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Patent Searching and Data


Title:
WOBBLE MECHANISM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/083543
Kind Code:
A1
Abstract:
A wobble mechanism is provided with a wobble member, which is arranged on an input shaft and has at least one row of force transmitting elements interacting with secondary force transmitting elements arranged on the input side and output side. At least one row of force transmitting elements is formed by magnets (7, 8, 37, 38, 48, 49, 50) arranged on the outside of the wobble member. In this way, low-noise operation is enabled.

Inventors:
PUCHHAMMER GREGOR (AT)
Application Number:
PCT/AT2010/000010
Publication Date:
July 29, 2010
Filing Date:
January 14, 2010
Export Citation:
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Assignee:
PUCHHAMMER GREGOR (AT)
International Classes:
F16H1/32; F16H49/00; H02K49/10; H02K7/09
Foreign References:
JPH0763164A1995-03-07
JPH09273475A1997-10-21
DE10237686A12004-02-26
US1330393A1920-02-10
DE19533084A11997-03-13
FR2286984A11976-04-30
JPH07248047A1995-09-26
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
RIPPEL, Andreas et al. (AT)
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Claims:
Patentansprüche

1. Taumelgetriebe, dessen auf einer Eingangswelle angeordneter Taumelkörper mit wenigstens einer Reihe von Kraftübertragungselementen versehen ist, die mit eingangsseitig und ausgangsseitig angeordneten sekundären

Kraftübertragungselementen zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Reihe von Kraftübertragungselementen von Magneten (7, 8, 37, 38, 48, 49, 50) gebildet ist, die auf der Außenseite des Taumelkörpers (5, 45) angeordnet sind.

2. Taumelgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die

Eingangswelle (2, 42) und/oder die dazu koaxiale Ausgangswelle (3) als Hohlwellen ausgebildet sind.

3. Taumelgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen dem Taumelkörper und der Wellenachse veränderbar ist.

4. Taumelgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von insbesondere eingangsseitigen Kraftübertragungselementen (7) axial verschiebbar ist.

5. Taumelgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb über eine in einem Winkel von 90° zum Abtrieb liegende Antriebswelle (40) erfolgt.

6. Taumelgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zur Erzeugung der Taumelbewegung veränderbar ist.

7. Taumelgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Taumelkörper zweiteilig ausgeführt ist, wobei die beiden Teile drehbar zueinander angeordnet sind und eine gemeinsame Drehachse besitzen.

8. Taumelgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstützung des Drehmomentes der Abtriebswelle (43) ein elastisches Element (51) angeordnet ist.

Description:
Taumelgetriebe

Die Erfindung bezieht sich auf ein Taumelgetriebe, dessen auf einer Eingangswelle angeordneter Taumelkörper mit wenigstens einer Reihe von Kraftübertragungselementen versehen ist, die mit eingangsseitig und ausgangsseitig angeordneten sekundären Kraftübertragungselementen zusammenwirken.

Derartige bekannte Getriebe für hohe Untersetzungen basieren auf der Idee eines

Differenzgetriebes, bei dem zwei Zahnkränze mit wenigen Zähnen Differenz gegeneinander verschoben werden. Dabei ist der erste Zahnkranz meist starr mit dem

Gehäuse verbunden, wohingegen der zweite Zahnkranz mit der Abtriebswelle verbunden ist.

Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Taumelgetriebe der genannten Art zu schaffen, das äußerst leise arbeiten kann. Erreicht wird dies dadurch, dass wenigstens eine Reihe von Kraftübertragungselementen von Magneten gebildet ist, die auf der Außenseite des Taumelkörpers angeordnet sind.

Erfindungsgemäße Taumelgetriebe können als Untersetzungsantrieb ausgeführt sein, ebenso aber auch als Übersetzungsantrieb oder als Stelleinrichtung, Feststelleinrichtung oder Positioniereinrichtung.

Wird bei einem Taumelgetriebe erfindungsgemäß die Eingangswelle und die dazu koaxiale Ausgangswelle als Hohlwellen ausgebildet, ist es möglich, durch die beiden Hohlwellen Bedienungsleitungen od. dgl. zu führen.

Bei der Verwendung von erfindungsgemäßen Kraftübertragungselementen kann es zweckmäßig sein, durch Veränderung des Winkels zwischen dem Taumelkörper und der Wellenachse die Kraftübertragungselemente außer Zusammenwirken zu bringen. Dadurch kann ein Auskuppeln bzw. ein Überlastschutz erreicht werden. Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ohne auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen jeweils im Schnitt:

Fig. 1 ein Taumelgetriebe mit einer Kombination einer Magnetstufe und einem bogenverzahnten Kegelradpaar;

Fig. 2 ein Taumelgetriebe, bei dem Antrieb und Abtrieb um 90 Grad versetzt sind; Fig. 3 ein Taumelgetriebe mit einem zweireihig mit Magneten besetzten

Taumelkörper; Fig. 4 ein Taumelgetriebe mit einem einreihig mit Magneten besetzten Taumelkörper.

Gemäß Fig. 1 ist in einem Gehäuse 1 eine Eingangswelle 2 gelagert, die als Hohlwelle ausgebildet ist. Eine dazu koaxiale Ausgangswelle 3 ist ebenfalls im Gehäuse 1 gelagert. Auch diese Welle 3 ist als Hohlwelle ausgebildet.

Die Welle 3 ist mit einer bogenverzahnten Kegelradverzahnung 4 versehen, die auch als besonderer, mit der Welle 3 verbundener Teil ausgebildet sein könnte.

Auf der Eingangswelle 2 ist in bekannter Weise ein Taumelkörper 5 gelagert, der mit einer Bogenverzahnung 6 versehen ist, die mit der bogenverzahnten Kegelradverzahnung 4 zusammenwirkt. Am Taumelkörper 5 sind am Umfang Kraftübertragungselemente in Form von Magneten 7 angeordnet, die mit Magneten 8 zusammenwirken, die mit dem Gehäuse 1 verbunden sind. Diese Magnete 8 bilden die sekundären Kraftübertragungselemente des Taumelgetriebes.

Wie durch einen Doppelpfeil angedeutet, können die Magnete 8 axial verschiebbar sein.

Durch die Anordnung der ersten Stufe des Taumelgetriebes als Magnetgetriebestufe 7, 8 kann dies zur Messung des auf das Getriebe wirkenden Antriebsmomentes verwendet werden. Durch das Moment, das von der Abtriebswelle 3 auf den Taumelkörper 5 wirkt, wird dieser mit dem Abtriebsmoment belastet. Dieses stützt sich über die Magnetkräfte am Gehäuse 1 ab. Dadurch verdreht sich der

Taumelkörper 5 relativ zum Gehäuse 1 in Abhängigkeit des wirkenden

Abtriebmomentes. Diese Verdrehung ist ein Maß für den Moment und kann durch eine bekannte Vorrichtung gemessen werden.

Die Messgröße „Drehmoment" kann für Anwendungen einem Steuergerät zugeführt werden und für Regelungsaufgaben verwendet werden.

Durch die mögliche axiale Verschiebung der Magnetreihe 8 kann das begrenzende Drehmoment verändert werden.

Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 entsprechen die Teile 31, 33, 34, 35, 36, 37 und 38 den Teilen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 der Anordnung nach Fig. 1.

Ein wesentlicher Unterschied gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 ist, dass der Antrieb in einem Winkel von 90 Grad zum Abtrieb erfolgt. Die Antriebswelle 40 ist über eine Kegelrad Verzahnung 41 mit einer Taumel welle 42 verbunden. Die Taumelwelle 42 treibt über ein innen liegendes Lager 43 den Taumelkörper 44 an. Dieser ist wieder mit Magneten 37 ausgestattet, die mit im Gehäuse 31 gelagerten Magneten 38 zusammenwirken.

Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 und 4 ist in einem Gehäuse 41 eine Eingangswelle 42 gelagert, mit der ein Taumelkörper 45 verbunden ist. Der Taumelkörper 45 ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 mit zwei Reihen 46, 47 von Magneten bestückt, die abwechselnd mit Magneten 48 und 49 zusammenarbeiten.

Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der Taumelköper 45 nur mit einer

Reihe 50 von Magneten versehen. Das Drehmoment der Abtriebswelle 43 stützt sich über die Magnetkräfte und über das elastische Element 51 am Gehäuse 41 ab und bewirkt eine korrespondierende Verdrehung des Magnetrades 48. Diese Verdrehung ist ein Maß für das im Getriebestrang wirkende Drehmoment und kann für eine Drehmomentenmessung herangezogen werden.

Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So könnte der Winkel zur Erzeugung der Taumelbewegung veränderbar sein. Dies ist dann von Vorteil, wenn das Spiel zwischen den zusammenwirkenden Trägern veränderbar sein soll.

Der Taumelkörper könnte auch zweiteilig ausgeführt sein, wobei die beiden Teile drehbar zueinander angeordnet sind und eine gemeinsame Drehachse besitzen.

Beide Teile sind über ein Verbindungselement zu koppeln, das elastische Eigenschaften besitzt. Da das volle Drehmoment über diese Koppelung übertragen wird, ist das Maß der Verdrehung ein Maß für das am Abtrieb momentan herrschende Drehmoment.