Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR SECURING AT LEAST ONE MACHINE TOOL, IN PARTICULAR A PORTABLE POWER TOOL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/215996
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for securing at least one machine tool (10), in particular a portable power tool, wherein at least one location characteristic value of the machine tool (10) is evaluated in at least one step (12). According to the invention, the machine tool (10) is activated in accordance with at least one operator-specific characteristic value in at least one step (14).

Inventors:
SCHADOW, Joachim (Oesterfeldstrasse 34, Stuttgart, 70563, DE)
STOCK, Joern (Grimmstrasse 9, Leinfelden-Echterdingen, 70711, DE)
ESENWEIN, Florian (Schulstr. 41/1, Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
HESZLER, Anna (Holdergasse 24, Schwieberdingen, 71701, DE)
Application Number:
EP2017/063805
Publication Date:
December 21, 2017
Filing Date:
June 07, 2017
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
B25F5/00
Domestic Patent References:
WO2015110245A12015-07-30
Foreign References:
US20140240125A12014-08-28
US20150136829A12015-05-21
US20150360305A12015-12-17
DE102012112835A12014-06-26
DE102010041309A12012-03-29
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Verfahren zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine (10), insbesondere von einer tragbaren Werkzeugmaschine, wobei in zumindest einem Verfahrensschritt (12) zumindest eine Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine (10) ausgewertet wird, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (14) eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine (10) in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (16) eine Übertragung von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße mittels einer, insbesondere drahtlosen, Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine (10) und einer externen Einheit (18) erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (20) eine Zuordnung der Bearbeitungsmaschine (10) zu einem Bediener (22) in Abhängigkeit von einer Übertragung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (24) zumindest ein Vorhandensein einer Berührung der Bearbeitungsmaschine (10) berücksichtigt wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (26) eine dynamische Anpassung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (28) eine Zeitkenngröße zu einer Sicherung oder einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine (10) ausgewertet wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (30) eine gemeinsame Bewegung der Bearbeitungsmaschine (10) und eines Bedie- ners (22) der Bearbeitungsmaschine (10) ausgewertet wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (32) eine Entfernungskenngröße zwischen einem Bediener (22) und der Bearbeitungsmaschine (10) ausgewertet wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (34) eine, insbesondere automatische, Anpassung von Funktionen der Bearbeitungsmaschine (10) zumindest in Abhängigkeit von der Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine (10) und von der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt.

10. System zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine (10), insbesondere gemäß einem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit zumindest der Bearbeitungsmaschine (10), insbesondere tragbare Werkzeugmaschine, die zumindest eine Ortungseinheit (38) zu einer Bestimmung einer Ortskenngröße und zumindest eine Kommunikationseinheit (40) zu einer Übertragung von elektronischen Daten aufweist, und mit zumindest einer externen Einheit (18), die zumindest eine Kommunikationseinheit (42) zu einer Übertragung von elektronischen Daten aufweist, wobei eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine (10) in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt, die infolge einer Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine (10) und der externen Einheit (18) an die Bearbeitungsmaschine (10) übermittelbar ist.

Description:
Beschreibung

Verfahren zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere von einer tragbaren Werkzeugmaschine

Stand der Technik

Aus DE 10 2010 041 309 AI ist bereits ein Verfahren zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine bekannt, bei dem in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest eine Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine ausgewertet wird.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere von einer tragbaren Werkzeugmaschine, wobei in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest eine Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine ausgewertet wird.

Es wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt. Unter einer„bedienerspezifischen Kenngröße" soll hier insbesondere eine Kenngröße verstanden werden, die direkt einem Bediener zuordenbar ist und/oder insbesondere einen Zustand eines Bedieners definiert. Die bedienerspezifische Kenngröße kann beispielsweise als Vitalwert eines Bedieners (Puls, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Körpertemperatur, Müdigkeitskenngröße o. dgl.), als Belastungsart eines Bedieners (Geräuschbelastung, Schwingungsbelastung, Überlastung beispielsweise infolge eines Anhebens ei- nes schweren Gegenstands o. dgl.), als Bewegungskenngröße eines Bedieners (Beschleunigung, Bewegungsrichtung o. dgl.), als Bedienerposition eines Bedie- ners (lokale und/oder globale Position o. dgl.), als Ausbildungsstand eines Be- dieners, als Arbeitsbefähigung eines Bedieners, als Wissensstand eines Bedie- ners, als Unternehmenszugehörigkeit eines Bedieners, als Arbeitsauftrag eines Bedieners oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende bedienerspezifische Kenngröße ausgebildet sein.

Unter einer„Sicherung einer Bearbeitungsmaschine" sollen/soll hier insbesondere ein Unterbinden einer Inbetriebnahme der Bearbeitungsmaschine und/oder eine Auslösung einer Aktion (Abschaltung, Alarm, Änderung von Maschinenfunktionen o. dgl.) bei einem Versuch einer Inbetriebnahme der Bearbeitungsmaschine durch einen unberechtigten Bediener und/oder bei einer Bewegung der Bearbeitungsmaschine aus einem zugelassenen Bereich verstanden werden. Die Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine kann als lokale und/oder globale Posi- tion der Bearbeitungsmaschine, als Entfernung der Bearbeitungsmaschine zu einem Element und/oder zu einer Einheit oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ortskenngröße ausgebildet sein. Der Ausdruck„Freischaltung der Bearbeitungsmaschine" sollen/soll hier insbesondere eine Ermöglichung einer Inbetriebnahme der Bearbeitungsmaschine und/oder eine Ermögli- chung einer Bewegung der Bearbeitungsmaschine aus einem zugelassenen Bereich verstanden werden, insbesondere in Abhängigkeit von einer Übertragung von elektronischen Daten zwischen der Bearbeitungsmaschine und zumindest einer externen Einheit. Eine Sicherung der Bearbeitungsmaschine oder mehrerer Bearbeitungsmaschinen kann zentral oder dezentral erfolgen, so dass beispielsweise eine Bewegung/Nutzung der Bearbeitungsmaschine oder mehrerer Bearbeitungsmaschinen nur in einem zugelassenen Bereich erfolgen kann. Es ist denkbar, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest eine Arbeitsstätte in Bereiche, insbeson- dere virtuelle Bereiche, die in einer Cloud entsprechend hinterlegbar sind, unterteilt wird. Vorzugsweise weist die Bearbeitungsmaschine oder weisen die mehreren Bearbeitungsmaschinen zumindest eine Ortungseinheit auf, die zu einer Ermittlung eines Standorts der Bearbeitungsmaschinen oder der mehreren Bearbeitungsmaschinen vorgesehen ist/sind. Die Ortungseinheit kann beispielsweise mittels eines globalen Positionssystems und/oder mittels einer Signalverknüpfung (WLAN, Infrastrukturelement, Beacon o.dgl.) einen Standort der Bearbeitungsmaschinen oder der mehreren Bearbeitungsmaschinen bestimmen. Denkbar ist auch, dass beispielsweise eine Arbeitsstätte mittels physischer Grenzen in Bereiche unterteilt ist, wobei an zumindest einem Ein-/Ausgang eine Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine oder den mehreren Bearbeitungsmaschinen und einem Bereichsüberwachungssystem erfolgt. Sollte beispielsweise die Bearbeitungsmaschine oder mehrere Bearbeitungsmaschinen unzulässig aus zumindest einem zugelassenen Bereich entfernt werden, ist es denkbar, dass beispielsweise ein Alarm auslösbar ist o. dgl. Eine Einteilung von Bereichen in zuge- lassene Bereiche und nicht zugelassene Bereiche kann aktiv durch einen Bedie- ner, insbesondere einen in einer Firmenzentrale befindlichen Bediener, oder passiv, insbesondere automatisiert, erfolgen. Eine Berechtigung zu einer Entfernung/Inbetriebnahme der Bearbeitungsmaschine oder mehrerer Bearbeitungsmaschinen aus einem zugelassenen Bereich/in einem zugelassenen Bereich kann infolge einer Freigabe infolge eines Datenabgleichs mittels einer Datenverbindung zwischen der externen Einheit und der Bearbeitungsmaschine/der Bearbeitungsmaschinen erfolgen. Vorzugsweise ist auf der externen Einheit eine Berechtigung eines Bedieners hinterlegt, die in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße generierbar ist. Eine Vergabe und/oder Zuord- nung von Berechtigungen kann beispielsweise von einer Firmenzentrale vergeben werden und beispielsweise abhängig von einem Ausbildungsstand, einer Arbeitsbefähigung, einem Wissenstand o. dgl. sein. Ein Bediener kann die Bearbeitungsmaschine oder mehrere Bearbeitungsmaschinen nur in Betrieb nehmen und/oder aus einem zugelassenen Bereich entfernen, wenn dieser eine entspre- chende Berechtigung besitzt, wobei die Berechtigung in der externen Einheit hinterlegt ist.

Die Bearbeitungsmaschine kann als tragbare Werkzeugmaschine, als mobiles Arbeitsgerät o. dgl. ausgebildet sein. Unter einer„tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine zu einer Bearbeitung von Werkstücken verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 kg. Die tragbare Werkzeugmaschine kann beispielsweise als Bohrmaschine, als Akkuschrauber, als Kreissäge, als Bohr- hammer, als Stichsäge, als Elektrohobel, als Kettensäge, als Gartengerät o. dgl. ausgebildet sein. Das mobile Arbeitsgerät kann als autonomes mobiles Arbeitsgerät (autonome Kehrmaschine, autonomer Staubsauger, autonome Schwimmbadreinigungsmaschine, autonomer Bodenwischroboter, autonomer Rasenmäher o. dgl.) oder als manuell bedienbares mobiles Arbeitsgerät (Rasenmäher, Staubsauger o. dgl.) ausgebildet sein. Unter„autonom" soll in diesem Zusammenhang insbesondere„eigenständig arbeitend" verstanden werden. Die externe Einheit kann als Smartphone, als Personal-Computer, als Laptop, als Netbook, als Tab- let, als Firmenzentralrechner, als Uhr, als elektronisches Armband, als Ausgabe- einheit, wie beispielsweise als Lautsprecher, als Arbeitskleidung, als Schutzbrille, als Schutzhelm oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende externe Einheit ausgebildet sein. Bei einer Ausgestaltung als Smartphone, als Personal-Computer, als Laptop, als Netbook oder als Tablet ist vorzugsweise eine App zu einer Kommunikation mit der Kommunikationseinheit vorgesehen. Es ist jedoch auch denkbar, dass die externe Einheit als externe, transportable

Bedieneinheit, als fest installierte Bedieneinheit an einem Arbeitsplatz eines Be- dieners, als fest in einem Raum installierte Synchronisationseinheit eines Einsatzortes, die von einer Zentrale gesteuert werden kann, wie beispielsweise infolge von Firmenvorgaben/Sicherheitsbestimmungen, als Körperkenngrößen- Überwachungseinheit oder als weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende zentrale oder dezentrale Bedieneinheit, Eingabestation und/oder zentrales oder dezentrales Terminal ausgebildet ist.

Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein komfortables und sicheres Verfahren zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine realisiert werden. Zudem kann vorteilhaft mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ein hoher Bedienkomfort zu einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine realisiert werden, da insbesondere eine automatische Freischaltung in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße er- folgt. Es kann vorteilhaft eine zuverlässige Sicherung von Bearbeitungsmaschinen vor einer Nutzung und/oder einer Entwendung von Bediene ohne Berechtigung erreicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine Übertragung von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße mittels einer, insbesondere drahtlosen, Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsma- schine und einer externen Einheit erfolgt. Vorzugsweise trägt der Bediener die externe Einheit am Körper, wobei zumindest eine bedienerspezifische Kenngröße in der externen Einheit hinterlegt ist, die individuell dem Bediener zugeordnet ist, insbesondere zu einer eindeutigen Identifikation des Bedieners. Die externe

Einheit kann als an einem Handgelenk tragbares Smartband, als Smartphone o. dgl. ausgebildet sein. Bevorzugt ist das Verfahren zu einer drahtlosen Übertragung von elektronischen Daten zwischen der Bearbeitungsmaschine und der externen Einheit vorgesehen. Unter der Wendung„drahtlose Übertragung" soll insbesondere verstanden werden, dass elektronische Daten über einen vorteilhaft körperlosen Informationsträger, beispielsweise über Schallwellen, Lichtwellen und/oder vorzugsweise Funkwellen, übertragen werden, insbesondere entkoppelt von einer physischen Verbindung zwischen Verbindungspartnern, insbesondere zwischen der Bearbeitungsmaschine und der externen Einheit. Vor- zugsweise wird in zumindest einem Verfahrensschritt eine Kommunikationseinheit, insbesondere eine Kommunikationseinheit eines jeden der Verbindungspartner, zur Übertragung der elektronischen Daten in Abhängigkeit von einer Bewegungskenngröße der Kommunikationseinheit, insbesondere der Kommunikationseinheit eines jeden der Verbindungspartner, automatisch aktiviert. Darunter, dass eine„Kommunikationseinheit zur Übertragung der elektronischen Daten in

Abhängigkeit von einer Bewegungskenngröße der Kommunikationseinheit automatisch aktiviert wird" soll insbesondere verstanden werden, dass die Kommunikationseinheit in Abhängigkeit von einer Bewegungskenngröße der Kommunikationseinheit automatisch, insbesondere entkoppelt von einer durch einen Bedie- ner hervorgerufenen manuellen Aktivierung, wie beispielsweise durch eine Betätigung eines Bedienelements o. dgl., zumindest von einem Stand-by-Betrieb in einen aktiven Betrieb überführt, insbesondere geschalten, wird. Bevorzugt wird die Kommunikationseinheit in Abhängigkeit von einem Beschleunigungswert der Kommunikationseinheit und/oder in Abhängigkeit von einer Änderung einer loka- len und/oder globalen Positionskenngröße der Kommunikationseinheit automatisch aktiviert, insbesondere von einem Stand-by-Betrieb in einen aktiven Betrieb überführt, insbesondere geschalten. Vorzugsweise wird die Kommunikationseinheit automatisch infolge einer Bewegung der Kommunikationseinheit, insbesondere infolge einer Bewegung im Raum, aus einem Stand-by-Betrieb in einen akti- ven Kommunikationsbetrieb geschalten, insbesondere unabhängig von einer manuellen Aktivierung infolge einer Betätigung eines Bedienelements durch einen Bedienen Es ist jedoch auch denkbar, dass die Kommunikationseinheit in zumindest einem Verfahrensschritt manuell von einem Bediener aktivierbar ist. Bevorzugt ist die Kommunikationseinheit, insbesondere die Kommunikationsein- heit eines jeden der Verbindungspartner, als WLAN-Kommunikationseinheit, als

Bluetooth-Kommunikationseinheit, als Funk-Kommunikationseinheit, als RFID- Kommunikationseinheit, als NFC-Einheit, als Infrarot-Kommunikationseinheit, als Mobilfunknetz-Kommunikationseinheit, als Zigbee-Kommunikationseinheit o. dgl. ausgebildet. Alternativ ist es auch denkbar, dass die Kommunikationseinheit, insbesondere die Kommunikationseinheit eines jeden der Verbindungspartner, zu einer kabelgebundenen und/oder zu einer drahtlosen Übertragung von elektronischen Daten vorgesehen sind/ist. Weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der Kommunikationseinheit, insbesondere der Kommunikationseinheit eines jeden der Verbindungspartner, sind ebenfalls denkbar. Vorzugsweise wird das Verfahren bei einem, insbesondere bei jedem, Verbindungsaufbau der zumindest zwei Verbindungspartner durchgeführt, insbesondere unabhängig davon, ob bereits in der Vergangenheit eine Verbindung zwischen den zumindest zwei Verbindungspartnern bestand. Bevorzugt wird in zumindest einem Verfahrensschritt infolge eines Zustandekommens einer Verbindung zwi- sehen den zumindest zwei Verbindungspartnern eine elektronische Liste geführt, in der jedem Verbindungspartner eine eindeutige Identifizierung zugewiesen wird, wie beispielsweise durch eine Speicherung einer IP-Adresse, einer MAC-Adresse o. dgl. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Verfahren lediglich bei einer erstmaligen Verbindungsaufnahme, insbesondere bei einem erstmaligen Pairing, von den zumindest zwei Verbindungspartnern durchgeführt wird. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine sichere, insbesondere verschlüsselte, Datenverbindung zu einer Übertragung von elektronischen Daten genutzt werden. Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine, insbesondere dynamische, Zuordnung der Bearbeitungsmaschine zu einem Bediener in Abhängigkeit von einer Übertragung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt. Beispielsweise wird die Bearbeitungsmaschine in einem Überwachungssystem einem Bediener zugeordnet, so dass beispielsweise eine Überwachung von einem von dem Bediener durzuführenden Arbeitsauftrag erfolgen kann. Es kann beispielsweise erkannt werden, ob die Bearbeitungsma- schine an einem anderen Ort betrieben wird, als an einem Arbeitsort, der dem Arbeitsauftrag, der von dem Bediener durchzuführen ist, zugeordnet ist. Bei einer Erkennung eines Betriebs der Bearbeitungsmaschine an einem Ort, der ver- scheiden ist von einem Arbeitsort, der dem Arbeitsauftrag zugeordnet ist, so kann die Bearbeitungsmaschine gesichert (abgeschaltet o. dgl.) werden, insbesondere infolge einer Datenverbindung mit der externen Einheit, mit einer Cloud, mit einer Firmenzentrale o. dgl. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein hohes Sicherheitslevel gegen eine unbefugte Nutzung einer Bearbei- tungsmaschine erreicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest ein Vorhandensein einer Berührung der Bearbeitungsmaschine berücksichtigt wird. Vorzugsweise wird überwacht, ob ein Bediener, der eine Berechtigung zur Bedienung der Maschine aufweist, die Bearbeitungsmaschine auch wirklich berührt/hält bevor eine Freischaltung erfolgt. Die Bearbeitungsmaschine kann insbesondere eine berührungsempfindliche Bedieneinheit aufweisen. Vorzugsweise wird in zumindest einem Verfahrensschritt ein Anliegen einer Hand eines Bedieners an der Bedieneinheit, an einer Gehäuseeinheit und/oder an einer Grif- feinheit der Bearbeitungsmaschine überwacht. Bevorzugt umfasst das erfindungsgemäße Verfahren zumindest einen biometrischen Verfahrensschritt, in dem, insbesondere zusätzlich zu einer Berührungsüberwachung, zumindest ein Fingerabdruck und/oder eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende biometrische Kenngröße eines Bedieners ausgewertet wird. Mittels der erfin- dungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine unbefugte Nutzung der Bearbeitungsmaschine zuverlässig vermieden werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine dynamische Anpassung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenn- große erfolgt. Die zumindest eine bedienerspezifische Kenngröße kann insbesondere abhängig sein von einer Tageszeit, von einem Arbeitsort o. dgl. Insbesondere ist über eine Firmenzentrale eine Anpassung einer bedienerspezifischen Kenngröße durchführbar, insbesondere infolge einer Datenverbindung zwischen der externen Einheit und der Firmenzentrale. Beispielsweise ist über eine Fir- menzentrale eine Anpassung einer als Arbeitsauftrag ausgebildeten bediener- spezifischen Kenngröße durchführbar, insbesondere infolge einer Datenverbindung zwischen der externen Einheit und der Firmenzentrale, wobei insbesondere in Abhängigkeit von der dynamischen Anpassung der bedienerspezifischen Kenngröße eine Berechtigung zu einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine veränderbar ist. Insbesondere ist infolge einer Erfassung und/oder Überwachung einer bedienerspezifischen Kenngröße mittels der am Körper des Bedieners tragbaren externen Einheit eine dynamische Anpassung der bedienerspezifischen Kenngröße durchführbar. Beispielsweise ist eine Anpassung einer als Vitalwert eines Bedieners ausgebildeten bedienerspezifischen Kenngröße durch- führbar, insbesondere infolge einer stetigen Erfassung und/oder Überwachung eines Vitalwerts mittels der von einem Bediener am Körper tragbaren externen Einheit, wobei insbesondere in Abhängigkeit von der dynamischen Anpassung der bedienerspezifischen Kenngröße eine Berechtigung zu einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine veränderbar ist. Mittels der erfindungsgemäßen Aus- gestaltung kann vorteilhaft ein hohes Sicherheitslevel realisiert werden, da eine dynamische Änderung von Berechtigungen erzielbar ist.

Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine Zeitkenngröße zu einer Sicherung oder einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschi- ne ausgewertet wird. Die Zeitkenngröße kann als Arbeitszeit, als Uhrzeit, als

Nutzungszeit, als Betriebszeit o. dgl. ausgebildet sein. Vorzugsweise erfolgt eine Auswertung der Zeitkenngröße infolge einer Übertragung der Zeitkenngröße von der externen Einheit an die Bearbeitungsmaschine, wobei die Zeitkenngröße insbesondere spezifisch einem Bediener zugeordnet ist. Eine Auswertung einer von der Bearbeitungsmaschine erfasste Zeitkenngröße ist ebenfalls alternativ oder zusätzlich denkbar. Sollte beispielsweise ein Bediener eine maximale Arbeitszeit (acht Stunden o. dgl.) erreicht haben, kann die Bearbeitungsmaschine gesichert werden oder eine Inbetriebnahme unterbunden werden. Ferner ist es denkbar, dass eine Bearbeitungsmaschine in bestimmten Bereich nur zu be- stimmten Zeiten genutzt werden darf, so dass Bearbeitungsmaschine infolge einer Auswertung der Zeitkenngröße gesichert oder freigeschalten werden kann, insbesondere in Abhängigkeit von einer Tageszeit (Tag, Nacht o. dgl.) Zudem ist es dankbar, dass beispielsweise eine Freischaltung beibehalten wird, sollte innerhalb eines Zeitintervalls von mehr als 1 Sekunde, vorzugsweise von mehr als 2 Sekunden und besonders bevorzugt von mehr als 10 Sekunden nach einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine eine Inbetriebnahme und/oder eine Bewegung der Bearbeitungsmaschine erfasst werden. Bei einer Nichterfassung einer Inbetriebnahme und/oder einer Bewegung innerhalb eines Zeitintervalls von mehr als 1 Sekunde, vorzugsweise von mehr als 2 Sekunden und besonders bevorzugt von mehr als 10 Sekunden nach einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine wird beispielsweise die Bearbeitungsmaschine wieder gesichert. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein zuverlässiger Schutz eines Bedieners vor einer Überbelastung erreicht werden. Es kann vorteilhaft ein komfortables und sicheres Verfahren zu einer Sicherung von zumin- dest einer Bearbeitungsmaschine realisiert werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine gemeinsame Bewegung der Bearbeitungsmaschine und eines Bedieners der Bearbeitungsmaschine ausgewertet wird. Vorzugsweise kann anhand eines Abgleichs von Bewegungen der Bearbeitungsmaschine und des Bedieners der Bearbeitungsmaschine erkannt werden, ob eine im Wesentlichen synchrone Bewegung der Bearbeitungsmaschine und des Bedieners der Bearbeitungsmaschine erfolgt, ob eine weitgehende Übereinstimmung mit einem Aufenthaltsort der Bearbeitungsmaschine und des Bedieners der Bearbeitungsmaschine besteht o. dgl. Vorzugsweise erfolgt in Abhängigkeit von einer Auswertung einer gemeinsamen

Bewegung der Bearbeitungsmaschine und eines Bedieners der Bearbeitungsmaschine eine Beibehaltung einer Datenverbindung oder eine Trennung einer Datenverbindung zwischen einer vom einem Bediener am Körper des Bedieners tragbaren externen Einheit und der Bearbeitungsmaschine, wobei insbesondere eine Sicherung oder eine Beibehaltung einer Freischaltung erfolgt. Sollte beispielsweise anhand einer Auswertung einer gemeinsamen Bewegung der Bearbeitungsmaschine und eines Bedieners der Bearbeitungsmaschine erkannt werden, dass eine Bewegung der Bearbeitungsmaschine stark von einer Bewegung eines Bedieners abweicht, kann automatisch eine Sicherung der Bearbeitungs- maschine durchgeführt werden. Bewegt sich beispielsweise ein Bediener unabhängig von der ihm zuvor zugeordneten Bearbeitungsmaschine, wird die ihm zuvor zugeordnete Bearbeitungsmaschine gesichert, so dass eine unberechtigte Nutzung unterbunden werden kann. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft einfach eine Überprüfung einer korrekten Zuordnung zwi- sehen der Bearbeitungsmaschine zu einem Bediener der Bearbeitungsmaschine ermöglicht werden. Es kann vorteilhaft eine zuverlässige Zuordnung von der Bearbeitungsmaschine zu einem Bediener der Bearbeitungsmaschine erreicht werden, um eine zuverlässige Sicherung, insbesondere eine Diebstahlsicherung, zu ermöglichen.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine Entfernungskenngröße zwischen einem Bediener und der Bearbeitungsmaschine ausgewertet wird. Die Entfernungskenngröße kann als Signaldämpfung, als Abstand oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Kenngröße ausgebildet sein. Es kann vorteilhaft ausgewertet werden, ob ein nutzungsberechtigter Bediener und nicht ein unbefugter Bediener eine Bearbeitungsmaschine nutzt, wobei eine Entfernungsstrecke zwischen dem nutzungsberechtigten Bediener und der Bearbeitungsmaschine oder ein Signaldämpfungswert der externen Einheit, die von dem nutzungsberechtigten Bediener am Kör- per getragen wird, ausgewertet wird. Es kann vorteilhaft eine unberechtigte Nutzung einer Bearbeitungsmaschine durch einen unbefugten Bediener unterbunden werden.

Zusätzlich ist es denkbar, dass infolge einer Datenverbindung zwischen einer externen Einheit, die insbesondere von einem Bediener am Körper getragen wird, und der Bearbeitungsmaschine eine Diebstahlschutzfunktion der Bearbeitungsmaschine in Abhängigkeit von einer hinterlegten Zeitspanne/einer erfolgten Bewegung deaktivierbar ist. Nähert sich bspw. ein Bediener mit einer am Körper angeordneten externen Einheit mit einer in der externen Einheit hinterlegten be- dienerspezifischen Kenngröße zu einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine an die Bearbeitungsmaschine an, wird insbesondere eine Kommunikationsfunktion automatisch aktiviert, die eine Übertragung von elektronischen Daten zwischen der externen Einheit und der Bearbeitungsmaschine zu einer Sicherung oder Freischaltung ermöglicht. Wird die Bearbeitungsmaschine beispielsweise nach einer Freischaltung zusammen mit der externen Einheit bewegt, erfolgt ein

Verbindungsaufbau, wobei ein Abstand zwischen der externen Einheit und der Bearbeitungsmaschine ausgewertet wird, um insbesondere zu vermeiden, dass die Bearbeitungsmaschine durch einen anderen Bediener freigeschaltet wird, der sich in weiterer Entfernung von der Bearbeitungsmaschine befindet als der Be- diener. Eine Sicherung oder eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine kann ebenfalls in Abhängigkeit von einer Unternehmenszugehörigkeit erfolgen. Beispielsweise kann eine Bearbeitungsmaschine eines Unternehmens X lediglich von einem Bediener genutzt werden, der eine Unternehmenszugehörigkeit zum Unternehmen X aufweist. Insbesondere auf Großbaustellen ist die Sicherung oder Freischaltung in Abhängigkeit von einer Unternehmenszugehörigkeit sinnvoll, da dort viele Unternehmen gleichzeitig tätig sind. Somit kann beispielsweise vorteilhaft ein Schutz gegen Diebstahl oder einen unbewussten Wegtransport von unternehmenseigenen Bearbeitungsmaschinen auf einer Baustelle ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt eine, insbesondere automatische, Anpassung von Funktionen der Bearbeitungsmaschine zumindest in Abhängigkeit von der Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine und von der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt. Es können insbesondere Maschinenfunktionen der Bearbeitungsmaschine an bedienerspezifische Kenngrößen, wie beispielsweise einen Ausbildungsstand des Bedieners, einen Arbeitsauftrag o. dgl. und an einen Ort angepasst werden. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort ermöglicht werden.

Zudem wird ein System zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren, vorgeschlagen. Das erfindungsgemäße System umfasst zumindest die Bearbeitungsmaschine, insbesondere eine tragbare Werkzeugmaschine, die zumindest eine Ortungseinheit zu einer Bestimmung einer Ortskenngröße und zumindest eine

Kommunikationseinheit zu einer Übertragung von elektronischen Daten aufweist. Ferner umfasst das erfindungsgemäße System zumindest eine externe Einheit, die zumindest eine Kommunikationseinheit zu einer Übertragung von elektronischen Daten aufweist, wobei eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt, die infolge einer Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine und der externen Einheit an die Bearbeitungsmaschine übermittelbar ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein komfortables und sicheres System zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine realisiert werden. Zudem kann vorteilhaft mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung ein hoher Bedienkomfort zu einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine realisiert werden, da insbesondere eine automatische Freischaltung in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt. Es kann vorteilhaft eine zuverlässige Sicherung von Bearbeitungsmaschinen vor einer Nutzung und/oder einer Entwendung von Bediene ohne Berechtigung erreicht werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren und/oder das erfindungsgemäße System sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann das erfindungsgemäße Verfahren und/oder das erfindungsgemäße System zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 ein erfindungsgemäßes System zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine in einer schematischen Darstellung,

Fig. 2 ein Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Systems zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine in einer schematischen Darstellung, Fig. 3 ein weiteres Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Systems zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine in einer schematischen Darstellung und

Fig. 4 einen Verfahrensablauf eines erfindungsgemäßen Verfahrens in einer schematischen Darstellung.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels Figur 1 zeigt ein System 36 zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine 10. Das System 36 umfasst zumindest die Bearbeitungsmaschine 10, die zumindest eine Ortungseinheit 38 zu einer Bestimmung einer Ortskenngröße und zumindest eine Kommunikationseinheit 40 zu einer Übertragung von elektronischen Daten aufweist. Die Bearbeitungsmaschine 10 ist in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel als tragbare Werkzeugmaschine ausgebildet, insbesondere als Winkelschleifmaschine. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Bearbeitungsmaschine 10 eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Bohrmaschine, als Akkuschrauber, als Kreissäge, als Bohrhammer, als Stichsä- ge, als Elektrohobel, als Gartengerät, als autonomer Rasenmäher o. dgl. Die

Bearbeitungsmaschine 10 weist eine, einem Fachmann zumindest im Wesentlichen bekannte Ausgestaltung auf. Die Ortungseinheit 38 der Bearbeitungsmaschine 10 ist insbesondere als globale Positionsortungseinheit, wie beispielsweise als GPS-Ortungseinheit, als GLONASS-Ortungseinheit, als Galileo- Ortungseinheit o. dgl. ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Ortungseinheit 38 der Bearbeitungsmaschine 10 eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als WLAN-Standortortungseinheit, als GSM-Standortortungseinheit o. dgl., mittels derer infolge einer Signallaufzeitmessung o. dgl. ein Standort der Bearbeitungsmaschine 10 bestimmbar ist.

Die Bearbeitungsmaschine 10 umfasst zumindest eine Recheneinheit 48, wie beispielsweise einen Mikro kontroller o. dgl., die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10, insbesondere zumindest eine mittels der Ortungseinheit 38 der Bearbeitungsmaschine 10 erfasste Ortskenn- große der Bearbeitungsmaschine 10, auszuwerten. Vorzugsweise ist die zumindest eine erfasste Ortskenngröße alternativ oder zusätzlich mittels der Kommunikationseinheit 40 der Bearbeitungsmaschine 10 an zumindest eine externe Einheit 18, 46 übertragbar.

Die Kommunikationseinheit 40 der Bearbeitungsmaschine 10 ist insbesondere als drahtlose Kommunikationseinheit ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Kommunikationseinheit 40 der Bearbeitungsmaschine 10 alternativ oder zusätzlich als kabelgebundene Kommunikationseinheit ausgebildet ist. Die Bear- beitungsmaschine 10 umfasst zumindest eine Aktivierungseinheit (hier nicht näher dargestellt), die dazu vorgesehen ist, die Kommunikationseinheit 40 der Bearbeitungsmaschine 10 in Abhängigkeit von zumindest einer Bewegungskenngröße der Kommunikationseinheit 40 der Bearbeitungsmaschine 10 automatisch zu aktivieren.

Ferner umfasst das System 36 zumindest die externe Einheit 18, die zumindest eine Kommunikationseinheit 42 zu einer Übertragung von elektronischen Daten aufweist, wobei eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine 10 in Abhängigkeit von zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße erfolgt, die infolge einer Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine 10 und der externen Einheit 18 an die Bearbeitungsmaschine 10 übermittelbar ist. Die bedienerspezifische Kenngröße ist vorzugsweise in einer Speichereinheit 44 der externen Einheit 18 hinterlegbar, insbesondere infolge einer Kommunikation der externen Einheit 18 mit einer weiteren externen Einheit 46, wie beispielsweise einer Cloud, einer Firmenzentrale, einer Bereichsüberwachungseinheit o. dgl. und/oder infolge einer manuellen Eingabe in der Speichereinheit 44 der externen Einheit 18 hinterlegbar. Die Kommunikationseinheit 42 der externen Einheit 18 ist als drahtlose Kommunikationseinheit ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Kommunikationseinheit 42 der externen Einheit 18 alternativ oder zusätzlich als ka- beigebundene Kommunikationseinheit ausgebildet ist. Die externe Einheit 18 umfasst zumindest eine Aktivierungseinheit (hier nicht näher dargestellt), die dazu vorgesehen ist, die Kommunikationseinheit 42 der externen Einheit 18 in Abhängigkeit von zumindest einer Bewegungskenngröße der Kommunikationseinheit 42 der externen Einheit 18 automatisch zu aktivieren. Die externe Einheit 18 kann als Smartphone, als Personal-Computer, als Laptop, als Netbook, als Tab- let, als Uhr, als elektronisches Armband oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende externe Einheit ausgebildet sein. In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die externe Einheit 18 als elektronisches Armband ausgebildet.

Die Bearbeitungsmaschine 10 und die externe Einheit 18 und/oder die weitere externe Einheit 46 kommunizieren zu einem Austausch von elektronischen Daten miteinander, insbesondere drahtlos. Die Bearbeitungsmaschine 10 und die externe Einheit 18 und/oder die weitere externe Einheit 46 sind mittels der Kommunikationseinheit 40 der Bearbeitungsmaschine 10 und der Kommunikationseinheit 42 der externen Einheit 18 zu einer Übertragung von elektronischen Daten datentechnisch miteinander verbunden. Die Bearbeitungsmaschine 10 und die externe Einheit 18 sind Verbindungspartner.

Bevorzugt ist die Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 dazu vorgesehen, die zumindest eine Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10 auszuwerten und die Bearbeitungsmaschine 10 in Abhängigkeit von einer Auswertung der zumindest einen Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10 sowie in Abhängigkeit von der mittels der externen Einheit 18 übertragenen bedienerspezifischen Kenngröße freizuschalten oder zu sichern. Vorzugsweise ist die bedienerspezifische Kenngröße mittels einer drahtlosen Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine 10 und der externen Einheit 18 oder zwischen der Bearbeitungsmaschine 10 und der externen Einheit 18 sowie der weiteren externen Einheit 46 an die Bearbeitungsmaschine 10 übertragbar. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Bearbeitungsmaschine 10 mit der weiteren externen Einheit 46 kommuniziert und eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine 10 in Abhängigkeit von einer Übertragung zumindest einer bedienerspezifischen Kenngröße von der externen Einheit 18 an die weitere externe Einheit 46 erfolgt. Bevorzugt ist die zumindest eine bedienerspezifische Kenngröße dynamische anpassbar, insbesondere infolge einer Kommunikation der externen Einheit 18 mit der weiteren externen Einheit 46 oder infolge einer aktiven Erfassung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße mittels einer Erfassungseinheit 52 der externen Einheit 18, wie beispielsweise eine Erfassung eines Vitalwerts des Bedieners 22, einer Belastungskenngröße des Bedieners 22 o. dgl. Vorzugsweise ist die Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 dazu vorgesehen, eine Zuordnung der Bearbeitungsmaschine 10 zu einem Bediener 22 in Abhängigkeit von einer Übertragung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße von der externen Einheit 18, die der Bediener 22 am Körper trägt, zur Bearbeitungsmaschine 10 durchzuführen. Es ist jedoch auch denkbar, dass die weitere externe Einheit 46 dazu vorgesehen, eine Zuordnung der Bearbeitungsmaschine 10 zu einem Bediener 22 in Abhängigkeit von einer Übertragung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße von der externen Einheit 18, die der Bediener 22 am Körper trägt, durchzuführen, wobei eine Kommunikation zwischen der Bearbeitungsmaschine 10, der externen Einheit 18 und der weiteren externen Einheit 46 erfolgt.

Die Bearbeitungsmaschine 10 umfasst insbesondere eine berührungsempfindliche Kontaktflächeneinheit 50, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Berüh- rung des Bedieners 22 zu erfassen, die insbesondere von der Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 verarbeitbar ist. Die berührungsempfindliche Kontaktflächeneinheit 50 ist insbesondere als eine berührungsempfindliche Bedieneinheit oder als eine berührungsempfindliche Gehäusefläche der Bearbeitungsmaschine 10 ausgebildet. Vorzugsweise ist die Recheneinheit 48 der Bearbei- tungsmaschine 10 dazu vorgesehen, zumindest ein Vorhandensein einer Berührung der Bearbeitungsmaschine 10 durch den Bediener 22, der die externe Einheit 18 am Körper trägt, zu berücksichtigen, insbesondere um eine Freischaltung oder eine Sicherung der Bearbeitungsmaschine 10 durchzuführen. Ferner ist die Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 dazu vorgesehen, eine Zeit- kenngröße zu einer Sicherung oder einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine 10 auszuwerten, insbesondere um eine Freischaltung oder eine Sicherung der Bearbeitungsmaschine 10 durchzuführen. Die Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 ist dazu vorgesehen, eine Entfernungskenngröße zwischen dem Bediener 22, insbesondere zwischen der am Bediener 22 angeordneten externen Einheit 18, und der Bearbeitungsmaschine 10 auszuwerten. Die Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 ist dazu vorgesehen, eine, insbesondere automatische, Anpassung von Funktionen der Bearbeitungsmaschine 10 zumindest in Abhängigkeit von der Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10 und in Abhängigkeit von der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße durchzuführen. Die weitere externe Einheit 46 ist vorzugsweise dazu vorgese- hen, zulässige Funktionen der Bearbeitungsmaschine 10 in Abhängigkeit von einer Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10 vorzugeben, insbesondere zumindest infolge einer Kommunikation zwischen der Bearbeitungsmaschine 10 und der weiteren externen Einheit 46.

Die externe Einheit 18 umfasst zumindest eine Ortungseinheit 54, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Ortskenngröße, wie beispielsweise eine Bewegung der externen Einheit 18, eine Beschleunigung der externen Einheit 18, eine lokale und/oder globale Position der externen Einheit 18 o. dgl., zu erfassen. Die wei- tere externe Einheit 46 ist dazu vorgesehen, eine gemeinsame Bewegung der

Bearbeitungsmaschine 10 und des Bedieners 22 der Bearbeitungsmaschine 10, insbesondere der von dem Bediener 22 am Körper getragenen externen Einheit 18, auszuwerten, insbesondere infolge einer Kommunikation der weiteren externen Einheit 46 mit der Bearbeitungsmaschine 10 und der externen Einheit 18. Es ist jedoch auch denkbar, dass eine gemeinsame Bewegung der Bearbeitungsmaschine 10 und des Bedieners 22 der Bearbeitungsmaschine 10 von der Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 und/oder von der externen Einheit 18 ausgewertet wird, insbesondere um eine Freischaltung oder eine Sicherung der Bearbeitungsmaschine 10 durchzuführen.

Figur 2 zeigt ein Anwendungsbeispiel des Systems 36 zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine 10. Der Bediener 22 trägt an seinem Körper, insbesondere an seinem Handgelenk, die externe Einheit 18, insbesondere ein als elektronisches Armband ausgebildete externe Einheit 18, in der zu- mindest eine bedienerspezifische Kenngröße hinterlegt ist. Die zumindest eine in der externen Einheit 18 hinterlegte bedienerspezifische Kenngröße ist dynamisch infolge einer Kommunikation mit der weiteren externen Einheit 46 und/oder infolge von erfassten Kenngrößen der Erfassungseinheit 52 der externen Einheit 18 anpassbar. In dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel berechtigt die zumindest eine in der externen Einheit 18 hinterlegte bedienerspezifische Kenngröße den Bediener 22 zur Nutzung der Bearbeitungsmaschine 10. Die Bearbeitungsmaschine 10 ist vorzugsweise gesichert, so dass eine Nutzung oder eine Bewegung aus einem zugelassenen Bereich unterbunden ist. Nähert sich der Bediener 22 der Bearbeitungsmaschine 10 erfolgt ein Aufbau einer Datenverbin- dung zwischen der externen Einheit 18 und der Bearbeitungsmaschine 10. Die externe Einheit 18 und die Bearbeitungsmaschine 10 übertragen elektronische Daten infolge der Datenverbindung. Es erfolgt ein Aufbau einer Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine 10 und der weiteren externen Einheit 46. Es erfolgt ein Aufbau einer Datenverbindung zwischen der externen Einheit 18 und der weiteren externen Einheit 46. Infolge einer Auswertung zumindest der Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10 und der zumindest einen in der externen Einheit 18 hinterlegten bedienerspezifischen Kenngröße durch die Recheneinheit 48 der Bearbeitungsmaschine 10 und/oder durch die weitere externe Einheit 46 erfolgt eine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine 10 (in Figur 2 durch ein geöffnetes Schlosssymbol dargestellt). Der Bediener 22 kann die Bearbeitungsmaschine 10 in Betrieb nehmen und/oder aus dem zugelassenen Bereich entfernen, insbesondere wenn eine Berechtigung, die sich aus der zumindest einen in der externen Einheit 18 hinterlegten bedienerspezifischen Kenngröße ergibt, dies ermöglicht. Nähert sich ein weiterer Bediener 56, der infolge einer bedienerspezifischen Kenngröße keine Berechtigung zur Inbetriebnahme der

Bearbeitungsmaschine 10 und/oder zu einer Bewegung der Bearbeitungsmaschine 10 aus einem zugelassenen Bereich aufweist, der Bearbeitungsmaschine 10, erfolgt keine Freischaltung der Bearbeitungsmaschine 10 (in Figur 2 durch ein ungeöffnetes Schlosssymbol dargestellt).

Figur 3 zeigt eine Unterteilung von einer Arbeitsstätte in unterschiedliche Bereiche und/oder eine Zuordnung von Berechtigungen zu den unterschiedlichen Bereichen der Arbeitsstätte. Mittels der weiteren externen Einheit 46 ist eine Unterteilung von einer Arbeitsstätte in unterschiedliche Bereiche und/oder eine Zuord- nung von Berechtigungen zu den unterschiedlichen Bereichen der Arbeitsstätte durchführbar. Die Arbeitsstätte wird in virtuelle oder physische Bereiche unterteilt, wobei jedem der Bereiche unterschiedliche Berechtigungen zu einer Nutzung und/oder einer Bewegung von Bearbeitungsmaschinen 10 zugeordnet werden. Figur 4 zeigt einen Verfahrensablauf eines Verfahrens zu einer Sicherung von zumindest der Bearbeitungsmaschine 10. Das Verfahren zu einer Sicherung von zumindest einer Bearbeitungsmaschine 10, insbesondere von einer tragbaren Werkzeugmaschine, umfasst zumindest einen Verfahrensschritt 12, in dem zumindest eine Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10 ausgewertet wird. In zumindest einem Verfahrensschritt 14 erfolgt eine Freischaltung der Bearbei- tungsmaschine 10 in Abhängigkeit von der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße. In zumindest einem Verfahrensschritt 16 erfolgt eine Übertragung von der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße mittels einer, insbesondere drahtlosen, Datenverbindung zwischen der Bearbeitungsmaschine 10 und der externen Einheit 18. In zumindest einem Verfahrensschritt 20 erfolgt eine

Zuordnung der Bearbeitungsmaschine 10 zu einem Bediener 22 in Abhängigkeit von einer Übertragung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße, insbesondere von der externen Einheit 18 an die Bearbeitungsmaschine 10. In zumindest einem Verfahrensschritt 24 wird zumindest ein Vorhandensein einer Berührung der Bearbeitungsmaschine 10 berücksichtigt. In zumindest einem Verfahrensschritt 26 erfolgt eine dynamische Anpassung der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße, insbesondere infolge einer Kommunikation der Bearbeitungsmaschine 10 mit der externen Einheit 18 und/oder der weiteren externen Einheit 46. In zumindest einem Verfahrensschritt 28 wird eine Zeitkenngröße zu einer Sicherung oder einer Freischaltung der Bearbeitungsmaschine 10 ausgewertet. In zumindest einem Verfahrensschritt 30 wird eine gemeinsame Bewegung der Bearbeitungsmaschine 10 und des Bedieners 22 der Bearbeitungsmaschine 10 ausgewertet. In zumindest einem Verfahrensschritt 32 wird eine Entfernungskenngröße zwischen dem Bediener 22 und der Bearbeitungsmaschine 10 ausgewertet. In zumindest einem Verfahrensschritt 34 erfolgt eine, insbesondere automatische, Anpassung von Funktionen der Bearbeitungsmaschine 10 zumindest in Abhängigkeit von der Ortskenngröße der Bearbeitungsmaschine 10 und von der zumindest einen bedienerspezifischen Kenngröße. Es ist denkbar, dass das Verfahren alternative oder zusätzliche Verfahrensschritte aufweist, die ein Fachmann zu einer Durchführung des Verfahrens als sinnvoll erachtet.