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Title:
HOLOGRAPHIC DATA-STORAGE MEDIUM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/103689
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a holographic data-storage medium (1'), comprising a polymer film (2), which acts as a storage layer, can be modified locally by heating and is configured as the cover layer of the data-storage medium (1'). An absorbent layer (4) comprising an absorbent dye is provided below the polymer film. Said absorbent dye is designed to at least partially absorb a recording beam that inputs information and to at least partially release the heat thus produced locally to the polymer film (2). In advantageous embodiments of the data-storage medium (1'), a layer of adhesive material (6) is provided below the absorbent layer (4) and a partially permeable reflective layer (8) is located between the polymer film (2) and the absorbent layer (4).

Inventors:
LEIBER JOERN (DE)
BLAZEJEWSKI ANNA (DE)
NOEHTE STEFFEN (DE)
STADLER STEFAN (DE)
DIETRICH CHRISTOPH (DE)
GERSPACH MATTHIAS (DE)
Application Number:
PCT/EP2002/001951
Publication Date:
December 27, 2002
Filing Date:
February 25, 2002
Export Citation:
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Assignee:
TESA AG (DE)
EML EUROP MEDIA LAB GMBH (DE)
LEIBER JOERN (DE)
BLAZEJEWSKI ANNA (DE)
NOEHTE STEFFEN (DE)
STADLER STEFAN (DE)
DIETRICH CHRISTOPH (DE)
GERSPACH MATTHIAS (DE)
International Classes:
G03H1/02; G03H1/04; G03H1/18; G11B7/0065; G11B7/24; G11B7/258; G11B7/2585; (IPC1-7): G11B7/24; G03H1/02; G11B7/0045
Domestic Patent References:
WO2000017864A12000-03-30
WO2002015179A12002-02-21
Foreign References:
DE3723522A11989-02-02
FR2703815A11994-10-14
US3976354A1976-08-24
Attorney, Agent or Firm:
Both, Georg (Uexküll & Stolberg Beselerstr. 4 Hamburg, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Holographischer Datenspeicher, mit einer als Speicherschicht eingerichteten Polymerfolie (2), die lokal durch Erwärmung veränderbar ist und die als Decklage des Datenspeichers (l ; l') eingerichtet ist, und mit einer unterhalb der Polymer folie (2) angeordneten Absorberschicht (4), die einen Absor berfarbstoff aufweist, der dazu eingerichtet ist, einen zum Eingeben von Information dienenden Schreibstrahl zumindest teilweise zu absorbieren und die dabei erzeugte Wärme zu mindest teilweise lokal an die Polymerfolie (2) abzugeben.
2. Holographischer Datenspeicher nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass unterhalb der Absorberschicht (4) eine Klebstoffschicht (6) angeordnet ist.
3. Holographischer Datenspeicher nach Anspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Speicherschicht (2) und der Absorberschicht (4) eine teildurchlässige Refle xionsschicht (8) angeordnet ist.
4. Holographischer Datenspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsschicht (8) eine Dicke im Bereich von 1 nm bis 50 nm hat.
5. Holographischer Datenspeicher nach Anspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb der Absorberschicht (4') eine Reflexionsschicht (8') angeordnet ist.
6. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsschicht (8, 8') Aluminium aufweist.
7. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerfolie (2) ver streckt ist, vorzugsweise biaxial verstreckt.
8. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Polymerfolie (2) ein Material aufweist, das aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist : Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polyester, Polyethylen terephthalat, Polyethylennaphthalat, Polymethylpenten, Poly imid.
9. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche l bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorberschicht (4) ein Bindemittel aufweist.
10. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechzahl der Polymerfo lie (12) lokal durch Erwärmung veränderbar ist, wobei opti sche Phaseninformation über die lokale optische Weglänge in der Polymerfolie (12) abspeicherbar ist.
11. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzflächenstruktur der Polymerfolie (32) lokal durch Erwärmung veränderbar ist, wobei holographische Information über die lokale Grenzflä chenstruktur der Polymerfolie (32) abspeicherbar ist.
12. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Absorberfarbstoff dazu eingerichtet ist, bei Absorption eines zum Eingeben von In formation dienenden Schreibstrahls in seinen optischen Eigenschaften lokal verändert zu werden.
13. Holographischer Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch gespeicherte holographische Infor mation.
14. Verwendung eines Datenspeichers mit einer als Speicher schicht eingerichteten Polymerfolie (2), die lokal durch Erwärmung veränderbar ist und die als Decklage des Daten speichers (1 ; 1') eingerichtet ist, und mit einer unterhalb der Polymerfolie (2) angeordneten Absorberschicht (4), die einen Absorberfarbstoff aufweist, der dazu eingerichtet ist, einen zum Eingeben von Information dienenden Schreibstrahl zumindest teilweise zu absorbieren und die dabei erzeugte Wärme zumindest teilweise lokal an die Polymerfolie (2) ab zugeben, als holographischer Datenspeicher.
15. Verwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher (1 ; 1') die Merkmale des holographischen Datenspeichers nach einem der Ansprüche 2 bis 9 aufweist.
16. Verwendung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechzahl der Polymerfolie (12) lokal durch Erwär mung veränderbar ist, wobei optische Phaseninformation über die lokale optische Weglänge in der Polymerfolie (12) ab speicherbar ist und wobei vorzugsweise die Polymerfolie (12) beim Auslesen von Information in Transmission durchstrahlt wird.
17. Verwendung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass die Grenzflächenstruktur der Polymer folie (32) lokal durch Erwärmung veränderbar ist, wobei holographische Information über die lokale Grenzflächen struktur der Polymerfolie (32) abspeicherbar ist, vorzugs weise der Grenzfläche auf die Absorberschicht (34) zu.
18. Verwendung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass der Absorberfarbstoff dazu eingerichtet ist, bei Absorption eines zum Eingeben von Information dienenden Schreibstrahls in seinen optischen Eigenschaften lokal verändert zu werden.
19. Verfahren zum Eingeben von Information in einen holographi schen Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei in einem Hologramm eines Speicherobjekts enthaltene hologra phische Information als zweidimensionale Anordnung berechnet wird und ein Schreibstrahl (22) einer Schreibeinrichtung, vorzugsweise eines Laserlithographen, auf die Polymer folie (12 ; 32) und/oder die Absorberschicht (14 ; 34) des Datenspeichers (11 ; 31) gerichtet und entsprechend der zwei dimensionalen Anordnung so angesteuert wird, dass die loka len Eigenschaften der Polymerfolie (12 ; 32) gemäß der holo graphischen Information eingestellt werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreibstrahl (22) von der Seite der Decklage (12 ; 32) her auf den holographischen Datenspeicher (11 ; 31) gerichtet wird.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, wobei der holographische Datenspeicher (11 ; 31) eine teildurchlässige Reflexions schicht (18 ; 38) gemäß Anspruch 3 hat, dadurch gekennzeich net, dass zum Fokussieren des Schreibstrahls (22) dessen von der Reflexionsschicht (18 ; 38) zurückgeworfener Reflex aus gewertet wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch ge kennzeichnet, dass die holographische Information in Form von Pits (20 ; 40) vorgegebener Größe eingegeben wird.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Pit (20 ; 40) die holographische Information in binär kodierter Form gespeichert wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Pit (20 ; 40) die holographische Information in kon tinuierlich kodierter Form gespeichert wird, wobei die loka len Eigenschaften der Polymerfolie (12 ; 32) in dem Pit (20 ; 40) gemäß einem Wert aus einem vorgegebenen Wertebereich eingestellt werden.
25. Verfahren zum Auslesen von Information aus einem holographi schen Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 13/wobei Licht (24 ; 46,47), vorzugsweise kohärentes Licht, groß flächig auf die Speicherschicht (12 ; 32) des Datenspei chers (11 ; 31) gerichtet wird und als Rekonstruktion der in dem bestrahlten Bereich enthaltenen Information ein holo graphisches Bild in einem Abstand zu dem Datenspeicher (11 ; 31) erfasst wird.
Description:
Holographischer Datenspeicher Die Erfindung betrifft einen holographischen Datenspeicher, der z. B. zum Speichern von Bilddaten wie Fotos, Logos, Schrift, usw., aber auch zum Speichern von anderen Daten verwendet werden kann.

In einem Hologramm ist über die Fläche des Hologramms verteilt optische Phaseninformation über ein Objekt enthalten, aus der sich bei Bestrahlung mit Licht, insbesondere kohärentem Licht von einem Laser, ein Bild des Objektes rekonstruieren lässt.

Hologramme werden in der Technik auf vielfältige Weise genutzt, z. B. in Form von weitgehend fälschungssicheren Kennzeichnungen.

Derartige Kennzeichnungen finden sich z. B. auf Kreditkarten oder Scheckkarten ; sie zeigen als sogenannte Weißlicht-Hologramme auch bei Beleuchtung mit natürlichem Licht ein dreidimensionales Bild des dargestellten Objekts. Verbreitet sind photographisch hergestellte Hologramme sowie Prägehologramme, bei denen in die Oberfläche eines Werkstoffs eine Reliefstruktur eingeprägt ist, an der das zum Wiedergeben des Objekts verwendete Licht ent- sprechend der im Hologramm gespeicherten Phaseninformation

gestreut wird, so dass das rekonstruierte Bild des Objekts durch Interferenzeffekte entsteht.

In der WO 00/17864 ist ein Datenspeicher mit einem optischen Informationsträger beschrieben, der eine als Speicherschicht eingerichtete Polymerfolie enthält. Die Polymerfolie besteht z. B. aus biaxial orientiertem Polypropylen. Bei dem vorbekannten Datenspeicher ist die Polymerfolie in mehreren Lagen spiralartig auf einen Wickelkern aufgewickelt, wobei sich zwischen benach- barten Lagen jeweils eine Adhäsionsschicht befindet. In den Datenspeicher lassen sich Informationen einschreiben, indem die Polymerfolie mit Hilfe eines Schreibstrahls eines Datenlaufwerks lokal erwärmt wird, wodurch sich die Brechzahl der Polymerfolie und das Reflexionsvermögen an der Grenzfläche der Polymerfolie lokal ändern. Dieser Effekt kann durch einen den Adhäsions- schichten beigegebenen Absorberfarbstoff verstärkt werden, der den Schreibstrahl zumindest teilweise absorbiert und die dabei erzeugte Wärme lokal an die Polymerfolie abgibt. Mit Hilfe eines Lesestrahls in dem Datenlaufwerk können die Veränderungen der Polymerfolie erfasst werden, da der Lesestrahl je nach einge- schriebener Information lokal mehr oder weniger stark an der Grenzfläche der Polymerfolie reflektiert wird. Durch Fokussieren des Schreibstrahls oder Lesestrahls lässt sich Information gezielt in eine vorgewählte Läge des Informationsträgers einschreiben bzw. daraus auslesen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen holographischen Datenspeicher zu schaffen, der kostengünstig ist, breite Anwendungsmöglichkei- ten hat und gegen äußere Einflüsse weitgehend unempfindlich ist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen holographischen Daten- speicher mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie die Verwendung eines Datenspeichers gemäß Anspruch 14. Ein Verfahren zum Eingeben von Information in einen derartigen Datenspeicher ist in Anspruch 19 angegeben, ein Verfahren zum Auslesen von Information aus einem derartigen Datenspeicher in Anspruch 25.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angeführt.

Der erfindungsgemäße holographische Datenspeicher weist eine als Speicherschicht eingerichtete Polymerfolie auf, die lokal durch Erwärmung veränderbar ist. Diese Polymerfolie ist als Decklage des Datenspeichers eingerichtet. Unterhalb der Polymerfolie ist eine Absorberschicht angeordnet, die einen Absorberfarbstoff aufweist, der dazu eingerichtet ist, einen zum Eingeben von Information dienenden Schreibstrahl zumindest teilweise zu absorbieren und die dabei erzeugte Wärme zumindest teilweise lokal an die Polymerfolie abzugeben. Vorzugsweise ist die als Speicherschicht eingerichtete Polymerfolie in dem Datenspeicher einlagig angeordnet (vorzugsweise in einer im wesentlichen ebenen Anordnung), also zum Beispiel nicht mehrlagig in Spiralform aufgewickelt.

Weil die Polymerfolie als Decklage des Datenspeichers eingerich- tet ist, kann sie als exponierte Außenseite des Datenspeichers dienen und schützt die darunter befindliche, in der Regel relativ empfindliche Absorberschicht. Ferner sind die durch Erwärmung bewirkten Veränderungen an der Polymerfolie, mit deren Hilfe holographische Information gespeichert wird, vor allem in der Nähe der Absorberschicht lokalisiert, wie weiter unten näher erläutert. Daher liegt dieser mit der gespeicherten Information versehene Bereich der Polymerfolie ebenfalls in einer geschützten Zone. Unerwünschte Einflüsse auf die exponierte Außenseite, wie z. B. Kratzer, wirken sich daher in der Regel nicht weiter aus und führen vor allem nicht zu einem Datenverlust oder zu Störungen beim Eingeben von Information in den Datenspeicher.

Der erfindungsgemäße holographische Datenspeicher ist einfach aufgebaut, da eine zusätzliche Schutzeinrichtung in der Regel entbehrlich ist, und kann daher kostengünstig hergestellt werden.

Vorzugsweise ist unterhalb der Absorberschicht eine Klebstoff- schicht angeordnet, die es ermöglicht, den holographischen Datenspeicher auf einen Gegenstand aufzukleben. Wenn sich die Klebstoffschicht unmittelbar unterhalb der Absorberschicht befindet, schützt sie gleichzeitig die Absorberschicht und den daran angrenzenden Bereich der Polymerfolie mit gespeicherter holographischer Information. Die Klebstoffschicht kann z. B. eine Klebemasse aus einer wässrigen Acrylat-Emulsion enthalten oder aus funktionalisiertem Poly (meth) acrylat bestehen. Für die Klebstoffschicht können auch andere Materialien verwendet werden.

Eine bevorzugte Dicke der Klebstoffschicht beträgt etwa 20 ym, aber auch andere Dicken sind möglich.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen der Speicherschicht und der Absorberschicht eine teildurchlässige Reflexionsschicht angeordnet. Die Reflexionsschicht kann Aluminium aufweisen und hat vorzugsweise eine Dicke im Bereich von 1 nm bis 50 nm, wobei auch andere Dicken möglich sind. Sie ist teildurchlässig, damit der Schreibstrahl beim Eingeben von Information bis zu der Absorberschicht durchdringt. Da die Reflexionsschicht dünn ist, behindert sie die Wärmeabgabe an die Polymerfolie praktisch nicht. Die Reflexionsschicht erleichtert es, die gespeicherte holographische Information in Reflexion auszulesen, was in den meisten Anwendungsfällen eine günstige Geometrie darstellt. Dies ist weiter unten anhand von Beispielen erläutert. Ferner vereinfacht die Reflexionsschicht die Fokusein- stellung des Schreibstrahls (siehe unten).

Es ist auch möglich, unterhalb der Absorberschicht eine Refle- xionsschicht anzuordnen. Wenn eine Klebstoffschicht vorhanden ist, liegt diese Reflexionsschicht vorzugsweise zwischen der Absorberschicht und der Klebstoffschicht. Ein derartiger Schichtenaufbau erlaubt es, die Absorberschicht beim Auslesen von Information aus dem holographischen Datenspeicher in Transmission zu durchdringen, so dass z. B. der Kontrast des Auslesesignals verstärkt wird, wenn das Absorptionsvermögen des Absorberfarb-

stoffs innerhalb der Absorberschicht gemäß der eingegebenen Information variiert (Amplitudeneffekt ; siehe unten).

Geeignete Materialien für die Polymerfolie sind z. B. Polypropy- len, Polyvinylchlorid, Polyester, Polyethylenterephthalat (PET), Polyethylennaphthalat, Polymethylpenten (PMP ; auch Poly-2- methylpenten) sowie Polyimid. Die Polymerfolie hat vorzugsweise eine derartige Stärke, dass sie selbsttragend ist und die oben erläuterte Schutzfunktion ausüben kann. Geeignete Stärken oder Dicken liegen im Bereich zwischen 10 Am und 100 Am, aber andere Dicken sind ebenfalls möglich.

Die Polymerfolie kann verstreckt sein und ist vorzugsweise biaxial verstreckt, z. B. indem sie bei der Herstellung innerhalb ihrer Ebene in zwei senkrecht aufeinanderstehenden Richtungen vorgespannt wird. Dies erhöht in der Regel die Festigkeit der Polymerfolie. Ferner ist bei einer verstreckten Polymerfolie im Folienmaterial eine hohe Energiedichte gespeichert. Durch lokale Erwärmung unter Deposition einer verhältnismäßig geringen Energiemenge pro Flächeneinheit, z. B. mit Hilfe eines Schreib- strahls einer Schreibeinrichtung, der in der Absorberschicht absorbiert wird, kann eine relativ starke Materialänderung mit einer Veränderung der lokalen Eigenschaften der Polymerfolie erzielt werden.

Die Absorberschicht weist vorzugsweise außer dem Absorberfarb- stoff ein Bindemittel auf. Der Absorberfarbstoff ermöglicht eine zur Änderung der lokalen Eigenschaften der Polymerfolie aus- reichende lokale Erwärmung der Polymerfolie bei relativ geringer Intensität des Schreibstrahls. Die Absorberschicht kann dünn sein und z. B. eine Dicke im Bereich von 0,1 Mm bis 5 Am haben ; andere Dicken sind ebenfalls möglich. Bevorzugte Bindemittel, die als Matrix für die Moleküle des Absorberfarbstoffs dienen, sind z. B. optisch transparente Polymere, z. B. aus Polymethylmethacrylat (PMMA) oder, bei Anwendungen für höhere Temperaturen, aus Polymethylpenten, Polyetheretherketon (PEEK) oder Polyetherimid.

Das Absorptionsmaximum des Absorberfarbstoffs sollte mit der Lichtwellenlänge des verwendeten Schreibstrahls zusammenfallen, um eine effiziente Absorption zu erzielen. Für eine Licht- wellenlänge von 532 nm eines von einem Laser erzeugten Schreib- strahls sind z. B. Farbstoffe aus der Sudanrot-Familie (Diazofarb- stoffe) oder (für besonders polare Kunststoffe) Eosinscharlach geeignet. Für die gebräuchlichen Laserdioden mit einer Licht- wellenlänge von 650 bis 660 nm oder 685 nm sind grüne Farbstoffe, z. B. aus der Styryl-Familie (die als Laserfarbstoffe gebräuchlich sind), besser geeignet.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die durch eine lokale Erwärmung der Polymerfolie bewirkte lokale Änderung ihrer Eigenschaften zum Speichern von Information zu nutzen.

Bei einer Möglichkeit ist die Brechzahl der Polymerfolie lokal durch Erwärmung veränderbar, wobei optische Phaseninformation über die lokale optische Weglänge in der Polymerfolie abspeicher- bar ist. Dabei ist es vorgesehen, die Polymerfolie beim Auslesen von Information in Transmission zu durchstrahlen (wobei die Reflexionsschicht von Hilfe sein kann, siehe unten). In der Polymerfolie lässt sich also lokal, d. h. in einem zum Speichern <BR> <BR> <BR> einerInformationseinheitvorgesehenenBereich, Phaseninformation ablegen, indem in diesem Bereich die Brechzahl durch Erwärmung (z. B. mit Hilfe eines Schreibstrahls einer Schreibeinrichtung) verändert wird. Die lokale Änderung der Brechzahl bewirkt eine Änderung der optischen Weglänge der beim Auslesen von Information aus der Polymerfolie verwendeten Strahlung (die die Polymerfolie in Transmission durchstrahlt). Die optische Weglänge ist nämlich das Produkt aus der geometrischen Weglänge und der Brechzahl.

Über eine Änderung der Brechzahl lässt sich also die lokale Phasenlage der beim Auslesen von Information eingesetzten Strahlung beeinflussen, d. h. die gewünschte holographische Information als Phaseninformation abspeichern. Ein auf diese Weise in der Polymerfolie erzeugtes Hologramm ist demnach refraktives Phasenhologramm.

Bei einer anderen Möglichkeit ist die Oberflächenstruktur bzw.

Grenzflächenstruktur der Polymerfolie lokal durch Erwärmung veränderbar, wobei holographische Information über die lokale Grenzflächenstruktur der Polymerfolie abspeicherbar ist. In diesem Fall lässt sich also die Grenzflächenstruktur oder Topographie der Polymerfolie, insbesondere an der von der exponierten Außenseite der Polymerfolie weg weisenden Grenzfläche zu der Absorberschicht oder der Reflexionsschicht, lokal verändern, indem z. B. ein als Schreibstrahl dienender Laserstrahl auf die Absorberschicht oder die Grenzflächenzone der Polymer- folie fokussiert wird, so dass die Lichtenergie dort absorbiert und in Wärmeenergie umgewandelt wird. Insbesondere, wenn der Laserstrahl kurzzeitig (gepulst) eingestrahlt wird, bleibt die zu der lokalen Änderung der Grenzflächenstruktur führende Materialveränderung in der Polymerfolie aufgrund der allgemein schlechten Wärmeleitfähigkeit des Polymers (bzw. einer sehr dünnen Reflexionsschicht) auf ein sehr enges Volumen begrenzt.

Wenn die holographische Information Punkt für Punkt in die Polymerfolie eingegeben wird, wobei der einem Punkt zugeordnete Bereich typischerweise lineare seitliche Abmessungen in der Größenordnung von 0,5 Mm bis 1 ym hat, ändert sich das Höhen- profil der Polymerfolie typischerweise um 50 nm bis 500 nm, was im Einzelnen von den Eigenschaften und Betriebsbedingungen des Schreibstrahls sowie den Eigenschaften der Polymerfolie, der Absorberschicht und gegebenenfalls der Reflexionsschicht abhängt.

Das Punktraster, d. h. der Mittenabstand zwischen zwei Punkten ("Pits"), liegt typischerweise im Bereich son 1 Um Dis 2 Hm.

Generell gilt, dass kürzere Lichtwellenlängen des Schreibstrahls ein engeres Punktraster zulassen.

Es sind auch Mischformen denkbar, bei denen die holographische Information sowohl durch lokale Änderung der Brechzahl als auch durch lokale Veränderung der Grenzflächenstruktur der Polymer- folie abspeicherbar ist.

Der Absorberfarbstoff kann dazu eingerichtet sein, bei Absorption eines zum Eingeben von Information dienenden Schreibstrahls in seinen optischen Eigenschaften lokal verändert zu werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Absorberfarbstoff lokal sein Absorptionsvermögen ändert, z. B. indem er von dem Schreib- strahl teilweise oder vollständig ausgebleicht wird. Durch lokale Variation des Absorptionsvermögens in der Absorberschicht lässt sich der durch die Veränderungen in der Polymerfolie erzielte Effekt verstärken, so dass das beim Auslesen des holographischen Datenspeichers erhaltene Signal stärker oder kontrastreicher ist, als wenn die Absorberschicht nicht bei der Datenspeicherung mitwirkt. Die Gewichtung der einzelnen Effekte (lokale Brechzahl der Polymerfolie, lokale Grenzflächenstruktur der Polymerfolie, Amplitudeneffekt durch lokal ausgebleichten Absorberfarbstoff) im Auslesesignal lässt sich durch die Wahl des Schichtenaufbaus des holographischen Datenspeichers beeinflussen oder einstellen.

So ist ein Amplitudeneffekt relativ groß, wenn eine lokal ausgebleichte Absorberschicht beim Auslesen von Information durchstrahlt wird, wie es der Fall ist, wenn unterhalb der Absorberschicht eine Reflexionsschicht angeordnet ist.

Die zu speichernde Information kann in den holographischen Datenspeicher eingegeben werden, indem in einem Hologramm eines Speicherobjekts enthaltene holographische Information als zweidimensionale Anordnung berechnet wird und ein Schreibstrahl einer Schreibeinrichtung, vorzugsweise eines Laserlithographen, auf die Polymerfolie und/oder die Absorberschicht des Daten- speichers gerichtet und entsprechend der zweidimensionalen Anordnung so angesteuert wird, dass die lokalen Eigenschaften der Polymerfolie gemäß der holographischen Information eingestellt werden. Da die physikalischen Vorgänge bei der Streuung von Licht an einem Speicherobjekt bekannt sind, kann z. B. ein herkömmlicher Aufbau zum Erzeugen eines Hologramms (bei dem kohärentes Licht von einem Laser, das von einem Objekt (Speicherobjekt) gestreut wird, mit einem kohärenten Referenzstrahl zur Interferenz gebracht wird und das dabei entstehende Interferenzmuster als

Hologramm aufgenommen wird) mit Hilfe eines Computerprogramms simuliert und das Interferenzmuster bzw. die Modulation der lokalen Eigenschaften der Polymerfolie als zweidimensionale Anordnung (zweidimensionaler Array) berechnet werden.

Wie weiter oben bereits erläutert, sind Beispiele für die lokalen Eigenschaften der Polymerfolie, die gemäß der holographischen Information eingestellt werden, die lokale Brechzahl sowie die lokale Grenzflächenstruktur der Polymerfolie.

Die Auflösung eines geeigneten Laserlithographen beträgt typischerweise etwa 50 000 dpi (dots per inch). Damit kann die Polymerfolie lokal in Bereichen oder Pits einer Größe von etwa 0,5 Am bis 1 Am verändert werden. Die Schreibgeschwindigkeit und andere Details hängen unter anderem von den Parametern des Schreiblasers (Laserleistung, Lichtwellenlänge) und der Pulsdauer sowie von den Eigenschaften der Polymerfolie und der Absorber- schicht ab.

Vorzugsweise wird der Schreibstrahl von der Seite der Decklage her auf den holographischen Datenspeicher gerichtet. In diesem Fall ist es z. B. möglich, Information in den Datenspeicher einzugeben, wenn die Klebstoffschicht keine guten optischen Eigenschaften hat oder der Datenspeicher auf eine nichttrans- parente Unterlage geklebt ist.

Wenn der holographische Datenspeicher eine teildurchlässige Reflexionsschicht hat, wie weiter oben erläutert, kann zum Fokussieren des Schreibstrahls dessen von der Reflexionsschicht zurückgeworfener Reflex ausgewertet werden. Ein vergleichbarer Reflex würde auch bei Reflexion an der Grenzfläche zwischen zwei Medien mit verschiedener Brechzahl auftreten, wenn dort keine Reflexionsschicht angeordnet ist, wird im vorliegenden Fall aber durch die Reflexionsschicht deutlich verstärkt. Die Auswertung kann beispielsweise über die mit Hilfe eines Detektors gemessene Größe des Reflexes erfolgen, wobei die genaue Fokuseinstellung

z. B. mit Hilfe von Kalibrationsmessungen ermittelt werden kann.

Wenn die Reflexionsschicht sehr dünn ist (etwa 1 nm bis 50 nm, aber auch mehr oder weniger), kann man davon ausgehen, dass der auf die Reflexionsschicht eingestellte Fokus des Schreibstrahls praktisch mit dem optimalen Fokus in der Absorberschicht übereinstimmt. Daher kann beim Eingeben von Information die Absorberschicht praktisch in optimaler Weise erwärmt werden.

Wie erwähnt, wird die holographische Information vorzugsweise in Form von Pits vorgegebener Größe eingegeben. Der Begriff"Pit" ist hier allgemeiner im Sinne eines veränderten Bereichs zu verstehen und nicht eingeschränkt auf seine ursprüngliche Bedeutung (Loch oder Vertiefung). Dabei kann in einem Pit die holographische Information in binär kodierter Form gespeichert werden. Das heißt, im Bereich eines gegebenen Pits nehmen die lokalen Eigenschaften der Polymerfolie nur eine von zwei möglichen Grundformen (Grundwerten) an. Diese Grundformen unterscheiden sich vorzugsweise deutlich, damit in der Praxis vorkommende Zwischenformen, die nahe bei der einen oder der anderen Grundform liegen, eindeutig der einen oder der anderen Grundform zugeordnet werden können, um die Information zuver- lässig und eindeutig zu speichern.

Alternativ kann in einem Pit die holographische Information in kontinuierlich kodierter Form gespeichert werden, wobei die lokalen Eigenschaften der Polymerfolie in dem Pit gemäß einem Wert aus einem vorgegebenen Wertebereich eingestellt werden. Wenn z. B. die lokale Grenzflächenstruktur der Polymerfolie eingestellt werden soll, wird also die lokale maximale Höhenänderung der Grenzflächenstruktur in dem Pit aus einem vorgegebenen Wertebe- reich ausgewählt. Dies bedeutet, dass in einem gegebenen Pit die Grenzflächenstruktur der Polymerfolie Zwischenformen zwischen zwei Grundformen annehmen kann, so dass die maximale Höhen- änderung der vorliegenden Zwischenform einen Wert aus einem vorgegebenen Wertebereich annimmt, dessen Grenzen durch die maximalen Höhenänderungen der beiden Grundformen gegeben sind.

In diesem Fall lässt sich die Information also"in Graustufen" abspeichern, so dass jedem Pit der Informationsgehalt von mehr als einem Bit zukommt. Entsprechendes gilt für die Einstellung der lokalen Brechzahl der Polymerfolie.

Zum Auslesen von Information aus dem erfindungsgemäßen hologra- phischen Datenspeicher kann Licht, vorzugsweise kohärentes Licht (z. B. von einem Laser), großflächig auf die Speicherschicht des Datenspeichers gerichtet werden. Dabei wird das Licht von den lokal variierenden Eigenschaften der Polymerfolie (z. B. der Brechzahl oder der Grenzflächenstruktur) moduliert. Als Rekon- struktion der in dem bestrahlten Bereich enthaltenen Information wird ein holographisches Bild in einem Abstand zu dem Daten- speicher erfasst, z. B. mit einem CCD-Sensor, der mit einer Datenverarbeitungseinrichtung verbunden ist.

Grundsätzlich kann der Auslesevorgang unter Transmission des holographischen Datenspeichers erfolgen, d. h. der Datenspeicher wird vollständig durchstrahlt und das holographische Bild wird hinter dem Datenspeicher erfasst. Dafür müssen jedoch sämtliche Schichten des Datenspeichers eine gute optische Qualität haben, also nicht nur die Polymerfolie, sondern auch die Absorberschicht und eine optionale Klebstoffschicht. Vorteilhafter ist es daher, die Information in Reflexion auszulesen, wobei das zum Auslesen verwendete Licht nach Durchdringen der Polymerfolie reflektiert wird. In diesem Fall entsteht das holographische Bild aus Licht, das zweimal durch die Polymerfolie hindurchgetreten ist und dabei z. B. durch lokale Variationen der Brechzahl und/oder der Grenzflächenstruktur der Polymerfolie moduliert wurde. Grundsätz- lich kann auch dann in Reflexion ausgelesen werden, wenn keine gesonderte Reflexionsschicht vorhanden ist ; Voraussetzung ist lediglich das Vorhandensein einer Grenzfläche zwischen zwei Medien mit unterschiedlichen Brechzahlen. Die erläuterte Reflexionsschicht zwischen der Polymerfolie und der Absorber- schicht verbessert jedoch die Wiedergabe des holographischen Bildes erheblich.

Unter dem Begriff"großflächig"ist eine Fläche zu verstehen, die deutlich größer ist als die Fläche eines Pits. In diesem Sinne ist z. B. eine Fläche von 1 mm2 großflächig. Für das Schema, nach dem Information abgelegt und ausgelesen wird, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Es ist denkbar, ein Hologramm aus der Polymerfolie auf einmal auszulesen, indem die gesamte Fläche des als Hologramm eingerichteten Bereichs des holographischen Datenspeichers auf einmal bestrahlt wird. Insbesondere bei größeren Flächen ist es jedoch vorteilhaft, die zu speichernde Information auf eine Anzahl oder Vielzahl von Einzelbereichen aufzuteilen (z. B. mit einer jeweiligen Fläche von 1 mm2) und die Information lediglich aus einem vorgegebenen Einzelbereich auf einmal auszulesen.

Beim Auslesen von Information kommt es durch die lokal variieren- den Eigenschaften der Polymerfolie zu Laufzeitunterschieden der von verschiedenen Punkten ausgehenden Lichtwellen, also im Wesentlichen zu einer periodischen Phasenmodulation (was insbesondere bei einer lokalen Einstellung der Brechzahl oder der Grenzflächenstruktur der Polymerfolie gilt). Der von dem Licht erfasste Bereich der Polymerfolie wirkt so wie ein Beugungs- gitter, das einfallendes Licht in einer definierten Art und Weise ablenkt. Das abgelenkte Licht formt ein Bild des Speicherobjekts, das die Rekonstruktion von gespeicherter holographischer Information darstellt.

Grundsätzlich lässt sich mit dem holographischen Datenspeicher holographische Information von unterschiedlichen Arten von Speicherobjekten nutzen. So kann z. B. die in Bildern, wie z. B.

Fotografien, Logos, Schriften, usw., enthaltene Information gespeichert und ausgelesen werden. Besonders vorteilhaft ist jedoch das Speichern maschinenlesbarer Daten. Dies erfolgt beispielsweise in Form sogenannter Datenseiten, wobei die in einem Hologramm eines graphischen Bitmusters (das die Daten- information darstellt) enthaltene holographische Information wie erläutert in die als Speicherschicht dienende Polymerfolie

eingegeben wird. Beim Auslesen entsteht ein holographisches Bild dieses graphischen Musters. Die darin enthaltene Information kann z. B. mit Hilfe eines genau justierten CCD-Sensors erfasst und über zugehörige Auswertesoftware verarbeitet werden. Für die Wiedergabe von Bildern, bei denen es nicht auf eine hohe Genauigkeit ankommt, reicht im Prinzip bereits eine einfache Mattscheibe oder z. B. eine Kamera mit einem LCD-Bildschirm. Bei der holographischen Speicherung maschinenlesbarer Daten ist es vorteilhaft, dass die Information nicht sequentiell ausgelesen werden muss, sondern dass ein ganzer Datensatz auf einmal erfasst werden kann, wie erläutert. Sollte trotz des Schutzes der zur Informationsspeicherung dienenden Bereiche des Datenspeichers durch die exponierte Außenseite der Polymerfolie dennoch eine Beschädigung auftreten, so führt dies im Gegensatz zu einem herkömmlichen Datenspeicher in der Regel nicht zu einem Datenver- lust, sondern lediglich zu einer Verschlechterung der Auflösung des beim Auslesen der Informationen rekonstruierten holographi- schen Bildes. Dies ist in der Regel unproblematisch.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Die Zeichnungen zeigen in Figur 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen holographischen Datenspeichers, Figur 2 einen schematischen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen holographischen Datenspeichers, Figur 3 eine schematische Draufsicht auf einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen holographischen Datenspeicher gemäß der zweiten Ausführungsform, in dem Information über Veränderungen der Brechzahl abspeicherbar ist,

Figur 4 einen schematischen Längsschnitt durch den holographi- schen Datenspeicher aus Figur 3, wobei das Eingeben von Information veranschaulicht ist, Figur 5 einen schematischen Längsschnitt durch den holographi- schen Datenspeicher aus Figur 3, wobei das Auslesen von Information veranschaulicht ist, Figur 6 einen schematischen Längsschnitt durch einen hologra- phischen Datenspeicher gemäß der zweiten Ausführungs- form, bei dem Information über die lokale Grenzflächen- struktur abspeicherbar ist, wobei das Auslesen von Information veranschaulicht ist, und Figur 7 einen schematischen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen holographischen Datenspeichers.

In Figur 1 ist in schematischer Weise und nicht maßstäblich ein Ausschnitt aus einem holographischen Datenspeicher 1 gemäß einer ersten Ausführungsform im Längsschnitt dargestellt. Der Daten- speicher 1 enthält eine Polymerfolie 2, die gleichzeitig als Speicherschicht und als Decklage mit einer exponierten Außen- seite 3 dient. Im Ausführungsbeispiel ist die Polymerfolie 2 selbsttragend. Unterhalb der Polymerfolie 2 und an die Polymer- folie 2 angrenzend ist eine Absorberschicht 4 mit einem Absorberfarbstoff angeordnet. Darunter befindet sich eine Klebstoffschicht 6, die vorzugsweise im Lieferzustand des Datenspeichers 1 durch eine abziehbare Folie oder ein Silikon- papier abgedeckt ist. Die Begriffe"oben"und"unten"beziehen sich hier und im Folgenden auf die Darstellung in den Figuren ; der Datenspeicher kann jedoch auch in jeder anderen Orientierung angeordnet werden.

Im Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Polymerfolie 2 um eine biaxial verstreckte Folie aus Polypropylen (biaxial

orientiertes Polypropylen, BOPP) mit einer Stärke von 35 ym. Dünnere oder dickere Folien sind ebenfalls denkbar. Auch kommen Folien aus anderen Materialien in Betracht, wie weiter oben erläutert.

Die Absorberschicht 4 enthält im Ausführungsbeispiel Polymethyl- methacrylat (PMMA) als Bindemittel, dem der Absorberfarbstoff Sudanrot 7B zugesetzt ist. Im Ausführungsbeispiel ist die Absorberschicht aus einer Lösung von 10,5 Mass. % Polymethylmeth- acrylat und 1,2 Mass. W Sudanrot 7B in Toluol hergestellt, die mit einer Linienrasterwalze auf die Unterseite der Polymerfolie 2 aufgetragen wird. Die Dicke der Absorberschicht beträgt etwa 0, 5 Am und liegt vorzugsweise im Bereich von 0, 3 Am bis 1,0 Am.

Andere Schichtdicken sind jedoch ebenfalls denkbar. Damit die Absorberschicht 4 besser haftet, kann die Unterseite der Polymerfolie 2 vor dem Auftragen der Absorberschicht 4 nach einem grundsätzlich bekannten Verfahren vorbehandelt werden.

Die Klebstoffschicht 6 ist im Ausführungsbeispiel aus einer wässrigen Acrylat-Dispersion hergestellt und hat eine Schicht- dicke von 23 4 ym. Andere Schichtdicken sind ebenfalls möglich, und es lassen sich auch andere Klebemassen einsetzen. Die Unterseite der Absorberschicht 4 kann vor dem Auftragen der Klebstoffschicht 6 vorbehandelt werden, um ein besseres Anhaften der Klebstoffschicht 6 zu gewährleisten.

Die Absorberschicht 4 und die beim Eingeben von Information (siehe unten) veränderten Zonen der Polymerfolie 2 liegen im inneren Bereich des Datenspeichers 1 und sind durch den oberen Bereich der Polymerfolie 2 mit der Außenseite 3 sowie die Klebstoffschicht 6 geschützt.

Figur 2 ist eine Darstellung ähnlich wie Figur 1 für eine zweite Ausführungsform eines holographischen Datenspeichers, der hier mit 1'bezeichnet ist. Ebenso wie der Datenspeicher 1 weist der Datenspeicher 1'eine Polymerfolie 2 (hier aus Polyethylen-

terephthalat), die als Speicherschicht und Decklage eingerichtet ist, mit einer exponierten Außenseite 3, eine Absorberschicht 4 und eine Klebstoffschicht 6 auf. Zusätzlich befindet sich zwischen der Polymerfolie 2 und der Absorberschicht 4 eine Reflexionsschicht 8.

Im Ausführungsbeispiel besteht die Reflexionsschicht 8 aus auf die Unterseite der Polymerfolie 2 aufgedampftem Aluminium mit einer derartigen Dicke, dass eine Transmission von 50% resul- tiert. Bevorzugte Schichtdicken liegen im Bereich von 1 nm bis 50 nm, aber auch kleinere öder größere Werte sind möglich. Bei einer solch geringen Dicke ist die Reflexionsschicht 8 teildurch- lässig, so dass ein auf die Außenseite 3 der Polymerfolie 2 gerichteter Schreibstrahl (zozo eines Laserlithographen, siehe unten) die Reflexionsschicht 8 durchdringen kann, um die Absorberschicht 4 zu erreichen.

Wie bereits erwähnt, sind für die einzelnen Schichten des holographischen Datenspeichers eine Reihe von Materialien möglich, und auch die Schichtdicken können eine Vielzahl von Werten annehmen. Ferner sind zusätzliche Schichten denkbar.

Während die Polymerfolie 2 bei den Datenspeichern 1 und 1' selbsttragend ist, kann bei einer anderen Ausführungsform eine zusätzliche starre Trägerlage vorgesehen sein, z. B. zwischen der Absorberschicht und der Klebstoffschicht.

In dem anhand von Figur 1 erläuterten Ausführungsbeispiel weist die Absorberschicht 4 den Absorberfarbstoff Sudanrot 7B auf, dessen Moleküle in eine Matrix aus einem optisch transparenten Polymer, und zwar Polymethylmethacrylat (PMMA), eingebettet sind, wobei die Absorberschicht 4 eine Dicke von etwa 0,5 um hat. Sudanrot 7B absorbiert besonders gut Licht im Wellenlängenbereich um 532 nm ; diese Wellenlänge ist für einen Schreibstrahl eines Laserlithographen zum Eingeben von Information in den Daten- speicher geeignet. Beispiele für andere Absorberfarbstoffe sind weiter oben angegeben. So eignen sich grüne Farbstoffe, z. B. aus

der Styryl-Familie, besonders für Lichtwellenlängen von 635 nm oder 650 bis 660 nm oder 685 nm, bei denen die Laserdioden derzeitiger DVD-Geräte arbeiten ; derartige Laserdioden können direkt moduliert werden, was die Pulserzeugung wesentlich vereinfacht und verbilligt, in Zukunft könnte auch der Bereich von 380 bis 420 nm interessant sein, wenn entsprechende blaue Laserdioden kommerziell und preisgünstig zu haben sind. Hierfür sind dann vorzugsweise gelbe Absorberfarbstoffe einzusetzen, wie z. B. mit schwachen Donoren und Akzeptoren substituierte Stilbene, donorsubstituierte Nitrobenzole oder Coumarinfarbstoffe.

Die Absorberschicht 4 hat eine bevorzugte optische Dichte im Bereich von 0, 2 bis 1, ; andere Werte sind jedoch ebenfalls denkbar. Die optische Dichte ist ein Maß für die Absorption, hier bezogen auf die Lichtwellenlänge eines Schreibstrahls. Definiert ist die optische Dichte als negativer dekadischer Logarithmus der Transmission durch die Absorberschicht, was mit dem Produkt des Extinktionskoeffizienten bei der verwendeten Wellenlänge des Schreibstrahls, der Konzentration des Absorberfarbstoffs in der Absorberschicht 4 und der Dicke der Absorberschicht 4 überein- stimmt.

Im Folgenden wird anhand der Figuren 3 bis 5 erläutert, wie in einen holographischen Datenspeicher gemäß der anhand von Figur 2 beschriebenen Ausführungsform Information eingegeben und daraus ausgelesen werden kann. Der holographische Datenspeicher ist mit 11 bezeichnet und weist eine Polymerfolie 12 mit einer exponier- ten Außenseite 13, eine Absorberschicht 14, eine Klebstoff- schicht 16 und eine teildurchlässige Reflexionsschicht 18 auf, siehe Figur 4. Ähnlich wie die Figuren 1 und 2 sind die Figuren 3 bis 5 nicht maßstäblich. Die Polymerfolie 12 besteht hier aus biaxial orientiertem Polyethylenterephthalat (PET) und hat eine Dicke von 50 jum. Die Brechzahl von biaxial orientiertem Poly- ethylenterephthalat lässt sich lokal durch Erwärmung verändern, was zum Speichern von Information genutzt wird.

Innerhalb der Polymerfolie 12 ist Information in Form von Pits 20 abgelegt. In dem Bereich eines Pits 20 hat die Polymerfolie 12 eine andere Brechzahl als in den Zonen zwischen den Pits 20. Der Begriff"Pit"ist hier im Sinne eines geänderten Bereichs zu verstehen, also allgemeiner als in seiner ursprünglichen Bedeutung ("Loch"). Dabei kann in einem Pit die Information in binär kodierter Form gespeichert sein, indem die Brechzahl nur zwei verschiedene Werte annimmt (wobei einer der beiden Werte auch mit der Brechzahl der Polymerfolie 12 in den Zonen zwischen den Pits 20 übereinstimmen kann). Es ist auch möglich, in einem Pit 20 Information in kontinuierlich kodierter Form zu speichern, wobei die Brechzahl innerhalb des Pits 20 einen beliebig ausgewählten Wert aus einem vorgegebenen Wertebereich annehmen kann. Anschaulich gesprochen, ist bei Speicherung in binär kodierter Form ein Pit"schwarz"oder"weiß", während es bei Speicherung in kontinuierlich kodierter Form auch alle da- zwischenliegenden Grauwert annehmen kann.

Figur 3 ist eine schematische Draufsicht auf einen Ausschnitt aus dem Datenspeicher 11, die die Anordnung der Pits 20 zeigt, die von dem Schreibstrahl eines Laserlithographen erzeugt werden (wie weiter unten anhand von Figur 4 erläutert). Im Ausführungsbei- spiel hat ein Pit 20 einen Durchmesser von etwa 0,8 Am. Andere Formen als kreisrunde Pits 20 sind ebenfalls möglich, z. B. quadratische oder rechteckige Pits, aber auch andere Größen.

Vorzugsweise beträgt die typische Abmessung eines Pits etwa 0,5 Mm bis 2,0 Mm. Die Figur 3 ist also eine stark vergrößerte Darstellung.

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In Figur 4 ist in schematischer Weise angedeutet, wie mit Hilfe eines Schreibstrahls 22 einer Schreibeinrichtung (im Ausführungs- beispiel eines Laserlithographen) ein Pit 20 erzeugt wird.

Zunächst wird der Schreibstrahl 22 so fokussiert, dass er seinen geringsten Querschnitt in etwa in der Absorberschicht 14 hat.

Dabei ist die teildurchlässige Reflexionsschicht 18 eine große Hilfe, denn sie lenkt den Schreibstrahl 22 zurück in die

Schreibeinrichtung, wo der Reflex ausgewertet wird. Die Fokus- sieroptik des Schreibstrahls 22 wird dabei solange verstellt, bis die Lage des Fokus optimiert ist. Im Ausführungsbeispiel befindet sich der Fokus 23 in der dünnen Reflexionsschicht 18, was am einfachsten zu erreichen ist. Während des Fokussiervorgangs kann der Schreibstrahl 22 mit geringer Leistung betrieben werden, um eine übermäßige Erwärmung in der Nähe des Fokus zu verhindern.

Die Darstellung des Schreibstrahls 22 und seines Fokus 23 in Figur 4 ist sehr schematisch. Wegen der Wellennatur des Lichtes ist der Fokus 23 nicht punktförmig, sondern hat eine mit dem Durchmesser eines Pits 20 vergleichbare Größe, so dass der Schreibstrahl 22 in der Lage ist, innerhalb des Datenspeichers 11 einen Bereich von der Größe eines Pits 20 relativ gleichmäßig zu erwärmen. Die größte Erwärmung tritt dabei innerhalb der Absorberschicht 14 auf, weil sie sich im Bereich des Fokus 23 befindet und der Absorberfarbstoff den Schreibstrahl 22 ab- sorbiert. Die dabei freiwerdende Wärme überträgt sich durch die Reflexionsschicht 18 weitgehend auf die Polymerfolie 12 und bewirkt so eine lokale Änderung der Brechzahl in der Polymer- folie 12 im Bereich eines Pits 20. Da die Polymerfolie 12 im Wesentlichen in ihrem unteren Bereich erwärmt wird, erstreckt sich das Pit 20 nicht über die volle Dicke der Polymerfolie 12.

In der Praxis ist die Übergangszone im oberen Bereich eines Pits 20 zum mittleren Bereich der Polymerfolie 12 kontinuierlich, d. h. die Brechzahl ändert sich in dieser Zone allmählich und nicht so scharf abgegrenzt, wie in Figur 4 angezeigt.

Der Abstand zwischen dem oberen Bereich eines Pits 20 und der Außenseite 13 der Polymerfolie 12 ist relativ groß, so dass die von dem Schreibstrahl 22 erzeugten Pits 20 in einem vor äußeren Einflüssen relativ sicheren Bereich der Polymerfolie 11 liegen.

Um in die Polymerfolie 11 Information einzugeben, wird zunächst in einem Hologramm eines Speicherobjekts enthaltene Phasen- information als zweidimensionale Anordnung berechnet. Dies kann

als Simulation eines klassischen Aufbaus zum Erzeugen eines fotografisch erfassten Hologramms durchgeführt werden, bei dem kohärentes Licht von einem Laser nach Streuung an dem Speicher- objekt mit einem kohärenten Referenzstrahl zur Interferenz gebracht und das dabei entstehende Interferenzmuster als Hologramm ausgenommen wird. Die zweidimensionale Anordnung (zweidimensionaler Array) enthält dann die Information, die zum Ansteuern des Schreibstrahls eines Laserlithographen erforderlich ist. Im Ausführungsbeispiel besitzt der Laserlithograph eine Auflösung von etwa 50 000 dpi (d. h. etwa 0,5 Am). Der Schreib- strahl des Laserlithographen wird im gepulsten Betrieb (typische Pulsdauer von etwa 10 ns bis 10 As bei einer Strahlleistung von etwa 1 mW bis 20 mW zum Eingeben eines Pits 20) über die Außen- seite 13 der Polymerfolie 12 geführt, um die gewünschte Informa- tion sequentiell in die Polymerfolie 12 (oder einen vorgewählten Bereich der Polymerfolie 12) einzugeben. Dabei erwärmt der Schreibstrahl 22 die Absorberschicht 14 entsprechend dem zweidimensionalen Array und erzeugt so die Pits 20, wie oben erläutert.

In Figur 5 ist in schematischer Weise veranschaulicht, wie die in der Polymerfolie 12 gespeicherte Information ausgelesen werden kann. Dazu wird kohärentes Licht von einem Laser auf die Oberseite 13 des Datenspeichers 11 gerichtet. Der Übersicht- lichkeit halber ist von diesem vorzugsweise parallel einfallenden kohärenten Licht in Figur 5 nur eine kleiner Ausschnitt darge- stellt, der mit 24 bezeichnet ist (einfallender Lesestrahl). In der Praxis ist das kohärente Licht großflächig auf die Polymer- folie 12 gerichtet und überdeckt einen Bereich von z. B. 1 mm2.

Denn zur Rekonstruktion der abgespeicherten Information muss das von vielen Pits 20 ausgehende Licht erfasst werden. Die Intensi- tät des einfallenden Lesestrahls 24 ist zu schwach, um die Brechzahl in der Polymerfolie 12 und somit die abgespeicherte Information zu verändern.

Ein Teil des einfallenden Lesestrahls 24, der aus praktischen Gründen unter einem Winkel auf die Außenseite 13 der Polymer- folie 12 auftrifft, wird an der Reflexionsschicht 18 an der Unterseite der Polymerfolie 12 reflektiert, so dass ein reflek- tierter Lesestrahl 26 von der Reflexionsschicht 18 ausgeht und dabei die Pits 20 durchdringt. (Der von der Reflexionsschicht 18 durchgelassene Anteil des einfallenden Lesestrahls 24 ist in Figur 5 der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet.) Da die lokale Brechzahl der Polymerfolie 12 je nach Pit 20 unter- schiedlich ist, wird die lokale optische Weglänge variiert, so dass es zu Phasenverschiebungen kommt. Dies hat zur Folge, dass von dem Datenspeicher 11 nach Art eines Beugungsmusters Kugelwel- len 28 ausgehen, die die gespeicherte Phaseninformation enthal- ten. In einigem Abstand von dem Datenspeicher 11 kann mit einem Detektor ein holographisches Bild erfasst werden, das durch Interferenz der Kugelwellen 28 zustande kommt.

Der für den Detektor erforderliche Aufwand und die Weiterver- arbeitung des erfassten holographischen Bilds hängen von der Art des Speicherobjekts ab, wie weiter oben bereits erläutert. Für die Wiedergabe von maschinenlesbaren Daten (Datenseiten) eignet sich besonders ein mit einer Datenverarbeitungseinrichtung verbundener CCD-Sensor, während für eine reine Bildwiedergabe auch ein einfacherer Detektor sinnvoll ist, insbesondere dann, wenn die Bilddaten nicht weiterverarbeitet werden sollen.

Anhand von Figur 6 wird eine weitere Möglichkeit für das Speichern von holographischer Information mittels eines hologra- phischen Datenspeichers erläutert, der ähnlich aufgebaut ist wie der holographische Datenspeicher gemäß Figur 2. Der hier mit 31 bezeichnete holographische Datenspeicher weist wiederum eine Polymerfolie 32 mit einer Außenseite 33, eine Absorberschicht 34, eine Klebstoffschicht 36 sowie eine Reflexionsschicht 38 auf.

Um ein Pit zur Informationsspeicherung zu erzeugen, wird ein gepulster Schreibstrahl einer Schreibeinrichtung (vorzugsweise

eines Laserlithographen, wie anhand der Figuren 3 bis 5 erläu- tert) über die Außenseite 33 der Polymerfolie 32 und durch die teildurchlässige Reflexionsschicht 38 hindurch auf eine Zone 42 fokussiert, die in Figur 6 durch Schraffur angedeutet ist. Zu Beginn dieses Vorgangs sind die Unterseite der Polymerfolie 32 (d. h. die Grenzfläche zu der Reflexionsschicht 38) sowie die Reflexionsschicht 38 noch eben. Da die Zone 42 im Bereich der Absorberschicht 34 liegt, wird die Lichtenergie des Schreib- strahls dort effizient in Wärme umgewandelt. Wegen der schlechten Wärmeleitfähigkeit des Materials kommt es in einem eng begrenzten Volumen zu einer signifikanten Temperaturerhöhung, bei der sich die Grenzflächenstruktur der Polymerfolie 32 lokal verändert. Auf diese Weise entsteht ein Pit 40, d. h. der lokale Bereich, in dem Information abgelegt ist. Zu jedem Pit 40 gehört eine zentrale Vertiefung 44 in der Polymerfolie 32, die von einer peripheren, mehr oder weniger ringförmigen Aufwerfung 45 umgeben ist. Der Niveauunterschied zwischen dem tiefsten Punkt der Vertiefung 44 und dem höchsten Punkt der Aufwerfung 45, d. h. die lokale maximale Höhenänderung der Grenzflächenstruktur in dem Pit 40, ist in Figur 6 mit H bezeichnet. H liegt typischerweise im Bereich von 50 nm bis 500 nm. Der Abstand zwischen den Zentren zweier benachbarter Pits 40 beträgt vorzugsweise etwa 1 ym bis 2 Am. Im Ausführungsbeispiel hat ein Pit 40 einen Durchmesser von etwa 0,8 Am. Andere Formen als runde Pits 40 sind ebenfalls möglich. Vorzugsweise beträgt die typische Abmessung eines Pits etwa 0,5 Am bis 1,0 Am.

In einem Pit 40 kann die Information in binär kodierter Form gespeichert sein, indem H nur zwei verschiedene Werte annimmt (wobei einer der beiden Werte vorzugsweise 0 ist). Es ist auch möglich, in einem Pit 40 Information in kontinuierlich kodierter Form zu speichern, wobei H für ein gegebenes Pit 40 einen beliebig ausgewählten Wert aus einem vorgegebenen Wertebereich annehmen kann.

Ansonsten kann die Information in den Datenspeicher 31 auf ähnliche Weise eingegeben werden wie in den Datenspeicher 11, also vorzugsweise mit dem Schreibstrahl eines Laserlithographen, der im gepulsten Betrieb über die Polymerfolie 32 geführt wird und dabei die Pits 40 in vorberechneter Weise erzeugt. In Aufsicht sieht dann die Polymerfolie 32 mit den Pits 40 ähnlich aus wie die Darstellung in Figur 3.

In Figur 6 ist ferner in schematischer Weise veranschaulicht, wie die in dem Datenspeicher 31 gespeicherte Information ausgelesen werden kann. Dazu wird kohärentes Licht von einem Laser (vorzugs- weise einer Wellenlänge, die von der Absorberschicht 34 nicht oder nur geringfügig absorbiert wird) auf die Außenseite 33 des Datenspeichers 31 gerichtet. (Alternativ kann auch eine sehr helle LED eingesetzt werden, die unter Umständen sogar zu günstigeren Ergebnissen führt, vor allem im Hinblick auf eine Verminderung von sogenanntem Speckles-Rauschen.) Der Übersicht- lichkeit halber ist von diesem vorzugsweise parallel einfallenden kohärenten Licht (einfallender Lesestrahl) in Figur 6 nur ein kleiner Ausschnitt dargestellt, nämlich die mit 46 und 47 bezeichneten einfallenden Lichtwellen. In der Praxis ist das kohärente Licht großflächig auf die Polymerfolie 32 gerichtet und überdeckt einen Bereich von z. B. 1 mm2. Denn zur Rekonstruktion der abgespeicherten Information muss das von vielen Pits 40 ausgehende Licht erfasst werden. Die Intensität des einfallenden Lesestrahls ist zu schwach, um die Grenzflächenstruktur der Polymerfolie 32 und somit die abgespeicherte Information zu verändern.

Die Lichtwellen 42 und 43 haben zueinander eine feste Phase Sie fallen aus praktischen Gründen unter einem Winkel auf die Außenseite 33 der Polymerfolie 32, durchdringen die Polymer- folie 32 und werden an der Reflexionsschicht 38 teilweise reflektiert, so dass reflektierte Lichtwellen 48 und 49 von der Reflexionsschicht 38 ausgehen und wiederum die Polymerfolie 32 durchdringen. Der Übersichtlichkeit halber ist der durch die

teildurchlässige Reflexionsschicht 38 hindurchtretende Anteil der einfallenden Lichtwellen 46 und 47 in Figur 6 nicht dargestellt.

Da die lokale Grenzflächenstruktur der Polymerfolie 32 über die Pits 40 variiert, kommt es zu einer Phasenverschiebung, und die reflektierten Lichtwellen 48 und 49 treten mit einer Phase T aus, wie in Figur 6 veranschaulicht. Dies hat zur Folge, dass von dem Datenspeicher 31 nach Art eines Beugungsgitters Lichtwellen in viele Richtungen ausgehen, in denen Phaseninformation enthalten ist. In einigem Abstand von dem Datenspeicher 31 kann mit einem Detektor ein holographisches Bild erfasst werden, das durch Interferenz dieser Lichtwellen zustande kommt und eine Rekon- struktion der gespeicherten Information darstellt.

Anhand der Figuren 5 und 6 sind zwei verschiedene Möglichkeiten erläutert, wie eine lokale Veränderung an der Polymerfolie 12 bzw. 32 zur Informationsspeicherung genutzt werden kann.

Zwischenformen, also sowohl eine Veränderung der Brechzahl als auch der Grenzflächenstruktur der Polymerfolie in einem Pit, sind ebenfalls denkbar.

Grundsätzlich können die erläuterten Methoden zum Eingeben und Auslesen von Information auch dann verwendet werden, wenn keine Reflexionsschicht 18 bzw. 38 vorhanden ist. So lässt sich ein Schreibstrahl auch ohne Hilfe einer Reflexionsschicht fokussie- ren. Beim Auslesen von Information in Reflexion kann ein Unterschied der Brechzahl zwischen zwei Schichten genutzt werden.

Ferner sind Ausführungsformen für den holographischen Daten- speicher denkbar, bei denen der Datenspeicher beim Auslesen von Information in Transmission durchstrahlt wird.

In Figur 7 ist ein drittes Ausführungsbeispiel für einen Schichtenaufbau des holographischen Datenspeichers in schemati- schem Längsschnitt dargestellt. Der mit 1"bezeichnete Daten- speicher enthält eine Polymerfolie 2, die als Speicherschicht und Decklage mit einer exponierten Außenseite 3 dient.. Unterhalb der Polymerfolie 2 und daran angrenzend befindet sich eine Absorber-

schicht 4'. Zwischen der Absorberschicht 4'und einer Klebstoff- schicht 6 an der Unterseite (die im Lieferzustand mit einer Schutzlage abgedeckt ist) ist eine Reflexionsschicht 8'angeord- net. Im Ausführungsbeispiel besteht die Reflexionsschicht 8'aus Aluminium und ist so dick, dass sie undurchlässig ist und maximal reflektiert.

Bei diesem Schichtenaufbau erleichtert die Reflexionsschicht 8' wiederum das Fokussieren des Schreibstrahls auf die Absorber- schicht 4B. Ferner wird beim Auslesen der eingegebenen Informa- tion die Absorberschicht 4'durchstrahlt.

Wenn der in der Absorberschicht 4'enthaltene Absorberfarbstoff beim Eingeben von Information (z. B. mit Hilfe eines Laserlitho- graphen) lokal ausbleichbar ist, lässt sich eine zur Informa- tionsspeicherung genutzte Veränderung nicht nur durch die lokale Erwärmung des Absorberfarbstoffs und die dadurch bewirkte lokale Änderung an der Polymerfolie 2 erzielen (wie oben erläutert), sondern zusätzlich auch durch eine lokale Änderung der optischen Eigenschaften des Absorberfarbstoffs, nämlich des Absorptionsver- mögens. Beim Auslesen von Information aus dem Datenspeicher zu werden bei dem Schichtenaufbau gemäß Figur 7 beide Effekte genutzt, was in einer Kontrastverstärkung des Auslesesignals resultiert.

In der folgenden Tabelle 1 sind Farbstoffe aufgelistet, die sich grundsätzlich als Absorberfarbstoff für die Absorberschicht des holographischen Datenspeichers eignen. In der ersten Spalte ist die Wellenlänge (in nm) des Absorptionsmaximums angegeben ; die Tabelle 1 ist nach steigenden Wellenlängen geordnet, sofern Wellenlängen vorliegen. Soweit verfügbar, sind auch der Farbindex (CI) sowie eine synonyme Bezeichnung angeführt.

Tabelle 1 Farbstoffe, die grundsätzlich als Absorberfarbstoffe geeignet sind Wellen- Name C Synonym länge 2.3.4-Triazapentamethincyanin Acridiniumgelb Alizarinschwarz S Amidogelb E Anilingelb Anilinschwarz Anilinsulfonphthalein Anifinviolett Anthrasolblau IBC Antiker Purpur 6.6'-Dibromindigo Artisilblau GLF Astraphloxin FF Astrazonblau FGGL Cl 11105 Astrazongelb 3 GL Astrazorot G Benzaurin Benzolichtgelb 4GL Benzylorange BindschedlersGrün Brasilin Brillantindigo 4B Cibablau 2B Brillantorange RK Bromphenolblau Bromphenolrot Bromthylmolblau Bromxylenolblau Buttergelb Caledonrot XB5 Capriblau Capriblau Carbazolindanilin Carbolanviolett 2R Carthamin Cellitonechtblaugrün B Chinolinblau Chlorantiniichtgrün BLL ChlorantinlichttürkisblauGLL Chromviolett Gy Cibacetylviolett Cibanonrot 4B Cibanonrot G DoebnersViolett Epsilonblau Fanalfarben Fluorenchinon Gelborange S Cl 15985 Grünsensibilator MA2116 Hämatein Helindonorange Helindonrosa Helioechtgelb 5GK Hellogengrün G Hydronblau R Hypericin Immedialbrillantblau Immedialgelb GG Immedialreinblau Immedialschwarz Indanthengelb Indanthrenblau GCD IndanthrenblauRS Indanthrenbordeaux RR Indanthrenbrillantblau 4G Indanthrenbrillantgürn FFB Indanthrenbrillantorange GR Indanthrenbrillantviolett 2R Indanthrenkhaki GG Indanthrenorange 2RT Indanthrenrobraun5RF Indanthrenrotviolett Indantrentürkisblau 3GK In anthrenviolett RRK Indathrengelb 5GK Indigogelb 3G _. _ Indischgelb _ Indrarot Irgalanbraunviolett DL o.o'-Dihydroxy-azofarb. Isoviolanthron Juglon Krapplacke Lackrot Lumogen Mauvein Maxilonrot BL MichlersHydroblau Morin Cl 75660 Muscarufin Naphthalingrün V Neolanblau 2G Nitramin Ölgelb 3.2'-Dimethyl-4-aminoazobenzol Oxonin p-Xylenolblau Palanilrosa RF Paramethylrot Patentblau PatentblauV Cl 42501 Permanentviolett RL Phthalogenblau IBN Phthalogenbllauschwarz IVM Pinachromblau Procinylblau R Pseudocyanin Rubinpigment BK SambesischwarzV Säurefuchsin Schwefelschwarz T SupracenblauSES Thioindigo Helindonrot 2B ; Algolrot 5B ; Küpenrot B Thionoultragrün B Thiopyronin Toluylenblau Vidalschwarz Violanthron 1080 IR 26 1090 IR 5 229/345 Primulin Cl 49000 251 BM-Terphenyl 2,2"-Dimethyl-p-terphenyl 266 TMQ 3,3',2",3"'-Tetramethyl-p-quaterophenyl 275 BMQ 2,2"'-Dimethyl-p-quaterphenyl 275 p-Terphenyl PTP 285 DMQ 2-Methyl-5-t-butyl-p-quaterphenyl 295 TMI 2,5,2"",5""-tetramethyl-p-quinquephenyl 297 p-Quaterphenyl PQP 302 Butyl-PBD 2- (4-Biphenylyl)-5- (4-t-butylphenyl)-1, 3, 4- oxadiazol 297 p-Quaterphenyl PQP 302 Butyl-PBD 2-(4-Biphenylyl)-5-(4-5-butylphenyl)-1,3,4- oxadiazol 302 PBD 2-(4-Biphenylyl)-5-phenyl-1,3,4-oxadiazol 303 PPO 2,5-Diphenyloxazol 308 Polyphenyl 1 p-Quaterphenyl-4,4"'-disulfonicacid Disodiumsalt 308 Polyphenyl 2 p-Quateriphenyl-4,4"'-disulfonicacid Dipotassiumsalt 310 QUI 3, 5, 3"", 5""-Tetra-t-butyl-p-quinquephenyl 313 BiBuQ 4,4"'-Bis-(2-butyloctyoxy)-p-quaterphenyl 314 BBD 2,5-Bis-(4-biphenylyl)-1,3,4-oxadiazol 320TBS3, 5, 3""',5""'-Tetra-t-butyl-p-sexlphenyl 324 PPF 2, 5-Diphenylfuran 327 PBBO 2- (Biphenylyl)-6-phenylbenzoxazol-1, 3 330 Furan 2 2- (4-Biphenylyl)-6-phenylbenzoxazotetrasulfonic- acid Potassium Salt 333 a-NPO 2-(1-Naphthyl)-5-phenyl-phenyloxazol 340 BBO 2, 5-Bis- (biphenylyl)-oxazol 340 DPS 4, 4'-Diphenylstilbene zu Direktgelb 62 CI 36900 342 Echtrotviolettsalz LB 347 4-Hydroxyazobenzol Cl 11800 350 Bis-MSB p-Bis (o-methylstyryl)-benzene 350 Carbostyryl 7 7-Amino-4-methylcarbostryl 350 Stilbene 1 [1,1'-Biphenyl]-4-sulfonic acid, 4,4"-1,2-ethene- diytbis-, dipotassium salt 350 Stilbene 3 2, 2'([1,1'-Blphenyl]-4,4'-diyldi-2,1-ethenedlyl)-bis -benzenesulfonic acid 350 Stilbene 3 2,2'-([1,1'-Biphenyl]-4,4'-diyldi -benzenesulfonic acid 352 Echtrotsalz PDC Cl 37151 354 Coumarin 120 7-Amino-4-methylcoumarin 354 Kristallviolett Lacton 354 Mordant Gelb 10 Cl 14010 355 Furan 1 Benzofuran,2,2'-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diyl-bis- tetrasulfonic acid 355 Quinolon 7-Dimethylamino-1-methyl-8-azaquinolone-2 356 Echtkorinthsalz Vkz. Cl 37220 357 Cellitonechtgelb G Cl 11855 357 Echtrotsalz ITR Cl 37150 358POPOP 359 Dispersionsgelb 9 Cl 10375 N-(2,4-Dinitrophenyl)-p-phenylendiamin 360 Carbostyryl 3 7-Dimethylamino-4-methylquinolon-2 360 Echtgranatsalz Cl 37210 362 Alizaringelb GG Cl 14025 Mordant Gelb 1 362 Naphthochromgrün Cl 44530 Mordant Grün 31 366 Coumarin 2 7-Amino-4-methylcoumarin 368 Walkgelb O Cl 25135 371 Echtblausalz B Cl 37235 372 Coumarin 4 7-Hydroxy-4-methylcoumarin 372 Echtrotsalz RC Cl 37120 373 Coumarin 47 7-Diethylamino-4-methylcoumarin 373/487 Mordant Braun 1 Cl 20110 374 thioflavin S Cl 49010 Direktgelb 375 Echtrotsalz B Tetrafluoroboratsalz Cl 37125 377 Variaminblausalz RT Cl 37240 378 Thiazolylblau 3-(4,5-Dimethyl-2-thiazolyl)-2,5- di hen Itetrazoliumbfomid 380 1-Methoxyanthrachinon Cl 37325 380 Coumarin 466 7-Dimethylaminocoumarin 380 Mordant Gelb 12 Cl 14045 382 Coumarin 151 7-Amino-4-trifluormethylcoumarin 382 echtblau Diamidino 253/50 385 Allzaringelb R Cl 14030 Mordant Orange 1,5-(p-Nitrobenzolazo)- salicylsäure 385 Cellitonechtgelb 5R Cl 26090 7,4'-Benzolazo-4-hydroxy-3-methylazobenzol 385 Pinakryptofgelb 386 Mordant Orange 10 CI 26560 388 Sudanorange G Cl 11920 2,4-Dihydroxyazobenzol 389 Chrysophenin Cl 24895 Direktgelb 12 389 Coumarin 102 2, 3,5,6-1 H, 4H-Tetrahydro-8-methylquinolizino- [9, 9a, 1- h]-coumarin 390 Direktgelb 50 Ci 29025 Siriuslichtgelb Rex 390 Direktgelb 8 Ci 13920 392 Supramingelb R CI 18835 Säuregelb 25 393 Direktgelb 27 CI'l3950 393 Säuregelb 76 Cl 18850 Polargelb 2G 394 Naphthol AS Cl 37505 2-Hydroxy-3-naphthoesäureanilid 395 Coumarin 307 7-Ethylamino-6-methyl-4-trifluormethylcoumarin 395 Coumarin 500 7-Ethylamino-4-trifluormethylcoumarin 395 Echtblausalz BB Cl 37175 396 Coumarin 6H 2,3,5,6-1H,4H-Tetrahydroquinolzino-[9,9a,1- gh]coumarin 397 Brillantgelb Cl 24890 397 Coumarin 152 7-Dimethylamino-4-trifluormethylcoumarin 400 Mesoprophrin-IX-dimethylester 7, 12-Diethyl-3,8, 13,17-tetramethyl-21 H, 23Hw prophin-2,18-dipropionsäuredimethylester 400 Mordant Braun 24 Cl 11880 (3-(3-5-Dinitro-2-hydroxy-benzolazo)-2-hydroxy-5- meth lacetanilid 400 Säurege 17 CI 18965 401 Mesoprophyrin-IX- Dihydrochlorid 7,12-Diethyl-3,8,13,17-tetramethyl-21H,23H- porphin-2, 18-dipropionsäure 402 Thiazolgelb G Cl 19540 Titangelb 403 Pyranin Cl 5904 8-Hydroxypyren-1,3,6-trisulfnsäure Trinatriumsalz 404 Cibachron Brillantgelb 3G-P Cl 18972 Reaktivgelb 405 1-Hydroxyanthrachinon 405 Coumarin 152A 7-Diethyiamino-4-trifluormethylcoumarin 407 Flavazin L Cl 18820 407 Supramingelb 3GL Cl 18900 Säuregelb 29 408 Echtlichtgelb D3GA Cl 18890 Säuregelb 34 410 Coumarin 522 N-Methyl-4-trifluormethylpiperidino- [3, 2-g]- coumarin 410 Methylrot Cl 13020 4'-(Dimethylamino)-azobenzo-2-carbonsäure 410 Sulfongelb R Cl 22910 Säuregelb 42 412 Chinolingelb S Cl 47005 412 Coumarin 30 3-(2'-N-Methylbenzimidazolyl)-7-N,N- diethylaminocoumarin 412 Säuregelb 40 Ci 18950 412 Thioflavin TCN Cl 49005 3, 6-Dimethyl-2-(4-dimethylaminophenyl)- Benzothiazoliumchlorid 413 Mordant Rot 19 Cl 18735 5-Chlor-2-hydroxy-3-(5-hydroxy-3-methyl-1- phenyl-4-pryaziolylazo)-benzosulfonsäure Natriumsalz 414 Echtseidengelb G Cl 14170 Säuregelb 65 414 Metnailgelb Cl 13065 Tropaeolin 419 Bromkresolpurpur 5',5"-Dibrom-0-kresolsulfonphthalein 422 Brillantsulfaflavin 422 Bromphenoblau 3',3",3',3"Tetrabromphenolsulfonphthalein 423 Bromkresoigrün 3', 3", 5', 5"-Tetrabrom-m-kresolsulfonphthalein 423 Coumarin 153 2,3, 5,6-1H,4H-Tetrahydro-8- trifluormethylquinolizino- [9, 9a, 1-gh] coumarin 423 Phenolrot Natriumsalz 424 3, 3'-Diethyl-thiacyaniniodid 424 Säureorange 63 Cl 22870 425 Coumarin 510 2,3,5,6-1H,4H-Tetrahydro-9-(3-pyridil)-quinolizino- [9, 9a, 1-gh] coumarin 425 Tartrazin Cl 19140 427 Dispersionsorange 13 Cl 26080 1-Benzolazo-4- (4-hydrooybenzolazo)-naphthalin 427/452 Safran CI 75100 Saffron, Crocus 428/392 Citronin A Cl 10316 Naphtholgelb S; 2,4-Dinitro-1-naphthol-7- sulfonsäure Dinatriumsalz 430 Curcumin Cl 75300 Diferuloylmethan 430 Martiusgelb 2, 4-Dinitro-1-naphthol 433 Coumarin 7 3-(2'-Benzamidazylyl)-7-N,N- diethylaminocoumarin 434/370 Auramin O Cl 41000 4, 4'-(lmidocarbonyl)-bis-(NIN-dimethylanilin) Hydrochlorid 436 Coumarin 314 2,3,5,6-1H,4H-Tetrahydro-9- carboethoxyquinolizino-[9,9a,1-gh]coumarin 439 Chinolingelb A Cl 47000 Chinophthalon 440 Fluorol 7GA 440 Naphthylrot Hydrochlorid 4-Benzolazo-1-naphthyiamin Hydrochlorid 440 Palatinechtgelb BLN Cl 19010 Acid Yellow 54 442 Acridingelb CI 46025 3,6-Diamino-2,7-dimethylacridin Hydrochlorid 442 Mordant Braun 33 Cl 13250 443 Cellitonechtorange GR Cl 11005 4-Amino-4'-nitroazobenzol 445 Säuregelb 99 Cl 13900 446 Supranolbraun 4R ci 26550 Säureorange 51 449 Chrysoidin G Cl 11270 450 4',5'-Dibromfluorescein Cl 45370 450 Coumarin 334 2,3,5,6-1H,4H-Tetrahydro-9-acetylquinolizino- [9,9a,1-gh]-coumarin 451 Fettbraun RR Cl 11285 452 2-Hydroxy-1,4-naphthochiinon Cl 75480 Lawson 455 Säureorange 74 Cl 18745 457 Dispersionsorange 25 457 Echtschwarzsalz Cl 37190 458 Chromazurol S Cl 43825 Mordantblau 29 458 Coumarin 6 3-(2'-Benzothiazolyl)-7-diethylaminocoumarin 462 Trypaflavin Acriflavin 465 1-Aminoanthrachinon 468 Bismarckbraun R CI 21010 Vesuvin R 472 DASPI 2- lodide 472 DCM 4-Dicyanmethylene-2-methyl-6-(p- dimethylaminostyryl)-4H-pyran 475 Orange G Cl 16230 Acid Orange 10 476/418 Sudan I Cl 12055 Sudangelb 480 1 5-Diaminoanthrachinon 480 Pyridine 1 1-Ethyl-2-(4-(p-Dimethylaminophenyl)-1,3- butandienyl)-pyridinium Perchlorat 482 Aurin Cl 43800 4-[Bis-(4-hydroxyphenyl)-methylen]-2, 5- cyclohexadien-1-on 482 Croceinorange G Ci 15970 Ponceau 4 GB ; 5-Benzolazo-6-naphthol-2- sulfonsäureNatriumsalz 483 Cellitonechtorange 5R Cl 11080 A-Nailino-4'-nitroazobenzol 483 Orange II Cl 15510 Säureorange A ; 4-(2-Hydroxy-1-naphthalinazo)- benzolsulfonsäure Natriumsalz 485 DOCI 3,3'-Diethyloxcarbocyanin lodid 486 Cellitonorange R Cl 60700 1-Amino-2-methyl-anthrachinon 48+9 Echtgelb ex. Cl 13015 säuregelb-R; 4-Aminoazobenzol-3,4'- disulfonsäureNatriumsalz 490 Astrazonorange G Cl 48035 490 Orange ROF Cl 15575 Acid Orange 8 490 Resorcingelb Cl 14270 Tropaeolin O ; 2, 4-Dihydroxy-azobenzol-4'- sulfonsäureNatriumsalz 491 Echtgranat GBC Base Cl 11160 4-Amino-2',3-dimethylazobenzol 492 Acridinorange Cl 46005 3, 6-Bis- (dimethylamino)-acridin Hydrochlorid Hydrat 492 Mordant Braun 48 CI 11300 2-(5-Chlor-2,4-diaminobezol-azo)-4,6- dinitrobenzo) 493/420 Sudan 11 Cl 12140 Sudanorange, Fettscharlach G ; 1- (2, 4- Dimethylbenzolazo)-2-naphthol 494 Pyrromethen 546 4,4'-Difluoro-1,3,5, 7,8-pentamethyl-4-bor-3a, 4a- diaza-s-indacene 494 Säurerot 183 Cl 18800 494/388 Remazolbrillantorange 3 R Cl 17757 Reaktivorange 16 495 Dispersionsrot 19 Cl 11130 4-[Bis-(2-hydroxyethyl)-amino]-4'-nitroazobenzol 496 Fluorescein Cl 45350 497 Kongorot Cl 22120 4,4'-bis-(4-amino)-sulfo-3-naphthylazo)-biphenyl Dinatriumsalz 498 Pyrromethene 556 Disodium-1,3,5,7,8-pentamethylpyrromethene- Q-disulfonate-difluoroborate complex 498 Säureanthracenrot G CI 22890 Säurerot 97 500 Echtscharlach Cl 23500 Saffrosin, Benzopurpurin 4B 500 Pyridine 2 1-Ethyl-4-(4-(p-(dimethylaminophenyl)-1,3- butandienyl)-pyridinium Perchlorat 500 Uranin Disodium Fluorescein 500/374 Mordant Braun 4 Cl 11335 2-(2,4-Diamino-5-methyl-benzolazo)-4,6- dinitrophenol 501 Rhodamin 123 Hydrat 501 Säurealizarinviolett N Cl 15670 Mordant Violett 5; Pontachromviolett SW 502 Cellitonscharlach B Cl 11110 Dispersionsrot 1 503 Cellitonechtrubin B Cl 11115 dispersionsrot 13 503 Mordant Schwarz 11 CI 14645 Eriochromschwarz T 503/388 Ponceau R Cl 16150 Xylidin-Ponceau 2R 504 Allura Rot AC Cl 16035 505 Cl 12100 Solvent Orange 2 505 Echtrot A Cl 15620 Roccellin, Säurerot 88; 2'-Hydroxy-(1,1')- azonaphthalin-4-sulfonsäure Natriumsalz 505 Ponceau BS Cl 26905 Biebricher Scharlach 506/350 Cochenillerot CI 16255 Neucoccin, Brillantscharlach 4R, Scharlach N, Viktoriascharlach4R 507 Benzoechtscharlach 4BS Cl 29160 Direktrot 23 507 Mercurochrom 507 Methylorange Cl 13025 507/354 Sudan III Cl 26100 507/398 Toluidinrot Cl 12120 508 1-Methylaminoanthrachinon 508/376 Echtsäurerot E Cl 14710 Säurerot 4 508/397Direktrot 81 Cl 28160 Chlorantinlichtrot-5BL 508/532 Cochenillescharlach PS Cl 14900 Säurerot 8 510 Brillantrocein MOO Cl 27290 Baumwollscharlach; Säuerot 73 510 Kristallponceau Cl 16250 510 Rhodamin 110 o-(6-Amino-3-imino-3H-xanthen-9-yl)-benzoic acid 510/530 Chromotrop2R CI96570 Säurerot29 512 Chromoxancyanin R CI 43820 Mordant Blau 3 512 Fluorescein 27 9-(o-Carboxyphenyl)-2,7-dichloro-6-hydroxy-3H- xanthen-3-on 512/356 Tùchscharlach Cl 26900 Säurerot 151 514 Chromotrop 2B Cl 16575 514/351 Ponceau SS Cl 27190 Tuchrot G, Wollrot B 514/365 Supranoirot PBX-CI 23635 Säurerot 114 514/395 Eosin B Cl 45400 Eosinscharlach 515-383 Azorubin Cl 14720 Mordantblau 79; Chromotrop fB 515/521 Purpurin Cl 58205 Rauchbraun G, Krapp-Purpur 516 Azocarmin BX Cl 50090 Säurerot 103 516 Mordant Blau 9 CI 14855 517 Cibachron Brillantrob 3B-A Cl 18105 Reaktivrot 517 Eosin bläul. 517 Eosin gelbl. Cl 45380 518 Echtrot B Cl 16180 Bordeaux R 518 Helioechtrubin BBL Cl 60760 518 Pyrromethene 567 4,4'-Difluoro-2,6-diethyl-1,3,5,7,8-pentamethyl-4- bora-3a,4a-diaza-s-indacene 518/359Ölrot O Cl 26125 Solvent Red 27 519 Phenosafranin Cl 50200 Safranin B extra 519 Pyrromethene 580 4,4-Difluoro-2,6-di-n-butyl-1,3,5,7,8-pentamethyl- 4-bora-3a, 4a-diaza-s- indacene 520 1-Hydroxy-4-aminoanthrachinon 520 Amidonaphtholrot 6B Cl 18055 520 Methyleosin Cl 45385 520/352Ponceau S CI 27195 520/357Sudan IV Cl 26105 (Biebricher-) Scharlachrot 521 Amaranth Cl 16185 Azorubin S, Echtrot D 521 Echtrot D Azorubin S 521 Emodine 521 Ölrot EGN Cl 26120 Solvent Red 26 521 Sudanrot B Ci 26110 522 Dijodfluorescein Cl 45425 522 Eosin B Alohollösl. Cl 45400 522 Siriusrosa BB 1 25380 Direktrot 75, Benzoechtrosa 2BL 524 1,1'-Diethyl-2,2'-cyaniniodid 524 Pyrromethene 597 4,4-Difluoro-2,6-di-t-butyl-1,3,5,7, 8-pentamethyl-4- bora-3a, 4a-diaza-s-indacene 524 Rhodamin 6G Cl 45160 Benzoic Acid,2-[6-(ethylamino)-3-(ethylimino)-2,7- dimetthyl-3H- xanthen-9-yl]-ethyl ester, monohydrochlorid 525 Erythrosin B Cl 45430 525 Mordant Violett Cl 43810 Eriochromcyanin RC 525 Murexid 527 Lanafuchsin 6B Cl 18125 Säureviolett 527 Mordant Blau 13 Cl 16680 Eriochromblau SE 528 Chinaldinrot 528 Direktrot 80 Cl 35780 Siriusrot F3B 528 Mordant Schwarz 3 Cl 14640 Eriochromblauschwarz B 528 Rhodamin 19 Benzoic Acid, 2-[6-(ethylamino)-3-(ethylimino)-2,7- dimethyl-3H-xanthen-9-yl], perchlorate 529 Echtsäureviolett ARR Cl 45190 Eriofuchsin A2R 529 Sulforhodamin G Cl 45220 530 DASBTI 2-(p-dimethylaminostyryl)-benzothiazolylethyl lodid 530 Safranin T Cl 50240 Saffranine O 531/563 Carminsäure Cl 75470 Carmin 532 Eosin alkohollösl. Cl 45386 Ethyleosin 532/506 Amidonaphtholrot G Cl 18050 Säurerot 1, Azophloxin 533/364 Sudanrot 7B Cl 26050 Fettrot bläulich 538 Procionrot MX-5B Reaktivrot 2 540 DMETCl 3,3'-Dimethyl-9-ethylthiazcarbocyanin lodid 540 Neutralrot Cl 50040 543 Rhodamin B Cl 45170 544 Fuchsin S Cl 42685 544 Pararosanilin Parafuchsin Base 545 Formylviolett S4B Cl 42650 Säureviolett 4B 545 Parafuchsin Acetat Cl 42500 Pararosanilin Acetat 547 Bismarckbraun Y Cl 21000 Vesuvin 548 Alizarinblauschwarz B Cl 63615 Ci 45005 548/510 Eosin 10 B Cl 45410 Cyanosin, Phloxin B 549 Bengalrosa Dina.salz Cl 45440 Säurerot 94 549 Brillantbenzoechtviolett Cl 27905 Siriusviolett BB; Direkt Violett 51 550 1. 4-Diaminoanthrachinon 550 Phenoxazone 9 9-Diethylamino-5H-benzo (a) phenoxazin-5-one 550 pyrdine 4 1-Ethyl-4-(4-(9-(2,3,6,7-tetrahydro-1H,5H- benzo (i, j)-chinolizinium))-1, 3-butadienyl)- pyridiniumPerchlorat 552/374 Phenolphthalein 552/630 Rhodanilblau 553 Neufuchsin 90 plv. Cl 42520 Neumagenta, Magenta III 553 Nilrot 553 Pyronin B Cl 45010 554 Sulforhodamin B C4 45100 Xylylenrot B 556/596 Alzarinrot S Hydrat Cl 58005 557 DTCl 3,3'-Diethylthiacarbocyanine lodide 557/360 Phenolrot 558 Ethylrot 1,1'-Diethyl-2,4'-cyaniniodid 560 3, 3'-Diethyl-thiacarbocyaniniodid 565 Nigrosin alkohollösl. CI 50415 566 sulfoncyanin 5R ex. Cl 26360 Säureblau 113 567/629 sulfonazo III 569 Palatinchromschwarz 6BN Cl 15705 Mordant Schwarz 17 570 Echtneublau 3R Cl 51175 Meldola's Blau 570 Nigrosin waserlösl. Cl 50420 570 Styryl 8 2-(4-(p-Dimethylaminophenyl)-1,3-butadienyl)-3- ethylbenzothoazolium Perchlorat 570/367 Kresolrot 570/407 Brillantschwarz BN Cl 28440 571 Sulfonsäureblau R Cl 13390 Anazolennatrium, Säureblau 92 FG 572 Chlorphenolrot 572 Sulfoncyaninschwarz BB Cl 26370 574 Sulfoncyanin GR ex. Cl 26400 Säureblau 120 575 Lackmus 575 Styryl 11 1-Ethyl-4-(4-(p-Dimethylaminophenyl)-1,3- butadienyl)-quinolinium Perchlorat 576 Rhodamin 101 576 Sulforhodamin 101 hydrat 579 Orcein Natural Red 28 579/371Kresoipurpur 580 Methylenviolett CI52041 582 DODCI 3, 3'-Diethyloxadicarbocyanine lodide 584 Janusschwarz Diazinschwarz 584 Methylviolett 2B CI 42535 585 Brillantblau R Cl 42660 Brillantindocyanin 6B 2- (6- (4-Dimethylaminophenyl)-2, 4-neopentylene- 1,3, 5-hexatrienyl)-3-methyl-benzothiazolium Perchlorat 585/379 Bromkresolpurpur Natriumsalz 586 Nitrazingelb Cl 14890 588 Styryl 14 589 Janusblau Cl 12210 590 Kristallviolett Cl 42555 590 Pyrromethene 650 4,4-Difluoro-8-cyano-1,2,3,5,6,7-hexamethyl-4- bora-3a, 4a- diaza-s-indacene 590 resorcinkristallviolett 592 DQOCI 1,3'-Diethyl-4,2'-quinolyloxacrbocyanin lodid 592 Remazol Brillantblau R CI 61200 Reaktivbau 19 592 Viktoriablau B CI 44045 Kornblau B 592/396Thymolphthalein 594 Benzolichtblau FFL Cl 34140 594/376 Thymolblau 595 Alizarinsaphirol B Cl 63010 595 Procinoblau MX-R Cl 61205 Reaktivblau 4 596 Ethylviolett Cl 42600 596 Kresyliviolett Acetat 597 Remazol Schwarz B Cl 20505 Reaktivschwarz 5 598 Thionin Acetat Cl 52000 Lauth'sches Violett 598/415 Sudanschwarz B Ci 26150 Fettschwarz 599/374 Alizarindirektblau AR Cl 62130 600 Alizarinsaphirol A Cl 62055 600 Oxonol 595 601 Gallocyanin Cl 51030 602 Indigo 602 Indigotin Cl 73000 602 Kresylviolett Perchlorat 5,9-Diaminobenzo[a]phenoxazonium Perchlorat 602 Säureblau 29 Cl 20460 603 Alkaliblau 6B/Nicholsonblau Cl 42750 604/560 Chinaldinblau 1,1'-Diethyl-2,2-'carbocyaninchlorid 605 2,6-Dichlorphenolindophenol Tillmann's Reagenz 605 Anilinblau 605/388 Tetrabromphenolblau 605/642 Säuregrün 27 Cl 61580 606 Astrablau Base 6 GLL 606 Astrazonblau GLL 606 DCI-2 1, 1'-Diethyl-2, 2'-carbocyanin lodid 607 Cellitonblau ex Cl 64500 1,4,5,8-Tetraaminoanthrachinon 607 Pinacyanotbromid 1, 1'-Diethyt-2, 2'-carbocyaninbromid 607 Procionblau HB Cl 61211, Reaktivblau 2 607 Trypanblau Cl 23850 Niagarablau 3B, Diaminblau 3B 608 Indigocarmin Cl 73015 608 Phenolblau 609/567 Alizarin Cl 58000 1,2-Dihydroxyanthrachinon 610 1,4,5,8-Tetraaminoanthrachinon 610/380 Alizarindirektblau A2G Cl 62125 611 Evans Blau Cl 23860 612/400 Bromkresolgrün Natriumsalz 614 Pinacyanol 1, 1'-Diethyl-2, 2'-carbocyaniniodid 614 (708 Kryptocyanin 615 Alcianblau 8 GX Cl 74240 615 Lissaminblau FFN Cl 42135 Xylolcyanol FF 615 Oxazine 4 3-Ethylamino-7-ethylimino-2, 8- dimethylphenoxazin-5-ium Perchlorate 615 Stenacrilblau RL Cl 11075 615 Styryl 6 2-(4-(p-Dimethylaminophenyl)-1,3-butadienyl)- 1,3,3-trimethyl-3H-indoliumPerchlorat 615 Viktoriablau R Cl 44040 615/425 Malachitgrün Cl 42000 616 Azur C C152002 C120470 Naphtholblauschwarz 6B 618 Chicagobfau6B024410 DiaminreinbiauFF 618 Guineagrün B Cl 42085 619 Viktoriareinblau BO Cl 42595 620 1, 4-Dianilinoanthrachinon 622 Brillantkresylblau ALD Cl 51010 622/427 Echtgrün FCF Cl 42053 625/406Erioglaucin Dinatriumsalz Cl 42090 Alphazurin FG 625/428Brillantgrün Cl 42040 Malachitgrün 626 Toluidinblau O Cl 52040 Toloniumchlorid 627 Oxazine 170 9-Ethylamino-5-ethylimino-10-methyl-5H- benzo (a) phen oxazonium Perchlorat 627/582 Alizarinreinblau R Cl 61585 628 Nilblau A Perchlorat 5-Amino-9-diethyliminobenzo [a] phenoxazonium Perchlorate 629 Alizarinbrillantblau RFF Cl 62058 629 DQTCl 1,3'-Diethyl-4,2'-quinolylthiacarbocanine lodide 630 Oxonol Blau 630/422 Lichtgrün SF gelbl. Cl 42095 Säuregrün 5 630/591 Neu-Methylenblau N Cl 52030 633 Azur A Cl 52005 633 Wollgrün Cl 44090 Lissamingrün BN 635/410 Patentblau VF Cl 42045 635/420 Methylgrün Cl 42590 637/409 Patentblau A Cl 42080 Alphazurin A 638 Azur B Thiocyanat 638 Nilblau BX Cl 51180 Nillblauchlorid 639 HIDCl 1,1',3,3,3',3'-Hexamethylindocarbocyanin lodid 640/594 Cellitonechtblau FFR Cl 61505 640/595 Sudanblau Cl 61552 Calco Oelblau N 642 Coelestinblau B Cl 51050 Mordant Blau 14 642/608 Alizarincyaningrün G extra Cl 61570 643 Rhodamin 700 644/595Cellitonechtblau B Cl 61500 1,4-Bis-(methylamino)-anthrachinon 644/596 Ölblau N Cl 61555 Solvent Blue 14 644/607 Alizarincyaningrün fettlösl Cl 61565 645 Styryl 20 645/522 Eosin-Methylenblau May-Grünwald-Farbs. 646 Oxazine 1 3-Diethylamino-7-diethyliminophenoxazonium Perchlorat 648 Styryl 15 652/604 Sudanblau II Cl 61554 Fettblau B, Solvent Blue 35 653 DTDCl 3-Diethylthiadicarbocyanin 654 Rhodulinreinblau 3G Cl 51004 Zaponechtblau 3G 655 Carbazine 122 655 Üithiazaniniodid 3, 3'-biethy)-thiadicarbocyaniniod) d 657 Azur 11 C) 52010 657/618 Methylengrün Cl 52020 660 Chlorophyll aCt 75810 660/395 Janusgrün B Cl 11050 Diazingrün 663 Säureschwarz 48 Cl 65005 665 Methylenblau Cl 52015 667 Oxazine 750 675 Cibachron Türkisblau GF-P Cl 74459 Reaktivblau 682 Methyl-DOTCl 3,3'-Dimethyloxatricarbocyanine lodide 682 Rhodamin 800 694 Kupferphthalocyanin Cl 74160 Heliogenbiau B ; Monastral Blue B 707 1,1'-Diethyl-2,2'-dicarbocyaniniodid 710 DDI 1,1'-Diethyl-2,2'-dicarbocyanine lodide 714 Naphtholgrün B Cl 10020 741 HITCl 1,1',3,3,3',3'-Hexamethylindotricarbocyanine iodide 743 1, 1'-Diethyl-2, 2'-chinotricarbocyaniniodid 750 IR 144 760 3 3'-Diethyl-thiatricarbocyaninperchlorat 760 DTTCl 3,3'-Diethylthiatricarbocyanine lodide 765 3 3'-Diethyl-thiatricarbocyaniniodid 765 DNTTCl 3,3'-Diethyl-9,11-neopentylenethiatricarbocyanine lodide 780 HDITCI 1,1',3,3,3',3'-Hexamethyl-4,4',5,5'-dibenzo-2,2'- indotricarbocyanine lodide 795 IR 125 798 DDTTCl 3,3'-Diethyl-4,4',5,5'-dibenzothiatricarbocyanine lodide 810 IR 140 814 1,1'-Diethyl-4,4'-dicarbocyaniniodid 815 DDCl-4 1,2'-Diethyl-4,4'-dicarbocyanine lodide 830 IR 132