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Title:
TRANSMISSION ELEMENT AND METHOD FOR PRODUCING A TRANSMISSION ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/165129
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a transmission element, which is toothed with teeth, having at least one portion formed with a first material and an edge additively formed with a second material. The second material has a greater hardness than the first material or induces internal compressive stresses in the surface. In the method for producing a transmission element according to one of the preceding claims, at least the second material is formed by laser cladding, in particular laser wire cladding, and/or thermal spraying and/or cold gas dynamic spraying and/or arc cladding and/or a powder bed method and/or selective laser melting.

Inventors:
KAMPS TOBIAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/053401
Publication Date:
August 20, 2020
Filing Date:
February 11, 2020
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
International Classes:
F16H55/16; F16H55/06
Foreign References:
US20120132024A12012-05-31
DE102015005133A12016-10-27
US3636792A1972-01-25
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Claims:
Patentansprüche

1. Mit Zähnen (40) gezahntes Getriebeelement (10), welches mindestens einen mit einem ersten Material gebildeten Teilbe reich (50) sowie mindestens einen mit einem zweiten Material additiv gebildeten Randbereich aufweist, bei welchem das zweite Material eine größere Härte als das erste Material aufweist und insbesondere Druckeigenspannungen in der Ober fläche (100) des Randbereichs induziert.

2. Getriebeelement nach Anspruch 1, bei welchem Differenz der Vickers-Härte von zweiten Material und ersten Material min destens 100, vorzugsweise mindestens 200, idealerweise min destens 400, Härtegrande beträgt und insbesondere das zweite Material eine Vickers-Härte von zumindest 500, vorzugsweise mindestens 600, vorzugsweise zumindest 780 HV, und/oder das erste Material eine Vickers-Härte von höchstens 400 HV, vor zugsweise höchstens 350 HV, aufweist.

3. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem zumindest ein oder mehrere, vorzugsweise sämtli che, der Zähne (40) den mit dem zweiten Material additiv ge bildeten Randbereich aufweisen.

4. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem zudem der Teilbereich (50) additiv gebildet ist oder der Teilbereich mittels Urformung, vorzugsweise Gießens, Umformens, vorzugsweise Schmiedens, Subtraktiv, insbesondere Zerspanens, gebildet ist.

5. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das erste Material eine höhere Duktilität als das zweite Material oder das zweite Material größere Druckeigen spannungen als das erste Material aufweist.

6. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches ein Zahnrad oder eine Zahnstange ist oder aufweist.

7. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Härte entlang eines von einem Rand zum Teil bereich führenden Abschnitts gestuft und/oder kontinuierlich abnimmt, vorzugsweise zumindest mittels des ersten und des zweiten Materials, insbesondere mittels eines oder mehrerer weiterer Materialien.

8. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das erste Material mit oder aus Einsatzstahl und/oder Nickelbasislegierung gebildet ist.

9. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das zweite Material mit oder aus Hartmetall, vor zugsweise Wolframcarbid und/oder einer, vorzugsweise bei min destens 250 Grad Celsius thermisch langzeitbeständigen, Ni ckelbasislegierung gebildet ist.

10. Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem zumindest das zweite Material mittels Laserauf tragsschweißens, insbesondere Laserdrahtauftragsschweißens oder Laserpulverauftragsschweißens, und/oder thermischen Spritzens und/oder Kaltgasspritzens und/oder Lichtbogenauf tragsschweißens und/oder mittels eines Pulverbettverfahrens, insbesondere Laser Beam Melting und/oder Selective Laser Mel- tings und/oder Electron Beam Melting, gebildet ist.

11. Verfahren zur Fertigung eines Getriebelements nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem zumindest das zwei te Material mittels Laserauftragsschweißens, insbesondere La serdrahtauftragsschweißens, und/oder thermischen Spritzens und/oder Lichtbogenauftragsschweißens und/oder eines Pulver bettverfahrens und/oder Selective Laser Meltings gebildet wird .

12. Getriebe mit mindestens einem Getriebeelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche und/oder gefertigt nach einem der vorhergehenden Ansprüche. 13. Maschine, insbesondere elektrische Maschine (20), vor zugsweise Generator und/oder Motor und/oder Elektromotor, mit einem Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche. 14. Turbine, insbesondere Windkraftturbine (30) und/oder Gas turbine und/oder Fluggasturbine, mit einem Getriebe und/oder einer elektrischen Maschine nach einem der vorhergehenden An sprüche .

Description:
Beschreibung

Getriebeelement und Verfahren zur Fertigung eines Getriebe elements

Die Erfindung betrifft ein Getriebeelement sowie ein Verfah ren zur Fertigung eines Getriebeelements und eine, insbeson dere elektrische, Maschine sowie ein Getriebe und eine Turbi ne .

Getriebeelemente wie insbesondere Zahnräder und Zahnstangen unterliegen hohen Anforderungen sowohl hinsichtlich ihrer Oberflächenhärte als auch der Duktilität ihres Materials im Inneren. Einerseits muss die Oberflächenhärte für den Betrieb eines Getriebeelements hinreichend hoch sein. Zugleich müssen solche Getriebeelemente in ihrem Inneren, also ihrem Kern, eine hinreichend hohe Duktilität aufweisen, um dynamische Kräfte auf das Getriebeelement kompensieren zu können.

Gleichzeitig ist es von Vorteil, wenn die Oberfläche des Ge triebeelementes Druckeigenspannungen aufweist. Solche Anfor derungen bestehen insbesondere bei Getriebeelementen von Tur binen und, insbesondere elektrischen, Maschinen.

Es ist bekannt, Verzahnungen von Getriebeleementen aus Ein satzstahl herzustellen und einen im Übrigen geringen Kohlen stoffgehalt des Werkstoffs durch oberflächliche Aufkohlung zu vergrößern. Anschließend kann das Getriebeelement gehärtet werden, sodass das Getriebeelement eine oberflächlich beson ders harte Verzahnung aufweist und im Übrigen hinreichend weich, d.h. duktil, ausgebildet ist. Die Prozesskette zur Oberflächenhärtung ist jedoch zeitintensiv, kostenintensiv, energieaufwändig und beeinträchtigt die Umwelt aufgrund der Verwendung von Prozessgasen.

Alternativ ist es möglich, unter Verwendung von Einsatzstäh len eine komplexe chemische Werkstoffanpassung und eine Wär mebehandlung vorzunehmen oder aber Getriebeelemente ober flächlich zu nitrieren oder einer Randschichthärtung mittels Lasern oder Induktion zu unterziehen. Diese Alternativen sind jedoch hinsichtlich ihrer Materialeigenschaften wie insbeson dere ihrer Oberflächenhärte oder ihres Härtetiefenverlaufs beschränkt, sodass solche Getriebeeelemente nicht für hohe Festigkeitsansprüche umfassend einsetzbar sind.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Getriebeelement anzu geben, welches hinsichlich seiner Materialeigenschaften zu verlässig in Turbinen und/oder Maschinen einsetzbar ist und welches zugleich kostengünstig und vergleichsweise einfach herstellbar ist. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Fertigung eines solchen Getriebeelements anzu geben, welches zuverlässig und unaufwendig durchgeführt wer den kann. Zusätzlich ist es Aufgabe der Erfindung, eine Ma schine und eine Turbine anzugeben, welche ein solches Getrie beelement aufweisen.

Diese Aufgabe der Erfindung wird mit einem Getriebeelement mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen und mit einem Verfahren mit den in Anspruch 11 angegebenen Merkmalen sowie mit einem Getriebe mit den in Anspruch 12 angegebenen Merkma len und mit einer Maschine mit den in Anspruch 13 angegebenen Merkmalen sowie mit einer Turbine mit den in Anspruch 14 an gegebenen Merkmalen gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den zugehörigen Unteransprüchen, der nach folgenden Beschreibung und der Zeichnung angegeben.

Das erfindungsgemäße Getriebeelement ist mit Zähnen gezahnt und weist mindestens einen mit einem ersten Material gebilde ten Teilbereich sowie mindestens einen mit einem zweiten Ma terial additiv gebildeten Randbereich auf. Bei dem erfin dungsgemäßen Getriebeelement weist das zweite Material eine größere Härte auf als das erste Material oder aber das zweite Material weist infolge seiner Anbindung an das erste Materi al, insbesondere aufgrund der Abweichungen der Gefüge des ersten und des zweiten Materials, Druckeigenspannungen an ei ner Oberfläche des Randbereichs auf. Vorteilhaft weist das erfindungsgemäße Getriebeelement auf grund der unaufwendig erzielbaren Oberflächenhärte des Rand bereichs eine erheblich vergrößerte Einsatzzeit auf. Damit ist das erfindungsgemäße Getriebeelement mit deutlich verrin gerten Wartungskosten und/oder Reparaturkosten einsetzbar. Zugleich ist der erste Teilbereich mit hinreichend duktilem Material ausbildbar, sodass der erste Teilbereich eine mecha nische Pufferfunktion übernehmen kann, um dynamische Kräfte auf das Getriebeelement zu kompensieren.

Geeignet ist das erfindungsgemäße Getriebeelement mittels Mehrachs- oder Robotersystemen unaufwendig mittels additiver Fertigung fertigbar. Erfindungsgemäß können die Materialei genschaften gradiert ausgelegt werden, sodass das Getriebe element in seinem Inneren aufgrund des ersten Materials eine hinreichend hohe Duktilität aufweist. Zugleich ist das erfin dungsgemäße Getriebeelement aufgrund des zweiten Materials hinreichend hart, insbesondere sprödhart, ausbildbar. Die sprödharte-duktile Werkstoffkombination kann aufgrund der Fertigungsmethode insbesondere gradiert aufgebaut werden, so dass ein gradierter Härtetiefenverlauf oder ein Druckeigen spannungsgefälle eingestellt werden kann. Aufgrund der Aus bildung des Getriebeelements zumindest hinsichtlich des zwei ten Materials als additives Werkstück kann eine Vielzahl von Werkstoffkombinationen realisiert werden. Insbesondere kann IN718 als erstes Material eingesetzt werden, sodass das Ge triebeelement bezüglich des ersten Materials besonders warm fest und duktil ausgelegt sein kann. Als additives Werkstück kann das erfindungsgemäße Getriebeelement einen gradierten oder gestuften Übergang zu einem zweiten Material, insbeson dere in ein oder mehrere Stellite und/oder Hartmetalle und/oder intermetallische Werkstoffe, aufweisen.

Als additives Werkstück kann das erfindungsgemäße Getriebe element kostengünstig nahezu beliebig ausgebildete Sonderver zahnungen aufweisen. Vorteilhaft kann das erfindungsgemäße Getriebeelement mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens aufgrund der additiven Fer tigung kostengünstig hergestellt werden. Insbesondere fallen deutlich reduzierte Werkzeugkosten an. Zudem sind erfindungs gemäß aufgrund der grundsätzlichen Verwendbarkeit von Robo tern reduzierte Maschinenstundensätze erzielbar. Rüstzeiten sind erfindungsgemäß erheblich reduzierbar. Vorteilhaft weist das erfindungsgemäße Getriebeelement eine reduzierte Ferti gungszeit, insbesondere gegenüber einer konventionellen Fer tigung bei schwer zerspanbaren Materialien, auf.

Als zumindest hinsichtlich des zweiten Materials additives Werkstück ist das erfindungsgemäße Getriebeelement insbeson dere auch in kleinen Losgrößen kostengünstig fertigbar.

Vorzugsweise beträgt bei dem erfindungsgemäßen Getriebeele ment die Differenz der Vickers-Härte von zweitem Material und erstem Material mindestens 100 HV, vorzugsweise mindestens 200 HV und idealerweise mindestens 400 HV. Bevorzugt weist das zweite Material eine Vickers-Härte von zumindest 500 HV, vorzugsweise mindestens 600 HV und vorzugsweise zumindest 700 HV oder sogar zumindest 780 HV auf und/oder das erste Materi al weist eine Vickers-Härte von höchstens 400 HV und vorzugs weise höchstens 350 HV auf.

Vorteilhaft weist das erfindungsgemäße Getriebeelement auf grund der einfach erzielbaren Oberflächenhärte eine erheblich vergrößerte Einsatzzeit auf. Damit ist das erfindungsgemäße Getriebeelement mit deutlich verringerten Wartungskosten und/oder Reparaturkosten einsetzbar. Zugleich ist das Materi al des ersten Teilbereiches in weiten Grenzen beliebig duktil ausbildbar .

Zweckmäßig weisen bei dem erfindungsgemäßen Getriebeelement zumindest ein oder mehrere, vorzugsweise sämtliche, der Zähne den mit dem zweiten Material additiv gebildeten Randbereich auf. Vorteilhaft sind sämtliche Zähne mit dem zweiten Materi al gebildet. Grundsätzlich lässt sich jedoch bereits eine ro- buste Auslegung des erfindungsgemäßen Getriebeelements auch dann erreichen, wenn lediglich jeder zweite oder jeder dritte oder jeder n-te Zahn mit dem zweiten Material gebildet ist.

Besonders bevorzugt ist das erfindungsgemäße Getriebeelement mit mehr als zwei Materialien gebildet, wobei die weiteren Materialien zweckmäßig einen gestuften oder kontinuierlichen Anstieg der Härte von erstem bis hin zum zweiten Material re alisieren. Zweckmäßig sind die weiteren Materialien zwischen erstem und zweitem Material befindlich. Idealerweise weisen bei dem erfindungsgemäßen Getriebeelement ein oder mehrere, vorzugsweise sämtliche, der Zähne den mit dem zweiten Materi al additiv gebildeten Randbereich auf. Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Getriebeelement mittels eines oder mehrerer oder sämtlicher dieser weiteren Materialien additiv gebildet.

Vorzugsweise ist bei dem Getriebeelement gemäß der Erfindung zudem der Teilbereich additiv gebildet oder der Teilbereich ist alternativ und ebenfalls bevorzugt mittels Urformung, vorzugsweise Gießens, Umformens, vorzugsweise Schmiedens, Subtraktiv, insbesondere Zerspanens, gebildet.

Vorteilhaft ist in letztgenannter Weiterbildung des erfin dungsgemäßen Getriebeelements ein konventionell aus dem ers ten Material gefertigter Kern heranziehbar, sodass das erfin dungsgemäße Getriebeelement besonders kostengünstig fertigbar ist .

Geeigneterweise weist bei dem erfindungsgemäßen Getriebeelee- ment das erste Material eine höhere Duktilität als das zweite Material auf. Somit kann das erste Material und somit insbe sondere der Teilbereich dynamische Kräfte auf das Getriebe element kompensieren.

Das Getriebeelement gemäß der Erfindung ist zweckmäßig ein Zahnrad oder eine Zahnstange oder weist zweckmäßig ein Zahn rad oder eine Zahnstange auf. Bei dem erfindungsgemäßen Getriebeelement nimmt die Härte entlang eines von einem Randbereich zum Teilbereich führenden Abschnitts gestuft und/oder kontinuierlich ab, vorzugsweise zumindest mittels des ersten und des zweiten Materials, vor zugsweise zudem mittels eines oder mehrerer weiterer Materia lien.

Geeigneterweise ist bei dem erfindungsgemäßen Getriebeelement das erste Material mit oder aus Einsatzstahl und/oder einer Nickelbasislegierung gebildet.

Zweckmäßig ist bei dem erfindungsgemäßen Getriebelement das zweite Material mit oder aus Hartmetall, vorzgugsweise Wolf- ramcarbid und/oder einer, vorzugsweise bei mindestens 250 Grad Celsius thermisch langzeitbeständigen, Nickelbasislegie rung gebildet. Erfindungsgemäß ist in dieser Weiterbildung des erfindungsgemäßen Getriebeelements als additives Werk stück für das zweite Material ein hochwarmfestes und spröd- hartes Material heranziehbar.

Bei dem erfindungsgemäßen Getriebeelement ist vorteilhaft zu mindest das zweite Material mittels Laserauftragsschweißens, insbesondere Laserdrahtauftragsschweißens oder Laserpulver auftragsschweißens, und/oder mittels thermischen Spritzens und/oder mittels Kaltgasspritzens und/oder mittels Lichtbo genauftragsschweißens und/oder mittels eines Pulverbettver fahrens, insbesondere Laser Beam Melting und/oder Selective Laser Meltings und/oder Electron Beam Melting, gebildet. Mit tels der vorstehenden additiven Fertigungsverfahren ist das zweite Material des Getriebeelements besonders einfach und kostengünstig druckbar.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Fertigung eines Ge- triebeleements wie vorstehend beschrieben wird zumindest das zweite Material zumindest im Randbereich mittels Laserauf tragsschweißens, insbesondere Laserdrahtauftragsschweißens, und/oder thermischen Spritzens und/oder Kaltgasspritzens und/oder Lichtbogenauftragsschweißens und/oder eines Pulver- bettverfahrens und/oder Selective Laser Meltings gebildet.

Der erste Teilbereich kann grundsätzlich auf konventionelle Weise, d.h. urformend oder umformend oder zerspanend, mit dem ersten Material gebildet werden.

Grundsätzlich können bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ab schließend auch zusätzlich konventionelle und etablierte Hartfeinbearbeitungsschritte vorgenommen werden, sodass eine beliebig maßgenaue Fertigung erfindungsgemäß möglich ist.

Das erfindungsgemäße Getriebe weist mindestens ein erfin dungsgemäßes Getriebeelement wie vorstehend beschrieben und/oder wie mit dem erfindungsgemäßen Verfahren gefertigt auf .

Die erfindungsgemäße Maschine ist insbesondere eine elektri sche Maschine, vorzugsweise ein Generator und/oder ein Motor und/oder Elektromotor. Die erfindungsgemäße Maschine weist ein erfindungsgemäßes Getriebe wie vorstehend beschrieben auf .

Die erfindungsgemäße Turbine ist insbesondere eine Windkraft turbine und/oder eine Gasturbine und/oder eine Fluggasturbi ne. Die erfindungsgemäße Turbine weist ein erfindungsgemäßes Getriebe und/oder eine erfindungsgemäße Maschine wie vorste hend beschrieben auf.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Die einzige Zeichnungsfigur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Ge triebeelement in Gestalt eines Zahnrades schematisch in einer Prinzipskizze im Querschnitt.

Das in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Getriebe- leelement in Gestalt eines Zahnrades 10 ist Bestandteil einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine 20 in Form eines Ge nerators einer erfindungsgemäßen Windkraftturbine 30. In wei- teren, nicht eigens dargestellten Ausführungsbeispielen ist das Zahnrad 10 Bestandteil eines Getriebes einer Gasturbine oder einer Fluggasturbine oder eines Motors und entspricht im Übrigen dem dargestellten Ausführungsbeispiel.

Das Zahnrad 10 ist in Zeichenebene der Fig. 1, d.h. um eine senkrecht auf der Zeichenebene stehende Drehachse (nicht ex plizit gezeigt), drehbeweglich. Wie in Fig. 1 dargestellt ist das Zahnrad 10 mit außenumfänglich um diese Drehachse herum angeordneten Zähnen 40 gezahnt. Die Zähne 40 strecken sich von einem im Wesentlichen kreisrunden Zahnradkern 50 radial, das heißt in radialer Richtung R, nach außen fort.

Das Zahnrad 10 ist erfindungsgemäß wie folgt gebildet:

Zunächst wird der kreisrunde Zahnrandkern 50 mittels Urfor- mung, im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels Gießens, hergestellt. Dazu wird im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Nickelbasislegierung herangezogen. Alternativ kann in weite ren, nicht eigens dargestellten Ausführungsbeispielen der Zahnradkern 50 mittels Umformung, beispielsweise von Einsatz stahl, oder mittels einer subtraktiven Fertigung, etwa mit tels Zerspanung eines Blocks aus einer Nickelbasislegierung, gefertigt werden. Der Zahnradkern 50 bildet einen ersten Teilbereich des Zahnrades 10, welcher mit einem ersten Mate rial, im dargestellten Ausführungsbeispiel einer Nickelba sislegierung, gebildet ist.

An den Zahnradkern 50 werden Zähne 40 mittels eines additiven Fertigungsverfahrens angeformt, im gezeigten Ausführungsbei spiel mittels additiver Fertigung aufgebracht. Dazu werden die Zähne 40 mittels Laserauftragsschweißens aus dem Hartme tall, im gezeigten Ausführungsbeispiel Wolframcarbid, an den Zahnradkern 50 angedruckt.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die Zähne 40 ei nen Randbereich, der mit einem zweiten Material, hier wie be schrieben Wolframcarbid, gebildet ist. Das zweite Material weist erfindungsgemäß eine Vickers-Härte auf, welche sich um mehr als 500 Härtegrade von der Vickers- Härte des ersten Materials unterscheidet. Dabei unterliegt das zweite Material an dem ersten Material zudem Druckeigen spannungen, welche das zweite Material besonders robust ge genüber mechanischen Beanspruchungen werden lässt.

In weiteren, nicht eigens dargestellten Ausführungsbeispielen kann das zweite Material mittels Laserdrahtauftragsschweißens oder thermischen Spritzens oder Lichtbogenauftragschweißens oder mittels eines Pulverbettverfahrens, insbesondere Laser Beam Meltings und/oder Electron Beam Meltings, angedruckt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt die Vickers-Härte des zweiten Materials mehr als 800 HV, die Vickers-Härte des ersten Materials weniger als 300 HV.

In weiteren, nicht eigens dargestellten Ausführungsbeispielen bilden die Zähne 40 nicht in ihrer Gesamtheit den Randbereich aus, sondern lediglich ein radial äußerer Bereich der Zähne 40 bildet den Randbereich aus. Der innenliegende Teil der Zähne 40 ist Teil des Zahnradkerns 50, an welchem der äußere Bereich angedruckt ist.

In weiteren, nicht eigens dargestellten Ausführungsbeispielen kommen nicht lediglich zwei Materialien mit voneinander ab weichenden Vickers-Härten zum Einsatz, sondern es kommen drei oder mehr Materialien zum Einsatz, deren voneinander abwei chende Vickershärten in Richtung zum gezahnten Rand 100 des Zahnrades 10 hin, also in radialer Richtung R, zunehmen.

Dazu kann beispielsweise eine Nickelbasislegierung herangezo gen werden, deren Legierungsbestandteile bereichsweise derart geändert werden, dass die Vickers-Härte der jeweiligen Berei che mit zunehmender Nähe zum gezahnten Rand des Zahnrades 10 hin, also in radialer Richtung R, zunimmt.

In weiteren Ausführungsbeispielen ist der Randbereich nicht oder nicht nur mit oder an außenumfänglich angeordneten Zäh- nen 40 gebildet, sondern mit oder an innenumfänglich angeord neten Zähnen. Anstelle eines Zahnrades 10 kann in weiteren nicht gesondert dargestellten Ausführungsbeispielen als er findungsgemäßes Getriebeelement eine Zahnstange vorhanden sein, wobei der Randbereich mit oder an einem gezahnten Rand der Zahnstange gebildet ist.

Es versteht sich, dass in den vorgenannten Ausführungsbei spielen der Randbereich nicht notwendigerweise an oder mit sämtlichen Zähnen 40 gebildet sein muss. Vielmehr kann der

Randbereich auch beispielsweise an oder mit jedem zweiten o- der dritten oder n-ten Zahn 40 gebildet sein.