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Title:
FITTING FOR SECURING A WALL-MOUNTED FURNITURE PIECE TO A WALL, AND WALL-MOUNTED FURNITURE PIECE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/233943
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fitting (2) for securing a wall-mounted furniture piece (1), in particular a wall-mounted cabinet, on a wall. The wall-mounted furniture piece (1) has a furniture body with at least one base (12), a lateral wall (11), and a rear wall (13), and the fitting (2) has a first fitting part (3, 8) which can be secured to the wall, a second fitting part (4) which can be secured to the wall-mounted furniture piece (1), and a drive unit (5) which has an adjustable length and via which the first fitting part (3) and the second fitting part (4) are interconnected. A support element (7) is arranged between the first fitting part (3) and the rear wall (13) or a contact surface situated towards the rear of a wall-mounted furniture piece (1). The invention additionally relates to a wall-mounted furniture piece.

Inventors:
KNICKER HENRIK (DE)
TENHUMBERG STEFFEN (DE)
Application Number:
EP2019/064331
Publication Date:
December 12, 2019
Filing Date:
June 03, 2019
Export Citation:
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Assignee:
HETTICH PAUL GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
A47B46/00; A47B51/00; A47B77/10; A47B95/00
Domestic Patent References:
WO2015193895A22015-12-23
WO2015035435A12015-03-19
Foreign References:
US6471311B12002-10-29
FR2783142A12000-03-17
DE3409990A11984-07-12
DE102016122044A12018-05-17
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Beschlag (2) zur Befestigung eines Hängemöbels (1 ), insbesondere eines Hängeschranks, an einer Wand, wobei das Hängemöbel (1 ) einen Möbelkor pus mit zumindest einem Boden (12), eine Seitenwand (11 ) und eine Rück wand (13) aufweist, wobei der Beschlag (2) ein an der Wand befestigbares erstes Beschlagteil (3, 8), ein an dem Hängemöbel (1 ) befestigbares zweites Beschlagteil (4) und eine längenverstellbare Antriebseinheit (5) aufweist, über die das erste Beschlagteil (3) und das zweite Beschlagteil (4) miteinan der verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Beschlagteil (3) und der Rückwand (13) oder einer zum rückwärtigen Bereich des Hängemöbels angeordneten Anschlagfläche des Hängemöbels (1 ) ein Abstützelement (7) angeordnet ist.

2. Beschlag (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Abstüt zelement (7) als Gleitelement oder Rollelement, insbesondere als Wälzkör per ausgebildet ist.

3. Beschlag (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (7) orthogonal zur Wand in einer Abstützrichtung (x) verstell bar an dem ersten Beschlagteil (3) oder dem rückwärtigen Bereich des Hän gemöbels angeordnet ist.

4. Beschlag (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (7) an dem ersten Beschlagteil (3) be festigt ist.

5. Beschlag (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Beschlagteil (3) eine an der Wand befestigbare erste Seitenwand (35) und eine sich senkrecht zu dieser erstreckende zweite Seitenwand (32) aufweist, an dem das Abstützelement (7) angeordnet ist.

6. Beschlag (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der zwei ten Seitenwand (32) ein Schiebehalter (33) verschiebbar befestigt ist, an dem das Abstützelement (7) befestigt ist.

7. Beschlag (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (7) an der Rückwand (13) oder einer zum rückwär tigen Bereich des Hängemöbels angeordneten Anschlagfläche des Hänge möbels (1 ) befestigt ist.

8. Beschlag (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstüt zelement (7) in einem an der Rückwand (13) oder einer zum rückwärtigen Bereich des Hängemöbels angeordneten Anschlagfläche befestigten Hal teelement (9) aufgenommen ist.

9. Beschlag (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hal teelement (9) eine Verstelleinheit zur variablen Positionierung des Abstütze lements (7) aufweist.

10. Beschlag (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (5) als elektromechanische Hubsäule ausgebildet ist.

1 1 . Beschlag (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (5) einen Kraftspeicher (51 ) und eine als Rastbe schlag (52) ausgebildete Rast- oder Sperreinheit aufweist.

12. Hängemöbel (1 ), insbesondere Hängeschrank, aufweisend einen Möbelkor pus mit zumindest einem Boden (12), wenigstens einer Seitenwand (1 1 ) und einer Rückwand (13), wobei an dem Boden (12) oder einer der Seitenwände (1 1 ) ein Beschlag (2) zur Befestigung des Hängemöbels (1 ) an einer Wand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Be schlag (2) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist.

Description:
Beschlag zur Befestigung eines Hängemöbels an einer Wand und

Hängemöbel

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beschlag zur Befestigung eines Hän gemöbels an einer Wand gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Hängemöbel.

Derartige Beschläge, mit denen auch als Hängemöbel bezeichnete wandhän gende Möbel wie beispielsweise Hänge- oder Oberschränke an einer Wand be festigbar sind, werden üblicherweise möbelseitig fest im rückwärtigen Bereich des Möbels und wandseitig lösbar an Haken oder Aufhängeleisten befestigt.

Um die Befestigungshöhe des Hängemöbels variabel auf einen für den Benut zer geeignete Höhe einstellen zu können, ist beispielsweise aus der DE 10 2016 122 044 A1 ein verstellbarer Beschlag bekannt, bei dem ein erstes Be schlagteil an der Wand befestigt wird und ein zweites Beschlagteil am Hänge möbel, wobei die beiden Beschlagteile über eine längenverstellbare Antriebs einheit miteinander verbunden sind.

Ein solcher Beschlag hat sich in der Praxis an sich bewährt.

Als problematisch hat sich herausgestellt, dass es bei der Höhenverstellung des Hängemöbels zu einem ungewollten Kontakt des Hängemöbels zur Wand kommen kann, was zu einer Beschädigung der Wand und/oder des Hängemö bels führen kann.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Beschlag zur Befestigung ei nes Hängemöbels sowie ein Hängemöbel bereitzustellen, mit dem eine Be schädigung der Wand und/oder des Hängemöbels vermieden wird.

Diese Aufgabe wird durch einen Beschlag zur Befestigung eines Hängemöbels an einer Wand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Hänge möbel mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst.

Der erfindungsgemäße Beschlag zur Befestigung eines Hängemöbels, insbe sondere eines Hängeschranks, an einer Wand, bei dem das Hängemöbel einen Möbelkorpus mit zumindest einem Boden, einer Seitenwand und eine Rück- wand aufweist, weist ein an der Wand befestigbares erstes Beschlagteil, ein an dem Hängemöbel befestigbares zweites Beschlagteil und eine längenverstell bare Antriebseinheit auf, über die das erste Beschlagteil und das zweite Be schlagteil miteinander verbunden sind.

Zwischen dem ersten Beschlagteil und der Rückwand oder einer zum rückwär tigen Bereich des Hängemöbels angeordneten Anschlagfläche des Hängemö bels ist ein Abstützelement angeordnet.

Durch die Anordnung eines solchen Abstützelements zwischen dem rückwärti gen Bereich des Hängemöbels und dem ersten Beschlagteil des Beschlages ist eine Berührung eines rückseitigen Teils des Hängemöbels bei einer Verschie bebewegung des Hängemöbels in vertikaler Richtung zur Anpassung der Höhe des Hängemöbels wirksam verhindert.

Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand der Unteran sprüche.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante ist das Abstützelement als Gleitelement oder Rollelement, insbesondere als Wälzkörper ausgebildet.

Dadurch ist eine reibungsarme Verschiebung des Hängemöbels zur Höhenan passung desselben ermöglicht.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist das Abstützele ment orthogonal zur Wand in einer Abstützrichtung verstellbar an dem ersten Beschlagteil oder der Rückwand angeordnet.

Durch die Verstellbarkeit des Abstützelements in Abstützrichtung ist es ermög licht, die Neigung des Hängemöbels nach erfolgter Höheneinstellung zu justie ren.

Das Abstützelement ist gemäß einer bevorzugten ersten Ausführungsvariante an dem ersten Beschlagteil befestigt.

Besonders bevorzugt weist das erste Beschlagteil eine an der Wand befestig bare erste Seitenwand und eine sich senkrecht zu dieser erstreckende zweite Seitenwand auf, an der das Abstützelement angeordnet ist. An dieser zweiten Seitenwand ist bevorzugt ein Schiebehalter verschiebbar be festigt, an dem das Abstützelement befestigt ist.

Dadurch ist in einfacher Weise eine in Abstützrichtung verstellbare Anordnung eines Abstützelements ermöglicht.

Gemäß einer alternativen Ausführungsvariante ist das Abstützelement an der Rückwand des Hängemöbels befestigt und weist dementsprechend zum ersten Beschlagteil hin.

Das Abstützelement ist dabei bevorzugt in einem an der Rückwand befestigten Halteelement aufgenommen.

Dieses Halteelement weist bevorzugt eine Verstelleinheit zur variablen Positio nierung des Abstützelements in Abstützrichtung auf.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante ist die Antriebseinheit als elektromechanische Hubsäule ausgebildet, mit der in einfacher Weise eine Höheneinstellung des Hängemöbels durchführbar ist.

Denkbar ist auch gemäß einer alternativen Ausführungsvariante, die Antriebs einheit mit einem Kraftspeicher und einer als Rastbeschlag ausgebildeten Rast- oder Sperreinheit zu versehen.

Dies ermöglicht in einfacher Weise eine mechanisch betätigbare Höhenjustie rung des Hängemöbels.

Das erfindungsgemäße Hängemöbel zeichnet sich durch wenigstens einen wie oben beschriebenen Beschlag aus.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beilie genden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsvariante eines

Hängemöbels mit zwei an diesem angebrachten Beschlägen,

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Seitenwand des Hängemö bels aus Fig. 1 und eines daran angebrachten Beschlages mit weggelassener Antriebseinheit, Fig. 3 eine perspektivische Detail-Darstellung eines Teilstücks des ers ten Beschlagteils mit daran angebrachtem Schiebehalter,

Fig.

4 und 5 Seitenansichten des ersten Beschlagteils mit unterschiedlich po sitioniertem Schiebehalter,

Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer alternativen Ausführungs variante von an einem Hängemöbel angebrachten Beschlägen,

Fig. 7 eine perspektivische Detail-Darstellung der Beschlagteile des

Beschlags gemäß Fig. 6, angeordnet an einer Seitenwand und einer Rückwand des Hängemöbels,

Fig.

8 und 9 der Fig. 7 entsprechende perspektivische Darstellungen mit al ternativ ausgebildeten Antriebseinheiten,

Fig. 10 eine Frontansicht auf das erste Beschlagteil der Ausführungsva riante gemäß Fig. 6 mit daran angebrachtem Wandschutzele ment,

Fig. 1 1 eine Ausschnittsvergrößerung eines Details der Aufhängung des ersten Beschlagteils am zweiten Beschlagteil gemäß Fig. 10,

Fig.

12 und 13 perspektivische Darstellungen eines an dem Wandschutzele ment anliegenden und an einer Rückwand des Hängemöbels be festigten Abstützelements und

Fig. 14 perspektivische Explosions-Darstellungen des in den Fig. 12 und

13 gezeigten Abstützelements.

In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten, links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren gewählte beispielhafte Darstellung und Position des Hängemöbels, des Beschlags, des Abstützelements, des Beschlagteils, der Antriebseinheit und dergleichen. Diese Begriffe sind nicht einschränkend zu verstehen, d.h., durch verschiedene Arbeitsstellungen oder die spiegelsymmetrische Auslegung oder dergleichen können sich diese Bezüge ändern.

In den Figuren 1 und 6 ist mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt ein Hängemöbel 1 bezeichnet. Das Hängemöbel 1 kann dabei insbesondere als Hängeschrank ausgebildet sein, das an einer Wand mithilfe eines Beschlags 2 befestigbar ist.

Das Hängemöbel 1 weist einen Möbelkorpus mit zumindest einem Boden 12, mindestens einer Seitenwand 1 1 , im gezeigten als Hängeschrank ausgebildeten Hängemöbel 1 zwei Seitenwänden 11 sowie wenigstens einer Rückwand 13 auf.

Der Beschlag 2 weist in allen gezeigten Ausführungsbeispielen ein an der Wand befestigbares erstes Beschlagteil 3, 8 auf sowie ein an dem Hängemöbel 1 befes tigbares zweites Beschlagteil 4 sowie eine längenverstellbare Antriebseinheit 5, über die das erste Beschlagteil 3, 8 und das zweite Beschlagteil 4 miteinander verbunden sind und mit dem das Hängemöbel 1 in die gewünschte vertikale Posi tion an der Wand einstellbar ist.

Das Hängemöbel 1 kann dabei als Hänge- oder Oberschrank ausgebildet sein, insbesondere für den Bereich Wohnen oder Kochen. Denkbar ist auch die Ausbil dung eines solchen Hängemöbels 1 als Unterschrank im Bereich Wohnen, Ko chen oder auch im Sanitärbereich.

Um bei der Durchführung einer Höhenpositionierung des Hängemöbels 1 an der Wand eine Beschädigung der Wand oder Rückseite des Hängemöbels 1 zu ver meiden, ist zwischen dem ersten Beschlagteil 3 und der Rückwand 13 des Hän gemöbels 1 ein Abstützelement 7 angeordnet.

Dieses Abstützelement 7 ist dabei vorzugsweise als Rollelement, insbesondere als Wälzrolle ausgebildet. Denkbar ist auch die Ausbildung eines solchen Abstüt zelements 7 als Gleitelement oder zylindrischer Rollkörper oder dergleichen.

Wichtig ist, eine möglichst reibungsarme Verschiebung des Hängemöbels 1 mit hilfe des Abstützelements 7 bei der Höheneinstellung des Hängemöbels 1 mithilfe des Beschlags 2 zu ermöglichen. Anhand der Fig. 1 bis 5 wird im Folgenden eine erste Ausführungsvariante eines solchen Beschlages 2 erläutert, bei dem das Abstützelement 7 orthogonal zur Wand in einer Abstützrichtung x verstellbar an dem ersten Beschlagteil 3 ange ordnet ist.

Die Antriebseinheit 5 ist in der dort gezeigten Ausführungsvariante als Flubsäu- lenantrieb ausgebildet, insbesondere als elektromechanische Flubsäule.

Denkbar ist auch, eine solche Antriebseinheit 5 in anderer Weise auszubilden, beispielsweise in Gestalt eines Kraftspeichers 51 in Kombination mit einer als Rastbeschlag 52 ausgebildeten Rast- oder Sperreinheit, wie es beispielhaft in Fig. 8 gezeigt ist.

Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, weist das erste Beschlagteil 3 eine an der Wand befestigbare erste Seitenwand 35 auf und eine zur ersten Seitenwand 35 abgewinkelte, insbesondere senkrecht sich zu dieser erstreckenden, zweite Sei tenwand 32, an der das Abstützelement 7 angeordnet ist.

Das Abstützelement 7 kann dabei direkt an der zweiten Seitenwand 32 befestigt sein. Bei der hier gezeigten Ausführungsvariante ist das Abstützelement 7 an ei nem Schiebehalter 33 befestigt, wobei der Schiebehalter 33 verschiebbar an der zweiten Seitenwand 32 festgelegt ist.

Der Schiebehalter 33 ist hier in Gestalt eines Blechstücks ausgebildet, das auf ein sich horizontal erstreckendes Teilstück der zweiten Seitenwand 32 aufgeschoben ist. Der Schiebehalter 33 weist einen sich in horizontaler Richtung erstreckenden Schlitz 331 auf, durch den ein Fixierelement 34 aufgenommen ist, welches den Schiebehalter 33 klemmend festlegen kann.

Das Fixierelement 34 ist hier in Gestalt einer Schraube ausgebildet, die im ange zogenen Zustand den Schiebehalter 33 an der zweiten Seitenwand 32 fest klemmt.

Um eine exakte Positionierung des Abstützelements 7 zu erleichtern, ist auf dem Schiebehalter 33 eine Skalierung 332 aufgebracht. Das Abstützelement 7 ist in der hier gezeigten Ausführungsvariante als Stützrolle ausgebildet, die fest am Schiebehalter 33 angebracht ist. Die Stützrolle ist über eine horizontal und parallel zur ersten Seitenwand 35 ausgerichtete Achse dreh bar, so dass bei vertikaler Verschiebung des Hängemöbels 1 das Abstützelement 7 entlang der Rückwand 13 des Hängemöbels 1 abrollen kann.

Die erste Seitenwand 35 weist eine Vielzahl von Bohrungen und/oder Langlö chern zur Fixierung des ersten Beschlagteils 3 an einer (nicht gezeigten) Wand auf.

Das erste Beschlagteil 3 weist des Weiteren einen senkrecht zur ersten Seiten wand 35 umgebogenen Boden 31 auf, auf dem die hier als elektromechanische Hubsäule ausgebildete Antriebseinheit 5 aufstellbar und fixierbar ist und der mit tels einer Schweißlasche 36 zusätzlich an der zweiten Seitenwand 32 abgestützt wird.

An seinem oberen Ende weist das erste Beschlagteil 3 ein parallel zum Boden 31 ausgerichtetes Führungsteil 37 mit einer zentralen Aussparung auf, durch die ein oberes Ende der Antriebseinheit 5 durchgeführt ist.

Im Falle der als elektromechanische Hubsäule ausgebildeten Antriebseinheit 5 ist eine relativ zu einer Außensäule verfahrbare Innensäule mit dem zweiten Be schlagteil 4 verbunden, wobei dieses eine horizontal ausgerichtete Platte auf weist, die vorzugsweise an einer Decke des Hängemöbels 1 befestigt ist, so dass durch Ausfahren der Hubsäule das Hängemöbel 1 entsprechend angehoben wird.

Bei der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsvariante ist das zweite Beschlagteil 4 zusätzlich über ein Aufhängeelement 226 an der Seitenwand 1 1 , im vorliegenden Fall an einer an der Seitenwand 11 befestigten Konterplatte 14 des Hängemöbels 1 befestigt. Die Konterplatte 14 dient dabei zur Stabilisierung der Seitenwand 1 1 und der Fixierung der verkürzten Rückwand 13 des Hängemöbels 1.

In den Fig. 4 und 5 sind zur Verdeutlichung der Einstellung des Abstützelements 7 in Abstützrichtung x zwei unterschiedliche Positionen des Schiebehalters 33 an der zweiten Seitenwand 32 des ersten Beschlagteils 3 dargestellt. Durch die Ver stellung des Schiebehalters 33 aus der in Fig. 4 gezeigten Position in die in Fig. 5 gezeigte Position ist es ermöglicht, die Kippneigung des Hängemöbels 1 einzu stellen.

Denkbar ist auch die Verstellbarkeit dieses Abstützelements 7 dazu zu nutzen, den Beschlag 2 an unterschiedlich dicke oder auch variabel positionierte Rück wände des Hängemöbels 1 anzupassen.

Anhand der Fig. 6 bis 14 werden weitere Ausführungsvarianten eines erfindungs gemäßen Beschlages 2 beschrieben.

Im Unterschied zu den anhand der Fig. 1 bis 5 beschriebenen Ausführungsvari anten ist bei den in den Fig. 6 bis 14 gezeigten Ausführungsvarianten das Abstüt zelement 7 an der Rückwand 13, hier an einer in der Höhe stark eingekürzten Rückwand, des Hängemöbels 1 befestigt und berührt bei einem vertikalen Ver fahren des Hängemöbels 1 das erste Beschlagteil 8.

Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsvariante ist die Antriebseinheit 5 ebenso wie bei den in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Varianten als elektromechanische Hub säule ausgebildet.

Das erste Beschlagteil 3 ist hier im Gegensatz zu der in den Fig. 2 und 3 gezeig ten Ausführungsvariante mit einem Wandschutzelement 81 ausgebildet, das sich entlang der Wand seitlich des die Antriebseinheit 5 aufnehmenden Antriebsauf nahmeteils 82 erstreckt.

Das Wandschutzelement 81 kann dabei einstückig mit dem Antriebsaufnahmeteil 82 ausgebildet sein. Bei der hier gezeigten Ausführungsvariante ist das Wand schutzelement 81 über Koppelelemente 83 mit dem Antriebsaufnahmeteil 82 ge koppelt.

An einer dem Wandschutzelement 81 in Abstützrichtung x gegenüberliegend zu gewandten Seite der Rückwand 13 des Hängemöbels 1 ist das Abstützelement 7 an der Rückwand 13 des Hängemöbels 1 befestigt. Alternativ kann das Abstütze lement 7 auch am Boden oder einer der Seitenwände über Halter festgelegt und zum rückwärtigen Bereich des Hängemöbels ausgerichtet sein. Das Abstützelement 7 ist bei der hier gezeigten Ausführungsvariante in einem in Fig. 14 im Detail gezeigten Halteelement 9 aufgenommen.

Die Aufnahme des Abstützelements 7 in dem Halteelement 9 ist vorteilhaft, da mithilfe des Halteelements 9 auch hier eine in Abstützrichtung x variable Positio nierung des Abstützelements 7 ermöglicht ist.

Das Halteelement 9 besteht, wie in Fig. 14 gezeigt ist, im Wesentlichen aus ei nem Basiskörper 91 , in dem ein Abstützelementhalter 92 in Abstützrichtung x verschiebbar aufgenommen ist.

Die Einstellung des Abstützelementhalters 92 in dem Basiskörper 91 erfolgt dabei durch eine Einstellschraube 94 im Schraubensitz 93 des Basiskörpers 91 , die in eine Mutter 95 eingreift, die in einer Mutteraufnahme 96 des Abstützelementhal ters 92 in Abstützrichtung x fest aufgenommen ist, so dass durch Drehen der Ein stellschraube 94 eine Verschiebung des Abstützelementhalters 92 relativ zum Basiskörper 91 erreicht wird.

In dem Abstützelementhalter 92 ist das Abstützelement 7 aufgenommen, wobei eine Drehachse 97 zur drehbaren Lagerung des hier als Rolle ausgebildeten Ab stützelements 7 in dem Abstützelementhalter 92 fixiert ist.

Eine Werkzeugaufnahme der Einstellschraube 94 ist durch eine Bohrung 15 in der Rückwand 13 von der Frontseite des Hängemöbels 1 her möglich, so dass die Einstellung des Abstützelements 7 in Abstützrichtung x auch nach erfolgtem Aufhängen des Hängemöbels 1 an der Wand möglich ist.

Fig. 7 zeigt den Aufbau des ersten Beschlagteils 8 zur Aufnahme der als Hubsäu le ausgebildeten Antriebseinheit 5.

Wie in dieser Figur erkennbar ist, ist das erste Beschlagteil 8 über eine Linearfüh rung 21 mit einer an der Seitenwand 11 des Hängemöbels 1 befestigten Seiten wand 41 des zweiten Beschlagteils 4 gekoppelt.

Die Linearführung 21 ist derart ausgerichtet, dass das erste Beschlagteil 8 relativ zum zweiten Beschlagteil 4 in einer vertikalen Richtung z zueinander verschieb bar ausgebildet ist. Des Weiteren ist an der Seitenwand 1 1 ein Aufhängeelement 22 befestigt, wel ches einen in das zweite Beschlagteil 4 einhängbaren Haken umfasst. Das Auf hängelement 22 dient dabei der Fixierung des Hängemöbels 1 am zweiten Be schlagteil 4, wobei das Hängemöbel 1 mit dem an diesen vormontierten Aufhän gelement 22 in das zweite Beschlagteil 6 eingehängt und anschließend mithilfe einer in dem Aufhängelement 22 aufgenommenen Justiereinheit justiert wird.

In Fig. 8 ist eine alternative Ausführungsvariante eines solchen ersten Beschlag teils 8 gezeigt, das hier keinen Boden 87 aufweist, da in diesem Fall die Antriebs einheit 5 als Kraftspeicher 51 mit einem an diesem gekoppelten Rastbeschlag 52 ausgebildet ist, der an einer zweiten Seitenwand 86, die parallel zur Seitenwand 1 1 des Hängemöbels 1 ausgerichtet und über die Linearführung 21 mit dem zwei ten Beschlagteil 4 gekoppelt ist, befestigt ist.

Fig. 9 zeigt eine nochmals alternative Ausführungsvariante eines solchen ersten Beschlagteils 3, in dem eine gegenüber der in Fig. 6 gezeigten Variante offene Variante eines Spindelantriebs als Antriebseinheit 5 aufgenommen ist.

Bei dieser Ausführungsvariante weist das zweite Beschlagteil 4 eine Antriebskop pelplatte 42 auf, die am oberen Ende der Antriebseinheit 5 mit der Antriebseinheit 5 gekoppelt ist.

Die zweite Seitenwand 86 des ersten Beschlagteils 8 ist auch hier über eine Li nearführung mit dem zweiten Beschlagteil 4 gekoppelt.

Dazu weist die zweite Seitenwand 86 des ersten Beschlagteils 8 und die Seiten wand 41 des zweiten Beschlagsteils 4 Längsnuten 43, 87 auf, in denen Nuten steine 1 6 geführt sind, die gegenläufig in den Seitenwänden 41 , 86 festgelegt sind, wie auch in den Fig. 10 und 1 1 dargestellt ist.

Die Fig. 12 und 13 zeigen nochmals als Einzeldarstellungen die Position des in dem Halteelement 9 aufgenommenen Abstützelements 7, anliegend an unter schiedlichen vertikalen Positionen des Wandschutzelements 81 des ersten Be schlagteils, je nach vertikaler Positionierung des Hängemöbels 1 . Bezugszeichenliste

1 Hängemöbel

1 1 Seitenwand

12 Boden

13 Rückwand

14 Konterplatte

15 Bohrung

16 Nutenstein

2 Beschlag

21 Linearführung

22 Aufhängeelement

3 erstes Beschlagteil

31 Boden

32 zweite Seitenwand

33 Schiebehalter

331 Schlitz

332 Skalierung

34 Fixierelement

35 erste Seitenwand

36 Schweißlasche

37 Führungsteil

4 zweites Beschlagteil

41 Seitenwand

42 Antriebskoppelplatte

43 Führungsnut

5 Antriebseinheit

51 Kraftspeicher

52 Rastbeschlag

7 Abstützelement

8 erstes Beschlagteil

81 Wandschutzelement

82 Antriebsaufnahmeteil 83 Koppelelement

85 erste Seitenwand

86 zweite Seitenwand

87 Führungsnut

9 Halteelement

91 Basiskörper

92 Abstützelementhalter

93 Schraubensitz

94 Einstellschraube

95 Mutter

96 Mutteraufnahme

97 Achse x Abstützrichtung z vertikale Richtung