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Title:
SYSTEM COMPRISING AN ELECTRIC KITCHEN APPLIANCE AND AN ADDITIONAL MODULE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/030400
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a system comprising an electric kitchen appliance (2) and an additional module (3) that can be connected to the electric kitchen appliance (2) for the exchange of data, wherein the additional module (3) has a kitchen appliance interface (9), via which the data can be transmitted from the additional module (3) to the electric kitchen appliance (2). According to the invention, the additional module (3) has a radio interface (10) and a repeater (11), wherein a data connection to a radio network (13) can be established by way of the radio interface (10) such that via the radio network (13), data signals can be transmitted to the additional module (3). By way of the repeater (11), the intensity of received data signals from the radio network (13) can be amplified, and the amplified data signals can be re-transmitted. In this way, an additional benefit is made available to the user of the system.

Inventors:
LANG TORSTEN (DE)
Application Number:
PCT/EP2015/069484
Publication Date:
March 03, 2016
Filing Date:
August 26, 2015
Export Citation:
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Assignee:
VORWERK CO INTERHOLDING (DE)
International Classes:
H04B7/155; A47J43/07
Domestic Patent References:
WO2013096136A12013-06-27
Foreign References:
DE202014004271U12014-07-04
DE19649853A11998-06-04
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Enno et al. (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. System aus einem elektrischen Küchengerät (2) und einem an das elektrische Küchengerät (2) zum Datenaustausch mit diesem anschließbaren Zusatzmodul (3), wobei das Zusatzmodul (3) eine Küchengerätschnittstelle (9) aufweist, über die Daten von dem Zusatzmodul (3) auf das elektrische Küchengerät (2) übertragbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass

das Zusatzmodul (3) eine Funkschnittstelle (10) und einen Repeater (11) aufweist, wobei

mit der Funkschnittstelle (10) eine Datenverbindung zu einem Funknetz (13) herstellbar ist, so dass über das Funknetz (13) Datensignale an das Zusatzmodul (3) übertragbar sind, und

mit dem Repeater (11) die Intensität empfangener Datensignale des Funknetzes (13) verstärkbar und die verstärkten Datensignale wieder aussendbar sind.

2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkschnittstelle (10) derart eingerichtet ist, dass die Daten Verbindung zu dem Funknetz (13) nur dann herstellbar ist, wenn das Zusatzmodul (3) an das elektrische Küchengerät (2) angeschlossen ist.

3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkschnittstelle (10) derart eingerichtet ist, dass die Daten Verbindung zu dem Funknetz (13) auch dann herstellbar ist, wenn sich das elektrische Küchengerät (2) nicht in seinem Betriebsmodus befindet.

4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Repeater (11) so eingerichtet ist, dass die Intensität empfangener Datensignale des Funknetzes (13) nur dann verstärkbar und die verstärkten Datensignale wieder aussendbar sind, wenn das Zusatzmodul (3) an das elektrische Küchengerät (2) angeschlos- sen ist.

5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Repeater (11) so eingerichtet ist, dass die Intensität empfangener Datensignale des Funknetzes (13) auch dann verstärkbar und die verstärkten Datensignale wieder aussendbar sind, wenn sich das elektrische Küchengerät (2) nicht in seinem Betriebsmodus befindet.

6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funknetzwerk (13) ein WLAN-Netzwerk, ein Mobilfunk- Netzwerk oder/und eine DECT-Netzwerk ist.

7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Küchengerät (2) zur Herstellung von Speisen nach vorbestimmten Rezeptdaten vorgesehen ist und mit dem Zusatzmodul (3) eine Verbindung zu einem externen Speicher herstellbar ist, auf dem derartige Rezeptdaten abgespeichert sind.

Description:
System aus einem elektrischen Küchengerät und einem Zusatzmodul

Die Erfindung betrifft ein System aus einem elektrischen Küchengerät und einem an das elektrische Küchengerät zum Datenaustausch mit diesem anschließbaren Zusatzmodul, wobei das Zusatzmodul eine Küchengerätschnittstelle aufweist, über die Daten von dem Zusatzmodul auf das elektrische Küchengerät übertragbar sind.

Derartige elektrische Küchengeräte sind aus der Praxis z.B. in Form von universellen Küchenmaschinen bekannt, die neben einem mechanischen Verarbeiten von Nahrungs- mittein, z.B. mittels eines Rührwerks oder Schneidmessers, auch ein Garen der Nahrungsmittel ermöglichen. Zur Herstellung einer entsprechenden Speise sind häufig vorbestimmte Rezepte vorgesehen, die mehrere aufeinanderfolgende Rezeptschritte aufweisen. Um dem Benutzer eines derartigen elektrischen Küchengeräts das Herstellen einer Speise nach einem derartigen vorbestimmten Rezept zu ermöglichen, kann außerdem vorgese- hen sein, Rezeptdaten zu den vorbestimmten Rezepten von außen her auf das elektrische Küchengerät zu übertragen.

Dazu kann ein Zusatzmodul vorgesehen sein, das an das elektrische Küchengerät anschließbar ist. Auf diesem Zusatzmodul können entsprechende Rezeptdaten abgespei- chert sein. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass mit dem Zusatzmodul eine Verbindung zu einem externen Server herstellbar ist, z.B. über ein Funknetz bzw. das Internet, so dass auf dem externen Server hinterlegte Rezeptdaten auf das elektrische Küchengerät übertragbar sind. Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der Erfindung, ein derartiges System aus einem elektrischen Küchengerät und einem Zusatzmodul anzugeben, bei dem dem Benutzer des Systems ein Zusatznutzen bereitgestellt wird.

Diese Aufgabe ist durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Wei- terbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Erfindung liegt damit in einem System aus einem elektrischen Küchengerät und einem an das elektrische Küchengerät zum Datenaustausch mit diesem anschließbaren Zu- satzmodul, wobei das Zusatzmodul eine Küchengerätschnittstelle aufweist, über die Daten von dem Zusatzmodul auf das elektrische Küchengerät übertragbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmodul eine Funkschnittstelle und einen Repeater aufweist, wobei mit der Funkschnittstelle eine Datenverbindung zu einem Funknetz herstellbar ist, so dass über das Funknetz Datensignale an das Zusatzmodul übertragbar sind, und mit dem Repeater die Intensität empfangener Datensignale des Funknetzes verstärkbar und die verstärkten Datensignale wieder aussendbar sind.

Es ist somit ein wesentlicher Aspekt der Erfindung, dass das Zusatzmodul mittels seiner Funkschnittstelle nicht nur eine Verbindung mit einem Funknetz herstellen kann, z.B. um eine Datenverbindung mit einem externen Server herzustellen. Vielmehr weist das an das elektrische Küchengerät anschließbare Zusatzmodul darüber hinaus einen Repeater auf, mit dem das Funknetz am Ort des Systems aus dem elektrischen Küchengerät und dem Zusatzmodul verstärkbar ist. Diese Repeater-Funktion des Zusatzmoduls entspricht somit im Wesentlichen der Funktion, der einem herkömmlichen Mobilfunk-Repeater bzw. WLAN-Repeater zukommt, nämlich in einem Bereich, in dem ein Funknetz schwächer ist, die Datensignale des Funknetzes zu empfangen und intensitätsverstärkt wieder auszusenden. Auf diese Weise wird die Reichweite des Funknetzes vergrößert. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Systems aus dem elektrischen Küchengerät und dem Zusatzmodul ist insofern vorteilhaft, als dass ein ohnehin vorhandenes Zusatzmodul, das für eine Verbindung des elektrischen Küchengeräts mit einem Funknetz genutzt wird, zusätzlich für dieses Funknetz eine Repeater-Funktion bereitstellt, so dass der Benutzer des Systems aus dem elektrischen Küchengerät und dem Zusatzmodul, jedoch auch andere Personen in der Umgebung dieses Systems, in den Genuss eines verbesserten, weil intensitätsverstärkten Funknetzes kommt.

Insbesondere mag häufig die Situation auftreten, dass die WLAN- Versorgung in einem Privathaushalt zwar in den Wohn- und Arbeitsbereichen gut ist, im Küchenbereich, in dem das System aus dem elektrischen Küchengerät und dem Zusatzmodul vorgesehen ist, jedoch weniger gut. In derartigen Situationen kann mit dem erfindungsgemäßen System ohne großen zusätzlichen Aufwand, und insbesondere mit dem Zusatzmodul, das ohnehin für einen Zugang zu dem Funknetz vorgesehen ist, eine verbesserte Funknetzab- deckung auch in der Küchen und in darüber hinausgehenden Bereichen bereitgestellt werden.

Grundsätzlich kann die Funkschnittstelle des Zusatzmoduls derart ausgebildet sein, dass 5 eine Datenverbindung zu dem Funknetz unabhängig davon herstellbar ist, ob das Zusatzmodul an das elektrische Küchengerät angeschlossen ist oder nicht. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass die Funkschnittstelle derart eingerichtet ist, dass die Daten Verbindung zu dem Funknetz nur dann herstellbar ist, wenn das Zusatzmodul an das elektrische Küchengerät angeschlossen ist. Dies hat o den Vorteil, dass das Zusatzmodul mit keiner eigenen Energiequelle versehen sein muss, um ohne Anschluss an das elektrische Küchengerät seine Repeater-Funktion ausfüllen zu können. Sollte das Zusatzmodul gleichwohl mit einer eigenen Energieversorgung versehen sein, wird auf diese Weise die Energieversorgung geschont, so dass andere Betriebsfunktionen z.B. ohne ein Aufladen des Zusatzmoduls länger zur Verfügung stehen kön-5 nen.

Weiterhin kann grundsätzlich vorgesehen sein, dass die Funkschnittstelle derart eingerichtet ist, dass die Datenverbindung zu dem Funknetz nur dann herstellbar ist, wenn das elektrische Küchengerät eingeschaltet ist, sich also in seinem Betriebsmodus befindet, in o dem die Verarbeitung von Nahrungsmitteln möglich ist. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass die Funkschnittstelle derart eingerichtet ist, dass die Datenverbindung zu dem Funknetz auch dann herstellbar ist, wenn sich das elektrische Küchengerät nicht in seinem Betriebsmodus befindet. Das bedeutet, dass sich eine Datenverbindung zu dem Funknetz vorzugsweise immer dann herstellen 5 lässt, wenn das Zusatzmodul an das elektrische Küchengerät angeschlossen ist und das elektrische Küchengerät an eine Stromversorgung, wie die Hausstromversorgung oder an eine Batterie, angeschlossen ist, unabhängig davon, ob das elektrische Küchengerät vollständig ausgeschaltet ist, sich im Standby-Modus befindet oder in seinem Betriebsmodus. 0 Auf diese Weise wird die Repeater- Funktionalität des Zusatzmoduls unabhängig vom eigentlichen Betrieb des elektrischen Küchengeräts zur Verfügung gestellt, in dem die Verarbeitung von Nahrungsmitteln möglich ist, so dass Nutzer des intensitätsverstärkten Funknetzes nicht darauf angewiesen sind, dass dafür das elektrische Küchengerät ange- schaltet wird, obwohl nur die Repeater-Funktion genutzt werden soll aber keine Nahrungsmittel verarbeitet werden sollen.

In ähnlicher Weise kann der Repeater so eingerichtet sein, dass die Intensität empfange- ner Datensignale des Funknetzes unabhängig davon, ob das Zusatzmodul an das elektrische Küchengerät angeschlossen ist, verstärkt und die verstärkten Datensignale wieder ausgesendet werden. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass der Repeater so eingerichtet ist, dass die Intensität empfangener Datensignale des Funknetzes nur dann verstärkbar und die verstärkten Datensignale wieder aussendbar sind, wenn das Zusatzmodul an das elektrische Küchengerät angeschlossen ist.

Außerdem kann der Repeater zwar so eingerichtet sein, dass seine Funktion nur im Betriebsmodus des elektrischen Küchengeräts zur Verfügung steht, also wenn das elektri- sehe Küchengerät eingeschaltet ist. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass der Repeater so eingerichtet ist, dass die Intensität empfangener Datensignale des Funknetzes auch dann verstärkbar und die verstärkten Datensignale wieder aussendbar sind, wenn sich das elektrische Küchengerät nicht in seinem Betriebsmodus befindet, also z.B. ausgeschaltet ist oder im Standby-Modus steht.

Das erfindungsgemäße System ist grundsätzlich für jede Art eines Funknetzwerkes verwendbar. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Funknetzwerk ein WLAN-Netzwerk, ein Mobilfunk-Netzwerk oder/und ein DECT- Netzwerk. Die Daten, die von dem Zusatzmodul aus dem Funknetz empfangbar sind, können gänzlich unterschiedlicher Natur sein. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch das elektrische Küchengerät zur Herstellung von Speisen nach vorbestimmten Rezeptdaten vorgesehen, wobei mit dem Zusatzmodul eine Verbindung zu einem externen Speicher herstellbar ist, nämlich über das Funknetz, wobei auf dem externen Spei- eher derartige Rezeptdaten abgespeichert sind.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur schematisch ein System aus einem elektrischen Küchengerät und einem zum Datenaustausch an dieses angeschlossenem Zusatzmodul gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

5

Aus Fig. 1 ist schematisch ein System 1 aus einem elektrischen Küchengerät 2 und einem daran angeschlossenen Zusatzmodul 3 ersichtlich. Das elektrische Küchengerät 2 ist zur Herstellung von Speisen nach vorbestimmten Rezeptdaten vorgesehen. Dazu weist das elektrische Küchengerät 2 einen Verarbeitungsraum 4 zur Verarbeitung von Nahrungs- o mittein mit einer Verarbeitungseinrichtung 5 auf. Die Verarbeitungseinrichtung 5 ist vorliegend ein Rühr- und Schneidwerk, mit dem in dem Verarbeitungsraum 4 eingebrachte Nahrungsmittel zerkleinert, gerührt und geknetet werden können.

Die Steuerung der Funktionen des elektrischen Küchengeräts wird von einer zentralen 5 Steuereinheit 6 übernommen, die mit einem Speicher 7 versehen ist. Außerdem weist das elektrische Küchengerät 2 eine Zusatzmodulschnittstelle 8 auf, an die das Zusatzmodul 3 angeschlossen ist.

Das Zusatzmodul 3 ist seinerseits zum Anschluss an das elektrische Küchengerät 2 mit o einer Küchengerätschnittstelle 9 versehen. Konkret sind gemäß dem vorliegend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Zusatzmodulschnittstelle 8 des elektrischen Küchengeräts 2 als Buchse und die Küchengerätschnittstelle 9 des Zusatzmoduls 3 als Stecker ausgebildet, so dass über die Zusatzmodulschnittstelle 8 und die Küchengerätschnittstelle 9 das Zusatzmodul 3 in das elektrische Küchengerät 2 einge- 5 steckt werden kann.

Das Zusatzmodul 3 weist ferner eine Funkschnittstelle 10 auf, mit der eine Daten Verbindung zu einem Funknetz 13 herstellbar ist. Bei dem Funknetz 13 handelt es sich vorliegend um ein WLAN-Netzwerk, das von einem WLAN-Router bereitgestellt wird, der 0 hier nicht weiter dargestellt ist. Außerdem weist das Zusatzmodul 3 einen Zwischenspeicher 12 auf, in dem über das Funknetz 13 empfangene Daten zwischengespeichert werden können, insbesondere zur Pufferung einer Datenübertragung an das elektrische Küchengerät 2. Die Datensignale des Funknetzes 13, die mittels der Funkschnittstelle 10 des Zusatzmoduls 3 empfangen werden, können einerseits über die Küchengerätschnittstelle 9 und die Zusatzmodulschnittstelle 8 an das elektrische Küchengerät weitergeleitet werden, so dass die damit verbundenen Daten dort im Speicher 7 abgespeichert werden können und für eine Verarbeitung in der zentralen Steuereinheit 6 zur Verfügung stehen. Die Daten, die tatsächlich an den Speicher 7 des elektrischen Küchengeräts 2 übertragen werden, sind die Daten aus dem Funknetz 13, die tatsächlich für das elektrische Küchengerät bzw. das daran angeschlossene Zusatzmodul 3 vorgesehen sind. Darüber hinaus können im Funk- netz 13 jedoch weitere Datensignale mit anderen Daten enthalten sein, die für andere Geräte bestimmt sind bzw. von anderen Geräten genutzt werden können.

Exemplarisch ist dazu ein Smartphone 15 des Benutzers des Systems 1 aus dem elektrischen Küchengerät 2 und dem daran angeschlossenen Zusatzmodul 3 dargestellt. Damit das Smartphone 15 Datensignale aus dem Funknetz 13 empfangen und damit übertragene Daten nutzen kann, ist im Zusatzmodul 3 neben der Funkschnittstelle 10 auch ein Repeater 11 vorgesehen. Dabei ist die Funktionalität derart, dass alle von der Funkschnittstelle 10 empfangenen Datensignale des Funknetzes 13 an den Repeater 11 weitergeleitet werden. Im Repeater 11 erhalten diese Datensignale eine Verstärkung und werden dann wie- der zurück an die Funkschnittstelle 10 gegeben, so dass sie von dort wieder ausgesendet werden. Schematisch ist das in der Figur als verstärktes Funknetz 14 dargestellt.

Das Smartphone 15 hat als mobiles Gerät nicht dieselben Empfangsmöglichkeiten für schwache Funknetze wie Standgeräte, was insbesondere den kompakten Abmessungen des Smartphones 15 geschuldet ist. Im vorliegenden Fall wäre es daher nicht möglich, mit dem Smartphone 15 Datensignale aus dem schwachen Funknetz 13 in einer solchen Weise zu empfangen, dass die damit zu übertragenen Daten vollständig und fehlerfrei auf das Smartphone gelangen und dort genutzt werden können. Aufgrund der Verstärkung des Funknetzes 13 im Repeater 11 und der Aussendung eines verstärkten Funknetzes 14 wird es dem Smartphone 15 jedoch ermöglicht, die Daten aus dem Funknetz 13 ebenfalls zu nutzen, nämlich mittelbar, und zwar nach der Verstärkung im Repeater 11 und der Aussendung des verstärkten Netzwerkes 14 über die Funkschnittstelle 10 des Zusatzmoduls 3. Der Vorteil des vorliegend beschriebenen Systems aus dem elektrischen Küchengerät 2 und dem Zusatzmodul 3 gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung liegt insbesondere darin, dass das ohnehin erforderliche Zusatzmodul 3, das für die Verbindung des elektrischen Küchengeräts 2 mit dem Funknetz 13 erforderlich ist, zusätzlich für dieses Funknetz 13 als Repeater 11 wirkt. Damit wird ein verstärktes Funknetz 14 zur Verfügung gestellt, so dass ohne zusätzlichen Aufwand, nämlich mit dem ohnehin vorhandenen Zusatzmodul 3, das für den Zugang zu dem Funknetz 13 erforderlich ist, eine verbesserte Funknetzabdeckung auch in der Umgebung des Systems 1 aus dem elektrischen Küchengerät 2 und dem Zusatzmodul 3 bereitgestellt wird. Das bedeutet auch, dass es damit ermöglicht werden kann, in Bereichen, in denen ohne das Zusatzmodul 3 vorher keine Daten mittels des Funknetzes 13 empfangbar waren, nunmehr das Funknetz 13 für eine Datenübertragung zu nutzen.

Bezugszeichenliste

System 1

Elektrisches Küchengerät 2

Zusatzmodul 3

Verarbeitungsraum 4

Verarbeitungseinrichtung 5

Zentrale Steuereinheit 6

Speicher 7

Zusatzmodulschnittstelle 8

Küchengerätschnittstelle 9

Funkschnittstelle 10

Repeater 11

Zwischenspeicher 12

Funknetz 13

Verstärktes Funknetz 14

Smartphone 15