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Patent Searching and Data


Title:
THREE-LEGGED SUPPORT DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/041164
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention describes a three-legged support device and a chair, bench or table to be assembled therewith. Each three support legs (1) are connected by means of a central connecting body (4) provided between the support legs and by means of fastening pins (6) to form a three-legged structure that forms the foldable lower structure of a chair, bench or table.

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Inventors:
MARK HARALD (DE)
Application Number:
EP2013/069146
Publication Date:
March 20, 2014
Filing Date:
September 16, 2013
Export Citation:
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Assignee:
MARK HARALD (DE)
International Classes:
A47B3/02; A47C9/10
Domestic Patent References:
WO2001072171A12001-10-04
Foreign References:
CA2347201A12002-11-11
US2710733A1955-06-14
DE931799C1955-08-18
US2172123A1939-09-05
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
BLUMBACH ZINNGREBE (DE)
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Claims:
Dreibein-Stützeinrichtung für Stuhl, Bank oder Tisch, umfassend:

drei Stützbeine (1; 2; 3), die in etwa ihrer mittleren Längserstreckung jeweils mit einer quer verlaufenden Befestigungsbohrung (15; 25; 35) versehen sind und jeweils ein Kopfende sowie ein Fußende aufweisen;

einen zu den Stützbeinen zentral angeordneten

Verbindungskörper (4) mit drei sich unter 120° schneidenden Fixierbohrungen (45; 46; 47);

drei Befestigungsstifte (5; 6; 7), die ein

Fixierende (54; 64; 74) aufweisen, um in die

Fixierbohrungen (45; 46; 47) des Verbindungskörpers (4) einzugreifen;

Eingriffsbefestigungsausbildungen (21, 22, 23) an einer unterstützten Fläche (8; 9; 10) von Stuhl, Bank oder Tisch zum lösbaren Befestigen der

Kopfenden der Stützbeine an der Unterseite der unterstützten Fläche;

wobei die Befestigungsstifte (5; 6; 7) gänzlich in ihrer jeweiligen Befestigungsbohrung (15, 25, 35) sitzen und in ihrer zugehörigen Fixierbohrung (45; 46; 47) befestigt sind.

Dreibein-Stützeinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Stützbeine (1; 2; 3) aus Holz gefertigt sind und wobei die Befestigungsstifte (5; 6) mit

Einsatzbuchsen (11; 12) in den zugehörigen

Stützbeinen zusammenarbeiten. Dreibein-Stützeinrichtung nach Anspruch 2, wobei die Einsatzbuchsen (11; 12) jeweils mit einem

Holzgewinde-Außenabschnitt (112; 122) und einem Eingriffs-Frontalabschnitt (113; 123) ausgebildet sind, um die Einsatzbuchse (11; 12) in die

Befestigungsbohrung (15) im Stützbein (1) zu montieren .

Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Stützbeine (1; 2; 3) Keulenform mit dicken Fußenden und dünnen Kopfenden aufweisen

Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Verbindungskörper (4) eine Kugel darstellt .

Dreibein-Stützeinrichtung nach Anspruch 5, wobei die Stützbeine (1; 2; 3) kalottenförmige

Aussparungen (30) im Bereich der

Befestigungsbohrungen (15; 25; 35) aufweisen, um die Stützbeine nach Herausziehen ihrer Kopfenden aus den Eingriffsbefestigungsausbildungen (21, 22, 23) so schwenken zu können, dass die Stützbeine (1; 2; 3) im engen Abstand voneinander sich parallel zueinander, oder spitz zulaufend, erstrecken.

Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei die Befestigungsstifte (5) jeweils mit einem durchgehenden Gewinde (51) versehen sind, um einerseits in der Fixierbohrung (45) des

Verbindungskörpers (4) und andererseits in Maschinengewinde (111) der Einsatzbuchse (11) befestigt zu werden.

Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei die Befestigungsstifte (6) jeweils mit einem beinseitigen Zylinderkopf (61) und dem verbindungsseitigen Fixierende (64) versehen sind.

Dreibein-Stützeinrichtung nach Anspruch 8, wobei die Köpfe (61) der Befestigungsstifte (6) in den Stützbeinen (1; 2) versenkt angeordnet sind.

Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Befestigungsstifte (7) mit einem beinseitigen Holzschraubgewindeabschnitt (71) und dem verbindungsseitigen Fixierabschnitt (74) versehen sind.

Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Außenumfang der Stützbeine ohne sichtbaren Bohrungsansatz gestaltet ist.

Hocker mit einer Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und mit einem

dreieckförmigen Sitzelement (8) aus Tuch oder Leder, das Eingriffstaschen zum Einstecken der Kopfenden der Stützbeine aufweist.

Hocker, umfassend

- eine steife Sitzplatte mit drei muffenartigen Eingriffsbefestigungsstellen (21, 22, 23) an der Unterseite, und - eine Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11.

Bank, umfassend

eine längliche Sitzplatte (9) mit wenigstens zwei Sätzen von drei muffenartigen

Eingriffsbefestigungsstellen (21, 22, 23) an der Unterseite, und

wenigstens zwei Dreibein-Stützeinrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 11.

Tisch, umfassend

eine Tischplatte (10) mit wenigstens einem Satz von drei muffenartigen Eingriffsbefestigungsstellen (21, 22, 23) an der Unterseite und

wenigstens eine Dreibein-Stützeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11.

Verfahren zur Montage einer Dreibein- Stützeinrichtung nach Anspruch 9, umfassend:

a) Herstellen von Stützbeinen (1) mit im

mittleren Bereich quer verlaufenden,

sacklochartigen Befestigungsbohrungen (15); b) Bereitstellen von Befestigungsstiften (6) mit Zylinderkopf (61), glattrundem Schaftabschnitt (62) und Fixierende (64) sowie von

Einsatzbuchsen (12) mit Außenverzahnung (122) und Lagerbohrung (121) zur Lagerung des

Schaftabschnittes ;

c) Bereitstellen von Verbindungskörper (4) mit Fixierbohrungen (46); d) Zusammenbau der Befestigungsstifte (6) und der Einsatzbuchsen (12) zur Bildung jeweils einer Montageeinheit ;

e) einfügendes Verankern der Montageeinheiten in zugehörige Befestigungsbohrungen (15), wobei die jeweiligen Fixierenden (64) aus den zugehörigen Stützbeinen (1) vorstehen;

f) Fixieren der Fixierenden (64) in ihren

zugehörigen Fixierbohrungen (46), so dass die Stützbeine (1) um die Achsen der

Befestigungsstifte (6), gelagert in den

Lagerbohrungen (121) der Einsatzbuchsen (12), geschwenkt werden können.

Description:
Dreibein-Stützeinrichtung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dreibein- Stützeinrichtung für Stuhl, Bank oder Tisch, ferner auf ein Verfahren zur Montage einer Dreibeinstützeinrichtung sowie auf einen Stuhl, Hocker, Bank oder Tisch mit einer

Dreibein-Stützeinrichtung als Unterkonstruktion.

Dreibein-Stützeinrichtungen sind bei Dreibeinstühlen oder Dreibeinhockern vom Markt her bekannt

(www . ebay . de/Dreibein+Stuhl ) und enthalten drei Stäbe, deren oberes Ende in Taschen der Sitzfläche steckt und deren unteres Ende sich am Boden abstützt, wobei die Stäbe sich windschief überkreuzen und an ihrer Kreuzungsstelle von einem Ring zusammengehalten werden. Derart ausgebildete Dreibeinstühle oder Dreibeinhocker sind faltbar, um zum Transport platzsparend zusammengelegt werden zu können. Die Beine solcher am Markt erhältlichen Stühle oder Hocker bestehen aus gleichmäßig dickem Metallrohr, während die Sitzfläche aus Leder oder festem Stoff besteht. Vom

Aussehen her gleichen sich alle derartigen Dreibeinstühle oder Dreibeinhocker.

Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, eine Dreibein- Stützeinrichtung für auf- und abbaubare Möbel zu schaffen, so dass diese ein geändertes ästhetisches Aussehen

gegenüber am Markt erhältlichen Möbeln gewinnen. Die

Konstruktion der neuen Dreibein-Stützeinrichtung soll somit als Unterkonstruktion für Stühle oder Hocker sowie für Tische und Bänke dienlich sein. Ferner soll die neue Dreibein-Stützeinrichtung raumsparend zusammenlegbarfaltbar sein.

Die neue Dreibein-Stützeinrichtung umfasst drei Stützbeine, die in etwa ihrer mittleren Länge mit Befestigungsbohrungen versehen sind und Kopfenden sowie Fußenden aufweisen. Ein kugelförmiger Verbindungskörper ist zentral zwischen den drei Stützbeinen angeordnet und mit drei sich unter 120° schneidenden Achsen von Befestigungsstiften versehen, um die herum die Stützbeine gedreht werden können. Die

Kopfenden der Stützbeine sind in zugeordnete

Eingriffsbefestigungsstellen an Stuhl, Bank oder Tisch lösbar befestigt. Zum Aufbau eines Stuhls oder Hockers wird eine Dreibein- Stützeinrichtung benötigt, während man für eine Bank zwei oder mehrere der Dreibein-Stützeinrichtungen anwendet. Es versteht sich, dass die Dreibein-Stützeinrichtung als

Unterkonstruktion für einen Tisch größer ausgebildet ist als beim Einsatz für eine Bank oder einen Stuhl.

Während der zentrale Verbindungskörper aus Metall besteht und vorzugsweise die Form einer Kugel aufweist, können die Stützbeine aus Holz bestehen und schlanke Keulenform annehmen, wodurch Möbelstücke mit einer reizvollen

ästhetischen Gestaltung entstehen.

Als Befestigungsstifte können Schraubbolzen verwendet werden, die in zugehörige Schraubbohrungen des

Verbindungskörpers oder der Stützbeine eingreifen. Die Schraub-Befestigungsart ist kostengünstig und einfach durchführbar und ermöglicht zudem das Schwenken der Stützbeine um die Achse der Schraubbolzen, so dass die Stützbeine in eine Lage in etwa parallel zueinander, oder an einem Ende spitz aufeinander zulaufend, geschwenkt werden können, um den Lager- und Transportzustand der

Stützeinrichtung einzunehmen, sowie aus dieser Lager- und Transportstellung leicht in die Spreizstellung geschwenkt werden können, um als Dreibein-Stützeinrichtung für Stuhl, Bank oder Tisch zu dienen. Im Zusammenhang mit hölzernen Stützbeinen ist es

vorteilhaft, wenn die Befestigungsstifte mit Einsatzbuchsen zusammenarbeiten. Dabei kann sich ein Gewinde im Inneren der Buchse erstrecken und mit dem Gewinde der

Befestigungsstifte verschraubt sein. Es können auch

Einsatzbuchsen mit Lagerbohrungen für Befestigungsstifte mit jeweiligem Anschlagkopf verwendet werden, die jeweils in einer Aussparung des Stützbeins versenkt angebracht werden. Solche Einsatzbuchsen sind an ihrem Außenumfang mit umlaufenden Schneid- oder Schrägzähnen versehen, um in eine jeweilige vorbereitete, quer verlaufende

Befestigungsbohrung der jeweiligen Stützbeine eingetrieben und verankert zu werden. Schneidzähne der Einsatzbuchsen können auch entlang einer Schraubenlinie verlaufen, um drehend in die Befestigungsbohrung des Stützbeins

eingetrieben zu werden.

Insbesondere im Falle von hölzernen Stützbeinen und einem kugelförmigen, zentralen Verbindungskörper ist es

zweckmäßig, kalottenförmige Aussparungen an den Stützbeinen im Bereich deren Befestigungsbohrungen vorzunehmen, um die Stützbeine in ihrem Lager- und Transportzustand möglichst eng aneinander zu packen. Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen beschrieben.

Dabei zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch die Dreibein- Stützeinrichtung mit drei verschiedenen Arten der Befestigung der Stützbeine an dem zentralen

Verbindungskörper,

Fig. 2 eine Befestigungsart der Stützbeine mit von außen nicht zu erkennendem Zusammenhalt,

Fig. 3 eine isometrische Ansicht eines Hockers,

Fig. 4 eine Seitenansicht einer Bank mit drei

Stützeinrichtungen, und

Fig. 5 eine Schrägansicht eines Tisches mit Dreibein- Stützeinrichtung.

Die Dreibein-Stützeinrichtung umfasst drei Stützbeine 1, 2 und 3, einen kugelförmigen zentralen Verbindungskörper 4 sowie drei Befestigungsstifte 5, 6 und 7. Der

Verbindungskörper 4 weist drei im Winkelabstand von jeweils 120° angeordnete Fixierbohrungen 45, 46 und 47 auf, in welche die jeweiligen Befestigungsstifte 5, 6 und 7

eingeschraubt und/oder durch Klebstoff fixiert sind. Der kugelförmige zentrale Verbindungskörper 4 sowie die

Befestigungsstifte 5, 6 und 7 bestehen aus Metall, während für die Stützbeine 1, 2 und 3 Holz als Material bevorzugt wird, ohne jedoch Metall auszuschließen. Dabei wird als äußere Form der hölzernen Stützbeine die Keulenform

bevorzugt, wie aus den Fig. 3, 4 und 5 hervorgeht. Die

Stützbeine weisen jeweils Kopfenden und Fußenden auf. Um besseren Stand zu gewähren, können die Fußenden in bestimmtem Winkel abgeschrägt sein, wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich. Die Kopfenden stecken in

Eingriffsbefestigungsstellen 21, 22, 23, die an der

Unterseite einer Sitzfläche 8 im Falle eines Hockers (Fig. 3) oder an der Unterseite eines Sitzbrettes im Falle einer Bank (Fig. 4) oder auf der Unterseite einer Tischplatte 10 im Falle eines Tisches (Fig. 5) angebracht sind und die Kopfenden der Stützbeine gegen seitliches Ausweichen abstützen. Bei einem Hocker wird die Sitzfläche 8 aus Leder oder einem festen Stoff hergestellt und die

Eingriffsbefestigungsstellen 21, 22, 23 bestehen aus

Eingriffstaschen. Im Falle von Sitzbänken oder Tischen werden Rohrmuffen als Eingriffsbefestigungsstellen 21, 22, 23 bevorzugt, die von unten an die hölzerne Sitzfläche 9 bzw. die Tischplatte 10 angeschraubt werden. Das gleiche gilt bei Stühlen mit einer starren Sitzfläche,

beispielsweise aus Holz. Auch bei Stühlen und Tischen kann die gestützte Fläche rund, quadratisch oder rechteckförmig sein .

Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist jedes Stützbein jeweils eine sich quer erstreckende Befestigungsbohrung 15, 25, 35 auf, durch die sich der jeweils zutreffende

Befestigungsstift 5, 6 oder 7 erstreckt. Die Art der

Befestigung kann unter verschiedenen Arten ausgewählt werden, wie nachfolgend erläutert. Es versteht sich, dass bei einem bestimmten Möbelstück bevorzugt nur eine

Befestigungsart angewandt wird. Der Befestigungsstift 5 weist ein von vorne bis hinten durchgehendes Gewinde 51 auf und kann beispielsweise mittels eines Kreuzschlitzes 52 in die als Schraubbohrung ausgebildete Fixierbohrung 45 eingeschraubt werden. Um das Stützbein 1 bequem und sicher an den Befestigungsstift 5 anschrauben zu können, weist die Befestigungsbohrung 15 eine Einsatzbuchse 11 auf, die innen mit Maschinengewinde 111 zur Zusammenarbeit mit dem Gewinde 51 des

Befestigungsstiftes 5 ausgebildet ist und außen mit

gröberem Holzgewinde 112 versehen ist. Der Frontalabschnitt 113 der Einsatzgewindebuchse 11 ist als Eingriffsabschnitt ausgebildet, d.h. mit vier Querschlitzen zum Antrieb durch einen Schraubdreher oder, noch besser, mit einer Polygon- Inbusausbildung gestaltet, um die Einsatzbuchse 11 bequem in die Befestigungsbohrung 15 hineintreiben zu können. Das so präparierte Stützbein kann dann auf den aus dem

Verbindungskörper 4 hervorstehenden Befestigungsstift 5 geschraubt werden.

Bei dem Stützbein 2 ist eine andere Befestigungsart

dargestellt. Der Befestigungsstift 6 ist als Schraubbolzen ausgebildet, der einen Zylinderkopf 61, einen glattrunden Schaft 62 und einen Schraubabschnitt als Fixierende 64 zum Verankern in der Fixierbohrung 46 aufweist. Auch hier kann eine Einsatzbuchse 12 angewendet werden, die eine glatte Innenbohrung als Lagerbohrung 121 und schräge, umlaufende Zähne 122 am Außenumfang aufweist. Eine solche

Einsatzbuchse 12 wird per Hammer und Setzstift in eine Stufen-Querbohrung 32 des Stützbeins 2 eingetrieben und bietet nach Montage einen sicheren Anschlag für den Kopf 61 des Befstigungsstiftes 6. Die Einsatzbuchse 12 kann

äußerlich auch mit Holzgewinde versehen sein, um in die Stufen-Querbohrung 32 eingeschraubt zu werden. In beiden Fällen erfolgt der Eintrieb der Einsatzbuchse 12 so weit, dass eine Aussparung im Stützbein 2 zur Aufnahme des Kopfes 61 verbleibt. Dieser weist eine Antriebsausbildung 63 in Form eines Inbusses oder eines Torx-Antriebes auf, kann also in der Aussparung zum Verschwinden gebracht werden, wenn das Stützbein 2 mittels des Befestigungsstiftes 6 angeschraubt wird.

Mit dem Befestigungsstift 7 wird eine dritte

Befestigungsart gezeigt. Der Befestigungsstift 7 weist einen Abschnitt 71 mit Holzgewinde und einen Abschnitt 74 mit Maschinengewinde auf. Das Holzgewinde 71 ist in die

Befestigungsbohrung 35 geschraubt und der Gewindeabschnitt 74 in die als Gewindebohrung ausgebildete Fixierbohrung 47. Um das Stützbein 3 eng an den Umfang des kugelförmigen Verbindungskörpers 4 durch die Schraubbewegung

heranzubringen, weist das Stützbein 3 eine kalottenförmige Aussparung 30 auf, ähnlich wie auch die anderen Stützbeine 1 und 2.

Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Art der Befestigung eines Stützbeines 1 an dem zentralen kugelförmigen

Verbindungskörper 4. Die Befestigungsart ist gewissermaßen eine Kreuzung zwischen den Befestigungsarten des Stützbeins 1 und 2. Es wird ein Befestigungsstift 6 in Verbindung mit einer Schraubmuffe 12 verwendet, die innen als enge

Lagerbohrung 121 ausgebildet ist. Der Außenumfang der

Einsatzbuchse 12 weist Zähne 122 auf, die ein Holzgewinde bilden oder umlaufend sind und schräg nach außen, gesehen vom Kern des Stützbeines 1, weisen. Der Frontalabschnitt der Einsatzbuchse 12 ist als Eingriffsabschnitt 123

ausgebildet, d.h. weist Querschlitze oder eine Polygon-

Inbusausbildung auf, um zusammen mit dem Befestigungsstift 6 mittels eines Hohlschraubdrehers in die Befestigungsbohrung 15 eingesetzt zu werden. Als Material der Einsatzbuchse 12 wird Aluminium bevorzugt, während der Stift 6 bevorzugt aus Stahl besteht. Der Stift 6 besitzt einen zylindrischen Kopf 61 mit einem Durchmesser passend zum Durchmesser der Befestigungsbohrung 15, ferner einen glatten Schaft 62 passend zum Innendurchmesser der

Einsatzbuchse und einen Schraubabschnitt 64 passend zu den Schraubbohrungen 46 des Verbindungskörpers 4. Die Montage der Stützeinrichtung nach Fig. 2 wird wie folgt ausgeführt: Kurzzeitig wird eine drehfeste Verbindung zwischen dem Schaft 62 des Befestigungsstiftes 6 und der Lagerbohrung 121 der Einsatzbuchse 12 geschaffen. Der

Befestigungsstift 6 wird unverzüglich zusammen mit der Einsatzbuchse 12 in die Befestigungsbohrung 15 des

jeweiligen Stützbeines 1 mittels des erwähnten

Hohlschraubdrehers eingesetzt. Zu Zwecken der kurzzeitig drehfesten Verbindung kann man die Einsatzbuchse 12

vereisen, die sich wegen ihrer Beschaffenheit aus Aluminium stärker zusammenzieht als der aus Stahl bestehende

Befestigungsstift 6. Es erfolgt so, oder durch

niedergeschlagene, gefrorene Feuchtigkeit, eine Klemmung zwischen dem glatten Schaft 62 des Befestigungsstiftes 6 und der Lagerbohrung 121 der Einsatzbuchse 12. Diese

Klemmung wird benötigt, um den Gewindeabschnitt 64 des Befestigungsstiftes 6 in die Gewindebohrung 46 des

Verbindungskörpers 4 einschrauben zu können, indem das Stützbein 1 um die Achse des Befestigungsstiftes gedreht wird, bis die Aussparung 30 am Stützbein 1 zur Anlage an den Außenumfang des Verbindungskörpers 4 gelangt. Die

Schraubverbindung zwischen dem Gewindeabschnitt 64 und dem Schraubgewinde 46 kann durch einen Tropfen Klebstoff, der vor der Verschraubung in die Schraubbohrung 46 eingebracht worden ist, permanent gestaltet werden. Sobald die

Einsatzbuchse 12 Umgebungstemperatur angenommen hat, löst sich die Verklemmung zwischen der Oberfläche des

Schaftabschnittes 62 und der Lagerbohrung 121 der

Einsatzbuchse 12 und das Stützbein 1 kann um die Achse des Befestigungsstiftes 6 geschwenkt werden, um entweder die Stützstellung mit gespreizten Stützbeinen, oder die

Lagerstellung einzunehmen.

Die Ausführungsform nach Fig. 2 zeigt eine besonders feste dauerhafte Verbindung der Stützbeine mit dem

Verbindungskörper, ohne dass der Zusammenhalt von außen erkennbar oder durch Testen erfahrbar wäre. Die Verankerung der Einsatzbuchse im Holz ist materialschonend und hält eine hohe Belastung aus. Die Dreibein-Stützeinrichtung ist wartungsfrei und kann als Unterkonstruktion für Stühle, Bänke oder Tische leicht auf- und abgebaut werden. Die Montageeinheit aus Befestigungsstift 6 und

Einsatzbuchse 12 kann auch ohne Bildung einer zeitweilig drehfesten Verbindung zwischen Befestigungsstift 6 und Einsatzbuchse 12 hergestellt werden, wenn man davon

absieht, den Befestigungsstift 6 in die Fixierbohrung 46 einzuschrauben. Die Fixierung zwischen Befestigungsstift 6 und Verbindungskörper 4 kann nämlich allein durch Verkleben des Schaftendes des Befestigungsstiftes 6 in der

Fixierbohrung 46 erfolgen, wobei das Stiftende in die mit Klebemittel versorgte Fixierbohrung 46 lediglich

hineingeschoben wird. In diesem Fall besitzt die

Fixierbohrung 46 kein Gewinde und ist jedenfalls so weit, dass der Befestigungsstift 6 translatorisch in die Fixierbohrung hineingeschoben werden kann. Wenn am Ende des Befestigungsstiftes 6 Gewinde vorgesehen ist, oder wenn der Befestigungsstift glatt ist, sich aber Gewinde in der

Fixierbohrung befindet, können die Gewindegänge als

Verteilnuten für den Klebstoff genutzt werden, um einen guten Verankerungseffekt der Befestigungsstifte 6 in dem Verbindungskörper 4 zu erzielen.

Die Montage der Stützeinrichtung zur Bildung der

Unterkonstruktion eines Stuhls, einer Bank oder eines

Tisches wird durch Anschrauben des Stützbeins 1, 2 oder 3 durchgeführt. Im Falle der Ausbildung nach Fig. 2 kann das Fixierende 64 des Stiftes auch nur einfach in die

Fixierbohrung 46 eingeklebt werden. Bei jeder

Befestigungsart kann das Stützbein 1, 2 oder 3 um die Achse des Befestigungsstiftes geschwenkt werden, um die

Stützstellung oder die Lagerstellung der Dreibein- Stützeinrichtung einzunehmen. In der Stützstellung werden die Stützbeine windschief zueinander ausgerichtet, so dass die Fußenden der

Stützbeine ein gleichschenkliges Dreieck aufspannen und die Kopfenden der Stützbeine in die

Eingriffsbefestigungsstellen 21, 22, 23 der

Hockersitzfläche 8, bzw. der Bankfläche 9 oder der

Tischfläche 10 gesteckt werden können.

Zur Demontage werden die Kopfenden der Stützbeine aus den Eingriffsbefestigungsstellen 21, 22, 23 herausgezogen und die Stützbeine 1, 2 oder 3 um ihren jeweiligen

Befestigungsstift 5, 6 bzw. 7 als Schwenkachse so

geschwenkt, bis die Stützbeine 1, 2 oder 3 eine Stellung in etwa parallel zueinander einnehmen. Die Stützeinrichtung kann somit unabhängig vom restlichen Teil des Möbelstücks raumsparend zusammengefaltet, transportiert und aufbewahrt werden .

Es sind somit eine Dreibein-Stützeinrichtung und ein damit zusammenzubauender Stuhl oder eine Bank oder ein Tisch offenbart worden. Je drei Stützbeine 1, 2, 3 werden mittels eines zentralen, zwischen den Stützbeinen angeordneten Verbindungskörpers 4 sowie mittels Befestigungsstiften 5, 6, 7 zu einem Dreibein verbunden, der die zusammenfaltbare Unterkonstruktion für Stuhl, Bank oder Tisch bildet.