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Title:
SLIDER SYSTEM FOR A PROFILED BAR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/064309
Kind Code:
A1
Abstract:
A slider system for a profiled bar (10.1), especially a bar of extruded light metal, which, is provided in predefined cross-sectional system axes (A, B) with an undercut longitudinal groove (12) on a respective side or at least one outer side having a predefined width (B1). At least one slider profile section (20.1) is connected to the profiled bar and is able to be displaced in the direction of said profiled bar. The invention is characterized in that at least one slider profile (20.1) having at least one undercut inner longitudinal groove (22) which is arranged on one of the cross-sectional system axes (A, B) when the slider profile (20.1) is connected to the profiled bar, and by at least one sliding guide profile (14) which engages with the longitudinal groove (12) of the profiled bar (10.1) and the corresponding opposite inner longitudinal groove (12) of the slider profile (20.1) from the rear.

Inventors:
SCHMALZHOFER RAINER (DE)
Application Number:
PCT/DE2002/000545
Publication Date:
August 22, 2002
Filing Date:
February 15, 2002
Export Citation:
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Assignee:
FMS FOERDER UND MONTAGE SYSTEM (DE)
SCHMALZHOFER RAINER (DE)
International Classes:
B23Q1/56; B23Q1/58; E04C3/06; F16B7/04; F16C29/00; F16C29/02; F16S3/04; E04C3/04; (IPC1-7): B23Q1/56; F16C29/02; F16S3/04; F16B7/04
Foreign References:
DE19815474A11999-10-21
US5429438A1995-07-04
EP0482268A11992-04-29
DE8620533U11986-11-27
EP0136431A21985-04-10
DE3830607A11990-03-15
Attorney, Agent or Firm:
Clemens, Gerhard (Heilbronn, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE
1. 01) Schlittensystem für einen Profilstab (10,10.1,10.2, 10.3), insbesondere stranggepressten Leichtmetallstab, der in vorgegebenen Systemquerschnittsachsen (A, B, C, D, E) in seiner jeweiligen oder zumindest einer Außenseite eine hinterschnittene Längsnut (12) mit einer vorgegebenen Nutbreite (B1) aufweist, mit zumindest einem in Profilstablängsrichtung verschieblich an den Profilstab (10) angeschlossenen Schlittenprofil (20. 1, 20.2,...), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schlittenprofil (20.1,20.2,...) vorhanden ist, das zumindest eine hinterschnittene Innenlängsnut (22) aufweist, die bei an den Profilstab (10) angeschlossenem Schlittenprofil (20.1,20.2,...) in einer der Systemquerschnittsachsen (A, B, C, D) angeordnet ist, und zumindest ein Gleitführungsprofil (14) vorhanden ist, das eine Längsnut (12) des Profilstabes (10,10.1,10.2, ...) und die entsprechende gegenüberliegende Innen längsnut (12) des Schlittenprofils (20.1,20.2,...) hintergreift.
2. Schlittensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenprofil (20.1,20.2,...) auf der der zumindest einen Innenlängsnut (22) gegenüberliegenden Außenseite des Schlittenprofils (20.1,20.2,...) zumindest eine hinterschnittene Außenlängsnut (24) aufweist.
3. Schlittensystem nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur, das heißt die Breite (B2) und auch die Höhe (H2), der Innenlängsnut (12) des Schlittenprofils (20.1, 20.2,...) geringer ist als die Kontur, das heißt die Breite (B1) und die Höhe (H1), der Längsnut (12) des Profilstabes (10,10.1,10.2,...).
4. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur, das heißt die Breite (B3) und die Höhe (H3), der Außenlängsnut (24) des Schlittenprofils (20.1, 20.2,...) der Kontur, das heißt der Breite (B1) und der Höhe (H1), der Längsnut (12) des Profilstabes (10, 10. 1, 10.2,...) entspricht.
5. Schlittensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenlängsnut (24), im Querschnitt des Schlitten profils (20.1,20.2,...) gesehen, versetzt zur Innen längsnut (22) angeordnet ist.
6. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenprofil (20.1) als UProfil ausgebildet ist mit zumindest einer Innenlängsnut (22) am Steg und zumindest jeweils einer Innenlängsnut (22) am Flansch des Schlittenprofils (20.1).
7. Schlittensystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenprofil (20.1) an seinem Steg zumindest zwei Außenlängsnute (24) und an seinem Flansch zumindest jeweils eine Außenlängsnut (24) aufweist.
8. Schlittensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenprofil (20.2) als LProfil ausgebildet ist mit zumindest einer Innenlängsnut (22) pro Schenkel des LProfils.
9. Schlittensystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenprofil (22.2) in jedem Schenkel zumindest eine Außenlängsnut (24) aufweist.
10. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastermaß (R1) benachbarter Innenlängsnute (22) dem Rastermaß (R2) benachbarter Außenlängsnute (24) entspricht.
11. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an das Schlittenprofil (20.1,20.2) oberseitig und/oder unterseitig zumindest ein weiteres Schlittenprofil (20.3, 20.4) längsverschieblich angeordnet ist.
12. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitführungsprofil (14) im oberen und unteren Querschnittsbereich ein Nutensteinprofil (30, 32) aufweist, das jeweils die entsprechende Nut (12) am Profilstab (10...) oder Schlitten (20...) hintergreift.
13. Schlittensystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Stegbereich (34) zwischen dem oberen und unteren Querschnittsbereich des Gleitführungsprofils (14) jeweils ein senkrecht zum Steg (34) angeordnetes Vorsprungprofil (36) angeschlossen beziehungsweise angeformt ist, das insbesondere einen Rechteckquerschnitt aufweist.
14. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilstab (10,10.1,10.2) als Rechteckoder Quadratprofil ausgebildet ist und ein Lförmiges Schlittenprofil (20.2) am oberen rechten und/oder oberen linken und/oder am unteren rechten und/oder unteren linken Eckbereich des Profilstabes (10,10.1,10.2) längsverschieblich angeordnet ist.
15. Schlittensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilstab (10,10.1,10.2) als Rechteckoder Quadratprofil ausgebildet ist und ein Uförmiges Schlittenprofil (20.1,20.3,20.4) oberseitig und/oder unterseitig an dem Profilstab (10,10.1,10.2) längsver schieblich angeordnet ist.
16. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Koppelungsprofil (16) vorhanden ist, das an dem Profilstab (10,10.1,10.2) längsverschieblich benach barte vorhandene Schlittenprofile (20.1,20.2,20.3, 20. 4) miteinander koppelt.
17. Schlittensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 oder 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenprofil (20.5) als schmales Rechteckprofil ausgebildet ist.
18. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenprofil (20.1,20.2,...) als strangge presstes Leichtmetallprofil ausgebildet ist.
19. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitführungsprofil (14) aus Kunststoff ausgebildet ist.
20. Schlittensystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Profilstab (10) eine Kombination von Lförmigen und/oder Uförmigen und/oder rechteckförmigen Schlitten profilen angeordnet ist.
21. Schlittensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2,4 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur, das heißt die Breite und Höhe, der Innen längsnut des Schlittenprofils der Kontur der Längsnut des Profilstabes entspricht.
Description:
BESCHREIBUNG Schlittensystem für einen Profilstab TECHNISCHES GEBIET Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schlittensystem für einen Profilstab, insbesonder stranggepressten Leichtmetall- stab, der in vorgegebenen Systemquerschnittsachsen in seiner jeweiligen oder zumindest einer Außenseite eine hinter- schnittene Längsnut mit einer vorgegebenen Nutbreite auf- weist, mit zumindest einem in Profilstablängsrichtung ver- schieblich an den Profilstab angeschlossenen Schlitten- profil.

Derartige Profilstäbe sind häufig wesentlicher Bestandteil von Aluminium-Profilsystemen für den Maschinenbau. Dabei werden zunehmend Linear-und Führungssysteme integriert und eingebaut.

STAND DER TECHNIK Aus der EP-0 258 714 B1 ist ein Führungssystem für Aluminium-Profile bekannt, bei dem eine gehärtete Führungs- welle auf die Profile aufgeklemmt wird. Über einen rollen- gelagerten Schlitten wird eine lineare Führungseinheit gebildet. Dieses System ist technisch sehr aufwendig und daher teuer und zudem in der Führungsgenauigkeit im Wesent- lichen von der Genauigkeit beziehungsweise Geradheit der Profile selbst abhängig.

Aus der US 5,429,438 ist ein Führungssystem mit Kunststoff- Führungs-und Gleitelementen bekannt, bei dem die Schlitten ohne ein Nutsystem und ohne Kammerungen für die Führungs- elemente aufgebaut sind. Dies erfordert einen hohen Aufwand

für die Bearbeitung der Schlitten und der Führungselemente.

Darüber hinaus ist die Kombinationsmöglichkeit dieses Systems beschränkt.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der vor- liegenden Erfindung die Aufgabe beziehungsweise das techni- sche Problem zugrunde, ein einfaches und kostengünstiges, auf vorhandene Profilsysteme passendes Führungs-beziehungs- weise Schlittensystem anzugeben, das die Nachteile der vor- handenen Systeme vermeidet und eine hohe Anwendungsvaria- bilität sowie eine vielfältige Kombinationsmöglichkeit für Anwender zur Verfügung stellt. Darüber hinaus sollen bei montierten Schlitten Systemmaße für die Nute vorhanden sein, die mit den Systemmaßen des Grundsystems korrespondieren.

Weiterhin sollen Kombinationen mit Profilsystemen mit unterschiedlichen Systemmaßen möglich sein.

Das erfindungsgemäße Schlittensystem ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegen- stand der abhängigen Ansprüche.

Das erfindungsgemäße Schlittensystem zeichnet sich demgemäß dadurch aus, dass zumindest ein Schlittenprofil vorhanden ist, das zumindest eine hinterschnittene Innenlängsnut aufweist, die bei an den Profilstab angeschlossenem Schlittenprofil in einer der Systemquerschnittsachsen angeordnet ist, und zumindest ein Gleitführungsprofil vor- handen ist, das eine Längsnut des Profilstabes und die ent- sprechende gegenüberliegende Innenlängsnut des Schlitten- profils hintergreift.

Eine besonders bevorzugte Weiterbildung zeichnet sich da- durch aus, dass das Schlittenprofil auf der der Innenlängs- nut gegenüberliegenden Außenseite zumindest eine hinter- schnittene Außenlängsnut aufweist.

Um zu einem möglichst kompakten Profilquerschnitt zu gelangen, zeichnet sich eine bevorzugte Ausgestaltung dadurch aus, dass die Kontur, das heißt die Breite und auch die Höhe, der Innenlängsnut des Schlittenprofils geringer ist als die Kontur, das heißt die Breite und die Höhe, der Längsnut des Profilstabes.

Um systemkonforme Anschlussmöglichkeiten auch am Schlitten- profil zur Verfügung zu stellen, zeichnet sich eine bevorzugte Weiterbildung dadurch aus, dass die Kontur, das heißt die Breite und die Höhe, der Außenlängsnut des Schlittenprofils der Kontur, das heißt der Breite und der Höhe, der Längsnut des Profilstabes entspricht.

Eine besonders bevorzugte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass das Schlittenprofil als U-Profil aus- gebildet ist mit zumindest einer Innennut am Steg und zumindest jeweils einer Innennut an den Flanschen des Schlittenprofils.

Eine alternative Ausgestaltung mit kompakten einzelnen Schlittenprofilen zeichnet sich dadurch aus, dass das Schlittenprofil als L-Profil ausgebildet ist mit zumindest einer Innenlängsnut pro Schenkel. Bevorzugt ist an jedem Schenkel des L-förmigen Schlittenprofils zumindest eine Außenlängsnut vorhanden.

Um eine hohe Variabilität zu gewährleisten, zeichnet sich eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung dadurch aus, dass das Rastermaß benachbarter Innenlängsnute dem Rastermaß benachbarter Außenlängsnute entspricht.

Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass an dem Schlittenprofil oberseitig und/oder unterseitig zumindest ein weiteres Schlittenprofil längsver- schieblich angeordnet ist. Dadurch ist es möglich, tele- skopierbare Profilsysteme zur Verfügung zu stellen, deren Teleskopierlänge beliebig variiert werden kann.

Um zu wirtschaftlich einsetzbaren Gleitführungsprofilen zu gelangen, ist es besonders vorteilhaft, diese im oberen und unteren Querschnittsbereich als Nutensteinprofil auszubil- den, wobei die die Gleitführungsprofile bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet sind. Das Nutsteinprofil ist dabei so ausgebildet, dass es die entsprechende Nut am Profilstab oder Schlitten hintergreift.

Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass im Stegbereich des Gleitführungsprofils zwischen dem oberen und unteren Querschnittsbereich jeweils ein nach links und rechts weisendes Vorsprungprofil angeformt ist, dessen Dicke je nach zugrundelegendem Grundsystem unterschiedlich ist.

Eine die Variabilität hinsichtlich der Konstruktion um- setzende Ausführungsvariante zeichnet sich dadurch aus, dass der Profilstab als Rechteck-oder Quadratprofil ausgebildet ist und ein L-förmiges Schlittenprofil am oberen rechten und/oder oberen linken und/oder unteren rechten und/oder unteren linken Eckbereich des Profilstabes längsverschieb- lich angeordnet ist. Alternativ kann das Schlittenprofil als U-förmiges Profil ausgebildet sein, das oberseitig und/oder unterseitig am Profilstab längsverschieblich angeordnet ist.

Dabei können mehrere übereinander angeordnete U-Profile ein- gesetzt werden.

Weiterhin ist es möglich, zwischen den Schlittenprofilen Koppelungsprofile einzusetzen, die die Verschiebebewegungen der jeweiligen Schlittenprofile miteinander koppelt.

Eine alternative Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass das Schlittenprofil als schmales Rechteckprofil aus- gebildet ist.

Eine besonders wirtschaftliche Umsetzung ist dadurch ge- kennzeichnet, dass das Schlittenprofil als stranggepresstes Leichtmetallprofil ausgebildet ist.

Die erfindungsgemäßen Schlittenprofile haben an der Außen- seite systemkonforme Außennut, welche in Systemabstände bestehender Profilstabsysteme oder im ganzzahligen Verhält- nis zur Aufnahme von Befestigungselementen angeordnet sind.

Durch die Ausbildung der Außenlängsnut als System-Nut können die in dem Profilsystem vorhandenen Standard-Verbinder und Standard-Elemente eingesetzt werden, was die Wirtschaftlich- keit des Systems weiter erhöht.

Auf der Innenseite der Schlittenprofile sind jeweils auf den Mittelachsen der Nuten der Standardprofile entsprechende Innenlängsnute vorhanden, in denen spezielle Gleitführungs- profile verankert werden.

Die maßliche Abstufung der Schlittenprofile ist so vor- genommen, dass auch die Schlittenprofil-Außenkontur den Standard-Profilabmessungen entspricht, so dass auch die Schlittenprofile untereinander teleskopartig angeordnet werden und mit gleichen Gleitführungselementen längsver- schieblich aneinandergebaut werden können. Durch eine Anordnung der Führungsschlitten auf den Standard-Profilen als Einfach-oder Doppel-Schlitten ergibt sich im Zusammen- spiel mit den teleskopartig einsetzbaren Schlittenprofilen eine Vielzahl von Anordnungs-und Kombinationsmöglichkeiten.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Innenkontur der Schlittenprofile beispielsweise so gewählt, dass sich eine Kombinationsmöglichkeit mit dem jeweils passenden Standard-Profil im Systemmaß 40 (Millimeter) umsetzen lässt.

Die gewählte Kontur ist jedoch auch für Kombinations-und Einsatzmöglich-keiten für Systemprofile mit anderen System- maßen, beispielsweise 45 und 50 (Millimeter), möglich. So können beispielsweise an ein U-förmiges Schlittenprofil mit einer Breite B = 80 mm Profile mit den Systemmaßen 40 x 40 oder 45 x 45 angeschlossen werden. Die L-förmigen Schlitten- profile können beispielsweise problemlos mit 40 x 40,45 x 45 oder 50 x 50 Profilen kombiniert werden.

Eine vorteilhafte Kombinierbarkeit umsetzende Ausführungs- variante zeichnet sich dadurch aus, dass an dem Profilstab eine Kombination von L-förmigen und/oder U-förmigen und/oder rechteckförmigen Schlittenprofilen angeordnet ist.

Das Gleitführungsprofil besteht aus einem speziellen Gleit- kunststoff mit einer hohen Festigkeit und einem geringen Reibungskoeffizient, so dass hohe Belastungen mit einer geringen Reibkraft übertragen werden können.

Das erfindungsgemäße Schlitten. system ist wirtschaftlich her- stellbar, garantiert eine einfache, dauerhaft funktionelle Lösung für Linear-Aufgaben an Profilsystemen, weist eine hohe Flexibilität hinsichtlich seiner Einsetzbarkeit an Profilstäben auf und kann insbesondere bereits bei bestehen- den Profilsystemen problemlos nachgerüstet werden, da die gewählten Rastermaße mit den Rastermaßen bestehender Profil- stäbel kompatibel ausgebildet sind.

Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den Ansprüchen ferner aufgeführten Merkma- le sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbei-

spiele. Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Wei- se miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Wei- terbildungen derselben werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben und er- läutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen- den Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in be- liebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen : Fig. 1 schematischer Querschnitt durch einen quadratischen Profilstab mit U-förmigem Schlittenprofil, Fig. 2 schematischer Querschnitt durch einen quadratischen Profilstab mit mehreren, aufeinander angeordneten U- förmigen Schlittenprofilen, Fig. 3 schematischer Querschnitt durch einen rechteckförmi- gen Profilstab mit oberseitig und unterseitig angeordnetem U-förmigen Schlittenprofil, Fig. 4 schematischer Querschnitt durch einen rechteckförmi- gen Profilstab mit oberseitig und unterseitig jeweils mehreren übereinander angeordneten U-förmigen Schlittenprofilen, Fig. 5 schematische Detailperspektive eines L-förmigen Schlittenprofils, Fig. 6 schematische Detailperspektive eines U-förmigen Schlittenelements,

Fig. 7 schematische Detailperspektive des Profilstabes mit U-förmigem Schlittenprofil gemäß Fig. 1 mit dargestellten Slide-Führungsprofilen, Fig. 8 schematische Detailperspektive eines rechteckförmigen Profilstabes mit jeweils im oberen rechten und linken Eckbereich längsverschieblich über ein Gleitfüh- rungsprofil angeschlossenem L-förmigen Schlittenprofil, Fig. 9a bis 9d stark schematisierte Darstellung unterschiedlichster Anordnungen von L-förmigen Schlittenprofilen an Profilstäben, Fig. 10a bis 10c stark schematisierte Darstellung der unterschied- lichsten Anordnungsmöglichkeiten von U-förmigen Schlittenprofilen an Profilstäben, Fig. 11 schematische Darstellung der Anordnung eines rechteckförmigen Schlittenprofils, Fig. 12 schematische Detailperspektivdarstellung des Gleitführungsprofils gemäß Fig. 8, Fig. 13a bis 13m schematische Schnittdarstellung des Anschlusses unterschiedlicher Schlittenprofile an unterschiedliche Systemprofilstäbe, wobei die Systemprofilstäbe ein Rastermaß von 40 mm (Millimeter) oder ein Vielfaches davon aufweisen,

Fig. 14a bis 14i schematische Schnittdarstellung des Anschlusses unterschiedlicher Schlittenprofile an unterschiedliche Systemprofilstäbe, wobei die Systemprofilstäbe ein Rastermaß von 45 mm (Millimeter) oder ein Vielfaches davon aufweisen, Fig. 15a, b vergrößerte Darstellung der Fig. 13g und 14f in Gegenüberstellung der unterschiedlichen Systemmaße, Fig. 16a bis c schematische Schnittdarstellung teleskopierbarer Schlittenprofile, angeordnet an unterschiedlichen Systemprofilstäben, wobei die Gleitführungsprofile nicht dargestellt sind.

WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG In Fig. 1 ist ein Profilstab 10.1 dargestellt, der als quadratisches Standard-Leichtmetallprofil ausgebildet ist.

In den Systemachsen A, B, die gleichzeitig Symmetrieachsen sind, ist auf jeder Außenseite eine hinterschnittene Längsnut 12 eingeformt.

Auf den Profilstab 10 ist oberseitig ein U-förmiges Schlittenprofil 20.1 längsverschieblich angeordnet, das die Oberseite und die beiden Seitenwände des Profilstabes 10.1 umgibt. Sowohl der Profilstab 10.1 als auch das Schlitten- profil 20. 1 sind als stranggepresste Aluminiumprofile ausgebildet.

Das Schlittenprofil 20.1 weist, korrespondierend zu den Längsnuten 12 des Profilstabes 10.1, in den Systemachsen A beziehungsweise B innenseitig jeweils eine der jeweiligen

Längsnut 12 gegenüberliegende hinterschnittene Innenlängsnut 22 auf. In jeder Innenlängsnut 22 mit entsprechender Längs- nut 12 des Profilstabes 10.1 ist ein Gleitführungsprofil 14 (gestrichelte Darstellung in Fig. 1) angeordnet, das in Fig.

7, die eine Detailperspektivdarstellung der Anordnung gemäß Fig. 1 darstellt, eingesetzt vorhanden ist. Versetzt zu den Innenlängsnuten 22 sind auf der Außenseite des Schlittenprofils 20. 1 hinterschnittene Außenlängsnute 24 eingeformt. Dabei ist in den Schenkeln des U-förmigen Schlittenprofils 20.1 jeweils eine Außenlängsnut 24 und in dem Steg des U-förmigen Schlittenprofils 20.1 zwei Außenlängsnute 24 eingeformt.

Die Längsnuten 12 des Profilstabes 10.1 weisen eine Breite B1 und eine Höhe H1 (Fig. 1) auf. Die Breite B3 und die Höhe H3 der Außenlängsnute 24 des Schlittenprofils 20.1 entspricht der Breite B1 beziehungsweise der Höhe H1 der Längsnuten 12, so dass für den Anwender einheitliche Verbindungselemente am Profilstab 10.1 und am Schlittenprofil 20. 1 auch bei aufgesetztem Schlittenprofil 20.1 zum Anschließen weiterer Komponenten vorhanden sind.

Die Breite B2 und die Höhe H2 der Innenlängsnute 22 ist geringfügig kleiner gewählt als die Breite B1 der Längsnuten 12, damit auch am Schlittenprofil 20.1 die Standard- Rastermaße hinsichtlich der Anschlussmöglichkeiten wie bei den bekannten Profilsystemen umgesetzt werden können. Es ist auch möglich, 1 die Innennut konturmäßig entsprechend den Nuten 12 des Profilstabes 10.1 auszubilden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Nutbreiten B1 und B3 so gewählt, dass Profile aus der Profilserie mit dem Systemmaß 40 x 40 (Millimeter) eingesetzt werden können. Die Breite B2 der Innennut ist für den Einsatz von Profilen aus der Profilserie 30 x 30 (Millimeter) geeignet.

Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist das Gleitführungsprofil 14 jeweils in die sich gegenüberliegenden Längsnuten 12 beziehungsweise Innenlängsnute 22 eingeführt, das in seinem oberen und unteren Querschnittsbereich jeweils eine Nuten- steinkontur 30,32 aufweist (siehe auch Fig. 12). Das Gleitführungsprofil 14 besteht aus einem Kunststoff mit geringem Gleitreibungskoeffizienten. Zwischen den Nutensteinprofilen 30,32 ist auf beiden Seiten des Steges 34 des Gleitführungsprofils 14 ein rechteckförmiges Vorsprungprofil 36 angeformt. Das Vorsprungprofil 36 besitzt einen rechteckförmigen Querschnitt. Die Dicke hl, h2 des Vorsprungprofils 36 kann dabei unterschiedlich sein. Dadurch ist es möglich, ein und dasselbe Schlittenprofil bei Systemgrundstäben einzusetzen, die unterschiedliche Systemgrundmaße, zum Beispiel 40 mm (Millimeter) und 45 mm (Millimeter) aufweisen. Das/die Gleitführungsprofil/e 14 ist/sind in nicht näher dargestellter Art und Weise am Profilstab 10,... oder am Schlittenprofil 20,... lösbar fixiert.

Dies wird anhand der Figuren 15a und b weiter unten beschrieben.

In Fig. 2 ist im Querschnitt schematisch der Profilstab 10.1 mit dem Schlittenprofil 20.1 gemäß Fig. 1 dargestellt, ergänzt jedoch um oberseitig zwei weitere Schlittenprofile 20.3 beziehungsweise 20.4. Die Schlittenprofile 20.3,20.4 weisen ebenfalls Innenlängsnuten 22 und Außenlängsnuten 24 auf. Die Innenlängsnute 22 sind in einem Rastermaß R1 an- geordnet. Die Außenlängsnute 24 sind in einem Rastermaß R2 angeordnet. Die Rastermaße R1 beziehungsweise R2 sind dabei so gewählt, dass eine Außenlängsnut 24 beispielsweise des Schlittenprofils 20.3 bei aufgesetztem Schlittenprofil 20.4 der entsprechenden Innenlängsnut 22 gegenüberliegt. In Fig.

2 sind Gleitführungsprofile, die das Schlittenprofil 20. 1

mit dem Profilstab 10.1, das Schlittenprofil 20.3 mit dem Schlittenprofil 20.1 und das Schlittenprofil 20.4 mit dem Schlittenprofil 20.3 verbinden, nicht dargestellt. Das Rastermaß R1 und R2 sind im dargestellten Ausführungs- beispiel gleich groß gewählt. Insgesamt ist das Rastermaß R2 so bemessen, dass es zu den Systemabmessungen bekannter Profilstabsysteme passt.

Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform ermöglicht problemlos die Umsetzung teleskopierbarer Führungs- beziehungsweise Linearsysteme.

Fig. 3 zeigt schematisch im Querschnitt einen hochkant an- geordneten rechteckförmigen Profilstab 10.2, der auf seinen beiden Außenseiten jeweils zwei hinterschnittene Längsnute 12 aufweist. Die Längsnute sind mit dem Rastermaß RS parallel beabstandet vorhanden. Die vertikale Systemachse ist mit B und die horizontalen Systemachsen sind mit A, D bezeichnet. An dem Profilstab 10.2 ist im oberen Bereich und im unteren Bereich jeweils die Schlitteneinheit 20.1, die bereits anhand von Fig. 1 beschrieben worden ist, längsver- schieblich angeordnet. Die benötigten Gleitführungsprofile sind in Fig. 3 nicht näher dargestellt. Die oberen Außennut 24 der Schlitteneinheit 20.1 sind in einem Rastermaß RA parallel beabstandet vorhanden, das dem Rastermaß RS des Profilstabes 10.2 entspricht. Die seitlichen Außennute der oberen und unteren Schlitteneinheit 20.1 weisen das Rastermaß 2x RA auf. Dadurch wird auch bei angeschlossenen Schlitteneinheiten 20.1 das Grundrastermaß RS des Profilsystems beibehalten. Eine vollständige Kompaktibilität zu den Maßen des Grundprofilsystems ist gewährleistet.

Fig. 4 zeigt den Profilstab 10.2 gemäß Fig. 3, wobei ober- seitig und unterseitig insgesamt jeweils drei aufeinander <BR> <BR> beziehungsweise untereinander angeordnete Schlittenprofile

20.1,20.3,20.4 angeordnet sind. Auch bei dieser Ausführungsform sind die Rastermaße RA der Außennute der äußeren Schlitteneinheit 20.4 mit dem Systemrastermaß RS des Grundprofilstabes gleich oder ein Vielfaches davon.

In Fig. 5 ist in einer Detailperspektive eine weitere Aus- führungsform eines Schlittenprofils 20.2 dargestellt. Das Schlittenprofil 20. 2 ist als L-Profil ausgebildet. In jedem Endbereich des Schenkels des L-Profils ist innenseitig eine Innenlängsnut 22 vorhanden. Versetzt zur Innenlängsnut 22 in Richtung des gemeinsamen Eckpunktes des L-förmigen Schlittenprofils 20.2 ist außenseitig jeweils eine hinter- schnittene Außenlängsnut 24 eingeformt.

Das U-förmige Schlittenprofil 20. 1 ist in Fig. 6 in einer Detailperspektive dargestellt.

In Fig. 8 ist in einer Perspektive der Einsatz zweier L- förmigen Schlittenprofile 20.2 gemäß Fig. 5 an einem flach angeordneten Profilstab 10.3 mit der horizontalen System- achse A und drei vertikalen Systemachsen B, C, E darge- stellt. Die L-förmigen Schlittenprofile 20.2 sind in Fig. 8 im linken oberen und rechten oberen Eckbereich längsver- schieblich angeordnet. Die Innenlängsnute 22 befinden sich im linken Schlittenprofil 20.2 in den Systemachsen A und E und im rechten Schlittenprofil 20.2 in den Systemachsen A und B. Die Koppelung der L-förmigen Schlittenprofile 20.2 erfolgt, wie bereits beschrieben, über die Gleitführungs- profile 14.

In den Figuren 9a bis 9d, 10a bis 10c und 11 sind stark schematisiert unterschiedliche Anordnungsmöglichkeiten beziehungsweise Kombinationsmöglichkeiten von Schlittenpro- filen 20.1,20.2,20.3,20.4,20.5 dargestellt. Die vorhan- denen Außen-und Innenlängsnute und Gleitführungsprofile sind aus Übersichtlichkeitsgründen nicht näher dargestellt.

In Fig. 9a ist die beidseits oberseitige Anordnung eines L- förmigen Schlittenprofils 20.2 an einem Profilstab 10 dar- gestellt, der die horizontale Systemachse A und zwei vertikale Systemachsen B und C aufweist.

Fig. 9b entspricht der Anordnung gemäß Fig. 9a, wobei zusätzlich ein Koppelungsprofil 16, das gestrichelt darge- stellt ist, oberseitig an die Schlittenprofile 20.2 an- geschlossen ist, um deren Verschiebebewegung zu koppeln.

Fig. 9c zeigt die Anordnung zweier diametral gegenüber- liegender L-förmiger Schlittenprofile 20.2 an dem Profilstab 10.

Fig. 9d zeigt die Anordnung von insgesamt vier L-förmigen Schlittenprofilen 20.2 an einem quadratischen Profilstab 10.4 mit den horizontalen Systemachsen A und D und den vertikalen Systemachsen B und C. In jedem Eckbereich des Profilstabs 10.4 ist ein Schlittenprofil 20.2 angeordnet.

Fig. 10a zeigt schematisch die Anordnung eines U-förmigen Schlittenprofils 20. 1 oberseitig an dem Profilstab 10.

Fig. 10b zeigt schematisch die oberseitige Anordnung von mehreren aufeinander längsverschieblich geführten U-förmigen Schlittenprofilen 20.1,20.3,20.4.

Fig. 10c zeigt die Anordnung eines oberseitigen und unter- seitigen U-förmigen Schlittenprofils 20.1 an einem quadra- tischen Profilstab 10.4, wobei auch hier eine Koppelung der beiden Schlittenprofile 20.1 über seitlich angeordnete Koppelungsprofile 16 (gestrichelt dargestellt) möglich ist.

Fig. 11 zeigt schließlich eine weitere Ausführungsform eines Schlittenprofils 20.5, das als schmales Rechteckprofil aus- gebildet ist und in den Systemachsen B und C an dem Profil-

stab 10 längsverschieblich angeordnet ist. Das Schlitten- profil 20.5 kann auch zusätzlich unterseitig vorhanden sein (gestrichelte Darstellung).

Die beschriebenen Schlittenprofile sind bevorzugt als stranggepresste Aluminiumprofile ausgebildet. Die Gleitfüh- rungsprofile werden bevorzugt aus einem Gleitkunststoff hergestellt.

In den Figuren 13a bis m ist der Einsatz unterschiedlicher Schlittenprofile 20... an unterschiedliche Profilstäbe 10... dargestellt, wobei die Profilstäbe einem bekannten Profil- stabsystem entsprechen, das aus dem Rastermaß/Systemmaß 40 mm (Millimeter) beziehungsweise einem Vielfachen davon aufgebaut ist.

In den Figuren 14a bis i ist der Einsatz unterschiedlicher Schlittenprofile 20... an unterschiedliche Profilstäbe 10... dargestellt, wobei die Profilstäbe einem bekannten Profil- stabsystem entsprechen, das aus dem Rastermaß/Systemmaß 45 mm (Millimeter) beziehungsweise einem Vielfachen davon aufgebaut ist.

Bei beiden Systemprofilen 10... gemäß Figur 13 und Figur 14 werden diesselben Schlittenprofile 20... eingesetzt. Der Ausgleich des unterschiedlichen Grundsystemmaßes wird durch den Einsatz verschiedener Gleitführungsprofile 14 bewirkt.

Dies ist im einzelnen in den Figuren 15a und b dargestellt.

Bei dem Grundsystem mit dem Rastermaß 40 mm (Millimeter) wird ein Gleitführungsprofil 14 eingesetzt, dessen Vorsprungprofil 36 eine Höhe H1 aufweist (Figur 15a). Bei dem in Figur 15b dargestellten System beträgt das Rastermaß 45 mm (Millimeter) beziehungsweise ein Vielfaches davon. Der

Einsatz desselben Schlittenprofils 20. 1 ist dadurch möglich, dass die Höhe H2 des Vorsprungprofils 36 des Gleitfüh- rungsprofils entsprechend vermindert ausgebildet ist.

In den Figuren 16a, b und c sind drei Varianten von teleskopierbaren Schlittenprofilen 20... dargestellt. Die Teleskopierbarkeit wird dadurch gewährleistet, dass die Innenlängsnute 22 eines Schlittenprofils entsprechend den Rastermaßen der Außenlängsnut 24 des darunter befindlichen Schlittenprofils angeordnet sind. Die Gleitführungsprofile 14 sind in den Figuren 16a bis c nicht dargestellt.

Das beschriebene Schlittensystem gewährleistet eine hohe Variabilität. Die einzelnen Schlittenprofile weisen Innen- und Außensystemnute auf, die auf die Systemnute der Grundprofile abgestimmt sind. Eine Kombination der Schlittenprofile mit Profilstäben und eine Kombination von Schlittenprofilen untereinander ist problemlos umsetzbar.

Weiterhin gewährleistet das beschriebene Schlittensystem, dass unterschiedliche Profilstabgrundsysteme angewandt werden können. Das beschriebene Schlittensystem ist beispielsweise geeignet, in dem bekannten Profilstab- grundsystem der 40er Reihe mit 8er Nuten eingesetzt zu werden. Die gleichen Schlittenprofile können auch bei dem bekannten Grundsystem der 45er Baureihe mit 10er Nuten eingesetzt werden. Hierzu muss lediglich ein abgewandeltes Gleitführungsprofil eingesetzt werden. Die Schlittenprofile selbst bleiben unverändert.




 
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