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Title:
SWITCHING ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/239405
Kind Code:
A1
Abstract:
A switching arrangement has a circuit breaker (3.1, 3.2, 3.3) in an upright circuit breaker encapsulation section (4.1, 4.2, 4.3). A first isolating switch (16, 16.1, 17, 17.1, 18, 18.1) is arranged in a first isolating switch encapsulation section (13, 13.1, 14, 14.1, 15, 15.1) and a second isolating switch (16, 16.1, 17, 17.1, 18, 18.1) is arranged in a second isolating switch encapsulation section (16, 16.1, 17, 17.1, 18, 18.1) on the lateral surface of the circuit breaker encapsulation section (4.1, 4.2, 4.3).

Inventors:
BEUTEL STEFAN (DE)
KLEINSCHMIDT ANDREAS (DE)
Application Number:
EP2020/062984
Publication Date:
December 03, 2020
Filing Date:
May 11, 2020
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
International Classes:
H02B13/035; H02B13/045; H02B13/075
Domestic Patent References:
WO2014003943A12014-01-03
Foreign References:
EP2003755A22008-12-17
DE19649613A11998-06-04
DE4319378A11994-12-15
DE4438776C11996-04-11
JPH0279706A1990-03-20
DE3733664A11988-04-21
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Claims:
Patentansprüche

1. Schaltanordnung aufweisend einen Leitungsschalter

( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) in einem aufrechten ersten Leistungsschalter kapselungsabschnitt (4.1,4.2, 4.3) ,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s ein erster Trennschalter (16,16.1) in einem ersten Trenn schalterkapselungsabschnitt (13,13.1) und ein zweiter Trenn schalter (17,17.1) in einem zweiten Trennschalterkapselungs abschnitt (14,14.1) angeordnet ist, wobei die Trennschalter kapselungsabschnitte (13,13.1,14,14.1,15,15.1) mantelseitig an dem Leistungsschalterkapselungsabschnitt ( 4.1 , 4.2 , 4.3 ) an geordnet sind.

2. Schaltanordnung nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Trennschalterkapslungsabschnitte

(13,13.1,14,14.1,15,15.1) zueinander fluchtend ausgerichtet sind .

3. Schaltanordnung nach Anspruch 2,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Trennschalterkapslungsabschnitte

(13,13.1,14,14.1,15,15.1) in Richtung einer Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnittes ( 4.1 , 4.2 , 4.3 ) zueinander fluchtend ausgerichtet sind.

4. Schaltanordnung nach Anspruch 2 oder 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Trennschalterkapslungsabschnitte

(13,13.1,14,14.1,15,15.1) quer zu einer Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitt ( 4.1 , 4.2 , 4.3 ) zueinander fluchtend ausgerichtet sind.

5. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Trennschalterkapselungsabschnitte

(13.13.1.14.14.1.15.15.1) jeweils einen Kabelanschluss

(22.22.1) aufweisen, wobei die Kabelanschlüsse (22,22.1) an den Trennschalterkapselungsabschnitten

(13.13.1.14.14.1.15.15.1) jeweils entgegengesetzt zueinander ausgerichtet sind.

6. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Trennschalterkapselungsabschnitte

(13.13.1.14.14.1.15.15.1) jeweils einen Kabelanschluss

(22.22.1) aufweisen, wobei die Kabelanschlüsse (22,22.1) an den Trennschalterkapselungsabschnitten

(13.13.1.14.14.1.15.15.1) jeweils gleichsinnig ausgerichtet sind .

7. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s zumindest an einem der Trennschalterkapselungsabschnitte (13,13.1,14,14.1,15,15.1) ein Erdungsschalter angeordnet ist.

8. Schaltanordnung nach einem der An-sprüche 1 bis 7,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s zumindest einer der Trennschalter (16,16.1,17,17.1,18,18.1) als Dreistellunggerät ausgeführt ist.

9. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s flankiert von zwei Trennschalterkapselungsabschnitten

(13,13.1,14,14.1,15,15.1) eine Antriebsanordnung (6) des Leistungsschalters ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) angeordnet ist.

10. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s flankiert von einem Trennschalterkapselungsabschnitt

(13,13.1,14,14.1,15,15.1) und einem Sekundärgehäuse (2) der erste Leistungsschalterkapselungsabschnitt ( 4.1 , 4.2 , 4.3 ) an geordnet ist.

11. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s zwischen einem ersten Trennschalterkapselungsabschnitte

(13.13.1.14.14.1.15.15.1) und einem zweiten Trennschalterkap selungsabschnitte (13,13.1,14,14.1,15,15.1) der erste und ein zweiter Leistungsschalterkapselungsabschnitt ( 4.1 , 4.2 , 4.3 ) angeordnet sind.

12. Schaltanordnung nach Anspruch 11,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der erste Leistungsschalter ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) und der erste Trennschalter (16,16.1,17,17.1,18,18.1) sowie der zweite Leistungsschalter ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) und der zweite Trennschalter

(16.16.1.17.17.1.18.18.1) elektrisch in Reihe geschaltet sind und zwischen dem ersten Leistungsschalter ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) und dem zweiten Leistungsschalter ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) ein Knotenpunkt, von welchem ein erster und ein zweiter, den jeweiligen Leis- tungs- und Trennschalter (3.1,3.2,16,16.1,17,17.1,18,18.1) aufweisender Stang fortlaufen.

13. Schaltanordnung nach Anspruch 11,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der erste Leistungsschalter ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) und der erste Trennschalter (16,16.1,17,17.1,18,18.1) sowie der zweite Leistungsschalter ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) und der zweite Trennschalter (16,16.1,17,17.1,18,18.1) jeweils elektrisch in Reihe ge schaltet sind und einen ersten und einen zweiten Strang bil den, wobei zwischen erstem Leistungsschalter ( 3.1 , 3.2 , 3.3 ) und erstem Trennschalter (16,16.1,17,17.1,18,18.1) ein Kno tenpunkt unter Ausbildung eines Stiches für einen den zweite Leistungsschalter und der zweite Trennschalter

(16,16.1,17,17.1,18,18.1) aufweisender zweiten Strang ange ordnet ist.

14. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schaltanordnung einpolig gekapselt ausgeführt ist. 15. Schaltanordnung nach einem der An-sprüche 1 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die jeweiligen Kapselungsabschnitte

(4.1,4.2,13,13.1,14,14.1,15,15.1,16,16.1) miteinander insbe sondere fluiddicht verflanscht sind.

Description:
Beschreibung

Schaltanordnung

Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung aufweisend einen Leitungsschalter in einem aufrechten ersten Leistungsschal terkapselungsabschnitt .

Eine Schaltanordnung ist beispielsweise aus der PCT- Veröffentlichung WO 2014/03943 Al bekannt. Dort ist ein Leis tungsschalter in einem aufrechten Leistungsschalterkapse lungsabschnitt angeordnet. Die dort beschriebene Schaltanlage weist eine kompakte Grundfläche auf, so dass diese auch in räumlich beengten Situationen einsetzbar ist. Die bekannte Schaltanlage ist insbesondere für Einsatzzwecke in turmarti gen Bauwerken ausgelegt. Die Schaltanlage weist durch ihre hohe Spezialisierung eine verringerte Flexibilität auf.

Somit ergibt sich als Aufgabe der Erfindung eine Schaltanord nung anzugeben, welche unter Beibehaltung von kompakten Ab messungen in vereinfachter Weise an verschiedene Einsatzbe dingungen anpassbar ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer Schaltanlage der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass ein erster Trenn schalter in einem ersten Trennschalterkapselungsabschnitt und ein zweiter Trennschalter in einem zweiten Trennschalterkap selungsabschnitt angeordnet ist, wobei die Trennschalterkap selungsabschnitte mantelseitig an dem Leistungsschalterkapse lungsabschnitt angeordnet sind.

Eine Schaltanordnung wird eingesetzt, um einen Phasenleiter zu schalten. Phasenleiter sind genutzt, um elektrische Ener gie über weite Distanzen zu transportieren. Dazu werden die Phasenleiter einer Potenzialdifferenz ausgesetzt, wobei ge trieben durch die Potenzialdifferenz ein elektrischer Strom im Phasenleiter geführt wird. Ein Leistungsschalter kann beispielsweise Teil eines derartigen Phasenleiters sein. Der Leistungsschalter ist von einem Leistungsschalterkapselungs abschnitt umgeben. Über den Leistungsschalterkapselungsab schnitt ist ein mechanischer Schutz des in seinem Inneren aufgenommenen Leistungsschalter ermöglicht. Ein Kapselungsab schnitt, wie z.B. ein Leistungsschalterkapselungsabschnitt kann elektrisch leitende sowie elektrisch isolierende Berei che aufweisen. Beispielsweise kann ein Grundkörper elektrisch leitend ausgeführt sein und Bereiche, durch welche ein Pha senleiter hindurchzuführen ist, elektrisch isolierend wirken. Ein elektrisch isolierender Bereich kann einen Phasenleiter beispielsweise fluiddicht einbetten, so dass der Phasenleiter eine Barriere, welche durch den Kapselungsabschnitt gebildet ist, fluiddicht durchsetzt. Weiter kann ein elektrisch iso lierender Bereich einer Abstützung des Phasenleiters dienen. Über den Leistungsschalter kann der Phasenleiter, durch wel chen der elektrische Strom zu transportieren ist, geschaltet werden. Um den Phasenleiter elektrisch zu isolieren, kann dieser von einem elektrisch isolierenden Fluid umspült sein. Dieses elektrisch isolierende Fluid kann von dem Leistungs schalterkapselungsabschnitt an einem unerwünschten Verflüch tigen gehindert werden. Ein Kapselungsabschnitt kann dazu eine fluiddichte Barriere darstellen. Bedarfsweise kann vor gesehen sein, dass das elektrisch isolierende Fluid im Inne ren des Leistungsschalterkapselungsabschnittes mit einem ge genüber der Umgebung abweichenden Druck, insbesondere einem Überdruck, beaufschlagt wird. Dadurch kann die Isolationsfes tigkeit des elektrisch isolierenden Fluids positiv beein flusst werden. Das elektrisch isolierende Fluid kann den Leistungsschalter im Inneren des Leistungsschalterkapselungs gehäuses umspülen und kann auch eingesetzt werden, um eine Schaltstrecke des Leistungsschalters zu durchspülen und als Schaltgas des Leistungsschalters zu fungieren. Darüber hinaus kann jedoch auch vorgesehen sein, dass der Leistungsschalter eine Schaltstrecke aufweist, die innerhalb einer Röhre ange ordnet ist, so dass das elektrisch isolierende Fluid daran gehindert ist, in eine Schaltstrecke des Leistungsschalters einzudringen. Innerhalb der Röhre kann ein abweichendes Fluid angeordnet sein. Innerhalb der Röhre kann auch ein annähern des Vakuum herrschen. Innerhalb der Röhre können relativ zu einander bewegbare Schaltkontaktstücke des Leistungsschalters angeordnet sein, zwischen welchen eine Schaltstrecke ausge bildet ist. Außerhalb der Röhre des Leistungsschalters kann das elektrisch isolierende Fluid, welches im Inneren des Leistungsschalterkapselungsabschnittes eingehaust ist, eine elektrische Isolation des Leistungsschalters sicherstellen. Der Leistungsschalter kann dazu elektrisch isoliert an dem Leistungsschalterkapselungsabschnitt oder einem anderen Kap selungsabschnitt abgestützt sein. Als elektrisch isolierende Fluide, welche von dem Leistungsschalterkapselungsabschnitt oder einem anderen Kapselungsabschnitt eingehaust werden, können beispielsweise fluorhaltige Gase oder Flüssigkeit wie z.B. Schwefelhexafluorid, Fluornitril, Fluorketon, Fluorole fin oder auch andere geeignete elektrisch isolierende Fluide wie z.B. CO 2 , Stickstoff, Sauerstoff sowie Gemische mit die sen Stoffen Verwendung finden. Stickstoff kann insbesondere mit einem Sauerstoffanteil gemischt sein.

Die Verwendung eines ersten sowie eines zweiten Trennschal ters ermöglicht es den Leistungsschalter mit diesen Trenn schaltern beispielsweise elektrisch in Reihe zu verschalten. Dazu kann der erste Trennschalter sowie der zweite Trenn schalter jeweils vor und nach dem Leistungsschalter an vonei nander abweichenden Anschlussseiten des Leistungsschalters angeordnet sein. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Leis tungsschalter beidseitig über die Trennschalter freizuschal ten. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, Trennschalter einzusetzen, um über den ersten Trennschalter sowie den zwei ten Trennschalter an ein und derselben Anschlussseite des Leistungsschalters ein wechselweises oder gleichzeitiges Ver binden derselben Anschlussseite des Leistungsschalters bei spielsweise mit einem ersten sowie einem zweiten Kabel (oder anderen Anschlussleitungen) vorzunehmen. Dadurch ist die Mög lichkeit gegeben, über den ersten sowie den zweiten Trennschalter eine Auswahl vorzunehmen. Beispielsweise kann ein Leistungsschalter so in eine Ringleitung eingebunden wer den, wobei über eine wechselweise Zuschaltung des ersten so wie des zweiten Trennschalters eine Speisung des Leistungs schalters aus der einen oder aus der anderen Ringhälfte vor genommen werden kann oder bei gleichzeitigem Einschalten ein Ring durchgeschleift werden kann.

Der erste sowie der zweite Trennschalter sind in einem ersten Trennschalterkapselungsabschnitt sowie in einem zweiten

Trennschalterkapselungsabschnitt angeordnet. Die Trennschal terkapselungsabschnitte sind dabei bevorzugt voneinander her metisch separiert, so dass im Inneren jedes der Kapselungsab schnitte voneinander abgetrennte Fluide, insbesondere

elektrisch isolierende Fluide, angeordnet werden können. So mit können über die verschiedenen Kapselungsabschnitte vonei nander separierte elektrisch isolierende Fluide eingehaust werden .

Um einen Phasenleiter von einem Kapselungsabschnitt zum ande ren Kapselungsabschnitt übertreten zu lassen, ist ein Bereich bevorzugt elektrisch isolierend auszugestalten, so dass eine Separierung der Fluide erfolgt und ein elektrisch isolierter Übertritt des Phasenleiters zwischen den einzelnen Kapse lungsabschnitten ermöglicht ist. Beispielsweise können dazu Stützisolatoren eingesetzt werden, welche notwendig sind, um die Phasenleiter beziehungsweise den Phasenleiter beabstandet gegenüber einem elektrisch leitenden Bereich einer Wandung eines Kapselungsabschnittes zu halten. Beispielsweise besteht so die Möglichkeit, den Kapselungsabschnitt in einem Bereich elektrisch leitfähig auszubilden und lediglich die Bereiche, in welchen ein Durchtritt des Phasenleiters durch eine Wan dung (Barriere) eines Kapselungsabschnittes erfolgt,

elektrisch isolierend auszugestalten. Zum Hindurchtreten des Phasenleiters durch eine Wandung eines Kapselungsabschnitts können so genannte elektrisch isolierende Durchführungen ein gesetzt werden. Dies sind beispielsweise scheibenförmige Isolatoren, die elektrisch isolierend eine Öffnung, z.B. in einem Grundkörper des Kapselungsabschnitts, verschließen.

Eine Durchführung kann fluiddicht ausgebildet sein, bedarfs weise kann eine Durchführung bzw. der hindurchgeführte Pha senleiter einen Kanal aufweisen, über welchen ein elektrisch isolierendes Fluid von einem Kapselungsabschnitt zu einem an deren Kapselungsabschnitt übertreten kann. Bevorzugt können die Kapselungsabschnitte voneinander hermetisch getrennt sein und lediglich ein elektrisch isolierter Übertritt der ent sprechenden Phasenleiter zwischen Kapselungsabschnitten kann zugelassen sein.

Ein Leistungsschalterkapselungsabschnitt kann beispielsweise im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet sein, wobei die Rohr achse annähernd in einer Vertikalen ausgerichtet ist. Dadurch wird ein aufrechter Leistungsschalterkapselungsabschnitt ge bildet, an welchem mantelseitig die Trennschalterkapselungs abschnitte angeordnet sind. Entsprechend ist bedarfsweise ausgehend von dem im Inneren des Leistungsschalterkapselungs abschnitts positionierten Leistungsschalter in radialen Rich tungen eine Positionierung der Trennschalterkapselungsab schnitte sowie der Trennschalter im Inneren derselben ermög licht. Zum Verbinden von Kapselungsabschnitten können diese z.B. Flansche aufweisen, über welche die Kapselungsabschnitte miteinander verbunden sind. Flansche eigenen sich auch zur Hindurchführung eines Phasenleiters von einem Kapselungsab schnitt zu einem anderen Kapselungsabschnitt sowie zur Auf nahme einer Durchführung.

Durch eine Wahl der Positionen von Flanschen kann die Lage der Kapselungsabschnitte zueinander festgelegt werden. Hin sichtlich der Ausführung der Trennschalterkapselungsab schnitte sowie der Befüllung derselben kann in Analogie zum Leistungsschalterkapselungsabschnitt verfahren werden.

Ein Trennschalterkapselungsabschnitt kann mittelbar oder un mittelbar an einem Leistungsschalterkapselungsabschnitt angesetzt sein. Bei einem mittelbaren Ansetzen kann bei spielsweise durch Nutzung eines Zwischenkapselungsabschnitts eine vergrößerte Beabstandung des Trennschalterkapselungsab schnitt zu dem Leistungsschalterkapselungsabschnitt erfolgen. Als Zwischenkapselungsabschnitt kann beispielsweise ein wei terer Leistungsschalterkapselungsabschnitt und / oder ein weiterer Trennschalterkapselungsabschnitt usw. dienen. Zum Ansetzen genutzte Flansche sollen fluchtend auf einer Achse liegend ausgerichtet sein. Als Zwischenkapselungsabschnitt kann auch ein zweiter, bevorzugt baugleicher Leistungsschal terkapselungsabschnitt dienen. Der Zwischenkapselungsab schnitt kann auch dazu dienen, einen Phasenleiter umzulenken und so einen direkten, linearen Durchtritt desselben (z.B. in Richtung einer fluchtenden Achse der Flansche) zu verhindern.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Trennschalterkapslungsabschnitte zueinander fluchtend ausgerichtet sind.

Die Trennschalterkapselungsabschnitte können bevorzugt fluch tend zueinander ausgerichtet sein. Dabei ist in Richtung ei ner Fluchtachse die Hüllkontur der entsprechenden Trennschal terkapselungsabschnitte annähernd gleich. Dadurch können bei spielsweise schlankbauende Schaltanordnungen mit einem gerin gen Bedarf an Grundfläche verwendet werden. Weiterhin ist so vereinfacht eine Möglichkeit gegeben, beispielsweise Kabel zur Einbindung der Schaltanordnung in ein Elektroenergieüber tragungsnetz an die Schaltanordnung heranzuführen und mit dieser zu verbinden. Die Trennschalterkapselungsabschnitte können dabei analog zum im Wesentlichen rohrförmigen Leis tungsschalterkapselungsabschnitt ebenfalls im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet sein. Dabei sollte bevorzugte der Querschnitt eines im Wesentlichen rohrförmigen Leistungs schalterkapselungsabschnittes größer gewählt sein als der Querschnitt eines Trennschalterkapselungsabschnittes. Bevor zugt können die Trennschalterkapselungsabschnitte auch gleichartig ausgebildet sein. Die Trennschalterkapselungsabschnitte können beispielsweise einen winkligen Zugang zum Inneren des Leistungsschalterkapselungs abschnittes gewähren. Bei einem im Wesentlichen rohrförmigen Trennschalterkapselungsabschnitt kann ein Flansch zum Verbin den mit einem Leistungsschalterabschnitt beispielsweise man telseitig liegen, so dass die Rohrachsen vom Leistungsschal terkapselungsgehäuse und einem mantelseitig angeordneten Trennschalterkapselungsabschnitt im Wesentlichen parallel liegen. So ist es beispielsweise möglich, einen Phasenleiter mantelseitig über einen mantelseitig angesetzten Trennschal terkapselungsabschnitt aus dem Inneren des Leistungsschalter kapselungsabschnittes herauszuführen und diesen innerhalb des Trennschalterkapselungsabschnittes beispielsweise winklig um zuleiten. So ist es z.B. möglich, eine ca. 90° Umlenkung des Phasenleiterabschnittes im Inneren eines Trennschalterkapse lungsabschnittes vorzunehmen. Durch eine Wahl der Winkellage kann ein fluchtendes Ausrichten der Trennschalterkapselungs abschnitte zueinander erzielt werden.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die

Trennschalterkapslungsabschnitte in Richtung einer Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnittes zueinander fluchtend ausgerichtet sind.

Eine Hochachse des Leistungsschalterkapselungsabschnitts kann beispielsweise durch eine Rohrachse des Leistungsschalterkap selungsabschnitts bestimmt sein. Die Hochachse kann bevorzugt in einer Vertikalen ausgerichtet sein. Ein mantelseitiges An setzen der Trennschalterkapselungsabschnitte kann längs der Hochachse beabstandet zueinander erfolgen, so dass die Trenn schalterkapselungsabschnitte beabstandet auf einer Achse lie gen, welche im Wesentlichen parallel zur Hochachse des Leis tungsschalterkapselungsabschnitts ausgerichtet ist. Insbeson dere bei Nutzung von winkligen Trennschalterkapslungsab- schnitten kann eine fluchtende Ausrichtung derselben vorgese hen sein, wobei jedoch eine entgegengesetzte Ausrichtung ei nes winkelartigen Abzweigens der Trennschalterkapslungsabschnitte vorgesehen sein kann. So ist es möglich, am Umfang des Leistungsschalterkapslungsabschnit- tes beispielsweise Zuleitungen, wie Kabel, zum Leistungs schalter über die Trennschalterkapslungsabschnitte zuzuführen und dabei die Grundfläche der Schaltanordnung nur geringfü gig, bevorzugt an ein und derselben Position am Umfang zu vergrößern. Längs einer Hochachse fluchtend angeordnete

Trennschalterkapselungsabschnitte sind bevorzugt unmittelbar mit demselben Leistungsschalterkapselungsabschnitt verbunden. Zum Verbund am Leistungsschalterkapselungsabschnitt vorgese henen Flansche sind mantelseitig in dieselbe radiale Richtung ausgerichtet, jedoch in Richtung einer Hochachse voneinander beabstandet .

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Trennschalterkapslungsabschnitte quer zu einer Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitt zueinander fluchtend ausgerichtet sind.

Eine Querachse kann beispielsweise die Hochachse des Leis tungsschalterkapselungsabschnittes im Wesentlichen lotrecht passieren, insbesondere die Hochachse schneiden, wobei auf entgegengesetzten Seiten mantelseitig am Leistungsschalter- kapslungsabschnitt die Positionierung der Trennschalterkaps- lungsabschnitte erfolgen kann. Somit ist eine lotrechte Aus richtung der verschiedenen Achsen zueinander gegeben, wobei die Trennschalterkapslungsabschnitte in Richtung der Quer achse zueinander fluchten. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Trennschalterkapslungsabschnitte einen winkligen Abzweig mantelseitig am Leistungsschalterkapslungs- abschnitt zur Verfügung stellen sollen und diese mit demsel ben Richtungssinn ausgerichtet sein sollen. So ist es bei spielsweise möglich, über den ersten Trennschalterkapslungs- abschnitt ein erstes Kabel sowie über den zweiten Trennschal- terkapslungsabschnitt ein zweites Kabel zu dem Leistungs- schalterkapslungsabschnitt zuzuführen, wobei die beiden Kabel aus ein und derselben Richtung auf den Leistungsschalterkapslungsabschnitt zustreben. Bei der Nut zung von Flanschen zum Verbinden verschiedener Kapselungsab schnitte miteinander kann eine Verwendung eines Kapselungsab schnitt vorgesehen sein, welcher einen mittelbaren Verbund zwischen dem Leistungsschalterkapselungsabschnitt und dem Trennschalterkapselungsabschnitt bewirkt. Zum Beabstanden kann ein weiteres Leistungsschalterkapselungsabschnitt ge nutzt werden. So ist es beispielsweise möglich, zwei oder drei bevorzugt bauartgleiche Leistungsschalterkapselungsab schnitte parallel zueinander auszurichten und miteinander zu verflanschen. Dazu können mantelseitig Kupplungsflansche ein gesetzt werden, welche die Leistungsschalterkapselungsab schnitte miteinander winkelstarr verbinden. Bedarfsweise kön nen Kupplungsflansche von einem Phasenleiter durchsetzt sein. Bevorzugt liegen Flansche zum Anflanschen von Trennschalter kapselungsabschnitten und Kupplungsflanschen diametral entge gengesetzt mantelseitig an einem Leistungsschalterkapselungs abschnitt. So ist ein linearer winkelstarrer Verbund mehrerer Leistungsschalterkapselungsabschnitte und mehrerer Trenn schalterkapselungsabschnitte möglich, wobei zur Verbindung genutzte Flansche vorteilhaft auf einer Achse fluchtend zuei nander liegen.

Vorteilhafterweise kann weiter vorgesehen sein, dass die Trennschalterkapselungsabschnitte jeweils einen Kabelan schluss aufweisen, wobei die Kabelanschlüsse an den Trenn schalterkapselungsabschnitten jeweils entgegengesetzt zuei nander ausgerichtet sind.

Über einen Kabelanschluss an einem Trennschalterkapselungsab schnitt besteht die Möglichkeit, ein Kabel mit dem Leistungs schalterkapselungsabschnitt zu verbinden. Durch Nutzung einer winkligen Ausführung eines Trennschalterkapselungsabschnittes kann so eine mantelseitige Einführung zumindest eines Phasen leiters, welcher durch das Kabel zur Verfügung gestellt wird, in das Innere des Leistungsschalterkapselungsabschnittes vor genommen werden. Durch eine Ausrichtung der Winkellage können die Kabel aus verschiedenen Richtungen auf den Leistungs schalterkapselungsabschnitt zustreben oder aus gleicher Rich tung auf den Leistungsschalterkapselungsabschnitt zustreben. Als Kabelanschluss können beispielsweise Kabelsteckverbinder dienen, die beispielsweise auf einen Außenkonus des Kabelan schlusses aufgesteckt werden können. Der Kabelanschluss kann jedoch auch umgekehrt eine im Wesentlichen konische Buchse aufweisen, wobei ein entsprechendes Gegenstück am Kabel eine elektrische Kontaktierung ermöglicht. Ein Kabelanschluss weist unabhängig von seiner spezifischen Ausgestaltung die Möglichkeit auf, ein Kabel dielektrisch abgesteuert und stabil der Schaltanordnung zuzuführen und den Phasenleiter des Kabels durch eine Wandung eines Trennschalterkapselungs abschnittes elektrisch isoliert, elektrisch stabil hindurch zuleiten .

Eine entgegengesetzte Ausrichtung der Kabelanschlüsse ermög licht es beispielsweise Kabel aus entgegengesetzten Richtun gen auf den Leistungsschalterkapselungsabschnitt zulaufen zu lassen und die entsprechenden Kabel am ersten Trennschalter kapselungsabschnitt beziehungsweise am zweiten Trennschalter kapselungsabschnitt münden zu lassen. Die entgegengesetzte Ausrichtung bezieht sich dabei auf die Einführungsrichtung des Phasenleiters des jeweiligen Kabels an dem jeweiligen Trennschalterkapselungsabschnitt. Bevorzugt kann ein entge gengesetztes Ausrichten der Kabelanschlüsse bei einer fluch tenden Ausrichtung der Trennschalterkapselungsabschnitte in Richtung der Hochachse des Leistungsschalterkapselungsab schnittes vorgesehen sein. Somit ist es beispielsweise mög lich, Zu- und Ableitung eines Phasenleiters zu dem Leistungs schalter auf einer gleichbleibenden Grundfläche der Schaltan ordnung vorzunehmen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Trennschalterkapselungsabschnitte jeweils einen Kabelan schluss aufweisen, wobei die Kabelanschlüsse an den Trennschalterkapselungsabschnitten jeweils gleichsinnig aus gerichtet sind.

Ein gleichsinniges Ausrichten der Kabelanschlüsse der ver schiedenen Trennschalterkapselungsabschnitte ermöglicht den Zugang verschiedener Kabel aus ein und derselben Richtung zu den jeweiligen Trennschalterkapselungsabschnitten. Insbeson dere bei einer Ausrichtung der Trennschalterkapselungsab schnitte fluchtend zu einer Querachse besteht die Möglich keit, am Umfang des Leistungsschalterkapselungsabschnittes verteilt mehrere Trennschalterkapselungsabschnitte anzuordnen und jeweils aus ein und derselben Richtung Kabel zu der

Schaltanordnung zu führen. Bezüglich der Ausführung der Ka belanschlüsse wird auf das Obenstehende Bezug genommen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass zumindest an einem der Trennschalterkapselungsabschnitte ein Erdungsschalter angeordnet ist.

Ein Erdungsschalter dient einem Beaufschlagen eines Phasen leiters mit Erdpotenzial. Das ist insbesondere für Sicher- heitsschaltungen erwünscht. So kann beispielsweise selbst bei einem fehlerhaften Zuschalten ein Erdschluss provoziert wer den, wodurch eine Sicherheitsabschaltung im Regelfälle auto matisiert erfolgt. Insofern ist ein Erdungsschalter ein Si cherungssystem, mittels welchem bedarfsweise Erdpotenzial auf den Phasenleiter z.B. eines Trennschalters oder folgend eines Leistungsschalters, aufgeschaltet werden kann. Bedarfsweise kann je nach Funktion des Erdungsschalters ein besonders ra sches Zuschalten von Erdpotenzial erfolgen. Dazu sind so ge nannte Schnellerdungsschalter einzusetzen. Es kann auch vor gesehen sein, dass ein einschaltfester Erdungsschalter ver wendet wird, welcher selbst bei einem unter Spannung stehen den Phasenleiter eine zwangsweise Erdung desselben vornehmen kann. Der Erdungsschalter kann dabei in das Innere des jewei ligen Trennschalterkapselungsabschnittes hineinragen und den dort befindliche Phasenleiter erden. Das Erdpotenzial kann beispielsweise durch elektrisch leitende Bereiche des Trenn schalterkapselungsabschnittes zur Verfügung gestellt werden, die beispielsweise Erdpotenzial führen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass zumindest einer der Trennschalter als Dreistellunggerät aus geführt ist.

Bei einem Dreistellungsgerät kann ein und dieselbe An

triebsanordnung ein Trennschalterkontaktstück oder mehrere Trennschalterkontaktstücke, die das gleiche Potenzial führen, treiben und einerseits einen Trennschalter und andererseits einen Erdungsschalter bedienen, so dass zwangsgeführt eine Verriegelung des Trennschalters sowie des Erdungsschalters erfolgt. Ein Wechsel von der Trennfunktion auf die Erdungs funktion kann über eine neutrale Position eines bewegbaren Trennschalterkontaktstückes erfolgen, wobei in der neutralen Position der Trennschalter und der Erdungsschalter geöffnet sind und wechselweise ein Einschalten des Trennschalters oder des Erdungsschalters über ein und dieselbe Antriebsordnung gewährleistet ist.

Bevorzugt kann das Trennschalterkontaktstück eines Dreistel lungsgeräts als linear bewegbares Trennschalterkontaktstück ausgebildet sein, wobei stirnseitig an entgegengesetzten En den des Trennschalterkontaktstückes einerseits die Schalt stelle für den Trennschalter und andererseits die Schalt stelle für den Erdungsschalter vorgesehen sein kann.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass flankiert von zwei Trennschalterkapselungsabschnitten eine Antriebsanordnung des Leistungsschalters angeordnet ist.

Um eine kompakte Bauform zu erzielen, kann eine Flankierung einer Antriebsanordnung des Leistungsschalters durch Trenn schalterkapselungsabschnitte erfolgen. Beispielsweise kann stirnseitig an den aufrechten Leistungsschalterkapselungsabschnitten die Positionierung ei ner Antriebsanordnung für die Leistungsschalter vorgesehen sein. Ein Leistungsschalterkapselungsabschnitt kann die An triebsanordnung zumindest teilweise überspannen. Über die An triebsanordnung können relativ zueinander bewegbare Schalt kontaktstücke des Leistungsschalters angetrieben werden. Eine Flankierung durch Trennschalterkapselungsabschnitte ermög licht eine effiziente Bauraumnutzung an der Schaltanordnung. Für die Positionierung der Antriebseinrichtung des Leistungs schalters wird so in Richtung einer Hochachse des Leistungs schalters zur Verfügung stehender Bauraum genutzt. Weiterhin kann die Antriebseinrichtung einen mechanischen Schutz durch die flankierenden Trennschalterkapselungsabschnitte erfahren. Die flankierenden Trennschalterkapselungsabschnitte sollten bevorzugt quer zu einer Hochachse des Leistungsschalterkapse lungsabschnitts liegen und bevorzugt deckungsgleich fluchtend angeordnet sein. Über eine kinematische Kette kann so ausge hend von der Antriebsanordnung eine Schaltbewegung in das In nere des Leistungsschalterkapselungsabschnittes übertragen werden. Die kinematische Kette kann dabei eine Barriere des Leistungsschalterkapselungsabschnittes fluiddicht durchsetzen und eine Bewegung fluiddicht durch die Barriere, z.B. eine Wandung, hindurch übertragen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass flankiert von einem Trennschalterkapselungsabschnitt und ei nem Sekundärgehäuse der erste Leistungsschalterkapselungsab schnitt angeordnet ist.

Zum Ansteuern der Schaltanordnung beziehungsweise zum Betäti gen der Schaltanordnung sind so genannte Sekundäreinrichtun gen notwendig, welche an der Schaltanordnung innerhalb eines Sekundärgehäuses angeordnet sind. Sekundäreinrichtungen sind beispielsweise Steueranordnungen, Messeinrichtungen, Schutz geräte usw., welche einem Betreiben der Schaltanordnung die nen. Das Sekundärgehäuse und der Trennschalterkapselungsab schnitt, welche den Leistungsschalterkapselungsabschnitt flankieren, sollten bedarfsweise auf entgegengesetzten Seiten einer Querachse, welche im Wesentlichen lotrecht zu einer Hochachse des Leistungsschalterkapselungsabschnitts ausge richtet ist, angeordnet sein. Dabei kann vorteilhaft vorgese hen sein, dass das Sekundärgehäuse von einem weiteren Trenn schalterkapselungsabschnitt überspannt ist oder seinerseits einen weiteren Trennschalterkapselungsabschnitt überspannt. Somit ist die Grundfläche, welche von der Schaltanordnung be ansprucht wird, in günstiger Weise genutzt.

Das Sekundärgehäuse kann an dem Leistungsschalterkapselungs abschnitt befestigt sein, so dass der Leistungsschalterkapse lungsabschnitt das Sekundärgehäuse trägt. Das Sekundärgehäuse kann an einem Trennschalterkapselungsabschnitt befestig sein und so beispielsweise auch mittelbar von dem Leistungsschal terkapselungsabschnitt getragen sein.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass zwischen einem ersten Trennschalterkapselungsabschnitte und einem zweiten Trennschalterkapselungsabschnitte der ersten und ein zweiter Leistungsschalterkapselungsabschnitt angeord net sind.

Die Nutzung zweier Leistungsschalterkapselungsabschnitte er möglicht es die Anzahl von Schaltungsvarianten, welche mit der Schaltanordnung realisierbar sind, zu vergrößern. Dabei sollten der erste sowie der zweite Leistungsschalterkapse lungsabschnitt im Wesentlichen gleichartig aufgebaut sein und achsparallel ausgerichtet sein. Beispielsweise können die Rohrachsen bei einer im Wesentlichen rohrförmigen Ausgestal tung der beiden Leistungsschalterkapselungsabschnitte paral lel zueinander ausgebildet sein. Bevorzugt können die Rohr achsen in einer Vertikalen angeordnet sein, so dass sowohl der erste als auch der zweite Leistungsschalterkapselungsab schnitt aufrechtstehend angeordnet sind. Entsprechend sind die im Inneren der Leistungsschalterkapselungsabschnitte an geordneten Leistungsschalter ebenfalls bevorzugt aufrechtstehend ausgerichtet. Über den ersten beziehungsweise den zweiten Trennschalterkapselungsabschnitt ist ein Anschal ten sowohl des ersten als auch des zweiten Leistungsschalter kapselungsabschnittes ermöglicht. Dazu wird der entsprechende Phasenleiter über Knotenpunkte, zwischen den Trennschaltern beziehungsweise den Leistungsschaltern verteilt. Der erste Trennschalterkapselungsabschnitt sowie der zweite Trennschal terkapselungsabschnitt können mantelseitig mit ein und dem selben Leistungsschalterkapselungsabschnitt verbunden sein.

Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass jeder der Trenn schalterkapselungsabschnitte jeweils mit einem der Leistungs schalterkapselungsabschnitte verbunden ist. In diesem Fall wirkt jeweils ein Leistungsschalterkapselungsabschnitt für den anderen Leistungsschalterkapselungsabschnitt als Zwi schenkapselungsabschnitt. Die Leistungsschalterkapselungsab schnitte sind bevorzugt über Kupplungsflansche winkelstarr miteinander verbunden. Die Kupplungsflansche liegen vorteil haft fluchtend zu Flanschen, an welchen ein Trennschalterkap- selungsabschnittangeordnet ist. So ist beispielsweise ein mittelbarer Verbund eines Leistungsschalterkapselungsab schnitts und eines Trennschalterkapselungsabschnitts möglich.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der erste Leistungsschalter und der erste Trennschalter sowie der zweite Leistungsschalter und der zweite Trennschalter elektrisch in Reihe geschaltet sind und zwischen dem ersten Leistungsschalter und dem zweiten Leistungsschalter ein Kno tenpunkt, von welchem ein erster und ein zweiter, den jewei ligen Leistungs- und Trennschalter aufweisender Stang fort laufen .

Der erste Leistungsschalter sowie der erste Trennschalter sind bevorzugt miteinander in Reihe geschaltet. Ebenso sind der zweite Leistungsschalter sowie der zweite Trennschalter miteinander bevorzugt elektrisch in Reihe verschaltet. Somit bilden der erste Leistungsschalter sowie der erste Trenn schalter einen ersten Strang, der zweite Leistungsschalter sowie der zweite Trennschalter bilden einen zweiten Strang. Die beiden Stränge können dabei in einem Knoten miteinander elektrisch verbunden sein, wobei die beigen Stränge von dem Knoten ausgehend fortlaufen. Der Knoten sollte bei jeweils einer Reihenschaltung von Leistungsschalter und Trennschalter zueinander bevorzugt an der Seite des Stranges ausgebildet werden, an welchem ein direkter Zugang zu einer Anschluss seite der Leistungsschalter gewährt ist. Somit ist ein di rekte Kontaktierung der jeweiligen Anschlussseiten der Leis tungsschalter an demselben Knoten ermöglicht. Darüber hinaus kann auch eine Nutzung eines dritten Stranges aufweisend ei nen dritten Leistungsschalter und einen dritten Trennschalter vorgesehen sein. Die Leistungsschalter sind dabei in einem gemeinsamen Knoten elektrisch leitend mit einer Anschluss seite gekoppelt, wobei die Stränge mit den jeweiligen Trenn schaltern von dem Knoten fortlaufen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der erste Leistungsschalter und der erste Trennschalter sowie der zweite Leistungsschalter und der zweite Trennschalter je weils elektrisch in Reihe geschaltet sind und einen ersten und einen zweiten Strang bilden, wobei zwischen erstem Leis tungsschalter und erstem Trennschalter im ersten Strang ein Knotenpunkt unter Ausbildung eines Stiches für einen den zweiten Leistungsschalter und der zweite Trennschalter auf weisenden zweiten Strang angeordnet ist.

Ein Knotenpunkt kann zwischen einem ersten Trennschalter so wie einem ersten Leistungsschalter angeordnet sein, so dass der erste Strang durch den Knotenpunkt segmentiert ist. Von dem Knotenpunkt ausgehend kann sich der zweite Strang erstre cken, wobei zum Knotenpunkt hingerichtet bevorzugt der zweite Leistungsschalter angeordnet sein kann. Somit ist die Mög lichkeit gegeben, den zweiten Strang als Stich, welcher von dem Knotenpunkt zwischen dem ersten Trennschalter sowie dem ersten Leistungsschalter ausgeht, auszubilden. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Schalteranordnung einpolig gekapselt ausgeführt ist.

Eine einpolige Kapselung einer Schaltanordnung zumindest ab schnittsweise ermöglicht es, Phasenleiter unterschiedlicher Potenziale zum einen elektrisch isoliert voneinander zu posi tionieren, zum anderen durch die Kapselungsabschnitte vonei nander mechanisch separiert zu halten. So ist es beispiels weise möglich, eine dreiphasige Schaltanordnung mit jeweils drei einpolig ausgebildeten Kapselungsabschnitten auszuge stalten. Bevorzugt können die Kapselungsabschnitte der ein zelnen Pole dabei gleichartig ausgebildet sein und parallel angeordnet sein. Dadurch ergibt sich eine kompaktbauende An ordnung, welche eine Mehrfachnutzung von Kapselungsabschnit ten an verschiedenen Polen ermöglicht.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die jeweiligen Kapselungsabschnitte miteinander insbesondere fluiddicht verflanscht sind.

Die verschiedenen Kapselungsabschnitte können in ihrem Inne ren jeweils Phasenleiter unterschiedlichster Konfiguration aufnehmen. Um einen Übertritt eines Phasenleiters von einem Kapselungsabschnitt zu einem anderen Kapselungsabschnitt zu ermöglichen und somit einem Transfer eines elektrischen

Stroms durch Wandungen der Kapselungsabschnitte zu ermögli chen, können die Kapselungsabschnitte Flansche aufweisen. Die Flansche sind bevorzugt als Ringflansche ausgebildet, welche ein Passieren des Phasenleiters ermöglichen. Bevorzugt können im Flanschbereich elektrisch isolierende Durchführungen, z.B. so genannte Durchführungsisolatoren, angeordnet sein, welche die Flanschöffnung fluiddicht verschließen und eine

elektrisch isolierende Stützung des Phasenleiters gewährleis ten. Die Flansche der Kapselungsabschnitte sollten dabei be vorzugt als Schraubflansche ausgebildet sein, wobei bevorzugt in einem Flanschspalt entsprechende elektrisch isolierende Stützisolatoren eingelegt werden können, um einen fluiddich ten Verschluss einer Flanschöffnungen zu ermöglichen.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Zeichnung schematisch gezeigt und nachfolgend näher be schrieben .

Dabei zeigt die

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Aus führungsvariante einer Schaltanordnung, die

Figur 2 einen Schnitt durch einen Pol der Schaltanord nung in der ersten Ausführungsvariante, die

Figur 3 einen Schnitt durch einen Pol einer Schaltan ordnung in einer zweiten Ausführungsvariante, die

Figur 4 einen Pol einer Schaltanordnung in einer drit ten Ausführungsvariante, die

Figur 5 einen Schnitt durch einen Pol der Schaltanord nung in der dritten Ausführungsvariante, die

Figur 6 einen Pol einer Schaltanordnung in einer vier ten Ausführungsvariante, die

Figur 7 einen Schnitt durch den in der Figur 6 gezeig ten Pol der vierten Ausführungsvariante, die

Figur 8 einen Pol einer Schaltanordnung in einer fünf ten Ausführungsvariante, die

Figur 9 einen Schnitt durch den Pol in der fünften

Ausführungsvariante, die Figur 10 einen Pol einer Schaltanordnung in einer

sechsten Ausführungsvariante, die

Figur 11 einen Schnitt durch den Pol der sechsten Aus führungsvariante, die

Figur 12 einen Pol einer Schaltanordnung in einer sie benten Ausführungsvariante und die

Figur 13 einen Schnitt durch den Pol der siebenten Aus führungsvariante .

Die in der Figur 1 gezeigte Schaltanordnung in erster Ausfüh rungsvariante ist dreipolig ausgeführt. Dabei ist eine einpo lige Kapselung vorgesehen, d.h. jeder Phasenleiter (Pol) ei nes mehrphasigen Elektroenergieübertragungssystems ist inner halb von Kapselungsabschnitten angeordnet, wobei jeder Pha senleiter von den anderen Phasenleitern des Systems über se parate Kapselungsabschnitte voneinander getrennt sind. Ent sprechend ergibt sich für die Schaltanordnung ein Aufbau, in nerhalb welchem mehrere gleichartige Pole parallel zueinander angeordnet sind, wobei diese auf einem gemeinsamen Tragrahmen 1 abgestützt sind. Weiterhin ist ein gemeinsames Sekundärge häuse 2 vorgesehen, welches an einem oder mehreren Kapse lungsabschnitten der Schaltanordnung angeschlagen und über dieses mittelbar auch vom Tragrahmen 1 getragen ist. Die Fi gur 1 in ihrer perspektivischen Ansicht ist dabei beispielge bend für den Aufbau der verschiedenen Varianten, wie in den Figuren 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 13 gezeigt.

Die einzelnen Ausführungsvarianten unterscheiden sich jeweils im Aufbau bzw. der Nutzung der einzelnen Pole. Den verschie denen Ausführungsvarianten gemein ist, dass jeweils gleichar tig aufgebaute Pole aufeinander folgend angeordnet sind, so dass sich in Analogie zu Figur 1 entsprechende perspektivi sche Ansichten der verschiedenen Ausführungsvarianten erge ben. Unabhängig von der jeweiligen Ausführungsvariante ist allen Varianten gemein, dass es einen ersten Eingang INI, einen zweiten Eingang IN2 sowie einen Ausgang OUT gibt. In sämtlichen Varianten ist am ersten Eingang INI, am zweiten Eingang IN2 sowie am Ausgang OUT ein Anschluss von Kabeln vorgesehen .

Die erste Ausführungsvariante einer Schaltanordnung gemäß Fi gur 1 weist eine einpolige Isolation auf. Ebenso sind auch die weiteren Ausführungsvarianten in einpoliger Isolation ausgeführt. Beispielhaft ist in der Figur 2 einer der Schalt pole, wie aus der Figur 1 bekannt, im Schnitt dargestellt.

Die Schaltanordnung in erster Ausführungsvariante weist einen ersten Leistungsschalter 3.1 auf. Der erste Leistungsschalter

3.1 ist von einem ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitt

4.1 umgeben. Der erste Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.1 weist eine im Wesentlichen rohrförmige Gestalt auf, wobei eine Rohrachse als Hochachse dient, so dass der erste Leis tungsschalterkapselungsabschnitt 4.1 in einer aufrechten Po sition ausgerichtet ist. Der aufrechten Position des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 folgend ist der erste Leistungsschalter 3.1 im Wesentlichen zentrisch im In neren des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 angeordnet. Vorliegend ist der erste Leistungsschalter 3.1 mit einer Vakuumschaltröhre ausgerüstet, welche einen Röhren körper aufweist, der ein Vakuum im Inneren abschließt. Inner halb des Röhrenkörpers sind relativ zueinander bewegbare Schaltkontaktstücke 5 angeordnet. Um eine Relativbewegung der Schaltkontaktstücke 5 zueinander zu erzielen, ist eine An triebseinrichtung 6 über eine kinematische Kette 7 mit zumin dest einem der relativ zueinander bewegbaren Schaltkontakt- stücke 5 verbunden. Vorliegend weist die kinematische Kette 7 eine axial verschiebbaren Schaltstange auf, welche im Wesent lichen längs der Hochsachse des ersten Leistungsschalterkap selungsabschnitts 4.1 bewegbar ist. Entsprechend erfolgt eine lineare Relativbewegung der Schaltkontaktstücke 5 zueinander. Die kinematische Kette 7 ist an einer ersten Anschlussseite 8 des ersten Leistungsschalters 3.1 angeordnet. Am entgegenge setzten stirnseitigen Ende des ersten Leistungsschalters 3.1 ist eine zweite Anschlussseite 9 des ersten Leistungsschal ters 3.1 angeordnet. Über die beiden Anschlussseiten 8, 9 ist der ersten Leistungsschalter 3.1 mit weiteren Abschnitten ei nes Phasenleiters verbindbar. Der erste Leistungsschalter 3.1 stellt einen schaltbaren Abschnitt in einem Phasenleiter dar.

Mantelseitig sind an dem ersten Leistungsschalterkapselungs abschnitt 4.1 ein erster Anschlussflansch 10, ein zweiter An schlussflansch 11 sowie ein dritter Anschlussflansch 12 ange ordnet. Der erste sowie der zweite Anschlussflansch 10, 11 sind mantelseitig diametral gegenüberliegend angeordnet, so dass diese auf einer Achse liegen, welche die Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 schneidet. Der zweite Anschlussflansch 11 sowie der dritte Anschluss flansch 12 sind ebenfalls axial beabstandet angeordnet, je doch verläuft der axiale Abstand im Wesentlichen parallel zur Hochsachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1, so dass der erste Anschlussflansch 10 sowie der zweite Anschlussflansch 11 einen Zugang zur ersten Anschlussseite 8 des ersten Leistungsschalters 3.1 ermöglichen, wobei der dritte Anschlussflansch 12 einen Zugang zur zweiten An schlussseite 9 des ersten Leistungsschalters 3.1 gewährt.

An den Anschlussflanschen 10, 11, 12 sind ein erster Trenn schalterkapselungsabschnitt 13, ein zweiter Trennschalterkap selungsabschnitt 14 sowie ein dritter Trennschalterkapse lungsabschnitt 15 angeordnet. Die Trennschalterkapselungsab schnitte 13, 14, 15 sind jeweils baugleich ausgeführt und weisen eine im Wesentlichen rohrförmige Struktur auf. Dabei sind die Rohrachsen im Wesentlichen parallel zur Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 ausge richtet .

Um eine Bewegung auf ein jeweiliges Trennschalterkontaktstück von Trennschaltern 16, 17, 18 aufzuprägen, ist an dem stirn seitigen Ende des jeweiligen Trennschalterkapselungsab schnitts 13, 14, 15, welche einem Kabelanschluss 22 gegenüberliegend angeordnet ist, jeweils ein Trennschalteran trieb 23 angeordnet. Vorliegend ist für jedes der Trennschal terkontaktstücke an jedem der Trennschalterkapselungsab schnitte 13, 14, 15 jeweils ein separater Trennschalteran trieb 23 vorgesehen. Ggf. kann auch ein Trennschalterantrieb zum Antrieb mehrerer Trennschalterkontaktstücke mehrerer Pole genutzt werden.

Eine Positionierung der Kabelanschlüsse 22 ist dabei derart vorgesehen, dass die Kabelanschlüsse 22 am ersten und zweiten Trennschalterkapselungsabschnitt 13, 14 gleichsinnig ausge richtet sind, wohingegen der Kabelanschluss 22 des dritten Trennschalterkapselungsabschnitts 15 entgegengesetzt zu den Kabelanschlüssen 22 des ersten Trennschalterkapselungsab schnitts 13 sowie des zweiten Trennschalterkapselungsab schnitts 14 ausgerichtet ist.

Aufgrund der Lage der Anschlussflansche 10, 11, 12 am ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.1 sind der zweite Trennschalterkapselungsabschnitt 14 sowie der dritte Trenn schalterkapselungsabschnitt 15 mit ihrer Hüllkontur fluchtend zueinander ausgerichtet, wobei die Fluchtachse parallel zur Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 angeordnet ist. Weiterhin sind der erste Trennschalter kapselungsabschnitt 13 sowie der zweite Trennschalterkapse lungsabschnitt 14 ebenfalls fluchtend zueinander ausgerich tet, wobei die Fluchtachse im Wesentlichen lotrecht zur Hoch achse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 ausgerichtet ist und bevorzugt die Fluchtachse die Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 durch setzt.

In den Trennschalterkapselungsabschnitten 13, 14, 15 sind je weils Trennschalter 16, 17, 18 angeordnet. Bei dem ersten, dem zweiten und dem dritten Trennschalter 16, 17, 18 handelt es sich um so genannte Dreistellungsgeräte, wobei deren be wegbares Trennschalterkontaktstück linear verschiebbar ist. Dabei ist die Verschiebeachse des Trennschalterkontaktstücks derart gewählt, dass diese im Wesentlichen quer zur jeweili gen Hochachse ausgerichtet ist und das jeweilige Trennschal terkontaktstück stirnseitig einem Anschlussflansch 10, 11, 12 zugeordnet ist. In der Flanschverbindung zwischen den An schlussflanschen 10, 11, 12 sowie den Trennschalterkapse lungsabschnitten 13, 14, 15 ist jeweils eine fluiddichte elektrisch isolierende Barriere angeordnet, so dass das In nere des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 fluiddicht verschlossen ist. Über die fluiddichte elektrisch isolierende Barriere ist ein Gegenkontaktstück des jeweiligen Trennschalters 16, 17, 18 positioniert. Die fluiddichte Bar riere ist jeweils von einem Verbindungsleiter 20 durchsetzt, mittels welchem ein Gegenkontaktstück des jeweiligen Trenn schalterkontaktstückes mit der ersten Anschlussseite 8 bezie hungsweise der zweiten Anschlussseite 9 des ersten Leistungs schalters 3.1 elektrisch kontaktiert ist. Je nach Bedarf kann die Formgebung der jeweiligen Verbindungsleiter 20 variieren. Entgegengesetzt zum Trennschaltergegenkontaktstück ist ein Erdungskontakt 21 an dem jeweiligen Trennschalterkapselungs abschnitt 13, 14, 15 angeordnet. Durch eine Linearverschie bung des Trennschalterkontaktstücks ist dieses einerseits in das jeweilige Gegenkontaktstück einfahrbar, woraufhin eine Isolationsstrecke gegenüber dem Erdungskontakt 21 gegeben ist. Bedarfsweise kann das Trennschalterkontaktstück auch in einer neutralen Position (wie in den Figuren gezeigt) gela gert werden. Zum Erden wird das Trennschalterkontaktstück in Richtung des Erdungskontakts 21 linear verschoben und ermög licht eine Erdung der jeweils an den Trennschalterkapselungs abschnitten 13, 14, 15 angeschlossenen Kabel. Ein Phasenlei ter des jeweiligen Kabels ist dazu mit dem jeweiligen Trenn schalter 16, 17, 18 elektrisch leitend verbunden. Um jeweils ein Kabel mit dem jeweiligen Trennschalter 16, 17, 18 stabil elektrisch zu kontaktieren, sind Kabelanschlüsse 22 vorgese hen. Die Kabelanschlüsse 22 weisen jeweils im Wesentlichen koaxiale Buchse auf, welche jeweils eine Stirnseite des je weiligen Trennschalterkapselungsabschnitts 13, 14, 15 überspannen und verschließen. In diese Buchse des jeweiligen Kabelanschlusses 22 ist eine gegengleich ausgeformte An schlussarmatur des jeweiligen Kabels einführbar, so dass ein dielektrisch sowie mechanisch stabiler Abschluss des jeweili gen Kabels an der Schaltanordnung gegeben ist.

Bei der Schaltungsvariante, wie in der Figur 2 gezeigt, be steht die Möglichkeit, wechselweise oder parallel die beiden an den Eingängen INI, IN2 befindlichen Kabel über den ersten Trennschalter 16 sowie den zweiten Trennschalter 17 mit der ersten Anschlussseite 8 des Leistungsschalters 3.1 elektrisch zu verbinden. Über den dritten Trennschalter 18 kann ein am Ausgang OUT angeschlossenes Kabel bedarfsweise mit der zwei ten Anschlussseite 9 des Leistungsschalters 3.1 elektrisch leitend verbunden werden. Umgekehrt können die Kabel über die jeweiligen Trennschalter 16, 17, 18 durch eine elektrische Kontaktierung an dem jeweiligen Erdungskontakt 21 geerdet werden .

In der Figur 3 ist eine zweite Ausführungsvariante einer Schaltanordnung gezeigt. Dabei ist hier eine alternative Aus gestaltung der Trennschalterkapselungsabschnitte 13.1, 14.1, 15.1 vorgesehen. Die elektrische Schaltung, welche durch die Schaltanordnung in der zweiten Ausführungsvariante gemäß Fi gur 3 realisierbar ist, entspricht jedoch der elektrischen Schaltung, die in der Figur 2 gezeigt und vorstehend be schrieben ist.

Bei den verwendeten Trennschaltern 16.1, 17.1, 18.1 handelt es sich jedoch nicht um Dreistellungsgeräte, sondern ledig lich um Trennschalter, welche einem Zuschalten beziehungs weise Abtrennen von Kabelanschlüssen 22 auf der erste An schlussseite 8 beziehungsweise der zweiten Anschlussseite 9 des ersten Leistungsschalters 3.1 ermöglichen. Um eine Erdung der an den Eingängen INI, IN2 sowie am Ausgang OUT anschließ baren Kabel vornehmen zu können, sind separate Erdungsschal ter 24 vorgesehen, welche ein geerdetes Erdungskontaktstück ausgehend von einer Wandung des jeweiligen Trennschalterkap selungsabschnitts 13.1, 14.1, 15.1 in Richtung des Trenn- schaltkontaktstücks bewegen können. Dies ermöglicht bei spielsweise schnelle Erdungsschalter 24 einzusetzen. Des Wei teren besteht die Möglichkeit, bei eingeschalteten Trenn schaltern 16.1, 17.1, 18.1 auch die erste beziehungsweise zweite Anschlussseite 8, 9 des Leistungsschalters 3.1 zu er den .

Abweichend von den Kabelanschlüssen 22, wie aus der Figur 2 bekannt, sind hier Kabelanschlüsse 22.1 vorgesehen, welche außenseitig an dem jeweiligen Trennschalterkapselungsab schnitt 13.1, 14.1, 15.1 einen elektrisch isolierenden Außen konus 25 zur Verfügung stellen, über welchen ein Phasenleiter aus dem Inneren des jeweiligen Trennschalterkapselungsab schnitts 13.1, 14.1, 15.1 nach außen geführt ist. Dort kann über so genannte Kabelstecker 26, welche die entsprechenden Kabel abschließen, eine Kontaktierung mit den Phasenleitern der Kabel vorgenommen werden. Dazu werden die Kabelstecker 26 formkomplementär auf die Außenkonen 25 aufgesteckt. Vorlie gend, wie in der Figur 3 gezeigt, sind so genannte Winkelste cker verwendet, wodurch an den Kabelsteckern 26 jeweils ein Umlenken des jeweils anzuschließenden Phasenleiters eines Ka bels vorgenommen werden kann. Die Kabelanschlüsse 22.1 des ersten Trennschalterkapselungsabschnitts 13.1 sowie des zwei ten Trennschalterkapselungsabschnitts 14.1 sind dabei entge gengesetzt zueinander ausgerichtet, wohingegen die Kabelan schlüsse 22.1 des zweiten Trennschalterkapselungsabschnitts 14.1 sowie des dritten Trennschalterkapselungsabschnitts 15.1 gleichsinnig ausgerichtet sind. Die am ersten Anschluss flansch 10 sowie am zweiten Anschlussflansch 11 des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 angeordneten Trenn schalterkapselungsabschnitte 13.1, 14.1 sind fluchtend in Richtung einer Fluchtachse, welche lotrecht zur Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 liegt, ange ordnet. Der zweite Trennschalterkapselungsabschnitt 14.1 so wie der dritte Trennschalterkapselungsabschnitt 15.1 sind mit ihren jeweiligen Hüllkonturen fluchtend zu einer Fluchtachse ausgerichtet, welche im Wesentlichen parallel zur Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 ausge richtet ist.

Mit der dritten Ausführungsvariante, der vierten Ausführungs variante, der fünften, der sechsten sowie der siebenten Aus führungsvariante, wie in den Figuren 4 bis 13 gezeigt, sind Schaltungsvarianten realisierbar, welche einen ersten Leis tungsschalter 3.1 sowie einen zweiten Leistungsschalter 3.2 bzw. einem dritten Leistungsschalter 3.3 benötigen. Die Leis tungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 weisen jeweils die gleiche Bauart auf .

Bei der dritten Ausführungsvariante ist der erste Leistungs schalter 3.1 ist von einem ersten Leistungsschalterkapse lungsabschnitt 4.1 umgeben. Der zweite Leistungsschalter 3.2 ist von einem zweiten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.2 umgeben. Die beiden Leistungsschalter 3.1, 3.2 sowie die beiden Leistungsschalterkapselungsabschnitte 4.1, 4.2 weisen den im Wesentlichen gleichen Aufbau auf. Sowohl die Leis tungsschalter 3.1, 3.2 als auch die Leistungsschalterkapse lungsabschnitte 4.1, 4.2 entsprechen im Wesentlichen dem ers ten Leistungsschalter 3.1 und dem ersten Leistungsschalter kapselungsabschnitt 4.1, wie aus dem ersten Ausführungsbei spiel sowie dem zweiten Ausführungsbeispiel bekannt. Entspre chend ist jedem Leistungsschalter 3.1, 3.2 eine kinematische Kette 7 zugeordnet, welche über eine jeweilige Antriebsein richtung 6 eine Relativbewegung von relativ zueinander beweg baren Schaltkontaktstücken 5 bewirkt. Die Leistungsschalter 3.1, 3.2 weisen analog zu den Leistungsschaltern 3.1 der ers ten sowie der zweiten Ausführungsvariante jeweils eine An schlussseite 8 sowie eine zweite Anschlussseite 9 auf, wobei die erste Anschlussseite 8 die Seite ist, an welcher stirn seitig eine Einkopplung einer Bewegung über die kinematische Kette 7 erfolgt. Auf der abgewandten Seite der Leistungs schalter 3.1, 3.2 ist jeweils eine zweite Anschlussseite 9 angeordnet. Das Sekundärgehäuse 2 ist über den ersten Trenn schalterkapselungsabschnitt 13 gestützt.

Der erste Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.1 weist ei nen zweiten Anschlussflansch 11 und einen dritten Anschluss flansch 15 auf. An dem zweiten Anschlussflansch 11 ist ein zweiter Trennschalterkapselungsabschnitt 14 angeordnet. An dem dritten Anschlussflansch 12 ist ein dritter Trennschal terkapselungsabschnitt 15 angeordnet.

Der zweite Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.2 des zwei ten Leistungsschalters 3.2 weist einen ersten Anschluss flansch 10 auf. Am ersten Anschlussflansch 10 ist ein erster Trennschalterkapselungsabschnitt 13 angeordnet. Die Trenn schalterkapselungsabschnitte 13, 14, 15 der dritten Ausfüh rungsvariante sind dabei gleichartig zu den Trennschalterkap selungsabschnitten 13, 14, 15 der ersten Ausführungsvariante ausgebildet und weisen den identischen Aufbau und identische Funktion hinsichtlich der jeweils aufgenommenen Trennschalter 16, 17, 18 auf. Entsprechend ist der dritte Trennschalter 18 mit der zweiten Anschlussseite 9 des ersten Leistungsschal ters 3.1 elektrisch leitend verbunden, wohingegen der zweite Trennschalter 17 elektrisch leitend mit der ersten Anschluss seite 8 des ersten Leistungsschalters 3.1 elektrisch leitend verbunden ist. Den Anschlussflanschen 10, 11, 12 jeweils dia metral gegenüberliegend sind Kupplungsflansche 28 an dem ers ten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.1 sowie dem zwei ten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.2 angeordnet. Die Kupplungsflansche 28 dienen dabei einem mechanischen Verbund der Leistungsschalterkapselungsabschnitte 4.1, 4.2, so dass diese aufrechtstehend parallel zueinander ausgerichtet ver bunden sind. Weiterhin können bedarfsweise Kupplungsflansche 28 einer Passage eines Phasenleiters dienen. So sind die Kupplungsflansche 28, welche auf der ersten Anschlussseite 8 der Leistungsschalter 3.1, 3.2 liegen, von einem Phasenleiter durchsetzt, so dass hier eine dauerhafte elektrische Kontak tierung (Knoten) der beiden Leistungsschalter 3.1, 3.2 möglich ist. Bedarfsweise können die Kupplungsflansche 28 ei nen Übertritt eines Fluids von dem einen Leistungsschalter kapselungsabschnitt 4.1 zu dem anderen Leistungsschalterkap selungsabschnitt 4.2 und umgekehrt zulassen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass dort fluiddichte Barrieren ange ordnet sind, so dass jeder der Leistungsschalterkapselungsab schnitte 4.1, 4.2 jeweils ein separiertes Fluid aufnehmen kann. Der erste Anschlussflansch 10 am zweiten Leistungs schalterkapselungsabschnitt 4.2 ist mantelseitig an der zwei ten Anschlussseite 9 des zweiten Leistungsschalters 3.2 ange ordnet, so dass eine elektrische Kontaktierung des ersten Trennschalters 16 mit der zweiten Anschlussseite 9 des zwei ten Leistungsschalters 3.2 ermöglicht ist. Durch diese Anord nung ist ermöglicht, dass die beiden Leistungsschalter 3.1, 3.2 ausgehend vom ersten Trennschalter 16 (Eingang INI) elektrisch in Reihe bis zu dem dritten Trennschalter 18 (Aus gang OUT) geschaltet sind. Weiterhin ist an dem Knoten zwi schen den beiden Leistungsschaltern 3.1, 3.2 ein Abzweig zum Eingang IN2 gebildet, welcher über den zweiten Trennschalter 17 trennbar ist.

In den Figuren 6 und 7 ist eine vierte Ausführungsvariante einer Schaltanordnung gezeigt. Der grundsätzliche Aufbau der vierten Ausführungsvariante entspricht dabei der in den Figu ren 4 und 5 gezeigten dritten Ausführungsvariante einer Schaltanordnung. Daher wird im Folgenden lediglich auf die Unterschiede eingegangen. Abweichend zur dritten Ausführungs variante, wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt, ist das Sekun därgehäuse 2 auf dem Tragrahmen 1 positioniert und direkt von diesem getragen. Weiterhin ist abweichend gegenüber der drit ten Ausführungsvariante gemäß den Figuren 4 und 5 die Verwen dung von Trennschaltern 16.1, 17.1, 18.1 vorgesehen, welche die gleichen Trennschalterkapselungsabschnitte 13, 14, 15 nutzen, jedoch statt der Ausführung als Dreistellungsgerät jeweils einen separaten Erdungsschalterantrieb für ein sepa rates Erdungskontaktstück 29 aufweisen. Die Erdungskontakt stücke 29 können so mit einem abweichenden Bewegungsprofil gegenüber den Trennschalterkontaktstücken bewegt werden. So mit ist beispielsweise der Einsatz von Schnellerdern, die beispielsweise auch einschaltfest auf spannungsführende Pha senleiter einschaltbar sind, möglich.

In den Figuren 8 und 9 sowie in den Figuren 10 und 11 sind eine fünfte und sechste Variante einer Schaltanordnung ge zeigt. Die in den Figuren 8, 9 sowie 10, 11 gezeigte Ausge staltung weist dabei mechanisch den gleichen Aufbau auf. Le diglich die Lage der Eingänge INI, IN2 sowie des Ausgangs OUT variieren, wodurch sich abweichende Schaltungsvarianten zwi schen Eingang INI, IN2 sowie Ausgang OUT einstellen.

Zunächst wird anhand der Figuren 8 und 9 der mechanische Auf bau sowie der elektrische Aufbau der fünften Ausführungsvari ante einer Schaltanordnung beschrieben. Ausgehend von den in den Figuren 4 und 5 gezeigten dritten Ausführungsvariante ei ner Schaltanordnung ist die Lage des ersten Trennschalterkap selungsabschnitts 13 verändert. Statt der Positionierung an einem ersten Anschlussflansch 10, welcher an einer zweiten Anschlussseite 9 des zweiten Leistungsschalters 3.2 angeord net ist, ist nunmehr der erste Anschlussflansch 10 mantelsei tig an der ersten Anschlussseite 8 des zweiten Leistungs schalters 3.2 positioniert. Entsprechend ist ein Phasenleiter an der ersten Anschlussseite 8 über den ersten Anschluss flansch 10, diesen passierend, mit dem ersten Trennschalter 16 über das bewegbare Trennschaltkontaktstück verbindbar. Weiterhin ist über einen entsprechenden Kabelanschluss 22 der erste Trennschalter 16 mit einem Kabel verbindbar, welches den Eingang INI bildet. Die Leistungsschalterkapselungsab schnitte 4.1, 4.2 sind über Kupplungsflansche 28 miteinander verbunden (Knoten), wobei diese jeweils fluchtend zu einer Fluchtachse, welche die Hochachsen der Leistungsschalterkap selungsabschnitte 4.1, 4.2 passieren, bezüglich der An schlussflansche 10, 11, 12 mantelseitig angeordnet. Die zweite Anschlussseite 9 des zweiten Leistungsschalters 3.2 ist unter Passage von Kupplungsflanschen 28 mit der zweiten Anschlussseite 9 des ersten Leistungsschalters 3.1 elektrisch leitend (Knoten) verbunden. Weiterhin ist die zweite An schlussseite 9 vom ersten Leistungsschalter 3.1 und vom zwei ten Leistungsschalter 3.2 mit dem dritten Trennschalter 18 verbunden. Am dritten Trennschalter 18 ist über einen Kabel anschluss 22 ein Kabel angeschlossen, welches als Eingang IN2 fungiert .

An der ersten Anschlussseite 8 des ersten Leistungsschalters 3.1 ist eine Kontaktierung mit dem zweiten Trennschalter 17 vorgesehen, welcher wiederum über einen Kabelanschluss 22 mit einem Kabel verbunden ist. Dieses Kabel dient als Ausgang OUT. Entsprechend ist so eine Anordnung gegeben, bei welchem die Kabelanschlüsse 22 am Eingang IN2 sowie am Ausgang OUT entgegengesetzt zueinander gerichtet sind, wobei die jeweili gen Trennschalterkapselungsabschnitte 14, 15 fluchtend bezüg lich einer Hochachse zueinander ausgerichtet sind und entge gengesetzt zueinander fortragende Kabelanschlüsse 22 aufwei sen. Weiterhin sind der erste Trennschalterkapselungsab schnitt 13 sowie der zweite Trennschalterkapselungsabschnitt 14 ebenfalls fluchtend ausgerichtet, wobei die Fluchtachse die Hochachsen der beiden Leistungsschalterkapselungsab schnitte 4.1, 4.2 quert. Die Kabelanschlüsse 22 vom ersten Trennschalterkapselungsabschnitt 13 sowie vom zweiten Trenn schalterkapselungsabschnitt 14 sind gleichsinnig ausgerich tet. Durch eine derartige Beschaltung kann die fünfte Ausfüh rungsvariante, wie in den Figuren 8 und 9 gezeigt, gleiche Schaltaufgabe beziehungsweise Schaltfunktion wahrnehmen wie die dritte Ausführungsvariante, die in den Figuren 6 und 7 gezeigt ist, wobei jedoch kombinierte Trenn- und Erdungs schalter genutzt sind. Es sind zwei Stränge, die jeweils ei nen Trennschalter 16, 17 und einen Leistungsschalter 3.1, 3.2 in Reihe aufweisen, gebildet. Die beiden Stränge laufen von einem Knoten fort, wobei die Leistungsschalter 3.1, 3.2 am Knoten dauerhaft elektrisch leitend kontaktiert sind. Die Figuren 10 und 11 zeigen eine sechste Ausführungsvariante einer Schaltanordnung. Der mechanische Aufbau, der in den Fi guren 8 und 9 sowie 10 und 11 gezeigten Schaltanordnung ist dabei gleichartig gewählt. Lediglich die Position des zweiten Eingangs IN2 sowie des Ausgangs OUT variieren. Vorliegend ist am zweiten Trennschalterkapselungsabschnitt 14 der zweite Eingang IN2 positioniert, wohingegen am dritten Trennschal terkapselungsabschnitt 15 der Ausgang OUT liegt. Durch eine derartige Beschaltung ist sowohl am ersten als auch am zwei ten Eingang INI, IN2 eine Reihenschaltung jeweils eines

Trennschalters 16, 17 und eines Leistungsschalters 3.1, 3.2 angeordnet, wobei der die beiden Leistungsschalter 3.1, 3.2 verbindenden Knoten (zweite Anschlussseite 9) ein Ausgangs OUT bildet, welcher durch einen dritten Trennschalter 18 ab getrennt werden kann.

Somit ist durch ein Tauschen der Positionen des zweiten Ein gangs IN2 gegen den Ausgang OUT (vergleiche Figur 8, 9, Figur 10, 11) ein abweichendes Verwenden des gleichen Aufbaus der Schaltanordnung ermöglicht.

Die in den Figuren 12 und 13 gezeigte siebente AusführungsVa riante einer Schaltanordnung bildet die aus den Figuren 6 und 7 bekannte vierte Ausführungsvariante einer Schaltanordnung weiter. Bei der vierten Ausführungsvariante sind am Eingang INI ein erster Trennschalter 16.1 angeordnet, welcher

elektrisch in Reihe mit dem zweiten Leistungsschalter 3.2 ge schaltet ist. Am Ausgang OUT ist ein dritter Trennschalter 18.1 elektrisch in Reihe mit dem ersten Leistungsschalter 3.1 geschaltet. Zwischen den beiden ersten Anschlussseiten 8 des ersten sowie des zweiten Leistungsschalters 3.1, 3.2 ist ein Knoten gebildet, von dem die beiden Reihenschaltungen

(Stränge) von jeweils einem Leistungsschalter 3.1, 3.2 sowie einem Trennschalter 16.1, 17.1 gegeben sind. Lediglich der

Eingang IN2 ist ausgehend von dem Knoten an der ersten An schlussseite 8 der beiden Leistungsschalter 3.1, 3.2 über ei nen einzelnen zweiten Trennschalter 17.1 abtrennbar. Nunmehr besteht der Wunsch auch den zweiten Eingang IN2 mit einer Reihenschaltung aus einem Leistungsschalter sowie einem Trennschalter auszustatten, so dass ausgehend von einem Kno ten an der jeweils ersten Anschlussseite der Leistungsschal ter 3.1, 3.2, 3.3 drei Stränge fortlaufen, die jeweils einen Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 sowie einen Trennschalter 16.1, 17.1, 18.1 elektrisch in Reihe geschaltet haben, so dass von dem Knoten an der jeweils ersten Anschlussseite 8 fortlaufend gleichartig aufgebaute Stränge nutzbar sind.

Entsprechend ist die siebente Ausführungsvariante in den Fi guren 12 und 13 gezeigt, welche drei Stränge ausgehend von einem Knoten aufweist, die zu jedem der Eingänge INI, IN2 bzw. zum Ausgang OUT einen Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 sowie einen Trennschalter 16.1, 17.1, 18.1 aufweist. Analog zur vierten Ausführungsvariante ist auch die Nutzung von se paraten Erdungsschaltern mit jeweils einem antreibbaren Er dungskontaktstück 29 vorgesehen, um individuell eine Erdung der jeweiligen Trennschalter 16.1, 17.1, 18.1 und damit auch der an den Kabelanschlüssen 22 angeschlossenen Kabel vorzu nehmen. Weiterhin können auch bei jeweils eingeschalteten Trennschaltern 16.1, 17.1, 18.1 auch die jeweiligen zweiten

Anschlussseiten 9 der Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 geerdet werden. Über ein Einschalten eines der Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 kann Erdpotenzial auch auf die erste Anschlussseite 8 (Knoten) übertragen werden.

Jeder der drei Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 weist ein Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.1, 4.2, 4.3 auf. So wohl die Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 als auch die Leis tungsschalterkapselungsabschnitte 4.1, 4.2, 4.3 weisen je weils einen gleichartigen Aufbau auf. Am zweiten Leistungs schalterkapselungsabschnitt 4.2 ist mantelseitig auf der Höhe der zweiten Anschlussseite 9 ein erster Anschlussflansch 10 angeordnet. Über den ersten Anschlussflansch 10 ist der erste Trennschalterkapselungsabschnitt 13.1 mit dem zweiten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.2 verbunden. An dem ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.1 ist mantel seitig auf Höhe der zweiten Anschlussseite 9 des zweiten Leistungsschalters 3.2 ein zweiter Anschlussflansch 11 ange ordnet. Am zweiten Anschlussflansch 11 ist der zweite Trenn schalterkapselungsabschnitt 14.1 angeordnet. Über den ersten Trennschalter 16.1 ist am zugehörigen Kabelanschluss 22 ein Kabel zur Ausbildung eines Eingangs INI anschließbar. Über den zweiten Trennschalter 17.1 ist über einen Kabelanschluss 22 ein Kabel zur Ausbildung eines zweiten Eingangs IN2 an schließbar. Die beiden Kabelanschlüsse 22 sind dabei gleich sinnig ausgerichtet. Ein dritter Leistungsschalterkapselungs abschnitt 4.3 ist zwischen dem ersten Leistungsschalterkapse lungsabschnitt 4.1 sowie dem zweiten Leistungsschalterkapse lungsabschnitt 4.2 angeordnet. Der dritte Leistungsschalter kapselungsabschnitt 4.3 ist dabei parallel zur Hochachse des ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.1 sowie des zweiten Leistungsschalterkapselungsabschnitts 4.2 angeordnet, so dass die Leistungsschalterkapselungsabschnitte 4.1, 4.2, 4.3 im Wesentlichen parallel aufrechtstehend angeordnet sind. Zum mechanischen Verbund der Leistungsschalterkapselungsab schnitte 4.1, 4.2, 4.3 sind dem ersten Anschlussflansch 10 sowie dem zweiten Anschlussflansch 11 diametral gegenüberlie gend Kupplungsflansche 28 vorgesehen. Die Kupplungsflansche 28 sind dabei fluchtend zu dem ersten sowie dem ersten An schlussflansch 10, 11 angeordnet, wobei aufgrund der gleich artigen Bauform sich am dritten Leistungsschalterkapselungs abschnitt 4.3 entsprechende Gegenflansche befinden, die eine Verbindung mit den Kupplungsflanschen 28 ermöglichen. Mantel seitig dem mittigen dritten Leistungsschalterkapselungsab schnitt 4.3 zugewandt, sind weitere Kupplungsflansche 28 an dem ersten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.1 sowie dem zweiten Leistungsschalterkapselungsabschnitt 4.2 angeordnet, welche mit entsprechenden Gegenflanschen verflanscht sind. Diese Kupplungsflansche 28, die auf der ersten Anschlussseite 8 der Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3 liegen, sind von einem Phasenleiterabschnitt durchsetzt, so dass die ersten Anschlussseiten 8 der Leistungsschalter 3.1, 3.2, 3.3

elektrisch leitend miteinander verbunden sind (Knoten) . Aus gehend von dem Knoten bildet sich ein Strang über den zweiten Leistungsschalter 3.2 sowie den ersten Trennschalter 16.1 zum Kabel am ersten Eingang INI. Analog bildet sich ausgehend von dem Knoten über den ersten Leistungsschalter 3.1 sowie den zweiten Trennschalter 17.1 ein Strang zum zweiten Eingang IN2 bzw. das dort befindliche Kabel.

Um einen dritten Strang mit dem dritten Leistungsschalter 3.3 auszubilden, an welchen sich ein dritter Trennschalter 18.1 anschließt, ist stirnseitig am dritten Leistungsschalterkap selungsabschnitt 4.3 die Anordnung eines dritten Trennschal terkapselungsabschnitts 15.1 vorgesehen. Stirnseitig ist dazu an der zweiten Anschlussseite 9 des dritten Leistungsschal ters 3.3 die Positionierung eines Gegenkontakts für das

Trennschalterkontaktstück des dritten Trennschalters 18.1 vorgesehen, wobei auf der entgegengesetzten Stirnseite des dritten Trennschalterkapselungsabschnitts 15.1 die Anordnung eines Kabelanschlusses 22 vorgesehen ist, um ein Kabel für den Ausgang OUT anschließen zu können. Abweichend zum Aufbau des ersten Trennschalters 16.1 sowie des zweiten Trennschal ters 17.1 ist der dritte Trennschalters 18.1 derart ausgebil det, dass die Anschlussseiten des dritten Trennschalters 18.1 an entgegengesetzten Stirnseiten des dritten Trennschalter kapselungsabschnitts 15.1 liegt und somit keine Winkelausfüh rung für den dritten Trennschalter 18.1 gemäß siebenter Aus führungsvariante vorliegt.

Die in den einzelnen Figuren gezeigten funktionalen Baugrup pen sind hinsichtlich ihrer konstruktiven Ausgestaltung (z.B. LeistungsSchalter, Leistungsschalterkapselungsabschnitt, Trennschalterkapselungsabschnitt, Trennschalter, Trennschal terkontaktstück, Erdungsschalter, Kabelanschluss usw.) gegen einander austauschbar, so dass beispielsweise Kombinationen entstehen, die sowohl Dreistellungsgeräte für die Trennschal ter als auch Trennschalter mit separaten Erdungsschaltern usw. ermöglichen. Weiterhin ist auch ein Wechsel der Kabelan schlüsse von Kabelanschlüssen mit Innenkonussen sowie mit Ka belanschlüssen mit Außenkonussen usw. ermöglicht.