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Patent Searching and Data


Title:
VEST ADAPTER FOR A PROTECTIVE VEST FOR CONNECTING A PLURALITY OF MODULES, SYSTEM HAVING A VEST ADAPTER AND CONNECTED MODULES, ASSEMBLY HAVING A PROTECTIVE VEST AND VEST ADAPTER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/069230
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a vest adapter (10) for connecting modules (21-24, 100-400), wherein the vest adapter (10) can be detachably coupled to a protective vest and comprises at least one first sub-region (T1) for wearing in the region of the chest of an emergency personnel and a second sub-region (T2) for wearing in the region of the back, wherein the vest adapter (10) is formed by a first material layer (11), a second material layer (12) and an infrastructure (13) arranged between the first (11) and the second material layer (12) for coupling the modules (21-24, 100-400), wherein the infrastructure (13) comprises a plurality of units (31-38) of a wired interface type (USB) that are connected via cables (14) and a plurality N2 of units (41-42) of a first wireless interface type (WiFi) that are connected via cables (14).

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Inventors:
NÖTZEL CHRISTIAN (DE)
MIEKLEY SEBASTIAN (DE)
WEISS FABIAN (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/076748
Publication Date:
April 15, 2021
Filing Date:
September 24, 2020
Export Citation:
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Assignee:
RHEINMETALL ELECTRONICS GMBH (DE)
International Classes:
F41H1/02; A41D1/00
Foreign References:
US20180249133A12018-08-30
US20140101831A12014-04-17
KR20130079838A2013-07-11
EP1249751A22002-10-16
Attorney, Agent or Firm:
HORN KLEIMANN WAITZHOFER PATENTANWÄLTE PARTG MBB (DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Ein durch eine Einsatzkraft tragbarer Westenadapter (10) zum Verbinden einer Mehrzahl von Modulen (21-24, 100-400), wobei der Westenadapter (10) mit einer Schutzweste der Einsatzkraft lösbar koppelbar ist und zumindest einen ersten Teilbereich (Tl) zum Tragen im Bereich der Brust der Einsatzkraft und einen zweiten Teilbereich (T2) zum Tragen im Bereich des Rückens der Einsatz kraft aufweist, wobei der Westenadapter (10) durch eine erste Materiallage (ll), eine zweite Materiallage (12) und eine zwischen der ersten (ll) und der zweiten Materiallage (12) angeordnete Infrastruktur (13) zum Koppeln der Module (21- 24, 100-400) ausgebildet ist, wobei die Infrastruktur (13) eine Mehrzahl NI von über Kabel (14) verbundene Einheiten (31-38) eines drahtgebundenen Schnitt stellentyps (USB) und eine Mehrzahl N2 von über Kabel (14) verbundene Einhei ten (41-42) eines ersten drahtlosen Schnittstellentyps (WiFi) aufweist.

2. Westenadapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Infrastruktur (13) eine Mehrzahl N3 von über Kabel (14) verbundene Einheiten (51-52) eines zweiten drahtlosen Schnittstellentyps (BT) und eine Mehrzahl N4 von über Kabel (14) verbundenen Einheiten (61-63) eines dritten drahtlosen Schnittstellentyps (NFC) aufweist.

3. Westenadapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweihge Einheit (31-38) des drahtgebundenen Schnittstellentyps (USB) als elektrische und mechanische Verbin dungs -Einheit, insbesondere als Verbin dungsstecker, aus gebildet sind.

4. Westenadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Einheit (41-42, 51-52, 61-63) der drahtlosen Schnittstellenty pen (WiFi, BT, NFC) als eine Antenne oder als eine elektrische und mechanische Verbindungs-Einheit, insbesondere als ein Verbindungsstecker, ausgebildet ist.

5. Westenadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Einheiten (31, 35) vom gleichen Schnittstellentyp (USB) mittels einer durch eines der Kabel (14) gebildeten Punkt-zu-Punkt-Verbindung verbun den sind, wobei jeweils eine der beiden Einheiten (35), welche als Verbindungs- Einheit ausgebildet ist, in einer Verbindungsanordnung (70) der Infrastruktur (13) angeordnet ist.

6. Westenadapter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung (70) der Infrastruktur (13) mit einer korrespon dierenden Verbindungsanordnung (101) eines Interface-Moduls (100) verbindbar ist, wobei das Interface-Modul (100) eine jeweilige Steuer-Einheit für einen jeden der Schnittstellentypen der Infrastruktur (13) und zumindest eine elektrische und mechanische Verbindungs-Einheit (111-114), insbesondere einen Verbin dungsstecker und/oder eine Antenne, innerhalb ihrer Verbindungsanordnung (10) aufweist.

7. Westenadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der drahtgebundene Schnittstellentyp (USB) als USB ausgebildet ist und dessen Einheiten (31-38) der Infrastruktur (13) als USB-Verbindungs-Einheiten ausgebildet sind, wobei zumindest eine der USB-Verbindungs-Einheiten (31-38) mit einem USB-Modul (200) verbindbar ist, welches einen USB-Hub (201) auf weisend einen USB-Controller (202) und eine Mehrzahl von USB-Verbindungs- Einheiten (203-206) zur Ausbildung eines kaskadierten Stern-Netzwerks mit den USB-Verbindungs-Einheiten (31-38) der Infrastruktur (13) des Westenadapters (10) umfasst. 8. Westenadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Materiallage (ll, 12) aus einem Gewebe, insbesondere einem Textil, aus einem Kunststoffmaterial, einem Faserverbundwerkstoff oder einem Metallwerkstoff gebildet ist und für eine Anzahl der Verbindungs-Einheiten (31, 33) eine jeweibge Durchführung (15, 16) zum Anschluss eines der Module (21, 24) aufweist.

9. Westenadapter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Materiallage (ll, 12) im Bereich der jeweiligen Durchführung (15, 16) eine Aufnahme-Einrichtung, insbesondere eine Tasche, zum Aufnehmen des an¬ schließbaren Moduls (21-24) aufweist.

10. Westenadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Infrastruktur (13) des Westenadapters (10) dazu eingerichtet ist, eine in einem Kleidungsstück (23) der Einsatzkraft getragene kontaktlose Smartcard (SC) mit einem elektronischen System (24) zur Übertragung von kryptografr schem Material und/oder von mittels des kryptografischen Materials bereitge¬ stellten Daten kommunikationstechnisch zu koppeln.

11. System, aufweisend: einen Westenadapter (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, und eine Anzahl von mit der Infrastruktur (13) des Westenadapters (10) ver¬ bundenen Modulen (21, 24).

12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von verbundenen Modulen (21-24, 100-400) ein Interface-Modul (100) umfasst, welches eine jeweibge Steuer-Einheit (102- 106) für einen jeden der Schnittstellentypen der Infrastruktur (13) des Westenadapters (10) und zu mindest eine elektrische und mechanische Verbindungs-Einheit, insbesondere einen Verbindungsstecker, und/oder eine Antenne , aufweist. 13. System nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der drahtgebundene Schnittstellentyp als USB ausgebildet ist und dessen Einheiten (31-38) der Infrastruktur (13) des Westenadapters (10) als USB- Verbindungs -Einheiten ausgebildet sind, wobei die Anzahl von verbundenen Modulen (21-24, 100-400) ein USB-Modul (200) aufweist, welches einen USB-Hub (201) aufweisend einen USB-Controller (202) und eine Mehrzahl von USB-Verbindungs-Einheiten (203-206) zur Ausbil dung eines kaskadierten Stern-Netzwerks mit den USB-Verbindungs-Einheiten (31-38) der Infrastruktur (13) des Westenadapters (10) umfasst.

14. Eine durch eine Einsatzkraft tragbare Anordnung mit einer Schutzweste für die Einsatzkraft und einem Westenadapter (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Westenadapter (10) und die Schutzweste lösbar koppelbar sind, oder einem System (l) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei das System (l) und die Schutzweste lösbar koppelbar sind.

Description:
WESTENADAPTER FÜR EINE SCHUTZWESTE ZUM VERBINDEN EINER MEHRZAHL VON MODULEN, SYSTEM MIT WESTENADAPTER UND VERBUNDENEN MODULEN, ANORDNUNG MIT SCHUTZWESTE UND

WESTENADAPTER

Die vorliegende Erfindung betrifft einen durch eine Einsatzkraft tragbaren Wes tenadapter mit einer Infrastruktur zum Verbinden einer Mehrzahl von Modulen. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein System mit einem Westen adapter und einer Anzahl von mit der Infrastruktur des Westenadapters verbun denen Modulen. Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung eine durch eine Einsatzkraft tragbare Anordnung mit einer Schutzweste für die Einsatzkraft und einem Westenadapter oder einem System mit Westenadapter und verbundenen Modulen.

Es sind herkömmliche Schutzwesten für Einsatzkräfte, beispielsweise Soldaten, bekannt, welche eine integrierte, das heißt fest verbundene Infrastruktur zum Koppeln einer Mehrzahl von Modulen, beispielsweise Kommunikationsmodulen und Energiemodulen, aufweisen.

Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Kopplung einer Mehrzahl von Modulen an einer durch eine Schutzweste ge schützten Einsatzkraft zu verbessern.

Gemäß einem ersten Aspekt wird ein durch eine Einsatzkraft tragbarer Westen adapter zum Verbinden einer Mehrzahl von Modulen vor geschlagen. Der Wes tenadapter ist mit einer Schutzweste der Einsatzkraft lösbar koppelbar. Der Westenadapter weist zumindest einen ersten Teilbereich zum Tragen im Bereich der Brust der Einsatzkraft und einen zweiten Teilbereich zum Tragen im Bereich des Rückens der Einsatzkraft auf. Insbesondere weist der Westenadapter einen dritten Teilbereich zum Tragen im Bereich der Schultern der Einsatzkraft auf. Dabei ist der Westenadapter durch eine erste Materiallage, eine zweite Material lage und eine zwischen der ersten und der zweiten Materiallage angeordnete Inf- rastruktur zum Koppeln der Module ausgebildet, wobei die Infrastruktur eine Mehrzahl N 1 von über Kabel verbundene Einheiten eines drahtgebundenen Schnittstellentyps und eine Mehrzahl N2 von über Kabel verbundene Einheiten eines ersten drahtlosen Schnittstellentyps aufweist.

Die Kabel sind insbesondere Flachbandkabel. Die Einsatzkraft ist beispielsweise ein Soldat. Weitere Beispiele für Einsatzkräfte sind Feuerwehrleute, Polizisten, THW-Mitarbeiter und dergleichen.

Beispiele für die zu verbindenden Module umfassen ein Kommunikations-Modul, ein Interface-Modul, ein USB-Modul, ein Stecker-Modul zum Stecken von exter ne Geräte und/oder Sensoren, ein Energie-Modul, beispielsweise umfassend ei nen Akkumulator, einen Effektor, ein Anzeigegerät, ein Bediengerät, einen GPS- Empfänger, ein elektronisches System, wie ein Fahrzeugsystem, und/oder Senso ren.

Beispiele für die Sensoren umfassen ein Gyroskop, einen Beschleunigungssensor, einen Schrittzähler, einen Höhenmesser, einen Lichtsensor, ein Mikrophon, eine Umgebungsgeräuschunterdrückung und/oder einen Kompass.

Bei einem drahtgebundenen Schnittstellentyp, z. B. USB (Universal Serial Bus), erfolgen die Datenübertragung und die Energieübertragung ausschließlich drahtgebunden, d. h. ausschheßhch drahtgebundene Datenübertragung und Energieübertragung intern der Infrastruktur und ausschheßhch drahtgebundene Datenübertragung und Energieübertragung extern der Infrastruktur, d. h. ins besondere von und zu den Modulen.

Bei einem drahtlosen Schnittstellentyp, z. B. Bluetooth, erfolgt die Datenüber tragung und/oder die Energieübertragung zumindest auf einer Teilstrecke draht los. Insbesondere erfolgt die Datenübertragung bei dem drahtlosen Schnittstel lentyp extern der Infrastruktur ausschheßhch drahtlos und intern der Infra struktur ausschheßhch drahtgebunden. Aus Sicherheitsgründen, insbesondere gegen Störung und Abhören erfolgt die Datenübertragung intern der Infrastruktur somit ausschließlich drahtgebunden. Hierdurch erhöht sich die Sicherheit.

Der Westenadapter mit der Infrastruktur zum Verbinden der Module ist an der Schutzweste der Einsatzkraft lösbar koppelbar, das heißt lösbar befestigbar. Mit anderen Worten kann der Westenadapter an der Schutzweste, insbesondere oberhalb, innerhalb oder unterhalb der Schutzweste, befestigt werden und diese Befestigung kann wieder gelöst werden. Beispiele für Befestigungsvorrichtungen zum Befestigen des Westenadapters an der Schutzweste umfassen Chpse, Klemmverbindungen, Steckverbindungen, Reißverschlüsse und/oder Klettver schlussverbindungen.

Der vor geschlagene Westenadapter kann mit unterschiedlichen Westen gleichen Typs oder unterschiedlichen Typs gekoppelt werden. Hieraus ergibt sich ein er heblicher Vorteil gegenüber Schutzwesten mit integrierter Infrastruktur zum Verbinden von Modulen. Reißt beispielsweise ein Kabel der Infrastruktur im Feld, zum Beispiel während eines Kampfes, so kann der betroffene Soldat vorlie gend einfach den Westenadapter gegen ein Ersatzstück tauschen, er kann seine Schutzweste vorteilhafterweise anbehalten.

Bei einer herkömmlichen Schutzweste mit integrierter Infrastruktur müsste der Soldat bei Riss eines Kabels die gesamte Schutzweste tauschen. Folglich ergibt sich durch die flexible Einsetzbarkeit des vorliegenden Westenadapters auch eine Erhöhung der Sicherheit der Soldaten. Des Weiteren werden vorteilhafterweise Kosten eingespart, da für den jeweiligen Soldaten nicht jeweils eine Ersatz- Sicherheitsweste mit integrierter Infrastruktur bereitgehalten werden muss.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass die Einsatzkraft ihre akzeptierte Schutzweste, oft individualisierte Schutzweste, weitertragen kann. Die beiden Materiallagen und die dazwischen angeordnete Infrastruktur sind insbesondere in Art einer Sandwichbauweise aufgebaut.

Die Infrastruktur kann auch als Verbindungs-Einrichtung oder Koppel- Einrichtung bezeichnet werden.

Gemäß einer Ausführungsform weist die Infrastruktur eine Mehrzahl N3 von über Kabel verbundene Einheiten eines zweiten drahtlosen Schnittstellentyps und eine Mehrzahl N4 von über Kabel verbundenen Einheiten eines dritten drahtlosen Schnittstellentyps auf. NI, N2, N3 und N4 sind insbesondere natürli che Zahlen.

Beispielsweise ist der drahtgebundene Schnittstellentyp USB (Universal Serial Bus), der erste drahtlose Schnittstellentyp ist WiFi (Wireless Fidelity), der zwei te drahtlose Schnittstellentyp ist Bluetooth und der dritte drahtlose Schnittstel lentyp ist NFC (Near Field Communication).

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die jeweilige Einheit des drahtge bundenen Schnittstellentyps als elektrische und mechanische Verbindungs- Einheit, insbesondere als Verbindungsstecker oder Verbindungsbuchse, ausge bildet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die jeweilige Einheit der drahtlosen Schnittstellentypen als eine Antenne oder als eine elektrische und mechanische Verbindungs-Einheit, insbesondere als ein Verbindungsstecker oder Verbin dungsbuchse, ausgebildet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind jeweils zwei Einheiten vom glei chen Schnittstellentyp mittels einer durch eines der Kabel gebildeten Punkt-zu- Punkt-Verbindung verbunden. Dabei ist jeweils eine der beiden Einheiten, wel che als Verbindungs-Einheit ausgebildet ist, in einer Verbindungsanordnung der Infrastruktur angeordnet ist. Wenn beispielsweise die Infrastruktur des Westenadapters vier USB -Anschlüsse zum Anschließen eines jeweiligen Moduls mittels USB, zwei NFOAntennen für eine jeweilige NF C -Kommunikation, eine WiFi- Antenne für eine WiFi- Kommunikation und eine Bluetooth-Antenne für eine Bluetooth-Kommunikation hat, dann weist die Infrastruktur beispielsweise insgesamt acht Punkt-zu-Punkt- Verbindungen per Kabel und sieben Verbindungs-Einheiten (4 x USB, 1 x WiFi,

1 x Bluetooth, 1 x NFC) innerhalb der Verbindungsanordnung der Infrastruktur auf.

Beispielsweise umfasst der erste Teilbereich zum Tragen im Bereich der Brust der Einsatzkraft zwei USB -Anschlüsse und eine NFOAntenne. Im zweiten Teil bereich zum Tragen im Bereich des Rückens der Einsatzkraft sind beispielsweise die Verbindungsanordnung, zwei USB-Anschlüsse, eine WiFi-Antenne, eine Bluetooth-Antenne und eine NFC -Antenne vorgesehen. Der zweite Teilbereich zum Tragen im Bereich des Rückens kann bis in den Bereich des Steißbeins der Einsatzkraft gezogen sein, wobei dann beispielsweise zwei der oben erwähnten Anschlüsse, z.B. USB und NFC, in diesem Bereich des Steißbeins angeordnet sind. Die unterschiedlichsten Personen haben im Bereich des Steißbeins eine re lativ kleine Varianz, so dass die dort angeordnete NFC-Antenne für verschiedene Personen zur Kommunikation mit einer fest instalherten Empfangs-Einheit, z.B. eines Fahrzeugs oder eines Sitzes oder eines Stuhls verwendet werden kann.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Verbindungsanordnung der Inf rastruktur mit einer korrespondierenden Verbindungsanordnung eines Interface- Moduls verbindbar. Dabei umfasst das Interface-Modul eine jeweilige Steuer- Einheit für einen jeden der Schnittstellentypen der Infrastruktur und zumindest eine Verbindungs-Einheit, insbesondere einen Verbindungsstecker und/oder eine Antenne.

Die Steuer-Einheit kann hardwaretechnisch und/oder auch softwaretechnisch implementiert sein. Bei einer hardwaretechnischen Implementierung kann die Steuer-Einheit als Vorrichtung oder als Teil einer Vorrichtung, zum Beispiel als Computer oder als Mikroprozessor, ausgebildet sein. Bei einer softwaretechni schen Implementierung kann die Steuer-Einheit als Computerprogrammprodukt, als eine Funktion, als eine Routine, als Teil eines Programmcodes oder als aus führbares Objekt ausgebildet sein.

Ein Computerprogrammprodukt, wie z.B. ein Computerprogramm -Mittel, kann beispielsweise als Speichermedium, wie z.B. Speicherkarte, USB-Stick, CD-ROM, DVD, oder auch in Form einer herunterladbaren Datei von einem Server in ei nem Netzwerk bereitgestellt oder geliefert werden. Dies kann zum Beispiel in einem drahtlosen Kommunikations-Netzwerk durch die Übertragung einer ent sprechenden Datei mit dem Computerprogrammprodukt oder dem Computerpro gramm-Mittel erfolgen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der drahtgebundene Schnittstellen typ als USB ausgebildet. Dessen Einheiten der Infrastruktur sind als USB- Verbindungs-Einheiten ausgebildet. Dabei ist zumindest eine der USB- Verbindungs-Einheiten mit einem USB-Modul verbindbar. Das USB-Modul um- fasst einen USB-Hub aufweisend einen USB-Controller und eine Mehrzahl von USB-Verbindungs-Einheiten zur Ausbildung eines kaskadierten Stern- Netzwerks mit den USB-Verbindungs-Einheiten der Infrastruktur des Westen adapters.

Die USB-Verbindungs-Einheit kann auch als USB-Port oder USB-Anschluss be zeichnet werden und ist als USB-Stecker oder USB-Buchse ausgebildet.

Durch den Einsatz des USB-Moduls und die Ausbildung des kaskadierten Stern- Netzwerks ist die Anzahl der USB -Anschlüsse für den Westenadapter skaberbar. Folglich kann je nach Applikation durch den Westenadapter eine einstellbare Anzahl an USB -Anschlüssen bereitgestellt werden, z.B. 4, 8 oder 12.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die jeweilige Materiallage aus einem Gewebe, insbesondere einem Textil, aus einem Kunststoffmaterial, einem Faser- Verbundwerkstoff oder einem Met all Werkstoff gebildet. Für eine Anzahl der Ver bindungs-Einheiten weist die Materiallage eine jeweilige Durchführung zum An schluss eines der Module auf.

Die Durchführung ist insbesondere dazu geeignet, den jeweiligen Anschluss, zum Beispiel einen USB-Anschluss, von der Infrastruktur nach außen zu führen, wo ein korrespondierender USB-Stecker eines externen Moduls eingesteckt werden kann.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Materiallage im Bereich der jeweiligen Durchführung eine Aufnahme -Einrichtung zum Aufnehmen des an schließbaren Moduls auf. Die Aufnahme-Einrichtung ist insbesondere als eine Tasche ausgebildet.

In die Aufnahme-Einrichtung kann das entsprechende Modul eingesteckt werden und durch die Durchführung können zum Beispiel die USB -Buchse der Infra struktur mit dem USB-Stecker des Moduls kontaktiert werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Infrastruktur des Westenadap ters dazu eingerichtet, eine in einem Kleidungsstück der Einsatzkraft getragene kontaktlose Smartcard mit einem elektronischen System zur Übertragung von kryptografischen Material und/oder von mittels des kryptograhschen Materials bereitgestellten Daten kommunikationstechnisch zu koppeln.

Beispielsweise ist das Kleidungsstück eine an einer Kette getragene Erken nungsmarke eines Soldaten (Dog-Tag-Kette), welche die kontaktlose Smart-Card aufweist, insbesondere integriert. Das elektronische System ist insbesondere ein Fahrzeugsystem, beispielsweise ein Rad-Panzer. Dabei kann das folgende Bei spiel die Funktionsweise des vorhegenden Westenadapters illustrieren: Wenn der Soldat mit seiner Erkennungsmarke am Hals und getragener Schutzweste mit befestigtem Westenadapter in das Fahrzeug steigt, so kann er sich mittels der Daten, welche auf der Smart-Card gespeichert sind, gegenüber dem Fahr- zeugsystem i entifizieren und/oder authentifizieren. Hierbei kann beispielsweise oben diskutierte NFC -Schnittstelle verwendet werden. Wenn die eine der beiden NFC -Antennen in dem ersten Teilbereich zum Tragen im Bereich der Brust und die zweite NFOAntenne im zweiten Teilbereich zum Tragen im Bereich des Steißbeins angeordnet sind, so kann die erste NFOAntenne die Daten der Smart Card erfassen, über die Verbin dungs -Einheit für NFC in der Verbin dungsanordnung an die zweite NFC -Antenne im Bereich des Steißbeins übertra gen und von dort kann die zweite NFOAntenne diese Daten an eine Empfangs- Einheit des Fahrzeugsystems übertragen, welche in dem Fahrzeugsitz angeord net ist. Eine solche Kommunikation kann insbesondere auch bidirektional erfol gen.

Gemäß einem zweiten Aspekt wird ein System vorgeschlagen, welches einen Westenadapter gemäß dem ersten Aspekt oder einer der Ausführungsformen des ersten Aspekts und eine Anzahl von mit der Infrastruktur des Westenadapters verbundenen Modulen aufweist.

Gemäß einer Weiterbildung umfasst die Anzahl von verbundenen Modulen ein Interface-Modul, welches eine jeweihge Steuer-Einheit und zumindest eine Ver bindungs-Einheit, insbesondere einen Verbindungsstecker, und/oder eine Anten ne für einen jeden der Schnittstellentypen der Infrastruktur des Westenadapters aufweist.

Gemäß einer weiteren Weiterbildung ist der drahtgebundene Schnittstellentyp als USB ausgebildet und dessen Einheiten der Infrastruktur des Westenadapters sind als USB-Verbindungs-Einheiten ausgebildet. Dabei weist die Anzahl von verbundenen Modulen ein USB-Modul auf, welches einen USB-Hub aufweisend einen USB-Controller und eine Mehrzahl von USB-Verbindungs-Einheiten zur Ausbildung eines kaskadierten Stern-Netzwerks mit den USB-Verbindungs- Einheiten der Infrastruktur des Westenadapters umfasst. Gemäß einem dritten Aspekt wird eine durch eine Einsatzkraft tragbare Anord nung vorgeschlagen, mit einer Schutzweste für die Einsatzkraft und einem Wes tenadapter gemäß dem ersten Aspekt oder einer der Ausführungsformen des ers ten Aspekts, wobei der Westenadapter und die Schutzweste lösbar koppelbar sind, oder einem System gemäß dem zweiten Aspekt oder einer der Weiterbil dungen des zweiten Aspekts, wobei das System und die Schutzweste lösbar kop pelbar sind.

Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht expli zit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausfüh rungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegen stand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungs beispiele der Erfindung. Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzug ten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.

Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.

Fig. 1 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines Systems mit einem tragbaren Westenadapter für eine Einsatz kraft;

Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht des Westenadapters nach Fig. Y, und

Fig. 3 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines Interface-Moduls für den Westenadapter nach Fig. Y, Fig. 4 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines USB-Moduls für den Westenadapter nach Fig. Y,

Fig. 5 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines Kommunikations-Moduls für den Westenadapter nach Fig. Y,

Fig. 6 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines Stecker-Moduls für den Westenadapter nach Fig. Y und

Fig. 7 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines weiteren Ausführungs- beispiels eines Systems mit einem tragbaren Westenadapter für eine Einsatzkraft.

In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Be zugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.

Fig. 1 zeigt ein schematisches Blockschaubild eines Ausführungsbeispiels eines Systems 1 mit einem tragbaren Westenadapter 10 für eine Einsatzkraft. Die Fig. 1 wird unter gemeinsamer Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 6 erläutert. Hierbei zeigt die Fig. 2 eine Schnittansicht des Westenadapters 10 nach Fig. 1, Fig. 3 zeigt ein Interface-Modul 100 für den Westenadapter 10 nach Fig. 1, Fig. 4 zeigt ein USB-Modul 200 für den Westenadapter 10 nach Fig. 1, Fig. 5 zeigt ein Kom munikations-Modul 300 für den Westenadapter 10 nach Fig. 1 und Fig. 6 zeigt ein Stecker-Modul 400 für den Westenadapter 10 nach Fig. 1.

Der Westenadapter 10 nach Fig. 1 ist mit einer Mehrzahl von Modulen 21-24, 100-400 koppelbar. Die Module 21, 22 sind in Fig. 1 gezeigt, das Interface-Modul 100 ist in Fig. 3 gezeigt, das USB-Modul 200 ist in Fig. 4 gezeigt, das Kommuni kations-Modul 300 ist in Fig. 5 gezeigt und das Stecker-Modul 400 ist in Fig. 6 gezeigt. Darüber hinaus zeigt die Fig. 7, welche im Folgenden noch detailliert erläutert werden wird, die Module 23 und 24. Beispielsweise sind die Module 21 und 22 der Fig. 1 las das USB-Modul 200 der Fig. 4 und als das Kommunikati ons-Modul 300 der Fig. 5 ausgebildet.

Der Westenadapter 10 ist mit einer Schutzweste (nicht gezeigt) der Einsatzkraft lösbar koppelbar. Das heißt, der Westenadapter 10 ist an der Schutzweste lösbar befestigbar.

Der Westenadapter 10 nach Fig. 1 hat einen ersten Teilbereich TI zum Tragen im Bereich der Brust der Einsatzkraft, einen zweiten Teilbereich T2 zum Tragen im Bereich des Rückens der Einsatzkraft und einen dritten Teilbereich T3 zum Tragen im Bereich der Schultern der Einsatzkraft. Der Westenadapter 10 kann in oder auf der Schutzweste getragen werden.

Wie in Fig. 2 dargestellt, hat der Westenadapter 10 eine erste Materiallage 11, eine zweite Materiallage 12 und eine zwischen der ersten Materiallage 11 und der zweiten Materiallage 12 angeordnete Infrastruktur 13 zum Koppeln der Mo- dule 21, 22 (nach Fig. l).

In dem Beispiel der Fig. 1 hat die Infrastruktur 13 des Westenadapters 10 vier USB -Anschlüsse 31-34 zum Anschließen eines jeweiligen Moduls mittels USB, zwei NFOAntennen 61-62 für eine jeweilige NFC-Kommunikation, eine WiFi- Antenne 41 für eine WiFi-Kommunikation und eine Bluetooth-Antenne 51 (BT, Bluetooth) für eine Bluetooth-Kommunikation. Hierzu hat die Infrastruktur 10 der Fig. 1 acht Punkt-zu-Punkt Verbindungen per Kabel 14 und sieben Verbin dungs-Einheiten (4 x USB mit den Bezugszeichen 35-38, 1 x WiFi mit dem Be zugszeichen 42, 1 x Bluetooth mit dem Bezugszeichen 52, 1 x NFC mit dem Be zugszeichen 63) innerhalb der Verbindungsanordnung 70 der Infrastruktur 13.

Beispielsweise umfasst der erste Teilbereich TI zum Tragen im Bereich der Brust der Einsatzkraft zwei USB -Anschlüsse 31, 32 und eine NFOAntenne 61. Im zweiten Teilbereich T2 zum Tragen im Bereich des Rückens der Einsatzkraft sind beispielsweise die Verbindungsanordnung 70, zwei USB -Anschlüsse 33, 34 eine WiFi-Antenne 41, eine Bluetooth-Antenne 51 und eine NEC- Antenne 62 vorgesehen.

Der zweite Teilbereich T2 zum Tragen im Bereich des Rückens kann bis in den Bereich des Steißbeins der Einsatzkraft gezogen sein, wobei dann beispielsweise der USB-Anschluss 34 und die NFC-Antenne 62 in diesem Bereich des Steißbeins angeordnet sind. Hierbei ist herauszustellen, dass die unterschiedlichsten Perso ¬ nen im Bereich des Steißbeins eine relativ kleine Varianz haben, so dass die dort angeordnete NFC-Antenne 62 für verschiedene Personen zur Kommunikation mit einer fest installierten Empfangs-Einheit 24 (siehe Fig. 7) eines Fahrzeugs- Systems verwendet werden kann. Details hierzu werden mit Bezug zur Fig. 7 beschrieben.

Weiter mit Bezug zur Fig. 1, ist die Verbindungsanordnung 70 der Infrastruktur 13 mit einer korrespondierenden Verbindungsanordnung 101 des Interface- Moduls 100 verbindbar (siehe Fig. 3). Das Interface-Modul 100 hat eine jeweilige Steuer-Einheit 102- 105 für einen jede der Schnittstellen innerhalb der Verbin ¬ dungsanordnung 70 und eine Anzahl von Verbindungs-Einheiten, hier die USB- Ports 111-113.

Darüber hinaus umfasst das Interface-Modul 100 der Fig. 3 eine Audio-Einheit 120, eine Steuer-Einheit 130 und eine Energie-Einheit 140. Die Audio-Einheit 120 kann beispielsweise ein Mikrofon und/oder einen Lautsprecher umfassen.

Die Steuer-Einheit 130 umfasst beispielsweise einen Mikroprozessor. Die Ener ¬ gie-Einheit 140 hat insbesondere eine Anzahl von Akkumulatoren.

Wie die Fig. 1 zeigt, umfasst die Infrastruktur 13 eine Anzahl von USB-Ports 31- 34. An einen solchen USB-Port 31-34 kann das USB-Modul 200 der Fig. 4 ver ¬ bunden werden. Das USB-Modul 200 der Fig. 4 hat einen USB-Hub 201 aufwei ¬ send einen USB-Controller 202 und eine Anzahl von USB-Ports 203-206. Ohne Einschränkung der Allgemeinheit hat das USB-Modul 200 der Fig. 4 vier USB- Ports 203-206. Auch eine größere oder kleinere Anzahl von USB-Ports ist mög lich.

Das USB-Modul 200 mit USB -Controller 202 und USB-Ports 203-206 ist damit dazu eingerichtet, mit den USB-Verbindungs-Einheiten 31-38 der Infrastruktur 13 des Westenadapters 10 ein kaskadiertes Stern-Netzwerk auszubilden.

Des Weiteren ist an einen der USB-Ports 31-34 der Infrastruktur 13 das Kom munikations-Modul 300 der Fig. 5 verbindbar. Das Kommunikations-Modul 300 der Fig. 5 hat einen USB-Controller 301 sowie zwei USB-Ports 302, 303. Ferner umfasst das Kommunikations-Modul 300 eine Rechen-Einheit 304. Das Kommu nikations-Modul 300 ist insbesondere mit einem Führungssystem zur Führung der Soldaten verbindbar und leistet eine Vielzahl von Funktionen, beispielsweise als Informationssystem und AR-Visualisierung (AR, Augmented Reality).

Des Weiteren ist an einen der USB-Ports 31-34 der Infrastruktur 13 das Stecker- Modul 400 der Fig. 6 verbindbar. Das Stecker-Modul 400 hat eine Anzahl von USB-Ports 401. Das Stecker-Modul 400 wird dabei insbesondere als Docking-Port zum Stecken von Benutzerendgeräten verwendet. Der mechanische Anteil des Stecker-Moduls 400 ist modular austauschbar und kann auch zum Stecken von Kabeln genutzt werden.

Wie die Fig. 2 zeigt, ist die Infrastruktur 13 zwischen der ersten Materiallage 11 und der zweiten Materiallage 12 angeordnet. Die erste Materiallage 11, die zwei te Materiallage 12 und die Infrastruktur 13 sind insbesondere in Art einer Sandwich-Bauweise aufgebaut. Die jeweihge Materiallage 11, 12 ist beispielswei se aus einem Gewebe, wie einem Textil, aus einem Kunststoffmaterial, einem Faserverbundwerkstoff oder einem Metallwerkstoff gebildet. Für eine Anzahl der Verbindungs-Einheiten, in dem Beispiel der Fig. 2 die USB-Ports 31, 33, ist eine jeweilige Durchführung 15, 16 zum Anschluss eines der Module in einer der Ma teriallagen, in dem Beispiel der Fig. 2 in der ersten Materiallage 11, vorgesehen. Die Materiallage 11 kann im Bereich der jeweiligen Durchführung 15, 16 eine Aufnahme-Einrichtung zum Aufnehmen des anschließbaren Moduls aufweisen. Eine solche Aufnahme-Einrichtung (nicht gezeigt) ist beispielsweise als Tasche ausgebildet.

Ferner zeigt die Fig. 7 ein schematisches Blockschaltbild eines weiteren Ausfüh ¬ rungsbeispiels eines Systems 1 mit einem tragbaren Westenadapter 10 für eine Einsatzkraft. Der Westenadapter 10 entspricht dem mit Bezug zu den Fig. 1 bis 6 erläuterten Westenadapter 10. Die Fig. 7 unterscheidet sich von der Fig. 1 in den gekoppelten Modulen 23 und 24, anstatt der Module 21 und 22 in Fig. 1. In dem Beispiel der Fig. 7 ist das Modul 23 eine Erkennungsmarke eines Soldaten (Dog- Tag-Kette), welche eine kontaktlose Smart-Card SC aufweist. Das Modul 24 ist eine Empfangs-Einheit eines Fahrzeugsystems, beispielsweise eines Radpanzers.

Wenn der Soldat mit seiner Erkennungsmarke 23 am Hals und getragener Schutzweste mit befestigtem Westenadapter 10 in das Fahrzeug einsteigt, so kann er sich mittels der Daten, welche auf der Smart-Card SC gespeichert sind, gegenüber dem Fahrzeug identifizieren und/oder authentifizieren. Hierbei emp ¬ fängt die NFC-Antenne 61 des ersten Teilbereichs TI die Daten von der Smart- Card SC und überträgt diese mittels der NFC-Finheit 63 der Verbindungsanord ¬ nung 70 an die im Bereich des Steißbeins angeordnete NFC-Antenne 62.

Die NFC-Antenne 62 kann dann die Daten an die Empfangs-Einheit 24 des Fahrzeugsystems übertragen, um die Identifizierung und/oder Authentifizierung des Soldaten durchzuführen. Eine solche Kommunikation kann auch bidirektio ¬ nal erfolgen. Die Empfangs-Einheit 24 ist beispielsweise in einem Fahrzeugsitz des Fahrzeugs verbaut.

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrie ¬ ben wurde, ist sie vielfältig modifizierbar. BEZUGSZEICHENLISTE

1 System

10 Westenadapter

11 Materiallage

12 Materiallage

13 Infrastruktur

14 Kabel

15 Durchführung

16 Durchführung

21-24 Modul

31-38 Einheiten des drahtgebundenen Schnittstellentyps (USB)

41-42 Einheiten des ersten drahtlosen Schnittstellentyps (WiFi)

51-52 Einheiten des zweiten drahtlosen Schnittstellentyps (BT)

61-63 Einheiten des dritten drahtlosen Schnittstellentyps (NFC)

70 Verbindungsanordnung

100 Interface-Modul

101 Verbindungsanordnung

102-105 Steuer-Einheit

111-114 Verbindungs-Einheit

120 Audio-Einheit

130 Rechen-Einheit

140 Energie-Einheit

200 USB -Modul

201 USB -Hub

202 USB-Controller

203-206 USB -Port

300 Kommunikations-Modul

301 Steuer-Einheit

302-303 USB -Port

304 Rechen-Einheit

400 Stecker-Modul 401 USB -Port

USB Universal Serial Bus, drahtgebundener Schnittstellentyp WiFi Wireless Fidelity, erster drahtloser Schnittstellentyp BT Bluetooth, zweiter drahtloser Schnittstellentyp NFC Near Field Communication, dritter drahtloser Schnittstellentyp