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Patent Searching and Data


Title:
DRIVE DEVICE AND STATOR ASSEMBLY THEREFOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2022/200313
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a drive device (1), preferably a window opener drive, of a motor vehicle, having a drive housing (2, 3) and a brushless electric motor (4) which is arranged therein and has a stator assembly which has a stator carrier (12), in the form of a rolled metal sheet or sheet-metal part, and a stator laminated core, which is placed on the stator carrier, as the stator main body (8), and having a rotor (7) with a rotor shaft (11) which is guided via the hollow-cylindrical stator carrier (12).

Inventors:
SPETH MICHAEL (DE)
WEISENSEE ANDREAS (DE)
KUNKEL SASCHA (DE)
STARK DAVID (DE)
Application Number:
PCT/EP2022/057430
Publication Date:
September 29, 2022
Filing Date:
March 22, 2022
Export Citation:
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Assignee:
BROSE FAHRZEUGTEILE SE & CO KG BAMBERG (DE)
International Classes:
E05F15/697; H02K1/18
Foreign References:
DE2452444A11975-07-03
DE202009003767U12009-06-18
US6271611B12001-08-07
DE102016216888A12018-03-08
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Claims:
Ansprüche

1. Antriebsvorrichtung (1 ), insbesondere elektromotorischer Verstellantrieb, vorzugsweise Fensterheberantrieb, eines Kraftfahrzeugs, aufweisend - ein Antriebsgehäuse (2, 3),

- einen im Antriebsgehäuse (2, 3) angeordneten oder montierbaren bürs tenlosen Elektromotor (4) mit einem Stator () mit einem Statorgrundkör per (8) mit einer oder für eine Statorwicklung, und mit einem Rotor (7) mit einer, insbesondere mit einem Getriebe gekoppelten oder koppelbaren, Rotorwelle (11), und

- einen als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführten rohrförmigen Statorträger (12) für den Statorgrundkörper (8).

2. Antriebsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in den als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführten Statorträger (12) ein Lager (13) für die Rotorwelle (11) aufgenommen ist, wobei das Lager (13) in das Blechteil eingerollt ist.

3. Antriebsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführte Statorträger (12) eine Anzahl von aus dem Blechteil ausgestanzten Laschen (15) aufweist.

4. Antriebsvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführte Statorträger (12) mindestens eine radial einwärts gebogene Lasche (15), insbesondere als Anschlag für das Lager (13) und/oder zu dessen Fixierung, aufweist.

5. Antriebsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lasche (15), insbesondere drei umfangsseitig verteilt angeordnete Laschen (15), in einem dem Statorgrundkörper (8) zu geordneten ersten Trägerabschnitt (Ti) des Statorträgers (12) vorgesehen ist.

6. Antriebsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführte Statorträger (12) mindestens eine radial auswärts gebogene oder ausgestellte Lasche (15), insbesondere als Anschlag für den Statorgrundkörper (8) und/oder zur Fi xierung des Statorträgers (12) im Antriebsgehäuse (2, 3), aufweist.

7. Antriebsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lasche (15), insbesondere drei umfangsseitig verteilt angeordnete Laschen (15), in einem dem Statorgrundkörper (8) ab gewandten zweiten Trägerabschnitt (T2) vorgesehen ist.

8. Antriebsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,

- dass das den Statorträger (12) bildende gerollte Blech oder Blechteil an dessen einander zugewandten Stoßkanten (18a, 18b) offen geschlitzt oder verschweißt ist, oder

- dass die einander zugewandten Stoßkanten (18a, 18b) des den Stator träger (12) bildenden gerollten Blechteils formschlüssig gefügt sind.

9. Antriebsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das den Statorträger (12) bildende gerollte Blech oder Blechteil am dem Statorgrundkörper (8) zugeordneten ersten Trägerabschnitt (Ti) eine strukturierte, insbesondere geprägte oder gerändelte oder gekerbte, Außen kontur (22) aufweist.

10. Antriebsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführte Statorträger (12) zur, insbesondere formschlüssigen, Verbindung mit dem, insbesondere als Statorblechpaket ausgeführten, Statorgrundkörper (8), und mit einem Ge triebegehäuse (3) als Teil des Antriebsgehäuses (2, 3) vorgesehen und ausgebildet ist.

11.Antriebsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die radial einwärts und radial auswärts gerichteten Laschen (15) des als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführten Statorträger (12) an unter schiedlichen Blechteilabschnitten vorgesehen sind.

12. Antriebsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführte Statorträger (12) an einer Trägerstirnseite () eine Anzahl an, insbesondere kronenartig angeord neten, Axiallaschen (19) aufweist.

13. Antriebsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführte Statorträger (12) mantel- oder außenseitig eine strukturierte Außenkontur (22) aufweist.

14. Statorbaugruppe für eine Antriebsvorrichtung (1 ) nach einem der Ansprü che 1 bis 9, mit einem Statorgrundkörper (8) für eine oder zur Aufnahme ei ner Statorwicklung und mit einem hohlzylindrischen, als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführten Statorträger (12).

Description:
Beschreibung

Antriebsvorrichtung und Statorbaugruppe hierfür

Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung, insbesondere einen elektromotori schen Verstellantrieb, vorzugsweise einen Fensterheberantrieb, eines Kraftfahr zeugs. Sie betrifft weiter eine Statorbaugruppe für eine solche Antriebsvorrichtung.

Eine Antriebsvorrichtung, die beispielsweise als elektromotorischer Verstellantrieb eines Kraftfahrzeugs ein Stellelement zwischen zwei Endpositionen entlang eines Verstellweges antreibt, umfasst üblicherweise einen Elektromotor und ein mit die sem gekoppeltes Getriebe, das in einem Getriebegehäuse angeordnet ist. Für eine derartige Antriebsvorrichtung kann ein bürstenloser Elektromotor eingesetzt werden, der einen Stator mit einer Drehfeldwicklung (Statorwicklung) und einen permanenterregten Rotor mit einer Rotorwelle aufweist, die mit einem Getriebe gekoppelt oder mit diesem koppelbar ist.

Aus der DE 102016216888 A1 ist eine Antriebsvorrichtung zum Verstellen eines Abdeckelements eines Fahrzeugs, insbesondere für eine Fensterhebereinrich tung, bekannt. Die Antriebsvorrichtung umfasst ein Abtriebselement zum Verstel len des Abdeckelements und eine Motoreinheit, die einen Elektromotor mit einem Stator und mit einem Rotor sowie mit einer mit dem Rotor verbundenen, um eine Wellenachse drehbaren Antriebswelle zum Antreiben des Abtriebselements auf weist. Ein Antriebsgehäuse nimmt die Motoreinheit zumindest teilweise auf, wobei der Stator über ein Lagerelement mit einem feststehenden Gehäuseabschnitt des Antriebsgehäuses verbunden ist, und wobei das Lagerelement eine Lageröffnung aufweist, in der die Antriebswelle drehbar zum Stator gelagert ist. In einer Ausgestaltung weist das Lagerelement einen ersten Schaftabschnitt auf, der fest mit einem Statorkörper des Stators verbunden ist. Ein axial zu dem ersten Schaftabschnitt versetzter, zweiter Schaftabschnitt ist demgegenüber fest mit dem Gehäuseabschnitt verbunden, sodass das Lagerelement eine feste Verbindung des Stators mit dem Gehäuseabschnitt schafft. Der Rotor ist als radial zur Wellen achse außerhalb des Stators umlaufender Außenläufer ausgebildet. Der Elektro motor der Motoreinheit ist somit als Außenläufermotor verwirklicht, bei dem der feststehende Stator radial innerhalb des umlaufenden Rotors angeordnet ist. Der Rotor dreht sich somit um den Stator, so dass der Rotor mit einem vergleichs weise großen Durchmesser ausgebildet werden kann, was ein günstiges Drehmo mentverhalten des Elektromotors bewirken kann.

Das nachfolgend auch als Statorträger bezeichnete Lagerelement erfüllt in der An triebsvorrichtung mehrere Funktionen, insbesondere das Verbinden und Herstel len einer starren Verbindung des Stators mit dem Getriebegehäuse, das Verbin den und Herstellen einer starren Verbindung mit dem Stator-Blechpaket, das La gern der (Rotor-)Welle und das Gewährleisten eines guten Rundlaufs des Rotors zum Stator. Als Lösungsansatz kann das Lagerelement vollständig als gesintertes Bauteil oder zweiteilig als massivumgeformtes oder spanend bearbeitetes Metall teil (z. B. durch Kaltfliesspressen oder Drehen) und zusätzlich montierter Lager büchse ausgeführt werden. Da an den Schnittstellen zu den angrenzenden Bautei len typischerweise Presspassungen vorgesehen sind, ergibt sich aufgrund der zu erwartenden hohen Bauteiltoleranzen eine große Streubreite der benötigten Mon tagekräfte. Des Weiteren ist die Dauerhaltbarkeit der Pressverbindungen fraglich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders geeignete Antriebsvor richtung, insbesondere einen geeigneten Fensterheberantrieb, anzugeben. Des Weiteren soll eine Statorbaugruppe mit einem besonders geeigneten Statorträger abgegeben werden.

Bezüglich der Antriebsvorrichtung wird die genannte Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und hinsichtlich der Statorbaugruppe mit den Merkmalen des An spruchs 14 erfindungsgemäß gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Die mit der Antriebsvor richtung erzielten Vorteile gelten auch für die Statorbaugruppe und umgekehrt.

Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung, insbesondere eines Fensterheberan triebs als elektromotorischer Verstellantrieb eines Kraftfahrzeugs, weist ein An triebsgehäuse mit darin montiertem oder montierbarem, bürstenlosem Elektromo tor auf. Der, vorzugsweise elektronisch kommutierte, Elektromotor weist einen Stator mit einer oder für eine Drehfeldwicklung (Statorwicklung) und einen, vor zugsweise permanenterregten, Rotor mit einer Rotorwelle auf, die mit einem Ge triebe gekoppelt oder mit diesem koppelbar ist.

Der Stator des Elektromotors weist einen Statorgrundkörper, insbesondere in Form eines nachfolgend als Statorblechpaket bezeichneten Blechpakets, mit einer Anzahl von sternförmig angeordneten Statorzähnen auf, die mit der Statorwicklung bewickelt sind oder werden. Der Statorgrundkörper ist somit zweckmäßigerweise außenverzahnt und weist geeigneter Weise eine zentrale Durchführung zur Auf nahme eines rohrförmigen Bauteils auf, das als Wellendurchführung für die Rotor welle dient. Das rohrförmige Bauteil ist als gerolltes Blech oder Blechteil ausge führt und dient insbesondere zur Aufnahme eines Zylinderlagers für die Rotor welle. In dieser Ausgestaltung des Elektromotors weist der Rotor ein den Stator grundkörper umgebendes und mit der Rotorwelle gekoppeltes Rotorgehäuse mit darin angeordneten Permanentmagneten auf. Die statorseitige Drehfeldwicklung weist eine Anzahl von Phasenanschlüssen auf, welche die Wicklungs- oder Drah tenden von Einzel-, Doppel- oder Mehrfachspulen der Drehfeldwicklung sind.

Der Elektromotor und das Getriebe sind vorteilhafterweise in jeweils einem Ge häuse, nämlich einem Motorgehäuse und in einem Getriebegehäuse angeordnet, die das Antriebsgehäuse bilden oder darstellen. Das Gehäuse und das Motorge häuse sind, insbesondere mittels einer Flanschverbindung, vorzugsweise lösbar, zum Antriebsgehäuse miteinander verbunden. Die Verbindung (Verbindungsstelle) zwischen dem Getriebegehäuse und dem Motorgehäuse wird nachfolgend als Verbindungsschnittstelle bezeichnet. Das zur Lagerung der Rotorwelle dienende Zylinderlager, welches vorzugsweise mit einer radial umlaufenden Nut versehen ist, wird geeigneter Weise mit Hilfe ei ner Überganspassung im rohrförmigen Bauteil positioniert. Um die axiale Fixierung des Zylinderlagers zu gewährleisten, wird vorzugsweise, insbesondere anschlie- ßend, mit Hilfe eines entsprechenden Umformwerkzeugs das rohrförmige Bauteil im Bereich der Nut derart umgeformt, dass sich die Außenhülle des rohrförmigen Bauteils formschlüssig an die Nutkontur anpasst und somit das (Zylinder-)Lager axial fixiert. Vorzugsweise ist eine formschlüssige Verbindung des Zylinderlagers zum Stator träger in axialer Richtung hergestellt. Zusätzlich oder alternativ ist eine formschlüs sige Verbindung des Statorträgers, der als gerolltes Blechteil mit darin aufgenom menem Zylinderlager ausgeführt ist, zu Kunststoffbauteilen, insbesondere des Ge häuses, in axialer Richtung durch Warmumformen des Kunststoffteils hergestellt. Hierdurch wird eine kostengünstige axiale Fixierung von Bauteilen im Statorträger (RoN ' n ' Lock-Statorträger) und eine kostengünstige Herstellung des Statorträgers erreicht, insbesondere weil im Umformprozess weniger Merkmale umzusetzen sind. In vorteilhafter Weiterbildung des Statorträgers, der als gerolltes Blechteil ausge führt ist, das zu einem rohrförmigen oder hohlzylindrischen Bauteil geformt ist, weist dieser eine besonders geeignete Außenkontur auf. Durch diese Außenkon tur wird eine dauerhafte axial und radiale Verbindung zweier Bauteile (Aufziehen von Bauteilen, wie z. B. Bleche oder Blechpakete) realisiert. Hierzu kann eine ge- kerbte Außenkontur am rohrförmigen Bauteil als Statorträger angebracht sein. Auch kann eine gerändelte oder ausgeprägte Außenkontur am rohrförmigen Bau teil (Statorträger bzw. Lagerelement) vorgesehen bzw. angebracht sein. Zudem kann eine gestanzte Außenkontur am rohrförmigen Bauteil (Statorträger bzw. La gerelement) angeordnet, vorgesehen oder angebracht sein. Mit diesen Außenkon- tur-Varianten wird eine dauerhafte axiale und radiale Verbindung zweier Bauteile, nämlich des Statorträgers mit dem Statorgrundkörper oder -blechpaket und des Statorträgers mit dem Gehäuse (Getriebe- bzw. Antriebsgehäuse) realisiert. In einerweiteren oder alternativen, vorteilhaften Weiterbildung des Statorträgers, der als ein zu einem rohrförmigen Bauteil gerolltes Blechteil ausgeführt ist, weist dieser eine Anzahl an in das Blech gestanzte (kleine, trägerseitig lokal begrenzte) Laschen auf, wobei auch eine einzelne Lasche vorgesehen sein kann. Durch Auf biegen der Laschen nach außen bzw. nach innen in das rohrförmige Bauteil hinein können diese die Funktion einer axialen Positionierung, einer rotatorischen Positi onierung, einer axialen Fixierung und/oder einer rotatorischen Fixierung für ver schiedene Schnittstellen des den Statorträger bildenden rohrförmigen Bauteils übernehmen.

Vorzugsweise werden mindestens eine, vorzugsweise mehrere, nach außen ge bogene bzw. aufgestellte Laschen zur axialen und radialen Positionierung sowie zur Fixierung an der Schnittstelle zum, zweckmäßigerweise aus Kunststoff beste- henden, Gehäuse (Getriebe- bzw. Antriebsgehäuse) genutzt. Dabei ist die ge stanzte Geometrie geeigneter Weise derart gewählt, dass sich das rohrförmige Bauteil als Statorträger in Montagerichtung in das (Kunststoff-)Gehäuse fügen lässt. Bei Bewegungen entgegen der Montagerichtung bzw. bei Torsionsbelastung verkrallen sich die gestanzten und gebogenen Laschen im (Kunststoff-)Gehäuse und sperren somit (nach dem Widerhaken-Prinzip) die Bewegung.

In zweckmäßiger Ausgestaltung bzw. Weiterbildung ist zusätzlich eine Vertiefung im (Kunststoff-)Gehäuse vorgesehen, in welche die gebogene Lasche bei Errei chen der gewünschten Position des Statorträgers eingreift bzw. einrastet. Dadurch ist eine zusätzlicher axialer (und radialer) Formschluss gegeben. Geeigneter

Weise wird die oder jede nach außen gebogene Laschen als Anschlag für das auf das rohrförmige Bauteil als Statorträger aufgesetzte oder aufgezogene Bauteil, insbesondere das Statorblechpakets als Statorgrundkörper, genutzt. Hierdurch ist eine geeignete axiale Positionierung des Statorblechpakets bzw. -grundkörpers er- reicht.

Gemäß einer geeigneten Ausgestaltung bzw. Weiterbildung ist eine zusätzliche, zur Lasche passende Nut in den aufgezogenen Bauteilen, insbesondere in den Statorblechen, im Statorblechpaket bzw. -grundkörper vorgesehen. Hierdurch kann die entsprechende Lasche auch zur rotatorischen Positionierung verwendet werden. Alternativ oder zusätzlich wird vorzugsweise eine oder jede der nach Innen gebo genen Laschen zur axialen Positionierung sowie zur Fixierung eines Bauteils ge nutzt, welches in das rohrförmige Bauteil eingeschoben wird, insbesondere das (Zylinder-)Lagerfür die Rotorwelle. Dabei ist die Lasche bevorzugt derart gestal tet, dass sich (räumlich, axial) vor dem zu montierenden Bauteil eine Anschlagflä- che befindet. Hinter dem zu montierenden Bauteil wird anschließend die Lasche nach innen gebogen, so dass das zu montierende Bauteil vollständig in axialer Richtung umschlossen ist.

Gemäß einer Ausgestaltung kann die Lasche als oder nach Art eines Federele- ments gestaltet sein, welches durch das Einschieben des Bauteils nach außen ge drückt wird und hinter dem Bauteil einrastet, sobald dieses die Anschlagfläche er reicht hat. Auch ist geeigneter Weise zusätzlicher zur Lasche eine passende Nut im zu fügenden Bauteil vorgesehen, so dass zusätzlich ein rotatorsicher Form schluss entsteht bzw. hergestellt ist.

Unter einem „Formschluss“ oder einer „formschlüssigen Verbindung“ zwischen wenigstens zwei miteinander verbundenen Teilen wird insbesondere verstanden, dass der Zusammenhalt der miteinander verbundenen Teile zumindest in einer Richtung durch ein unmittelbares Ineinandergreifen von Konturen der Teile selbst oder durch ein mittelbares Ineinandergreifen über ein zusätzliches Verbindungsteil erfolgt. Das „Sperren“ einer gegenseitigen Bewegung in dieser Richtung erfolgt also formbedingt.

Die Statorbaugruppe, die insbesondere für eine Antriebsvorrichtung eines Kraft fahrzeugs vorgesehen ist, weist einen Statorgrundkörper für eine oder zur Auf nahme einer Statorwicklung und einen hohlzylindrischen, als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführten Statorträger auf. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere in einer kosten günstige und haltbaren axialen bzw. radialen Positionierung und Fixierung von Bauteilen am rohrförmigen Bauteil als Statorträger der elektromotorischen An triebsvorrichtung. Zudem ist die Herstellung des (RoN ' n ' Lock-)Statorträgers be- 5 sonders kostengünstige, da im Umformprozess weniger Merkmale umzusetzen sind. Des Weiteren ist eine sichere und dauerhaltbare Fixierung des Bauteils an den Schnittstellen zum (Getriebe-)Gehäuse und zum Statorgrundkörper oder Blechpaket bereitgestellt. Ferner ist eine gute Lagerung der Rotorwelle bzw. des Rotors oder Läufers (zum Stator) bereitgestellt.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 in einer Seitenansicht eine elektromotorische Antriebsvorrichtung s mit einem aus einem Getriebegehäuse und einem Motorgehäuse zusammengesetzten Antriebsgehäuse mit darin aufgenomme nem Elektromotor,

Fig. 2 ausschnittsweise in einer Schnittdarstellung bzw. im Längsschnitt die Antriebsvorrichtung mit einem Außenlüfer-Rotor und mit ei- >o nem Stator mit einem Statorblechpaket als Statogrundkörper auf einem hohlzylindrischen Statorträger mit darin aufgenommenem Lager für eine Rotorwelle,

Fig. 3 in perspektivischer Darstellung eine aus dem hohlzylindrischen

Statorträger und dem darauf aufgesetzten Statorblechpaket ge-5 bildete Statobaugruppe, deren Statorträger aus einem gerollten

Blechteil als rohrförmiges Bauteil gebildet ist,

Fig. 4 die Statorbaugruppe gemäß Fig. 3 in einer Schnittdarstellung bzw. im Längsschnitt,

Fig. 5 und 6 in perspektivischer Darstellung den als gerolltes Blechteil (rohr-o förmiges Bauteil) ausgeführten Statorträger mit formschlüssiger bzw. geschlitzter und/oder verschweißter Verbindungskante der einander zugewandten Stoßkanten des gerollte Blechteils, Fig. 7 ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung den Statorträ ger mit aufgenommenem (Zylinder-)Lager für die Rotorwelle mit Blick auf eine kronenartig ausgeführte Trägerstirnseite,

Fig. 8 den Statorträger gemäß Fig. 7 mit aufgenommenem und bis an einen Anschlag geführten (Zylinder-)Lager in einer Schnittdar stellung bzw. im Längsschnitt,

Fig. 9 ausschnittsweise in einer der Fig. 7 ähnlichen Darstellung den Statorträger mit während des Einschiebens des (Zylinder-)Lagers federnd ausweichender Lasche, Fig. 10 den Statorträger mit während des Einschiebens des (Zylinder- Lagers ausweichender Lasche in einer Schnittdarstellung bzw. im Längsschnitt,

Fig. 11 ausschnittsweise in perspektivischer Schnittdarstellung das in das Blechteil des Statorträgers eingerollte (Zylinder-)Lager mit eingeprägter Nut zur axialen Fixierung des Lagers,

Fig. 12 in perspektivischer Darstellung den als gerolltes Blechteil ausge führten Statorträger mit abschnittsweise strukturierter, gekerbter Außenkontur,

Fig. 13 in perspektivischer Darstellung den Statorträger als gerolltes Blechteil mit abschnittsweise strukturierter, gerändelter oder ge prägter Außenkontur,

Fig. 14 in perspektivischer Darstellung den Statorträger als gerolltes Blechteil (rohrförmiges Bauteil) mit strukturloser Außenfläche für eine Presspassung im Stator(-Blechpaket), Fig. 15 in einer perspektivischen, im Bereich des Statorblechpakest ge schnittener Darstellung die Statorbaugruppe mit strukturierter Au ßenkontur und daran aufgesetztem Statorblechpaket,

Fig. 16 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 15 mit Blick auf die (form schlüssige) Fügeverbindung zwischen der strukturierten Außen kontur des Statorträger und dem Statorblechpaket,

Fig. 17 ausschnittsweise in einer Schnittdarstellung eine gestanzte Kon tur des Statorträgers mit gebogener (Feder-)Lasche (Federbein) für eine, insbesondere nach Art eines Widerhakens wirksame, Flalterung bzw. Fixierung des Statorträgers im (Getriebe-)Ge- häuse,

Fig. 18 und 19 ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung bzw. in einer Schnittdarstellung das (Getriebe-)Gehäuse mit einer (fensterar tige) Öffnung und darin eingerasteter (Feder-)Lasche des Stator trägers,

Fig. 20 ausschnittsweise in einer Schnittdarstellung eine ausgestellte La sche des gerollten Blechteils als Statorträger als Anschlag für das Statorbechpaket der Statorbaugruppe,

Fig. 21 ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung den Statorträ ger als gerolltes Blechteil mit aufgesetztem Statorblechpaket mit Blick auf die kronenartig geformte Stirnseitenstruktur, und Fig. 22 in perspektivischer Darstellung den Statorträger als gerolltes

Blechteil mit aufgesetztem Statorblechpaket und darauf aufge setzter Isolierscheibe als halbschalenförmiger Wicklungsträger für eine Stator- oder Drehfeldwicklung.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszei chen versehen.

Die Fig. 1 zeigt eine elektromotorische Antriebsvorrichtung 1 mit einem Getrie begehäuse 2 und mit einem Motorgehäuse 3, in welches ein Elektromotor 4 einge setzt ist. Das Getriebegehäuse 2 und das Motorgehäuse 3 sind mittels einer Flanschverbindung 5 unter Fierstellung eines Antriebsgehäuses 2, 3 miteinander lösbar verbunden, wobei die Verbindung zwischen dem Getriebegehäuse 2 und dem Motorgehäuse 3 eine mechanische Schnittstelle (Verbindungsschnittstelle) 6 ist. Der Elektromotor 4 treibt über ein nicht sichtbares, im Getriebegehäuse 2 an geordnetes Getriebe ein Abtriebselement an, das auf der in Fig. 1 nicht sichtbaren (abgedeckten) Antriebes- bzw. Gehäuseseite angeordnet ist. Das Getriebe der Antriebsvorrichtung 1 ist ein 90°-Umlenkgetriebe, insbesondere ein Schneckenge triebe, dessen im Getriebegehäuse 2 angeordnetes (nicht sichtbares) Schnecken rad über einen Antriebs- oder Wellenzapfen das Abtriebselement in Form einer Seiltrommel für ein Zugseil eines Fensterhebers eines Kraftfahrzeugs antreibt. Wie aus Fig. 2 (bei abgenommenem Motorgehäuse 3) ersichtlich ist, befinden sich ein (Außenläufer-) Rotor 7 und ein Stator bzw. eine Statorbaugruppe mit einem Statorblechpaket 8 als Statorgrundkörper im Wesentlichen im Getriebegehäuse 2. Das Statorblechpaket 8 des Stators weist sternförmig radial nach Außen gerich tete Statorzähne 9 auf. Der Rotor 7 weist eine topfförmiges Rotorgehäuse 10 und eine mit diesem (zentral) gefügte Rotorwelle 11 auf. Diese ist durch einen als rohr förmiges Bauteil ausgeführten Statorträger 12 zum Getriebe geführt. In den Stator träger 12 ist ein (Zylinder-)Lager 13 für die Rotorwelle 11 aufgenommen. Auf dem Statorträger 12 sitzt, insbesondere drehfest, das Statorblechpaket 8. Der Statorträ ger 12 ist in einen zylindrischen Schacht 14 des Getriebegehäuses 2 geführt und dort, insbesondere axial, radial und/oder drehfest (rotationsfest), gehalten bzw. fi xiert. Hierzu weist der Statorträger 12 eine Anzahl an nach außen aufgebogenen bzw. ausgestellten Laschen 15 auf.

In Fig. 1 sind die Axialrichtung A und die Radialrichtung durch Pfeile verdeutlicht. Zudem ist die in den Figuren 1 und 2 strichpunktiert veranschaulichte Dreh- oder Wellenachse der Rotorwelle 11 mit D bezeichnet. Die Figuren 3 und 4 zeigen die den Statorträger 12 und das Statorblechpaket als Statorgrundkörper 8 aufweisende Statorbaugruppe. Erkennbar ist der als rohrför miges Bauteil ausgeführte Statorträger 12 mit aufgesetztem Statorblechpaket 8. Auf dieses, dies bedeutet insbesondere auf die Statorzähne 9, sind zwei halbscha- lenformige Isolierkappen oder -scheiben 16 als Spulen- oder Wicklungskörper für die aus Einzel-, Doppel- oder Mehrfachspulen gebildete (nicht gezeigte) Stator wicklung aufgesetzt. Die dem Statorträger 12 zugewandte Isolierkappe 16 weist einen manschettenartigen Kappenabschnitt 17 auf, der vom Statorträger 12 durch setzt ist. Die Figuren 5 und 6 sowie 14 zeigen den Statorträger 12 als gerolltes Blechteil (rohrförmiges Bauteil) mit geschlitzter oder verschweißter Verbindung 18 (Figuren 6 und 14) der einander zugewandten Stoßkanten 18a, 18b des Blechteils. Bei der Ausführung gemäß Fig. 5 ist die Verbindung 18 eine Formschlussverbindung, wo- zu das Blechteil des Statorträgers 12 im Bereich einer der Stoßkanten 18a, 18b Fügelaschen 18c und im Bereich der anderen Stoßkante 18b, 18a korrespondie rende Fügeausnehmungen 18d aufweist. Erkennbar ist eine der Stirnseiten des Statorträger 12 kronenartig mit, vorzugs weise in Umfangsrichtung alternierend langen und kurzen, Axiallaschen 19 ausge führt. Mit dieser kronenartigen Trägerstirnseite tritt der Statorträger 12 aus dem Statorblechpaket 8 aus. Nach der Montage des Statorblechpaketes 8 können diese Axiallaschen 19 zur Fixierung des Statorblechpaketes 8 auf dem Statorträ- ger 12 radial auswärts umgebogen werden (Fig. 21).

Wie aus den Figuren 4 bis 6 ersichtlich ist, befindet sich eine Gruppe der in das Blechteil beispielsweise im Stanz-Biegeverfahren eingebrachten Laschen 15 in ei nem dem Statorblechpaket als Statorgrundkörper 8 zugeordneten Trägerabschnitt Ti. Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, befinden sich die Laschen 15 dieses Trägerab schnitts Ti einerseits innerhalb des Kappenabschnitts 17 der entsprechenden Iso lierkappe 16, sind also von dieser überdeckt, und andererseits außerhalb des und stirnseitig am Statorblechpakets 8. Das auf dem Statorträger 12 aufsitzende Statorblechpaket 8 befindet sich demnach zwischen den Laschen 15 dieses Trä- gerabschnitt Ti und den stirnseitigen Axiallaschen 19 des als gerolltes Blechteil ausgebildeten Statorträger 12. Eine weitere Gruppe der in das Blechteil beispiels weise im Stanz-Biegeverfahren eingebrachten Laschen 15 befindet sich in einem dem Statorblechpaket als Statorgrundkörper 8 abgewandten Trägerabschnitt T2, der sich außerhalb des Statorblechpakets 8 befindet, und mit dem der als gerolltes Blechteil ausgeführte Statorträger 12 im Schacht 14 des Getriebegehäuses 2 ein sitzt.

Die Figuren 7 und 8 zeigen den Statorträger 12 mit eingerolltem Lager 13. Hierzu ist das Zylinderlager 13 mit dem Blechteil im Zuge dessen Umformprozess einge- rollte bzw. vom Blechteil im Zuge eines Aufrollens des Blechteils umschlungen worden. Erkennbar sind im Bereich der Soll-Lage des Lagers 13 in das grollte Blechteil des Statorträgers 12 beispielsweise drei der aus dem Blechteil ausge stanzten und nach innen gebogenen Laschen 15 vorgesehen. Diese dienen als Anschlag für das Lager 13 innerhalb des rohrförmigen Statorträgers 12. Anschlie ßend werden die Laschen 15 einwärtsgebogen bzw. umgeformt, um das Lager 13 im Statorträger 12 zu fixieren. Die Figuren 9 und 10 veranschaulichen eine alternative Ausführung, bei welcher die Laschen 15 derart federartig geformt sind, dass diese beim Einführen des La gers 13 in den rohrförmigen Statorträgers 12 radial ausfedern, wenn das Lager 13 die Laschen 15 passiert. Anschließend schnappen die Laschen 15 hinter dem La ger 13 ein und fixieren dieses im Statorträger 12.

In Fig. 11 ist eine Variante zur Fixierung des Lagers 13 im Statorträger 12 gezeigt. Hierbei weist das Lager 13 außenseitig eine am Umfang umlaufende (lagerseitige) Nut 20 auf. Im gezeigten Fügezustand ist in das Blechteil des Statorträgers 12 an korrespondierender Stelle eine trägerseitige Nut 21 z. B. mittels eines Stanz- oder Prägewerkzeugs eingeprägt, wobei die trägerseitige Nut 21 am Innenumfang des Statorträgers 12 radial in die lagerseitige Nut 20 eindringt.

Fig. 12 zeigt den Statorträger 12 als gerolltes Blech oder Blechteil (rohrförmiges Bauteil) mit abschnittsweise einer strukturierten, gekerbten oder gerändelten Au- ßenkontur 22. Mit dieser Außenkontur 22 sitzt der Statorträger 12 im Statorblech paket 8 und ist dort (formschlüssig) axial, radial und drehfest gesichert, wie dies in den Figuren 15 und 16 anhand der ineinandergreifenden träger- und statorseitigen Konturen 22, 23 veranschaulicht und vergleichsweise deutlich ersichtlich ist. Bei dieser Ausführung des Statorträger 12 als gerolltes Blech oder Blechteil können die Laschen 15 im entsprechenden Trägerabschnitt Ti entfallen.

Fig. 13 zeigt den Statorträger 12 als gerolltes Blech oder Blechteil (rohrförmiges Bauteil) mit einer Variante der abschnittsweise strukturierten Außenkontur 22, hier in Form einer geprägten Außenkontur 22. Mit dieser Außenkontur 22 sitzt der Statorträger 12 im Statorblechpaket 8 und ist dort (formschlüssig) axial, radial und drehfest gesichert. Auch bei dieser Ausführung des Statorträger 12 als gerolltes Blech oder Blechteil können die Laschen 15 im entsprechenden Trägerabschnitt Ti entfallen. Fig. 14 zeigt den Statorträger 12 als gerolltes Blech oder Blechteil mit strukturloser Außenfläche für eine Presspassung im Statorblechpaket 8. Auch bei dieser Aus führung des Statorträger 12 als gerolltes Blech oder Blechteil können wiederum die Laschen 15 im entsprechenden Trägerabschnitt Ti entfallen.

Fig. 17 zeigt eine gestanzte Kontur des Statorträgers 12 mit im Trägerabschnitt T2 vorgesehener, gebogener (Feder-)Lasche (Federbein) 15 für eine nach Art eines Widerhakens wirksame Halterung bzw. Fixierung des Statorträgers 12 im zylindri- sehen Schacht 14 des Getriebegehäuses 2.

Die Figuren 18 und 19 zeigen das Getriebegehäuse 2 im Bereich des zylindri schen Schachtes 14 mit einer drin eingebrachten fensterartigen Öffnung 24, in welche eine der (Feder-)Laschen 15 des Statorträgers 12 im Zuge der Herstellung der Fügeverbindung eingerastet, um den Statorträger 12 im Getriebegehäuse 2 zu fixieren.

Fig. 20 zeigt eine der als Anschlag für den Stator bzw. das Statorblechpaket 8 wirksamen ausgestellten Lasche 15 des als gerolltes Blech oder Blechteil ausge- führten Statorträgers 12.

Die Figuren 21 und 22 zeigen ausschnittsweise in perspektivischer Darstellung den Statorträger 12 als gerolltes Blechteil mit aufgesetztem Statorblechpaket 8 mit Blick auf die aus den Axiallaschen 19 gebildete kronenartig geformte Stirnseiten- Struktur und mit einer bzw. mit beiden Isolierkappen oder -scheiben 16 als halb schalenförmige Wicklungsträger für die Stator- oder Drehfeldwicklung. Im Zuge ei nes Umform prozesses können die Axiallaschen 19 radial (in Radialrichtung R) nach außen (auswärts) umgebogen werden. Dies ermöglicht eine zusätzliche oder alternative axiale Sicherung und/oder Positionierung des Statorgrundkörpers bzw. -blechpakets 8 auf dem als gerolltes Blechteil ausgeführten Statorträger 12.

Zusammenfassend betrifft die Erfindung eine Antriebsvorrichtung 1 , vorzugsweise einen Fensterheberantrieb, eines Kraftfahrzeugs, aufweisend ein Antriebsgehäuse 2,3 und einen im Antriebsgehäuse 2, 3 angeordneten oder montierbaren bürsten losen Elektromotor 4 mit einer einen als gerolltes Blech oder Blechteil ausgeführ ten Statorträger 12 und ein darauf aufgesetztes Statorblechpaket als Statorgrund körper 8 aufweisenden Statorbaugruppe sowie mit einem Rotor 7 mit einer Rotor- welle 11 , die über den hohlzylindrischen Statorträger 12 geführt ist.

Die beanspruchte Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausfüh rungsbeispiel beschränkt. Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fachmann hieraus im Rahmen der offenbarten Ansprüche abgeleitet werden, ohne den Gegenstand der beanspruchten Erfindung zu verlassen. Insbe sondere sind ferner alle im Zusammenhang mit den verschiedenen Ausführungs beispielen beschriebenen Einzelmerkmale im Rahmen der offenbarten Ansprüche auch auf andere Weise kombinierbar, ohne den Gegenstand der beanspruchten Erfindung zu verlassen.

Auch kann die beschriebene Lösung nicht nur in dem speziell dargestellten An wendungsfall zum Einsatz kommen, sondern auch in ähnlicher Ausführung bei an deren Kraftfahrzeug-Anwendungen, wie zum Beispiel bei Tür- und Heckklappen systemen, bei Fahrzeugschlössern, bei verstellbaren Sitz- und Innenraumsyste- men sowie bei weiteren elektrischen Antrieben, Steuerungen, Sensoren und deren Anordnung im Fahrzeug.

Bezugszeichenliste

1 Antriebsvorrichtung

2 Getriebegehäuse 3 Motorgehäuse

4 Elektromotor

5 Flanschverbindung

6 Verbindungs-/Schnittstelle

7 Rotor 8 Statorblechpaket//-grundkörper

9 Statorzahn

10 Rotorgehäuse

11 Motor-/Rotorwelle

12 Statorträger 13 (Zylinder-)Lager

14 Schacht

15 Lasche

16 lsolierkappe/-scheibe

17 Kappenabschnitt 18 Verbindung

18a Stoßkante

18b Stoßkante

18c Fügelasche

18d Fügeausnehmung 19 Axiallasche

20 lagerseitige Nut

21 trägerseitige Nut

22 Außenkontur

23 Kontur

24 Öffnung

A Axialrichtung

D Drehachse R Radialrichtung

Ti,2 Trägerabschnitt