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Patent Searching and Data


Title:
SMALL HANDSAW HAVING TRIPLE SAW BLADE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/191907
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to the field of handsaws, that is to say saws which are not driven by a motor. In particular, the invention relates to a handsaw the saw blade of which has a plurality of saw edges. A handsaw according to the invention has a handle piece (3) and a saw blade (1), wherein the saw blade (1) has a fixing region (4) which is receivable by the handle piece (3) in order to fix the saw blade (1) in the handle piece (3), and is characterized in that the saw blade (1) has a planar basic shape, has exactly three saw edges (1A, 1B, 1C), and each of said saw edges (1A, 1B, 1C) is usable as a fixing region, wherein the handle piece (3) consists substantially of a sheathing for encasing a saw edge (1A, 1B, 1C) and provided with a longitudinal slot for introducing the fixing region (4) of the saw blade (1), said sheathing being designed to be graspable with one hand.

Inventors:
BEIER GHARAEE REMO (US)
Application Number:
PCT/IB2014/061738
Publication Date:
December 04, 2014
Filing Date:
May 27, 2014
Export Citation:
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Assignee:
BEIER GHARAEE REMO (US)
International Classes:
B23D61/12; B23D49/10; B23D49/12; B27B21/00; B27B21/04
Foreign References:
DE1528025A11970-07-30
DE102010038508A12012-02-02
US5697835A1997-12-16
FR2870103A12005-11-18
JP2006305305A2006-11-09
DE1528025A11970-07-30
US6216350B12001-04-17
Attorney, Agent or Firm:
TAHHAN, ISAM (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Handsäge mit einem Griffstück (3) und einem Sägeblatt (1), wobei das Sägeblatt (1) einen Fixierbereich (4) aufweist, welcher vom Griffstück (3) zur Fixierung des Sägeblattes (1) im Griffstück (3) aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sägeblatt (1) eine ebene Grundform hat, genau drei Sägekanten ( 1A, 1B, IC) aufweist, und jede dieser Sägekanten ( 1A, 1B, IC) als Fixierbereich (4) verwendbar ist, wobei das Griffstück (3) im Wesentlichen aus einer zum Umhüllen einer Sägekante ( 1A, 1B, IC), mit einem Längsschlitz zum Einführen des Fixierbereiches (4) des Sägeblattes (1) vorgesehenen Ummantelung besteht, welche zur Umfassbarkeit mit einer Hand eingerichtet ist.

2. Handsäge nach Anspruch 1, wobei das Sägeblatt (1) eine Grundform eines gleichschenkligen Dreiecks hat.

3. Handsäge nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Griffstück (3) zur mindestens formschlüssigen Aufnahme des Fixierbereiches (4) des Sägeblattes (1) eingerichtet ist.

4. Handsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Griffstück (3) ein aus diesem herausklappbares oder herausziehbares Werkzeug (12) umfasst.

5. Handsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sägeblatt (1) abgerundete Ecken aufweist.

6. Handsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sägeblatt (1) geradlinige und/oder zum Zentrum des Sägeblat¬ tes hin gebogene Sägekanten ( 1A, 1B, IC) aufweist.

7. Handsäge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Sägeblatt (1) entlang mindestens einer Sägekante ( 1A, 1B, IC) variable Zahnteilungen aufweist, die bevorzugt an den Enden der Sägekante ( 1A, 1B, IC) kleiner als in ihrem Mittelbereich sind .

Description:
Klein-Handsäge mit Dreifach-Sägeblatt

Einleitung

Die Erfindung betrifft das Gebiet von Handsägen, also Sägen, welche nicht motorisch angetrieben werden. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Handsäge, deren Sägeblatt mehrere Sägekanten aufweist .

Stand der Technik und Nachteile

Aus dem Stand der Technik sind Handsägen hinlänglich bekannt. Diese können in Sägen mit einseitiger Einspannung (Fuchsschwanz) oder beidseitiger Einspannung (Bügelsägen) des Sägeblattes unterteilt werden.

Nachteilig an den bekannten Handsägen ist die Tatsache, dass das Sägeblatt gewechselt werden muss, wenn es abgenutzt ist oder wenn die Zahnung nicht zu dem zu bearbeitenden Material passt. Um vielfältig einsetzbar zu sein, sind solche Handsägen bekannt, die eine Mehrzahl von auswechselbaren Sägeblättern aufweisen. Hierzu muss zumeist eine Schraube oder andere Klemmvorrichtung gelöst werden, wie z.B. in der Druckschrift DE 1 528 025 A gezeigt. Bei Bügelsägen, die das bandförmige Sägeblatt spannen, muss zusätzlich noch Kraft auf die beiden Enden aufgebracht werden, um das Sägeblatt etwas zu stauchen und aus den Verankerung des Bügels zu nehmen, wo es gewöhnlich eingehängt befestigt ist.

Um dieses Problem zu vermeiden, stellt der Stand der Technik Handsägen mit Sägeblättern bereit, die zwei Sägekanten aufweisen. Eine solche Handsäge ist beispielsweise in der Druckschrift US 6 216 350 Bl gezeigt. Auch hier ist jedoch das Entspannen und Drehen des Sägeblattes vonnöten, um die zweite Sägekante verwenden zu können. Ist diese auch abgenutzt, muss das Sägeblatt ausgewechselt werden. Werden mehr als zwei Sägekanten benötigt, müssen entsprechend viele Sägeblätter mitgeführt werden, vgl. Druckschrift DE 1 528 025 A.

Ein weiterer Nachteil der bekannten Handsägen ist in der Tatsache begründet, dass das Sägeblatt leicht ausbrechen kann. Dies ist vor allem bei Handsägen mit einseitiger Einspannung der Fall, und zwar insbesondere dann, wenn das Sägeblatt aus einem dünnen Material gefertigt ist. Dünne Blätter sind aber häufig bevorzugt, sei es, weil sie aufgrund des geringen Materialeinsatzes günstiger zu fertigen sind, oder weil sie einen schmaleren Sägespalt erzeugen.

Aufgabe der Erfindung und Lösung

Die Aufgabe der Erfindung ist die Vermeidung der aus dem Stand der Technik für Handsägen bekannten Nachteile. Insbesondere soll die Erfindung eine Handsäge bereitstellen, welche möglichst vielfältig oder dauerhaft einsetzbar ist, ohne das Sägeblatt austauschen zu müssen. Sie soll kostengünstig zu fertigen sein, und das Sägeblatt soll beim Sägen nicht ausbrechen.

Die Aufgabe wird durch eine Handsäge nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Aus führungs formen sind den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Figuren zu entnehmen.

Beschreibung

Die erfindungsgemäße Handsäge weist mindestens ein Griffstück und ein Sägeblatt auf. Das Griffstück dient dazu, von der Hand des Benutzers gehalten zu werden, und das Sägeblatt dient zum spanenden Bearbeiten eines Werkstoffs. Das Sägeblatt weist einen

Fixierbereich auf, welcher vom Griffstück zur Fixierung des

Sägeblattes im Griffstück aufnehmbar ist. Das bedeutet, der

Fixierbereich dient der Befestigung des Sägeblattes am Griffstück. Erfindungsgemäß ist die Handsäge dadurch gekennzeichnet, dass das Sägeblatt eine ebene Grundform hat, genau drei Sägekanten aufweist, und jede dieser Sägekanten als Fixierbereich verwendbar ist. Mit anderen Worten, das Sägeblatt weist eine flächige Form auf, die genau drei Sägekanten bereitstellt.

Erfindungsgemäß besteht das Griffstück im Wesentlichen aus einer zum Umhüllen einer Sägekante, mit einem Längsschlitz zum Einführen des Fixierbereiches des Sägeblattes vorgesehenen Ummantelung, welche zur Umfassbarkeit mit einer Hand eingerichtet ist.

Auf diese Weise kann das Sägeblatt für mehr als zwei unterschiedliche Materialien verwendet werden, und/oder es kann entsprechend länger benutzt werden, bevor es ausgetauscht werden muss . Dadurch, dass jede dieser Sägekanten einen eigenen Fixierbereich aufweist, kann das Sägeblatt in verschiedenen Positionen im oder am Griffstück fixiert werden. Daraus ergibt sich unter anderem der Vorteil, dass zur Fixierung zwischen Sägeblatt und Griffstück eine sehr große Fläche zur Verfügung steht, was die Stabilität der Gesamtkonstruktion deutlich verbessert. Bei aus dem Stand der Technik bekannten Sägen ist immer ein Kompromiss zwischen Größe des Fixierbereichs und übrigbleibender Größe der Sägekante (n) zu finden. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Handsäge nicht erforderlich, da eine gerade nicht genutzte Sägekante gewünschtenfalls vollständig als Fixierbereich dienen kann.

Die Erfindung wird nunmehr unter Verweis auf die Figuren näher erläutert. Es zeigt:

Figur 1 ein Sägeblatt mit dreieckiger Grundform.

Figur 2 ein Griffstück zusammen mit einem dafür vorgesehenen

Sägeblatt . Figur 3 dieses Griffstück mit daran fixiertem Sägeblatt.

Figur 4 ein Griffstück, das ein zusätzliches Werkzeug beherbergen kann, in mehreren Ansichten.

Figur 5 die Verwendung dieses Griffstücks für das Werkzeug. Figur 6 die Verwendung dieses Griffstücks als Griffstück für die

Handsäge .

Figur 7 eine bevorzugte Aus führungs form eines dreiseitigen

Sägeblatts für ein erfindungsgemäßes Griffstück aus Fig. 2 und 3. Erfindungsgemäß weist das Sägeblatt genau drei Sägekanten auf und hat besonders bevorzugt eine Grundform eines gleichschenkligen Dreiecks. Ein derartiges Sägeblatt ist in Fig. 1 dargestellt.

Wie ersichtlich hat das Sägeblatt 1 drei gleich lange Seiten, welche als Sägekanten 1A, 1B und IC ausgebildet sind. Vorzugsweise haben die drei Sägekanten 1A, 1B, IC unterschiedli ¬ che Zahnformen und/oder Zahnabstände, sind also für Materialien und/oder Schnitte unterschiedlicher Art geeignet. Nach einer nicht dargestellten Aus führungs form können die Sägekanten 1A, 1B, IC auch alle gleich ausgestaltet sein; in diesem Fall kann das Sägeblatt 1 auf einfache Weise länger benutzt werden, ohne es vorzeitig austauschen zu müssen.

Wie ebenfalls dargestellt, weist das Sägeblatt 1 Aussparungen 2 auf (nur eine mit Bezugszeichen versehen) . Dadurch ergibt sich eine Form, welche es einem Benutzer ermöglicht, die Finger durch die Aussparungen 2 zu schieben, um beispielsweise zusätzliche Kraft mit der anderen Hand auf die Handsäge (nicht dargestellt) zu bringen. Ein weiterer Vorteil ist das geringere Gewicht des Sägeblattes 1, welches typischerweise 35% bis 50% unter dem Gewicht eines aus Vollmaterial hergestellten Sägeblattes (nicht gezeigt) liegt. Das Arbeiten mit einem derartigen Sägeblatt ist angenehm, da es gut ausbalanciert ist und die Gelenke geschont werden .

Die Sägekanten reichen vorzugsweise bis an die Enden der gedachten Schenkel des Dreiecks. Bevorzugt wird ein erfindungsgemäßes Sägeblatt 1 durch Stanzen aus plattenförmigem Halbzeug hergestellt. So können in einem Arbeitsgang die Außengeometrie mit Aussparungen 2 und die Sägekanten 1A, 1B, IC hergestellt werden. Bei besonderen Anforderungen an die Qualität können selbstverständlich auch alle aus dem Stand der Technik bekannten Veredelungsverfahren (Härten, Verwenden von Einsatzstählen, ...) genutzt werden. Auch kann ein Sägeblatt 1 beispielsweise durch Wasserstrahl- oder Laserschneiden hergestellt und/oder nachbearbeitet werden.

In der Fig. 2 ist ein Griffstück 3 zusammen mit einem dafür vorgesehenen Sägeblatt 1 mit genau drei Sägekanten (Bezugszeichen weggelassen) dargestellt. Das Griffstück 3 kann vom Sägeblatt 1 abgezogen werden. Das Sägeblatt 1 stellt, um am Griffstück 3 fixierbar zu sein, an jeder Sägekante einen Fixierbereich 4 bereit (Lage schraffiert dargestellt) . Da alle drei Seiten des Sägeblattes 1 gleichartig ausgestaltet sind, kann auch jede der Sägekanten den Fixierbereich 4 bereitstellen. Tatsächlich verwendet wird selbstverständlich nur derjenige, welcher dem Griffstück 3 zugewandt ist.

Durch Abnehmen des Griffstücks 3 kann diejenige Sägekante ausgewählt werden, welche gerade zur Bearbeitung gewünscht wird. Durch die den Fixierbereich 4 weitgehend vollständig umschließende Formgebung des Griffstücks ist der Benutzer vor Verletzungen an den Zähnen der entsprechenden Sägekante (im Bild die nach rechts weisende Sägekante) geschützt. Zur Verriegelung sind vorzugsweise Rändelschrauben (nicht gezeigt) bereitgestellt, welche an den Fixierpunkten 5 eine form- und bevorzugt auch kraftschlüssige Verbindung zwischen Griffstück 3 und Sägeblatt 1 herstellen.

Außerdem ist vorzugsweise am unteren Ende des Griffstücks 1 eine beidseitige bevorzugt ringförmige Vertiefung (nicht dargestellt) angebracht. In dieser finden die Finger eines Benutzers Halt, um ein einfaches Abziehen dieses Griffstücks 3 vom Sägeblatt 1 zu erlauben .

In Fig. 3 ist das Griffstück 3 mit daran fixiertem Sägeblatt 1 dargestellt. Wie ersichtlich, ist der Benutzer vor Verletzungen wirkungsvoll geschützt. Zudem ist die dargestellte Handsäge äußerst formstabil, da das Griffstück 3 eine sehr große Kontaktfläche zum Sägeblatt 1 hat, welches aufgrund seiner dreieckigen Form ebenfalls sehr verwindungssteif ist. Das Griffstück 3 ist vorzugsweise etwas kürzer als der entsprechende Schenkel des Dreiecks, welches die Grundform des Sägeblatts 1 darstellt. So wird ein Blockieren bei Sägen vermieden.

Nach der in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten, erfindungsgemäßen Aus führungs form besteht das Griffstück 3 im Wesentlichen aus einer zum Umhüllen einer Sägekante 1A, 1B, IC vorgesehenen Ummantelung und weist einem Längsschlitz zum Einführen des Fixierbereiches 4 des Sägeblattes 1 auf. Die Ummantelung ist erfindungsgemäß zur Umfassbarkeit mit einer Hand eingerichtet, weist also vorzugsweise an einem Ende oder in der Mitte eine zur bequemen Handhabung der Handinnenfläche angepasste Geometrie auf. Nach einer weiteren Aus führungs formen umfasst das Griffstück 3 ein aus diesem herausklappbares oder herausziehbares Werkzeug 12, welches besonders bevorzugt ein (weiteres, nicht erfindungsgemä ¬ ßes) Sägeblatt und/oder ein Messer ist. Fig. 4 zeigt im unteren Bereich ein solches Griffstück 3. Im oberen Bereich der Fig. 4 ist das Werkzeug 12 gezeigt, welches in das Griffstück 3 einsetzbar ist. Vorzugsweise wird das Griffstück 3 mittels Rändelschrauben verschiedener Länge zusammengehalten (Einzelteile s. Fig. 4 unten), die gleichzeitig der Fixierung eines Sägeblattes (nicht gezeigt) dienen. Die mittlere, kürzeste Rändelschraube dient dabei der Fixierung des Werkzeugs 12 im Griffstück während des Sägens und verhindert ein Herausklappen des Werkzeugs 12. Sie reicht jedoch nicht auf das Sägeblatt 1.

Vorzugsweise besitzt das Werkzeug 12 einen eigenen Schaft aus Kunststoff oder Metall.

Aus Fig. 5 geht hervor, wie das Werkzeug 12 aktiviert wird. Bevor dieses aus dem Griffstück 3 herausgeklappt wird, muss die mittlere Rändelschraube entsichert werden. Mit der im Bild unteren linken Rändelschraube (ohne Bezugszeichen) wird das herausgeklappte Werkzeug 12, welches beispielsweise ein Metallblatt mit Säge- und Schneidkante (Messer) ist, wieder gesichert, um Sägen bzw. Scheiden zu können. Das Werkzeug 12 ist nur verwendbar, wenn das Griffstück 3 vom Sägeblatt 1 entfernt ist. Ist ein solches Griffstück 3 mit Werkzeug 12 und einem Sägeblatt 1 mit drei Schneidfunktionen kombiniert, erhält man ein kompaktes und stabiles 5-in-l-Werkzeug . Die Fig. 6 zeigt nochmals das Griffstück 3 mit (nicht sichtbarem) Werkzeug 12, aufgesteckt auf das Sägeblatt 1 (nur teilweise dargestellt) .

Allen Griffstücken 1 ist gemeinsam, dass sie eine nach vorn abgewinkelte Haltung der Hand ermöglichen. Dies erlaubt ein bequemes Arbeiten. Bei den Griffstücken für ein erfindungsgemäßes Sägeblatt ergibt sich diese Form schon aus der Neigung der Sägekante, die den Fixierbereich 4 bereitstellt.

Wie aus den Darstellungen ein Sägeblatt 1 zeigenden Figuren entnehmbar ist, weist das Sägeblatt 1 besonders bevorzugt abgerundete Ecken auf. Dies senkt das Verletzungsrisiko und erleichtert die Handhabung. Nach den bisher gezeigten Aus führungs formen weist das Sägeblatt 1 geradlinige Sägekanten auf. Nach einer bevorzugten Aus führungs form weist es jedoch zum Zentrum des Sägeblattes 1 hin gebogene Sägekanten auf. Ein derartiges Sägeblatt ist in der Fig. 7 dargestellt. Diese Sägekanten erlauben eine weitere Verbesserung der Schneidfähig- keit und der Kraftaufbringung beim Sägen. Durch die Rundform greift das Sägeblatt intensiver.

Es ist außerdem bevorzugt, dass das Sägeblatt 1 entlang mindestens einer Sägekante 1A, 1B, IC variable Zahnteilungen aufweist, die bevorzugt an den Enden der Sägekante kleiner als in ihrem Mittelbereich sind. Das bedeutet, dass entlang einer Sägekante beispielsweise mit eng beieinander liegenden Zähnen begonnen wird (geringe Zahnteilung) , deren Abstand ansteigt, bis er in der Mitte der jeweiligen Sägekante ein Maximum aufweist, um sich dann wieder zu verringern. Eine solche Aus führungs form ist beispielsweise in der Fig. 1, Sägekante 1A, zu erkennen. Dort ist auch erkennbar, dass die Zahntiefe im mittleren Bereich (im Bereich großer Zahnteilung) größer ist als an den Rändern.

Anstelle einer kontinuierlichen Veränderung der Zahnteilung kann diese auch stufenweise geschehen. Es ist klar, dass nicht alle Sägekanten eines Sägeblattes derartig variable Zahnteilungen aufweisen müssen.

Ebenso ist es klar, dass lineare und gebogene Sägekanten in einem Sägeblatt vorkommen können, wobei das Griffstück dann zur Aufnahme beider Aus führungs formen geeignet sein muss. Nach einer weiteren Aus führungs form ist mindestens eine der Sägekanten als Messer ausgebildet. Somit erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Säge noch zusätzlich.

Nach einer weiteren Aus führungs form weist die erfindungsgemäße Handsäge zwei Griffstücke auf. Somit können zwei Personen gleichzeitig mit der Säge ein Werkstück bearbeiten, was zu entsprechend besseren Zerspanungsleistungen führt. Die Erfindung stellt eine Handsäge bereit, welche sehr vielfältig oder dauerhaft einsetzbar ist, ohne das Sägeblatt austauschen zu müssen. Sie ist kostengünstig zu fertigen, und das Sägeblatt bricht beim Sägen nicht aus. Typische Anwendungsfelder sind Hobby- und professionelle Handwerker. Aber auch beispielsweise in der Tierverwertung, wo häufig mit unterschiedlichen Säge- und Schneidwerkzeugen gearbeitet wird, kann die Handsäge vorteilhaft eingesetzt werden.

Bezugs zeichenliste

1 Sägeblatt 1A, 1B, IC Sägekante

2 Aussparung 3 Griffstück

4 Fixierbereich

5 Fixierpunkt 12 Werkzeug