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Title:
TWO-WIRE FORMER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1995/006162
Kind Code:
A1
Abstract:
A two-wire former of a paper-making machine has the following characteristics: (1) two continuous, loop-shaped wires (1, 2) form together an inlet gap for the paper pulp suspension; (2) a sheet forming zone has a section in which both wires are guided parallel to each other; (3) a plurality of guide rollers are arranged inside and outside both wire loops; (4) a roller (3, 4) associated to each wire loop deflects the associated wire at the beginning of the parallel section; (5) at least one of both inlet rollers (3, 4) has a circumferential area that forms no closed surface (forming roller). According to the invention, (6) both wires runs on the paper pulp-bearing section in a substantially horizontal direction; (7) the top wire is separated from the bottom wire by a separating suction box (8) with a curved surface; (8) the dewatering element (7.1) that follows the forming roller on the same side of the wire is provided with elastically suspended dewatering strips (7.3).

Inventors:
KOTITSCHKE GERHARD (DE)
Application Number:
PCT/EP1994/002752
Publication Date:
March 02, 1995
Filing Date:
August 18, 1994
Export Citation:
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Assignee:
VOITH GMBH J M (DE)
KOTITSCHKE GERHARD (DE)
International Classes:
D21F5/14; D21F9/00; D21F9/02; (IPC1-7): D21F9/00
Domestic Patent References:
WO1993012291A11993-06-24
Foreign References:
EP0438681A11991-07-31
DE4402273A11994-06-16
EP0475921A11992-03-18
EP0486814A11992-05-27
Other References:
MÜLLER, BUBIK UND SCHAIBLE: "einsatz der gap-formiertechnologie bei der herstellung von testliner und wellenpapieren", DAS PAPIER, vol. 45, no. 7, July 1991 (1991-07-01), DARMSTADT, DE, pages 347 - 354, XP000220105
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Claims:
Ansprüche
1. DoppelsiebBlattbildner einer Papiermaschine mit den folgenden Merkmalen: 11 es sind zwei umlaufende, schlaufenförmige Siebbänder, die miteinander einen Einlaufspalt für PapierstoffSuspension bilden; 12 es ist eine Blattbildungsstrecke mit einem Streckenabschnitt, auf dem die beiden Siebe parallel zueinander geführt sind, vorgesehen; 13 es ist eine Mehrzahl von innerhalb und außerhalb der beiden Siebschlaufen angeordneten Leitwalzen vorgesehen; 1.4 es ist je Siebschlaufe eine Walze vorgesehen, die das Betreffende der beiden Siebbänder am Anfang des Parallelabschnittes umlenkt; 15 wenigstens eine der beiden Eingangswalzen weist einen Umfangsbereich auf, der keine geschlossene Oberfläche bildet (Formierwalze) ; gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale: 16 der Siebverlauf des Doppelsiebes ist auf der Papierstoff tragenden Strecke im wesentlichen horizontal vorgesehen; 1.7 die Trennung des Obersiebes vom Untersieb erfolgt an einem Trennsauger mit gekrümmter Oberfläche; 1.8 das der Formierwalze auf gleicher Siebseite folgende Entwässerungselement ist mit elastisch aufgehängten Entwässerungsleisten versehen.
2. DoppelsiebBlattbildner gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formierwalze dem Obersieb zugeordnet ist.
3. DoppelsiebBlattbildner, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattbildungsstrecke die folgenden Merkmale enthält: 31 es ist ein Saugkasten mit Einzelleisten vorgesehen, der ggf. in maschinenbreite Zonen unterteilt ist; 32 die Belagleisten des Saugkastens sind auf einem Radius (R) mit ∞ ≥ R > 4 m angeordnet.
4. 33 der Mittelpunkt des Radius (R) ist auf der, der Formierwalze gegenüberliegenden Seite angeordnet; 34 dem Saugkasten ist ein unbesaugter Kasten gegenüberliegend angeordnet; 3.5 die Belagleisten des unbesaugten Kastens sind elastisch gelagert und versetzt zu den Belagleisten des Saugkastens angeordnet.
Description:
Doppelsieb-Blattbildner

Die Erfindung betrifft einen Doppelsieb-Blattbildner einer Papiermaschine zur Erzeugung einer Papierbahn zwischen zwei sandwichartig verlaufenden Sieben.

Blattbildner gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sind bekannt. Auf G 92 01 722.3 wird verwiesen.

Nachteil der bekannten Doppelsieb-Blattbildner ist, daß sie für einen Umbau bestehender Langsiebe u.a. wegen ihrer Bauhöhe und einem zu großen U bauaufwand schlecht geeignet sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, Doppelsieb-Blattbildner darzustellen, die den Nachteil des Standes der Technik beseitigen.

Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.

Ein Doppelsieb-Blattbildungsteil einer Papiermaschine beginnt mit einer Formierwalze im Untersieb und einer Vollmantelwalze im Obersieb. Die Formierwalze kann besaugt oder unbesaugt sein. Beide Walzen bilden gemeinsam einen Spalt. Ober- und Untersieb umschlingen gemeinsam die Formierwalze in einem Bogen zwischen 30 bis 65°. Ein maschinenbreiter Suspensionsstrahl spritzt in den von der Brustwalze und der Formierwalze gebildeten Spalt ein und wird infolge von Siebdruck und Vakuum durch beide Siebe teilweise entwässert. Es werden dabei zwei gleichmäßig formierte Außenschichten gebildet. Das durch das Außensieb austretende Wasser wird durch einen Strahlleitkanal mit Unterstützung von Vakuum in eine Rinne abgeführt. Nach der Formierwalze werden beide Siebe annähernd horizontal weitergeführt.

Die weitere Blattbildung erfolgt in einer Turbulenzstrecke, die gebildet wird durch einen Vakuumkasten mit einzelnen Leisten und einen Formationskasten im Untersieb. Der Formationskasten ist mit einzelnen, pneumatisch anstellbaren Formationsleisten bestückt.

Die Trennung der Siebe erfolgt in bekannter Weise über einen gekrümmten Trennsauger. Das Untersieb nach dem Trennsauger gleicht einem Langsieb mit Flachsauger, Siebsaugwalze und Siebantriebswalze.

Ein grundlegendes gemeinsames Merkmal aller vorgeschlagenen Blattbildner ist eine im wesentlichen horizontale Anordnung der Blattbildungszone, wodurch er in seiner dargestellten Form besonders geeignet ist, bestehende Langsiebe zu ersetzen, oder ein bestehendes Langsieb in einen Doppelsiebformer umzubauen.

Zur näheren Erläuterung sind Ausführungsbeispiele in den Figuren 1 - 5 dargestellt.

Figur 1 zeigt ein zum Doppelsieb-Blattbildner umgebautes Langsieb mit dem unteren umlaufenden Sieb 2 und dem darüber liegend angeordneten oben umlaufenden Sieb 1. Das Sieb 1 wird über mehrere Umlenkwalzen umgelenkt und zu einer ersten Brustwalze 3 geführt, die etwa in einem Winkel von 45° links oberhalb der als Formierwalze ausgebildeten ersten einlaufenden Walze 4 des unteren Siebes 2 liegt. Zwischen der Walze 3 und der Walze 4 wird die Stoffsuspension durch den Stoffauflauf zwischen die Siebe 1 und 2 eingespritzt. Der Walze 4 folgend ist ein erster Entwässerungsschuh 6 auf der Seite des Siebes 2 angeordnet, der eine leichte Krümmung entsprechend der Walze 4 besitzt. Dem Formierschuh 6 folgend ist eine doppelte Entwässerungseinheit 7.1 und 7.2 angeordnet, z.B. gemäß US- PS 5,045,153 (P 4713), wobei die Entwässerungseinheit 7.2 ein Saugkasten mit einer Vielzahl von starren Leisten 7.4

ist, die auf der Seite des Siebes 1 liegen. Gegenüberliegend ist die Entwässerungseinheit 7.1 angeordnet, die mit einer Vielzahl von

Entwässerungsleisten 7.3 ausgestattet ist, die versetzt zu den gegenüberliegenden Leisten 7.4 der Einheit 7.2 angeordnet sind. Wesentlich ist, daß zumindest ein Teil der Leisten 7.3 der Einheit 7.1 mittels nachgiebiger Elemente, z.B. Federn oder pneumatischer Druckkissen (wie schematisch angedeutet) , abgestützt sind und daß vorzugsweise jede einzelne Leiste mittels einer wählbaren Kraft an das Sieb 2 andrückbar ist. Auf US-PS 5078835 (P 4734) wird hingewiesen. Der Krümmungsradius im Mittelpunkt der Siebeinheiten 7.2 und 7.1 liegt auf der anderen Seite der Siebe bezüglich des Krümmungsradius der Siebeinheit 6. Der Siebeinheit 7.1, 7.2 folgend ist eine wiederum entgegengesetzt gekrümmte Trenneinheit in Form eines besaugten Schuhes auf der Seite des Siebes 2 angebracht. Das Sieb 1 wird, sich von der Bahn im Bereich des Schuhes 8 trennend, über eine Umlenkwalze 11 über weitere Umlenkwalzen führend zur ersten Walze 3 dieser Siebschlaufe zurückgeführt. Auf der Seite des Siebes 2 sind dem Trennschuh 8 folgend beispielhaft zwei Flachsauger 9 angebracht, die eine weitere Entwässerung der Faserbahn bewirken und das Sieb zu einer weiteren Saugwalze 10 führen, von wo das Sieb 2 wiederum über mehrere

Umlenkwalzen zurück zur ersten Formierwalze 4 geführt wird, während die Faserbahn direkt an oder nach der Walze 10 abgenommen wird.

Figur 2 zeigt einen der Figur 1 ähnlichen Doppelsieb- Blattbildner, wobei die Anfangsphase vom Stoffauflauf bis zur Entwässerungseinheit 7.1 und 7.2 grundsätzlich gleich ist, bis auf die Tatsache, daß die Entwässerungseinheit 7.2 und 7.1 keine Krümmung besitzt. Der Entwässerungseinheit 7.2 folgt dann auf der gleichen Siebseite eine

Saugleitwalze 12, über die das Doppelsieb nach oben abgelenkt wird, darauf folgend auf der gegenüberliegenden

Seite die Siebtrennvorrichtung 8 in Form eines gekrümmten Saugschuhes, an dem sich die Siebe trennen, wobei das Sieb

1 wiederum über eine Umlenkwalze 11 nach oben abgelenkt wird, während das Sieb 2 zusammen mit der gebildeten Faserbahn zu einer weiteren Saugwalze 10 überführt wird, von wo aus das Sieb 2 über wiederum mehrere Umlenkwalzen zurück zur Walze 4 geführt ist und die Faserbahn vorher vom Sieb 2 abgenommen wird.

Figur 3 zeigt einen Doppelsieb-Blattbildner mit einem ersten oben liegenden Sieb 1 und einem zweiten unten liegenden Sieb 2. Beide Siebe bilden einen Siebspalt, wobei das Sieb 1 über eine Leitwalze 3 in die horizontale Richtung umgelenkt wird, während das Sieb 2 über eine Formierwalze, die als Saugwalze ausgebildet ist, das Sieb 2 in die Horizontale umlenkt. In den Siebspalt wird von einem Stoffauflauf 5 die Stoffsuspension zwischen die Siebe 1 und

2 eingespritzt. Direkt folgend an die Formierwalze 4 schließt ein beidseitiges Entwässerungselement an, dessen Krümmung der Krümmung der Walze 4 entgegenläuft, wobei das in der Siebschlaufe des Siebes 1 liegende Entwässerungselement 7.2 mit feststehenden Entwässerungsleisten ausgebildet ist und über ein Vakuum abgesaugt wird, während das gegenüberliegende Entwässerungselement 7.1 mit zumindest teilweise elastisch aufgehängten Entwässerungselementen versehen ist. Im Anschluß an das Element 7.1 folgt ein weiterer entgegengesetzt gekrümmter Entwässerungsschuh 13, der das Doppelsieb auf eine auf der gleichen Seite liegenden Umlenkwalze 14 überführt, von wo das Doppelsieb zu einer gegenüberliegenden Saugwalze 12 geführt ist, in deren Anschluß wiederum auf der Seite des Siebes 2 liegend ein Trennelement 8 vorgesehen ist, das die Siebbahn 1 von der auf der Bahn 2 liegenden Faserbahn trennt und über eine Umlenkwalze 11 wieder über weitere Umlenkwalzen laufend zurück zur Walze 3 führt, während die Siebbahn 2 zusammen mit der Faserbahn über eine Saugleitwalze 10 geführt wird,

anschließend vom Sieb 2 getrennt wird, während das Sieb 2 wiederum über mehrere Umlenkwalzen zurück zur Walze 4 geführt wird.

Figur 4 zeigt einen Doppelsieb-Blattbildner, der in der Anfangsphase der Figur 3 entspricht, jedoch findet die Siebtrennung mit Hilfe der Trennvorrichtung 8 direkt im Anschluß an die zweiseitige Entwässerung über die Entwässerungsvorrichtung 7.2 und 7.1 statt. Das Sieb 1 wird nach der Trennung wiederum über die Walze 11 und weitere

Umlenkwalzen zurück zur Einlaufwalze 3 geführt, während das Sieb 2 mit der darauf liegenden Faserbahn horizontal weitergeführt wird und über mehrere Saugkästen 15 und 9, die auf der Seite des Siebes 2 angebracht sind, entwässert wird und danach wiederum über die Saugwalze 10 umgelenkt wird. Nach der Saugwalze 10 wird die Faserbahn abgenommen, während das Sieb 2 wieder zurück über mehrere Umlenkwalzen zur Formierwalze 4 geführt wird.

Figur 5 zeigt einen Doppelsieb-Blattbildner mit einem ersten oben liegenden umlaufenden Sieb 1 und einem zweiten unten liegenden umlaufenden Sieb 2. Das Sieb 2 wird über eine Brustwalze 4 von unten kommend in die Horizontale überführt, während das Sieb 1 von oben kommend über eine oben liegende, als Saugwalze ausgebildete Formierwalze geleitet wird. Die Formierwalze 3 bildet mit dem von der Umlenkwalze 4 kommenden Sieb 2 einen Siebspalt, in dem durch den Stoffauflauf 5 die Stoffsuspension eingeführt wird. Der Saug- und Formierwalze gegenüberliegend und nachfolgend ist ein gekrümmter Formierschuh 6 angeordnet, dessen Krümmung entgegengesetzt der Formierwalze 3 ausgebildet ist. Die nachfolgenden Entwässerungselemente 7.2, 7.1 usw. entsprechen der Ausführung der Figur 1.