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Patent Searching and Data


Title:
VEHICLE HAVING A TEXTILE CHANNEL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/156272
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a vehicle (1) comprising a body (2), an inner cover (4) arranged in the body (2), and a textile channel (10) for conducting conditioning air that extends between the body (2) and the inner cover (4) and is made of a textile fabric. In order to provide such a vehicle (1) comprising a textile channel that is easy to install, according to the invention the textile channel (10) is provided on the body (2) and held against the inner cover (4) by means of a Velcro fastener (24).

Inventors:
HOEFLER WERNER (DE)
ROHWERDER DIRK (DE)
Application Number:
PCT/EP2012/058631
Publication Date:
November 22, 2012
Filing Date:
May 10, 2012
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
HOEFLER WERNER (DE)
ROHWERDER DIRK (DE)
International Classes:
B61D17/18; B60R13/02
Foreign References:
DE102005040571A12007-03-01
DE10140985A12003-03-13
DE4430075A11996-02-29
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Fahrzeug (1) mit einem Wagenkasten (2), einer in dem Wagenkasten angeordneten Innenabdeckung (4) und einem sich zwi- sehen dem Wagenkasten (2) und der Innenabdeckung (4) erstreckenden Textilkanal (10) aus einem textilen Flächengebilde zum Führen von klimatisierender Luft,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

der Textilkanal (10) an dem Wagenkasten (2) angebracht und an der Innenabdeckung (4) mittels Klettverschluss (24) gehalten ist .

2. Fahrzug (1) nach Anspruch 1,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

der Textilkanal (10) mittels Führungsschienen (11) an dem Wa¬ genkasten (2) angebracht ist, wobei die Führungsschienen (11) fest mit dem Wagenkasten (2) verbunden sind.

3. Fahrzeug (1) nach Anspruch 2,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

die Führungsschienen (11) eine Haltenut aufweisen, in dem ein fest mit dem Textilkanal (10) verbundener Einführkopf (12) formschlüssig gehalten ist, wobei die Führungsschienen (11) eine in ihrer Längsrichtung bewegliche Führung bereitstellen.

4. Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

die Innenabdeckung (4) wenigstens eine an dem Wagenkasten (3) befestigte Deckenpanele (5) aufweist, die mit zwei senkrech- ten Befestigungsstegen (18) ausgerüstet ist, wobei die Befes¬ tigungsstege (18) mit einem Klettband (19) ausgerüstet sind und mit einem komplementären Verhakungsteil des Textilkanals (10) den Klettverschluss (24) ausbilden. 5. Fahrzeug (1) nach Anspruch 4,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

sich der Klettverschluss (24) über die gesamte Länge jeder

Deckenpanele (5) erstreckt, wobei in dem sich zwischen den Verhakungsteilen erstreckenden Bereich des Textilkanals (10), welcher der Deckenpanele (5) zugewandt ist, Luftaustrittsöff¬ nungen vorgesehen sind, die mit Luftausblasöffnungen in der Deckenpanele (5) kommunizieren.

6. Fahrzeug (1) nach Anspruch 5,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

die Deckenpanele (5) zwischen den Befestigungsstegen (18) eine Auflage (23) für den Textilkanal (10) ausbildet.

7. Fahrzeug (1) nach Anspruch 6,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

die Auflage (23) elektrisch isoliert ist. 8. Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

der Textilkanal (10) mit einer inneren Membran (13) ausges¬ tattet ist, durch die der Textilkanal (10) in einen Heißluft¬ bereich (14) zum Führen von erwärmter Luft und einen Kalt- luftbereich (15) zum Führen von gekühlter Luft unterteilt ist .

9. Fahrzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass

der Textilkanal (10) aus einem nicht brennbaren textilen Flä¬ chengebilde ausgebildet ist.

Description:
Beschreibung

Fahrzeug mit Textilkanal Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einem Wagenkasten, einer in dem Wagenkasten angeordneten Innenabdeckung und einem sich zwischen dem Wagenkasten und der Innenabdeckung erstreckenden Textilkanal aus einem textilen Flächengebilde zum Führen von klimatisierender Luft.

Aus der Praxis sind Schienenfahrzeuge bekannt, die mit Klima ¬ geräten zur Klimatisierung von Fahrgastzellen des Schienenfahrzeugs ausgerüstet sind. Hierbei wird ein Luftstrom er ¬ zeugt, der über Belüftungskanäle durch die Fahrgastzellen ge- führt wird. Dabei ist bekannt, die Belüftungskanäle aus einem textilen Flächengebilde, herzustellen. Hierbei kommt es je ¬ doch oftmals zu Schwierigkeiten bei der Montage, also bei der Anbringung des Textilkanals an den Wagenkasten des Schienenfahrzeugs einerseits sowie an der Innenabdeckung anderer- seits.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Fahrzeug der eingangs genannten Art bereitzustellen, das einen Textilkanal aufweist, der einfach montiert und demontiert werden kann.

Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass der Textilka ¬ nal an dem Wagenkasten angebracht und an der Innenabdeckung nur mittels Klettverschluss gehalten ist. Erfindungsgemäß ist der Textilkanal auf beliebige Art und

Weise fest mit dem Wagenkasten verbunden. Beispielsweise ist der Textilkanal an dem Deckenbereich des Wagenkastens aufge ¬ hängt. Der Textilkanal kann daher zunächst sicher an dem Wa ¬ genkasten befestigt werden. Anschließend wird die Innenabde- ckung in den Wagenkasten montiert, wobei der Textilkanal le ¬ diglich über einen Klettverschluss mit der Innenabdeckung verbindbar ist. Ein Klettverschluss ist kostengünstig erhält ¬ lich und ermöglicht eine einfache und variable Verbindung zwischen Textilkanal und Innenabdeckung. Darüber hinaus kann der Klettverschluss schnell geöffnet und wieder geschlossen werden. Mittel zur Befestigung des Textilkanals am Wagenkas ¬ ten sind in den Wagenkasten integriert. Dies erfolgt vorteil- hafterweise bereits bei der Herstellung des Wagenkastens. Im Rahmen der Erfindung ist daher eine schnelle und leichte und kostengünstige Montage und/oder Demontage ermöglicht. Dadurch werden auch die Kosten des erfindungsgemäßen Fahrzeugs reduziert .

Textile Flächengebilde sind beliebige Stoffe, also Materia ¬ lien, die aus textilen Rohstoffen, wie Fasern oder Fäden, bestehen. Hierbei soll der Begriff „Faden" sowohl Garne als auch Zwirne, also Fäden aus mehreren Garnen, umfassen. Texti- le Flächengebilde, die aus Fäden bestehen, werden auch als

Fadenverbundstoffe bezeichnet. Sie umfassen alle Gewebe, Ma ¬ schenwaren, Wirkwaren, Geflechte, Netze und Spitzen und dergleichen. Textile Flächengebilde umfassen jedoch auch so genannte Faserverbundstoffe, die auch als Vliesstoffe bekannt sind. Schließlich sind auch kombinierte Verbundstoffe, also textile Flächengebilde aus unterschiedlichen Schichten, die parallel miteinander verbunden sind, im Rahmen der Erfindung einsetzbar. Der Textilkanal ist zweckmäßigerweise aus mehre ¬ ren Bahnen des textilen Flächengebildes zusammengenäht.

Vorteilhafterweise ist der Textilkanal mittels Führungsschie ¬ nen an dem Wagenkasten angebracht, wobei die Führungsschienen fest mit dem Wagenkasten verbunden sind. Gemäß dieser Weiterentwicklung werden bei der Herstellung des Wagenkastens Füh- rungsschienen in den Rohbau eingebettet oder auf sonstige

Weise mit diesem verbunden. Hierbei erstrecken sich die Führungsschienen beispielsweise in einer zweckmäßigen Innenisolierung des Wagenkastens. Die Montage des Textilkanals kann anschließend auf einfache Art und Weise von Hand ohne Monta- gewerkzeug vorgenommen werden.

Gemäß einer diesbezüglich zweckmäßigen Ausgestaltung weisen die Führungsschienen eine Haltenut auf, in der ein fest mit dem Textilkanal verbundener Einführkopf formschlüssig gehal ¬ ten ist, wobei die Führungsschiene eine in ihrer Längsrich ¬ tung beweglich Führung bereitstellt. Gemäß dieser vorteilhaf ¬ ten Ausgestaltung ist der Textilkanal wie eine Gardine oder ein Vorhang über eine Schienenführung mit dem Wagenkasten verbunden. Die Schienenführung ermöglicht eine längsbewegli ¬ che Verschiebung der Befestigung des Textilkanals und erhöht somit den Freiheitsgrad bei der Montage. Darüber hinaus ist eine solche Führungsschiene kostengünstig am Markt erhältlich und kann auf einfache Art und Weise mit dem Wagenkasten, bei ¬ spielsweise durch Anschweißen oder sonstigen Einbettungsoder Verbindungsmethoden, angebracht werden. Der Einführknopf kann beispielweise als StoffVerdickung ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich den Einführkopf aus einem anderen Ma- terial, beispielsweise aus einem Kunststoff herzustellen, der mit dem Rest des Textilkanals durch zweckmäßige Verbindungs ¬ mittel verbunden ist. Bei der Montage wird der Einführkopf in die Führungsschienen eingezogen. Anschließend kann der Textilkanal einfach mittels Klettverschluss an der Innenabde- ckung befestigt werden. Bei Reinigung oder Austausch des Textilkanals wird das Klettband gelöst und der komplette Textil ¬ kanal aus der Innenabdeckung und den Führungsschienen herausgezogen . Vorteilhafterweise umfasst die Innenabdeckung wenigstens eine an dem Wagenkasten befestigte Deckenpanele, die mit zwei senkrechten Befestigungsstegen ausgerüstet ist, wobei die Befestigungsstege mit einem Klettband versehen sind und mit ei ¬ nem komplementären Verhakungsteil des Textilkanals den Klett- verschluss ausbilden. Selbstverständlich erstreckt sich der Textilkanal gemäß dieser vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung zwischen der Deckenpanele und dem Wagenkasten. Die Deckenpanele kann modular und vorgefertigt hergestellt wer ¬ den, wobei sie bereits zweckmäßige Klettverschlussbindungs- teile aufweist.

Gemäß einer diesbezüglich zweckmäßigen Weiterentwicklung erstreckt sich der Klettverschluss über die gesamte Länge jeder Deckenpanele, wobei in dem sich zwischen den Verhakungsteilen erstreckenden Abschnitt des Textilkanals , welcher der Deckenpanele zugewandt ist, Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind, die mit Luftausblasöffnungen der Deckenpanele kommunizieren. Mit anderen Worten wird die klimatisierende Luft von dem Tex- tilkanal in einem Zwischenraum transportiert, der von der Decke des Wagenkastens und der Deckenpanele bergrenzt ist. Von dort aus gelangt sie schließlich über die Ausblasöffnungen der Deckenpanele in die Fahrgastzelle . Ein Vorteil des durch- gängigen Klettverschlusses, der sich entlang jeder Deckenpa ¬ nele und somit quasi entlang der gesamten Längserstreckung des Textilkanals beidseitig des Zwischenraums erstreckt, be ¬ steht in seiner Dichtwirkung, die er im Hinblick auf den besagten Zwischenraum entfaltet. Diese Dichtwirkung sorgt da- für, dass die Luft nicht seitlich aus dem Zwischenraum austritt und zwischen Wagenkasten und Innenabdeckung verbleibt, sondern gezielt in den Fahrgastraum abgeblasen wird.

Vorteilhafterweise bildet die Deckenpanele zwischen den Be- festigungsstegen eine elektrisch isolierte Auflage für den

Textilkanal aus. Aufgrund dieser Auflage kann der Textilkanal auf der Deckenpanele aufliegen. Dies erleichtert die Montage noch weiter. Gemäß einer diesbezüglich zweckmäßigen Weiterentwicklung ist die Auflage mit einer weichen Oberfläche ausgerüstet. Die weiche Oberfläche vermeidet eine Beschädigung des Textilka ¬ nals bei fortwährender Reibung, die sich beim Dauerbetrieb des Fahrzeugs ergeben könnte.

Zweckmäßigerweise ist der Textilkanal mit einer inneren Memb ¬ ran ausgestattet, durch welche der Textilkanal in einen Heiß ¬ luftbereich zum Führen von erwärmter Luft und einen Kaltluftbereich zum Führen von gekühlter Luft unterteilt ist. Auf diese Art und Weise können beliebige Temperaturen in dem In ¬ neren des Fahrzeugs erzeugt werden. Zweckmäßigerweise besteht der Textilkanal aus einem nicht brennbaren Material. Nicht brennbare textile Flächengebilde sind dem Fachmann bekannt. Nur beispielhaft sei deshalb hier der Industriestoff „Trevira" zur Herstellung des Textilkanals genannt .

Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfin ¬ dung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezug auf die Figuren der Zeichnung, wobei gleiche Figuren auf gleich wirkende Be ¬ zugszeichen verweisen und wobei

Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen

Fahrzeugs in einer geschnittenen Seitenansicht und

Figur 2 eine Deckenpanele des Fahrzeugs gemäß Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht zeigen. Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fahrzeugs 1 in einer geschnittenen Seitenansicht. Es ist er ¬ kennbar, dass das Fahrzeug 1 einen Wagenkasten 2 aufweist, der neben der gezeigten Wagenkastendecke 3 figürlich nicht dargestellte Seitenwände und einen der Wagenkastendecke gege- nüberliegenden Wagenkastenboden aufweist. Das Innere des Wagenkastens 2 bildet in dem in Figur 1 gezeigten Ausführungs ¬ beispiel eine Fahrgastzelle aus, die zur Beförderung von Fahrgästen dient. Aus ästhetischen Gründen werden Verkabelungen, Lüftungskanäle und dergleichen durch eine Innenabdeckung 4 blickdicht abgeschirmt, von der in Figur 1 lediglich eine Deckenpanele 5 erkennbar ist.

Zur Befestigung der Deckenpanele 5 an der Wagenkastendecke 3 sind in einer sich an der Innenwand des Wagenkastens 2 erstreckenden Isolierschicht 6 zwei C-Schienen 7 fest vergos ¬ sen. Mit Hilfe einer Nutensteinverbindung sind Haltearme 8 an den C-Schienen und somit an dem Wagenkasten 2 befestigt, wobei die Deckenpanele 5 mit Hilfe von Befestigungslaschen 9 mit den Haltearmen 8 fest verschraubt ist. Zwischen der De ¬ ckenpanele 5 und Wagenkastendecke 3 erstreckt sich ein Tex- tilkanal 10. Der Textilkanal 10 besteht aus einem textilen Flächengebilde, das nur schwer entflammbar ist. Um den Tex- tilkanal 10 schnell und kostengünstig montieren und gegebe ¬ nenfalls demontieren zu können, ist dieser an der Wagenkastendecke 3 aufgehängt und an der Deckenpanele 5 lediglich durch einen Klettverschluss 24 gehalten. Zur Befestigung oder zum Aufhängen des Textilkanals 10 an der Wagenkastendecke 3 sind in der Isolierschicht 6 mit der Wa ¬ genkastedecke 3 verbundene Führungsschienen 11 vergossen. Die Führungsschienen 11 weisen eine Aufnahmenut auf, in der Einführköpfe 12 des Textilkanals 10 formschlüssig gehalten sind. Entsprechend einer Gardinenhalterung sind die Einführköpfe 12 über Stoffbahnen mit dem restlichen Material des Textilkanals 10 verbunden, wobei die Führungsschienen 11 eine Führung der Einführköpfe 12 in Längsrichtung des Wagenkastens 2 ermögli ¬ chen. Die Einführköpfe 12 des Textilkanals 10 werden stirn- seitig in die bereits fest in den Wagenkasten 2 integrierten Führungsschienen 11 geschoben, so dass der gesamte Textilkanal 10 leicht nachträglich an die Wagenkastendecke 3 gehängt werden kann. Die längsbewegliche Führung der Einführköpfe 12 erleichtert die Montage und Demontage des Textilkanals 10.

Der Textilkanal 10 weist eine innere Membran 13 auf, die ei ¬ nen Warmluftbereich 14 von einem Kaltluftbereich 15 trennt. Die Membran ist in zwei Stellungen gezeigt. In der mit durchgezogenen Linien dargestellten Stellung der Membran 13 ist der Kaltluftbereich 15 mit Druck beaufschlagt. Der Fahrgastraum wird gekühlt. Zum Heizen des Fahrgastraumes wird er ¬ wärmte Luft in den Warmluftbereich 14 geblasen, so dass die innere Membran 13, die in die mit gestrichelter Linie ange ¬ deutete Stellung übergeht und diese erwärmte Luft über Warm- luftschläuche 16 in die Bodenkanäle geleitet wird.

Die Umlenkung der Warm-/Kaltluft in den Textilkanal wird durch eine Luftverteilbox am Klimagerät gesteuert. Figur 2 zeigt eine perspektivische Darstellung der Deckenpa ¬ nele 5. In dieser Darstellung zum einen die Befestigungslaschen 9 zur Befestigung der Deckenpanele 5 an den Haltarmen 8 erkennbar. Die Deckenpanele 5 weist Ausblasabschnitte 17 mit Ausblasöffnungen auf, über die durch den Textilkanal 10 transportierte Luft in die Fahrgastzelle ausgeblasen werden. Die Ausblasabschnitte 17 erstrecken sich zwischen zwei Befes ¬ tigungsstegen 18, die an ihren voneinander abgewandten Seiten jeweils ein Klettband 19 aufweisen. Die Befestigungsstege 18 und das Klettband 19 erstrecken sich in Längsrichtung der Deckenpanele 5 über die gesamte Länge der Deckenpanele 5 hin ¬ weg .

In der Mitte der Deckenpanele 5 ist eine Beleuchtung 20 er- kennbar, die zur Beleuchtung der Fahrgastzelle dient. Hierzu weist die Beleuchtungseinrichtung 20 zweckmäßige Leuchtstoff ¬ röhren 21 auf, die sich ebenfalls in Längsrichtung der Deckenpanele 5 erstrecken. Die Leuchtstoffröhren sind durch eine transparente KunststoffScheibe 22 zum Inneren des Wagen- kastens 2 abgedeckt. Oberhalb der KunststoffScheibe 22 bildet die Lampeneinrichtung 20 eine elektrische isolierte Auflage 23 aus, die mit einem isolierenden und weichen Material be ¬ schichtet ist. Auf dieser Auflage liegt der Textilkanal 10 frei, also ohne Befestigung, auf.

Mit Bezug auf Figur 1 ist erkennbar, dass der Textilkanal 10 an seinen beiden Seiten zwei sich in Längsrichtung erstreckende Stoffbahnen aufweist, die mit dem Klettband 19 der Be ¬ festigungsstege 18 den Klettverschluss 24 ausbilden. Mit an- deren Worten ist jede der Stoffbahnen mit einem Verhakungs- teil oder aber einem Hakenteil des Klettverschlusses ausge ¬ rüstet, das mit dem Klettband 19 den Klettverschluss 24 aus ¬ gebildet. Zwischen den Verhakungsteilen der Stoffbahnen sind in dem Textilkanal 10 Luftaustrittsöffnungen eingebracht. Durch die Luftaustrittsöffnungen kann die Luft in einen Zwischenraum eintreten, der von dem Textilkanal 10 und der Deckenpanele 5 begrenzt ist. Von hier aus gelangt die klimati ¬ sierende Luft über die Luftausblasöffnungen der Deckenpanele 5 in die Fahrgastzelle im Inneren des Wagenkastens 2. Dabei entfaltet der Klettverschluss 19, 24 eine Dichtwirkung, so dass die klimatisierende Luft aus dem von Textilkanal 10 und Deckenpanele 5 begrenzten Zwischenraum über die Ausblasöff- nung der Deckenpanele 5 in das Fahrgastinnere gelangt und nicht seitlich aus dem Zwischenraum austritt, um im Wesentlichen zwischen Wagenkasten 2 und Innenabdeckung 4 zu verbleiben .