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Title:
SOLDER SOCKET CONTACT AND CONTACT MODULE FOR A PRINTED CIRCUIT BOARD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/092080
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a solder socket contact for a printed circuit board, comprising - a first contact element (4) and - a second contact element (6), wherein the first contact element (4) has at least one soldering pin (8, 10) which is designed to be soldered to the printed circuit board, - the first contact element (4) has a contact region (12) for contacting a plug contact, - the second contact element (6) has at least one soldering pin (14, 16) which is designed to be soldered to the printed circuit board, - the second contact element (6) has a contact region (18) for contacting the plug contact, and - the first contact element (4) and the second contact element (6) form an individual pole for contacting the plug contact.

More Like This:
Inventors:
SCHRADER ANDREAS (DE)
WERNER INGO (DE)
Application Number:
PCT/EP2018/080567
Publication Date:
May 16, 2019
Filing Date:
November 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO (DE)
International Classes:
H01R12/70; H01R12/72; H01R13/10; H01R13/11
Domestic Patent References:
WO2004047233A12004-06-03
Foreign References:
US5004426A1991-04-02
US9735526B12017-08-15
DE10310899B32004-05-19
US5052953A1991-10-01
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
RICHLY & RITSCHEL PATENTANWÄLTE MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Buchsenlötkontakt für eine Leiterplatte,

mit einem ersten Kontaktelement (4) und

mit einem zweiten Kontaktelement (6),

wobei das erste Kontaktelement (4) wenigstens einen Lötstift (8, 10) hat, der zum Verlöten mit der Leiterplatte eingerichtet ist,

wobei das erste Kontaktelement (4) einen Kontaktbereich (12) zur Kontaktierung eines Steckerkontaktes hat, wobei das zweite Kontaktelement (6) wenigstens einen Lötstift (14, 16) hat, der zum Verlöten mit der Leiterplatte eingerichtet ist, und

wobei das zweite Kontaktelement (6) einen Kontaktbe- reich (18) zur Kontaktierung des Steckerkontaktes hat und

wobei das erste Kontaktelement (4) und das zweite

Kontakt-element (6) einen einzelnen Pol zur Kontaktie- rung des Steckerkontakts ausbilden.

2. Buchsenlötkontakt nach Anspruch 1,

wobei der Kontaktbereich (12) des ersten Kontaktelements (4) eine lokale Verengung (20) zur form- und/oder kraftschlüssigen Aufnahme des Steckerkontakts hat, wobei der Kontaktbereich (18) des zweiten Kontaktelements (6) eine lokale Verengung (22) zur form- und/oder kraftschlüssigen Aufnahme des Steckerkontakts hat und wobei die lokale Verengung (20) des ersten Kontaktele- ments (4) entlang einer Einsteckrichtung (R) des Steckerkontaktes betrachtet einen Versatz zur lokalen Verengung (22) des zweiten Kontaktelements (6) aufweist.

3. Buchsenlötkontakt nach Anspruch 2,

wobei der Kontaktbereich (12) des ersten Kontaktelements (4) wenigstens zwei frei auskragende Stege (24, 26) aufweist, wobei die lokale Verengung (20) des ers- ten Kontaktelements (4) wenigstens eine an einem Steg (24, 26) vorgesehene Kontaktnase (28, 30) aufweist und wobei die Kontaktnase (28, 30) zumindest abschnittswei se in Richtung des jeweils anderen Stegs (24, 26) erstreckt ist,

und

wobei der Kontaktbereich (18) des zweiten Kontaktelements (6) wenigstens zwei frei auskragende Stege (36, 38) aufweist, wobei die lokale Verengung (22) des zwei ten Kontaktelements (6) wenigstens eine an einem Steg (36, 38) vorgesehene Kontaktnase (32, 34) aufweist und wobei die Kontaktnase (32, 34) zumindest abschnittswei se in Richtung des jeweils anderen Stegs (36, 38) erstreckt ist,

und

wobei die Kontaktnase (28, 30) des ersten Kontaktele- ments (4) entlang einer Einsteckrichtung (R) des Steckerkontaktes betrachtet einen Versatz zu der

Kontaktnase (32, 34) des zweiten Kontaktelements (6) aufweist .

4. Buchsenlötkontakt nach Anspruch 3,

wobei die lokale Verengung (20) des ersten Kontaktele- ments (4) zwei einander zugewandte Kontaktnasen (28, 30) aufweist, die an den Stegen (24, 26) des ersten Kontaktelements (4) gebildet sind,

und/oder

wobei die lokale Verengung (22) des zweiten Kontaktele ments (6) zwei einander zugewandte Kontaktnasen (32, 34) aufweist, die an den Stegen (36, 38) des zweiten Kontakt-elements (6) gebildet sind.

5. Buchsenlötkontakt nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die lokale Verengung (20) des ersten Kontaktele- ments (4) endseitig im Bereich freier Stegenden der Stege (24, 26) des ersten Kontaktelements (4) vorgese- hen ist

und/oder

wobei die lokale Verengung (22) des zweiten Kontaktele- ments (6) endseitig im Bereich freier Stegenden der Stege (36, 38) des zweiten Kontaktelements (6) vorgese- hen ist.

6. Buchsenlötkontakt nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei wenigstens einer der Stege (24, 26, 36, 38) einen Rastvorsprung (40) zur Arretierung in einem Kunststoffgehäuse (62) eines Kontaktmoduls (58) hat, wobei der Rastvorsprung (40) insbesondere auf einer der Kontaktnase (28, 30, 32, 34) abgewandten Seite des Stegs (24, 26, 36, 38) angeordnet ist.

7. Buchsenlötkontakt nach einem der voranstehenden Ansprüche,

wobei der Lötstift (8, 10) des ersten Kontaktelements (4) eine Kröpfung (42, 44) in Richtung des zweiten Kontaktelements (6) aufweist,

wobei der Lötstift (14, 16) des zweiten Kontaktelements (6) eine Kröpfung (46, 48) in Richtung des ersten Kontaktelements (4) aufweist, und

wobei von der jeweiligen Kröpfung (42, 44, 46, 48) auskragende, freie Enden (50, 52, 54, 56) der Lötstifte (8, 10, 14, 16) entlang einer Einsteckrichtung (R) des Steckerkontakts betrachtet kammartig fluchtend aufge- reiht sind.

8. Buchsenlötkontakt nach einem der voranstehenden Ansprüche,

wobei das erste Kontaktelement (4) wenigstens zwei Lötstifte (8, 10) hat, insbesondere genau zwei Lötstif- te (8, 10) hat,

wobei das zweite Kontaktelement (6) wenigstens zwei Lötstifte (14, 16) hat, insbesondere genau zwei Löt- stifte (14, 16) hat,

wobei wenigstens ein Lötstift (10) des ersten Kontakte- lements (4), insbesondere genau ein Lötstift (10) des ersten Kontaktelements (4), zwischen zwei Lötstiften (14, 16) des zweiten Kontaktelements (6) angeordnet ist und

wobei wenigstens ein Lötstift (14) des zweiten Kontak- telements (6), insbesondere genau ein Lötstift (14) des zweiten Kontaktelements (6), zwischen zwei Lötstiften (8, 10) des ersten Kontaktelements (4) angeordnet ist.

9. Buchsenlötkontakt nach einem der voranstehenden Ansprüche,

wobei das erste Kontaktelement (4) und das zweite

Kontaktelement (6) zumindest abschnittsweise spaltfrei aneinander anliegen,

und/oder

wobei das erste Kontaktelement (4) und das zweite

Kontaktelement (6) zumindest abschnittsweise stoff- schlüssig und/oder adhäsiv und/oder formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander verbunden sind.

10. Kontaktmodul für eine Leiterplatte, mit einem Kunststoffgehäuse (62),

mit wenigstens einer Aufnahmeöffnung (64) zum Einführen eines Steckers,

und mit wenigstens einem der Aufnahmeöffnung (64) zugeordneten, in dem Kunststoffgehäuse (62) aufgenomme- nen Buchsenlötkontakt (2),

wobei der Buchsenlötkontakt (2) nach einem der Ansprü- che 1 bis 9 gebildet ist.

Description:
Buchsenlötkontakt und Kontaktmodul für eine Leiterplatte

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Buchsenlötkontakt für eine Leiterplatte und ein Kontaktmodul für eine Leiter- platte mit einem solchen Buchsenlötkontakt.

Kontaktmodule, die mit einer Leiterplatte verlötet werden, wie z.B. Kontaktbuchsen oder Grundleisten, besitzen pro Pol üblicherweise einen Buchsenlötkontakt, der aus einem einzel- nen Lötmetall besteht. Die Geometrie dieses Lötmetalls gibt die Position eines Steckerkontaktes, die Anordnung der

Lötkontakte sowie die Montagekraft vor, die zum Einführen eines Steckers in einen Kontaktbereich des Lötmetalls erforderlich ist. Hierbei ist nachteilig, dass ein solcher Buch- senlötkontakt nicht variabel hinsichtlich der vorgenannten Position des Steckerkontaktes, der Anordnung der Lötkontakte sowie der erforderlichen Montagekraft ist.

Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die technische Problemstellung zugrunde, einen Buchsenlötkontakt und ein Kontaktmodul für eine Leiterplatte anzugeben, welche die voranstehenden Nachteile nicht oder zumindest in geringerem Maße aufweisen, und insbesondere eine zuverlässige, variable Kontaktierung von Steckerkontakten und eine erleichterte Montage einzuführender Stecker ermöglichen.

Die voranstehend genannte, technische Problemstellung wird jeweils gelöst durch einen Buchsenlötkontakt nach Anspruch 1 und ein Kontaktmodul nach Anspruch 10. Weitere Ausgestaltun- gen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung.

Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung einen

Buchsenlötkontakt für eine Leiterplatte, mit einem ersten Kontakt-element und mit einem zweiten Kontaktelement, wobei das erste Kontaktelement wenigstens einen Lötstift hat, der zum Verlöten mit der Leiterplatte eingerichtet ist, wobei das erste Kontaktelement einen Kontaktbereich zur Kontaktie- rung eines Steckerkontaktes hat, wobei das zweite Kontakte- lement wenigstens einen Lötstift hat, der zum Verlöten mit der Leiterplatte eingerichtet ist, und wobei das zweite Kontaktelement einen Kontaktbereich zur Kontaktierung des Stecker-kontaktes hat und wobei das erste Kontaktelement und das zweite Kontaktelement einen einzelnen Pol zur Kontaktie- rung des Steckerkontakts ausbilden.

Durch den wenigstens zweiteiligen Aufbau des Buchsenlötkon- takts können zwei Kontaktbereiche angegeben werden, die eine Kontaktierung eines Steckerkontaktes ermöglichen. Die Kontaktierung eines Steckerkontaktes ist damit variabler und nicht auf einen einzelnen Kontaktbereich beschränkt, wie es beispielsweise für den eingangs beschriebenen, aus einem einteiligen Lötmetall bestehenden Buchsenlötkontakt der Fall ist.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Buchsenlötkontakts ist vorgesehen, dass der Kontaktbereich des ersten Kontaktelements eine lokale Verengung zur form- und/oder kraft- schlüssigen Aufnahme des Steckerkontakts hat, wobei der Kontaktbereich des zweiten Kontaktelements eine lokale

Verengung zur form- und/oder kraftschlüssigen Aufnahme des Steckerkontakts hat und wobei die lokale Verengung des ersten Kontaktelements entlang einer Einsteckrichtung des Steckerkontaktes betrachtet einen Versatz zur lokalen Verengung des zweiten Kontaktelements aufweist. Durch den Versatz der Verengung des Kontaktbereichs des ersten Kontaktelements gegenüber der Verengung des zweiten Kontakt-elements kann der mechanische Widerstand des Buch- senlötkontakts gegen ein Einführen eines Steckers reduziert werden, indem der einzuführende Stecker entlang der Einsteckrichtung betrachtet zunächst eine Verengung passiert und anschließend auf die weitere Verengung trifft.

Nach einer weiteren Ausgestaltung des Buchsenlötkontakts ist vorgesehen, dass der Kontaktbereich des ersten Kontaktelements wenigstens zwei frei auskragende Stege aufweist, wobei die lokale Verengung des ersten Kontaktelements wenigstens eine an einem Steg vorgesehene Kontaktnase aufweist und wobei die Kontaktnase zumindest abschnittsweise in Richtung des jeweils anderen Stegs erstreckt ist und wobei der Kon- taktbereich des zweiten Kontaktelements wenigstens zwei frei auskragende Stege aufweist, wobei die lokale Verengung des zweiten Kontaktelements wenigstens eine an einem Steg vorge- sehene Kontaktnase aufweist und wobei die Kontaktnase zumin- dest abschnittsweise in Richtung des jeweils anderen Stegs erstreckt ist, und wobei die Kontaktnase des ersten Kontak- telements entlang einer Einsteckrichtung des Steckerkontaktes betrachtet einen Versatz zu der Kontaktnase des zweiten Kontaktelements aufweist.

Die Kontaktnasen können eine definierte Kontaktierung eines Steckerkontakts bewirken. Da die Kontaktnasen entlang der Einsteckrichtung betrachtet versetzt zueinander angeordnet sind, kann ein Steckerkontakt eines Steckers im fertig montierten Zustand an der Kontaktnase des ersten Kontaktele- ments und/oder an der Kontaktnase des zweiten Kontaktele- ments anliegen. Die auskragenden Stege können als Federarme ausgebildet sein, die dazu eingerichtet sind, federnd elastisch ver- spannt an einem zugeordneten Steckerkontakt anzuliegen. Ein solcher Federarm kann durch ein Einführen eines Steckers an einer Oberfläche des Steckers abgleitend quer zur Einsteck- richtung des Steckers bzw. des Steckerkontakts ausgelenkt und so federnd elastisch gegen einen Steckerkontakt ver- spannt werden. Auf diese Weise kann eine einfache, zuverläs- sige und zerstörungsfrei lösbare Kontaktierung zwischen einem Steckerkontakt und dem Buchsenlötkontakt erreicht werden .

Es kann vorgesehen sein, dass die lokale Verengung des ersten Kontaktelements zwei einander zugewandte Kontaktnasen aufweist, die an den Stegen des ersten Kontaktelements gebildet sind. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass die lokale Verengung des zweiten Kontaktelements zwei einander zugewandte Kontaktnasen aufweist, die an den Stegen des zweiten Kontaktelements gebildet sind. So kann jeweils eine zweiseitige Kontaktierung eines Steckerkontakts bewirkt werden.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Buchsenlötkontakts ist vorgesehen, dass die lokale Verengung des ersten Kontak- telements endseitig im Bereich freier Stegenden der Stege des ersten Kontaktelements vorgesehen ist. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass die lokale Verengung des zweiten Kontaktelements endseitig im Bereich freier Stegenden der Stege des zweiten Kontaktelements vorgesehen ist. So können eine kompakte Bauweise und eine zuverlässige Kontaktierung eines Steckerkontakts erreicht werden. Nach einer weiteren Ausgestaltung des Buchsenlötkontakts ist vorgesehen, dass wenigstens einer der Stege einen Rastvorsprung zur Arretierung in einem Kunststoffgehäuse eines Kontaktmoduls hat, wobei der Rastvorsprung insbesondere auf einer der Kontaktnase abgewandten Seite des Stegs angeordnet ist. Ein Rastvorsprung kann dazu eingerichtet sein, in eine Ausnehmung, einen Vorsprung oder eine Hinterschneidung des Kunststoffgehäuses des Kontaktmoduls zu greifen, oder an einem an dem Kunststoffgehäuse gebildeten Anschlag anzulie- gen, um das Kunststoffgehäuse des Kontaktmoduls form- und/oder kraftschlüssig gegen ein entgegensetzt zur Ein- steckrichtung orientiertes Abziehen oder Verlieren zu sichern . Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Buchsenlötkontakts ist vorgesehen, dass der Lötstift des ersten Kontaktelements eine Kröpfung in Richtung des zweiten Kontaktelements auf- weist, dass der Lötstift des zweiten Kontaktelements eine Kröpfung in Richtung des ersten Kontaktelements aufweist, und dass von der jeweiligen Kröpfung auskragende, freie Enden der Lötstifte entlang einer Einsteckrichtung des

Steckerkontakts betrachtet kammartig fluchtend aufgereiht sind. So kann eine kompakte Bauweise des Buchsenlötkontakts erreicht werden.

Es kann vorgesehen sein, dass das erste Kontaktelement wenigstens zwei Lötstifte hat, insbesondere genau zwei

Lötstifte hat, dass das zweite Kontaktelement wenigstens zwei Lötstifte hat, insbesondere genau zwei Lötstifte hat, wobei wenigstens ein Lötstift des ersten Kontaktelements, insbesondere genau ein Lötstift des ersten Kontaktelements, zwischen zwei Lötstiften des zweiten Kontaktelements ange- ordnet ist und wobei wenigstens ein Lötstift des zweiten Kontaktelements, insbesondere genau ein Lötstift des zweiten Kontaktelements, zwischen zwei Lötstiften des ersten Kontaktelements angeordnet ist. So kann eine kompakte Bauweise des Buchsenlötkontakts erreicht werden, indem der Abstand zwi- sehen den kammartig verschaltet angeordneten Lötstiften bei gleicher Stromtragfähigkeit sehr eng gewählt werden kann und insbesondere nicht durch stanztechnisch bedingte Mindestab- stände vorgegeben ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Buchsenlötkontakts ist vorgesehen, dass das erste Kontaktelement und das zweite Kontaktelement zumindest abschnittsweise spaltfrei aneinan- der anliegen. So kann eine kompakte Bauweise des Buchsenlöt- kontakts erreicht werden.

Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass das erste Kontaktelement und das zweite Kontaktelement zumindest abschnittsweise stoffschlüssig und/oder adhäsiv und/oder formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander verbunden sind. Damit kann eine zuverlässige Anlage des ersten Kontak- telements und des zweiten Kontaktelements erreicht werden.

Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung ein Kontaktmodul für eine Leiterplatte, mit einem Kunststoffgehäu- se, mit wenigstens einer Aufnahmeöffnung zum Einführen eines Steckers, und mit wenigstens einem der Aufnahmeöffnung zugeordneten, in dem Kunststoffgehäuse aufgenommenen Buch- senlötkontakt , wobei der Buchsenlötkontakt in erfindungsge- mäßer Weise gebildet ist.

Der wenigstens zweiteilige Aufbau des Buchsenlötkontakts dient zu Kontaktierung eines einzelnen Pols eines Steckerkontakts. Im fertig montierten Zustand eines Steckers ist daher jedem Pol des Steckers ein separater zweiteiliger Buchsenlötkontakt zugeordnet. Ein Kontaktmodul kann daher eine Mehrzahl zweiteiliger Buchsenlötkontakte haben, die jeweils einem Pol zugeordnet sind.

Bei dem Kontaktmodul kann es sich um eine Grundleiste oder eine Kontaktbuchse handeln, die jeweils zum Verlöten mit einer Leiterplatte eingerichtet sind.

Soweit Lötstifte in voranstehend beschriebener Weise ge- kröpft sind, können auf engem Bauraum die geforderten Normabstände benachbarter Pole eingehalten werden.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Ausführungsbei- spiele darstellenden Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen jeweils schematisch:

Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Buchsenlötkontakt in einer perspektivischen Ansicht von oben;

Fig. 2 Kontaktelemente des Buchsenlötkontakts aus Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht von oben;

Fig. 3A ein erfindungsgemäßes Kontaktmodul mit dem Buch- senlötkontakt aus Fig. 1 in einer ersten perspektivischen Ansicht;

Fig. 3B das Kontaktmodul aus Fig. 3A in einer zweiten

perspektivischen Ansicht;

Fig. 3C das Kontaktmodul aus Fig. 3A in einer dritten

perspektivischen Ansicht. Fig. 1 zeigt einen Buchsenlötkontakt 2 für eine Leiterplat- te. Der Buchsenlötkontakt 2 hat ein erstes Kontaktelement 4 und ein zweites Kontaktelement 6. Die in Fig. 1 dargestellte Position des ersten Kontaktele- ments 4 relativ zum zweiten Kontaktelement 6 beschreibt den Buchsenlötkontakt 2 im fertig montierten, auf einer Leiter- platte verlöteten Zustand. Im in Fig. 1 dargestellten, fertig montierten Zustand des Buchsenlötkontakts 2 liegen das erste Kontaktelement 4 und das zweite Kontaktelement 6 spaltfrei aneinander an.

Fig. 2 zeigt das Kontaktelement 4 und das Kontaktelement 6 jeweils separat voneinander in Einzeldarstellungen, um die strukturelle Ausgestaltung der den Buchsenlötkontakt 2 bildenden Kontaktelemente 4, 6 zu verdeutlichen.

Das erste Kontaktelement 4 hat einen ersten Lötstift 8 und einen zweiten Lötstift 10. Die Lötstifte 8, 10 des ersten Kontaktelements 4 sind zum Verlöten mit einer Leiterplatte eingerichtet .

Das erste Kontaktelement 4 hat einen Kontaktbereich 12 zur Kontaktierung eines Steckerkontaktes.

Das zweite Kontaktelement 6 hat einen ersten Lötstift 14 und einen zweiten Lötstift 16. Der erste Lötstift 14 und der zweiten Lötstift 16 des zweiten Kontaktelements 6 sind zum Verlöten mit einer Leiterplatte eingerichtet.

Das zweite Kontaktelement 6 hat einen Kontaktbereich 18 zur Kontaktierung eines Steckerkontaktes. Das erste Kontaktelement 4 und das zweite Kontaktelement 6 bilden einen einzelnen Pol zur Kontaktierung des Steckerkontakts aus. Der Kontaktbereich 12 des ersten Kontaktelements 4 hat eine lokale Verengung 20. Die lokale Verengung 20 des ersten Kontaktelements 4 ist zur form- und/oder kraftschlüssigen Aufnahme des Steckerkontakts vorgesehen. Der Kontaktbereich 18 des zweiten Kontaktelements 6 hat eine lokale Verengung 22. Die lokale Verengung 22 des zweiten Kontaktelements 6 ist zur form- und/oder kraftschlüssigen Aufnahme des Steckerkontakts vorgesehen. Die lokale Verengung 20 und die lokale Verengung 22 sind entlang einer Einsteckrichtung R des Steckerkontakts betrachtet zueinander versetzt angeord- net.

Der Kontaktbereich 12 des ersten Kontaktelements 4 hat zwei frei auskragende Stege 24, 26. Die lokale Verengung 20 des ersten Kontaktbereichs 12 wird vorliegend durch zwei Kon- taktnasen 28, 30 gebildet. Dabei ist die Kontaktnase 28 in Richtung des Stegs 26 erstreckt. Die Kontaktnase 30 ist in Richtung des Stegs 24 erstreckt.

Die lokale Verengung 22 des Kontaktbereichs 18 des zweiten Kontaktelements 6 ist durch einander zugewandte Kontaktnasen 32, 34 gebildet, die an auskragenden Stegen 36, 38 des Kontaktbereichs 18 des zweiten Kontaktelements vorgesehen sind . Die Kontaktnasen 28, 30 des ersten Kontaktelements und die Kontaktnasen 32, 34 des zweiten Kontaktelements 6 sind entlang der Einsteckrichtung R betrachtet versetzt zueinander angeordnet. Die lokale Verengung 20 bzw. die Kontaktnasen 28, 30 sind endseitig im Bereich freier Stegenden der Stege 24, 26 angeordnet. Gleichermaßen ist die lokale Verengung 22, die durch die Kontaktnasen 32, 34 gebildet ist, endseitig im Bereich freier Stegenden der Stege 36, 38 vorgesehen. An jedem Steg 24, 26, 36, 38 ist jeweils ein Rastvorsprung 40 zur Arretierung eines Kunststoffgehäuses 62 eines Kontaktmo- duls 58 vorgesehen (Fig. 3A) .

Jeder Rastvorsprung 40 ist jeweils auf einer der jeweiligen Kontaktnase 28, 30, 32, 34 abgewandten Seite des jeweiligen freien Stegendes des zugeordneten Stegs 24, 26, 36, 38 angeordnet .

Die Lötstifte 8, 10 des ersten Kontaktelements 4 weisen jeweils eine Kröpfung 42, 44 in Richtung des zweiten Kontaktelements 6 auf. Die Lötstifte 14, 16 des zweiten Kontakte- lements weisen jeweils eine Kröpfung 46, 48 in Richtung des ersten Kontaktelements 4 auf. Von der jeweiligen Kröpfung 42, 44, 46, 48 auskragende, freie Enden 50, 52, 54, 56 der Lötstifte 8, 10, 14, 16 sind entlang der Einsteckrichtung R des Steckerkontakts betrachtet kammartig fluchtend aufge- reiht .

Der Lötstift 10 des ersten Kontaktelements 4 ist zwischen den Lötstiften 14, 16 des zweiten Kontaktelements 6 angeord- net. Der Lötstift 14 des zweiten Kontaktelements 6 ist zwischen den Lötstiften 8, 10 des ersten Kontaktelements 4 angeordnet.

Die Figuren 3A, 3B und 3C zeigen ein erfindungsgemäßes Kontaktmodul 58 für eine Leiterplatte 60. Das Kontaktmodul 58 hat ein Kunststoffgehäuse 62, mit wenigstens einer Auf- nahmeöffnung 64 zum Einführen eines Steckers. Das Kontaktmo- dul 58 hat wenigstens einen der Aufnahmeöffnung 64

zugeordneten, in dem Kunststoffgehäuse 62 aufgenommenen Buchsenlötkontakt 2, wobei der Buchsenlötkontakt 2 entspre- chen der Figuren 1 und 2 in erfindungsgemäßer Weise gebildet ist .

Bezugszeichen

2 Buchsenlötkontakt

4 erstes Kontaktelement

6 zweites Kontaktelement

8 Lötstift

10 Lötstift

12 Kontaktbereich

14 Lötstift

16 Lötstift

18 Kontaktbereich

20 lokale Verengung

22 lokale Verengung

24 Steg

26 Steg

28 Kontaktnase

30 Kontaktnase

32 Kontaktnase

34 Kontaktnase

36 Steg

38 Steg

40 Rastvorsprung

42 Kröpfung

44 Kröpfung

46 Kröpfung

48 Kröpfung

50 freies Ende

52 freies Ende

54 freies Ende

56 freies Ende

58 Kontaktmodul

60 Leiterplatte

62 Kunststoffgehäuse 64 Aufnahmeöffnung