Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
TEST DEVICE AND TEST METHOD FOR ACOUSTIC FUNCTIONAL TESTING OF AN APPLICATION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/204780
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a test device for acoustic functional testing of an application device (2), in particular an atomizer (2) or a print head, wherein the application device (2) is used in a coating installation for coating components, in particular in a paint installation for painting motor vehicle body components. The test device according to the invention initially comprises a test container (1; 21-23) for receiving the application device (2) to be tested during acoustic functional testing and is characterized in that the test container (1; 21-23) is movably arranged in the coating installation. The invention further comprises a corresponding test method.

Inventors:
ZABEL MICHAEL (DE)
HECKELER CHRISTOPH (DE)
Application Number:
PCT/EP2021/058905
Publication Date:
October 14, 2021
Filing Date:
April 06, 2021
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
DUERR SYSTEMS AG (DE)
International Classes:
B05B12/00
Foreign References:
DE102015006161A12016-11-17
EP0849592A21998-06-24
DE102015006161A12016-11-17
DE102012006567A12013-10-02
DE19619000A11997-11-20
DE19725048A11998-12-17
Attorney, Agent or Firm:
V. BEZOLD & PARTNER PATENTANWÄLTE - PARTG MBB (DE)
Download PDF:
Claims:
ANSPRÜCHE

1. Prüfvorrichtung zur akustischen Funktionsprüfung eines Applikationsgeräts (2), insbeson dere eines Zerstäubers (2) oder eines Druckkopfs, wobei das Applikationsgerät (2) in einer Beschich tungsanlage zur Beschichtung von Bauteilen (24) dient, insbesondere in einer Lackieranlage zur La ckierung von Kraftfahrzeugkarosseriebauteilen (24), mit a) mindestens einem Prüfbehälter (1; 21-23) zur Aufnahme des zu prüfenden Applikationsge räts (2) während der akustischen Funktionsprüfung, dadurch gekennzeichnet, b) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) in der Beschichtungsanlage beweglich angeordnet ist.

2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, a) dass die Beschichtungsanlage zur Beschichtung der Bauteile (24) eine Beschichtungskabine (25) aufweist, b) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) für eine Funktionsprüfung des zu prüfenden Applikationsge räts (2) in die Beschichtungskabine (25) hineinfahrbar ist, c) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) für eine Beschichtung der Bauteile (24) aus der Beschich tungskabine (25) herausfahrbar ist.

3. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass zur Förderung des Prüfbehälters (1; 21-23) durch die Beschichtungsanlage ein Trans portschlitten (17) vorgesehen ist, der durch die Beschichtungsanlage bewegbar ist, insbeson dere entlang einer Lackierstraße, und b) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) an dem Transportschlitten (17) angebracht ist, so dass sich der Prüfbehälter (1; 21-23) mit dem Transportschlitten (17) bewegt.

4. Prüfvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Hubvorrichtung zum Anheben des Prüfbehälters (1; 21-23) von dem Transportschlitten (17).

5. Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, a) dass an dem Transportschlitten (17) mehrere Prüfbehälter (1; 21-23) angebracht sind, insbe sondere al) in Förderrichtung hintereinander oder a2) bezüglich der Förderrichtung nebeneinander, b) dass die verschiedenen Prüfbehälter (1; 21-23) vorzugsweise an verschiedene Typen von Ap plikationsgeräten angepasst sind, insbesondere bl) mit unterschiedlichen Größen der Prüfbehälter (1; 21-23), b2) mit unterschiedlich großen Einführöffnungen (4) der Prüfbehälter (1; 21-23), b3) mit unterschiedlich geformten Einführöffnungen (4) der Prüfbehälter (1; 21-23).

6. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) eine Einführöffnung (4) aufweist, um das zu prüfende Appli kationsgerät (2) durch die Einführöffnung (4) in den Prüfbehälter (1; 21-23) einführen zu kön nen, b) dass die Einführöffnung (4) vorzugsweise an der Oberseite des Prüfbehälters (1; 21-23) an geordnet ist, so dass das zu prüfende Applikationsgerät (2) von oben in den Prüfbehälter (1; 21-23) einführbar ist, c) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) vorzugsweise eine Dichtung (7) aufweist, um die Einführöff nung (4) abzudichten, wenn das Applikationsgerät (2) in den Prüfbehälter (1; 21-23) einge führt ist, d) dass die Dichtung (7) vorzugsweise eine ringförmig umlaufende Dichtlippe (7) am Umfangs rand der Einführöffnung (4) aufweist, wobei die Dichtlippe (7) dichtend an dem Applikations gerät (2) anliegt, wenn das Applikationsgerät (2) in den Prüfbehälter (1; 21-23) eingeführt ist, e) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) vorzugsweise mindestens eine bewegliche Öffnungsklappe (5, 6) aufweist, die zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung beweglich ist, f) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) vorzugsweise einen Lüftungsboden (12) aufweist, der luft durchlässig ist und vorzugsweise quer zur Einführrichtung verläuft, insbesondere waage recht, g) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) an seiner Unterseite vorzugsweise eine Auslauföffnung (16) aufweist, um Beschichtungsmittelreste, Spülmittelreste und/oder Druckluft aus dem Prüfbe hälter (1; 21-23) abzuführen.

7. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) an seiner Innenseite eine schallabsorbierende Schalschutz auskleidung (15) aufweist, b) dass die Schallschutzauskleidung (15) vorzugsweise auswechselbar ist.

8. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) mindestens einen Schallsensor (8-11) aufweist, um Schalle missionen des zu prüfenden Applikationsgeräts (2) in dem Prüfbehälter (1; 21-23) zu erfas sen, b) dass der Schallsensor (8-11) vorzugsweise in das Innere des Prüfbehälters (1; 21-23) gerichtet ist, c) dass in dem Prüfbehälter (1; 21-23) vorzugsweise über den Umfang verteilt mehrere Schallsensoren (8-11) angeordnet sind, d) dass in dem Prüfbehälter (1; 21-23) vorzugsweise mehrere Schallsensoren (8-11) in mehreren Ebenen übereinander angeordnet sind.

9. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, a) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) vorzugsweise mindestens einen Referenzsensor (13, 14) auf weist, um Umgebungsgeräusche zu erfassen und aus den Schallemissionen herausrechnen zu können, die von dem Schallsensor gemessen werden, b) dass der Referenzsensor (13, 14) vorzugsweise eine Hauptmessrichtung aufweist, die durch die Einführöffnung (4) des Prüfbehälters (1; 21-23) nach außen gerichtet ist, um die Umge bungsgeräusche zu erfassen, c) dass der Referenzsensor (13, 14) vorzugsweise unterhalb des Lüftungsbodens (12) angeord net ist, d) dass in dem Prüfbehälter (1; 21-23) zur Messung der Umgebungsgeräusche vorzugsweise mehrere Referenzsensoren (13, 14) angeordnet sind, die vorzugsweise unterschiedlich aus gerichtet sind.

10. Prüfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Auswertungseinheit, die mit dem Schallsensor (8-11) und vorzugsweise auch mit dem Referenz sensor (13, 14) verbunden ist und die Funktionsprüfung durch eine Auswertung der Schallemissio nen des Applikationsgeräts (2) durchführt.

11. Transportschlitten (17) zum Verfahren entlang einem Förderweg in einer Beschichtungsan lage, insbesondere in einer Lackieranlage zur Lackierung von Kraftfahrzeugkarosseriebauteilen (24), gekennzeichnet durch einen Prüfbehälter (1; 21-23) zur Aufnahme eines zu prüfenden Applikati onsgeräts (2) während einer akustischen Funktionsprüfung des Applikationsgeräts (2), wobei der Prüfbehälter (1; 21-23) an dem Transportschlitten (17) angebracht ist, so dass sich der Prüfbehälter (1; 21-23) mit dem Transportschlitten (17) bewegt.

12. Beschichtungsanlage zur Beschichtung von Bauteilen (24), insbesondere Lackieranlage zur Lackierung von Kraftfahrzeugkarosseriebauteilen (24), mit einer Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und/oder einem Transportschlitten (17) nach Anspruch 11.

13. Prüfverfahren zur akustischen Funktionsprüfung eines Applikationsgeräts (2), insbesondere eines Zerstäubers (2) oder eines Druckkopfs, wobei das Applikationsgerät (2) in einer Beschich tungsanlage zur Beschichtung von Bauteilen (24) dient, insbesondere in einer Lackieranlage zur La ckierung von Kraftfahrzeugkarosseriebauteilen (24), insbesondere mittels einer Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und/oder einem Transportschlitten (17) nach Anspruch 11, mit den folgenden Schritten: a) Einführen des zu prüfenden Applikationsgeräts (2) in einen Prüfbehälter (1; 21-23), insbeson dere mittels eines Lackierroboters (3), b) Messen von Schallemissionen des zu prüfenden Applikationsgeräts (2) innerhalb des Prüfbe hälters (1; 21-23) durch mindestens einen Schallsensor (8-11), und c) Auswerten der gemessenen Schallemissionen des zu prüfenden Applikationsgeräts (2) zur Funktionsprüfung des Applikationsgeräts (2), dadurch gekennzeichnet, d) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) in der Beschichtungsanlage beweglich angeordnet ist, insbe sondere an einem Transportschlitten (17), der zur Förderung der zu beschichtenden Bauteile (24) durch die Beschichtungsanlage dient.

14. Prüfverfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, a) dass die zu beschichtenden Bauteile (24) in einer Beschichtungskabine (25) beschichtet wer den, b) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) für eine Funktionsprüfung des zu prüfenden Applikationsge räts (2) in die Beschichtungskabine (25) hineingefahren wird, c) dass der Prüfbehälter (1; 21-23) für eine Beschichtung der Bauteile (24) aus der Beschich tungskabine (25) herausgefahren wird.

15. Prüfverfahren nach Anspruch 13 oder 14, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a) Messen von Umgebungsgeräuschen durch mindestens einen Referenzsensor (13, 14), b) vorzugsweise Herausrechnen der von dem Referenzsensor (13, 14) gemessenen Umgebungs geräusche aus den von dem Schallsensor (8-11) gemessenen Schallemissionen des Applikati onsgeräts (2).

16. Verwendung eines Transportschlittens (17) zur beweglichen Positionierung eines Prüfbehäl ters (1; 21-23) zur akustischen Funktionsprüfung in einer Beschichtungsanlage zur Beschichtung von Bauteilen (24), insbesondere Lin einer Lackieranlage zur Lackierung von Kraftfahrzeugkarosserie- bauteilen (24).

Description:
BESCHREIBUNG

Prüfvorrichtung und Prüfverfahren zur akustischen Funktionsprüfung eines Applikationsgeräts

Die Erfindung betrifft eine Prüfvorrichtung und ein Prüfverfahren zur akustischen Funktionsprüfung eines Applikationsgerätes (z.B. Rotationszerstäuber), das in einer Beschichtungsanlage (z.B. Lackier anlage) zur Beschichtung von Bauteilen (z.B. Kraftfahrzeugkarosseriebauteile) dient.

Aus DE 10 2015 006 161 Al sind eine derartige Prüfvorrichtung und ein entsprechendes Prüfver fahren bekannt, die eine akustische Funktionsprüfung eines Rotationszerstäubers ermöglichen. Flierzu wird der zu prüfende Rotationszerstäuber von dem zugehörigen Lackierroboter in einen Prüfbehälter eingeführt, der auch als Reinigungsvorrichtung zur Reinigung des Rotationszerstäu bers dient. Nach dem Einführen des Rotationszerstäubers in den Prüfbehälter wird der Rotations zerstäuber dann gemäß einem Prüfprogramm betrieben, wobei Mikrofone die Schallemissionen des Rotationszerstäubers messen und auswerten, um die Funktionsprüfung durchzuführen. So füh ren fehlerhafte Betriebszustände des Rotationszerstäubers üblicherweise zu einer entsprechenden Änderung der Schallemissionen, was eine Fehlererkennung ermöglicht.

Nachteilig ist hierbei die Tatsache, dass der Prüfbehälter auch zur Reinigung des Rotationszerstäu bers dient. Es ist deshalb üblicherweise nicht möglich, die Funktionsprüfung während der Reinigung des Rotationszerstäubers durchzuführen. Darüber hinaus ist hierbei ein relativ aufwendiger Prüf behälter erforderlich, da der Prüfbehälter auch zur Reinigung des Rotationszerstäubers dient.

Zum technischen Hintergrund der Erfindung ist auch hinzuweisen auf DE 10 2015 006 161 Al, DE 10 2012 006 567 Al, DE 196 19000 Al und DE 197 25048 Al.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine entsprechend verbesserte Prüfvorrichtung und ein entsprechendes Prüfverfahren zur akustischen Funktionsprüfung eines Applikationsgeräts (z.B. Rotationszerstäuber) zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Prüfvorrichtung bzw. ein entsprechendes Prüf verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. Die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung weist zunächst in Übereinstimmung mit dem eingangs be schriebenen Stand der Technik einen Prüfbehälter auf, der dazu dient, das zu prüfende Applikati onsgerät während einer akustischen Funktionsprüfung aufzunehmen. Hierzu wird das zu prüfende Applikationsgerät in den Prüfbehälter eingeführt, um dann die akustische Funktionsprüfung vor nehmen zu können.

Die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung zeichnet sich nun gegenüber dem eingangs beschriebenen Stand der Technik dadurch aus, dass der Prüfbehälter in der Beschichtungsanlage beweglich ange ordnet ist, wohingegen die als Prüfbehälter dienende Reinigungsvorrichtung bei dem eingangs be schriebenen Stand der Technik ortsfest in der Beschichtungsanlage angeordnet ist.

Allgemein ist zu erwähnen, dass sich die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung und das entsprechende Prüfverfahren zur akustischen Funktionsprüfung verschiedener Typen von Applikationsgeräten eig net. Die Erfindung ist also nicht beschränkt auf die akustische Funktionsprüfung von Rotationszer stäubern, wie sie an sich aus dem Stand der Technik bekannt sind. Vielmehr eignet sich die Erfin dung auch für eine akustische Funktionsprüfung von anderen Typen von Applikationsgeräten, wie beispielsweise Luftzerstäubern, Air-Mix-Geräten, Airless-Geräten oder sogenannten Druckköpfen, die das Beschichtungsmittel im Wesentlichen oversprayfrei applizieren.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Prüfvorrichtung in eine Beschich tungsanlage (z.B. Lackieranlage) integriert, die zur Beschichtung von Bauteilen (z.B. Kraftfahrzeug karosseriebauteile) mit einem Beschichtungsmittel dient, wobei das Beschichtungsmittel in einer Beschichtungskabine appliziert wird. Zur Durchführung einer akustischen Funktionsprüfung wird der Prüfbehälter dann in die Beschichtungskabine hineingefahren, um die akustische Funktionsprü fung innerhalb der Beschichtungskabine durchführen zu können. Dies bietet den Vorteil, dass die akustische Funktionsprüfung an Ort und Stelle durchgeführt werden kann, d.h. die zu prüfenden Applikationsgeräte müssen nicht aus der Beschichtungskabine entnommen werden. Während des normalen Beschichtungsbetriebs ist der Prüfbehälter dagegen aus der Beschichtungskabine her ausgefahren, um den Beschichtungsbetrieb nicht zu stören.

In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Prüfbehälter auf einem Transport schlitten angeordnet, der durch die Beschichtungsanlage bewegbar ist, beispielsweise entlang einer Lackierstraße einer Lackierkabine. Derartige Transportschlitten sind an sich aus dem Stand der Technik bekannt und werden auch als „Skid" bezeichnet. Der Prüfbehälter kann hierbei an dem Transportschlitten angebracht sein, so dass sich der Prüfbehälter mit dem Transportschlitten be wegt. Für eine akustische Funktionsprüfung wird der Transportschlitten mit dem darauf befindli chen Prüfbehälter dann in die Beschichtungskabine hineingefahren, woraufhin die Funktionsprü fung innerhalb der Beschichtungskabine erfolgen kann. Anschließend wird der Transportschlitten mit dem darauf befindlichen Prüfbehälter dann wieder aus der Beschichtungskabine herausgefah ren, um den normalen Beschichtungsbetrieb nicht zu stören.

Der Prüfbehälter kann hierbei mittels einer Flubvorrichtung an dem Transportschlitten angebracht sein. Die Hubvorrichtung ermöglicht hierbei ein Anheben des Prüfbehälters von dem Transport schlitten, damit der Prüfbehälter für eine akustische Funktionsprüfung in einer optimalen Höhe po sitioniert werden kann.

Im Rahmen der Erfindung besteht auch die Möglichkeit, dass an dem Transportschlitten mehrere Prüfbehälter angebracht sind. Beispielsweise können die Prüfbehälter in Förderrichtung hinterei nander oder bezüglich der Förderrichtung nebeneinander angeordnet sein.

Die verschiedenen Prüfbehälter können an verschiedene Typen von Applikationsgeräten angepasst sein. Beispielsweise kann ein Prüfbehälter für einen Rotationszerstäuber vorgesehen sein, während ein anderer Prüfbehälter an einen Luftzerstäuber angepasst ist. Die verschiedenen Prüfbehälter können sich deshalb unterscheiden, beispielsweise hinsichtlich der Größe der Prüfbehälter, der Größe der Einführöffnung der Prüfbehälter und/oder der Form der Einführöffnungen der Prüfbe hälter.

Es wurde bereits vorstehend kurz erwähnt, dass der Prüfbehälter vorzugsweise eine Einführöffnung aufweist, um das zu prüfende Applikationsgerät (z.B. Rotationszerstäuber) in den Prüfbehälter ein führen zu können. Vorzugsweise befindet sich diese Einführöffnung an der Oberseite des Prüfbe hälters, so dass das zu prüfende Applikationsgerät von oben in vertikaler Richtung in den Prüfbe hälter eingeführt wird.

Weiterhin ist zu erwähnen, dass der Prüfbehälter vorzugsweise eine Dichtung aufweist, um die Ein führöffnung abzudichten, wenn das Applikationsgerät in den Prüfbehälter eingeführt ist. Bei einem Applikationsgerät mit einem runden Querschnitt ist vorzugsweise auch die Einführöffnung rund, so dass sich zwischen der Außenkontur des Applikationsgeräts und dem Umfangsrand der Einführöff nung ein Ringspalt bildet, der während der Funktionsprüfung durch die Dichtung abgedichtet wer den kann. Die Dichtung weist deshalb vorzugsweise eine ringförmig umlaufende Dichtlippe am Umfangsrand der Einführöffnung auf, wobei die Dichtlippe dichtend an dem Applikationsgerät anliegt, wenn das Applikationsgerät in den Prüfbehälter eingeführt ist.

Darüber hinaus kann der Prüfbehälter mindestens eine bewegliche Öffnungsklappe aufweisen, die zwischen einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung beweglich ist. Beispielsweise können zwei verschiebbare Öffnungsklappen vorgesehen sein, die gegenläufig bewegt werden.

Ferner kann der Prüfbehälter einen Lüftungsboden aufweisen, der vorzugweise quer zur Einführ richtung verläuft und luftdurchlässig ist, wobei derartige Lüftungsboden an sich aus dem Stand der Technik bekannt sind.

An der Unterseite des Prüfbehälters befindet sich vorzugsweise eine Auslauföffnung, um Beschich tungsmittelreste, Spülmittelreste und/oder Druckluft aus dem Prüfbehälter abzuführen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn der zu prüfende Rotationszerstäuber während der akustischen Funktionsprüfung Lenkluft abgibt, die aus dem Prüfbehälter wieder entweichen muss.

In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Prüfbehälter an seiner Innenseite eine schallabsorbierende Schallschutzauskleidung auf, die Schallreflexionen an der Innenwand des Prüfbehälters verhindern soll, da derartige Schallreflexionen die akustische Funktionsprüfung stö ren würden. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Schallschutzauskleidung auswechselbar ist, damit die Schallschutzauskleidung bei einer Verschmutzung ausgewechselt werden kann.

Zur Durchführung der eigentlichen akustischen Funktionsprüfung weist der Prüfbehälter mindes tens einen Schallsensor auf, um Schallemissionen des zu prüfenden Applikationsgeräts in dem Prüf behälter zu erfassen. Die Schallsensoren können beispielsweise Mikrofone sein, die innerhalb des Prüfbehälters angeordnet sind, wobei die Schallsensoren vorzugsweise in das Innere des Prüfbe hälters gerichtet sind.

Hierbei ist zu erwähnen, dass in dem Prüfbehälter vorzugsweise über den Umfang verteilt mehrere Schallsensoren angeordnet sind. Darüber hinaus sind in dem Prüfbehälter vorzugsweise mehrere Schallsensoren in mehreren Ebenen übereinander angeordnet. Dies bietet den Vorteil, dass sie Schallemissionen des zu prüfenden Applikationgeräts auch richtungsabhängig ausgewertet werden können Darüber hinaus kann der Prüfbehälter einen Referenzsensor aufweisen, um Umgebungsgeräusche zu erfassen und aus den Schallemissionen herausrechnen zu können, die von dem eigentlichen Schallsensor gemessen werden. Der Referenzsensor weist vorzugsweise eine Hauptmessrichtung auf, die durch die Einführöffnung des Prüfbehälters nach außen gerichtet ist, um gezielt Umge bungsgeräusche zu erfassen.

Hierbei zu erwähnen, dass der Referenzsensor vorzugsweise unterhalb des Lüftungsbodens ange ordnet ist.

Ferner ist zu erwähnen, dass in dem Prüfbehälter vorzugsweise mehrere Referenzsensoren ange ordnet sind, die vorzugsweise unterschiedlich ausgerichtet sind, was vorteilhaft eine optimale Un terdrückung der Umgebungsgeräusche bei der Auswertung der Schallemissionen ermöglicht.

Darüber hinaus umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise auch eine Auswertungs einheit, die mit dem Schallsensor und vorzugsweise auch mit dem Referenzsensor verbunden ist und die Funktionsprüfung durch eine Auswertung der Schallemissionen des Applikationsgeräts durchführt. Die Auswertungseinheit zur Auswertung der Schallemissionen ist jedoch nicht notwen digerweise Bestandteil der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung. Vielmehr besteht im Rahmen der Erfindung auch die Möglichkeit, dass der Schallsensor und ggf. der Referenzsensor mit einer sepa raten externen Auswertungseinheit verbunden sind, die nicht Bestandteil der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ist.

Weiterhin ist zu erwähnen, dass die Erfindung auch Schutz beansprucht für einen an sich bekannten Transportschlitten (Skid), der sich dadurch auszeichnet, dass auf dem Transportschlitten ein Prüf behälter für eine akustische Funktionsprüfung angeordnet ist, wie bereits vorstehend beschrieben wurde.

Darüber hinaus umfasst die Erfindung auch die neuartige Verwendung eines solchen Transport schlittens (Skid) zur beweglichen Positionierung eines Prüfbehälters zur akustischen Funktionsprü fung.

Darüber hinaus beansprucht die Erfindung auch Schutz für eine komplette Beschichtungsanlage mit einer solchen Prüfvorrichtung bzw. einem solchen Transportschlitten. Schließlich beansprucht die Erfindung auch Schutz für ein entsprechendes Prüfverfahren, wobei sich die einzelnen Verfahrensschritte des erfindungsgemäßen Prüfverfahrens bereits aus der vor stehenden Beschreibung der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ergeben und deshalb nicht sepa rat beschrieben werden müssen.

Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet oder werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine schematische Darstellung eines Transportschlittens (Skid) mit einem darauf ange brachten Prüfbehälter für eine akustische Funktionsprüfung,

Figur 2 eine Aufsicht auf den Prüfbehälter gemäß Figur 1,

Figur 3 eine Schnittansicht durch den Prüfbehälter,

Figur 4 eine schematische Darstellung eines Transportschlittens (Skid) mit vier verschiedenen da rauf montierten Prüfbehältern,

Figur 5A eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Lackieranlage während des La ckierbetriebs, wobei sich der Transportschlitten mit den Prüfbehältern außerhalb der La ckierkabine befindet,

Figur 5B die Lackieranlage gemäß Figur 5A während der akustischen Funktionsprüfung, in der sich der Transportschlitten mit den Prüfbehältern innerhalb der Lackierkabine befindet, sowie

Figur 6 ein Flussdiagramm zur Verdeutlichung des erfindungsgemäßen Prüfverfahrens.

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Prüfbehälters 1, der zur akustischen Funktions prüfung eines Rotationszerstäubers 2 dient, wie in Figur 3 dargestellt ist. Hierzu wird der Rotations zerstäuber 2 von einem hier nur schematisch und ansatzweise dargestellten Lackierroboter 3 durch eine Einführöffnung 4 in den Prüfbehälter 1 eingeführt, wie es an sich bereits aus dem eingangs zitierten Stand der Technik bekannt ist. Hierfür werden Öffnungsklappen 5, 6 nach außen geschoben, um die Einführöffnung 4 des Prüfbe hälters 1 freizugeben, damit der Rotationszerstäuber 2 in die Einführöffnung 4 eingeführt werden kann.

Während der eigentlichen Funktionsprüfung dichtet dann eine umlaufende Dichtlippe 7 am Um fangsrand der Einführöffnung 4 den ringförmigen Spalt zwischen der Außenkontur des Rotations zerstäubers 2 und dem Umfangsrand der Einführöffnung 4 ab.

Zum einen ist diese Abdichtung vorteilhaft, damit möglichst keine Umgebungsgeräusche in den Prüfbehälter 1 eindringen, da diese Umgebungsgeräusche die akustische Funktionsprüfung des Ro tationszerstäubers 2 stören könnten.

Zum anderen ist die Abdichtung durch die Dichtlippe 7 aber auch sinnvoll, weil während der akus tischen Funktionsprüfung auch Medien (z.B. Spülmittel, Lack) von dem Rotationszerstäuber 2 ab gegeben werden können, die nicht nach außen dringen sollen.

Zur Durchführung der akustischen Funktionsprüfung sind in dem Prüfbehälter 1 mehrere Schallsensoren 8-11 angeordnet, die mit ihrer Hauptmessrichtung nach innen auf den Rotations zerstäuber 2 gerichtet sind.

Darüber hinaus sind in dem Prüfbehälter 1 unterhalb eines Lüftungsbodens 12 zwei Referenzsenso ren 13, 14 angeordnet, die mit ihrer Hauptmessrichtung auf die Einführöffnung 4 gerichtet sind und die Aufgabe haben, Umgebungsgeräusche zu messen, damit die Umgebungsgeräusche dann aus den Schallemissionen herausgerechnet werden können, die von den Schallsensoren 8-11 gemessen werden. Die Umgebungsgeräusche werden vorzugsweise gemessen, bevor der Rotationszerstäuber 2 in den Prüfbehälter 1 eingeführt wird, da die Einführöffnung 4 dann noch frei ist.

Weiterhin ist zu erwähnen, dass der Prüfbehälter 1 innen eine schallabsorbierende Schallschutz auskleidung 15 aufweist, die verhindert, dass die Schallemissionen des Rotationszerstäubers 2 an der Innenwand des Prüfbehälters 1 reflektiert werden, da solche Schallreflexionen die Auswertung behindern würde. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Schallschutzauskleidung 15 auswechselbar ist, was beispielsweise bei einer Verschmutzung der Schallschutzauskleidung sinnvoll ist.

An der Unterseite des Prüfbehälters 1 befindet sich ferner eine Auslauföffnung 16, um während der akustischen Funktionsprüfung Medien (z.B. Lack, Stilmittel, Druckluft) abführen zu können. Der erfindungsgemäße Prüfbehälter 1 zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht ortsfest, sondern beweglich angeordnet ist und zwar auf einem Transportschlitten 17 (Skid), wie er in Lackieranlagen ansonsten zur Förderung der zu lackierenden Kraftfahrzeugkarosseriebauteile eingesetzt wird.

Der Transportschlitten 17 ist hierzu auf Verfahrschienen 18, 19 entlang der Lackierstraße verfahr bar.

Weiterhin ist zu erwähnen, dass der Prüfbehälter 1 mittels einer Hubvorrichtung 20 auf dem Trans portschlitten 17 montiert ist. Die Hubvorrichtung 20 ermöglicht hierbei ein Anheben des Prüfbehäl ters 1 relativ zu dem Transportschlitten 17, damit der Prüfbehälter 1 zur Durchführung der akusti schen Funktionsprüfung in einer geeigneten Höhe positioniert werden kann.

Figur 4 zeigt eine Seitenansicht des Transportschlitten 17 mit dem Prüfbehälter 1. Aus dieser Dar stellung ist weiterhin ersichtlich, dass entgegen der Förderrichtung hinter dem Prüfbehälter 1 drei weitere Prüfbehälter 21-23 angeordnet sind. Die Prüfbehälter 1, 21, 22, 23 unterscheiden sich hier bei durch ihre Größe, wobei die einzelnen Prüfbehälter 1, 21, 22, 23 jeweils an einen bestimmten Typ eines zu prüfenden Applikationsgeräts angepasst sind.

Die Figuren 5A und 5B zeigen eine erfindungsgemäße Lackiereranlage zur Lackierung von Kraftfahr zeugkarosseriebauteilen 24.

Figur 5A zeigt hierbei den normalen Lackierbetrieb, wobei die Kraftfahrzeugkarosseriebauteile 24 in einer Lackierkabine 25 angeordnet sind und von dem Rotationszerstäuber 2 lackiert werden.

Während dieses Lackierbetriebs befindet sich der Transportschlitten 17 mit den Prüfbehältern 1, 21, 22, 23 außerhalb der Lackierkabine 25. Zum einen ist dies vorteilhaft, weil der Transportschlit ten 17 mit den Prüfbehältern 1, 22, 23, 24 so nicht durch Lackreste verschmutzt wird. Zum anderen ist dies aber auch vorteilhaft, weil der Lackierbetrieb so nicht durch den Transportschlitten 17 mit den Prüfbehältern 1, 22, 23, 24 behindert wird.

Figur 5B zeigt dagegen die akustische Funktionsprüfung des Rotationszerstäubers 2. Hierzu ist der Transportschlitten 17 mit den Prüfbehältern 1, 21, 22, 23 in die Lackierkabine 25 hineingefahren, so dass der Lackierroboter 3 den Rotationszerstäuber 2 in den zugehörigen Prüfbehälter 1 einfüh ren kann. Im Folgenden wird nun das Flussdiagramm gemäß Figur 5 geschrieben, welches das erfindungsge mäße Prüfverfahren verdeutlicht.

In einem ersten Schritt S1 erfolgt ein normaler Lackierbetrieb, wie er in Figur 5A dargestellt ist. Der Transportschlitten 17 mit den Prüfbehältern 1, 21, 22, 23 befindet sich dann außerhalb der Lackier kabine 25, wie vorstehend beschrieben wurde.

In einem Schritt S2 wird dann geprüft, ob auf einen Prüfbetrieb umgeschaltet wird, in dem eine akustische Funktionsprüfung des Rotationszerstäubers 2 erfolgen soll.

Falls dies der Fall ist, so wird der Transportschlitten 17 mit den Prüfbehältern 1, 21, 22, 23 in einem Schritt S3 in die Lackierkabine 25 hineingefahren.

In einem Schritt S4 werden dann von den Referenzsensoren 13, 14 die störenden Umgebungsge räusche gemessen. Hierbei ist die Einführöffnung 4 noch frei, so dass die Referenzsensoren 13, 14 durch die offene Einführöffnung 4 hindurch die Umgebungsgeräusche messen können.

In einem Schritt S5 wird der Rotationszerstäuber 2 dann in den zugehörigen Prüfbehälter 1 einge führt.

Anschließend durchläuft der Rotationszerstäuber 2 in einem Schritt S6 ein Prüfprogramm innerhalb des Prüfbehälters 1.

Dabei werden in einem Schritt S7 die Schallemissionen des Rotationszerstäubers 2 von den Schallsensoren 8-11 gemessen.

In einem Schritt S8 werden dann aus den gemessenen Schallemissionen des Rotationszerstäubers 2 die störenden Umgebungsgeräusche herausgerechnet.

In einem Schritt S9 erfolgt dann eine Auswertung der Schallemissionen des Rotationszerstäubers 2 im Rahmen der Funktionsprüfung.

In einem Schritt S10 wird dann geprüft, ob wieder auf den normalen Lackierbetrieb umgeschaltet wird. Falls dies der Fall ist, so wird der Rotationszerstäuber 2 in einem Schritt Sil zunächst aus dem zu gehörigen Prüfbehälter 1 herausgefahren. Im nächsten Schritt S12 wird dann derTransportschlitten 17 mit den Prüfbehältern 1, 21, 22, 23 aus der Lackierkabine 25 herausgefahren.

In dem letzten Schritt S13 wird dann der Lackierbetrieb wieder aufgenommen, wie es in Figur 5A schematisch dargestellt ist.

Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele be schränkt. Vielmehr umfasst die Erfindung auch verschiedene Modifikationen und Abwandlungen, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Insbesondere beansprucht die Erfindung auch Schutz für den Gegenstand und die Merkmale der Unteransprüche unabhängig von den Merkmalen der jeweils in Bezug genommenen Ansprü chen insbesondere auch ohne die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die Erfindung umfasst also verschiedene Erfindungsaspekte, die unabhängig voneinander Schutz genießen.

Bezugszeichenliste

1 Prüfbehälter zur akustischen Funktionsprüfung

2 Rotationszerstäuber

3 Lackierroboter

4 Einführöffnung des Prüfbehälters

5, 6 Öffnungsklappen des Prüfbehälters

7 Dichtlippe an der Einführöffnung des Prüfbehälters

8-11 Schallsensoren zur Messung der Schallemissionen des Zerstäubers

12 Lüftungsboden des Prüfbehälters

13, 14 Referenzsensoren zur Messung von Umgebungsgeräuschen

15 Schallschutzauskleidung in dem Prüfbehälter

16 Auslauföffnung des Prüfbehälters

17 Transportschlitten (Skid)

18, 19 Verfahrschienen

20 Hubvorrichtung

21-23 Prüfbehälter

24 Kraftfahrzeugkarosseriebauteil

25 Lackierkabine