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Title:
METHOD AND DISPLAY DEVICE FOR PRESENTING PARAMETERS OF A FOOD MACHINE, AND FOOD MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/198274
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a method for presenting parameters of a food machine, in particular a food processing machine or a food packaging machine, by means of a display device (1) of the food machine, wherein a memory stores a first recipe comprising multiple parameters that each have an assigned first parameter value and stores a second recipe comprising multiple parameters that each have an assigned second parameter value, a. wherein an ascertainment step involves ascertaining a parameter that is contained in the first and the second recipe and that has an assigned first parameter value of the first recipe and an assigned second parameter value of the second recipe, which differ from one another, b. wherein a first display step involves using the display device (1) to display the first and the second parameter value for the ascertained parameter at the same time.

Inventors:
CILINGIR ERDAL (DE)
DE HOOG PETER (NL)
MAIDEL STEFAN (DE)
THEELEN DENNIS (NL)
REHN JOCHEN (DE)
Application Number:
PCT/EP2021/058329
Publication Date:
October 07, 2021
Filing Date:
March 30, 2021
Export Citation:
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Assignee:
GEA FOOD SOLUTIONS GERMANY GMBH (DE)
International Classes:
G06Q50/12; G07F17/00
Attorney, Agent or Firm:
PRESCHER, Gordian et al. (DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Verfahren zur Darstellung von Parametern einer Nahrungsmittelmaschine, insbeson dere einer Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder einer Nahrungsmittelverpa ckungsmaschine, mittels einer Anzeigeeinrichtung (1) der Nahrungsmittelmaschine, wobei in einem Speicher ein erstes Rezept gespeichert ist, welches mehrere Para meter umfasst, denen jeweils ein erster Parameterwert zugewiesen ist und ein zwei tes Rezept gespeichert ist, welches mehrere Parameter umfasst, denen jeweils ein zweiter Parameterwert zugewiesen ist, a. wobei in einem Ermittlungsschritt ein Parameter ermittelt wird, der in dem ers ten und dem zweiten Rezept enthalten ist und dem ein erster Parameterwert des ersten Rezepts und ein zweiter Parameterwert des zweiten Rezepts zu gewiesen ist, welche sich voneinander unterscheiden, b. wobei in einem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung (1) zu dem ermittelten Parameter gleichzeitig der erste und der zweite Parameter wert angezeigt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rezept ein vor gegebenes Standard-Rezept ist und das zweite Rezept ein durch einen Bediener der Nahrungsmittelmaschine gegenüber dem Standardrezept verändertes Varianten-Re- zept ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass - in einem dem Ermitt lungsschritt vorhergehenden Auswahlschritt - das erste Rezept und das zweite Re zept durch einen Bediener der Nahrungsmittelmaschine aus einer vorgegebenen Menge an gespeicherten Rezepten ausgewählt wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auswahl des ersten Rezepts und/oder des zweiten Rezepts ein Indikator durch eine Detektionseinrichtung erfasst wird und durch eine Auswahleinheit das erste und/oder zweite Rezept in Abhängigkeit von dem erfassten Indikator ermittelt wird.

5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Indikator ein optisch erfassbarerer Indikator ist und die Detektionseinrichtung eine optische Detektionsein richtung ist.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Rezept in einem Speicher der Nahrungsmittelma schine gespeichert sind.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Rezept in einem mit der Nahrungsmittelmaschine verbundenen externen Speicher, insbesondere einem Cloud-Speicher, gespeichert sind.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung (1) zusätzlich zu dem ersten und zweiten Parameterwert des ermittelten Parameters auch ein weiterer Parameterwert eines weiteren Parameters angezeigt wird, der in dem ersten und dem zweiten Rezept enthalten ist und dem gemäß dem ersten Rezept und dem zwei ten Rezept ein identischer dritter Parameterwert zugewiesen ist.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in ei nem zweiten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung (1) zusätzlich zu dem ers ten und zweiten Parameterwert des ermittelten Parameters auch ein weiterer Para meterwert eines weiteren Parameters angezeigt wird, der in dem ersten und dem zweiten Rezept enthalten ist und dem gemäß dem ersten Rezept und dem zweiten Rezept ein identischer dritter Parameterwert zugewiesen ist, wobei der weitere Para meterwert in dem ersten Anzeigeschritt nicht angezeigt wird und wobei durch eine Eingabe eines Bedieners zwischen dem ersten und dem zweiten Anzeigeschritt ge wechselt wird, insbesondere hin- und her gewechselt wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Parameterwert in einer anderen Darstellungsform, beispielsweise nur als Ein zelwert und/oder in einer anderen Schriftart und/oder in einer anderen Schriftgröße und/oder in einer anderen Farbe und/oder vor einer anderen Hintergrundfarbe und/o der in einer anderen Helligkeit angezeigt wird als der erste und der zweite Parameter wert.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (1) einen berührungsempfindlichen Bildschirm umfasst, beispielsweise einen Touch-Bildschirm.

12. Anzeigeeinrichtung (1) für eine Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nah rungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine, die dazu eingerichtet ist, a. in einem Ermittlungsschritt einen Parameter zu ermitteln, der in einem ersten und einem zweiten Rezept enthalten ist und dem ein erster Parameterwert des ersten Rezepts und ein zweiter Parameterwert des zweiten Rezepts zu gewiesen ist, welche sich voneinander unterscheiden, b. in einem ersten Anzeigeschritt zu dem ermittelten Parameter gleichzeitig den ersten und den zweiten Parameterwert anzuzeigen.

13. Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mit einer Anzeigeeinrichtung (1) nach Anspruch 12.

14. Verfahren zur Darstellung von Parametern einer Nahrungsmittelmaschine, insbeson dere einer Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder einer Nahrungsmittelverpa ckungsmaschine, mittels einer Anzeigeeinrichtung (1) der Nahrungsmittelmaschine, wobei in einem Speicher ein erstes Rezept gespeichert ist, welches mehrere Para meter umfasst, denen jeweils ein erster Parameterwert zugewiesen ist und ein zwei tes Rezept gespeichert ist, welches mehrere Parameter umfasst, denen jeweils ein zweiter Parameterwert zugewiesen ist, a. wobei in einem Ermittlungsschritt ein Parameter ermittelt wird, der in dem zweiten Rezept enthalten ist und in dem ersten Rezept nicht enthalten ist, b. wobei in einem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung (1) der ermittelte Parameter und eine Angabe, insbesondere eine Bezeichnung, des zweiten Rezepts angezeigt wird.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rezept ein vorgegebenes Standard-Rezept ist und das zweite Rezept ein durch einen Bediener der Nahrungsmittelmaschine gegenüber dem Standardrezept verändertes Varianten- Rezept ist.

16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass - in einem dem Ermitt lungsschritt vorhergehenden Auswahlschritt - das erste Rezept und das zweite Re zept durch einen Bediener der Nahrungsmittelmaschine aus einer vorgegebenen Menge an gespeicherten Rezepten ausgewählt wird.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Rezept in einem Speicher der Nahrungsmittelmaschine gespei chert sind. 18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Rezept in einem mit der Nahrungsmittelmaschine verbundenen externen Speicher, insbesondere einem Cloud-Speicher, gespeichert sind.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung (1) einen berührungsempfindlichen Bildschirm umfasst, beispiels weise einen Touch-Bildschirm.

20. Anzeigeeinrichtung (1) für eine Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nah rungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine, die dazu eingerichtet ist, a. in einem Ermittlungsschritt einen Parameter zu ermitteln, der in einem zweiten Rezept enthalten ist und in einem ersten Rezept nicht enthalten ist; und b. in einem ersten Anzeigeschritt den ermittelten Parameter und eine Angabe, insbesondere eine Bezeichnung, des zweiten Rezepts anzuzeigen.

21. Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mit einer Anzeigeeinrichtung (1) nach Anspruch 20.

Description:
BESCHREIBUNG

Titel

Verfahren und Anzeigeeinrichtung zur Darstellung von Parametern einer Nahrungsmittelmaschine sowie Nahrungsmittelmaschine

Stand der Technik

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Darstellung von Parametern einer Nah rungsmittelmaschine, insbesondere einer Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder einer Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mittels einer Anzeigeeinrichtung der Nahrungsmittel maschine, wobei in einem Speicher ein erstes Rezept gespeichert ist, welches mehrere Pa rameter umfasst, denen jeweils ein erster Parameterwert zugewiesen ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Anzeigeeinrichtung für eine Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mit einer Anzeigeeinrichtung.

Nahrungsmittelmaschinen, wie beispielsweise Nahrungsmittelverarbeitungsmaschinen oder Nahrungsmittelverpackungsmaschinen, weisen in der Regel eine Anzeigeeinrichtung auf, in der Informationen zum momentanen Zustand der Nahrungsmittelmaschine angezeigt werden können. Oftmals ist es möglich, einen oder mehrere Messwerte anzuzeigen. Darüber hinaus können derartigen Anzeigeeinrichtungen typischerweise auch momentan eingestellte Para meterwerte der Maschine entnommen werden, beispielsweise eine durch einen Bediener eingestellte und somit vorgegebene Geschwindigkeit eines Antriebs der Maschine.

Die Darstellung der momentan eingestellten Parameterwerte ermöglicht es einem Bediener, sich ein Bild vom momentanen Zustand der Maschine zu machen. Insbesondere in solchen Situationen, in denen der Bediener gewechselt hat, beispielsweise bei einem Schichtwech sel, ist es für den Bediener aber ohne zusätzliche Information von einem vorherigen Bedie ner oftmals nur schwer möglich, Änderungen der Parameterwerte nachzuvollziehen. Solche Änderungen können dazu beigetragen haben, dass sich die Maschine in einem Fehlerzu stand befindet oder zukünftig befinden wird. Offenbarung der Erfindung

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einem Bediener, die Ermittlung einer Fehler ursache zu erleichtern.

Zur Lösung der Aufgabe wird gemäß der Erfindung ein Verfahren zur Darstellung von Para metern einer Nahrungsmittelmaschine, insbesondere einer Nahrungsmittelverarbeitungsma schine oder einer Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mittels einer Anzeigeeinrichtung der Nahrungsmittelmaschine vorgeschlagen, wobei in einem Speicher ein erstes Rezept gespei chert ist, welches mehrere Parameter umfasst, denen jeweils ein erster Parameterwert zuge wiesen ist und ein zweites Rezept gespeichert ist, welches mehrere Parameter umfasst, de nen jeweils ein zweiter Parameterwert zugewiesen ist, a. wobei in einem Ermittlungsschritt ein Parameter ermittelt wird, der in dem ersten und dem zweiten Rezept enthalten ist und dem ein erster Parameterwert des ersten Re zepts und ein zweiter Parameterwert des zweiten Rezepts zugewiesen ist, welche sich voneinander unterscheiden, b. wobei in einem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung zu dem ermittel ten Parameter gleichzeitig der erste und der zweite Parameterwert angezeigt wird.

Durch die gemäß der Erfindung vorgesehene Ermittlung und gleichzeitige Anzeige des ers ten Parameterwerts des ersten Rezepts und des zweiten Parameterwerts des zweiten Re zepts für denselben Parameter, kann der Bediener der Nahrungsmittelmaschine Verände rungen gegenüber einem ersten, als Referenz herangezogenen Rezept in einem zweiten, beispielsweise momentan verwendeten Rezept erkennen. Der Bediener kann auf diese Weise schneller solche Parameterwerte erfassen, die verändert wurden. Hierdurch wird es dem Bediener erleichtert, etwaige Ursachen zu ermitteln, die zu einem unerwünschten Zu stand der Nahrungsmittelmaschine, insbesondere einem Fehlerzustand, geführt haben oder führen werden.

Unter einem Rezept wird im Sinne der Erfindung ein Datensatz verstanden, der Parameter werte aufweist, die jeweils einem Parameter zugeordnet sind. Die Parameter stellen einstell bare, d.h. beispielsweise durch einen Bediener vorgebbare, Eigenschaften der Nahrungsmit telmaschine dar. Solche Parameter können beispielsweise Zeitangaben zum Aktivieren und/oder Deaktivieren von Elementen der Nahrungsmittelmaschine, Angaben zum Aktivie rungszustand von Funktionen oder Elementen der Nahrungsmittelmaschine, oder andere einstellbare physikalische Größen und/oder Sollwerte von Regelkreisen sein. Als Parameter im Sinne der Erfindung werden insbesondere nicht Messwerte verstanden.

Bei dem Bediener der Nahrungsmittelmaschine kann es sich beispielsweise um einen Arbei ter, einen Schichtleiter oder einen Wartungsmitarbeiter handeln.

Bevorzugt wird in dem Ermittlungsschritt zur Ermittlung des in dem ersten und zweiten Re zept enthaltenen Parameters ein Vergleich von Parametern des ersten Rezepts und des zweiten Rezepts durchgeführt. Dabei können den Parametern des ersten Rezepts und des zweiten Rezepts zugewiesene Attribute, beispielsweise eine Bezeichnung, miteinander ver glichen werden. Zur Ermittlung sich unterscheidender Parameterwerte in dem Ermittlungs schritt kann ein Vergleich der Parameterwerte des in dem ersten und zweiten Rezept enthal tenen Parameters erfolgen, beispielsweise durch einen Vergleich von Binärdaten.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Re zept ein vorgegebenes Standard-Rezept ist und das zweite Rezept ein durch einen Bediener der Nahrungsmittelmaschine gegenüber dem Standardrezept verändertes Varianten-Rezept ist. Es ist möglich, dass die Anzeigeeinrichtung den ersten Anzeigeschritt einnimmt, sobald ein Parameterwert eines Parameters des momentan gewählten (zweiten) Rezept) geändert wird. Bei einer derartigen Ausgestaltung des Verfahrens kann somit stets der veränderte Pa rameterwert gemäß dem momentan gewählten Rezept als auch ein vorgegebener erster Pa rameterwert angezeigt werden, welcher einen Standard- oder Defaultwert bildet. Eine solche Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass der Bediener während des Einstellvorgangs eines Pa rameters unmittelbar einen Vergleich mit dem Standard- bzw. Defaultwert vornehmen kann.

Eine alternative, vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass - in einem dem Ermittlungsschritt vorhergehenden Auswahlschritt - das erste Rezept und das zweite Rezept durch einen Be diener der Nahrungsmittelmaschine aus einer vorgegebenen Menge an gespeicherten Re zepten ausgewählt wird. Gemäß einer solchen Ausgestaltung ist es für einen Bediener mög lich, zwei beliebige Rezepte auszuwählen und deren Parameterwerte miteinander zu verglei chen. Die zwei Rezepte können zwei verschiedene Varianten oder Versionen einer gemein samen Rezeptfamilie sein, die vorzugsweise dasselbe herzustellende und/oder zu verpa ckende Nahrungsmittelprodukt betreffen. Alternativ ist es möglich, dass das erste und das zweite Rezept verschiedene herzustellende und/oder zu verpackende Nahrungsmittelpro dukte betreffen, aber zumindest einen gemeinsamen Parameter aufweisen, dessen jeweili ger Parameterwert in dem ersten und zweiten Rezept miteinander verglichen werden kann. Bevorzugt ist vorgesehen, dass zur Auswahl des ersten Rezepts und/oder des zweiten Re zepts ein Indikator durch eine Detektionseinrichtung erfasst wird und durch eine Auswahlein heit das erste und/oder zweite Rezept in Abhängigkeit von dem erfassten Indikator ermittelt wird. Die Auswahleinheit kann eine gespeicherte Verknüpfung des Indikators mit dem Re zept auslesen und ein zu der jeweiligen Nahrungsmittelmaschine passendes Rezept aus wählen. Der Indikator kann beispielsweise auf einem Auftragsdokument oder einem Behälter aufgebracht oder an einem solchen angeordnet sein.

Bevorzugt ist der Indikator ein optisch erfassbarer Indikator, beispielsweise ein Strichcode (Barcode) oder ein zweidimensionaler Code, und die Detektionseinrichtung ist eine optische Detektionseinrichtung, beispielsweise eine Strichcode-Detektionseinrichtung oder eine De tektionseinrichtung zum Detektieren eines zweidimensionalen Codes. Alternativ kann der In dikator ein durch ein elektromagnetisches Feld erfassbarer Indikator sein, beispielsweise ein RFID-Transponder, und die Detektionseinrichtung eine Detektionseinrichtung zum Auslesen eines durch ein elektromagnetisches Feld erfassbaren Indikators, beispielsweise ein RFID- Lesegerät.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass das erste und das zweite Rezept in einem Speicher der Nah rungsmittelmaschine gespeichert sind. Insofern können die Rezepte zum Betrieb der Nahr ungsmittelmaschine in der Nahrungsmittelmaschine selbst vorgehalten werden. Eine Über tragung der Daten von einem externen Speicher zu der Nahrungsmittelmaschine bzw. der Anzeigeeinrichtung ist nicht erforderlich.

Eine alternative, bevorzugte Ausgestaltung sieht vor, dass das erste und das zweite Rezept in einem mit der Nahrungsmittelmaschine verbundenen externen Speicher, insbesondere ei nem Cloud-Speicher, gespeichert sind. Zwar ist bei einer derartigen Ausgestaltung ein Da- tenaustauch zwischen der Nahrungsmittelmaschine, insbesondere der Anzeigeeinrichtung, erforderlich, es kann aber der Vorteil erreicht werden, dass dieselben in einem gemeinsamen externen Speicher gespeicherten Rezepte von mehreren, verschiedenen Nahrungsmittelma schinen abrufbar sind.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in dem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung zusätzlich zu dem ersten und zweiten Parameterwert des ermittelten Parameters auch ein weiterer Parameterwert eines weiteren Parameters angezeigt, der in dem ersten und dem zweiten Rezept enthalten ist und dem ge mäß dem ersten Rezept und dem zweiten Rezept ein identischer dritter Parameterwert zuge wiesen ist. Da dem Bediener nicht nur diejenigen Parameterwerte angezeigt werden, die sich in den beiden Rezepten unterscheiden, sondern auch solche, die identisch sind, kann dem Bediener das Verständnis des Rezepts, insbesondere des Zusammenspiels der einzelnen Parameterwerte miteinander, erleichtert werden.

Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung, bei welcher in einem zweiten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung zusätzlich zu dem ersten und zweiten Parameterwert des er mittelten Parameters auch ein weiterer Parameterwert eines weiteren Parameters angezeigt wird, der in dem ersten und dem zweiten Rezept enthalten ist und dem gemäß dem ersten Rezept und dem zweiten Rezept ein identischer dritter Parameterwert zugewiesen ist, wobei der weitere Parameterwert in dem ersten Anzeigeschritt nicht angezeigt wird und wobei durch eine Eingabe eines Bedieners zwischen dem ersten und dem zweiten Anzeigeschritt gewechselt wird, insbesondere hin- und her gewechselt wird. Bei einer derartigen Ausgestal tung ist es dem Bediener möglich, die Anzeige des oder der identischen Parameterwerte se lektiv zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Vorteilhaft ist es, wenn der dritte Parameterwert in einer anderen Darstellungsform, bei spielsweise nur als Einzelwert und/oder in einer anderen Schriftart und/oder in einer anderen Schriftgröße und/oder in einer anderen Farbe und/oder vor einer anderen Hintergrundfarbe und/oder in einer anderen Helligkeit angezeigt wird als der erste und der zweite Parameter wert. Hierdurch kann die Sichtbarkeit des ersten und zweiten Parameterwerts verbessert und damit dem Bediener das Erfassen derjenigen Parameterwerte, die sich in den Rezepten un terscheiden, erleichtert werden.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Anzeigeeinrichtung einen berührungs empfindlichen Bildschirm umfasst, beispielsweise einen Touch-Bildschirm. Insofern kann die Anzeigeeirichtung Teil einer Bedien- und Anzeigeeinrichtung sein, über die sowohl Informati onen angezeigt werden als auch Bedienbefehle, beispielsweise das Berühren eines Bild schirmbereichs oder eine Wischgeste, empfangen werden können.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Anzeigeeinrichtung für eine Nahrungsmittel maschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmit telverpackungsmaschine, die dazu eingerichtet ist, a. in einem Ermittlungsschritt einen Parameter zu ermitteln, der in einem ersten und ei nem zweiten Rezept enthalten ist und dem ein erster Parameterwert des ersten Re zepts und ein zweiter Parameterwert des zweiten Rezepts zugewiesen ist, welche sich voneinander unterscheiden, b. in einem ersten Anzeigeschritt zu dem ermittelten Parameter gleichzeitig den ersten und den zweiten Parameterwert anzuzeigen.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mit einer vorstehend beschriebenen Anzeigeeinrichtung.

Die Nahrungsmittelmaschine kann beispielsweise als Schneidemaschine, Entfroster, Kutter, Mischer, Tiefzieh-Verpackungsmaschine, Vertikalform-Füllversiegelungsmaschine oder Hori- zontalform-Füllversiegelungsmaschine ausgebildet sein.

Bei der Anzeigeeinrichtung und der Nahrungsmittelmaschine können dieselben Vorteile er reicht werden, die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erläu tert worden sind. Die im Zusammenhang mit dem Verfahren beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen und Merkmale können auch bei der Anzeigeeinrichtung und der Nahrungs mittelmaschine allein oder in Kombination Anwendung finden.

Zur Lösung eingangs genannter Aufgabe wird ferner ein Verfahren zur Darstellung von Para metern einer Nahrungsmittelmaschine, insbesondere einer Nahrungsmittelverarbeitungsma schine oder einer Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mittels einer Anzeigeeinrichtung der Nahrungsmittelmaschine vorgeschlagen, wobei in einem Speicher ein erstes Rezept gespei chert ist, welches mehrere Parameter umfasst, denen jeweils ein erster Parameterwert zuge wiesen ist und ein zweites Rezept gespeichert ist, welches mehrere Parameter umfasst, de nen jeweils ein zweiter Parameterwert zugewiesen ist, a. wobei in einem Ermittlungsschritt ein Parameter ermittelt wird, der in dem zweiten Re zept enthalten ist und in dem ersten Rezept nicht enthalten ist, b. wobei in einem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung der ermittelte Para meter und eine Angabe, insbesondere eine Bezeichnung, des zweiten Rezepts ange zeigt wird.

Durch die gemäß der Erfindung vorgesehene Ermittlung und Anzeige des in dem ersten Re zept, nicht aber in dem zweiten Rezept enthaltenen Parameters, kann der Bediener der Nah rungsmittelmaschine Veränderungen gegenüber einem ersten, als Referenz herangezoge nen Rezept in einem zweiten, beispielsweise momentan verwendeten Rezept erkennen. Der Bediener kann auf diese Weise schneller solche Parameter erfassen, die beispielsweise durch eine Änderung des Rezepts und/oder durch einen Umbau der Nahrungsmittelma- schine, im Vergleich zu dem ersten Rezept hinzugefügt wurden. Hierdurch wird es dem Be diener erleichtert, etwaige Ursachen zu ermitteln, die zu einem unerwünschten Zustand der Nahrungsmittelmaschine, insbesondere einem Fehlerzustand, geführt haben oder führen werden.

Unter einem Rezept wird ein Datensatz verstanden, der Parameterwerte aufweist, die jeweils einem Parameter zugeordnet sind. Die Parameter stellen einstellbare, d.h. beispielsweise durch einen Bediener vorgebbare, Eigenschaften der Nahrungsmittelmaschine dar. Solche Parameter können beispielsweise Zeitangaben zum Aktivieren und/oder Deaktivieren von Elementen der Nahrungsmittelmaschine, Angaben zum Aktivierungszustand von Funktionen oder Elementen der Nahrungsmittelmaschine, oder andere einstellbare physikalische Grö ßen und/oder Sollwerte von Regelkreisen sein. Als Parameter im Sinne der Erfindung wer den insbesondere nicht Messwerte verstanden.

Bei dem Bediener der Nahrungsmittelmaschine kann es sich beispielsweise um einen Arbei ter, einen Schichtleiter oder einen Wartungsmitarbeiter handeln.

Bevorzugt wird in dem Ermittlungsschritt zur Ermittlung des in dem zweiten, nicht aber in dem ersten Rezept enthaltenen Parameters ein Vergleich der Menge der Parameter des ers ten Rezepts und der Menge der Parameter des zweiten Rezepts durchgeführt. Dabei können den Parametern des ersten Rezepts und des zweiten Rezepts zugewiesene Attribute, bei spielsweise eine Bezeichnung, miteinander verglichen werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Re zept ein vorgegebenes Standard-Rezept ist und das zweite Rezept ein durch einen Bediener der Nahrungsmittelmaschine gegenüber dem Standardrezept verändertes Varianten-Rezept ist. Es ist möglich, dass die Anzeigeeinrichtung den ersten Anzeigeschritt einnimmt, sobald ein Parameter des momentan gewählten (zweiten) Rezepts hinzugefügt wird. Bei einer der artigen Ausgestaltung des Verfahrens kann somit stets der hinzugefügte Parameter gemäß dem momentan gewählten Rezept angezeigt werden sowie dessen Zugehörigkeit zu einem (hier dem zweiten) Rezept. Eine solche Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass der Bediener während des Einstellvorgangs eines Parameters unmittelbar einen Vergleich mit dem Stan dard- bzw. Default-Rezept vornehmen kann.

Eine alternative, vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass - in einem dem Ermittlungsschritt vorhergehenden Auswahlschritt - das erste Rezept und das zweite Rezept durch einen Be- diener der Nahrungsmittelmaschine aus einer vorgegebenen Menge an gespeicherten Re zepten ausgewählt wird. Gemäß einer solchen Ausgestaltung ist es für einen Bediener mög lich, zwei beliebige Rezepte auszuwählen und deren Parameterwerte miteinander zu verglei chen. Die zwei Rezepte können zwei verschiedene Varianten oder Versionen einer gemein samen Rezeptfamilie sein, die vorzugsweise dasselbe herzustellende und/oder zu verpa ckende Nahrungsmittelprodukt betreffen. Alternativ ist es möglich, dass das erste und das zweite Rezept verschiedene herzustellende und/oder zu verpackende Nahrungsmittelpro dukte betreffen, aber zumindest einen gemeinsamen Parameter aufweisen, dessen jeweili ger Parameterwert in dem ersten und zweiten Rezept miteinander verglichen werden kann.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass das erste und das zweite Rezept in einem Speicher der Nah rungsmittelmaschine gespeichert sind. Insofern können die Rezepte zum Betrieb der Nahr ungsmittelmaschine in der Nahrungsmittelmaschine selbst vorgehalten werden. Eine Über tragung der Daten von einem externen Speicher zu der Nahrungsmittelmaschine bzw. der Anzeigeeinrichtung ist nicht erforderlich.

Eine alternative, bevorzugte Ausgestaltung sieht vor, dass das erste und das zweite Rezept in einem mit der Nahrungsmittelmaschine verbundenen externen Speicher, insbesondere ei nem Cloud-Speicher, gespeichert sind. Zwar ist bei einer derartigen Ausgestaltung ein Da- tenaustauch zwischen der Nahrungsmittelmaschine, insbesondere der Anzeigeeinrichtung, erforderlich, es kann aber der Vorteil erreicht werden, dass dieselben in einem gemeinsamen externen Speicher gespeicherten Rezepte von mehreren, verschiedenen Nahrungsmittelma schinen abrufbar sind.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Anzeigeeinrichtung einen berührungs empfindlichen Bildschirm umfasst, beispielsweise einen Touch-Bildschirm. Insofern kann die Anzeigeeirichtung Teil einer Bedien- und Anzeigeeinrichtung sein, über die sowohl Informati onen angezeigt werden als auch Bedienbefehle, beispielsweise das Berühren eines Bild schirmbereichs oder eine Wischgeste, empfangen werden können.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Anzeigeeinrichtung für eine Nahrungsmittel maschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmit telverpackungsmaschine, die dazu eingerichtet ist, a. in einem Ermittlungsschritt einen Parameter zu ermitteln, der in einem zweiten Rezept enthalten ist und in einem ersten Rezept nicht enthalten ist; und b. in einem ersten Anzeigeschritt den ermittelten Parameter und eine Angabe, insbeson dere eine Bezeichnung, des zweiten Rezepts anzuzeigen. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Nahrungsmittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mit einer vorstehend beschriebenen Anzeigeeinrichtung.

Die Nahrungsmittelmaschine kann beispielsweise als Schneidemaschine, Entfroster, Kutter, Mischer, Tiefzieh-Verpackungsmaschine, Vertikalform-Füllversiegelungsmaschine oder Hori- zontalform-Füllversiegelungsmaschine ausgebildet sein.

Die Nahrungsmittelmaschine kann geeignet sein für Fleisch, Geflügel, Fisch / Meeresfrüchte, Käse, Fleischersatz, Eiweißersatzprodukte wie aus Insekten oder Pilzen, gezüchtetes Fleisch, Gemüse, Pizza, Brot, Backwaren, Gebäck, Kekse oder ähnliches. Die als Nahrungs mittelverarbeitungsmaschine, insbesondere als Fleischverarbeitungsmaschine, ausgebildete Nahrungsmittelmaschine kann ausgebildet sein als Auftau-, Kutter-, Mixer-, Tumbler-, Zer- kleiner-, Emulgier-, Mariniermaschine, Massiermaschine, Fleischinjektor, Filtrationsmaschine für Lake und/oder Fleischzutaten, Kühlmaschine für Lake, Fleischpresse, Gefriermaschine, Auftaumaschine, Zartmacher, Schüttelmaschine, Fettanalysemaschine, Pumpmaschine, Zer kleinerungsmaschine, Form- oder Portioniermaschine, Beschichtungsmaschine wie Teig-/ Panier-/ Brösel-/ Speiseölmaschine, Entstaubungsmaschine, Trocknungs- / Koch- / Bräu- nungs- / Brat- / Dämpf- / Sous-vide-Maschine, Bratmaschine, Grill, Räuchermaschine, Frit- tieröl-Filtermaschine, Ofen- / Heiz- / Kochanlage, Lebensmittelscanner, Aufschneidema schine, Waage, Erkennungssystem für Fremdkörper wie Metall/ Kunststoff/ Knochen, Reini gungssystem für den Nahrungsmittelkontaktbereich z. B. für Injektionsnadeln, oder Trans portsystem, Befüll- / Be- und/oder Entladesystem und/oder Fördersystem und/oder Dosier system. Die als Nahrungsmittelverpackungsmaschine ausgebildete Nahrungsmittelmaschine kann ausgebildet sein als Tiefziehverpackungsmaschine, vertikale Schlauchbeutelmaschine oder horizontale Schlauchbeutelmaschine, Flaschen-Abfüllmaschine, Abfüllmaschine, Etiket tierer / Drucker, Lutscherform-/ Kühl-/ Einschlagmaschine, Lutscher-Verpackungsmaschine, Zuckerwürfelform-/ Trocknungs-/ Verpackungsmaschine, Ableger. Alternativ kann die Nah rungsmittelmaschine ein Automatisierungs- / Steuerungs- / Liniensteuerungssystem für eine oder mehrere der zuvor genannten Maschinen sein.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnun gen, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen an hand der Zeichnungen. Die Zeichnungen illustrieren dabei lediglich beispielhafte Ausfüh rungsformen der Erfindung, welche den Erfindungsgedanken nicht einschränken. Kurze Beschreibung der Figuren

Die Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Anzeige, die mit einem Verfahren zur Darstellung von Parametern einer Nahrungsmittelmaschine gemäß einem Ausführungsbei spiel der Erfindung angezeigt wird.

Die Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Anzeige, die mit einem Verfahren zur Darstellung von Parametern einer Nahrungsmittelmaschine gemäß einem weiteren Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung angezeigt wird.

Ausführungsformen der Erfindung

In den verschiedenen Figuren sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen ver sehen und werden daher in der Regel auch jeweils nur einmal benannt bzw. erwähnt.

Die Darstellung in Fig. 1 zeigt eine Anzeige einer Anzeigeeinrichtung 1 für eine Nahrungs mittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nah rungsmittelverpackungsmaschine. Die Anzeigeeinrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbei spiel umfasst einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit einer Bildschirmfläche. Über diesen kann eine Anzeige von Informationen erfolgen und es können Bedieneingaben eines Bedieners detektiert werden, beispielsweise Berührungen bestimmter Bereiche des Bild schirms oder Wischgesten.

Wie der Darstellung in Fig. 1 weiter entnommen werden kann, ist die Anzeigeeinrichtung 1 dazu eingerichtet, einem ersten Anzeigeschritt zu einem Parameter 2, gleichzeitig sowohl ei nen ersten Parameterwert 2.1 und einen zweiten Parameterwert 2.2 anzuzeigen. Diese Pa rameterwerte sind zwei unterschiedlichen Parameterdatensätzen zugeordnet, die als Re zepte bezeichnet werden und deren Bezeichnungen in der Anzeigeeinrichtung 1 dargestellt sind, vgl. die Bezugszeichen 10 und 20. In einem dem ersten Anzeigeschritt zeitlich vorgela gerten Ermittlungsschritt werden aus den Parametern der beiden Rezepte zunächst ein oder mehrere Parameter ermittelt, welche in dem ersten und dem zweiten Rezept enthalten sind und denen jeweils ein erster Parameterwert 2.1 des ersten Rezepts (hier „2.1 s“) und ein zweiter Parameterwert 2.2 des zweiten Rezepts (hier „5,8 s“) zugewiesen sind, welche sich voneinander unterscheiden. Daher ermöglicht die in Fig.1 dargestellte Ansicht einen Ver gleich der Parameterwerte 2.1, 2.2 zweier Rezepte, bzw. einen Vergleich ganzer Rezepte. Die Rezepte sind in einem Speicher hinterlegt, der als Teil der Nahrungsmittelmaschine aus gestaltet ist. Das erste Rezept umfasst dabei mehrere Parameter, denen jeweils ein erster Parameterwert zugewiesen ist und das zweite Rezept umfasst mehrere Parameter, denen jeweils ein zweiter Parameterwert zugewiesen ist.

Bei dem ersten Rezept 10 kann es sich um ein vorgegebenes Standard-Rezept handeln.

Das zweite Rezept 20 kann ein Rezept sein, welches durch einen Bediener der Nahrungs mittelmaschine gegenüber dem Standard-Rezept verändert worden ist. Mittels der in Fig. 1 gezeigten Anzeige kann diese Änderung anschaulich gemacht werden.

Es kann vorgesehen sein, dass das zweite Rezept 20 bei der Veränderung des Rezepts 10 automatisch gespeichert wird, wobei der Bezeichnung des zweiten Rezepts eine Versionsan gabe beigefügt wird, beispielsweise eine um ein höhere Versionsnummer vergeben wird.

Alternativ können die zu vergleichenden Rezepte 10, 20 durch den Bediener gezielt ausge wählt werden. Beispielsweise kann in einem dem Ermittlungsschritt vorhergehenden Aus wahlschritt - das erste Rezept 10 und das zweite Rezept 20 durch einen Bediener der Nah rungsmittelmaschine aus einer vorgegebenen Menge an gespeicherten Rezepten ausge wählt wird. Hierzu kann in dem Auswahlschritt in der Anzeigeeinrichtung 1 eine Liste an ge speicherten Rezepten angezeigt werden. Der Bediener kann durch Anwahl, beispielsweise durch Berühren der Anzeigefläche des Anzeigeeinrichtung 1 , zwei zu vergleichende Rezepte auswählen.

Alternativ ist es möglich, dass der Benutzer eines oder mehrere der zu vergleichenden Re zepte 10, 20 auswählt, indem ein Indikator, beispielsweise ein Strichcode, durch eine Detek tionseinrichtung, beispielsweise eine optische Detektionseinrichtung nach Art eines Strich- code-Lesers, erfasst wird. Eine Auswahleinheit kann dann das jeweilige Rezept in Abhängig keit von dem erfassten Indikator aus der vorgegebenen Menge an gespeicherten Rezepten ermitteln.

Wie in Fig. 1 weiter gezeigt ist, kann in dem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrich tung 1 zusätzlich zu dem ersten und zweiten Parameterwert 2.1 , 2.1 des ermittelten Parame ters 2 auch einer oder mehrere weitere Parameterwerte 3.1 , 4.1 weiterer Parameter 3, 4 an gezeigt werden, die in dem ersten Rezept 10 und dem zweiten Rezept 20 enthalten sind und denen gemäß dem ersten Rezept 10 und dem zweiten Rezept 20 jeweils ein identischer wei terer Parameterwert zugewiesen 3.1 , 4.1 ist. Im vorliegenden Fall ist dem oberen Parameter 3 zugeordnete Parameterwert 3.1 ein boolescher Wert, der wahr oder falsch sein kann und der dem unteren Parameter 4 zugeordnete Parameterwert 4.1 ist ein Zahlenwert, der eine Zeit in Sekunden angibt.

Die weiteren Parameterwerte 3.1, 4.1 werden in der Anzeigeeinrichtung 1 in einer anderen Farbe und/oder einer anderen Helligkeit angezeigt als der erste und der zweite Parameter wert 2.1 , 2.2. Vorliegend ist die Helligkeit der weiteren Parameterwerte 3.1, 4.1 geringer ge wählt bzw. die Farbe heller gewählt, so dass die weiteren Parameterwerte 3.1, 4.1 gegen über dem erste und der zweite Parameterwert 2.1 , 2.2. zurücktreten und die Aufmerksamkeit des Bedieners auf den ersten und der zweiten Parameterwert 2.1, 2.2 gelenkt wird.

Die Anzeige der weiteren Parameterwerte 3.1 , 4.1 kann aktiviert und deaktiviert werden. Hierzu umfasst die Anzeigevorrichtung ein Symbol 30. Bei einer Eingabe des Bedieners, bei spielsweise der Betätigung des Symbols 30 durch Drücken auf die Anzeigefläche der Anzei geeinrichtung 1 im Bereich des Symbols 30, erfolgt das Umschalten zwischen der Darstel lung der weiteren Parameterwerte 3.1 , 4.1 und einer Anzeige ohne diese weiteren Parame terwerte 3.1 , 4.1. Insofern kann zwischen diesen beiden Anzeigeschritten hin- und her ge wechselt werden.

Gemäß einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels sind die Rezepte in einem mit der Nah rungsmittelmaschine verbundenen externen Speicher, insbesondere einem Cloud-Speicher, gespeichert sind.

Bei den vorstehend beschriebenen Anzeigeeinrichtungen 1 kann ein Verfahren zur Darstel lung von Parametern einer Nahrungsmittelmaschine, insbesondere einer Nahrungsmittelver arbeitungsmaschine oder einer Nahrungsmittelverpackungsmaschine, mittels einer Anzeige einrichtung 1 der Nahrungsmittelmaschine zur Anwendung kommen, wobei in einem Spei cher ein erstes Rezept gespeichert ist, welches mehrere Parameter umfasst, denen jeweils ein erster Parameterwert zugewiesen ist und ein zweites Rezept gespeichert ist, welches mehrere Parameter umfasst, denen jeweils ein zweiter Parameterwert zugewiesen ist, a. wobei in einem Ermittlungsschritt ein Parameter ermittelt wird, der in dem ersten und dem zweiten Rezept enthalten ist und dem ein erster Parameterwert des ersten Re zepts und ein zweiter Parameterwert des zweiten Rezepts zugewiesen ist, welche sich voneinander unterscheiden, b. wobei in einem ersten Anzeigeschritt mittels der Anzeigeeinrichtung (1) zu dem ermit telten Parameter gleichzeitig der erste und der zweite Parameterwert angezeigt wird. Hierdurch wird es dem Bediener erleichtert, etwaige Ursachen zu ermitteln, die zu einem un erwünschten Zustand der Nahrungsmittelmaschine, insbesondere einem Fehlerzustand, ge führt haben.

Die Darstellung in Fig. 2 zeigt eine weitere Anzeige einer Anzeigeeinrichtung 1 für eine Nah rungsmittelmaschine, insbesondere eine Nahrungsmittelverarbeitungsmaschine oder eine Nahrungsmittelverpackungsmaschine. Die Anzeigeeinrichtung 1 gemäß Fig. 2 umfasst einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit einer Bildschirmfläche. Über diesen kann eine An zeige von Informationen erfolgen und es können Bedieneingaben eines Bedieners detektiert werden, beispielsweise Berührungen bestimmter Bereiche des Bildschirms oder Wischges ten.

Wie der Darstellung in Fig. 2 weiter entnommen werden kann, ist die Anzeigeeinrichtung 1 dazu eingerichtet, einem ersten Anzeigeschritt zu einem Parameter 2, eine Angabe des Re zepts anzuzeigen, in welchem dieser Parameter verwendet wird. Die Angabe 21 des Re zepts erfolgt über die Bezeichnung des Rezepts. Zudem wird der Parameter durch ein Sym bol 31 markiert - beispielsweise wie in Fig. 2 gezeigt, durch einen Kasten mit gestrichelter Linie. In einem dem ersten Anzeigeschritt zeitlich vorgelagerten Ermittlungsschritt wird aus den Parametern zweier Rezepte zunächst ein oder mehrere Parameter ermittelt, welche in dem zweiten Rezept enthalten sind nicht aber in dem ersten Rezept. Daher ermöglicht die in Fig.2 dargestellte Ansicht einen Vergleich der Rezepte.

Die Rezepte sind in einem Speicher hinterlegt, der als Teil der Nahrungsmittelmaschine aus gestaltet ist. Das erste Rezept umfasst dabei mehrere Parameter, denen jeweils ein erster Parameterwert zugewiesen ist und das zweite Rezept umfasst mehrere Parameter, denen jeweils ein zweiter Parameterwert zugewiesen ist.

Bei dem ersten Rezept 10 kann es sich um ein vorgegebenes Standard-Rezept handeln.

Das zweite Rezept 20 kann ein Rezept sein, welches durch einen Bediener der Nahrungs mittelmaschine gegenüber dem Standard-Rezept verändert worden ist. Mittels der in Fig. 2 gezeigten Anzeige kann diese Änderung anschaulich gemacht werden.

Es kann vorgesehen sein, dass das zweite Rezept 20 bei der Veränderung des Rezepts 10 automatisch gespeichert wird, wobei der Bezeichnung des zweiten Rezepts eine Versionsan gabe beigefügt wird, beispielsweise eine um eins höhere Versionsnummer vergeben wird. Alternativ können die zu vergleichenden Rezepte 10, 20 durch den Bediener gezielt ausge wählt werden. Beispielsweise kann in einem dem Ermittlungsschritt vorhergehenden Aus wahlschritt - das erste Rezept 10 und das zweite Rezept 20 durch einen Bediener der Nah rungsmittelmaschine aus einer vorgegebenen Menge an gespeicherten Rezepten ausge- wählt wird werden. Hierzu kann in dem Auswahlschritt in der Anzeigeeinrichtung 1 eine Liste an gespeicherten Rezepten angezeigt werden. Der Bediener kann durch Anwahl, beispiels weise durch Berühren der Anzeigefläche der Anzeigeeinrichtung 1, zwei zu vergleichende Rezepte auswählen. Gemäß einer Abwandlung des Ausführungsbeispiels sind die Rezepte in einem mit der Nah rungsmittelmaschine verbundenen externen Speicher, insbesondere einem Cloud-Speicher, gespeichert sind.

Bezugszeichenliste

1 Anzeigeeinrichtung

2 erster Parameter 2.1 erster Parameterwert

2.2 zweite Parameterwert

3 zweiter Parameter

3.1 weiterer (identischer) Parameterwert

4 dritter Parameter 4.1 weiterer (identischer) Parameterwert

10 erste Rezept-Bezeichnung 20 zweite Rezept-Bezeichnung 21 Rezept-Angabe 30 Symbol 31 Symbol