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Title:
VALVE BANK COMPRISING A SAFETY VALVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/101506
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a valve bank (6) which comprises a plurality of electrically actuatuable control valves which are connected simultaneously to at least one common cable duct (1) and a common vent duct (3, 5). The at least one supply channel (32, 33) supplies the common cable duct (1) with pressure means required for operating the valve bank (6). An additional safety valve (15) enables the channel connection between the at least one supply channel (32, 33) and the common cabel duct (1) to be selectively released or blocked. When the connection is blocked, the safety valve adopts an aeration position and the common cable duct (1) is vented towards the atmosphere.

Inventors:
BOGDANOWICZ GRZEGORZ (DE)
BRENNER JAKOB (DE)
Application Number:
PCT/EP2007/000605
Publication Date:
September 13, 2007
Filing Date:
January 25, 2007
Export Citation:
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Assignee:
FESTO AG & CO (DE)
BOGDANOWICZ GRZEGORZ (DE)
BRENNER JAKOB (DE)
International Classes:
F15B13/00
Foreign References:
EP1041325A22000-10-04
DE202005016766U12006-01-12
EP0840047A21998-05-06
JPH1038119A1998-02-13
Attorney, Agent or Firm:
REIMOLD, Otto et al. (Plochinger Strasse 109, Esslingen, DE)
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Claims:

22. Dezember 2006

Ansprüche

1. Ventilbatterie, mit einer Mehrzahl elektrisch betätigbarer Steuerventile (13) , die jeweils gleichzeitig an mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal (1) und mindestens einen gemeinsamen Entlüftungskanal (3, 5) angeschlossen sind s und die Verbindung dieser Kanäle (1, 3, 5) mit jeweils mindestens einem mit einem Verbraucher verbindbaren individuellen Arbeitskanal (17, 18) steuern können, mit mindestens einem Einspeisekanal (32, 33) zum Einspeisen von für den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal (1) bestimmtem lo Druckmedium, und mit einem zwischen den mindestens einen Einspeisekanal (32, 33) und den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal (1) zwischengeschalteten Sicherheitsventil (15) zum wahlweisen Freigeben oder Absperren der Kanalverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil (15) i5 in eine bei gleichzeitiger Absperrung des mindestens einen Einspeisekanals (32, 33) den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal (1) entlüftende Entlüftungsstellung schalt - bar ist .

2. Ventilbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 20 dass sie über wenigstens zwei mit dem Sicherheitsventil verbundene Einspeisekanäle (32, 33) verfügt, die in der Entlüftungsstellung des Sicherheitsventils (15) abgesperrt und in einer Durchlassstellung des Sicherheitsventils (15) gleichzeitig mit dem gemeinsamen Versorgungskanal (1) verbunden 5 sind.

3. Ventilbatterie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil (15) in seiner Entlüftungsstellung den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal (1) mit mindestens einem mit der Atmosphäre kommunizie-

5 renden gemeinsamen Entlüftungskanal (3, 5) verbindet.

4. Ventilbatterie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entlüftungsstellung ein einziger gemeinsamer Entlüftungskanal (3) mit dem mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal (1) verbunden ist.

lo 5. Ventilbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil (15) in seiner Entlüftungsstellung den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal (1) mit einem von dem mindestens einen gemeinsamen Entlüftungskanal (3, 5) unabhängigen Zusatz -Entlüftungskanal i5 (34) verbindet.

6. Ventilbatterie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Versorgungskanal in der Entlüftungsstellung des Sicherheitsventils (15) sowohl mit mindestens einem gemeinsamen Entlüftungskanal (5) als auch mit dem Zusatz-

20 Entlüftungskanal (34) verbunden ist.

7. Ventilbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil (15) elektrisch aktivierbar ausgebildet ist.

8. Ventilbatterie nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, 5 dass das Sicherheitsventil (15) ein durch mindestens ein e- lektrisch betätigbares Vorsteuerventil (38) vorgesteuertes Ventil ist.

9. Ventilbatterie nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil durch insbesondere als Federeinrichtung (48) ausgebildete Beaufschlagungsmittel ständig in Richtung der Entlüftungsstellung vorgespannt ist.

5 10. Ventilbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil (15) einen wahlweise in der Entlüftungsstellung oder in einer den gemeinsamen Versorgungskanal (1) mit mindestens einem Einspeisekanal (32, 33) verbindenden Durchlassstellung positionierbaren Ven- lo tilschieber (35) enthält.

11. Ventilbatterie nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilschieber (35) einen Hohlraum (55) aufweist, durch den hindurch das Druckmedium in der Entlüftungsstellung abströmen kann.

i5 12. Ventilbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsventil (15) Bestandteil eines eigenständigen Sicherheitsmoduls (63) der Ventilbatterie (6) ist.

13. Ventilbatterie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, 20 dass die Steuerventile (13) Bestandteile von in einer Aufrei- hungsrichtung (14) aneinandergesetzten Steuermodulen (62) sind, wobei das Sicherheitsmodul (63) in die Reihe von Steuermodulen (62) eingegliedert ist.

14. Ventilbatterie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, 5 dass das Sicherheitsmodul (63) als die Reihe von Steuermodulen (62) abschließendes Abschlussmodul oder als in die Reihe von Steuermodulen (62) zwischengeschaltetes Zwischenmodul ausgeführt ist.

15. Ventilbatterie nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsmodul (63) ein mit dem Sicherheitsventil (15) bestücktes Fluidverteilermodul (59) aufweist, das mit die Steuerventile (13) tragenden weiteren FIu-

5 idverteilermodulen (58) in Reihe geschaltet ist, wobei die gemeinsamen Versorgungs- und Entlüftungskanäle (1, 3, 5) sämtliche Fluidverteilermodule (58, 59) durchziehen und der mindestens eine Einspeisekanal (32, 33) im Fluidverteilermodul (59) des Sicherheitsventils (15) verläuft und zu einer lo nicht von einem benachbarten Fluidverteilermodul abgedeckten Außenfläche (22) ausmündet.

16. Ventilbatterie nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die den Steuerventilen (13) zugeordneten Fluidverteilermodule (58) jeweils von mindestens zwei individuellen Ar-

IE beitskanälen (17, 18) durchsetzt sind.

17. Ventilbatterie nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidverteilermodul (59) des Sicherheitsventils (15) von zwei individuellen Fluidkanälen (2, 4) durchsetzt ist, von denen mindestens einer einen ξinspeiseka-

2n nal (32, 33) für den gemeinsamen Versorgungskanal (1) bildet.

Description:

FESTO AG & Co, 73734 Esslingen

Ventilbatterie mit Sicherheitsventil

Die Erfindung betrifft eine Ventilbatterie, mit einer Mehrzahl elektrisch betätigbarer Steuerventile, die jeweils gleichzeitig an mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal und mindestens einen gemeinsamen Entlüftungskanal angeschlos- sen sind und die Verbindung dieser Kanäle mit jeweils mindestens einem mit einem Verbraucher verbindbaren individuellen Arbeitskanal steuern können, mit mindestens einem Einspeisekanal zum Einspeisen von für den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal bestimmtem Druckmedium, und mit einem zwi- sehen den mindestens einen Einspeisekanal und den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal zwischengeschalteten Sicherheitsventil zum wahlweisen Freigeben oder Absperren der Kanalverbindung .

Eine aus der EP 1 041 325 Bl bekannte Ventilbatterie dieser Art enthält mehrere mit je einem Steuerventil ausgestattete Steuermodule, die zu einer Modulanordnung zusammengefasst sind. über einen die Modulanordnung durchziehenden gemeinsamen Versorgungskanal können sämtliche Steuerventile gleichzeitig mit Druckmedium versorgt werden. Die Entlüftung der Steuerventile geschieht über einen oder zwei, die Modulanordnung ebenfalls durchziehende gemeinsame Entlüftungskanäle. Dem gemeinsamen Versorgungskanal ist ein als Sicherheitsventil nutzbares Absperrventil vorgeschaltet, das in der Lage ist, den gemeinsamen Versorgungskanal von einem das Druckme- dium heranführenden Einspeisekanal abzusperren, wenn eine

Störung auftritt. Die Ventilbatterie ist dann quasi vom Druckmittelnetz abgekoppelt. Erfolgt der Absperrvorgang allerdings bei noch unter vollem Versorgungsdruck stehender Ventilbatterie, kann das in der Ventilbatterie abgeschottete Druckmedium weiterhin Ursache für unerwünschte Schaltfunktionen der Steuerventile sein.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ventilbatterie mit im Falle ihres Abschaltens verbesserter Sicherheitsfunktion zu schaffen.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Ventilbatterie so ausgebildet, dass das Sicherheitsventil in eine Entlüftungsstellung schaltbar ist, in der es den mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal entlüftet und gleichzeitig den Einspeisekanal absperrt .

Auf diese Weise wird bei abgesperrtem Einspeisekanal das zum Absperrzeitpunkt in dem mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanal der Ventilbatterie befindliche Druckmedium nicht einfach nur eingeschlossen, sondern zur Atmosphäre entlüftet. Die Ventilbatterie wird daher versorgungsseitig drucklos, so dass selbst bei anschließend doch noch stattfindenden Schaltvorgängen der Steuerventile bei den angeschlossenen Verbrauchern keine unerwünschten Funktionen mehr ausgelöst werden. Außerdem besteht gefahrlos die Möglichkeit, Wartungstätigkeiten an der Ventilbatterie auszuführen und beispielsweise ein defektes Steuerventil auszutauschen. Das Sicherheitsventil kann konstruktiv problemlos so ausgelegt werden, dass es selbsttätig in die Entlüftungsstellung schaltet, wenn beispielsweise ein Stromausfall und/oder ein Ausfall des Versorgungsdruckes auftritt.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Um die Ventilbatterie nach einer Entlüftung schnellstmöglich wieder betriebsbereit zu machen, kann sie mit mindestens zwei 5 Einspeisekanälen ausgestattet sein, die in der Durchlassstellung des Sicherheitsventils gleichzeitig parallel mit dem gemeinsamen Versorgungskanal der Ventilbatterie verbunden sind. Das Druckmedium kann dann mit hohem Durchfluss in die Ventilbatterie einströmen.

lo Die Entlüftung des mindestens einen gemeinsamen Versorgungs- kanals kann beispielsweise ausschließlich über mindestens einen des vorhandenen mindestens einen gemeinsamen Entlüftungskanals der Ventilbatterie erfolgen. Auf diese Weise erübrigt sich ein zusätzlicher Entlüftungskanal in der Ventilbatterie. i5 Enthält die Ventilbatterie, was bei Ventilbatterien häufig der Fall ist, zwei gemeinsame Entlüftungskanäle für die Steuerventile, kann das Sicherheitsventil so ausgebildet sein, dass für die Entlüftung des mindestens einen gemeinsamen Versorgungskanals beide gemeinsamen Entlüftungskanäle der Ven-

20 tilbatterie genutzt werden.

Es besteht auch die Möglichkeit, zusätzlich zu dem mindestens einen gemeinsamen Entlüftungskanal der Ventilbatterie mindestens einen unabhängigen Zusatz-Entlüftungskanal vorzusehen, über den hinweg der mindestens eine gemeinsame Versorgungska- 5 nal entlüftbar ist. Hier besteht dann die Möglichkeit, durch entsprechende Ausgestaltung des Sicherheitsventils den Entlüftungsvorgang dahingehend zu beeinflussen, dass dieser ausschließlich über den unabhängigen Zusatz-Entlüftungskanal hinweg stattfindet oder - was man als Schnellentlüftungsvor- o gang bezeichnen könnte - parallel über den mindestens einen gemeinsamen Entlüftungskanal der Ventilbatterie und den von

diesem unabhängigen Zusatz -Entlüftungskanal . Durch die letztgenannte Maßnahme kann ein sehr hoher Entlüftungsquerschnitt zur Verfügung gestellt werden.

Das Sicherheitsventil ist zweckmäßigerweise elektrisch akti- s vierbar ausgebildet . Es kann seine elektrischen Betriebssignale individuell erhalten oder auch über eine in der Ventilbatterie gegebenenfalls standardmäßig vorhandene elektrische Verkettungseinrichtung. Vorzugsweise ist das Sicherheitsventil hierbei so ausgelegt, dass es im elektrisch deaktivierten lo Zustand durch Federmittel in der Entlüftungsstellung gehalten wird. Um die Durchlassstellung zu halten, wird das Sicherheitsventil elektrisch aktiviert und sein Ventilglied entgegen der Federkraft ausgelenkt. Fällt im Betrieb der Strom aus oder auch, bei einer vorgesteuerten Variante, der Vorsteuer- i5 druck, wird das Sicherheitsventil durch die Federvorspannung zuverlässig unverzüglich in die unbedenkliche Entlüftungsstellung zurückgeschaltet.

Bei einem vorteilhaft ausgebildeten Sicherheitsventil durchsetzt die Entlüftungsströmung einen im Ventilschieber des Si- 20 cherheitsventils ausgebildeten Hohlraum. Dies ermöglicht eine besonders vorteilhafte Kanalverschaltung.

Das Sicherheitsventil kann an jeder geeigneten Stelle der Ventilbatterie angebaut oder eingebaut sein. Auf jeden Fall befindet es sich an Bord der Ventilbatterie, so dass kompakte 5 Abmessungen ohne externe Sicherheitskomponenten nötig sind.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist das Sicherheitsventil Bestandteil eines eigenständigen Sicherheitsmoduls, das zusammen mit jeweils mindestens ein Steuerventil enthaltenden Steuermodulen zu einer Modulanordnung zusammen- 0 gefasst ist. Hierbei ist das Sicherheitsmodul in die Reihe

von Steuermodulen eingegliedert, beispielsweise als Abschlussmodul oder auch als Zwischenmodul. Letzteres ermöglicht an praktisch jeder beliebigen Stelle eine Zwischenein- speisung des für den Betrieb der Ventilbatterie erforderli- chen Druckmediums .

Vorzugsweise enthält die Ventilbatterie einen modular aufgebauten Fluidverteiler mit einzelnen Fluidverteilermodulen, die unter Bildung der Steuermodule mit den Steuerventilen und unter Bildung des Sicherheitsmoduls mit einem Sicherheitsven- til ausgestattet sind und die modular aneinander anbaubar sind. Die Fluidverteilermodule enthalten bevorzugt jeweils zwei mit dem jeweils zugeordneten Steuerventil verbundene individuelle Arbeitskanäle für die Ansteuerung eines Verbrauchers. Das Fluidverteilermodul des Sicherheitsventils ist zweckmäßigerweise ebenfalls von zwei individuellen Fluidkanä- len durchsetzt, von denen mindestens einer einen Einspeisekanal für den gemeinsamen Versorgungskanal bildet. Entsprechend den oben geschilderten Ausführungsvarianten kann der zweite Fluidkanal als parallelgeschalteter weiterer Einspeisekanal genutzt werden oder als Zusatz-Entlüftungskanal. Wird er gar nicht benötigt, kann er bei Bedarf durch einen Stopfen verschlossen werden.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:

Figur 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ventilbatterie in perspektivischer Darstellung und bei entferntem Abschlusselement des Fluidver- teilers der Ventilbatterie,

Figur 2 einen Schnitt durch die Ventilbatterie aus Figur 1 gemäß Schnittlinie II-II im Bereich des Sicherheitsventils ,

Figur 3 das bei der Anordnung der Figuren 1 und 2 einge- 5 setzte Sicherheitsventil im Längsschnitt in einer

Einzeldarstellung bei Einnahme der Entlüftungsstellung,

Figur 4 das Sicherheitsventil aus Figur 3 in der im Normalbetrieb üblicherweise eingenommenen Durchlassstel- lo lung,

Figur 5 in einer der Figur 3 entsprechenden Darstellungs- weise ein modifiziertes Sicherheitsventil bei Einnahme der Entlüftungsstellung, und

Figur 6 das Sicherheitsventil aus Figur 5 in der Durchlass- i5 Stellung.

Die in ihrer Gesamtheit mit Bezugsziffer 6 bezeichnete Ventilbatterie bevorzugten Aufbaues enthält einen sich in Richtung einer Längsachse 7 erstreckenden Fluidverteiler 8, der an einer Anbaufläche 12 mit einer Mehrzahl von elektrisch be- o tätigbaren Steuerventilen 13 bestückt ist. Die Steuerventile 13 sind in einer durch einen Doppelpfeil angedeuteten Aufrei- hungsrichtung 14, die mit der Längsachse 7 zusammenfällt, aufeinanderfolgend angeordnet. Ebenfalls an der Anbaufläche 12 sitzt, in die Reihe der Steuerventile 13 eingegliedert, 5 ein Sicherheitsventil 15. Letzteres schließt beim Ausführungsbeispiel die Reihe von Steuerventilen 13 einenends ab.

Der Fluidverteiler 8 ist in seiner Längsrichtung von mindestens einem für alle Steuerventile 13 gemeinsamen Versorgungskanal 1 durchsetzt. Parallel zu diesem gemeinsamen Versor-

gungskanal 1 erstrecken sich im Fluidverteiler 8 ein erster und zweiter gemeinsamer Entlüftungskanal 3, 5, die wie der gemeinsame Versorgungskanal 1 jeweils mehrfach zur Anbaufläche 12 ausmünden, so dass jedes Steuerventil 13 mit jedem der gemeinsamen Versorgungskanäle 1 und Entlüftungskanäle 3, 5 in Verbindung steht .

Zusätzlich münden der gemeinsame Versorgungskanal 1 und die beiden gemeinsamen Entlüftungskanäle 3, 5 an einem Bestückungsplatz 16 der Anbaufläche 12 aus, an dem das Sicher- heitsventil 15, beispielsweise durch eine Schraubverbindung, lösbar montiert ist. Somit kommunizieren sowohl der gemeinsame Versorgungskanal 1 als auch der erste und zweite gemeinsame Entlüftungskanal 3, 5 mit jedem Steuerventil 13 und auch mit dem Sicherheitsventil 15.

Jedes Steuerventil 13 kommuniziert des Weiteren mit zwei ihm spezifisch zugeordneten individuellen Arbeitskanälen 17, 18, die den Fluidverteiler 8 quer zu der Längsachse 7 durchsetzen und jeweils einenends an der Anbaufläche 12 zum zugeordneten Steuerventil 13 und andernends längsseits außen am Fluidver- teuer 8 zu einer Anschlussfläche 22 ausmünden. An der Anschlussfläche 22 sind die Arbeitskanäle 17, 18 mit nicht näher dargestellten Fluidleitungen verbindbar, die zu anzusteuernden Verbrauchern führen, beispielsweise zu durch Fluid- kraft betätigbaren Antrieben.

Im Normalbetrieb der Ventilbatterie 6 steht in dem gemeinsamen Versorgungskanal 1 ein unter einem Versorgungsdruck stehendes Druckmedium, insbesondere Druckluft, zur Verfügung. Dieses stammt von einer an die Ventilbatterie 6 angeschlossenen Druckquelle P. Die Steuerventile 13 sind elektrisch betä- tigbar und können jeweils in unterschiedliche Schaltstellungen verbracht werden, in denen sie die jeweils angeschlosse-

nen individuellen Arbeitskanäle 17, 18 jeweils wahlweise mit dem gemeinsamen Versorgungskanal 1 oder einem der beiden gemeinsamen Entlüftungskanäle 3, 5 in Verbindung setzen. In der Regel liegt hierbei eine sogenannte 5/2 -Schaltfunktion vor.

Die für die elektrische Betätigung der Steuerventile 13 erforderlichen Betriebssignale - hierunter sind sowohl Steuersignale als auch Betätigungsenergie zu verstehen - gelangen über eine sich in der Aufreihungsrichtung 14 erstreckende e- lektrische Verkettungseinrichtung 23 zu nicht näher darge- stellten elektrischen Anschlüssen der Steuerventile 13. Sie stammen von einer elektronischen Steuereinrichtung, die an Bord der Ventilbatterie 6 und/oder extern angeordnet sein kann.

Die Steuerventile 13 sind zweckmäßigerweise vorgesteuerte Ventile mit je einer elektrisch betätigbaren Vorsteuerventil- einrichtung, beispielsweise eine Magnetventileinrichtung. Jede Vorsteuerventileinrichtung kann sich aus einem oder zwei elektrisch betätigbaren Vorsteuerventilen zusammensetzen.

Die beiden gemeinsamen Entlüftungskanäle 3, 5 münden abseits der Anbaufläche 12 zur Außenfläche des Fluidverteilers 8 aus und stehen über ihre Ausmündungen mit der Atmosphäre in Verbindung. Dies kann direkt oder unter Zwischenschaltung von Schalldämpfern geschehen, oder auch durch gefasste Ableitung zu einer anderen Stelle der Atmosphäre.

Die Fluidbeaufschlagung des gemeinsamen Versorgungskanals 1 ist durch das an Bord der Ventilbatterie 6 befindliche Sicherheitsventil 15 steuerbar.

Im Einzelnen enthält das Sicherheitsventil 15 einen mit dem gemeinsamen Versorgungskanal 1 verbundenen Auslassanschluss

24. Des Weiteren besitzt es zwei Entlüftungsanschlüsse 25, 26, deren erster (25) mit dem gemeinsamen Entlüftungskanal 3 und deren zweiter (26) mit dem gemeinsamen Entlüftungskanal 5 in ständiger Verbindung stehen.

5 Dazuhin verfügt das Sicherheitsventil 15 über noch zwei weitere Ventilanschlüsse 27, 28, die mit jeweils einem individuellen ersten bzw. zweiten Fluidverteilerkanal 2, 4 verbunden sind. Letztere münden zweckmäßigerweise auch zu der Anschlussfläche 22 des Fluidverteilers 8 aus, wo sich mit nicht lo näher dargestellten Anschlussmitteln ausgestattet sein können, die das Anschließen einer wegführenden Fluidleitung ermöglichen.

Bei allen Ausführungsbeispielen bildet der eine, erste Fluidverteilerkanal 2 einen im Betrieb ständig mit der Druckquelle i5 P verbundenen Einspeisekanal 32.

Der zweite Fluidverteilerkanal 4 ist bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 2 bis 4 ebenfalls ein Einspeisekanal 33, der in Parallelschaltung zu dem anderen Einspeisekanal 32 auch ständig mit der Druckquelle P verbunden ist. Beim Aus-

20 führungsbeispiel der Figuren 5 und 6 hingegen fungiert der zweite Fluidverteilerkanal 4 als zusätzlich zu den gemeinsamen Entlüftungskanälen 3, 5 vorgesehener Zusatz-Entlüftungskanal 34. Seine an der Anschlussfläche 22 vorgesehene Ausmündung kommuniziert im Betrieb der Ventilbatterie 6 direkt oder 5 unter Zwischenschaltung eines angebauten Schalldämpfers mit der unmittelbaren Atmosphäre oder mit einer zu einer anderen Stelle der Atmosphäre führenden Abluftleitung.

Bei allen Ausführungsbeispielen wird der gemeinsame Versorgungskanal 1 ausschließlich über den mindestens einen Ein- 0 speisekanal 32, 33 mit dem für den Betrieb der Ventilbatterie

6 benötigen Druckmedium versorgt. Eine anderweitige, von dem Sicherheitsventil 15 nicht kontrollierbare Druckmitteleinspeisung in den gemeinsamen Versorgungskanal 1 ist nicht vorgesehen. Eine standardmäßig am Fluidverteiler 8 vorhandene, 5 nicht näher dargestellte Einspeiseöffnung für den gemeinsamen Versorgungskanal 1 ist, beispielsweise mittels eines Stopfens, verschlossen. Sie kann jedoch genutzt werden, wenn die Ventilbatterie 6 ohne ein Sicherheitsventil 15 oder ohne Nutzung der Funktionalität des vorhandenen Sicherheitsventils 15 lo betrieben werden soll.

Allen Ausführungsbeispielen der Ventilbatterie 6 ist gemeinsam, dass mit Hilfe des Sicherheitsventils 15 die Verbindung zwischen dem mindestens einen Einspeisekanal 32, 33 und dem an das Sicherheitsventil 15 angeschlossenen gemeinsamen Ver- i5 sorgungskanal 1 wahlweise freigegeben oder abgesperrt werden kann.

Bei freigegebener Kanalverbindung nimmt das Sicherheitsventil 15 eine exemplarisch aus den Figuren 4 und 6 ersichtliche Durchlassstellung ein. Gemäß Figur 4 sind hier beide vornan- 2o denen Einspeisekanäle 32, 33 gleichzeitig mit dem gemeinsamen Versorgungskanal 1 verbunden. Gemäß Figur 6 liegt eine Strömungsverbindung zwischen dem gemeinsamen Versorgungskanal 1 und dem einzigen Einspeisekanal 32 vor.

Bei der aus Figuren 3 und 5 jeweils hervorgehenden abgesperr- 5 ten Kanalverbindung ist der gemeinsame Versorgungskanal 1 vom jeweils zugeordneten Einspeisekanal 32 bzw. 33 fluiddicht abgesperrt . Gleichzeitig ist er aber auf Grund einer hierbei von dem Sicherheitsventil 15 eingenommenen Entlüftungsstellung an die Atmosphäre entlüftet . Beim Ausführungsbeispiel 0 der Figuren 2 bis 4 geschieht dies durch eine freigeschaltete Verbindung zwischen dem gemeinsamen Versorgungskanal 1 und

dem ersten gemeinsamen Entlüftungskanal 3. Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 5 und 6 ist der gemeinsame Versorgungskanal 1 gleichzeitig über sowohl den zweiten gemeinsamen Entlüftungskanal 5 als auch den Zusatz-Entlüftungskanal 34 ent- s lüftet.

Ungeachtet der Art der Entlüftung wird folglich der gemeinsame Versorgungskanal 1 in der Entlüftungsstellung des Sicherheitsventils 15 druckentlastet und die gesamte Ventilbatterie 6 wird drucklos. Selbst wenn daher durch eine elektronische lo Steuerung oder auf Grund manueller Bedienung noch ein Schaltvorgang eines Steuerventils 13 veranlasst werden sollte, kann dieser keine schädigenden Bewegungen eines angeschlossenen Verbrauchers mehr hervorrufen. Das Absinken des im Inneren der Ventilbatterie herrschenden Druckes auf Atmosphärendruck i5 ermöglicht überdies ein gefahrloses Abnehmen der Steuerventile 13 zu Reparatur oder Austauschzwecken.

Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 2 bis 4 wird der zweite gemeinsame Entlüftungskanal 5 für den vom Sicherheitsventil 15 gesteuerten Entlüftungsprozess nicht genutzt. Das 0 Sicherheitsventil 15 ist hier so ausgebildet, dass der zweite Entlüftungsanschluss 26 ungeachtet von der Stellung des Ventilschiebers 35 des Sicherheitsventils 15 abgesperrt bleibt.

Es wäre allerdings durchaus denkbar, das Sicherheitsventil 15 so auszubilden, dass beide gemeinsamen Entlüftungskanäle 3, 5 5 in der Entlüftungsstellung zur Entlüftung des gemeinsamen Versorgungskanals 1 genutzt werden.

Im übrigen wäre es auch möglich, abweichend von der in Figur 5 gezeigten Variante sowohl beide gemeinsamen Entlüftungskanäle 3, 5 als auch den Zusatz-Entlüftungskanal 34 gleichzei- 0 tig zur Entlüftung des gemeinsamen Versorgungskanals 1 einzu-

setzen, oder auch nur den vorhandenen Zusatz -Entlüftungskanal 34, wobei im letzteren Fall beide gemeinsamen Entlüftungskanäle 3 , 5 an der Entlüftungsfunktion des Sicherheitsventils 15 nicht teilnehmen würden.

Es wäre auch eine Bauform möglich, bei der der Zusatz-Entlüftungskanal 34 nicht mit einem individuellen Fluidvertei- lerkanal 4 kommuniziert, sondern direkt zu einer nicht abgedeckten Außenfläche des Ventilgehäuses 36 des Sicherheitsventils 15 führt, um von dort aus, unter Umgehung des Fluidver- teilers 8, eine Entlüftung zur Atmosphäre zu ermöglichen.

Das Sicherheitsventil 15 ist ungeachtet seiner weiteren Ausgestaltung zweckmäßigerweise elektrisch aktivierbar ausgebildet. Es besitzt eine elektrische Schnittstelle 37 zur Ein- speisung der für seine Betätigung erforderlichen Betriebssig- nale . Diese können individuell eingespeist werden oder aber über die vorhandene elektrische Verkettungseinrichtung 23, letzteres vergleichbar der elektrischen Ansteuerung der Steuerventile 13.

Das Sicherheitsventil 15 bei den Ausführungsbeispielen ist jeweils ein vorgesteuertes Mehrwegeventil. Es enthält ein e- lektrisch betätigbares Vorsteuerventil 38, beispielsweise ein Magnetventil, dessen Aktivierungszustand für den momentanen Betriebszustand des Sicherheitsventils 15 verantwortlich ist.

Das Sicherheitsventil 15 enthält einen schon angesprochenen, bevorzugt kolbenartig ausgebildeten Ventilschieber 35, der in seiner Längsrichtung zwischen zwei Stellungen umschaltbar ist, die im einen Fall die Entlüftungsstellung und im anderen Fall die Durchlassstellung bilden.

Der Ventilschieber 35 verfügt einenends über eine axial orientierte Betätigungsfläche 42, die eine Vorsteuerkammer 43 begrenzt, welche mit einem gepunktet angedeuteten Vorsteuerkanal 44 in Verbindung steht. Der Vorsteuerkanal 44 ist mit einem unter einem Vorsteuerdruck stehenden Druckmedium gespeist, das bei den Ausführungsbeispielen aus einem im Fluid- verteiler 8 verlaufenden Vorsteuer-Speisekanal 45 versorgt wird. Der Vorsteuer-Speisekanal 45 kann entweder unabhängig von dem gemeinsamen Versorgungskanal 1 oder aus diesem mit Druckmedium gespeist sein. Alternativ wäre es auch möglich, den Vorsteuerkanal 44 im Innern des Sicherheitsventils 15 mit dem Auslassanschluss 24 zu verbinden.

In den Verlauf des Vorsteuerkanals 44 ist das Vorsteuerventil 38 eingeschaltet. Es ist in der Lage, den Durchgang durch den Vorsteuerkanal 44 wahlweise freizugeben oder abzusperren. Im abgesperrten Zustand sorgt es gleichzeitig für eine Entlüftung der Vorsteuerkammer 43.

Bei geöffnetem Vorsteuerkanal 44 steht in der Vorsteuerkammer 43 der Vorsteuerdruck an, welcher die Betätigungsfläche 42 beaufschlagt und eine durch einen Pfeil angedeutete Stellkraft 46 auf den Ventilschieber 35 ausübt, so dass letzterer in die aus Figuren 4 und 6 hervorgehende Durchlassstellung geschaltet wird.

Die Stellkraft 46 liegt in der Durchlassstellung ständig an, um eine entgegengesetzt wirksame Rückstellkraft 47 einer Federeinrichtung 48 zu überwinden, die den Ventilschieber 35 ständig in Richtung der aus Figuren 3 und 5 hervorgehenden Entlüftungsstellung vorspannt. Die Federeinrichtung 48 stützt sich zum einen an dem Ventilschieber 35 und zum anderen di- rekt oder indirekt am Ventilgehäuse 36 des Sicherheitsventils 15 ab. Um kompakte Abmessungen zu erzielen, kann die Feder-

einrichtung 48 in eine axiale Ausnehmung des Ventilschiebers 35 eintauchen.

Anstelle der bei den Ausführungsbeispielen vorhandenen mechanischen Federeinrichtung 48 könnten auch andere Beaufschla- gungsmittel vorhanden sein, um die Rückstellkraft 47 hervorzurufen. Denkbar wäre beispielsweise auch eine pneumatische Feder. Die Federeinrichtung 48 hat ungeachtet ihrer Ausführungsform den Vorteil, dass sie den Ventilschieber 35 in die Entlüftungsstellung schaltet, wenn die VorSteuerkammer 43 drucklos wird, sei es auf Grund eines systembedingten Druckabfalles oder auf Grund eines Stromausfalles.

Der Ventilschieber 35 erstreckt sich in einer am Ventilgehäuse 36 ausgebildeten Schieberaufnahme 52, die durch eine Abdichteinrichtung 53 axial in mehrere Abschnitte unterteilt ist. Die Abdichteinrichtung 53 umschließt den Ventilschieber 35 koaxial und ist bevorzugt ventilgehäusefest angeordnet. Sie kann insbesondere mehrere mit axialem Abstand zueinander angeordnete ringförmige Dichtungen enthalten, die in Abhängigkeit von der axialen Position des Ventilschiebers 35 mit unterschiedlichen Abschnitten dessen peripheren Außenumfanges in Dichtkontakt treten können. Die diversen vorgenannten Abschnitte stehen mit den oben erwähnten Anschlüssen 24 - 28 in Verbindung.

Um die gewünschte Schaltfunktion zu erreichen, ist der Ven- tilschieber 35 an seinem grundsätzlich zylindrischen Außenumfang in axialer Richtung mehrfach abgestuft. Dadurch ergeben sich axial aufeinanderfolgende Abschnitte größeren und kleineren Durchmessers. Je nach Stellung des Ventilschiebers 35 und dem daraus resultierenden oder nicht vorhandenen Dicht- kontakt mit der Abdichteinrichtung 53 werden somit einzelne

der Anschlüsse 24, 28 im oben erläuterten Sinne miteinander verbunden oder voneinander abgetrennt .

Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 5 und 6 wird der Ventilschieber 35 nur am Außenumfang umströmt. Um in der Entlüf- tungsstellung die gleichzeitige Verbindung des gemeinsamen Versorgungskanals 1 mit sowohl dem zweiten gemeinsamen Entlüftungskanal 5 als auch dem Zusatz-Entlüftungskanal 34 zu erhalten, verfügt der Ventilschieber 35 am Außenumfang über eine relativ lange Einschnürung 54, die sich in der Entlüf- tungsstellung über sämtliche Anschlüsse 24, 26 und 28 hinweg erstreckt .

Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 2 bis 4 verfügt der Ventilschieber 36 insofern über eine Besonderheit, als er einen Hohlraum 55 aufweist, durch den hindurch das Druckmedium in der Entlüftungsstellung abgeführt wird.

Der Hohlraum 55 mündet an zwei axial beabstandeten Stellen über jeweils mindestens eine und vorzugsweise mehrere übertrittsöffnungen 56, 57 zum Außenumfang des Ventilschiebers 35 aus. In der Entlüftungsstellung sind die übertrittsöffnungen 56, 57 so platziert, dass die einen (56) von ihnen mit dem Auslassanschluss 24 und die anderen (57) von ihnen mit dem ersten Entlüftungsanschluss 25 kommunizieren. Auf diese Weise kann die Entlüftungsströmung durch den abgeschotteten Ventil- anschluss 27 hindurchgeführt werden, ohne diesen zu beein- flussen.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Auslassanschluss 24 zweckmäßigerweise axial einerseits von dem einen weiteren Ventilanschluss 27 und axial andererseits von dem anderen weiteren Ventilanschluss 28 flankiert ist. Auf diese beiden weiteren Ventilanschlüsse 27, 28 folgt dann nach axial außen

hin im einen Fall der erste Entlüftungsanschluss 25 und im anderen Fall der zweite Entlüftungsanschluss 26.

Das erfindungsgemäße Sicherheitskonzept lässt sich auch bei einem nicht modularen Fluidverteiler 8 realisieren. Besonders 5 vorteilhaft ist es jedoch in Verbindung mit einem modularen Fluidverteiler 8, wie dies exemplarisch bei den Ausführungsbeispielen der Fall ist .

Hier ist der Fluidverteiler 8 in mehrere in der Aufreihungs- richtung 14 aneinander angesetzte Fluidverteilermodule 58, 59 lo unterteilt. Dabei sind erste Fluidverteilermodule 58 mit den Steuerventilen 13 bestückt und beinhalten unter anderem die individuellen Arbeitskanäle 17, 18. Ein zweites Fluidvertei- lermodul 59 trägt das Sicherheitsventil 15 und verfügt über die beiden Fluidverteilerkanäle 2, 4. Durch den modularen i5 Aufbau sind der gemeinsame Versorgungskanal 1 und die gemeinsamen Entlüftungskanäle 3, 5 in Kanallängenabschnitte der einzelnen Fluidverteilermodule 58, 59 unterteilt, die sich ergänzen.

Die ersten Fluidverteilermodule 58 bilden zusammen mit dem 0 oder den auf ihnen sitzenden Steuerventilen 13 je ein Steuermodul 62. Exemplarisch enthält jedes dieser Steuermodule 62 beim Ausführungsbeispiel ein erstes Fluidverteilermodul 58 und in zwei daran nebeneinander angeordnete Steuerventile 13. Das Sicherheitsventil 15 repräsentiert gemeinsam mit dem es 5 tragenden zweiten Fluidverteilermodul 59 ein Sicherheitsmodul 63.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sitzt das Sicherheitsmodul 63 an einem Ende der Modulanordnung. Es kann jedoch ohne Weiteres derart in die Reihe von Steuermodulen 62 einge- 0 gliedert werden, dass es axial beidseits von je mindestens

einem Steuermodul 62 flankiert wird. Da die Druckmitteleinspeisung in die Ventilbatterie 6 über das Sicherheitsmodul 63 stattfindet, kann somit eine endseitige Einspeisung aber auch zusätzlich oder alternativ eine Zwischeneinspeisung von Druckmedium in die Ventilbatterie 6 realisiert werden. Das Sicherheitsmodul 63 kann ein Abschlussmodul oder ein Zwischenmodul der Modulanordnung bilden.

Wenn das Sicherheitsventil 15 und die Steuerventile 13 über kompatible pneumatische Schnittstellen verfügen, die einen Anbau an gleich ausgebildete Bestückungsflächen des Fluidver- teilers 8 gestatten, besteht die Möglichkeit, jedes vorhandene Fluidverteilermodul alternativ zur Realisierung eines Steuermoduls 62 oder zur Realisierung eines Sicherheitsmoduls 63 heranzuziehen.

Anstelle den geschilderten Ausführungsvarianten mit mechanischer oder pneumatischer Federrückstellung könnte das Sicherheitsventil 15 auch als Impulsventil ausgeführt sein, bei dem beide Schaltstellungen durch je ein elektrisch betätigbares Vorsteuerventil vorgegeben werden. Ein Vorteil dieser Bauform liegt darin, dass zur Aufrechterhaltung der Durchlassstellung keine ständige Aktivierung bzw. Bestromung des zugeordneten Vorsteuerventils 38 notwendig ist. Die gegebene Schaltstellung bleibt jedoch bei einem Stromausfall dann unverändert.