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Title:
EVENT SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/229640
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an event system (10, 50) for an animated event, wherein the event system (10, 50) comprises: at least one event furniture component (100, 200, 250, 300, 350) which can be moved in space and which comprises at least one table and/or at least one chair; and a device for sensory stimulation (12, 52) of guests (1) of the animated event, wherein the event furniture component (100, 200, 250, 300, 350) which can be moved in space comprises movement means for mechanical movement, and wherein the event system (10, 50) also comprises a first controller (1901) which is designed to control the mechanical movement and the output of the device (12, 52) for sensory stimulation of guests (1) of the animated event in a synchronised manner. The invention also relates to a method for operating such an event system (10, 50).

Inventors:
BURGER GÜNTER (DE)
Application Number:
EP2020/063557
Publication Date:
November 19, 2020
Filing Date:
May 14, 2020
Export Citation:
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Assignee:
MACK RIDES GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
E04H3/02; A47F10/06; E04H3/24; E04H3/30; E04H14/00
Domestic Patent References:
WO2018002962A12018-01-04
WO2014130458A12014-08-28
Foreign References:
US6016901A2000-01-25
JPS61131879A1986-06-19
EP1833331A12007-09-19
EP1833331B12010-12-29
DE102015011538A12017-03-02
Attorney, Agent or Firm:
WESTPHAL, MUSSGNUG & PARTNER, PATENTANWÄLTE MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Eventsystem (10,50) für ein animiertes Event, wobei das Eventsystem (10,50) aufweist

- mindestens ein im Raum bewegbares Eventmobiliarbestand- teil (100,200,250,300,350), das mindestens einen Tisch und/oder mindestens einen Stuhl umfasst,

- mindestens eine Vorrichtung zur sensorischen Stimulation (12,52) von Gästen (1) des animierten Events,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass das im Raum bewegliche Eventmobiliarbestandteil

(100,200,250,300,350) Bewegungsmittel für eine maschinelle Bewegung aufweist, und

dass das Eventsystem (10,50) ferner eine erste Steuerung (1901) umfasst, die eingerichtet ist, um die maschinelle Bewegung und die Ausgabe der Vorrichtung (12,52) zur sen- sorischen Stimulation von Gästen (1) des animierten Events miteinander synchronisiert zu steuern.

2. Eventsystem (10,50) für ein animiertes Event, insbesondere Eventsystem (10,50) nach Anspruch 1, aufweisend

- mindestens einen im Raum bewegbaren Bodenabschnitt (63), wobei der mindestens eine Bodenabschnitt (63) durch min- destens eine Bewegungseinrichtung (64) maschinell beweg- lich ist, und wobei das Eventsystem (10,50) ferner eine erste Steuerung (1901) umfasst, die eingerichtet ist, um die maschinelle Bewegung des mindestens einen Bodenab- schnitts (63) und eine Ausgabe einer Vorrichtung (12, 52) zur sensorischen Stimulation von Gästen (1) des animierten Events miteinander synchronisiert zu steuern.

3. Eventsystem (10,50) nach Anspruch 2,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Bewegungseinrichtung (64) den mindestens einen Boden- abschnitt (63) in mindestens drei Freiheitsgraden bewegen kann, vorzugweise in sechs Freiheitgraden.

4. Eventsystem (10,50) nach Anspruch 2 oder 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Bewegungseinrichtung (63) mindestens einen Linearan- trieb umfasst.

5. Eventsystem (10,50) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Bewegungseinrichtung (64) einen Gewichtsausgleich auf- weist.

6. Eventsystem (10,50) nach einem der Ansprüche 2 bis 5,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

die Bewegungseinrichtung (64) eine Kulisse umfasst, durch die eine Auslenkung an einem Angriffspunkt des mindestens einen Bodenabschnitts (63) vorgegeben wird.

7. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Vor- richtung zur sensorischen Stimulation (12,52) zur visuel- len, akustischen, olfaktorischen und/oder haptischen Sti- mulation ausgelegt und/oder eingerichtet ist.

8. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Um- gebung und/oder der Output der Vorrichtung (12,52) zur sensorischen Stimulation variabel und vorzugsweise auf gästespezifischen Content anpassbar ist.

9. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das das Eventsystem (10,50) ferner mindestens ein bewegli- ches Wand-, Trenn- oder Sichtschutzelement (15) als weite- res Eventmobiliarbestandteil aufweist.

10. Eventsystem (10,50) nach Anspruch 9,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das be- wegliche Wand-, Trenn- oder Sichtschutzelement (15) ma- schinell beweglich ist und dass diese maschinelle Bewegung entweder ebenfalls von der ersten Steuerung (1901) und/o- der von einer weiteren Steuerung gesteuert wird.

11. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Eventsystem (10,50) ferner Mittel (501) zur automatisier- ten Bereitstellung von Speisen auf dem Tisch (11,120) auf- weist, die von der ersten Steuerung (1901) und/oder von einer weiteren Steuerung gesteuert werden.

12. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Eventsystem (10,50) mindestens einen Roboter oder Roboter- arm (400,800,1000) aufweist, der von der ersten Steuerung (1901) und/oder von einer weiteren Steuerung (1907) ge- steuert wird.

13. Eventsystem (10,50) nach Anspruch 12,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der Ro- boter oder Roboterarm (400,800,1000) von der Decke abge- hängt und/oder an einer an der Decke montierten Führungs- schiene (401,801,1001) montiert ist.

14. Eventsystem (10,50) nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die erste Steuerung (1901) die maschinelle Bewegung des Event- mobiliarbestandteils (100) durch eine Wechselwirkung mit dem von der ersten Steuerung (1901) direkt oder indirekt gesteuerten Roboter oder Roboterarm (800) kontrolliert.

15. Eventsystem (10,50) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die erste Steuerung (1901) und/oder die weitere Steuerung der- art programmiert und eingerichtet ist, dass die Mittel zur automatisierten Bereitstellung von Speisen auf dem Tisch (11,120) beim automatisierten Bereitstellen von Speisen mit dem Roboter oder Roboterarm Zusammenwirken.

16. Eventsystem (10,50) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die erste Steuerung (1901) und/oder die weitere Steuerung der- art programmiert und eingerichtet ist, dass der Roboter o- der Roboterarm (400) mit Gästen (1) des animierten Events interagiert .

17. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die ma- schinelle Bewegung mit einem Luftkissensystem, mit einem MagnetSystem, mit einem Flurfördersystem, mit einem Schie- nensystem oder mit einer -insbesondere abschnittsweisen- Kombination dieser Systeme erfolgt.

18. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Steuerung (13) derart programmiert und eingerichtet ist, dass die Vorrichtung (12,52) zur sensorischen Stimulation von Gästen (1) des animierten Events - visuelle Inhalte bereitstellt , insbesondere visuelle In- halte entweder auf Tische (120), Stühle (110), Bodenab- schnitte (63), Wandabschnitte oder in dem Raum zwischen den Bestandteilen des Eventsystems (10,50) projiziert, o- der diese dem Gast (1) in einer personalisierten Betrach- tungsvorrichtung bereitstellt , und/oder

- maschinelle Bewegungen und/oder projizierte visuelle In- halte akustisch untermalt, und/oder

- Geruchsstoffe freisetzt, die vorzugsweise an visuelle Inhalte oder akustische Untermalung angepasst sind, und/o- der

- haptische Reize erzeugt, vorzugsweise lokal an Tischen (120) oder Stühlen (110) .

19. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Eventsystem (10,50) einen oder mehrere Sensoren (1124,

1213) zur Erfassung des Verhaltens von Gästen (1) des ani- mierten Events aufweist, die mit mindestens einer der Steuerungen in Signalkommunikation stehen.

20. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Eventsystem (10,50) eine Navigations-Steuerung (1910) auf- weist, mit dem die Position von einzelnen Eventmobiliarbe- standteilen (100,200,250,300,350) des Eventsystems (10,50) erfasst und die Bewegung einzelner Eventmobiliarbestand- teile (100,200,250,300,350) des Eventsystems (10,50) ge- steuert werden kann.

21. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Eventsystem (10,50) auch Mittel zur Anzeige eines Countdowns (14) für Eventmitarbeiter (99) und/oder für Gäste (1) aufweist.

22. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass Bedien- geräte (98) für Eventmitarbeiter (99) vorhanden sind, die mit der ersten Steuerung (1901) in direkter oder indirek- ter Signalkommunikation stehen und den Eingriff in Abläufe der ersten Steuerung (1901) ermöglichen.

23. Eventsystem (10,50) nach einem der vorgenannten Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

lokal an Eventmobiliarbestandteilen (100), insbesondere an Tischen (120) und/oder Stühlen (110) Mittel zur Interak- tion mit der ersten Steuerung (1901) und/oder einer weite- ren Steuerung vorgesehen sind.

24. Verfahren zum Betrieb eines Eventsystems (10,50) nach ei- nem der vorstehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass eine ma- schinelle Bewegung mindestens eines Restauranmobiliarteils (100,200,250,300,350) und/oder des mindestens einen Boden- abschnitts (63) und die Ausgabe der Vorrichtung (12,52) zur sensorischen Stimulation von Gästen (1) des animierten Events durch die erste Steuerung (1901) automatisch mitei- nander synchronisiert werden.

25. Verfahren nach Anspruch 24,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Speisen automatisiert auf dem Tisch (10,120) bereitge- stellt werden.

26. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 oder 25,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Eventsystem (10,50) mindestens einen Roboter oder Roboter- arm (400,800,1000) aufweist und dass die erste Steuerung (1901) und/oder eine weitere Steuerung (1907) den Roboter oder Roboterarm (400,800,1000) steuert.

27. Verfahren nach Anspruch 26,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der Ro- boter oder Roboterarm (400,800,1000) bei der automatisier- ten Bereitstellung von Speisen auf dem Tisch (11,120) mit- wirkt .

28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, der Roboter oder Roboterarm (400,800,1000) mit einem Gast (1) intera- giert .

29. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 28,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Vor- richtung (12,52) zur sensorischen Stimulation von Gästen (1) des animierten Events

- visuelle Inhalte bereitstellt , insbesondere visuelle In- halte entweder auf Tische (11,120), Stühle (110), Bodenab- schnitte, Wandabschnitte oder in dem Raum zwischen den Be- standteilen des Eventsystems oder projiziert, oder diese dem Gast (1) in einer personalisierten Betrachtungsvor- richtung bereitstellt , und/oder

- maschinelle Bewegungen und/oder projizierte visuelle In- halte akustisch untermalt, und/oder

- Geruchsstoffe freisetzt, die vorzugsweise an visuelle Inhalte oder akustische Untermalung angepasst sind, und/o- der - haptische Reize erzeugt, vorzugsweise lokal an Tischen

(11,120) oder Stühlen (110) .

Description:
Event S ystem

Die Erfindung betrifft ein Eventsystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zum Be- trieb eines Eventsystems mit den Merkmalen des Patentanspruchs 24.

Heutzutage wird die Teilnahme an Veranstaltungen des gesell- schaftlichen Lebens mit immer größeren Erwartungen und einem Streben nach Erlebnissen, die über die eigentliche Veranstal- tung hinausgehen verknüpft. Beispielsweise wird ein Restau- rantbesuch in immer weiter zunehmendem Umfang nicht mehr al- lein als Aktivität zum Zwecke der Nahrungsaufnahme und gegebe- nenfalls noch zum Zwecke eines gesellschaftlichen Beisammen- seins gesehen, sondern soll gleichzeitig ein kurzweiliges Er- lebnis darstellen. Dementsprechend gibt es immer mehr Angebote im Bereich der Erlebnisgastronomie, die ein solches Erlebnis mit dem Essen koppeln. Im einfachsten Fall kann dies im Rahmen eines Themenrestaurants erfolgen, bei dem die Einrichtung, die Speisekarte, aber auch das Outfit der Bedienungen an ein be- stimmtes Thema angepasst sind.

Darüber hinaus haben sich inzwischen sehr beliebte Formate wie Krimidinner, Witzigmanns Palazzo oder Schuhbecks Teatro entwi- ckelt, bei denen die Mahlzeit von einem Theaterstück oder ei- ner Show-Veranstaltung umrahmt oder in sie eingebettet wird.

Ein anderer populärer Ansatz besteht darin, dass Teile des üb- lichen Ablaufs in einem Restaurant in unüblicher, außergewöhn- licher Weise durchgeführt werden. Ein Schritt in diese Rich- tung ist das Show-Cooking, bei dem die Zubereitung der Speisen direkt vor den Augen der Gäste erfolgt. Bekannt ist auch, dass das Bedienpersonal Einlagen präsentiert. Eine weitere zu die- ser Kategorie zählende Variante sind die bekannten Rollercoas- ter-Restaurants, die auch in der EP 1 833 331 Bl oder der DE 10 2015 011 538 beschrieben sind. In diesen Restaurants wird der traditionelle Servierprozess dadurch ersetzt, dass die be- stellten Speisen und Getränke unter den Blicken der Gäste über ein achterbahnartiges Schienensystem den Tischen zugeführt werden, wobei die Beladung dieses Schienensystems teilweise für die Gäste sichtbar durch Roboter oder Roboterarme erfolgt.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein neues Eventsystem anzugeben, das es insbesondere ermög- licht, die dem Besuch eines Events, insbesondere einem Restau- rant-, Cafe- oder Barbesuch, inhärenten, im Fall eines Restau- rant-, Cafe- oder Barbesuchs insbesondere geschmacklichen Sin- nesreize so zu ergänzen, dass eine umfassendere sensorische Erfahrung für die Gästen des animierten Events, das auch ein Meeting oder eine kulturelle Veranstaltung sein kann, bereit- gestellt werden kann, das das Erlebnis des Eventbesuchs inten- siviert .

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Eventsystem mit den Merk- malen des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zum Betrieb ei- nes solchen Eventsystems mit den Merkmalen des Patentanspruchs 24. Vorteilhafte Weiterbildungen des Eventsystems bzw. des Verfahrens sind Gegenstand der jeweiligen abhängigen Ansprü- che .

Das erfindungsgemäße Eventsystem für ein animiertes Event um- fasst Eventmobiliar, das mindestens einen im Raum bewegbaren Tisch und/oder mindestens einen im Raum bewegbaren Stuhl auf- weist und/oder eine Vorrichtung zur sensorischen Stimulation von Gästen des animierten Events, die im Stand der Technik ty- pischerweise eine globale, also für alle Gästen des Events im Wesentlichen gleichartige Beleuchtung mit einer Beleuchtungs- anlage und/oder Beschallung mit einer Soundanlage ist.

Erinnert sei vorsorglich an dieser Stelle daran, dass nicht zwingend Tisch und Stuhl erforderlich sein müssen, man denke nur an Stehrestaurants oder Stühle mit integrierter Abstell- möglichkeit für Speisen und/oder Getränke.

Erfindungswesentlich ist, dass dieses im Raum bewegliche

Eventmobiliarteil Bewegungsmittel für eine maschinelle Bewe- gung aufweist, und dass das Eventsystem ferner eine erste Steuerung umfasst, die eingerichtet ist, um die maschinelle Bewegung und die Ausgabe der Vorrichtung zur sensorischen Sti- mulation von Gästen des animierten Events miteinander synchro- nisiert zu steuern.

Konkret kann dies beispielsweise in einem sehr einfachen mög- lichen Ausführungsbeispiel bedeuten, dass Tische und Stühle o- der aus miteinander verbundenen Tischen und Stühlen gebildete Gruppen jeweils ferngesteuert verfahrbar sind und dann, wenn eine Soundanlage einen Walzer spielt, die einzelnen Tische mit den ihnen zugeordneten Stühlen und etwaig daran/darauf sitzen- den Gästen des animierten Events umeinander kreisen, während bei einem von der Soundanlage gespielten Marsch die einzelnen Tische mit den ihnen zugeordneten Stühlen und etwaig daran/da- rauf sitzenden Gästen hintereinander in einer Kolonne durch die Event-Location, z.B. ein Restaurant, ziehen.

Ein weiter Aspekt betrifft ein Eventsystem für ein animiertes Event, das, ergänzend zu dem bereits beschriebenen Eventsys- tem, umfassend Eventmobiliar, mindestens einen im Raum beweg- baren Tisch und/oder mindestens einen im Raum bewegbaren Stuhl aufweist und/oder eine Vorrichtung zur sensorischen Stimula- tion von Gästen des animierten Events ergänzend oder alterna- tiv mindestens einen bewegbaren Bodenabschnitt aufweist, der durch mindestens eine Bewegungseinrichtung maschinell beweg- lich ist. Erfindungswesentlich hierbei ist, dass dieser in dem Raum mindestens eine bewegbare Bodenabschnitt mindestens eine Bewegungseinrichtung für eine maschinelle Bewegung aufweist, und dass das Eventsystem ferner eine erste Steuerung umfasst, die eingerichtet ist, um die maschinelle Bewegung und die Aus- gabe der Vorrichtung zur sensorischen Stimulation von Gästen des animierten Events miteinander synchronisiert zu steuern.

Bewegungsmittel oder eine Bewegungseinrichtung für eine ma- schinelle Bewegung im Sinne dieser Offenbarung sind bereits dann vorhanden, wenn ein Zusammenwirken mit anderen, außerhalb des entsprechenden Eventmobilarbestandteils möglich ist, um eine Bewegung auszuführen.

Insbesondere setzt eine maschinelle Bewegung zwar voraus, dass sie angetrieben erfolgt, es kann aber beispielsweise ausrei- chen, wenn lediglich ein Kopplungselement zur Ankopplung an einen außerhalb des Eventmobiliarbestandteils oder des Boden- abschnitts vorgesehenen Antrieb vorgesehen ist, etwa eine mag- netische Kopplung an ein Magnettransport S ystem oder eine me- chanische Kopplung an eine Förderkette; der Antrieb muss also nicht zwingend vollständig in das Eventmobiliarbestandteil in- tegriert sein, damit dieses die beanspruchten Bewegungsmittel aufweist . Ebenso kann eine Kopplung an eine extern vorgesehene Steuerung ausreichen, insbesondere an die Steuerung, die die Synchroni- sierung der Bewegung gewährleistet. Eine solche Kopplung kann beispielsweise durch drahtlos an einen in das Eventmobiliarbe- standteil oder den Bodenabschnitt integrierten Antrieb über- mittelte Steuersignale erfolgen, so dass eine lokale Steuerung zwar möglich und für eine Reihe von Anwendungen sinnvoll, aber nicht notwendig ist.

Die Steuerung kann Teil einer Gesamtablaufssteuerung sein oder ihrerseits von einer solchen kontrolliert werden.

Anzumerken ist dabei insbesondere, dass die Anwesenheit von Mitteln zur Durchführung einer maschinell gesteuerten Bewegung nicht ausschließt, dass zusätzlich Mittel zur Durchführung ei- ner vom Gast selbst gesteuerten Bewegung vorliegen, wobei auch Teile dieser Mittel zu beiden Zwecken Verwendung finden kön- nen. In der Tat ist insbesondere gemäß einer bevorzugten Wei- terbildung der Erfindung vorgesehen, dass das Eventmobiliarbe- standteil zusätzlich auch Bedienelemente zur Beeinflussung der Bewegung durch den Gast, beispielsweise Pedale, Antriebswip- pen, Handhebel, die wie senkrechte Ruder wirken oder derglei- chen, aufweist.

Die Bewegungseinrichtung kann den mindestens einen Bodenab- schnitt in mindestens einem, vorzugsweise drei oder mehr, Freiheitsgrad bewegen kann. In diesem einfachsten Fall kann der mindestens eine Bodenabschnitt eine Hubbewegung ausführen und dadurch Beschleunigungseffekte, wie sie bei einem Fahr- stuhl auftreten, realisieren. Die Fahrt mit dem Aufzug könnte durch weitere Effekte angereichert werden, wie ein mögliches Versagen des Aufzuges, ein Erdbeben oder andere Effekte, die neben einer reinen Hubbewegung auch überlagerte Bewegungen in Querrichtungen und /oder in den Raumwinkeln aufweisen. Bei ei- ner komplexer ausgeführten Bewegungseinrichtung, sogenannten Hexapods, wie sie beispielsweise bei Flugsimulatoren für das Pilotentraining zum Einsatz kommt, können aber auch Schwenk-, Roll- und Kippbewegungen realisiert werden, also Bewegungen in bis zu 6 Freiheitsgraden. Dies kann dann ausgenutzt werden, um weitere Aktions- oder Erzählmomente in den Event zu integrie- ren. Beispielsweise kann King Kong an dem Hochhaus, an dessen Außenfassade der Aufzug fährt, auftauchen und dem Aufzug einen Stoß versetzen, so dass er ins Schwanken gerät. Insbesondere dann, wenn die auf der Aussichtsplattform durch sensorische Stimulation simulierte Aussicht die von einem Berggipfel ist, kann man auch die Flugbewegungen eines Riesenvogels oder Dra- chens, der die Gäste in der sensorischen Stimulation auf den Berg trägt, simulieren, was den Gesamteindruck weiter intensi- viert .

Auch kann der Bodenabschnitt sich über den gesamten Raum er- strecken und weiterhin sämtliches Eventmobiliar in dem Raum aufnehmen, bzw. das Eventmobiliar kann auf diesem Bodenab- schnitt oder Boden angeordnet sein. Beispielsweise kann ein fliegender Teppich eines Märchens simuliert werden, wobei durch die Bewegungseinrichtung synchron zu der Vorrichtung zur sensorischen Stimulation von Gästen der Bodenabschnitt des ge- samten Raumes auf und ab bewegt wird und gelegentlich vibrie- ren kann. Eine Auslenkung in den drei Raumwinkeln kann zusätz- liche Reize für die Gäste erzeugen, wobei auch die Vorrichtung zur sensorischen Stimulation ergänzend Relativbewegungen V or- täuschen kann, welche von dem beweglichen Eventmobiliar ver- stärkt oder ebenfalls erzeugt werden kann. Die Bewegungseinrichtung kann mindestens einen Linearantrieb umfassen. Herkömmliche Bewegungseinrichtungen, die beispiels- weise aus der Simulatortechnik bekannt sind, insbesondere He- xapods, können für kleine Bodenabschnitte unproblematisch ver- wendet werden, jedoch kann eine Skalierung auf größere Räume und größere Gewichte erhebliche Herausforderungen mit sich bringen, um insbesondere Sicherheitsaspekten des Eventsystems gerecht zu werden. Im einfachsten Fall kann beispielsweise die Bewegungseinrichtung einen Linearantrieb, wie beispielsweise einen Hydraulikzylinder, umfassen, der entweder in der Hori- zontalen und/oder in der Vertikalen den Bodenabschnitt bewegen kann .

Die Bewegungseinrichtung kann, um eine Skalierung zu erleich- tern, einen Gewichtsausgleich aufweisen, wobei der Gewicht- sausgleich die Bewegungseinrichtung zumindest soweit entlas- tet, dass der Bodenabschnitt im Ruhezustand des Event S ystems , also ohne Fahrgäste und/oder Eventmobiliar, kraftlos in einer vorzugsweise beliebigen Lage gehalten werden kann. Hierzu kön- nen entweder Gegengewichte vorgesehen werden, als auch Stick- stoff S peicher, Dämpfer oder Federn, durch die eine bevorzugt permanente Entlastung erfolgen kann und/oder durch die, abhän- gig von der gewünschten Trägheit, jeweils die notwenige Ener- gie bereitgestellt wird, um eine entsprechende Bewegung des mindestens einen Bodenabschnitts zu bewegen.

Die Bewegungseinrichtung kann eine Kulisse umfassen, durch die eine Auslenkung des mindestens einen Bodenabschnitts vorgege- ben wird. Die Kulisse kann beispielsweise durch den mindestens einen Linearantrieb verschiebbar sein und relativ zu dem min- destens einen Bodenabschnitt verschoben werden. Der mindestens eine Bodenabschnitt kann wiederum an der Kulisse abgestützt gehalten sein, wobei die Kulisse die Auslenkung des mindestens einen Bodenabschnitts an der Abstützung vorgibt. Der mindes- tens eine Bodenabschnitt kann beispielweise an drei Abstützun- gen jeweils an einer Kulisse abgestützt sein. Die Kulissen können synchron betrieben werden oder asynchron. Bei einer synchronen Verschiebung der Kulissen kann eine Hubbewegung des mindestens einen Bodenabschnitts umgesetzt werden und bei asynchronen Verschiebungen überlagerte Bewegungen in allen sechs Freiheitgraden . Die Kulissen kann neben einer Rampe eine Welle aufweisen, durch die ein Rütteleffekt oder Vibrationen erzeugt werden können. Eine die Kulisse bindende Kurve kann also mehrere lokale Maxima und Minima aufweisen.

Die Vorrichtung zur sensorischen Stimulation kann insbesondere zur visuellen, akustischen, olfaktorischen und/oder haptischen Stimulation ausgelegt und/oder eingerichtet sein bzw. , mit an- deren Worten gesagt, eine Vorrichtung zur visuellen, akusti- schen, olfaktorischen und/oder haptischen Stimulation sein. Besonders bevorzugt ist, wenn ergänzend zum durch Speisen und Getränke in einem Restaurant, einem Cafe oder einer Bar ohne- hin stimulierten Geschmackssinn alle anderen Sinne ebenfalls - idealerweise an ein Thema und/oder an den Ablauf einer Ge- schichte angepasst- stimuliert werden.

Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn die Umgebung und/oder die sensorische Stimulation variabel und vorzugsweise auf gäs- tespezifischen Content anpassbar sind bzw. ist.

Sie kann vorteilhafterweise nicht nur global ausgelegt sein, so dass alle Eventbesucher dieselben Inhalte präsentiert be- kommen, sondern auch lokale Komponenten, die nur an einem ge- gebenen Tisch wiedergegeben werden, enthalten. Erstens ist eine visuelle Stimulation möglich, die im ein- fachsten Fall durch Bereitstellen von Inhalten auf einem Bild- schirm erfolgen kann. Eine andere Art der visuellen Stimula- tion ist die Projektion auf eine Fläche, z.B. eine Tischober- fläche oder eine Projektionsfläche des animierten Events. Mit Mitteln moderner Projektionstechnik kann man auf einer solchen Fläche auch virtuelle Gegenstände entstehen lassen, die täu- schend echt wirken können. Auf diese Weise kann beispielsweise bei der Einbettung des Eventbesuchs in ein Thema „Expedition in Afrika" ein Strom von Riesenameisen scheinbar über den Tisch laufen. Durch derartige Projektion kann beispielsweise auch verschleiert werden, dass ein Objekt tatsächlich vom Tisch verschwunden ist, indem es durch seine Projektion er- setzt wird. Noch andere Arten visueller Effekte lassen sich durch eine Anpassung der Beleuchtung, eine Vernebelung, einen Ausstoß von Konfetti und vergleichbare Maßnahmen erreichen.

Zweitens ist eine akustische Stimulation möglich. Neben der reinen Wiedergabe von Inhalten über einen lokal angeordneten Lautsprecher kann diese auch mit einer deutlich komplexeren Soundanlage erfolgen, welche auf Input von einer übergeordne- ten Steuerung hin oder auf Input von ausgelesenen Sensoren hin bestimmte Soundeffekte erzeugt. Beispielsweise könnte die Sitzposition des Stuhls, auf dem der Gast sitzt, überwacht werden und bei jeder Bewegung ein Knarren eingespielt oder mit einer Kameraüberwachung ein Trinkvorgang identifiziert werden, der dann mit lauten Trinkgeräuschen begleitet wird.

Eine andere hochinteressante Alternative besteht darin, bei Einbettung in eine Rahmengeschichte lokal unterschiedliche In- formationen über den jeweiligen Lautsprecher auszugeben, bei- spielsweise ein Mithören von Gesprächen, das bei manchen Posi- tionen im Raum möglich ist, bei anderen aber nicht. Auf diese Weise können beispielsweise Krimi-Dinner noch interessanter gestaltet werden und Gästen zum mehrfachen Besuch derselben Veranstaltung animiert werden, um die Geschichte aus einem an- deren Blickwinkel nochmal zu erleben.

Drittens ist eine olfaktorische Stimulation möglich, indem ge- zielt lokal Geruchsstoffe abgegeben werden. Beispielsweise kann ein Geruch nach Feuer das Erlebnis eines Brandes in der Abenteuergeschichte, mit der der Eventbesuch animiert ist, we- sentlich intensivieren, oder wenn die Geschichte auf See spielt, kann man den Salzgeruch des Meeres olfaktorisch nach- zustellen versuchen. Falls die Animation auch Personal und/o- der Schauspieler involviert, kann auch deren Auftreten olfak- torisch untermalt werden, beispielsweise indem, wenn der Pira- tenkapitän am Tisch vorbeigeht, ein intensiver Rumgeruch abge- geben wird.

Viertens kann die Stimulation auch haptisch erfolgen, wofür eine Vielzahl von Realisierungsmöglichkeiten bestehen. Oben angesprochen wurden bereits Vibrationen und/oder Bewegungen des mindestens einen Bodenabschnitts, mit denen ein Geschehen untermalt werden kann. Aber auch ein Anblasen mit heißer Luft durch ein Gebläse aus Richtung eines in der Animation darge- stellten Feuers oder aus dem Maul eines scheinbar vorbeikom- menden, beispielsweise projizierten Tieres kann für sehr ein- drucksvolle Effekte sorgen. Auch Flüssigkeiten lassen sich hier, beispielsweise durch Sprühvorrichtungen, mit Erfolg zum Einsatz bringen.

Erfindungsgemäß wird mindestens eine solche Vorrichtung zur sensorischen Stimulation mit der maschinell gesteuerten Bewe- gung synchronisiert betrieben, um ein stimmiges Gesamterlebnis hervorzurufen. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn eine lokale Steuerung von Vorrichtungen am Tisch und/oder eine Steuerung zur Bewegung des Tisches (die auch dieselbe lokale Steuerung am Tisch sein kann wie die Steuerung von Vorrichtun- gen) mit einem übergeordneten Steuerungs- und/oder Navigati- onssystem interagiert.

Wenn das Eventsystem in einer Weiterbildung der Erfindung fer- ner mindestens ein weiteres bewegliches Eventmobiliarbestand- teil in Form eines Wand-, Trenn- oder Sichtschutzelements auf- weist, kann dieses nicht nur dazu dienen, die Raumerlebnisse, die man während des Eventbesuchs erlebt, variabler zu gestal- ten, sondern auch eine Basis für weitere Effekte, z.B. eine Projektionsfläche für visuelle Stimulation, bilden. Besonders bevorzugt ist dabei, wenn auch das bewegliche Wand-, Trenn- o- der Sichtschutzelement maschinell beweglich ist und diese ma- schinelle Bewegung entweder ebenfalls von der ersten Steuerung und/oder von einer weiteren Steuerung gesteuert wird. Dies er- laubt auch eine wechselseitige Unterstützung von Effekten, beispielsweise kann der Eindruck einer schnellen Bewegung für einen Gast, der auf dem Stuhl eines Eventmobiliarbestandteils sitzt, unterstützt werden, wenn sich nicht nur dieses Eventmo- biliarbestandteil bewegt, sondern gleichzeitig ein solches ge- steuertes Wand-, Trenn- oder Sichtschutzelement in Gegenrich- tung .

Noch interessanter kann man den Besuch des animierten Events für die Gäste gestalten, wenn das Eventsystem ferner Mittel zur automatisierten Bereitstellung von Speisen auf dem Tisch aufweist, die von der ersten Steuerung und/oder von einer wei- teren Steuerung gesteuert werden.

Insbesondere können diese durch ein weiteres maschinell beweg- liches Eventmobilarbestandteil in Form einer Buffetvorrichtung bereitgestellt werden. Unter einer Buffetvorrichtung sind da- bei insbesondere Vorrichtungen zu verstehen, auf denen ange- richtete Speisen zum Verzehr bereitgestellt werden; es kann sich also beispielsweise auch um ein Sushi-Band handeln. Die- ses Eventmobiliarbestandteil kann dann an das durch den Gästen besetzten Eventmobilarbestandteil heranfahren und sich länger- fristig andocken oder den Gästen des Events in synchroner Be- wegung Auswahl und Entnahme von Speisen erlauben.

Eine zweite Möglichkeit besteht darin, in Bodenflächen, Wand- flächen und/oder Deckenflächen des Eventsystems Öffnungen vor- zusehen, durch die Speisen und/oder Getränke durch entspre- chende Transportmittel den Gästen bzw. dem Eventmobiliarteil, an bzw. auf dem er sich befindet, zugeführt werden können und/oder Geschirr nach Beendigung eines Gangs der Mahlzeit entfernt wird. Beispielsweise kann plötzlich ein Greifer von der Decke fahren und leere Teller entfernen, oder mit einem Hubmechanismus wird ein bestelltes Gericht durch eine Klappe im Boden und eine darüber positionierte Ausnehmung im Tisch, die geöffnet wird, nach oben befördert, so dass es plötzlich auf dem Tisch erscheint. Bevorzugt sind auch diese Prozesse mit dem Output der Vorrichtung zur sensorischen Stimulation synchronisiert. Beispielsweise könnte eine projizierte Affen- bande, die Obst mit sich schleppt, scheinbar über den Tisch hinweg toben, und nach Beendigung der Projektion findet der Gast des animierten Events plötzlich einen Obstteller vor sich stehen, der durch einen solchen Transportmechanismus über ei- nen verdeckten Schacht an seinen Platz befördert wurde.

Eine dritte Möglichkeit besteht in einer Bedienung durch einen Roboter oder Roboterarm, wenn die erste Steuerung und/oder die weitere Steuerung derart programmiert und eingerichtet sind bzw. ist, dass die Mittel zur automatisierten Bereitstellung von Speisen auf dem Tisch beim automatisierten Bereitstellen von Speisen mit dem Roboter Z usammenwirken.

Insbesondere aus diesem Grund kann es vorteilhaft sein, wenn das Eventsystem mindestens einen Roboter oder Roboterarm auf- weist, der von der ersten Steuerung und/oder von einer weite- ren Steuerung gesteuert wird.

Dieser Roboter ist vorzugsweise an der Decke abgehängt oder an einem an der Decke montierten Führungssystem montiert, um die Komplexität der Koordination der vielen auf dem Boden der Event-Location, insbesondere eines Restaurants, miteinander in kollisionsfreien Einklang zu bringenden Bewegungen zu reduzie- ren .

Bei einer anderen Weiterbildung eines solchen Eventsystems mit einem Roboter oder Roboterarm ist vorgesehen, dass die erste Steuerung die maschinelle Bewegung des Stuhls, des Teils des Tisches oder des Tisches durch eine Wechselwirkung mit dem von der ersten Steuerung gesteuerten Roboter oder Roboterarm kon- trolliert .

Dazu sollte bevorzugt mindestens ein Bestandteil des Eventmo- biliars mit Mitteln zur Durchführung einer individuellen ma- schinell gesteuerten Bewegung eine Schnittstelle zur Wechsel- wirkung mit einem Roboterarm oder Roboter aufweisen. Konkret kann dies beispielsweise so aussehen, dass der Roboter oder ein Roboterarm in einen geschützten Abschnitt form- und kraft- schlüssig eingreift und so entweder den Antrieb für die Bewe- gung oder diese mit Navigationskräften lenkt. Natürlich kann der Roboter oder Roboterarm auch die Steuerimpulse geben, bei- spielsweise durch Bedienung eines Joysticks oder berührungs- lose Signalübertragung, z.B. durch Nahfeldkommunikation. Ge- rade letzteres kann den Eindruck erwecken, dass die Bewegung wie durch Zauberei erfolgt.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit für einen solchen Roboter ist, dass die erste Steuerung und/oder die weitere Steuerung derart programmiert und eingerichtet ist, dass der Roboter mit Gästen des animierten Events interagiert. Dies kann in einer „klassi- schen" Aufnahme einer Bestellung bestehen, aber auch zusätzli- che, unübliche Elemente enthalten. Beispielsweise kann der Ro- boter bestimmte Merkmale des Gastes erfassen oder ein Codewort mit ihm vereinbaren und dann später, wenn die Speisen serviert werden, diese nur nach Verifikation dieser Merkmale für den Gast freigeben bzw. diesen am Konsum der Speisen zu hindern, wenn die Verifikation scheitert oder wenn tatsächlich ein an- derer Gast am selben Tisch zuzugreifen versucht.

Die maschinelle Bewegung kann insbesondere unter Verwendung eines Luftkissensystems, eines Magnet S ystems , mit einem Flur- fördersystem, mit einem Schienensystem oder mit einer -insbe- sondere abschnittsweisen- Kombination dieser Systeme erfolgt. Sofern ein aktiver Antrieb an einem Eventmobiliarbestandteil des Eventsystems vorgesehen ist, kann dieser durch Reib- oder Mecanumradanordnungen realisiert werden; insbesondere können zwei softwaremäßig miteinander koordinierte, vorzugsweise hö- henverstellbare Reib- oder Mecanumräder verwendet werden.

Vorzugsweise ist die Steuerung derart programmiert und einge- richtet, dass die Vorrichtung zur sensorischen Stimulation von Gästen des animierten Events

- visuelle Inhalte bereitstellt , insbesondere visuelle Inhalte entweder auf Tische, Stühle, Bodenabschnitte, Wandabschnitte oder in dem Raum zwischen den Bestandteilen des Eventsystems oder projiziert, oder diese dem Nutzer in einer personalisier- ten Betrachtungsvorrichtung bereitstellt , und/oder

- maschinelle Bewegungen und/oder projizierte visuelle Inhalte akustisch untermalt, und/oder

- Geruchsstoffe freisetzt, die vorzugsweise an visuelle In- halte oder akustische Untermalung angepasst sind, und/oder

- haptische Reize erzeugt, vorzugsweise lokal an Tischen oder Stühlen .

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass das Eventsystem einen oder mehrere Sensoren zur Erfassung des Verhaltens von Gästen des animierten Events aufweist, die mit mindestens einer der Steuerungen in Signal- kommunikation stehen. Damit lassen sich eine Vielzahl von Ef- fekten, aber auch sicherheitsrelevante Funktionen realisieren.

Um die komplexen Geschehnisse beim Event sicher zu überwachen und zu kombinieren, ist es vorteilhaft, wenn das Eventsystem, vorzugsweise die erste Steuerung, ein Navigationssystem auf- weist, mit dem die Position von einzelnen Komponenten des Eventsystems erfasst und die Bewegung einzelner Komponenten des Eventsystems gesteuert werden kann.

Gerade wegen der Komplexität der Abläufe ist es bevorzugt, wenn das Eventsystem auch Mittel zur Anzeige eines Countdowns für Servicepersonal und ggf. auch für die Gäste aufweist.

Aus Sicherheitsgründen und zur Gewährleistung geordneter Be- triebsabläufe ist es vorteilhaft, dass Bedienvorrichtungen für Eventmitarbeiter vorhanden sind, die mit der ersten Steuerung in Signalkommunikation stehen und den Eingriff in Abläufe der ersten Steuerung ermöglichen. Technisch kann dies durch eine drahtlose Verbindung ebenso realisiert werden wie durch eine Verbindung „by wire", also eine drahtgebundene Verbindung. Vorteilhafterweise weisen diese Bedienvorrichtungen Zustimm- und/oder Manipulationstasten auf, mit denen Programmabläufe gestartet, gestoppt, in vordefinierter Weise verändert oder unterbrochen werden können, so dass lediglich ein einziger Tastendruck oder wenige Tastendrücke ausreichen, um auch kom- plexe Vorgänge zu kontrollieren und/oder zu beeinflussen.

Auf dieses Weise kann ergänzend zu technischen Sicherheits- funktionen eine visuelle Kontrolle bereitgestellt werden. Er- kennt der entsprechende Mitarbeiter beispielsweise, dass ein Eventgast sich oder andere gefährdet, kann ein sanfter Stopp oder Notstopp auf Tastendruck herbeigeführt werden. Sollte er beispielsweise feststellen, dass bei der oben exemplarisch er- wähnten Projektion von Riesenameisen ein Gast wegen einer Ameisenphobie in Panik gerät, kann gezielt an diesem Tisch die entsprechend Projektion deaktiviert werden. Auf diese Weise kann ein reibungsloser und harmonischer Verlauf des animierten Events gewährleistet werden.

Eine andere technische Möglichkeit zur Bereitstellung der vor- stehend beschriebenen Funktionalitäten ist eine Sprachsteue- rung, mit der -gegebenenfalls durch spezielle Sprachcodes um ein zufälliges Auslösen zu vermeiden- Sicherheitsfunktionen und/oder Showbefehle ausgelöst bzw. aktiviert werden können. Eine solche Sprachsteuerung kann aber auch in interaktiven Formaten genutzt werden, um den Gästen eine Mitwirkung zu er- möglichen .

Eine andere vorteilhafte Weiterentwicklung des Eventsystems sieht vor, dass lokal an Eventmobiliarbestandteilen, insbeson- dere an Tischen und/oder Stühlen, Mittel zur Interaktion mit der ersten Steuerung und/oder einer weiteren Steuerung vorge- sehen sind, die somit eine Benutzerschnittstelle bilden, bei- spielsweise zur Beeinflussung der maschinellen Bewegung durch einen Eventgast und/oder zur Durchführung von Bestellvorgän- gen. Besonders bevorzugt ist eine Benutzerschnittstelle mit einem Display zur Anzeige von Informationen vorzusehen. Eine solche Benutzerschnittstelle kann dann beispielsweise als ein Touchpanel oder auch als ein spezieller, in das fragliche Eventmobiliarbestandteil integrierter Tablet-PC ausgeführt sein .

Abgesehen von der Möglichkeit, das Speisen- und Getränkeange- bot anzusehen und Bestellungen aufzugeben können hier auch In- formationen als Entscheidungsgrundlage für den weiteren Ver- lauf des Eventbesuchs vorgestellt werden und Präferenzen des Gastes für den weiteren Verlauf des Eventbesuchs abgefragt werden .

Beispielsweise könnten bei einer Einbettung der Mahlzeit in eine animierte Abenteuergeschichte mehrere Möglichkeiten einer Fortsetzung zur Abstimmung gestellt werden, so dass je nach Ausgang der jeweiligen Voten ein mehrmaliger Besuch des Events trotz thematisch gleicher Abenteuergeschichte jeweils unter- schiedliche Geschichten erlebt werden. Man könnte aber auch beispielsweise im Rahmen einer Single-Börse Präferenzen für den Teilnehmer, den man beim weiteren Ablauf gerne kennen ler- nen würde, eingeben, gegebenenfalls unterstützt durch Kurz-In- formationen zu dieser Information, die über das Display abruf- bar sind.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb eines erfindungsge- mäßen Eventsystems zeichnet sich dadurch aus, dass eine ma- schinelle Bewegung mindestens eines Restauranmobiliarteils und/oder des mindestens einen Bodenabschnitts und die Ausgabe der Vorrichtung zur sensorischen Stimulation von Gästen des animierten Events durch die erste Steuerung automatisch mitei- nander synchronisiert werden.

Besonders bevorzugt ist es bei diesem Verfahren, wenn die Speisen automatisiert auf dem Tisch bereitgestellt werden. Das kann nicht nur zu einer Senkung der Personalkosten beitragen, sondern erschließt auch eine Vielzahl von Spezialeffekten, um den Eventbesuch noch unterhaltsamer werden zu lassen.

Die erste Steuerung und/oder eine andere Steuerung kann auch mindestens einen Roboter oder Roboterarm steuern. Dies kann insbesondere dafür eingesetzt werden, dass der Roboter bei der automatisierten Bereitstellung von Speisen auf dem Tisch mit- wirkt oder dafür, dass der Roboter mit Eventbesuchern intera- giert .

Eine solche Interaktion kann besonders interessant gestaltet werden, wenn der Roboter oder Roboterarm für die Interaktion mit einer Büste ausgestattet ist, auf die Gesichter projiziert werden können. Dies können beispielsweise die Gesichter be- rühmter Persönlichkeiten sein, aber auch anderes Bildmaterial, z.B. aus Fotos oder Videos, die im Vorfeld von Angehörigen o- der Freunden aufgenommen wurden. Vorzugsweise ist auch die Stimme des Roboters oder Roboterarms entsprechend angepasst. Beispielsweise kann in einem solchen Fall der Roboterarm auf den Gast zugefahren kommen, und der Gast wird von einem Ge- sicht, das wie das seiner Mutter aussieht in deren Stimme ge- fragt, was er essen will oder wo er sich wieder rumgetrieben hat . Vorteilhafte Betriebsmodi der Vorrichtung können vorsehen, dass die Vorrichtung zur sensorischen Stimulation von Gästen des animierten Events

- visuelle Inhalte bereit stellt , insbesondere visuelle In- halte entweder auf Tische, Stühle, Bodenabschnitte, Wand- abschnitte oder in dem Raum zwischen den Bestandteilen des Eventsystems oder projiziert, oder diese dem Nutzer in ei- ner personalisierten Betrachtungsvorrichtung bereit stellt , und/ oder

- maschinelle Bewegungen und/oder projizierte visuelle In- halte akustisch untermalt, und/oder

- Geruchsstoffe freisetzt, die vorzugsweise an visuelle Inhalte oder akustische Untermalung angepasst sind, und/o- der

- haptische Reize erzeugt, vorzugsweise lokal an Tischen oder Stühlen.

Die Erfindung wird nachfolgende anhand von Figuren, die Aus- führungsbeispiele darstellen, näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1: ein Plan eines Beispiels für ein Eventsystem, be- trachtet von oben,

Fig. 2: ein Beispiel für ein im Raum bewegbares Eventmobili- arbestandteil in Form einer Tisch-Stuhl-Kombination,

Fig. 3: ein schematisches Beispiel für eine Tischformation, die mit den im Raum bewegbaren Eventmobiliarbestand- teilen aus Figur 2 realisierbar ist,

Fig.4 : ein Beispiel für eine Interaktion mit einem Roboter- Arm, Fig.5a: einen Querschnitt durch einen der Tische für 4 Perso- nen aus Figur 3 während einer ersten Phase einer mög- lichen Beschickung mit Speisen, Fig.5b: einen Querschnitt durch einen der Tische für 4 Perso- nen aus Figur 3 während einer zweiten Phase einer möglichen Beschickung mit Speisen,

Fig.6: ein schematisches Beispiel für eine erste Tischforma- tion, bei der die im Raum bewegbaren Eventmobiliarbe- standteilen aus Figur 2 an ein Buffetmodul angedockt sind,

Fig .7 : ein schematisches Beispiel für eine zweite Tischfor- mation, bei der die im Raum bewegbaren Eventmobiliar- bestandteilen aus Figur 2 an ein Buffetmodul ange- dockt sind,

Fig.8: ein Beispiel für den Einsatz eines Roboterarms bei der Bewegung von im Raum bewegbaren Eventmobiliarbe- standteilen bzw. einer daraus zusammengesetzten

Tischformation,

Fig.9 : ein schematisches Beispiel für eine Tischformation, bei der die im Raum bewegbaren Eventmobiliarbestand- teilen aus Figur 2 an ein Show-Cooking-Modul ange- dockt sind,

Fig.10: ein Beispiel für den Einsatz eines Roboterarms bei der Versorgung einer Tischformation mit Speisen, Fig.ll: ein Aufbauschema für eine Steuerung, Fig.12a: eine Seitenansicht eines zweiten Beispiels für ein

Event System,

Fig.12b: einen Plan des zweiten Beispiels für ein Eventsystem, betrachtet von oben,

Fig .12c : eine Weiterbildung des Eventsystems gemäß Figur 12a,

Fig.l2d: eine Detaildarstellung des Eventsystems gemäß Figur

12c,

Fig.13 : eine erste Variante des Eventmobiliarbestandteils aus

Figur 2, und

Fig.14 : eine zweite Variante des Eventmobiliarsystems aus Fi gur 2.

Gleiche Objekte werden in allen Figuren mit denselben Bezugs- zeichen versehen, sofern nichts anderes erwähnt ist. Um die Übersichtlichkeit der Figuren zu erhöhen sind aber nicht in jeder Figur immer alle Bezugszeichen eingetragen.

Figur 1 veranschaulicht ein Beispiel für ein Eventsystem 10 für ein animiertes Event, das in einem Restaurant mit Barbe- reich 9, Erlebnisbereich 2, Vorspeisenbereich 3, zwei Berei- chen für Hauptgänge 4,5, einem Dessertbereich 6 sowie Sanitär- bereich 7 und Küchenbereich 8 betrieben wird und beispiels- weise mit dem Thema „Weltraumreise" betrieben werden kann.

Das Eventsystem 10 hat eine Reihe von Besonderheiten: Eine erste Besonderheit ist, das insbesondere die Tische 11 mit zugehörigen Stühlen, die in Figur 1 als Rechteck symboli- siert werden und deren aktuelle Platzzahl jeweils in das

Rechteck eingetragen sind, durch Gruppen von Eventmobiliarbe- standteilen mit Bewegungsmitteln für eine maschinelle Bewegung im Raum gebildet, werden, die exemplarisch jeweils einen Stuhl und einen Tisch aufweisen, wie sie nun anhand der Figur 2 nä- her erläutert werden:

Figur 2 zeigt ein Beispiel für ein maschinell im Raum bewegba- res Eventmobiliarbestandteil 100, das in diesem Fall als ein Stuhl 110, der gemeinsam mit einem Tisch 120 auf einer Boden- platte 130 angeordnet ist, ausgeführt ist. Dabei ist die Posi- tion des Stuhls 110 relativ zum Tisch 120 durch ein Tragge- stell 111 veränderbar, mit dem eine Sitzfläche 112 mit Armleh- nen 1121 und beweglicher Rückenlehne 1122 über eine Schnell- kupplung 1111 verbunden ist, so dass die Sitzfläche 112 mit den an ihr angeordneten Anbauteilen einfach und zügig auswech- selbar ist, beispielsweise bei einem Wechsel des Themas des Eventsystems oder bei einem Wechsel der Zielgruppe, etwa wenn nachmittags ein Kindergeburtstag stattgefunden hat und abends eine Speed-Dating-Veranstaltung erfolgen soll.

Das Traggestell 111 weist einen Verschiebemechanismus 1112 für die Verschiebung des Stuhls 110 auf den Tisch 120 zu und vom Tisch 120 weg, einen Hubmechanismus 1113 zur Veränderung der Sitzhöhe relativ zur Bodenplatte 130, einen Rotationsmechanis- mus 1114 zur Drehung um eine Achse senkrecht zur Bodenplatte 130 und einen Kippmechanismus 1115, der bevorzugt eine Kippbe- wegung entlang einer Kulisse realisiert, um den Drehpunkt an die Lage des durchschnittlichen Körperschwerpunkts zu verle- gen, auf. Optional können diese Mechanismen auch angetrieben sein, beispielsweise durch Elektromotoren, und mit einer Steu- erung über drahtlose Kommunikationsmittel angesteuert werden.

In der Sitzfläche 112 selbst ist in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls eine Einrichtung zur sensorischen Simulation 1123 eines Gästen 1 des animierten Events aufgenommen, die hier exemplarisch ein Vibrationselement ist. Diese Einrichtung zur sensorische Stimulation 1123 wird von einer ersten Steuerung angesteuert, beispielsweise über eine drahtlose Verbindung.

Die Ansteuerung ist insbesondere synchronisiert zu einer ma- schinellen Bewegung des Eventmobiliarbestandteils 100. Dies lässt sich auf vielfältige Weise nutzen - beispielsweise, zur Untermalung der maschinellen Bewegung, etwa um bei einer Fahr- bewegung den Eindruck einer holprigen Piste zu vermitteln, aber auch als Signal, dass demnächst eine Bewegung erfolgen wird, auf die der Gast 1 sich vorbereiten sollte.

In der Sitzfläche 112 ist darüber hinaus auch ein Sensor 1124 zur Erkennung der Sitzbelegung integriert, auf dessen Daten die erste Steuerung ebenfalls zurückgreifen kann, beispiels- weise im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung, ehe die maschi- nelle Bewegung eingeleitet wird, oder um an einem leeren Platz Effekte einzusparen. Ein Bedienelement 1125, das auch als Sen- sor ausgeführt sein kann, und dessen Zustand von der Steuerung ausgelesen wird ist an der Armlehne 1122 angeordnet; mit kann beispielsweise eine Quittierung einer Bewegung bewirkt werden oder signalisiert werden, dass der Gast 1 für eine bevorste- hende Bewegung nun bereit ist.

Die Armlehnen 1122 können vorzugsweise auch in der Höhe ver- fahren und voll abgesenkt werden, was einerseits zur Erfüllung Content-spezifischer Erfordernisse und andererseits zum Her- vorrufen von Überraschungseffekten genutzt werden kann. Hierzu kann in der Rückenlehne eine zentrale Führung mit Antrieb in- tegriert sein.

Der Tisch 120 weist eine Tischplatte 121 auf, die über eine Schnellkupplung 122 mit einem bevorzugt höhenverstellbaren Ge- stell 123 verbunden ist, das auf der Bodenplatte 130 befestigt ist. Die Tischplatte 121 weist in diesem Ausführungsbeispiel eine Vielzahl von Komponenten auf, die aber auch einzeln oder in Gruppen verwendet werden können und voneinander weitestge- hend unabhängig sind.

An den Rändern der Tischplatte 121 können beispielsweise Sen- der und/oder Empfänger 1211 angeordnet sein, die die Bestim- mung von Position und Lage des Eventmobiliarbestandteils 100 im Raum ermöglichen und bevorzugt in ein Navigationssystem eingebunden sind, das insbesondere eine Ortung der Positionen sämtlicher Eventmobiliarbestandteile vornimmt.

Sofern ein solches Navigationssystem vorhanden ist, kann diese Ortung auch mit den Signalen von Kontakt S chlaufen, die im Bo- den verlaufen, unterstützt werden.

Die Ränder der Tischplatte 121 können auch Abstandssensoren 1212 aufweisen, mittels denen die Kopplungsvorgänge zwischen unterschiedlichen Eventmobiliarbestandteilen 100 überwacht werden und oder Sicherheitssensoren 1213 aufweisen, zum Bei- spiel in Form von Drucksensoren oder optischen Sensoren, die sicher verhindern, dass im Rahmen der maschinellen Bewegung ein Körperteil eines Gastes, das sich gerade im Randbereich einer Tischplatte 121 befindet, eingeklemmt werden oder anzei- gen, dass der Gast für die nächste Aktion bereit ist. Noch weiter können Mittel zur Erzeugung von Spezialeffekten 1214, also weitere Vorrichtungen zur sensorischen Stimulation, mittelbar oder unmittelbar an der Tischplatte 121 angeordnet sein, z.B. LEDs, Düsen zum Freisetzen von Nebel, Feuchtigkeit, Vibrationselemente oder Ähnliches.

Beispielsweise kann um Eventmobiliarbestandteile ein virtuel- ler Schutzmantel mit verschiedenen Sicherheitszonen gelegt werden, um den Verkehr und Kopplungsvorgänge sicher und effi- zient zu regeln, wobei dann z.B. Geschwindigkeiten und An- triebskräfte vorsorglich reduziert werden, wenn ein anderes Eventmobiliarbestandteil oder sonstiges Objekt in der Sicher- heitszone geortet wird. Es könnte aber z.B. auch als Zusatzef- fekt im kritischen und finalen Kopplungsvorgang rot eingefärb- ter oder rot ausgeleuchteter Nebel austreten und/oder ein Soundeffekt ausgegeben oder ein Bereich bei Berührung in Vib- ration versetzt werden. Dabei sollten die entsprechenden Zonen frei programmierbar sein.

Auf der Tischplatte 121 können auch Displays 1215,1216 ange- ordnet sein, die vorzugsweise mit der Tischplatte 121 verbun- den oder in sie integriert sind. Auch diese stellen weitere Vorrichtungen zur sensorischen Stimulation dar; sie können den Gast 1 informieren oder unterhalten. Wenn die Displays 1215, 1216 als Touch-Display ausgestaltet sind, können sie auch als Eingabemittel und Bedienelement für den Gast 1 dienen, es kön- nen aber auch separate Bedienelemente 1217, wie hier ein aus- ziehbar gelagertes Bedienfeld dazu vorhanden sein.

Auf einem solchen Display 1215,1216 am zugewiesenen Platz kann insbesondere das Abrufen personalisierter Inhalte, die der Gast bei der Anmeldung freiwillig offenbart hat, möglich sein. Dies kann ebenfalls synchronisiert erfolgen. Ferner könnte im Bereich der Displays am oder auf dem Tisch eine Art Jude Box integriert sein, wo gewisse zum Content pas- sende Varianten, z.B. in Form von Film-, Bild-, Ton- oder LichtInhalten, hinterlegt sind, zwischen denen -ggf. nach Mehrheitsbeschluss aller Gäste- ausgewählt werden kann.

Es können auch spielerische interaktive Möglichkeiten, insbe- sondere mit Bezug zum jeweiligen Content, angeboten werden, mit denen sich der Gast dann z.B. eine Belohnung verdienen kann. Beispielsweise könnte er die Aufgabe erhalten, bestimmte versteckte Merkmale im Content während des Events zu identifi- zieren und zu quittieren, dafür auf einem Bonuskonto Punkte gut geschrieben bekommen und für diese dann im weiteren Ver- lauf des Besuchs Zusatzleistungen erhalten, z.B. einen zusätz- lichen Gang oder ein Spezialgetränk.

Um das Gestell 123 herum ist ein Gehäuse 127 angeordnet, das einen geschützten Technikraum für in seinem Inneren aufgenom- mene, für den Betrieb des Eventmobiliarteils und insbesondere einige der für die maschinelle Bewegung notwendigen Komponen- ten bildet .

Die Bewegungsmittel für eine maschinelle Bewegung lassen sich folgendermaßen kategorisieren:

Solche Mittel für eine maschinelle Bewegung eines Objekts und insbesondere eines maschinell beweglichen Eventmobiliarbe- standteils lassen sich generell folgendermaßen kategorisieren:

Erstens gibt es Tragmittel, die das zu bewegende Objekt in eine Position bringen bzw. dort halten, in der es ohne signi- fikante Reibung bewegt werden kann. Beispiele für solche Trag- mittel sind Räder oder (Kugel-) Rollen, Luftkissen, sie können aber auch durch geeignete Magnet S ysteme realisiert werden. Of- fenkundig ist diese Art von Bewegungsmittel für eine maschi- nelle Bewegung zwingend erforderlich.

Zweitens gibt es Antriebsmittel, die die eigentliche Bewegung des zu bewegenden Objekts erzeugen. Diese können je nach Aus- führung auch eine Funktion als Tragmittel erfüllen bzw. mit diesen zusammenfallen, wie es etwa bei angetriebenen Rädern, insbesondere Reib- oder Mecanumrädern, oder Räderachsen der Fall ist. Solche Antriebsmittel müssen aber nicht zwingend vollständig am zu bewegenden Objekt angeordnet sein, wohl aber zumindest eine Teilkomponente, mit der dann ein nicht am zu bewegenden Objekt angeordnetes Teil der Antriebsmittel gekop- pelt ist, beispielsweise bei einem Magnetsystem über magneti- sche Wechselwirkung oder über einen mechanischen Eingriff, z.B. bei einem System mit Förderketten.

Drittes gibt es Steuerungsmittel, die dem Antriebsmittel die auszuführende Bewegung vorgeben. Diese können lokal am zu be- wegenden Objekt oder nicht am zu bewegenden Objekt vorhanden sein. Im ersten Fall können sie so ausgeführt sein, dass sie teilautonom agieren, wie z.B. bei Flurtransport S ystemen oder bei Konzepten zum autonomen Fahren bei Fahrzeugen. Im zweiten Fall erhalten die Antriebmittel die Steuerbefehle von einer externen Steuerung. Es sind auch Mischfälle möglich, in denen eine untergeordnete Steuerung lokal am zu bewegenden Objekt vorhanden ist, aber auch Steuerbefehle von einer nicht am zu bewegenden Objekt angeordneten übergeordneten Steuerung emp- fängt und ausführt.

Viertens ist in allen Fällen zur Realisierung der erfindungs- gemäßen Synchronisation im Regelfall zumindest ein Kommunika- tionsmodul am zu bewegenden Objekt vorhanden, mit dem Steuer- befehle und Daten mit einer anderen Steuerung ausgetauscht werden können.

Fünftens können auch Betriebsmittelspeicher und/oder Betriebs- mittelerzeuger einen wesentlichen Bestandteil der Mittel zur maschinellen Bewegung bilden, beispielsweise bei einem System mit Luftkissen ein Druckluftreservoir als Betriebsmittelspei- cher und ein Kompressor als Betriebsmittelerzeuger, bezie- hungsweise beispielsweise ein Speicherkondensator (CAP), ein Superkondensator super CAP, eine Batterie oder ein Akku als Betriebsmittelspeicher für den Bedarf eines lokalen,

elektrisch angetriebenen Antriebsmittels, einer lokalen Steue- rung und/oder des Kommunikationsmoduls oder Mittel zur induk- tiven Stromübertragung als Betriebsmittelerzeugung.

Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel eines ma- schinell beweglichen Eventmobiliarbestandteils 100 sind an der Unterseite der Bodenplatte 130 die Tragmittel 131 vorgesehen, die z.B. als Luftkissen-Pads , Magnete, Kugelrollen oder der- gleichen ausgeführt sein können.

Als Antriebsmittel ist bei dem in Figur 2 dargestellten Aus- führungsbeispiel eines maschinell beweglichen Eventmobiliar- teils mindestens ein elektrisch angetriebenes Reibrad 132, vorzugsweise ein Paar von elektrisch angetriebenen Reibrädern 132, um eine bevorzugt vertikal verlaufende Achse drehbar an- geordnet, wobei auch diese Drehbewegung angetrieben ist. Vor- zugsweise ist diese Drehbarkeit am Quadrantenpunkt des

Reibrads 132 realisiert. Unabhängig davon bevorzugt ist es, wenn die Drehung mit einer möglichst hohen Auflösung der Win- kelinkremente realisiert wird. Zusätzlich ist ein angetriebener Höhenverstellmechanismus 133 für das elektrisch angetriebene Reibrad 132 oder das Paar von elektrisch angetriebenen Reibrädern vorhanden, um eine Fein- justage der Lastenverteilung und des Anpressdrucks zu ermögli- chen. Es versteht sich von selbst, dass die Bodenplatte 130 eine Öffnung aufweist, durch die hindurch die Reibräder 132 in Kontakt mit dem Boden stehen. Natürlich kann eine solche An- ordnung in gleicher Weise mit Mecanum-Rädern realisiert wer- den .

Die Reibräder 132 inklusive ihres elektrischen Antriebs und des Höhenverstellmechanismus 133 sind gemeinsam mit einem Be- triebsmittelspeicher 134, hier konkret einer Batterie für die Stromversorgung der elektrischen Komponenten und im Fall der Verwendung eines Luftkissens einem Druckluft S peicher sowie lo- kalen Steuerungsmitteln 135 und einem Kommunikationsmodul 136, das bevorzugt drahtlos arbeitet und die Signalkommunikation mit der Steuerung 13 herstellt, im Gehäuse 127 untergebracht.

Wie die Figuren 13 und 14 verdeutlichen, sind aber auch andere Eventmobiliarbestandteile 200,250,300,350 mit Mitteln zur ma- schinellen Bewegung denkbar, die nicht sowohl eine Sitzmög- lichkeit und einen Tischbestandteil aufweisen. In Figur 13 ist konkret eine Variante mit einem Eventmobiliarbestandteil 200 gezeigt, das sich von dem Eventmobiliarbestandteil 100 dadurch unterscheidet, dass es keine Tischplatte aufweist und dement- sprechend auch die an der Tischplatte 121 des Eventmobiliarbe- standteils 100 angeordneten Bauteile entfallen. Dafür ist hier der Tisch -der optional auch ein Anbauteil einer Buffetvor- richtung sein kann- als eigenes Eventmobiliarbestandteil 250 mit -zur Ausführungsform der Figur 2 identischen- Mitteln zu maschinellen Bewegung ausgeführt, an den der separate Stuhl, der das Eventmobiliarbestandteil 200 bildet, mit einer optio- nalen Kopplungsvorrichtung 201 angekoppelt werden kann.

Die in Figur 14 dargestellte Variante ist insbesondere für Fälle, in denen eine Bar-artige Atmosphäre gewünscht ist ge- eignet, beispielsweise wenn eine Veranstaltung wie ein Speed- Dating das Thema des animierten Events ist. Das Eventmobiliar- bestandteil 300 ist grundsätzlich identisch zum Eventmobiliar- bestandteil 100 aufgebaut und unterscheidet sich von diesem primär im Hinblick auf die Tischhöhe und die Höhe des Stuhls. Das Eventmobiliarbestandteil 350 weist gar keine Sitzmöglich- keit, sondern nur einen (Steh) -Tisch auf, der Gast steht hier während der Bewegung auf einer Bodenplatte 350. Die Mittel zur maschinellen Bewegung und die Sensorik können aber sowohl für das Eventmobiliarbestandteil 300 als auch für das Eventmobili- arbestandteil 350 jeweils genauso ausgeführt werden wie oben für das Eventmobiliarbestandteil 100 beschrieben wurde.

Als Konsequenz aus der Tatsache, dass die Eventmobiliarbe- standteile 100, 200, 250, 300, 350 mit Bewegungsmitteln für eine maschinelle Bewegung im Raum ausgestattet sind, kann eine erste Steuerung eine Bewegung insbesondere dieser Eventmobili- arbestandteile im Raum steuern. Beispielsweise kann eine An- zahl von Tischen gemeinsam durch das Restaurant gefahren wer- den und dann in andere Gruppen von Tischen mit zugehörigen Stühlen 11 zerfallen oder sich rekonfigurieren .

Eine zweite Besonderheit des Eventsystems 10 besteht darin, dass es -hier lediglich schematisch dargestellte- Vorrichtun- gen 12 zur sensorischen Stimulation von Gästen des animierten Events aufweist, die hier auf die unterschiedlichen Bereiche verteilt sind. Insbesondere ist dies hier als eine visuelle Stimulation durch Projektionsapparate und Unterlegung dieser visuellen Effekte durch Soundeffekte realisiert, wie im Fol- genden deutlich wird, können aber auch olfaktorische Effekte durch Freisetzung von Aromastoffen oder haptische Effekte, z.B. Vibrationen, Sprühnebel, Luftströmungen oder Ähnliches realisiert werden. Dabei kann der Output der sensorischen Sti- mulation je nach gewünschtem Thema durch entsprechende Pro- grammierung leicht angepasst werden; sogar eine Individuali- sierung des Contents kann möglich sein.

Die dritte Besonderheit des Eventsystems 10 besteht darin, dass Bewegung der Eventmobiliarbestandteile und sensorische Stimulation der daran angeordneten Gäste 1 dabei durch einen Bestandteil einer Steuerung 13, die ebenfalls in Figur 1 nur schematisch gezeigt ist, aber nun anhand der Figur 11 näher erläutert wird, miteinander synchronisiert werden.

In der Ausführungsfigur der Figur 12 ist die Steuerung 13 so aufgebaut, dass die erste Steuerung 1901, welche erfindungsge- mäß eingerichtet ist, um die maschinelle Bewegung und die Aus- gabe der Vorrichtung zur sensorischen Stimulation von Gästen des animierten Events miteinander synchronisiert zu steuern, durch eine Master- oder Hauptsteuerung gebildet wird. Diese erste Steuerung 1901 steht in Signalkommunikation mit einer Vielzahl von untergeordneten Steuerungen, von denen sie Daten empfängt und denen sie Steuerkommandos gibt, nämlich insbeson- dere

• eine Stuhl-Steuerung 1902, mit der die Bewegungsfrei- heitsgrade und Spezialeffekte, wie z.B. die Vibration des Stuhls 110 des Eventmobiliarbestandteils 100 gesteuert werden und Sensordaten von am Stuhl 110 angeordneten Sen- soren an die erste Steuerung 1901 weitergeleitet werden, • eine Tisch-Steuerung 1903, mit der die Bewegungsfrei- heitsgrade und Spezialeffekte des Tisches 120 des Event- mobiliarbestandteils 100 gesteuert werden und Sensordaten von am Tisch 120 angeordneten Sensoren an die erste Steu- erung 1901 weitergeleitet werden,

• eine Lichtsteuerung 1904, mit der Beleuchtung und Licht- effekte in den unterschiedlichen Bereichen des animierten Events gesteuert werden,

• eine Gebläse-Steuerung 1905, mit der lokal und global vorgesehene Gebläse zur Umwälzung der Luft und zur Erzeu- gung von haptischen Effekten durch den Luftstrom gesteu- ert werden,

• eine Buffet-Steuerung 1906, mit der insbesondere Eventmo- biliarbestandteile in Form von maschinell bewegten Buf- fets im Raum bewegt werden und die deren Koordinaten der ersten Steuerung 1901 zur Navigation übermittelt,

• eine Roboter-Steuerung 1907, mit der insbesondere Event- mobiliarbestandteile in Form von maschinell bewegten Ro- botern im Raum bewegt werden, die deren Interaktion mit Gästen und Umgebung steuert und die deren Koordinaten der ersten Steuerung 1901 zur Navigation übermittelt,

• eine Sound-Steuerung 1908, mit der die Soundeffekte beim Betrieb des animierten Events erzeugt und koordiniert werden,

• eine Projektions-Steuerung 1909, mit der die visuellen Effekt, insbesondere die Projektionen beim Betrieb des animierten Events erzeugt und koordiniert werden,

• eine Navigations-Steuerung 1910, mit der insbesondere die Bewegung der maschinell bewegten Eventmobiliarbestand- teile 100 gesteuert und überwacht wird,

• eine Kalibriersteuerung 1911,

• eine Operator-Steuerung 1912, mit der Eventmitarbeiter über ein Bediengerät einerseits aktiv in den Ablauf des animierten Events eingreifen können und die andererseits den Eventmitarbeitern Informationen gibt, wenn bestimmte Betriebsmaterialien knapp werden,

• eine Dockingstations-Steuerung 1913, mit der das Aufladen der Eventmobiliarbestandteile 100 mit Strom, Druckluft und/oder weiteren Verbrauchsmaterialien durch eine Do- ckingstation gesteuert wird, und

• eine Bodenbewegungs-Steuerung 1914, mit der Bewegungs- freiheitsgrade und Spezialeffekte, wie z.B. die Vibration und Bewegungen eines Bodenabschnitts 63 oder eines Bo- dens, auf dem das Eventmobiliar im Raum angeordnet sein kann, gesteuert werden können und Sensordaten von am Bo- denabschnitt 63 angeordneten Sensoren an die erste Steue- rung 1901 weitergeleitet werden können.

Um das Wirkungsprinzip des Eventsystems 10 verständlicher wer- den zu lassen, soll nun ein exemplarischer Betrieb mit dem Thema „Weltraumreise" beschrieben werden. Dabei betreten die Gäste zunächst den Barbereich 1, der bei- spielsweise wie ein Hangar eines Weltraumbahnhofs eingerichtet sein kann und warten dort bei einem Aperitif bis alle einge- troffen sind, sich für eine bestimmte Speisefolge entschieden haben und das Eventmobiliar einsatzbereit ist.

Anschließend öffnet sich eine Tür zum Erlebnisbereich 2, wobei den Gästen durch Projektion beispielsweise mittels der Vor- richtung zur sensorischen Stimulation 12 im Barbereich 1 sug- geriert werden kann, es handele sich um die Tür eines Raum- schiffs, das sie nun betreten.

Im nun betretenen Abschnitt des Erlebnisbereichs 2 finden die Gäste zunächst einen Tisch 11 mit 12 Plätzen vor, der - was aber zunächst gar nicht unbedingt erkennbar sein muss, sondern sogar zur Erzielung von Überraschungseffekten kaschiert werden kann, insbesondere mittels der Vorrichtung zur sensorischen Stimulation 12 durch eine geeignete Projektion - eigentlich aus 12 einzelnen Eventmobiliarbestandteilen, z.B. den Stuhl- Tisch-Baugruppen 100, die oben im Zusammenhang mit Figur 2 De- tail beschrieben wurden, besteht, die jeweils einzeln maschi- nell beweglich sind.

Anzumerken ist, dass insbesondere dieser Bereich auch gut da- für geeignet ist, Docking-Stationen 16 bereitzustellen, an de- nen die Eventmobiliarbestandteile mit Betriebsmitteln wie z.B. Strom in Form von Aufladung eines Akkumulators, Pressluft, Be- triebsmitteln für Spezialeffekte und dergleichen mehr versorgt werden; erstens weil damit am Anfang des Events sichergestellt werden kann, dass die während des Ablaufs nötigen Betriebsmit- tel vorhanden sind und zweitens weil an dieser Stelle die Eventmobiliarbestandteile üblicherweise eine ganze Weile an einer Stelle stehen bleiben. Nachdem sich alle Gäste gesetzt haben und ein Quittiersignal gegeben wurde, beginnt ein Countdown 14 herunterzulaufen, der mit einem durch die Vorrichtung zur sensorischen Stimulation 12 im Erlebnisbereich 2 simulierten Raketenstart endet.

Beim Raketenstart setzt sich zu entsprechender akustischer Un- termalung durch die Vorrichtung zur sensorischen Stimulation 12 im Erlebnisbereich 2 der Tisch 11 mit 12 Plätzen in Bewe- gung, wozu durch die Steuerung 13 die zwölf einzelnen Eventmo- biliarbestandteile gemeinsam und synchron durch den Erlebnis- bereich 2 bewegt werden. Durch die Steuerung 13 wird synchro- nisiert mit dieser Bewegung die Vorrichtung zur sensorischen Stimulation 12 im Erlebnisbereich 2 veranlasst, sich bewegende Bilder auf die Wände des Erlebnisbereichs 2 zu projizieren, um den Eindruck der Raketenbewegung zu erzeugen. Zusätzlich kann eine Untermalung durch Soundeffekte erfolgen.

Eine besonders überzeugende Wahrnehmung kann geschaffen wer- den, wenn maschinell bewegliche Wand-, Trenn- oder Sichtschut- zelemente 15 mit Fenstern durch die Steuerung synchron mit dem Tisch 11 mit 12 Plätzen verfahren werden, so dass die sich be- wegende Projektion auf die Wände des Erlebnisbereichs 2 durch die Fenster verfolgt wird und der Eindruck, sich ortsfest in einem Raumschiff zu befinden, auf diese Weise noch weiter ver- stärkt wird.

Ferner können weitere Effekte durch dieselbe oder eine andere Vorrichtung zur sensorischen Stimulation 12 hervorgebracht werden, um das Erlebnis der Weltraumreise zu verstärken. Bei- spielsweise können Vibrationsmittel, die in den Stühlen der Eventbestandteile angeordnet sind, während der Startsequenz von der Steuerung in Vibration versetzt werden. Am Ende des so vorgegaukelten „Weltraumflugs" kann beispiels- weise die Ankunft an einer Raumstation projiziert werden. Ein maschinell bewegtes Wand-, Trenn- oder Sichtschutzelement 15 wird in den Boden abgesenkt und der als anderer Hangar ausge- stalteter Vorspeisenbereich 3 öffnet sich für den Blick der Gäste. Zum Erstaunen derselben beginnt sich nun aber der Tisch 11 für 12 Personen, an dem sie bislang gemeinsam gesessen ha- ben, zu teilen, und die einzelnen Eventmobiliarbestandteile 100 führen eigenständig unter Kontrolle der Steuerung 13 ma- schinelle Bewegungen durch, die sie im Endeffekt beispiels- weise zu vier Tischen 11 für vier Personen, die sich mittels maschineller Bewegung an vorgegebenen Stellen in Raum aus je- weils vier Eventmobiliarbestandteilen 100 gemäß Figur 2 konfi- guriert haben, werden lassen, also einer Konfiguration, wie sie exemplarisch in Figur 3 skizziert ist. Natürlich sind auch andere Gruppierungen möglich.

Die Art und Weise, nach der diese Konfiguration erzeugt wird, kann auf unterschiedliche Weise festgelegt werden. Beispiels- weise kann sie sich nach einer vorher, beispielsweise im Bar- bereich 1 abgegebenen Bestellung richten, so dass jeweils die Personen, die dieselbe Vorspeise essen wollen, an demselben Tisch für mehrere Personen landen oder die Zahl der an jedem Tisch vorhandenen unterschiedlichen Vorspeisen maximiert wird.

Eine unter Erlebnisaspekten sehr reizvolle Variante kann darin bestehen, dass der Gruppierung der Eventmobiliarbestandteile eine Interaktion mit einem weiteren maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteil in Form eines Roboters oder Roboter- arms 400, wie er nun anhand der Figur 4 näher beschrieben wird, vorangeht. In Figur 4 sind zwei Exemplare von maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteilen 100, wie sie oben im Kontext der Figur 2 beschrieben wurden, in miteinander verbundenem Zustand und mit darauf angeordnetem Gast 1 dargestellt. Ferner erkennt man ein weiteres Eventmobiliarbestandteil in Form eines von einer Führungsschiene 401 herabhängenden Roboters oder Robo- terarms 400 mit Hilfe seiner angetriebenen automatisierten An- triebseinheit als Bewegungsmittel 402 zur Ausführung einer ma- schinellen Bewegung.

Grundsätzlich kann ein solcher Roboter oder Roboterarm 400 auch auf dem Boden fahren, aber die von der Führungsschiene 401, die zu einem Schienensystem gehört, herabhängende Ausfüh- rungsform hat den Vorteil, dass die ohnehin schon komplexe Steuerung der maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteile 100 nicht noch weiter durch zusätzliche sich auf dem Boden be- wegende Eventmobiliarbestandteile, die nicht notwendig dort vorhanden sein müssen, vereinfacht wird.

Der Roboter oder Roboterarm kommt als eine Reaktion auf einen Befehl der ersten Steuerung 901 angefahren und beginnt die In- teraktion mit den Gästen 1. Dabei kann insbesondere ein

Sprachinterface, wie man es von Computerassistenzsystemen wie Siri oder Alexa kennt zum Einsatz kommen, um die Ergebnisse der Interaktion auszuwerten und gegebenenfalls -etwa bei einem Bestellvorgang- in Handlungen umzusetzen.

Diese kann beispielsweise als eine Art Zugangskontrolle für das Betreten der Raumstation ablaufen, die von dem Roboter o- der Roboterarm 400 durchgeführt wird, bei der der Roboter oder Roboterarm 400 bestimmte Präferenzen abfragt und die Steuerung 901 die Konfiguration der maschinell beweglichen Eventbestand- teile 100 auf der Basis dieser Abfrage bestimmt oder berech- net, so dass z.B. einander zunächst unbekannte Personen mit ähnlichen Interessen oder beruflichen Hintergründen an einer gegebenen Tischkonfiguration zusammengeführt werden. Es ist aber auch möglich, an erst dieser Stelle den Bestellvorgang durch die Interaktion mit dem Roboter oder Roboterarm durchzu- führen .

An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass, auch wenn dies nicht ständig explizit erwähnt wird, eine sensorische Unterma- lung des Erlebnisses und/oder Einbettung des Eventbesuchs in eine Geschichte oder ein Thema durch die jeweiligen Vorrich- tungen zur sensorischen Stimulation 12 fortgeführt werden kann, etwa durch Projektion von Bildern, Soundeffekte, Er- schütterungen und andere haptische Erlebnisse oder Erzeugung von Gerüchen.

Nach der Herbeiführung einer gegebenen Tischkonfiguration kann dann im Vorspeisenbereich 3 die Vorspeise bereitgestellt wer- den. Grundsätzlich kann dies durch Eventpersonal oder auch durch Roboterarme erfolgen, eine andere sehr verblüffende Va- riante besteht aber darin, die Speise von oben oder von unten, gewissermaßen aus dem Tisch heraus auf dem Tisch erscheinen zu lassen, wie es nun am Beispiel der Figuren 5a und 5b detail- liert erläutert wird.

In Figur 5a sind zwei Exemplare von maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteilen 100, wie sie oben im Kontext der Figur 2 beschrieben wurden, in miteinander verbundenem Zustand und mit darauf angeordnetem Gast 1 dargestellt. Ferner erkennt man im Innenraum, der von den Gehäusen 127 gebildet wird, be- reits ein Mittel zur automatisierten Bereitstellung von Spei- sen 501, realisiert als ein aus einer Öffnung im Boden heraus- fahrbarer Stempel, auf dem ein Buffet-Container 502 angeordnet ist, der jeweils die gewählte Vorspeise der Gäste 1 enthält.

Um die Vorspeise tatsächlich auf den Tisch 120 zu bringen, gleiten die maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteile 100 unmerklich ein Stück weit auseinander, wie dies in Figur 5b dargestellt ist, so dass der herausfahrbare Stempel mit da- rauf angeordnetem Buffetcontainer 502 auf das Niveau der

Tischplatten 121 herausgefahren werden kann und die Speisen im Buffetcontainer 502 für die Gäste 1 zugänglich werden.

Es ist aber auch möglich, den Buffetcontainer von Anfang an in dem Eventmobiliarbestandteil anzuordnen und ihn dann mit einem Hubmechanismus, den das Eventmobiliarbestandteil aufweist, auf der Tischplatte auftauchen zu lassen.

Besonders effektiv ist dieses Vorgehen, wenn die Bereitstel- lung der Speisen erfolgt, während die Vorrichtung zur sensori- schen Stimulation 12 die Aufmerksamkeit ablenkt.

Beispielsweise könnte auf eine Wand des Vorspeisenbereichs ein Blick an einem Teil der Raumstation entlang ins Weltall proji- ziert werden. Plötzlich beginnt sich in diesem Bild ein Punkt zu bewegen, worauf die Gäste 1 durch eine akustische Mittei- lung „Intruder alert! Intruder alert!" hingewiesen werden. Zu- sätzlich dreht die erste Steuerung 901 die Stühle 110 automa- tisch so, dass die Gäste bei geradeaus gerichtetem Blick den sich bewegenden Punkt erkennen. Der Punkt wird größer und grö- ßer und entpuppt sich als fremdes Raumschiff. Laserkanonen er- öffnen das Feuer auf das Raumschiff, das zurückschießt und weiter auf die Raumstation zuhält. Es wird getroffen und ver- liert die Kontrolle. Eine akustische Warnung „Impact! Impact" ertönt, und das Raumschiff kollidiert mit dem projizierten Teil der Raumstation, während gleichzeitig eine Erschütterung durch die Vibrationsmodule der Stühle simuliert wird und die- ser Moment für das Auseinanderfahren der maschinell bewegbaren Eventmobiliarbestandteile 100 und Bereitstellen der Vorspeise genutzt wird. Die Stühle 110 werden nach einer großen, visu- ell, akustisch und durch Erschütterung untermalten Explosion wieder auf Anweisung der ersten Steuerung 1901 an die Stuhl- steuerung 1902 in ihre Grundposition zurückgefahren, und die Gäste finden überrascht ihre Vorspeise auf dem Tisch vor.

Anzumerken ist, dass nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass der gesamte Besuch im animierten Event sich länger hinziehen kann, auch der Notwendigkeit eines Toilettenbesuchs Rechnung getragen werden muss, wozu der Sanitärbereich 7 bereitgestellt ist. Wegen der maschinellen Bewegungen von Eventmobiliarbe- standteilen, die erfolgen, ist es bevorzugt, wenn auch beim Aufsuchen des Sanitärbereichs 7 die Bewegung dorthin erfolgt, während der Gast 1 auf einem Eventmobiliarbestandteil angeord- net ist. Der Gast 1 kann den Toilettenbesuch z.B. einleiten, indem er ein entsprechendes Bedürfnis auf einem Bedientablet anmeldet. Die Steuerung errechnet dann einen geeigneten Zeit- punkt und Weg und steuert die maschinelle Bewegung des ent- sprechenden Eventmobiliarbestandteils, wobei sie auch den ak- tuellen Besetzungsstand des Sanitärbereichs 7 berücksichtigen kann, so dass Wartezeiten in der Schlange vor den Toiletten minimiert werden können. Das Aufsuchen des Sanitärbereichs 7 sollte aber bevorzugt während der Verzehrphasen in den Berei- chen 3,4,5 oder 6 erfolgen und nicht in den Übergangsphasen zwischen dem Aufenthalt in diesen Bereichen.

Nach dem Verzehr der Vorspeise setzen sich die Tische 11 oder die Eventmobiliarbestandteile, aus denen sie zusammengesetzt sind, wieder selbständig, d.h. von der Steuerung 13 kontrol- liert und choreographiert , so dass eine Synchronisation mit dem Output der Vorrichtung zur sensorischen Stimulation 12 er- folgt -beispielsweise in einer auf die Art einer musikalischen Untermalung abgestimmten Fortbewegungsform, z.B. in Drehbewe- gungen bei Walzerklängen-, in Bewegung zum nächsten Bereich, dem ersten Bereich für Hauptgänge 4.

Grundsätzlich kann dies erfolgen, nachdem das benutzte Ge- schirr und Besteck entfernt wurde -durch Personal, Roboter o- der Aufzugsmittel. Eine andere unterhaltsame Möglichkeit be- steht darin, dass die Eventmobiliarbestandteile zunächst in einen Sektor des Küchenbereichs 8, um so das benutzte Geschirr und Besteck gewissermaßen selbst zurückzubringen. Während der Gast sich mit dem Eventmobiliarteil in diesen Bereich bewegt, kann z.B. durch die Vorrichtung 12 zur sensorischen Stimula- tion in diesem Bereich ein Film projiziert werden, der die wahrgenommene Realität erweitert. Beispielsweise könnten die benutzten Teller von einem realen Greifarm auf ein reales Laufband gestellt werden, das in einer Projektionswand ver- schwindet, das aber in der Projektion in eine von Aliens be- triebene Küche fortgesetzt ist, wo z.B. ein Fressmonster Tel- ler vom Band nimmt, Reste in sein Maul schüttet und den Teller dann an einen anderen Alientyp übergibt, der ihn mit einer überdimensionalen Zunge ableckt und dann auf ein Laufband mit „sauberen" Tellern stellt.

Das Eventmobiliarbestandteil 100 fährt dann an einem solchen Laufband mit sauberen Tellern, das aus der Projektionswand herauskommt, vorbei, und der Gast 1 wird akustisch und/oder visuell aufgefordert einen solchen Teller -der beispielsweise auch noch eine leicht feuchte oder leicht schleimige Oberflä- che, eine ungewöhnliche Temperatur und/oder einen merkwürdigen Geruch haben könnte, um Anknüpfungspunkte zur „Reinigung" der Teller durch die Aliens im Film zu schaffen- vom Laufband zu nehmen, wenn der erste Bereich für Hauptgänge 4 als Buffetbe- reich betrieben wird. Besonders stark wirkt diese Illusion, wenn die Gäste individuell unterscheidbare Teller erhalten und der vom Laufband genommene Teller genauso aussieht wie der, den man abgegeben hat .

Anschließend fährt das Eventmobiliarbestandteil zu einem Buf- fetelement und dockt an diesem an. Mögliche Beispielkonfigura- tionen der Eventmobiliarbestandteile für einen in einem Buf- fetbetrieb betriebenen ersten Bereich für Hauptgänge 4 zeigen die Figuren 6 und 7.

In der in Figur 6 dargestellten Konfiguration sind zwei Event- mobiliarbestandteile in Form von sechseckigen Buffet-tischen 600 zu sehen, an deren Seiten jeweils ein maschinell bewegli- ches Eventmobiliarbestandteil 100 angedockt ist. Dabei weisen hier, aber nicht zwingend, die als Buffettische ausgeführten Eventmobiliarbestandteile 600 ihrerseits selbst jeweils Bewe- gungsmittel zur Durchführung einer maschinell gesteuerten Be- wegung auf, was es ermöglicht, während die Gäste 1 in einem anderen Bereich sind, die als Buffettische ausgeführten Event- bestandteile 600 maschinell gesteuert in einen Abschnitt des Küchenbereichs 8 zu fahren und dort für die nächsten Gäste wiederaufzufüllen .

In der in Figur 7 dargestellten Konfiguration ist ein als Sushi-Band ausgeführtes Eventmobiliarbestandteil 700 zu sehen, an dessen Seiten jeweils sechs maschinell bewegliche Eventmo- biliarbestandteile 100 angedockt ist. Dabei weist in diesem Beispiel, aber nicht zwingend, das als Sushi-Band ausgeführte Eventmobiliarbestandteil 700 seinerseits selbst Bewegungsmit- tel zur Durchführung einer maschinell gesteuerten Bewegung auf, was es ermöglicht, während die Gäste in einem anderen Be- reich sind die Buffettische maschinell gesteuert in einen Ab- schnitt des Küchenbereichs 8 zu fahren und dort für die nächs- ten Gäste wiederaufzufüllen.

Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass natürlich auch eine Bewegung eines Eventmobiliarbestandteils 600, 700 gemeinsam mit den daran angedockten Eventmobiliarbe- standteilen 100 möglich ist.

Auch dieser Prozess kann durch Aktionselemente aufgewertet werden, beispielsweise wenn eingebettet in Output der Vorrich- tung zur sensorischen Stimulation 12 die Buffetelemente selbst Mittel zur Durchführung einer maschinellen Bewegung aufweisen, sich im Raum bewegen und von den Eventmobiliarbestandteilen 100 mit Stuhl 110 und Tischelement 120 „eingefangen" werden müssen, die dann nach und nach andocken. Alternativ können sich auch erst Tafeln aus den Eventmobiliarbestandteilen bil- den, die dann auseinanderfahren, wenn Buffettische bzw. Sushi- Bänder angefahren kommen und diese in ihre Mitte nehmen.

Nachdem die erste Hauptspeise am Buffet im ersten Bereich für Hauptgänge 4 verzehrt wurde, geht es weiter in den zweiten Be- reich für Hauptgänge 5. Die maschinelle Bewegung der Eventmo- biliarbestandteile dorthin kann beispielsweise, wie nun anhand der Figur 8 näher erläutert wird, von einem Eventmobiliarbe- standteil in Form eines Roboters oder Roboterarms 800, der vorzugsweise an einem an der Decke montierten Schienensystem geführt wird, synchron begleitet oder kontrolliert werden. In Figur 8 sind zwei Exemplare von maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteilen 100, wie sie oben im Kontext der Figur 2 beschrieben wurden, in miteinander verbundenem Zustand und mit darauf angeordnetem Gast 1 dargestellt. Ferner erkennt man ein weiteres Eventmobiliarbestandteil in Form eines von einer Führungsschiene 801 herabhängenden Roboters oder Robo- terarms 800 mit Hilfe seiner automatisierten Antriebseinheit als Bewegungsmittel 802 zur Ausführung einer maschinellen Be- wegung. Der Roboter oder Roboterarm 800 kommt als eine Reak- tion auf einen Befehl der ersten Steuerung 1901 an die Robo- ter-Steuerung 1907 angefahren und bringt eine Sonde 803 in die Nähe der Tische 120 der verbundenen maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteile 100.

Die erste Steuerung 1901 steuert dann den Roboter oder Robo- terarm 800 über die Roboter-Steuerung und die maschinell be- weglichen Eventmobiliarbestandteile 100 über die Navigations- Steuerung 1910 simultan und synchron derart, dass für die Gäste der Eindruck entsteht, ihre Bewegung sei durch den Robo- ter oder Roboterarm 800 veranlasst, was sie sich aber natür- lich nicht erklären können, da ja gar keine Wechselwirkung o- der Kopplung erkennbar ist (und tatsächlich auch gar nicht be- steht) .

Ebenfalls gezeigt ist ein Eventmitarbeiter 99 mit einem Be- diengerät 98, das die Einflussnahme auf die erste Steuerung 1901 über die Operator-Steuerung 1912 erlaubt, um bei für den Menschen erkennbaren oder vorhersagbaren Gefahrensituationen unverzüglich eingreifen zu können.

Die durch den Roboter oder Roboterarm 800 scheinbar veran- lasste Bewegung kann insbesondere auch wieder über den Küchen- bereich 8 führen, wo beispielsweise in Abhängigkeit von der Bestellung an eine von mehreren Show-Cooking-Stationen ange- dockt wird, wie es in Figur 9 exemplarisch gezeigt ist.

Figur 9 zeigt ein Eventmobiliarbestandteil 900 in Form einer Show-Cooking-Station 900, in deren Mitte 901 der Koch angeord- net ist und an dessen Seiten jeweils vier maschinell bewegli- che Eventmobiliarbestandteile 100 angedockt sind. Die darauf angeordneten Gäste 1 können die Zubereitung ihrer Gerichte o- der zumindest deren Endphase dann unmittelbar mitverfolgen, bekommen die Teller ganz frisch auf die Tische 120. Nach dem Erhalt der zubereiteten Mahlzeit fahren die Eventmobiliarbe- standteil 100 maschinell gesteuert weiter in den zweiten Be- reich für Hauptgänge 5, wo sie sich dann wieder mit anderen Eventmobiliarbestandteilen zu einem Tisch 11 für eine be- stimmte Zahl von Personen konfigurieren.

Nach dem Verzehr dieses Ganges bewegen sich die Eventmobiliar- bestandteile dann zum Dessertbereich 6, wo sie sich wieder zu einem großen Tisch 11 für 12 Personen zusammensetzen. Das Des- sert kann, von einem maschinell beweglichen Eventmobiliarbe- standteil in Form eines Roboters oder Roboterarms 1000, wie in Figur 10 dargestellt, der an einer Führungsschiene 1001 die zu einem Schienensystem gehört mit einem Bewegungsmittel 1002 in Form einer automatisierten Antriebseinheit verfahrbar aufge- hängt ist, als Buffet 1003 in ein maschinell bewegliches Eventmobiliarbestandteil 1004 in Form eines Buffetmoduls oder auch individuell serviert werden. Während oder nach Abschluss des Verzehrs des Desserts kann von der Vorrichtung 12 zur sen- sorischen Stimulation der Rücksturz zur Erde an die Wände des Dessertbereichs 6 projiziert werden. Danach ist die Weltraum- reise vorbei, und die Gäste werden wieder in den Lobbybereich 9 entlassen, wo sie aber natürlich ihr Abenteuer und die vie- len einmaligen Eindrücke, die sie erlebt haben, noch bei einem Drink verarbeiten dürfen.

Ein alternatives Konzept für ein animiertes Event mit einem Eventsystem 50 ist in den Figuren 12a und 12b dargestellt. Mit diesem Konzept lassen sich insbesondere virtuell Besuche an Aussichtspunkten einfach simulieren, so dass zusätzlich zum geschmacklichen Erlebnis des Eventbesuchs einmalige Eindrücke vermittelt werden können.

Wie bei dem Eventsystem 10 zeichnet sich auch das Eventsystem 50 erstens durch ebenfalls beispielsweise wie oben im Zusam- menhang mit den Figuren 2, 13 und 14 beschrieben realisierten, maschinell beweglichen Eventmobiliarbestandteilen

100,200,250,300 und/oder 350 aus.

Zweitens sind auch hier Vorrichtungen 52 zur sensorischen Sti- mulation von Gästen des animierten Events vorhanden. Insbeson- dere ist dies hier als eine visuelle Stimulation durch Projek- tionsapparate und Unterlegung dieser visuellen Effekte durch Soundeffekte realisiert, auch hier können aber olfaktorische Effekte durch Freisetzung von Aromastoffen oder haptische Ef- fekte, z.B. Vibrationen, Sprühnebel, Luftströmungen oder Ähn- liches realisiert werden.

Drittens wird auch in diesem Fall die Bewegung der Eventmobi- liarbestandteile 100,200,250,300 und/oder 350 die und sensori- sche Stimulation der daran angeordneten Gäste 1 durch eine Steuerung 53, die wie in Figur 1 nur schematisch gezeigt ist, aber wie die oben anhand der Figur 11 näher erläuterte Steue- rung 13 aufgebaut sein kann, miteinander synchronisiert. Wie die Zusammenschau der Figuren 12a und 12b verdeutlicht, ist ein Kernelement des Eventsystems 50 dieses animierten Events ein Dom 51, der als Projektionsfläche dient und inner- halb dessen der gesamte Eventbetrieb abläuft. Auf die Innen- seite des Doms 51 können insbesondere mittels einer an der De- cke des Doms 51 befestigten Trägersystem 54 montierten Vor- richtung 52 zur sensorischen Stimulation, die bewegliche Pro- jektoren umfasst, 3D-kinoartige Filme und/oder Bildsequenzen projiziert werden. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Bewegungsfreiheitsgrade heben, senken, drehen, kippen und Än- derung des Abstands zum Befestigungspunkt des Trägersystems in radialer Richtung realisiert sind, und zwar besonders bevor- zugt mit einem Antrieb, der ebenfalls von der Steuerung 53 an- gesteuert wird.

In der Mitte des Doms 51 ist eine zentrale Struktur 55 ange- ordnet, die von einer umlaufenden, durch ein Geländer 56 gesi- cherten Aussichtsplattform 57 umgeben ist, welche durch Türen von der zentralen Struktur 55 aus zugänglich ist, welche groß genug sind, um Restaurantmobiliarbestandteile 100,200,250, 300,350 einzeln und/oder in Gruppen als Folge einer maschinel- len Bewegung passieren zu lassen. Auf dieser Aussichtsplatt- form 57 werden die Speisen und Getränke verzehrt, wobei die Eventmobiliarbestandteile 100,200,250,300,350 durch die Steue- rung 53 synchronisiert mit der sensorischen Stimulation insbe- sondere durch den Output der an der Decke des Doms 51 befes- tigten Trägersystem 54 montierten Vorrichtung 52 zur sensori- schen Stimulation, die bewegliche Projektoren umfasst, bewegt werden. Zur Bereitstellung der Speisen und Getränke können Bar-Tresen 58 auf der Aussichtsplattform 57 vorhanden sein. Als Output der Vorrichtung 52 zur sensorischen Stimulation bieten sich, angepasst an die Aussichtsplattform 57, bei- spielsweise Panoramen an, so dass man beispielsweise wie in einem Aussichtsrestaurant auf dem Eiffelturm den Blick auf Pa- ris genießen kann oder einen Blick vom Gipfel des Mount Eve- rest .

Im Inneren der zentralen Struktur 55 ist ein Infrastrukturbe- reich 59 vorgesehen, der insbesondere Treppen, Sanitäreinrich- tungen, einen Technikraum, in dem insbesondere die Steuerung 53 aufgenommen ist, Vorratsräume und/oder die Küche unterge- bracht sein können. Darüber hinaus weist die zentrale Struktur 55 in ihrem Inneren noch einen Raum 60 mit einer weiteren Vor- richtung 52 zur sensorischen Stimulation auf.

Mit diesem zusätzlichen Raum 60 mit weiterer Vorrichtung 52 zur sensorischen Stimulation kann ein zusätzliches Aktionsele- ment realisiert werden, das den Besuch des mit einem Eventsys- tem 50 betriebenen animierten Events zu einem einzigartigen Ergebnis werden lässt und insbesondere gut zu dem Thema des Aussichtpunktes passt, nämlich eine Simulation des Aufstiegs zu diesem Aussichtspunkt - beispielsweise einer Aufzugsfahrt zur Spitze des Hochhauses, eine futuristische Aufzugsfahrt zum Mond oder auch der Flug auf dem Rücken oder in den Klauen ei- nes Riesenvogels oder eines Drachens auf den Gipfel eines Ber- ges .

Wie beim Betrieb des animierten Events mit dem Eventsystem 10 nehmen die Gäste dazu zunächst an einer im Raum 60 bereitge- stellten, aus mehreren Eventmobiliarbestandteilen

100,200,250,300,350 zusammengesetzten Tafel Platz oder werden auf den Eventmobiliarbestandteilen 100,200, 250,300,350 ma- schinell in den Raum 60 hineinbewegt und zur Tafel gruppiert. Durch eine Projektion der weiteren Vorrichtung 52 zur sensori- schen Stimulation auf die Innenwände des Raums 60 kann dann der Aufstieg zum Aussichtspunkt simuliert werden, beispiels- weise im Fall eines Städte-Panoramas auf der Aussichtsplatt- form 57 eine Fahrt in einem Glasaufzug an einer Hochhausfas- sade nach oben. Auf einen Teil 61 der Innenwände des Raums kann dann beispielsweise einen Blick in einzelne Etagen des Hochhauses und das Geschehen darin projiziert werden, während auf einen anderen Teil 62 der Innenwände ausgehend vom Stra- ßengeschehen, das im Laufe des Aufstiegs immer kleiner wird, immer mehr von der Skyline der Stadt sichtbar wird.

Während es grundsätzlich möglich ist, diese Eindrücke nur über die visuelle Stimulation zu erzeugen, also tatsächlich gar kein Etagenwechsel erfolgen muss, können die Eindrücke be- trächtlich intensiviert werden, wenn sie durch weitere senso- rische Wahrnehmungen ergänzt werden.

Beispielsweise kann ein Bodenabschnitt 63 des Raums 60 auf ei- ner Bewegungseinrichtung 64, hier beispielsweise eine Hydrau- likvorrichtung, angeordnet sein, die einerseits tatsächlich eine Hubbewegung ausführen und dadurch Beschleunigungseffekte, wie sie bei einem Fahrstuhl auftreten, realisieren kann. Bei einer komplexer ausgeführten Bewegungseinrichtung 64, wie sie beispielsweise bei Flugsimulatoren für das Pilotentraining zum Einsatz kommt, können aber auch Schwenk-, Roll- und Kippbewe- gungen realisiert werden. Dies kann dann ausgenutzt werden, um weitere Aktions- oder Erzählmomente in den Aufstieg zu integ- rieren. Beispielsweise kann King Kong an dem Hochhaus, an des- sen Außenfassade der Aufzug fährt, auftauchen und dem Aufzug einen Stoß versetzen, so dass er ins Schwanken gerät. Insbe- sondere dann, wenn die auf der Aussichtsplattform durch senso- rische Stimulation simulierte Aussicht die von einem Berggip- fel ist, kann man auch die Flugbewegungen eines Riesenvogels oder Drachens, der die Gäste in der sensorischen Stimulation auf den Berg trägt, simulieren, was den Gesamteindruck weiter intensiviert .

Zusätzlich können natürlich auch noch eine Reihe anderer sen- sorischer Stimulationen vorgenommen werden. Beispielsweise können Gerüche an Ereignisse in Etagen des Hochhauses, an de- nen ein Aufzug vorbeifährt angepasst werden. Beispielsweise kann beim Passieren einer Bäckerei der Duft nach Kuchen oder beim Passieren einer Wäscherei der Duft nach Waschmittel und frischer Wäsche oder beim Passieren einer Parfümerie Par- fümdüfte erzeugt werden, oder beim Durchstoßen einer Wolkende- cke Feuchtigkeit freigesetzt werden.

Am Ende des so sensorisch untermalten Aufstiegs öffnen sich dann Türen zur Aussichtsplattform 57 und die einzelnen Event- mobiliarbestandteile 100, 200, 250, 300, 350 bewegen sich syn- chronisiert zu diesem Teil des Outputs der Vorrichtung 52 zur sensorischen Stimulation auf die Aussichtsplattform.

Dort können dann insbesondere mit Blick auf die von der Vor- richtung 52 zur sensorischen Stimulation in den Dom 51 proji- zierten Bilder Speisen und Getränke genossen werden, ehe zum Abschluss des Aufenthalts im Raum 60 die Fahrt in umgekehrter Richtung zurück zum Boden simuliert wird.

Anstelle eines einzelnen Bodenabschnittes 63, wie in Figur 12a gezeigt, kann dann auch der gesamte Boden des Raums 60 durch die Bewegungseinrichtung 64 bewegt werden, einerseits kann tatsächlich eine Hubbewegung ausgeführt werden, um Beschleuni- gungseffekte aber auch Vibrationen zu realisieren. So kann der Besuch des mit einem Eventsystem 50 betriebenen animierten Events zu einem einzigartigen Ergebnis werden, wobei ergänzend zu den zuvor beschriebenen Szenarien, beispielsweise einer Aufzugsfahrt o.Ä., außergewöhnliche Zusatzeffekte wie Erdbe- ben, Funktionsstörungen erzeugt werden können. Auch können bei einem Flug auf dem Rücken oder in den Klauen eines Riesenvo- gels, eines Drachens, eines Teppichs oder eines Fluggerätes Luftlöcher oder Funktionsstörungen eindrucksvoll simuliert werden. Ein Gemeinschaftserlebnis kann insbesondere dadurch bestärkt werden, dass alle sich in dem Raum befindenden Gäste auf einem einzigen Bodenabschnitt gemeinsam angeordnet sind und dieses Erlebnis zeitgleich, wie in Figur 12c dargestellt, erleben können.

Eine schematische Detaildarstellung gemäß Figur 12d zeigt die Bewegungseinrichtung 64 gemäß Figur 12c, wobei die Bewegungs- einrichtung 64 eine Kulisse 65 aufweist, die in der mit einem Doppelpfeil gekennzeichneten Richtung verschoben werden kann. Die Kulisse 65 steht in Wirkkontakt mit einer Abstützung 66 des Bodenabschnitts 63 und kann durch einen Aktor bevorzugt in der Horizontalen verschoben werden. Die Kulisse 65 kann eine beliebige Kontur aufweisen, die an die Verwendung angepasst ist. Im Beispiel gemäß Figur 12d sind mehrere lokale Minima A vorgehen, in der die Kulisse 64 den Bodenabschnitt kraftlos in einer Position halten kann. Weiterhin weist die Kulisse einen Rampenabschnitt B und einen Wellenabschnitt C auf. Der Rampen- abschnitt B soll einer Hubbewegung der Abstützung 66 bzw. des Bodenabschnitts 63 dienen und der Wellenabschnitt C der Erzeu- gung von Vibrationen.

Der Bodenabschnitt 63 kann seitlich beweglich gelagert sein, wobei in Figur 12b eine Lagerung 68 symbolisch durch eine Rolle ausgebildet ist. Der Bodenabschnitts 63 kann bevorzugt von drei Bewegungseinrichtungen 64 bewegt werden, die jeweils eine Kulisse 65 und einen Linearantrieb umfassen. Die Bewe- gungseinrichtungen können synchron oder asynchron betrieben werden, wodurch eine derart ausgebildete Bewegungseinrichtung 64 eine Bewegung des Bodenabschnitts 63 in drei Freiheitgraden ermöglicht, nämlich eine Hubbewegung sowie Bewegungen in zwei Raumwinkeln .

Bezugs zeichenliste

1 Gast

2 Erlebnisbereich

3 Vorspeisenbereich

4,5 Bereich für Hauptgänge

6 Dessertbereich

7 Sanitärbereich

8 Küchenbereich

9 Barbereich

10 EventSystem

11 Tisch

12 Vorrichtung zur sensorischen Sti- mulation

13 Steuerung

15 Wand-, Trenn- oder Sichtschut ze- lement

16 Docking-Station

50 EventSystem

51 Dom

52 Vorrichtung zur sensorischen Sti- mulation

53 Steuerung

54 TrägerSystem

55 zentrale Struktur

56 Geländer

57 Aussichtsplattform

58 Bar-Tresen

59 Infrasturkturbereich

60 Raum

61 Teil der Innenwände

62 Teil der Innenwände

63 Bodenabschnitt 64 Bewegungseinrichtung

65 Kulisse

66 Abstützung

68 Lagerung

98 Bediengerät

99 Eventmitarbeiter

100 Eventmobiliarbestandteil 110 Stuhl

111 Traggestell

112 Sitzfläche

120 Tisch

121 Tischplatte

122 Sehne11kupplung

123 Gestell

127 Gehäuse

130 Bodenplatte

131 Tragmittel

132 Reibrad

133 Höhenverstellmechanismus

134 Betriebsmittel S peicher

135 Steuerungsmittel

136 Kommunikationsmodul

200 Eventmobiliarbestandteil 201 Kopplungsvorrichtung

250 Eventmobiliarbestandteil 300 Eventmobiliarbestandteil 350 Eventmobiliarbestandteil

400 Roboter oder Roboterarm

401 Führungsschiene

402 Bewegungsmittel

501 Mittel zur automatisierten Be- reitstellung von Speisen

502 Buffet-Container 600 Eventmobiliarbestandteil

700 Eventmobiliarbestandteil

800 Roboter oder Roboterarm

801 Führungsschiene

802 Bewegungsmittel

803 Sonde

900 Eventmobiliarbestandteil

901 Mitte

1000 Roboter oder Roboterarm

1001 Führungsschiene

1002 Bewegungsmittel

1003 Buffetmodul

1111 Sehne11kupplung

1112 Verschiebemechanismus

1113 Hubmechanismus

1114 Rotationsmechanismus

1115 Kippmechanismus

1121 Armlehne

1122 Rückenlehne

1123 Einrichtung zur sensorischen Sti- mulation

1124 Sensor

1125 Bedienelement

1211 Sender und/oder Empfänger

1212 Abstandssensor

1213 Sicherheitssensor

1214 Mittel zur Erzeugung von Spezial- effekten

1215, 1216 Display

1217 Bedienelement

1901 erste Steuerung

1902 Stuhl-Steuerung 1903 Tisch-Steuerung

1904 LichtSteuerung

1905 Gebläse-Steuerung

1906 Buffet-Steuerung

1907 Roboter-Steuerung

1908 Sound-Steuerung

1909 Projektions-Steuerung

1910 Navigations-Steuerung

1911 Kalibrier-Steuerung

1912 Operator-Steuerung

1913 Dockingstations-Steuerung