der Nutzer beim Durchführen der Erweiterungsroutine nicht für die Übermittlung eines sonst möglicherweise notwendigen Freigabesignals sorgen muss, also beispielsweise für die Zuordnung einer bestimmten Mediendatei nicht eine Überweisung vornehmen muss. Der Kreditstatus schafft auch die Möglichkeit, dass ein Nutzer einem anderen Nutzer einen gewissen Kredit schenkt, also den Kreditstatus des beschenkten Nutzers erhöht.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Inventarroutine vorgesehen. Die Inventarroutine bewirkt das Aussenden eines Inventarsignals. Das Inventarsignal beinhaltet eine Kennung oder mehrere Kennungen und/oder eine Gerätekennung oder mehrere Gerätekennungen. Ferner kann das Inventarsignal eine Information darüber enthalten, ob der jeweiligen Kennung oder der jeweiligen Gerätekennung in der Kennungstabelle oder der Zuordnungstabelle ein Sperrattribut zugeordnet ist. Die Inventarroutine kann den Schritt des Auslesens zumindest einer Kennung aus der Kennungstabelle aufweisen, insbesondere den Schritt des Auslesens von Kennungen aus der Kennungstabelle, die einem Inventarkriterium entsprechen. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das Inventarsignal die so ausgelesene Kennung, bzw. die so ausgelesenen Kennungen. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Inventarsignal zu einer Kennung auch den Kennungstyp, der zu dieser Kennung in der Kennungstabelle abgelegt ist. Die Inventarroutine kann den Schritt des Auslesens zumindest einer Gerätekennung aus der Nutzertabelle und/oder der Nutzergruppentabelle aufweisen, insbesondere den Schritt des Auslesens von Gerätekennungen aus der Nutzertabelle und/oder der Nutzergruppentabelle, die einem Inventarkriterium entsprechen. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das Inventarsignal die so ausgelesene Gerätekennung, bzw. die so ausgelesenen Gerätekennungen.

In der bevorzugten Ausführungsform

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine alle in der Kennungstabelle abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, (Inventarkriterium „Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine alle in der Kennungstabelle abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, und denen in der Kennungstabelle ein bestimmter Kennungstyp zugeordnet ist (Inventarkriterium „spezifische Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine alle in der Kennungstabelle abgelegten Kennung ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, und denen in der Zuordnungstabelle keine Medien- ID zugeordnet ist (Inventarkriterium „freie Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine alle in der Kennungstabelle abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, und denen in der Zuordnungstabelle eine andere Medien-ID zugeordnet werden kann als es zum Zeitpunkt der Abfrage der Fall ist (Inventarkriterium „änderbare Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine alle in der Kennungstabelle abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, und denen in der Zuordnungstabelle eine andere Medien-ID zugeordnet werden kann als es zum Zeitpunkt der Abfrage der Fall ist, und die einem bestimmten Kennungstyp oder einer Auswahl bestimmter Kennungstypen entsprechen (Inventarkriterium „typspezifische änderbare Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine alle in der Nutzertabelle oder der Nutzergruppentabelle abgelegten Gerätekennung ausgelesen werden, die in der Nutzertabelle einem bestimmten Nutzer oder in der Nutzergruppentabelle einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, (Inventarkriterium „Nutzer-Gerätekennungen“).

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Inventarroutine durch den Empfang eines Inventaranforderungssignal ausgelöst und umfasst den Schritt des Auswertens des Inventaranforderungssignal. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Inventaranforderungssignal ein Inventarkriterium oder eine Information, aus der der Server bei dem Auswerten des Inventaranforderungssignal ein Inventarkriterium bilden kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine erste Standardroutine vorgesehen. Die erste Standardroutine beinhaltet • das Abarbeiten der Bibliotheksroutine und innerhalb der Bibliotheksroutine das Aussenden eines Bibliothekssignals,

• das Warten auf den Empfang eines Erweiterungssignals und bei Empfang eines Erweiterungssignals das Abarbeiten der Erweiterungsroutine, insbesondere bevorzugt einschließlich des Schritts des Empfangens eines Freigabesignals oder des Schritts des Prüfens eines Kreditstatus des Nutzers,

• das Warten auf dem Empfang eines Änderungssignals und bei Empfang des Änderungssignals das Abarbeiten der erfindungsgemäßen Programmroutine mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle ändert und in der Zuordnungstabelle der Kennung eine Medien-ID zuordnet.

In einer Ausführungsform der ersten Standardroutine beinhaltet die erste Standardroutine das Abarbeiten der Inventarroutine, insbesondere das Abarbeiten der Inventarroutine vor dem Warten auf den Empfang eines Änderungssignals.

In einer bevorzugten Ausführungsform der ersten Standardroutine beinhaltet diese

• das Abarbeiten der Bibliotheksroutine und innerhalb der Bibliotheksroutine das Aussenden eines Bibliothekssignals mit einer ersten Medien-ID,

• das Warten auf den Empfang eines Erweiterungssignals, das die erste Medien- ID enthält, und bei Empfang eines Erweiterungssignals das Abarbeiten der Erweiterungsroutine, insbesondere bevorzugt einschließlich des Schritts des Empfangens eines Freigabesignals oder des Schritts des Prüfens eines Kreditstatus des Nutzers,

• das Warten auf dem Empfang eines Änderungssignals, das die erste Medien-ID enthält und bei Empfang des Änderungssignals das Abarbeiten der erfindungsgemäßen Programmroutine mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle ändert und in der Zuordnungstabelle der Kennung die erste Medien-ID zuordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Istzustandsroutine vorgesehen. Die Istzustandsroutine bewirkt das Aussenden eines Istzustandssignals. Das Istzustandsignal beinhaltet

• eine Medien-ID oder mehrere Medien-IDs

• eine Kennung oder mehrere Kennungen

• Informationen über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung.

Die Istzustandsroutine kann den Schritt des Auslesens der Zuordnung einer Medien-ID zu einer Kennung, die einem Nutzer gehört oder einer Nutzergruppe gehört, zu der der Nutzer gehört, in der Zuordnungstabelle beinhalten. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Istzustandsroutine durch den Empfang eines Istzustandsanforderungssignal ausgelöst und umfasst den Schritt des Auswertens des Istzustandsanforderungssignal.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine zweite Standardroutine vorgesehen. Die zweite Standardroutine beinhaltet

• das Abarbeiten der Bibliotheksroutine und innerhalb der Bibliotheksroutine das Aussenden eines Bibliothekssignals,

• das Abarbeiten der Istzustandsroutine und innerhalb der Istzustandsroutine das Aussenden eines Istzustandssignals,

• das Warten auf dem Empfang eines Änderungssignals und bei Empfang des Änderungssignals das Abarbeiten der erfindungsgemäßen Programmroutine mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle ändert und in der Zuordnungstabelle der Kennung die erste Medien-ID zuordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Beanspruchungsroutine vorgesehen. In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Nutzer mit der Beanspruchungsroutine die Kennungstabelle und/oder die Nutzertabelle und/oder die Nutzergruppentabelle ändern. Insbesondere bevorzugt ermöglicht es die Beanspruchungsroutine, dass ein Nutzer in der Kennungstabelle die Zuordnung einer Kennung zu sich und/oder einer Nutzergruppe, zu der er gehört, ergänzt. Insbesondere bevorzugt kann ein Nutzer sich eine Kennung, die ihm vor Durchführung der Beanspruchungsroutine noch nicht zugeordnet war, im Wege der Durchführung der Beanspruchungsroutine in der Kennungstabelle zuordnen.

Insbesondere bevorzugt ermöglicht es die Beanspruchungsroutine, dass ein Nutzer in der Nutzertabelle oder der Nutzergruppentabelle die Zuordnung einer Gerätekennung zu einem Nutzer und/oder einer Nutzergruppe, zu der er gehört, ergänzt. Insbesondere bevorzugt kann ein Nutzer sich oder einer Nutzergruppe, zu der er gehört, eine Gerätekennung, die ihm vor Durchführung der Beanspruchungsroutine noch nicht zugeordnet war, im Wege der Durchführung der Beanspruchungsroutine in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle zuordnen.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Beanspruchungsroutine durch das Empfangen eines Beanspruchungssignals durch den Server ausgelöst und weist den Schritt des Auswertens des Beanspruchungssignals auf.

In einer ersten Ausführungsform enthält das Beanspruchungsignal den Nutzer und/oder die Nutzergruppe, deren Zuordnung in der Kennungstabelle geändert werden soll, und die Kennung, die dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe zugeordnet werden soll. In dieser Ausführungsform kann die Beanspruchungsroutine derart ausgeführt sein, dass im Schritt des Auswertens des Beanspruchungssignals der Nutzer und/oder die Nutzergruppe und die Kennung aus dem Beanspruchungssignal ausgelesen werden. In einem nachfolgenden Schritt wird der Eintrag der Kennungstabelle geändert und dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe die Kennung in der Kennungstabelle zugeordnet. Vor Durchführung dieses Schritts kann die Beanspruchungsroutine prüfen, ob der bestehenden Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen ist. Ist der bestehenden Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen, so wird der Eintrag der Kennungstabelle nicht geändert und dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe die Kennung in der Kennungstabelle nicht zugeordnet. In einem solchen Fall kann ein Fehlersignal von dem Server erzeugt werden. Alternativ kann beim Erkennen eines Sperrattributs geprüft werden, ob der Nutzer, der die Änderung veranlasst, besondere Berechtigungen besitzt, beispielsweise ein Administrator innerhalb der Nutzergruppe ist. Hat der Nutzer besondere Berechtigungen, die ihn zu einer Änderung trotz Sperrattribut ermächtigen, wird die Änderungen vollzogen.

Ergänzend oder alternativ enthält das Beanspruchungssignal den Nutzer und/oder die Nutzergruppe, deren Zuordnung in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle geändert werden soll, und die Gerätekennung, die dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe zugeordnet werden soll. In dieser Ausführungsform kann die Beanspruchungsroutine derart ausgeführt sein, dass im Schritt des Auswertens des Beanspruchungssignals der Nutzer und/oder die Nutzergruppe und die Gerätekennung aus dem Beanspruchungssignal ausgelesen werden. In einem nachfolgenden Schritt wird der Eintrag der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle geändert und dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe die Gerätekennung in der Nutzergruppe, bzw. der Nutzergruppentabelle zugeordnet. Vor Durchführung dieses Schritts kann die Beanspruchungsroutine prüfen, ob der bestehenden Zuordnung einer Gerätekennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen ist. Ist der bestehenden Zuordnung einer Gerätekennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen, so wird der Eintrag der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle nicht geändert und dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe die Kennung in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle nicht zugeordnet. In einem solchen Fall kann ein Fehlersignal von dem Server erzeugt werden. Alternativ kann beim Erkennen eines Sperrattributs geprüft werden, ob der Nutzer, der die Änderung veranlasst, besondere Berechtigungen besitzt, beispielsweise ein Administrator innerhalb der Nutzergruppe ist. Hat der Nutzer besondere Berechtigungen, die ihn zu einer Änderung trotz Sperrattribut ermächtigen, wird die Änderungen vollzogen. In einer weiteren Ausführungsform kann der Aufbau des Beanspruchungssignals derart gewählt sein, dass das Beanspruchungssignal die Kennung enthält, die dem Nutzer zugeordnet werden soll. Die Zuordnung zu dem Nutzer ergibt sich aus weiteren Umständen, beispielsweise, dass das vom Server empfangene Beanspruchungssignal von einem User- Interface veranlasst wurde, auf dem sich der Nutzer eingeloggt hat. Ergänzend oder alternativ kann der Aufbau des Beanspruchungssignals derart gewählt sein, dass das Beanspruchungssignals die Gerätekennung enthält, die dem Nutzer zugeordnet werden soll. Die Zuordnung zu dem Nutzer ergibt sich aus weiteren Umständen, beispielsweise, dass das vom Server empfangene Beanspruchungssignal von einem User- Interface veranlasst wurde, auf dem sich der Nutzer eingeloggt hat.

In einer weiteren Ausführungsform enthält das Beanspruchungssignal eine Kennung und eine Gerätekennung. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Beanspruchungssignal in dieser Ausführungsform ein AV-Anforderungssignal. In dieser Ausführungsform kann die Beanspruchungsroutine derart ausgeführt sein, dass im Schritt des Auswertens des Beanspruchungssignals die Kennung und die Gerätekennung aus dem Beanspruchungssignal ausgelesen werden.

Gemäß einer ersten Alternative kann in einem nachfolgenden Schritt aus der Kennungstabelle ausgelesen werden, welchem Nutzer, bzw. welcher Nutzergruppe die aus dem Beanspruchungssignal ausgelesene Kennung in der Kennungstabelle zugeordnet ist und in einem nachfolgenden Schritt die Gerätekennung in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle diesem Nutzer, bzw. dieser Nutzergruppe zugeordnet werden. Vor Durchführung dieses Schritts kann die Beanspruchungsroutine prüfen, ob der bestehenden Zuordnung einer Gerätekennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen ist. Ist der bestehenden Zuordnung einer Gerätekennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen, so wird der Eintrag der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle nicht geändert und dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe die Kennung in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle nicht zugeordnet. In einem solchen Fall kann ein Fehlersignal von dem Server erzeugt werden.

Gemäß einer zweiten Alternative kann in einem nachfolgenden Schritt aus der Nutzertabelle oder Nutzergruppentabelle ausgelesen werden, welchem Nutzer, bzw. welcher Nutzergruppe die aus dem Beanspruchungssignal ausgelesene Gerätekennung in der Nutzertabelle, bzw. Nutzergruppentabelle zugeordnet ist und in einem nachfolgenden Schritt die Kennung in der Kennungstabelle diesem Nutzer, bzw. dieser Nutzergruppe zugeordnet werden. Vor Durchführung dieses Schritts kann die Beanspruchungsroutine prüfen, ob der bestehenden Zuordnung einer Kennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen ist. Ist der bestehenden Zuordnung einer Gerätekennung zu einem Nutzer, bzw. einer Nutzergruppe, die nun geändert werden soll, ein Sperrattribut zugewiesen, so wird der Eintrag der Kennungstabelle nicht geändert und dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe die Kennung in der Kennungstabelle nicht zugeordnet. In einem solchen Fall kann ein Fehlersignal von dem Server erzeugt werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Beanspruchungsroutine den Schritt des Empfangens eines Freigabesignals durch den Server auf. Das Zuordnen der Kennung zu einem Nutzer oder einer Nutzergruppe in der Kennungstabelle und/oder das Zuordnen einer Gerätekennung zu einem Nutzer oder einer Nutzergruppe in der Nutzertabelle und/oder der Nutzergruppentabelle kann davon abhängig gemacht werden, ob der Server ein Freigabesignal empfängt.

Die Beanspruchungsroutine kann den Schritt des Prüfens eines Kreditstatus eines Nutzers umfassen. Das Zuordnen der Kennung zu einem Nutzer oder einer Nutzergruppe in der Kennungstabelle und/oder das Zuordnen einer Gerätekennung zu einem Nutzer oder einer Nutzergruppe in der Nutzertabelle und/oder der Nutzergruppentabelle kann davon abhängig gemacht werden, ob die Prüfung des Kreditstatus des Nutzers einem vorbestimmten Wert entspricht oder größer ist als ein vorbestimmter Wert.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Sperrroutine vorgesehen. Die Sperrroutine wird durch das Empfangen eines Sperrsignals ausgelöst. Das Sperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Kennung und einen Sperrhinweis beinhalten. Empfängt der Server ein Sperrsignal mit einem Nutzer und/oder einer Nutzergruppe und einer Kennung und einem Sperrhinweis, so weist er der Zuordnung der Kennung zu dem Nutzer, bzw. der Nutzergruppe in der Kennungstabelle ein Sperrattribut zu. Das Sperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Gerätekennung und einen Sperrhinweis beinhalten. Empfängt der Server ein Sperrsignal mit einem Nutzer und/oder einer Nutzergruppe und einer Gerätekennung und einem Sperrhinweis, so weist er der Zuordnung der Kennung zu dem Nutzer, bzw. der Nutzergruppe in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle ein Sperrattribut zu.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Entsperrroutine vorgesehen. Die Sperrroutine wird durch das Empfangen eines Entsperrsignals ausgelöst. Das Entsperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Kennung und einen Entsperrhinweis beinhalten. Empfängt der Server ein Entsperrsignal mit einem Nutzer und/oder einer Nutzergruppe und einer Kennung und einem Entsperrhinweis, so löscht er ein der Zuordnung der Kennung zu dem Nutzer, bzw. der Nutzergruppe in der Kennungstabelle zugewiesenes Sperrattribut. Das Entsperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Gerätekennung und einen Entsperrhinweis beinhalten. Empfängt der Server ein Entsperrsignal mit einem Nutzer und/oder einer Nutzergruppe und einer Gerätekennung und einem Entsperrhinweis, so löscht er ein der Zuordnung der Kennung zu dem Nutzer, bzw. der Nutzergruppe in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle zugewiesenes Sperrattribut.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Aktualisierungsroutine vorgesehen. Die Aktualisierungsroutine wird durch das Empfangen eines AV- Istzustandssignals ausgelöst. Das AV-lstzustandssignal beinhaltet

• eine Kennung oder mehrere Kennungen,

• die der jeweiligen Kennung in einer AV-Zuordnungstabelle zugeordnete Versionsinformation, insbesondere den der jeweiligen Kennung in der AV- Zuordnungstabelle zugeordneten Zeitstempel, und/oder

• die der jeweiligen Kennung in der AV-Zuordnungstabelle zugeordnete Medien- ID.

In einer bevorzugten Ausführungsform, in der das AV-lstzustandssignal eine Medien-ID nicht enthält, bewirkt das Empfangen des AV-lstzustandssignals, dass der Server in der Zuordnungstabelle zu jeder ihm mit dem AV-lstzustandssignal mitgeteilten Kennung prüft, welcher Medien-ID diese Kennung zugeordnet ist, und zu jeder so ermittelten Medien-ID prüft, welche Versionsinformation, insbesondere welcher Zeitstempel dieser Medien-ID in der Medientabelle zugeordnet ist. Anschließend prüft der Server, ob die so ermittelte Versionsinformation der Versionsinformation entspricht, die der Kennung, zu der der Server in der Zuordnungstabelle die Medien-ID und über die Medien-ID die Versionsinformation in der Medientabelle ermittelt hat, in dem AV- lstzustandssignal zugeordnet war. Entsprechen sich die Versionsinformationen nicht, so erzeugt der Server ein Aktualisierungssignal. Das Aktualisierungssignal kann eine Kennung oder mehrere Kennungen enthalten.

In einer alternativen Ausführungsform, in der das AV-lstzustandssignal eine Medien-ID enthält, bewirkt das Empfangen des AV-lstzustandssignals, dass der Server zu jeder ihm in dem AV-lstzustandssignal mitgeteilten Medien-ID prüft, welche Versionsinformation, insbesondere welcher Zeitstempel dieser Medien-ID in der Medientabelle zugeordnet ist. Anschließend prüft der Server, ob die so ermittelte Versionsinformation der Versionsinformation entspricht, die der Medien-ID, zu der der Server in der Medientabelle die Versionsinformation ermittelt hat, in dem AV- lstzustandssignal zugeordnet war. Entsprechen sich die Versionsinformationen nicht, so erzeugt der Server ein Aktualisierungssignal. Das Aktualisierungssignal kann eine Kennung oder mehrere Kennungen enthalten. In einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Server eine Antwortroutine vorgesehen. Die Antwortroutine kann durch das Empfangen eines AV- Anforderungssignals ausgelöst werden. Das AV-Anforderungssignal beinhaltet eine Kennung. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das Anforderungssignal eine Gerätekennung. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das AV- Anforderungssignal einen Hinweis auf eine Aktualisierungsnotwendigkeit.

Empfängt der Server ein AV-Anforderungssignal mit einem Hinweis auf eine Aktualisierungsnotwendigkeit, so prüft der Server, welche der Medien-ID der Kennung in der Zuordnungstabelle zugeordnet ist und erzeugt ein Antwortsignal. Das Antwortsignal enthält eine Mediendatei und/oder einen Pointer, die, bzw. der dieser Medien-ID in der Medientabelle zugeordnet ist. Das Antwortsignal enthält vorzugsweise die Kennung, die in dem AV-Anforderungssignal enthalten war, und vorzugsweise die Medien-ID und vorzugsweise eine der Mediendatei in der Medientabelle zugeordnete Versionsinformation, insbesondere bevorzugt einen Zeitstempel. Wenn die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung mit dem Antwortsignal die Mediendatei, bzw. den Pointer und die dieser Mediendatei, bzw. diesem Pointer zugeordnete Kennung empfängt, speichert die Kontrolleinheit die Mediendatei in einem Speicher der Abspielvorrichtung und aktualisiert die AV-Zuordnungstabelle, in dem sie der Kennung in der AV-Zuordnungstabelle den Speicherort der Mediendatei in dem Speicher der Abspielvorrichtung zuweist oder der Kennung in der AV- Zuordnungstabelle den Pointer zuweist. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kontrolleinheit eine gesetzte Aktualisierungsnotwendigkeit zurücksetzen. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kontrolleinheit der Kennung die Versionsinformation, insbesondere den Zeitstempel zuweisen, die der Kontrolleinheit von dem Server zusammen mit der Mediendatei mitgeteilt wurde.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Server eine Nutzerpflegeroutine auf. Die Nutzerpflegeroutine kann durch das Empfangen eines Nutzerpflegesignals ausgelöst werden. Das Nutzerpflegesignal kann einen Nutzer und eine Nutzergruppe beinhalten. Empfängt der Server ein Nutzerpflegesignal, so ordnet er in der Nutzergruppentabelle den Nutzer der Nutzergruppe zu. Als Teil der Nutzerpflegeroutine kann der Server prüfen, ob der Nutzer, von dem er das Nutzerpflegesignal empfangen hat, die Berechtigung hat, Änderungen der Nutzergruppe durchzuführen, beispielsweise Administrator der Nutzergruppe ist. Enthält das Nutzerpflegesignal in einer bevorzugten Ausführungsform eine E-Mail- Adresse, so sendet der Server eine Nachricht an diese E-Mail-Adresse. Die Nachricht kann einen Bestätigungslink beinhalten, durch dessen Betätigen der Empfänger der E- Mail bestätigen kann, dass er der Nutzergruppe zugewiesen werden möchte. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Server eine Abspielvorrichtungspflegeroutine auf. Die Abspielvorrichtungspflegeroutine kann durch das Empfangen eines Abspielvorrichtungspflegesignals bewirkt werden. Das Abspielvorrichtungspflegesignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Gerätekennung beinhalten. Empfängt der Server ein Abspielvorrichtungspflegesignal ordnet der Server die Gerätekennung einem Nutzer und/oder einer Nutzergruppe in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle zu.

Das erfindungsgemäße System weist den erfindungsgemäßen Server und einen Kennungsträger auf, wobei der Kennungsträger eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Kennungsträger einen RFID-Transponder auf. In dieser Ausführungsform kann die Kennung in dem RFID-Transponder abgelegt sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist in dem RFID-Transponder eine Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen, vorzugsweise ein unique identifier (UID), ein universally unique identifier (UUID) oder ein globally unique identifer (GUID) hinterlegt. Bei einer solchen Ausführungsform ist die Kennung vorzugsweise die in dem RFID-Transponder hinterlegte Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen oder eine nach einer Umrechnungsregel aus der in dem RFID-Transponder hinterlegte Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen gewonnene Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen.

Das erfindungsgemäße User- Interface (Ul) kann auf einem externen Gerät, vorzugsweise einem vom Server verschiedenen Computer, einem Smartphone oder einem Tablet oder einem Wearable, beispielsweise einer Smartwatch ausgeführt werden. Der Betreiber des erfindungsgemäßen Servers kann dem Nutzer das User- Interface als Download zur Verfügung stellen und dem Nutzer die Nutzung des User- Interface lizensieren. Teil des Systems können auch mehrere User-Interfaces sein, beispielsweise wenn auf einem Smartphone ein User-Interface mit reduziertem Umfang an Interaktionsmöglichkeiten im Verhältnis zu einem User-Interface für einen Computer mit mehr Interaktionsmöglichkeiten angeboten werden soll. In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface ein graphisches User-Interface (GUI) auf.

Das User-Interface (Ul) weist eine Ul-Änderungsroutine auf. Die Ul-Änderungsroutine bewirkt das Aussenden eines Änderungssignals. In einer ersten Ausführungsform enthält das Änderungssignal die Kennung, deren Zuordnung in der Zuordnungstabelle eines Servers geändert werden soll, und die Medien-ID, die der Kennung in der Zuordnungstabelle eines Servers zugeordnet werden soll. In einer zweiten Ausführungsform kann das Änderungssignal allein die Medien-ID, die der Kennung in der Zuordnungstabelle eines Servers zugeordnet werden soll, enthalten, beispielsweise wenn sich die Zuordnung der Medien-ID zu einer Kennung aus anderen Umständen ergibt, beispielsweise dadurch, dass die ausgewählte Medien-ID eine Medien-ID einer Serie ist und dem Nutzer in der Kennungstabelle nur eine Kennung zugeordnet ist, die von einem Kennungstyp ist, der zu dieser Serie gehört.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Interaktion mit einem Server zum Bereitstellen von Mediendateien für ein Herunterladen, insbesondere zu einer Interaktion mit einem erfindungsgemäßen Server, mittels eines User-Interface, sieht das Durchführen einer Ul-Änderungsroutine vor, die das Aussenden eines Änderungssignals bewirkt, wobei das Änderungssignal

• eine Medien-ID oder

• eine Medien-ID und eine Kennung enthält.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Bereitstellen einer Mediendatei zum Herunterladen von einem Server durch einen Nutzer, wobei der Server

• ein Betriebssystem, in dem der Nutzer angelegt ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Medientabelle, in der zumindest eine erste Medien-ID einer ersten Mediendatei und eine zweite Medien-ID einer zweiten Mediendatei zugeordnet ist,

• eine in einem Speicher abgelegte Kennungstabelle, in dem eine Kennung, die einem Kennungsträger zugeordnet werden kann, dem Nutzer zugeordnet wird,

• und eine in einem Speicher abgelegte Zuordnungstabelle aufweist, wobei in der Zuordnungstabelle i. die Kennung zumindest der ersten Medien-ID oder der zweiten Medien-ID zugeordnet werden kann und ii. die erste Medien-ID der Kennung nicht zugeordnet ist, sieht vor, dass auf einem User-Interface eine Ul-Änderungsroutine durchgeführt wird, die das Aussenden eines Änderungssignals bewirkt, wobei das Änderungssignal

• eine erste Medien-ID oder

• eine erste Medien-ID und eine Kennung enthält und der Server das Änderungssignal empfängt und nach dem Empfangen des Änderungssignals eine Programmroutine ausführt, mit der die Zuordnungstabelle geändert wird und in der Zuordnungstabelle der Kennung die erste Medien-ID zuordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface (Ul) eine Ul- Bibliotheksroutine auf. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul- Bibliotheksroutine den Schritt des Empfangens eines Bibliothekssignals auf, wobei das Bibliothekssignal eine Kennung oder mehrere Kennungen beinhaltet. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Bibliotheksroutine den Schritt des Aussendens eines Bibliothekanforderungssignals auf. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Schritt des Aussenden eines Bibliothekanforderungssignals dem Schritt des Empfangens eines Bibliothekssignals vorgeschaltet.

Das Bibliothekanforderungssignal kann ein Bibliothekkriterium enthalten. In einer bevorzugten Ausführungsform

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden (Bibliothekskriterium „alle“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle bestimmte Metadaten zugeordnet sind, beispielsweise die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Serie oder eine bestimmte Kategorisierung, wie beispielsweise die Zuordnung zu Stilrichtungen (Pop, Klassik, RnB), (Bibliothekskriterium „bestimmte Metadaten“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Nutzer-Medien-ID“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle des Servers nicht einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, (Bibliothekskriterium „Neue-Medien-ID“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle Medien-ID aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle des Servers einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Zugeordnete-Medien- ID“) und/oder

• kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle des Servers nicht einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Freie-Medien-ID“) und/oder • kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers o zunächst in der Kennungstabelle des Servers alle Kennungen ermittelt werden, die dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers gehört, zugeordnet sind, und von diesen Kennungen ermittelt wird, zu welchen dieser Kennungen ein Kennungstyp geführt wird, der die Zuordnung dieser Kennung zu einer bestimmten Serie anzeigt, so dass alle Serien ermittelt werden, zu denen dem Nutzer Kennungen in der Kennungstabelle des Servers zugeordnet sind, o dann alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle des Servers die Zugehörigkeit zu einer der so ermittelten Serien zugeordnet ist, o dann aus den so ermittelten Medien-IDs die ermittelt werden, die in der Berechtigungstabelle des Servers nicht dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Neue-Medien- I D-zu-bekannten-Serien“) enthalten.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Ul-Bibliotheksroutine durch eine Interaktion des Nutzers mit dem User-Interface gestartet. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Bibliotheksroutine das Erzeugen von Filterknöpfen in einem GUI des Ul auf. In einer bevorzugten Ausführungsform führt ein durch den Nutzer vollzogenes Betätigen eines Filterknopfes in dem GUI zu dem Aufbau eines Auswahlfensters, in dem dem Nutzer zu Bildung des Bibliothekkriteriums Faktoren angeboten werden, die Einfluss auf die Bildung des Bibliothekkriteriums haben. Ergänzend oder alternativ führt ein durch den Nutzer vollzogenes Betätigen eines Filterknopfes unmittelbar zu dem Erzeugen eines Bibliothekanforderungssignals mit einem bestimmten Bibliothekkriterium. In dieser Ausführungsform stellen die Filterknöpfe Abkürzungen zum Erstellen eines Bibliothekanforderungssignals mit einem bestimmten Bibliothekkriterium dar. Beispielsweise kann in dem GUI ein Filterknopf mit einer bestimmten Beschriftung, beispielsweise „Alle“ vorhanden sein, bei dessen durch den Nutzer vollzogenen Betätigen ein Bibliothekanforderungssignal mit einem Bibliothekkriterium erzeugt wird, das so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden (Bibliothekskriterium „alle“). Beispielsweise kann in dem GUI ein Filterknopf mit einer bestimmten Beschriftung, beispielsweise „Meine“ vorhanden sein, bei dessen durch den Nutzer vollzogenen Betätigen ein Bibliothekanforderungssignal mit einem Bibliothekkriterium erzeugt wird, das so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind (Bibliothekkriterium „Nutzer-Medien-ID“). Beispielsweise kann in dem GUI ein Filterknopf mit einer bestimmten Beschriftung, beispielsweise „Zugewiesene“ vorhanden sein, bei dessen durch den Nutzer vollzogenen Betätigen ein Bibliothekanforderungssignal mit einem Bibliothekkriterium erzeugt wird, das so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle des Servers einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind (Bibliothekkriterium „Zugeordnete-Medien-ID“). Beispielsweise kann in dem GUI ein Filterknopf mit einer bestimmten Beschriftung, beispielsweise „Verfügbare“ vorhanden sein, bei dessen durch den Nutzer vollzogenen Betätigen ein Bibliothekanforderungssignal mit einem Bibliothekkriterium erzeugt wird, das so gewählt ist, dass bei seiner bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle des Servers nicht einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind (Bibliothekkriterium „Freie-Medien-ID“).

Die Ul-Bibliotheksroutine kann den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI die Medien-ID, die in dem Bibliothekssignal enthalten sind, darzustellen. Die Ul- Bibliotheksroutine kann den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI eine Auswahl der Medien-ID, die in dem Inventarsignal enthalten sind, darzustellen. In einer ersten Ausführungsform kann das User- Interface so ausgestaltet sein, dass

• der Nutzer - vorzugsweise mittels des GUI - eine Bibliothekanfrage erzeugen kann, in der mindestens ein Bibliothekkriterium enthalten ist,

• das User- Interface aufgrund dieser Bibliothekanfrage ein Bibliothekanforderungssignal erzeugen kann, das dieses Bibliothekkriterium enthält, und das Bibliothekanforderungssignal aussenden kann,

• das User- Interface in Antwort auf das Aussenden des

Bibliothekanforderungssignals das Bibliothekssignal empfängt und

• dem Nutzer - vorzugsweise mittels des GUI - die in dem Bibliothekssignal enthaltenen Medien-ID zeigt, bevorzugt alle in dem Bibliotheksignal enthaltenen Medien-ID.

Bei einer solchen Ausführungsform können die Anforderungen an den zur Durchführung des User-Interface notwendigen Speicher auf dem externen Gerät und die Anforderungen an den Rechenaufwand auf dem externen Gerät gering gehalten werden. Die Schritte des Auslesens von Medien-ID, die dem Bibliothekkriterium entsprechen, erfolgt auf dem Server und aus der Medientabelle und/oder Berechtigungstabelle und/oder Zuordnungstabelle auf dem Server. Das User-Interface stellt dem Nutzer nur in dem Bibliothekssignal enthaltenen Medien-ID dar (bevoruzugt alle), denn in dem Bibliothekssignal sind nur die Medien-ID enthalten, die nach der Auswertung des Servers dem Bibliothekkriterium entsprechen.

In einer zweiten Ausführungsform kann das User-Interface so ausgestaltet sein, dass es ein Bibliothekanforderungssignals erzeugt, bei dem das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden (Bibliothekskriterium „alle“). Empfängt der Server ein Bibliothekanforderungssignals mit dem Bibliothekkriterium „alle“, so liest der Server als Teil seiner Bibliothekroutine alle Medien-ID aus der Medientabelle aus und erzeugt ein Bibliothekssignal, das die so ausgelesene Medien-ID, bzw. die so ausgelesenen Medien-ID beinhaltet und sendet dieses Bibliothekssignal aus. In dieser Ausführungsform kann die Ul-Bibliotheksroutine den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI alle Medien-ID, die in dem Bibliothekssignal enthalten sind, darzustellen. Die Ul-Bibliotheksroutine kann in dieser Ausführungsform aber auch den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI eine Auswahl der Medien-ID, die in dem Bibliothekssignals enthalten sind, darzustellen. Bei einer solchen Ausführungsform kann der Nutzer im User-Interface auswählen, welche dem User- Interface durch das Bibliothekssignal mitgeteilten Medien-ID ihm angezeigt werden sollen. Das kann zu einem erhöhten Speicherbedarf und einem erhöhten Rechenaufwand für das Ul auf dem externen Gerät führen, kann aber die Anzahl der auszutauschenden Signale reduzieren, denn die Änderung eines Filterkriteriums und das Darstellen der diesem Filterkriterium entsprechenden Medien-ID kann unmittelbar im User-Interface erfolgen, ohne dass ein neues Bibliothekanforderungssignal mit einem geänderten Bibliothekkriterium erzeugt und ausgesendet werden muss. Die Anzeige nur einer Auswahl der Medien-ID kann auch dazu dienen, die Menge an Information an die zur Verfügung stehende Anzeigefläche anzupassen.

Das User-Interface kann so ausgestaltet sein, dass es das Erzeugen dieses Bibliothekanforderungssignals und das Aussenden dieses

Bibliothekanforderungssignals als Teil einer Ul-Startroutine ausführt. Hierdurch wird die Bedienung vereinfacht.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Änderungsroutine den Schritt der Auswahl einer Medien-ID auf. Mit dem Schritt der Auswahl einer Medien-ID wählt der Nutzer innerhalb des Ul eine Medien-ID aus, die im Zuge der Abarbeitung der Ul- Änderungsroutine Teil des Änderungssignals wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird dem Nutzer als Teil der Bibliotheksroutine in einem GUI eine Medien-ID oder mehrere Medien-ID dargestellt, von denen der Nutzer zumindest eine Medien-ID durch Interaktion mit dem GUI auswählen kann. Beispielsweise werden dem Nutzer in einer Bildschirmansicht Kontentknöpfe dargestellt, wobei ein jeweiliger Kontentknopf innerhalb des Ul einer Medien-ID zugeordnet ist. Durch Betätigen des Kontentknopfes in der Bildschirmansicht kann der Nutzer die Medien-ID auswählen.

In einer bevorzugten Ausführungsform löst die Auswahl einer Medien-ID die Ul- Änderungsroutine aus. In einer alternativen Ausführungsform erfolgt nach der Auswahl der Medien-ID eine Prüfung, ob die ausgewählte Medien-ID dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, bereits zugeordnet wurde. Ergibt diese Prüfung,

• dass die ausgewählte Medien-ID dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, bereits zugeordnet ist, so kann dann die Ul- Änderungsroutine ausgelöst werden,

• dass die ausgewählte Medien-ID dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, noch nicht zugeordnet ist, so kann dann eine Ul- Erweiterungsroutine ausgelöst werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird in der Ul-Änderungsroutine ein Änderungssignal erzeugt, das die so ausgewählte Medien-ID enthält. In einer ersten Variante dieser Ausführungsform wird ein Änderungssignal durch das Ul ausgesendet, ohne dass nach der Auswahl der Medien-ID weitere Auswahlschritte erfolgen. Diese Ausführungsform erlaubt eine schnelle Änderung der Zuordnung. In einer solchen Ausführungsform enthält das Änderungssignal keine Kennung oder das Anderungssignal enthält eine Kennung, die in einem Auswahlschritt vor der Auswahl der Medien-ID ausgewählt wurde. Enthält das Änderungssignal keine Kennung, so kann sich die Zuordnung der ausgewählten Medien-ID zu einer Kennung aus anderen Umständen ergeben, beispielsweise das die ausgewählte Medien-ID eine Medien-ID einer Serie ist und dem Nutzer in der Kennungstabelle nur eine Kennung zugeordnet ist, die von einem Kennungstyp ist, der zu dieser Serie gehört.

In einer zweiten Variante dieser Ausführungsform enthält die Ul-Änderungsroutine vor dem Schritt des Erzeugens des Änderungssignals den Schritt der Auswahl einer Kennung. Als Teil des Schritts der Auswahl einer Kennung kann die Ul- Änderungsroutine eine Ul-Inventarroutine durchführen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface (Ul) eine Ul- Inventarroutine auf. Die Ul-Inventarroutine kann eigenständig durchgeführt werden. Die Ul-Inventarroutine kann als Teil einer Ul-Änderungsroutine durchgeführt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Inventarroutine den Schritt des Empfangens eines Inventarsignals auf, wobei das Inventarsignal eine Kennung oder mehrere Kennungen beinhaltet. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul- Inventarroutine den Schritt des Aussenden eines Inventaranforderungssignals auf. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Schritt des Aussendens eines Inventaranforderungssignals dem Schritt des Empfangens eines Inventarsignals vorgeschaltet.

Das Inventaranforderungssignal kann ein Inventarkriterium enthalten. In einer bevorzugten Ausführungsform

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, (Inventarkriterium „Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und denen in der Kennungstabelle ein bestimmter Kennungstyp zugeordnet ist (Inventarkriterium „spezifische Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und denen in der Zuordnungstabelle des Servers keine Medien-ID zugeordnet ist (Inventarkriterium „freie Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der

Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und denen in der Zuordnungstabelle des Servers eine andere Medien-ID zugeordnet werden kann als es zum Zeitpunkt der Abfrage der Fall ist (Inventarkriterium „änderbare Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der

Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und denen in der Zuordnungstabelle des Servers eine andere Medien-ID zugeordnet werden kann als es zum Zeitpunkt der Abfrage der Fall ist, und die einem bestimmten Kennungstyp oder einer Auswahl bestimmter Kennungstypen entsprechen (Inventarkriterium „typspezifische änderbare Nutzer-Kennung“) und/oder

• kann das Inventarkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Nutzertabelle des Servers oder der Nutzergruppentabelle des Servers abgelegten Gerätekennungen ausgelesen werden, die in der Nutzertabelle einem bestimmten Nutzer oder in der Nutzergruppentabelle einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, (Inventarkriterium „Nutzer- Gerätekennungen“).

Die Ul-Inventarroutine kann den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI die Kennungen, die in dem Inventarsignal enthalten sind, darzustellen. Die Ul- Inventarroutine kann den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI eine Auswahl der Kennungen, die in dem Inventarsignal enthalten sind, darzustellen.

In einer ersten Ausführungsform kann das User- Interface so ausgestaltet sein, dass

• der Nutzer- vorzugsweise mittels des GUI - eine Inventaranfrage erzeugen kann, in der mindestens ein Inventarkriterium enthalten ist,

• das User-Interface aufgrund dieser Inventaranfrage ein Inventaranforderungssignal erzeugen kann, das dieses Inventarkriterium enthält, und das Inventaranforderungssignal aussenden kann, • das User- Interface in Antwort auf das Aussenden des

Inventaranforderungssignal das Inventarsignals empfängt und

• dem Nutzer- vorzugsweise mittels des GUI - in dem

Inventaranforderungssignal enthaltenen Kennungen zeigt, bevorzugt alle in dem Inventaranforderungssignal enthaltenen Kennungen.

Bei einer solchen Ausführungsform können die Anforderungen an den zur Durchführung des User-Interface notwendigen Speicher auf dem externen Gerät und die Anforderungen an den Rechenaufwand auf dem externen Gerät gering gehalten werden. Die Schritte des Auslesens von Kennungen, die dem Inventarkriterien entsprechen, erfolgt auf dem Server und aus der Kennungstabelle oder der Nutzertabelle oder der Nutzergruppentabelle auf dem Server. Das User-Interface stellt dem Nutzer nur in dem Inventarsignal enthaltenen Kennungen dar (bevorzugt alle), denn in dem Inventarsignal sind nur die Kennungen enthalten, die nach der Auswertung des Servers dem Inventarkriterium entsprechen.

In einer zweiten Ausführungsform kann das User-Interface so ausgestaltet sein, dass es ein Inventaranforderungssignals erzeugt, bei dem das Inventarkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind (Inventarkriterium „Nutzer-Kennung“). Empfängt der Server ein Inventaranforderungssignals mit dem Inventarkriterium „Nutzer-Kennung“, so liest der Server als Teil seiner Inventarroutine alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennung aus, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind und erzeugt ein Inventarsignal, das die so ausgelesene Kennungen, bzw. die so ausgelesenen Kennungen beinhaltet, und sendet dieses Inventarsignal aus. In dieser Ausführungsform kann die Ul-Inventarroutine den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI alle Kennungen, die in dem Inventarsignal enthalten sind, darzustellen. Die Ul-Inventarroutine kann in dieser Ausführungsform aber auch den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI eine Auswahl der Kennungen, die in dem Inventarsignal enthalten sind, darzustellen. Bei einer solchen Ausführungsform kann der Nutzer im User- Interface auswählen, welche dem User- Interface durch das Inventarsignal mitgeteilten Kennungen ihm angezeigt werden sollen. Das kann zu einem erhöhten Speicherbedarf und Rechenaufwand für das Ul auf dem externen Gerät führen, kann aber die Anzahl der auszutauschenden Signale reduzieren, denn die Änderung eines Inventarkriteriums und das Darstellen der diesem Inventarkriterium entsprechenden Kennungen kann unmittelbar im User-Interface erfolgen, ohne dass ein neues Inventaranforderungssignal mit einem geänderten Inventarkriterium erzeugt und ausgesendet werden muss. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet die Ul-Anderungsroutine den Schritt der Durchführung der Ul-Inventarroutine. In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Schritt der Durchführung der Ul-Inventarroutine nach dem Schritt der Auswahl einer Medien-ID durchgeführt. In einer bevorzugten Ausführungsform hat die im Schritt der Auswahl der Medien-ID ausgewählte Medien-ID Einfluss auf die Bildung des Inventarkriteriums. In einer bevorzugten Ausführungsform sieht das Ul vor, dass bei einer ausgewählten Medien-ID, die einer bestimmten Serie zugeordnet ist, das Inventarkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und denen in der Kennungstabelle ein bestimmter Kennungstyp zugeordnet ist, nämlich der zu der bestimmten Serie zugehörige Kennungstyp. Mit dieser Ausführungsform kann bewirkt werden, dass dem Nutzer im GUI nur solche seiner Kennungen zur Auswahl angeboten werden, die zu der Serie der ausgewählten Medien-ID gehören. Hat der Nutzer als Medien-ID beispielsweise eine Folge der Serie „Benjamin Blümchen“® ausgewählt, so kann das Inventarkriterium so gewählt werden, dass in dem Inventarsignal nur Kennungen enthalten sind, die der Serie „Benjamin Blümchen“ zugeordnet sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Inventarroutine und/oder die Ul- Änderungsroutine den Schritt der Auswahl einer Kennung auf. Mit dem Schritt der Auswahl einer Kennung wählt der Nutzer innerhalb des Ul eine Kennung aus, die im Zuge der Abarbeitung der Ul-Änderungsroutine Teil des Änderungssignals wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird dem Nutzer als Teil der Ul-Inventarroutine, insbesondere wenn diese als Teil der Ul-Änderungsroutine durchgeführt wird, in einem GUI eine Kennung oder mehrere Kennungen dargestellt, von denen der Nutzer zumindest eine Kennung durch Interaktion mit dem GUI auswählen kann. Beispielsweise werden dem Nutzer in einer Bildschirmansicht Kennungsbilder dargestellt, wobei ein jeweiliges Kennungsbild innerhalb des Ul einer Kennung zugeordnet ist. Durch Berühren des Kennungsbilds in der Bildschirmansicht kann der Nutzer die Kennung auswählen.

Im Anschluss an die Auswahl einer Kennung kann die Ul-Änderungsroutine den Schritt des Erzeugens eines Änderungssignals, das die ausgewählte Medien-ID und die ausgewählte Kennung enthält, aufweisen. Anschließend kann das Ul das so erzeugte Änderungssignal aussenden. In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface (Ul) eine Ul- Erweiterungsroutine auf. Die Ul-Änderungsroutine bewirkt das Aussenden eines Erweiterungssignals. Die Erweiterungsroutine kann eigenständig durchgeführt werden. Die Ul-Erweiterungsroutine kann als Teil einer Ul-Änderungsroutine durchgeführt werden. In einer ersten Ausführungsform enthält das Erweiterungssignal den Nutzer und/oder die Nutzergruppe, deren Zuordnung in der Berechtigungstabelle des Servers geändert werden soll, und die Medien-ID, die dem Nutzer und/oder der Nutzergruppe zugeordnet werden soll. In einer zweiten Ausführungsform kann der Aufbau des Erweiterungssignals derart gewählt sein, dass das Erweiterungssignal eine Information über die Medien-ID enthält, die dem Nutzer in der Berechtigungstabelle des Servers zugeordnet werden soll. Die Zuordnung zu dem Nutzer ergibt sich aus weiteren Umständen, beispielsweise, dass das vom Server empfangene Erweiterungssignal von einem User-Interface veranlasst wurde, auf dem sich der Nutzer eingeloggt hat.

Die Ul-Erweiterungsroutine kann ausgelöst werden, wenn eine nach einer Auswahl einer Medien-ID durchgeführte Prüfung ergibt, dass die ausgewählte Medien-ID dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, noch nicht zugeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird dem Nutzer als Teil der Ul- Erweiterungsroutine in einem GUI im Kontext einer Medien-ID, die der Nutzer im Wege der Erweiterungsroutine sich oder einer Nutzergruppe, zu der er gehört, zuordnen möchte, eine Möglichkeit zum Erzeugen eines Erweiterungssignals angeboten. Beispielsweise kann dem Nutzer in einer Bildschirmansicht die Medien-ID und ein Aktionsknopf dargestellt werden.

In einer ersten Ausführungsform kann das Betätigen des Aktionsknopfes das Erzeugen des Erweiterungssignals und das Aussenden des Erweiterungssignals bewirken. Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere für Fallgestaltungen, in denen der Nutzer sich kostenlos neue Medien-IDs zuordnen kann oder für eine Ausführungsform, bei der der Nutzer in einem Server einen Kreditstatus aufweist. Dabei ist es möglich, dass vor dem Aussenden des Erweiterungssignals von dem Ul, vorzugsweise in dem GUI noch einmal eine Bestätigung des Nutzers abgefragt wird, insbesondere bei Ausführungsformen, bei denen mit der Zuordnung der ausgewählten Medien-ID zu dem Nutzer eine Änderung des Kreditstatus des Nutzers herbeigeführt wird.

In einer zweiten Ausführungsform kann das Betätigen des Aktionsknopfes das Erzeugen des Erweiterungssignals und das Aussenden des Erweiterungssignals und einen ersten Schritt zum Erzeugen eines Freigabesignals bewirken. In einer Ausführungsform, in der das Zuordnen einer Medien-ID zu einem Nutzer oder einer Nutzergruppe in der Berechtigungsstabelle eines Servers davon abhängig gemacht wird, ob der Server ein Freigabesignal empfängt, kann die Betätigung des Aktionsknopfes einen ersten Schritt zum Erzeugen eines Freigabesignals bewirken, beispielsweise das Erzeugen eines Startsignals für eine Überweisungsroutine, beispielsweise ein Startsignal für ein PayPal®-Konto, mit dem das Freigabesignal erzeugt werden kann. Alternativ zu dem parallelen Erzeugen des Erweiterungssignals, dem Aussenden des Erweiterungssignals und dem Auslösen eines ersten Schritts zum Erzeugen eines Freigabesignals kann auch vorgesehen sein, dass zuerst der Schritt des Auslösens eines ersten Schritts zum Erzeugen eines Freigabesignals bewirkt wird und die Schritte des Erzeugen des Erweiterungssignals und des Aussendens des Erweiterungssignals erst ausgeführt werden, wenn das Ul und/oder der Server das Freigabesignal erhalten hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Bibliothekssignal zu einer in dem Bibliothekssignal enthaltenen Medien-ID die Information, ob diese Medien-ID in einer Berechtigungstabelle des Servers bereits dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, zugeordnet ist. Diese Ausgestaltung erlaubt es, dem Nutzer in dem Ul, insbesondere bevorzugt in dem GUI darzustellen, ob ihm eine bestimmte Medien- ID bereits gehört. Wird dem Nutzer in einer Bildschirmansicht eine Medien-ID als Kontentknopf dargestellt, so kann der Kontentknopf einer Medien-ID, die dem Nutzer bereits gehört, anders aussehen, als ein Kontentknopf einer Medien-ID, die dem Nutzer noch nicht gehört. Beispielsweise kann im Unterschied zu dem - im übrigen gleich ausgeführten - Kontentknopf einer Medien-ID, die dem Nutzer noch nicht gehört, der Kontentknopf einer Medien-ID, die dem Nutzer bereits gehört, ein Haken angezeigt werden. Diese Ausgestaltung erlaubt es zudem, bei der Auswahl dieser Medien-ID eine Prüfung durchzuführen, ob die ausgewählte Medien-ID dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gehört, bereits zugeordnet ist oder nicht.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird in Vorbereitung auf die Durchführung der Ul-Änderungsroutine

• die Ul-Inventarroutine durchgeführt,

• innerhalb der Ul-Inventarroutine eine Kennung ausgewählt, die einer bestimmten Serie zugeordnet ist,

• die Ul-Bibliotheksanfrage durchgeführt, wobei das Bibliothekkriterium so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine eines Servers alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle als Metadaten die Zugehörigkeit zu dieser Serie zugeordnet ist, und

• dem Nutzer in einem GUI die in dem Bibliothekssignal enthaltenen Medien-ID dargestellt werden, von denen der Nutzer zumindest eine Medien-ID durch Interaktion mit dem GUI auswählen kann.

Das Auswählen einer Medien-ID kann die Durchführung der Ul-Änderungsroutine bewirken. Dabei kann in der Ul-Änderungsroutine ein Änderungssignal erzeugt werden, das die ausgewählte Kennung und die ausgewählte Medien-ID enthält. Auf diese Weise kann dem Nutzer die Möglichkeit gegeben werden, in dem GUI zu einer Kennung einer bestimmten Serie zu prüfen, welche Medien-ID es innerhalb der Serie gibt (welche Folgen es innerhalb der Serie gibt) und seiner zu dieser Serie gehörenden Kennung eine weitere oder eine andere Medien-ID dieser Serie zuzuweisen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface eine Ul-Startroutine auf. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Startroutine den Schritt des Aufbauens eines Kommunikationskanals mit dem Server auf. Der Kommunikationskanal führt insbesondere bevorzugt über das Internet. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Startroutine den Schritt des Identifizieren des Nutzers an dem Server, insbesondere bevorzugt ein Einloggen an dem Server auf.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User- Interface eine Ul- Sperrroutine auf. Die Ul-Sperrroutine bewirkt das Aussenden eines Sperrsignals. Das Sperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Kennung und einen Sperrhinweis beinhalten. Das Sperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Gerätekennung und einen Sperrhinweis beinhalten.

Die Ul-Sperrroutine kann ausgeführt werden, wenn der Nutzer mittels dem Ul, vorzugsweise in einem GUI des Ul einer Kennung, bzw. einer Gerätekennung einen Sperrhinweis zuweist. In einer bevorzugten Ausführungsform wird dem Nutzer mit dem Ul eine Kennung angezeigt und im Kontext der Anzeige der Kennung eine Interaktionsmöglichkeit, beispielsweise ein Knopf oder ein Schieber, durch dessen Betätigung der Nutzer der Kennung den Sperrhinweis zuordnen kann. In einer bevorzugten Ausführungsform wird dem Nutzer mit dem Ul eine Gerätekennung angezeigt und im Kontext der Anzeige der Gerätekennung eine Interaktionsmöglichkeit, beispielsweise ein Knopf oder ein Schieber, durch dessen Betätigung der Nutzer der Gerätkennung den Sperrhinweis zuordnen kann. Durch das Zuweisen des Sperrhinweises kann das Erzeugen und Aussenden des Sperrsignals ausgelöst werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface eine Ul- Entsperrroutine auf. Die Ul-Entsperrroutine bewirkt das Aussenden eines Entsperrsignals. Das Entsperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Kennung und einen Entsperrhinweis beinhalten. Das Entsperrsignal kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Gerätekennung und einen Entsperrhinweis beinhalten.

Die Ul-Entsperrroutine kann ausgeführt werden, wenn der Nutzer mittels dem Ul, vorzugsweise in einem GUI des Ul einer Kennung, bzw. einer Gerätekennung einen vorhandenen Sperrhinweis aufhebt. In einer bevorzugten Ausführungsform wird dem Nutzer mit dem Ul eine Kennung angezeigt und im Kontext der Anzeige der Kennung eine Interaktionsmöglichkeit, beispielsweise ein Knopf oder ein Schieber, durch dessen Betätigung der Nutzer den der Kennung zugeordneten Sperrhinweis aufheben kann. In einer bevorzugten Ausführungsform wird dem Nutzer mit dem Ul eine Gerätekennung angezeigt und im Kontext der Anzeige der Gerätekennung eine Interaktionsmöglichkeit, beispielsweise ein Knopf oder ein Schieber, durch dessen Betätigung der Nutzer den der Gerätkennung zugeordneten Sperrhinweis aufheben kann. Durch das Aufheben des Sperrhinweises kann das Erzeugen und Aussenden des Entsperrsignals ausgelöst werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface eine Ul- Kennungstabelle auf oder kann eine temporäre Ul-Kennungstabelle erzeugen. In einer bevorzugten Ausführungsform schreibt das User- Interface alle Kennungen, die es aus einem vom ihm empfangenen Inventarsignal ausgelesen hat, nachdem es ein Inventaranforderungssignal erzeugt hat, bei dem das Inventarkriterium „Nutzer- Kennung“ lautet, und dieses Inventaranforderungssignal ausgesendet hat, in die Ul- Kennungstabelle. In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Ul-Kennungstabelle der jeweiligen Kennung ein Kennungstyp zugeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform wird in allen beschriebenen Ausführungsformen anstelle einer Abfrage der Server-Kennungstabelle eine Abfrage der Ul-Kennungstabelle vorgenommen. Hierdurch können vorteilhafterweise Schritte ausgeführt werden, die ohnedies eine Verbindung zum Server erfordern würden, auch wenn eine Verbindung nicht, noch nicht, oder nicht in ausreichender Geschwindigkeit oder Qualität aufgebaut werden kann oder soll.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface eine Ul- Berechtigungstabelle auf oder kann eine temporäre Ul-Berechtigungstabelle erzeugen. In einer bevorzugten Ausführungsform schreibt das User-Interface alle Medien-ID, die es aus einem vom ihm empfangenen Bibliothekssignal ausgelesen hat, nachdem es ein Bibliothekanforderungssignal erzeugt hat, bei dem das Bibliothekkriterium „alle“ lautet, und dieses Bibliothekanforderungssignal ausgesendet hat, in die Ul-

Berechtigungstabelle.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform dieser Ausführungsform kann

• der Nutzer- vorzugsweise mittels des GUI - eine Bibliotheksanfrage erzeugen, in der mindestens ein Bibliothekskriterium enthalten ist,

• das User- Interface aus der Ul-Berechtigungstabelle alle Medien-ID auslesen, die das Bibliothekkriterium erfüllen, und

• dem Nutzer- vorzugsweise mittels des GUI - alle so aus der Ul-

Berechtigungstabelle ausgelesenen Medien-ID zeigen. Bei einer solchen Ausführungsform sind die Anforderungen an den zur Durchführung des User- Interface notwendigen Speicher auf dem externen Gerät und die Anforderungen an den Rechenaufwand auf dem externen Gerät etwas höher, da eine Ul-Berechtigungstabelle in einem Speicher des externen Geräts abgelegt wird und Rechenaufwand für das Auslesen von Medien-ID, die einem anderen Bibliothekskriterium entsprechen, vorgehalten werden muss. Hierdurch können aber vorteilhafterweise Schritte ausgeführt werden, die ohnedies eine Verbindung zum Server erfordern würden, auch wenn eine Verbindung nicht, noch nicht, oder nicht in ausreichender Geschwindigkeit oder Qualität aufgebaut werden kann oder soll.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface (Ul) eine Ul- Istzustandsroutine auf. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul- Istzustandsroutine den Schritt des Empfangens eines Istzustandssignals auf, wobei das Istzustandssignal

• eine Medien-ID oder mehrere Medien-IDs

• eine Kennung oder mehrere Kennungen

• Informationen über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung beinhaltet.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Ul-Istzustandsroutine den Schritt des Aussenden eines Istzustandsanforderungssignals auf. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Schritt des Aussendens eines Istzustandsanforderungssignals dem Schritt des Empfangens eines Istzustandssignal vorgeschaltet. Das Istzustandsanforderungssignal kann Abfragekriterien enthalten, beispielsweise eine Kennung.

Die Ul-Istzustandsroutine kann den Schritt beinhalten, dem Nutzer mit dem GUI die in dem Istzustandssignal enthaltene Informationen über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung darzustellen.

In einer ersten Ausführungsform kann das User- Interface so ausgestaltet sein, dass

• der Nutzer- vorzugsweise mittels des GUI - eine Istzustandsanfrage erzeugen kann, in der mindestens ein Abfragekriterium enthalten ist,

• das User-Interface aufgrund dieser Istzustandsanfrage ein Istzustandsanforderungssignals erzeugen kann, das dieses Abfragekriterium enthält, und das Istzustandsanforderungssignal aussenden kann,

• das User- Interface in Antwort auf das Aussenden des Istzustandsanforderungssignal das Istzustandsignal empfängt und • dem Nutzer- vorzugsweise mittels des GUI -in dem Istzustandssignal enthaltenen Informationen über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung zeigt, vorzugsweise alle Informationen.

Bei einer solchen Ausführungsform können die Anforderungen an den zur Durchführung des User-Interface notwendigen Speicher auf dem externen Gerät und die Anforderungen an den Rechenaufwand auf dem externen Gerät gering gehalten werden. Die Schritte des Auslesens der Zuordnung einer Medien-ID zu einer Kennung aus der Zuordnungstabelle, die dem Abfragekriterium entsprechen, erfolgt auf dem Server und aus der Zuordnungstabelle auf dem Server. Das User- Interface stellt dem Nutzer in dem Istzustandssignal enthaltenen Informationen über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung dar (bevorzugt alle), denn in dem Istzustandssignal sind nur die Informationen über Zuordnungen enthalten, die nach der Auswertung des Servers dem Abfragekriterium entsprechen.

In einer zweiten Ausführungsform kann das User-Interface so ausgestaltet sein, dass es ein Istzustandsanforderungssignal erzeugt, bei der das Abfragekriterium „alle“ lautet, und dieses Istzustandsanforderungssignal aussendet. Empfängt der Server ein Istzustandsanforderungssignal mit dem Abfragekriterium „alle“, so liest der Server als Teil seiner Istzustandsroutine alle Zuordnungen von Medien-IDs zu Kennungen aus, die in der Zuordnungstabelle Kennungen, die einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, gehören, und erzeugt ein Istzustandssignal, das die so ausgelesene Information über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung beinhaltet und sendet dieses Istzustandssignal aus. Das User-Interface kann so ausgestaltet sein, dass es das Erzeugen des Istzustandsanforderungssignals, bei dem das Abfragekriterium „alle“ lautet, und das Aussenden dieses Istzustandsanforderungssignals als Teil der Ul-Startroutine ausführt. Das User- Interface kann dem Nutzer in dem Istzustandssignal enthaltene Information über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung darstellen. Ergänzend oder alternativ kann das User-Interface alle in dem Istzustandssignal enthaltenen Information über die Zuordnung der jeweiligen Medien-ID zu der jeweiligen Kennung in eine Ul-Zuordnungstabelle schreiben.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface eine Ul- Zuordnungstabelle auf oder kann eine temporäre Ul-Zuordnungstabelle erzeugen. In der Ul-Zuordnungstabelle ist zumindest einer Kennung eine Medien-ID zugeordnet. Vorzugsweise sind in der Ul-Zuordnungstabelle mehrere Kennungen enthalten, wobei der jeweiligen Kennungen in der Ul-Zuordnungstabelle mindestens eine Medien-ID zugeordnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform wird in allen beschriebenen Ausführungsformen anstelle einer Abfrage der Server-Zuordnungstabelle eine Abfrage der Ul-Zuordnungstabelle vorgenommen. Hierdurch können vorteilhafterweise Schritte ausgeführt werden, die ohnedies eine Verbindung zum Server erfordern würden, auch wenn eine Verbindung nicht, noch nicht, oder nicht in ausreichender Geschwindigkeit oder Qualität aufgebaut werden kann oder soll.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface eine Ul- Nutzerpflegeroutine auf. Die Ul-Nutzerpflegeroutine kann das Aussenden eines Nutzerpflegesignals bewirken. Das Nutzerpflegesignal kann einen Nutzer und eine Nutzergruppe beinhalten. Durch das Aussenden des Nutzerpflegesignals kann der Server, der ein solches Nutzerpflegesignal empfängt, veranlasst werden, die Zuordnung von Nutzern zu einer Nutzergruppe in der Nutzergruppentabelle zu ändern.

Das Nutzerpflegesignal kann in einer bevorzugten Ausführungsform eine E-Mail- Adresse enthalten. Bei der Durchführung der Ul-Nutzerpflegeroutine kann der Nutzer durch das Ul, beispielsweise durch ein GUI eines Ul aufgefordert werden, eine E-Mail- Adresse einzugeben.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das User-Interface eine Ul- Abspielvorrichtungspflegeroutine auf. Die Ul- Abspielvorrichtungspflegeroutine kann das Aussenden eines Abspielvorrichtungspflegesignals bewirken. Das Abspielvorrichtungspflegesignals kann einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe und eine Gerätekennung beinhalten. Durch das Aussenden des Abspielvorrichtungspflegesignals kann der Server, der ein solches Abspielvorrichtungspflegesignal empfängt, veranlasst werden, die Zuordnung einer Gerätekennung zu einem Nutzer und/oder einer Nutzergruppe in der Nutzertabelle, bzw. der Nutzergruppentabelle zu ändern.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße System eine Vorrichtung zur Wiedergabe einer Mediendatei, insbesondere zur Wiedergabe einer Audioinformation auf. Die Vorrichtung zur Wiedergabe einer Mediendatei wird auch als Abspielvorrichtung (AV) bezeichnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung einen Lautsprecher oder einen Lautsprecheranschluss, einen Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann und eine Kontrolleinheit auf, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe der Mediendatei, insbesondere zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung kein Display und keinen Displayanschluss auf und ist nur dazu ausgestaltet, Audiodateien wiederzugeben, aber nicht dazu ausgestaltet, Videodateien wiederzugeben.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung einen Speicher auf. In einer bevorzugten Ausführungsform ist in dem Speicher der Abspielvorrichtung eine AV-Zuordnungstabelle abgelegt, wobei mittels der AV-Zuordnungstabelle in dem Speicher der Abspielvorrichtung einer Kennung eine Medien-ID und/oder eine Mediendatei zugeordnet sein kann. Die Zuordnung der Medien-ID und/oder Mediendatei zu der Kennung in der AV-Zuordnungstabelle in dem Speicher der Abspielvorrichtung kann sich darauf beschränken, den Speicherort der der Kennung zugeordneten Mediendatei in dem oder einem weiteren Speicher der Abspielvorrichtung zu identifizieren. Damit wird es einer Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung möglich, durch Auslesen der AV-Zuordnungstabelle in dem Speicher der Abspielvorrichtung zu erfahren, an welcher Stelle in dem Speicher, bzw. dem weiteren Speicher der Abspielvorrichtung eine Mediendatei abgelegt ist, auf deren Grundlage die Kontrolleinheit den Lautsprecher, bzw. den Lautsprecheranschluss ansteuern soll. Ebenso ist es möglich, dass die Medien-ID und/oder die Mediendatei der Kennung in der AV-Zuordnungstabelle in dem Speicher der Abspielvorrichtung dadurch zugeordnet wird, dass in der AV-Zuordnungstabelle ein Pointer zu einer Mediendatei hinterlegt wird. Ein solcher Pointer kann beispielsweise eine URL sein. Das Auslesen eines solchen Pointers kann durch die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung dazu genutzt werden, eine nicht in einem Speicher der Abspielorrichtung abgelegte Mediendatei von einem anderen Speicherort, beispielsweise von dem erfindungsgemäßen Server herunterzuladen oder zu streamen.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird einer Kennung in der AV- Zuordnungstabelle in dem Speicher der Abspielvorrichtung eine Versionsinformation, vorzugsweise ein Zeitstempel zugeordnet.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird kann einer Kennung in der AV- Zuordnungstabelle in dem Speicher der Abspielvorrichtung eine Aktualisierungsnotwendigkeit zugeordnet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Abspielvorrichtung eine AV- Aktualisierungsroutine vorgesehen. Die Aktualisierungsroutine bewirkt das Aussenden eines AV-lstzustandssignals. Das AV-lstzustandssignal beinhaltet • eine Kennung oder mehrere Kennungen,

• die der jeweiligen Kennung in der AV-Zuordnungstabelle zugeordnete

Versionsinformation, insbesondere den der jeweiligen Kennung in der AV- Zuordnungstabelle zugeordneten Zeitstempel, und/oder

• die der jeweiligen Kennung in der AV-Zuordnungstabelle zugeordnete Medien- ID.

Zum Erzeugen des AV-lstzustandssignals liest die Kontrolleinheit der

Abspielvorrichtung die AV-Zuordnungstabelle aus. In einer bevorzugten

Ausführungsform liest die Kontrolleinheit in der AV-Aktualisierungsroutine die AV- Zuordnungstabelle vollständig aus. Das AV-lstzustandssignal beinhaltet dann

• jede Kennung, die in der AV-Zuordnungstabelle abgelegt ist,

• die der jeweiligen Kennung in der AV-Zuordnungstabelle zugeordnete

Versionsinformation, insbesondere den der jeweiligen Kennung in der AV- Zuordnungstabelle zugeordneten Zeitstempel, und/oder

• die der jeweiligen Kennung in der AV-Zuordnungstabelle zugeordnete Medien- ID.

In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet die AV-Aktualisierungsroutine das Empfangen eines Aktualisierungssignals. Das Aktualisierungssignal kann eine Kennung oder mehrere Kennungen enthalten.

In einer bevorzugten Ausführungsform der AV-Aktualisierungsroutine liest die Kontrolleinheit das Aktualisierungssignal und ändert die AV-Zuordnungstabelle dadurch, dass sie jeder Kennung, die in dem Aktualisierungssignal enthalten war, in der AV-Zuordnungstabelle die Aktualisierungsnotwendigkeit zuordnet. Liest die Kontrolleinheit zu einem späteren Zeitpunkt den in der AV-Zuordnungstabelle befindlichen Eintrag zu einer Kennung aus, beispielsweise um die der Kennung zugewiesene Mediendatei abzuspielen, und stellt die Kontrolleinheit dann fest, dass der Kennung eine Aktualisierungsnotwendigkeit zugeordnet ist, so kann die Kontrolleinheit eine Anforderungsroutine veranlassen. Mit der Anforderungsroutine kann die Kontrolleinheit eine Mediendatei vom Server in einen Speicher der Abspielvorrichtung laden. Hierdurch kann der Umfang der Kommunikation zwischen der Abspielvorrichtung und dem Server reduziert werden. Die Abspielroutine lädt zu einer Kennung, die in dem Aktualisierungssignal enthalten war, erst dann eine Mediendatei herunter, wenn diese Mediendatei tatsächlich in der Abspielvorrichtung gebraucht wird. Bis dahin wird der Umstand, dass es zu der Kennung eine andere/neue Mediendatei gibt, innerhalb der Abspielvorrichtung allein durch das Setzen der Aktualisierungsnotwendigkeit gespeichert.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Aktualisierungssignal eine Kennung oder mehrere Kennungen und zu jeder Kennung eine Mediendatei. Auf diese Weise kann die Abspielvorrichtung die in ihr gespeicherten Mediendatei sofort aktualisieren, wenn der Abspielvorrichtung durch das Aktualisierungssignal mitgeteilt wird, dass sich zu bestimmten Kennungen die Mediendatei geändert hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Aktualisierungssignal eine Kennung oder mehrere Kennungen und zu jeder Kennung eine Medien-ID. In einer bevorzugten Ausführungsform der AV-Aktualisierungsroutine liest die Kontrolleinheit das Aktualisierungssignal und ändert die AV-Zuordnungstabelle dadurch, dass sie der jeweiligen Kennung, die in dem Aktualisierungssignal enthalten war, die Medien-ID zuweist, die in dem Aktualisierungssignal zu der Kennung übermittelt wurde. In einer bevorzugten Ausführungsform ordnet die Kontrolleinheit, der sie eine neue Medien-ID zugeordnet hat die Aktualisierungsnotwendigkeit zu.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Abspielvorrichtung eine Anforderungsroutine vorgesehen. Die Anforderungsroutine bewirkt das Aussenden eines AV-Anforderungssignals. Das AV-Anforderungssignal beinhaltet eine Kennung. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das Anforderungssignal eine Gerätekennung der Abspielvorrichtung. In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das AV-Anforderungssignal einen Hinweis auf eine Aktualisierungsnotwendigkeit.

In einer bevorzugten Ausführungsform kann das AV-Anforderungssignal erzeugt werden, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, insbesondere wenn der Sensor das Vorhandensein eines Kennungsträger erkennt und die Kennung des Kennungsträgers erkennt. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das AV-Anforderungssignal die Kennung, die der Sensor aus dem Kennungsträger ausgelesen hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das AV-Anforderungssignal immer erzeugt werden, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, insbesondere wenn der Sensor das Vorhandensein eines Kennungsträger erkennt und die Kennung des Kennungsträgers erkennt. Das Absenden des AV-Anforderungssignals kann zeitversetzt erfolgen, insbesondere wenn die Abspielvorrichtung zum Zeitpunkt des Erzeugens des AV-Anforderungssignals keinen Kommunikationskanal zu dem Server hat. In einer bevorzugten Ausführungsform prüft die Kontrolleinheit in der Anforderungsroutine, ob zu der vom Sensor erkannten Kennung ein Eintrag in der AV- Zuordnungstabelle besteht. Besteht kein Eintrag oder besteht ein Eintrag, der eine Aktualisierungsnotwendigkeit beinhaltet, so erzeugt die Kontrolleinheit ein AV- Anforderungssignal mit einem Hinweis über eine Aktualisierungsnotwendigkeit.

Empfängt der Server ein AV-Anforderungssignal mit einem Hinweis auf eine Aktualisierungsnotwendigkeit, so prüft der Server, welche der Medien-ID der Kennung in der Zuordnungstabelle zugeordnet ist und erzeugt ein Antwortsignal. Das Antwortsignal enthält eine Mediendatei und/oder einen Pointer, die, bzw. der dieser Medien-ID in der Medientabelle zugeordnet ist. Das Antwortsignal enthält vorzugsweise die Kennung, die in dem AV-Anforderungssignal enthalten war, und vorzugsweise die Medien-ID und vorzugsweise eine der Mediendatei in der Medientabelle zugeordnete Versionsinformation, insbesondere bevorzugt einen Zeitstempel. Wenn die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung mit dem Antwortsignal die Mediendatei, bzw. den Pointer und die dieser Mediendatei, bzw. diesem Pointer zugeordnete Kennung empfängt, speichert die Kontrolleinheit die Mediendatei in einem Speicher der Abspielvorrichtung und aktualisiert die Zuordnungstabelle, indem sie der Kennung in der Zuordnungstabelle den Speicherort der Mediendatei in dem Speicher der Abspielvorrichtung zuweist oder der Kennung in der Zuordnungstabelle den Pointer zuweist. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kontrolleinheit eine gesetzte Aktualisierungsnotwendigkeit zurücksetzen. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kontrolleinheit der Kennung die Versionsinformation, insbesondere den Zeitstempel zuweisen, der der Kontrolleinheit von dem Server zusammen mit der Mediendatei mitgeteilt wurde. In einer weiteren Ausführungsform kann die Kontrolleinheit der Kennung einen selbst generierten Zeitstempel zuweisen.

Diese Ausführungsform ermöglicht es, die Abspielvorrichtung hinsichtlich ihres Aufbaus und hinsichtlich der Software, die von der Kontrolleinheit der Vorrichtung auszuführen ist, einfach zu halten. Die Abspielvorrichtung ist innerhalb des erfindungsgemäßen Systems bereits arbeitsfähig, wenn sie zwei Kernfunktionen ausführen kann, nämlich die Kennung eines Kennungsträgers ausliest und die Anforderungsroutine durchführt. Liegt bereits ein Eintrag zu dieser Kennung in der in dem Speicher der Abspielvorrichtung abgelegten AV-Zuordnungstabelle vor und ist in einer bevorzugten Ausführungsform dieser Kennung keine Aktualisierungsnotwendigkeit zugeordnet, so braucht die Kontrolleinheit lediglich dazu ausgestaltet sein, die in der AV-Zuordnungstabelle der Kennung zugeordnete Information über die Mediendateien auszulesen und die ihr so vermittelte Information über die Mediendatei, insbesondere über deren Speicherort dazu zu verwenden, die Mediendatei aus dem Speicherort auszulesen, bzw. zu streamen und damit den Lautsprecher, bzw. den Lautsprecheranschluss anzusteuern. Oder in dem Fall, in dem die ausgelesene Kennung noch nicht in der AV-Zuordnungstabelle in dem Speicher der Vorrichtung vorhanden ist, diese Kennung in die AV-Zuordnungstabelle im Speicher der Vorrichtung zu schreiben und das AV-Anforderungssignal zu erzeugen. die AV-Aktualisierungsroutine durchführt.

Damit unterscheidet sich diese Ausführungsform von dem in US 2018/0353869 A1 gewählten Ansatz. Dort ist unter der Überschrift "Remote administration of control object 120" eine Routine beschrieben, wie ein Nutzer über ein externes Gerät, beispielsweise ein Smartphone, ein Tablet oder einen externen Rechner, beispielsweise ein Laptop unmittelbar Zugriff auf die Vorrichtung enthält. Innerhalb dieser Routine soll die Möglichkeit geschaffen werden, die in dem Kennungsträger niedergelegten Informationen anzupassen. Bei der aus US 2018/0353869 A1 vorgesehenen Vorgehensweise muss die Vorrichtung somit so leistungsstark sein, dass sie den ihr von dem externen Gerät übermittelten Wunsch zur Änderung der in dem Kennungsträger hinterlegten Informationen versteht und in einer von ihr auszuführende Änderungsroutine übersetzen kann, mittels der sie aktiv in die in dem Kennungsträger abgelegten Informationen eingreift und diese ändert. Dies erfordert hinsichtlich der programmtechnischen und elektrotechnischen Ausstattung der Vorrichtung hohe Anforderungen. Das erfindungsgemäße System mit dem erfindungsgemäßen Server erlauben es jedoch, wie vorstehend hinsichtlich einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben, die Abspielvorrichtung selbst einfach auszustatten. Komplexe Rechenschritte, wie beispielsweise der Abgleich von Versionsinformationen, werden in der bevorzugten Ausführungsform der Erfinder in den Server ausgelagert.

In einer Ausführungsform können die in dem Speicher der Abspielvorrichtung abgelegten Mediendateien unterschiedliche Formate haben. In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die in dem Speicher der Abspielvorrichtung abgelegten Mediendateien das gleiche Format auf. In einer alternativen Ausführungsform weisen die in dem Speicher der Abspielvorrichtung abgelegten Mediendateien ein Format aus einer Gruppe von Formaten auf, wobei die Gruppe insbesondere bevorzugt nicht mehr als 20, insbesondere bevorzugt nicht mehr als 10, insbesondere bevorzugt nicht mehr als 5 verschiedene Formate enthält.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist in der Abspielvorrichtung eine AV- Startroutine vorgesehen. In einer bevorzugten Ausführungsform führt die Abspielvorrichtung die AV-Startroutine durch, wenn die Abspielvorrichtung eingeschaltet wird, wobei als Einschalten auch das Aufwecken aus einem Energiesparzustand verstanden wird.

Als Teil der AV-Startroutine kann die Abspielvorrichtung den Server auffordern, ihr die aktuelle Uhrzeit mitzuteilen. Das erlaubt es, die Abspielvorrichtung einfach zu halten, weil die Abspielvorrichtung selbst keine Uhr braucht.

Als Teil der AV-Startroutine kann die Abspielvorrichtung den Server auffordern, ihr den aktuellen Stand der Firmware mitzuteilen, bzw. zu überprüfen, ob auf der Abspielvorrichtung der aktuelle Stand der Firmware läuft. In einer bevorzugten Ausführungsform übermittelt die Abspielvorrichtung dem Server als Teil der AV- Startroutine eine Information über ihren Firmwarestand. Der Server prüft, ob der Firmwarestand aktuell ist und übermittelt ggf. einen aktuelleren Firmwarestand an die Abspielvorrichtung.

Als Teil der AV-Startroutine kann die Abspielvorrichtung auch die AV- Aktualisierungsroutine durchführen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung ein Bedienelement auf. In einer bevorzugten Ausführungsform führt die Abspielvorrichtung die AV- Aktualisierungsroutine durch, wenn das Bedienelement betätigt wird, insbesondere bevorzugt, wenn das Bedienelement in einer bestimmten Weise betätigt wird, insbesondere bevorzugt über einen bestimmten Zeitraum betätigt wird. Beispielsweise wenn ein Bedienelement über eine bestimmte Zeit, beispielsweise für mehr als 3 Sekunden gedrückt wird.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein erfindungsgemäßes User- Interface auf.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein erfindungsgemäßes User- Interface und ein externes Gerät auf, auf dem das User- Interface durchgeführt werden kann.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und einen Kennungsträger auf, wobei der Kennungsträger eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und einen Kennungsträger, wobei der Kennungsträger eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, und ein erfindungsgemäßes User-Interface auf. Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und einen Kennungsträger, wobei der Kennungsträger eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, und ein erfindungsgemäßes User-Interface und ein externes Gerät auf, auf dem das User- Interface durchgeführt werden kann.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein Abspielgerät auf.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein Abspielgerät und ein erfindungsgemäßes User-Interface auf.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein Abspielgerät und ein erfindungsgemäßes User- Interface und ein externes Gerät auf, auf dem das User- Interface durchgeführt werden kann.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein Abspielgerät und einen Kennungsträger auf, wobei der Kennungsträger eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein Abspielgerät und einen Kennungsträger, wobei der Kennungsträger eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, und ein erfindungsgemäßes User- Interface auf.

Ein erfindungsgemäßes System weist einen erfindungsgemäßen Server und ein Abspielgerät und einen Kennungsträger, wobei der Kennungsträger eine von einem Lesegerät auslesbare Kennung aufweist, und ein erfindungsgemäßes User- Interface und ein externes Gerät auf, auf dem das User-Interface durchgeführt werden kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält ein Signal, dass eine Kennung enthält, ergänzend zu der Kennung oder stellvertretend für die Kennung einen Stellvertreterbegriff. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Änderungssignal, das Inventarsignal, das Istzustandssignal, das Beanspruchungssignal, das Sperrsignal, das Entsperrsignal, das Aktualisierungssignal, das Antwortsignal, das Inventaranforderungssignal, das Erweiterungssignal, das AV- Istzustandssignal und/oder das AV-Anforderungssignal ergänzend zu der Kennung oder stellvertretend für die Kennung einen Stellvertreterbegriff. Wird in einer bevorzugten Ausführungsform die Kennung als UID, UUID oder GUID oder als andere Art einer längeren Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen geführt, so kann es wünschenswert sein, dem Nutzer für die Darstellung im Ul, vorzugsweise für die Darstellung im GUI und für die Interaktion mit dem Ul, vorzugsweise für die Interaktion mit dem GUI einen Stellvertreterbegriff anzugeben, wobei der Stellvertreterbegriff vorzugweise kürzer ist, als die Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen der Kennung. Das Ul, insbesondere das GUI können es dem Nutzer ermöglichen, für eine Kennung einen Stellvertreterbegriff zu wählen. Dieser Stellvertreterbegriff kann in der Kennungstabelle zu der Kennung hinterlegt sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält ein Signal, dass eine Gerätekennung enthält, ergänzend zu der Gerätekennung oder stellvertretend für die Gerätekennung einen Stellvertreterbegriff. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das das Inventarsignal, das Beanspruchungssignal, das Sperrsignal, das Entsperrsignal, das das Abspielvorrichtungspflegesignal das Inventaranforderungssignal, und/oder das AV- Anforderungssignal ergänzend zu der Kennung oder stellvertretend für die Kennung einen Stellvertreterbegriff. Wird in einer bevorzugten Ausführungsform die Gerätekennung als UID, UUID oder GUID oder als andere Art einer längeren Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen geführt, so kann es wünschenswert sein, dem Nutzer für die Darstellung im Ul, vorzugsweise für die Darstellung im GUI und für die Interaktion mit dem Ul, vorzugsweise für die Interaktion mit dem GUI einen Stellvertreterbegriff anzugeben, wobei der Stellvertreterbegriff vorzugweise kürzer ist, als die Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen der Gerätekennung. Das Ul, insbesondere das GUI können es dem Nutzer ermöglichen, für eine Gerätekennung einen Stellvertreterbegriff zu wählen. Dieser Stellvertreterbegriff kann in der Nutzertabelle und/oder der

Nutzergruppentabelle zu der Gerätekennung hinterlegt sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform enthält ein Signal, dass eine Medien-ID enthält, ergänzend zu der Medien-ID oder stellvertretend für die Medien-ID einen Stellvertreterbegriff. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält das

Änderungssignal, das Bibliothekssignal, das Erweiterungssignal, das Freigabesignal, das Istzustandssignal, das Aktualisierungssignal, das Antwortsignal, das

Bibliothekanforderungssignal, das Erweiterungssignal, das AV-lstzustandssignal, das AV-Anforderungssignal ergänzend zu der Medien-ID oder stellvertretend für die Medien-ID einen Stellvertreterbegriff. Wird in einer bevorzugten Ausführungsform die Medien-ID als UID, UUID oder GUID oder als andere Art einer längeren Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen geführt, so kann es wünschenswert sein, dem Nutzer für die Darstellung im Ul, vorzugsweise für die Darstellung im GUI und für die Interaktion mit dem Ul, vorzugsweise für die Interaktion mit dem GUI einen Stellvertreterbegriff anzugeben, wobei der Stellvertreterbegriff vorzugweise kürzer ist, als die Abfolge von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Sonderzeichen der Medien-ID. Das Ul, insbesondere das GUI können es dem Nutzer ermöglichen, für eine Medien-ID einen Stellvertreterbegriff zu wählen. Dieser Stellvertreterbegriff kann in der Medientabelle zu der Medien-ID hinterlegt sein.

Die Erfindung wird in dieser Beschreibung in Kontext von Signalen, die Abfragen aus Tabellen auslösen, überwiegend mit Bezug auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört und/oder mit Bezug auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe beschrieben. Dies ist insbesondere für das Erweiterungssignal, das Beanspruchungssignal, das Sperrsignal, das Entsperrsignal und/oder das Abspielvorrichtungspflegesignal der Fall. Diese Ausgestaltung der bevorzugten Ausführungsformen wird bevorzugt, weil angenommen wird, dass ein Nutzer normalerweise daran interessiert ist, alle Kennungen, Medien-ID oder Gerätekennungen sehen zu können, die ihm zugeordnet sind.

Innerhalb dieser Ausführungsformen, aber auch als eigenständige Ausführungsform, sind jedoch auch besondere Ausführungsformen möglich, bei denen das Signal nur den Nutzer abfragt; die Beschreibung im Kontext der Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) einen Nutzer und keine Bezugnahme auf eine Nutzergruppe geändert wird; dies ist insbesondere für das Erweiterungssignal, das Beanspruchungssignal, das Sperrsignal, das Entsperrsignal und/oder das Abspielvorrichtungspflegesignal der Fall. Eine solche besondere Ausführungsform ist sinnvoll, wenn der Nutzer gezielt an Zuordnungen zu einem Nutzer, vorzugsweise sich selbst, möglicherweise aber auch die Zuordnung zu einem anderen Nutzer, dessen Zuordnung er einsehen darf, beispielsweise wenn Nutzer innerhalb des gleichen Haushalts gegenseitig ihre Zuordnungen sehen dürfen, interessiert ist. So ist es möglich, dass das Ul, vorzugsweise im Wege des GUI dem Nutzer die Auswahlmöglichkeit anbietet, ob er alle ihn und Nutzergruppen, zu denen er gehört, betreffende Zuordnungen sehen will oder nur Zuordnungen zu einem konkreten Nutzer (ohne die Zuordnung zu Nutzergruppen) sehen will. Auch sind Ausführungsformen möglich, bei denen die Bildung von Nutzergruppen nicht vorgesehen ist. Die Beschreibung im Kontext der Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) einen Nutzer und keine Bezugnahme auf eine Nutzergruppe geändert wird; dies ist insbesondere für das Erweiterungssignal, das Beanspruchungssignal, das Sperrsignal, das Entsperrsignal und/oder das Abspielvorrichtungspflegesignal der Fall.

Innerhalb dieser Ausführungsformen, aber auch als eigenständige Ausführungsform, sind jedoch auch besondere Ausführungsformen möglich, bei denen das Signal nur die Nutzergruppe abfragt; die Beschreibung im Kontext der Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) eine Nutzergruppe und keine Bezugnahme auf einen einzelnen Nutzer geändert wird; dies ist insbesondere für das Erweiterungssignal, das Beanspruchungssignal, das Sperrsignal, das Entsperrsignal und/oder das Abspielvorrichtungspflegesignal der Fall. Eine solche besondere Ausführungsform ist sinnvoll, wenn der Nutzer gezielt an Zuordnungen zu einer Nutzergruppe interessiert ist. So ist es möglich, dass das Ul, vorzugsweise im Wege des GUI dem Nutzer die Auswahlmöglichkeit anbietet, ob er alle ihn und Nutzergruppen, zu denen er gehört, betreffende Zuordnungen sehen will oder nur Zuordnungen zu einer Nutzergruppe (ohne die Zuordnung zu einem einzelnen Nutzer) sehen will. Auch sind Ausführungsformen möglich, bei denen die Verwendung von Nutzern allein nicht vorgesehen ist und stets nur mit Nutzergruppen gearbeitet wird. Innerhalb solcher Ausführungsformen ist es möglich, dass jeder Nutzer mindestens einer Nutzergruppe zugeordnet ist, wobei eine solche Nutzergruppe auch aus einem einzelnen Nutzer bestehen kann. Die Beschreibung im Kontext der Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) eine Nutzergruppe und keine Bezugnahme auf eine Nutzer geändert wird; dies ist insbesondere für das Erweiterungssignal, das Beanspruchungssignal, das Sperrsignal, das Entsperrsignal und/oder das Abspielvorrichtungspflegesignal der Fall.

Die Erfindung wird in dieser Beschreibung in Kontext von Kriterien, insbesondere von Kriterien, die in Anforderungssignalen enthalten sind, überwiegend mit Bezug auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört und/oder mit Bezug auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe beschrieben. Dies ist insbesondere für das Bibliothekkriterium und das es enthaltende Bibliothekanforderungssignal, das Inventarkriterium und das es enthaltende Inventaranforderungssignal und das Abfragekriterium und das es enthaltende Istzustandsanforderungssignal der Fall. Diese Ausgestaltung der bevorzugten Ausführungsformen wird bevorzugt, weil angenommen wird, dass ein Nutzer normalerweise daran interessiert ist, alle Kennungen, Medien-ID oder Gerätekennungen sehen zu können, die ihm zugeordnet sind.

Innerhalb dieser Ausführungsformen, aber auch als eigenständige Ausführungsform, sind jedoch auch besondere Ausführungsformen möglich, bei denen das Kriterium und das es beinhaltende Signal nur den Nutzer abfragt; die Beschreibung im Kontext der Kriterien und die sie enthaltenden Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) einen Nutzer und keine Bezugnahme auf eine Nutzergruppe geändert wird; dies ist insbesondere für das Bibliothekkriterium und das es enthaltende Bibliothekanforderungssignal, das Inventarkriterium und das es enthaltende Inventaranforderungssignal und das Abfragekriterium und das es enthaltende Istzustandsanforderungssignal der Fall. Eine solche besondere Ausführungsform ist sinnvoll, wenn der Nutzer gezielt an Zuordnungen zu einem Nutzer, vorzugsweise sich selbst, möglicherweise aber auch die Zuordnung zu einem anderen Nutzer, dessen Zuordnung er einsehen darf, beispielsweise wenn Nutzer innerhalb des gleichen Haushalts gegenseitig ihre Zuordnungen sehen dürfen, interessiert ist. So ist es möglich, dass das Ul, vorzugsweise im Wege des GUI dem Nutzer die Auswahlmöglichkeit anbietet, ob er alle ihn und Nutzergruppen, zu denen er gehört, betreffende Zuordnungen sehen will oder nur Zuordnungen zu einem konkreten Nutzer (ohne die Zuordnung zu Nutzergruppen) sehen will. Auch sind Ausführungsformen möglich, bei denen die Bildung von Nutzergruppen nicht vorgesehen ist. Die Beschreibung im Kontext der Kriterien und der sie enthaltenden Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) einen Nutzer und keine Bezugnahme auf eine Nutzergruppe geändert wird; dies ist insbesondere für das Bibliothekkriterium und das es enthaltende Bibliothekanforderungssignal, das Inventarkriterium und das es enthaltende Inventaranforderungssignal und das Abfragekriterium und das es enthaltende Istzustandsanforderungssignal der Fall.

Innerhalb dieser Ausführungsformen, aber auch als eigenständige Ausführungsform, sind jedoch auch besondere Ausführungsformen möglich, bei denen das Kriterium und das es enthaltende Signal nur die Nutzergruppe abfragt; die Beschreibung im Kontext der Kriterien und die sie enthaltenden Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) eine Nutzergruppe und keine Bezugnahme auf einen einzelnen Nutzer geändert wird; dies ist insbesondere für das Bibliothekkriterium und das es enthaltende Bibliothekanforderungssignal, das Inventarkriterium und das es enthaltende Inventaranforderungssignal und das Abfragekriterium und das es enthaltende Istzustandsanforderungssignal der Fall. Eine solche besondere Ausführungsform ist sinnvoll, wenn der Nutzer gezielt an Zuordnungen zu einer Nutzergruppe interessiert ist. So ist es möglich, dass das Ul, vorzugsweise im Wege des GUI dem Nutzer die Auswahlmöglichkeit anbietet, ob er alle ihn und Nutzergruppen, zu denen er gehört, betreffende Zuordnungen sehen will oder nur Zuordnungen zu einer Nutzergruppe (ohne die Zuordnung zu einem einzelnen Nutzer) sehen will. Auch sind Ausführungsformen möglich, bei denen die Verwendung von Nutzern allein nicht vorgesehen ist und stets nur mit Nutzergruppen gearbeitet wird. Innerhalb solcher Ausführungsformen ist es möglich, dass jeder Nutzer mindestens einer Nutzergruppe zugeordnet ist, wobei eine solche Nutzergruppe auch aus einem einzelnen Nutzer bestehen kann. Die Beschreibung im Kontext der Kriterien und der sie enthaltenden Signale gilt dann unter der Maßgabe, dass die Bezugnahme auf einen Nutzer und eine Nutzergruppe, der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, und/oder die Bezugnahme auf einen Nutzer und/oder eine Nutzergruppe in eine Bezugnahme auf (nur) eine Nutzergruppe und keine Bezugnahme auf eine Nutzer geändert wird; dies ist insbesondere für das Bibliothekkriterium und das es enthaltende Bibliothekanforderungssignal, das Inventarkriterium und das es enthaltende Inventaranforderungssignal und das Abfragekriterium und das es enthaltende Istzustandsanforderungssignal der Fall.

Die Bezugnahme auf einen Nutzer in einem Signal kann dadurch realisiert werden, dass der Nutzer, bzw. eine den Nutzer identifizierende Information in dem Signal enthalten ist, beispielsweise an einer bestimmten Stelle des Signals platziert ist oder innerhalb des Signals durch Voranstellung eines Schlüsselworts identifiziert wird. Die Bezugnahme auf einen Nutzer in einem Signal kann aber auch dadurch realisiert werden, dass zwischen Sender für das Signal (beispielsweise dem Ul) und dem Empfänger des Signals (beispielsweise dem Server) ein designierter Kommunikationskanal besteht, durch dessen bestehen allein bereits festgelegt ist, dass jedes über diesen Kommunikationskanal gesendet Signal von einem konkreten Nutzer stammt. Die Erfindung kann dann so umgesetzt werden, dass als Bezugnahme auf einen Nutzer in einem Signal der Nutzer genommen wird, von dem das Signal stammt. Beispielsweise kann der Nutzer zwischen dem Ul und dem Server einen designierten Kommunikationskanal etablieren, in dem er sich am Ul und mit dem Ul am Server einloggt.

Wenn in dieser Beschreibung erläutert wird, dass eine Vorrichtung (insbesondere Server, externes Gerät, Abspielvorrichtung) eine Information aus einer Tabelle ausliest, kann dies auch dadurch realisiert werden, dass die Information nicht direkt, sondern auf einem mittelbaren Weg aus der Tabelle ermittelt wird, beispielsweise mit Umrechnungs- oder anderen Zwischenschritten, mit oder ohne Verwendung von weiteren Informationen aus anderen Tabellen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung eine Gerätekennung und eine Einrichtung zum Aussenden eines von der Gerätekennung abhängigen Signals auf. Eine Gerätekennung kann die Kennung eines Prozessors oder eines Speicherchips sein. Die Gerätekennung kann auch eine getrennt von einem Prozessor oder einem Speicherchip vorgesehene Kennung, beispielsweise ein Tag, beispielsweise ein RFID-Transponders sein, der als Teil der Abspielvorrichtung vorgesehen ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Gerätekennung so gewählt, dass sie dazu geeignet ist, die Abspielvorrichtung gegenüber einer externen Kontrolleinheit, beispielsweise einem Server eindeutig zu identifizieren.

Die Einrichtung zum Aussenden eines von der Gerätekennung abhängigen Signals kann ein kabelgebundenes Signal aussenden, beispielsweise wenn die Abspielvorrichtung über ein Kabel mit einer externen Kontrolleinheit verbunden ist. Die Einrichtung zum Aussenden eines von der Gerätekennung abhängigen Signals kann aber auch ein Funksignal aussenden, beispielsweise ein Signal nach einem NFC- Standard, einem Bluetooth-Standard oder einem WI_AN-Standard, beispielsweise wenn die Abspielvorrichtung in ein Funknetzwerk eingebunden ist.

Das Vorsehen einer Gerätekennung und die Möglichkeit, ein von der Gerätekennung abhängiges Signal auszusenden, beispielsweise an eine externe Kontrolleinheit, beispielsweise einen Server auszusenden, ermöglicht es, den weiteren Datenverkehr zwischen der Abspielvorrichtung und einer externen Kontrolleinheit und/oder einem externen Speicher von dem Vorhandensein vorher festgelegter Berechtigungen abhängig zu machen. In dieser Beschreibung werden Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, bei denen die Abspielvorrichtung genutzt wird, um Kontent (insbesondere Hörbücher, Musik oder andere Audioinformationen, Bild-, Video oder 3D-lnformationen) wiederzugeben, wobei jedoch vor der Wiedergabe ein Datenpaket von einem externen Speicher auf einen Speicher der Abspielvorrichtung übertragen wird. Dieses Datenpaket kann - je nach gewähltem Datensystem, bzw. je nach gewählter Datenstruktur - den gesamten oder Teile des wiederzugebenden Kontents enthalten. Das Vorsehen einer Gerätekennung und die Möglichkeit, ein von der Gerätekennung abhängiges Signal auszusenden, kann nun dazu genutzt werden, eine von der Abspielvorrichtung an die externe Kontrolleinheit und/oder den externen Speicher gerichtete Anforderung zur Übertragung eines Datenpakets davon abhängig zu machen, dass eine Berechtigungsprüfung ergibt, dass eine Abspielvorrichtung mit einer solchen Gerätekennung berechtigt ist, das Datenpaket zu empfangen.

Eine derartige Identifizierung der Abspielvorrichtung in einem Netzwerk, bzw. in einem System kann genutzt werden, um die Übertragung von Datenpaketen an die Abspielvorrichtung gegenüber einem Benutzer (Nutzer) der Abspielvorrichtung abzurechnen. So kann das Übertragen einzelner Datenpakete, bspw. das Übertragen der für die Wiedergabe eines Hörbuchs notwendigen Datenpakete einzeln abgerechnet werden. Ebenso sind Flatrate-Berechnungssysteme denkbar. Oder die Kopplung der Möglichkeit, derartige Datenpakete herunterzuladen, an eine Zeit oder einen Zeitraum, beispielsweise im Sinne eines „Ausleihens eines Hörbuchs“. Eine derartige Identifizierung der Abspielvorrichtung in einem Netzwerk, bzw. in einem System kann auch dazu genutzt werden, die Bedienung der Abspielvorrichtung betreffende Steuerinformationen, die als Datenpaket in einem externen Speicher vorgehalten werden, bis sich die Abspielvorrichtung mit der entsprechenden Gerätekennung in dem System anmeldet, an eben genau die Abspielvorrichtung zu übertragen. Wird eine derartige Abspielvorrichtung beispielsweise in ein System eingebunden, dass es Dritten, beispielsweise Eltern, ermöglichen soll, die Zeit der Nutzung der Abspielvorrichtung oder die maximale Lautstärke des Abspielens einer Audioinformation über ein Programm (ein User- Interface) auf einem Smartphone oder einem Tablet des Dritten zu begrenzen, so ist eine Ausführungsform denkbar, bei der die auf dem Smartphone oder dem Tablet erzeugten Beschränkungen als Datenpaket in einem externen Speicher, bzw. in einer externen Kontrolleinheit, bspw. einer Cloud (einem Server) zu speichern. Durch die Gerätekennung ist es möglich, dass der Dritte dem externen Speicher, bzw. der externen Kontrolleinheit mitteilt, für welche Abspielvorrichtung das Datenpaket vorgesehen ist. Meldet sich die Abspielvorrichtung mit dieser Gerätekennung an, so wird das Datenpaket dann an die Abspielvorrichtung übertragen.

Das erfindungsgemäße System sieht in einer bevorzugten Ausführungsform einen externen Speicher vor, von dem ein Datenpaket auf einen Speicher der Abspielvorrichtung übertragen werden kann und/oder auf den ein Datenpaket von der Abspielvorrichtung übertragen werden kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Ein derartiger externer Speicher kann beispielsweise eine „Cloud“ sein. Der externe Speicher kann bevorzugt so ausgebildet sein, dass er Datenpakete erst nach einer Berechtigungsprüfung überträgt, wobei weiter bevorzugt für die Berechtigungsprüfung Handshake-Verfahren, Verschlüsselungsverfahren, geheime und öffentliche Schlüssel oder eine Kombination einer Auswahl dieser Techniken eingesetzt werden. Für die die Berechtigungsprüfung kann zusätzlich auch die Gerätekennung verwendet werden.

Das erfindungsgemäße System sieht in einer bevorzugten Ausführungsform eine externe Kontrolleinheit vor, an die ein Datenpaket von der Abspielvorrichtung übertragen werden kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Eine derartige externe Kontrolleinheit kann beispielsweise ein Server sein. Dieser Server kann Teil eines Local Area Networks sein oder Teil des Internets sein. In einem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, bei einer Abspielvorrichtung mit

- einem Lautsprecher oder einem Lautsprecheranschluss,

- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,

- einer Kontrolleinheit, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, einen Speicher und einen in dem Speicher gespeicherten Datensatz (einer Mediendatei) vorzusehen, sowie eine Empfangseinheit für eine bestimmtes Freigabesignal, um an einer derart ausgestalteten Abspielvorrichtung ein Verfahren zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichte vorzusehen, bei dem die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten auf Grundlage des Datensatzes (der ansteuern kann, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal erhalten hat.

Das erfindungsgemäße Verfahren führt dazu, dass im Speicher der Abspielvorrichtung Datensätze (Mediendateien) gespeichert sind, die für die Kontrolleinheit blockiert sind. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss nicht zur Wiedergabe einer Audioinformation auf Grundlage des Datensatzes ansteuern, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal noch nicht erhalten hat.

Die Erfindung lässt sich auch im Kontext eines Systems umsetzen, wobei das System eine Abspielvorrichtung aufweist mit

- einem Lautsprecher oder einem Lautsprecheranschluss,

- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,

- einer Kontrolleinheit, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, wobei das System ferner einen Rechner, insbesondere einen Server aufweist, wobei der Rechner einen Speicher aufweist und in dem Speicher ein Datensatz (eine Mediendatei) gespeichert ist, wobei der Rechner eine Kontrolleinheit aufweist, wobei das System eine Datenleitung (insbesondere bevorzugt ein Kommunikations- /Computernetzwerk) zwischen der Abspielvorrichtung und dem Rechner aufweist, wobei der in dem Speicher des Rechners gespeicherte Datensatz erst dann für die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung über die Datenleitung abrufbar wird, wenn die Kontrolleinheit des Rechners ein bestimmtes Freigabesignal erhalten hat und wobei die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann.

Die Erfindung macht somit die Verwaltung von Abspielberechtigungen möglich. Ist der Datensatz, auf deren Grundlage die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen

Geschichten auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, bereits im Speicher der Kontrolleinheit vorhanden, so macht es die Kontrolleinheit von dem Empfang des bestimmten Freigabesignal abhängig, ob sie den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen

Geschichten auf Grundlage des Datensatzes ansteuert. Ist der Datensatz noch auf einem Rechner, beispielsweise einem Server gespeichert, so wird der in dem Speicher gespeicherte Datensatz erst dann für die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung über die Datenleitung abrufbar, wenn die Kontrolleinheit des Rechners ein bestimmtes Freigabesignal erhalten hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Ausführungsform, bei der der Datensatz bereits im Speicher der Abspielvorrichtung gespeichert ist, ist die Empfangseinheit für das bestimmte Freigabesignal eine andere Baugruppe als der ebenfalls in der Abspielvorrichtung vorgesehen Sensor der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Sensor eine Lesegerät für einen RFID-Transponder und die Empfangseinheit für das bestmmte Freigabesignal eine Empfangseinheit für ein NFC-Signal oder eine Empfangseinheit für ein Bluetooth- Signal oder eine Empfangseinheit für ein WLAN-Signal.

In einer bevorzugten Ausführungsform übermittelt der Sensor eine Kennung an die Kontrolleinheit, wenn der Sensor innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt, oder die Kontrolleinheit ermittelt aus einem Signal des Sensors eine Kennung, wobei der Sensor das Signal an die Kontrolleinheit sendet, wenn der Sensor innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung eine Zuordnungstabelle (nachfolgend: AV-Zuordnungstabelle) auf, in der möglichen Werten für eine Kennung Informationen über Datensätze (Mediendateien) zugeordnet werden. Die AV-Zuordnungstabelle ordnet einem Wert, den die Kennung einnehmen kann, eine Information über einen Datensatz (eine Mediendatei) zu. Erhält die Kontrolleinheit von dem Sensor eine Kennung mit einem bestimmten Wert oder ermittelt die Kontrolleinheit aus dem Signal des Sensors einen bestimmten Wert, so kann die Kontrolleinheit aus der AV-Zuordnungstabelle auslesen, dass diesem Wert der Kennung eine bestimmte Information über einen Datensatz (eine Mediendatei) zugeordnet ist. Die bestimmte Information kann beispielsweise der Dateiname des Datensatzes oder der Speicherort des Datensatzes sein.

Der Erhalt des bestimmten Freigabesignals durch die Kontrolleinheit kann bewirken, dass die Kontrolleinheit die AV-Zuordnungstabelle überarbeitet. In einer bevorzugten Ausführungsform fügt die Kontrolleinheit der AV-Zuordnungstabelle einen neuen Wert für eine Kennung hinzu und ordnet in der AV-Zuordnungstabelle diesem neuen Wert eine neue Information über einen Datensatz zu. In einer alternativen Ausführungsform ändert die Kontrolleinheit die Information über einen Datensatz, die dem Wert der Kennung zugeordnet ist. Beispielsweise kann die einem Wert zugeordnete Information über einen Datensatz den Inhalt „kein Datensatz“ oder „unbekannt“ oder „blockiert“ haben, wobei die Kontrolleinheit diese Information nach Erhalt des bestimmten Freigabesignals beispielsweise in einen konkreten Dateinamen oder eine Information über einen Speicherort des Datensatzes ändern kann.

Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen die AV-Zuordnungstabelle neben der Zuordnung eines Datensatzes zu einem Wert der Kennung auch ein Statusattribut zu dem jeweiligen Datensatz enthält. Das Statusattribut kann beispielsweise „freigeschaltet“ sein. Im gegenteiligen Fall kann das Statusattribut „nicht freigeschaltet“ oder „blockiert“ sein. Bei einer solchen Ausführungsform kann der Erhalt des bestimmten Freigabesignals dazu führen, dass die Kontrolleinheit das Statusattribut ändert, insbesondere von „nicht freigeschaltet“ auf „freigeschaltet“ ändert.

Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen der Erhalt des bestimmten Freigabesignals dazu führt, dass die Zuordnung eines möglichen Werts (einer Kennung) zu einer Information (Medien-ID) über einen Datensatz (Mediendatei) in die Zuordnung dieses Werts (Kennung) zu einer Information (Medien-ID) über einen anderen Datensatz (Mediendatei) geändert wird. Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen der Erhalt des bestimmten Freigabesignals dazu führt, dass die Zuordnung eines möglichen Werts zu einer Information über einen Datensatz in die Zuordnung dieses Werts zu der Information über den einen Datensatz und der Information über einen anderen Datensatz geändert wird. Beispielsweise kann der mögliche Wert der Kennung einer Reihenfolge von Informationen über Datensätzen zugeordnet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das bestimmte Freigabesignal einem einzigen, bestimmten Datensatz zugeordnet. Die Kontrolleinheit kann den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten auf Grundlage des bestimmten Datensatzes ansteuern, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal erhalten hat. Die Möglichkeit der Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten auf Grundlage eines anderen in einem Speicher der Kontrolleinheit abgelegten Datensatzes anzusteuern, bleibt in einer bevorzugten Ausführungsform vom Empfang des bestimmten Freigabesignal unbeeinflusst. Ist der andere Datensatz zur Wiedergabe freigegeben, so bleibt er freigegeben. Ist der andere Datensatz blockiert, so bleibt er blockiert und wird erst freigegeben, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal für den anderen Datensatz erhalten hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Ausführungsform, bei der der Datensatz Im Speicher eines Rechners (vorzugsweise eines Servers) des Systems gespeichert ist, weist der Rechner vorzugsweise eine Zuordnungstabelle auf. In einer bevorzugten Ausführungsform übermittelt der Sensor eine Kennung an die Kontrolleinheit, wenn der Sensor innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt, oder die Kontrolleinheit ermittelt aus einem Signal des Sensors eine Kennung, wobei der Sensor das Signal an die Kontrolleinheit sendet, wenn der Sensor innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt. In einer bevorzugten Ausführungsform verwendet die Kontrolleinheit die Kennung, um eine Anforderung an den Rechner zum Herunterladen eines Datensatzes zu senden (ein AV-Anforderungssignal). In der Zuordnungstabelle des Rechners sind vorzugsweise für die möglichen Werte der Kennung Informationen (Medien-ID) über Datensätze (Mediendateien) zugeordnet. Die Zuordnungstabelle ordnet einem Wert, den die Kennung einnehmen kann, eine Information (eine Medie-ID) über einen Datensatz (eine Mediendatei) zu. Übermittelt die Kontrolleinheit dem Rechner ein die Kennung enthaltendes Signal (ein AV-Anforderungssignal), so kann der Rechner aus der Zuordnungstabelle auslesen, dass diesem Wert der Kennung eine bestimmte Information (eine Medien-ID) über einen Datensatz (eine Mediendatei) zugeordnet ist. Die bestimmte Information kann beispielsweise der Dateiname des Datensatzes oder der Speicherort des Datensatzes sein.

Der Erhalt des bestimmten Freigabesignal, das auch das Änderungssignal sein kann, durch den Rechner kann bewirken, dass der Rechner die Zuordnungstabelle überarbeitet. In einer bevorzugten Ausführungsform fügt der Rechner der Zuordnungstabelle einen neuen Wert für eine Kennung hinzu und ordnet in der Zuordnungstabelle diesem neuen Wert eine neue Information über einen Datensatz zu. In einer alternativen Ausführungsform ändert der Rechner, insbesondere bevorzugt nach Erhalt eines Änderungssignals, die Information (die Medien-ID) über einen Datensatz, die dem Wert der Kennung zugeordnet ist. Beispielsweise kann die einem Wert zugeordnete Information über einen Datensatz den Inhalt „kein Datensatz“ oder „unbekannt“ oder „blockiert“ haben, wobei der Rechner diese Information nach Erhalt des bestimmten Freigabesignals beispielsweise in einen konkreten Dateinamen oder eine Information (eine Medien-ID) über einen Speicherort des Datensatzes ändern kann.

Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen die Zuordnungstabelle des Rechners neben der Zuordnung eines Datensatzes zu einem Wert der Kennung auch ein Statusattribut zu dem jeweiligen Datensatz enthält. Das Statusattribut kann beispielsweise „freigeschaltet“ sein. Im gegenteiligen Fall kann das Statusattribut „nicht freigeschaltet“ oder „blockiert“ sein. Bei einer solchen Ausführungsform kann der Erhalt des bestimmten Freigabesignals dazu führen, dass die Kontrolleinheit das Statusattribut ändert, insbesondere von „nicht freigeschaltet“ auf „freigeschaltet“ ändert.

Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen der Erhalt des bestimmten Freigabesignals, insbesondere bevorzugt ein als Änderungssignal ausgebildetes Freigabesignal dazu führt, dass die Zuordnung eines möglichen Werts (einer Kennung) zu einer Information (einer Medien-ID) über einen Datensatz (eine Mediendatei) in die Zuordnung des Rechners dieses Werts (diese Kennung) zu einer Information (einer Medien-ID) über einen anderen Datensatz (eine andere Mediendatei) geändert wird.

Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen der Erhalt des bestimmten Freigabesignals, das auch ein Änderungssignal sein kann, dazu führt, dass die Zuordnung eines möglichen Werts zu einer Information über einen Datensatz in die Zuordnung dieses Werts zu der Information über den einen Datensatz und der Information über einen anderen Datensatz geändert wird. Beispielsweise kann der mögliche Wert der Kennung einer Reihenfolge von Informationen über Datensätzen zugeordnet werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das bestimmte Freigabesignal, vorzugsweise ein als Änderungssignal ausgebildetes Freigabesignal einem einzigen, bestimmten Datensatz zugeordnet. Der in dem Speicher des Rechners gespeicherte konkrete Datensatz wird erst dann für die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung über die Datenleitung abrufbar wird, wenn die Kontrolleinheit des Rechners ein bestimmtes Freigabesignal für diesen konkreten Datensatz erhalten hat. Die Möglichkeit der Kontrolleinheit einen anderen in dem Speicher des Rechners abgelegten Datensatzes abzurufen, bleibt in einer bevorzugten Ausführungsform vom Empfang des bestimmten Freigabesignal unbeeinflusst. Ist der andere Datensatz zum Abruf freigegeben, so bleibt er freigegeben. Ist der andere Datensatz blockiert, so bleibt er blockiert und wird erst freigegeben, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal für den anderen Datensatz erhalten hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Rechner ein Server oder ein Rechner eines zu einer Cloud zusammengeschlossenen Verbunds von Rechnern.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Datenleitung eine unmittelbare

Funkleitung zwischen der Abspielvorrichtung und dem Rechner, beispielsweise eine Verbindung über ein WLAN oder eine Verbindung über Bluetooth oder NFC. In einer alternativen Ausführungsform ist die Datenleitung eine Verbindung über das Internet.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist an die an der Abspielvorrichtung vorgesehenen Empfangseinheit für ein bestimmtes Freigabesignal ein Erzeugungseinheit für ein bestimmtes Freigabesignal angeschlossen oder als Teil des Systems ein Erzeugungseinheit für ein bestimmtes Freigabesignal vorgesehen. Eine solche Erzeugungseinheit kann als Unterbaugruppe einen Kreditkartenleser, insbesondere bevorzugt einen Kreditkartenleser zum Auslesen eine RFID-tags einer Kreditkarte sein. Der Kreditkartenleser kann aber auch ein NFC-Leser sein, der eine in einem Smartphone oder einem Tablett hinterlegte Kreditkarte (beispielsweise im System des „Apple Pay“) auslesen kann. Die Erzeugungseinheit kann das Erzeugen des bestimmten Freigabesignals davon abhängig machen, dass der Kreditkartenleser ein Bestätigungssignal sendet, insbesondere ein Bestätigungssignal über die Abbuchung eines bestimmten Betrags von einer Kreditkarte. Eine solche Erzeugungseinheit kann ergänzend oder alternativ andere Unterbaugruppen enthalten, die Bestätigungssignal über erfolgte Zahlungsflüsse erzeugen können, beispielsweise erfolgreich abgeschlossene Überweisungen von einem Bankkonto auf ein anderes Bankkonto.

Die mit der Erfindung mögliche gewordene Verwaltung von Abspielberechtigungen kann in einer bevorzugten Ausführungsform dazu genutzt werden, der einem Kennungsträger zugehörigen Kennung einen anderen Datensatz zuzuordnen. Beispielsweise ist eine Ausführungsform möglich, bei der einem Kennungsträger der Datensatz einer ersten Folge eines Hörbuchs mit mehreren Folgen zugeordnet ist. Durch die Erfindung kann diesem Kennungsträger nun der Datensatz einer anderen Folge des Hörbuchs zugeordnet werden, wobei es die Erfindung erlaubt, durch die Kontrolle über das bestimmte Freigabesignal (vorzugsweise das bestimmte Freigabesignal in Form eines Änderungssignals) die neue Zuordnung beispielsweise von einer Bezahlung abhängig zu machen. Ebenso ist eine Ausführungsform möglich, bei der einem Kennungsträger, dem zunächst nur eine Folge eines Hörbuchs mit mehreren Folgen zugeordnet war, nun zwei oder mehr Folgen des Hörbuchs zuzuordnen, wobei durch die Kontrolle über das bestimmte Freigabesignal die neue Zuordnung beispielsweise von einer Bezahlung abhängig gemacht werden kann.

Es sind Systeme möglich, bei denen ein Verbraucher bereits mehrere Kennungsträger besitzt, wobei dem jeweiligen Kennungsträger ein jeweiliger Datensatz zugeordnet ist. Die Erfindung erlaubt es nun, nachträglich einem dieser Kennungsträger einen anderen Datensatz zuzuordnen oder nachträglich zusätzlich zu der bereits vorhandenen Zuordnung zu einem Datensatz, eine Zuordnung zu zwei Datensätzen bereitzustellen. Ist es in einem solchen System vorgesehen, die Kennungsträger zu verkaufen, so erlaubt es die Erfindung nunmehr, bei bereits vorhandenen Kennungsträgern deren Zuordnung über das Internet und über Zahlungsvorgänge, die über das Internet abgewickelt werden können, zu ändern oder zu ergänzen. Dadurch wird es möglich, dass der Verbraucher keine neuen Kennungsträger bestellen muss, sondern die von ihm gewünschten neuen Inhalte den bestehenden Kennungsträgern zuweist.

In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, dass ein Datenpaket von einem externen Speicher auf einen Speicher der Abspielvorrichtung und/oder ein Datenpaket von der Abspielvorrichtung an einen externen Speicher und/oder eine externe Kontrolleinheit übertragen wird, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.

Diese Erkenntnis kann sich dazu nutzen lassen, beispielsweise die Kommunikationszeiten zwischen dem Spielzeug und der Abspielvorrichtung und einem externen Speicher zu reduzieren. So kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass in dem Fall, dass eine Kommunikationsverbindung zwischen dem Spielzeug, bzw. der Abspielvorrichtung und dem externen Speicher, bzw. der externen Kontrolleinheit zunächst nicht besteht, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft seiner Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, der Umstand, dass der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder der Umstand, dass die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, als auslösendes Ereignis für den Aufbau eines Kommunikationskanals zwischen dem Spielzeug, bzw. der Abspielvorrichtung und dem externen Speicher, bzw. der externen Kontrolleinheit genutzt wird.

Ein solches Vorgehen erlaubt es insbesondere auch, einen bestehenden Kommunikationskanal beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses auch wieder zu schließen. Wird der Kommunikationskanal beispielsweise drahtlos, beispielsweise durch Funk bereitgestellt, so kann beim Erreichen eines bestimmten Ereignisses die Funkverbindung getrennt werden. Dadurch kann die Strahlung reduziert werden, der sich ein Nutzer des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung ausgesetzt sieht. Das auslösende Ereignis kann beispielsweise das Entfernen einer Kennung von dem Spielzeug, bzw. der Abspielvorrichtung sein. Ebenso kann das auslösende Ereignis das Verstreichen eines vorher festgelegten Zeitintervalls sein (auch nach Entfernen einer Kennung). Mit diesen Maßnahmen kann eine gute Balance zwischen maximalen Bedienkomfort, der am ehesten bei einem dauerhaft bestehenden Kommunikationskanal zwischen dem externen Speicher, bzw. der externen Kontrolleinheit und dem Spielzeug, bzw. der Abspielvorrichtung gegeben ist, und dem Wunsch nach einer Reduktion der Strahlenbelastung gefunden werden.

Der externe Speicher kann in einem externen Computer vorgesehen sein, mit dem das Spielzeug oder die Abspielvorrichtung über ein Kabel oder über eine Funkverbindung verbunden sein kann. Ein solcher Computer kann lokal vorhanden sein, beispielsweise in einem Heimnetzwerk, indem sich auch das Spielzeug oder die Abspielvorrichtung befindet. Der externe Speicher kann jedoch auch ein Speicher sein, zu dem das Spielzeug, bzw. die Abspielvorrichtung über das Internet Kontakt aufnimmt, beispielsweise ein Speicher in einer sogenannten „Cloud“.

Es ist zum Erreichen der Vorteile der Erfindung nicht notwendig, dass immer dann ein Datenpaket von einem externen Speicher auf einen Speicher des Spielzeugs übertragen wird, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung seiner Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. So ist es in einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens denkbar, dass das Spielzeug, bzw. die Abspielvorrichtung einen Speicher besitzt, in dem Datenpakete abgespeichert werden können und eine Kontrolleinheit des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung weiß, welche Datenpakete in dem Speicher des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung abgespeichert sind. In dieser bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird ein Datenpaket nur dann von einem externen Speicher auf einen Speicher des Spielzeugs übertragen, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, wenn die Kontrolleinheit feststellt, dass das von dem externen Speicher auf einen Speicher des Spielzeugs zu übertragende Datenpaket nicht bereits in dem Speicher des Spielzeugs bzw. der Abspielvorrichtung gespeichert ist. Dadurch kann der Austausch des Datenvolumens zwischen dem externen Speicher und dem Speicher des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung reduziert werden.

Es sind Ausführungsformen denkbar, bei denen der externe Speicher Datenpakete vorhält, die in jedem Fall von dem externen Speicher auf einen Speicher des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung übertragen werden sollen, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Derartige Datenpakete können beispielsweise Softwareupdates für die von der Kontrolleinheit verwendete Software sein. Ebenso können derartige Datenpakete Steuerungsdatenpakete sein. Mit derartigen Steuerungsdatenpaketen kann beispielsweise eine maximale Lautstärke festgelegt werden, mit der das Spielzeug bzw. die Abspielvorrichtung eine Audioinformation über einen Lautsprecher oder einen Lautsprecheranschluss wiedergibt. Ein derartiges Steuerungsdatenpaket kann in einer bevorzugten Ausführungsform die Funktionsweise der Kontrolleinheit des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung steuern. Beispielsweise kann über das Steuerungsdatenpaket festgelegt werden, wie lange die Kontrolleinheit eine Audioinformation wiedergibt, bzw. eine Bild- , Video- oder 3D-lnformation wiedergibt, bzw. eine Software ausführt. Dadurch kann eine zeitliche Nutzungsbeschränkung vorgenommen werden. Ebenso können mit dem Steuerungsdatenpaket die Wiedergabe bestimmter Audioinformationen, bzw. bestimmter Bild-, Video- oder 3D- Informationen, bzw. bestimmter Software gesperrt werden. Diese Sperrung kann generell erfolgen, so dass der jeweilige Kontent überhaupt nicht wiedergegeben werden kann, beispielsweise um Altersbeschränkungen einzuhalten. Derartige Sperrungen können jedoch auch temporär sein, um beispielsweise zu verhindern, dass über einen gewissen Zeitraum stets nur der eine Kontent wiedergeben wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein Datenpaket von dem Speicher des Spielzeugs, bzw. von der Abspielvorrichtung auf den externen Speicher übertragen wird, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Beispielsweise ist es denkbar, dass die Kontrolleinheit des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung eine Statistik über ihre Nutzung, also insbesondere über die wiedergebebenen Audioinformationen, bzw. die wiedergegebenen Bild-, Video- oder 3D-lnformationen, bzw. über die ausgeführte Software führt, beispielsweise wie häufig der jeweilige Kontent wiedergeben bzw. ausgeführt wurde. Wird der Inhalt einer solchen Statistik als Datenpaket an den externen Speicher übertragen, so können beispielsweise Eltern, die Zugriff auf Daten aus dem externen Speicher haben, feststellen, welcher Kontent von ihren Kindern wie häufig genutzt wurde, wie lange überhaupt Kontent abgerufen wurde und andere statistischen Informationen, beispielsweise auch den Softwarestand der Kontrolleinheit oder den Ladezustand einer Batterie des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung.

Das Datenpaket, das von einem externen Speicher auf den Speicher des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung übertragen wird, kann einer Bibliothek von Datenbanken entspringen, die in dem externen Speicher vorgehalten werden. Diese Bibliothek kann von einem externen Dienstleister bereitgestellt werden, beispielsweise von Hörbuchverlagen oder von Filmverleihen. Es sind jedoch auch Ausführungsformen denkbar, bei denen das Datenpaket in dem externen Speicher ein mit einer Aufnahmesoftware individuell aufgenommenes Datenpaket sein kann. Die Aufnahmesoftware kann von einem Prozessor ausgeführt werden, der Teil des Computers ist, zu dem der externe Speicher gehört. Derartige Lösungen bieten sich für Heimnetzwerke an. Die Aufnahmesoftware kann jedoch auch auf einem externen Computer, beispielsweise auf einem Smartphone, einem Tabletcomputer, einem Laptop, einem Tischrechner oder einer Workstation ausgeführt werden und das so erzeugte Datenpaket über ein Netzwerk, insbesondere bevorzugt über das Internet in den externen Speicher, beispielsweise einer „Cloud“ eingestellt werden, von dem aus es auf den Speicher des Spielzeugs, bzw. der Abspielvorrichtung übertragen wird. Dies erlaubt es einem Dritten Sprachnotizen, Bilder, Filmsequenzen aufzunehmen, beispielsweise Geschichten aufzunehmen und diese in dem externen Speicher bereitzuhalten. Das entsprechende Datenpaket kann von dem externen Speicher auf einen Speicher der Abspielvorrichtung übertragen werden, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Der externe Speicher kann dazu ausgebildet sein, eine schon vorhandene Aufnahme durch eine neue Aufnahme zu ersetzen. Wenn das Spielzeug bzw. die Abspielvorrichtung bei dem externen Speicher Datenpakete anfordert, können der externe Speicher und die Abspielvorrichtung so ausgebildet sein, dass zunächst geprüft wird, ob in dem Spielzeug bzw. der Abspielvorrichtung eine Kopie der Datenpakete bereits gespeichert ist. Diese Prüfung kann von dem Spielzeug bzw. der Abspielvorrichtung ausgeführt werden, oder bevorzugt von dem externen Speicher. Davon abhängig kann beispielsweise entschieden werden, ob und welche Datenpakete von dem externen Speicher an das Spielzeug bzw. die Abspielvorrichtung übertragen werden. Auf diese Weise kann mit Hilfe derselben Kennung über die Zeit unterschiedlicher Kontent abgerufen werden, beispielsweise sich überwiegend regelmäßig ändernder Kontent (wie z.B. sogenannte Podcasts) oder sich ereignisabhängig ändernder Kontent. Das Spielzeug bzw. die Abspielvorrichtung kann in einer Ausführungsform dazu ausgebildet sein, zu vorbestimmten Zeiten selbsttätig zu prüfen, ob der einer bestimmten Kennung zugeordnete Kontent geändert wurde, und bevorzugt den neuen Kontent auch selbsttätig zu speichern, damit er bei der nächsten Erkennung der Kennung schneller zur Verfügung steht. Hierzu übermittelt das Spielzeug bzw. die Abspielvorrichtung an den externen Speicher eine Information, dass die Anforderung selbsttätig erfolgt. Der externe Speicher kann dadurch diese Anforderungen anders verarbeiten als andere Anforderungen, beispielsweise im Hinblick auf die Priorität der Datenübermittlung.

Im Kontext der nachstehend weiter im Detail beschriebenen Ausführungsform, bei der der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, wenn eine Kennung,, die in einem figürlichen Korpus angeordnet ist, in den Bereich der Umgebung des Sensors gebracht wird, bieten sich nunmehr verschiedene Vorgehensweisen, die insbesondere an die Formgebung der Figur gekoppelt sein können. So kann die Figur beispielsweise die Form eines Hauptdarstellers einer bestimmten Geschichte sein. Wird diese Figur mit ihrer Kennung in den Bereich des Sensors gebracht und stellt dieser innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine dieser Figur zugehörige bestimmte Eigenschaft oder eine dieser Figur zugehörige bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung fest oder stellt die Kontrolleinheit eine bestimmte, dieser Figur zugeordnete Änderung der von dem Sensor festgestellte Eigenschaft fest, so kann ein Datenpaket von dem externen Speicher auf den Speicher der Abspielvorrichtung, bzw. des Spielzeugs geladen werden, das im Kontext zu dieser Hauptfigur steht. Dadurch können beispielsweise Hörspiele für Kinder heruntergeladen werden. Diese Ausführungsform bietet es jedoch auch an, figürliche Formen der Kennung zu wählen, die keiner Hauptfigur einer bekannten Geschichte zugeordnet sind, sogenannte Fantasiekennungen (eine Kennung des Kennungstyps „Kreativtyp“). Fantasiekennungen können beispielsweise auch Gegenständen oder Personen nachempfunden sein, und können weiter bevorzugt entweder mehrfach oder individuell hergestellt sein, beispielsweise mittels 3D-Drucktechniken. Stellt der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte, dieser Fantasiekennung zugeordnete Eigenschaft oder eine bestimmte, der Fantasiekennung zugeordnete Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung fest, oder stellt die Kontrolleinheit eine bestimmte, dieser Fantasiekennung zugeordnete Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft fest, so kann dies bewirken, dass von dem externen Speicher ein Datenpaket auf einen Speicher der Abspielvorrichtung übertragen wird, welches Datenpaket vorher mittels einer Aufnahmesoftware aufgenommen wurde. Dadurch ergibt sich beispielsweise die Möglichkeit, dass Eltern oder Großeltern ihren Kindern bzw. ihren Enkelkindern Geschichten vorlegen oder Gute Nacht Geschichten aufnehmen, die die Kinder abhören oder - im Falle einer Video- oder 3D-Aufnahme - ansehen können, wenn sie die Fantasiekennung in die Umgebung des Sensors bringen.

Zur Übertragung eines Datenpakets auf den externen Speicher kann eine Aufnahmesoftware eingesetzt werden, die Kontent aufnehmen kann oder anderweitig Kontent einiesen kann, diesen Kontent ganz oder teilweise über ein Netzwerk in einen externen Speicher übermitteln kann, und eine Zuordnung des Kontents zu einer oder mehreren bestimmten Kennung(en) oder Gruppe(n) von Kennungen vornehmen kann. Die Aufnahmesoftware ermittelt hierfür - einmalig oder wiederholt - über eine Verbindung zu dem Spielzeug bzw. der Abspielvorrichtung (entweder direkt oder über einen zwischengeschalteten Server) eine oder mehrere bestimmte Kennung(en) oder Gruppe(n) von Kennungen, die für die Zuordnung in Frage kommen, und lässt den Benutzer der Aufnahmesoftware vor oder nach der Aufnahme oder dem Einlesen bestimmen, welche der Kennung(en) zugeordnet werden sollen. Die Ermittlung kann bevorzugt dadurch geschehen, dass - wenn dem Benutzer der Aufnahmesoftware die Kennung zur Verfügung steht - die Kennung in den Erkennungsbereich des Spielzeugs bzw. der Abspielvorrichtung verbracht wird. Sie kann aber auch dadurch geschehen, dass, beispielsweise mittels eines Benutzerkontos, eine Beziehung zwischen dem Benutzer der Aufnahmesoftware (oder einer Benutzergruppe) und einer oder mehrerer Kennung(en) gespeichert ist. Sie kann ferner dadurch geschehen, dass eine Beziehung zwischen einem Benutzerkonto des Benutzers und einer Gerätekennung gespeichert ist, und die Kennung(en) der Gerätekennung zugeordnet sind. Die Zuordnung zum Benutzerkonto kann bevorzugt auch dadurch erreicht werden, dass eine individuelle Information, die mit der Kennung verknüpft ist, aber separat von ihr transportiert werden kann, in der Aufnahmesoftware oder einer anderen Software verwendet wird, die die Zuordnung zum Benutzerkonto vornehmen kann. Die individuelle Information kann beispielsweise ein alphanumerischer Code, ein Barcode oder ein QR-Code sein. Die genannten Zuordnungsmöglichkeiten können bevorzugt miteinander kombiniert werden, um größeren Komfort für den Benutzer der Aufnahmesoftware zu erreichen. Die Zuordnungen zu einem Benutzerkonto sind beispielsweise in einem externen Speicher oder im gleichen Gerät mit der Aufnahmesoftware gespeichert, bevorzugt an beiden Stellen. Eine Aufnahmesoftware kann insbesondere so gestaltet sein, dass sie auch ohne physikalischen Zugriff auf eine bestimmte Kennung eine Zuordnung zu dieser Kennung ermöglicht. Die Aufnahmesoftware und der externe Speicher können ferner so ausgebildet sein, dass die Aufnahmesoftware vom Benutzer gewünschte Einschränkungen der Berechtigung für bestimmte Kennungen oder Gruppen von Kennungen an den externen Speicher übertragen kann, insbesondere für Fantasiekennungen. Diese Einschränkungen können durch zuvor beschriebene Steuerungsdatenpakete an ein Spielzeug bzw. eine Abspielvorrichtung übermittelt werden. Sie können aber auch (beispielsweise zusätzlich) in einer Berechtigungsprüfung vor dem Versenden von Datenpaketen durch den externen Speicher berücksichtigt werden.

Bevorzugt bietet die Aufnahmesoftware, um größeren Komfort zu erreichen, zugleich die zuvor beschriebenen Möglichkeiten, andere Steuerungsdatenpakete zu generieren, beispielsweise zur Lautstärkenbegrenzung.

Es ist auch denkbar, Datenpakete dauerhaft, insbesondere bevorzugt dauerhaft über eine gewisse Zeitspanne, von dem externen Speicher auf den Speicher der Abspielvorrichtung zu übertragen, oder diese zu streamen. Beispielsweise können Datenpakete für eine Radioübertragung oder für das Fernsehen oder für das Wiedergeben von Filmen auf diese Weise von einem externen Speicher auf einen Speicher der Abspielvorrichtung, bzw. des Spielzeugs übertragen werden.

Die Abspielvorrichtung macht sich insbesondere das in WO 2015/104222A1, WO 2017/129349A1 beschriebene vereinfachte Bedienkonzept zu Nutze. Dieses geht in seinem Grundgedanken davon aus, als Teil der Abspielvorrichtung einen Sensor zu verwenden, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, sowie eine Kontrolleinheit vorzusehen, die die gewünschte Ansteuerung vornehmen kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt. Eine diesen Sensor und diese Kontrolleinheit aufweisende Abspielvorrichtung sowie ein einen solchen Sensor und eine solche Kontrolleinheit einsetzendes Verfahren führen zu einer besonders einfachen Bedienung. Zur Wiedergabe der gewünschten Information kann es erfindungsgemäß ausreichen, der Umgebung eine bestimmte, von dem Sensor feststellbare Eigenschaft zu geben, bzw. eine von dem Sensor feststellbare Änderung der Eigenschaft dieser Umgebung durchzuführen und damit - in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung - unmittelbar die Wiedergabe der gewünschten Information, bzw. das Ausführen der Software zu bewirken.

Ein Einsatzgebiet der Erfindung ist die Wiedergabe von Audioinformationen ausgestalteten Mediendateien, insbesondere von Musikstücken, gesprochenen Texten oder der Kombination von Musikstücken und gesprochenen Texten. Diese Audioinformationen haben insbesondere bevorzugt eine Wiedergabedauer von mindestens 10s, vorzugsweise von mehr als 15s, insbesondere bevorzugt von mehr als 20s und besonders bevorzugt von mehr als 25s. Es ist in einer besonders bevorzugten Ausführungsform sogar vorgesehen, dass die Wiedergabedauer der Audioinformation mindestens 30s und besonders bevorzugt mehr als 1 min dauern kann. Beispielsweise haben Hörspiele, die insbesondere bevorzugt mit der Erfindung wiedergegeben werden sollen, häufig eine Länge von mehr als 5 min, teilweise auch von bis zu 30 min oder sogar mehr. Bei der erfindungsgemäß wiederzugebenden Audioinformation handelt es sich insbesondere nicht um ein Bestätigungssignal. Insbesondere handelt es sich bei der erfindungsgemäß wiederzugebenden Audioinformation nicht um einen Quittungston, der beispielsweise ausgegeben werden kann, wenn ein erstes Objekt relativ zu einem zweiten Objekt richtig ausgerichtet wurde. Ebenso handelt es sich bei der Audioinformation besonders bevorzugt nicht um ein Jingle, das abgespielt wird, wenn ein erstes Objekt in die Nähe eines zweiten Objekts gebracht wird oder in eine vorher festgelegte, bestimmte Position relativ zu dem zweiten Objekt gebracht wird. Die Erfindung befasst sich mit der Audioinformation, deren Wiedergabedauer länger andauert, wie dies bei Musikstücken oder gesprochenen Texten der Fall ist. Die Audioinformation ist insbesondere bevorzugt eine solche, bei deren Wiedergabe eine nicht periodische Reihenfolge von unterschiedlichen Tönen wiedergegeben wird.

Der Lautsprecher der erfindungsgemäßen Abspielvorrichtung ist insbesondere bevorzugt ein Wandler, der elektrisch Signale in mechanische Schwingungen (Schall) umsetzen kann.

Die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung kann anstelle eines Lautsprechers auch einen Lautsprecheranschluss aufweisen, beispielsweise einen Speakon-, XLR- Anschluss oder beispielsweise eine 6,35mm-Klinkenbuchse. Indem die Kontrolleinheit den Lautsprecheranschluss ansteuert, kann sie bei an den Lautsprecheranschluss angeschlossenem Lautsprecher auch diesen Lautsprecher ansteuern. Der Lautsprecheranschluss kann auch eine Sendeeinheit sein, die über Funk, beispielsweise über Bluetooth oder über ein WLAN- Funknetzwerk mit einem Lautsprecher kommunizieren kann. Insbesondere bevorzugt kommuniziert die Sendeeinheit jedoch nicht mittels WLAN-Funknetzwerks mit dem Lautsprecher sondern beispielsweise über Bluetooth. Ebenso kann die Abspielvorrichtung als Lautsprecheranschluss oder als Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation einen mit einer Dockingstation eines Smartphones kompatiblen Anschluss aufweisen. Dockingstationen für Smartphones können dazu genutzt werden, aufgrund von Ansteuerbefehlen des Smartphones einen Lautsprecher oder eine Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation anzusteuern. Indem die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung einen mit einer solchen Dockingstation kompatiblen Anschluss aufweist und anstelle des Smartphones mit der Dockingstation verbunden wird, erhält die Kontrolleinheit der erfindungsgemäße Abspielvorrichtung die Möglichkeit, den mit der Dockingstation verbundenen Lautsprecher oder die mit der Dockingstation verbundene Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation anzusteuern. Die Dockingstation kann mittels Kabel mit dem Lautsprecher oder der Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation verbunden sein. Die Dockingstation kann aber auch kabellos, beispielsweise über ein Funknetzwerk mit dem Lautsprecher oder der Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation verbunden sein. In der vorliegenden Beschreibung wird - soweit nicht explizit die Besonderheiten der Ansteuerung eines Lautsprecheranschlusses oder eines Anschlusses für eine Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation beschrieben werden - die Erfindung stellvertretend für die weiteren Möglichkeiten der Ansteuerung eines Lautsprecheranschlusses oder eines Anschlusses für eine Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation anhand des bevorzugten Einsatzgebiets der Ansteuerung eines Lautsprechers beschrieben. Für das Einsatzgebiet der Ansteuerung eines Lautsprecheranschlusses oder eines Anschlusses für eine Anzeige zur

Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation ist, soweit in der vorliegenden Beschreibung das Ansteuern des Lautsprechers oder einer Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation beschrieben wird, damit auch das Ansteuern eines Lautsprecheranschlusses oder eines Anschlusses für eine Anzeige zur

Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation gemeint.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung mindestens zwei Lautsprecher auf, so dass eine Wiedergabe der Audioinformation in Stereo möglich wird.

Als vom Sensor festzustellende Änderung einer Eigenschaft eines Bereichs seiner Umgebung wird insbesondere bevorzugt die Änderung einer Eigenschaft einer elektromagnetischen Welle verstanden. Eine elektromagnetische Welle kann beispielsweise von einem Lesegerät zum Kommunizieren mit einem passiven RFID- Transponder erzeugt werden und dadurch geändert werden, dass der passive RFID- Transponder in einen Bereich der Umgebung des Lesegeräts gebracht wird, in dem seine Anwesenheit die elektromagnetische Welle ändert. Die durch das Einbringen des RFID-Transponders herbeigeführte Änderung der elektromagnetischen Welle kann vom Sensor als Änderung einer Eigenschaft eines Bereichs seiner Umgebung erkannt werden. Dadurch besteht für die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung die Möglichkeit, das Vorhandensein eines passiven RFID-Transponders in einem bestimmten Bereich der Umgebung des Sensors festzustellen und die Wiedergabe der Audioinformation beispielsweise dann vorzunehmen, wenn überhaupt ein RFID-Transponder im Bereich der Umgebung des Sensors vorhanden ist, bzw. eine Wiedergabe der Audioinformation dann vorzunehmen, wenn ein bestimmter RFID-Transponder im Bereich der Umgebung des Sensors festgestellt wird. Ebenso ist es in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die von dem Sensor festzustellende Eigenschaft im Bereich seiner Umgebung, bzw. die von dem Sensor festzustellende Änderung der Eigenschaft des Bereichs seiner Umgebung durch einen aktiven RFID- Transponder herbeigeführt wird.

Insbesondere bevorzugt wird über die elektromagnetische Welle eine Kennung übermittelt, mit der die Kontrolleinheit einen in einem Speicher der erfindungsgemäßen Abspielvorrichtung oder auf einem Server abgelegten Datensatz identifizieren kann und auf Grundlage des Datensatzes den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuern kann. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Sensor somit ein Lesegerät zum Kommunizieren mit einem passiven RFID- Transponders und/oder zum Kommunizieren mit einem aktiven RFID-Transponder.

Die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung kann den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuern, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. In einer bevorzugten Ausführungsform erzeugt der Sensor ein Signal mit einem von der Kontrolleinheit feststellbaren Wert, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft feststellt. Es ist beispielsweise auch denkbar, dass der Sensor nur dann ein Signal erzeugt, das der Kontrolleinheit zugeführt wird, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt. Solche Ausführungsformen führen dazu, dass der Sensor bereits die Auswertung vornimmt und entweder nur dann ein Signal der Kontrolleinheit zuführt, wenn er eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft der Umgebung feststellt, oder aber der Kontrolleinheit ein dauerhaftes Signal mit einem bestimmten Wert zuführt, das auf einen bestimmten anderen, von der Kontrolleinheit feststellbaren, Wert geändert wird, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt. Ergänzend oder alternativ ist es denkbar, dass die Kontrolleinheit die Auswertung vornimmt. Bei einer solchen Ausführungsform führt der Sensor der Kontrolleinheit dauerhaft ein Messsignal zu. Die Kontrolleinheit ist dazu ausgeführt, beispielsweise durch Hinterlegung einer Wertetabelle, aus dem ihr von dem Sensor zugeführten Messsignal zu erkennen, ob innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft vorliegt. Dabei wird als Änderung der Eigenschaft der Umgebung des Sensors nicht nur das einmalige Auftreten einer bestimmten Änderung verstanden, beispielsweise das einmalige Auftreten einer Änderung der Feldrichtung des Magnetfelds in der Umgebung des Sensors in eine bestimmte Richtung, sondern auch eine zeitliche Abfolge von Eigenschaften im Bereich der Umgebung des Sensors, bzw. eine bestimmte Abfolge von Änderungen der Eigenschaften der Umgebung des Sensors, beispielsweise wie dies beim Auslesen von modulierten Wellen oder beim Auswerten von elektromagnetischen Wellen der Fall ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform steuert die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation nur dann an, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung in Form einer bestimmten Abfolge von Änderungen der Eigenschaften feststellt, bzw. wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft in Form einer bestimmten Abfolge von Änderungen der Eigenschaften feststellt. Diese Abfolge von Änderungen kann nach Art einer Zeichenkette (eines String) gestaltet sein. Diese Zeichenkette (dieser String) kann beispielsweise an eine bestimmten Platz die Information über die wiederzugebende Audioinformation enthalten und an einem anderen bestimmten Platz ein Kennungswort, das als Kopierschutz oder zur Authentifizierung fungieren kann. Enthält die Abfolge von Änderungen nach Art der Zeichenkette zwar die Information über die wiederzugebende Audioinformation aber nicht das Kennungswort, steuert die Kontrolleinheit den Lautsprecher nicht an. Alternativ zum Kennungswort kann die Zeichenkette auch ein von der Kontrollvorrichtung zur Verifikation ausführbare Befehlsfolge eines Programms (einer Software) sein.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung einen Speicher auf, in dem Daten hinterlegt sind, aufgrund derer die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuern kann. Die Daten beinhalten insbesondere bevorzugt die Audioinformation in dem bestimmten Datenformat, beispielsweise einem MP3-Format oder einem WAV-Format. Es sind Ausführungsformen denkbar, bei denen der Speicher nur Daten einer einzigen Audioinformation aufweist. Die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung kann bei einer solchen Ausführungsform dazu eingesetzt werden, bei entsprechendem Einstellen der Eigenschaft des Bereichs der Umgebung des Sensors, bzw. bei entsprechendem Einstellen der Änderung der Eigenschaft des Bereichs der Umgebung des Sensors eine einzige Audioinformation wiederzugeben, deren Wiedergabedauer insbesondere bevorzugt mindestens 10s dauert. In einer bevorzugten Ausführungsform sind in dem Speicher Daten verschiedener Audioinformationen abgelegt. Insbesondere bevorzugt ist bei einer solchen Ausführungsform die Kontrolleinheit derart ausgestaltet, dass sie, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte erste Eigenschaft oder eine bestimmte erste Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte erste Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, den Lautsprecher zur Wiedergabe einer ersten Audioinformation, deren Wiedergabe insbesondere bevorzugt mindestens 10s dauert, ansteuert, während die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe einer zweiten Audioinformation, deren Wiedergabe insbesondere bevorzugt mindestens 10s dauert, ansteuert, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte zweite Eigenschaft oder eine bestimmte zweite Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte zweite Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Dadurch wird es möglich durch die bestimmte Beeinflussung der Eigenschaft des Bereichs der Umgebung des Sensors oder durch eine bestimmte Beeinflussung der Änderung der Eigenschaft dieser Umgebung des Sensors festzulegen, welche Audioinformation einer Mehrzahl von Audioinformationen die Abspielvorrichtung wiedergibt. Beispielsweise kann die Abspielvorrichtung eine bestimmte erste Audioinformation wiedergeben, wenn das Vorhandensein eines ersten RFID-Transponders in den Bereich der Umgebung des Sensors festgestellt wird, während die Abspielvorrichtung eine zweite Audioinformation wiedergeben kann, wenn das Vorhandensein eines zweiten RFID-Transponders in den Bereich der Umgebung des Sensors festgestellt wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Daten einer Audioinformation als Datensatz mit getrennt auslesbaren Datenfolgen abgelegt, um beispielsweise ein Hörbuch in Form von einzelnen Kapiteln wiederzugeben, bzw. die einzelnen Kapitel eines Hörbuchs ansteuerbar zu machen. Jede Datenfolge eines Datensatzes kann in einer bevorzugten Ausführungsform separat ausgelesen und zur Ansteuerung des Lautsprechers verwendet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung eine Einheit zum Empfangen von Daten aus dem Internet und/oder zum Senden von Daten ins Internet auf, insbesondere bevorzugt eine Antenne für ein Wireless Local Area Network (WLAN), eine mobile Datenfunktechnologie wie beispielsweise LTE, UMTS oder deren Vorgänger oder Nachfolger oder eine Anschlussbuchse für den Anschluss eines Kabels eines lokalen Netzwerks, das auch einen Internetzugang aufweist, beispielsweise eine Anschlussbuchse für ein Ethernet-Kabel. Durch das Vorhandensein einer Einheit zum Empfangen von Daten aus dem Internet besteht die Möglichkeit, dass die Kontrolleinheit die Daten, die die wiederzugebende Audioinformation in einem bestimmten Datenformat enthalten, aus dem Internet herunterlädt. Auf diese Weise kann die Abspielvorrichtung eine Audioinformation abspielen, die nicht in der Abspielvorrichtung gespeichert war, bevor der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Dabei kann die Kontrolleinheit derart ausgebildet sein, dass sie die Daten aus dem Internet empfängt und in einem Speicher dauerhaft ablegt und das Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation auf Grundlage der in dem Speicher abgelegten Daten erfolgt. Ergänzend oder alternativ ist es denkbar, dass die Kontrolleinheit die aus dem Internet empfangenen Daten unmittelbar dazu verwendet, um den Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation anzusteuern (sog. Streaming), wobei diese Ausführungsform auch das temporäre Zwischenspeichern der aus dem Internet empfangenen Daten in einem Zwischenspeicher umfassen kann.

Bei Ausführungsformen, die die Daten, die die Audioinformationen in einem bestimmten Datenformat enthalten, aus dem Internet empfangen, ist es beispielsweise denkbar, dass die Kontrolleinheit in einem Speicher eine bestimmte Serveradresse eines mit dem Internet verbundenen Servers vorhält und in einem Speicher eine Tabelle vorhält, in der eine jeweils bestimmte Eigenschaft oder eine jeweils bestimmte Änderung einer Eigenschaft einer jeweiligen Identifikationsnummer zugeordnet wird. Die Kontrolleinheit ist in einer solchen Ausführungsform dann dazu ausgebildet, um beim Erkennen der bestimmten Eigenschaft, bzw. der bestimmten Änderung der Eigenschaft mit dem konkreten Server zu kommunizieren und unter Rückgriff auf die der bestimmten Eigenschaft, bzw. der bestimmten Änderung der Eigenschaft zugeordneten Identifikationsnummer von dem Server einen bestimmten Datensatz herunterzuladen und für das Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe der sich aus diesen Daten ergebenden Audioinformation zu verwenden. Beispielsweise können auf dem Server Musiktitel als Daten in einem bestimmten Datenformat abgespeichert werden, wobei der jeweilige Musiktitel, bzw. die diesen Musiktitel enthaltenen Daten auf dem Server unter einem bestimmten Identifikationscode hinterlegt sind. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung bereits eine Zuordnungstabelle (AV-Zuordnungstabelle), die bestimmte Eigenschaften, bzw. Änderungen der Eigenschaften des Bereichs der Umgebung des Sensors einigen, einer Mehrzahl oder in einer bevorzugten Ausführungsform sogar allen Identifikationsnummern zuordnet, die auch auf der Datenbank des Servers verwendet werden. Damit wird die Kontrolleinheit in die Lage versetzt, gezielt Datensätze von dem Server herunterzuladen. Alternativ ist es denkbar, dass die Kontrolleinheit dazu ausgebildet ist, eine die festgestellte bestimmte Eigenschaft, bzw. eine die festgestellte bestimmte Änderung der Eigenschaft enthaltende Information an einen bestimmten Server zu übermitteln, der mit dem Internet verbunden ist. Die Zuordnung der erkannten bestimmten Eigenschaft, bzw. der erkannten bestimmten Änderung der Eigenschaft zu einer bestimmten Audioinformation kann dann auf dem Server erfolgen. Die Kontrolleinheit ist dann dazu ausgebildet, von dem Server Daten zu empfangen, die die wiederzugebende Audioinformation enthalten. Der Server übermittelt die Daten an die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung, die er der ihm von der Kontrolleinheit übermittelten bestimmten Eigenschaft, bzw. der ihm von der Kontrolleinheit übermittelten bestimmten Änderung der Eigenschaft zugeordnet hat. Diese Ausführungsform vermeidet die Notwendigkeit des Vorhaltens einer Zuordnungstabelle in der erfindungsgemäßen Abspielvorrichtung und erhöht damit die Flexibilität des Empfangs bestimmter, die Audioinformation enthaltender Daten auf Grundlage einer bestimmten, festgestellten Eigenschaft, bzw. einer bestimmten festgestellten Änderung einer Eigenschaft des Bereichs der Umgebung des Sensors. Eine solche Ausführungsform erlaubt es beispielsweise, die Anzahl der auf dem Server bereitgestellten Datensätze zu erhöhen, ohne dass eine Zuordnungstabelle in der Kontrolleinheit der erfindungsgemäßen Abspielvorrichtung angepasst werden müsste.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Abspielvorrichtung eine Antenne für ein Wireless Local Area Network (WLAN) auf, die ausgeschaltet werden kann. Insbesondere wenn die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung zur Wiedergabe der Audioinformation von Kindern verwendet werden soll, kann ein Interesse daran bestehen, die im Umfeld des Kindes erzeugten elektromagnetischen Wellen zu reduzieren. Hierfür kann es zweckmäßig sein, die WLAN-Antenne auszuschalten.

Ebenso ist es möglich, dass eine über eine WLAN-Antenne in ein Wireless Local Area Network eingebundene Abspielvorrichtung die wiederzugebende Audioinformation an andere Teilnehmer des Netzwerks übergibt, beispielsweise an einen Fernseher oder einen anderen Lautsprecher streamt.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Betriebssystem der Kontrolleinheit Firefox OS. In einer bevorzugten Ausführungsform kann das Betriebssystem der Kontrolleinheit durch Updates aktualisiert werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kontrolleinheit dazu ausgebildet, Informationen über die Ansteuerung des Lautsprechers zu ermitteln und zu dokumentieren, beispielsweise die Häufigkeit, mit der bestimmte Audioinformationen abgespielt wurden oder die Reihenfolge, mit der bestimmte Audioinformationen abgespielt wurden. Insbesondere bevorzugt ist die Abspielvorrichtung dazu ausgebildet, derartige Informationen an einen Server zu kommunizieren.

Das erfindungsgemäße System weist eine erfindungsgemäße Abspielvorrichtung und einen Kennungsträger auf, wobei der Kennungsträger eine Eigenschaft hat, die der Sensor feststellen kann, wenn sich der Kennungsträger innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors befindet, oder der Kennungsträger eine Eigenschaft der Umgebung des Sensors ändert. Grundgedanke des erfindungsgemäßen Systems ist es, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation dann ansteuert, wenn ein bestimmter Kennungsträger in den Bereich der Umgebung des Sensors gebracht wird, in dem der Sensor eine Eigenschaft, bzw. eine Änderung einer Eigenschaft feststellen kann. Dabei soll in einer besonders bevorzugten Ausführungsform aber bereits das Verbringen des Kennungsträgers in diesen Bereich das Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation auslösen, ohne dass weitere Bedienbefehle erzeugt werden müssen.

Dieses Grundkonzept des erfindungsgemäßen Systems vereinfacht die Bedienung von Abspielvorrichtungen zur Wiedergabe von Audioinformationen erheblich. Es ist nun nicht mehr notwendig, zerkratzbare CDs zu handhaben, wie das bei den aus der Praxis bekannten CD-Spielern notwendig ist, oder die bei den aus der Praxis bekannten MP3- Spielern zur Ansteuerung der Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation notwendigen, komplexen Bediensequenzen von Bedienelementen zu erlernen. In der einfachsten Ausführungsform der Erfindung reicht es aus, den Kennungsträger in den Bereich der Umgebung des Sensors zu verbringen, in dem der die Eigenschaft oder eine Änderung der Eigenschaft feststellen kann, und damit automatisch die Ansteuerung des Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation durch die Kontrolleinheit auszulösen.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Kennungsträger einen RFID- Transponder auf oder eine Antenne, mit der eine modulierte Welle abgestrahlt und/oder empfangen werden kann. Dadurch kann der erfindungsgemäße Kennungsträger beispielsweise derart ausgestaltet werden, dass er mit der erfindungsgemäßen Abspielvorrichtung über den Bluetooth-Standard oder über den NFC-Standard kommunizieren kann. Besonders der Einsatz dieser Technologien erlaubt eine Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten zwischen dem Kennungsträger und der Abspielvorrichtung. Insbesondere erlaubt der Einsatz dieser Technologien das Erkennen einer Vielzahl von Kennungen. Dadurch wird es für die erfindungsgemäße Abspielvorrichtung möglich, aus einer Vielzahl von Audioinformationen die Audioinformation auszuwählen, die wiedergegeben werden soll, beispielsweise wenn jede wiederzugebende Audioinformation ihre eigene Kennung zugeordnet bekommt, beispielsweise in einer in der erfindungsgemäßen Abspielvorrichtung oder auf einem Server abgelegten Zuordnungstabelle.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Kennungsträger einen Magneten auf und weist die Abspielvorrichtung eine Fläche auf, an der der Magnet anhaften kann. Alternativ kann die Abspielvorrichtung einen Magneten aufweisen und der Kennungsträger eine Fläche, mit der der Kennungsträger an dem Magneten anhaften kann. Dadurch können die Abspielvorrichtung und der Kennungsträger lösbar miteinander verbunden werden. Dies erlaubt es, die Abspielvorrichtung zu bewegen, ohne dass der Kennungsträger eine bestimmte Relativposition relativ zur Abspielvorrichtung verliert. In einer bevorzugten Ausführungsform hat der Kennungsträger die Form einer Figur, insbesondere die Form einer menschlichen Figur oder einer Tierfigur oder einer Phantasiefigur. Insbesondere bevorzugt weist der Kennungsträger die Form einer Figur mit Füßen auf. Insbesondere bevorzugt ist bei einem Kennungsträger mit der Form einer Figur mit Füßen der Magnet in den Füßen der Figur angeordnet, so dass die Figur auf der erfindungsgemäßen Abspielvorrichtung stehen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgestaltet, dass der Bediener ihn aufgrund seiner Form, Farbgebung, Oberflächenstruktur und/oder seinem Material mit einer bestimmten Audioinformation assoziieren kann, und dass beim Verbringen in den Bereich der Umgebung des Sensors, in dem dieser eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, das Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe einer Audioinformation ausgelöst wird, die inhaltlich im Zusammenhang mit der Assoziation des Benutzers steht. Er kann beispielsweise nach Art einer Figur ausgebildet sein und die Wiedergabe einer Audioinformation auslösen, die in Verbindung mit der Form der Figur steht. Beispielsweise kann die Figur die Form von Benjamin Blümchen® haben und die wiedergegebene Audioinformation eine Hörgeschichte mit Benjamin Blümchen als Protagonisten sein. Ebenso ist es denkbar, dass der Kennungsträger individuell angepasst werden kann. Beispielsweise kann der Kennungsträger als Figur ausgebildet sein, die der Form einer Person des näheren Umfelds einer anderen Person ähnelt und die wiedergegebene Audioinformation eine von dieser Person vorher aufgenommene Audioinformation sein. Ebenso ist es denkbar, dass der Kennungsträger die Form einer Figur hat, die einem Wissenschaftler ähnelt, und die Audioinformation Inhalte des von dem Wissenschaftler Herausgefundenen haben. Weiter ist denkbar, dass die Figur einem Komponisten oder Interpreten ähnelt, und die Audioinformation Inhalte von diesem Komponisten oder Interpreten enthält. Es ist denkbar, dass ein Kennungsträger die Audioinformationen zu einem Musikstück, einer Sammlung von Musikstücken (Album) oder einer Playlist auslöst.

In einer ergänzenden oder alternativen Ausführungsform ist der Kennungsträger als Aufkleber oder Modul ausgestaltet, das an anderen Objekten befestigt werden kann.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten mit einer Abspielvorrichtung mit

- einem Lautsprecher oder einem Lautsprecheranschluss,

- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,

- einer Kontrolleinheit, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, und einem Speicher und einem in dem Speicher gespeicherten Datensatz, und einer Empfangseinheit für eine bestimmtes Freigabesignal, sieht vor, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal erhalten hat.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Wiedergabe einer Audioinformation und/oder Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D- Information und/oder zum Ausführen einer Software mit einer Abspielvorrichtung mit

- einem Lautsprecher oder einem Lautsprecheranschluss und/oder einer Anzeige für eine Bild-, Video- oder 3D-lnformation oder einem

Anschluss für eine solche Anzeige und/oder einem Prozessor, der die Software ausführen kann

- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,

- einer Kontrolleinheit, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe einer Audioinformation ansteuern kann, und/oder die die Anzeige oder den Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation ansteuern kann, und/oder die den Prozessor zum Ausführen der Software ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte

Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem

Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt und einem Speicher und einem in dem Speicher gespeicherten Datensatz, und einer Empfangseinheit für ein bestimmtes Freigabesignal, sieht vor, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe einer Audioinformation auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, und/oder die die Anzeige oder den Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, und/oder die den Prozessor zum Ausführen der Software auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal erhalten hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss nicht zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal noch nicht erhalten hat und/oder die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss nicht zur Wiedergabe einer Audioinformation auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, und/oder die die Anzeige oder den Anschluss für die Anzeige nicht zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, und/oder die den Prozessor nicht zum Ausführen der Software auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, wenn die Kontrolleinheit das bestimmte Freigabesignal noch nicht erhalten hat.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten mit einem System mit einer Abspielvorrichtung mit

- einem Lautsprecher oder einem Lautsprecheranschluss,

- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,

- einer Kontrolleinheit, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, wobei das System ferner einen Rechner aufweist, wobei der Rechner einen Speicher aufweist und in dem Speicher ein Datensatz gespeichert ist, wobei der Rechner eine Kontrolleinheit aufweist, wobei das System eine Datenleitung zwischen der Abspielvorrichtung und der Rechner aufweist, sieht vor, dass der in dem Speicher gespeicherte Datensatz erst dann für die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung über die Datenleitung abrufbar wird, wenn die Kontrolleinheit des Rechners ein bestimmtes Freigabesignal erhalten hat und wobei die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichten auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann. Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Wiedergabe einer Audioinformation und/oder Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D- Information und/oder zum Ausführen einer Software mit einem System mit einer Abspielvorrichtung mit

- einem Lautsprecher oder einem Lautsprecheranschluss und/oder einer Anzeige für eine Bild-, Video- oder 3D-lnformation oder einem

Anschluss für eine solche Anzeige und/oder einem Prozessor, der die Software ausführen kann

- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,

- einer Kontrolleinheit, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe einer Audioinformation ansteuern kann, und/oder die die Anzeige oder den Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation ansteuern kann, und/oder die den Prozessor zum Ausführen der Software ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte

Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem

Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt wobei das System ferner einen Rechner aufweist, wobei der Rechner einen Speicher aufweist und in dem Speicher ein Datensatz gespeichert ist, wobei der Rechner eine Kontrolleinheit aufweist, wobei das System eine Datenleitung zwischen der Abspielvorrichtung und der Rechner aufweist, sieht vor, dass der in dem Speicher gespeicherte Datensatz erst dann für die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung über die Datenleitung abrufbar wird, wenn die Kontrolleinheit des Rechners ein bestimmtes Freigabesignal erhalten hat bei dem die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe einer Audioinformation auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, und/oder die die Anzeige oder den Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann, und/oder die den Prozessor zum Ausführen der Software auf Grundlage des Datensatzes ansteuern kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass der Sensor ein Lesegerät zum Kommunizieren mit einem passiven RFID-Transponders und/oder zum Kommunizieren mit einem aktiven RFID-Transponder ist. In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass ein Kennungsträger vorgesehen ist, wobei der Kennungsträger eine Eigenschaft hat, die der Sensor feststellen kann, wenn sich der Kennungsträger innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors befindet, oder der Kennungsträger eine Eigenschaft der Umgebung des Sensors ändert, die der Sensor im Bereich seiner Umgebung feststellen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass ein externen Rechner oder Server vorgesehen ist und einen Kommunikationsweg, über den das Spielzeug mit dem externen Rechner oder dem Server kommunizieren kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass die Wiedergabe der Musik oder der gesprochenen Geschichte, bzw. der Audioinformation mindestens 10s dauert.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass der Prozessor eine Software ausführen kann, auch wenn sie noch nicht in der Abspielvorrichtung gespeichert war, bevor der Sensor innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung festgestellt hat.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass eine Auflage vorgesehen ist, auf der ein Gegenstand dauerhaft platziert werden kann, wobei der Sensor zumindest in einem Bereich oberhalb der Auflage eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann, und/oder eine Befestigung, an der ein Gegenstand dauerhaft befestigt werden kann, wobei der Sensor zumindest in einem Bereich benachbart der Befestigung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass der Sensor ein induktiver Sensor, ein Magnetfeldsensor, ein kapazitiver Sensor, eine piezoelektrischer Sensor, eine elektrochemischer Sensor oder ein Temperatursensor ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass der Sensor ein Lesegerät zum Kommunizieren mit einem passiven RFID-Transponders und/oder zum Kommunizieren mit einem aktiven RFID-Transponder ist. In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass der Sensor eine Antenne aufweist und eine modulierte Welle abstrahlen und/oder empfangen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe einer Sprachinformation, deren Wiedergabe mindestens 10s dauert, ansteuern kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss, bzw. die Anzeige für eine einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation oder den Anschluss für eine solche Anzeige, bzw. den Prozessor zum Ausführen der Software unmittelbar ansteuern kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass ein Gehäuse vorgesehen ist, in dem der Sensor angeordnet ist, wobei der Bereich der Umgebung des Sensors, in dem der Sensor eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, sich nicht weiter als 100 mm über eine Oberfläche des Gehäuses hinaus erstreckt.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass kein Bedienelement vorgesehen ist, mit dem ein Bediener das Ansteuern des Lautsprechers oder des Lautsprecheranschlusses zum Beginn der Wiedergabe der Audioinformation,, bzw. das Ansteuern der Anzeige für eine Bild-, Video- oder 3D- Information oder des Anschlusses für eine solche Anzeige zum Beginn der Wiedergabe der Bild-, Video- oder 3D-lnformation, bzw. das Ansteuern des Prozessors zum Ausführen der Software zum Beginn des Ausführen der Software durch die Kontrolleinheit beeinflussen könnte, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass ein Bedienelement vorgesehen ist und dadurch, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss, bzw. die Anzeige für eine einer Bild-, Video- oder 3D-lnformation oder den Anschluss für eine solche Anzeige, bzw. den Prozessor zum Ausführen der Software allein dadurch ansteuern kann, dass der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt und ohne dass ein Bediener das Bedienelement bedient. In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass ein Kennungsträger vorgesehen ist, wobei der Kennungsträger eine Eigenschaft hat, die der Sensor feststellen kann, wenn sich der Kennungsträger innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors befindet, oder der Kennungsträger eine Eigenschaft der Umgebung des Sensors ändert, die der Sensor im Bereich seiner Umgebung feststellen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass der Kennungsträger einen RFID-Transponder aufweist oder eine Antenne aufweist und eine modulierte Welle abstrahlen und/oder empfangen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Verfahren derart weitergebildet, dass die Wiedergabe der Audioinformation mindestens 10s dauert.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsformen der Erfindung darstellenden Zeichnung näher erläutert.

Darin zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Abspielvorrichtung, die Teil des erfindungsgemäßen Systems sein kann,

Fig. 2 eine Frontalansicht auf die Abspielvorrichtung gemäß Fig. 1 und einen

Kennungsträger,

Fig. 3 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Systems;

Fig. 4 eine schematische Darstellung der Abspielvorrichtung gemäß Fig. 1 mit einer schematischen Darstellung der im Gehäuse der Abspielvorrichtung verbauten Elemente,

Fig. 5 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Systems mit einem Server und einer Abspielvorrichtung und einem Kommunikations- /Com puternetzwerk,

Fig. 6 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Systems mit einem Server und einer Abspielvorrichtung und einem als Smartphone ausgeführten externen Gerät und einem als Laptop ausgeführten externen Gerät und einem Kommunikations-/Computernetzwerk,

Fig. 7 eine schematische Ansicht des Servers und der in einem Speicher des

Servers abgelegten Nutzertabelle, Nutzergruppentabelle, Medientabelle, Kennungstabelle, Zuordnungstabelle, Berechtigungstabelle Fig. 8 die schematische Ansicht gemäß Fig. 7 ergänzt um ein externes Gerät in Form eines Smartphone und ergänzt um ein Kommunikations- /Com puternetzwerk in einem Zustand des Empfangens eines Änderungssignals Fig. 9 die schematische Ansicht gemäß Fig. 8 in einem weiteren Schritt der

Programmroutine,

Fig. 10 die schematische Ansicht gemäß Fig. 8 in einem weiteren Schritt der Programmroutine,

Fig. 11 die schematische Ansicht gemäß Fig. 7 ergänzt um ein externes Gerät in Form eines Smartphone und ergänzt um ein Kommunikations- /Com puternetzwerk in einem Zustand des Aussendens eines Bibliothekssignals

Fig. 12 die schematische Ansicht gemäß Fig. 7 ergänzt um ein externes Gerät in Form eines Smartphone und ergänzt um ein Kommunikations- /Com puternetzwerk in einem Zustand des Aussendens eines Inventarsignals

Fig. 13 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 14 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 15 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 16 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 17 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 18 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 19 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 20 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 21 eine schematische Darstellung einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 22 eine schematische Darstellung eines Kennungsbilds einer

Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 23 eine schematische Darstellung eines Kennungsbilds einer

Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 24 eine schematische Darstellung eines Fensters einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 25 eine schematische Darstellung eines Fensters einer Bildschirmansicht eines GUI

Fig. 26 eine schematische Darstellung eines Fensters einer Bildschirmansicht eines GUI

Die Fig. 1 zeigt eine Abspielvorrichtung 1 , wie sie als Teil des erfindungsgemäßen Systems verwendet werden kann. Die Abspielvorrichtung 1 weist einen in der perspektivischen Ansicht der Fig. 1 nicht näher dargestellten Lautsprecher auf. Ferner weist die Abspielvorrichtung 1 an ihrer Oberseite 2 eine Mulde 3 auf. Im Inneren der Abspielvorrichtung 1 , unterhalb der Mulde 3 ist ein (nicht näher dargestellter) Sensor angeordnet, der innerhalb des Bereichs der Mulde 3 eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, nämlich einen passiven RFID-Transponder (vgl. Fig. 2) auslesen kann. Ferner weist die Abspielvorrichtung 1 eine (nicht näher dargestellte) Kontrolleinheit auf, die den Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.

Die Abspielvorrichtung 1 weist ein erstes, ohrenförmig ausgebildetes Bedienelement 5 und ein zweites, ebenfalls ohrenförmig ausgebildetes Bedienelement 6 auf. Das Bedienelement 5 ist größer ausgestaltet als das Bedienelement 6. Sowohl das Bedienelement 5 als auch das Bedienelement 6 können relativ zu dem übrigen Gehäuse der Abspielvorrichtung 1 eine Kippbewegung vollziehen und in die in Fig. 1 dargestellte Grundstellung zurückschwenken. Ferner weist die Abspielvorrichtung 1 ein Display 7 auf.

In Fig. 2 ist die Abspielvorrichtung 1 mit aufgesetztem Kennungsträger 8 dargestellt. Der als Figur ausgebildete Kennungsträger 8 weist Beine 9 und Füße auf. In den Füßen des als Figur ausgebildeten Kennungsträgers 8 sind (nicht näher dargestellte) Magnete vorgesehen. Diese können mit unmittelbar unter der Bodenfläche 4 der Mulde 3 angeordneten Magneten oder Metallobjekten Zusammenwirken, so dass der Kennungsträger 8 auf der Bodenfläche 4 der Mulde 3 lösbar festgehalten werden kann.

Die Bedienung der Abspielvorrichtung und des Kennungsträgers erfolgt wie folgt:

Die Fig. 1 zeigt die Abspielvorrichtung in einem Grundzustand, in der sie in der hier dargestellten Ausführungsform keine Audioinformation wiedergibt. Der Sensor überwacht dauerhaft oder periodisch den Bereich der Mulde 3 daraufhin, ob dieser Bereich eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft aufweist. In der hier dargestellten Ausführungsform überwacht der Sensor den Bereich der Mulde 3 daraufhin, ob ein bestimmter RFID-Transponder in den Bereich der Mulde 3 verbracht wird. In dem in die Fig. 1 dargestellten Betriebszustand ist dies nicht der Fall, so dass die Abspielvorrichtung 1 keine Audioinformation wiedergibt.

Die Fig. 2 zeigt den Betriebszustand, in der der Kennungsträgers 8 auf die Abspielvorrichtung gesetzt wurde. Der Kennungsträger 8 wird auf die Bodenfläche 4 der Mulde 3 gestellt und haftet dort mittels der in den Füßen des Kennungsträgers 8 vorgesehenen Magneten an. Der Kennungsträger 8 weist einen (nicht näher dargestellten) RFID-Transponder (eine Kennung) auf. Dadurch dass der Kennungsträger 8 nunmehr in den von dem Sensor überwachten Bereich der Umgebung des Sensors verbracht worden ist, weist dieser nunmehr eine bestimmte, von dem Sensor feststellbare Eigenschaft auf. Der Sensor erkennt das Vorhandensein des RFID-Transponders in dem Kennungsträger 8 und teilt dies der (nicht näher dargestellten) Kontrolleinheit mittels eines Signals mit. Daraufhin steuert die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation an, ohne dass es der Betätigung eines weiteren Bedienelements bedürfte.

Der Sensor liest aus dem RFID-Transponder des Kennungsträgers 8 eine Kennung aus und teilt der Kontrolleinheit diese Kennung mit. Aufgrund einer in der Kontrolleinheit abgelegten Zuordnungstabelle (AV-Zuordnungstabelle) ordnet die Kontrolleinheit die von dem Sensor ausgelesene Kennung einem bestimmten, eine bestimmte Audioinformation enthaltenden Datensatz (einer Mediendatei) in einem (nicht näher dargestellten) Speicher der Abspielvorrichtung 1 zu. Daraufhin steuert die Kontrolleinheit den Lautsprecher an, um die in dem bestimmten, von der Kontrolleinheit aus dem Speicher ausgelesenen Datensatz (der Mediendatei) enthaltene Audioinformation wiederzugeben. Bei dieser Audioinformation handelt es sich um ein Musikstück, dessen Wiedergabe mindestens 10s dauert.

Fig. 3 zeigt die Abspielvorrichtung 1 und einen Kennungsträger 8, der in eine Mulde 3 der Abspielvorrichtung 1 platziert werden kann. Fig. 1 zeigt ferner eine Basisstation 100. Die Basisstation 100 weist einen Vorsprung 101 mit einer Buchse 102 auf. Auf der (nicht dargestellten) Unterseite der Abspielvorrichtung 1 ist eine dem Vorsprung 101 entsprechende Ausnehmung mit einem in die Ausnehmung hineinragenden Stecker vorgesehen. Wird die Abspielvorrichtung 1 mit der an ihrer Unterseite vorgesehenen Ausnehmung auf den Vorsprung 101 gesetzt, wird der (nicht dargestellte) Stecker in die Buchse 102 geführt und dadurch eine elektrische Verbindung zwischen Abspielvorrichtung 1 und Basisstation 100 geschaffen. Die Basisstation 100 kann einen elektrischen Anschluss 103 aufweisen. In der Basisstation 100 kann ein (nicht dargestellter) Gleichrichter vorgesehen sein, der den mit dem Stecker des elektrischen Anschlusses 103 abgegriffenen Wechselstrom in einen an der Buchse 102 bereitgestellten Gleichstrom der gewünschten Größe umwandelt. Anstelle der elektrischen Verbindung über den (nicht dargestellten) Stecker und die Buchse 102 ist es auch denkbar, dass die Basisstation 100 eine Spule zum kontaktlosen, insbesondere induktiven Laden der Abspielvorrichtung 1 enthält und die Abspielvorrichtung 1 eine entsprechende (nicht dargestellte) Spule aufweist.

Die Basisstation 100 kann Anschlüsse oder Verbindungen zu weiteren Geräten, wie beispielsweise Lautsprechern, Displays oder Computern zum Abspielen eines Programms enthalten. In der Basisstation 100 können auch Kommunikationsmodule, wie Kommunikationsmodule für ein WLAN, für Bluetooth, für NFC oder ein Mobilfunknetzwerk enthalten sein. Fig. 3 zeigt ferner ein Kommunikations-/Computernetzwerk 110, einen Server 111 und eine externes Bediengerät in Form eines Smartphones 112.

Die Abspielvorrichtung 1 kann über das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 mit dem Server 111 kommunizieren. Das Netzwerk 110 wird in Fig. 3 als Wolke dargestellt, um damit zu verdeutlichen, dass das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 verschiedenartig ausgeführt sein kann. Das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 kann allein kabelgebunden sein. Beispielsweise kann ein Netzwerkkabel, beispielsweise ein Ethernet-Kabel von der Abspielvorrichtung 1 zum Server 111 führen. Ebenso soll die symbolische Darstellung der Wolke für ein teilweise kabelgebundenes, teilweise kabelloses Kommunikations- /Computernetzwerk 110 stehen. So ist eine Ausführungsform möglich, bei der die Abspielvorrichtung 1 mittels eines WI_AN-Standards mit einem Router kommuniziert, der über ein Kabel mit einem Internetknotenpunkt verbunden ist. Der Server 111 kann in einer solchen Ausführungsform wiederum mit einem Kabel mit einem Router verbunden sein, der mit einem (anderen) Internetknotenpunkt verbunden ist. Dadurch kann die Abspielvorrichtung 1 über das Internet mit dem Server 111 kommunizieren. Es ist auch möglich, dass das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 zum Teil oder gänzlich ein Mobilfunknetzwerk ist. So ist eine Bauform möglich, bei der die Abspielvorrichtung 1 ein Identifikationsmodul zum Identifizieren und Anmelden in einem Mobilfunknetz aufweist. Mit dem Identifikationsmodul kann eine Authentifizierung und Autorisierung bei einer Anmeldung in einem Mobilfunknetz durchgeführt werden.

Der Server 111 kann als „Cloud-Server“ ausgeführt sein.

Der Server 111 kann Softwarekomponenten enthalten, mit denen er eine Datenbank steuern und pflegen kann. Ebenso kann die Software die Kommunikation mit der Abspielvorrichtung 1 managen, kann Sicherheitsprotokolle enthalten und kann den Datenverkehr ver- oder entschlüsseln.

Das Smartphone 112 kann über das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 mit dem Server 111 und/oder der Abspielvorrichtung 1 kommunizieren. Dabei ist es bevorzugt, wenn das Smartphone 112 nicht direkt mit der Abspielvorrichtung 1 kommuniziert; dies erlaubt es nämlich, die Abspielvorrichtung besonders einfach aufzubauen. Es sind Ausführungsformen möglich, bei denen allein der Server 111 eine Kommunikation mit der Abspielvorrichtung 1 vornehmen kann. Mittels des Smartphone 112 können aber Einstellungen am Server 111 vorgenommen werden, beispielsweise eine maximale Lautstärke eingestellt werden. Diese durch Interaktion mit dem Smartphone 112 geänderte Einstellung kann der Server 111 als Steuerungseingriff an die Kontrolleinheit der Abspielvorrichtung 1 über das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 weiterleiten. Ebenso sind Ausführungsformen möglich, bei denen das Smartphone 112 direkt über das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 mit der Abspielvorrichtung 1 kommunizieren kann, beispielsweise unmittelbar und unter Umgehung des Server 111 Steuerungseingriffe an der Abspielvorrichtung 1 vornehmen kann. Ferner sind Ausführungsformen möglich, bei denen das Smartphone unmittelbar, beispielsweise mittels Bluetooth oder NFC mit der Abspielvorrichtung 1 kommuniziert.

Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht der in einer bevorzugten Ausführungsform in der Abspielvorrichtung 1 verbauten Elemente. Die verbauten Elemente sind mit gestrichelten Linien gezeichnet, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass die jeweils dargestellte räumliche Lage eine mögliche räumliche Lage innerhalb der Abspielvorrichtung 1 ist, dass aber auch andere räumliche Lagen möglich sind.

Die Abspielvorrichtung 1 weist in der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform einen Sensor 120 auf, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann. Der Sensor 120 kann beispielsweise ein RFID-Lesegerät, ein NFC-Lesegerät, ein Infrarotlesegerät oder ein optischer Sensor sein. Der Kennungsträger 8 kann einen aktiven oder passiven RFID-Transponder enthalten. Es sind Ausführungsformen mögliche, bei denen der Kennungsträger 8 einen aktiven RFID-Transponder enthält und der Sensor 120 teil eines Schreib- und Lesekopfes ist, mittels dem der Kennungsträger 8 beschrieben werden kann.

Bei der Abspielvorrichtung 1 der Fig. 4 ist unterhalb einer Auflage der Abspielvorrichtung 1, auf der der Kennungsträger 8 steht, ein Magnet 121 angeordnet. Der Magnet 121 wirkt mit einem (nicht dargestellten) Magneten in den Füßen des Kennungsträgers 8 zusammen und hält den Kennungsträger 8 auf der Auflage der Abspielvorrichtung 1.

Die Abspielvorrichtung 1 weist eine Kontrolleinheit 130 auf. Die Kontrolleinheit hat einen Prozessor 131. Ferner hat die Kontrolleinheit 130 einen Speicher 132, mit dem der Prozessor 131 kommunizieren kann. Der Speicher weist einen nichtflüchtigen, reinen Lesespeicher (ROM) 133 und einen flüchtigen oder nicht-flüchtigen Lese-und- Schreibespeicher (RAM) 134 auf. Die Abspielvorrichtung weist eine Batterie 135 mit Ladelektronik auf. Ein Stecker 136 in einer Ausnehmung 137 am Boden der Abspielvorrichtung 1 erlaubt eine Verbindung mit einer Buchse 102 einer Basisstation 100.

Die Bedienelemente 5,6 sind mit dem Prozessor 131 verbunden. Ein Lautsprecher 138 ist mit dem Prozessor 131 verbunden. Ein (in Fig. 4 nicht dargestelltes) Display kann mit dem Prozessor 131 verbunden sein. Eine 6,35mm-Klinkenbuchse 206 ist mit dem Prozessor 131 verbunden. Eine Sende- und Empfangseinheit 139 für eine Kommunikation für ein WLAN- Funknetzwerk ist mit dem Prozessor 131 verbunden. Die Abspielvorrichtung weist ein Gyroskop 140 auf.

Das von dem Prozessor 131 durchgeführte Programm führt eine regelmäßige Abfrage der von dem Sensor 120 und dem Gyroskop 140 gesendeten Signale durch. Der Sensor 120 ist als RFID-Lesegerät ausgeführt und übermittelt dem Prozessor 131 eine Kennung, die der Sensor 120 aus einem in dem Kennungsträger 8 verbauten RFID- Transponder ausgelesen hat. Der Prozessor 131 prüft, ob in einer im RAM 134 abgelegten AV-Zuordnungstabelle ein Eintrag für die Kennung besteht. In der AV- Zuordnungstabelle werden Kennung einer Information über einen Datensatz (einer Mediendatei) zugeordnet. Findet der Prozessor 131 in der AV-Zuordnungstabelle einen Eintrag zu der Kennung vor und damit eine Information über einen Datensatz (eine Mediendatei) vor, so prüft er, ob der Datensatz (die Mediendatei) ebenfalls im RAM 134 gespeichert ist. Ist der Datensatz (die Mediendatei) im RAM 134 gespeichert, nutzt der Prozessor 131 den Datensatz (die Mediendatei), um damit den Lautsprecher 138 anzusteuern. Die im RAM 134 abgelegte Information zu der Mediendatei kann eine Medien-ID sein. Ferner kann die Information der Speicherort der der Kennung in der AV-Zuordnungstabelle zugeordneten Mediendatei sein, beispielsweise der Speicherort im RAM 134. Die Information kann auch ein in der AV-Zuordnungstabelle der Kennung zugeordneter Pointer, beispielsweise eine URL sein, von der die Kontrolleinheit 130 die Mediendatei zur Ansteuerung des Lautsprechers streamen kann.

Stellt der Prozessor 131 fest, dass kein zu der Kennung zugehöriger Eintrag in der Zuordnungstabelle besteht oder dass zwar ein der Kennung zugehöriger Eintrag besteht, dieser aber keine Zuordnung enthält (beispielsweise keine Information zu einem Datensatz enthält) oder eine Aktualisierungsnotwendigkeit enthält, so erzeugt der Prozessor 131 ein AV-Anforderungssignal, das der Prozessor über die Sende- und Empfangseinheit 139 über ein WLAN- Funknetzwerk an den Server 111 übermittelt. In dem AV-Anforderungssignal teilt der Prozessor 131 dem Server 111 die Kennung mit und fordert einen zu der Kennung zugehörigen Datensatz zum Herunterladen in den RAM 134 an. Der Prozessor 131 kann mit dem AV-Anforderungssignal auch eine Gerätekennung, nämlich seine Prozessorkennung, an den Server 111 übermitteln und sich somit an dem Server 111 identifizieren.

Auf das AV-Anforderungssignal des Prozessors 131 hin prüft der Server 111, ob in einer im Server 111 abgelegten Zuordnungstabelle 313 (vgl. Fig. 7) ein Eintrag für die Kennung besteht. In der Zuordnungstabelle 313 wird einer Kennung eine Information über einen Datensatz zugeordnet, nämlich eine Medien-ID. Findet der Server 111 in der Zuordnungstabelle 313 einen Eintrag zu der Kennung vor und damit eine Information über einen Datensatz (eine Mediendatei) vor, so prüft der Server 111, den Eintrag, der der der Kennung in der Zuordnungstabelle 313 zugeordneten Medien-ID in der Medientabelle 310 zugeordnet ist. Weist der dort der Medien-ID zugeordnete Eintrag auf eine in dem Server gespeicherte Mediendatei, beispielsweise eine in dem Datenbankserver 305 abgelegt Mediendatei, so überträgt der Server 111 diese Mediendatei auf die Abspielvorrichtung 1. Ist der dort der Medien-ID zugeordnete Eintrag ein Pointer, so überträgt der Server 111 den Pointer an die Abspielvorrichtung 1. Der Prozessor 131 aktualisiert die AV-Zuordnungstabelle im RAM 134 und ordnet der Kennung eine Information über den heruntergeladenen Datensatz, bzw. den heruntergeladenen Pointer zu. Dann nutzt der Prozessor 131 den Datensatz, bzw. den Pointer, um damit den Lautsprecher 138 anzusteuern.

Die Fig. 5 zeigt die Abspielvorrichtung zur Wiedergabe einer Audioinformation (eine Abspielvorrichtung 1). Die Abspielvorrichtung 1 kann über das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 mit dem Server 111 kommunizieren. Das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 weist einen kabellosen Kommunikationspfad 300, beispielsweise die Kommunikation über ein WLAN auf. Über den Kommunikationspfad 300 kann die Abspielvorrichtung mit einem Router 301 kommunizieren. Der Router 301 ist über ein Kabel mit einem nicht näher dargestellten Internetknotenpunkt verbunden. Über das als Wolke 302 dargestellte Internet kann ein Signal der Abspielvorrichtung 1 von dem (nicht dargestellten) Internetknoten zu einem weiteren (nicht dargestellten) Internetknotenpunkt übertragen werden. Über ein Kabel ist ein - symbolisch als Tür dargestelltes - Cloud Gate 303 mit diesem weiteren (nicht dargestellten) Internetknotenpunkt verbunden. Das Cloud Gate 303 stellt das Eingangstor zum Server 111 dar. Der Server 111 weist das Cloud Gate 303, einen Cloud Services 304 genannten Unterserver und einen Datenbankserver 305 auf.

Wird die Abspielvorrichtung 1 angeschaltet oder aus einem Schlafzustand geweckt, so läuft innerhalb der Abspielvorrichtung 1 eine erste Routine ab. Als Teil dieser ersten Routine liest die Abspielvorrichtung 1 die AV-Zuordnungstabelle aus. Nach dem Auslesen der AV-Zuordnungstabelle übermittelt die Abspielvorrichtung 1 die AV- Zuordnungstabelle, die in dem Prozessor 131 geführte Uhrzeit und die Version der Firmware für den Prozessor 131 über das Kommunikations-/Computernetzwerk 110 an den Server 111. Die Internet-Adresse des Cloud Gates 303 ist in der Abspielvorrichtung 1 hinterlegt. Die Abspielvorrichtung 1 sendet über das WLAN 300 und den Router 301 sowie über das Internet 302 ein Signal an das Cloud Gate 303. Ein an dem Cloud Gate 303 ankommendes Signal wird durch das Cloud Gate 303 daraufhin geprüft, ob es ein valides Signal ist. Hierzu wird das Zertifikat geprüft, das zu der Abspielvorrichtung gehört und mit dem Signal übermittelt wird.

Nachdem das Cloud Gate 303 geprüft hat, ob das von der Abspielvorrichtung 1 kommende Signal valide ist, lässt das Cloud Gate 303 das Signal zu dem Unterserver Cloud Services 304 durch. Der Cloud Services 304 prüft, ob die mit dem Signal der Abspielvorrichtung 1 übermittelte Uhrzeit der Abspielvorrichtung 1 zutreffend ist. Ist sie unzutreffend, so sendet der Cloud Services 304 ein Korrektursignal an die Abspielvorrichtung 1 , um die Uhrzeit einzustellen. Das Korrektursignal wird über das Cloud Gate 303, das Internet 302, den Router 301 und das WI_AN 300 an die Abspielvorrichtung 1 gesandt.

Ferner prüft der Cloud Services 304 die Version der Firmware der Abspielvorrichtung 1, die die Abspielvorrichtung 1 ebenfalls mit dem Signal mitgeteilt hat. Stellt der Cloud Services 304 fest, dass für diese konkrete Abspielvorrichtung 1 eine neuere Firmware Version vorhanden ist, so zieht der Cloud Services 304 aus dem Datenbankserver 305 die Datei mit der entsprechenden neueren Firmware. Der Cloud Services 304 schiebt diese neuere Firmware über das Cloud Gate 303, das Internet 302, den Router 301 und das WI_AN 300 in die Abspielvorrichtung 1 .

Ebenfalls prüft der Cloud Services 304 zu allen ihm innerhalb des Signals von der Abspielvorrichtung 1 mitgeteilten Kennungen, ob die ihm ebenfalls über das Signal von der Abspielvorrichtung 1 mitgeteilten Zeitstempel dieser jeweiligen Kennungen aktuell sind.

Nach dieser Startroutine sind sowohl die Uhrzeit, als auch die Firmware als auch die AV-Zuordnungstabelle in der Abspielvorrichtung 1 auf den aktuellsten Stand gebracht.

Die Fig. 6 zeigt, dass ein Smartphone 112 über das Kommunikations- /Computernetzwerk 110 mit dem Server 111 kommunizieren kann. Ebenso zeigt die Fig. 6, dass ein Laptop 306 über das Kommunikations-/Computernetzwerk 110 mit dem Server 111 kommunizieren kann.

Der Nutzer kann sich über das Smartphone 112 oder das Laptop 306 bei dem Cloud Services 304 anmelden und identifizieren.

Fig. 7 zeigt den Server 111 stellvertretend als Rechteck. Fig. 7 zeigt eine Nutzertabelle 307, die in einem Speicher des Servers abgelegt ist. Die Nutzertabelle 307 zeigt beispielhaft die beiden Nutzer Paul und Martin. Ferner zeigt die Nutzertabelle 307 das Nutzer Paul in dem Betriebssystem des Servers 111 zugewiesene Passwort "Passwort 1" und das dem Nutzer Martin in dem Betriebssystem des Servers 111 zugewiesene Passwort "Passwort 2".

Die Fig. 7 zeigt ferner die Nutzergruppentabelle 309, die in einem Speicher des Servers 111 abgelegt ist. Wie die Fig. 7 zeigt, ist in der Nutzergruppentabelle 309 eine Nutzergruppe mit dem Nutzergruppennamen „Haushalt 1" abgelegt. Die Nutzergruppentabelle 309 erlaubt es, einer Nutzergruppe einen Administrator zuzuordnen. In dem in Fig. 7 dargestellten Beispiel ist der Nutzergruppe "Haushalt 1" der Nutzer Paul als Administrator zugeordnet. Der Nutzergruppe "Haushalt 1" ist der Nutzer Martin als Mitglied 1 zugeordnet. Die Nutzergruppe "Haushalt 1" besteht nur aus zwei Nutzern, nämlich den Nutzern Paul und Martin. Das ergibt sich daraus, dass das weitere Feld "Mitglied 2" der Nutzergruppentabelle 309 für die Nutzergruppe von "Haushalt 1" leer ist. Die Nutzergruppentabelle 309 kann über die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform hinaus noch eine Vielzahl weiterer Spalten enthalten, die - mit aufsteigender Nummer - die Möglichkeit schaffen, einer Nutzergruppe weitere Mitglieder zuzuordnen. Durch die Anzahl der vorgesehenen Spalten kann festgelegt werden, wie viele Nutzer einer Nutzergruppe zugeordnet werden können.

Fig. 7 zeigt zudem, dass auf einem Speicher des Servers 111 eine Medientabelle 310 abgelegt ist. Die Medientabelle 310 weist eine Spalte mit Medien-ID auf. In dem Beispiel der Fig. 7 wird als Medien-ID die Abfolge von Buchstaben und Zahlen "Liedl“, "Lied2", "Lied3", "Lied4", "Lied5", „Lied6“ beispielhaft verwendet. Als Medien-ID kann aber auch eine UID oder eine UUID oder eine GUID eingesetzt werden. Die Medientabelle 310 enthält eine Spalte "Mediendatei". In diese Spalte kann der Name einer Mediendatei eingetragen sein, wie beispielsweise der Name "Lied1.mp3". In der Spalte "Mediendatei" kann aber auch ein Pointer abgespeichert sein, wie beispielsweise der Pointer "www.database.eu/lied2.mp3". Mit der Medientabelle 310 wird der jeweiligen Medien-ID eine Mediendatei zugeordnet. In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist der Medien-ID "Liedl" die Mediendatei "Liedl. MP3" zugeordnet, der Medien-ID "Lied2“ die Mediendatei "www.database.eu/lied2.mp3", der Medien-ID "Lied3" die Mediendatei "Lied3.MP3" zugeordnet, der Medien-ID "Lied4" die Mediendatei "Lied4.MP3" zugeordnet, der Medien-ID "Lied5" die Mediendatei "Lied5.MP3" zugeordnet und der Medien-ID "Lied6" die Mediendatei "Lied6.MP3" zugeordnet

Im dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 weist der Server 111 einen Medienspeicher 311 auf. Der Medienspeicher 311 kann der Datenbankserver 305 sein. Der Server 111 kann derart ausgeführt sein, dass er die Zuordnung eines konkreten Dateinamens, hier "Liedl. mp3" zu einer Medien-ID (hier: "Liedl") in der Medientabelle 310 als Hinweis darauf versteht, dass die der Medien-ID "Liedl" zugeordnete Mediendatei "Liedl. mp3" in den Medienspeicher 311 des Servers 111 unter dem Dateinamen „Liedl. mp3“ abgelegt ist. Erhält der Server 111 eine Anforderung, die der Medien-ID "Liedl" zugeordnete Mediendatei bereitzustellen, so kann der Server 111 diese konkrete Mediendatei unter Rückgriff auf den Medienspeicher 311 bereitstellen. Der Server 111 kann so ausgeführt sein, dass er die Zuordnung eines Pointers, wie beispielsweise "www.database.eu/lied2.mp3" derart versteht, dass die konkrete Mediendatei nicht auf einem Speicher des Servers 111 und insbesondere nicht in dem Medienspeicher 311 abgespeichert ist. Erhält der Server 111 die Anforderung, die der Medien-ID "Lied2" zugeordnete Mediendatei bereitzustellen, so stellt der Server 111 in dieser Ausführungsform den Pointer also "www.database.eu/lied2. p3" zur Verfügung.

In der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist in einem Speicher des Servers 111 eine Kennungstabelle 312 abgelegt. Die Kennungstabelle 312 weist eine Spalte "Kennung" und eine Spalte "Nutzer" auf. In der Spalte "Kennung" sind in der Ausführungsform der Fig. 7 die Kennungen 200001, 200002, 200003 und 200004 abgelegt. In der Kennungstabelle 312 wird die Kennung 200001 dem Nutzer Paul, die Kennung 200002 dem Nutzer Paul, die Kennung 200003 dem Nutzer Martin und die Kennung 200004 der Nutzergruppe Haushalt 1 zugeordnet. In der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist die Kennung eine sechsstellige Zahl. Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich, bei denen die Kennung eine UID, eine UUID oder eine GUID ist.

In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 ist in einem Speicher des Servers 111 eine Zuordnungstabelle 313 abgelegt. Die Zuordnungstabelle 313 weist eine Spalte "Kennung" und eine Spalte "Medien-ID" auf. In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist in dem in der Fig. 7 dargestellten Betriebszustand der Kennung 200001 die Medien-ID „Liedl“, der Kennung 200002 die Medien-ID „Lied5“, der Kennung 200003 die Medien- ID „Lied3“ und der Kennung 200004 die Medien-ID „Lied2“ zugeordnet. Die Zuordnungstabelle 313 weist in der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ferner eine Spalte "Medien-ID 2" auf. In dem in Fig. 7 dargestellten Betriebszustand des Servers 111 ist lediglich der Kennung 200003 in der Spalte "Medien-ID 2" eine Medien-ID, nämlich die Medien-ID "Lied4" zugeordnet. In der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform kann der Server 111 so ausgeführt sein, dass bei einem Eintrag in der Spalte "Medien-ID 2" die dort eingetragene Medien- ID (hier bei der Kennung 200003 die Medien-ID "Lied4") der Kennung zugeordnet wird. Ein Eintrag in der Spalte "Medien-ID 2" ist somit hierarchisch höher als ein Eintrag in der Spalte "Medien-ID". Der Eintrag in der Spalte "Medien-ID" kann als Default-Medien-ID verstanden werden.

In der Ausführungsform der Fig. 7 ist in einem Speicher des Servers 111 eine Berechtigungstabelle 314 abgelegt. Die Berechtigungstabelle 314 weist eine Spalte "Nutzer" und eine Spalte "Medien-IDs" auf. In der Ausführungsform der Fig. 7 sind in der Berechtigungstabelle 314 dem Nutzer Paul die Medien-ID "Liedl" und "Lied 5" in dem in Fig. 7 dargestellten Betriebszustand des Servers 111 zugeordnet. In diesem Betriebszustand sind dem Nutzer "Martin" die Medien-ID "Lied3" und "Lied4" zugeordnet. Der Nutzergruppe "Haushalt 1“ ist die Medien-ID "Lied2" zugeordnet.

Fig. 8 zeigt einen Schritt der erfindungsgemäß auf dem Server vorgesehenen Programmroutine, mit der der Nutzer die Zuordnungstabelle 313 ändert und in der Zuordnungstabelle 313 einer Kennung eine erste Medien-ID zuordnet. Der in Fig. 8 dargestellte Schritt der erfindungsgemäßen Programmroutine ist der Schritt des Empfangens des Änderungssignals 315 durch den Server 111. Das Änderungssignal 315 ist ein von dem Smartphone 112 erzeugtes Signal. Das Änderungssignal 315 wird von dem Smartphone 112 über das Internet 302 an den Server 111 übermittelt und von diesem empfangen. Die Programmroutine ist derart ausgeführt, dass der Server 111 das Änderungssignal 315 als Änderungssignal versteht. Dies kann entweder durch die Signalform selbst erreicht werden, in dem die Signalform von Änderungssignalen so gewählt wird, dass sie in einem Header die Information enthalten, dass es sich bei dem Signal um ein Änderungssignal handelt. Das Erkennen des empfangenen Signals als Änderungssignal kann durch den Server 111 jedoch auch in der Weise erfolgen, dass das Änderungssignal das Signal ist, dass dem Server 111 in Antwort auf ein Signal übermittelt wird, dass der Server 111 aussendet, beispielsweise ein Bibliothekssignal. In dem Änderungssignal 315 sind in der Ausführungsform der Fig. 8 die Information "Kennung = 200002" und die Information "Medien-ID=Lied1" enthalten. Dies kann dadurch erreicht werden, das die Zahlenfolge "200002" an einem bestimmten Ort des Änderungssignals 315 abgespeichert ist und die Folge von Zeichen "Liedl" an einem zweiten, vorbestimmten Ort des Änderungssignals 315 abgespeichert ist. Der Server 111 kann einem solchen Änderungssignaldraht 315 bei der Auswertung des Signals allein durch die Stellung innerhalb des Signals die Information "Kennung = 200002" und die Information "Medien-ID=Lied1" entnehmen, ohne dass innerhalb des Signals selbst die Begriffe "Kennung" und "Medien-ID" vorhanden sein müssen.

In dem in Fig. 8 dargestellten Betriebszustand empfängt der Server 111 das Änderungssignal 315. In diesem Betriebszustand ist in der Zuordnungstabelle 313 der Kennung 200002 die Medien-ID "Lied5" zugeordnet.

Die Fig. 9 zeigt einen Schritt der erfindungsgemäßen Programmroutine, der dem in Fig. 8 gezeigten Schritt des Empfangens des Änderungssignals 315 folgt. In dem in Fig. 9 gezeigten Schritt löscht der Server 111 in der Zuordnungstabelle 313 die Zuordnung der Kennung 200002 zu der Medien-ID "Lied5". Dies wird in der Fig. 9 dadurch dargestellt, dass in der Kennungstabelle 313 in der Zeile der Kennung 200002 die Medien-ID "Lied5“ durchgestrichen ist.

Die Fig. 10 zeigt einen Schritt der erfindungsgemäßen Programmroutine, der dem in Fig. 9 gezeigten Schritt folgt. In dem in Fig. 10 gezeigten Schritt ordnet der Server 111 in der Zuordnungstabelle 313 der Kennung 200002 die Medien-ID "Liedl" zu. Dies erfolgt dadurch, dass der Server in der Zuordnungstabelle 313 in die Zeile der Kennung 200002 in die Spalte "Medien-ID" die Medien-ID "Lied 1" schreibt. Im Ergebnis wurde durch das Abarbeiten der Programmroutine (Abfolge der in Fig. 8, Fig. 9 und 23 dargestellten Schritte) die Zuordnung der Kennung 200002 zu der einer Mediendatei "Lied5", die auch als zweite Medien-ID bezeichnet werden kann, in die Zuordnung zu der Mediendatei „Liedl“, die auch als erste Medien-ID bezeichnet werden kann, geändert, wobei die erste Medien-ID (hier: Medien-ID „Liedl“) der 200002 Kennung vor der Durchführung der Programmroutine nicht zugeordnet war (vgl. Fig. 7).

Fig. 11 zeigt einen Schritt einer auf dem erfindungsgemäßen Server 111 vorgesehenen Bibliotheksroutine. Der in Fig. 11 dargestellte Schritt der Bibliotheksroutine ist der Schritt des Aussendens des Bibliothekssignals 316. In einem früheren (nicht dargestellten) Teil der Bibliotheksroutine wurde von dem Server 111 ein Bibliotheksanforderungssignal empfangen, das das Smartphone 112 an den Server 111 geschickt hat. Das Bibliotheksanforderungssignal enthielt ein Bibliothekskriterium. Das Bibliothekkriterium was so gewählt, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle 314 ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle 312 dem Nutzer Paul zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Nutzer-Medien-ID“), ohne die Medien-IDs anzuzeigen, die der Nutzergruppe „Haushaiti“ in der Berechtigungstabelle 312 zugeordnet sind. Das Bibliothekssignals 316 enthält die Information darüber, dass dem Nutzer Paul in der Berechtigungstabelle 314 die Medien-ID "Liedl" und "Lied5" und „Lied6“ zugeordnet sind. Dies wird in der Fig. 11 dadurch symbolisiert, dass der Tabelleneintrag der Berechtigungstabelle 314, der dem Nutzer Paul zugeordnet ist, in der Fig. 11 dem Bibliothekssignals 316 durch eine strichpunktierte Linie zugeordnet ist.

Fig. 12 zeigt einen Schritt einer auf dem erfindungsgemäßen Server 111 vorgesehenen Inventarroutine. Der in Fig. 12 dargestellte Schritt der Inventarroutine ist der Schritt des Aussendens des Inventarsignals 317. In einem früheren (nicht dargestellten) Teil der Inventarroutine wurde von dem Server 111 ein Inventaranforderungssignal empfangen, das das Smartphone 112 an den Server 111 geschickt hat. Das Inventaranforderungssignal enthielt ein Inventarkriterium. Das Inventarkriterium war so gewählt, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine des Servers 111 alle in der Kennungstabelle 312 des Servers abgelegten Kennung ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle 312 einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle 309 des Servers 111 angehört, zugeordnet sind, (Inventarkriterium „Nutzer-Kennung“). Das Inventarsignal enthält die Information darüber, dass dem Nutzer Paul oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer Paul gemäß der Nutzergruppentabelle 309 gehört (Nutzergruppe: „Haushaiti“), in der Kennungstabelle 312 die Kennungen 200001, 200002 und 200004 zugeordnet sind. Dies wird in der Fig. 12 dadurch symbolisiert, dass der Tabelleneintrag der Berechtigungstabelle 312, der dem Nutzer Paul und dem Haushaiti zugeordnet ist, in der Fig. 12 dem Inventarsignal 317 durch eine strichpunktierte Linie zugeordnet ist.

Fig. 13 zeigt eine Bildschirmansicht 400, wie sie durch ein GUI, das Teil eines Ul ist, das von einem Nutzer auf einem Smartphone 112 ausgeführt wird, erzeugt werden kann.

Als Teil der Bildschirmansicht 400 wird ein Filterknopf 401 angeboten, den der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 bedienen kann. Ferner wird eine Filterknopfleiste 402 angeboten, die in der in Fig. 13 dargestellten Ausführungsform vier vordefinierte Filterknöpfe 403 aufweist, nämlich den vordefinierten Filterknopf 403 „alle“, den vordefinierten Filterknopf 403 „Meine“, den vordefinierten Filterknopf 403 „Zugewiesen“ und den vordefinierten Filterknopf 403 „Verfügbar“.

Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 403 "alle“, so erzeugt der Nutzer damit eine Bibliotheksanfrage mit einem Bibliothekkriterium, das bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers dazu führt, dass alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden (Bibliothekskriterium „alle“). Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 403 "Meine“, so erzeugt der Nutzer damit eine Bibliotheksanfrage mit einem Bibliothekkriterium, das bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers dazu führt, dass alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Nutzer-Medien-ID“). Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 403 "Zugewiesene“, so erzeugt der Nutzer damit eine Bibliotheksanfrage mit einem Bibliothekkriterium, das bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers dazu führt, dass alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle des Servers einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Zugeordnete-Medien-ID“). Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 403 "Verfügbar“, so erzeugt der Nutzer damit eine Bibliotheksanfrage mit einem Bibliothekkriterium, das bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers dazu führt, dass alle Medien-IDs aus der Berechtigungstabelle des Servers ausgelesen werden, die in der Berechtigungstabelle des Servers einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und die in der Zuordnungstabelle des Servers nicht einer Kennung zugeordnet sind, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind (Bibliothekskriterium „Freie-Medien-ID“).

Das User-Interface steuert das Smartphone 112 zum Aussenden des Bibliothek- Anforderungssignals an. Wie in Fig. 11 dargestellt empfängt das Smartphone 112 und mit ihm das User- Interface in Antwort auf das aussenden des Bibliothek- Anforderungssignals das Bibliothekssignal 316. Dem Nutzer werden mittels des GUI, nämlich in der Bildschirmansicht 400 alle in dem Bibliothekssignal 316 enthaltenen Medien-ID gezeigt. In der in Fig. 13 dargestellten Ausführungsform ist der Filterknopf 403 "alle" gedrückt worden, was sich daraus ergibt, dass dieser umrandet ist. In einem zentralen Fenster 404 der Bildschirmansicht 400 erfolgt die Anzeige der in dem Bibliothekssignal 316 enthaltenen Medien-ID "Lied 1", "Lied 2", "Lied 3", "Lied 4", "Lied 5", "Lied 6" in Form von Kontentknöpfen 405, die durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 von dem Nutzer bedient werden können.

Das gemäß Fig. 11 übermittelte Bibliothekssignal 316 enthält zusätzlich zu den in der Bibliothekssignal enthaltenen Medien-ID („Liedl“, „Lied5“, „Lied6“) die Information, dass diese Medien-ID („Liedl“, „Lied5“, „Lied6“) in der Berechtigungstabelle 314 des Servers 111 dem Nutzer Paul zugeordnet sind. Diese Zuordnung wird dem Nutzer Paul in der Bildschirmansicht 400 dadurch vermittelt, dass die Kontentknöpfe 405 für die Medien-ID „Liedl“, „Lied5“ und „Lied6“ im Unterschied zu den Kontentknöpfen 405 für die Medien-ID „Lied2“, „Lied3“, „Lied4“ mit einem Haken versehen sind.

Die Fig. 13 zeigt die Bildschirmansicht 400 nach dem Empfangen eines Bibliothekssignals 316, das der Server 111 in der in Fig. 11 dargestellten Betriebssituation ausgesendet hat. In der in Fig. 11 darstellten Betriebssituation sind dem Nutzer Paul in der Berechtigungstabelle 314 die Medien-ID Lied 1, Lied 5 und Lied 6 zugeordnet.

Fig. 14 zeigt eine Bildschirmansicht 407 wie sie durch ein GUI, das Teil eines Ul ist, das von einem Nutzer auf einem Smartphone 112 ausgeführt wird, erzeugt werden kann. Zu der Bildschirmansicht 407 gelangt der Nutzer, wenn er in der Bildschirmansicht 400 einen Kontentknopf 405 drückt.

In der Bildschirmansicht 407 wird die ausgewählte Medien-ID als Medienbild 415 dargestellt. Ferner kann in der Bildschirmansicht 407 eine Information über eine Serie, zu der diese Medien-ID gehört, und über die Spielzeit, über die Art des Audioinhalts („Hörspiel“), über den Inhalt im Wege einer Zusammenfassung, über den Autor und über eine Titelliste enthalten sein. Die in Fig. 14 dargestellte Bildschirmansicht 407 weist den Aktionsknopf 408 auf.

Fig. 15 zeigt eine Bildschirmansicht 409 wie sie durch ein GUI, das Teil eines Ul ist, das von einem Nutzer auf einem Smartphone 112 ausgeführt wird, erzeugt werden kann. Durch Drücken des Aktionsknopfes 408 in der Bildschirmansicht 407 (vergleiche Fig. 14) gelangt der Nutzer zu der Bildschirmansicht 409 (vergleiche Fig. 15). In der Bildschirmansicht 409 wird die ausgewählte Medien-ID als Medienbild 415 dargestellt.

Nach dem Drücken des Aktionsknopfes 408 in der Bildschirmansicht 407 führt das User-Interface eine Ul-Inventarroutine durch und erzeugt das Inventaranforderungssignal. Zur Erzeugung der in Fig. 15 dargestellten Bildschirmansicht 409 wurde durch die Ul-Inventarroutine eine Inventaranforderung mit einem Inventarkriterium erzeugt, das dazu führt, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennung ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle dem Nutzer Paul oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer Paul gehört (Haushaiti) zugeordnet sind.

Das User-Interface steuert das Smartphone 112 zum Aussenden eines Inventaranforderungssignals an. Wie in Fig. 12 dargestellt empfängt das Smartphone 112 und mit ihm das User- Interface in Antwort auf das Aussenden des Inventaranforderungssignals das Inventarsignal 317. Dem Nutzer werden mittels des GUI, nämlich in der Bildschirmansicht 409 alle in dem Inventarsignal 317 enthaltenen Kennungen gezeigt. In einem zentralen Fenster 411 der Bildschirmansicht 409 erfolgt die Anzeige der in dem Inventarsignal 317 enthaltenen Kennungen 200001, 200002, 200004 in Form von Kennungsbildern 412, die durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 von dem Nutzer bedient werden können.

Die Bildschirmansicht 409 enthält Blätterknöpfe 410. Durch Betätigen der Blätterknöpfe 410 kann der Nutzer durch die in dem zentralen Fenster 411 dargestellte Reihe von Kennungsbildern 412 blättern. Im Hintergrund merkt sich das User- Interface welches Kennungsbild 412 in dem Auswahlrahmen 413 des zentralen Fensters 411 angeordnet ist, bzw. merkt sich im Hintergrund die Kennung, die dem Kennungsbild 412 zugeordnet ist, das in dem Ausfallrahmen 413 abgebildet wird.

Die Bildschirmansicht 409 weist den Aktionsknopf 414 auf. Betätigt der Nutzer den Aktionsknopf 414, so erzeugt das User- Interface das Änderungssignal 315. Dabei schreibt das User-Interface in das Änderungssignal 315 die Kennung des Kennungsbild 412, dass sich zum Zeitpunkt des Drückens Aktionsknopfs 414 in dem Auswahlrahmen 413 befand. Ferner schreibt das User-Interface in das Anderungssignal 315 die Medien-ID, die dem Medienbild 415 zugeordnet ist, dass das GUI in der Bildschirmansicht 409 dargestellt hat. Nach dem das User-Interface das Änderungssignaldraht 315 dieser Weise erzeugt hat, veranlasst das User- Interface das Smartphone 112 das Änderungssignal 315 zu versenden. Das Änderungssignal 315 wird von dem Server 111 empfangen und führt zum Durchführen einer Programmroutine nach der Art, wie sie im Zusammenhang mit den Fig. 8, 9, 10 beschrieben wurde. In diesem Fall würde der Kennung 200002 die Medien-ID „Lied6“ zugeordnet.

Fig. 16 zeigt die Bildschirmansicht 400 der Fig. 13 nach dem Empfangen eines Bibliothekssignals, das in einer Betriebszustand des Server 111 erzeugt wurde, in dem dem Nutzer Paul die Medien-ID „Lied6“ noch nicht in der Berechtigungstabelle 314 zugewiesen war. Das erkennt man in Fig. 16 daran, dass der Kontentknopf 405 für die Medien-ID „Lied6“ keinen Haken aufweist.

Fig. 17 zeigt die Bildschirmansicht 407 der Fig. 14 nach dem Drücken des Kontentknopfes 405 für die Medien-ID „Lied6“ in der Fig. 16. Dies ist daran zu erkennen das in der Bildschirmansicht 407 das Medienbild 415 ohne Haken abgebildet ist. Da dem GUI über das Bibliothekssignal 316 mitgeteilt wurde, dass die Medien-ID „Lied6“ dem Nutzer Paul in der Berechtigungstabelle 314 noch nicht zugeordnet ist, baut das GUI den Aktionsknopf 408 anders auf. Das Betätigung des Aktionsknopfes 408 in der Ausführungsform der Fig. 17 ist ein erster Schritt zum Erzeugen eines Freigabesignals, nämlich das Erzeugen eines Startsignals für eine Überweisungsroutine, nämlich ein Startsignal für ein PayPal®-Konto, mit dem das Freigabesignal erzeugt werden kann. Das GUI kann so ausgeführt sein, dass der Nutzer danach wieder zur Bildschirmansicht gemäß Fig. 16 geführt wird. Wird die Bildschirmansicht gemäß Fig. 16 aktualisiert und ist in der Berechtigungstabelle mittlerweile dem Nutzer die Medien-ID „Lied6“ zugordnet, so sieht der Nutzer die Bildschirmansicht 400 in der Variante der Fig. 13 (mit Haken im Kontentknopf 405).

Figur 18 zeigt eine Bildschirmansicht 416, wie sie durch ein GUI, das Teil eines Ul ist, dass von einem Nutzer auf einem Smartphone 112 ausgeführt wird, erzeugt werden kann. Die Bildschirmansicht 416 kann durch das Ul nach Durchlaufen einer Startroutine und insbesondere nach dem Einloggen des Nutzers erzeugt werden.

Die Bildschirmansicht 416 weist sieben Fenster 417, 418, 419, 420, 421, 422 und 423 auf. Die Inhalte für diese Fenster 417, 418, 419, 420, 421, 422 und 423 kann das Ul im Rahmen der Startroutine durch das Durchlaufen verschiedener Routinen ermitteln.

Das Fenster 417 dient dazu, dem Nutzer die ihm in der Kennungstabelle zugeordneten Kennungen eines bestimmten Typs, nämlich des Kontenttyps anzuzeigen. In der Ausführungsform der Figur 18 ist der Nutzer „Ulrike“. In dem in Figur 18 gewählten Ausführungsbeispiel ist dem Nutzer Ulrike noch keine Kennung des Kennungstyps "Kontenttyp" in der Kennungstabelle 312 zugeordnet. Um die im Fenster 417 darzustellenden Inhalte zu ermitteln wird im Rahmen der Ul-Startroutine die Ul- Inventarroutine durchgeführt. Dabei erzeugt das Ul automatisch im Rahmen der Ul- Startroutine eine Inventaranfrage mit einem Inventarkriterium, dass so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennung ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und denen in der Kennungstabelle der Kennungstyp „Kontenttyp“ zugeordnet ist. In dem in Figur 18 dargestellten Ausführungsbeispiel erhält das Ul in Antwort auf das so erzeugte Inventaranforderungssignal von dem Server das Inventarsignal, mit dem dem Ul mitgeteilt wird, dass in der Kennungstabelle 312 dem Nutzer "Ulrike“ keine Kennung des Kennungstyps "Kontenttyp" zugeordnet ist. Das GUI kann dann im Fenster 417 einen Default-Text darstellen, beispielsweise "Oh no, you don't have any tonies yet!".

Das Fenster 419 dient dazu, dem Nutzer die ihm in der Kennungstabelle zugeordneten Kennungen eines bestimmten Typs, nämlich des Kreativtyps anzuzeigen. In der Ausführungsform der Figur 18 ist der Nutzer „Ulrike“. In dem in Figur 18 gewählten Ausführungsbeispiel sind dem Nutzer Ulrike bereits drei Kennung des Kennungstyps "Kreativtyp" in der Kennungstabelle 312 zugeordnet. Um die im Fenster 419 darzustellenden Inhalte zu ermitteln wird im Rahmen der Ul-Startroutine die Ul- Inventarroutine durchgeführt. Dabei erzeugt das Ul automatisch im Rahmen der Ul- Startroutine eine Inventaranfrage mit einem Inventarkriterium, dass so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine eines Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennung ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind, und denen in der Kennungstabelle der Kennungstyp „Kreativtyp“ zugeordnet ist. In dem in Figur 18 dargestellten Ausführungsbeispiel erhält das Ul in Antwort auf das so erzeugte Inventaranforderungssignal von dem Server das Inventarsignal, mit dem dem Ul die 3 Kennungen mitgeteilt werden, die dem Nutzer „Ulrike“ zugeordnet sind. Diese werden vom GUI im Fenster 419 dargestellt. Fig. 18 zeigt zudem, dass es im GUI möglich ist, anstelle der Kennung selbst, also anstelle einer möglicherweise als Kennung vorgesehenen UID, UUID oder GUID eine Stellvertreter-Begriff und ein Bild zu verwenden. Das macht die Darstellung der Kennungen für den Nutzer einfacher. Im Hintergrund merkt sich dass Ul jedoch die dem jeweiligen Bild, dem jeweiligen Stellvertreter- Begriff zugeordnete Kennung. Im Fenster 419 werden die dem Nutzer in der Kennungstabelle 312 zugewiesenen Kennungen mit dem Kennungstyp "Kreativtyp" in Form von Kennungsbildern 412 dargestellt.

Das Fenster 418 dient dazu, dem Nutzer Medien-ID anzuzeigen, die ihm in der Berechtigungstabelle noch nicht zugeordnet sind, die er aber - beispielsweise weil sie zur gleichen Serie gehören - einer seiner Kennungen zuordnen könnte. Um die im Fenster 418 darzustellenden Inhalte zu ermitteln wird im Rahmen der Ul-Startroutine die Ul-Bibliotheksroutine durchgeführt. Dabei erzeugt das Ul automatisch im Rahmen der Ul-Startroutine eine Bibliothekanfrage mit einem Bibliothekkriterium, dass so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung kann das Bibliothekkriterium so gewählt sein, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers o zunächst in der Kennungstabelle des Servers alle Kennungen ermittelt werden, die dem Nutzer oder einer Nutzergruppe, zu der der Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers gehört, zugeordnet sind, und von diesen Kennungen ermittelt wird, zu welchen dieser Kennungen ein Kennungstyp geführt wird, der die Zuordnung dieser Kennung zu einer bestimmten Serie anzeigt, so dass alle Serien ermittelt werden, zu denen dem Nutzer Kennungen in der Kennungstabelle des Servers zugeordnet sind, o dann alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle des Servers die Zugehörigkeit zu einer der so ermittelten Serien zugeordnet ist, o dann aus den so ermittelten Medien-IDs die ermittelt werden, die in der Berechtigungstabelle des Servers nicht dem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind.

Die Bibliotheksanfrage wird als Bibliotheksanforderungssignal ausgesendet. In dem in Figur 18 dargestellten Ausführungsbeispiel erhält das Ul in Antwort auf das so erzeugte Bibliotheksanforderungssignal von dem Server das Bibliotheksignal mit den Medien-ID zu „Liedl“, „Lied3“, „Lied4“, die das Ul im Fenster 418 des GUI darstellt.

Die Medien-ID, die den Ul mit dem Bibliothekssignal 316 mitgeteilt werden, werden in dem Fenster 418 als Kontentknöpfe 405 dargestellt. Durch Interaktion mit den GUI, nämlich durch Drücken auf einen der Kontentknöpfe 405 kann der Nutzer zu der Bildschirmansicht 407 gelangen. Da aufgrund des hierfür gewählten Bibliothekskriterium in dem Fenster 418 nur die Medien-ID gezeigt werden, die dem Nutzer Ulrike in der Berechtigungstabelle 314 noch nicht zugeordnet sind, gelangt der Nutzer durch Drücken eines der Kontentknöpfe 405 im Fenster 418 zu der Bildschirmansicht 407 in der Fassung der Figur 17. Das Fenster 420 dient dazu, dem Nutzer die Gerätekennungen anzuzeigen, die ihm in der Nutzertabelle zugeordnet sind oder in einer Nutzergruppentabelle einer Nutzergruppe zugeordnet sind, zu der der Nutzer gehört. Um die im Fenster 420 darzustellenden Inhalte zu ermitteln wird im Rahmen der Ul-Startroutine die Ul- Inventarroutine durchgeführt. Dabei erzeugt das Ul automatisch im Rahmen der Ul- Startroutine eine Inventaranfrage mit einem Inventarkriterium, das so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine des Servers alle in der Nutzertabelle oder der Nutzergruppentabelle abgelegten Gerätekennung ausgelesen werden, die in der Nutzertabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle angehört, zugeordnet sind, (Inventarkriterium „Nutzer-Gerätekennungen“). Die Inventaranfrage wird als Inventaranforderungssignal ausgesendet. In dem in Figur 18 dargestellten Ausführungsbeispiel erhält das Ul in Antwort auf das so erzeugte Inventaranforderungssignal von dem Server das Inventarsignal mit einer Gerätekennung. Fig. 18 zeigt zudem, dass es im GUI möglich ist, anstelle der Gerätekennung selbst, also anstelle einer möglicherweise als Kennung vorgesehenen UID, UUID oder GUID eine Stellvertreter-Begriff und ein Bild zu verwenden. Das macht die Darstellung der Gerätekennungen für den Nutzer einfacher. Im Hintergrund merkt sich das Ul jedoch die dem jeweiligen Bild, dem jeweiligen Stellvertreter- Begriff zugeordnete Gerätekennung.

Fenster 421 erlaubt es dem Nutzer eine Ul-Nutzerpflegeroutine zu starten.

Fenster 422 und 423 können genutzt werden, um dem Nutzer weitere Informationen zu vermitteln oder ihn in andere Bildschirmansichten des GUIs weiterzuleiten oder ihn sogar in ein anderes User Interface, beispielsweise einen Shop weiterzuleiten.

Jedes der Fenster 417, 418, 419, 420, 421, 422 und 423 weist Aktionsknöpfe 408 auf. Durch ein Betätigen eines der Aktionsknöpfe 408 kann der Nutzer von der Bildschirmansicht 416 zu anderen Bildschirmansichten innerhalb des GUI gelangen oder aber auch in ein anderes Programm, beispielsweise ein GUI für einen Shop weitergeleitet werden.

Das Drücken des Aktionsknopfs 408 des Fensters 418 („finde mehr") kann den Nutzer beispielsweise zu der Bildschirmansicht 400 gemäß Figur 13 leiten.

Figur 19 zeigt die Bildschirmansicht 424, wie sie durch einen GUI, das Teil eines Ul ist, dass von einem Nutzer auf einem Laptop ausgeführt wird, erzeugt werden kann. Durch Verwendung der gleichen Bezugsziffern zwischen den Fig. 18 und Fig. 19 wird verdeutlicht, dass die Bildschirmansicht 416 und die Bildschirmansicht 424 zwar hinsichtlich der räumlichen Anordnung der Fenster 417, 418, 419, 420, 421, 422, 423 hinsichtlich der Größe des jeweiligen Fensters 417, 418, 419, 420 ,421, 422, 423 unterschiedlich sind, dass die Fenster aber den gleichen Inhalt darstellen.

Figur 20 zeigt eine Bildschirmansicht 425, wie sie durch ein GUI, das Teil eines Ul ist, das von einem Nutzer auf einem Smartphone 112 ausgeführt wird, erzeugt werden kann. Zu der Bildschirmansicht 425 gemäß Figur 20 kann der Nutzer beispielsweise gelangen, wenn er in der Bildschirmansicht 416 der Figur 18 einen der Kennungsbilder 412 im Fenster 419 betätigt.

In der Bildschirmansicht 425 wird die ausgewählte Kennung als Kennungsbild 412 dargestellt. In einem Informationsfenster 426 können weitere Informationen zu der Kennung des Kennungsbild 412 wiedergegeben werden. Wenn die Kennung des Kennungsbilds 412 beispielsweise eine Kennung des Kennungstyp "Kontenttyp" und dabei des Kennungstyps einer bestimmten Serie, beispielsweise "Benjamin Blümchen" ist, so können in dem Informationsfenster 426 Informationen über die Serie wiedergegeben werden.

Die Bildschirmansicht 425 weist ferner ein Fenster 427 und Filterknöpfe 428 auf, die in der in Fig. 20 dargestellten Ausführungsform drei vordefinierte Filterknöpfe 428 aufweist, nämlich den vordefinierten Filterknopf 428 „Neue Inhalte“, den vordefinierten Filterknopf 428 „Meine Inhalte“ und den vordefinierten Filterknopf 428 „Details“.

Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 428 "Neue Inhalte“, so erzeugt der Nutzer damit eine eine Bibliothekanfrage mit einem Bibliothekkriterium, dass so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers o zunächst in der Kennungstabelle des Servers ermittelt wird, welcher Serie der Kennungstyp der Kennung, die in Fig. 20 als ausgewählt dargestellt wird, in der Kennungstabelle des Servers zugeordnet ist, o dann alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle des Servers die Zugehörigkeit zu dieser Serie zugeordnet ist, o dann aus den so ermittelten Medien-IDs die ermittelt werden, die in der Berechtigungstabelle des Servers nicht dem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind.

Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 428 "Meinen Inhalte“, so erzeugt der Nutzer damit eine Bibliothekanfrage mit einem Bibliothekkriterium, dass so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Bibliotheksroutine des Servers o zunächst in der Kennungstabelle des Servers ermittelt wird, welcher Serie der Kennungstyp der Kennung, die in Fig. 20 als ausgewählt dargestellt wird, in der Kennungstabelle des Servers zugeordnet ist, o dann alle in der Medientabelle des Servers abgelegten Medien-ID ausgelesen werden, denen in der Medientabelle des Servers die Zugehörigkeit zu dieser Serie zugeordnet ist, o dann aus den so ermittelten Medien-IDs die ermittelt werden, die in der Berechtigungstabelle des Servers dem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der

Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind.

Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 428 "Details“, so erzeugt das GUI eine Bildschirmansicht, in der weitere Details zu der Kennung des Kennungsbild 412 gegeben werden, wie beispielsweise Angaben zum Inhalt der Medien-ID, die der Kennung derzeit zugeordnet ist, bzw. der zum Inhalt der Mediendatei, die der Medien-ID zugeordnet ist, die der Kennung_ momentan zugeordnet ist.

Betätigt der Nutzer einen der Kontentknöpfe 405 so kann er beispielsweise zu der Bildschirmansicht 407 gelangen. Da in der in Figur 20 dargestellten Ausführungsform in dem Fenster 427 Medien-ID gezeigt werden, die dem Nutzer in der

Berechtigungstabelle 314 noch nicht zugeordnet sind, gelangt der Nutzer durch betätigen des Kontentknopfs 405 zu der Bildschirmansicht 407 in der Fassung der Figur 17.

Die Bildschirmansicht 425 bietet ferner einen Blätterknopf 410 an. Dies erlaubt es dem Nutzer, zwischen verschiedenen Kennungen zu wechseln.

Das GUI kann für die von ihm erzeugten Bildschirmansichten, bzw. für Teile der von ihm erzeugten Bildschirmansichten einen Rahmen erzeugen oder eine Kopfzeile 429 und eine Fußzeile 430 erzeugen, die für alle von dem GUI erzeugten Bildschirmansicht oder für Teile der von dem GUI erzeugten Bildschirmansichten gleich sind. Dabei kann die Kopfzeile 429 und die Fußzeile 430 des GUI für eine Smartphone unterschiedlich zu einem GUI für ein Laptop sein.

Die Kopfzeile 429 kann beispielsweise einen Home-Knopf 431 aufweisen, durch dessen Betätigung der Nutzer in die Bildschirmansicht 423, bzw. 424 springen kann. Ferner kann in der Kopfzeile 429 ein Inbox Knopf 432 vorgesehen sein. Durch betätigen des Inbox Knopfes 432 gelangt der Benutzer in eine Ansicht, in der ihm Informationen/Nachrichten dargestellt werden. Figur 21 zeigt eine Bildschirmansicht 432, wie sie durch ein GUI, das Teil eines Ul ist, das von einem Nutzer einem Smartphone 112 ausgeführt wird, erzeugt werden kann. Die Figur 21 zeigt die Bildschirmansicht 432, zu der ein Nutzer gelangen kann, wenn er in der Bildschirmansicht 416 gemäß Figur 18 den Aktionsknopf 408 in dem Fenster 419 betätigt. Die Bildschirmansicht 432 weist Fenster 433, 434, 435 auf. Ferner weist die Bildschirmansicht 433 Filterknöpfe 436 auf. Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 436 „alle“, so erzeugte der Nutzer damit eine Inventaranfrage mit dem Inventarkriterium, das so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine des Servers alle in der Kennungstabelle des Servers abgelegten Kennungen ausgelesen werden, die in der Kennungstabelle einem bestimmten Benutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind und denen in der Kennungstabelle der bestimmte Kennungstyp „Kreativtyp" zugeordnet ist.

Im Fenster 433 werden in Form von Kennungsbildern 412 dem Nutzer die Kennungen angezeigt, die in dem Inventarsignal enthalten waren, das das Ul in Antwort auf das Aussenden des Inventaranforderungssignals mit dem entsprechenden Inventarkriterium des Filterknopfs 436 mitgeteilt wurden. Ferner wird dem Nutzer mit einem Ergänzungsbild 436 die Möglichkeit gegeben, eine Routine zu starten, mit der er sich in der Kennungstabelle des Servers eine weitere Kennung zuordnen kann.

Die Fenster 434 und 435 ermöglichen dem GUI, dem Nutzer weitere Interaktionsmöglichkeiten anzubieten.

In der Form der Kennungsbilder 412, wie sie in der Ausführungsform mit der Figur 21 gewählt sind, wird dem Nutzer innerhalb des Kennungsbilds eine Nutzergruppeninformation 437 gegeben. Die Nutzergruppeninformation 437 kann anzeigen, welcher Nutzergruppe die Kennung in der Kennungstabelle des Servers zugeordnet ist. Dabei besteht in der Anzeige der Nutzergruppeninformation 437 die Möglichkeit, dem Nutzer die Zuordnung der Kennung in der Kennungstabelle zu einer Nutzergruppe anzuzeigen, zu der der aktuellen Nutzer der Administrator ist. Eine solche Nutzergruppeninformation 437 kann - wie in der Ausführungsform der Figur 21 gezeigt - "mein Haushalt" heißen. Die Nutzergruppeninformation 437 kann für eine Nutzergruppe, zu der der aktuelle Nutzer in der Kennungstabelle des Servers nicht als Administrator geführt ist, den Namen der Nutzergruppe enthalten; in der Ausführungsform der Figur 21 ist das "Ulrike".

Die Kennungsbilder 412 in der Ausführungsform der Figur 21 können zudem ein Änderungssymbol 438 enthalten. Figur 22 zeigt eine weitere mögliche Darstellungsforme eines Kennungsbilds 412. In der Ausführungsform der Figur 22 weist das Kennungsbild 412 keine Nutzergruppeninformation 437 auf, zeigt jedoch das Änderungssymbol 438. Ferner ist in der Ausführungsform des Kennungsbilds 412 gemäß der Figur 22 ein Zuweisungsknopf 439 vorgesehen. Durch Drücken des Zuweisungsknopfs 439 kann der Nutzer eine Ul-Sperrroutine, bzw. eine Ul-Entsperrroutine auslösen.

Figur 23 zeigt die Ansicht eines Fensters 440, das Teil einer nicht näher dargestellten Bildschirmansicht sein kann, zu der der Nutzer gelangen kann, wenn er das Änderungssymbol 438 betätigt. In dem Fenster 440 wird dem Nutzer die Kennung wiedergegeben, die er ausgewählt hat. Ferner wird dem Nutzer als Schiebeknopf eine Zuweisungsknopf 439 angeboten. Der als Schieberegler ausgeführte Zuweisungsknopf 439 kann die in Figur 23 dargestellte Position einnehmen oder durch Interaktion des Nutzers mit dem GUI die in Figur 24 dargestellte Position einnehmen. Beim Verschieben des Schiebereglers des Zuweisungsknopfes 439 von der in Figur 23 dargestellten Position zu der in Figur 24 dargestellten Position kann der Nutzer eine Ul- Sperrroutine auslösen. Bei der Änderung der Position des als Schiebereglers ausgeführten Zuweisungsknopfs 439 von der in Figur 24 gezeigten Position zu der in Figur 23 gezeigten Position kann der Nutzer eine Ul-Entsperrroutine auslösen.

Das Fenster 440 in Figur 23, Figur 24 weist einen Aktionsknopf 408 auf. Durch Betätigen des Aktionsknopfs 408 kann der Benutzer eine Routine auslösen, mittels der die Nutzergruppen in dem Server geändert wird und die Zuordnung der im Fenster 440 dargestellten Kennung zu der in Figur 440 als Haushaltssymbol 441 dargestellten Nutzergruppe gelöscht werden.

Das Fenster 440 weist ferner einen Blätterknopf 410 auf. In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Blätterknopf 410 dazu genutzt, durch die im Fenster 433 dargestellten Kennungen zu blättern. In einer alternativen Ausführungsform kann der Blätterknopf 410 dazu genutzt werden, zu der Bildschirmansicht 432 gemäß Figur 21 zurück zu springen.

Figur 25 zeigt eine Bildschirmansicht 442, wie sie durch ein GUI, das Teil eines Ul ist, das von einem Nutzer einem Smartphone 112 ausgeführt wird, erzeugt werden kann. Die Figur 25 zeigt die Bildschirmansicht 442, zu der ein Nutzer gelangen kann, wenn er in der Bildschirmansicht 416 gemäß Figur 18 den Aktionsknopf 408 in dem Fenster 420 betätigt. Die Bildschirmansicht 442 weist Fenster 443, 444 auf. Ferner weist die Bildschirmansicht 443 Filterknöpfe 446 auf. Betätigt der Nutzer durch Interaktion mit dem Touchscreen des Smartphones 112 den Filterknopf 446 „alle“, so erzeugte der Nutzer damit eine Inventaranfrage mit dem Inventarkriterium, das so gewählt ist, dass bei seiner Anwendung in der Inventarroutine des Servers alle in der Nutzertabelle und der Nutzergruppentabelle abgelegten Gerätekennungen ausgelesen werden, die in der der Nutzertabelle und der Nutzergruppentabelle einem bestimmten Nutzer oder einer Nutzergruppe, der der bestimmte Nutzer gemäß der Nutzergruppentabelle des Servers angehört, zugeordnet sind.

Im Fenster 443 werden in Form von AV-Bildern 447 dem Nutzer die Kennungen angezeigt, die in dem Inventarsignal mitgeteilt wurden, das das Ul in Antwort auf das Aussenden des Inventaranforderungssignals mit dem entsprechenden Inventarkriterium des Filterknopfs 446 mitgeteilt wurde. Ferner wird dem Nutzer mit einem Ergänzungsbild 448 die Möglichkeit gegeben, eine Routine zu starten, mit der er sich in der Nutzertabelle oder der Nutzergruppentabelle des Servers eine weitere Gerätekennung zuordnen kann.

Das Fenster 444 dem GUI, dem Nutzer weitere Interaktionsmöglichkeiten anzubieten.

In der Form der AV-Bildern 447, wie sie in der Ausführungsform mit der Figur 25 gewählt sind, wird dem Nutzer innerhalb des AV-Bilds eine Nutzergruppeninformation 437 gegeben. Die Nutzergruppeninformation 437 kann anzeigen, welcher Nutzergruppe die Gerätekennung in der Nutzergruppentabelle des Servers zugeordnet ist. Dabei besteht in der Anzeige der Nutzergruppeninformation 437 die Möglichkeit, dem Nutzer die Zuordnung der Gerätekennung in der Nutzergruppentabelle zu einer Nutzergruppe anzuzeigen, zu der der aktuellen Nutzer der Administrator ist. Eine solche Nutzergruppeninformation 437 kann - wie in der Ausführungsform der Figur 25 gezeigt - "mein Haushalt" heißen. Die Nutzergruppeninformation 437 kann für eine Nutzergruppe, zu der der aktuelle Nutzer in der Nutzergruppentabelle des Servers nicht als Administrator geführt ist, den Namen der Nutzergruppe enthalten; in der Ausführungsform der Figur 25 ist das "Ulrike".

Die AV-Bilder 447 in der Ausführungsform der Figur 21 können zudem ein Änderungssymbol 438 enthalten.

Figur 26 zeigt ein Fenster 460, dass dem Anwender durch das GUI angezeigt werden kann, wenn er den Aktionsknopf 408 im Fenster 421 betätigt. Das Fenster 460 weist ein Eingabefenster 461 auf, in das der Nutzer eine E-Mail-Adresse eingeben kann. Durch Betätigen des Aktionsknopfs 408 "Einladung verschicken“ kann der Nutzer eine Ul-Nutzerpflegeroutine starten.