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Patent Searching and Data


Title:
TAKE-OFF AND LANDING STATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/114887
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a take-off and landing station (1) for a flying vehicle (2) for transporting people and/or loads, which flying vehicle takes off and lands vertically and comprises a flight module (3), having a plurality of drive units (17) arranged on a main structure (16) of the flight module (3), and a transportation module (4), which can be coupled to the flight module (3). The take-off and landing station (1) comprises a holding apparatus (21) having a plurality of gripper elements and support elements (11) for supporting, fixing and/or orienting the main structure (16) during take-off and landing of the flying vehicle (2) or the flight module (3).

Inventors:
WERNER, Jens (Frankenring 1, Wilsdruff STT Kesselsdorf, 01723, DE)
PEZUS, Phil (Frankenring 1, Wilsdruff STT Kesselsdorf, 01723, DE)
BIELER, Matthias (Frankenring 1, Wilsdruff STT Kesselsdorf, 01723, DE)
FRANKE, Florian (Frankenring 1, Wilsdruff STT Kesselsdorf, 01723, DE)
Application Number:
DE2018/101020
Publication Date:
June 20, 2019
Filing Date:
December 13, 2018
Export Citation:
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Assignee:
THYSSENKRUPP CARBON COMPONENTS GMBH (Frankenring 1, Wilsdruff STT Kesselsdorf, 01723, DE)
International Classes:
B64F1/00; B64C29/00; B64C39/02; B64F1/22; B64F1/30; B64C39/00
Domestic Patent References:
WO2013055265A12013-04-18
Foreign References:
US9505493B22016-11-29
US9718564B12017-08-01
US20080111021A12008-05-15
US20160376031A12016-12-29
US20160200438A12016-07-14
US5842667A1998-12-01
US20160257424A12016-09-08
US20160144982A12016-05-26
US1912723A1933-06-06
Attorney, Agent or Firm:
KOCH-POLLACK, Andrea (Marsdorfer Str. 5, Dresden, 01109, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Start- und Landestation (1) für ein senkrecht startendes und landendes Fluggerät (2) zum Transport von Personen und/oder Lasten, welches ein Flugmodul (3) mit mehreren an einer Tragwerksstruktur (16) des Flugmoduls (3) angeordnete Antriebseinheiten 17 und ein mit dem Flugmodul (3) kuppel bares Transportmodul (4) aufweist, wobei die Start- und Landestation (1) eine Haltevorrichtung (21) mit mehreren Greifer- oder Auflageelementen (11) zum Auflegen, Fixieren und/oder Ausrichten der Tragwerksstruktur (16) beim Starten und Landen des Fluggerätes (2) oder des Flugmoduls (3) auf weist .

2. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 1, wobei die

Haltevorrichtung mehrere säulenförmige oder bogenförmige Ständer (13) aufweist.

3. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 2, wobei die Länge der Ständer (13) verstellbar ausgebildet sind.

4. Start- und Landestation (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Ständer (13) und/ oder die Greifer- und Auflageelemente (11) federnd ausgebildet sind.

5. Start- und Landestation (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Start- und Landestation (1) einen ers ten Bereich (5), ausgebildet zur Anordnung des Transportmo duls (4) für das An- und Abkuppeln an das / von dem Flugmo dul (3), aufweist.

6. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 5, wobei der

erste Bereich (5) wenigstens eine Aufnahmevorrichtung (8) zur Aufnahme und Positionierung eines Transportmoduls (4), vorzugsweise einer Beförderungskapsel (19) des Transportmo duls (4) aufweist.

7. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 5 oder 6, wobei der erste Bereich (5) eine Hubeinrichtung (15) zur Heben und Senken des Fluggerätes (2) und/oder des Transportmoduls (4) und/oder der Beförderungskapsel (19) aufweist.

8. Start- und Landestation (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Start- und Landestation (1) eine Ab schirmeinrichtung (9) aufweist, ausgebildet zur Abschirmung einer in der Start- und Landestation (1) befindlichen Be förderungskapsel (19) gegenüber dem Flugmodul (3) .

9. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 8, wobei die ei ne Abschirmeinrichtung (9) eine verstellbare Öffnung (22) aufweist .

10. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 8 oder 9, wobei die Abschirmeinrichtung (9) Windleitlamellen (10) aufweist.

11. Start- und Landestation (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Start- und Landestation (1) einen zweiten Bereich (6), ausgebildet zur Aufbewahrung eines o- der mehrerer Transportmodule (4) oder eines oder mehrerer Beförderungskapseln (19), aufweist.

12. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 11, wobei der erste und zweite Bereich (5, 6) direkt aneinander angren zen, wobei vorzugsweise der zweite Bereich (6) den ersten Bereich (5) teilweise oder vollständig umschließt.

13. Start- und Landestation (1) gemäß einem der Ansprüche 5 bis 12, wobei der erste Bereich (5) gegenüber dem zweiten Bereich (6) mittels einer verschließbaren Trenneinrichtung (14) abtrennbar ist.

14. Start- und Landestation (1) gemäß einem der Ansprüche 5 bis 13, wobei der erste Bereich (5) gegenüber dem zweiten Bereich (6) vertikal verstellbar ausgebildet ist und/oder wobei der zweite Bereich (6) gegenüber dem ersten Bereich (5) horizontal verstellbar ausgebildet ist.

15. Start- und Landestation (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Start- und Landestation (1) ein Lo gistiksystem (7) zum Organisieren der Transportmodule (4) oder der Beförderungskapseln (19) im ersten (5) und/oder zweiten Bereich (6) aufweist.

16. Start- und Landestation (1) nach Anspruch 15, wobei das Lo gistiksystem (7) ein Förderband oder eine Förderschiene zur Beförderung der Transportmodule (4) und / oder der Beförde rungskapseln (19) aufweist.

17. Start- und Landestation (1) gemäß einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei das Logistiksystem (7) mehrere Aufnahmevor richtungen (8) zur Aufnahme und Positionierung der Trans portmodule (4) und /oder der Beförderungskapseln (19) auf weist .

18. Start- und Landestation (1) gemäß Anspruch 17, wobei die Aufnahmevorrichtungen (8) im zweiten Bereich (6) konzent risch um einen Mittelpunkt oder einer Mittelachse des ers ten Bereichs (5) anordenbar und förderbar und/oder zwischen dem ersten Bereich (5) und dem zweiten Bereich (6) förder bar sind.

19. Start- und Landestation (1) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Start- und Landestation (1) ein oder mehrere Lademodul (e) aufweist.

Description:
Start- und Landestation

Die Erfindung betrifft eine Start- und Landestation für ein senkrecht startendes und landendes Fluggerät zum Transport von Personen und/oder Lasten.

Fluggeräte zum Transport von Personen und/oder Lasten gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie eine schnelle Beförderung weit gehend unabhängig von Infrastruktureinrichtungen, wie z. B. Straßen, Schienen, Brücken, Tunnel usw., ermöglichen. Insbe sondere trifft dies auf kleinere Fluggeräte zu, die senkrecht starten und landen können und daher keine Start- und Landebahn benötigen .

Dennoch hat sich auch für derartige Fluggeräte eine Bodensta tion zum Landen und Starten als günstig erwiesen. Aus der WO 2013/055265 Al ist ein System zum automatischen Starten und Landen von unbemannten Luftfahrzeugen bekannt. Das System ver fügt über eine Bodenstation mit Mitteln zur Kommunikation mit den Luftfahrzeugen, eine Anordnung mit einem Greifarm zum Er greifen und Starten eines Luftfahrzeugs, eine Berechnungsein heit zum Berechnen eines Treffpunkts zwischen Greifarm und Luftfahrzeug sowie eine Steuerungseinheit, wobei die Steue rungseinheit dazu ausgebildet ist, den Greifarm so zu steuern, dass ein Luftfahrzeug zwischen einer Aufbewahrungsposition und dem Treffpunkt bewegt werden kann. Das beschriebene System eignet sich jedoch nur zur Abfertigung kleinerer, unbemannter Luftfahrzeuge am Boden. Zudem kann je weils nur ein Luftfahrzeug und auch nur in seiner Gesamtheit /Ganzheit in der Bodenstation abgefertigt werden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine effizi entere Start- und Landestation für ein senkrecht startendes und landendes Fluggerät für Personen und/oder Lasten anzuge ben. Diese Start- und Landestation soll zudem einen funktions- und gefährdungssicheren Start- und Landeprozess ermöglichen. Wünschenswert wäre zudem die Einbindung einer Logistik zum Ma nagement von Modulen des Fluggeräts.

Gelöst wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des unabhängi gen Anspruches. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die erfindungsgemäße Start- und Landestation ist speziell für ein senkrecht startendes und landendes, modulares Fluggerät zum Transport von Personen und/oder Lasten geeignet. Das Flug gerät, welches ein Flugmodul und ein mit dem Flugmodul kuppel bares Transportmodul aufweist, kann in der Start- und Lan destation sowohl starten und landen als auch teilweise bzw. modular (in seine Module getrennt) zwischengelagert werden.

Das Flugmodul weist eine Tragwerksstruktur mit mehreren an der Tragwerksstruktur angeordneten Antriebseinheiten auf.

Das Transportmodul weist eine Beförderungskapsel auf, welche der Umhüllung der zu transportierenden Personen und/oder Las ten dient, und im Weiteren eine Verbindungseinrichtung auf zur Verbindung der Beförderungskapsel mit dem Flugmodul.

Die Verbindungseinrichtung kann lösbar mit der Beförderungs kapsel verbunden sein, so dass die Beförderungskapsel auch oh ne der Verbindungseinrichtung handhabbar ist. Die Verbindungseinrichtung kann einen längserstreckten Schaft aufweisen, der einen Endes eine Kupplungseinrichtung zur Ver bindung mit dem Flugmodul aufweist und der anderen Endes an die Beförderungskapsel anschließt.

Der Schaft kann derart erstreckt ausgebildet sein, dass ein Sicherheitshöhenabstand der Kupplungseinrichtung oberhalb der Beförderungskapsel hergestellt ist, so dass ein entsprechender Sicherheitsabstand zwischen der Beförderungskapsel und dem Flugmodul im gekuppelten Zustand gewährleistet werden kann. Der Sicherheitshöhenabstand kann der Längserstreckung des Schafts entsprechen und ist derart bestimmt, dass eine das Transportmodul benutzende erwachsene Person aus dem Stand die Kupplungseinrichtung und das gekuppelte Flugmodul nicht berüh ren kann. Der Sicherheitshöhenabstand kann - ausgehend von ei ner nutzbaren Höhe der Beförderungskapsel von beispielsweise 2 m - mindestens 0,5 m, bevorzugt 1,0 m und weiter bevorzugt 1,50 m betragen.

Der Sicherheitshöhenabstand ist derart gewählt, dass ein Si cherheitsrisiko für das Transportmodul benutzende Personen mi nimiert wird, indem z. B. ein Kontakt einer solchen Person mit dem angekuppelten Flugmodul bei Benutzung des Transportmoduls vermieden wird.

Erfindungsgemäß weist die Start- und Landestation eine Halte vorrichtung mit mehreren Greifer- oder Auflageelementen zum Auflegen, Fixieren und/oder Ausrichten der Tragwerksstruktur beim Starten und Landen des Fluggerätes oder des Flugmoduls auf .

Diese Haltevorrichtung gewährleistet eine stabile und sichere Aufnahme und Halterung eines Fluggerätes der vorstehend be schriebenen Art oder auch eines von dem Transportmodul abge koppelten Flugmoduls des Fluggerätes der vorstehend beschrie benen Art . Die Haltevorrichtung kann vorzugsweise standfest gegenüber dem Gelände oder einer Gebäude-Plattform ausgebildet sein, wobei die an der Haltevorrichtung angeordneten Greifer- und Aufla geelemente das Fluggerät bzw. das Flugmodul in einem sicheren Abstand über dem Gelände - bzw. Plattformniveau aufnehmen, halten und für den sicheren Start oder die sichere Landung des Fluggerätes oder des Flugmoduls in der Start- und Landestation das Flugmodul flugtechnisch optimal ausrichten.

Die kompakte funktionskonzentrierte Ausführung der erfindungs gemäßen Start- und Landestation ermöglicht damit eine Anord nung nicht nur auf dem Geländeboden, sondern beispielsweise auch auf oder an Gebäuden, Bauwerken oder anderen zugänglichen Objekten, wie z.B. Schiffe oder schwimmenden Plattformen.

Die Haltevorrichtung mit den Greifer- und Auflageelementen ist insbesondere derart ausgebildet, dass das Gewicht des Flugge rätes oder des Flugmoduls auch bei Betriebsstillstand der An triebseinheiten /Propeller getragen werden kann.

Die Greifer- und Auflageelemente sind derart gestaltet und an geordnet, dass Beschädigungen des Flugmoduls bzw. Fluggeräts während des Starts und der Landung sicher vermieden werden können .

Einzelne oder alle Greifer- und Auflageelemente können bei spielsweise in Form von stationären oder beweglichen, ein - oder mehrgliedrigen Greifarmen, in der Art von variablen Line areinheiten oder ähnlichen mehrachsig agierenden, mechanischen Konstruktionen (wie z. B. Industrieroboter) ausgebildet sein.

Einige oder alle Greifer- und Auflageelemente können bei spielsweise gabelförmig für die Auflage und teilweise seitli che Einfassung der Tragwerksbalken der Tragwerkstruktur ausge bildet sein, was eine höhere Sicherheit gegen seitliches Ver rutschen der Auflageposition des Flugmoduls gewährleistet. Einige oder alle Greifer- und Auflageelemente können aber auch beispielsweise balkenförmig für eine plane Auflage der Trag werksbalken der Tragwerkstruktur ausgebildet sein, welche eine höhere Toleranz der Auflageposition des Flugmoduls erlaubt.

Eine Mehrzahl von Greifer- und Auflageelementen kann bei spielsweise die Grundform eines ringförmigen oder eines hexa gonförmigen Rahmens bilden. Die Abmessungen und die Anordnung der Greifer- und Auflageelemente können bevorzugt so gewählt sein, dass eine Auflage des Flugmoduls an bestimmten Auflage punkten der Tragwerksstruktur erfolgt, die ausreichend beab- standet von der Anordnung der Antriebselemente des Flugmoduls sind .

Vorzugsweise sind die Greifer- und Auflageelemente derart an geordnet, dass sich die Auflagepunkte eines aufliegenden Flug moduls in einem geringeren radialen Abstand gegenüber den ei ner Mittelachse des Flugmoduls am nächsten gelegenen Antrieb selementen, so dass sich die Antriebselemente des Flugmoduls außerhalb des Wirkungsbereiche des Greifer- und Auflageelemen te befinden und Behinderungen vermieden werden.

Das Landen des Fluggerätes bzw. des Flugmoduls kann optional so ausgeführt werden, dass das Fluggerät bzw. das Flugmodul sich der Start- und Landestation annähert und bei Erreichen einer vorgegebenen Annäherungszone von einem oder mehreren Greifer- und Auflageelementen erfasst wird.

Optional kann die Halteeinrichtung und/oder können die Grei fer- oder Auflageelemente variabel bezüglich ihrer Länge aus gebildet, d. h. ausfahrbar, sein. Eine Längenvariation kann beispielsweise durch teleskopartiges Ineinanderverschieben mehrerer Segmente der Halteeinrichtung bzw. der Greifer- oder Auflageelemente erreicht werden. Dadurch wird eine Anpassung der Start- und Landestation an Fluggeräte bzw. Flugmodule un terschiedlicher geometrischer Ausgestaltung ermöglicht, so dass verschiedene Fluggeräte bzw. Flugmodule erfasst und ge halten, fixiert und/oder ausgerichtet werden können.

In einer vorteilhaften Ausführung weist die Haltevorrichtung mehrere längserstreckte, säulenförmige oder bogenförmige Stän der auf, womit eine solche beabstandete Aufnahme und Halterung des Flugmoduls bzw. Fluggerätes über dem Gelände - bzw. Platt formniveau erreicht werden kann, dass sich das gehaltene Flug modul in sicherer Entfernung von einem Bewegungsraum der das Fluggerät nutzenden oder bedienenden Personen befindet.

Mehrere, vorzugsweis um den Umfang der Start- und Landestation verteilt angeordnete Ständer, verleihen der Haltevorrichtung einen besonders stabilen Stand gegenüber den von dem Fluggerät oder dem Flugmodul beim Starten und Landen verursachten stati schen und dynamischen Lasten.

Vorzugsweise sind die Länge der Ständer verstellbar ausgebil det, womit das gehaltene Fluggerät oder das Flugmodul - insbe sondere im Betriebsstillstand der Antriebseinheiten - gegen über dem Gelände - bzw. Plattformniveau angehoben bzw. abge senkt werden kann.

Damit kann das gehaltene Fluggerät beispielsweise sanft auf einem für dessen Abstellung vorgesehenen Untergrund abgestellt bzw. von dem Untergrund angehoben werden oder das Flugmodul kann zum Ankoppeln an ein darunter befindliche Transportmodul herabgeführt oder nach dem Abkoppeln vom Transportmodul ange hoben werden.

Zu dem Zweck können die Ständer teleskopartig ausfahrbar bzw. einfahrbar ausgebildet sein, so dass sich die Ständer in Rich tung ihrer Längsachse verlängern bzw. verkürzen können.

Nach einer besonderen Ausführungsform sind die Ständer und/oder die Greifer- und Auflageelemente der Haltevorrichtung federnd ausgebildet . Sie sind insbesondere dazu ausgebildet, harte Landestöße eines Flugmoduls oder Fluggeräts abzufedern. Die Federung kann bei spielsweise mittels eines in den Ständer oder in das Aufla geelement integrierten elastischen, beispielsweise aus Gummi bestehenden, Federelements realisiert sein.

In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Start- und Landestation einen ersten Bereich, ausgebildet zur Anordnung des Transportmoduls für das An- und Abkuppeln an das / von dem Flugmodul, auf.

Der erste Bereich ist zur Anordnung und Lagerung eines Trans portmoduls, um in Zuordnung zu einem Flugmodul ein modulares Fluggerät zusammenzustellen oder umgekehrt ein Fluggerät zu entkoppeln, wobei hierfür der erste Bereich einerseits zum An kuppeln des hier positionierten Transportmoduls an das Flugmo dul für das Starten des Fluggerätes und andererseits zum Ab kuppeln und Lagern des Transportmoduls von dem Flugmodul nach dem Landen des Fluggerätes ausgebildet ist.

Mit anderen Worten kann im ersten Bereich das Transportmodul so passend zur Position des aufliegenden Flugmoduls platziert werden, dass eine Kupplung dieser beiden Module einfach und zügig möglich ist.

Ebenso können die Greifer- und Auflageelemente der Haltevor richtung so ausgebildet und angeordnet sein, dass das Flugmo dul passend zur Position des im ersten Bereich positionierten Transportmoduls positioniert werden kann.

Das Flugmodul kann nach dem Abkuppeln vom Transportmoduls und dem Anordnen des Transportmoduls im ersten Bereich des Start- und Landestation flexibel und eigenständig mobil weiter ver wendet werden .

Der erste Bereich kann so ausgebildet sein, dass mehrere Flug geräte, Flugmodule und /oder Transportmodule parallel und gleichzeitig abgefertigt werden können. Der erste Bereich kann im Weiteren so ausgebildet sein, dass das Transportmodul auf dem Höhenniveau des umliegenden Gelän des bzw. der umliegenden Plattform angeordnet ist.

Vorteilhafter Weise weist der erste Bereich wenigstens eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme und Positionierung eines Transportmoduls, vorzugsweise einer Beförderungskapsel des Transportmoduls, auf.

Die Aufnahmevorrichtung dient der Zwischenlagerung und Positi onierung des Transportmoduls, wobei die Aufnahmevorrichtung vorzugsweise die Beförderungskapsel des Transportmoduls hält, so dass die Beförderungskapsel auch gelöst von der Verbin dungseinrichtung des Transportmoduls handhabbar ist, was ins besondere dann der Platzeinsparung dienen kann, sofern die Verbindungseinrichtung schaftartig, längserstreckt ausgebildet ist .

Die Aufnahmevorrichtung kann beispielsweise als ringförmige oder oben offene schalenförmige Umfassung der Beförderungskap sel ausgebildet sein, wodurch die Beförderungskapsel umfassend gehalten wird.

Bevorzugt korrespondiert die Form der Aufnahmevorrichtung mit der äußeren Form des jeweiligen Transportmoduls, so dass die Aufnahmevorrichtung das Transportmodul zumindest teilweise um schließen kann.

Mit anderen Worten kann die Aufnahmevorrichtung der Außenkon tur des jeweiligen Transportmoduls bzw. der Beförderungskapsel folgen und an dieser soweit wie möglich bündig anliegen.

Die Aufnahmevorrichtung verfügt zudem über eine Möglichkeit zur Zentrierung und/oder Arretierung des aufgenommenen Trans portmoduls oder der aufgenommenen Beförderungskapsel. Dadurch kann eine sichere Aufbewahrung, eine exakte Positio nierung und Führung des Transportmoduls bzw. Beförderungskap sel sowie deren sicheres Be- und Entladen ermöglicht werden.

In oder an der Aufnahmevorrichtung kann ein Transportmodul o- der eine Beförderungskapsel zur Flugvorbereitung und zur An kupplung an das bereitgestellte Flugmodul gelagert und positi oniert werden bzw. zur Flugnachbereitung vor oder nach dem Ab kuppeln vom Flugmodul aufgenommen und gelagert werden.

Dabei kann die Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme des Transport moduls derart in Beziehung zur Haltevorrichtung zur Aufnahme des Flugmoduls angeordnet sein, dass eine bestimmte Betriebs positionierung des Flugmoduls bzw. des Fluggeräts, wie bei spielsweise beim Startzustand und /oder beim Landezustand er forderlich, ermöglicht werden kann.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform weist der erste Be reich eine Hubeinrichtung zur Heben und Senken des Fluggerätes und/oder des Transportmoduls und/oder der Beförderungskapsel auf .

Somit kann beispielsweise das Transportmodul oder die Beförde rungskapsel nach dem Entkopplung vom Flugmodul und /oder von der Verbindungseinrichtung des Transportmoduls auf ein Gelände

- bzw. Plattformniveau abgesenkt werden und/oder vor den An koppeln des Transportmoduls an das Flugmodul von einem Gelände

- bzw. Plattformniveau angehoben werden, um beispielsweise ein komfortablen Ein- und Ausstieg für die Personen oder eine leichtere Be- und Entladung des Transportmoduls zu gewährleis ten .

Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist die Start- und Landestation eine Abschirmeinrichtung auf, ausge bildet zur Abschirmung einer in der Start- und Landestation befindlichen Beförderungskapsel gegenüber dem Flugmodul. Die Abschirmeinrichtung dient der Abschirmung eines oder meh rerer in der Start- und Landestation angeordneten der Beförde rungskapsel (n) des Transportmoduls/der Transportmodule gegen über dem oder den Flugmodul (en) ausgebildet.

Die Abschirmeinrichtung erzeugt eine räumlichen Trennung zwi schen Flugmodul und Beförderungskapsel des gelandeten Flugge räts in der Art einer Schirm- oder Dachkonstruktion und erhöht damit die Sicherheit und den Komfort für die zu befördernden Personen und/oder für das Bedienpersonal zu Bedienung der mit dem Transportmodul zu befördernden Lasten.

Die Abschirmeinrichtung in der Art einer Schirm- oder Dachkon struktion kann eigenständig standfest ausgebildet oder an der Haltevorrichtung befestigt sein und ist vorzugsweise unterhalb der Position der Antriebseinheiten /Propeller des Flugmoduls eines in der Start- und Landestation aufgenommenen Fluggerätes jedoch zumindest oberhalb des ersten Bereiches angeordnet.

Die Abschirmeinrichtung in der Art einer Schirm- oder Dachkon struktion kann den ersten Bereich und mögliche weitere Berei che der Start- und Landestation teilweise oder vollständig überspannen .

Durch eine derartige Abschirmeinrichtung kann die Start- und Landestation auch während des Betriebes des Flugmoduls ge schützt werden, wodurch die Start- und Landestation fortwäh rend nutzbar sein kann. Insbesondere ist dadurch ein sicheres und komfortables Be- und Entladen der Transportmodule bzw. ein sicheres Ein- und Aussteigen für Passagiere ermöglicht, womit die Sicherheit und der Komfort der Start- und Landestation weiter erhöht werden kann.

Vorteilhafter Weise weist die Abschirmeinrichtung eine ver stellbare Öffnung auf, wobei die Öffnung bis zu ihrem voll ständigen Verschluss und vorzugsweise in ihrem Öffnungsquer schnitt verstellbar ausgebildet ist. Beispielsweise kann die Öffnung in der Art einer Irisblende ausgebildet sein. Die Öff- nung kann temporär teilweise oder ganz verschlossen werden, sowohl in Anwesenheit als auch in Abwesenheit des Fluggeräts oder der Fluggeräte.

Die Öffnung kann zum Starten und Landen des Fluggeräts derart geöffnet werden, so dass insbesondere die ausladende Beförde rungskapsel durch die verstellbare Öffnung hindurchgeführt werden kann.

Im gelandeten Zustand des Fluggeräts und im abgekoppelten Zu stand des Transportmoduls kann die Öffnung ganz geschlossen sein oder derart teilweise geschlossen werden, dass eine längserstreckte Verbindungseinrichtung des Transportmoduls eng oder dicht von der verschließbaren Öffnung umschlossen wird, so dass auch beim Vorhandensein der Verbindungseinrichtung ei ne gute Abschirmung der Beförderungskapsel vom Flugmodul er reicht werden kann.

Mittels der zumindest teilweise geschlossenen Abschirmeinrich tung kann die Sicherheit und den Komfort beim Ein- und Austei gen bzw. Be- und Entladen der Beförderungskapsel noch weiter erhöht werden, da sich insbesondere die im ersten Bereich der Start- und Landestation befindliche Beförderungskapsel ausrei chend geschützt gegenüber den rotierenden Antriebsmitteln /Propeller des darüber befindlichen Flugmoduls angeordnet ist.

Die Abschirmeinrichtung kann somit zudem eine Nutzung speziell des ersten Bereichs der Start- und Landestation auch während eines Betriebs des Flugmoduls, z. B. bei rotierenden Propel lern, ermöglichen, so dass Einstiegs- und Ausstiegszeiten bzw. Be- und Entladezeiten verkürzt werden können.

Die Abschirmeinrichtung kann witterungsabweisend ausgebildet sein und damit dem Schutz der Bestandteile zumindest des ers ten Bereichs der Start- und Landestation und zumindest der den ersten Bereich nutzenden Personen vor Witterungseinflüssen dienen . Die Abschirmeinrichtung kann teilweise lichtdurchlässig, z. B. aus Glas, ausgebildet sein.

Die Abschirmeinrichtung kann vorteilhafterweise Windleitlamel- len aufweisen.

Die Windleitlamellen können bevorzugt so angeordnet und ausge bildet sein, dass die von einem startenden oder landenden Flugmodul bzw. Fluggerät erzeugten Abwinde gezielt abgelenkt und abgeleitet werden.

Die Windleitlamellen können z. B. als radial nach außen wei sende, ringförmige, und/oder geschwungene Platten, aus bei spielsweise Glas, ausgeführt sein. Die Windleitlamellen können horizontal überlappend und vertikal zu einander beabstandet angeordnet sein.

Gemäß verschiedenen Ausführungsvarianten kann die Start- und Landestation mindestens einen weiteren, zweiten Bereich auf weisen, wobei der zweite Bereich zur Aufbewahrung eines oder mehrerer Transportmodule oder eines oder mehrerer Beförde rungskapseln des Fluggerätes ausgebildet ist.

Der zweite Bereich ist zur Aufbewahrung eines kompletten

Transportmoduls oder einer Beförderungskapsel (ohne Verbin dungseinrichtung) ausgebildet, bevorzugt zur Aufbewahrung meh rerer Beförderungskapseln oder Transportmodule ausgebildet.

Gemäß verschiedenen Ausführungsvarianten können der erste und zweite Bereich oder weitere Bereiche direkt aneinander angren zen, so dass die jeweiligen Beförderungskapseln bzw. Trans portmodule nach dem Landen oder vor dem Starten des Fluggerä tes einfach und auf kurzem Wege vom ersten in den zweiten Be reich oder weitere Bereiche bzw. umgekehrt bewegt werden kön nen. Bevorzugt kann der zweite Bereich den ersten Bereich teilweise oder vollständig umschließen. Dadurch kann die Start- und Landestation kompakt und platzspa rend ausgebildet werden, wobei eine freie Zugänglichkeit der im zweiten Bereich aufbewahrten Transportmodule bzw. Beförde rungskapseln gewährleistet werden kann, während der Zugang zum ersten Bereich, welcher dem Flugbetrieb V orbehalten ist, bes ser kontrollierbar ist.

Für einen bequemen, wechselseitigen Zugang der beiden Bereiche können der erste und der zweite Bereich in einer Ebene, bei spielsweise auf einem Gelände- oder Gebäude-Plattformniveau oder parallel zu dem Gelände- oder Gebäude-Plattformniveau, angeordnet sein und über eine gemeinsame Ebene zugänglich sein .

Der erste Bereich wie der zweite Bereich können auch über meh rere Ebenen hinweg ausgebildet sein.

Es können mehrere erste Bereiche vorgesehen sein, die dem zweiten Bereich zuordenbar sind.

Der erste und zweite Bereich können gemäß weiteren verschiede nen Ausführungsvarianten mittels einer verschließbaren

Trenneinrichtung, z. B. einer Trennwand mit verschließbarer Öffnung, räumlich voneinander getrennt sein.

Damit kann der erste Bereich lediglich über einen kontrollier baren Ein- bzw. Ausgang erreichbar sein.

Beispielsweise kann als Ein- bzw. Ausgang eine Drehtür oder eine Schiebetür in der Trenneinrichtung angeordnet sein.

Damit kann der unmittelbare Start- und Ladebereich des Flugmo duls vor unbefugtem oder unerwünschtem Zutritt gesichert wer den, was insbesondere der Sicherheit der Start- und Landesta tion vor gefährdenden Betriebssituationen dient.

Die Trenneinrichtung kann beispielsweise zur Sichtkontrolle oder aus Sicherheits- oder Komfortabilitätsgründen transparent oder teiltransparent ausgebildet sein. Die Start- und Landestation kann über eine Kameraüberwachung des ersten und/oder zweiten Bereichs verfügen. Dadurch kann beispielsweise sichergestellt werden, dass ein Starten oder Landen erst durchgeführt werden kann, nachdem die Unversehrt heit des ersten Bereichs bestätigt wurde.

Darüber hinaus kann die Start- und Landestation eine Kommuni kationseinrichtung, beispielsweise eine Bodenkontrollstation, aufweisen. Die Kommunikationseinrichtung kann zur internen und/oder externen Kommunikation ausgebildet sein, wobei unter interner Kommunikation die Kommunikation der Bodenkontrollsta tion mit in der Start- und Landestation vorhandenen oder sich nähernden Fluggeräten, oder deren Module, wie Flug- oder

Transportmodule, um beispielsweise die Landungen und Starts vorzugbereiten oder durchzuführen. Die interne Kommunikation kann z. B. des Weiteren die Verständigung über freie Kapazitä ten, z. B. die Anzahl und die Beschaffenheit der zur Verfügung stehenden Transportmodule, Wartungs- und Reparaturbedarf oder die Unversehrtheit des ersten Bereichs für Start- und Lande vorgänge umfassen.

Die externe Kommunikation der Bodenkontrollstation betrifft beispielsweise die Kommunikation mit der Flugsicherung, um die Flüge dort anzumelden und die Flug-Freigabe zu erhalten, oder Informationen von Wetterdiensten einzuholen. Diese externe Kommunikation ist vergleichbar mit dem Tower eines Flughafens, der den einzelnen Flugzeugen nach Rücksprache mit der Flugsi cherung Start- und Landeerlaubnis erteilt.

Weiterhin kann die Start- und Landestation eine Anzeigeein richtung aufweisen, welche Benutzern oder Bedienern einen Sta tus des Flugmoduls, Transportmoduls und/oder der Start- und Landestation anzeigen kann. Dadurch können beispielsweise Passagiere einer bestimmten Beförderungskapsel bzw. einem be stimmten Transportmodul zugewiesen werden oder es können War tezeiten angezeigt werden. Die Start- und Landestation ermöglicht eine effektive, komfor table und sichere Transportlogistik, da die im zweiten Bereich aufbewahrten Transportmodule bei Bedarf zügig in den ersten Bereich überführt und dort mit einem Flugmodul zum Fluggerät gekuppelt werden können, um anschließend zu starten. Dadurch besteht auch die Möglichkeit, Beförderungskapseln bzw. Trans portmodule unterschiedlicher Ausstattung, z. B. für Lasten transport, für Personentransport etc., im zweiten Bereich zu bevorraten, um bei Bedarf schnell auf die Auswahl an Beförde rungskapseln / Transportmodulen zugreifen zu können. Anderer seits besteht die Möglichkeit ein mit dem Flugmodul im ersten Bereich gelandetes Transportmodul zügig in den zweiten Bereich zu überführen und zum Weiterflug des Fluggerätes bedarfsweise gegen ein anderes Transportmodul auszutauschen.

Gemäß weiteren verschiedenen Ausführungsvarianten kann der erste Bereich gegenüber dem zweiten Bereich vertikal verstell bar ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann die Ebene des erste Bereich beispielsweise über die Ebene des zweiten Be reichs erhöht oder unter die Ebene des zweiten Bereichs abge senkt werden. Dies kann beispielsweise mittels einer Hubein richtung des ersten Bereichs und/oder einer Hubeinrichtung des zweiten Bereichs erfolgen.

Dadurch kann die Positionierung des Transportmoduls und des Flugmoduls zueinander universeller gestaltet und einfacher justiert werden. Z. B. können Transportmodule unterschiedli cher Höhe dem Flugmodul zugeordnet werden.

Weiterhin besteht zur Erhöhung der flexiblen und schnellen Zu- ordenbarkeit der Transportmodule zwischen dem ersten und zwei ten Bereich die Möglichkeit, den zweiten Bereich gegenüber dem ersten Bereich horizontal bewegbar, z. B. drehbar, auszubil den. Dies kann beispielsweise mittels einer Verfahr- oder Dre heinrichtung des ersten Bereichs und/oder einer Verfahr- oder Dreheinrichtung des zweiten Bereichs erfolgen. Gemäß weiteren verschiedenen Ausführungsvarianten kann die Start- und Landestation ein Logistiksystem zum Organisieren der Transportmodule oder der Beförderungskapseln im ersten und zweiten Bereich aufweisen. Das Logistiksystem kann einen ein fachen und sicheren Transport der Transportmodule oder der Be förderungskapseln vom ersten in den zweiten Bereich sowie um gekehrt ermöglichen, indem beide Bereiche mittels des Lo gistiksystems miteinander verbunden sind.

Beispielsweise kann das Logistiksystem über ein Förderband o- der eine Förderschiene zur Beförderung der Transportmodule o- der der Beförderungskapseln mit oder ohne einer Aufnahmevor richtung verfügen. Beispielsweise können mittels des Förder bands oder der Förderschiene die Transportmodule aufliegend bzw. hängend entlang einer definierten Förderlinie befördert werden .

Zur Erhöhung der Sicherheit kann vorgesehen sein, dass das Lo gistiksystem lediglich durch eine verschließbare Öffnung in einer räumlichen Abtrennung zwischen dem ersten und zweiten Bereich führt, welcher nicht zugleich die verschließbare

Trenneinrichtung zum Zu- und Ausgang der Personen ist.

Alternativ oder zusätzlich kann das Logistiksystem auch einen Transport der Transportmodule innerhalb des zweiten Bereichs ermöglichen, so dass beispielsweise zu be- oder entladende Transportmodule in einer Be- oder Entladeposition des zweiten Bereichs angeordnet werden können, während übrige Transportmo dule in einer Warteposition des zweiten Bereichs angeordnet sein können.

Gemäß weiteren Ausführungsvarianten kann das Logistiksystem mehrere Aufnahmevorrichtungen zur Aufnahme und Positionierung der Transportmodule oder Beförderungskapseln, z. B. während derer Aufbewahrung im zweiten Bereich und/oder derer temporä ren Anordnung im ersten Bereich, aufweisen. Die Aufnahmevorrichtungen können also im ersten und/oder zwei ten Bereich angeordnet sein, wobei vorzugsweise jeweils eine Aufnahmevorrichtung in den ersten Bereich ein- und ausförder- bar ist.

Die Aufnahmevorrichtungen können beispielsweise mit dem För derband oder der Förderschiene oder untereinander ein- und auskuppelbar verbunden sein und auf diese Weise bewegt werden.

Vorzugsweise können die Aufnahmevorrichtungen auch in sich, d. h. um eine eigene Achse, drehbar ausgebildet sein.

Es können spezifisch ausgebildete Aufnahmevorrichtungen pas send für Transportmodule zur Personenbeförderung bzw. für Transportmodule zur Lastenbeförderung ausgebildet sein.

Die Aufnahmevorrichtungen können zudem zur induktiven elektri schen Aufladung eines Energiespeichers des eingelagerten

Transportmoduls ausgebildet sein.

Die im zweiten Bereich befindlichen Aufnahmevorrichtungen kön nen bevorzugt konzentrisch um einen Mittelpunkt oder eine Mit telachse des ersten Bereiches anordenbar und förderbar sein, d. h. die Förderlinie der Aufnahmevorrichtungen kann z. B. kreisförmig oder entsprechend der Kontur eines Vielecks ausge bildet sein, wobei die Kontur des Kreises bzw. des Vielecks symmetrisch um eine gemeinsame Mitte mit dem Mittelpunkt oder der Mittelachse des ersten Bereichs angeordnet ist.

In Zusammenwirken der verschiedenen Ausführungsvarianten kann eine exakte und effiziente Logistik der Transportmodule sowohl untereinander als auch beim Zuordnen der Transportmodule zu dem Flugmodul und beim Be- und Entladen der Transportmodule erzielt werden, die die Abfertigungsvorgänge in der Start- und Landestation vereinfacht und sicherer macht.

Gemäß weiteren Ausführungsvarianten kann die Start- und Lan destation ein oder mehrere Lademodul (e) aufweisen. Das Lademodul kann ein Fluggerät, insbesondere ein Transport modul und/oder ein Flugmodul, elektrisch laden.

Jedes Lademodul kann ein oder mehrere wiederaufladbare Ener giespeicher, z. B. in Form von wiederaufladbaren Akkumulatoren oder Superkondensatoren, eine Ladeeinrichtung und/oder Solar zellen aufweisen. Die wiederaufladbaren Energiespeicher können in und/oder an der Start- und Landestation angeordnet sein, während die Solarzellen an der äußeren Oberfläche der Start- und Landestation, beispielsweise an der Abschirmeinrichtung, befestigt sein können.

Mittels der Greifer- oder Auflageelementen der Halteeinrich tung kann das Fluggerät bzw. das Flugmodul so ausgerichtet werden, dass eine Verbindung zu einer Ladeeinrichtung des La demoduls zur Energieversorgung des Flugmoduls ermöglicht wird.

Die Ladeeinrichtung kann zur Übertragung von elektrischer Energie von einem externen Energieversorgungsnetz in den/die Energiespeicher, beispielsweise mit Hilfe einer kuppelbaren /steckbaren elektrischen Verbindung, ausgebildet sein.

Die Ladeeinrichtung kann an der Halteeinrichtung oder an der Abschirmeinrichtung angeordnet sein.

Die Energiespeicher können zur Speicherung der übertragenen und/oder mittels der Solarzellen eigenerzeugten elektrischen Energie und zur Energieversorgung der Start- und Landestation und/oder eines aufgenommenen Transportmoduls, Flugmoduls oder Fluggeräts ausgebildet sein.

Hierdurch kann die Start- und Landestation energetisch autark ausgebildet werden, da die Stromversorgung der Start- und Lan destation und der abzufertigenden Module (Transportmodule, Flugmodule) innerhalb der Start- und Landestation und temporär unabhängig von der externen Energieversorgung erfolgen kann. Bevorzugt ist das Lademodul zum induktiven Laden der Energie speicher ausgebildet, so dass die Notwendigkeit einer Kabel verbindung entfällt.

Bevorzugt kann das Lademodul zum Laden eines wiederaufladbaren Energiespeichers des Flugmoduls und/oder zum Laden wiederauf ladbarer Energiespeicher eines oder mehrerer Transportmodule ausgebildet sein.

Mehrere Lademodule können mehrere Fluggeräte, insbesondere mehrere Transportmodule und/oder Flugmodule parallel

elektrisch laden, wodurch die Aufenthalts- und Wartungsdauer des oder der Fluggeräte minimiert werden kann und damit die Effizienz der Start- und Landestation erhöht werden kann.

Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus den Ab bildungen sowie der zugehörigen Beschreibung ersichtlich. Es zeigen :

Figur 1 beispielhafte Darstellung einer Start- und Landesta tion mit Fluggerät;

Figur 2 beispielhafte Darstellung einer weiteren Start- und

Landestation mit Fluggerät;

Figur 3 schematische Darstellung der Seitenansicht einer

Start- und Landestation; und

Figur 4 schematische Darstellung der Draufsicht auf eine

Start- und Landestation.

In den im Folgenden erläuterten Beispielen wird auf die beige fügten Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil der Beispie le bilden und in denen zur Veranschaulichung spezifische Aus führungsformen gezeigt sind, in denen die Erfindung ausgeübt werden kann. In dieser Hinsicht wird Richtungsterminologie wie etwa „oben", „unten", „vorne", „hinten", „vorderes", „hinte res" usw. mit Bezug auf die Orientierung der beschriebenen Fi guren verwendet. Da Komponenten von Ausführungsformen in einer Anzahl verschiedener Orientierungen positioniert werden kön nen, dient die Richtungsterminologie zur Veranschaulichung und ist auf keinerlei Weise einschränkend.

Es versteht sich, dass andere Ausführungsformen benutzt und strukturelle oder logische Änderungen vorgenommen werden kön nen, ohne von dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung ab zuweichen. Es versteht sich, dass die Merkmale der hierin be schriebenen verschiedenen beispielhaften Ausführungsformen miteinander kombiniert werden können, sofern nicht spezifisch anders angegeben. Die folgende ausführliche Beschreibung ist deshalb nicht in einschränkendem Sinne aufzufassen, und der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung wird durch die ange fügten Ansprüche definiert.

Im Rahmen dieser Beschreibung werden die Begriffe "verbunden", "angeschlossen" sowie "gekuppelt" verwendet zum Beschreiben sowohl einer direkten als auch einer indirekten Verbindung, eines direkten oder indirekten Anschlusses sowie einer direk ten oder indirekten Kupplung. In den Figuren werden identische oder ähnliche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen, soweit dies zweckmäßig ist.

Figur 1 zeigt eine Start- und Landestation 1 mit einem darin angeordneten senkrecht startenden und landenden Fluggerät 2.

Das in der Start- und Landestation 1 angeordnete Fluggerät 2 weist ein Flugmodul 3 und ein mit dem Flugmodul 3 gekuppeltes Transportmodul 4 auf.

Die Start- und Landestation 1 weist einen ersten, inneren Be reich 5 auf, der in Figur 1 schematisch kreisförmig darge stellt ist. Der erste, innere Bereich ist zum Starten und Lan den des Fluggeräts 2 ausgebildet ist. In dem Bereich ist das Transportmodul 4 zum An- oder Abkuppeln an das Flugmodul 3, zum Ein- und Aussteigen von Personen oder zum Be- und Entladen von Lasten angeordnet . Das Transportmodul 4 weist eine tropfenförmig ausgebildete Be förderungskapsel 19 sowie eine lösbare Verbindungseinrichtung 20 auf. Die Verbindungseinrichtung 20 umfasst einen längser streckten Schaft und eine Kupplungseinrichtung, um die Beför derungskapsel 19 in einem sicheren Abstand mit dem Flugmodul 3 zu verbinden.

Das Flugmodul 3 weist mehrere, an einer Tragwerksstruktur 16 in einer Ebene angeordnete Antriebseinheiten 17 auf, wobei je de Antriebseinheit 17 einen Elektromotor und einen mit dem Elektromotor in Wirkverbindung stehenden Propeller aufweisen kann. Im Zentrum des Flugmoduls 3 ist eine Zentraleinheit 18 mit einer Kupplungseinrichtung vorhanden, an der das Trans portmodul 4 ankuppelbar ist.

Die Start- und Landestation 1 umfasst weiter eine Haltevor richtung 21 zum Halten des Flugmoduls 3 beim Starten und Lan den des Fluggerätes 2. Die Haltevorrichtung 21 weist vier Ständern 13 auf, die um den ersten, inneren Bereich 5 der Start- und Landestation angeordnet und in einem Geländeunter grund verankert sind. Am oberen Ende der Ständer 13 ist je weils ein gabelförmiges Greifer- und Auflageelement 11 ange ordnet .

Mittels der vier Greifer- und Auflageelemente 11 der Haltevor richtung 21 kann das Flugmodul 3 - mit oder ohne angekuppel ten Transportmodul 4 - an dessen Tragwerksstruktur 16 gehal ten, positioniert und fixiert werden. Es kann auch eine abwei chende Anzahl Ständern 13 und Greifer- und Auflageelemente 11 vorgesehen sein.

Die Greifer- und Auflageelemente 11 sind gummiummantelt und in sich federnd ausgebildet, um harte Landestöße beim Landen des Fluggerätes 2 oder des Flugmoduls abzufedern, liegt die Trag werksstruktur 16 des Flugmoduls 3 auf dem Auflageelement 11 auf Das Flugmodul 3 liegt im Stillstands-Zustand des Fluggerätes 2 mit der Unterseite der Tragwerksstruktur 16 auf den gabelför migen, nach oben offenen Greifer- und Auflageelementen 11 auf, so dass diese ausreichend von den Antriebselemente 17 des Flugmoduls 3 beabstandet sind.

Die Ständer 13 sind längenverstellbar ausgebildet (angedeutet durch die wechselgerichteten Pfeile) , womit das durch die Greifer- und Auflageelementen 11 gehaltene Fluggerät 2 von ei ner Plattform 15 des ersten Bereiches 5 angehoben bzw. auf die Plattform 15 abgesenkt werden kann. In der Plattform 15 des ersten Bereiches ist eine vertikal verstellbare Hubeinrichtung 15 integriert (angedeutet durch die wechselgerichteten Pfei le) , um das Fluggerät oder das entkuppelte Transportmodul 4 oder nur die Beförderungskapsel 19 heben oder senken zu können und insbesondere das Transportmodul 4 zum An- oder Abkuppeln in Bezug zum Flugmodul 3 positionieren zu können.

Außerdem weist die Start- und Landestation eine Abschirmein richtung 9 auf, die beispielsweise wie in Figur 1 gezeigt in der Art eines Schirms flächig oder leicht gewölbt und kreis förmig begrenzt ausgebildet sein kann, und zumindest den ers ten Bereich 5 überspannt. Die Abschirmeinrichtung 9 kann frei tragend ausgebildet sein oder, wie in dem Beispiel nach Fig. 1 vorgesehen, an der Haltevorrichtung 21 befestigt sein.

Die Abschirmeinrichtung 9 verfügt über einen zentral, oberhalb des ersten Bereichs 5 angeordnete, verschließbare Öffnung 22 in der Art einer Irisblende, die bei Anwesenheit des Fluggerä tes 1 oder eines Transportmoduls 4 im ersten, inneren Bereich 5 teilweise geschlossen sein kann, indem sie die Verbindungs einrichtung 20 des Transportmoduls 4 umschließt, und bei Abwe senheit des Fluggerätes 1 oder eines Transportmoduls 4 oder einer Verbindungseinrichtung 20 des Transportmoduls 4 voll ständig geschlossen werden kann. D.h. auch bei Anwesenheit nur eines Flugmoduls 3, das oberhalb des ersten, inneren Bereichs 5 von der Haltevorrichtung 21 gehalten wird, kann die Öffnung 22 vollständig geschlossen werden.

Der erste, innere Bereich kann Einrichtungen zur Stromversor gung der Start- und Landestation 1 aufweisen, optional zur Stromversorgung eines integrierten Lademoduls sowie optional zur direkten oder indirekten Stromversorgung des Fluggeräts 2 bzw. dessen Module (Flugmodul 3, Transportmodul 4) .

Zudem kann eine Kommunikationseinrichtung zur internen und ex ternen Kommunikation vorgesehen sein. Weiterhin kann eine Überwachungseinrichtung vorhanden sein, mittels der zumindest der innere Bereich 5 überwacht werden kann, so dass ein Start oder eine Landung erst dann durchgeführt werden kann, wenn die Unversehrtheit des inneren Bereichs 5 bestätigt wurde.

Weiter kann der erste Bereich 5 ein mechanisches und/oder elektronisches System zur Orientierung und/oder Führung des Flugmoduls 3 oder des Fluggeräts 2 bei Start und Landung auf weisen .

Figur 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Start- und Lan destation 1 mit einem senkrecht startenden und landenden Flug gerät 2, welches ein Flugmodul 3 und ein mit dem Flugmodul 3 gekuppeltes Transportmodul 4 aufweist.

Die Figuren 3 und 4 zeigen die in Figur 2 dargestellte Start- und Landestation 1 schematisch in unterschiedlichen Ansichten.

Nachfolgend werden lediglich die Unterschiede zur Ausführung der Start- und Landestation 1 nach Fig. 1 beschreiben.

Die Start- und Landestation 1 nach Fig. 2 weist neben dem ers ten, inneren Bereich 5 einen zweiten, äußeren Bereich 6 auf, der den ersten Bereich 5 kreisringförmig und vollständig um schließt. Der zweite Bereich 6 ist zur Aufbewahrung einer Vielzahl von Transportmodule 4 (nicht dargestellt) ausgebil det. Damit ist der erste Bereich 5 der Start- und Landestation 1 nach Fig. 2 in Funktionserweiterung zur temporären Anordnung eines Transportmoduls 4 bezüglich des Flugmoduls 3 ausgebil det .

Konstruktiv umfasst der zweite Bereich der Start- und Lan destation 1 nach Fig. 2 eine Grundplatte 12, auf der die Säu len 13 der Haltevorrichtung 21 gründen. Die Säulen 13 sind ge bogen ausgebildet, um eine als Dachkonstruktion ausgebildeten Abschirmeinrichtung 9 zu tragen, die den ersten und zweiten Bereich 5, 6 überspannt. Die Dachkonstruktion 9 weist Wind leitlamellen 10 auf, die im Ausführungsbeispiel als nach außen geschwungene, kreisringförmige Glasplatten ausgeführt sind, um den Abwind der Antriebseinheiten 17 des Flugmoduls 3 und Wit terungseinflüsse abzuhalten.

Ein oberer Rand der verschließbaren Öffnung 22 in der Abschir meinrichtung 9 oberhalb des ersten Bereichs 5 wird von mehre ren balkenförmigen, hexagonal angeordneten, mit einander ver bundenen Auflageelementen 11 gesäumt (siehe näher Figuren 3 und 4) . Die balkenförmigen Auflageelemente 11 sind gummiumman telt und federnd ausgebildet, um harte Landestöße des Flugmo duls 3 beim Landen abzufedern. Im Stillstands-Zustand des Fluggerätes 2 liegt die Unterseite der Tragwerksstruktur 16 des Flugmoduls 3 auf den balkenförmigen Auflageelementen 11 auf, womit diese ausreichend von den Antriebselemente 17 des Flugmoduls 3 beabstandet sind.

Die Grundplatte 12 kann die Einrichtungen zur Stromversorgung der Start- und Landestation 1 aufweisen, optional zur Strom versorgung eines integrierten Lademoduls sowie optional zur direkten oder indirekten Stromversorgung des Fluggeräts 2 bzw. dessen Module (Flugmodul 3, Transportmodul 4) .

Zudem kann in der Grundplatte 12 die technische Ausstattung für die Kommunikationseinrichtung und die Überwachungseinrich tung vorgesehen sein. Der erste und zweite Bereich 5, 6 sind mittels einer Trennein richtung 14 räumlich voneinander getrennt. Die Trenneinrich tung 14 ist im Ausführungsbeispiel als Glaswand ausgebildet, die über einen verschließbaren Ein- bzw. Ausgang zum inneren Bereich 5 verfügt. Demgegenüber ist der zweite Bereich 6 von außen frei zugänglich.

Der erste und zweite Bereich 5, 6 enthalten ein Logistiksystem

7, welches ein oder mehrere Förderbänder und mehrere schalen förmige Aufnahmevorrichtungen 8 (Lagerschalen 8) umfasst, die mittels der Förderbänder bewegt werden können.

Die Lagerschalen 8 des Logistiksystems 7 sind zur Aufnahme und Positionierung des Transportmoduls 4 und weiteren nicht darge stellten Transportmodulen vorgesehen.

Die Lagerschalen 8 und die aufgenommenen Transportmodule 4 können mittels des Förderbands des Logistiksystems 7 über ver schieden ausgebildeten Förderlinien (Figur 2, 3) innerhalb des zweiten Bereichs 6 oder vom ersten Bereich 5 in den zweiten Bereich 6 oder umgekehrt bewegt werden.

Im ersten Bereich 5 kann eine Lagerschale 8 zur Aufnahme und Positionierung der Beförderungskapsel 19 des an- oder abzukup pelnden Transportmoduls 4 des startenden oder landenden Flug geräts 2 temporär angeordnet werden, wobei diese Lagerschale 8 mittig in Bezug zum ersten Bereich und zum Fluggerät 2 positi oniert ist. Demgegenüber sind im zweiten Bereich 6 mehrere La gerschalen 8 konzentrisch um den ersten Bereich 5 beweglich angeordnet, die der Aufbewahrung von temporär nicht benötigten Transportmodule 4 (nicht dargestellt) dienen.

Die Form der Lagerschalen 8 folgt weitgehend der äußeren Kon tur des unteren Bereiches der Beförderungskapsel 19 des Trans- portmodules 4, wobei diese die Beförderungskapsel 19 teilweise umschließen . Zudem weisen die Lagerschalen 8 eine Einrichtung zur indukti ven Ladung der Transportmodule 4 auf.

Die Start- und Landestation 1, wie beispielsweise vorstehend bezugnehmend auf Figur 2 bis 4 beschrieben, kann wie nachste hend beschrieben, zusammen mit dem modularen Fluggerät 2 ge- handhabt werden.

Grundsätzlich ist vorgesehen, dass entweder ein Fluggerät 2, d. h. ein Flugmodul 3 mit angekuppeltem Transportmodul 4, oder ein Flugmodul 3 allein startet oder landet. Beim Start- und Landevorgang kann das Flugmodul 3 ein Orientierungs- und/oder Steuerungssystem der Start- und Landestation 1 nutzen, so dass ein präziser An- bzw. Abflug mit der erforderlichen Positio nierung des Flugmoduls 3 bzw. Fluggeräts 2 gegenüber der

Start- und Landestation 1 erreicht werden kann.

Vor dem Starten und nach dem Landen liegt das Flugmodul 3 mit seiner Tragwerksstruktur 16 auf den balkenförmigen Auflageele menten 11 auf. Die Verbindung von Flugmodul 3 und Transportmo dul 4 kann bevorzugt im lastfreien Zustand erfolgen. Dazu kann das Transportmodul 4 mittels der vertikal verstellbaren Platt form 15 bezüglich des auf den balkenförmigen Auflageelementen 11 aufliegenden Flugmoduls 3 positioniert werden.

Vor der Kupplung des Flugmoduls 3 mit dem Transportmodul 4 po sitioniert das Logistiksystem 7 der Start- und Landestation 1 eine Lagerschale 8 mit einem Transportmodul 4 innerhalb des ersten Bereichs 5, um z. B. den Zu- oder Ausstieg oder ein Be- oder Entladen des Transportmoduls 4 zu ermöglichen und die ge naue Position für die Kupplung mit dem Flugmodul 3 herzustel len .

Der Zu- oder Ausstieg oder das Be- oder Entladen des Trans portmoduls 4 kann aber auch außerhalb des ersten Bereiches 5 während der Positionierung des Transportmoduls 4 mittels des Logistiksystems 7 im zweiten Bereich 6 erfolgen. Nach der Kupplung des Flugmoduls 3 mit dem Transportmodul 4 wird der gemeinsame Start mit dem Flugmodul 3 vorbereitet und durchgeführt .

Während der Kupplungsprozess noch mit einer weitestgehend ge schlossen gehaltenen Öffnung 22 erfolgen kann, wird die Öff nung 22 zum Starten und Landen des Fluggeräts 2 geöffnet.

Das Starten und Landen des Fluggeräts 2 sind bevorzugt nur möglich, wenn sich keinerlei unerlaubte Personen, z. B. Passa giere oder Bodenpersonal, Tiere oder lose Gegenstände, z. B. Ersatzteile, Bauteile, Werkzeuge etc., im ersten, durch die geschlossene Glaswand 14 getrennten Bereich 5 befinden.

Dadurch kann das Herumwirbeln oder -schleudern von Gegenstän den verhindert werden, so dass die Sicherheit in der Start- und Landestation erhöht wird.

Während des Startens des Fluggeräts 2 kann bereits ein weite res Transportmodul 4 aus dem zweiten Bereich 6 für die Überga be an den ersten Bereich 5 organisiert werden, um nach der er folgten Landung eines weiteren Fluggerätes 2 oder eines Flug moduls 3 den nächsten Kupplungs- und Startprozess im ersten Bereich 5 vorzubereiten.

Das Transportmodul 4 und die Start- und Landestation 1 können mittels einer zur systeminternen Kommunikation ausgebildeten Kommunikationseinrichtung miteinander kommunizieren.

Beispielsweise kann eine Statusmeldung des Transportmoduls 4 über einen Beladungs- und/oder Zustiegsstatus ausgetauscht werden. Außerdem kann das Transportmodul 4 eine Statusmeldung über das Erreichen eines Sicherungszustands kommunizieren, so dass eine Positionierung mittels des Logistiksystems 7 initi iert werden kann. Die Start- und Landestation 1 kann eine Sta tusmeldung über das Erreichen einer finalen Position Flugge räts 2 oder des Transportmoduls 4 kommunizieren, um z. B. den Ein- und Ausstieg für Passagiere frei zu geben. Ebenso kann vorgesehen sein, dass auch das Flugmodul 3 und die Start- und Landestation 1 mittels einer zur systeminternen Kommunikation ausgebildeten Kommunikationseinrichtung mitei nander kommunizieren können. Beispielsweise kann eine Status meldung zur finalen, fixierten Position des Transportmoduls 4 an das Flugmodul 3 erfolgen, um die Möglichkeit des Ab- oder Ankuppelns vom bzw. an das Flugmodul 3 zu signalisieren.

Eine weitere Statusmeldung kann durch das Flugmodul 3 hin sichtlich des absolvierten An- oder Abkuppelns des Transport moduls 4 erfolgen, um eine Startbereitschaft oder den Ab schluss des Landevorgangs zu signalisieren.

Eine weitere Statusmeldung kann durch das Flugmodul 3 über das erfolgreiche Landen auf den Auflageelementen 11 der Haltevor richtung 21 x und/oder über das Erreichen einer finalen Posi tion des Fluggerätes 2 bzw. des Flugmoduls 3 in der Start- und Landestation 1 abgegeben werden, um z. B. ein Ein- oder Aus steigen der Passagiere oder ein Be- oder Entladen der Nutzlast freizugeben .

Eine weitere Statusmeldung kann die Unversehrtheit des ersten Bereichs 5 und/oder den Beladungsstatus, z. B. Gewicht, Ver riegelung, Sicherung etc., des Transportmoduls 4 vermelden, so dass ein Start- oder Landevorgang gefahrlos eingeleitet werden kann .

Der hier verwendete Ausdruck „und/oder", wenn er in einer Rei he von zwei oder mehreren Elementen benutzt wird, bedeutet, dass jedes der aufgeführten Elemente alleine verwendet werden kann, oder es kann jede Kombination von zwei oder mehr der aufgeführten Elemente verwendet werden.

Wird beispielsweise eine Beziehung beschrieben, welche die Komponenten A, B und/oder C, enthält, kann die Beziehung die Komponenten A alleine; B alleine; C alleine; A und B in Kombi nation; A und C in Kombination; B und C in Kombination; oder A, B, und C in Kombination enthalten. Bezugszeichenliste

Start- und Landestation

Fluggerät

Flugmodul

Transportmodul

erster Bereich

zweiter Bereich

Logistik S ystem

Aufnahmevorrichtung, Lagerschale

Abschirmeinrichtung

Windleitlamellen

Auflageelement, gabelförmig, balkenförmig Grundplatte

Säule, Ständer, säulenförmig, bogenförmig Trenneinrichtung

vertikal verstellbare Plattform

Tragwerks S truktur

Antriebseinheit

Zentraleinheit

Beförderungskapsel

Verbindungseinrichtung

Halteeinrichtung

verschließbare Öffnung