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Title:
CONCEPT FOR WARNING ROAD USERS IN AN AREA SURROUNDING A MOTOR VEHICLE THAT ONE OR MORE OCCUPANTS OF THE MOTOR VEHICLE WILL IMMINENTLY BE ALIGHTING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/033279
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for warning road users in an area surrounding a motor vehicle that one or more occupants of the motor vehicle will imminently be alighting, comprising the following steps: - detecting whether a parking process of the motor vehicle has ended, - outputting one or more warning signals to the area surrounding the motor vehicle if the parking process has ended. The invention further relates to a corresponding apparatus, to a parking space, to a motor vehicle and also to a computer program.

Inventors:
NORDBRUCH, Stefan (Wipperstrasse 2, Kornwestheim, 70806, DE)
Application Number:
EP2017/065207
Publication Date:
February 22, 2018
Filing Date:
June 21, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
G08G1/16; B60Q1/02; B60Q1/26; B60Q1/46; B60Q1/48
Domestic Patent References:
WO2016049812A12016-04-07
Foreign References:
GB2517789A2015-03-04
DE102011076340A12012-11-29
EP2071537A12009-06-17
DE102007052667A12009-05-07
DE102011076340A12012-11-29
DE202013000250U12013-02-22
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Claims:
Ansprüche

1 . Verfahren zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs (301 ) auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs (301 ), umfassend die folgenden Schritte:

- Erfassen (101 ), ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs (301 ) beendet ist,

- Ausgeben (103) eines oder mehrerer Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs (301 ), wenn der Parkvorgang beendet ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei vor dem Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale geprüft wird, ob das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale notwendig ist, wobei das oder die mehreren Warnsignale nur dann ausgegeben werden, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Ausgeben notwendig ist.

3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Kraftfahrzeug (301 ) in einer Garage parkt, kein(e) Warnsignal(e) ausgegeben wird respektive werden.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Kraftfahrzeug (301 ) an einer Straße parkt, das oder die mehreren Warnsignale ausgegeben werden.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei, wenn das Prüfen ergeben hat, dass sich in dem Umfeld des Kraftfahrzeugs (301 ) ein Verkehrsteilnehmer befindet, das oder die mehreren Warnsignale ausgegeben werden.

6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei ein Aussteigebereich ermittelt wird, an welchem ein Kraftfahrzeuginsasse aussteigen wird, wobei das oder die mehreren Warnsignale die Information umfassen, wo sich der Aussteigebereich befindet.

7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale umfasst, dass der Aussteigebereich beleuchtet wird.

8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale umfasst, dass dasjenige Kraftfahrzeuglicht, insbesondere derjenige Fahrtrichtungsanzeiger, des Kraftfahrzeugs (301 ) aktiviert wird, an dessen Seite sich der Aussteigebereich befindet.

9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Erfassen, ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs (301 ) beendet ist, ein oder mehrere der folgenden Schritte umfasst: Erfassen eines Endes eines Parkvorgangs mittels einer Umfeldsensorinfrastruktur eines Parkplatzes (401 ), innerhalb welchem der Parkvorgang durchgeführt wird, Empfangen einer Nachricht über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, dass der Parkvorgang beendet ist.

10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale mittels einer Signalisierungseinrichtung des Kraftfahrzeugs (301 ) und/oder mittels einer an einer sich in dem Umfeld des Kraftfahrzeugs (301 ) befindenden stationären Infrastruktur angeordneten Signalisierungseinrichtung durchgeführt wird.

1 1 . Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale umfasst, dass eine Warnung über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk an Verkehrsteilnehmer gesendet wird.

12. Vorrichtung (201 ) zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs (301 ) auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs (301 ), umfassend:

- eine Erfassungseinrichtung (203) zum Erfassen, ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs (301 ) beendet ist, - eine Steuerungseinrichtung (205) zum Steuern einer Warneinrichtung, die ausgebildet ist, ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs (301 ) auszugeben,

- wobei die Steuerungseinrichtung (205) ausgebildet ist, die Warneinrich- tung derart zu steuern, dass die Warneinrichtung ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs (301 ) ausgibt, wenn der Parkvorgang beendet ist.

13. Parkplatz (401 ) für Kraftfahrzeuge (301 ), umfassend die Vorrichtung nach Anspruch 12.

14. Kraftfahrzeug (301 ), umfassend die Vorrichtung nach Anspruch 12.

15. Computerprogramm, umfassend Programmcode zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , wenn das Computerprogramm auf einem Computer ausgeführt wird.

Description:
Beschreibung Titel

Konzept zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeugin- sassen des Kraftfahrzeugs

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs. Die Erfindung betrifft ferner einen Parkplatz, ein Kraftfahrzeug sowie in Computerprogramm.

Stand der Technik Die Offenlegungsschrift DE 10 2007 052 667 A1 zeigt ein Verfahren und eine

Vorrichtung zur Erkennung und Meldung eines Aussteigens von Personen aus einem Fahrzeug.

Die Offenlegungsschrift DE 10 201 1 076 340 A1 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern.

Die Gebrauchsmusterschrift DE 20 2013 000 250 U1 zeigt eine optische und akustische Ausstiegssicherung bei Pkw und Lkw. Offenbarung der Erfindung

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist darin zu sehen, ein effizientes Konzept zum effizienten Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraft- fahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs bereitzustellen. Diese Aufgabe wird mittels des jeweiligen Gegenstands der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von jeweils abhängigen Unteransprüchen.

Nach einem Aspekt wird ein Verfahren zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs bereitgestellt, umfassend die folgenden Schritte:

- Erfassen, ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist,

- Ausgeben eines oder mehrerer Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs, wenn der Parkvorgang beendet ist.

Gemäß einem weiteren Aspekt wird eine Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs bereitgestellt, umfassend:

- eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen, ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist,

- eine Steuerungseinrichtung zum Steuern einer Warneinrichtung, die ausgebildet ist, ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs auszugeben,

- wobei die Steuerungseinrichtung ausgebildet ist, die Warneinrichtung derart zu steuern, dass die Warneinrichtung ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs ausgibt, wenn der Parkvorgang beendet ist.

Nach einem anderen Aspekt wird ein Parkplatz für Kraftfahrzeuge bereitgestellt, wobei der Parkplatz die Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs umfasst.

Nach einem Aspekt wird ein Kraftfahrzeug bereitgestellt, welches die Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs umfasst.

Nach einem anderen Aspekt wird ein Computerprogramm bereitgestellt, welches Programmcode zur Durchführung des Verfahrens zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs umfasst, wenn das Computerprogramm auf einem Computer ausgeführt wird. Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass die obige Aufgabe dadurch gelöst werden kann, dass, sobald der Parkvorgang beendet ist, ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs ausgegeben werden. Denn üblicherweise wird ein Kraftfahrzeuginsasse, z.B. der Fahrer, des Kraftfahrzeugs nach dem Parken des Kraftfahrzeugs dieses verlassen und nicht im Kraftfahr- zeug sitzen bleiben. Insofern ist damit zu rechnen, dass der Kraftfahrzeuginsasse das Kraftfahrzeug verlassen oder aus diesem aussteigen wird.

Dadurch also, dass in diesem Fall das Umfeld des Kraftfahrzeugs gewarnt wird, wird es Verkehrsteilnehmern im Umfeld des Kraftfahrzeugs beispielsweise er- möglicht, ihre Geschwindigkeit zu verringern, um beispielsweise einen Zusammenprall mit einer sich öffnenden Kraftfahrzeugtür oder mit dem aussteigenden Kraftfahrzeuginsassen zu vermeiden respektive einen Abstand zum Kraftfahrzeug zu vergrößern, damit beispielsweise ein Öffnen der Kraftfahrzeugtür gefahrlos geschehen kann respektive dass der Kraftfahrzeuginsasse gefahrlos aus dem Kraftfahrzeug aussteigen kann.

Dadurch wird also der technische Vorteil bewirkt, dass ein effizientes Konzept zum effizienten Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeu- ginsassen des Kraftfahrzeugs bereitgestellt ist.

Ein Verkehrsteilnehmer im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel einer der folgenden Verkehrsteilnehmer: Fußgänger, Radfahrer, weiteres Kraftfahrzeug. Nach einer Ausführungsform sind die mehreren Warnsignale identisch oder unterschiedlich.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass vor dem Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale geprüft wird, ob das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale notwendig ist, wobei das oder die mehreren Warnsignale nur dann ausgegeben werden, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Ausgeben notwendig ist.

Dadurch wird insbesondere der technische Vorteil bewirkt, dass beispielsweise eine unnötige Ausgabe einer Warnung, zum Beispiel wenn sich kein Verkehrsteilnehmer dem Kraftfahrzeug nähert, vermieden werden kann. Dadurch kann zum Beispiel ein Energieverbrauch zur Ausgabe des oder der mehreren Warnsignale effizient reduziert werden.

In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein Umfeld des Kraftfahrzeugs überwacht wird. Dies insbesondere während des Parkvorgangs respektive nach dem Ende des Parkvorgangs.

Das Überwachen des Umfelds wird beispielsweise mittels eines oder mehrerer Umfeldsensoren des Kraftfahrzeugs durchgeführt.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Überwachen des Umfelds mittels eines Umfeldsensors oder mehrerer Umfeldsensoren durchgeführt wird, der respektive die an einer sich in dem Umfeld des Kraftfahrzeugs befindenden stationären Infrastruktur angeordnet sind.

Ein Umfeldsensor im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel einer der folgenden Umfeldsensoren: Radarsensor, Lidarsensor, Lasersensor, Ultraschallsensor, Magnetsensor, Infrarotsensor, Videosensor, insbesondere Videosensor einer Videokamera, Lichtschrankensensor, Drucksensor, insbesondere piezoelektrischer Drucksensor. Der Drucksensor ist beispielsweise innerhalb eines Schlauchs angeordnet. Eine stationäre Infrastruktur im Umfeld des Kraftfahrzeugs umfasst zum Beispiel eines oder mehrere der folgenden Infrastrukturelemente: Boden, Decke, Wand, Säule, Laterne, Mast, Lichtsignalanlage, Verkehrszeichenschild, Straßenleuchte, Deckenleuchte.

Nach einer Ausführungsform ist die stationäre Infrastruktur von einem Parkplatz umfasst.

Ein Parkplatz im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel eine Garage.

Ein Parkplatz im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel ein Parkhaus.

Ein Parkplatz im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel neben einer Straße angeordnet.

Nach einer Ausführungsform ist die stationäre Infrastruktur an einer Straße angeordnet.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Prüfen, ob das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale notwendig ist, basierend auf der Überwachung durchgeführt wird.

Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass das Prüfen effizient durchgeführt werden kann.

Basierend auf der Überwachung kann beispielsweise erkannt werden, ob sich ein Verkehrsteilnehmer im Umfeld des Kraftfahrzeugs befindet respektive ob sich ein Verkehrsteilnehmer dem Kraftfahrzeug nähert.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass eine Trajektorie eines Verkehrsteilnehmers im Umfeld des Kraftfahrzeugs prädiziert wird, um zu ermitteln, ob das oder die Warnsignale ausgegeben werden müssen.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass, wenn ein Abstand zwischen einem Verkehrsteilnehmer im Umfeld des Kraftfahrzeugs und dem Kraftfahrzeug kleiner oder kleiner gleich einem vorbestimmten Abstandsschwellwert ist, kein Warnsignal ausgegeben wird.

Das heißt also, dass beispielsweise nur bei Unterschreitung des vorbestimmten Abstandsschwellwerts ein oder mehrere Warnsignale ausgegeben werden.

Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Kraftfahrzeug in einer Garage parkt, kein(e) Warnsignal(e) ausgegeben wird respektive werden.

Dadurch wird insbesondere der technische Vorteil bewirkt, dass eine unnötige Ausgabe einer Warnung effizient vermieden werden kann. Insbesondere kann dadurch der technische Vorteil bewirkt werden, dass ein Energieverbrauch zur Ausgabe des oder der Warnsignale effizient reduziert werden kann.

Denn üblicherweise ist es so, dass ein Verkehr in einer Garage deutlich geringer ist als zum Beispiel auf einer Straße im öffentlichen Straßenverkehr. Es befinden sich also in der Regel weniger Verkehrsteilnehmer bis gar keine Verkehrsteilnehmer innerhalb einer Garage, die dem geparkten Kraftfahrzeug gefährlich werden könnten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Verkehrsteilnehmer an dem geparkten Kraftfahrzeug vorbeibewegen wird, wenn der Kraftfahrzeuginsasse aussteigt, ist also deutlich reduziert im Vergleich zu beispielsweise der Situation, in welcher das Kraftfahrzeug neben einer Straße geparkt ist.

Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Kraftfahrzeug in einer Garage parkt, nur dann kein(e) Warnsignale) ausgegeben wird respektive werden, wenn die Garage für einen öffentlichen Verkehr unzugänglich ist.

Bei einer solchen Garage handelt es sich also um eine private Garage. In eine solche darf ein öffentlicher Verkehr nicht hineinfahren. Dies wird beispielsweise mittels Schranken und Tore sichergestellt, zu denen nur Mieter und Eigentümer der Garage einen Schlüssel haben. ln einer privaten Garage ist der Verkehr noch weniger vorhanden als im öffentlichen Straßenraum, so dass hier von einer Warnung üblicherweise abgesehen werden kann, nachdem der Parkvorgang beendet ist.

Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Kraftfahrzeug in einer Garage parkt, nur dann das oder die mehreren Warnsignal(e) ausgegeben wird respektive werden, wenn die Garage für einen öffentlichen Verkehr zugänglich ist.

Hier ist es also so, dass eine öffentliche Garage in der Regel mehr Verkehr vorhanden ist als in einer privaten Garage. Insofern kann es sinnvoll sein, auch hier zu warnen, wenn der Parkvorgang beendet ist. Eine öffentliche Garage ist eine Garage, die für einen öffentlichen Verkehr frei gegeben ist. In eine öffentliche Garage darf also ein öffentlicher Verkehr hineinfahren.

Es wird also beispielsweise unterschieden zwischen einer öffentlichen Garage und einer privaten Garage. Die vorstehenden Ausführungen im Zusammenhang mit einer öffentlichen Garage und einer privaten Garage können insbesondere verallgemeinert auf einen öffentlichen Parkplatz respektive eine öffentliche Straße und einem privaten Parkplatz respektive eine private Straße. Anstelle von „Garage" soll also vorstehend und nachstehend auch stets„Parkplatz" respektive „Straße" und umgekehrt mitgelesen werden.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Kraftfahrzeug an einer Straße parkt, das oder die mehreren Warnsignale ausgegeben werden.

Dadurch wird insbesondere der technische Vorteil bewirkt, dass sichergestellt ist, dass in einer Situation, in welcher mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Ver- kehrsteilnehmer sich an dem geparkten Kraftfahrzeug vorbeibewegen, bis der

Kraftfahrzeuginsasse ausgestiegen ist, auf jeden Fall eine Warnung an das Umfeld des Kraftfahrzeugs ausgegeben wird. Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass eine Sicherheit für den Kraftfahrzeuginsassen beim Aussteigen aus dem Kraftfahrzeug effizient erhöht werden kann. Insbesondere ist vorgesehen, dass immer das oder die mehreren Warnsignale ausgegeben werden, wenn das Prüfen ergeben hat, dass das Kraftfahrzeug an einer Straße parkt. Dies also insbesondere unabhängig davon, ob es sich bei der Straße um eine öffentliche oder um eine private Straße handelt. So kann eine Sicherheit für den Kraftfahrzeuginsassen und weiteren Verkehrsteilnehmer effizient erhöht werden.

In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass, wenn das Prüfen ergeben hat, dass sich in dem Umfeld des Kraftfahrzeugs ein Verkehrsteilnehmer befindet, das oder die mehreren Warnsignale ausgegeben werden.

Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass eine unnötige Ausgabe einer Warnung vermieden werden kann. Denn sofern sich im Umfeld des Kraftfahrzeugs kein Verkehrsteilnehmer befindet, der Kenntnis von dieser Warnung erlangen könnte, ist es somit in der Regel nicht notwendig, das Umfeld des Kraftfahrzeugs zu warnen. Es besteht schlicht üblicherweise keine Gefahr durch nicht vorhandene Verkehrsteilnehmer für einen Kraftfahrzeuginsassen, der aus seinem Kraftfahrzeug aussteigen will.

In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein Aussteigebereich ermittelt wird, an welchem ein Kraftfahrzeuginsasse aussteigen wird, wobei das oder die mehreren Warnsignale die Information umfassen, wo sich der Aussteigebereich befindet.

Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass das Umfeld effizient gewarnt werden kann. Insbesondere wird dadurch der technische Vorteil bewirkt, dass dem Umfeld effizient zur Kenntnis gebracht werden kann, wo der Kraftfahrzeuginsasse aussteigen wird. Dadurch kann sich zum Beispiel ein Verkehrsteilnehmer im Umfeld des Kraftfahrzeugs effizient auf diese Situation einstellen und seine Aufmerksamkeit bevorzugt auf den Aussteigebereich richten.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass mittels eines Innenraumsensors (oder mehrerer Innenraumsensoren) des Kraftfahrzeugs eine Innenraumerfassung des Kraftfahrzeugs durchgeführt wird. Basierend auf der Innenraumerfassung wird bei- spielsweise ermittelt, wo sich der Aussteigebereich befindet respektive zu welcher Seite, also links oder rechts, der Kraftfahrzeuginsasse aussteigen wird.

Ein Innenraumsensor umfasst zum Beispiel einen Bild- oder einen Videosensor einer Innenraumkamera. Ein Innenraumsensor umfasst zum Beispiel einen Sitzbelegungssensor. Ein Sitzbelegungssensor erfasst zum Beispiel einen Belegungszustand eines Kraftfahrzeugsitzes.

Sofern also zum Beispiel mittels des Sitzbelegungssensors ermittelt wird, dass sich ein Kraftfahrzeuginsasse auf einem Beifahrersitz befindet, wird ermittelt oder bestimmt, dass der entsprechende Kraftfahrzeuginsasse auf der Beifahrerseite des Kraftfahrzeugs aussteigen wird. Entsprechend befindet sich dann der Aussteigebereich außerhalb des Kraftfahrzeugs und neben der Beifahrertür.

Sofern zum Beispiel mittels einer Innenraumkamera festgestellt oder ermittelt wird, dass sich auf den Sitzen hinter dem Fahrer und dem Beifahrersitz Kraftfahrzeuginsassen oder nur ein Kraftfahrzeuginsasse befinden respektive befindet, wird zum Beispiel ermittelt oder bestimmt, dass diese Kraftfahrzeuginsassen oder der Kraftfahrzeuginsasse durch eine der hinteren Türen des Kraftfahrzeugs aussteigen wird respektive werden. Insofern ist dann der entsprechende Aussteigebereich bekannt und kann weiteren Verkehrsteilnehmern zur Kenntnis gebracht werden.

Der erfindungsgemäße Gedanke, auf welchem diese Ausführungsform basiert, ist insbesondere darin zu sehen, dass hier nur ein Bereich als potenzieller Gefahrenbereich angezeigt werden soll respektive dass vor einem Bereich als potenzieller Gefahrenbereich gewarnt werden soll, der auch tatsächlich ein potenzieller Gefahrenbereich sein wird. Wenn sich also zum Beispiel nur ein Fahrer innerhalb des Kraftfahrzeugs befindet, so wird in der Regel nur eine Fahrertür geöffnet werden, sodass auch dann nur ein Gefahrenbereich neben der Fahrertür vorhanden ist.

Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale umfasst, dass der Aussteigebereich beleuchtet wird. Dadurch wird insbesondere der technische Vorteil bewirkt, dass effizient den weiteren Verkehrsteilnehmern zur Kenntnis gebracht werden kann, wo sich der Aussteigebereich befindet.

Das Beleuchten umfasst zum Beispiel, dass eine Kontur oder eine Begrenzung des Aussteigebereichs beleuchtet wird. Das heißt also insbesondere, dass visuell die Grenzen des Aussteigebereichs dargestellt werden.

Das Beleuchten umfasst zum Beispiel ein Projizieren von einem oder von mehreren Symbolen respektive von einem alphanumerischen Code respektive von einem numerischen Code, wobei der Code beispielsweise ein Schriftzeichen oder mehrere Schriftzeichen umfassen kann, auf einen Boden neben dem Kraftfahrzeug.

Das Beleuchten des Aussteigebereichs umfasst zum Beispiel ein Beleuchten des Aussteigebereichs mittels unterschiedlich farbigen Lichts respektive mittels eines Blinklichts.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Beleuchten des Aussteigebereichs umfasst, dass das Beleuchten mittels einer Beleuchtungseinrichtung des Kraftfahrzeugs durchgeführt wird.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Beleuchten des Aussteigebereichs umfasst, dass das Beleuchten mittels einer Beleuchtungseinrichtung durchgeführt wird, die an einer sich in dem Umfeld des Kraftfahrzeugs befindenden stationären Infrastruktur angeordnet ist.

Zum Beispiel umfasst die Beleuchtungseinrichtung der stationären Infrastruktur ein oder mehrere Leuchtmittel, die beispielsweise an einem oder mehreren Infrastrukturelementen, wie beispielsweise vorstehend beschrieben, angeordnet ist respektive sind. Zum Beispiel umfasst die Beleuchtungseinrichtung der stationären Infrastruktur eine Deckenleuchte, beispielsweise eine Deckenleuchte eines Parkhauses, respektive eine Straßenlampe. Das heißt also, dass beispielsweise eine Deckenleuchte respektive eine Straßenlampe den Aussteigebereich beleuchtet. Eine Beleuchtungseinrichtung des Kraftfahrzeugs umfasst zum Beispiel ein oder mehrere der folgenden Elemente von Beleuchtungsmitteln: ein Abblendlicht, ein Parklicht, ein Fernlicht, Fahrtrichtungsanzeiger, Bremslicht. Unterbodenbeleuchtung, Seitenlicht.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale umfasst, dass dasjenige Kraftfahrzeuglicht, insbesondere derjenige Fahrtrichtungsanzeiger, des Kraftfahrzeugs aktiviert wird, an dessen Seite sich der Aussteigebereich befindet.

Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass dem Umfeld des Kraftfahrzeugs effizient in Kenntnis gebracht werden kann, wo sich der Aussteigebereich befindet.

Das heißt also, dass, wenn ein Kraftfahrzeuginsasse links aus dem Kraftfahrzeug aussteigen wird, dann nur ein linkes Kraftfahrzeuglicht, beispielsweise der linke Fahrtrichtungsanzeiger, aktiviert wird. Umgekehrt ist beispielsweise vorgesehen, dass, wenn ein Kraftfahrzeuginsasse rechts aus dem Kraftfahrzeug aussteigen wird, dann nur ein rechtes Kraftfahrzeuglicht, beispielsweise der rechte Fahrtrichtungsanzeiger, aktiviert wird.

Ein Kraftfahrzeuglicht ist beispielsweise eines der vorstehend beschriebenen Elemente der Beleuchtungseinrichtung des Kraftfahrzeugs.

Links und rechts im Sinne der Beschreibung beziehen sich insbesondere auf eine Hauptfahrtrichtung des Kraftfahrzeugs.

Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Erfassen, ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist, ein oder mehrere der folgenden Schritte umfasst: Erfassen eines Endes eines Parkvorgangs mittels einer Umfeldsensorinfrastruktur eines Parkplatzes, innerhalb welchem der Parkvorgang durchgeführt wird, Empfangen einer Nachricht über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, dass der Parkvorgang beendet ist. Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass effizient erfasst werden kann, wann ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist.

Eine Umfeldsensorinfrastruktur eines Parkplatzes umfasst zum Beispiel einen oder mehrere Umfeldsensoren, die beispielsweise gemäß einer der vorstehend beschriebenen Umfeldsensoren ausgebildet sein können.

Die Umfeldsensoren der Umfeldsensorinfrastruktur des Parkplatzes sind zum Beispiel an einer stationären Infrastruktur des Parkplatzes angeordnet. Bei- spielsweise sind Umfeldsensoren an einer Decke, an einer Säule, an einer Wand respektive an oder in einem Boden des Parkplatzes angeordnet.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug selbst eine Nachricht über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk sendet, dass der Parkvorgang beendet ist.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass der Fahrer oder allgemein ein Kraftfahrzeuginsasse des Kraftfahrzeugs mittels eines mobilen Endgeräts, beispielsweise mittels eines Mobiltelefons, eine Nachricht über ein drahtloses Kommunikations- netzwerk sendet, dass der Parkvorgang beendet ist.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass eine App, die beispielsweise auf einem mobilen Endgerät, beispielsweise einem Mobiltelefon, eines Fahrers oder allgemein eines Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs ausgeführt wird, eine Nachricht über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk sendet, dass der Parkvorgang beendet ist.

Es wird also beispielsweise eine von dem Kraftfahrzeuginsassen mittels seines mobilen Endgeräts respektive dem Kraftfahrzeug respektive der App versendete Nachricht über das drahtlose Kommunikationsnetzwerk empfangen.

Eine solche Nachricht wird über das drahtlose Kommunikationsnetzwerk also empfangen, sodass ansprechend auf den Empfang bekannt ist, dass der Parkvorgang beendet ist. Zum Beispiel ist vorgesehen, dass die Nachricht mittels eines Parkplatzverwaltungsservers zum Verwalten des Parkplatzes empfangen wird. Somit weiß also der Parkplatzverwaltungsserver, dass der Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist.

Beispielsweise ist vorgesehen, dass der Parkplatzverwaltungsserver ansprechend auf den Empfang der Nachricht das Ausgeben von einem oder von mehreren Warnsignalen an das Umfeld des Kraftfahrzeugs steuert.

Das heißt also, dass der Parkplatzverwaltungsserver beispielsweise eine Beleuchtungseinrichtung des Kraftfahrzeugs steuert respektive eine Beleuchtungseinrichtung, die an einer stationären Infrastruktur im Umfeld des Kraftfahrzeugs angeordnet ist, respektive den entsprechenden Fahrtrichtungsanzeiger des Kraftfahrzeugs steuert.

Ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk im Sinne der Beschreibung umfasst zum Beispiel ein Mobilfunk-Kommunikationsnetzwerk und/oder ein WLAN- Kommunikationsnetzwerk.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale mittels einer Signalisierungseinrichtung des Kraftfahrzeugs und/oder mittels einer an einer sich in dem Umfeld des Kraftfahrzeugs befindenden stationären Infrastruktur angeordneten Signalisierungseinrichtung durchgeführt wird.

Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass das Umfeld effizient gewarnt werden kann.

Eine Signalisierungseinrichtung im Sinne der Beschreibung umfasst zum Beispiel eine Beleuchtungseinrichtung und/oder einen oder mehrere akustische Signalgeber.

Zum Beispiel umfasst die Signalisierungseinrichtung des Kraftfahrzeugs eine Beleuchtungseinrichtung des Kraftfahrzeugs. Eine Beleuchtungseinrichtung des Kraftfahrzeugs umfasst zum Beispiel die Fahrtrichtungsanzeiger des Kraftfahrzeugs.

Die Signalisierungseinrichtung der stationären Infrastruktur umfasst zum Beispiel eine Beleuchtungseinrichtung, wie vorstehend beispielhaft beschrieben, die beispielsweise ein oder mehrere Leuchtmittel, wie bereits vorstehend beschrieben, umfasst. Die Signalisierungseinrichtung der stationären Infrastruktur umfasst zum Beispiel einen oder mehrere akustische Signalgeber.

Der Parkplatzverwaltungsserver steuert zum Beispiel die Signalisierungseinrichtung des Kraftfahrzeugs respektive die Signalisierungseinrichtung der Infrastruktur.

Der Parkplatzverwaltungsserver umfasst zum Beispiel die Steuerungseinrichtung gemäß der Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern respektive umfasst die Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale umfasst, dass eine Warnung über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk an Verkehrsteilnehmer gesendet wird.

Dadurch wird zum Beispiel der technische Vorteil bewirkt, dass die Verkehrsteilnehmer effizient gewarnt werden können.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass eine SMS ("Short Message Service") an die Verkehrsteilnehmer gesendet wird.

Die Verkehrsteilnehmer können somit effizient gewarnt werden.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern eingerichtet oder ausgebildet ist, das Verfahren zum Warnen von Verkehrsteilnehmern aus- oder durchzuführen. Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Verfahren zum Warnen von Verkehrsteilnehmern mittels der Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern durchgeführt oder ausgeführt wird.

Technische Funktionalitäten der Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern ergeben sich analog aus entsprechenden technischen Funktionalitäten des Verfahrens zum Warnen von Verkehrsteilnehmern und umgekehrt.

Das heißt also insbesondere, dass sich Vorrichtungsmerkmale aus entsprechenden Verfahrensmerkmalen und umgekehrt ergeben.

Nach einer Ausführungsform ist der Parkplatz ausgebildet oder eingerichtet, das Verfahren zum Warnen von Verkehrsteilnehmern aus- oder durchzuführen. In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug ausgebildet oder eingerichtet ist, das Verfahren zum Warnen von Verkehrsteilnehmern aus- oder durchzuführen.

Zum Beispiel umfasst die Erfassungseinrichtung einen oder mehrere Umfeld- sensoren des Kraftfahrzeugs.

Zum Beispiel umfasst die Erfassungseinrichtung die Umfeldsensorinfrastruktur des Parkplatzes.

Zum Beispiel umfasst die Erfassungseinrichtung einen oder mehrere Umfeldsensoren, die an einer stationären Infrastruktur angeordnet sind, welche sich im Umfeld des Kraftfahrzeugs befindet.

Zum Beispiel umfasst die Warneinrichtung eine Signalisierungseinrichtung, beispielsweise eine Signalisierungseinrichtung des Kraftfahrzeugs respektive des Parkplatzes respektive der stationären Infrastruktur.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Vorrichtung eine Kommunikationsschnittstelle umfasst, die ausgebildet ist, über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk zu kommunizieren. So ist zum Beispiel vorgesehen, dass die Steuerungseinrichtung Steuerungsbefehle an eine Beleuchtungseinrichtung respektive Signalisierungseinrichtung des Kraftfahrzeugs über das drahtlose Kommunikationsnetzwerk sendet, um diese Einrichtungen entsprechend zu steuern, um entsprechende Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs auszugeben.

Das heißt also insbesondere, dass zum Ausgeben des oder der Warnsignale die entsprechenden Einrichtungen des Kraftfahrzeugs ferngesteuert werden.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug für das Empfangen der ent- sprechenden Steuerbefehle eine Kommunikationsschnittstelle zum Kommunizieren über das drahtlose Kommunikationsnetzwerk umfasst.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug selbst erfasst, ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist, wobei das Kraftfahrzeug selbst ein oder mehrere Warnsignale an sein Umfeld ausgibt, wenn der Parkvorgang beendet ist. Das Kraftfahrzeug arbeitet also unabhängig von einem beispielsweise vorhandenen Parkplatzverwaltungsserver respektive unabhängig von einer externen Steuerungseinrichtung. Die Formulierung "respektive" umfasst insbesondere die Formulierung

"und/oder".

In einer Ausführungsform ist ein Positionssensor zum Erfassen einer momentanen Position des Kraftfahrzeugs vorgesehen. Beispielsweise ist vorgesehen, dass abhängig von der erfassten Position ermittelt wird, ob das Ausgeben des oder der mehreren Warnsignale notwendig ist. Das heißt also, dass das Prüfen basierend auf der erfassten Position durchgeführt wird.

So kann beispielsweise effizient ermittelt werden, ob das Kraftfahrzeug in einer Garage parkt oder an einer Straße parkt.

Ein Positionssensor ist zum Beispiel ein GPS-Sensor. Beispielsweise umfasst das Kraftfahrzeug den Positionssensor. Beispielsweise umfasst die Vorrichtung den Positionssensor. Ein Parkvorgang im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel ein autonomer Parkvorgang. Das Kraftfahrzeug parkt also beispielsweise autonom.

Ein Parkvorgang im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel ein ferngesteuerter Parkvorgang. Das Kraftfahrzeug wird also beispielsweise ferngesteuert geparkt. Beispielsweise steuert der Parkplatzverwaltungsserver das Kraftfahrzeug fern.

Ein Parkvorgang im Sinne der Beschreibung ist zum Beispiel ein assistierter Parkvorgang. Zum Beispiel assistiert der Parkplatzverwaltungsserver dem Kraftfahrzeug beim Parken. Zum Beispiel umfasst das Assistieren, dass der Parkplatzverwaltungsserver dem Kraftfahrzeug eine Parkposition vorgibt, an welchem das Kraftfahrzeug parken soll, beispielsweise autonom einparken soll.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Hierbei zeigen

Fig. 1 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Warnen von Verkehrsteilnehmern,

Fig. 2 eine Vorrichtung zum Warnen von Verkehrsteilnehmern, Fig. 3 ein Kraftfahrzeug und Fig. 4 einen Parkplatz.

Fig. 1 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs.

Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte:

- Erfassen 101 , ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist,

- Ausgeben 103 eines oder mehrerer Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs, wenn der Parkvorgang beendet ist. Zum Beispiel ist vorgesehen, dass ein Warnsignal ein akustisches Warnsignal ist.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass ein Warnsignal ein optisches Warnsignal ist.

Das Warnsignal oder die Warnsignale wird respektive werden beispielsweise mittels einer Signalisierungseinrichtung, beispielsweise mittels einer Beleuchtungseinrichtung, des Kraftfahrzeugs ausgegeben.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass das oder die mehreren Warnsignale mittels einer Signalisierungseinrichtung, beispielsweise mittels einer Beleuchtungseinrichtung, einer stationären Infrastruktur ausgegeben werden, die sich im Umfeld des Kraftfahrzeugs befindet.

Ein optisches Warnsignal ist zum Beispiel ein Lichtsignal. Ein Lichtsignal kann beispielsweise durch verschiedene Farben, Blinken, Projizieren von Symbolen respektive Schriften auf eine Oberfläche eines Bodens dargestellt oder realisiert werden.

Optische Signale respektive Lichtsignale werden beispielsweise mittels einer Straßenlampe respektive mittels einer Deckenleuchte ausgesendet.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein Parkplatzverwaltungsserver eine Signalisierungseinrichtung respektive eine Warneinrichtung respektive eine Beleuchtungseinrichtung der stationären Infrastruktur steuert, um die Warnsignale auszugeben.

In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass basierend auf einem Ort oder einer Position des geparkten Kraftfahrzeugs geprüft wird, ob überhaupt das Warnsignal oder die mehreren Warnsignale ausgegeben werden muss respektive müssen. Sofern zum Beispiel der Ort eine private Garage ist, wird von einer Ausgabe abgesehen. Sofern zum Beispiel der Ort eine öffentliche Garage ist, wird respektive werden das oder die mehrere Warnsignale ausgegeben. Sofern zum Beispiel der Ort eine Straße ist, wird respektive werden unabhängig davon, ob die Straße eine öffentliche Straße oder eine private Straße ist, immer das oder die mehreren Warnsignale ausgegeben.

Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung 201 zum Warnen von Verkehrsteilnehmern in einem Umfeld eines Kraftfahrzeugs auf ein bevorstehendes Aussteigen eines oder mehrerer Kraftfahrzeuginsassen des Kraftfahrzeugs.

Die Vorrichtung 201 umfasst:

- eine Erfassungseinrichtung 203 zum Erfassen, ob ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist,

- eine Steuerungseinrichtung 205 zum Steuern einer Warneinrichtung, die ausgebildet ist, ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs auszugeben,

- wobei die Steuerungseinrichtung 205 ausgebildet ist, die Warneinrichtung derart zu steuern, dass die Warneinrichtung ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs ausgibt, wenn der Parkvorgang beendet ist.

Nach einer Ausführungsform umfasst die Vorrichtung 201 die Warneinrichtung.

Die Warneinrichtung umfasst zum Beispiel eine Signalisierungseinrichtung respektive eine Beleuchtungseinrichtung. Die Signalisierungseinrichtung respektive Beleuchtungseinrichtung ist respektive sind beispielsweise vom Kraftfahrzeug respektive von einer stationären Infrastruktur im Umfeld des Kraftfahrzeugs umfasst.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug die Warneinrichtung der stationären Infrastruktur entsprechend steuert, um eine oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs auszugeben.

Die Vorrichtung 201 umfasst zum Beispiel eine Kommunikationsschnittstelle, die ausgebildet ist, über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk zu kommunizieren. Zum Beispiel sendet die Kommunikationsschnittstelle Steuerungsbefehle an eine Kommunikationsschnittstelle des Kraftfahrzeugs, um entsprechend den Steuerungsbefehlen eine Beleuchtungseinrichtung respektive Signalisierungseinrich- tung des Kraftfahrzeugs zu steuern, um das oder die mehreren Warnsignale auszugeben.

Fig. 3 zeigt ein Kraftfahrzeug 301 .

Das Kraftfahrzeug 301 umfasst die Vorrichtung 201 der Fig. 2.

Fig. 4 zeigt einen Parkplatz 401 für Kraftfahrzeuge in einer vereinfacht dargestellten Form.

Der Parkplatz 401 umfasst die Vorrichtung 201 der Fig. 2.

Der Parkplatz 401 umfasst beispielsweise eine Warneinrichtung, beispielsweise eine Signalisierungseinrichtung respektive eine Beleuchtungseinrichtung.

Das Kraftfahrzeug 301 umfasst beispielsweise eine Warneinrichtung respektive eine Signalisierungseinrichtung respektive eine Beleuchtungseinrichtung, insbesondere Fahrtrichtungsanzeiger.

Das Kraftfahrzeug 301 umfasst zum Beispiel einen oder mehrere Umfeldsensoren.

Der Parkplatz 401 umfasst zum Beispiel einen oder mehrere Umfeldsensoren.

Die Erfindung basiert also insbesondere und unter anderem auf dem Gedanken, ein Umfeld des Kraftfahrzeugs vor einem potenziellen Aussteigen eines Kraftfahrzeuginsassen zu warnen, indem ein oder mehrere Warnsignale ausgegeben werden, wenn ein Parkvorgang des Kraftfahrzeugs beendet ist.

Beispielsweise ist vorgesehen, dass die Warnungen mittels einer stationären Infrastruktur ausgegeben werden.

Beispielsweise ist vorgesehen, dass die Warnungen zusätzlich oder anstelle zu den Warnungen der Infrastruktur mittels des Kraftfahrzeugs selbst ausgegeben werden. Es ist also insbesondere vorgesehen, dass ein Ende des Parkvorgangs des Kraftfahrzeugs detektiert wird, sodass anschließend ein oder mehrere Warnsignale an das Umfeld des Kraftfahrzeugs ausgegeben werden kann respektive können.

Das Kraftfahrzeug selbst detektiert beispielsweise den Parkvorgang und somit auch ein Ende des Parkvorgangs. Beispielsweise informiert das Kraftfahrzeug selbst weitere Verkehrsteilnehmer.

Beispielsweise gibt das Kraftfahrzeug selbst optische Warnsignale, beispielsweise Lichtsignale, aus. Das heißt also beispielsweise, dass das Kraftfahrzeug selbst die potenzielle Gefahr, die durch ein Aussteigen des Kraftfahrzeuginsas- sen resultieren könnte, deutlich macht.

Beispielsweise aktiviert das Kraftfahrzeug einen Fahrtrichtungsanzeiger respektive ein Fahrzeuglicht, beispielsweise ein Standard- Kraftfahrzeuglicht, beispielsweise ein Beleuchtungsmittel, welches sich unter dem Kraftfahrzeug befindet.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass das Standard-Kraftfahrzeuglicht aufflackert, um das Warnsignal auszugeben.

Zum Beispiel ist vorgesehen, dass der von den weiteren Verkehrsteilnehmern zu beachtende Abstand durch die optischen Signale, beispielsweise Lichtsignale markiert wird. Das heißt also, dass beispielsweise der Aussteigebereich markiert wird.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass eine Warnung über ein draht- loses Kommunikationsnetzwerk an weitere Verkehrsteilnehmer gesendet wird.

Diese Kommunikation ist beispielsweise eine sogenannte C2l-Kommunikation und/oder eine C2C-Kommunikation.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass mittels des Kraftfahrzeugs ermittelt wird, wo ein Kraftfahrzeuginsasse aussteigen wird. Das heißt also, dass durch das Kraftfahrzeug der Bereich, an dem Kraftfahrzeuginsassen aussteigen, ermittelt wird. Dies beispielsweise mittels einer oder mehrerer Innenraumkame- ras und/oder mittels eines oder mehrerer Sitzbelegungssensoren. Ziel ist, dass nur der Bereich als potenzieller Gefahrenbereich angezeigt wird, der auch ein po tenzieller Gefahrenbereich sein wird. Beispielsweise sofern nur eine Fahrertür geöffnet wird.

In einer anderen Ausführungsform prüft das Kraftfahrzeug, ob überhaupt eine Warnung ausgegeben werden muss. Dies beispielsweise basierend auf einer Erfassung des Umfelds des Kraftfahrzeugs, beispielsweise mittels Umfeldsensoren Dazu analysiert beispielsweise das Kraftfahrzeug selbst sein Umfeld. Diese Analyse umfasst zum Beispiel ein Prüfen, ob das Kraftfahrzeug in einer Garage geparkt worden ist, wobei, wenn ja, insbesondere keine Warnung ausgegeben wird Sofern gemäß der Analyse ermittelt wird, dass beispielsweise an einer Straße geparkt worden ist, wird insbesondere eine Warnung ausgegeben.

Beispielsweise ist vorgesehen, dass der Parkvorgang mittels eines Parkplatzverwaltungsservers unterstützt oder assistiert wird. Das heißt also, dass der Parkplatzverwaltungsserver beispielsweise den Parkvorgang führt respektive organisiert. Der Parkplatzverwaltungsserver kann beispielsweise einen Parkvorgang innerhalb eines Parkhauses, allgemein Parkplatzes, respektive an Parkplätzen an einer Straße führen respektive organisieren.

Die Detektion des Parkvorgangs und somit auch eines Endes des Parkvorgangs wird beispielsweise mittels einer Umfeldsensorinfrastruktur durchgeführt. Eine solche Umfeldsensorinfrastruktur umfasst zum Beispiel ein Bodensensorsystem, also Umfeldsensoren, die am oder im Boden angeordnet sind. Beispielsweise sind piezoelektrische Drucksensoren am oder im Boden des Parkplatzes angeordnet, die ein Kraftfahrzeug detektieren können. Beispielsweise ist ein piezoelektrischer Sensor innerhalb eines Schlauchs angeordnet, der auf dem Boden angeordnet ist respektive im Boden versenkt angeordnet ist. Ein solcher Schlauchsensor, allgemein ein piezoelektrischer Drucksensor, detektiert ein Überfahren des Drucksensors mittels eines Kraftfahrzeugs. Beispielsweise ist vorgesehen, dass ein oder mehrere Umfeldsensoren in einer Beleuchtungseinrichtung, die auch als eine Beleuchtungsinfrastruktur bezeichnet werden kann, angeordnet sind. Das heißt also beispielsweise, dass Umfeldsensoren in Straßenleuchten angeordnet sind, sodass diese Umfeldsensoren einen Parkvorgang eines Kraftfahrzeugs erfassen können.

Beispielsweise sind Umfeldsensoren an einer Decke eines Parkhauses angeordnet.

Beispielsweise ist vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug selbst seinen momentanen Zustand an den Parkplatzverwaltungsserver sendet, beispielsweise über eine sogenannte C2l-Kommunikation, beispielsweise über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk.

Beispielsweise sendet der Fahrer des Kraftfahrzeugs selbst den Zustand des Kraftfahrzeugs an den Parkplatzverwaltungsserver, beispielsweise über sein mobiles Endgerät, beispielsweise über sein Mobiltelefon.

Beispielsweise sendet eine App den Zustand des Kraftfahrzeugs an den Parkplatzverwaltungsserver. Diese App läuft beispielsweise auf einem mobilen Endgerät, beispielsweise auf einem Mobiltelefon.

Der Zustand des Kraftfahrzeugs ist zum Beispiel, dass das Kraftfahrzeug geparkt, also abgestellt wurde. Der Zustand ist zum Beispiel, dass das Kraftfahrzeug noch momentan den Parkvorgang durchführt, also diesen noch nicht beendet hat.

Sofern ein Ende des Parkvorgangs detektiert wurde, informiert der Parkplatzverwaltungsserver beispielsweise weitere Verkehrsteilnehmer.

Nach einer Ausführungsform steuert der Parkplatzverwaltungsserver eine Signa- lisierungseinrichtung der Infrastruktur, die beispielsweise Straßenlampen und/oder Deckenleuchten umfassen kann. Das heißt also beispielsweise, dass der Parkplatzverwaltungsserver die potenzielle Gefahr, die durch das Aussteigen entstehen könnte, deutlich macht. Die mittels der Beleuchtungseinrichtung ausgesendeten optischen Signale, also Lichtsignale, werden beispielsweise durch unterschiedliche Farben, Blinken, Projizieren von Symbolen respektive Schriften dargestellt.

Beispielsweise wird der von den weiteren Verkehrsteilnehmern zu beachtende Abstand durch die Lichtsignale markiert. Das heißt also beispielsweise, dass der Aussteigebereich optisch oder visuell markiert wird. Nach einer Ausführungsform sendet der Parkplatzverwaltungsserver eine Warnung über ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk, beispielsweise über eine sogenannte C2l-Kommunikation respektive C2C-Kommunikation, an weitere Verkehrsteilnehmer.

Nach einer Ausführungsform prüft der Parkplatzverwaltungsserver mittels seiner Umfeldsensorinfrastruktur, ob überhaupt gewarnt respektive informiert werden muss. Hierzu analysiert der Parkplatzverwaltungsserver beispielsweise das Umfeld des Kraftfahrzeugs. Diese Analyse umfasst zum Beispiel das Prüfen, ob überhaupt weitere Verkehrsteilnehmer in der Nähe des Kraftfahrzeugs sind. Diese Analyse umfasst zum Beispiel, ob aufgrund der momentanen Position des geparkten Kraftfahrzeugs die Kraftfahrzeuginsassen bei einem Aussteigen überhaupt gefährdet sind. Beispielsweise könnte sich das Kraftfahrzeug auch an einer Stelle oder an einem Ort befinden, an dem selten weitere Kraftfahrzeuge vorbeifahren. In einem solchen Fall wird dann beispielsweise von einer Warnung abgesehen.