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Patent Searching and Data


Title:
SWITCHING ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/141080
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a switching arrangement for a tap changer, comprising a plurality of contact rods (3), which are arranged parallel to each other, at a distance from each other, and in a circular shape around a central longitudinal axis (MLA) and which are supported by at least two fixing elements (2) that are spaced from each other, and a switching shaft (4), which extends along the central longitudinal axis (MLA) and which is rotatably supported in the fixing elements (2) about the central longitudinal axis (MLA) and which has a contact arrangement (5), wherein the fixing element (2) is a one-piece molded part, which comprises an outer ring section (6) having openings (7) for accommodating the contact rods (3) and a central first sleeve section (8) for rotatably accommodating the switching shaft (4), and wherein the central first sleeve section (8) is connected to the outer ring section (6) by means of brace sections (9).

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Inventors:
RAITH ANDREAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2011/000857
Publication Date:
November 17, 2011
Filing Date:
February 23, 2011
Export Citation:
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Assignee:
REINHAUSEN MASCHF SCHEUBECK (DE)
RAITH ANDREAS (DE)
International Classes:
H01H9/00; H01F29/02
Foreign References:
US4496805A1985-01-29
US4527022A1985-07-02
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
MEIER, GERALD (DE)
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Claims:
Patentansprüche

Schaltanordnung für einen Umsteller bestehend aus mehreren zueinander parallelen, beabstandeten und kreisförmig um eine Mittellängsachse (MLA) angeordneten, durch zumindest zwei voneinander beabstandete Fixierelemente (2) getragenen Kontaktstäben (3), einer entlang der Mittellängsachse (MLA) verlaufenden, in den Fixierelementen (2) drehbar um die Mittellängsachse (MLA) gelagerten Schaltwelle (4) mit einer Kontaktanordnung (5), dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (2) ein einstückiges Formteil ist, das einen äußeren Ringabschnitt (6) mit Öffnungen (7) zur Durchführung der Kontaktstäbe (3) und einen zentralen, ersten Hülsenabschnitt (8) zur drehbeweglichen Lagerung der Schaltwelle (4) umfasst, wobei der zentrale, erste Hülsenabschnitt (8) über mehrere Strebenabschnitte (9) mit dem äußeren Ringabschnitt (6) verbunden ist.

Schaltanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Strebenabschnitte (9) sich speichenförmig vom ersten Hülsenabschnitt (8) zum äußeren Ringabschnitt (6) erstrecken.

Schaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebenabschnitte (9) paarweise vorgesehen sind, wobei ein Paar von Strebenabschnitten (9) jeweils auf Lücke zu den die Kontaktstäbe (3) aufnehmenden Öffnungen (7) im äußeren Ringabschnitt (6) vorgesehen sind.

Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Strebenabschnitten (9) eines Paars von Strebenabschnitten (9) zumindest eine erste Durchflussöffnung (10) eingeschlossen wird und zwischen zwei benachbarten Paaren von Strebenabschnitt (9) zumindest eine zweite Durchflussöffnung (1 1 ) vorgesehen ist.

5. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Strebenabschnitte (9) im äußeren Ringabschnitt (6) in Stegen (12) fortsetzen, die zwischen zwei benachbarten, die Kontaktstäbe (3) aufnehmenden Öffnungen (7) verlaufen.

6. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den die Kontaktstäbe (3) aufnehmenden Öffnungen (7) dritte Durchflussöffnungen (13) vorgesehen sind.

7. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den die Kontaktstäbe (3) aufnehmenden Öffnungen (7) jeweils eine weitere Öffnung (14) vorgesehen ist, die zur Aufnahme einer Schraubverbindung ausgebildet ist.

8. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Ringabschnitt (6) innen- und/oder außenum- fangsseitig einen ringförmigen Steg (6.2, 6.3) aufweist.

9. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (7) zur Durchführung der Kontaktstäbe (3) jeweils durch zweite Hülsenabschnitte (15) gebildet sind.

10. Schaltanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (2) in Richtung der Mittellängsachse (MLA) profiliert ausgebildet ist und/oder aus Gießharz hergestellt ist.

Description:
„Schaltanordnung"

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanordnung für einen Umsteller gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 .

Gattungsgemäße Schaltanordnungen sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt. Sie finden in Umstellern von Transformatoren, insbesondere von Stufentransformatoren Anwendung und dienen dem leistungslosen, d.h. spannungs- bzw. stromlosen Umschalten zwischen verschiedenen Wicklungsanzapfungen des am Umsteller angeschlossenen Transformators. Eine derartige Schaltanordnung besteht im Wesentlichen aus mehreren kreisförmig um eine zentrale Mittellängsachse angeordneten Kontaktstäben und einer zentralen Schaltwelle, an der eine Kontaktanordnung befestigt ist. Die Kontaktanordnung dient der elektrischen Kontaktierung von zwei zueinander benachbarten Kontaktstäben, um dadurch ein definiertes Transformationsverhältnis des mit der Schaltanordnung verbundenen Transformators zu bewirken.

Zur Halterung der Kontaktstäbe und zur drehbeweglichen Aufnahme der Schaltwelle sind kreisförmige Fixierelemente bekannt, die flächig oder plattenartig ausgebildet sind. Die Halterung der Kontaktstäbe bzw. die drehbewegliche Aufnahme der Schaltwelle erfolgt in senkrechten, das Fixierelement durchdringenden Bohrungen. Des Weiteren sind zusätzliche Bohrungen vorgesehen, die im montierten Zustand der Schaltanordnung freiliegen und die eine Strömung des im Umsteller enthaltenen Isolieröls in Richtung der Mittenlängsachse durch das Fixierelement hindurch erlauben.

Nachteilig an den bekannten Fixierelementen ist, dass zum Erreichen einer hohen Strömungsdurchlässigkeit eine Vielzahl von Bohrungen notwendig sind, die zeitaufwendig in das Fixierelement einzubringen sind. Zudem nimmt die mechanische Stabilität des Fixierelements m/t zunehmender Anzahl von Bohrungen ab und führt damit zur Instabilität der gesamten Schaltanordnung. Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, eine Schaltanordnung mit Fixierelementen anzugeben, die eine hohe elektrische Isolation und eine hohe Strömungsdurchlässigkeit bei hoher mechanischer Festigkeit aufweisen und dabei kostengünstig herstellbar sind. Die Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff des Patentanspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.

Der wesentliche Aspekt der Erfindung besteht darin, dass das Fixierelement ein einstückiges Formteil ist, das einen äußeren Ringabschnitt mit Öffnungen zur Durchführung der Kontaktstäbe und einen zentralen, ersten Hülsenabschnitt zur drehbeweglichen Aufnahme der Schaltwelle umfasst, wobei der zentrale, erste Hülsenabschnitt über Strebenabschnitte mit dem Ringabschnitt verbunden ist. Die Ausbildung des Fixierelements als Formteil erlaubt eine kostengünstige rationelle Fertigung des Fixierelements. Durch die Anbindung der ersten, zentralen Hülse über Strebenabschnitte an den äußeren Ringabschnitt wird eine hohe Durchlässigkeit im Innenbereich des äußeren Ringabschnitts und damit eine sehr gute Durchströmbarkeit in Richtung der Mittellängsachse erreicht.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Strebenabschnitte speichenförmig vom zentralen, ersten Hülseabschnitt zum äußeren Ringabschnitt. Vorzugsweise bilden jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Strebenabschnitte ein Paar von Strebenabschnitten, wobei diese Strebenabschnittspaare in einen Zwischenraum zwischen zwei die Kontaktstäbe aufnehmende Öffnungen weisen, d.h. die Strebenabschnittspaare sind jeweils auf Lücke zu den die Kontaktstäbe aufnehmenden Öffnungen gesetzt. Dadurch ist es möglich, dass sich die Strebenabschnitte zur Erhöhung der Stabilität der Fixierelemente geradlinig oder im Wesentlichen geradlinig im äußeren Ringabschnitt in Stegen fortsetzen, die zwischen den die Kontaktstäbe aufnehmenden Öffnungen im äußeren Ringabschnitt verlaufen.

Vorzugsweise sind jeweils zwischen den Strebenabschnitten eines Strebenabschnittspaars erste Durchflussöffnungen und zwischen den einzelnen Strebenab- schnittspaaren zweite Durchflussöffnungen vorgesehen. Diese Durchflussöffnungen gewährleisten eine höhe Durchströmbarkeit des Fixierelements in Richtung der Mittellängsachse der Schaltanordnung unter Beibehaltung einer hohen mechanischen Stabilität durch die Strebenabschnitte.

Des Weiteren sind vorzugsweise zwischen den die Kontaktstäbe aufnehmenden Öffnungen dritte Durchflussöffnungen vorgesehen, und zwar im Zwischenraum zwischen zwei Stegen, die zwischen den Öffnungen zur Durchführung der Kontaktstäbe hindurch verlaufen. Diese dritten Durchflussöffnungen sorgen wiederum für eine hohe Strömungsdurchlässigkeit des Fixierelements in Richtung der Mittellängsachse der Schaltanordnung.

Vorteilhaft ist zwischen den die Kontaktstäbe aufnehmenden Öffnungen jeweils eine weitere Öffnung vorgesehen, die zur Aufnahme einer Schraubverbindung ausgebildet ist. Diese Öffnung wird vorzugsweise durch eine Abtrennung aus der dritten Durchflussöffnung gebildet. In diese Öffnung kann beispielsweise eine Schraubenmutter eingesteckt bzw. eingelegt werden, die als Gegenstück zu einem Gewindebolzen oder einer Schraube zur Befestigung des Fixierelements und damit auch der gesamten Schaltanordnung gegenüber einem Gehäuse bzw. einem Gestell des Umstellers dient.

Zur Aussteifung des Fixierelements weist der Ringabschnitt innen- und/oder außen- umfangsseitig jeweils einen ringförmigen Steg auf. In den innenumfangseitig verlaufenden Steg münden die Strebenabschnitte und gehen nach außen hin in die im Wesentlichen radial zur Mittellängsachse verlaufenden Stegpaare über, die die innen- umfangsseitig bzw. außenumfangsseitig verlaufenden, ringförmigen Stege miteinander verbinden. Dadurch bildet sich eine spinnennetzartige Struktur aus Strebenabschnitten und Stegen, in die die mittige, erste Hülse und zweite, außen liegende Hülsen, die zur Aufnahme der Kontaktstäbe ausgebildet sind, eingebunden sind. Diese Struktur ermöglicht eine hohe Stabilität der Fixierelemente und damit eine hohe Stabilität der gesamten Schaltanordnung. Besonders bevorzugt ist das Fixierelement in Richtung der Mittellängsachse profiliert ausgebildet. Die Strebenabschnitte und Stege weisen insbesondere die gleiche, in Richtung der Mittellängsachse zu messende Tiefe auf, die größer ist als die Breite dieser Strebenabschnitte oder Stege in einer senkrecht zur Mittellängsachse verlaufenden Ebene. Die ersten und zweiten Hülsen ragen über diese Stege bzw. Strebenabschnitte vor.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Fixierelement aus einem elektrisch hoch isolierenden Gießharz gebildet. Die Herstellung des Fixierelements erfolgt beispielsweise durch Einziehen des Gießharzes in eine Gießform unter Vakuum, so dass die Entstehung von Fehlstellen, beispielsweise Luftblasen, im Inneren des Fi- xierelements unterbunden wird. Auch kann zur Verarbeitung von Gießharz ein Druckgelierverfahren zur Anwendung kommen, welches eine Kostenminimierung bei ähnlich guten Ergebnissen ermöglicht.

Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert werden. Zudem ergeben sich Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung auch aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele und aus den Figuren. Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Auch wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.

Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Erfindung keinesfalls auf die angegebenen Beispiele beschränkt sein soll. Es zeigen:

Fig. 1 eine gattungsgemäße Schaltanordnung in einer schematischen Seitendarstellung;

Fig. 2 beispielhaft ein erfindungsgemäßes Fixierelement in einer Draufsicht und Fig. 3 beispielhaft das Fixierelement aus Fig. 2 in einer Schnittdarstellung.

In Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine gattungsgemäße Schaltungsanordnung für einen Umsteller versehen. Die Schaltungsanordnung 1 besteht im Wesentlichen aus mehreren parallel zueinander verlaufenden, beabstandeten und kreisförmig um eine Mittellängsachse MLA angeordneten Kontaktstäben 3, die durch zumindest zwei voneinander beabstandete Fixierelemente 2 getragen bzw. gehalten sind.

Im Zentrum der kreisförmig angeordneten Kontaktstäbe 3 verläuft entlang der Mittellängsachse MLA eine Schaltwelle 4 mit einer Kontaktanordnung 5, die drehbar um die Mittellängsachse MLA durch die Fixierelemente 2 gelagert ist. Die Kontaktanordnung 5 kann durch Drehen der Schaltwelle 4 in mehrere Schaltpositionen gebracht werden, wobei in einer Schaltposition jeweils zwei Kontaktstäbe 3 elektrisch über die Kontaktanordnung 5 miteinander verbunden werden.

Die Figuren 2 und 3 zeigen jeweils ein Fixierelement 2 in unterschiedlichen Ansichten. Erfindungsgemäß ist das Fixierelement 2 ein im Querschnitt näherungsweise kreisförmiges, einstückiges Formteil, das einen äußeren Ringabschnitt 6 mit Öffnungen 7 zur Aufnahme der Kontaktstäbe 3 und einen zentrale, ersten Hülsenabschnitt 8 im kreisförmigen Innenbereich 6.1 zur drehbeweglichen Aufnahme der Schaltwelle 4 umfasst. Der äußere Ringabschnitt 6 und der zentrale, ersten Hülsenabschnitt 8 sind über mehrere Strebenabschnitte 9 miteinander verbunden.

Vorzugsweise erstrecken sich die Strebenabschnitte 9 speichenförmig vom ersten Hülsenabschnitt 8 in Richtung des äußeren Ringabschnittes 6. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Strebenabschnitte 9 paarweise angeordnet, wobei die Strebenabschnitte 9 eines Paars parallel zueinander verlaufen. Durch die Strebenabschnitte 9 eines Strebenabschnittspaares, den zentralen, ersten Hülsenabschnitt 8 und den äußeren Ringabschnittes 6 wird jeweils eine erste Durchflussöffnung 10 eingeschlossen. Diese ersten Durchflussöffnungen 10 weisen beispielsweise eine im Querschnitt im Wesentlichen rechteckförmige Grundform auf. Zwischen zwei Strebenabschnittspaaren sind ferner zweite Durchflussöffnungen 11 vorgesehen, die beispielsweise bedingt durch die spitzwinklige Anordnung zweier benachbarter Strebenabschnittspaare eine dreieckförmige oder im Wesentlichen dreieckförmige Grundform aufweisen können. Alternativ können auch weiter Querschnittsformen vorgesehen sein.

Im vom äußeren Ringabschnitt 6 eingeschlossenen Innenbereich 6.1 des Fixierelementes 2 bildet sich dadurch eine speichenförmige Struktur aus, wobei der zentrale erste Hülsenabschnitt 8 die Speichennarbe und die Strebenabschnitte 9 die Speichen bilden. Durch die Anbindung des ersten Hülsenabschnittes 8 an den äußeren Ringabschnitt 6 mittels der Strebenabschnitte 9 wird erreicht, dass der Isolierölfluss in Richtung der Mittellängsachse MLA möglichst ungehindert durch den Innenbereich 6.1 erfolgen kann. Diese Strömung des Isolieröls resultiert beispielsweise aus einer Konvektionsströmung, da insbesondere im Bereich der Kontaktflächen zwischen der Kontaktanordnung 5 und den elektrisch kontaktierten Kontaktstäben 3 aufgrund von Übergangswiderständen Wärme entsteht und der dadurch entstehende Temperaturgradient zur Konfektionsströmung des Isolieröls führt.

Bevorzugt sind die Strebenabschnitte 9 stegartig ausgebildet, d.h. die Strebenabschnitte 9 weisen eine senkrecht zur Mittellängsachse MLA verlaufende Breite b auf, die kleiner ist als die parallel zur Mittellängsachse MLA verlaufende Tiefe t der Strebenabschnitte 9. Dadurch wird erreicht, dass die senkrecht zur Strömung des Isolieröls verlaufende Fläche der Strebenabschnitte 9 möglichst gering ist und damit die Strömung möglichst ungehindert erfolgen kann. Die Strebenabschnitte 9 weisen aber aufgrund der großen Tiefe t trotzdem eine hohe Stabilität auf, so dass die mittige, erste Hülse 8 stabil an den Ringabschnitt 6 angebunden ist.

Am Rand des Innenbereichs 6.1 ist vorzugsweise ein Steg 6.2 vorgesehen, dessen Tiefe t in Richtung der Mittenlängsachse MLA gleich der Tiefe t der Strebenabschnitte 9 ist. In diesen Steg 6.2 münden innenseitig die Strebenabschnitte 9 und setzen sich nach außen über den Steg 6.2 hinweg in Stegen 12 fort. Diese Stege 12 sind ebenfalls paarweise angeordnet. Die Stege 12 eines Stegpaares verlaufen in einem ersten Abschnitt parallel mit dem gleichen Abstand d wie die Streben 9 des zu dem Stegpaar gehörenden Strebenpaars. Nach einem aufweitenden Abschnitt verlaufen die Stege 12 eines Stegpaars wiederum parallel zueinander, weisen jedoch einen größeren Abstand D zueinander auf. Die Stege 12 münden in einen ringförmig verlaufenden Steg 6.3, der außenumfangseitig das Fixierelement 2 umgibt. Dieser Steg 6.3 hat näherungsweise die gleiche Tiefe t wie die Strebenabschnitte 9, der Steg 6.2 und die Stege 12.

Zwischen den Stegen 12 eines Stegpaares ist jeweils eine dritte Durchflussöffnung 13 ausgebildet, um wiederum die den Ölfluss behindernde senkrecht zur Mittellängsachse MLA verlaufende Fläche möglichst gering zu halten. Zwischen den Durchflussöffnungen 13 und dem ringförmigen Steg 6.3 ist jeweils eine weitere Öffnung 14 abgetrennt, die derart geformt ist, dass innerhalb der Öffnung 1 eine Schraubverbindung, insbesondere eine Schraubenmutter drehfest positionierbar ist. In das Innengewinde dieser in der Öffnung 4 zu positionierenden Schraubenmutter kann bezogen auf die Mittellängsachse MLA in radialer Richtung durch den Steg 6.3 ein Gewindebolzen eingeschraubt werden, sodass das Fixierelement 2 samt den von ihm getragenen Kontaktstäben 3 bzw. der Schaltwelle 4 mit einem Gestell oder einem Gehäuse des Umstellers verbunden werden kann.

Zwischen dem innenumfangseitig am Rand des Innenbereichs 6.1 verlaufenden Steg 6.2, dem außenumfangseitig verlaufenden Steg 6.3 und zwei zueinander benachbarten Stegpaaren aus Stegen 12 wird ein kreisringsegmentartiger Bereich begrenzt, in dem die Öffnungen 7 vorgesehen sind, durch die die Kontaktstäbe 3 das Fixierelement 2 senkrecht durchdringen. Um die Kriechströme zwischen den benachbarten Kontaktstäben 3 zu minimieren, werden die Öffnungen 7 durch einen zweiten Hülsenabschnitt 15 gebildet, der entlang der Mittenlängsachse MLA eine Tiefe T 2 aufweist. Diese Tiefe T 2 ist größer als die Tiefe t der Stege 6.2 und größer als die Tiefe T-i des ersten Hülsenabschnittes 8. Die zweiten Hülsenabschnitte 15 sind direkt in den außenumfangseitig verlaufenden Steg 6.3 sowie die zweiten Stege 12 eingebunden, sodass eine hohe mechanische Festigkeit der ausschließlich durch die Fixierelemente 3 gehaltenen Kontaktstäbe 3, insbesondere auch beim Umschalten der Schaltanordnung 1 durch Drehen der Schaltwelle 4, erreicht wird. Die hohe mechanische Stabilität des erfindungsgemäßen Fixierelements 2 wird insbesondere durch die beschriebene profilierte Ausbildung in Richtung der Mittellängsachse MLA erreicht.

Das Fixierelement 2 ist vorzugsweise aus einem Gießharz gefertigt. Es wird mittels einer mehrteiligen Gussform hergestellt, und zwar durch Einziehen eines zumindest im ausgehärteten Zustand elektrisch isolierenden Gießharzes in die Gussform unter Vakuum. Dadurch wird erreicht, dass keine Lufteinschlüsse innerhalb des Fixierelements 2 enthalten sind, sodass die hohe elektrische Isolationswirkung der Fixierelemente nicht durch Lufteinschlüsse verringert wird.

Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird. So kann beispielsweise das Fixierelement 2 als Formteil auch mittels weiterer geeigneter Fertigungstechnologien, beispielsweise Spritzgießen hergestellt werden.

Bezugszeichenliste

Schaltanordnung

Fixierelement

Kontaktstab

Schaltwelle

Kontaktanordnung

äußerer Ringabschnitt

.1 Innenbereich

.2 Steg

.3 Steg

Öffnung

zentraler, erster Hülsenabschnitt

Strebenabschnitt

10 erste Durchflussöffnung

1 1 zweite Durchflussöffnung

12 Steg

13 dritte Durchflussöffnung

14 Öffnung

15 zweiter Hülsenabschnitt

MLA Mittellängsachse

b Breite

d Abstand

D Abstand

t Tiefe

Ti Tiefe

T 2 Tiefe




 
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