Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DIFFERENTIAL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/121776
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a differential, comprising a planet carrier, a planet carrier bearing unit for bearing the planet carrier so that it can rotate about an axis of rotation, a first output sun gear which is arranged coaxial with the axis of rotation and forms a first output gear toothing, a second output sun gear which is likewise arranged coaxial with the axis of rotation and forms a second output gear toothing, and a revolving planet arrangement which couples the first and second output sun gears in terms of their gearing so as to be rotatable in opposite directions. According to the invention, an annular plate element is connected to at least one of the output sun gears and forms a guide structure via which the corresponding output sun gear is supported such as to be radially rotatable in the planet carrier. The invention advantageously allows the creation of a differential in which the output sun gears are rotatably guided in the planet carrier with ease and are accurately centered.

Inventors:
BIERMANN THORSTEN (DE)
MARTINI HARALD (DE)
Application Number:
DE2013/200366
Publication Date:
August 14, 2014
Filing Date:
December 16, 2013
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG (DE)
International Classes:
F16H48/11
Foreign References:
US8221278B22012-07-17
DE202011110104U12012-11-15
DE102009058543A12011-06-22
Download PDF:
Claims:
1 Differentialgetriebe, mit:

- einem Umiauiräger (3),

- einer ümlauftrig rlagef ir ncfelur g (tl 12:) zur tageru ig des Umlayftrl- ga (3) um Umlauf um eine ümtayfeuhse (X),

» einem e sten Abtriebssorrnenrad (1) das aohsgleieb züx Umlayfiacbse (X) angeordnet ist u d eine erste Abthehsradverzahnung (1a) bildet,

- einem ten Äbtnebssennenrad (2) 4m ebenfalls aehsgleicb zur Urniayl iaebse (X) angeordnet ist ynd eine zwei e Abtnebsradyerzahnyng ( ) bi\~ d t? und

-··· einer U iayf janetenanordnyng (P) die als solche die ersten ynd zweite Abfrlebssonnen rader (1 2) gegensinnig drehbar getrieblich koppelt wobei

- an wenigstens eines der Ab iebssonnenrider ( 2} ein Rlngtsllerelement (El £2) angesetzt ist das eine Führyngsstryfetur bildet über welche wenigstens eines der Äbtriebssonnenräder (1 , 2) radial in dem ürnlayftriger (3) ä? H>ar abgestutzt ist,

2, Diffefentialget lebe nach Ans ruch 1 : d durpb. g kenirizeicbs et, dass das Ringtellerelement (El E2) drer est mit dem zugeordneten Abtriebssonneniad (1.2) gekoppelt ist,

3, Differentialgetriebe nach Anspruch 1 dadpreb gafce«zekbriei, dass das Rlngtelienslement (El E2) drehbar mit dem rjtriebssonnenrad (1 2) gedoppelt

4, Differentialgetriebe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekann jeiel pel, dass das Ringtellerelement (E E2) Ober eine erste Bieltla- gerringfiiehe (SS) radial an einer mit dem Umlaof rager (3 umlaufenden Komponente {?, 8) diebbewegbar geführt ist. 5, Di:rlerer>!ia!gel!lefee nac wenigstens einem der Ans rüc e: 1 b s 4,,da fyrch ^ «Ea eboat? dass das Rlngtelterelement (Ei, E2) Ober eine z eite Glerlla» gernngfiäebe axial an einer m dem Umfan räge (3) uml ufenden Komponente CL1 f: L2a) drehhew gbar abgestutzt ist.

6, Differentialgetriebe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis § d dyrei getawicho t» das das Ringtelierelement (El , E2) im Axlalsohnltt einen ®%M ainseitig offene Htnnengyemchnlri: aofwelst und elnan r Omiaufaohse (X) konzentrische Eöhryngsangabsehnlft (Elf, E2f) u fassi der als solcher jene erste Gleltlagerringfläebe S3) in Form einer nach außen freiliegende zylindrischen eieitführungsfliobe bildet.

7 Differentialgetriebe nach wenigstens einem der Anspräche 1 bis 8, d ural gekennze chne dass das ingfaiteralement einen zur Umlay aahse (X) konzentrischen Ringstegabschnitf (EM. E2d} aufweist, der als solcher jene zweite Gleitlagerrlngiiobe In Farm einer dem zygeerdnelen Abtriebssonnenrad (1 , 2} abgewandten axial s ötend n ringartigen Gleitfyhryngsflach bildet..

8. Dl erentlalgetrle e nach wenigstens einem der - Ans rache 1 bis 7, taduret gekermwehm dass das Ringtelieralament (E1 : E2) als Bleohymforrnteli gefertigt ist

9. Differentialgetriebe nach wenigstens einem der Anspr che 1 bis 8, iadyreb dass dieses zwei Rlngtellerelement (El , £2) umfasst und das erste Ahtnebseonnenradrad (1) durch ein erstes Rlng ajlereiemenf (El) axial am Lagerauiennng (IIa) des ersten Wilzlagers(LI) and das zweite Ab- trlebsrad {2} da b ein zweites Ringtellerele ent (E2) mM am Lagerauienrlng {i ) des zweiten Waklagers (12) abgestutzt ist

ICh Dltlerentialgetrlaba nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis §\ dadyreb §akenn e abnet, dass der Umlaafträger (3) sieh aus einem Stirnrad kränz (3a) sowie einem ersten und: einem zweiten Nabendesfrelelement (?, 8) zusammensetzt, nü dass In dem ersten und In dem zweiten MabendeeXetelement {?, 8) je els -ein zur Aufnahme- eines LagemySennnges (IIa, L2a) vorgesehener Sitzahsehimtt ausgebildet ist, nü dass das Jeweilige iafeendeekelelemerä! {?, 8) eine Se ulierstrukiyi bildet de als solche -die axiale- Etnsafötiefe des jeweiligen tageraySenreges festlegt,

Description:
Bezeichnung der Erfindung

Dfffereniiaigetnebe

Beschreibung -Gebiöi. der- Erfindung;

Die Erfindung bezieht sich auf ein Differentialgetriebe mit einem Urniaufiräger und einem ersten und einem zweiten, jeweils als Stirnrad ausgeführten Äb- triebssonrsenrad, wobei durch dieses Differentialgetriebe die an den UrnSaufirä- ger angelegte Äntriebsleistuhg auf das erste und auf das zweite Äbtriebsson- nenrad verzweigt wird,

Hintergrund der Erfi dung

Differentialgetriebe werden aligemein als Umiaufräeiergeiriebe ausgeführt und dienen überwiegend der Verzweigung oder Verteilung einer über einen Leis- tungseingai g zugeführten Eingangsieistung auf ' zwei Antriebswellen, Am " häufigsten; werden Differentialgetrieb als sog, Ächsdifferentiaigetfiebe im Äutömobilbau vewendet. Hierbei wird die durch einen Äntriebs otor bereitgestellte Äntriebsteistung über das Differentialgetriebe auf RadantriebsweHen von geirsebenen tauf rädern verteilt. Die beiden zu den Laufrädern führenden Radantriebswellen werden hierbei mi je gleich großem Drehmoment d.h. ausgeglichen angetrieben. Bei Geradeausfahrt drehen beide Laufräder gleich schnell. Bei Kurvenfahrt unterscheiden sich die Drehzahlen der Laufrader voneinander. Das Äehsdiiierentialgetriebe ermöglicht diese Drehzahldifferenz. Die Öre zät len können sich frei einstellen, nur de Mittelwert der beiden Geschwindigkeite ist unverändert, in der Vergangenheit wurden diese Differentiale in großer Breite als sog. Kegelraddiffer ntiale: ausgeführt. Neben dieser Bauform werden Differentiaigetnebe auch I Form sog, Stirnraddifferentiale ausgeführt. Bei diesen -§t : irnraddifferenffelen -erfolg! die- Koppelung der als Leistungsausgang tun- gierenden Äbiriebssonnenräder über wenigstens zwei miteinander in Eingriff stellende und damit gegensinnig drehbar getrieblich gekoppelte Uraiaufplane- ten die typischerweise als Stirnräder ausgeführt sind. Aus US 8,221 ,278 82 äst ein Siirnräddifferehfial bekannt, dass einen ümiauf- träger ümfasst, der sieh aus einem Stirnradkranz, sowie einem Paar von axial an den Stirnräd kränz angefügten Nabendeckeln zusammensetzt- Die Nabendeekel sind als Bleehumformteile ausgeführt und derart axial profiliert, dass diese in zusammengesetztem Zustand einen Äufnahmeraum bilden in welchem ein erstes und ein zweites, jeweils als Stirnrad ausgeführtes Abtriebssonnenrad aufgenommen ist. Die beiden Äbtriebssonnenräder sind über Umlaufplaneten gegensinnig getrieblieh gekoppelt. Die Umlaufplaneten bilden eine erste Umlaufplanetengruppe und eine zweite Umlaufplanetengruppe. Die Ümlaufpianeten der ersten Üffilaufplanetengruppe stehen mit dem ersten Äbtriebssonnen- rad in Eingriff, die Urnlaufplaneten der zweiten Umiaufplanetengruppe stehe mit dem zweiten Abtriebssonnenrad in Eingriff. Die getriebSiche Koppelung der Umlaufplaneten erfolgt, indem diese unter gegenseitigem: Äxialversatz der Stirnradverzahnungen zusammengefügt sind. Die hierbei freibleibenden, einander abgewandten Abschnitte der Stirnradverzahnungen greifen i das enf- sprechende Äbtriebssonnenrad ein. Die Umlaufplaneten sind weiterhin über Lagerbolzen gelagert. Die Lagerbolzen sitzen mit ihren Endabschnitten i Auf- nahmebohruhgen di als solche in den Mabendeekeln ausgebildet sind. Der zum Antrie des Stirnraddifferentlaies vorgesehene Stirnradkranz und die an diesen angesetzten Nabendecke! bilden eine starre Umiaufträgerstruktur. Die Äbtriebssonnenräder sind in dieser Umlaufträgerstruktur über Wälzlager axial und radial abgestützt. Diese Wälzlager sind als ZyllndenOlienlager ausgeführt.

Aufg be der Erfindung Der Erfindung liegt: di Aufgabe zugrunde, ein Differentialgetriebe der eingangs genannten Art zu schaffen, das sich durch ein vorteilhaftes mechanisches Be- triebsyerhalten und eine unter strukturmechan sehen und trlbotogischen Gesichtspunkten vorteilhafte Führung de Äbtriebssonnenräder auszeichnet. EriindungsgemäSe Lösung

Die vorangehend genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Differenii algetriebe, mit:

- einem U mla ufträger ,

- einer Umlaufträgerlagereinrichtung zur Lagerung des Umlaufträgers zum Umlauf um eine Umlaufachse,

- einem ersten Äbtriebssonnenrad das achsgleich zur U lauf lachse an- geordnet ist und eine erste Äbtriebsradvörzahnung bildet,

- einem zweiten Äbtriebssonnenrad das ebenfalls achsgleich zur Umlauflachse angeordnet ist und eine zweite Äbiriebsradverzahnung bildet, und

- einer Umlaufplanetenanordhung die als solche die ersten und zweiten Äbtuebssonnenräder gegensinnig drehbar getriebiich koppelt, wobei

- an wenigstens eines der Abtriebssönrienräder ein Ringteiierelement anges tzt ist, das eine FührungsstruRfur bildet über weiche das entsprechende Abtriebssonnenrad radial in dem Umlaufträger drehbar abgestützt ist.

Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, ein Differeniiafgeirlebe zu schaffen, bei welchem das jeweilige AMnebssonnenfad leichtgängig und präzise zentriert in dem Umiauftrager drehbar geführt isL ßemaS. einer besonders bevorzugten Äusführungsfor der Erfindung ist das Ringtellerelement drefifest mit dem: zugeordneten Äbtriebssonnenrad gekoppelt Diese Koppelung wird vorzugsweise bewerkstelligt, indem das: Ringteiler- elemeni derart dimensioniert ist, dass dieses mit einem ausgeprägten Presssiiz zentrisch auf einem: Bundabschnifi des Abtriebssonnen ades sitzt

Alternativ. zu de vorgenannten Äusführungsform is es auch möglich, die einander zugeordneten Sitz- oder Fügefiächen des Ringtelterelemenis: und des Äbtneossönnenrades so abzustimmen, dass das Ringtellerelement drehbar mit dem Äbtriebssonnenrad gekoppelt ist Diese Ausführungsförm führt dazu, das das RingiellereSement zwischen dem Umlaufträge und dem Abtriebssonnenrad in Umfangsrichtung schwimmend drehbar ist, so dass sich die eiativbewegung zwischen dem Äbtriebssonnenrad und dem Umlauftfäger auf zwei durch das Ringtelierelement gebildete Lag rbereiehe aufteilt.

Gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Ringteh ierelement derart gestaltet,; dass dieses über eine erste Gleiifagerrihgfläche radial an einer mit dem Umlaufträger umlaufenden Komponente, insbesondere einem lonenumfangsbereioh eines NabendeckeSelemehtes drehbewegbar geführt ist. Insbesondere In Kombination mit dieser Maßnahme wird vorzugsweise das RingtelSerelement auch über eine zweite GleitjagerringfläGhe axial an einer mit dem Umiaufträger umlaufenden Komponente drehbewegbar abgestützt. Bei dieser axial stützenden Komponente kann es Sich insbesondere um einen La- gerring eines de Umlaufiräger tragenden Wälzlagers handein.

Das Ringtelierelement Is vorzugsweise geometrisch derar gestaltet, dass dieses m Axialschnitt einen axial einseitig offenen Rinnenquersehnitt aufweist und zudem einen zur Umlaufachs konzentrischen Führungsringabschnstf umfasst, der als solcher jene erste Gteitiagerringfiäebe i Form einer nach außen freiliegende zylindrischen Gleitführungsfläche bildet. Das Ringtelierelement kann im Bereich dieser GleitSagerringfläche mit einer Besch ichfung versehen sein die als solche die Lauf- und. Versehleißeigenschafteri diese Funktionszone verbessert,

Das Ringtelierelemen ist weiterhin vorzugsweise so gestaltet, dass dieses auch einen zur Ümlaufaehse konzentrischen Ringstegabschniit aufweist, der als ..solcher jene zweite Gleitiagerringfiäeh in Form einer dem zugeordneten A trie ssonnenrad abgewandten axial stützenden: ringartigen Gleitführungsffä- che bildet. Diese Gleitführungsfläche kann ebenfalls mit einer Beschickung, versehen sein die wie vorangehend bereits für die radial tragende Fanktionszo- ne beschrieben, eile Gleit- und Verschleißeigenschaften verbessert. G äß einer besonders bevorzugten Äusführungsform de Erfindung ist das Ringtellerelement als- Biechumformtetl gefertigt. Die Umformung kann insbesondere ziehtechnisch bewerkstellsgi werden. Das Biechumformteil wird vorzugsweise auch einer Gefügebehandlung unterzogen, insbesondere gehärtet, Es ist möglich, das RingiellereSement im Bereich der GlefiführungsfiäGheh zudem spanabhebend zu bearbeiten, beispielsweise nach dem Härten lokal zu überschleifen. Die Wanddiok des RingteilereSements ist vorzugsweise relativ gering und beträgt bei Äusführungsforrnen für den PKW-Bereich z.B. nur 2,4mm. Die radiale Laufspaltweite beträgt vorzugsweise 0,05 bis 0,25mm

Das erfindungsgemäße Differentialgetriebe ist vorzugsweise derart aufgebaut, dass dieses zwei Ringieliereiemente umfasst so dass das erste Abtriebsson- nenradrad durch ein erstes Ringtellerelement axial am Lageraußenring des ersten Wälzlagers und das zweite Abtriebs rad durch ein zweites Ringieliereie- ment axial am Lageraußenring des zweiten Wälzlagers abgestützt ist, wobei zudem die beiden Ringtellereiemenfe sich über zylindrische Laufflächen auch noch radial in den Nabendeckelelementen abstützen.

Das Differentialgetriebe ist vorzugsweise weiterhin derart aufgebaut, dass der Umlaufträger sich aus einem Stirnradkranz sowie einem ersten und einem zweiten äbendeekeSelement zusammensetzt, und in dem ersten und in dem zweiten Nabendeckelelement: jeweils ein zur Aufnähm eines Lageraußenringes vorgesehener Sitzabschnitt ausgebildet ist, und das jeweilige Nabende- ekeleiement eine SchuStersiruktur bildet, die als solch : die axiale Einsatztiefe des jeweiligen Lageraußenringes festlegt,

Die beiden den Umlaufträge tragenden Wälzlager sind in vorteilhafter Weise als Sehrägkugeilager ausgebildet, wobei die Einbindung der Wälzlager in das Differentiaigefne e vorzugsweise in einer sog, O-Anor^nung erfolgt.

Das erfindungsgemäße Differentialgetriebe kann so aufgebaut werden, dass das jeweilige Abtriebssonnenrac! einen axial über dessen Verzahnungsebene nach außen uberstellenden buchsenartigen Änsch ussabschnift aufweist, zum Ansohluss wobei vorzugsweise zudem die Umiaufträ- gerlagereinrrchtLjng derart gestaltet wird, dass zwischen dem jeweiligen Lagerinnenring: derselben und dem AnscbiusSabschniit ein zur Aufnahme eines den Lagerinnersring radial tragenden StationärteÜs geeigneter Ringraum verbleibt. Jenes Stafionärteil kann beispielsweise als Ringbund ausgeführt sein der integral mit einem Däfferentialgetnebegehäuse ausgeführt ist und axial in jenen Ringraum eintaucht

Müföbesc rei ung der Figuren

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigt: Figur 1a Differentialgetriebes:

Figur i eine DetaHdarsieliung zur weiteren Veranschaulichung des Aufbaus eines Ringteljerelementes zur axialen Äbstützung eines Ab- trsebssonnenrades;

Figur 1c eine ■ ■ Draufsicht auf das erfindungsgemäß.e Differentialgetriebe nach Figur 1 a; Figur 2 eine perspektivische Einzeitesldarstellung zur VeranSGhauiich!jng der Geometrie des erfindungsgernäß an das zugeordnete Ab- triebsson n en rad anzusetze nden Ri ngf ei lere lerne nies ;

Figw 3 eine perspektivische Expiosionsdarsteliung zur Veranschauli- c ung des Aufhaus und der Anordnung der Afotriebssonnenrader und der zugeordneten Umlaufpianeten:.

Ausführlich©. Ba cl r@l tm der Figuren Die Darstellung nach Figur 1a zeigt das erfindungsgemäß Differentialgetriebe, Im Axialschnitt, Das Differentialgetriebe ist als Stimraddif ereriiialgetriebe ausgeführt und umfasst einen Umlaufträger 3 und eine als WäSziagerung ausgeführt UniSaufträgerlagereihrichiung L1 , 12 zur Lagerung des Umiaufträgers 3 zum Umlauf um eine Umlaufachse X.

Weiterhin umfasst das Differentialgetriebe ein erstes Abinebssonnenrad 1 das achsgleich zur Umlauftachse X angeordnet ist und eine erste Abiriebssonnen- radverzahrtung ia bildet. Das Differentiaigetnebe umfassi zudem ein zweites Abtriebssonnenrad 2 das ebenfalls achsgleich zu Umiaufiaehse X angeordnet ist und eine zweite Abtriebssonnenradverzahnung 2a bildet.

Die beiden Äbtriebssonnenräder 1 , 2 sind über eine in dieser Darstellung zum Teil verdeckt dargestellte Planetenradanordnung P gegensinni drehbar geträeblich gekoppelt, Die Pianetenradanordnung P umfassi hierbei mehrere Gruppen von UmiaufpSaneien PI , P2 die mit dem Umlauftrager 3 umlaufen und gegenüber diesem drehbar sind.

Das hier gezeigte erfindungsgemäf e Differentialgetriebe zeichnet sich dadurch aus, dass an wenigstens eines der Äbtriebssonnenräder 1 , 2 ein Ringteilerelement E1 , E2 angesetzt ist, das eine Führungsstruktur bildet über welche das entsprechende Äbtriebssonnenrad 1 , 2 radiarund axial an dem U taufträger 3 d ehbar abgestützt ist, Die Umlauf rägeriagereinrichiung weist ein erste und ein zweites Wälzlager L . L2 auf, das jeweils einen Lagerinnen ring L1 L L2i und einen Lageraußenring Ia, L2a umfassi Sowohl an das erste Äbtriebssonnenrad 1, als auch am das zweite Äbtriebssonnenrad 2 ist das jeweilige Ringte!tere!emenf El , E2 derart fest angesetzt ist, das das jeweilige Ringfeliereiement El , E2 ein mit den Ab- triebssonnenrädern 1 , 2 mitlaufende Fünryngssirisktur bildet. Diese Führungs- struktur stützt sich gleitend radial in den abendeckeielenienten 7, 8 und zudem axial an dem jeweiligen Lageraußenring Ltb, L2b ebenfalls gleitend bewegbar ab. Das jeweilige Ringteilerelement El, E2 sitzt zentriseh .auf ' einem Bund 1 . 2 des jeweiligen Äbtriebssönnenrades 1, 2 und wird durch die Lagereinrichtung axial gestützt, Das jeweilige RingteSlerelement 1 , 2 ist fingtellerartsg gestaltet und weist im Äxiaischnitt einen rinnenartigen Querschnitt auf, dessen Rinnen- bodeh ereiGh dem .benachbarten Ähtriebssonnenrad 1 , 2 zugewandt ist, und desse Qffnungsbereich dein jeweiligen Lager L1 , L2 zugewandt ist

Das hier gezeigte Differentialgetriebe zeichnet sich durch eine relativ- kurze axiale Baulänge aus und ist zudem unter raontagetechnischen Gesichtspunkten besonders vorteilhaft zusammensetzbar. Wie erkennbar wird bei dem erfindungsgemäße Differentialgetriebe das dort zur axialen und radialen Positionierung der Abtriebssonnenräder 1 , 2 vorgesehene Ringtellerelement E1, E2 durch den jeweiligen mit dem Ümlaufträger 3 umlaufender! Lagerring L1a, L2ä beweglich geführt und hierbei zum Umlaufträger 3 relativ bewegbar axial abgestützt. Das jeweilige Ringteilerelement El , E2 weist zudem geometrische Strukturen auf, die an den abendeckele!ementen 7, 8 oder einer inhehUihfangsflä- che des jeweiligen Lageraußenringes L1a, L2a anlaufen und dabei zur radialen Positionierung beitragen ,

Bei der hier gezeigten erfindungsgemäßen Lagereinrichtung stellen die Lageraußenränge: Lla, L2a die den Urnlaüfträger 3 tragenden Lagerringe dar. Die durch diese Lageraußenringe L a, L2a bereitgestellten Stirnflächen bilden Laufflächen über welche das jeweilige Ringtellerelernent EL , E2 an einem, radial abragenden ingrandabsehnitt E1d, : E2d präzise axial positioniert und leicht- gängig, verschielSarrn geführt wird.

Di Lageraußenringe Lla, L2a sind jeweils in einem mit dem Ümlaufträger 3 umtaufenden Ring-Bund 7a ; 8 a aufgenommen. Än dem Ring-Bund ist jeweils eine Rihg.schu.fter ?b : 8b ausgebildet, eile als solche die axiale Elnschubposiflon des jeweiligen Lageraußenringes Ll a, L2a in den jeweiligen Ring-Bund 7a, 8a festlegt Der jeweilige Ring-Bund 7a, 8a ist durch das jeweilige NabendeckeleSe ent 7. 8 gebildet, das Bestandteil des Umiauftriger 3 bildet. Das jeweilige Nabende- ckeleiemeni 7, 8 ist als Blechumformteii gefertigt, und der jeweilige ' Lageraußenring L1a, L2a sitzt unter einem ausgeprägten Presssitz in dem Bund 7a, 8a,

Das Differentialgetriebe ist wie angegeben als Siirnraddlferential ausgeführt und hierbei derart gestaltet, dass die Lageraußenringe Lla, L2a als ©lejit- FOhrungsstryktur wirken über welche das jeweiiige Ringtellerelement El , E2. im inneren des Umiaufträgers 3 drehbewegbar gleitend geführt und dabei axial und radial: positioniert wird. Die Äbfriehssonnenräder 1 , 2 sind jeweils als Stirnrad ausgeführt, wobei sich jedes dieser Stirnräder durch das jeweiiige Ringtel- ierelemeht E1 , ES axial und radial ah dem jeweiligen Lägeraußenrihg Ll a, L2a und wie hier gezeigt auch direkt an einer innenfläehe des fMabendeckeSelemen- tes 7, 8 abstützt.

Das erfindungsgemäße Differentiaigetrie e ist wie ausgeführt so gestaltet * dass das jeweilige Äbtriebssonnenrad 1 , 2 einen axial über die Verzähnuhgsebene nach außen vordringenden Änschiussabschnitt 1 b. 2b aufweist, zum Änschluss einer Radantriebswel!e, wobei die Uniiaufträgeriagereinriishtung derart gestaltet ist, dass zwischeo dem jeweiligen Lagerinneoring L1I, L2i derselben und dem AnschSussabschnift 1b, 2b ein zur Aufnahme eines den Lagerinnenring LI i, L2i radial tragenden Stationärtesls geeigneter Ringraum ' SP'!, SP2 verbleibt. Das vorgenannte Sta ionärteil kann insbesondere durch ein Getriebegehäuse oder durch ein RlngsiutzeneSeroent gebildet sein, das: abschnittsweise axial in den entsprechenden Lagerinnenring I i, L2i eingeschoben wird. In diesem Ring- stutzenelemeot kann dann eine weitere La gerein richiung aufgenomme sein, welche einen in das jeweilige Äbtriebssonnenrad eingeschobenen ' eliön&b- schnlti lagert. Die Abtriebssönnenräder 1 s 2 sind wie angegeben als Stirnräder ausgeführt. Die an diesen vorgesehenen Verzahnungen 1 a. 2a stehen mü den ymiaufplaneten PI , bzw. P2 in Eingriff. Der jeweilige Änsehlussabsehnit Tb, 2b bildet ein zur Umlaufachse X konzentrische Umfangsfiäche 81 > S2 die In den Inneren Bundabschnitt: des jeweiligen Bingtelierelementes E1 ; El von innen: her im wesentlichen spielfrei axial eintaucht, so dass die beiden Bauteile über diese Fügeflächen miteinander spielfrei zentrisch gekoppelt sind.

Die vorgenannten ersten und zweiten Umlaufplanenten PI , F2 stehen mitein- ander unmittelbar in Eingriff und sind damit wie nachfolgend nach vertieft werde wird derart miteinander derart getriebiieh gekoppelt, dass sich diese gegensinnig drehen. Bei diesem Äusführuhgsbeispsel sind insgesamt drei Um- Jauf ianeten PI vorgesehen die mit de ersten Abtriebssonnef rad 1 in Eingriff stehen. Diese mit dem ersterr Äbtriebssonnenra 1 i Eingriff stehender! Um- lauf pianeten P1 bilden einen ersten Umlaufplanetensatz, Weiterhi sind bei diesem Ausführangsbeispiel insgesamt drei Umlayfpianeien P2 vorgesehen di mit dem zweiten Abtriebssofinenrad 2 in Eingriff stehen. Diese mit dem zweiten Äbtriebssonnenrad 2 in Eingriff siebenden Umlaufplaneten P2 bilden einen zweiten Umlaufplanetensatz. Jeweils ein Umlaufplanet P1 des erste Satzes steht mit einem Umiauf pianeten P2 des zweiten Satzes in Eingriff. Der Eingriff der Umlaufplaneten P1 des ersten Satzes in die Umiaufplaneten P2 des zweiten Satzes erfolgt in der gleichen Verzahhungsebene wie der Eingriff der Umiaufplaneten P1 des ersten Satzes in das erste Äbfriebszahnrad 1. Das erste Äbtriebssonnenrad 1 und das zweite Abtriebssonnenrad 2 sind Hin- sichtlich der Verzahnun sgeometrie derart aufeinander abgestimmt, dass der Köpfkreis der Stirnradverzahnung 1a des ersten Abtriebssonnetirades 1 kleiner ist als der Fußkreis der Afetriebssonnenradverzahnun 2a des zweiten Ab- iriebssonnenrades 2. Die Umlauf pianeten PI des ersten Satzes greifen im Be- reich der Verzahnungsebene, des ersten Abtriebssonnenrades 1 in die Umiaufplaneten P2 des zweiten Satzes ein. Die beiden Äbtriebssonnenräder 1, 2 befinden sich damit in unmittelbarer Naehbarsehaft.

Die beiden Äbtriebssonnen äder t, 2 sind dersri ausgebildet,: dass die Ab- triebssönnenradverzahnung 1a des ersten Abtriebssonnenrades 1 und die Ab- trie ssonnenradverzaiinung 2a de zweiten A riebssonnenräcIes 2 gleiche öhoezahlen: aufweisen. Auch die Umlaufplaneten: PI des ersten Satzes und die Umiayfpianeten P2 des zweiten Satzes: weisen gleiche Zähnezähfen auf De Un laufträger 3 weist einen Stirnfadkranz 3a auf, Dieser Sfirnradkranz 3a bildet innensiege 3b. An diesen Innenstegen 3b, sind die Mabendeckeleiemen- te 7, 8 fixiert. Über diese Nabendeckeielemente 7, 8 werden die in dem Umiauf- träger 3 aufgenommenen Komponenten gesichert und zu einer Baueinheit vereinigt. Di abeodeckeleiemenie 7, 8 sind als Blechumformteiie ausgeführt und zentrisch an dem Sfirnradkranz 3a gesichert. Die abendeckelelen ente 7, 8 bilden wie bereits ausgeführt Bundgbschnifte 7a, Sa die als Lagersätze fungieren in welche die Lageraußehringe Lla, L2a eängepresst sind. Die Innenstege 3b bilden mehrere in Umfangsrichtung abfoigende Äufnahmelüeken. In diesen Äufnahmelüeke sitzt jeweils ein Umlauf ianetenpaar das steh aus einem ersten Umlaufplaneten P1 und einem zweiten UmlaufpJaneien F2 zusammensetzt.

Die Einleitung der Äntriebsteistung in das Differentialgetriebe erfolgt über die Stirnradverzahnung 3d des Stirnradkranzes 3a. Über die Umlaufpianeten PI . 92 erfolgt eine Leistungsverzweigung auf die Abt ie st 1 , 2. An de

Afatriebssonnenrädern 1 , 2 sind jene Bundabschnätte 1 , 2h ausgebildet. Diese Bundabschnitte 1 b, 2b sind hier umformiechnisch durch Fließpressen gefertigt und mit einer Innenverzahnung 1c, 2c versehen. In diese Innenverzahnung 1c, 2c könne entsprechend komplementär verzahnte: Endabschnitte von Radan- triebswelien, oder anderweitigen Leistungstransferkömponenten des jeweiligen Radantriebssiranges eingefügt werden. Anstelle der hier gezeigten Innerwerzahnung sind auch anderweitige Verbindungsgeomeirien zur Drehmomentenü- bertragung und zentrierten Aufnahme entsprechender Komponenten möglich.

Wi aus Figur 1b ersichtiieh ist an dem hier erkennbaren Teil: des Ringteiler- elemenfes E2 ein radial nach außen vordringender Ringrand E2d ausgebildet der eine axi l stützende Lauffläche bildet Über diese Lauffläche konfaktiert das Ringtellereiement E2 gleitbewegbar eine sich radial erstreckende Stirnfläche: des Lageraußenringes L2a. Der Lageratißennng L2a ist in den Nabendeekej 8 elngepresst. Die Axialpösition des Lageraußenrsnges L2a wird dabei durch die erkennbare « : am Nabendeekei 8 ausgebildete Schuitergeornetrie 8b festgelegt Das Riogfe!!erelerrjenf E2 sitzt auf dem Äbtriehsscmnenrad 2 unter einem aus- geprägten Presssitz und ist damit ' hinreichend, drehfest mit den Abtriebsson nen- rad 2 gekoppelt Sowohl in dem Äbthebssonhenrad 2 als auch an dem Ringtellerelement £2 sind Durchtritisöffnungen AP , AP ausgebildet Diese ermögii- chen einen axialen Schmierstofftransfer durch das Differentialgetriebe, :

Die radiale Führung des hier beispielhaft: gezeigten zweiten ingteliereiementes 2 erfolgt über eine erste Gleitlagerringfiäche S3 die sic radial an einer mit dem Umlaufträger umlaufenden Komponente, hier dem Nahendeckel 8 drehbeweg- bar abstutzt. Das Ringtelleretement E2 weist Wie hier erkennbar im Axiaischniti einen axial einseitig offenen Rinnenquersehnitt auf und umfasst einen zur Um- laufachse konzentrischen Führungsringabsehnitt E2f, der als solcher jene erste GSeitiagerringfiäche S3 in Form einer nach außen freiliegende zylindrischen Gleitführungsfiöche bildet. Jener Führungsringabschnitt E2f ist ziehtechnisch gefertigt und begrenzt einen zweiten Rinnenquerschnitt dessen Öffnungsseite dem Lageraußenrin L2a abgewandt ist und dessen Bodenwandungsabschnitt E2d die axiale Stützfunktion übernimmt.

In Figur 1c ist in Form einer Draufsicht die Gestaltung des erfindüngsgemäEen Differentialgetriebes weiter veranschaulicht. Die Achsen XP1 der Umlaufplane- ten P befinden Sieb auf einem ersten Achskreis Tl. und verlaufen parallel zur Umlaufachse X. Die Achsen XP2 der Umlaufplaneten P2 befinden sich auf einem zweiten Achskreis 12, Beide Aehskreise I , T2 sind zur Umlaufachse X konzentrisch. Der erste Achskreis T1 weist eine Durchmesse auf der kleiner äst als der Durchmesser des zweiten Aehskreises T2. Die Dyrchmesserdifferenz der beiden Aehskreise: 71 T2 entspricht bei diesem Ausführungsbelspiei in etwa der zweifachen Zahnhöhe der Zähne der ersten Ähtriebssonnenradver- zahnung 1a. Die Purchrnesserdifferenzen der Kopikreise der ersten und der zweiten Äbtriebssonnenradverzabnung 1a ; 2a sind: durch Proiilverschiebyng realisiert. Die Achsen ΧΡΊ , XP2 der Ümlaufpianefen PI, P2 werden durch (hier als Hohlbuchse gestaltete) Lagerbolzen. 4 festgelegt die in den Nabendeckeln 7, 8 sitzen,. Diese Mabendeckel 7, 8 sind an dem Stirnradkranz 3a befestigt. Diese Befestigung wird durch Niete .5. 8 bewerkstelligt. Diese Niete S ; 8 sichern die abendeGkeleiemente : : J, 8 an den Innensiegen 3b (vgl Fig. 1) die radtai einwärts von dem Stirnradkranz 3a abragen. Jeweils ein durch die Umlaufpla- nete.rt P1 , P2 gebildetes PSaneienpaar sitzt in einem zwischen ' diesen Innenstegen 3 verbleibenden Zwischenraum,

In Figur 2 ist i Form einer perspektivischen Darstellung der Aufbau eines Ring- tellereiementes, hier beispielhaft des zweiten ingtelierelementes E2 veranschaulicht. Das Ringtellereiemeni E2 bildet eine mit dem Äfetriebssonner rad 2 mitlaufende Führungsstruktur über welch dieses AbirSebssonnenrad 2 radial und axial afagestützi wird«

Das Ringtellereiement E2 ist bei diesem Beispiel ziehtechnisch aus einem Bjeehmatenal gefertigi. Das RingtelSerelement E2 umfasst einen Sitzabschnitt E2a über weichen das Ringiellerelement E zentrisch auf den Bund 2b des Abtriebssonnenrades 2 sitzt. An diesen Siizabschmti E2a schließt sich ein Ringbodenabschhift E2b, und an diesen ein RingmanteSa schniii E2c an, in dem yom Ringmanteiabsehmtt E2c umgriffenen Bereich befindet sich der Sitzabschnitt E2a der als solcher über den Ringbodenäbschnitt E2b mit dem Ring- manielabschni.it E2c verbunden ist Der Sitzabschnitt E2a ist zur Umlauf äc se konzentrisch. Der Sitzabschnitt E2a ist Hinsichtlich seines Querschnitts so gestaltet, ctass dieser unter einem ausgeprägten Presssifö auf dem Bund 2b des Ähtriebssonsienrades 2 sitzt.

Das Rlngieilereie eni E2 kann durch Wahl der Wanddicke des zu seiner Bil- düng herangezogenen Bleehmatenäles, du ch Abstimmung der werkstof tech- nischen Parameter, und durch entsprechende geometrische Gestaltung so gefertigt werden, dass hinsichtlich: seiner (Sesamisteifsgkeii und damit hinsichtlich der durch dieses Bauteil realisierten Stötz irkung in dem Nabendeckelelement und an dem Lageraußenrlng L2a ein gewisse Elastizität gegeben ist, durch welche der Grad der statischen Öberhestimmung der Lagerung des Abtriebs- sormenrades 2 definiert reduziert wird. Der hier die axial stützende Lauffläche bildende Ringraod E2d trägt den zur U laufäehse konzentrischen Führtingsringafoschnftt E2f. Dieser Führungsring- absehnitt E2f bildet als soicher Jene erste Gleitlägernngfläche S3 in Form einer nach au&e freiliegende zylindrischen Gieitfuhrungsfläche, Der Führungsring- abschnitt E2f bewirkt eine radiale Führung des Ringtellerelementes E2 innerhalb des Nabendeckelelements 8, An dem Ringrand E2d und an dem Füh- rungsringabschnitt E2f kan eine Beschichtung durch einen Werkstoff mit besondere Gieiteigenscha en ausgebildet sein. Es äst auc möglich, zwischen der Stirnfläche des Ringrandes E2d und de diesem zugewandte Stirnfläche de Lageraußenringes L2 noch einen Gleitlagernng anzuOrdnen der sowohl an dem Rängrand E2d, als auch an der Stirnfläche des Lageraußenringes L2a schwimmend anlauft.

Das Ringteilerelement E2 ist geometrisch so gestaltet; das der den Ringböden« abschnitt E2b bildende Bereich in verbautem Zustand axial an dem zweiten Abtriebssonnenrad 2 ansteht und damit die Axialposition des Ringtelferelemen- tes E2 Jn Druckrichfung » fesiiegf. Für das erste Ringteilerelement E1 gelten die obige Ausführungen sinngemäß. Dieses erste Ringteilereiement El ist in verbautem Zustand „praktisch spiegelsymmetrisch'' angeordnet, Es ist möglich, das Differentialgetriebe so aufzubauen, dass das erste Ringtellerelernen und das zweite Ringteilerelement praktisch baugleich sind .

In der Darstellung nach Figur 2 sind weiterhin die zum Zwecke des Schmier- stof urchtritts vorgesehenen Schmlerstöffciurchtrittsöffnüngen APi , AP2, : AP3, AP4 erkennbar. Diese Öffnungen sind als in Ümfang.sriGhtung gestreckte Lang.- iochdurohbrüche ausgebildet und dabei weiterhin derart gestaltet, dass hierdurch die axiale und radiale Steifigkeit des : Ringteilereiementes E2 definiert abgestimmt wird. Das Ringteilerelement E2 fungiert als Äbstandshalter und F hrungsörgan eines Sönnenrades 2. Das Ringteilerelement: E2 ist halbforusar- fsg ausgebildet und an einem mit dem Planetenträger 3 mitlaufenden Lagerring L2a axial abgestützt und in dem Wabendeckeleiement 8 radial gleitbewegbar drehbar geführt. Die Darstellung veranschaulicht weiter den Querschnitt der erfindungsgemäS vorgesehenen Ringteilerelemente El . E2 die als solche an die Abtriebssonnen- .räder 1 s 2 angesetzt werden und gleiibewegbar axial an den Lageraugen ringen L1a, L2a der Lageranordnung abgestützt sind. Das Ringteifereiemeni Ei , E2 ist umforrn eGhöisch aus einem Blechmaterial gefertigt und gehärtet. Das Ringtei- fereSement Ei , E2 ist in der Art eines RingtelSers oder Rinnentorus gestaltet. Die Positionierung und Zentrierung des RingteHerelementes El , E2 auf dem jeweiligen Ä triebssonnenrad 1, 2 erfolgt über de inneren Sätzäbsehhiti E2ä. Der Siteabschnitt E2a ist so dimensioniert, dass sich in verbautem Zustand ein aus- geprägter Presssitz einstellt, so dass das Ringtellerelement E1, E reibschiüs- sig drehfest auf dem zugeordneten Äbtriebssonnenrad 1 , 2 sitzt. Die Äxiaiposi- tion des jeweiligen RingteilereSementes El , E2 auf dem zugeordneten Abtriebssonnenrad wird im Zusammenspiel mit dem Ringbodenabsohoitt E2b festgelegt, der dann am jeweiligen Äbtriebssonnenra 1, 2 axial ansieht. Der Ring- rand E2d bildet eine Stirnfläche die gSeiibewegbar a einer Ringstirnfläche de zugeordneten Lageraußenrtnges anläuft und damit axial positioniert wird.

Die Durchgangsöffnungen ÄP1 , AP2, AP3, AP4 in dem jeweiiigen Ringtel!er- eiement E1 , E2 sowie auch die Durchgangsöffnungen im Äbtriebssonnenrad El , E2 führen zur Einsparung von Material und Gewicht und fungieren auc als Durchgänge für Schmiermittel, sowie - als- Durchgänge für einen internen Druckausgleich, Das hier gezeigte Konzept der Ausbildung von Durchgangsöffnungen in den Rsngteläerelementen eignet sich auch für Getriebebauformen, bei welchen die Abtriebssonnenräder El, E2, drehbar in die Ringtellereiemenie Ei E eingesetzt sind und die Ringteifcreiemeni El, E ggf, im Umlaufträgef drehfest sitzen.

In Figur 3 sind in Form einer perspektivischen Exptosionsdars el!ung. die Ab- friebssohnenrädsr 1, 2, die zur Koppelung derselbe vorgesehenen ümlauf ia- neten PI , eise Umiaufplanefen PI, P2, die zur Lagerung der Umlaufplaneten P , PI vorgesehenen Äehsbolzen 4 und die abendeckeleSernente 7, 8 d arg - stellt. Die Äxiaisictieröng der Achsbolzen 4 erfolgt übe Ringkappeneieniente 4a, 4b die im Bereich der Stirnsnde der Aehsholzen 4 auf diese aufgesetzt werden. Diese Ringkappeneiemenie 4a, 4b übergreifen in aufgesetztem Zustand di Stirnenden der Ächsboken und bilden dann an einer axial einwärts versetz- ien Stelle Je eifs eine Ringschuiter, Diese Ringschuiter sichert di Ringkap- peneierriente 4a, 4 in den entsprechenden Ächsbohrungen 7b, Sfo in den Nabendeckeln 7, 8,

Sro zusammengebauten Zustand greifen die U laufplaneien PI radial von au~. Sen her in das erste Abtriebssonnenrad 1 ein. Die Umiaufpianete P2 greifen radlai von außen her in das zweite Abtriebssonnenrad 2 ein. Die Koppelung der mit dem zweiten Abtriebssonnenrad 2 in Eingriff stehenden Ümiaufplaneten P2 mit jenen, mit dem ersten Abtriebssonnenrad 1 in Eingriff stehenden Umlauf- laneten P1 erfolgt durch gegenseitige Eingriff im Bereich der erzahnungs- ebene des ersten Abtriebssonnenrades 1. An dem ersten Äbtriebssonnenrad 1 ist eine negative Profil Verschiebung realisiert. An dem zweiten btriebssonnenrad 2 ist eine positive Pröfilverschtebung realisiert,

Es ist grundsätzlich möglich, bei dem beschriebene Getriebeaufbai! auch an den Umlaufplaneten P1, P2 positive und negative PiOfilverscbiebLinge vorzunehmen. Hierdurch wird es möglich die erforderliche Durchmesserdifferenz der Achskreise der Umlaufplaneten PI, P2 zu reduzieren. Konkret wird dann der Kopfkreisdurchmesse der zweiten mi.aufptane.ten P2 verkleinert und der Kopfkreisdurchmesser der ersten Unilaufplaneten P1 durch positive Profilver- Schiebung vergrößert.

Zwischen die Ä triebssonnenräder 1 , 2 ist ei Rlngetemeni R eingefügt, Dieses greift über Ringschultern in entsprechende ömpienientärgeömetrlen der Äb- Mebssohnenräder 1« 2 ein und bewirkt ei m gegenseitige Zentrierung der Ab- triebssonnenräder 1 ; 2,