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Patent Searching and Data


Title:
WEDGE-CLAMPED VISE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/176700
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a machine vise comprising a base (1) that includes a stationary jaw (2) and one or two movable clamping jaws (3) along with a spindle (8). The multi-part clamping jaw (3) is clamped in a conventional manner by the spindle (8). The clamping pressure is transmitted via the block (5) to the pressure piece (4) that slides the clamping jaw wedges (7) against the pressure wedge (6) and eliminates the lateral and vertical play between the base (1) of the vise and the clamping jaw (3).

More Like This:
WO/2013/077584MULTI-VISE
JPH10337624CLAMP DEVICE FOR MACHINE TOOL
Inventors:
SCHACHINGER, Johann (Schwendt 26, 4775 Taufkirchen, 4775, AT)
Application Number:
AT2016/000053
Publication Date:
November 10, 2016
Filing Date:
May 04, 2016
Export Citation:
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Assignee:
SCHACHINGER, Johann (Schwendt 26, 4775 Taufkirchen, 4775, AT)
International Classes:
B25B1/10; B25B1/12; B25B1/24
Foreign References:
GB318816A1929-09-12
US3643936A1972-02-22
EP0460457A21991-12-11
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Claims:
Patentansprüche

1 . Spannbacke für einen Schraubstockschlitten, welche mehrteilig ausgeführt ist, wobei die Teile keilförmig ineinander greifen und den Schlitten durch Gegendruck vom am Schraubstockbett(l ) montierten festen Backen verklemmen, dadurch gekennzeichnet, dass die keilförmigen Teile ( Spannbackenkei 1( 7) und Druckkeil(6)) schräg ineinander greifen, wobei die Innenseite der Schraubstockführung zur

Horizontalgleitfläche in einem spitzen Winkel ausgeführt ist, und dadurch das

Höhenspiel zwischen Spannbacke(3) und Horizontalgleitfläche sowie das Seitenspiel zwischen Spannbacke(3) und Schraubstockbett(l ) egalisiert.

2. Spannbacke nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet dass die verschiedenen Spannelemente, (Spannbacke(3) mit Spannbackenkeil(7), Druckstück(4) und

Druckkeile(6)), beweglich mit definiertem Abstand miteinander verbunden sind.

3. Spannbacke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass Druckkeile(6) und Spannbackenkeil (7) doppelt schräg ausgeführt sind und dadurch den Freiraum zwischen Spannbacken(3) und Schraubstockbett(l) seitlich wie vertikal ausfüllen.

4. Spannbacke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die

Keilspannelemente als Doppeldruckkeil(9) und Doppelspannkeil(lO) ausgeführt sind und dadurch Spannbacke(3) mit dem Schraubstockbett(l) in beide

Spindeldrehrichtungen geklemmt wird.

5. Spannbacke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die

Spannbackenkeile(7) ein oder beidseitig an den Kontaktstellen mit einer Beschichtung oder einer Zwischenlage versehen sind.

6 Spannbacke nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Spannbackenkeile(7) zusätzlich spannkraftverstärkend durch Spindelkeil(12) und Klemmkeile(l 1) gespannt werden.

Description:
Die Erfindung betrifft den Spannbacken eines Maschinenschraubstocks. Dieser ist üblicherweise im Schraubstockbett geführt und wird mit der Spindel, die im Bock ihr Widerlager hat, gegen das zu spannende Element gepresst. Da zwischen

Spannbackenfuhrungen und Schraubstockbett ein minimales Spiel notwendig ist, ist eine abstandsfreie Verbindung seitlich mit dem Schraubstockbett nicht gegeben. Bei großen Druckkräften auf das gespannte Element oder langem Backenabstand kann es zu minimalen, kaum wahrnehmbaren Verschiebungen und bei mechanischer

Bearbeitung zu Vibrationen kommen, die sich negativ auf Haltekraft, Maßhaltigkeit und Oberfläche des gespannten Teils auswirken können.

Keilspannvorrichtungen werden in der Spanntechnik verschiedentlich verwendet, z.B. als Keilspannelemente oder Tiefspannbacken. Sie lösen das Problem jedoch nur teilweise. Keilspannelemente klemmen dabei zu fixierende Elemente gegen einen festsitzenden Anschlag. Tiefspannbacken sind Schraubstockelemente die das festzuhaltende Werkstück klemmen und gegen eine Auflage pressen, den

Spannbacken aber nicht seitlich stabilisieren, im Gegenteil oft ein zusätzliches seitliches Spiel benötigen.

Die Erfindung GB 318816 A (Fritz Steinhaus, Wilhelm Steinhaus) 12.September 1929 kommt meiner Idee am nächsten, die in den Spannbacke eingreifenden Keile sind jedoch rechtwinkelig zur Horizontalgleitfläche ausgeführt und werden durch beidseitig angeordnete Druckstücke geklemmt bzw. gelöst.

Die Erfindung EP 1375069 A2 (Roemheld A Gmbh & Co Kg) 2. Jänner 2004 beinhaltet die typischen Merkmale der sehr gebräuchlichen Schraubstöcke mit

Tiefspannbacken die jedoch nicht seitlich stabilisieren.

Die Erfindung EP 0460457 A2 (Arnold Franz [DE]) 11. Dezember 1991 offenbart einen Schraubstock mit Spannkraftverstärkung und Niederzugbacke, die den Schlitten gegen die Horizontalgleitfläche klemmen, aber nicht seitlich stabilisieren.

Im Folgenden wird die Erfindung an mehreren in der Zeichnung dargestellten

Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Fig.1 die Seitenansicht des Maschinenschraubstocks mit Schnittlinie entlang des Schraubstockbetts und eines Vertikalen Schnittlinie durch die Spannbacke, Fig.2 einen Teilschnitt durch die Spannbacke des Maschinenschraubstocks mit Druckkeil und Spannbackenkeil im Schraubstockbett innenliegend,

Fig.3 einen Teilschnitt durch die Spannbacke des Maschinenschraubstocks mit Druckkeil und Spannbackenkeil im Schraubstockbett außenliegend,

Fig.4 einen Teilschnitt durch die Spannbacke des Maschinenschraubstocks mit doppelseitig wirkendem Doppeldruckkeil und Doppelspannkeil,

Fig.5 einen Teilschnitt durch die Spannbacke des Maschinenschraubstocks mit Druckkeil und Spannbackenkeil im Schraubstockbett mit zusätzlichem

Klemmmechanismus, Fig.6 einen Ausschnitt aus Fig.5 in dem der Kraftverlauf beim Klemmen durch Pfeile dargestellt wird.

Fig.7 einen Schnitt durch Spannbackenkeile und den Druckkeil, die schräge

Ausfuhrung so angebracht, dass der Spannbacken durch den Klemmdruck nach oben gedrückt wird.

Fig.8 einen Schnitt durch Spannbackenkeile und den Druckkeil, die schräge

Ausführung so angebracht, dass der Spannbacken durch den Klemmdruck nach unten gedrückt wird.

Die vorgestellten Keilspannelemente am Schraubstock ermöglichen es, die

Spannbacke(3) mit dem Schraubstockbett(l) in geklemmtem Zustand spielfrei zu verbinden und zusätzlich die Spannkraft des Schraubstocks zu erhöhen.

Erreicht wird dies durch eine mehrteilige Spannbacke(3). Druckkeil(6) und

Spannbacke(3) sind dabei entweder als ein Teil ausgeführt oder fix miteinander verbunden. Das Druckstück(4) ist mit den Spannbackenkeilen(7) beweglich verbunden, so dass die Spannbackenkeile(7) bei Druckbeaufschlagung seitlich bewegen können und den Bereich zwischen Schraubstockbett(l) und Spannbacke(3) optimal ausfüllen. Damit die Spannbacke(3) am Schraubstockbett(l) bewegt werden kann, muss zwischen dem Druckkeil(6) und den Spannbackenkeilen(7) ein kleiner Zwischenraum bestehen, die Elemente müssen beweglich mit definiertem Abstand miteinander verbunden sein.

In den Darstellungen sind die beweglichen Verbindungen zwischen Druckstück(4) und Spannbackenkeilen(7) der Einfachheit halber als strichlierte Linien ausgeführt.

Der Schraubstock (nach Fig. 2) wird dabei konventionell mit der Spindel(8) geklemmt, der Spanndruck überträgt sich über den Bock(5) auf das Druckstück(4) welches die Spannbackenkeile(7) gegen den Druckkeil(6) schiebt. Der Druckkeil(6), welcher als Teil der Spannbacke(3) ausgeführt oder mit ihr fix verbunden ist, wird gegen das zu spannende Element und gegen den festen Backen(2) geschoben bis sich Widerstand aufbaut. Die Spannbackenkeile(7) schieben sich an der Innenfuhrung des Schraubstockbetts(l) entlang gegen den Druckkeil(6), und klemmen die

Spannbacke(3) am Schraubstockbett(l) spielfrei fest. Durch die doppelt schräge Ausführung der Spannbackenkeile(7) wird die Spannbacke(3) zusätzlich nach oben bzw. nach unten gedrückt und nach demselben Prinzip das Höhenspiel beseitigt.

Die Schraubstockschlittenausführung (nach Fig. 4) mit Doppeldruckkeil(9) und Doppelspannkeil(lO) klemmt in beide Bewegungsrichtungen des Schlittens nach der oben beschriebenen Art. Bei Doppelschlittenausführung oder Rückwärtsspannern kann in beide Bewegungsrichtungen des Schraubstockschlittens gespannt werden. In der Schraubstockschlittenausführung (nach Fig. 5) mit Spindelkeil( l 2) und

Klemmkeil(l 1 ) wird eine zusätzliche Version vorgestellt, bei der die auf der

Spindel(8) befindliche Feder( 13 ) nach Erreichen eines gewissen Vordrucks gegen das gespannte Element nachgibt und den verbleibenden Restweg der Spindel(8), (der Weg, den die Feder bis zum Anschlag nachgibt) diese den Spindelkeil( 12) gegen den Klemmkeil( 1 1 ) presst. Dessen Seitwärtsbewegung unter dem Spannbackenkeil(7) verstärkt den Druck des Spannbackens(3) gegen das gespannte Element.

Beim lösen der Klemmung wird das Druckstück(4) und die daran fixierten

Spannbackenkeile(7) mit der Spindel(8) zurückgezogen, die feste Verbindung mit Schraubstockbett(l), Spannbacke(3) und Druckkeil(6) wird gelöst, die Teile der Spannbacke(3) werden locker am Schraubstockbett(l) zurückbewegt.

Werden die Gleitflächen zwischen den Spannbackenkeilen(7) und dem Druckkeil(6) bzw. Schraubstockbett(l) mit einer Gleitschicht beaufschlagt (z.B. Messing oder Bronze) oder wird die Kontaktfläche mit einer entsprechenden Zwischenlage versehen, vermindert dies die Reibung und kann zur Dämpfung extern entstehender Vibrationen beitragen, da eine andersstoffliche Zwischenlage entstehende

Schwingungen abschwächen oder verändern kann.

B ezugszeichenliste

1. Schraubstockbett

2. fester Backen

3. Spannbacke

4. Druckstück

5. Bock

6. Druckkeil

7. Spannbackenkeil

8. Spindel

9. Doppeldruckkeil

10. Doppelspannkeil

1 1. Klemmkeil

12. Spindelkeil

13. Feder (kann z.B. auch als Tellerfeder ausgeführt sein) Entgegenhaltungen

Dl : GB 318816 A (Fritz Steinhaus, Wilhelm Steinhaus) 12.September 1929

Der Grundlegende Unterschied ist, dass die bewegliche Backe lose auf der

Grundplatte ohne die Hilfe der Spindel verschoben werden kann und nicht wie bei meiner Erfindung mit definiertem Spiel aneinander fixiert ist.

Die Spannkeile sind außerdem rechtwinkelig zum Schraubstockbett ausgeführt und können somit nur horizontal den Schraubstockschlitten mit dem Bett verspannen. In meiner Erfindung sind die Keilspannelemente doppelt schräg ausgeführt, d.h. dass das horizontale wie das vertikale Spiel beseitigt wird.

D2: US 3643936 A (Hostetter John L) 22.Februar 1972

Technisch aufwändiger Schraubstock bei dem die Spannbacke mit der Spindel über ein Widerlager ähnlich einem Schmiedeschraubstock gegen die Spannbacke verspannt wird. Der Spannbacken wird durch Keile und Stäbe fixiert.

Es wird weder das vertikale noch das horizontale Spiel beseitigt. Durch die gänzlich andere Bauform lassen sich die Schraubstöcke nur bedingt vergleichen.

D3: EP 1375069 A2 (Roemheld A Gmbh & Co Kg) 2 Jänner 2004

Spannbacken sind als Tiefspannbacken ausgeführt und drücken das Werkstück eine Auflagefläche die z.B. das Schraubstockbett sein kann.

Es wird das vertikale nicht aber das horizontale Spiel beseitigt.

D4: EP 0460457 A2 (Arnold Franz [DE]) 1 1. Dezember 1991

Der Kraftverstärker wirkt über einen Unterzugspanner auf die Spannbacke, wobei ein Keil Kugeln über eine Schrägung gegen den Unterzugspanner auf den Unterteil der Spannbacke presst der direkt über eine keilförmige Gleitfläche mit dem Oberteil der Spannbacke verbunden ist.

Der Unterschied zu meiner Erfindung besteht darin, dass der Schlitten gegen die Horizontalgleitfläche geklemmt, aber seitlich nicht stabilisiert wird, der

Kraftverstärker im Bereich des festen Backen und nicht in der Spannbacke integriert ist.