Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
ROLLER BLIND WEB FOR ROLLER BLIND ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/207650
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a roller blind web for a roller blind assembly of a motor vehicle, comprising a central portion (24) which forms the visible surface of the roller blind web when the latter is unwound, and lateral guide strips (28) which are each attached to a lateral edge of the central portion (24), each guide the roller blind web in a particular guide rail (34A, 34B), and each comprise a fabric (30) having a plain weave formed by warp threads (36) and weft threads (38). The weft threads (38) alternately extend over at least two successive warp threads (36) and extend under at least one warp thread (36).

More Like This:
JPS62244995WINDOW BLIND
WO/2014/191283ROLL-SCREEN DEVICE
Inventors:
SCHANDEL SUSANNE (DE)
EHM CHRISTIAN (DE)
SCHMID DAVID MARKUS (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/054524
Publication Date:
October 15, 2020
Filing Date:
February 20, 2020
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
WEBASTO SE (DE)
International Classes:
B60J1/20; D03D1/00; D03D13/00; D03D15/12
Domestic Patent References:
WO2006053520A22006-05-26
Foreign References:
DE102008048968A12010-04-08
US20080070461A12008-03-20
JP2003231416A2003-08-19
Attorney, Agent or Firm:
ADVOTEC. PATENT UND RECHTSANWÄLTE (DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Rollobahn für eine Rolloanordnung eines Kraftfahrzeugs, umfassend einen Zentralabschnitt (24), der im abgewickelten Zustand der Rollobahn deren Sichtfläche bildet, und seitliche Führungsstreifen (28), die jeweils an einen seitlichen Rand des Zentralabschnitts (24) angebunden sind und jeweils zur Führung der Rollobahn in einer jeweiligen Führungsschiene (34A, 34B) dienen und jeweils ein Gewebe (30) mit einer Leinwandbindung umfassen, die aus Kettfaden (36) und Schussfäden (38) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfaden (38) alternierend mindestens zwei aufeinanderfolgende Kettfäden (36) übergreifen und mindestens einen Kettfaden (36) untergreifen.

2. Rollobahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Kettrichtung aufeinanderfolgende Schussfäden (38) die Kettfäden (36) gegensinnig übergreifen und untergreifen.

3. Rollobahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden (38) alternierend zwei benachbarte Kettfäden (36) übergreifen und zwei aufeinanderfolgende Kettfaden (36) untergreifen.

4. Rollobahn nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei in Kettrichtung aufeinanderfolgende Schussfäden (38) die Kettfäden (36) gleichsinnig übergreifen und untergreifen.

5. Rollobahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe (30) mit einem Flammhemmstoff versehen ist, der eine Alkylphosphonat- Verbindung umfasst.

6. Rollobahn für eine Rolloanordnung eines Kraftfahrzeugs, umfassend einen Zentralabschnitt (24), der im abgewickelten Zustand der Rollobahn deren Sichtfläche bildet, und seitliche Führungsstreifen (28), die jeweils an einen seitlichen Rand des Zentralabschnitts (24) angebunden sind und jeweils zur Führung der Rollobahn in einer jeweiligen Führungsschiene (34A, 34B) dienen und jeweils ein Gewebe (30) mit einer Leinwandbindung umfassen, die aus Kettfäden (36) und Schussfäden (38) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe (30) mit einem Flamm- hemmstoff versehen ist, der eine Alkylphosphonat- Verbindung umfasst. 7. Rollobahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden (38) alternierend mindestens zwei aufeinanderfolgende Kettfäden (36) übergreifen und mindestens einen Kettfaden (36) unter greifen.

8. Rollobahn nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Kettrichtung aufeinanderfolgende Schussfäden (38) die Kettfaden (36) gegensinnig übergreifen und untergreifen.

9. Rollobahn einem der nach Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfaden (38) alternierend zwei aufeinanderfolgende Kettfäden (36) übergreifen und zwei aufeinanderfolgende Kettfäden (36) untergreifen.

10. Rollobahn nach einem der Ansprüche 6, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei in Kettrichtung aufeinanderfolgende Schussfäden die Kettfäden gleichsinnig übergreifen und untergreifen.

11. Rolloanordnung für ein Kraftfahrzeug, umfassend eine Rollobahn (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 sowie zwei seitliche Führungsschienen (34A, 34B), in der jeweils einer der Führungsstreifen (28) der Rollobahn (18) geführt ist.

Description:
Rollobahn für Rolloanordnung

Die Erfindung betrifft eine Rollobahn für eine Rolloanordnung eines Kraftfahrzeuges, umfassend die Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1, sowie eine Rolloanordnung mit einer derartigen Rollobahn.

Eine solche Rollobahn ist aus der Praxis bekannt und dient bei einer Rolloanordnung als verstellbares Beschattungselement, das beispielsweise im Bereich eines transparenten Fahrzeugdachabschnitts einsetzbar ist. Die Rollobahn ist hierbei zwischen einer zu einem Rollowickel aufgewickelten Öffnungsstellung und einer abgewickelten Schließ- bzw. Beschattungsstellung verstellbar. Um der Rollobahn im abgewickelten Zustand auch in Dachquerrichtung eine hinreichende Spannung zu verleihen, kann die Rolloanordnung bezogen auf die vertikale Dachlängsmittelebene seitliche Führungsschienen aufweisen, in der jeweils ein Rand der Rollobahn geführt ist. Die Rollobahn weist einen Zentralabschnitt auf, der im abgewickelten Zustand bzw. in der Schließstellung der Rollobahn eine Sichtfläche bildet und an deren seitlichen Rändern jeweils ein Füh rungsstreifen aus textilem Material angebunden ist, welcher in eine korrespondierende Führungsbahn der betreffenden Führungsschiene eingreift und welcher einen Reibpartner gegenüber der betreffenden, insbesondere als Aluminiumstrangpressprofil hergestellten Führungsschiene bildet, die eine eloxierte Oberfläche hat. An die Führungsstreifen kann jeweils ein Führungsband angebunden sein, das die Rollobahn in der betreffenden Führungsschiene hält und das beispielsweise als Rollfeder ausgebildet ist, die außerhalb der Führungsschiene ein Aufwickeln der Rollobahn zu dem Rollowickel bewirkt. Das textile Material der Führungsstreifen ist jeweils aus einem Gewebe gebildet, das eine Leinwandbindung hat, die aus so genannten Kettfäden und sogenannten Schussfäden gebildet ist. Durch die Leinwandbindung resultiert eine nahezu vollflächige Anlage des Führungsstreifens in den betreffenden Bereichen der Führungsschiene. Die Kettfäden und die Schussfäden sind jeweils mit einem flammhemmenden Stoff ausgerüstet. Zudem wird das Gewebe aus den Kettfaden und Schussfäden nach dem Webprozess zusätzlich mit einer aus einem flammhemmenden Stoff gebildete Ausrüstung versehen, die nach einem Tauchbadverfahren bzw. Foulard- Verfahren aufgebracht wird. Der bisher eingesetzte flammhemmende Stoff kann das tribologische Verhalten der Rollobahn in den Führungsschienen beeinträchtigen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollobahn mit Führungsstreifen zu schaffen, deren tribologisches Verhalten bezüglich der Führungsschienen optimiert ist, sowie eine Rolloanordnung mit einer derartigen Rollobahn zu schaffen.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Rollobahn mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch die Rolloanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11 gelöst.

Gemäß der Erfindung wird also eine Rollobahn für eine Rolloanordnung eines Kraft- fahrzeuges vorgeschlagen, umfassend einen Zentralabschnitt, der im ab gewickelten Zustand der Rollobahn deren Sichtfläche bildet, und seitliche Führungsstreifen, die jeweils an einen seitlichen Rand des Zentralabschnitts angebunden sind und jeweils zur Führung der Rollobahn in einer jeweiligen Führungsschiene dienen und jeweils ein Gewebe mit einer Leinwandbindung umfassen, die aus Kettfäden und Schussfäden gebildet ist, wobei die Schussfäden rechtwinklig zur Kettrichtung alternierend mindestens zwei benachbarte Kettfäden übergreifen und dann mindestens einen Kettfaden untergreifen.

Durch das erfmdungsgemäße Webmuster, bei dem die Schussfaden die rechtwinkelig hierzu verlaufenden Kettfäden abweichend von der herkömmlichen Leinwandbindung so kreuzen, dass abwechselnd zumindest zwei aufeinander folgende Kettfaden Übergriffen werden und dann mindestens ein Kettfaden Untergriffen wird, resultiert eine makroskopische rautenartige oder wabenartige Struktur, so dass der Führungsstreifen in der betreffenden Führungsschiene nur punktuell aufliegt, was zu optimierten tribologi- schen Eigenschaften der Führungsstreifen in den Führungsschienen führt. Eine solche Struktur ist insbesondere durch Einsatz einer so genannten Jacquard- Webmaschine realisierbar.

Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Rollobahn nach der Erfindung ist ein Webmuster realisiert, bei dem benachbarte Schussfaden die Kettfaden gegensinnig übergreifen und untergreifen. Dies bedeutet, dass die Kettfäden, die von einem bestimmten Schussfaden Übergriffen sind, von mindestens einem der hierzu benachbarten Schussfaden Untergriffen sind, und die Kettfäden, die von einem bestimmten Schussfaden Untergriffen sind, von mindestens einem der benachbarten Schussfäden Übergriffen sind. Bei einer speziellen Ausführungsform der Rollobahn nach der Erfindung haben die Schussfäden jeweils einen derartigen Verlauf, dass sie rechtwinklig zur Kettrichtung alternierend zwei benachbarte Kettfäden übergreifen und dann zwei weitere benachbarte Kettfäden untergreifen. Benachbarte Schussfäden, die in Kettrichtung aufeinanderfol- gen, haben jeweils einen gegensinnigen Verlauf, das heißt der eine untergreift zunächst zwei benachbarte Kettfäden und übergreift dann zwei weitere benachbarte Kettfäden und der andere übergreift zunächst die ersten beiden benachbarten Kettfäden und untergreift dann die zwei weiteren benachbarten Kettfäden.

Bei einer weiteren alternativen Ausfuhrungsform der Rollobahn nach der Erfindung kann das Webmuster so ausgeführt sein, dass mindestens zwei benachbarte bzw. in Kettrichtung aufeinanderfolgende Schussfaden die Kettfäden gleichsinnig übergreifen und untergreifen.

Um den Anforderungen hinsichtlich Brandschutz zu genügen, ist das Gewebe vorzugsweise mit einem Flammhemmstoff versehen, der auf einer Alkylphosphonat- Verbindung basiert. Beispielsweise kann hierzu die unter dem Namen APYROL PES vertriebene Verbindung genutzt werden.

Zweckmäßigerweise sind die Schussfäden und die Kettfäden jeweils vor der Herstellung des Gewebes zusätzlich mit einem flammhemmenden Stoff versehen.

Die Erfindung hat auch eine Rollobahn für eine Rolloanordnung eines Kraftfahrzeugs zum Gegenstand, umfassend einen Zentralabschnitt, der im abgewinkelten Zustand der Rollobahn deren Sichtflächen bildet, und seitliche Führungsstreifen, die jeweils an einen seitlichen Rand des Zentralabschnitts angebunden sind und jeweils zur Führung der Rollobahn in einer jeweiligen Führungsschiene dienen und jeweils ein Gewebe mit einer Leinwandbindung umfassen, die aus Kettfäden und Schussfäden gebildet ist, wobei das Gewebe mit einem Flammhemmstoff versehen ist, der auf einer Alkylphos- ponat- Verbindung basiert. Die Alkylphosphonat-Verbindung ist beispielsweise die unter dem Namen APYROL PES vertriebene Verbindung.

Dieser Flammhemmstoff muss nur in einer geringen Menge auf das Gewebe aufgetragen werden, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Dies führt wiederum zu einer Verbesserung des tribologischen Verhaltens der Führungsstreifen in den in der Regel jeweils aus einem Aluminiumstrangpreßprofil bestehenden Führungsschienen, die jeweils eine eloxierte Oberfläche aufweisen können. Auch verbessert sich durch die geringe Menge an Flammhemmstoff, der auf das Gewebe aufgetragen ist, die Reproduzierbarkeit der Eigenschaften der Führungsstreifen. Durch die geänderte Webstruktur des Gewebes des Führungsstreifens und/oder die spezielle Flammhemmstoff-Chemie reduzieren sich gegenüber dem Stand der Technik die Aufwendungen für eine Feinabstimmung, was wiederum eine hohe Serienqualität gewährleistet. Insbesondere kann durch das gute tribologische Verhalten der Führungsstreifen in den Führungsschienen eine große Auszugslänge für die Rollobahn realisiert werden, ohne dass die Funktion der betreffenden Rolloanordnung beeinträchtigt wäre.

Das erfindungsgemäß ausgeführte Gewebe kann für Führungsstreifen von Rollobahnen eingesetzt werden, welche eine herkömmliche zweidimensionale Webstruktur haben. Das Gewebe kann aber auch eine dreidimensionale Webstruktur haben, die beispielsweise bei einem Führungsstreifengewebe mit einem im weitesten Sinne T-förmigen Querschnitt realisiert ist.

Des Weiteren hat die Erfindung eine Rolloanordnung für ein Kraftfahrzeug zum Gegenstand, die eine Rollobahn der vorstehend beschriebenen Art sowie zwei seitliche Führungsschienen umfasst, in denen jeweils einer der seitlichen Führungsstreifen der Rollobahn geführt ist. Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.

Ein Ausfuhrungsbei spiel einer Rollobahn nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:

Figur 1 eine schematische Draufsicht auf ein Fahrzeugdach mit einer Rolloanordnung nach der Erfindung;

Figur 2 einen Schnitt durch die Rolloanordnung im Bereich einer seitlichen

Führungsschiene; und

Figur 3 eine mikroskopische Darstellung eines Gewebes eines seitlichen Führungsstreifens einer Rollobahn der Rolloanordnung.

In der Zeichnung ist ein Fahrzeugdach 10 eines ansonsten nicht näher dargestellten Personenkraftwagens gezeigt, das eine Dachöffnung 12 aufweist, welches mittels eines transparenten, aus Glas gefertigten Deckelelements 14 geschlossen oder zumindest teilweise freigegeben werden kami.

Um den Innenraum des Fahrzeugs vor durch die Dachöffnung 12 einfallendem Licht schützen zu können, weist das Fahrzeugdach 10 eine Beschattungseinrichtung auf, die von einer Rolloanordnung 16 gebildet ist. Die Rolloanordnung 16 umfasst eine

Rollobahn 18, die im Bereich eines heckseitigen Randes der Dachöffnung 12 auf einer Wickelwelle 20 zu einem Rollowickel aufwickelbar ist. An ihrem der Wickelwelle 20 abgewandten, sich in Dachquerrichtung erstreckenden Rand ist die Rollobahn 20 mit einem Zugspriegel 22 versehen, der als Betätigungselement der Rollobahn 18 dient.

Die Rollobahn 20 umfasst einen Zentralabschnitt 24, der im abgewickelten Zustand der Rollobahn 18 eine vom Fahrzeuginnenraum sichtbare Sichtfläche bildet. An die bezogen auf eine vertikale Fahrzeuglängsmittelebene seitlichen Ränder des Zentralabschnitts 24 ist jeweils über eine Naht 26 ein als so genanntes Textilmodul ausgebildeter Führungsstreifen 28 angebunden, der aus einem Gewebe 30 gebildet ist, das eine Tasche ausbildet, in der ein Führungsband 32 aufgenommen ist. Über die seitlichen Führungsstreifen 28 ist die Rollobahn 18 an ihren seitlichen Rändern jeweils in einer betreffenden dachfesten Führungsschiene 34A bzw. 34B der Rolloanordnung 16 geführt.

Das Gewebe 30 der Führungsstreifen 28 hat jeweils eine Leinwandbindung, die aus Kettfäden 36 und hierzu rechtwinkelig verlaufenden Schussfaden 38 gebildet ist.

Zur Optimierung des tribologischen Verhaltens der Führungsstreifen 28 in den Führungsschienen 34A und 34B hat das Gewebe 30 ein Webmuster, bei dem die Schussfaden abwechselnd bzw. alternierend zunächst zwei aufeinanderfolgende Kettfäden 36 übergreifen und dann zwei aufeinanderfolgende Kettfaden 36 untergreifen, um dann wieder zwei aufeinanderfolgende Kettfäden 36 zu übergreifen und im Anschluss hieran zwei benachbarte Kettfäden 36 zu untergreifen, wohingegen die in Kettrichtung X benachbarten Schussfäden 38 jeweils einen gegensinnigen Verlauf zeigen, das heißt jeweils zunächst zwei benachbarte Kettfäden 36 untergreifen und dann zwei benachbarte Kettfaden 36 übergreifen, um anschließend wieder zwei benachbarte Kettfäden 36 zu untergreifen und zwei benachbarte Kettfäden 36 zu übergreifen. Der in Kettrichtung X jeweils nächste Schussfaden 38 hat wieder einen gleichsinnigen Verlauf zu dem Verlauf des zuerst beschriebenen Schussfadens 38. Durch diese Webstruktur kann bei makroskopischer Betrachtung eine im weitesten Sinne rauten- oder wabenartige Struktur realisiert werden, die gegenüber den Führungsschienen 34A und 34B jeweils über die Fläche verteilte punktuelle Auflagebereiche bildet.

Des Weiteren ist das Gewebe 30 der Führungsstreifen 28 jeweils mit einem Flamm- hemmstoff versehen, der auf einer Alkylphosphonat- Verbindung basiert und der nach einem Foulard- Verfahren appliziert ist. Die Alkylphosphonat- Verbindung ist vorliegend die unter dem Namen APYROL PES vertriebene Verbindung. Das Gewebe 30 hat eine Materiaistärke von etwa 0,3 mm und kann nach einem 2D- oder 3D- Verfahren in einer so genannten Jacquard-Webmaschine gefertigt sein. Bezugszeichenliste

10 Fahrzeugdach

12 Dachöffnung

14 Deckelelement

16 Rolloanordnung

18 Rollobahn

20 Wickelwelle

22 Zugspriegel

24 Zentralabschnitt

26 Naht

28 Führungsstreifen

30 Gewebe

32 Führungsband

34A, B Führungsschiene

36 Kettfäden

38 Schussfaden