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Title:
TEXTILE TREATMENT COMPOSITION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/121704
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a composition for treating textiles, containing a) at least one unsaturated C18-C24 fatty acid; b) at least one unsaturated 20-C24 fatty alcohol; and c) 5 to 80 wt.% of a surfactant and/or organic solvent. The invention also relates to the use of this composition and textile cleaning methods using such compositions.

Inventors:
MEIER FRANK (DE)
DAHLMANN DORIS (DE)
OTT THORSTEN (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/078325
Publication Date:
June 24, 2021
Filing Date:
October 08, 2020
Export Citation:
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Assignee:
HENKEL AG & CO KGAA (DE)
International Classes:
C11D3/43; C11D3/20; C11D11/00; C11D17/04
Domestic Patent References:
WO2019070838A12019-04-11
Foreign References:
US20060122087A12006-06-08
US20160289602A12016-10-06
US7718596B22010-05-18
US6897194B22005-05-24
EP3181667A12017-06-21
DE19714044C11998-04-16
EP2997959A12016-03-23
Other References:
"CTFA International Cosmetic Ingredient Dictionary", 1991, COSMETIC, TOILETRY, AND FRAGRANCE ASSOCIATION
CAS, no. 827346-45-2
CAS , no. 1293390-78-9
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Claims:
Patentansprüche

1. Zusammensetzung zur Textilbehandlung enthaltend a) mindestens eine ungesättigte C18-C24 Fettsäure; b) mindestens ein ungesättigter C20-C24 Fettalkohol; c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel.

2. Zusammensetzung nach Anspruch 1 , wobei die Zusammensetzung bezogen auf ihr Gesamtgewicht 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% der ungesättigte C18-C24 Fettsäure enthält.

3. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe der Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure.

4. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusammensetzung bezogen auf ihr Gesamtgewicht 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% des ungesättigten C20-C24 Fettalkohols enthält.

5. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der ungesättigte C16-C22 Fettalkohol ausgewählt ist aus der Gruppe der Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol.

6. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Gewichtsverhältnis von ungesättigter C18-C24 Fettsäure zu ungesättigtem C20-C24 Fettalkohol 10:1 bis 1 :10, vorzugsweise 2:1 bis 1 :2 und insbesondere 5:4 bis 4:5 beträgt.

7. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Zusammensetzung a) Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure b) Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel enthält.

8. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche als Wäschebehandlungsmittel in einer Textilwaschmaschine

9. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Verbesserung der Weichspülleistung bei einer maschinellen Textilreinigung.

10. Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.

Description:
„Textilbehandlungsmittel“

Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Zusammensetzung zur Textilreinigung und -pflege sowie dessen Verwendung und Verfahren unter Einsatz einer solchen Zusammensetzung. Insbesondere beschreibt die Erfindung eine Zusammensetzung, welche neben weiteren Bestandteilen ungesättigte C18-C24 Fettsäuren sowie ungesättigte C20-C24 Fettalkohole enthält.

Die maschinelle Reinigung textiler Gewebe dient in der Regel nicht allein der Entfernung von Verschmutzungen und Flecken sondern darüber hinaus auch der Textilpflege. Die Pflege von Textilien schließt dabei so unterschiedliche Bereiche wie die Beduftung, Färbung oder Ausrüstung mit ein. Ein weiterer Aspekt der Textilpflege betrifft die Beeinflussung der wahrnehmbaren Oberflächenweichheit des Textils, welcher im maschinellen Waschverfahren durch weichspülende Aktivstoffe verbessert werden soll.

Weichspüler werden der Waschflotte in der Regel im letzten Spülgang der Maschinenwäsche zugesetzt, um den bei trocknender Wäsche auftretenden Effekt der "Trockenstarre" zu unterbinden. Die Trockenstarre hat ihre Ursache in der Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Cellulosefasern. Die weichspülenden Aktivstoffe legen sich auf die Faseroberfläche und schwächen so die Wechselwirkungen zwischen den Fasern. Durch die so verminderte Steifheit des Wäschestücks verringert sich der Kraftaufwand beim Bügeln und der Tragekomfort wird erhöht.

Die Gruppe der weichspülenden Aktivstoffe schließt insbesondere synthetische Verbindungen aus den Gruppen der Esterquat, der kationischen Polymere und der Silikone ein.

Die deutsche Patentschrift DE 197 14 044 C1 offenbart beispielsweise Weichspülzusammensetzungen auf Grundlage einer Kombination von Esterquats und Silikonen.

Die internationale Patentanmeldung WO 2019/070838 A1 beschreibt wässrige Weichspülzusammensetzungen, welche eine Kombination aus einem kationischen Poylmer und einer gesättigten Fettsäure enthalten. Die Zusammensetzungen können als optionalen Zusatzstoff ungesättigte Fettsäuren umfassen.

Die europäische Patentanmeldung EP 2997959 A1 beschreibt eine kosmetische Formulierung, welche neben einem Esterquat weiterhin ungesättigte Fettalkohole enthalten kann.

Vor diesem technischen Hintergrund bestand die Aufgabe in der Bereitstellung eines Textilbehandlungsmittels, welches auf Grundlage natürlicher Rohstoffe unter weitestgehendem Verzicht auf synthetische Wirkstoffe einen für den Verbraucher wahrnehmbaren Weichspüleffekt erzielt. Das Textilbehandlungsmittel sollte sich als Flüssigkeit, beispielsweise als hochkonzentrierte Flüssigkeit, insbesondere als tensidreiche und wasserarme Formulierung konfektionieren lassen und zur Einarbeitung in wasserlöslich verpackte Dosiereinheiten (Waschmittelportionsbeutel) geeignet sein. Das Textilbehandlungsmittel sollte als eigenständiges Weichspülmittel ebenso konfektionierbar sein wie als Bestandteil eines vollwertigen Textilwaschmittels oder eines Textilbehandlungsadditivs, beispielsweise einer Duftstoffzusammensetzung oder einem Färbemittel. Schließlich sollte die Textilbehandlungsmittel, anders als bei üblichen Weichspülern, welche gegen Ende des Waschverfahrens in die Waschflotte eingebracht werden, bereits zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte dosierbar sein.

Diese Aufgabe wurde durch die Kombination spezifischer ungesättigter Fettsäuren und Fettalkohole gelöst in einem tensidisch-organischen Träger gelöst.

Ein erster Anspruchsgegenstand ist eine Zusammensetzung zur Textilbehandlung enthaltend a) mindestens eine ungesättigte C18-C24 Fettsäure; b) mindestens ein ungesättigter C20-C24 Fettalkohol; c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung umfasst neben einem Träger auf Grundlage von Tensid und/oder organischen Lösungsmittel als weitere wesentliche Bestandteile mindestens einen ungesättigten C20-C24 Fettalkohol sowie eine mindestens ungesättigte C18-C24 Fettsäure.

Die Zusammensetzungen können eine einzige ungesättigte C18-C24 Fettsäure oder aber ein Gemisch verschiedener ungesättigter C18-C24 Fettsäuren enthalten.

Für die technische Wirkung der Zusammensetzung, insbesondere deren Weichspülwirkung, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Gewichtsanteil der ungesättigten C18-C24 Fettsäure am Gesamtgewicht der Zusammensetzung 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% beträgt.

Besonders bevorzugte ungesättigte C18-C24 Fettsäure sind ausgewählt aus der Gruppe a-Linolensäure, Stearidonsäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure, Linolsäure, Palmitoleinsäure, Vaccensäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Gondosäure ((11Z)-11-Eicosensäure), Gadoleinsäure ((9Z)-9- Eicosensäure), Erucasäure und Nervonsäure.

Als technisch besonders wirksame C18-C24 Fettsäuren haben sich die einfach ungesättigten Fettsäuren erwiesen, wobei wiederum die co-9 Fettsäuren besonders bevorzugt sind. Aufgrund ihrer Weichspülwirkung besonders bevorzugte Zusammensetzung sind daher dadurch gekennzeichnet, dass die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe der co-9 Fettsäuren, insbesondere aus der Gruppe Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure, ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe Gondosäure. Wie zuvor ausgeführt können die Zusammensetzungen auch Gemische verschiedener ungesättigter C18-C24 Fettsäuren enthalten. Aufgrund ihrer Verfügbarkeit und ihrer eindrucksvollen Weichspülwirkung ist der Einsatz eines Gemisches von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure besonders bevorzugt.

Ein zweiter wesentlicher Bestandteil der Zusammensetzungen ist der mindestens eine ungesättigte C20- C24 Fettalkohol.

Wiederum können die Zusammensetzungen einen einzigen ungesättigten C20-C24 Fettalkohol oder aber ein Gemisch verschiedener ungesättigter C20-C24 Fettalkohole enthalten.

Der Gewichtsanteil des ungesättigten C20-C24 Fettalkohol am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-%.

In Bezug auf ihre Weichspülwirkung besonders bevorzugt ist der Einsatz ungesättigter C20-C24 Fettalkohole ausgewählt ist aus der Gruppe der einfach ungesättigten Fettalkohole. Besonders bevorzugt ist der ungesättigte C16-C22 Fettalkohol ausgewählt aus der Gruppe Palmitoleylalkohol, Oleylalkohol, cis-11-Eicosen-1-ol, und Erucylalkohol (cis-13-Docosen-1-ol), ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol.

Aufgrund ihrer Verfügbarkeit und ihrer eindrucksvollen Weichspülwirkung ist der Einsatz eines Gemisches von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol besonders bevorzugt.

Das Gewichtsverhältnis von ungesättigter C18-C24 Fettsäure zu ungesättigtem C20-C24 Fettalkohol beträgt vorzugsweise 10:1 bis 1 :10, bevorzugt 2:1 bis 1 :2 und insbesondere 5:4 bis 4:5. Entsprechende Gemische sind aus nachhaltigen Quellen verfügbar und lassen sich in einfacher Weise in die Zusammensetzungen einarbeiten.

Zusammenfassend ist eine besonders bevorzugte Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet, dass diese a) Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure, b) Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol sowie c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel enthält.

Neben den zuvor beschriebenen ungesättigten C18-C24 Fettsäuren und ungesättigten C20-C24 Fettalkoholen können die Zusammensetzungen auch deren Ester enthalten. Der Gehalt der Zusammensetzungen an entsprechenden Estern ist dabei weniger der erwünschten Weichspülwirkung als vielmehr der Herkunft der erfindungswesentlichen ungesättigten C18-C24 Fettsäuren und ungesättigten C20-C24 Fettalkoholen aus nachhaltigen Quellen geschuldet.

Insbesondere in all jenen Fällen, in denen die ungesättigte C18-C24 Fettsäure und/oder der ungesättigte C20-C24 Fettalkohol nicht synthetisch hergestellt wurden, sondern einer natürlichen Quelle entstammen, können die Zusammensetzungen weiterhin ein pflanzliches Öl enthalten. Bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese ein pflanzliches Öl aus der Gruppe Olivenöl, Pekanöl und Jojobaöl, vorzugsweise aus der Gruppe Jojobaöl enthalten.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Zusammensetzung eine Wirkstoffmischung mit der INCI-Bezeichnung Hydrolyzed Jojoba Esters.

Zusammenfassend ist eine besonders bevorzugte Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Wirkstoffmischung mit der INCI-Bezeichnung Hydrolyzed Jojoba Esters sowie 5 bis 80 Gew.- % Tensid und/oder organisches Lösungsmittel enthält.

Als weiteren wesentlichen Bestandteil enthalten die Zusammensetzungen 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Zusammensetzung Tensid und organisches Lösungsmittel enthält.

Der Gewichtsanteil des Tensids am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise 5 bis 60 Gew.-%, besonders bevorzugt 10 bis 50 Gew.-% und insbesondere 25 bis 50 Gew.-%. Diese Gewichtsanteile haben sich in Bezug auf die Optimierung der Reinigungswirkung der Zusammensetzung als besonders vorteilhaft erwiesen.

Zur Gruppe der Tenside werden die nichtionischen, die anionischen, die kationischen und die amphoteren Tenside gezählt. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können eines oder mehrere der genannten Tenside umfassen. Bevorzugte Zusammensetzungen enthalten als Tensid mindestens ein anionisches Tensid und/oder mindestens ein nichtionisches Tensid. Ganz besonders bevorzugt ist die Kombination von anionischem und nichtionischem Tensid.

Das anionische Tensid ist bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe umfassend C9-C13- Alkylbenzolsulfonaten, Olefinsulfonaten, Ci2-Ci8-Alkansulfonaten, Estersulfonaten, Alk(en)ylsulfaten, Fettalkohohlethersulfaten und Mischungen daraus. Zusammensetzungen, die als anionisches Tensid C9-Ci3-Alkylbenzolsulfonate und Fettalkoholethersulfate umfassen, weisen besonders gute, dispergierende Eigenschaften auf. Als Tenside vom Sulfonat-Typ kommen dabei vorzugsweise C9-C13- Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, das heißt Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus Ci2-Ci8-Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbindung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltrioxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Geeignet sind auch C12-C18- Alkansulfonate und die Ester von a-Sulfofettsäuren (Estersulfonate), zum Beispiel die a-sulfonierten Methylester der hydrierten Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren.

Als Alk(en)ylsulfate werden die Alkali- und insbesondere die Natriumsalze der Schwefelsäurehalbester der Ci2-Ci8-Fettalkohole, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der Cio-C2o-Oxoalkohole und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Aus waschtechnischem Interesse sind die Ci2-Ci6-Alkylsulfate und C12-C15- Alkylsulfate sowie Cu-Cis-Alkylsulfate bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.

Als Alk(en)ylsulfate werden bevorzugt die Salze der Schwefelsäurehalbester der Fettalkohole mit 12 bis 18 C-Atomen, beispielsweise aus Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder der Oxo-Alkohole mit 10 bis 20 C-Atomen und diejenigen Halbester sekundärer Alkohole dieser Kettenlängen bevorzugt. Aus waschtechnischem Interesse sind die Alkylsulfate mit 12 bis 16 C-Atomen und Alkylsulfate mit 12 bis 15 C-Atomen sowie Alkylsulfate mit 14 und 15 C-Atomen bevorzugt. Auch 2,3-Alkylsulfate sind geeignete anionische Tenside.

Auch Fettalkoholethersulfate, wie die Schwefelsäuremonoester der mit 1 bis 6 Mol Ethylenoxid ethoxylierten geradkettigen oder verzweigten C7-C 2i -Alkohole, wie 2-Methyl-verzweigte C9-11 -Alkohole mit im Durchschnitt 3,5 Mol Ethylenoxid (EO) oder C12-18-Fettalkohole mit 1 bis 4 EO, sind geeignet. Bevorzugt sind Alkylethersulfate mit der Formel (A-1)

R 1 -0-(A0) n -S0 3 X + (A-1)

In dieser Formel (A-1) steht R 1 für einen linearen oder verzweigten, substituierten oder unsubstituierten Alkylrest, vorzugsweise für einen linearen, unsubstituierten Alkylrest, besonders bevorzugt für einen Fettalkoholrest. Bevorzugte Reste R 1 der Formel (A-1) sind ausgewählt aus Decyl-, Undecyl-, Dodecyl- , Tridecyl-, Tetradecyl, Pentadecyl-, Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Nonadecyl-, Eicosylresten und deren Mischungen, wobei die Vertreter mit gerader Anzahl an C-Atomen bevorzugt sind. Besonders bevorzugte Reste R 1 der Formel (A-1) sind abgeleitet von Fettalkoholen mit 12 bis 18 C-Atomen, beispielsweise von Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder von Oxoalkoholen mit 10 bis 20 C-Atomen.

AO steht in Formel (A-1) für eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung, vorzugsweise für eine Ethylenoxidgruppierung. Der Index n der Formel (A-1) ist eine ganze Zahl von 1 bis 50, vorzugsweise von 1 bis 20 und insbesondere von 2 bis 10. Ganz besonders bevorzugt ist n 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8. X ist ein einwertiges Kation oder den n-ten Teil eines n-wertigen Kations, bevorzugt sind dabei die Alkalimetallionen und darunter Na + oder K + , wobei Na + äußerst bevorzugt ist. Weitere Kationen X+ können ausgewählt sein aus NH 4 + , 1 Zn 2+ , 1 Mg 2+ , 1 Ca Mn 2+ , und deren Mischungen.

Besonders bevorzugte Zusammensetzungen enthalten ein Alkylethersulfat ausgewählt aus Fettalkoholethersulfaten der Formel A-2

+ Na

(A-2) mit k = 11 bis 19, n = 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8. Ganz besonders bevorzugte Vertreter sind Na Fettalkoholethersulfate mit 12 bis 18 C-Atomen und 2 EO (k = 11 bis 13, n = 2 in Formel A-1). Der angegebenen Ethoxylierungsgrad stellt einen statistischen Mittelwert dar, der für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein kann. Die angegebenen Alkoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoxylate/Ethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow ränge ethoxylates, NRE).

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Zusammensetzung C9-13- Alkylbenzolsulfonate und gegebenenfalls zusätzlich Fettalkoholethersulfate als anionisches Tensid.

Es ist ganz besonders bevorzugt, wenn in der Zusammensetzung mindestens ein anionisches Tensid der Formel (A-3) enthalten ist,

+

(A-3), in der

R ' und R " unabhängig H oder Alkyl sind und zusammen 9 bis 19, vorzugsweise 9 bis 15 und insbesondere 9 bis 13 C-Atome enthalten, und Y + ein einwertiges Kation oder den n-ten Teil eines n- wertigen Kations (insbesondere Na + ) bedeuten.

Zusammenfassend enthalten bevorzugte Zusammensetzungen als Tensid mindestens ein anionisches Tensid, vorzugsweise mindestens ein anionisches Tensid aus der Gruppe bestehend aus Ce-ie- Alkylbenzolsulfonaten, Cs-is-Olefinsulfonaten, Ci2-i8-Alkansulfonaten, Ce-is-Estersulfonaten, Ce-ie- Alkylsulfaten, Cs-is-Alkenylsulfaten, Fettalkoholethersulfaten, insbesondere mindestens ein anionisches Tensid aus der Gruppe der Cs-is-Alkylbenzolsulfonate.

Die Zusammensetzung kann, bevorzugt gemeinsam mit mindestens einem anionischen Tensid, auch wenigstens ein nichtionisches Tensid aufweisen. Die Gruppe der nichtionischen Tenside umfasst alkoxylierte Fettalkohole, alkoxylierte Fettsäurealkylester, Fettsäureamide, alkoxylierte Fettsäureamide, Polyhydroxyfettsäureamide, Alkylphenolpolyglycolether, Aminoxide, Alkylpolyglucoside und Mischungen daraus.

Als nichtionisches Tensid werden vorzugsweise alkoxylierte, vorteilhafterweise ethoxylierte, insbesondere primäre Alkohole mit vorzugsweise 8 bis 18 C-Atomen und durchschnittlich 4 bis 12 Mol Ethylenoxid (EO) pro Mol Alkohol eingesetzt, in denen der Alkoholrest linear oder bevorzugt in 2- Stellung methylverzweigt sein kann beziehungsweise lineare und methyl verzweigte Reste im Gemisch enthalten kann, so wie sie üblicherweise in Oxoalkoholresten vorliegen. Insbesondere sind jedoch Alkoholethoxylate mit linearen Resten aus Alkoholen nativen Ursprungs mit 12 bis 18 C-Atomen, zum Beispiel aus Kokos-, Palm-, Talgfett- oder Oleylalkohol, und durchschnittlich 5 bis 8 EO pro Mol Alkohol bevorzugt. Zu den bevorzugten ethoxylierten Alkoholen gehören beispielsweise C12-14-Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, C9-11 -Alkohol mit 7 EO, C13-15-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8 EO, Ci 2 -Ci 8 -Alkohole mit 5 EO oder 7 EO und Mischungen aus diesen. Die angegebenen Ethoxylierungsgrade stellen statistische Mittelwerte dar, die für ein spezielles Produkt eine ganze oder eine gebrochene Zahl sein können. Bevorzugte Alkoholethoxylate weisen eine eingeengte Homologenverteilung auf (narrow ränge ethoxylates, NRE). Zusätzlich zu diesen nichtionischen Tensiden können auch Fettalkohole mit mehr als 12 EO eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind Talgfettalkohol mit 14 EO, 25 EO, 30 EO oder 40 EO. Auch nichtionische Tenside, die EO- und PO (Propylenoxid)-Gruppen zusammen im Molekül enthalten, sind erfindungsgemäß einsetzbar. Geeignet sind ferner auch eine Mischung aus einem (stärker) verzweigten ethoxylierten Fettalkohol und einem unverzweigten ethoxylierten Fettalkohol, wie beispielsweise eine Mischung aus einem Ci6-Ci8-Fettalkohol mit 7 EO und 2-Propylheptanol mit 7 EO. Insbesondere bevorzugt enthält das Wasch-, Reinigungs-, Nachbehandlungs- oder Waschhilfsmittel einen Ci2-Ci8-Fettalkohol mit 7 EO oder einen Ci3-Ci5-Oxoalkohol mit 7 EO als nichtionisches Tensid.

Besonders bevorzugt enthält das Waschmittel mindestens ein nichtionisches Tensid gemäß Formel (N- 1) R 3 -0-(A0) m -H enthalten ist, in der

R 3 für einen linearen oder verzweigten Cs-Cis-Alkylrest, einen Arylrest oder Alkylarylrest,

AO unabhängig voneinander für eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung, m für ganze Zahlen von 1 bis 50 stehen.

In der vorstehenden Formel steht R 1 für einen linearen oder verzweigten, subtituierten oder unsubstituierten Alkylrest. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist R 1 ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 5 bis 30 C-Atomen, vorzugsweise mit 7 bis 25 C-Atomen und insbesondere mit 10 bis 19 C-Atomen. Bevorzugte Reste R 1 sind ausgewählt aus Decyl-, Undecyl-, Dodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl, Pentadecyl-, Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Nonadecylresten und deren Mischungen, wobei die Vertreter mit gerader Anzahl an C-Atomen bevorzugt sind. Besonders bevorzugte Reste R 1 sind abgeleitet von Fettalkoholen mit 12 bis 19 C-Atomen, beispielsweise von Kokosfettalkohol, Talgfettalkohol, Lauryl-, Myristyl-, Cetyl- oder Stearylalkohol oder von Oxoalkoholen mit 10 bis 19 C-Atomen.

AO der Formel (N-1) ist eine Ethylenoxid- (EO) oder Propylenoxid- (PO) Gruppierung, vorzugsweise eine Ethylenoxidgruppierung. Der Index m der Formel (N-1) ist eine ganze Zahl von 1 bis 50, vorzugsweise 2 bis 20 und bevorzugt 2 bis 10. Insbesondere ist m 3, 4, 5, 6 oder 7. Das erfindungsgemäße Mittel kann Mischungen von nichtionischen Tensiden enthalten, die verschiedene Ethoxylierungsgrade aufweisen. Bevorzugt sind Tenside mit Alkoxylierungs-/Ethoxylierungsgraden von mindestens 5.

Besonders bevorzugte Fettalkoholalkoxylate sind solche der Formel

(N-2) mit k = 9 bis 17, m = 3, 4, 5, 6 oder 7. Ganz besonders bevorzugte Vertreter sind Fettalkohole mit 10 bis 18 C-Atomen und mit 7 EO (k = 11-17, m = 7 in Formel N-2).

Entsprechende Fettalkohol- oder Oxoalkoholethoxylate sind unter den Verkaufsbezeichnungen Dehydol ® LT7 (BASF), Lutensol ® A07 (BASF), Lutensol ® M7 (BASF) und Neodol ® 45-7 (Shell Chemicals) erhältlich.

Zusammenfassend sind solche Zusammensetzungen bevorzugt, welche als Tensid mindestens ein nichtionisches Tensid, vorzugsweise ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe der ethoxylierten primären Cs-is-Alkohole, vorzugsweise der Ci 2 -i 4 -Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, der Cg-n-Alkohole mit 7 EO, der Ci3-i5-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8 EO, der Ci3- 15 -Oxoalkohole mit 7 EO oder 8 EO, der C12- 18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO, insbesondere der Ci3- 15 -Oxoalkohole mit 8 EO enthalten.

Für die Reinigungsleistung der Zusammensetzungen, deren Lagerstabilität und für die Einarbeitbarkeit der erfindungswesentlichen ungesättigten C18-C24 Fettsäuren und ungesättigten C20-C24 Fettalkohole hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Zusammensetzung anionisches Tensid und nichtionisches Tensid enthält und das Gewichtsverhältnis von anionischem Tensid zu nichtionischen Tensid 4:1 bis 1 :4, vorzugsweise 2:1 bis 1 :2 und insbesondere 3:2 bis 2:3 beträgt.

Als weiteren optionalen Bestandteil enthalten bevorzugte Zusammensetzungen Seife, wobei deren Gewichtsanteil am Gesamtgewicht der Zusammensetzung bevorzugt 0,2 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 12 Gew.-% und insbesondere 4 bis 10 Gew.-% beträgt. Geeignet sind insbesondere gesättigte Fettsäureseifen, wie die Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, hydrierten Erucasäure und Behensäure. Die Seifen können in Form ihrer Natrium-, Kalium- oder Magnesium- oder Ammoniumsalze oder Salze von Mono-, Di- oder Triethanolamin vorliegen.

Der Gewichtsanteil des organischen Lösungsmittels am Gesamtgewicht der Zusammensetzung beträgt vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 9 bis 40 Gew.-% und insbesondere 12 bis 21 Gew.-%.

Zur Gruppe dieser organischen Lösungsmittel zählen insbesondere Ethanol, n-Propanol, i-Propanol, Butanolen, Glykol, Propandiol, Butandiol, Methylpropandiol, Glycerin, Diglykol, Propyldiglycol, Butyldiglykol, Hexylenglycol, Ethylenglykolmethylether, Ethylenglykolethylether,

Ethylenglykolpropylether, Ethylenglykolmono-n-butylether, Diethylenglykolmethylether,

Diethylenglykolethylether, Propylenglykolmethylether, Propylenglykolethylether,

Propylenglykolpropylether, Dipropylenglykolmonomethylether, Dipropy-Ienglykolmonoethylether, Methoxytriglykol, Ethoxytriglykol, Butoxytriglykol, 1-Butoxyethoxy-2-propanol, 3-Methyl-3- methoxybutanol, Propylen-glykol-t-butylether, Di-n-octylether sowie deren Mischungen. Für die Herstellbarkeit und Lagerfähigkeit aber auch die Reinigungswirkung hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das organische Lösungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe Propylenglykol, Glycerin und Ethanol. Bevorzugte Waschmittel enthalten als weiteren optionalen Bestandteil eine oder mehrere Enzymzubereitung(en). Der Gewichtsanteil der Enzymzubereitung am Gesamtgewicht des Waschmittels beträgt vorzugsweise 0,1 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 12 Gew.-% und insbesondere 1 bis 10 Gew.-%.

Das Enzym der Enzymzubereitung ist vorzugsweise ausgewählt aus Protease, Amylase, Lipase, Mannanase, Cellulase, Pectatlyase oder Mischungen daraus.

Die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthaltenen Enzyme können an Trägerstoffe adsorbiert und/oder in Hüllsubstanzen eingebettet sein, um sie gegen vorzeitige Inaktivierung zu schützen.

Neben den vorgenannten Aktivstoffen enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bevorzugt weitere Aktivstoffe, insbesondere Aktivstoffe ausgewählt aus der Gruppe der, Elektrolyte, Parfüme, Parfümträger, Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Hydrotrope, Schauminhibitoren, Antiredepositionsmittel, Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderer, Knitterschutzmittel, Farbübertragungsinhibitoren, antimikrobielle Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Antioxidantien, Konservierungsmittel, Korrosionsinhibitoren, Antistatika, Bittermittel, Bügelhilfsmittel, Phobier- und Imprägniermittel, Quell- und Schiebefestmittel, weichmachenden Komponenten sowie UV-Absorbern.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zeichnen sich durch eine überraschende Weichspülwirkung bei Textilien aus. Entsprechenden Zusammensetzungen bedürfen daher nicht notwendigerweise des Zusatzes üblicher weichspülender Wirkstoffe wie Esterquats, Textilweichmachenden Schichtsilikaten, kationischen Polymeren oder Silikonen.

Bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Esterquats umfassen.

Der Begriff „Esterquat" wie hierin verwendet bezieht sich auf Ester von quaternären Ammoniumpolyolen, insbesondere quarternären Ammoniumdiolen und/oder -triolen, wie beispielsweise Triethanolmethylammonium oder Diethanoldimethylammonium, mit Fettsäuren.

Generell ist der Einsatz von Esterquats in kosmetischen Produkten, Wasch- und Nachbehandlungsmitteln, insbesondere in Weichspülern, im Stand der Technik bekannt. Dabei tragen diese zur Verbesserung des Weichgriffs, Reduzierung der statischen Aufladung der textilen Flächengebilde sowie zur Reduzierung der Trocknungszeit bei.

Zur Gruppe der Esterquats zählen beispielsweise Verbindungen der Formel N + (R 1 ) 4 -n((CH 2 )m-0-C(0)- R 2 ) n X , wobei jedes R 1 unabhängig voneinander ein substituiertes oder unsubstituiertes, lineares oder verzweigtes Alkyl oder Alkenyl ist, vorzugsweise ein unsubstituiertes oder Hydroxy-substituiertes Alkyl mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; jedes R 2 ein lineares oder verzweigtes, substituiertes oder unsubstituiertes Alkyl oder Alkenyl oder ein substituiertes oder unsubstituiertes (Hetero)aryl mit bis zu 26 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise lineares unsubstituiertes C10-26 Alkyl, ist; n 1 , 2, 3 oder 4, vorzugsweise 1 , 2 oder 3, ist; m eine ganze Zahl von 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 4, ist; und X- ein beliebiges Anion ist.

In verschiedenen Ausführungsformen ist in den Verbindungen der Formel N + (R 1 ) 4 -n((CH 2 )m-0-C(0)- R 2 ) n X , wobei n 2 oder 3, vorzugsweise 2; und/oder m 1 , 2, 3 oder 4, vorzugsweise 2 und/oder jedes R 1 unabhängig voneinander ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso- Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, Hydroxymethyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl und 3-Hydroxy-propyl, vorzugsweise ein erstes R 1 ausgewählt wird aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl und iso- Butyl und ein zweites R 1 ausgewählt wird aus Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, Hydroxymethyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl und 3-Hydroxypropyl; und/oder jedes R 2 unabhängig voneinander ausgewählt aus linearem, unsubstituiertem C12-20 Alkyl, vorzugsweise C12-18 Alkyl; und/oder X- ausgewählt wird aus anorganischen oder organischen Anionen, insbesondere Fluorid, Chlorid, Bromid und Methosulfat.

Zur Gruppe der Esterquats zählen insbesondere Verbindungen der Formel N + (R 1 ) 4 -n((CH 2 )m-0-C(0)- R 2 ) n X , wobei n = 2 und m = 2 ist, das erste R 1 ausgewählt wird aus Methyl und Ethyl, vorzugsweise Methyl, das zweite R 1 ausgewählt wird aus Methyl und 2-Hydroxyethyl, vorzugsweise 2-Hydroxyethyl, und jedes R 2 lineares, unsubstituiertes C12-18 Alkyl ist. Bei derartigen Esterquats handelt es sich um Bis(acyloxyethyl)hydroxyethylmethylammonium Verbindungen. Das Gegenion ist vorzugsweise Methosulfat. Solche Esterquats sind beispielsweise unter dem Handelsnamen Dehyquart ® AU-57 (BASF SE, DE) kommerziell erhältlich.

Bevorzugte Zusammensetzungen sind weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzuensweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Textil-weichmachenden Schichtsilikate umfasst.

Zur Gruppe der Textil-weichmachenden Schichtsilikate zählen u.a. Smectit-Tone. Bevorzugte Smectit- Tone sind Beidellit-Tone, Hectorit-Tone, Laponit-Tone, Montmorillonit-Tone, Nontronit-Tone, Saponit- Tone, Sauconit-Tone und Mischungen daraus. Montmorillonit-Tone sind die bevorzugten weichmachenden Tone. Bentonite enthalten hauptsächlich Montmorillonite und können als bevorzugte Quelle für den Textil-weichmachenden Ton dienen. Die Bentonite können als Pulver oder Kristalle eingesetzt werden. Entsprechende Bentonite werden beispielsweise unter den Bezeichnungen Laundrosil® von der Firma Süd-Chemie oder unter der Bezeichnung Detercal von der Firma Laviosa vertrieben.

Weitere bevorzugte Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine kationischen Polymere umfassen. Die vorgenannten kationischen Polymere umfassen insbesondere solche, die in "CTFA International Cosmetic Ingredient Dictionary", Fourth Edition, J. M. Nikitakis, et al, Editors, veröffentlicht durch die Cosmetic, Toiletry, and Fragrance Association, 1991 beschrieben sind und unter der Sammelbezeichnung „Polyquaternium“ zusammengefasst sind. Im Folgenden sind einige geeignete Polyquaternium-Verbindungen genauer aufgeführt: POLYQUATERNIUM-1 (CAS-Nummer: 68518-54- 7), POLYQUATERNIUM-2 (CAS-Nummer: 63451-27-4), POLYQUATERNIUM-3, POLYQUATERNIUM- 4 (CAS-Nummer: 92183-41-0), POLYQUATERNIUM-5 (CAS-Nummer: 26006-22-4),

POLYQUATERNIUM-6 (CAS-Nummer: 26062-79-3), POLYQUATERNIUM-7 (CAS-Nummer: 26590- 05-6), POLYQUATERNIUM-8, POLYQUATERNIUM-9, POLYQUATERNIUM-11 (CAS-Nummer: 53633-54-8), POLYQUATERNIUM-12 (CAS-Nummer: 68877-50-9), POLYQUATERNIUM-13 (CAS Nummer: 68877-47-4), POLYQUATERNIUM-14 (CAS-Nummer: 27103-90-8), POLYQUATERNIUM-15 (CAS-Nummer: 35429-19-7), POLYQUATERNIUM-16 (CAS-Nummer: 95144-24-4),

POLYQUATERNIUM-17 (CAS-Nummer: 90624-75-2), POLYQUATERNIUM-18, POLYQUATERNIUM- 19, POLYQUATERNIUM-20, POLYQUATERNIUM-21 (CAS-Nummer: 102523-94-4),

POLYQUATERNIUM-22 (CAS-Nummer: 53694-17-0), POLYQUATERNIUM-24 (CAS-Nummer: 107987-23-5), POLYQUATERNIUM-27, POLYQUATERNIUM-28 (CAS-Nummer: 131954-48-8), POLYQUATERNIUM-29, POLYQUATERNIUM-30, POLYQUATERNIUM-31 (CAS-Nummer. 136505- 02-7), POLYQUATERNIUM-32 (CAS-Nummer: 35429-19-7), POLYQUATERNIUM-37 (CAS-Nummer: 26161-33-1), POLYQUATERNIUM-44 (CAS-Nummer: 150595-70-5), POLYQUATERNIUM-68 (CAS- Nummer: 827346-45-2),

Schließlich werden auch solche Zusammensetzungen bevorzugt, welche, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Silikone umfassen.

Zu den Silikonen zählen insbesondere Verbindungen mit der Struktureinheit a) -(R 1 ) 2 Si-0) n -, mit R 1 = unabhängig voneinander Ci-C3o-Alkyl, vorzugsweise Ci-C 4 -Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl und n = 1 bis 5000, vorzugsweise 10 bis 2500, insbesondere 100 bis 1500.

Weist das Polysiloxan nur die Struktureinheit a) mit R 1 = Methyl auf, handelt es sich um ein Poly- dimethylsiloxan. Polydimethylpolysiloxane sind als effiziente textilpflegende Verbindungen bekannt. Geeignete Polydimethysiloxane umfassen DC-200 (ex Dow Corning), Baysilone® M 50, Baysilone® M 100, Baysilone® M 350, Baysilone® M 500, Baysilone® M 1000, Baysilone® M 1500, Baysilone® M 2000 oder Baysilone® M 5000 (alle ex GE Bayer Silicones).

Bevorzugt weist das Polysiloxan zusätzlich auch die Struktureinheit b) -(R 1 )(YNR 2 R 3 )Si-0) >r - auf, mit R 1 = Ci-C3o-Alkyl, vorzugsweise Ci-C 4 -Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl, Y = ggf. substituiertes, lineares oder verzweigtes Ci-C2o-Alkylen, vorzugsweise -(CFh mit m= 1 bis 16, vorzugsweise 1 bis 8, insbesondere 2 bis 4, im speziellen 3, R 2 , R 3 = unabhängig voneinander H oder gegebenenfalls substituiertes, lineares oder verzweigtes Ci-C3o-Alkyl, vorzugsweise mit Aminogruppen substituiertes Ci-C3o-Alkyl, besonders bevorzugt -(CH 2 )b-NH 2 mit b = 1 bis 10, äußerst bevorzugt b = 2 und x = 1 bis 5000, vorzugsweise 10 bis 2500, insbesondere 100 bis 1500.

Ein weiteres Polysiloxan weist die folgende Struktur auf:

(CH3)3Si-[0-Si(CH3)2]n-[0-Si(CH3){(CH 2 )3-NH-(CH2)2-NH 2 }]x-0Si(CH3)3, wobei die Summe n + xeine Zahl zwischen 2 und 10.000 ist.

Zur Gruppe der Silikone zählen darüber hinaus auch die Aminosiloxane. Diese kann beispielsweise ausgewählt werden aus der Gruppe umfassend Amodimethicone/Morpholinomethyl Silsesquioxane Copolymer (CAS No. 1293390-78-9), Trideceth-9 PG-Amodimethicone (CAS No. 943769-53-7), mit Methylsilsesquioxan Hydroxybegrenztes Dimethyl, methyl(aminoethylaminoisobutyl)siloxan (CAS No. 863918-80-3) und Dimethyl, methyl(aminoethylami-noisobutyl)siloxane (CAS No. 106842-44-8). Besonders bevorzugt ist Amodimethicone/Morpholinomeh-tyl Silsesquioxane Copolymer (CAS No. 1293390- 789), das als Belsil ® ADM 8301 E (Wacker Chemie) kommerziell erhältlich ist.

Die Zusammensetzung einiger bevorzugter Waschmittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels sofern nicht anders angegeben).

Die Zusammensetzung einiger weniger konzentrierter Waschmittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels sofern nicht anders angegeben).

Bei den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen kann es sich um feste oder flüssige Waschmittel handeln. Bevorzugt sind jedoch Waschmittel in flüssiger Form.

Die Zusammensetzungen, beispielsweise auch die Zusammensetzungen 1 bis 8 in den vorherigen Tabellen, liegen vorzugsweise in Form einer vorkonfektionierten wasserlöslichen Dosiereinheit vor.

Bevorzugt ist es weiterhin, die Zusammensetzung in einem wasserlöslichen Verpackungsmaterial, vorzugsweise in einer wasserlöslichen Folie zu verpacken.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als eigenständiges Waschmittel konfektioniert werden oder mit weiteren festen oder flüssigen Waschmitteln zu einem Mehrkomponenten-Waschmittel kombiniert werden. Mehrkomponenten-Waschmittel, umfassend eine erfindungsgemäße Zusammensetzung sowie mindestens eine weitere, von dieser Zusammensetzung getrennte und verschiedene Komponente, sind aufgrund der größeren Freiheitsgrade bei ihrer Formulierung und ihrer hervorstechenden Optik bevorzugt.

In einem beispielhaften Mehrkomponenten-Waschmittel liegt die weitere Komponente als Flüssigkeit, Pulver oder Granulat vor. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Komponenten des Mehrkomponenten-Waschmittels getrennt voneinander in einem Mehrkammerpouch, vorzugsweise in einem wasserlöslichen Mehrkammerpouch auf Polyvinylalkohol Basis, vorliegen.

Der Mehrkammerpouch umfasst mindestens zwei räumlich voneinander getrennte Kammern, beispielsweise 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 Kammern. Diese Kammern sind derart voneinander getrennt, dass die enthaltenen Zusammensetzungen nicht miteinander in Kontakt treten. Diese Trennung kann beispielsweise durch eine Wand erfolgen, die aus demselben Material besteht wie der Behälter selbst.

Bevorzugte wasserlösliche Materialien umfassen vorzugsweise mindestens anteilsweise wenigstens eine Substanz aus der Gruppe bestehend aus (acetalisierter) Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Gelatine, mit Sulphat, Carbonat und/oder Citrat substituierte Polyvinylalkohole, Polyalkylenoxide, Acrylamide, Celluloseester, Celluloseether, Celluloseamide, Cellulose, Polyvinylacetate, Polycarbonsäuren und deren Salze, Polyaminosäuren oder Peptide, Polyamide, Polyacrylamide, Copolymere von Maleinsäure und Acrylsäure, Copolymere von Acrylamiden und (Meth)Acrylsäure, Polysaccaride, wie beispielsweise Stärke oder Guar-Derivate, Gelatine und unter den INCI Bezeichnungn Polyquaternium 2, Polyquaternium 17, Polyquaternium 18 und Polyquaternium 27 auf. Besonders bevorzugt ist als wasserlösliches Material ein Polivinylalkohol.

Wie eingangs ausgeführt dienen die zuvor beschriebenen Zusammensetzungen und Mehrkomponenten-Waschmittel der Wäschebehandlung bzw. dem Weichspülen von Textilien. Die Verwendung dieser Zusammensetzungen oder Mehrkomponenten-Waschmittel als Wäschebehandlungsmittel bzw. zur Verbesserung der Weichspülleistung in einer Textilwaschmaschine sind daher weitere Gegenstände dieser Anmeldung.

Ein letzter Gegenstand dieser Anmeldung ist ein Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine erfindungsgemäße Zusammensetzung oderein erfindungsgemäßes Mehrkomponenten-Waschmittel in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.

Überraschender Weise wurde festgestellt, dass die erfindungsgemäße Zusammensetzung auch bei Dosierung zu Beginn eines Waschverfahrens eine deutliche Weichspülwirkung entfaltet. Ein weiterer Gegenstand dieser Anmeldung ist daher ein Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine erfindungsgemäße Zusammensetzung oder ein erfindungsgemäßes Mehrkomponenten-Waschmittel zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht werden. Sofern die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen nicht als eigenständiges Textilwaschmittel ausgestaltet sind, ist es bevorzugt, diese gemeinsam mit einem Textilwaschmittel, in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine einzubringen.

Die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Zusammensetzung weiter oben offenbarten spezifischen technischen Merkmale gelten mutatis mutandis auch für das erfindungsgemäße Verfahren. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auch an dieser Stelle auf die dortigen Ausführungen verwiesen.

Im Rahmen dieser Anmeldung werden unter anderem die folgenden Mittel und Verfahren bereitgestellt:

1. Zusammensetzung zur Textilbehandlung enthaltend a) mindestens eine ungesättigte C18-C24 Fettsäure; b) mindestens ein ungesättigter C20-C24 Fettalkohol; c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel.

2. Zusammensetzung nach Punkt 1 , wobei die Zusammensetzung 0,01 bis 12 Gew.-%, bezogen auf ihr Gesamtgewicht vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% der ungesättigte C18-C24 Fettsäure enthält.

3. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe einfach ungesättigten Fettsäuren.

4. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe a-Linolensäure, Stearidonsäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure, Linolsäure, Palmitoleinsäure, Vaccensäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Gondosäure, Gadoleinsäure, Erucasäure und Nervonsäure.

5. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe der co-9 Fettsäuren, insbesondere aus der Gruppe Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure, ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe Gondosäure.

6. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die ungesättigte C18-C24 Fettsäure ausgewählt ist aus der Gruppe der Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure.

7. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung bezogen auf ihr Gesamtgewicht 0,01 bis 12 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 8 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 4 Gew.-% des ungesättigten C16-C22 Fettalkohols enthält.

8. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei der ungesättigte C16-C22 Fettalkohol ausgewählt ist aus der Gruppe der einfach ungesättigten Fettalkohole.

9. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei der ungesättigte C20-C24 Fettalkohol ausgewählt ist aus der Gruppe Palmitoleylalkohol, Oleylalkohol, cis-11-Eicosen-1-ol, und Erucylalkohol (cis-13-Docosen-1-ol), ganz besonders bevorzugt aus der Gruppe cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol. 10. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei der ungesättigte C20-C24 Fettalkohol ausgewählt ist aus der Gruppe der Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol.

11 . Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei das Gewichtsverhältnis von ungesättigter C18-C24 Fettsäure zu ungesättigtem C20-C24 Fettalkohol 10:1 bis 1 :10, vorzugsweise 2:1 bis 1 :2 und insbesondere 5:4 bis 4:5 beträgt.

12. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung a) Gemische von Ölsäure, Gondosäure und Erucasäure b) Gemische von cis-11-Eicosen-1-ol und Erucylalkohol c) 5 bis 80 Gew.-% Tensid und/oder organisches Lösungsmittel enthält.

13. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung weiterhin mindestens einen Ester einer ungesättigten C18-C24 Fettsäure mit einem ungesättigten C16-C22 Fettalkohol enthält.

14. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung weiterhin mindestens ein pflanzliches Öl aus der Gruppe Olivenöl, Pekanöl und Jojobaöl, vorzugsweise aus der Gruppe Jojobaöl enthält.

15. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung eine Wirkstoffmischung mit der INCI-Bezeichnung Hydrolyzed Jojoba Esters enthält.

16. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, 5 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 50 Gew.-% und insbesondere 25 bis 50 Gew.-% Tensid enthält.

17. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei als Tensid mindestens ein anionisches Tensid, vorzugsweise mindestens ein anionisches Tensid aus der Gruppe bestehend aus 08- 18 -Alkylbenzolsulfonaten, Cs-is-Olefinsulfonaten, Ci2-i8-Alkansulfonaten, Cs-ie-Estersulfonaten, Cs-is- Alkylsulfaten, Cs-ie-Alkenylsulfaten, Fettalkoholethersulfaten, insbesondere mindestens ein anionisches Tensid aus der Gruppe der Cs-is-Alkylbenzolsulfonate enthalten ist.

18. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei als Tensid mindestens ein nichtionisches Tensid, vorzugsweise ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe der ethoxylierten primären Cs-is-Alkohole, vorzugsweise der Ci 2 -i 4 -Alkohole mit 4 EO oder 7 EO, der Cg-n-Alkohole mit 7 EO, der Ci3-i5-Alkohole mit 5 EO, 7 EO oder 8 EO, der Ci3- 15 -Oxoalkohole mit 7 EO oder 8 EO, der C12- 18-Alkohole mit 5 EO oder 7 EO, insbesondere der Ci3- 15 -Oxoalkohole mit 8 EO enthalten ist. 19. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung anionisches Tensid und nichtionisches Tensid enthält und das Gewichtsverhältnis von anionischem Tensid zu nichtionischen Tensid 4:1 bis 1 :4, vorzugsweise 2:1 bis 1 :2 und insbesondere 3:2 bis 2:3 beträgt.

20. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung bezogen auf ihr Gesamtgewicht weiterhin 0,2 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 12 Gew.-% und insbesondere 4 bis 10 Gew.-% Seife, vorzugsweise gesättigte Fettsäureseife, insbesondere Seife aus der Gruppe der Salze der Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, hydrierten Erucasäure und Behensäure enthält.

21 . Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, 5 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 9 bis 40 Gew.-% und insbesondere 12 bis 21 Gew.- % organisches Lösungsmittel enthält.

22. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei das organische Lösungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe Propylenglykol, Glycerin und Ethanol.

23. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung Tensid und organisches Lösungsmittel enthält.

24. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weiterhin 0,1 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 12 Gew.-% und insbesondere 1 ,0 bis 10 Gew.-% Enzymzubereitung enthält.

25. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Esterquats umfasst.

26. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Textil-weichmachenden Schichtsilikate umfasst.

27. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine kationischen Polymere umfasst.

28. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 1 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 0,1 Gew.-% und insbesondere keine Silikone umfasst. 29. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung in flüssiger Form vorliegt.

30. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung in Form einer vorkonfektionierten wasserlöslichen Dosiereinheit vorliegt.

31. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte, wobei die Zusammensetzung in einem wasserlöslichen Verpackungsmaterial, vorzugsweise in einer wasserlöslichen Folie verpackt vorliegt.

32. Mehrkomponenten-Waschmittel, umfassend eine Zusammensetzung nach einem der vorherigen Punkte sowie mindestens eine weitere, von dieser Zusammensetzung getrennte und verschiedene Komponente.

33. Mehrkomponenten-Waschmittel nach Punkt 32, wobei die weitere Komponente als Flüssigkeit, Pulver oder Granulat vorliegt.

34. Mehrkomponenten-Waschmittel nach einem der Punkte 32 oder 33, wobei die Komponenten des Mehrkomponenten-Waschmittels getrennt voneinander in einem Mehrkammerpouch, vorzugsweise in einem wasserlöslichen Mehrkammerpouch auf Polyvinylalkohol Basis, vorliegen.

35. Verwendung einer Zusammensetzung oder eines Mehrkomponenten-Waschmittels nach einem der vorherigen Punkte als Wäschebehandlungsmittel in einer Textilwaschmaschine

36. Verwendung einer Zusammensetzung oder eines Mehrkomponenten-Waschmittels nach einem der Punkte 1 bis 31 zur Verbesserung der Weichspülleistung bei einer maschinellen Textilreinigung.

37. Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine Zusammensetzung nach einem der Punkte 1 bis 31 oder ein Mehrkomponenten-Waschmittel nach einem der Punkte 32 bis 34 in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.

38. Verfahren zur Textilreinigung, bei welchem eine Zusammensetzung nach einem der Punkte 1 bis 31 oder ein Mehrkomponenten-Waschmittel nach einem der Punkte 32 bis 34 zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.

39. Verfahren nach Punkt 38, bei welchem eine Zusammensetzung nach einem der Punkte 1 bis 31 gemeinsam mit einem Textilwaschmittel zu Beginn eines Waschverfahrens in die Waschflotte einer Textilwaschmaschine eingebracht wird.

Beispiele Die folgenden flüssigen Zusammensetzungen wurde durch Vermischen ihrer Inhaltsstoffe hergestellt (alle Angabe in Gew.-% der Aktivstoffe sofern nicht anders angegeben). Die flüssigen Zusammensetzungen wurden als 1 -Kammerportionsbeutel (Film Kuraray Monosol M8720, 88pm Filmdicke) konfektioniert mit einer Füllmengen von jeweils 25 g konfektioniert. Nachfolgend wurde die Weichspülleistung der Zusammensetzungen im Rahmen eines maschinellen Textilwaschverfahrens bestimmt.