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Patent Searching and Data


Title:
WIRE, IN PARTICULAR FOR A STRANDED WIRE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/141555
Kind Code:
A1
Abstract:
A wire (10) is disclosed. Said wire (10), when viewed in cross-section, has at least one first portion (12) and at least one second portion (14) that are interlinked via a third portion (16) in which the wire (10) has a reduced cross-section.

Inventors:
SAHINER, Yücel (Lemgoerstrasse 5, Nuernberg, 90425, DE)
SCHILL, Markus (Rechpacherstrasse 27, Muenchen, 80689, DE)
Application Number:
EP2019/050392
Publication Date:
July 25, 2019
Filing Date:
January 09, 2019
Export Citation:
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Assignee:
LEONI KABEL GMBH (Marienstrasse 7, Nuernberg, 90402, DE)
International Classes:
D07B1/06
Foreign References:
DE1241087B1967-05-24
US2250907A1941-07-29
SU867974A11981-09-30
US20040149484A12004-08-05
DE4410113A11995-09-28
JPS5522086A1980-02-16
FR1369618A1964-08-14
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
FRENKEL, Matthias (WUESTHOFF & WUESTHOFF Patentanwälte PartG mbB, Schweigerstrasse 2, München, 81541, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Draht (10),

wobei der Draht (10) im Querschnitt betrachtet wenigstens einen ersten Abschnitt (12) und wenigstens einen zweiten Abschnitt (14) aufweist, die über einen dritten Abschnitt (16) miteinander verbunden sind, in dem der Draht (10) einen verringerten Querschnitt aufweist.

2. Draht (10) nach Anspruch 1,

wobei der Draht (10) eine gewölbte Mantelfläche (MF) aufweist, wobei die Mantelflä- che (MF) im dritten Abschnitt (16) gegenläufig zu ihrer Wölbung im ersten Abschnitt (12) und/oder im zweiten Abschnitt (14) gewölbt ist.

3. Draht (10) nach Anspruch 1 oder 2,

wobei der erste Abschnitt (12) und der zweite Abschnitt (14) des Drahts (10) im Querschnitt betrachtet im Wesentlichen rund ausgebildet sind.

4. Litze (100),

wobei die Litze (100) wenigstens einen Draht (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder eine Mehrzahl an Drähten (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 aufweist.

5. Litze (100) nach Anspruch 4,

wobei die Litze (100) wenigstens ein Einlageelement (18, 20, 22, 24, 26) aufweist.

6. Litze (100) nach Anspruch 4 oder 5,

wobei jeder Draht (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 innerhalb der Litze (100) eine vorbestimmte Position und/oder Stellung einnimmt.

7. Litze (100) nach einem der Ansprüche 4 bis 6,

wobei die Litze (100) wenigstens einen Draht (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 aufweist, dessen erster Abschnitt (12) auf einem ersten Radius (Ri) und dessen zweiter Abschnitt (14) auf einem zweiten Radius (R2) um den Mittelpunkt der Litze (100) angeordnet ist, wobei sich der erste Radius (Ri) und der zweite Radius (R2) unterscheiden.

8. Litze (100) nach einem der Ansprüche 4 bis 7,

wobei die Litze (100) wenigstens einen Draht (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 aufweist, dessen erster Abschnitt (12) und dessen zweiter Abschnitt (14) auf einem Radius (Ri, R2) um den Mittelpunkt der Litze (100) angeordnet sind.

9. Ziehstein (304) zum Herstellen eines Drahts (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

wobei in dem Ziehstein (304) wenigstens eine Öffnung (310) ausgebildet ist, die wenigstens einen Vorsprung (316, 318) aufweist, der den Querschnitt der Öffnung (310) in wenigstens einem Abschnitt verringert.

10. Herstellverfahren für einen Draht (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein Draht (10) durch wenigstens einen Ziehstein (304) mit einer Öffnung (310) hindurchgezogen wird, die den Querschnitt des Drahts (10) in wenigstens einem Abschnitt (16) verringert.

Description:
Draht, insbesondere für eine Litze

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Draht, der insbesondere in einer Litze zum Einsatz kommen kann. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Litze mit wenigstens einem derartigen Draht.

Bekannte Drähte weisen im Wesentlichen einen runden, zumeist einen kreisrunden Querschnitt auf. Durch Drähte mit einem runden Querschnitt ergeben sich einige Restriktionen bei der Herstellung einer Litze mit solchen Drähten. Drähte mit runden bzw. kreisrunden Querschnitt können mit einer Schlagmaschine bei symmetrischer oder regelmäßiger Anordnung der Drähte und Einlagen nur zu einer Litze verarbeitet werden, die im Querschnitt hexagonalförmig ausgebildet ist. Bei einer asymmetri- schen oder unregelmäßigen Anordnung der Drähte und der Einlagen entsteht bei der Herstellung ein Würgeverbund, d.h. der Querschnitt der Litze wird immer weiter eingeschnürt.

Es besteht somit Bedarf für einen Draht, mit dem unter anderem die voranstehend beschriebenen Restriktionen bei der Herstellung einer Litze ausgeräumt werden können.

Dieser Bedarf kann durch den Gegenstand der Ansprüche erfüllt werden.

Gemäß einem ersten Aspekt wird ein Draht bereitgestellt. Der Draht weist im Querschnitt betrachtet wenigstens einen ersten Abschnitt und wenigstens einen zweiten Abschnitt auf, die über einen dritten Abschnitt miteinander verbunden sind, in dem der Draht einen verringerten Querschnitt aufweist.

Der dritte Abschnitt kann zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt angeordnet sein. Der dritte Abschnitt kann den zentralen Abschnitt des Drahts bilden. Der erste Abschnitt, der zweite Abschnitt und der dritte Abschnitt können einstückig ausgebildet sein.

Der Draht kann eine gewölbte Mantelfläche aufweisen. Die Mantelfläche kann im dritten Abschnitt gegenläufig zu ihrer Wölbung im ersten Abschnitt und im zweiten Abschnitt gewölbt sein. Die Mantelfläche kann im dritten Abschnitt beispielsweise konkav gewölbt sein. Im ersten Abschnitt und/oder im zweiten Abschnitt kann die Mantelfläche konvex gewölbt sein. Die Mantelfläche des Drahts kann wenigstens eine Einwölbung aufweisen, die den Querschnitt des Drahts in Richtung des dritten Abschnitts verringert. Die Einwölbung kann im ersten und/oder im zweiten Abschnitt zumindest abschnittsweise konvex gewölbt sein. Es können beispielsweise zwei Einwölbungen vorgesehen sein, die den Querschnitt des Drahts im dritten Abschnitt aus zwei Richtungen oder von zwei Seiten aus reduzieren. Die beiden Einwölbungen können aufeinander zu gerichtet sein. Der dritte Abschnitt kann im Wesentlichen in Form eines Verbindungsstegs zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt ausgebildet sein.

Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt können im Querschnitt betrachtet im Wesentlichen rund ausgebildet sein. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt können im Wesentlichen gleich groß sein. Der Draht kann im Querschnitt betrachtet im Wesentlichen die Form einer 8 oder die Form einer Brille aufweisen. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt können zumindest abschnittsweise einen im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt aufweisen.

Gemäß einem zweiten Aspekt wird eine Litze bereitgestellt. Die Litze weist wenigstens einen Draht mit dem voranstehend beschriebenen Querschnitt auf. Die Litze kann auch eine Mehrzahl an Drähten mit dem voranstehend beschriebenen Querschnitt aufweisen.

Mit den Drähten, die den voranstehend beschriebenen Querschnitt aufweisen, können Litzen hergestellt werden, die einen runden Querschnitt haben.

Die Drähte können aus mehreren Materialien hergestellt sein. Es können aus einem ersten Material hergestellte Drähte und aus einem zweiten Material hergestellte Drähte für eine Litze verwendet werden. Selbstverständlich kann die Litze auch Drähte aufweisen, die aus drei oder mehr unterschiedlichen Materialien hergestellt worden sind.

Die Litze kann wenigstens ein Einlageelement aufweisen. Das wenigstens eine Einlageelement kann in einer vorbestimmten Position in der Litze angeordnet sein. Das wenigstens eine Einlageelement kann zentral in der Litze angeordnet sein. Das wenigstens eine Einlageelement kann den Mittelpunkt der Litze bilden. Die vorbestimmte Position des wenigstens einen Einlageelements kann von der voranstehend erwähnten Position des Einlageelements im Mittelpunkt der Litze abweichen. Das wenigstens eine Einlageelement kann derart in der Litze angeordnet sein, dass die Litze im Querschnitt einen asymmetrischen oder unregelmäßigen Aufbau aufweist. Das wenigstens eine Einlageelement kann einen runden Querschnitt haben. Ferner kann das wenigstens eine Einlageelement auch einen kreisrunden Querschnitt auf- weisen.

Die Litze kann wenigstens einen Draht aufweisen, der auf einem Radius um das Zentrum der Litze angeordnet ist. Die Drähte auf diesem Radius können beispielsweise um wenigstens ein Einlageelement angeordnet sein. Das Einlageelement kann den Mittelpunkt der Litze bilden und von den auf dem Radius angeordneten Drähten umgeben sein. Ferner können zwischen dem Mittelpunkt der Litze und den auf dem Radius angeordneten Drähten weitere Drähte angeordnet sein. Zwischen dem Mittel- punkt der Litze und den auf dem Radius angeordneten Drähten können Drähte vor- gesehen sein, die sich im Wesentlichen in radialer Richtung erstrecken. Ferner können zwischen dem Mittelpunkt der Litze und den auf dem Radius angeordneten Drähten Einlageelemente angeordnet sein. Zwischen dem Mittelpunkt der Litze und den auf dem Radius angeordneten Drähten kann zumindest ein Draht angeordnet sein, der aus einem anderen Material als die Drähte auf dem Radius hergestellt ist. Ferner können einzelne der auf dem Radius angeordneten Drähte durch auf dem Radius angeordnete Einlageelemente voneinander getrennt werden.

Jeder Draht kann innerhalb der Litze in einer vorbestimmten Position und/oder Stel ¬ lung angeordnet werden. Aufgrund des Querschnitts der Drähte können die Drähte während der Herstellung der Litze ihre vorbestimmte Position und/oder Stellung in der Litze beibehalten.

Die Drähte können so in der Litze angeordnet sein, dass sie sich im Wesentlichen in radialer Richtung erstrecken. Die Litze kann wenigstens zwei sich parallel zueinander erstreckende Drähte aufweisen. Die parallelen Drähte können sich in radialer Rich- tung und/oder schräg zu einem Einlageelement erstrecken. Die Litze kann wenigs- tens einen Draht aufweisen, dessen erster Abschnitt auf einem ersten Radius und dessen zweiter Abschnitt auf einen zweiten Radius um den Mittelpunkt der Litze angeordnet sind. Der erste Radius und der zweite Radius können sich unterscheiden.

Die Litze kann wenigstens einen Draht mit dem voranstehend beschriebenen Quer- schnitt aufweisen, dessen erster Abschnitt und dessen zweiter Abschnitt auf einem Radius um den Mittelpunkt der Litze angeordnet ist. Der erste Abschnitt, der zweite Abschnitt und der dritte Abschnitt des Drahts können auf einem gemeinsamen Radi- us um den Mittelpunkt der Litze liegen. Das wenigstens eine Einlageelement kann derart angeordnet sein, dass es die Drähte in ihrer vorbestimmten Position und/oder Stellung hält. Das wenigstens eine Einlageelement kann einen vorbestimmten Abstand zwischen zumindest zwei benachbarten Abschnitten zweier Drähte einstellen. Die Litze kann eine Mehrzahl an

Einlageelemente aufweisen. Die Einlageelemente können derart angeordnet werden, dass sich zumindest einige der Drähte im Wesentlichen in radialer Richtung erstrecken. Die Einlageelemente können so in der Litze positioniert werden, dass sich im Querschnitt ein unregelmäßiger Aufbau der Litze ergibt. Beispielsweise können die Einlageelemente im Querschnitt betrachtet nur in einem Teilbereich der Litze ange- ordnet sein, wohingegen in den übrigen Teilbereichen des Querschnitts der Litze keine Einlageelemente angeordnet sind. Ein Einlageelement der Mehrzahl an Einlageelementen kann den Mittelpunkt der Litze bilden. Es kann ein einziges Einlageele- ment in der Litze vorgesehen sein, das den Mittelpunkt der Litze bildet.

Die Drähte können so angeordnet sein, dass die Litze im Querschnitt hexagonal ausgebildet ist. Die Drähte können in mehreren im Querschnitt hexagonalförmigen Lagen um den Mittelpunkt der Litze angeordnet werden.

Gemäß einem dritten Aspekt wird ein Ziehstein zum Herstellen eines Drahts mit dem voranstehend beschriebenen Querschnitt bereitgestellt. Der Ziehstein hat eine Öffnung. Die Öffnung weist wenigstens einen Vorsprung auf, der den Querschnitt der Öffnung in wenigstens einem Abschnitt verringert.

Gemäß einem vierten Aspekt wird ein Herstellverfahren für einen Draht mit dem voranstehend beschriebenen Querschnitt vorgeschlagen. Ein Draht wird durch wenigstens einen Ziehstein hindurchgezogen. Der Ziehstein hat eine Öffnung, die den Querschnitt des Drahts in wenigstens einem Abschnitt verringert.

Der Draht kann vor dem Ziehstein mit der den Querschnitt in einem Abschnitt verrin- gernden Öffnung durch wenigstens einen weiteren Ziehstein gezogen werden. Beispielsweise kann der Draht durch einen Ziehstein gezogen werden, der eine langlochförmige Öffnung aufweist. Mit einer derartigen Öffnung kann der Draht in einen flachen oder stabförmigen Querschnitt gezogen werden. Ferner kann der Draht zu Beginn des Herstellverfahrens auch durch einen Ziehstein mit einer Öffnung gezogen werden, die den Draht in einen runden Querschnitt überführt. Es versteht sich, dass die vorliegend verwendeten Begriffe lediglich der Beschreibung einzelner Ausführungsformen dienen und nicht als Einschränkung gelten sollen. So- fern nicht anders definiert, haben alle vorliegend verwendeten technischen und wissenschaftlichen Begriffe die Bedeutung, die dem allgemeinen Verständnis des Fachmannes auf dem für die vorliegende Offenbarung relevanten Fachgebiet entspricht; sie sind weder zu weit noch zu eng zu fassen. Werden vorliegend Fachbegriffe unzutreffend verwendet und bringen so den technischen Gedanken der

vorliegenden Offenbarung nicht zum Ausdruck, sind diese durch Fachbegriffe zu ersetzen, die dem Fachmann ein richtiges Verständnis vermitteln. Die vorliegend verwendeten allgemeinen Begriffe sind auf der Grundlage der im Lexikon befindlichen Definition oder dem Zusammenhang entsprechend auszulegen; hierbei ist eine zu enge Auslegung zu vermeiden.

Vorliegend ist zu verstehen, dass Begriffe wie z.B. "umfassen" oder "aufweisen" usw., das Vorhandensein der beschriebenen Merkmale, Zahlen, Operationen, Handlungen, Komponenten, Teile oder deren Kombinationen bedeuten und das Vorhan- densein bzw. die mögliche Hinzufügung eines oder mehrerer weiterer Merkmale, Zahlen, Operationen, Handlungen, Komponenten, Teile oder deren Kombinationen nicht ausschließen.

Obwohl Begriffe wie "erster" oder "zweiter" usw. evtl, zur Beschreibung verschiedener Komponenten verwendet werden, sind diese Komponenten nicht auf diese Begriffe zu beschränken. Mit den obigen Begriffen soll lediglich eine Komponente von der anderen unterschieden werden. Beispielsweise kann eine erste Komponente als zweite Komponente bezeichnet werden, ohne den Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung zu verlassen; ebenso kann eine zweite Komponente als erste Komponente bezeichnet werden. Der Begriff "und/oder" umfasst beide Kombination der mehreren miteinander in Verbindung stehenden Gegenstände sowie jeden Gegen ¬ stand dieser Mehrzahl der beschriebenen Mehrzahl Gegenstände.

Heißt es vorliegend, dass eine Komponente mit einer anderen Komponente "verbun ¬ den ist", damit "in Verbindung steht" oder "darauf zugreift", kann dies heißen, dass sie damit unmittelbar verbunden ist oder auf diese unmittelbar zugreift; hierbei ist aber anzumerken, dass eine weitere Komponente dazwischenliegen kann. Heißt es andererseits, dass eine Komponente mit einer anderen Komponente "unmittelbar verbunden" ist oder "unmittelbar darauf zugreift", ist darunter zu verstehen, dass dazwischen keine weiteren Komponenten vorhanden sind. Nachfolgend werden spezifische Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben; hierbei werden gleichartige Komponenten stets mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei der Beschreibung der vorliegenden Offenbarung wird auf ausführliche Erläuterungen be- kannter verbundener Funktionen oder Konstruktionen verzichtet, sofern diese unnötig vom Sinn der vorliegenden Offenbarung ablenken; derartige Funktionen und Konstruktionen sind dem Fachmann jedoch verständlich. Die beigefügten Zeichnun- gen der vorliegenden Offenbarung dienen der Veranschaulichung der vorliegenden Offenbarung und sind nicht als Einschränkung aufzufassen. Der technische Gedanke der vorliegenden Offenbarung ist derart auszulegen, dass er neben den beigefügten Zeichnungen auch alle derartigen Abwandlungen, Veränderungen und Varianten umfasst.

Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von nicht einschränkend zu verstehenden Ausfüh- rungsbeispielen mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen. Dabei zeigen alle be- schriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den hier offenbarten Gegenstand, auch unabhängig von ihrer Gruppie- rung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehungen. Die Abmessungen und Pro- portionen der in den Figuren gezeigten Komponenten sind hierbei nicht unbedingt maßstäblich; sie können bei zu implementierenden Ausführungsformen vom hier Veranschaulichten abweichen. Es stellen dar:

Figur 1 eine Querschnittsansicht eines Drahts;

Figuren 2 bis 18 Ansichten verschiedener Ausführungsbeispiele einer Litze mit rundem Querschnitt;

Figuren 19 und 20 Ansichten eines Ausführungsbeispiels einer Litze mit hexagona- lern Querschnitt;

Figur 21 einen Ziehstein mit einer runden Öffnung; Figur 22 einen Ziehstein mit einer Öffnung in Form eines Langlochs; und Figur 23 einen Ziehstein zur Herstellung eines Drahts mit einem in einem

Abschnitt verringertem Querschnitt. Figur 1 zeigt eine Querschnittsansicht eines Drahts 10. Der Draht 10 weist einen ersten Abschnitt 12, einen zweiten Abschnitt 14 und einen dritten Abschnitt 16 auf. Der dritte Abschnitt 16 verbindet den ersten Abschnitt 12 und den zweiten Abschnitt 14. Im dritten Abschnitt 16 weist der Draht einen verringerten Querschnitt auf. Der erste Abschnitt 12 und der zweite Abschnitt 14 haben verglichen mit dem dritten Abschnitt 16 einen größeren Querschnitt. Der erste Abschnitt 12 und der zweite Abschnitt 14 sind im Querschnitt betrachtet im Wesentlichen rund ausgebildet. Der dritte Abschnitt 16 erstreckt sich in Form eines Verbindungsstegs zwischen dem ersten Abschnitt 12 und dem zweiten Abschnitt 14.

Der Draht 10 hat eine gewölbte Mantelfläche MF. Die Mantelfläche MF ist im dritten Abschnitt 16 gegenläufig zu ihrer Wölbung im ersten Abschnitt 12 und im zweiten Abschnitt 14 gewölbt. Die Mantelfläche MF ist im dritten Abschnitt 16 abschnittsweise konkav gewölbt. Im ersten Abschnitt 12 und im zweiten Abschnitt 14 ist die Mantel- fläche MF abschnittsweise konvex gewölbt.

In einem xy-Koordinatensystem betrachtet verändert sich der Querschnitt des Drahts 10 entlang seiner Erstreckung in x-Richtung. Ausgehend vom Startpunkt 12i auf der Mantelfläche MF des Drahts 10 vergrößert sich der Querschnitt des Drahts 10 in y- Richtung gewölbt bis zu den Scheitelpunkten 12 2 und 12 3 . Zwischen den Scheitel- punkten 12 2 und 12 3 weist der erste Abschnitt 12 des Drahts 10 seinen größten Querschnitt bzw. seine größte Erstreckung in y-Richtung auf. Ausgehend von den Scheitelpunkten 12 2 und 12 3 verringert sich der Querschnitt des Drahts 10 im ersten Abschnitt 12 gewölbt in Richtung des dritten Abschnitts 16. Im dritten Abschnitt 16 hat der Draht 10 seinen kleinsten Querschnitt in y-Richtung. Da die Mantelfläche MF des Drahts 10 auch im dritten Abschnitt 16 gewölbt verläuft, weist der Draht 10 zwischen den Scheitelpunkten 16i und 16 2 im dritten Abschnitt 16 seinen kleinesten Querschnitt in y-Richtung auf. Ausgehend von den Scheitelpunkten 16i und 16 2 vergrößert sich der Querschnitt des Drahts 10 im zweiten Abschnitt 14 erneut ge- wölbt bis zu den Scheitelpunkten 14i und 14 2 der Wölbung des zweiten Abschnitts 14. Zwischen den Scheitelpunkten 14i und 14 2 der Wölbung der Mantelfläche MF im zweiten Abschnitt 14 weist der Draht 10 im zweiten Abschnitt 14 in y-Richtung seinen größten Querschnitt auf. Beginnend mit den Scheitelpunkten 14i und 14 2 verringert sich der Querschnitt des Drahts 10 in y-Richtung im dritten Abschnitt 14 gewölbt bis zum Endpunkt 14 3 .

Der dritte Abschnitt 16 ist zwischen dem ersten Abschnitt 12 und dem zweiten Abschnitt 14 angeordnet. Der dritte Abschnitt 16 liegt auf einer gedachten Geraden durch den Startpunkt 12i und den Endpunkt 14 3 , die in Figur 1 als strichpunktierte Linie dargestellt ist.

Die voranstehende Beschreibung des Querschnitts des Drahts 10 lässt sich folgen- dermaßen zusammenfassen. Zwischen den Scheitelpunkten 12 2 12 3 und 14i, 14 2 der Wölbungen der Mantelfläche MF in den Abschnitten 12 und 14 weist der Draht 10 jeweils eine Einwölbung EWi und EW 2 auf, die den Querschnitt des Drahts 10 im dritten Abschnitt 16 reduzieren. Die Einwölbungen EWi und EW 2 erstrecken sich in y- Richtung aufeinander zu und verringern den Querschnitt des Drahts 10 im dritten Abschnitt 16. Dadurch weist der Draht 10 im dritten Abschnitt 16 seinen geringsten Querschnitt in y-Richtung auf.

Figur 2 zeigt eine Litze 100. Die Litze 100 weist drei der in Figur 1 gezeigten Drähte auf, die mit 10i, 10 2 und 10 3 bezeichnet sind. Die Litze 100 weist ein Einlageelement 18 auf, das den Mittelpunkt der Litze 100 bildet. Das Einlageelement 18 weist einen runden Querschnitt auf. Die Drähte 10i, 10 2 und 10 3 sind um das Einlageeiement 18 angeordnet und liegen jeweils mit ihrem ersten Abschnitt 12 und ihrem zweiten Ab ¬ schnitt 14 stellenweise an dem Einlageelement 18 an. Die Drähte 10i, 10 2 und IO3 liegen auf einem Radius R um den Mittelpunkt der Litze 100, d.h. auf einem Radius R um das Einlageelement 18.

Die Drähte 10i, 10 2 und 10 3 berühren sich gegenseitig an den Berührstellen BSi, BS 2 und BS3. Der zweite Abschnitt 14 des Drahts 10i liegt an der Berührstelle BSi am ersten Abschnitt 12 des zweiten Drahts 10 2 an. Der zweite Abschnitt 14 des Drahts 10 2 berührt an der Berührstelle BS 2 den ersten Abschnitt 12 des Drahts 10 3 . Der zweite Abschnitt 14 des Drahts IO3 kontaktiert den ersten Abschnitt 12 des Drahts 10i an der Berührstelle BS3. Die Berührstellen BSi, BS 2 und BS3 zwischen den Dräh ¬ ten 10i, 10 2 und IO3 liegen auf dem Radius R um das Einlageelement 18, das den Mittelpunkt der Litze 100 bildet.

Im Folgenden werden aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einzelne Berührstellen in den Figuren gekennzeichnet. Für Figuren, in die Radien eingezeichnet sind, ist davon auszugehen, dass Berührstellen auf diesen Radien liegen, auch wenn die Be ¬ rührstellen nicht in die entsprechenden Figuren eingetragen sind.

Figur 3 zeigt eine Litze 110. Die Litze 110 weist mehrere Einlageelemente 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30 auf. Die Litze 110 weist sechs Drähte 10i bis 10 6 auf. Das Einlageelement 18 bildet den Mittelpunkt bzw. das Zentrum der Litze 110. An dem Einlageele- ment 18 liegen die zweiten Abschnitte 14 der Drähte 10i bis 10 6 an. Die zweiten Abschnitte 14 der Drähte 10i bis 10 6 liegen auf einem ersten Radius Ri um das Einlageelement 18. Die zweiten Abschnitte 14 der Drähte 10i bis 10e berühren sich an den Berührstellen BS ZA gegenseitig. Der erste Radius Ri verläuft durch die Berühr- stellen BS ZA - AUS Gründen der Übersichtlichkeit ist in Figur 3 nur eine der Berührstellen BS ZA zwischen den zweiten Abschnitten 14 der Drähte 10i bis 10e eingetragen.

Die Drähte 10i bis 10 6 erstrecken sich ausgehend von dem Einlageelement 18 schräg nach radial außen. Zwischen zwei ersten Abschnitten 12 zweier benachbarter Drähte 10i bis 1Ü 6 ist eines der Einlageelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 angeordnet. Die ersten Abschnitte 12 der Drähte 10i bis 10 6 und die Einlageelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 liegen auf einem gemeinsamen zweiten Radius R2 um das Einlageelement 18. Die ersten Abschnitte 12 der Drähte 10i bis IO Ö berühren die Einlageelemente 20,

22, 24, 26, 28, 30 an Berührstellen BS EAE . Die Berührstellen BS EAE liegen auf dem zweiten Radius R2. Die Einlageelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 berühren jeweils auch einen zweiten Abschnitt 14 eines der Drähte 10i bis 10 6 an einer Berührstelle BS ZAE - Die Einlageelemente 20, 22, 24, 26, 28, 30 tragen somit dazu bei, dass die Drähte 10i bis 10 6 in der Litze 110 in einer vorbestimmte Position und/oder Stellung angeordnet und gehalten werden können.

Figur 4 zeigt eine Litze 120. Der Aufbau der Litze 120 entspricht weitgehend dem Aufbau der Litze 110, die voranstehend mit Bezug auf Figur 3 beschrieben wurde. Neben den Drähten 10i bis 10b und den Einlageelementen 20, 22, 24, 26, 28, 30 sind weitere Drähte 10 7 bis 10i 5 angeordnet. Die Drähte 10 7 bis IO15 sind auf einem dritten Radius R 3 um das Einlageelement 18 angeordnet. Die Drähte IO7 bis IO15 erstrecken sich mit ihren Abschnitten 12, 14, 16 auf dem dritten Radius R 3 . Der dritte Radius R 3 erstreckt sich durch die Berührstellen BS zwischen einem zweiten Abschnitt der Drähte 10 7 bis IO3.5 und einem ersten Abschnitt 12 eines der Drähte 10 7 bis IO15. Die Berührstelle BS ist beispielhaft zwischen dem zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10 7 und dem ersten Abschnitt 12 des Drahts IO15 eingetragen.

Figur 5 zeigt eine Litze 130. Die Litze 130 weist Drähte 10i bis 10 8 auf. Ferner um ¬ fasst die Litze 130 Einlageelemente 18, 20, 22. Das Einlageelement 18 bildet den Mittelpunkt der Litze 130. Die zweiten Abschnitte 14 der Drähte 10i, IO2, IO4, IO5, 10 7 und 10 8 liegen an dem Einlageelement 18 an. Die Abschnitte 14 der Drähte 10i,

IO2, IO4, 10 5 , 10 7 und 10 8 liegen auf einem Radius Ri um das Einlageelement 18, das den Mittelpunkt der Litze 130 bildet. Diese zweiten Abschnitte 14 berühren sich gegenseitig an den Berührstellen BS ZA , von denen in Figur 5 die Berührstelle BS ZA zwi- sehen dem Draht 10i und dem Draht 10 8 eingetragen ist. Die Einlageelemente 20 und 22, die ersten Abschnitte 12 der Drähte 10i, 10 2 , 10 4 , 10 5 , 10 7 und 10 8 , sowie die Drähte IO3 und 10e mit ihren Abschnitten 12, 14 und 16 liegen auf einem zweiten Radius R 2 . Die Radien Ri und R 2 repräsentieren sich unterscheidende Radien um den Mittelpunkt der Litze 130.

Das Einlageelement 20 ist zwischen den Drähten 10i und 10 2 angeordnet. Das Einla geelement 22 ist zwischen den Drähten 10 7 und 10 8 angeordnet. Die Einlageelemen- te 20 und 22 sind nur in einem Teilbereich des Querschnitts der Litze 130

angeordnet. Die Litze 130 hat einen unregelmäßigen Aufbau. Die Drähte IO3 und

10 6 , die sich mit ihren Abschnitten 12, 14 und 16 auf dem Radius R 2 erstrecken, sind zwischen den Drähten 10 2 und 10 4 bzw. IO5 und 10 7 angeordnet. Die genannten Elemente berühren sich gegenseitig an den Berührstellen BS R2 . Der Radius R 2 ver läuft durch die Berührstellen BS R2 .

Figur 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Litze 140. Der Aufbau der Litze 140 entspricht weitgehend dem Aufbau der Litze 130 gemäß Figur 5. Verglichen mit der Litze 130 gemäß Figur 5 weist die Litze 140 in Figur 6 zusätzliche Drähte 10g bis IO17 auf, die mit ihren ersten Abschnitten 12, zweiten Abschnitten 14 und dritten Abschnitten 16 auf einem Radius R 3 angeordnet sind. Die Drähte 10g bis IO17 berüh ren sich jeweils an den Berührstellen BS. Jeweils ein erster Abschnitt 12 eines der Drähte 10 9 bis IO17 berührt einen zweiten Abschnitt 14 eines der Drähte 10 9 bis IO17 an der Berührstelle BS. Der Radius R 3 erstreckt sich durch die Berührstellen BS. Figur 7 zeigt eine Litze 150 im Querschnitt. Die Litze 150 weist Drähte 10i bis 10 8 auf. Die Drähte 10 2 , IO3, 10 , 10 d , 10 7 und 10 8 liegen mit ihren zweiten Abschnitte 14 an einem Einlageelement 18 an, das das Zentrum der Litze 150 bildet. Die zweiten Abschnitte 14 der Drähte 10 2 , 10 3 , 10 4 , 10 6 , 10 7 und 10 8 liegen auf einem Radius Ri. Die zweiten Abschnitte 14 der genannten Drähte berühren sich untereinander an den Berührstellen BS ZA - Die Einlageelemente 20 und 22, die ersten Abschnitte 12 der Drähte 10 2 , 10 3 , 10 4 , IO Ö , 10 7 und 10 8 sowie die Drähte 10i und IO5 mit ihren Ab- schnitten 12, 14 und 16 liegen auf einem zweiten Radius R 2 . Der Draht 10i ist zwi- schen den Drähten 10 2 und 10 8 angeordnet. Der erste Abschnitt 12 des Drahts 10i berührt den ersten Abschnitt 12 und den zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10 2 . Der zweite Abschnitt 14 des Drahts 10i berührt den ersten Abschnitt 12 und den zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10 8 . Die Berührstelle BS R2 zwischen den ersten Abschnitten 12 der Drähte 10i und 10 2 und die Berührstelle zwischen dem zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10i und dem ersten Abschnitt 12 des Drahts 10 8 liegen auf dem zweiten Radius R 2 . Die voranstehenden Ausführungen gelten analog auch für den Draht 10 5 , der in gleicher Weise wie der Draht 10i angeordnet ist, sich jedoch zwischen den Drähten 10 4 und 1Ü 6 erstreckt. Die Drähte 10i und 10 2 liegen mit ihren beiden Ab- schnitten 12, 14 und 16 auf dem zweiten Radius R 2 .

Die Drähte IO3 und 10 4 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zueinander und in radialer Richtung. Gleiches gilt für die Drähte 10 6 und 10 7 . Die ersten Abschnitte 12 der Drähte IO3 und 10 4 berühren einander. Auch die ersten Abschnitte 12 der Drähte 10 6 und 10 7 berühren einander. Die Berührstellen BS R2 der ersten Abschnitte 12 der Drähte 10 3 , 10 4 , 10e und 10 7 liegen auf einem zweiten Radius R 2 . Das Einlageele- ment 20 ist zwischen den Drähten 10 2 und 10 3 angeordnet. Das Einlageelement 20 berührt den ersten Abschnitt 12 des Drahts 10 2 sowie den ersten Abschnitt 12 und den zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10 3 . Das Einlageelement 22 ist zwischen den Drähten 10 7 und 10 8 angeordnet und berührt den ersten Abschnitt 12 des Drahts 10 8 und die beiden Abschnitte 12 und 14 des Drahts 10 7 . Die Berührstellen BS R2 zwischen dem Einlageelement 20 und 22 mit dem ersten Abschnitt 12 der Drähte 10 2 , IO3, IO7 und 10 8 liegen auf dem zweiten Radius R 2 .

Figur 8 zeigt eine Litze 160. Der Aufbau der Litze 160 entspricht dem Aufbau der Litze 150, weist jedoch zusätzlich eine Lage an Drähten 10 9 bis IO17 auf, die auf einem dritten Radius R 3 angeordnet sind.

Figur 9 zeigt eine Litze 170. Die Litze 170 weist fünf Einlageelement 18, 20, 22, 24 und 26 auf. Das Einlageelement 18 bildet das Zentrum der Litze 170. Die Einla- geelemente 20, 22, 24, 26 sind auf dem Radius R 2 angeordnet. Die Einlageelemente 20, 22, 24 sind jeweils zwischen den Drähten 10 7 , 10i, 10 2 und 10 3 angeordnet. Das Einlageelement 26 ist zwischen den Drähten 10 4 und 10 5 angeordnet. Die Einla geelemente 20, 22, 24, 26 berühren jeweils den ersten Abschnitt 12 der Drähte 10 7 ,

10i, 10 2 , IO3, 10 4 und IO5.

Der Draht 10 Ö erstreckt sich mit seinen Abschnitten 12, 14 und 16 auf dem Radius R 2 . Der erste Abschnitt 12 des Drahts 10 6 berührt den ersten Abschnitt 12 und den zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10 7 . Der zweite Abschnitt 14 des Drahts 10 6 berührt den ersten Abschnitt 12 und den zweiten Abschnitt des Drahts 10 5 .

Die zweiten Abschnitte 14 der Drähte 10i, 10 2 , 10 3 , 10 4 , 10 5 und 10 7 berühren das Einlageelement 18 und liegen auf einem ersten Radius Ri. Die ersten Abschnitte 12 der Drähte 10i bis IO5 und 10 7 liegen auf dem zweiten R 2 . Der Draht 10 Ö liegt mit seinen Abschnitten 12, 14 und 16 ebenso auf dem Radius R 2 wie die Einlageelemente 20, 22, 24, 26.

Figur 10 zeigt eine Litze 180. Die Litze 180 entspricht von ihrem Aufbau her im We- sentlichen der Litze 170. Die Litze 180 weist zusätzlich auf dem Radius R 3 angeordnete Drähte 10s bis 10i6 auf. Ferner sind die Drähte 10i bis 10 5 und 10 7 aus einem anderen Material als die Drähte 10e und 10 8 bis 10i 6 hergestellt. Anders ausgedrückt sind der Draht 10b, der vollständig auf dem zweiten Radius R 2 liegt, und die Drähte 10s bis 10ie auf dem Radius R 3 aus einem anderen Material als die Drähte 10i bis 10 5 und 10 7 hergestellt.

Figur 11 zeigt eine Litze 190. Die Litze 190 weist Einlageelemente 18, 20, 22, 24, 26 auf. Zwischen den Einlageelementen 20 und 26 erstrecken sich die beiden Drähte 1Ü6 und IO7 im Wesentlichen parallel zueinander. Das Einlageelement 20 berührt die Abschnitte 12 und 14 des Drahts IO7 und den ersten Abschnitt 12 des Drahts lOi.

Das Einlageelement 26 berührt die beiden Abschnitte 12 und 14 des Drahts 10 6 und den ersten Abschnitt 12 des Drahts 10 5 .

Der Draht 10 4 liegt mit seinen Abschnitten 12, 14 und 16 auf dem zweiten Radius R 2 . Der erste Abschnitt 12 des Drahts 10 4 liegt an den Abschnitten 12 und 14 des Drahts 10 3 an. Der zweite Abschnitt 14 des Drahts 10 4 berührt die beiden Abschnitte 12 und 14 des Drahts 10 5 . Die Einlageeiemente 20, 22, 24 befinden sich auf dem zweiten Radius R 2 und sind zwischen den Drähten 10 7 , 10i, 10 2 und 10 3 angeordnet. Die zweiten Abschnitte 14 der Drähte 10i, 10 2 , 10 3 , IO5, 10 6 und 10 7 liegen auf dem ersten Radius Ri und die zweiten Abschnitte 14 liegen auf dem zweiten Radius R 2 .

Die Abschnitte 12 und 14 der genannten Drähte liegen auf den sich unterscheidenden Radien Ri und R 2 . Figur 12 zeigt eine Litze 200. Die Litze 200 entspricht von ihrem Aufbau her weitgehend der Litze 190, weist zusätzlich jedoch auf dem dritten Radius R 3 angeordnete Drähte 10 8 bis 10i 6 auf. Die Drähte 10 8 bis 10i6 liegen mit ihren Abschnitten 12, 14 und 16 auf dem dritten Radius R 3 . Figur 13 zeigt eine Litze 210. Die Litze 210 weist fünf Einlageelemente 18, 20, 22,

24, 26 auf. Das Einlageelement 18 bildet den Mittelpunkt der Litze 210. Die Drähte 10 6 und 10 7 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zueinander in radialer Richtung nach außen. Zwischen den Drähten 10 6 und 10 4 erstreckt sich der Draht 10 5 auf dem zweiten Radius R 2/ d.h. die Abschnitte 12, 14 und 16 des Drahts 10 5 liegen auf dem zweiten Radius R2. Das Einlageelement 20 ist zwischen dem Draht 10i und dem Draht IO7 angeordnet und berührt die beiden ersten Abschnitte 12 dieser Drähte. Ferner berührt das Einlageelement 20 den zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10 7 . Das Einlageelement 22 berührt den ersten Abschnitt 12 und den zweiten Abschnitt 14 des Drahts 10i. Zudem berührt das Einlageelement 22 den ersten Abschnitt 12 des Drahts IO2. Das Einlageelement 22 kontaktiert die Abschnitte 12 und 14 des Drahts IO2 und den ersten Abschnitt 12 des Drahts IO3. Das Einlageelement 26 ist zwischen den Drähten 10 3 und 10 4 angeordnet und berührt beide Abschnitte 12 und 14 des Drahts 10 3 und den ersten Abschnitt 12 des Drahts 10 4 .

Die ersten Abschnitte 12 der Drähte 10i bis 10 4 und 10 6 , 10 7 , der Draht 10 5 und die Einlageelemente 20, 22, 24, 26 liegen auf dem zweiten Radius R 2 . Die zweiten Ab- schnitte 14 der Drähte 10i bis 10 4 , 10 6 und 10 7 berühren das Einlageelement 18 und liegen auf dem ersten Radius Ri, der sich von dem Radius R 2 unterscheidet.

Figur 14 zeigt eine Litze 220. Die Einlageelemente 18, 20, 22, 24, 26 und die Drähte 10i bis 10 7 sind wie bei der mit Bezug auf Figur 13 beschriebenen Litze 210 ange- ordnet. Zusätzlich weist die Litze 220 noch die Drähte 10 8 bis 10ie auf, die mit ihren Abschnitten 12, 14 und 16 auf dem dritten Radius R 3 liegen, der sich von den Radien Ri und R 2 unterscheidet.

Figur 15 zeigt eine Litze 230. Die Litze 230 weist Einlageelemente 18, 20 und 22 auf. Das Einlageelement 18 bildet den Mittelpunkt der Litze 230. Die Drähte 10i und 10 2 erstrecken sich parallel zueinander radial auswärts. Gleiches gilt für die Drähte 10 4 und 10 5 . Die Drähte IO3 und 10 6 liegen auf dem zweiten Radius R 2 um den Mittel- punkt der Litze 230, d.h. um das Einlageelement 18 herum. Der Draht IO3 erstreckt sich zwischen den Drähten 10 2 und 10 4 und liegt mit seinem zweiten Abschnitt 14 an den beiden Abschnitten 12 und 14 des Drahts 10 2 und mit seinem ersten Abschnitt 12 an den beiden Abschnitten 12 und 14 des Drahts 10 4 an. Der Draht 10e ist zwi- schen den Drähten IO5 und 10 7 angeordnet. Der erste Abschnitt 12 des Drahts 10e liegt an den Abschnitten 12 und 14 des Drahts 10 7 an. Der zweite Abschnitt 14 des Drahts 10 Ö liegt an den beiden Abschnitten 12 und 14 des Drahts 10 5 an. Die Einla- geelemente 20 und 22 erstrecken sich zwischen den Drähten 10i, 10 7 und 10 8 .

Figur 16 zeigt eine Litze 240, die sich von der Litze 230 durch die Drähte 10 9 bis 10i 7 unterscheidet, die auf dem dritten Radius R 3 angeordnet sind. Figur 17 zeigt eine Litze 230. Die Litze 230 weist ein einziges Einlageelement 18 auf, das den Mittelpunkt der Litze 230 bildet. Die Drähte IOi, 10 3 , 10 4 , 10 6 , 10 7 und 10 9 erstrecken sich jeweils paarweise parallel zueinander und in radialer Richtung ausge- hend von dem Einlageelement 18 nach außen. Die Drähte 10i, 10 3 , 10 4/ 10 6/ 10 7 und 10g liegen mit ihrem zweiten Abschnitt 14 an dem Einlageelement 18 an. Die zweiten

Abschnitte 14 der genannten Drähte liegen auf dem ersten Radius Ri. Die Drähte 10 2 , 10 5 und 10 8 sind auf dem zweiten Radius R 2 angeordnet. Die Drähte 10 2 , 10 5 und 10 8 sind jeweils zwischen den sich paarweise erstreckenden Drähten 10i, 10 9 und 10 3 , 10 4 und IO Ö , 10 7 angeordnet. Die Drähte 10i bis 10 9 sind derart angeordnet, dass sie sich gegenseitig abstützen und sich so in ihrer vorbestimmten Position und/oder Stellung halten können.

Figur 18 zeigt eine Litze 240. Die Litze 240 ist ähnlich wie die Litze 230 aufgebaut. Zusätzlich zu dem in Figur 17 gezeigten Aufbau der Litze 230 weist die Litze 240 noch die auf dem dritten Radius R 3 angeordneten Drähte IO10 bis 10i 8 auf.

Figur 19 zeigt eine Litze 250. Die Litze 250 weist einen hexagonalen Querschnitt auf. Die Drähte 10i bis 10 9 sind derart an dem Einlageelement 18 angeordnet, dass sich ein hexagonaler Querschnitt ergibt. Die Drähte 10i, 10 2 und 10 3 liegen mit ihren beiden Abschnitten 12 und 14 an der Mantelfläche des Einlageelements 18 an, das den Mittelpunkt der Litze 250 bildet. Die Drähte 10 4 bis 10 9 sind derart angeordnet, dass ein erster Abschnitt 12 dieser Drähte jeweils einen ersten Abschnitt 12 und einen Abschnitt 14 der Drähte 10i, 10 2 und 10 3 kontaktiert, wobei die Abschnitte 12 und 14 nicht immer zu einem einzelnen Draht 10i bis 10 3 gehören müssen.

Die Drähte 10i, 10 2 und 10 3 , die das Einlageelement 18 berühren, berühren sich auch untereinander an den Berührstellen BSi. Die Berührstellen BSi liegen auf einem gemeinsamen Radius R. Auch die Drähte 10 4 bis 10 9 berühren sich untereinander an den Berührstellen BS 2 , wobei jeweils ein erster Abschnitt 12 einen zweiten Abschnitt 14 kontaktiert. Die Berührstellen BS 2 liegen aufgrund der hexagonalen Anordnung der Drähte 10 4 bis 10 9 nicht auf einem gemeinsamen Radius.

Figur 20 zeigt eine Querschnittsansicht einer Litze 260. Die Litze 260 weist einen ähnlichen Aufbau wie die Litze 250 auf, die mit Bezug auf Figur 19 beschrieben wur- de. Die Litze 260 weist verglichen mit der Litze 250 zusätzliche Drähte IO10 bis 10i 8 auf, die entlang der Drähte 10 4 bis 10 9 angeordnet sind. Für die Drähte IO10 bis 10i 8 gilt, dass die Abschnitte 12 und 14 jedes der Drähte IO10 bis 10i 8 zusammen einen ersten Abschnitt 12 oder einen zweiten Abschnitt 14 der Drähte 10 4 bis 10 9 kontak- tieren, wobei die Abschnite 12 und 14 nicht immer zu einem einzelnen Draht gehö- ren 10 4 bis 10g müssen, d.h. es können auch der erste Abschnit 12 und der zweite Abschnit 14 zweier Drähte 10 4 bis 10g sein.

Die Figuren 21 bis 23 zeigen Ziehsteine 300, 302 und 304, die zum Herstellen des in Figur 1 gezeigten Drahts 10 dienen können. Der Ziehstein 300 weist eine runde Öffnung 306 auf, um einen Draht in eine Form mit einem runden Querschnit zu ziehen.

Der Ziehstein 302 gemäß Figur 22 weist eine langlochförmige Öffnung 308 auf.

Durch die langlochförmige Öffnung 308 erhält der Draht einen im weitesten Sinne ovalen oder auch stabförmigen Querschnit.

Der Ziehstein 304 bringt den Draht in die in Figur 1 gezeigte Form. Dazu weist der Ziehstein 304 eine Öffnung 310 auf. Durch die Öffnung 310 des Ziehsteins 304 kann beispielsweise ein Draht mit dem durch den Ziehstein 302 erzeugten Querschnit gezogen werden (siehe Figur 22). Die Öffnung 310 weist zwei im Wesentlichen runde Abschnite 312 und 314 auf, die durch zwei Vorsprünge 316 und 318 voneinander getrennt werden. Die Vorsprünge 316, 318 ragen in die Öffnung 310 hinein und sind aufeinander zugerichtet. Durch die Vorsprünge 316 bis 318 wird der Querschnit der Öffnung 310 in diesem Bereich reduziert, d.h. mit den Vorsprüngen 316 und 318 wird der Querschnit des Drahts im driten Abschnit 16 (siehe Figur 1) reduziert.

Die in Figur 1 gezeigten Drähte 10 können derart angeordnet werden, dass sie ihre vorbestimmte Position und/oder Stellung während der Herstellung bzw. während des Verlitzprozesses beibehalten. Dies bedeutet, dass die Drähte 10 in einer vorbestimmten Position und/oder Stellung angeordnet werden und diese Position und/oder Stellung während des Herstellungsprozesses halten können. Während des Verlitzprozesses drehen sich sämtliche Drähte 10 in einem Seilverbund und die einzelnen Drähte 10 können aufgrund ihres Querschnits nicht verschoben werden. Mit den Drähten 10 kann eine Litze mit einem runden Querschnit und auch einem kreisrunden Querschnit erzeugt werden, wie beispielsweise in Figuren 3 bis 18 gezeigt ist. Durch die runden Querschnite der Litze, die mit dem Draht 10 möglich sind, kann Isolationsmaterial eingespart werden, so dass auch die Herstellkosten für eine Litze reduziert werden.

Ferner können, wie in den Figuren 19 und 20 gezeigt ist, auch Litzen mit einem hexagonalen Querschnit erzeugt werden. Auch unregelmäßig aufgebaute Litzen, die nur in bestimmten Teilbereichen Einlageelemente aufweisen, können mit dem in Figur 1 gezeigten Draht 10 hergestellt werden, ohne dass ein Würgeverbund entsteht bzw. der Querschnitt der Litze immer weiter eingeschnürt wird.

Mit dem in Figur 23 gezeigten Ziehstein kann ein Draht 10 gezogen werden, der in einer Litze den Raum von zwei herkömmlichen Drähten 10 mit einem runden Quer- schnitt einnimmt. Dadurch kann die Produktionszeit für den Draht 10 reduziert und Kapazität an der Herstellungsanlage eingespart werden. Bei Aluminiumdrähten wird die Querleitfähigkeit der Litze verbessert, da zwischen den Drähten 10 mit dem voranstehend beschriebenen Querschnitt keine Übergangswiderstände auftreten.

Die Aspekte und Merkmale, die zusammen mit einem oder mehreren der vorangehend detailliert beschriebenen Beispiele und Figuren erwähnt und beschrieben wurden, können ferner mit einem oder mehreren der anderen Beispiele kombiniert werden, um ein ähnliches Merkmal des anderen Beispiels zu ersetzen oder um das Merkmal zusätzlich in das andere Beispiel einzubringen.

Die Beschreibung und Zeichnungen stellen nur die Grundsätze der Offenbarung dar. Weiterhin sollen alle hier aufgeführten Beispiele ausdrücklich nur Lehrzwecken dienen, um den Leser beim Verständnis der Grundsätze der Offenbarung und der durch den (die) Erfinder beigetragenen Konzepte zur Weiterentwicklung der Technik zu unterstützen. Alle hiesigen Aussagen über Grundsätze, Aspekte und Beispiele der Offenbarung wie auch besondere Ausführungsbeispiele derselben sollen deren Entsprechungen umfassen.

Weiterhin sind die nachfolgenden Ansprüche hiermit in die detaillierte Beschreibung aufgenommen, wo jeder Anspruch als getrenntes Beispiel für sich stehen kann.

Wenn jeder Anspruch als getrenntes Beispiel für sich stehen kann, ist zu beachten, dass - obwohl sich ein abhängiger Anspruch in den Ansprüchen auf eine besondere Kombination mit einem oder mehreren anderen Ansprüchen beziehen kann - andere Ausführungsbeispiele auch eine Kombination des abhängigen Anspruchs mit dem Gegenstand jedes anderen abhängigen oder unabhängigen Anspruchs einschließen können. Diese Kombinationen werden hier vorgeschlagen, sofern nicht angegeben ist, dass eine bestimmte Kombination nicht beabsichtigt ist. Weiterhin sollen auch Merkmale eines Anspruchs für jeden anderen unabhängigen Anspruch eingeschlossen sein, selbst wenn dieser Anspruch nicht direkt abhängig von dem unabhängigen Anspruch gemacht ist. Die vorliegende Offenbarung ist natürlich nicht in irgendeiner Weise auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Es werden im Gegenteil viele Möglichkeiten für Modifikationen daran einem Durchschnittsfachmann ersichtlich, ohne von der zugrundeliegenden Idee der vorliegenden Offenbarung abzuweichen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.