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Patent Searching and Data


Title:
SPAWNING AND BIRTH AND REARING INSTALLATION FOR FISH SPAWN EGGS AND LIVE-BORN JUVENILE FISH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2022/111836
Kind Code:
A1
Abstract:
A spawning and birth and rearing installation for fish spawn eggs and live-born juvenile fish, containing at least one spawning and birth container (1) for receiving a female fish in an advanced state of pregnancy, a rearing container (2) connected to this container (1); a line (5) connected to the bottoms of the two containers (1, 2); an intermediate bottom (4) mounted in the container (1) and having at least one opening through which the female fish cannot pass, a conveying system for conveying water from the container (1) into the container (2), is characterized by the following features: the containers (1, 2) are communicating containers; a riser line (6) connected to the line (5) is guided in the container (2) as far as a height that lies below the water level (b) in the container (1).

Inventors:
NAPPA DAVIDE (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/083956
Publication Date:
June 02, 2022
Filing Date:
November 30, 2020
Export Citation:
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Assignee:
NAPPA DAVIDE (DE)
PIANETA GUISEPPE FABIO (DE)
International Classes:
A01K61/10; A01K61/17
Foreign References:
US3900004A1975-08-19
CN105724289A2016-07-06
CN103461245A2013-12-25
US3900004A1975-08-19
Attorney, Agent or Firm:
SCHATZ, Markus Franz-Josef (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Laich-, Geburts- und Aufzuchteinrichtung für Fischlaicheier und lebend geborene Jungfischbabys, enthaltend mindestens einen Laich- bzw. Geburtsbehälter (1) zur Aufnahme eines hochträchtigen Mutterfisches, einen an diesen Behälter angeschlossenen Aufzuchtbehälter (2); eine an die beiden Behälter (1, 2) angeschlossene Leitung (5); einen in dem Behälter (1) angebrachten Zwischenboden (4), der mindestens eine für den Mutterfisch nicht durchlässige Öffnung aufweist, ein Fördersystem zur Förderung von Wasser aus dem Behälter (1) in den Behälter

(2), gekennzeichnet durch folgende Merkmale die Behälter (1, 2) sind kommunizierende Behälter; eine an die Leitung (5) angeschlossene Steigleitung (6), die in dem Behälter (2) bis zu einer Höhe geführt ist, die tiefer liegt, als das Wasserniveau (b) in dem Behälter (1).

2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an den Behältern (1, 2) angebrachten, die Behälter (1, 2) auf der Oberfläche der Aquarium-Wasserfüllung tragenden Schwimmkörper (20).

3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch in den Behälter (1) mündende Wassereinlassöffnungen (7), die an eine Wasserpumpe angeschlossen sind.

4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen in dem Behälter (1) angeordneten Zwischenboden (4) in Form eines Gitterbodens mit für den Mutterfisch nicht durchlässigen Gitter Öffnungen.

5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) einen luftdurchlässigen Deckel (3) aufweist.

6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) zur Festlegung seines Wasserstandes mit einem für ausgewachsene, d.h. größere Aquarienfische nicht durchlässigen Wasserstands-Regulierungsöffnungen (8) versehen ist.

7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) zur Festlegung seines Wasserstandes (c) unterhalb der oberen Auslassöffnung der Steigleitung (6) mit für größere Fische undurchlässigen Wasserstands-Regulierungsöffnungen (9) versehen ist.

8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch im unteren Bereich des Behälters (2) angebrachte, an eine Luftpumpe angeschlossene Lufteinblasöffnungen (10) mit einer für Babyfische undurchlässigen Öffnungsgröße aufweist.

9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) einen Boden mit undurchlässigen Öffnungen für Exkremente bzw. Schmutzpartikel aufweist.

10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) einen luftdurchlässigen Deckel (13) aufweist.

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE beim Internationalen Büro eingegangen am 24. September 2021 (24.09.2021)

Neue Patentansprüche (Reinschrift)

1. Laich-, Geburts- und Aufzuchteinrichtung für Fischlaicheier und lebend geborene Jungfischbabys, enthaltend: mindestens einen Laich- bzw. Geburtsbehälter (1) zur Aufnahme eines hoch trächtigen Mutterfisches; einen an den Behälter (1) angeschlossenen Aufzuchtbehälter (2); eine an den Behälter (1) angeschlossene Leitung (5); einen in dem Behälter (1) angebrachten Zwischenboden (4), der mindestens eine für den Mutterfisch nicht durchlässige Öffnung aufweist; ein Fördersystem zur Förderung von Wasser aus dem Behälter (1) in den Be hälter (2); gekennzeichnet durch folgende Merkmale: wenigstens eine seitlich an dem Behälter (1) angeordnete Wassereinlassöff nung (7); wenigstens eine seitlich und höher liegend als die Wassereinlassöffnung (7) an dem Behälter (1) angeordnete Wasserstands-Regulierungsöffnung (8); wenigstens eine seitlich und tiefer liegend als die Wasserstands- Regulierungsöffnung (8) an dem Behälter (2) angeordnete Wasserstands- Regulierungsöffnung (9); eine an die Leitung (5) angeschlossene Steigleitung (6), die in dem Behälter (2) bis zu einer Höhe geführt ist, die tiefer liegt als die Wasserstands- Regulierungsöffnung (8) an dem Behälter (1) und höher liegt als die Wasser- stands-Regulierungsöffnung (9) an dem Behälter (2).

2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an den Behältern (1, 2) angebrachten, die Behälter (1, 2) auf der Oberfläche der Aquarium-Wasserfüllung tragenden Schwimmkörper (20).

3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an die Wasser einlassöffnung (7) angeschlossene Wasserpumpe.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19) 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden (4) in Form eines Gitterbodens mit für den Mutterfisch nicht durch lässigen Gitteröffnungen gegeben ist.

5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) einen luftdurchlässigen Deckel (3) aufweist.

6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserstands-Regulierungsöffnung (8) für ausgewachsene, d.h. größere Aqua rienfische, nicht durchlässig ist.

7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserstands-Regulierungsöffnung (9) für größere Fische undurchlässig ist.

8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) einen Boden mit für Babyfische undurchlässigen Öffnungen für Ex kremente bzw. Schmutzpartikel aufweist.

9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) einen luftdurchlässigen Deckel (13) aufweist.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Description:
Laich- und Geburts- und Aufzuchteinrichtung für Fischlaicheier und lebendgeborene Junsfischbabvs

Um selbstgezüchtete Aquariumfische vor dem Fresstod zu beschützen, ist ein sogenannter Ablaichkasten bekannt. Dieser wird in das eigentliche Aquariumbecken eingehängt und ist in einen oberen und einen unteren Bereich aufgeteilt. Ein lebendgebärender oder eierlegender Mutterfisch wird, wenn abgesehen werden kann, dass er kurz vor dem Laichen bzw. der Geburt steht, zum Schutz des Fischnachwuchses gegen sich in dem Aquarium befindende Fischen in den oberen Bereich des Ablaichkastens gesetzt. Die noch bewegungsunfähigen Jungtiere bzw. die Eier fallen direkt nach der Geburt durch ein feinmaschiges Gitter in den unteren Bereich des Ablaichkastens. Dieses macht es den im Aquarium befindlichen Fischen und dem Mutterfisch unmöglich, den Nachwuchs zu fressen. In der US 3 900004 ist eine dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entsprechende Laich- bzw. Geburts- und Aufzuchteinrichtung beschrieben. Diese an die Wand eines Aquariums anhängbare Einrichtung enthält einen Laich- bzw. Geburtsbehälter 14 und einen daran angeschlossenen Aufzuchtbehälter 18. Der Laich- bzw. Geburtsbehälter 12 hat einen Deckel 32, der mit Luftdurchlässen versehen ist. Der Behälter 12 ist mit einem Zwischenboden aus zwei V-förmig nach unten konvergierenden Bodenflächen 50, 52 versehen, die unten durch einen Längsschlitz 48 begrenzt sind, der so breit ist, dass das Muttertier und andere ausgewachsene Fische dadurch nicht hindurchtreten können. Unterhalb dieses Zwischenbodens liegt der Behälterboden 26, der mit einer zentralen Öffnung 28 versehen ist. An diese Öffnung schließt eine Wasserleitung 64 an, die durch den Boden 68 des Aufzuchtbehälters 18 bis zur Höhe von in dem Behälter 18 angeordneten Schlitzen 94 führt. Die Schlitze 94 haben eine solche Breite, dass bereits ausgewachsene Fische durch sie nicht in den Aufzuchtbehälter 18 eintreten können. In die Leitung 64 mündet eine Druckluftleitung 100, derart, dass bei durch die Druckluftleitung 100 der Leitung 64 zugeführte Druckluft injektorartig Wasser aus dem Laich- bzw. Geburtsbehälter durch die Leitung angesaugt und in den Aufzuchtbehälter 18 gefördert wird. Mit dieser Saugströmung werden den Bodenschlitz 48 passierende Jungfische bzw. Laicheier in den Aufzuchtbehälter 18 durch eine an die Leitung 64 anschließende Vertikalleitung 46 hindurchgefördert und fallen aus dem oberen Ende der Leitung 46 in den Aufzuchtbehälter 18.

Die Jungfische werden, nachdem sie nach etwa zwei bis drei Woche eine gewisse Größe erreicht haben, in das Aquarium überführt, ohne Gefahr zu laufen, von den in dem Aquarium befindlichen, ausgewachsenen Fischen oder dem Mutterfisch gefressen zu werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gegenüber den bekannten Einrichtungen verbesserte Einrichtung zu schaffen.

Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Patentanspruchs 1.

Während die oben beschriebene, bekannte Einrichtung zum Überführen des Nachwuchses aus dem Laich- bzw. Geburtsbehälter in den Aufzuchtbehälter nach dem Injektorprinzip wirksam ist, wird zu diesem Zweck erfindungsgemäß das Prinzip kommunizierender Behälter angewandt, was gegenüber dem bekannten Injektorprinzip, insbesondere bei Weitem schonender für den Nachwuchs ist.

Die Einrichtung ist vorzugsweise gekennzeichnet durch einen, an den Behältern angebrachten, die Behälter auf der Oberfläche der Aquarium -Wasser-Füllung tragenden Schwimmkörper.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figur im Einzelnen beschrieben.

Die erfindungsgemäße Laich- bzw. Geburts- und Aufzuchteinrichtung enthält mindestens einen Laich- bzw. Geburtsbehälter 1 und einen Aufzuchtbehälter 2, wie dargestellt. Die beiden Behälter 1 und 2 schwimmen mittels eines Schwimmkörpers 20 auf der Oberfläche a der Wasserfüllung des Aquariums (A). Der Behälter 1 und der Behälter 2 haben luftdurchlässige Deckel 3 bzw. 13.

Die beiden Behälter 1 und 2 sind kommunizierende Behälter. Der Behälter 1 ist mit seinem unteren Ende an eine Leitung 5 angeschlossen, an die in eine durch den Behälter 2 geführte Steigleitung 6 angeschlossen ist, deren oberes offenes Ende unterhalb des Wassemiveaus b des Behälters 1 endet.

Zur Regulierung des Wasserstands b in dem Behälter 1 sind in dem Behälter 1 für das Muttertier undurchlässige Wasserstands-Regulierungsöffnungen 8 angebracht.

Etwa im mittleren Bereich des Behälters 1 sind an eine nicht dargestellte Wasserpumpe angeschlossene Wassereinlassöffnungen 7 angebracht. Ein Zwischenboden 4 des Behälters 1 ist mit für den Mutterfisch nicht durchlässigen Öffnungen versehen.

Der Behälter 1 ist mit einem Boden 4.1 versehen, der eine an die Leitung 5 anschließende Öffnung hat.

Der Behälter 2, in den die Steigleitung 6 mündet, ist zur Regulierung des Wasserstandes c mit in dem Behälter 2 für größere bzw. ausgewachsene Fische nicht durchlässigen Wasserstands- Regulierungsöffnungen 9 versehen. Im unteren Bereich des Behälters 2 sind an eine nicht dargestellte Luftpumpe angeschlossene Lufteinblasöffnungen 10 angeordnet.

Der Boden des Behälters 2 besteht aus Gittern 11 mit für Babyfische nicht durchlässigen Gitteröffnungen.

Wenn festgestellt wird, dass sich in dem Aquarium ein hochträchtiger, laichender oder lebendgebärender Mutterfisch befindet, wird dieser eingefangen und in den Laich- bzw. Geburtsbehälter 1 überführt. Gleichzeitig wird die an die Wassereinlassöffnungen 7 angeschlossene (nicht dargestellte) Wasserpumpe in Gang gesetzt. Dabei bewegen sich von dem Mutterfisch gelaichte Laicheier sowie lebend geborene Jungfische nach unten und treten durch die Öffnungen des Zwischenbodens 4 hindurch. Diese Laicheier bzw. Jungfische werden durch die Leitung 5 und die Steigleitung 6 gefördert und fallen über das obere Ende der Steigleitung 6 in den Behälter 2.

Aus den Laicheiern geschlüpfte Jungfische und die lebendgeborene Jungfische bleiben, bevor sie in das Aquarium A überführt werden, so lange - etwa zwei bis drei Wochen - in dem Aufzuchtbehälter 2, bis sie eine ausreichende Größe erreicht haben, die ein Auffressen durch in dem Aquarium A befindliche größere Fische ausschließt.