Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
TRANSMISSION ARRANGEMENT FOR A TRANSMISSION OF A VEHICLE OR THE LIKE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/158033
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a transmission arrangement (1), comprising a separating housing element (2), which is designed to subdivide the transmission arrangement (1) into at least one wet chamber (NR) and at least one dry chamber (TR), at least one torsion damper (3) for damping torsional vibrations, at least one disconnection device (4) for disconnecting the torque flow of a drive from a transmission input shaft of the transmission, and a damper device (6), wherein the damper device (6) is arranged in the torque flow between the secondary side of the at least one torsion damper (3) and the primary side of the disconnection device (4), wherein at least one torsion damper (3) is arranged in the dry chamber (TR) and at least one disconnection device (4) is arranged in the wet chamber (NR), and wherein an attachment device for an electric motor is provided, which is arranged in the radial direction above the least one of the devices (6, 4), in the same axial plane.

Inventors:
MATSCHAS STEFFEN (DE)
ROSKE MICHAEL (DE)
UNSELD BERND (DE)
DÖGEL THOMAS (DE)
ORLAMÜNDER ANDREAS (DE)
ROSEMEIER THOMAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2018/052623
Publication Date:
September 07, 2018
Filing Date:
February 02, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ZAHNRADFABRIK FRIEDRICHSHAFEN (DE)
International Classes:
F16F15/134; B60K6/40; F16F15/14
Domestic Patent References:
WO2016070878A12016-05-12
Foreign References:
DE202008006078U12008-07-31
DE102009020672A12009-12-03
DE102014212790A12015-01-29
DE102014014669A12016-04-07
DE102012219728A12014-04-30
Other References:
None
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Getriebeanordnung (1) für ein Getriebe eines Fahrzeugs oder dergleichen, umfassend

ein Trenngehäuseelement (2), welches ausgebildet ist, die Getriebeanordnung in zumindest einen Nassraum (NR) und zumindest einen Trockenraum (TR) zu unterteilen,

zumindest einen Torsionsdämpfer (3) zur Dämpfung von Torsionsschwingungen,

zumindest eine Trenneinrichtung (4) zur Trennung des Drehmomentflusses eines Antriebs von einer Getriebeeingangswelle (5) des Getriebes,

und eine Tilgereinrichtung (6), wobei die Tilgereinrichtung (6) im Drehmoment- fluss zwischen der Sekundärseite des zumindest einen Torsionsdämpfers (3) und der Primärseite der Trenneinrichtung (4) angeordnet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest ein Torsionsdämpfer (3) in dem Trockenraum (TR) angeordnet ist, und

zumindest eine Trenneinrichtung (4) in dem Nassraum (NR) angeordnet ist, und wobei eine Anbindungseinrichtung für eine elektrische Maschine angeordnet ist, die auf ihrer radialen Innenseite mit einer radialen Außenseite zumindest einer der Einrichtungen in Wirkverbindung steht, insbesondere in der gleichen axialen Ebene (E) wie die zumindest eine Einrichtung angeordnet ist.

2. Getriebeanordnung gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Tilgereinrichtung (6) in einem Trockenraum (TR) angeordnet ist.

3. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tilgereinrichtung (6) zur Dämpfung von Schwingungen zumindest erster, insbesondere erster und zweiter, Ordnung ausgebildet ist.

4. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tilgereinrichtung (6) einseitig (5a) an der Trenneinrichtung (4) angebunden ist.

5. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Torsionsdämpfer (3) im Drehmomentfluss auf seiner Sekundärseite ein taumelweiches Verbindungselement aufweist.

6. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Torsionsdämpfer (3) im Drehmomentfluss auf seiner Sekundärseite ein Zusatzmasseelement aufweist.

7. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Torsionsdämpfers (3) ein radialer Versatz zwischen einer Antriebswelle, welche mit der Primärseite des Torsionsdämpfers (3) verbunden ist, und einem Eingangselement (7) der Trenneinrichtung (4) ausgleichbar ist.

8. Getriebeeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindungseinrichtung (10) mit der Sekundärseite der Trenneinrichtung (4) verbunden ist.

9. Getriebeeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (4) in Form einer Kupplung ausgebildet ist.

10. Getriebeeinrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärseite der Kupplung (4) durch einen Außenlamellenträger (8) und die Primärseite durch einen Innenlamellenträger (7) gebildet ist.

11. Getriebeeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Primärseitenelement der Trenneinrichtung (4) und die Tilgereinrichtung (6) in dem Trenngehäuseelement (2), insbesondere in Form eines Lagerschilds (2), gelagert sind, insbesondere über ein Rillenkugellager (11 ).

12. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Trenngehäuseelement (2) derart angeordnet ist, sodass der Nassraum (NR) einen Innenraum des Getriebes bildet.

13. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tilgereinrichtung (6) im Wesentlichen in radialer Richtung innerhalb der maximalen radialen Erstreckung des Torsionsdämpfers angeordnet ist, insbesondere im Wesentlichen in der gleichen axialen Ebene.

14. Getriebeanordnung (1) für ein Getriebe eines Fahrzeugs oder dergleichen, umfassend:

ein Trenngehäuseelement (2), welches ausgebildet ist, die Getriebeanordnung in zumindest einen Nassraum (NR) und zumindest einen Trockenraum (TR) zu unterteilen,

zumindest einen Torsionsdämpfer (3) zur Dämpfung von Torsionsschwingungen, und

zumindest eine Trenneinrichtung (4) zur Trennung des Drehmomentflusses eines Antriebs von einer Getriebeeingangswelle (5) des Getriebes,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest ein Torsionsdämpfer (3) in dem Trockenraum (TR) angeordnet ist, und

zumindest eine Trenneinrichtung (4) in dem Nassraum (NR) angeordnet ist, und dass eine Anbindungseinrichtung (10) für eine elektrische Maschine in dem Nassraum (NR) angeordnet ist, wobei die Anbindungseinrichtung (10) sich in radialer Richtung erstreckt und in axialer Richtung neben der Trenneinrichtung angeordnet ist, insbesondere auf der Sekundärseite der Trenneinrichtung (4).

15. Getriebeanordnung gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Torsionsdämpfer (3) im Drehmomentfluss auf seiner Sekundärseite ein taumelweiches Verbindungselement aufweist.

16. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 14-15, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindungseinrichtung (10) in Form eines Stirntriebs ausgebildet ist, insbesondere wobei zumindest eine Drehachse des Stirntriebs in radialer Richtung innerhalb der maximalen radialen Erstreckung der Trenneinrichtung (4) angeordnet ist.

17. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 14-16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Eingangselement (12) der Trenneinrichtung (4) mittels eines Pilotlagers (22) in einer Welle (13), die mit der Primärseite des Torsionsdämpfers (3) verbunden ist, gelagert ist.

18. Getriebeeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 14-17, dadurch gekennzeichnet, dass das Trenngehäuseelement (2) mittels a) einer Laufhülse und zumindest einem Dichtelement oder b) eines Laufrings (14) und eines Axiallagers (15) gelagert ist.

19. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 14-18, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (4) zumindest ein Betätigungselement (16) umfasst, wobei ein Dichtelement und/oder eine Lauffläche des Betätigungselements (16) an der Primärseite der Trenneinrichtung (4) festgelegt sind, vorzugsweise mittels Laserschweißen.

20. Getriebeanordnung gemäß einem der Ansprüche 14-19, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärseite der Trenneinrichtung (4) über eine Nietverbindung (17) mit einer Nabe (18) verbunden ist, auf deren radialer Innen- und Außenseite jeweils eine Steckverzahnung (19a, 19b) zur Anbindung an weitere Elemente, insbesondere an eine Getriebeeingangswelle (5), angeordnet ist.

Description:
Getriebeanordnung für ein Getriebe eines Fahrzeugs oder dergleichen

Die Erfindung betrifft eine Getriebeanordnung für ein Getriebe eines Fahrzeugs oder dergleichen, umfassend ein Trenngehäuseelement, welches ausgebildet ist, die Getriebeanordnung in zumindest einen Nassraum und zumindest einen Trockenraum zu unterteilen, zumindest einen Torsionsdämpfer zur Dämpfung von Torsionsschwingungen, zumindest eine Trenneinrichtung zur Trennung des Drehmomentflusses eines Antriebs von einer Getriebeeingangswelle des Getriebes und eine Tilgereinrichtung.

Die Erfindung betrifft weiter eine Getriebeanordnung für ein Getriebe eines Fahrzeugs oder dergleichen, umfassend ein Trenngehäuseelement, welches ausgebildet ist, die Getriebeanordnung in zumindest einen Nassraum und zumindest einen Trockenraum zu unterteilen, zumindest einen Torsionsdämpfer zur Dämpfung von Torsionsschwingungen, und zumindest eine Trenneinrichtung zur Trennung des Drehmomentflusses eines Antriebs von einer Getriebeeingangswelle des Getriebes.

Getriebeteile, beispielsweise eines Kraftfahrzeugs müssen mit Schmiermittel beaufschlagt werden, einerseits um Reibungsverluste möglichst gering zu halten, andererseits auch um eine Kühlung der Getriebeteile zu ermöglichen. Darüber hinaus umfassen bekannte Getriebeanordnungen beispielsweise einen Torsionsdämpfer zur Dämpfung von Torsionsschwingungen sowie eine Trennkupplung und gegebenenfalls einen Tilger. Durch die immer größere Anzahl von Hybridfahrzeugen muss auf beengtem, maximalem Bauraum somit nicht nur die Bereitstellung von Schmiermitteln und eine Dämpfung von Schwingung erfolgen, sondern auch eine elektrische Maschine an das Getriebe angebunden werden.

Nachteilig bei bekannten Getriebeanordnungen ist dabei, dass zum einen eine ausreichende Drehungleichförmigkeitsentkopplung nicht gewährleistet ist oder diese nur unter Inkaufnahme erheblichen zusätzlichen Bauraums überhaupt angeordnet werden können. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese im Wesentlichen„Insellösungen" sind, also Spezialfälle darstellen, die nicht ohne Weiteres auf andere Getriebe übertragbar sind. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Getriebeanordnung zur Verfügung zu stellen, welche eine Drehungleichförmigkeitsentkopplung gewährleistet, gleichzeitig bau räum neutral ist und darüber hinaus eine erhöhte Flexibilität hinsichtlich der Anpassung an verschiedenen Randbedingungen aufweist.

Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe bei einer Getriebeanordnung für ein Getriebe, umfassend ein Trenngehäuseelement, welches ausgebildet ist, die Getriebeanordnung in zumindest einen Nassraum und zumindest einen Trockenraum zu unterteilen, zumindest einen Torsionsdämpfer zur Dämpfung von Torsionsschwingungen, zumindest eine Trenneinrichtung zur Trennung des Drehmomentflusses eines Antriebs von einer Getriebeeingangswelle des Getriebes, und eine Tilgereinrichtung, wobei die Tilgereinrichtung im Drehmomentfluss zwischen der Sekundärseite des zumindest einen Torsionsdämpfers und der Primärseite der Trenneinrichtung angeordnet ist, dadurch, dass zumindest ein Torsionsdämpfer in dem Trockenraum angeordnet ist, und zumindest eine Trenneinrichtung in dem Nassraum angeordnet ist, und wobei eine Anbindungseinrichtung für eine elektrische Maschine angeordnet ist, die auf ihrer radialen Innenseite mit einer radialen Außenseite zumindest einer der Einrichtungen in Wirkverbindung steht, insbesondere in der gleichen axialen Ebene wie die zumindest eine Einrichtung angeordnet ist.

Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe ebenfalls bei einer Getriebeanordnung für ein Getriebe, umfassend: ein Trenngehäuseelement, welches ausgebildet ist, die Getriebeanordnung in zumindest einen Nassraum und zumindest einen Trockenraum zu unterteilen, zumindest einen Torsionsdämpfer zur Dämpfung von Torsionsschwingungen, und zumindest eine Trenneinrichtung zur Trennung des Drehmomentflusses eines Antriebs von einer Getriebeeingangswelle des Getriebes, dadurch, dass zumindest ein Torsionsdämpfer in dem Trockenraum angeordnet ist, und zumindest eine Trenneinrichtung in dem Nassraum angeordnet ist, und dass eine Anbindungseinrichtung für eine elektrische Maschine in dem Nassraum angeordnet ist, wobei die Anbindungseinrichtung sich in radialer Richtung erstreckt und in axialer Richtung neben der Trenneinrichtung angeordnet ist, insbesondere auf der Sekundärseite der Trenneinrichtung. Einer der damit erzielten Vorteile ist, dass eine ausreichende Drehungleichförmig- keitsentkopplung gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein kompakter axialer Bauraum ermöglicht wird. Darüber hinaus wird Flexibilität erhöht, sodass die Getriebeanordnung an verschiedenste Randbedingungen anpassbar ist.

Weitere Merkmale, Vorteile und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind im Folgenden beschrieben oder werden dadurch offenbar:

Vorteilhafterweise ist die Tilgereinrichtung in einem Trockenraum angeordnet. Dies ermöglicht zum einen eine einfache Wartung, zum anderen wird eine direkte Kraftübertragung von dem Torsionsdämpfer auf die Tilgereinrichtung ermöglicht.

Zweckmäßigerweise ist die Tilgereinrichtung zur Dämpfung von Schwingungen zumindest erster, insbesondere erster und zweiter, Ordnung ausgebildet. Damit wird eine verbesserte Schwingungsdämpfung ermöglicht. So können beispielsweise auch Schwingungen durch eine Zylinderabschaltung, beispielsweise zwei von vier Zylindern, berücksichtigt werden.

Vorteilhafterweise ist die Tilgereinrichtung einseitig an der Trenneinrichtung angebunden. Dies ermöglicht eine zuverlässige und gleichzeitig einfache, kostengünstige Festlegung der Tilgereinrichtung an der Trenneinrichtung.

Zweckmäßigerweise weist der Torsionsdämpfer im Drehmomentfluss auf seiner Sekundärseite ein taumelweiches Verbindungselement auf. Mittels eines taumelweichen Verbindungselement können Bauteilbelastungen reduziert werden, was deren Lebensdauer erhöht.

Vorteilhafterweise weist der Torsionsdämpfer im Drehmomentfluss auf seiner Sekundärseite ein Zusatzmasseelement auf. Damit wird eine zusätzliche Massenträgheit zur Verfügung gestellt, welche beispielsweise Verzahnungsgeräusche von Verzahnungen minimiert oder dergleichen bzw. vermeidet und je nach Anforderung auch die Entkopplungsgüte des Torsionsdämpfers erhöht. Zweckmäßigerweise ist mittels des Torsionsdämpfers ein radialer Versatz zwischen einer Antriebswelle, welche mit der Primärseite des Torsionsdämpfers verbunden ist, und einem Eingangselement der Trenneinrichtung ausgleichbar. Damit kann auf einen aufwändigen, kostenintensiven Ausgleich eines radialen Versatzes zwischen Antriebswelle und Eingangselement der Trenneinrichtung mittels weiterer Getriebeteile verzichtet werden.

Vorteilhafterweise ist die Anbindungseinrichtung mit der Sekundärseite der Trenneinrichtung verbunden. Damit ist eine im Wesentlichen direkte Anbindung der elektrischen Maschine an die Getriebeeingangswelle möglich.

Zweckmäßigerweise ist die Trenneinrichtung in Form einer Kupplung ausgebildet. Damit kann auf zuverlässige und kostengünstige Weise eine Trenneinrichtung zur Verfügung gestellt werden.

Vorteilhafterweise ist die Sekundärseite der Kupplung durch einen Außenlamellen- träger und die Primärseite durch einen Innenlamellenträger gebildet. Damit lässt sich auf besonders einfache Weise die Anbindungseinrichtung mit der Kupplung koppeln.

Zweckmäßigerweise sind ein Primärseitenelement der Trenneinrichtung und die Tilgereinrichtung in dem Trenngehäuseelement, insbesondere in Form eines Lagerschilds, gelagert, insbesondere über ein Rillenkugellager. Damit wird eine kompakte axiale Lagerung zur Verfügung gestellt.

Vorteilhafterweise ist das Trenngehäuseelement derart angeordnet, sodass der Nassraum einen Innenraum des Getriebes bildet. Damit wird auf einfache Weise ein Trockenraum bzw. Nassraum für die Getriebeanordnung zur Verfügung gestellt.

Zweckmäßigerweise ist die Tilgereinrichtung im Wesentlichen in radialer Richtung innerhalb der maximalen radialen Erstreckung des Torsionsdämpfers angeordnet, insbesondere im Wesentlichen in der gleichen axialen Ebene. Damit wird ein besonders kompakter axialer Bauraum erreicht. Vorteilhafterweise weist bei einer Getriebeanordnung gemäß Anspruch 14 der Torsionsdämpfer im Drehmomentfluss auf seiner Sekundärseite ein taumelweiches Verbindungselement auf. Mittels eines taumelweichen Verbindungselements können Bauteilbelastungen reduziert werden, was deren Lebensdauer erhöht.

Zweckmäßigerweise ist die Anbindungseinrichtung in Form eines Stirntriebs ausgebildet, insbesondere wobei zumindest eine Drehachse des Stirntriebs in radialer Richtung innerhalb der maximalen radialen Erstreckung der Trenneinrichtung angeordnet ist. Damit lässt sich auf einfache Weise die Anbindungseinrichtung in axialer Richtung neben der Trenneinrichtung anordnen.

Vorteilhafterweise ist ein Eingangselement der Trenneinrichtung mittels eines Pilotlagers in einer Welle, die mit der Primärseite des Torsionsdämpfers verbunden ist, gelagert. Damit ist eine einfache Lagerung beispielsweise der Eingangsnabe der Trenneinrichtung möglich. Ein radialer Versatzausgleich durch den Torsionsdämpfer ist nicht mehr notwendig.

Zweckmäßigerweise ist das Trenngehäuseelement mittels a) einer Laufhülse und zumindest einem Dichtelement oder b) eines Laufrings und eines Axiallagers gelagert. Damit kann auf eine radiale Lagerung beispielsweise im Lagerschild verzichtet werden.

Vorteilhafterweise umfasst die Trenneinrichtung zumindest ein Betätigungselement, wobei ein Dichtelement und/oder eine Lauffläche des Betätigungselements an der Primärseite der Trenneinrichtung festgelegt sind, vorzugsweise mittels Laserschweißen. So können beispielsweise auf einfache Weise Kolbendichtungen und/oder Kol- benlaufflächen an einem Außenlamellenträger einer Kupplung und deren Betätigungskolben befestigt werden.

Zweckmäßigerweise ist die Sekundärseite der Trenneinrichtung über eine Nietverbindung mit einer Nabe verbunden, auf deren radialer Innen- und Außenseite jeweils eine Steckverzahnung zur Anbindung an weitere Elemente, insbesondere an eine Getriebeeingangswelle angeordnet ist. Damit kann beispielsweise der Innenlamellen- träger einer Kupplung über einen Nietverband mit einem Nabenteil verbunden werden und auf einfache Weise mit weiteren Elementen, beispielsweise einer Getriebeeingangswelle verbunden werden.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen, und aus dazugehöriger Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungen und Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile oder Elemente beziehen.

Dabei zeigen in schematischer Form

Figur 1 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 2 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 3 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Figur 4 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und Figur 5 eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Figur 1 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 1 ist eine Getriebeanordnung 1 gezeigt. Die Getriebeanordnung 1 weist einen Lagerschild 2 auf, der die Getriebeanordnung 1 in einen Trockenraum TR, in Figur 1 auf der linken Seite, und in einen Nassraum NR, in Figur 1 auf der rechten Seite, unterteilt. Im Trockenraum TR ist ein Zweimassenschwungrad 3 angeordnet, welches mit einer Eingangsnabe einer Trennkupplung 4 verbunden ist. Die Eingangsnabe der Trennkupplung 4 ist weiter mit einem Außenlamellenträger 8 verbunden. Die Eingangsnabe der Trennkupplung 4 ist einerseits über ein Pilotlager 22 im Kurbelwellenzapfen der Kurbelwelle 13 gelagert, andererseits über ein Axiallager 15 in Form eines Axialnadellagers zusammen mit einem Laufring 14 und einem Radialwellen- dichtring im Lagerschild 2 gelagert. Die Trennkupplung 4 umfasst neben dem Außenlamellenträger 8 einen korrespondierenden Innenlamellenträger 7, der über eine Nietverbindung 17 auf seiner Sekundärseite mit einer Nabe 18 verbunden ist, welche auf der radial äußeren Seite eine Steckverzahnung 19b zu einem Zahnrad mit Laufverzahnung und im radial inneren Bereich eine weitere Steckverzahnung 19a zu einer Getriebeeingangswelle 5 aufweist.

In axialer Richtung und drehmomentabwärts der Trennkupplung 4 ist eine Anbin- dungseinrichtung 10 in Form eines Stirntriebs angeordnet, welcher zur Anbindung einer elektrischen Maschine (hier nicht gezeigt) dient. Hierzu sind in radialer Richtung zwei Stirnräder 25a, 25b zusammenwirkend angeordnet, die über einen Niet 17 mit dem Innenlamellenträger 7 der Trennkupplung 4 zur Übertragung von Drehmomenten verbunden sind. So überträgt beispielsweise das erste Stirnrad 25a, welches im Wesentlichen in radialer Richtung auf Höhe der Federn des Zweimassenschwungrades 3 gelagert ist (Bezugszeichen 21), auf das radial weiter innen liegende Stirnrad 25b, welches eine Laufverzahnung aufweist, Drehmoment. Über die bereits genannte Steckverzahnung 19b und die zweite Steckverzahnung 19a wird das Drehmoment schließlich auf die Getriebeeingangswelle 5 übertragen. Insgesamt ist der Drehmomentfluss 20 in Figur 1 wie folgt: ausgehend von der Antriebswelle 9 in Form einer Kurbelwelle 13 wird über einen Kurbelwellenflansch 23 das Drehmoment auf die Primärseite des Zweimassenschwungrades 3 übertragen. Sekundärseitig wird das Drehmoment dann von dem Zweimassenschwungrad 3 auf den Außenlamellenträger 8 der Trennkupplung 4 und weiter auf den Innenlamellen- träger 7 bei geschlossener Trennkupplung 4 übertragen. Der Innenlamellenträger 7 als Sekundärseite der Trennkupplung 4 überträgt schließlich über eine Nietverbindung 17 das Drehmoment auf die Getriebeeingangswelle 5. Zusätzlich oder alternativ kann das Drehmoment von der elektrischen Maschine (hier nicht gezeigt) über den Stirntrieb 10, die Steckverzahnung 19b und 19a schließlich auf die Getriebeeingangswelle 5 übertragen werden.

Figur 2 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 2 ist eine Getriebeanordnung 1 gezeigt, umfassend ein Zweimassenschwungrad 3, welches mit einer Antriebswelle 9 auf dessen Primärseite verbunden ist. Die Getriebeanordnung 1 ist mittels eines Lagerschilds 2 in einen Trockenraum TR und in einen Nassraum NR unterteilt. Das Zweimassenschwungrad 3 ist dabei im Trockenraum TR angeordnet. Die Sekundärseite des Zweimassenschwungrades 3 ist mit einem Eingangselement einer Trennkupplung 4 in Wirkverbindung. Die Trennkupplung 4 umfasst einen Innenlamellenträger 7 auf deren Primärseite und einen Außenlamellenträger 8 auf der Sekundärseite. Über eine Nietverbindung 17 ist an dem Innenlamellenträger 7 eine Tilgereinrichtung 6 einseitig angeordnet bzw. befestigt. Die Tilgereinrichtung 6 sowie die Trennkupplung 4 sind im Nassraum NR angeordnet. Des Weiteren ist ein Teil einer Anbindungseinrichtung in Form einer Kette 24 für eine elektrische Maschine (hier nicht gezeigt) angeordnet. Die Kette 24 kann auch ein beliebig anderes Übertragungsmedium wie ein Zahnriemen oder ein Flachriemen sein, der auf den Außenlamellenträger 8 der Trennkupplung 4 wirkt. Der Außenlamellenträger 8 ist dabei fest mit der Getriebeeingangswelle 5 verbunden.

Figur 3 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegen- den Erfindung.

In Figur 3 ist im Wesentlichen eine Ausführungsform gemäß Figur 2 gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform der Figur 2 ist bei der Ausführungsform der Figur 3 die Tilgereinrichtung 6 zur Schwingungsdämpfung nicht nur von Schwingungen erster Ordnung, sondern auch von Schwingungen zweiter Ordnung ausgebildet.

Figur 4 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 4 ist im Wesentlichen eine Ausführungsform gemäß Figur 3 gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform der Figur 3 ist bei der Ausführungsform der Figur 4 die Tilgereinrichtung 6 nicht an dem Innenlamellenträger 7 angeordnet, sondern am Zweimassenschwungrad 3, genauer an der Sekundärseite des Zweimassenschwungrades 3. Zweimassenschwungrad 3 und Tilgereinrichtung 6 sind im Trockenraum TR angeordnet, wohingegen die Kette 24 und die Trennkupplung 4 im Nassraum NR angeordnet sind.

Figur 5 zeigt eine Getriebeanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

In Figur 5 ist im Wesentlichen eine Ausführungsform gemäß Figur 4 gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform der Figur 4 ist bei der Ausführungsform der Figur 5 die Tilgereinrichtung 6 in radialer Richtung innerhalb des Zweimassenschwungrades 3 angeordnet. Wie in Figur 4 sind Tilgereinrichtung 6 und Zweimassenschwungrad 3 im Trockenraum TR angeordnet.

In den Ausführungsformen der Figuren 2-5 ist im Gegensatz zur Ausführungsform der Figur 1 Antriebswelle, Eingangsnabe, welche mit dem Innenlamellenträger 7 der Trennkupplung 4 verbunden ist und die damit verbundene Tilgereinrichtung 6 über ein Rillenkugellager 11 in dem Lagerschild 2 gelagert. Darüber hinaus kann ein Ra- dialwellendichtring zur Abdichtung des Nassraumes NR angeordnet werden sowie ein oder mehrere Ölkanäle zu dessen Schmierung und Kühlung, zum Fliehkraftausgleichsraum und zur Kupplungsbetätigung. Zusammenfassend ermöglicht oder stellt die Erfindung in zumindest einer ihrer Ausführungsformen folgendes separat oder in Kombination zur Verfügung:

1. Eine Getriebeanordnung mit einem Torsionsdämpfer im Trockenraum und einer Trennkupplung zur elektrischen Maschine im Nassraum. Dabei kann der Nassraum auch ein Getriebeinnenraum sein.

2. Die Primärseite des Torsionsdämpfers kann mit der Kurbelwelle verbunden sein und die Sekundärseite kann über eine Steckverzahnung mit einer Eingangsnabe der Trennkupplung verbunden sein. Dabei kann die Eingangsnabe der Trennkupplung einen Innenlamellenträger aufnehmen, wobei an dem Innenlamellenträger oder der Eingangsnabe eine Tilgereinrichtung vorzentriert angeordnet werden kann.

3. Eine Trennkupplung kann dabei beispielsweise einen Verbrennungsmotor von der Getriebeeingangswelle trennen.

4. Ein Antrieb mittels einer Elektromaschine kann dabei über eine Kette oder durch ein beliebig anderes Übertragungsmedium, beispielsweise einen Zahnriemen, Flachriemen oder dergleichen auf einen Lamellenträger, insbesondere auf den Außenla- mellenträger einer Trennkupplung wirken, wobei der entsprechende Lamellenträger dann fest mit der Getriebeeingangswelle verbunden ist.

5. Die Tilgereinrichtung kann auf Dämpfung erster Ordnung aber auch auf eine Dämpfung zweiter Ordnung abgestimmt werden um, zum Beispiel eine Zylinderabschaltung von vier auf zwei Zylinder zu berücksichtigen.

6. Kompakte Lagerung von Antriebswelle, Eingangsnabe mit Lamellenträger der Trennkupplung und Tilgereinrichtung über ein schmalbauendes Rillenkugellager in einem Lagerschild. Darüber hinaus kann ein Radialwellendichtring zur Abdichtung des Nassraumes angeordnet werden, ein oder mehrere Ölkanäle zu dessen Schmierung und Kühlung, zum Fliehkraftausgleichsraum und zur Kupplungsbetätigung bzw. KO-Betätigung. 7. Ausgleich von einem radialen Versatz zwischen Kurbelwelle und Verzahnung der Eingangsnabe der Trennkupplung mittels des Torsionsdämpfers.

8. Der Torsionsdämpfer kann an seiner Sekundärseite, insbesondere zwischen Federsatz und Verzahnung zur Eingangsnabe der Trennkupplung, zur Reduzierung von Bauteilbelastungen eine taumelweiche Verbindung aufweisen und alternativ oder zusätzlich eine Zusatzmasse, welche Verzahnungsgeräusche vermeiden hilft und gegebenenfalls die Entkopplungsgüte des Torsionsdämpfers verbessert.

9. Eine schmal bauende Trennkupplung ermöglicht in axialer Richtung benachbart die Anordnung eines Stirntriebs zur Anbindung der elektrischen Maschine an die Getriebeeingangswelle. Dabei kann eine Eingangsnabe der Trennkupplung über ein Pilotlager im Kurbelwellenzapfen der Kurbelwelle beispielsweise eines Verbrennungsmotors gelagert werden. Ein Radialversatzausgleich im Torsionsdämpfer ist hierbei nicht notwendig ebenso wie eine radiale Lagerung zur Eingangsnabe im Lagerschild. Stattdessen kann ein Radialwellendichting mit Laufhülse und O-Ring oder Laufring und einem Axiallager angeordnet werden.

10. Kolbendichtungen und Kolbenlaufflächen von Kolben der Trennkupplung können mittels Laserschweißen am Außenlamellenträger und dem Kolben der Trennkupplung angeordnet werden. Der Innenlamellenträger der Trennkupplung kann über einen Nietverband mit einem Nabenteil verbunden werden, welches radial außen eine Steckverzahnung zu einem Zahnrad mit Laufverzahnung und radial innen eine Steckverzahnung zu einer Getriebeeingangswelle aufweist.

Zusammenfassend bietet die vorliegende Erfindung, insbesondere zumindest eines der Ausführungsformen die Vorteile einer ausreichenden Entkopplung von Drehungleichförmlichkeiten, eines kompakten Bauraums, sodass die Getriebeanordnung in einem vorgegebenen Front-quer-Bauraum bauraumneutral angeordnet werden kann sowie einer hohen Flexibilität hinsichtlich der Anpassung an verschiedene Randbedingungen. Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.

Bezugszeichen

1 Getriebeanordnung

Trenngehäuseelement/Lageschild

3 Zwiemassenschwungrad

Kupplung

5 Getriebeeingangswelle

6 Tilgereinrichtung

7 Innenlamellenträger

8 Außenlamellenträger

9 Antriebswelle

10 Stirntrieb

1 1 Rillenkugellager

12 Eingangsnabe Kupplung

13 Kurbelwelle

14 Laufring

15 Axiallager

16 Kolben

17 Niet

18 Nabe

19a, 19b Steckverzahnung

20 Drehmomentfluss

21 Lagerung Stirnrad

22 Pilotlager

23 Flansch Kurbelwelle

24 Kette

25a, 25b Stirnrad

NR Nassraum

TR Trockenraum