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Patent Searching and Data


Title:
TORSIONAL VIBRATION DAMPER AND HYDRODYNAMIC TORQUE CONVERTER COMPRISING SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/200356
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a torsional vibration damper (1) and a hydrodynamic torque converter comprising same. The torsional vibration damper (1) has an input part (2) which can be rotated about a rotational axis (d) and an output part (6). An intermediate flange (12) is arranged against a respective spring device (19, 20), which acts in a circumferential direction, between the input part (2) and the output part (6), and the intermediate flange (12) is made of two axially spaced interconnected lateral parts (14, 15), axially between which the input part (2) and the output part (6) are received. In order to improve the loading of the spring devices (19, 20), the loading of the spring devices (19, 20) by means of the intermediate flange (12) is at least partly provided by loading means (27) arranged between the lateral parts (14, 15).

Inventors:
SCHNÄDELBACH DAVID (DE)
Application Number:
PCT/DE2020/100170
Publication Date:
October 08, 2020
Filing Date:
March 10, 2020
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG (DE)
International Classes:
F16H45/02; F16F15/123; F16F15/134; F16F15/14
Foreign References:
US20110287844A12011-11-24
DE102011011469A12011-09-15
DE102012205764A12012-10-31
DE102010014674A12010-11-18
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Claims:
Patentansprüche

1. Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) mit einem um eine Drehachse (d) verdrehba ren Eingangsteil (2) und einem Ausgangsteil (6), wobei zwischen dem Ein gangsteil (2) und dem Ausgangsteil (6) ein entgegen jeweils einer in Umfangs richtung wirksamen Federeinrichtung (19, 20) angeordneter Zwischenflansch (12, 12a) vorgesehen ist und wobei der Zwischenflansch (12, 12a) aus zwei axial beabstandeten, miteinander verbundenen Seitenteilen (14, 14a, 15, 15a) gebildet ist, welche axial zwischen sich das Eingangsteil (2) und das Ausgangs teil (6) aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beaufschlagung der Federeinrichtungen (19, 20) mittels des Zwischenflanschs (12, 12a) zumindest teilweise von zwischen den Seitenteilen (14, 14a, 15, 15a) angeordneten Be aufschlagungsmitteln (27, 27a) vorgesehen ist.

2. Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Beaufschlagungsmittel (27, 27a) zusätzlich aus zumindest einem Sei tenteil (14, 14a, 15, 15a) gebildet sind.

3. Drehschwingungsdämpfer (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dass die Beaufschlagungsmittel (27) aus zumindest teilweise aus die Sei tenteile (14, 15) verbindenden Abstandsbolzen (13) gebildet sind.

4. Drehschwingungsdämpfer (1a) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Beaufschlagungsmittel (27a) aus mit zumindest einem Seitenteil (15a) verbundenen Blechteilen oder Nieten (31a) gebildet sind.

5. Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Federeinrichtungen (19, 20) aus linear ausgebildeten, in Federfenstern (25, 25a, 26, 26a) der Seitenteile (14, 14a, 15, 15a) aufgenom menen Schraubendruckfedern (21 , 21 a, 22, 22a, 23, 23a, 24, 24a) gebildet sind.

6. Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Federeinrichtung (19, 20) aus ineinander geschachtelten als Innenfedern und Außenfedern ausgebildeten Schraubendruckfedern (21 , 21 a, 22, 22a, 23, 23a, 24, 24a) gebildet ist. 7. Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Innenfedern von den zwischen den Seitenteilen (14, 14a,

15, 15a) angeordneten Beaufschlagungsmitteln (27, 27a) beaufschlagt sind.

8. Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Seitenteilen (14, 14a, 15, 15a) ange ordneten Beaufschlagungsmittel (27, 27a) in Umfangsrichtung an die Stirnsei ten der Schraubendruckfedern (21 , 21 a, 22, 22a, 23, 23a, 24, 24a) angepasst sind.

9. Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit einem Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) mit den Merkmalen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Drehschwingungsdämpfer (1 , 1 a) innerhalb eines Ge häuses des hydrodynamischen Drehmomentwandlers zwischen einem Aus gangsteil einer zwischen dem Gehäuse und einer Abtriebsnabe (5) des hydro dynamischen Drehmomentwandlers angeordneten Wandlerüberbrückungs- kupplung und der Abtriebsnabe wirksam angeordnet ist und der Zwischen flansch (12, 12a) mit einer von einem mit dem Gehäuse verbundenen Pumpen rad angetriebenen Turbinenrad verbunden ist.

10. Hydrodynamischer Drehmomentwandler nach Anspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass das Eingangsteil (2) des Drehschwingungsdämpfers (1 , 1 a) und zumindest ein Seitenteil (15, 15a) auf der Abtriebsnabe (5) begrenzt verdrehbar zentriert und das Ausgangsteil (6) drehfest mit der Abtriebsnabe (5) verbunden sind.

Description:
Drehschwinqunqsdämpfer und Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit diesem

Die Erfindung betrifft einen Drehschwingungsdämpfer und einen hydrodynamischen Drehmomentwandler mit diesem, wobei der Drehschwingungsdämpfer ein um eine Drehachse verdrehbares Eingangsteil und ein Ausgangsteil aufweist, wobei zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil ein entgegen jeweils einer in Umfangsrich tung wirksamen Federeinrichtung angeordneter Zwischenflansch vorgesehen ist und wobei der Zwischenflansch aus zwei axial beabstandeten, miteinander verbundenen Seitenteilen gebildet ist, welche axial zwischen sich das Eingangsteil und das Aus gangsteil aufnehmen.

Gattungsgemäße Drehschwingungsdämpfer, beispielsweise für hydrodynamische Drehmomentwandler dienen in Antriebssträngen von Kraftfahrzeugen der Dreh schwingungsisolation von Drehschwingungen einer drehschwingungsbehafteten Brennkraftmaschine. Beispielsweise können derartige Drehschwingungsdämpfer zwi schen einer Wandlerüberbrückungskupplung und einer Abtriebsnabe und/oder zwi schen einem von einem Pumpenrad des Drehmomentwandlers angetriebenen Turbi nenrad und der Abtriebsnabe vorgesehen sein.

Die Druckschrift DE 10 2010 014 674 A1 zeigt beispielsweise einen hydrodynami schen Drehmomentwandler mit einem innerhalb dessen Gehäuse angeordneten Drehschwingungsdämpfer. Der Drehschwingungsdämpfer weist ein mit einem Turbi nenrad und mit einer Wandlerüberbrückungskupplung verbundenes Eingangsteil, ein mit einer Abtriebsnabe verbundenes Ausgangsteil und einen zwischen diesen mittels Federeinrichtungen seriell geschalteten Zwischenflansch auf. Der Zwischenflansch trägt ein Fliehkraftpendel. Aufgabe der Erfindung ist die Weiterbildung eines gattungsgemäßen Drehschwin gungsdämpfers und eines hydrodynamischen Drehmomentwandlers mit diesem. Ins besondere ist Aufgabe der Erfindung, die Beaufschlagung der Federeinrichtungen vor teilhaft auszugestalten.

Die Aufgabe wird durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 9 gelöst. Die von die sen abhängigen Ansprüche geben vorteilhafte Ausführungsformen der Gegenstände der Ansprüche 1 und 9 wieder.

Der vorgeschlagene Drehschwingungsdämpfer dient der Drehschwingungsisolation von Drehschwingungen insbesondere in einem Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit drehschwingungsbehafteter Brennkraftmaschine. Der Drehschwingungsdämpfer ist in einer vorteilhaften Ausführungsform in ein Gehäuse eines hydrodynamischen Drehmomentwandlers integriert. Der Drehschwingungsdämpfer enthält ein um eine Drehachse verdrehbares Eingangsteil und ein Ausgangsteil, wobei zwischen dem Ein gangsteil und dem Ausgangsteil ein entgegen jeweils einer in Umfangsrichtung wirk samen Federeinrichtung angeordneter Zwischenflansch vorgesehen ist.

Der Zwischenflansch ist aus zwei axial beabstandeten, miteinander verbundenen Sei tenteilen gebildet, welche das Eingangsteil und das Ausgangsteil zwischen sich auf nehmen. An dem Zwischenflansch kann zur Verbesserung der Drehschwingungsisola tion des Drehschwingungsdämpfers ein Fliehkraftpendel angeordnet sein. Die beiden Seitenteile können dabei als Pendelmassenträger für über den Umfang verteilt, bei spielsweise in Zweier- bis Viererordnung angeordnete Pendelmassen dienen. Die bei spielsweise aus mehreren Blechteilen geschichtet ausgebildeten Pendelmassen sind axial zwischen den Seitenteilen angeordnet. Seitenteile und Pendelmassen weisen dabei axial fluchtende Ausnehmungen mit Laufbahnen auf, auf denen eine axial die Ausnehmung übergreifende Pendelrolle abwälzt. Das Eingangsteil und das Ausgangsteil können als axial nebeneinander ausgebildete Scheibenteile ausgebildet sein. Dabei kann ein einer Wandlerüberbrückungskupplung eines hydrodynamischen Drehmomentwandlers zugewandtes Seitenteil radial innen verkürzt ausgebildet sein, so dass zwischen dem Ausgangsteil der Wandlerüberbrü ckungskupplung und dem Eingangsteil des Drehschwingungsdämpfers eine Verbin dung wie beispielsweise eine Vernietung ausgebildet sein kann. Das Eingangsteil kann auf einer Abtriebsnabe zentriert und das Ausgangsteil drehfest mit dieser Ab triebsnabe verbunden sein. Beispielsweise können das Ausgangsteil und die Ab triebsnabe einteilig ausgebildet sein, miteinander vernietet oder mittels einer Innen- und Außenverzahnung miteinander drehfest und axial spielbehaftet verbunden sein.

In vorteilhafter Weise können die Scheibenteile in einer Ebene angeordnete Beauf schlagungsbereiche für die Federeinrichtungen aufweisen. Hierzu können Teile der Scheibenteile axial sich überschneidend und radial übereinander ausgebildet sein, so dass die beispielsweise als Schraubendruckfedern ausgebildeten Federeinrichtungen jeweils bezogen auf ihren Querschnitt jeweils axial mittig von dem Eingangsteil bezie hungsweise dem Ausgangsteil beaufschlagt sind.

Die Federeinrichtungen können jeweils aus linear ausgebildeten, über den Umfang verteilt angeordneten Schraubendruckfedern gebildet sein. Die Schraubendruckfedern können an einem Umfang jeweils einzeln verliersicher untergebracht sein. Alternativ können sogenannte Schraubendruckfederpakete vorgesehen sein, bei denen mehrere Schraubendruckfedern als Innenfeder und Außenfeder ineinander geschachtelt sind. Die Schraubendruckfedern eines Schraubendruckfederpakets können zur Einstellung einer mehrstufigen Kennlinie der Torsionskraft über den Verdrehwinkel des Dreh schwingungsdämpfers unterschiedlich lang ausgebildet sein. In die unterschiedlichen Umfangsrichtungen bezogen auf den Zwischenflansch können unterschiedliche Schraubendruckfedern und/oder unterschiedliche Schraubendruckfederpakete ange ordnet sein. Die Schraubendruckfedern können auf unterschiedlichen Durchmessern angeordnet sein. In bevorzugter Weise sind die Schraubendruckfedern der beiden Federeinrichtungen auf demselben Durchmesser und über den Umfang abwechselnd angeordnet.

Die in Umfangsrichtung den Beaufschlagungsbereichen des Eingangsteils bezie hungsweise des Ausgangsteils gegenüberliegenden Stirnseiten der jeweiligen

Schraubendruckfedern sind durch die Seitenteile beaufschlagt. Hierzu sind in den Sei tenteilen des Zwischenflanschs axial fluchtende Federfenster vorgesehen, in die die Schraubendruckfedern oder Schraubendruckfederpakte verliersicher und radial gegen Fliehkraft abgestützt eingebracht sind. Die radialen Wandungen der Federfenster die nen dabei als Beaufschlagungsbereiche des Zwischenflanschs.

Die Beaufschlagungsbereiche des Eingangsteils und/oder des Ausgangsteils können plan ausgebildet sein oder in das innere zumindest eines Teils der Schraubendruckfe dern eingreifende in Umfangsrichtung erweiterte Nasen aufweisen. Die Nasen können derart ausgebildet sein, dass während einer Beaufschlagung die Schraubendruckfe derenden nach radial innen gezogen und daher eine Reibung dieser radial außen un terbunden oder zumindest verringert wird.

Die Scheibenteile weisen bevorzugt bei nicht belastetem Drehschwingungsdämpfer axial mit den Federfenstern fluchtende radial außen geöffnete Ausnehmungen für die Schraubendruckfedern auf, wobei radial außen an zumindest einem Scheibenteil eine die Schraubendruckfeder in Umfangsrichtung übergreifende Abstützung vorgesehen ist.

Das Eingangsteil, der Zwischenflansch und das Ausgangsteil sind mittels der in Um fangsrichtung wirksamen Schraubendruckfedern seriell angeordnet und das Ein- gangsteil und das Ausgangsteil können als axial benachbarte Scheibenteile ausgebil det sein, welche zwischen den beiden axial beabstandeten und miteinander verbun denen Seitenteilen des Zwischenflanschs angeordnet sind.

Um insbesondere unabhängig von der Ausgestaltung der Federeinrichtungen eine zu verlässige Beaufschlagung dieser vorzusehen, ist deren Beaufschlagung mittels des Zwischenflanschs zumindest teilweise von zwischen den Seitenteilen angeordneten Beaufschlagungsmitteln vorgesehen. Dies bedeutet, dass alternativ oder zusätzlich zu zumindest einem der Seitenteile eine Beaufschlagung der insbesondere als Schrau bendruckfedern ausgebildeten Federeinrichtungen mittels axial zwischen diesen Sei tenteilen angeordneten Bauteilen erfolgen kann. Dabei kann beispielsweise eine min destens 50%-ige Überdeckung der Querschnitte aller von dem Zwischenflansch ange lenkten Schraubendruckfedern vorgesehen sein.

Insbesondere bei einer Verwendung von ineinander geschachtelten Schraubendruck federn mit Außenfedern mit großem Durchmesser und damit weit axial beabstandeten Seitenteilen kann mittels der vorgeschlagenen Beaufschlagungsmittel eine zuverlässi ge Beaufschlagung der Innenfedern garantiert werden. Hierbei können zumindest die Innenfedern von den zwischen den Seitenteilen angeordneten Beaufschlagungsmit teln beaufschlagt sein. Die Außenfedern können ausschließlich von den Wandungen der diese aufnehmenden Federfenster und/oder von den zwischen den Seitenteilen angeordneten Beaufschlagungsmitteln beaufschlagt sein.

Die zwischen den Seitenteilen angeordneten Beaufschlagungsmittel können zumin dest teilweise aus die Seitenteile verbindenden Abstandsbolzen gebildet sind. Die Be aufschlagungsmittel können zusätzlich aus zumindest einem Seitenteil gebildet sein. Die Beaufschlagungsmittel können aus mit zumindest einem Seitenteil verbundenen Blechteilen oder Nieten gebildet sein. Beispielsweise kann am Umfang zwischen zwei in Umfangsrichtung benachbarter Stirnseiten der Schraubendruckfedern ein einseitig mit einem Seitenteil verbundener Niet wie Anschlagniet als Beaufschlagungsmittel vorgesehen sein. Weiterhin können an dieser Stelle Blechscheiben oder dergleichen mit einem Seitenteil verbunden, beispielsweise verschweißt sein.

Die zwischen den Seitenteilen angeordneten Beaufschlagungsmittel können in Um fangsrichtung an die Stirnseiten der Schraubendruckfedern angepasst, beispielsweise plan ausgebildet sein oder an einen Verlauf der Endwindung der Schraubendruckfe dern angepasst sein.

Der vorgeschlagene hydrodynamische Drehmomentwandler dient insbesondere in ei- nem Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs der Übertragung von Drehmoment von einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine auf eine Getriebeeingangswelle eines Getrie bes unter Angleichung gegebenenfalls unterschiedlicher Drehzahlen und zur Dreh momentüberhöhung während einer Anfahrphase des Kraftfahrzeugs. Hierzu enthält der Drehmomentwandler ein Gehäuse, mit dem drehfest oder mittels einer separaten Kupplung verbindbar ein Pumpenrad integriert ist. Das Pumpenrad treibt ein Turbinen rad hydrodynamisch an. Über eine mit dem Turbinenrad verbindbare oder verbundene Abtriebsnabe wird das in den Drehmomentwandler eingeleitete Drehmoment gewan delt, beispielsweise mittels eines Leitrads überhöht auf eine Getriebeeingangswelle eines Getriebes, beispielsweise eines mehrstufigen Automatgetriebes übertragen. Zur Überbrückung des Drehmomentwandlers beispielsweise nach einem vollendeten Anfahrvorgang kann zwischen dem Gehäuse und der Abtriebsnabe eine in das Ge häuse integrierte Wandlerüberbrückungskupplung vorgesehen sein. Zwischen dem Ausgangsteil der Wandlerüberbrückungskupplung und der Abtriebsnabe ist eine erste Drehschwingungsdämpfungseinrichtung vorgesehen. Das Turbinenrad ist verdrehbar auf der Abtriebsnabe entgegen der Wirkung einer zweiten Drehschwingungseinrich tung, eines sogenannten Turbinendämpfers aufgenommen.

Die beiden Drehschwingungsdämpfungseinrichtungen sind mittels des vorgeschlage nen einzigen Drehschwingungsdämpfers vorgesehen. Hierbei ist das Eingangsteil des Drehschwingungsdämpfers mit dem Ausgang der Wandlerüberbrückungskupplung und das Ausgangsteil mit der Abtriebsnabe verbunden. Der Drehschwingungsdämpfer weist einen Zwischenflansch auf, der jeweils mittels in Umfangsrichtung wirksamer Federeinrichtung zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil wirksam ange ordnet ist.

Zur Anbindung des Turbinenrads an den Drehschwingungsdämpfer ist dieses drehfest mit dem Zwischenflansch verbunden, beispielsweise vernietet und auf der Ab triebsnabe zentriert. Zur Verbesserung der Drehschwingungsisolation des Dreh schwingungsdämpfers bei geöffneter und geschlossener Wandlerüberbrückungskupp lung ist an dem Zwischenflansch ein Fliehkraftpendel aufgenommen. Das Fliehkraft pendel kann auf eine einzige Tilgerordnung durch gleichartige Ausbildung aller Pen delmassen und deren Pendellager mit vorgegebenen Pendelbahnen gegenüber dem Zwischenflansch abgestimmt sein. Alternativ können zwei Tilgerordnungen vorgese hen sein, die auf die Schwingungsmoden der geöffneten und geschlossenen Wand lerüberbrückungskupplung und/oder auf eine unterschiedliche Anzahl von der Brenn kraftmaschine betriebener Zylinder abgestimmt sind. Hierbei können beispielsweise zwei Sätze von Pendelmassen mit unterschiedlichen Massen und/oder unterschiedli chen, mittels entsprechender Ausbildung der Laufbahnen der Pendellager zwischen Pendelmassenträger und Pendelmassen vorgesehen Pendelbahnen vorgesehen sein. Die Turbinenmasse kann bei geschlossener Wandlerüberbrückungskupplung als zu sätzliche Tilgermasse des Zwischenflanschs dienen. Die Erfindung wird anhand der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbei spiele näher erläutert. Diese zeigen:

Figur 1 den oberen Teil eines um eine Drehachse verdrehbar angeordneten

Drehschwingungsdämpfers im Schnitt,

Figur 2 den Drehschwingungsdämpfer der Figur 1 in Teilansicht

und

Figur 3 den oberen Teil eines gegenüber dem Drehschwingungsdämpfer der

Figuren 1 und 2 abgeänderten Drehschwingungsdämpfers im Schnitt.

Die Figur 1 zeigt den oberen Teil des um die Drehachse d verdrehbaren Drehschwin gungsdämpfers 1 im Schnitt. Das Eingangsteil 2 ist mit dem ausgangsseitigen Lamel lenträger 3 einer Wandlerüberbrückungskupplung eines hydrodynamischen Drehmo mentwandlers mittels der über den Umfang verteilt angeordneten Niete 4 verbunden. Das Eingangsteil 2 ist auf der Abtriebsnabe 5 verdrehbar zentriert aufgenommen. Das Ausgangsteil 6 ist mit der Abtriebsnabe 5 drehfest verbunden. Eingangsteil 2 und Ausgangsteil 6 sind als parallel zueinander angeordnete Scheibenteile 7, 8 ausgebil det. Das Scheibenteil 7 ist mittels der Sicherungsscheibe 9 und des Ringbords 10 der Abtriebsnabe 5 axial fest und verdrehbar aufgenommen und auf der Abtriebsnabe 5 zentriert. Das Scheibenteil 8 ist zwischen dem Ringbord 10 und der Anlaufscheibe 11 axial vorgespannt und mittels einer nicht dargestellten Verzahnung drehfest auf der Abtriebsnabe 5 aufgenommen.

Der Zwischenflansch 12 ist aus den beiden axial beabstandeten und mittels der Ab standsbolzen 13 miteinander verbundenen Seitenteile 14, 15 gebildet. Die Scheiben teile 7, 8 sind dabei axial zwischen den Seitenteilen 14, 15 des Zwischenflanschs 12 aufgenommen. Das dem Lamellenträger 3 zugewandte Seitenteil 14 ist radial innen ausgespart, um die Anbindung des Lamellenträgers 3 an das Eingangsteil 2 zu er möglichen.

Die Seitenteile 14, 15 bilden den Pendelmassenträger 16 des Fliehkraftpendels 17 und nehmen zwischen sich über den Umfang verteilt die aus beispielsweise verniete ten Blechscheiben gebildeten Pendelmassen 18 zwischen sich auf. Die Pendelmas sen 18 sind mittels nicht dargestellter Pendellager an dem Pendelmassenträger 16 im Fliehkraftfeld des um die Drehachse d drehenden Drehschwingungsdämpfers 1 ent lang einer vorgegebenen Pendelbahn pendelfähig aufgehängt.

Zwischen dem Eingangsteil 2, dem Zwischenflansch 12 und dem Ausgangsteil 6 sind jeweils Federeinrichtungen 19, 20 wirksam. Die Federeinrichtungen 19, 20 sind in Se rie angeordnet, das heißt, bei einer Verdrehung des Eingangsteils 2 gegenüber dem Ausgangsteil 6 um die Drehachse d abhängig von der Richtung des anliegenden Drehmoments werden die zwischen dem Eingangsteil 2 und dem Zwischenflansch 12 und die zwischen dem Zwischenflansch 12 und dem Ausgangsteil 6 wirksam ange ordneten Federeinrichtungen 19, 20 seriell belastet.

Die Federeinrichtungen 19, 20 sind aus linearen, ineinander geschachtelten Schrau bendruckfedern 21 , 22, 23, 24 gebildet, die über den Umfang verteilt angeordnet sind. Die insbesondere aus Kunststoff hergestellte und drehfest in das Seitenteil 15 einge hängte Anlaufscheibe 1 1 begrenzt das Axialspiel des Zwischenflanschs 12. Der Zwi schenflansch 12 ist mittels des Seitenteils 15 auf der Abtriebsnabe 5 verdrehbar auf genommen und zentriert. Die Schraubendruckfedern 21 , 22, 13, 24 sind in den Feder fenstern 25, 26 der Seitenteile 14, 15 verliersicher untergebracht und radial außen ab gestützt.

Die Beaufschlagung der Schraubendruckfedern 21 , 22, 23, 24 in Umfangsrichtung er folgt jeweils mittels aus dieser Schnittdarstellung nicht einsehbarerer Beaufschla- gungsmittel der Scheibenteile 7, 8 des Eingangsteils 2 und des Ausgangsteils 6 an jeweils einer Stirnseite der Schraubendruckfedern 21 , 22, 23, 24 und an deren gegen überliegenden Stirnseiten mittels Beaufschlagungsmitteln 27 des Zwischenflanschs 12.

Aufgrund des axial notwendigen Aufbaus und des Durchmessers der als Außenfedern ausgebildeten Schraubendruckfedern 21 , 23 sind die zwischen den Seitenteilen 14,

15 angeordneten Abstandsbolzen 13 auf radialer Höhe der Schraubendruckfedern 21 , 22, 23, 24 angeordnet und dienen als Beaufschlagungsmittel 27 des Zwischen flanschs 12, um die Abdeckung der Querschnitte der Stirnseiten der Schraubendruck federn 21 , 22, 23, 24 beispielsweise auf größer gleich 50% zu erhöhen und damit eine ausreichende Beaufschlagung dieser vorzusehen. In dem gezeigten Ausführungsbei spiel beaufschlagen die radialen Wandungen der Federfenster 25, 26 die äußeren Schraubendruckfedern 21 , 23 und lediglich überschneidend die inneren Schrauben druckfedern 22, 24. Das Seitenteil 14 ist zur Vergrößerung der Überdeckung im Be reich des Querschnitts der Schraubendruckfedern 21 , 23 gekröpft ausgebildet. Zur weiteren Verbesserung der Abdeckung sind zusätzlich die Abstandsbolzen 13 vorge sehen, die einen Teil der äußeren Schraubendruckfedern 21 , 23 und einen großen Teil der inneren Schraubendruckfedern 22, 24 beaufschlagen. Der Durchmesser D der Abstandsbolzen 13 ist dabei so erweitert, dass dieser im Wesentlichen identisch mit den radialen Wandungen der Federfenster 25, 26 ist. Auf diese Weise wird eine flächige Beaufschlagung der Schraubendruckfedern 21 , 22, 23, 24, insbesondere der inneren Schraubendruckfedern 22, 24 ohne Teilemehraufwand erzielt.

Die Figur 2 zeigt den Drehschwingungsdämpfer 1 der Figur 1 in Teilansicht bei abge nommenem vorderem Seitenteil 14 (Figur 1 ) und abgenommenem eingangsseitigem Scheibenteil 7 (Figur 1 ). Aus dieser Darstellung wird die über den Umfang verteilte Anordnung der Pendelmassen 18 des Fliehkraftpendels 17 radial außerhalb der Fe dereinrichtungen 19, 20 mit den ineinander geschachtelten Schraubendruckfedern 21 , 22, 23, 24 deutlich. Die Pendelmassen 18 sind mittels der Pendellager 28 pendelfähig an dem Zwischenflansch 12 aufgenommen.

Die Schraubendruckfedern 21 , 22, 23, 24 sind in den Federfenstern 26 aufgenommen und werden einerseits von den Beaufschlagungsmitteln 29 des Scheibenteils 8 des Ausgangsteils 6 und den nicht einsehbaren Beaufschlagungsmitteln des Scheibenteils 8 des Eingangsteils und andererseits von den Beaufschlagungsmitteln 27 des Zwi- schenflanschs 12 beaufschlagt. Die Beaufschlagungsmittel 27 sind aus den radialen Wandungen 30 der Seiteneile 14, 15 (Figur 1 ) und den Abstandsbolzen 13 gebildet. Die Figur 3 zeigt den oberen Teil des um die Drehachse d angeordneten Drehschwin gungsdämpfers 1a im Schnitt. Im Unterschied zu dem Drehschwingungsdämpfer 1 der Figuren 1 und 2 sind die Beaufschlagungsmittel 27a des Zwischenflanschs 12a neben den radialen Wandungen 30a der Federfenster 25a, 26a der den Zwischenflansch 12a bildenden Seitenteile 14a, 15a aus zusätzlich in Umfangsrichtung zwischen den Fe derfenstern 25a, 26a auf radialer Flöhe der Schraubendruckfedern 21a, 22a, 23a, 24a in das Seitenteil 15a eingebrachte Niete 31 a gebildet. Das im Bereich der Wandung 30a gekröpfte Seitenteil 14a beaufschlagt dabei die inneren und die äußeren Schrau bendruckfedern 21 a, 22a, 23a, 24a. Das Seitenteil 15a beaufschlagt die äußeren Schraubendruckfedern 21 a, 23a. Die in das Seitenteil 15a eingebrachten Niete 31 a beaufschlagen jeweils die inneren Schraubendruckfedern 22a, 24a. Die Position der nicht dargestellten, die Seitenteile 14a, 15a verbindenden Abstandsbolzen kann dabei außerhalb des Durchmessers der Schraubendruckfedern 21a, 22a, 23a, 24a gewählt werden. Bezuqszeichenliste Drehschwingungsdämpfer

a Drehschwingungsdämpfer

Eingangsteil

Lamellenträger

Niet

Abtriebsnabe

Ausgangsteil

Scheibenteil

Scheibenteil

Sicherungsscheibe

0 Ringbord

1 Anlaufscheibe

2 Zwischenflansch

2a Zwischenflansch

3 Abstandsbolzen

4 Seitenteil

4a Seitenteil

5 Seitenteil

5a Seitenteil

6 Pendelmassenträger

7 Fliehkraftpendel

8 Pendelmasse

9 Federeinrichtung

0 Federeinrichtung

1 Schraubendruckfeder

1 a Schraubendruckfeder

2 Schraubendruckfeder

2a Schraubendruckfeder

3 Schraubendruckfeder

3a Schraubendruckfeder

4 Schraubendruckfeder 24a Schraubendruckfeder

25 Federfenster

25a Federfenster

26 Federfenster

26a Federfenster

27 Beaufschlagungsmittel 27a Beaufschlagungsmittel

28 Pendellager

29 Beaufschlagungsmittel

30 Wandung

30a Wandung

31 a Niet

D Durchmesser d Drehachse